Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
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Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
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Testberichte Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft

 Mac Software
3.9 von 5
Platz 18 in der Kategorie "Mac Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 3,90 / 5,00 3.9 von 5
Meinungen:
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Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,90 / 5,00 3.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (5/5).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Schöne Grafik, abwechslungsreiche Level,\"Indianer Jones feeling\", coole Faustkämpfe
  • abwechslungsreiche Level, Sound & Grafik
  • Langzeitspielspass, gelungene Grafik, toller Sound, einfache Steuerung
  • Sound, Musik, Atmosphäre, Kämpfe
Nachteile/Kritik
  • Speicherfunktion (mich stört sie kaum, andere aber um so mehr),deswegen an manchen Stellen frustrierend, umständliche Steuerung
  • Steuerung, Speicherfunktion
  • Wenig Rätsel, automatische Speicherfunktion
  • simple Rätsel, fehlende Speicherfunktion, hakelige Steuerung
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Dickerchen

"Ich hasse Schlangen !!!"

ein Testbericht von 2004-10-31 20:13:28 vom 31.10.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Schöne Grafik, abwechslungsreiche Level,"Indianer Jones feeling", coole Faustkämpfe...
Nachteile/Kritik: Speicherfunktion (mich stört sie kaum, andere aber um so mehr),deswegen an manchen Stellen frustrierend, umständliche Steuerung
Als sehr großer Indiana Jones - Fan musste ich mir dieses Spiel natürlich sofort kaufen.
Als ich es auspackte, war ich sofort von der super originellen Spiel-
Anleitung und der Verpackung begeistert.
Es sind 2 CDs in einer schön aufgemachten Papp-DVD-Hülle.
Am besten ist aber die als Tagebuch von Indy gestaltete Anleitung, welche alles nötige für das Spiel erklährt.
Es sind auch einige nette Gags dabei, wie z.B. der Fund einer CD
(Indiana Jones spielt im 2ten Weltkrieg) und die beschreibung, was man damit anfangen kann: Nachdem ich die Regeln in dem beigefügten Blatt intensiv studiert hatte, scheint die "CD" als Übertragungs-
mittel von Wissen zu dienen.
Vielleicht kann man mit schütteln Informationen aus der "CD" heraus-
bekommen.

Und jetzt zum Spiel selbst:

1. Die Story:

Indy soll im China der 30er Jahre einem Artefakt suchen, welcher nicht in falsche Hände geraten darf, da er als eine Massen-
vernichtungswaffe eingesetzt werden könnte.
So gerät er von Ceilon über Istanbul bis nach Hong kong und muss sich mit der ganzen Chinesischen Unterwelt, Arabern und sogar mit Nazis prügeln.
Dabei trifft er auf Zahlreiche End- und Zwischengegner.
An manchen Stellen hilft ihm eine Chinesin dessen Namen ich leider vergessen habe (ist eher Unwichtig), die ihn aber auch manchmal Unnötig arbeit macht.

2. Die Steuerung:

Indy wird mit der Maus und der Tastatur gesteuert, in fast allen Ab-
schnitten in der Sicht von über seinen Rücken.
An ein oder zwei Stellen schießt man aber in der Egoperspecktive (Ich-Sicht).
An beiden Arten sind Mängel aufzuweisen, in der erstgenannten ist die Steuerrung sehr gewöhnungsbedürftig, da es ein komischer Zusammenhang zwischen Maus und Tastatur ist.
In der zweiten, muss man die Maus im Menu erst mal richtig einstellen, sonst ziehlt Indy viel zu langsam.

Wenn man aber die Steuerung durchgeschauen hat macht es Spass als Indy mit der Peitsche rund um die Welt zu schwingen.

3. Kampftechnik:

Was mir besonders gut an dem Spiel gefallen hat ist das Kampfsystem.
In diesem Spiel kann man nämlich Stühle, Flachen, Spaten, und was
sonst noch auf dem Boden liegt zum Kämpfen benutzen (Flaschen kann man sogar werfen!!!), das macht viel Spass.
Besonders wenn mehrere Gegner um Indy herumstehen und Indy einem Schlag des Gegners ausweicht kann es passieren, dass der Gegner einen Freund trifft und der benommen davontaumelt.
Als mir das passiert ist hab ich mich halb tot gelacht.

4. Waffen:

Obwohl das prügeln mehr Spass macht muss sich Indy auch mal mit Pistolen, Gewehren, Maschienenpistolen und seiner beliebten Peitsche
verteidigen.

5. Wie ich das Spiel finde:

Da ich ein begeisterter Indy Fan bin und die Filme mehrmals gesehen
habe, finde ich hat das Spiel in Sachen Indy-Atmophäre eine 1+ ver- dient.
Da ich aber auch andere Spiele spiele, finde ich hat die Steuerung
eine 4 verdient, da das Spiel sehr unhandlich ist und in hektischen Situationen ist das ein zusätzlicher ungewollter Schwierigkeitsgrad.
Auf das Speichern komme ich in Punkt 6. nochmal drauf.
In Sachen Spielspaß gebe ich eine 1, da es in Sachen Aktion, Level und Gegner sehr ausgefeilt und abwächslungsreich ist ( wenn man sich auf einer Gondel mit einem Maschienengewehr vor Kriegsflugzeugen ver-
teidigen muss, oder in einem See schwimmen muss, wo ein riesiges, unbesiegbares Krokodil schwimmt, welches sehr hungrig ist kommt wirklich richtig Spielspass auf.
Obwohl die Steuerung manchmal ein bischen nervt!)

6. Achtung:

Es gibt einen Punkt, wo sich die Geister scheiden, das Speichern !
Es ist schade, dass es nur festgelegte speicherpunkte gibt, denn an manchen Stellen muss man wegen einem kleinem Fehler das ganze Level
wiederholen.
Das macht nach dem fünften Fehler dann keinen großen Spass mehr.
Ich persönlich fande es nur am Ende ein bischen frustrierend,aber
ich denke, dass die Speicherpunkte eigentlich fair gesetzt sind.
Manche finden es aber total blöd, deswegen werte ich das Spiel nur
sehr gut.
Wen das aber nicht Stört, der kann sich das Spiel mit gutem Gewissen kaufenm, denn es ist auf jeden Fall besser als "Tomp Raider 'The Angel of Darkness'"



In allem hoffe ich das mein Testbericht euch gefallen hat und
ihr Lust aufs spielen bekommen habt.

All denen die sich das Spiel kaufen wollen, wünsche ich viel Spaß, und sage das ihr die richtige Entscheidung getroffen habt.
(Da das Spiel jetzt eh sehr preiswert zu haben ist lohnt es sich auf jeden Fall es zu kaufen.)

[made by Frederick Kiefer (Dickerchen)]
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
DJMoench
DJMoench, 09.12.2004
der bericht ist einwandfrei in Ordnung.
Das Spiel mag ich allerdings nicht
atrachte
atrachte, 27.06.2004
Ein sehr sehr guter Bericht. Greetz
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Die Abenteuer des jungen Indy

ein Testbericht von 2004-10-07 13:42:26 vom 07.10.2004
Empfehlung: ja
Vorwort:

Der PC Spieletitel "Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft" erschien im Jahr 2003 und die Entwickler von Lucasarts Entertainment setzen damit ein spannendes Action Adventure für den PC in Szene. Rund um die mehrteilige Filmreihe von Steven Spielberg entstand schnell eine große Fangemeinde und die Abenteuergeschichten des Indiana Jones fanden auch in der Welt der Computerspiele schnell ihre erste Verwirklichung.



Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft


Gameplay:

Im Grunde erwartet Sie ein actionreiches Adventurespiel und Sie erleben das Spiel mit ihrem Helden in einer 3rd person Ansicht. Dabei greift ihr Held neben der Umhängetasche, Feldflasche und Lederpeitsche auf weiteres der damaligen Zeit entsprechendes Arsenal zurück.

Das Spiel hält allerlei Überraschungen parat und hier lauern die Gefahren an allen Ecken und Enden sprichwörtlich. Neben allerlei Klippen und Fallen, die überwunden werden wollen können Sie auch viele Gegenstände anfassen und für ihre Zwecke einsetzen. Schippen, Stühle oder Tische, die in Einzelteile bersten oder auch Flaschen können gegen die Feinde eingesetzt werden.

Die Programmierer haben eine gute Balance gefunden und neben einem hohen Maß an Interaktion mit der Umgebung erscheint das Spiel insgesamt überschaubar und Sie begeben sich auf leicht nachvollziehbare, wenn auch verschlungene Wege.

Sie können ihre Gegner mit zwei unterschiedlichen Modi u.a. mit Fäusten und Beinen attackieren und es steht ihnen weiterhin ein ansehnliches waffenarsenal zur Verfügung welches im Verlauf des Spiels mit gleichwertigen Waffen ersetzt wird oder erweitert wird.

Die Peitsche wie auch die Machete können entweder zum Angriff benutzt werden oder auch um sich den Weg durch Buschranken bahnen und sich

Die Peitsche auftauchenden Fallen entgehen und sich über Abgründe schwingen.

Der Revolver kommt gegen Elfenbeinschmuggler wie auch die abgesägte Schrotflinte sicherlich gegen die übleren Sorten eingesetzt werden kann.



die Story:

Sie erleben als junger Archäologe Dr.Jones an Schauplätzen wie Sri Lanka, Prag, Türkei oder China die Abenteuer des Actionhelden und begeben sich auf die Suche nach mysteriösen Artefakten. Die Umgebung läßt für die damalige Zeit an ein hohes Maß an Interaktion zu und garantiert jede Menge actionreiche Szenen


Sri Lanka - Ceylon:

Die erste Mission nach Sri Lanka oder Ceylon wo Sie die Geheimnisse des Tempels ergründen und nach einem Ausgang suchen. Sie stoßen zunächst auf Elfenbeinschmuggler und können mit einer Schippe wie auch Flaschen oder einem Stuhl attackieren. Im Verlauf des Spiels finden Sie eine große Anzahl wertvoller Figuren und Relikte und dort habe ich zum ersten Mal eine Maske gefunden. Auch das Buschmesser kommt immer wieder zum Einsatz um Seile durchzutrennen oder Gestrüp zu beseitigen.

An den Wasserquellen oder vielmehr farblich hervorgehobenen Brunnen können Sie immer wieder Energie tanken


Nachdem ich die ersten Taucherfahrungen sammeln durfte, habe ich die Felsen oder vielmehr massiven Steine erklommen Oben angekommen erwartet mich ein weiterer Gegner und die doppelläufige abgesägte Schrotflinte. Der Revolver kam ebenfalls zum Einsatz und ich habe mich dann entlang der Liane geschwungen bis auf die gegenüberliegende Ebene.

Danach gilt es das gegenüberliegende Plateau zu erreichen und von der langem Seil aus mit viel Schwung die andere Seite zu erreichen. Sie finden sich dann ein weiteres Mal im einem inneren Teil des Tempels wieder und können von dort aus und auch dort kommt ein weiteres Mal die Peitsche zum Einsatz. Schwingen Sie sich entlang der Drachenköpfe über allerleit lauernde Fallen neben einstürzendem Gemäuer mußte ich unterwegs auch Giftpfeilen ausweichen.

Schließlich habe ich ein Tal erreicht und nachdem ich dort weitere der fiesen Bösewichte zur Strecke gebracht habe erwartet mich ein längerer Tauchgang. Die Krokodile im Fluss sind auch nicht gerade freundlich und ich suche einen Weg in das Innere des Schrein.

Tief im Innern der Tempelanlage angelangt kann ich den Schrein erstmals öffnen. Der Alligator kann mit einem kleinen Trick auch in einem Raum eingeschlossen werden. Danach gilt es das Artefakt zu sichern

Während eines kurzen Aufenhalts in der Heimat erhält Besuch von 2 Abgesandten der chinesischen Regierung

Von da an begebe ich mich auf die Suche nach dem Spiegel der Träume als ein Teil aus 4 Artefakten und das Grab des Kaisers, das noch nie zuvor ein Mensch betreten hat....



Prag

Die 2. Episode führt Sie schließlich nach Prag. Hier zum ersten Mal eine Luger mit Schalldäpfer gefunden. Auf der Suche nach dem Weg ins Schloss zuerst auf der Außenseite aufgeräumt, bin dann auf die Mauer gesprungen; zuerst über die Brücke wo ein weiterer der Gegner lauterte; ein paar goodies eingesammelt und dann wieder zurück entlang der Brücke ...

Auf der andere Seite finde ich schließich der Eingang in das Gewölbe und die Folterkammer .....


Die Filmsequenzen sorgen immer wieder für erlebnisreiche Momente und an weiteren Schauplätzen wie Istanbul und Hong Kong dürfen Sie gemeinsam mit Indiana Jones spannende Abenteuer erleben.



Finden Sie verborgene Secret places und sammeln Sie die Masken, Schwerter oder auch Münzen finden. Die Steuerung mit der Maus und der Tastatur in der 3rd person finde ich einigermaßen passabel, jedoch läßt eine fehlende Speichermöglichkeit an allen Stellen das Spiel stellenweise wirklich langwierig erscheinen. Die Effekte und die Musik sowie die deutsche Synchronstimme aus dem Indiana Jones Film machen das Adventure Spiel zu einem Jump & Run Erlebnis Marke Lucasarts



Résumé:

Ich habe zum ersten Mal den Action Helden Indiana Jones in einem PC Titel erleben dürfen und er präsentiert sich für seine Zeit in einer wirklich guten Verfassung. Der PC Titel verspricht viele unterhaltsame Stunden Actionspaß garantiert und die Elefanten dürfen also gesattelt werden



dl - downlinks:

Webseiten zum Thema:

http://www.4players.de/ - Patch 1.01 mit einer Liste der Bugfixes
http://www.cheats.de/ - Trainertools, Tips, Walkthrough
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
DerTrottel

Indy is back!

ein Testbericht von 2004-02-18 18:29:30 vom 18.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Sound, Musik, Atmosphäre, Kämpfe...
Nachteile/Kritik: simple Rätsel, fehlende Speicherfunktion, hakelige Steuerung
Wer kennt nicht den Peitsche schwingenden Dr. Henry "Indiana" Jones und seine waghalsigen Abenteuer. Er ist anerkannter Professor, Archäologe, Kinostar und Hauptdarstellers eines der besten Adventures aller Zeiten "Indiana Jones and the fate of Atlantis". Nun betritt Indy erneut die Spielewelt um die Welt vor den Nazis zu retten. Netter Nebeneffekt für ihn: Ein neuer Angriff auf "Lara Croft" von "Tomb Raider", der er beim letzten Konkurrenzkampf nicht ganz das Wasser reichen konnte. Schafft er es diesmal?

Zunächst muss jedoch gesagt werden, dass Tomb Raider: The Angel of Darkness? ein mäßiger spielerischer Flop war und es für Indy schwer werden dürfte, dieses Machwerk zu unterbieten.


Inhalt:
1. Story
2. So spielt sich der Archäologe
3. Rätsel & Missionen
4. Kämpfe & Gegner KI
5. Größte Kritikpunkte
6. Fazit




>>>>>Story oder: Story?<<<<<

Gerade hat Indiana (der Name eines Hundes nebenbei bemerkt) ein sehr altes Artefakt ergattern können, schon wollen es ihm faule Nazis abnehmen. Zum Glück können diese einige schlagkräftige Argumente seitens Indys davon abhalten. Aber was macht dieses Ding für die Nazis so interessant?
Dies will er in seinem Büro im Barnett College untersuchen, doch er konnte sich da nicht mal einen Kaffee machen, bevor zwei seltsam, asiatisch aussehende Menschen das Büro betreten, wobei der eine natürlich eine hinreißend schöne Frau ist, deren weiche Schale einen harten Kern besitzt wie sich später herausstellen wird.
Zu Indys Missfallen macht leider ihr männlicher Begleiter auf sich aufmerksam, indem er zu reden anfängt. Er erzählt ein wenig über die chinesische Geschichte, bis er auf einen Satz stößt, den Indy aufhorchen lässt: Die Legende der Kaisergruft.
Mythos? Legende? Wahrheit? Dr. Jones hegt Zweifel an der Existenz dieser Gruft, bis ihm der Mann darüber aufklärt, dass ein Artefakt in diesem verborgen sei, dass den Willen anderer beeinflussen kann und die bösen Nazis (natürlich) mit allen Mitteln versuchen, dieses Artefakt unter ihre gierigen Fingerchen zu bekommen. Dies wäre der Weltuntergang! Das muss natürlich verhindert werden.
Um der Geschichte noch die letzte Glaubwürdigkeit zu nehmen, entschied man sich bei "Lucas Arts" (Entwickler des Spiels), noch einen gewissen Schlüssel zur Gruft hineinzupflanzen, der einen Spiegel darstellen soll. Und nun raten Sie: der Spiegel ist in drei Teile zerbrochen und über der Welt verteilt. So ein Unglück!
Nun wird das Artefakt vom Anfang "schlauerweise" mit einbezogen. In diesem versteckt sich nämlich bereits einer der Spiegel, sodass Indy bereits ein Drittel der zu verrichteten Arbeit vollbracht hat. Glück gehabt!

Sie merken, ich hätte diese "Story" auch in zwei Sätzen erklären können, nur hatte ich leider gerade das Bedürfnis, viel zu schreiben. Hiermit entschuldige ich mich offiziell und bedanke mich, dass Sie dieses trotzdem gelesen haben.



>>>>So spielt sich der Archäologe oder: Man ist das ein Trottel<<<

Sie steuern Indiana Jones entweder mittels eines Gamepads, oder mit der Kombination Maus-Tastatur. Das letztere sollte eigentlich gut funktionieren. So haben wir doch bei von der Kameraperspektive ähnlichen Spielen wie "Tomb Raider" oder "Splinter Cell" bei dieser Kombination nur gute Erfahrungen gemacht.
Leider trifft dieses nicht 100%ig auf Indiana zu. Viel zu oft fällt man von Felsen oder bleibt irgendwo hängen, was angesichts der fehlenden Speicherfunktion sehr ärgerlich ist. Vor allem die Orientierung geht schnell verloren.
Aber was kann denn nun unser Held eigentlich? Nun, er hat ein beachtenswertes Repertoir an Aktionen: Er kann laufen, schwimmen, klettern, springen, hangeln, fallen, sterben, gehen, an-die-Wand-pressen, schießen, kämpfen und er ist mit der Peitsche sehr gewandt. So kann er beispielsweise sich mit der Peitsche von einer Seite zur anderen hinüberschwingen oder Gegnern die Waffe aus der Hand schlagen. Außerdem kann er lustige Purzelbäume schlagen, um die Kämpfe noch zu dramatisieren!
Es ist mir jedoch ein Rätsel, dass ein Mann, der Purzelbäume schlagen kann und zur Genüge Nazis (er könnte den Krieg fast alleine gewinnen) tötet, nicht kriechen geschweige denn in die Hocke gehen kann.

>>>>Rätsel & Missionen oder: Interessante aber unlogische Missionen ohne Rätsel<<<<

Was habe ich mich auf das Spiel gefreut. Immerhin waren die Spiele Marke: "Indiana Jones" immer ein Inbegriff von einer gesunden Mischung von schönen Rätseln und Action. Durften sich denn meine kleinen Gehirnzellchen freuen? Mitnichten!
Die Missionen an sich machen eigentlich einen Heidenspaß! Wenn man kein Gehirn besitzt oder dieses nicht gern verwenden mag.
Die Missionen sind von simplen, Indiana Jones unwürdigen Rätseln geprägt, die schnell zu lösen sind. Nichtsdestotrotz machen die Missionen Spaß. Niemals zuvor hatte ich das Gefühl, bei einem Kampf in einem Kinofilm zu sein, aber "Indy 6" bringt diese einzigartige "Indiana Jones-Atmosphäre" zum Vorschein, die einen echten Fan zum weiterspielen zwingt.
Der Missionsverlauf an sich ist stupide und eigentlich recht abgenutzt. Wenn Sie bereits eines der "Tomb Raider" Spiele oder den Vorgänger dieses Spiels gespielt haben, wissen Sie, was auf sie zukommt. Keine Neuerungen, keine Innovationen!
Sie laufen umher, bis der Weg endet. Dann schauen Sie sich um, sehen eine "Plattform" und springen rüber. Weiter gehts! Oftmals muss noch ein Schalter umgelegt werden, oder der gefundene Sprengstoff an markierten Stellen platziert werden.
Besonders negativ finde ich, dass an einigen besonderen Stellen oben rechts ein Symbol erscheint, dass Ihnen zeigt, was Sie machen sollen. Musste man beim Vorgänger noch rätseln, wo man mit der Peitsche schwingen muss, wird einem das in diesem Spiel somit auf die Nase gebunden und ein gewisser Reiz des Vorgängers geht verloren. Zudem wird manchmal automatisch von Indy gezeigt, wie man das ?Rätsel? lösen muss.
Eine Praktische Neuerung gegenüber dem Vorgänger ist die Feldflasche, die seine Gesundheit proportional des Wasserinhaltes der Flasche auffüllt. An gut versteckten Brunnen kann die Flasche mit dem (Heil-)Wasser aufgefüllt werden.


>>>>Kämpfe & Gegner KI oder: Gegner prügeln kann ja so viel Spaß machen<<<<

Die Kämpfe und die Gegner sind das Bravourstück des Spiels. Es gibt zwar viele Waffen, aber man kämpft hauptsächlich mit Fäusten wie ein echter Mann oder mit einem Messer. Wenn Stühle und Tische zusammenkrachen, Gegner Klippen runterstürzen oder Treppen herunterpurzeln kommt echte Kinostimmung auf.
Indy benutzt Füße, Ellenbogen, Kopf und natürlich die Fäuste um die Gegner zu Boden zu bringen. Dies geschieht alles sehr abwechslungsreich und ist einfach zu steuern.
Natürlich hat der Archäologe auch einige Schießeisen zur Auswahl, die die Gegner ihm freundlicherweise überlassen. Von der Pistole bis zum Maschinengewehr und Granaten reicht das Arsenal. Das Zielen geht recht einfach vonstatten, denn dies macht "Junior" wie seine weibliche Konkurrentin "Lara Croft" automatisch. Auch kann Indy greifbare Gegenstände in der Umgebung wie Stühle als Waffe missbrauchen. Lustig: In Faustkämpfen verliert der Archäologe manchmal seinen Hut, den natürlich ein Indy-Fan noch im Kampf mit einem waghalsigen Manöver versucht wieder aufzusetzen ;-).

Die Gegner, die von Türken bis Nazis variieren, verhalten sich relativ realistisch und sind in Überzahl schwierig zu besiegen. Sie benutzen, wenn sie keine andere Waffe haben, Stühle oder Stöcker (was gerade so herum oxidiert) als Waffe und nutzen diese intelligent.
Leider hat aber auch die Künstliche Intelligenz ihre Schwächen. Gegner ohne Waffen, die von Herrn Jones durch einen Abgrund getrennt sind, lassen sich einfach abschießen, sie laufen manchmal desorientiert vor dem Spieler umher und laufen gegen Wände, was aber relativ selten passiert. Ansonsten gehen Gegner mit Schießwaffen schlau in Deckung und springen aus dieser intelligent hervor.
Alles in allem kann man die Gegner für ein Action-Adventure als intelligent betrachten.

>>>>Größte Kritikpunkte oder: Was bleibt noch zu sagen<<<<

Am ärgerlichsten ist, was dem Spiel eine höhere Wertung verweigert, die fehlende Speicherfunktion, die in einem PC-Spiel nicht fehlen darf. Das Spiel wird erst am Ende einer Mission gespeichert, was angesichts der schlechten Steuerung bei einigen Stellen ein echtes Ärgernis darstellt.
Zudem sind im Missionsdesign Fehler festzustellen. Es gibt Sackgassen, die Indiana Jones rein theoretisch überwinden könnte, aber rein theoretisch funktioniert ja auch der Kommunismus. Dies nimmt dem Spiel das Gefühl der Handlungsfreiheit und so ist der Spieler gezwungen, einen bestimmten, unlogischeren Weg zu gehen, den der Spieler anfangs überhaupt nicht realisiert und man sich fragt, wo der Weg hinführt. Diesen wäre doch der echte Indiana Jones nie gegangen.

>>>>Fazit oder: Wertung<<<<

1. Grafik
2. Sound
3. Systemvoraussetzung
4. Eigene Meinung

Grafik: ****/*****
Die Grafik überzeugt, ist aber nicht kolossal gut. Die Animationen sind schön und die Levels gut gezeichnet. Einige Lichteffekte verfeinern noch den guten Gesamteindruck.

Sound: *****/*****
Musik und Sound sind phänomenal. Die Musik ist atmosphärisch und spielt die Lieder, die aus den Kinofilmen bekannt sind. Besonders in Kämpfen weiß die Musik mit ihrem schnellen Rhythmus zu fesseln.
Ein weiteres Highlight ist die Sprachausgabe. Niemand geringeres als die deutsche Original-Synchronstimme von Harrison Ford spricht den Text des Dr. Henry "Indiana" Jones. Das ist Kinofeeling pur!

Systemvoraussetzung:
Auf meinem Testrechner lässt es sich in voller Detailstufe und hoher Auflösung flüssig spielen. Nur bei Explosionen folgen kurze Ruckler:

Athlon 750 Mhz
256 MB Ram
GeForce 2 GTS
Maus, Tastatur

Laut Hersteller reichen:
Windows 98 SE, ME, 2000 und XP
DirectX 8.1 fähige Grafikkarte
128 MB RAM
733 Mhz

Eigene Meinung: ****/*****
Schade, dass es nicht für eine höhere Wertung reicht. Das Potenzial zu einem Top-Spiel ist da. Alleine die fantastischen Kämpfe und der Sound reichen für eine Empfehlung. Leider ist die Story hauchdünn und die Rätsel sind mehr als simpel. Vor allem die fehlende Speicherfunktion verweigert die höhere Wertung, aber besser als Tomb Raider ist es allemal. Indy macht Lara vor, wie ein echter Abenteurer kämpft.
Trotzdem bleibt festzuhalten: Spieler, die sich für schöne Action begeistern lassen, ist das Spiel ein uneingeschränkte Empfehlung. Für Indiana Jones Fans ein Pflichtkauf!




Dieser Artikel wurde von mir auch bei www.ciao.de veröffentlicht
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
ElmarHilsenbeck

Indy und die Nazis - Eine endlose Story!

ein Testbericht von 2003-11-06 19:27:43 vom 06.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Langzeitspielspass, gelungene Grafik, toller Sound, einfache Steuerung...
Nachteile/Kritik: Wenig Rätsel, automatische Speicherfunktion
Nachdem mich „Tomb Raider – The Angel Of Darkness“ nicht überzeugen konnte, musste ein anderes Computerspiel her, das mir meine freien Stunden verschönern sollte. Ich hab mich also in den nächsten Video- und Computerspieleverleih gemacht und überlegt, was ich mir ausleihen könnte. Da die Reihe der Video- und Computergames riesig war, viel mir die Wahl nicht leicht. Es sollte allerdings ein Spiel sein, das der „Tomb Raider-Reihe“ schon sehr nahe kommt. Entschieden hab ich mich letztendlich für „Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft“. Geliehen hab ich mir das Spiel allerdings nicht, da mir einfiel, dass dieses ein Freud besitzt. Noch glücklicher, da ich sogar die Leihgebühren gespart hatte, habe ich mich dann auf den Weg zu besagtem Freund gemacht und mir das Spiel geliehen.

Das ganze ist jetzt schon einige Wochen her. Da ich allerdings erst jetzt das Spiel zu Ende gespielt habe, folgt auch erst jetzt mein Bericht darüber.


Technische Daten:

Die Mindestanforderungen an den PC sind folgende:
Windows 98, ME, Windows 2000 oder XP
Intel Pentium III-Prozessor mit 733 MHz
128 MB RAM
4-fach CD-ROM/DVD-ROM-Laufwerk
1 GB Festplattenspeicherplatz
DirectX 8.1 oder höher
Eine, zu DirectX 8.1 kompatible Soundkarte
Tastatur, Maus

Empfohlen wird:
256 MB RAM
1,75 GB Festplattenspeicher
Intel Pentium III-IV-Prozessor mit mindestens 1000 MHz


Story:

Zu Beginn des Spieles schlägt sich Indiana Jones durch die Ruinen von Ceylon. Nach kurzer Zeit entdeckt er dort einen Schlüssel, welchen er an sich nimmt.

Zurück in New York, erhält Indy Besuch von zwei Chinesen. Diese erzählen ihm, dass dies kein gewöhnlicher Schlüssel sei. Viel mehr öffnet dieser den Zugang zu einer Schatzkammer, welche eine Perle enthält, die es dem Besitzer ermöglicht, die Willenskraft über andere Menschen zu erlangen. Leider benötigt man, um die Schatzkammer zu öffnen, mehrere dieser Schlüssel. Deshalb muss sich der Abenteurer aufmachen, um die anderen Schlüsselteile zu finden.

Leider geht dies auch nicht ohne Widersacher. Da wir uns im Jahre 1935 befinden, wird einem sofort klar, wer die härtesten Gegner von Indy sein müssen: Die Nazis! Auch der Auftraggeber, einer der Chinesen, scheint nicht vertrauenswürdig zu sein, denn auch dieser will mit Hilfe der Perle die Weltherrschaft an sie bringen. Lediglich die Gehilfin des Chinesen, Mei Ling, scheint Indy in diesem gefährlichen Abenteuer zu unterstüzten.


Grafik:

Mit jedem neuen Teil der Indiana Jones Reihe ist auch die Grafik stetig verbessert worden. Wurde in den ersten Indy Teilen noch mit wenigen Pixeln gespielt, ist die grafische Darstelung inzwischen schon beeindruckend verbessert worden. So ist der Hauptcharakter völlig makellos dargestellt. Man findet ein gut animiertes Gesicht vor, das bereits beim ersten Blick, zu Beginn des Spiels, den gewohnten Indiana Jones wieder erkennen lässt. Auch der Rest der Person ist realistisch gemacht.

Die Landschaften sind ebenfalls schön anzusehen. So wurden beispielsweise keine Gegenstände kopiert, sondern diese immer neu produziert. In älteren Spielen wurde diese Option oft verwendet, um Arbeit zu sparen. So wurde beispielsweise ein Haus, dass in einer Stadt steht, an verschiedenen Stellen immer wieder eingesetzt. So hatte dann die Stadt wohl verschiedene Häuser, die sich vom Aussehen doch immer wieder wiederholten. In diesem Spiel wurde, wie gesagt, darauf fast gänzlich verzichtet.


Sound:

Auch der Sound ist wirklich gelungen. Die Musikunterlegung ist optimal gestaltet. So läuft zu jeder Szene die entsprechende Musik. Wird die Situation, in der sich Indy im Spiel gerade befindet beispielsweise spannend, schaltet die Musik automatisch um und steigert somit die Spannung im Spiel noch.

Desweiteren sind auch die Hintergrundgeräusche sehr ausgeprägt. Egal was Indy auch immer anstellt, der passende Ton folgt parallel zur Aktion Indys.

Besonders gelungen ist auch die Sprachausgabe. So konnte der original Synchronsprecher der Indiana Jones Filme gewonnen werden. Dieser verleiht der Soundausgabe noch den letzten Schliff.


Gameplay:

Besonders anzumerken wäre, dass die viele Action des neuen Abenteuers sehr zu Lasten der Rätselaufgaben geht. Bestand in den ersten Indiana Jones Spielen das meiste des Games noch aus kniffligen und interessanten Rätseln, so wird jetzt viel Wert auf Kämpfe und Jump’n’Run Einlagen gelegt. Bis auf einige wenige Stellen, sind die Rätsel ein eher nebensächlicher Bestandteil im Spiel.

Desweiteren gibt es nach jedem Level einen Endgegner, den es zu besiegen gilt. Gut umgesetzt wurde, dass die Endgegner oft nur durch bestimmte Taktiken zu besiegen sind. Das lockert das Spielgeschehen auf und macht es somit spannender.

Leider ist die Speicherfunktion nicht für jeden Spieler geglückt. So kann man nicht einfach während dem Spiel speichern, um in schwierigen Passagen nicht wieder von ganz vorne beginnen zu müssen. Gespeichert wird nun automatisch am Ende eines jeden Levels. Wer also kurz vor der Vollendung des Spielabschnittes steht, und dann beispielsweise in einen Abgrund springt, der muss den gesamten Abschnitt von vorne beginnen.

Eingeteilt ist das Spiel in 10 Hauptlevel und Diverse Unterlevel. Hauptlevels sind zum Beispiel Ceylon, Prag, Instanbul oder Hongkong. Diese sind dann in Unterlevel unterteilt. Somit ergeben sich insgesamt mindestens 60 solcher Unterlevel.


Spielspass:

An Spielspass mangelt es dem sechsten Indiana Jones Teil ganz sicher nicht. Angefangen von der einfachen Steuerung bis hin zum Langzeitspielspass ist das Spiel wirklich gelungen umgesetzt.

Die Steuerung kann entweder per Gamepad oder mittels einer Tastatur-Maus Kombination ausgeführt werden. Um den Spielablauf zu vereinfachen, wurde auf ein komplexes Tastensystem verzichtet. So kann man mit nur wenigen Tasten und der Maus bereits das gesamte Spiel erfolgreich meistern. Sollten einem die zu Beginn des Spiels ausgewählten Tasten nicht mehr entsprechen, so kann man die Tastenbelegung jederzeit ändern. Ebenso ist es möglich, alle Aktionen auf eine Taste zu legen, was allerdings eher für Verwirrung, als für Vereinfachung sorgt.

Auch für Langzeitspielspass ist auf jeden Fall gesorgt. Die enorme Anzahl an Levels fesselt einen, je nach täglicher Spieldauer, bis zu einem Monat an den PC.


Fazit:

Insgesamt ist „Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft“ ein rundum gelungenes Spiel. Angefangen von der wirklich sehr gut gestalteten Grafik, die das Spielgeschehen optisch wirklich interessanter macht, bis hin zur sehr einfach gehaltenen Steuerung. So ist es beispielsweise möglich, die Kamera per Maus frei zu bewegen, was den Spielablauf sehr vereinfacht.

Auch die Soundeinlagen sind optimal zu Indy 6 abgestimmt. Passend zu jeder Spielsituation ertönt das entsprechende Orchesterstück und rundet des Spielgeschehen so positiv ab. Auch die verschiedenen Geräusche, die beinahe bei jeder Aktion Indys zu hören sind, passen perfekt ins Spiel. Die Krönung ist natürlich die orignal Filmstimme von Indiana Jones, die sowohl in der deutsch-, als auch in der englischsprachigen Fassung vorhanden ist.

Über das Einfallsreichtum bezüglich der Story lässt sich sicherlich streiten. So spielen, wie bereits zu erwarten war, auch die Nazis wieder eine große Rolle. Gut, wir befinden uns im Jahr 1935, dennoch hätte man sich bezüglich dessen auch einmal etwas anderes einfallen lassen können. Aber die Nazis sind wohl aus den Indy Spielen schon nicht mehr weg zu denken.

Leider ist auch der neueste Indiana Jones nicht gerade günstig. So kostet er in den gängigen Geschäften zwischen 40 und 50 Euro – ein stolzer Preis. Angesichts dessen, sollte man sich den Kauf wirklich gut überlegen. Schließlich verfügt nicht jeder über die entsprechende Barschaft. Andererseits kosten die meisten neuen Spiele beinahe 50 Euro, so dass dies für echte Spielefans kein Hinderniss sein dürfte.

Letztendlich bleibt mir nur noch eine wirklich gute Empfehlung auszusprechen. Dass es für auf Toppspiel nicht gereicht hat, liegt einerseits an der etwas schlecht umgesetzten Speicherfunktion, andererseits sind die Rätseleinlagen einfach etwas zu kurz gekommen. Indiana Jones Fans aus älteren Teilen werden diesbezüglich sicherlich etwas enttäuscht sein. Ansonsten bekommt das Spiel, wie schon gesagt, meine ausdrückliche Empfehlung.


Liebe Grüße

Elmar

(Info: 1228 Wörter)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Michael_13

Indy kann ein noch immer mit seiner Peitsche an den PC fesseln

ein Testbericht von 2003-06-27 12:12:43 vom 27.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: abwechslungsreiche Level, Sound & Grafik ...
Nachteile/Kritik: Steuerung, Speicherfunktion
Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
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Einleitung:
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Wie in einem Film beginnt das Spiel scheinbar harmlos. In Ceylon begleiten wir Indy auf der Suche nach einem Artefakt, das zunächst nichts mit der Hauptgeschichte zu tun haben scheint. Doch kaum hält er das gute Stück in Händen, melden sich seine Erzwidersacher, die Nazis, zurück und bekunden "Interesse" an Indys Fund. Zwar kann er von Beck und seinen Schergen entkommen, aber fortan sitzen Indy die Nazis im Nacken. Als er wieder in seiner Heimatuni in den USA anlangt, erhält Indy Besuch von zwei Chinesen (u.a. der schönen Mei Ying, die im Storyverlauf noch an Bedeutung gewinnen wird), die ihn darüber aufklären, dass sein jüngster Fund Teil eines Schlüssels zum legendären Herz des Drachen ist. Diese mystische Artefakt in Form einer schwarzen Perle soll seinem Besitzer die Macht über die Willen anderer verleihen - kein Wunder also, dass die Nazis wieder mit von der Partie sind. Und ebenso klar ist, dass Indy sich auf die Suche nach den anderen Schlüsselteilen begibt und am Ende die Entdeckung des Herz des Drachen wartet.


Trainingslevel:
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Doch der Weg dahin ist erwartungsgemäß steinig. Schon im ersten Abschnitt Ceylon werden wir daher Schritt für Schritt an die Steuerung herangeführt, denn Indys Bewegungsrepertoire ist recht umfangreich. Neben den Standardbewegungen wie laufen, springen, schwimmen und klettern, kann Indy sich an Vorsprüngen entlanghangeln, von Seil zu Seil springen oder an die Wand gepresst schmale Simse überqueren. Sein Hauptwerkzeug ist aber seine Bullenpeitsche, mit der er Gegner entwaffnen und verprügeln kann und die er um Lampen oder Vorsprünge schlingen kann, um schwungvoll gähnende Abgründe zu überqueren. Stellt sich ihm ein Gegner in den Weg, lässt Indy traditionsgemäß die Fäuste sprechen (immerhin war das schon in "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" möglich). Im Gegensatz zum schematischen Kampf damals verpasst er jetzt verschiedenen Schlagkombos und Tritten seinen Gegnern Saures, das es eine helle Freude ist. Stärkere Gegner beharkt er zudem mit Flaschen, Tischbeinen oder Schaufeln. Obwohl er auch teils auf Schießeisen wie Pistole, Schrotflinte oder MG zurückgreifen kann, lässt man fast unweigerlich die Waffen stecken und stürzt sich in die toll umgesetzten Faustkämpfe. Praktischerweise stürmen mehrere Gegner nur selten alle gemeinsam auf Indy ein, so dass man sich der Reihe nach um die Widersache kümmern kann.


Gegner:
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Mit den insgesamt 10 Schauplätzen (u.a. Prag, Istanbul oder Hongkong) wechselt, neben der Grafik, natürlich auch die Gegner. In Istanbul trifft man auf Araber, in Hongkong auf Ninjas und in China auf Palastwachen und zwischendurch immer wieder auf Nazis. In späteren Levels wie in der Kaisergruft oder dem Jenseits wird es dann etwas abgehobener und man darf auch mal Zombies oder herumgeisternde Skelette vermoppen. Ab und an versperren Zwischengegner den Weg, die nicht mit konventionellen Mitteln zu besiegen sind. In Ceylon wartet ein Monsterkrokodil auf Fresschen, in Prag bekämpft man ein Maschinenwesen mit Säure und im Kampf gegen einen Riesenkrake erweist sich Sprengstoff als nützlich. Verlorene Lebensenergie frischt Indy mit Medipacks, Heiltränken oder mit einem Schluck aus seiner wieder auffüllbaren Feldflasche auf.

Gameplay:
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Ist Indy mal nicht mit Prügeln beschäftigt, muss er in allerlei Hüpfeinlagen sein Können beweisen. Über Vorsrpünge, Seile, Käfige, Plattformen und Gerüste führt ein Großteil des Spiels, so dass man sich unweigerlich an Vorzeigeturnerin Lara Croft erinnert fühlt. Knifflig wird es, wenn noch Fallen mit in Spiel kommen, und davon gibt es reichlich. Manchmal kommen Messer aus der Wand, dann wieder Pfeile oder Feuerstöße, ein anderes Mal bricht der Boden unter Indys Füßen weg oder es drohen Blitzstöße bei Kontakt von Bodenplatten. Nur selten gibt es eine Knobeleinlage, die meistens in Form von Schalterrätseln daherkommt. So muss bei einer Uhr die richtige Zeigerkonstellation eingestellt werden, wobei Zeichnungen einen Hinweis auf die Lösung geben. Oder aber es gilt, eine bestimmte Melodie auf Glocken nachzuspielen - Senso lässt grüßen. Für Abwechslung sorgen diverse arcade-artige Schießeinlagen. Mit Hilfe von fest installierten MG-Nestern beharkt Indy sowohl Feinde als auch Flugzeuge, einmal sogar auf dem Dach einer fahrenden Seilbahn. Witzig, wenn auch wenig anspruchsvoll, ist die Fahrt auf einer Rikscha, bei der Indy allerlei motorisierte Verfolger mit der MG zum Aufgeben zwingt. Übrigens: Bei aller Schießerei und Klopperei wird kein Tropfen Blut vergossen. Erledigte Feinde lösen sich zudem in Luft auf.


Speichern:
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Als ob Gegnerscharen und Fallen nicht schon genug wären, sorgt zudem das Speicher-System für (ungewollte) Adrenalin-Schübe, denn ein freies Speichern mitten im Spiel ist nicht möglich ist. Gespeichert wird automatisch zwischen zwei Levelabschnitten. Das mag der eine als Herausforderung sehen, doch meistens ist es nur noch frustrierend, wenn man kurz vor Levelende aufgrund einer Falle ins Gras beißt und den kompletten Level neu absolvieren muss. Zwar sind die Levels vom Ausmaß her noch überschaubar, doch noch nicht einmal ein Speicherpunktsystem sorgt für Nervenschonung beim Spieler. Erschwerend kommt noch die oftmals ungünstige Kameraperspektive hinzu, die ein Ableben Indys "erleichtert". Steht Indy nahe einer Wand, so findet die Kamera nicht den richtigen Winkel, um dem Spieler einen Überblick in Indys Blickrichtung zu gewähren.


Grafik:
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Abgesehen von der hakeligen Kamera, kann die Grafik durchaus gefallen. Sowohl die Animationen der Gegner als auch des Hauptcharakters selbst sind (bis auf ein paar Ausnahmen) flüssig. Cool: Nach dem Schwimmen setzt Indy seinen Hut wieder auf; an Abgründen fängt er an zu kippeln, wenn er runterzufallen droht; und bei einer kleinen Ruhepause dehnt er seine Schultermuskeln. Auch die teils riesigen Höhlen- oder Gebäudekomplexe können beeindrucken. Die Story wird direkt in der 3D-Spielegrafik vorangetrieben, wobei selbst Gesichtsmimik erkennbar wird. Allerdings sind solche Zwischensequenzen nicht allzu häufig vertreten. Ein absolutes Highlight ist natürlich der Original-Soundtrack von John Williams, der situationsbezogen zum Einsatz kommt (z.B. beim Auffinden eines versteckten Artefaktes) und sofort zum Mitsummen einlädt. Für die deutsche Version konnte Wolfgang Pampel gewonnen werden, der Harrison Ford im Kino seine Stimme leiht. Einziges Sound-Abstrusum ist Indys ständige Schnauferei, die wohl seine physische Anstrengung zum Ausdruck bringen soll, nach kurzer Zeit aber nur noch nervt.


Fazit:
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Mir hat "Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft" richtig gut gefallen, denn dank Original-Soundtrack kommt sofort Kinoatmosphähre auf - zudem wurde der virtuelle Indy dem "echten" 1:1 nachempfunden. Zwar wird es sicherlich einige Adventure-Freunde verschrecken, dass beim jüngsten Spiel das Hauptaugenmerk bei der Action liegt, doch die Umsetzung ist gelungen, die Schauplätze sind recht abwechslungsreich und es gibt immer wieder eine kurzweilige Arcade-Einlage. Außerdem schwebt die ganze Zeit die Frage im Raum, ob Charmebolzen Indy die schöne Mei Ying für sich gewinnen kann. Doch das Action-Adventure-Glück wird durch ein paar Designpatzer wie das unseelige Speicher-System gepaart mit der Kameraführung getrübt. Hier hätte LucasArts von der Konsolen-Taktik Abstand nehmen sollen. Sei's drum, wer rund 30 Stunden gut unterhalten werden will, sollte einen Peitschenhieb riskieren - Indy-Jünger greifen ohnehin zu.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-5 von 5 Testberichten über Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
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