Harry und Sally Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (9/9).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Kultstatus
witzig, schräg, geniale Dialoge, super Darsteller
Witzig, gute Darsteller
Ein moderner Klassiker der so genannten romantischen Komödie gelangt auf dieser DVD endlich auch in punkto Bild und Ton wieder zu seinem Recht. Endlich können wir Sallys großes (Vor)-Täuschungsmanöver im Diner wieder in optisch wi
Nun sind wir auf einen Film gestoßen, den wir uns schon lange nicht mehr angesehen haben, jedoch ich mich zumindest an die Filmszene noch gut erinnern konnte, als Sally (Meg Ryan) übrigens eine meiner Lieblingsschauspielerinnen, in einem Restaurant zu stöhnen anfängt, und sozusagen Harry (Billy Crystal) zeigt, dass sich ein richtiger Orgasmus nicht von einem vorgetäuschten unterscheiden lässt. Im Grunde weis ja jetzt schon fast jeder um was für eine DVD es sich handelt, zumal diese Orgasmus-Szene in die Filmgeschichte der 80ziger eingegangen ist, nämlich „Harry und Sally“, wobei immer wieder die Frage aufkommt: Können Männer und Frauen Freunde sein, oder steht wirklich immer der Sex dazwischen?
Okay, in meinen Augen doch immer wieder eine äußerst interessante Frage, zu der ich aber irgendwann im Bericht Stellung nehmen werde.
Die Geschichte spielt Ende der 70ziger Jahre in New York, wobei die Studentin Sally Albright (Meg Ryan), den Freund ihrer Freundin, Harry Burns (Billy Crystal) in ihrem Auto von Chicago nach New York mitnimmt. Während der Autofahrt kommt es zu einem Gespräch, wobei Harry fest davon überzeugt ist, dass Männer und Frauen nicht befreundet sein können, weil immer der Sex dazwischenkommt. Außerdem ist er der Meinung, dass wenn ein Mann eine Frau sympathisch und auch noch dazu begehrenswert und attraktiv findet, dass er dann mit ihr auch schlafen möchte und nicht nur befreundet sein will. Na ja, auf jeden Fall redet Harry sehr viel und gern, was jedoch Sally irgendwie abstößt, denn durch seine „anmache“, wirkt Harry noch unsympathischer auf sie, als er eh schon ist, wobei es ja eigentlich klar ist, dass sich ihre Wege trennen, als sie schließlich in New York ankommen.
Fünf Jahre sind inzwischen vergangen, wobei Harry bereits politischer Berater geworden ist und auf dem Flughafen ihm ein alter Freund über den Weg läuft, der in Begleitung einer sehr attraktiven jungen Frau ist. Na ja, so wie es der Zufall will, ist die junge Frau Sally, die nicht nur wie er, Harry, in die gleiche Maschine einsteigt, sondern sich auch ihre Plätze nebeneinander befinden. So ganz erfreut ist Sally nicht darüber, aber um so mehr Harry, der Sally noch immer sehr begehrenswert findet. Locker lässt er dennoch nicht, obwohl er demnächst heiraten wird, versucht er sie zu einem Abendessen einzuladen. Und wieder verlieren sich die zwei nach der Landung aus den Augen, wobei jeder wieder seine eigenen Wege geht.
Und abermals fünf Jahre später, kreuzen sich Harrys und Sallys Wege in einer öffentlichen Bücherei in New York, wobei diesmal, so hat es den Anschein, die Chemie zwischen den beiden stimmt, sodass die beiden einen gemeinsamen Spaziergang wagen, bei welchem sie über die früheren Zeiten reden, und was so alles in den vergangen Jahren, seit ihrem letzten wiedersehen, so alles mit ihnen passiert ist. Na ja, Harry ist frisch geschieden, also wieder Single, und Sally stand kurz vor der Hochzeit, wobei ihr langjähriger Freund sie einfach so vor kurzem verlassen hat. Im Grunde haben ja beide eine gescheiterte Beziehung hinter sich, wobei das natürlich für recht regen Gesprächsstoff sorgt,
da sie nun Gemeinsamkeiten haben, sodass sie sich, Harry und Sally, gegenseitig sehr sympathisch finden, dass auf einen Anfang einer wundervollen Freundschaft hindeutet.
Nun ja, soll man nun dazu sagen, dass Harry seine Hörner abgestoßen hat, oder wie das richtig heißt. Auf jeden Fall durfte er genug Beziehungserfahrungen bei seiner Frau sammeln, wobei er jetzt denkt, dass er nun in der Lage ist, mit einer Frau auch nur ein ganz normales freundschaftliches Verhältnis einzugehen, dass nicht gleich im Bett enden muss. Na ja, und so wie er Sally kennt, strebt auch sie nur ein rein freundschaftliches Verhältnis an, wobei aus diesen zwei die besten Freunde werden, die viel miteinander unternehmen, über alles reden können und theoretisch unzertrennlich sind. Na klar, die Versuchung ist schon da, jedoch jeder ist darauf bedacht, dass aus dieser Freundschaft nicht mehr wird, sondern alles nur rein platonisch abläuft.
Klappt ja auch recht gut, wobei jedem sein Freiraum gewährt wird, sprich, dass er oder sie sich auch mit anderen verabreden und treffen darf, und wenn es dann irgendwann oder irgendwie Probleme in dessen Beziehung gibt, stehen sie sich gemeinsam mit Rat und Tat zur Seite. Na ja theoretisch, auf den ersten Blick, klappt es ja ganz gut, wobei im Innern doch bei beiden die Eifersucht nagt, wenn der andere mit jemandem anderen eine Liebesbeziehung hat. Aber zugestehen, dass Eifersucht mit im Spiel ist, das macht keiner von den beide.
Und trotz der vielen Bekanntschaften die beide im Laufe der Zeit machen, ist nicht der Richtige und nicht die Richtige dabei, wobei sie nun sogar schon versuchen sich gegenseitig zu verkuppeln.
Spoilerwarnung
Na auf jeden Fall stellt Harry seine Freundin Sally seinem besten Freund Jess (Bruno Kirby) vor, wobei Sally Harry mit ihrer besten Freundin Marie (Carrie Fisher) bekannt macht. Und wie es der Zufall will funkt es sofort zwischen Jess und Marie, sodass diese ein Paar werden und sogar heiraten, jedoch Harry und Sally mehr oder weniger unglücklich über den Ausgang dieser Kuppelei sind.
Na ja und so zieht Harry mit Sally durch die Shoppingcenter, wobei ihm seine Ex über den Weg läuft was ihn psychisch sehr stark zusetzt, und als wäre das nicht schon genug, auch noch Sally einen Schlag abbekommt, als sie erfährt, dass ihr langjähriger Freund, der sie kurz vor der Hochzeit verlassen hat, demnächst heiraten wird. Ganz verzweifelt und aufgelöst ruft sie bei ihm an, wobei sie Trost bei ihm sucht, den sie auch tausendfach bekommt, denn jetzt passiert das, was nicht passieren hätte dürfen. Nämlich sie küssen sich und schlafen miteinander.
Und wer nun denkt, dass Sally das nicht Glücklich gemacht hat, der denkt verkehrt. Nur hat Sally die Befürchtung, dass damit ihre Freundschaft zu Harry zu Ende ist, weil ja jetzt Sex dazwischen gekommen ist, und wie Harry immer sagt, wenn Sex dazwischenkommt ist es mit der Freundschaft zwischen Männern und Frauen vorbei. Na ja, komisch ist beiden zumute, sodass sie sich mal aus den Weg gehen, aber auch nicht glücklich darüber sind, weil sie merken, dass doch etwas fehlt. Nicht Sex, sondern einfach die Person mit der sie glücklich waren. Klar, einig sind sie in diesem Punkt, dass dies nie geschehen hätte sollen, wobei sie nun nicht wissen, wie sie mit dieser Situation und ihren Gefühlen umzugehen haben und wie es weiter gehen soll.
Erst auf dem Silvesterball fasst sich Harry ein Herz und gesteht Sally, dass er sie unsterblich liebt und dass er sie heiraten möchte. Ist das kein rührseliges Ende mit einem Happyend wie es im Buche steht? Wobei aus Harry und Sally, die jahrelang nur eine gute Freundschaft zusammenhielt am Ende ein Liebespaar wird.
Hört sich doch wie ein wunderschönes Märchen an, dass jedoch für machen wahr werden kann. Man muss nur dran glauben, dann gehen auch solche Märchen in Erfüllung.
So, und nun gleich zu meiner eigenen Meinung
Okay, ich denke vielen wird solch eine Beziehungsgeschichte bekannt vorkommen, wobei man zuerst jemanden kennenlernt, und dann von Müttern/Schwiegermüttern zu hören bekommt, dass Männer doch nur das EINE wollen, sprich im Kopf haben. Aber dazu muss ich als Frau sagen, dass dies in den meisten Fällen überhaupt nicht stimmt, zumal schon seit alters her die Frau die treibende Kraft ist, was sogar schon in der Bibel erwähnt wird, dass Eva den Adam verführt hat. Männer lassen sich, wenn es um die Liebe geht mehr Zeit, gehen es normalerweise langsamer an, wobei diese recht lange auf einer rein freundschaftlichen Basis leben können.
Na ja, und was Harry mit seinen Sprüchen angeht: Männer und Frauen können keine Freunde sein, weil immer der Sex dazwischen kommt. Auch das habe ich anders erlebt, zumal ich eine fast fünfjährige Beziehung auf rein platonischer Ebene geführt habe, was jedoch daran scheiterte, dass sich mein Verlangen nur auf freundschaftlicher Basis steigerte, sprich mit der Zeit meinen Ansprüchen nicht mehr genügten, aber er wahrscheinlich noch jahrelang so weiter leben hätte können.
Na ja, auch in dieser Beziehung lebte jeder sein eigenes Leben, wobei er wie ich nebenher andere Freunde hatten, mit welchen wir manchmal zusammen, aber auch nur rein freundschaftlich verkehrten. Und es wäre gelogen, wenn ich behauptete, dass auch hier ab und zu Eifersucht mit im Spiel war, jedoch dies nicht der Trennungsgrund war, der beidseitig viele Tränen gekostet hat. Vielmehr wollte oder konnte er seine Gefühle mir gegenüber nicht offenbaren, obwohl ich merkte, dass auch er Gefühle für mich hat. Na ja, und dann zerbrach unsere langjährige Beziehung, wobei wir heute noch befreundet sind, nur eben auf Distanz gehen, da jeder in einer Beziehung lebt.
So hätte der Film Harry und Sally auch enden können, was jedoch dann keiner Komödie mit Happyend, sondern mehr einem Drama gleichgekommen wäre.
Und dennoch bin ich fest der Überzeugung, dass zwischen Mann und Frau eine wirklich tiefe Freundschaft möglich ist, sogar bestehen kann, ohne das Sex im Spiel ist. Oder anders ausgedrückt, ohne das zumindest ein Partner mehr als NUR eine platonische Freundschaft im Sinn hat. Und das dieser Film zu solch einem glücklichen Happyend führt, freut doch jeden, zumindest mich. Okay, ganz am Anfang des Film war es ja so, dass der eine den anderen mehr oder weniger nicht riechen konnte, was jedoch zumeist zu Beginn fast jeder Beziehungen der Fall ist, denn ehrlich gesagt, glaube ich nicht an die - Liebe auf den ersten Blick -. Und das war ja bei Harry und Sally auch so der Fall, wobei man nach jedem wiederholten abschied nehmen und wieder sehen spürte, dass sie doch irgendwie füreinander bestimmt sind. Okay, Harry und Sally sind noch jung, wobei in diesem Alter wohl eine Zeitlang eine Freundschaft rein platonisch funktioniert, aber irgendwann aus Freundschaft Liebe wird, die dann auch gelebt sein will, zumal Sally immer wieder damit anfängt, dass ihre biologische Uhr so langsam abläuft.
Das Traumpaar schlechthin, das die beiden Hauptdarsteller Meg Ryan, und Billy Crystal verkörpern, wobei die etwas kompliziertere, konservativ eingestellte Frau, mit ihrer außergewöhnlichen liebenswerten Ausstrahlung, über die ganze Bandbreite hinaus, Emotionen und Gefühle zum Ausdruck bringt, denen Billy Crystal, der am Anfang ein pessimistischer Miesmacher ist, man kann schon dazu sagen einen verletzlichen Vollblut-Zyniker abgibt, kaum widerstehen kann. Und obwohl am Anfang der Beziehung die Sympathie nicht auf Gegenseitigkeit beruht, harmonieren die zwei wunderbar miteinander, wobei dies von beiden wirklich glaubhaft gespielt und rüber gebracht wird.
Eine Filmszene die in die Filmgeschichte eingegangen ist, spielt sich in einem vollbesetzten Restaurant ab, in der Meg Ryan einen eindrucksvollen Orgasmus vortäuscht, da Billy Crystal behauptet, dass ihm keine einen Orgasmus vorspielen kann, ohne dass er es merkt. Dies geschieht, während sie von den Gästen beobachtet werden, woraufhin eine ältere Dame am Nebentisch beim Ober - genau das gleiche verlangt - was er Meg Ryan serviert hat. Das ist eine Szene der ganz großen Lacher, wobei Billy Crystal am liebsten im Boden versunken wäre, da der Lärmpegel im Lokal zunehmend leiser wurde, und alle auf Meg Ryan und Billy Crystal starrten.
Na ja, unterbrochen wird immer wieder der Film von kurzen Interviews, die ältere Ehepaare vor der Kamera abgeben, wobei sie ihre Liebesgeschichten erzählen, wo und wie sie sich kennengelernt haben und wie lange sie nun zusammen sind, was schon manchmal recht zu schmunzeln ist.
Oh je, da wurde ein älteres Ehepaar gezeigt, wobei sich die Blicke, die meines Mannes und mir trafen und ein wirkliches schmunzeln auslöste, als die recht redselige Frau fast ihren Mann nicht zu Wort kommen ließ. Oho, Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die redseligste im ganzen Land?
Na ja, auf jeden Fall gehört „Harry und Sally“ zu den Filmen, die man sich öfters ansehen kann, und ihn noch immer lustig findet. Zumal dieser Film nur so von Charme, lustigem Witz und auch Humor strotzt, damit meine ich die umwerfenden Dialoge, die zwischen Zynismus, Ironie und Romantik ein perfektes Mittelmaß gefunden haben, ohne das dies kindisch wirkt, jedoch anders herum auch ein tiefsinniger – hintergründiger – und besinnlicher Charakter hat, der direkt so wie das Leben ist spielt. Auf jeden Fall hat dieser Film schon einen Kultstatus erreicht, wobei ich ihm somit das Prädikat sehr empfehlenswert gebe.
Bild- und Tonqualität sind vollkommen in Ordnung.
Nun die Daten zur DVD „Harry und Sally“
Darsteller: Billy Crystal, Meg Ryan, Bruno Kirby, Carrie Fisher, Lisa Jane Persky
Regisseur(e): Rob Rainer
Tonspuren: Dolby Surround / Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch f. Gehörl., Spanisch
Bildformat: 1.85:1
Ländercode: PAL
Regioncode: 2
Laufzeit: 92 Minuten
Produktionsjahr: 1989
Im Handel: 04.09.2006
FSK: ab 16
Extras: Region-Code: 2
Original Kino-Trailer
Making of 'When Harry Met Sally'
Deleted Scenes
Harry Connick Music Video (It Had To Be You)
Fazit: Ein Film den man sich mehrmals anschauen kann
...
giselamaria, 24.02.2010
ich bin da auch deiner Meinung auch ich habe eigentlich mehr gute männliche als weibliche Freunde.... einige seit Jahrzehnten... - LG Gisela
AndreaRo, 03.02.2011
Auch wenn ich kein Komödienfan bin - das ist eine der wenigen Ausnahmen, die ich liebe !
Polarlicht1960, 21.02.2010
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünscht dir Larissa
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Der berühmteste Orgasmus der Filmgeschichte
ein Testbericht von catmother2006-08-01 13:03:32vom 01.08.2006Empfehlung: ja
Vorteile: witzig, schräg, geniale Dialoge, super Darsteller...Nachteile/Kritik: absolut nichts
Letztens gab es mal wieder einen richtig netten Fernsehabend - mit was fürs Herz und was für die Aufregung. Und natürlich habe ich mich - zum wiederholten Mal für den Film fürs Herz entschieden, denn den kann man eigentlich immmer wieder anschauen, und er wird doch nie langweilig, sondern fast immer besser, je öfter man ihn sieht.
Die Komödie "Harry und Sally" will ich euch hier also vorstellen.
** Die Geschichte **
1977: Sally Albright (Meg Ryan) macht sich auf den Weg vom College nach New York, um dort Journalistik zu studieren. Aus Kostengründung bildet sie eine Fahrgemeinschaft mit Harry (Billy Crystal), dem Freund ihrer besten Freundin. Schon der Beginn ihrer Bekanntschaft ist eher abtörnend – Harry knutscht endlos herum, ehe er sich bequemt, in das Auto zu steigen, quatscht Sally pausenlos mit seinen etwas nihilistischen Ansichten über den Tod, Beziehungen, Frauen und Sex voll und benimmt sich wie ein Macho. Sally dagegen teilt ihre Strecke akribisch und stundengenau ein, damit nur ja keiner übervorteilt wird und ist in ihren Ansichten eher spießig.
Bei einem Zwischenstop streiten sich die beiden gerade über guten und schlechten Sex und Sally beweist ihrem Mitfahrer, daß auch beim Sex nicht immer alles so ist, wie es scheint.
Unterschiedlicher können zwei Menschen nicht sein. Und so ist Sally’s Fazit bei ihrer Ankunft in New York: Schade, du bist der einzige Mensch, den ich in New York kannte.
Einige Jahre später begegnen sich die beiden auf einem Flug. Diesmal ist die Konstellation umgekehrt: Sally verabschiedet sich am Flughafen sentimental von einem Mann, Harry ist der Frustrierte. Und wieder streiten sie sich über Sinn und Unsinn von Beziehungen und Ehe und gehen auseinander in der Hoffnung sich nicht wiedersehen zu müssen.
Wieder Jahre später treffen sie erneut zufällig aufeinander – Harry ist schmerzlich geschieden, Sally auch wieder Solo – und entgegen Harry’s Leitspruch: „Männer und Frauen können niemals Freunde sein. Immer kommt ihnen der Sex dazwischen.“ entwickelt sich zwischen den beiden eine innige Freundschaft, in der sie sie selbst bleiben und doch mit dem anderen alle Erfahrungen teilen können.
Und weil sie nicht ertragen können, daß der andere allein bleibt, versuchen sie irgendwann, sich gegenseitig mit ihren Freunden zu verkuppeln mit dem Erfolg, daß zwar die beiden Opfer miteinander glücklich werden, sie selbst aber immer noch Single sind. Doch bei der ganzen Werbung für den anderen haben sie sich immer mehr schätzen gelernt, was nicht ohne Folgen bleiben kann.
** Darsteller **
Für Meg Ryan (Aufgelegt, E-Mail für dich) begann nach kleineren Rollen in „Top Gun“ und „D.O.A.“ mit dieser Komödie ihre eigentliche Karriere. Sie spielt die liebenswert neurotische Sally mit all ihren Macken so unnachahmlich, daß man sie trotz der nervenden Marotten einfach nur ins Herz schließen muß. Diese Rolle hat auch ihre Filmkarriere maßgeblich geprägt, denn bis auf ihre Darstellung in „Mut zur Wahrheit“ wurde sie fortan fast ausschließlich für diese Herzchen-Figuren besetzt.
Auch Billy Cristal (City Slickers, Reine Nervensache) hatte mit diesem Film sein eigentliches Coming Out. Seine Harry-Art, cool und übertrieben tiefschürfend zu sein, sein trockener Humor und
die schrägen Sprüche in jeder Lebenslage wurden zu seinem Markenzeichen. So hatte er seine besten Rollen in wortreichen Komödien wie „Forget Paris“ und „Reine Nervensache“.
Zu erwähnen sind noch Carrie Fischer als Sallys Freundin Marie und Bruno Kirby als Harrys Freund Jess.
** Filmkritik **
Wer diese witzige, geistreiche und romantische Screwball-Komödie verpaßt, ist selbst schuld. Noch nie wurde das Thema Beziehungen, Sex und Freundschaft liebevoller und gleichzeitig schräger in Szene gesetzt.
Dabei ist der Film mit seinen brillanten Dialogen, den neurotischen Ansätzen seiner Figuren und der Situationskomik durchaus mit Woody Allens Schöpfungen zu vergleichen, wenn er auch etwas oberflächlicher scheint. Schließlich geht es hier „nur“ um Liebe.
Manche Szenen gelangten zu Kultstatus, allen voran natürlich jener berühmte Bistro-Orgasmus. Ich kann mich noch gut erinnern, daß ich Tränen gelacht habe, nicht über den Orgasmus an sich, sondern die Krönung der Szene, als die Frau am Nebentisch entgeistert zu Sally herübersieht und zum Kellner sagt: Ich will das gleiche wie sie.
Oder diese bauchmuskelstrapazierenden Männergespräche zwischen Harry und Jess, die endlosen, komplizierten Bestellungen von Sally in Restaurants und die kuriosen Telefongespräche zwischen Harry und Sally – das alles macht den unglaublichen Humor des Stückes aus.
Der Film wird fast ausschließlich von diesen beiden Schauspielern getragen, die im Grunde den unheimlichen Erfolg begründen. Wie auch die Tatsache, daß Thema und Dialoge so realistisch sind, daß sie jeder in irgendeiner Weise nachvollziehen kann. Es geht ja um eine Frage, die in unser aller Leben sicher schon mal aufgetaucht ist: wie passen Menschen zusammen, gibt es Freundschaft zwischen Mann und Frau?
Leider hat der Film darauf nur eine Antwort, die dem Klischee entspricht: Gegensätze ziehen sich an und der Sex kommt Mann und Frau immer dazwischen. Aber das ist auch keine lebensentscheidende Frage.
Im Übrigen sollte man sich den Abspann nicht entgehen lassen (ich hoffe, in der TV-Version wird nicht so viel weggeschnitten), denn da erzählen Harry und Sally von ihrer Hochzeit, und es zeigt sich, daß mit genügend Liebe zum anderen und Toleranz auch die dicksten Marotten vergnüglich werden.
** Meine Meinung **
Dieser Filmklassiker ist die absolute Empfehlung für alle hoffnungslosen Romantiker und Liebhaber wortwitziger Komödien. Er ist erotisch, witzig, aber auch in gewisser Weise spannend, und das alles ohne Thrill und ohne Fleischschau.
Jede der 95 Minuten ist das Ansehen wert.
** Daten **
USA 1989
Genre: Komödie
Originaltitel: When Harry met Sally
Regie: Rob Reiner
Drehbuch: Nora Ephron
FSK 16
** Die DVD **
DVD-Bild: 1,85:1
DVD-Ton: D, GB, E: Dolby 5.1
Features:
UT: D für Hörgeschädigte, GB, E
Extras: Original Kino-Trailer, Making Of „When Harry Met Sally“, Deleted Scenes (Harry Does Impressions, „How Many Men Have You Slept With?“, Sally’s Bad Date, Sleepless Night, „I Blew It“, Harry and Sally on the Couch, „I Was Just Walking Down The Street“), Harry Connick Music Video (It Had To Be You)
Ich hab mir die MGM-Ausgabe gekauft und muß sagen, diese wird endlich dem Film gerecht. Zu der bisherigen DVD sind vor allem Ton und Bild entscheidend verbessert. Und auch das Bonusmaterial macht den Kauf dieser DVD wirklich lohnenswert. Vor allem die geschnittenen Szenen sind ein wahres Vergnügen und der Audiokommentar von Regisseur Rob Reiner sehr interessant.
Beim Kauf sollte man also ruhig zweimal hinsehen und sich für die MGM-Version entscheiden.
...
sandraberg, 05.08.2006
sorry - etwas spät aber doch. ich hatte für yopi in den letzten wochen leider nicht so viel zeit, aber nun arbeite ich natürlich alle infomails ab. die gegenlesungen sollen ja weiterhin stattfinden. also, bitte nicht böse sein - ich werde jeden einzelnen
Tweety30, 01.08.2006
Lange nicht mehr gesehen. Liebe Grüße, Tweety30!
ein Testbericht von Gemeinwesen2006-03-19 20:53:34vom 19.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Ein moderner Klassiker der so genannten romantischen Komödie gelangt auf dieser DVD endlich auch in punkto Bild und Ton wieder zu seinem Recht. Endlich können wir Sallys großes (Vor)-Täuschungsmanöver im Diner wieder in optisch wi...Nachteile/Kritik: - nix -
Bei schlechten Filmen ist einmaliges Ansehen i.d.R. schon zuviel - gute Filme hingegen kann man sich immer wieder anschauen. Und ein guter Film ist 'Harry und Sally' m.E. wirklich: seine Hauptfiguren sind nicht nur sehr liebenswert, sondern wirken darüber hinaus auch noch glaubwürdig und sind mit Billy Crystal und Meg Ryan außerdem ganz fabelhaft besetzt.
Die ganze Inszenierung wirkt wunderbar unangestrengt und leichtfüßig; die musikalische Untermalung mit Standards aus Jazz und Swing (ein 'Dreh', der inzwischen von, so scheint es, jeder 2. Komödie kopiert wird, bei Erscheinen des Films aber noch nicht selbstverständlich war) tut ein Übriges.
Als ich mir kürzlich Kenneth Branaghs wunderbare, vor schierer Lebensfreude überschäumende Verfilmung von Shakespeares Komödie "Viel Lärm um nichts" wieder einmal angesehen habe, musste ich irgendwann plötzlich an Rob Reiners "Harry und Sally" denken. Die liefern sich schließlich ein ähnlich fröhliches Katz-und-Maus-Spiel wie Shakespeares Benedick und Beatrice und
wollen sich lange Zeit nicht eingestehen, dass sie doch eigentlich verdammt gut zueinander passen würden.
Zunächst einmal darf Harry (Billy Crystal) aber ausführlich darüber schwadronieren, dass Männer und Frauen ja eigentlich gar nicht zueinander passen. Zumindest nicht als Freunde, denn zwischen beiden steht ... ja, genau: Männlein und Weiblein kommt dovh immer wieder der Sex dazwischen, und schon ist es aus mit der guten Freundschaft. Die glücklich verpartnerte Sally (Meg Ryan) findet, dass das alles Quatsch ist und lässt keinen Zweifel daran, dass dieser Harry überhaupt nicht ihr Typ ist. Beide sind zum Zeitpunkt ihres Kennenlernens noch Studenten, und bis sie einander wieder über den Weg laufen, wird eine ganze Weile ins Land gehen.
Als die beiden sich nach geraumer Zeit wieder begegnen, hat Harry die Scheidung bereits hinter sich, die Sally noch bevorsteht. Man plaudert höflich miteinander, aber das war's dann schon - bis es zwischen den beiden funkt, dauert's noch ein bisschen. Plötzlich aber wandeln beide wieder auf Solopfaden, und weil der Besuch im Zoo auf Dauer ebenso langweilig ist wie einsames Flanieren in Mueseumshallen, trifft man irgendwann eine Verabredung: Solange beide solo sind, spricht nichts dagegen, einander dann und wann anzurufen, um sich so zu gemeinsamen Unternehmungen zu verabreden. Mit anderen Worten: Die beiden freunden sich langsam an. Ob das auf Dauer gutgehen kann ... ?
Mit seinem Film aus dem Jahre 1989 ist Rob Reiner ein moderner Klassiker gelungen. "Harry und Sally" hat alles, was eine romatische Komödie zu einem witzigen, intelligenten Film macht, den mensch sich immer wieder ansehen kann - zumindest empfinde ich das seit Jahr und Tag so, und genauso lange bin ich auch der Ansicht, dass Harrys Liebeserklärung am Ende des Films eine der schönsten ist, die Hollywood je auf die leinwand gebracht hat. Fazit: Hier stimmt einfach alles. Harry und Sally sind einfach eines der sympathischsten Traumpaare, die die Traumfabrik je verlassen haben, Meg Ryan und Billy Crystal sind die perfekte Besetzung, und das Drehbuch legt ihnen und ihren Koakteuren jede menge wunderbarer Pointen in den Mund.
D i e _ D V D
Nachdem 'Harry und Sally' lange Zeit nur auf einer in punkto Bild und Ton ausgesprochen grässlichen DVD erhältlich war, liegt mit dieser Ausgabe nun endlich eine Veröffentlichung vor, die dem Status des inzwischen zum Klassiker avancierten Films auch wirklich gerecht wird: der Unterschied zwischen Ton und Bild der Erstveröffentlichung und der Neuauflage ist wie der zwischen Tag und Nacht, und auch in Sachen Bonusmaterial gibt's inzwischen nichts mehr zu beanstanden (allein die geschnittenen Szenen und der hörenswerte Audiokommentar von Regisseur Rob Reiner sind die Anschaffung der DVD von MGM wert).
Neben Trailer, Making of und 7 Deleted Scenes bietet die DVD außerdem ein Musikvideo ('It had to be you' von Harry Connick jr.); wer mag, kann einen Audiokommentar von Regisseur Rob Reiner zuschalten, der Harrys alter ego ebenso informativ wie unterhaltsam geraten ist.
R e s ü m e e
ein Klassiker der so genannten romantischen Komödie gelangt auf dieser DVD endlich auch in punkto Bild und Ton wieder zu seinem Recht. Endlich können wir Sallys großes (Vor)-Täuschungsmanöver im Diner wieder in optisch wie akustisch vernünftiger Qualität bewundern - immer und immer wieder.
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ein Testbericht von yerusha2005-05-02 00:35:25vom 02.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Witzig, gute Darsteller...Nachteile/Kritik: stellenweise ein bißchen langatmig
Titel Deutschland: Harry und Sally
Originaltitel: When Harry Met Sally
Genre: Komödie
Farbe, USA 1989
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Darsteller:
Billy Crystal (Harry Burns)
Meg Ryan (Sally Albright)
Carrie Fisher (Marie)
Bruno Kirby (Jess)
Steven Ford (Joe)
Lisa Jane Persky (Alice)
Michelle Nicastro (Amanda Reese)
Gretchen Palmer (Stewardess)
Harley Jane Kozak (Helen)
Kevin Rooney (Ira)
u.a.
Regie: Rob Reiner
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Chicago in den späten 70'er Jahren. Sally, den Uni-Abschluß in der Tasche, will nach New York umziehen. Für die 18stündige Fahrt sucht sie einen Mitfahrer und gerät an den besserwisserischen Harry Burns. Während der Fahrt ist relativ schnell klar, daß die beiden sich recht unsympathisch sind. Während Harry über das
Leben, den Sex und das Verhältnis zwischen Frauen und Männern philosophiert ("Männer und Frauen können nie Freunde sein. Der Sex kommt ihnen immer dazwischen!"), wird Sally immer genervter und als sie endlich in New York ankommen, ist sie froh ihn nie wieder sehen zu müssen.
Einige Jahre später treffen sie am Flughafen zufällig aufeinander, ignorieren sich jedoch mehr oder weniger geflissentlich.
Beim dritten Aufeinandertreffen kommen sie sich - zunächst wirklich rein freundschaftlich - näher und werden Freunde. Sie unternehmen viel gemeinsam und wenn es mit ihren jeweiligen Partnern nicht klappt, heulen sie sich gegenseitig beieinander aus. Doch immer noch halten beide daran fest, daß ihre Freundschaft rein platonisch sei - bis sie miteinander im Bett landen. Von da ab geht das Chaos erst richtig los und es braucht viele Irrungen und Wirrungen, bis die beiden sich am Ende - vielleicht - doch kriegen...
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Natürlich - wer kennt sie nicht, die legendäre Restaurantszene, in der Sally sich durch Harrys Aussage, ihm hätte noch nie eine Frau einen Orgasmus vorgemacht, dazu provoziert fühlt, ihm genau das Gegenteil zu beweisen. Doch das ist längst nicht alles, was den Film ausmacht. Über Jahre hinweg begleiten wir Harry und Sally auf dem Weg von den sich gegenseitig überhaupt nicht mögenden Studenten bis hin zu - rein platonischen - besten Freunden, um dann doch zu erleben, daß Harry mit seiner Theorie von der Freundschaft zwischen Männern und Frauen wohl recht hat - der Sex kommt ihnen immer dazwischen.
Witzig auch die kleinen Kommentare von unterschiedlichsten Paaren, die im eigentlichen Film zwar keine Rolle spielen, aber zwischen den einzelnen Episoden eingeblendet werden um von ihren eigenen Erfahrungen mit der Liebe zu berichten.
Der Film wird vorrangig von den beiden Hauptdarstellern getragen, besonders Meg Ryan hat es mir - wie in ihren meisten Filmen - sehr angetan. Der Film ist durchweg unterhaltsam, hat aber an manchen Stellen auch ein paar Längen und dramaturgische Schwächen. Dafür gibts einen Punkt Abzug (einen halben Punkt kann ich ja leider nicht abziehen, aber mit "exzellent" kann ich ihn auch nicht bewerten wenn ich ihn mit meinen absoluten Kultfilmen wie "Manche mögen's heiß" oder "Das Leben des Brian" - Kritik kommt nicht - vergleiche). Trotzdem ein Film, den man immer mal wieder sehen kann, zum Weinen und zum Lachen, zum Mitleiden und Mit-Genervtsein von einem besserwisserischen Provokateur namens Harry und zum Fast-ein-bißchen-Verliebtsein in eine bezaubernde Sally. Alles in allem, ein rundum gelungener, sehr unterhaltsamer Film.
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Overknees, 02.05.2005
Hier bin ich ja immer hin- und hergerissen, wo ich Meg lieber mag... in quotSleepless In Seattlequot oder quotWhen Harry Meets Sallyquot... beide gehoumlren zu meinen liebsten Schnulzen.
greetz
Marc A.
P.S.: Das juumldische Restauran
marina71, 30.10.2005
die ist wohl jedem bekannt. lg
ein Testbericht von __fachmann__2002-11-18 07:48:34vom 18.11.2002Empfehlung: ja
Harry & Sally ist für mich einer der Klassiker in der Filmwelt schlechthin. Er gehört zu denjenigen Filmen, die man gerne immer wieder ansieht, die einfach nicht veralten.
Es soll ja Leute geben, die den Film noch nicht gesehen haben, oder die so jung sind, dass es Zeit wird, den Film zum ersten Mal anzuschauen. Für die gibt es eine kurze Inhaltsangabe.
Zur Handlung
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H arry (Billy Crystal) und Sally (Meg Ryan) lernen sich im zarten Jugendalter kennen, da sie beide in einem Auto fahrgemeinschaftsmäßig vom College nach New York fahren. Harry ist ein
absoluter Klugscheißer, der Sally mit seinen Sprüchen nervt und anwidert. Sally dagegen ist eine arrogante Zicke, wie sie abscheulicher kaum sein könnte. Natürlich heißt es nach der langen Fahrt nicht „Auf Wiedersehen“, sondern eher „Auf Nimmer-Wiedersehen“.
5 Jahre später treffen sich die beiden wieder ganz zufällig am Flughafen. Beide erkennen sich zwar wieder, finden sich aber immer noch abstoßend. Weitere 5 Jahre vergehen, bis sich beide zufällig wiedertreffen. Beide haben gerade eine Affaire (bzw. Ehe) hinter sich und sind wieder Solo. Jetzt hat man endlich was gemeinsam und eine Freundschaft in der Not kann beginnen. Aber wie tief kann die Freundschaft zweier einst verhassten Personen werden? Ich verrate mal besser nicht das Ende...
Zum Film
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Kann man heute einen Film aus dem Jahre 1989 noch anschauen, auch wenn er Themen behandelt, die nie veralten werden, solange es Menschen gibt? Natürlich fahren die Leute mit Oldtimern durch die Gegend und die Klamotten sind total abschreckend. Aber die Geschichte zwischen den beiden Hauptpersonen wird wohl nie veralten.
Das Faszinierende an dem Film ist, dass man sich immer wieder in einer der Epochen wiederfindet. Schaut man sich den Film als Jugendlicher an, so sieht man vielleicht das Tächtelmächtel der beiden bei der Fahrt im Auto als Schlüsselszene und lacht über das, was noch kommt. Sieht man den Film als 30-Jähriger an, so denkt man zu Beginn des Filmes an seine eigene Jugendzeit zurück und erkennt vielleicht auch seine eigene Situation in der Gegenwart wieder.
Man erkennt auch, was Harry oder Sally mit 18 Jahren sagen, hat man vielleicht auch mal gesagt. Sie machen vielleicht dieselben Fehler, die man selbst auch schon gemacht hat. Man findet kurz gesagt einfach viele Vergleiche zu seinem richtigen Leben. Und da der Film über einem Zeitraum von 15 Jahren spielt, ist es einfach gut, wenn man diesen Film alle paar Jahre wieder anschaut, da man sich immer wieder in einer neuen Epoche der beiden selbst wieder findet.
Der Film ist natürlich eine irrwitzige Komödie, aber der Ernst kommt nicht zu kurz. Viele Szenen geben einem Anlass zum Nachdenken. Bei manchen Szenen schüttelt man nur den Kopf, bei manchen bestätigt man mit einem Kopfnicken...
Die Schauspieler
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Meg Ryan schaffte als Sally ihren großen Durchbruch in der Schauspielszene. Heute gehört sie zu den ganz Großen im Film. Sie spielt eine tolle Rolle, auch wenn die Klamotten nicht mehr so zu ihr passen.
Gleiches gilt natürlich für Billy Crystal. Ihm ist es in jungen Jahren hervorragend gelungen, einerseits einen Ekeltypen, andererseits einen Romantiker zu spielen. Kein Wunder zählt auch er heute zu den ganz Großen in der Schauspielszene
Fazit
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Einmal im Leben Harry & Sally zu sehen ist wie ein Pflichtprogramm für jeden. Jedoch lohnt es sich, den Film immer wieder anzusehen. Daran ändert auch nichts die Tatsache, dass der Film in die Jahre kommt. Vielleicht wäre ein Remake mit neuen Darstellern aber demselben Inhalt angebracht...
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ein Testbericht von suppengirl2002-10-23 22:18:42vom 23.10.2002Empfehlung: ja
"Harry & Sally" (Originaltitel: "When Harry met Sally") aus dem Jahre 1989 ist wieder so ein Film, den ich, wenn mich jemand nach meinem Lieblingsfilm fragen würde, zumindest in die nähere Auswahl ziehen würde. Ich habe ihn mittlerweile sicherlich an die zehn Mal gesehen. Und jedesmal bin ich überrascht, wie charmant, amüsant und neu ich ihn immer wieder empfinde. Man kann ihn gar nicht zu oft sehen (natürlich sollte man es wie immer nicht übertreiben!). Jedesmal entdeckt man neue Nuancen, empfindet andere Szenen als besonders gelungen. Besonders die vielen Dialoge
- eine tiefe Verbeugung vor Drehbuchautorin Nora Ephron, die mit diesem Film ebenfalls ihren größten Wurf landete - zwischen den beiden Protagonisten, bzw. deren bester Freunde, bergen so viel tiefgründigen Witz, dass man - so scheint es - niemals wirklich alles heraus gehört hat. Ich kann mich erinnern, dass mir der Film damals im Kino schon sehr gut gefallen hat (ich war zu dieser Zeit 16). Sein wahres Potenzial habe ich aber erst über die Jahre und Wiederholungen hinweg erfasst. Wenn ihr ihn noch nicht gesehen haben solltet, dann holt das schleunigst nach! Ihr werdet mir dann sicherlich zustimmen!
Zur Story:
Erzählt wird die Geschichte von Harry Burns (Billy Crystal) und Sally Albright (Meg Ryan). Sie lernen sich kennen, als beide von der Provinz nach New York gehen wollen, um dort ihr berufliches Glück zu finden. Sally besitzt ein Auto und wird zur Mitfahrgelegenheit für Harry, der mit einer Freundin Sallys liiert ist. Auf der langen Fahrt stellen beide ziemlich schnell fest, dass sie sich nicht unbedingt sympathisch sind. Und schon bei diesem ersten Treffen diskutieren sie die im Film entscheidende Frage: Können Männer und Frauen Freunde sein? Nachdem sie in New York angekommen sind, ist für beide klar, dass sie sich wohl nie mehr wieder sehen werden. Doch das Schicksal will es anders.
Wir treffen die beiden fünf Jahre später wieder und genau so treffen sich Harry und Sally wieder: Zufällig auf dem Flughafen und zufällig sitzen sie auch im gleichen Flugzeug. Beide sind gerade frisch verliebt. Während ihrer Unterhaltung im Flugzeug wird klar, dass sich an ihrer gegenseitiger Abneigung (zumindest die von Sally gegenüber Harry) nicht viel geändert hat. Und wieder verlieren sie sich aus den Augen.
Einige Jahre später folgt der nächste Zufall: In einer Buchhandlung schafft es Sally erneut nicht, Harry unerkannt zu entkommen. Beide müssen gerade das Ende ihrer einst so glücklichen Beziehungen verarbeiten. Es ist wohl diese Gemeinsamkeit, die die beiden zunächst eine Art Friedenspakt schließen lässt. Aus diesem Pakt jedoch entwickelt sich langsam aber stetig eine tiefe Freundschaft, deren Verlauf der Film nunmehr ohne große Zeitsprünge verfolgt. Die Frage scheint nun beantwortet: Ja, Männer und Frauen können Freunde sein. Das sieht nun auch der große Zyniker Harry ein. Oder sollte er im Nachhinein doch noch Recht bekommen? Ihr werdet sehen!
Die Darsteller:
Meg Ryan:
Sie gehört mittlerweile nicht mehr unbedingt zu meinen Lieblingsdarstellerinnen, zu eintönig sind mir ihre Rollen. Wer "Harry und Sally" gesehen hat, kann aber ahnen, dass es nach diesem Film wohl einfach ihr Schicksal sein musst, von nun an auf Liebeskomödien fest gelegt zu sein. Aber an den Film ihres Lebens in diesem Genre wird sie sicher nie mehr heran kommen (vor allem nicht, wenn sie ständig mit Tom "ich bin ja so ein braver Amerikaner" Hanks spielt). Ihr Grinsen, als sie im Auto auf Harry wartet, der sich gerade sehr innig von seiner Freundin verabschiedet - an deren Namen sich später beide nicht mehr erinnern können -, und ungeduldig auf die Hupe gedrückt hat, wird sich jedem ins Gedächtnis brennen, der es gesehen hat. Natürlich auf positive Weise ;o). Auf die berühmte Orgasmus-Vortäuschungs-Szene möchte ich gar nicht eingehen, da die wohl jeder kennen wird, auch wenn er den Film nicht gesehen hat.
Billy Crystal:
Tja, wer weiß, wie Billy Crystal aussieht, wird verstehen, dass ich von ihm als romantischen Helden zunächst gar nicht angetan war. Aber er macht seine Sache wirklich sehr überzeugend. Und das ist ja wohl das beste Prädikat für einen Schauspieler, wenn man während eines Films total sein Äußeres vergisst. Er ist schlicht und einfach die Idealbesetzung für Harry. Oder könntet ihr euch Mel Gibson oder Tom Cruise in dieser Rolle vorstellen? Nö!
Carrie Fisher und Bruno Kirby:
Carrie Fisher - bekannt als Prinzessin Leia aus der Star Wars Trilogie - spielt Marie, Sallys beste Freundin. Immer unglücklich verliebt - in einen verheirateten Mann, der seine Frau nie verlassen wird, und jeder weiß, dass er seine Frau nie verlassen wird (!) -, steht sie Sally stets mit Rat zur Seite. Wenn man ihre Leistung in diesem Film sieht, so kann man nur sagen, dass es sehr traurig ist, dass sie nach Star Wars nur noch sehr selten Gelegenheit hatte, ihr Talent zu zeigen.
Bruno Kirby wiederum ist Jess, Harrys bester Freund. Etwas trottelig und spießig (man denke nur an den Radwagentisch!), wirkt er um so sympathischer.
Regisseur Rob Reiner:
Rob Reiner, der Sohn des ebenfalls erfolgreichen Regisseurs Carl Reiner ("Tote tragen keine Karos") und übrigens auch der beste Freund des Hauptdarstellers Billy Crystal, hat auch mit "Harry & Sally" seine Vielseitigkeit unter Beweis gestellt. Seine bekanntesten und erfolgreichsten Filme reichen vom Jugend-(aber auch für Erwachsene-)Film ("Stand by me") über Thriller ("Misery") und Dramen ("A few good men","The Story of us") bis hin eben zur leichtfüßigen, aber doch tiefsinnigen Komödie "When Harry met Sally". Auch wenn mir nicht alle dieser Filme gefallen haben (das Genre Gerichtsdrama ist nicht unbedingt mein Ding, zumal wenn Tom Cruise und Demi Moore die Hauptrollen spielen ;o)), so muss man doch anerkennen, dass der Mann sein Handwerk beherrscht und es kaum ein Genre gibt, in dem er sich nicht zurecht findet. Schade eigentlich, dass er nur so wenig Filme dreht.
Meine Lieblingsszenen:
"Harry und Sally" besteht eigentlich nur aus Lieblingsszenen, bei jedem Mal Ansehen favorisiere ich eine andere. Trotzdem hier die Highlights:
- Die Überschrift dieser Meinung stellt mein Lieblinszitat dar: Harry sitzt bei Sally im Auto und isst Weintrauben. Schließlich spuckt er die Kerne zum Fenster hinaus - oder will das zumindest tun, denn dummerweise ist es geschlossen. Die Kerne kleben mit reichlich Speichel am Fenster und Harry dreht sich zu Sally rüber und sagt ganz ruhig: "Ich kurble mal das Fenster runter."
- Harry und Sally telefonieren miteinander. Beide liegen schon im Bett. Harry hat gerade ein Buch ausgelesen (;o)). Er glaubt, dass er nicht schlafen kann und kündigt Sally deshalb an, dass er jetzt noch ein bisschen stöhnen üben wird. Was er prompt auch tut, nachdem er aufgelegt hat.
- Jede Szene im Film, bei der Sally im Restaurant etwas zu Essen bestellt (achtet auf das Wort "Extrateller"!)
- Harry und Sally sitzen mit Marie und Jess im Restaurant. Harry will Sally mit Jess verkuppeln, Sally will Harry mit Marie verkuppeln. Doch natürlich kommt alles ganz anders!
Hier könnte ich noch ewig weiter schreiben, aber mir fällt auf, wenn ihr den Film nicht kennt, dann werdet ihr die Beschreibung der Szenen nicht halb so lustig finden wie sie tatsächlich sind. Und wenn ihr ihn schon gesehen habt, dann werdet ihr sicher eure eigenen Favoriten haben. Also: Seht ihn euch einfach selbst an. Zum ersten Mal (würde ja auch Zeit!) oder zum fünften Mal. Das Vergnügen wird in jedem Falle groß sein. Falls nicht, bekommt ihr euer Geld zurück! (fragt sich nur von wem!)
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Lonca, 14.05.2002
Ich find den Film auch klasse...aber Meg Ryan hat meine Meinung nach noch viele andere gute Filme gut gemacht...man denke an French Kiss, Stadt der Engel, eMail fuumlr Dich...
Paketmarke, 10.04.2002
Sehr gute Meinung. Du haumlttest beim kopieren deiner Meinung die ersten beiden Zeilen weglassen sollen -. Trotzdem gut.
wilma, 11.04.2002
Ich liebe den Film - vor allem den Satz: Ich haumltte gern das Gleiche, was sie hatte. g
ein Testbericht von Alisha_Attic2002-08-16 15:12:15vom 16.08.2002Empfehlung: ja
Du bist ein Filmfreak? Du brauchst ne Box Tempos bei rührseeligen Filmen? Du bist Single oder gnadenloser Romantiker? Dann besorg Dir den schnulzig-schönen Streifen "HARRY UND SALLY"!
Die Story:
Harry und Sally laufen sich am laufenden Band und über 12 Jahre hinweg immer wieder über den Weg. Und finden voneinander weg, zueinander, voneinander, zueinander... Und das reicht von Unsympathie über ne dicke Freundschaft bis hin zum größten Glück im Leben.
Das Besondere:
Die Geschichte beginnt 1977 an der UNIVERSITY of Chicago. Romantisch verabschiedet sich Harry von seiner damaligen Flamme. Sally wartet im hässlichen, gelben Wagen, auf
ihn. Eine Art Fahrgemeinschaft in Richtung New York also, die beide zueinander führt. Die ersten Sätze von Sally im Auto: "Ich hab es genau ausgerechnet. Wenn wir von achtzehn Stunden Fahrt ausgehen, heißt das drei Schichten für drei Stunden für jeden. Oder wir teilen die Strecke nach Meilen auf." Harry äußert sich nicht, kriecht stattdessen hinten ins Auto und holt Trauben aus einer Tasche. "Magst Du Trauben?" Sally verneint, sie esse niemals zwischen den Mahlzeiten. Harry stopft sich welche in den Mund, entledigt sich der Kerne - entgegen seinem geschlossenen Autofenster. Unterschiedlicher könnten die beiden also nicht sein.
Schon in dieser Szene offenbart sich die geniale Erzählweise von Regisseur Rob Reiner. Weiter beweist er sein Können in gekonnten Schnitten, ungewöhnlichen Umsetzungen von Szenen. Für 1989 ein gewagtes, gelungenes Manöver. Zwischen den Szenen Harrys und Sallys Geschichte kommen süße Ehepaare oder Pärchen zu Wort. Auf einer Couch sitzen sie stets nebeneinander und erzählen von ihrer Liebe. Eine wirklich nette Idee.
Aber back to the film.
Fünf Jahre später sind Harry und Sally in festen Beziehungen, als sie sich im Flugzeug wiedertreffen. Harry tauscht seinen gegen den Platz neben Sally, die beiden unterhalten sich - wie sollte es anders kommen, auch diesmal geht es um Sex. Und noch ist nicht einmal von Sympathie die Rede: beide können sich nicht ausstehen.
1987 Harry und Sally weinen sich beim befreundeten Ehepaar aus: Harry klagt ihm sein Leid. Seine Frau ließ ihn sitzen. Und Sally vertraut sich ihr an, auch Sally ist wieder Single. Doch lange sollen beide nicht allein sein. In einer Buchhandlung laufen sich Harry und Sally erneut über den Weg, und es entsteht langsam so etwas wie eine Beziehung zwischen ihnen. Das Ende dieser Geschichte: Die beiden freunden sich zunächst an...
Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Sonst lohnt es sich ja nicht mehr, den Film selbst zu sehen.
Alles in allem:
Die Komödie dreht sich also rund um die verkorkste Beziehung zwischen den beiden. Sie korrekt, penibel. Er eine Art Chaot, leidenschaftlich und direkt. Das kann doch nix werden mit den beiden. Oder gibt es eine Freundschaft zwischen Mann und Frau doch? Denen kommt doch immer der Sex dazwischen, meint Harry zu Beginn. Wem glaubst Du? Der romantischen Sally oder dem Macho Harry? Sieh Dir den Streifen mit den beiden Hauptdarstellern Billy Crystal und Meg Ryanam besten selbst an und entscheide!
Mein Urteil:
Für einen Film aus dem Jahre 1989 ist er herzerfrischend offenherzig, komisch und rührend umgesetzt. Vielleicht sind Harry und Sally die Generation Golf und Ally der Neunziger. Deshalb alle Neune, ach nein, alle fünf Sterne.
Wer sich wundert, dass ich den gespielten Orgasmus von Sally bisher außen vor gelassen hab: Auch den sollte jeder selbst gesehen haben! Eine so unschuldig wirkende Meg Ryan, die mitten in einem Restaurant, beim Dinner mit Harry ihren Höhepunkt erlebt. Da staunen auch die anderen Gäste nicht schlecht.
Meg Ryan ist nicht nur wegen dieser Szene top. Sie spielt ihre Rolle überzeugend. Unschuldiger, zickiger und hysterischer könnte kaum jemand sein. Aber auch nicht so herrlich romantisch.
Und Billy Crystal ist ebenfalls ideal besetzt. Wandlungsfähig verkörpert er den Chaoten, der mit den Jahren reift und erkennt, was kaum ein Mann wahrhaben will: Die Liebe ist stärker als (fast) alles. Vom Macho zum "Ich-liebe-Dich"-Gesteher...
Für Faktenliebhaber:
Der OT lautet "WHEN HARRY MET SALLY ...", wurde 1989 in den USA von Castle Rock Entertainment/Nelson Ent.gedreht. Der Streifen ist schöne 96 Minütchen lang, ab 16 Jahren freigegeben und wurde am 14.09.1989 erstmals aufgeführt.
Cast:
Regie: Rob Reiner
Produktion: Rob Reiner, Andrew Scheinman, Jeffrey Stott, Steve Nicolaides
Darsteller: Billy Crystal, Meg Ryan, Carrie Fisher, Bruno Kirby, Lisa Jane Persky, Steven Ford
ein Testbericht von Artatius2002-07-04 11:56:38vom 04.07.2002Empfehlung: ja
"Männer und Frauen können nie Freunde sein. Es kommt ihnen immer der Sex dazwischen."
Dies ist nur ein Satz, der über die Lippen von Harry Burns kommt. Aber gerade diese Aussage ist es, die den Film prägt, sich zunächst nicht zu bewahrheiten scheint, letztendlich aber die Beziehung von Mann und Frau im Kern zu treffen scheint.
Erzählt wird die Geschichte von Sally Albright (Meg Ryan) und Harry Burns (Billy Crystal), die gleich bei ihrem ersten Treffen 18 Stunden lang aneinander gebunden sind, da sie eine Fahrgemeinschaft von Chicago nach New
York bilden. Und schon dieses Treffen scheint zu eskalieren, da zwei Welten aufeinander stoßen. Harry, der ungehobelte Draufgänger, und Sally, die naive Frohnatur. Nach diversen verbalen Streitereien (grandiose Dialoge) trennen sich ihre Wege in New York und kreuzen sich erst fünf Jahre später wieder, aber das auch nur für einen Flug.
Weitere fünf Jahre später, beide haben gerade eine gescheiterte Beziehung hinter sich, treffen die beiden wieder aufeinander. Und beschließen Freunde zu werden.
Soweit die Geschichte, deren Ende ich für diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, nicht vorwegnehmen will.
Was den Film ausmacht, sind, neben den beiden grossartigen Darstellern Meg Ryan und Billy Crystal, vor allem die famosen Dialoge, gerade zu Beginn des Films, auf der Autofahrt von Chicago nach New York. Und nicht zu vergessen natürlich der gespielte Orgasmus, den Sally zwischen Salat und Sandwich zum Besten gibt.
Insgesamt ein komödiantisches Vergnügen, welches man mindestens einmal gesehen haben sollte.
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ein Testbericht von cady002002-02-12 10:00:56vom 12.02.2002Empfehlung: ja
Können zwei Freunde miteinander schlafen und sich am nächsten Morgen immer noch lieben? Harry und Sally treffen sich zum ersten Mal in Chicago 1977. Harry stellt klar: "Männer und Frauen können nie Freunde sein, der Sex kommt ihnen immer wieder dazwischen." Sally gibt ihm einen Korb.
Fünf Jahre später: Sally hat einen festen Freund, Harry wird bald heiraten. Zufällig sitzen sie im Flugzeug nebeneinander. Harry ist bald wieder bei seinem Lieblingsthema: Sex. Nach der Landung können sie sich immer noch nicht ausstehen und verabschieden sich wieder einmal für immer.
Frühjahr
1987: Sally hat sich von ihrem Freund getrennt. Dankend lehnt sie die Verkupplungsversuche ihrer Freundin Marie ab. Zur gleichen Zeit erzählt ein geknickter Harry seinem Freund Jess, daß ihn seine Frau verlassen hat. Ein paar Tage später schlägt der Zufall erneut zu. Harry und Sally laufen sich in einer Buchhandlung über den Weg. Ein Gespräch, ein Lunch, endlich kommt Sympathie auf zwischen den beiden. Und, was keiner erwartet hätte: Sie werden Freunde. Nicht mehr und nicht weniger. Jess ist erstaunt: Sollte sein bester Freund sich so verändert haben?
Ein Jahr später sind Jess und Marie ein Paar. Harry und Sally werden zur Einweihung der gemeinsamen Wohnung eingeladen. Harry ist schlecht gelaunt, weil er seine Exfrau mit ihrem neuen Mann getroffen hat. Und Sally verliebt sich in einen anderen. Leider erzählt ihr Schwarm ihr nebenbei, daß er in wenigen Tagen heiraten wird. Harry eilt selbstlos zu Sally, um sie zu trösten. Und plötzlich sieht es so aus, als sei Harrys alte These doch nicht ganz falsch.
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schneeweisschen, 12.02.2002
wo bleibt deine eigene Meinung? Das ist eine reine Inhaltsangabe des Films. Sorry, aber dafuumlr kann ich keine gute Bewertung geben. Falls du denn Bericht uumlberarbeitest, schreib mir doch in mein Gaumlstebuch, dann schaue ich nochmal rein und bewe
LadyDiva, 17.06.2002
ist sehr spannend geschreiben