Und weiter geht´s mit meiner Juliette Lewis Testreihe. Ein weiterer Streifen, in dem sie zu sehen war ist „Jim Carroll – In den Straßen von New York“, den ich mir eigentlich nicht anschauen wollte, weil ich DiCaprio nicht sonderlich mag, aber wenn ich ihn bei „Gilbert Grape“ ertragen habe, würde es hier sicherlich auch gehen ;-) Gekostet hat die DVD ohnehin nur knappe 5€ bei ebay.
STORY
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Jim Carroll ist noch keine 16 Jahre alt, er spielt sehr gut und gerne Basketball und erhält aufgrund dieses Talents auch ein Stipendium für eine renommierte katholische Schule. Eigentlich läuft alles bestens, aber Jim kommt aus einem schmutzigen New Yorker Viertel, in dem Kriminalität, Gewalt und Drogen den Alltag beherrschen.
Er ist Mitglied einer kleinen Gang und zusammen mit seinen besten Freunden, Pedro, Mickey und Neutron, wird natürlich alles ausprobiert, was cool ist. Dazu gehören auch Zigaretten und bald immer härtere Drogen.
Als auch noch einer von seinen besten Freunden nach langem leiden an Krebs stirbt, bricht für ihn alles zusammen. Er steckt schon zu tief in einem Sumpf aus Drogen, Selbstmitleid und Kriminalität, dass bald alles über ihm zusammen bricht.
Erst fliegt er von der Schule und aus dem Basketball-Team, dann setzt ihn auch noch seine Mutter vor die Türe, weil sie nicht weiß, was sie machen soll um ihm zu helfen. Sie kann es nicht mit ansehen, wie er sich selbst zugrunde richtet.
Jims Freunden geht es nicht besser, einzig Neuton macht nicht mehr mit, als es um härtere Drogen geht, er bleibt auf der Schule und spielt weiter Basketball. Als Jim ihn eines Tages im TV sieht, erwacht zwar sein alter Traum auch wieder zum Leben, aber mittlerweile sieht er keine Ausweg mehr aus seiner Lage. Pedro wird als erster bei einem Einbruch geschnappt. Mickey und Jim können entkommen. Später wird Mickey geschnappt, weil versehentlich einen Dealer von einem 6-stöckigen Hochhaus fällt, den sie verfolgt haben, weil er ihnen falschen Stoff verkauft hatte…
Während all dieser Erlebnisse schreibt Jim in einem kleinen Tagebuch seine geheimsten Gedanken, seine Wünsche und natürlich seine Geschichte auf. Als er es endlich schafft, doch noch aus diesem Sumpf zu entkommen, erzählt er in einem kleinen Theater vor vielen Leuten jeden Abend seine eigene Geschichte….
MEINE MEINUNG ZUM FILM
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Ich muss gestehen, ich habe den Film lange vor mir hergeschoben, weil ich Leonardo DiCaprio eigentlich nicht besonders gern sehe. Da die DVD billig war und ich gehört hatte, dass Juliette Lewis auch in dem Film mitspielt, hatte ich ihn mir bereits vor einiger Zeit gekauft und noch nicht angerührt.
Ich muss allerdings zugeben, dass der film wirklich nicht schlecht war. Unbeschönigt wird gezeigt, wie schnell ein Jugendlicher abrutschen kann, wenn er in falsche Gesellschaft oder eine falsche Umgebung gerät. Trotz seinen Träumen, einmal ein großer Basketball-Star zu werden, kann Jim der Verlockung nicht widerstehen, um jeden Preis cool zu sein. Dazu gehören erst die Zigaretten und sniffen, kleinere kriminelle Handlungen etc. Aber man sieht auch, wie schmal der Grad manchmal ist und wie schnell man von leichten Drogen, wie Hasch
etc. auf härtere Sachen umsteigen kann. Man lernt gewisse Leute kennen, die an den Stoff leicht rankommen und die Hemmschwelle wird immer kleiner, bis sie schließlich an der Nadel hängen und nicht mehr ohne auskommen. Aus einer geistigen Abhängigkeit wird nun auch eine körperliche und es wird deutlich gezeigt, wie die Freundschaft nicht mehr das wichtigste ist, sondern jeder nur noch darauf aus ist Stoff zu besorgen. Es wird gut dargestellt, wie alles Handeln plötzlich von der Droge geleitet wird. Besonders gut ist auch, dass während des ganzen Films dunkle Farben und eine triste Stimmung überwiegen, hautsächlich spielt alles bei Nacht. So wird die richtige Stimmung noch dazu erzeugt.
Es ist auch gut gemacht, wie am Anfang das Basketball-Spiel immer als eine Art Ablenkung steht, z. B. als ihr Freund an Krebs stirbt, reagieren sie sich durch das Spiel ab. Bis das Spiel dann irgendwann zur Nebensache wird und man merkt, dass etwas anderes wichtiger geworden ist und das ist dann auch die Wende, während eines Spiels sind die Jungs völlig zugedröhnt und versauen alles. Und es ist eben nicht nur diese eine Wende, in Bezug ihrer Prioritäten, sondern eine Wende in allen Dingen, der Rauswurf aus der Schule, aus dem Elternhaus etc.
Man sieht, dass es Jim fast unmöglich wäre, selbst und aus eigener Kraft wieder heraus zu kommen, aus dem Drogensumpf und nur durch einen Freund, der ihn auf Entzug setzt schafft er es trotz eines Rückschlags am Ende doch noch. Ich denke das ist auch eine wichtige Botschaft, dass man Drogensüchtige nicht, wie die Mutter einfach links liegen lassen soll, sondern versuchen muss ihnen zu helfen, weil sie es alleine einfach nicht bewältigen können.
Der Film erhält auch noch einen poetischen Touch durch Jims Tagebucheinträge, die eben zum Ende auch noch die Geschichte abrunden und zwischendurch immer eine Art letzte Rettung vor dem Ertrinken ist. Selbst als es ihm wirklich schlecht geht, sucht er Trost in seinem Tagebuch und versucht seine Gedanken niederzuschreiben, wenn auch seltener als zuvor.
Aufgefallen ist mir auch, dass der Film eine recht anständige Filmmusik hat. Zumindest der Doors-Titel „Riders in the Storm“ an der Richtigen Stelle eingesetzt kann meiner Meinung nach schon eine enorme Wirkung haben ;-)
DARSTELLER
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Leonard o DiCaprio (Jim Carroll), Lorraine Bracco (Jim´s Mutter), Marilyn Sokol (Singende Frau), James Madio (Pedro), Patrick McGaw (Neutron), Mark Wahlberg (Mickey), Roy Cooper (Pater McNulty), Bruno Kirby (Swifty), Jimmy Papiris (Iggy), Nick Gaetani (Schiedsrichter), Alexander Chaplin (Bobo), Ben Jorgensen (Tommy), Josh Mostel (Zähler), Juliette Lewis (Diane Moody), Michael Imperioli (Bobby),…
JIM: Leonardo Di Caprio (* 11.11.1974, Hollywood, USA) kennt natürlich jeder: „Titanic“ (1997) *schmalz* oder „The Beach“ (2000). Hier spielt er eine Rolle, in der er etwas von seinem Schönling Image wegkommt, vielleicht macht ihn das in dieser Rolle auch etwas erträglicher ;-) Jim hat alles, was er sich nur wünschen kann, gute Freunde, ein Stipendium an einer guten Schule und einen großen Traum – er möchte Basketball-Star werden. Allerdings ist er auch jung und verrückt und möchte um jeden Preis cool sein. Schnell reichen die leichten Drogen nicht mehr aus und es muss immer etwas Neues her, er merkt nicht, dass er abhängig wird, erst als es zu spät ist und alle seine Träume wie eine Seifenblase zerplatzen….Schauspielerisch sehr gut gespielt, muss ich neidlos zugeben. Man merkt deutlich die Verzweiflung des Drogenkranken Jims.
PEDRO: James Madio (* 22.11.1975, The Bronx, NY, USA) ist sicherlich nicht jedem bekannt. Er spielte allerdings bereits in Filmen, wie „Hook“ (1991) (einen der verlorenen Jungs) oder „Band of Brothers - Wir waren wie Brüder" (2002). Pedro ist immer etwas verträumt, selbst im rausch kümmert ihn weniger das Geld um sich neue Drogen zu beschaffen, sondern er ist darauf aus, sich zu amüsieren, neue Erfahrungen zu machen, aber letztendlich ist auch nur so schlecht dran wie die anderen und selbst am Ende, als Jim es doch noch geschafft hat, muss er sehen, wie er sich neuen Stoff besorgt…
NEUTRON: Patrick McGaw ist glaub ich weniger bekannt. Hier hat er auch nicht wirklich die glänzende Rolle, aber eine sehr wichtige Rolle, denn er ist der einzige der Gruppe, der rechtzeitig die Reißleine zieht. Er schafft es nein zu sagen zu den Drogen und seine Karriere als Sportler zu retten. Als einziger entkommt er dem Drogensumpf, auch wenn er dafür seine alten Freunde verlassen muss.
MICKEY: Mark Wahlberg (* 05.06.1971, Dotrchester, USA) kennen sicher viele in meinem Alter noch aus New Kids on the Block Zeiten *grins*, weil sein Bruder da doch mal mitgesungen hat (wenn ich das richtig in Erinnerung habe) wenn man diesen Namen vor der heutigen Jugend nennt schauen die einen vermutlich nur mit großen Augen an – egal. Als Schauspieler war er in „Planet der Affen“ (2001) zu sehen. Den haben vermutlich die meisten gesehen. Mickey ist irgendwie immer die treibende Kraft, wenn es darum geht neue Drogen auszuprobieren, etc. ihn erwischt es auch am Ende am schlimmsten, er kann wirklich an nichts anderes mehr denken als an Drogen und er landet auch am längsten im Knast, will er bereits volljährig ist, als der Dealer durch sein zutun vom Dach plumpst.
JIM´S MUTTER: Auch Jim´s Mutter hat eine wichtige Rolle, sie ist es, bei der Jim immer wieder Hilfe sucht und einfach nicht findet. Jim´s Mutter liebt ihren Sohn, erträgt es aber einfach nicht, mit anzusehen, wie er sich selbst zu Grunde richtet und sie ist zu schwach, um ihm alleine zu helfen.
DIANE: Diane ist das kleine Strichmädchen, das die Jungs zu Anfang nur belächeln und verarschen. Bis sie selbst abrutschen und bald sind sie nicht besser als sie und teilen sich sogar mit ihr und anderen Pennern und Drogensüchtigen eine Absteige. Als Jim völlig down ist, trifft er Diane plötzlich wieder. Nur hat sie es letztendlich geschafft und ist clean. Trägt plötzlich saubere Klamotten und nun ist sie diejenige, die ihn verspottet.
FILMINFOS
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OT: The Basketball Diaries
Alternativtitel: Jim Carroll – In den Straßen der Bronx
Land: USA
Jahr: 1995
Regie: Scott Kalvert
Label DVD: MAWA/VCL
FSK: 12
Laufzeit: ca. 90 Minuten
Ländercode: 2 PAL
Bildformat: Vollbild 4:3
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch
Untertitel: keine
ZUR DVD
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MENÜ
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Das Menü ist weitgehend unanimiert, lediglich die Basketbälle hinter jedem Menüpunkt drehen sich und der „Jim Carroll“-Schriftzug blinkt. Das Ganze ist musikalisch hinterlegt und recht übersichtlich gestaltet.
Es gibt eine Kapitelwahl mit 15 Kapiteln. Könnte etwas übersichtlicher sein, ist aber erkennbar.
BILD-/TONQUALITÄT
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An Bild und Ton konnte ich keinerlei Mängel feststellen! Allerdings muss man dazu sagen, dass bei der Fullscreen-Version hier ein Großteil des Bildes verloren gegangen ist, weil die Seitenränder der Widescreen-Fassung einfach abgeschnitten wurden, dazu kommt, dass es keinen englischen Originalton gibt
EXTRAS
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* HINTERGRUNDINFOS:
- Produktionsnotizen:
1. The Basketball Diaries – über die wahren Hintergründe des Films, ist recht interessant, wenn man es vorher nicht wusste, dass der Film auf wahren Tatsachen beruht. Allerdings nur 5 Tafeln und die sind sehr kurz…
2. Der lange Weg zum Film – Infos zur Verfilmung, ebenfalls auf 5 Tafeln
- Schauspieler & Crew:
1. Leonardo DiCaprio
2. Mark Wahlberg
3. James Madio
4. Scott Calvert – Regie
5. Patrick McGaw
6. Lorraine Bracco
7. Ernie Hudson
Zu jedem Darsteller gibt es 3-5 Seiten Biografie und eine übersicht der erfolgreichsten Filme.
- Trailer - es gibt noch Trailer zu folgenden Filmen: „Der Eisbär“, „Tarzan und die verlorene Stadt“, „Les Miserables“, „Bin ich schön?“
Man erhält zwar ein paar Hintergrundinfos, allerdings nicht wirklich viele, hier hätte man sich sicherlich noch mehr gewünscht. Auf Filmtrailer kann ich immer gerne verzichten, aber wer so was mag kann sie sich ja anschauen. Von der Ausstattung also mehr schlecht als recht…
HINTERGRÜNDE
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Nachdem die Geschichte auf wahren Tatsachen beruht gibt es Jim Carroll natürlich auch wirklich. Er selbst hat das Buch „The Baseball Diaries“ geschrieben. Jim Carroll ist heute hauptsächlich als Musiker bekannt. Wer sich für den Menschen hinter der Geschichte interessiert, kann sich auf seiner HP unter http://www.catholicboy.com/catholicboy.com-asp//in tro.asp informieren, hier gibt es eine ausführliche Biografie und andere Infos. Ist aber alles auf englisch.
FAZIT
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Ein wirklich sehenswerter Film, der nicht nur für Leonardo DiCaprio Fans geeignet ist. Im Gegenteil, hier wird er nicht als Schönling dargestellt (wobei ich ihn ja ohnehin nicht sonderlich hübsch finde *grins*), sondern er zeigt wahres Talent ohne auf sein Äußeres zu achten. Dazu kommt, dass der Film auf wahren Tatsachen beruht und schon daher sehr interessant ist! Allerdings muss ich in dieser Kategorie die DVD beurteilen und die ist totaler Mist. Kein O-Ton, „beschnittenes“ Bild, kaum Extras, also hier reicht die Video-Fassung vollkommen aus und ist vielleicht sogar noch besser, es ist also verständlich, dass die DVD bereits für knapp 5€ zu haben ist ;-)
Liebe Grüße vom Basketball-Wuschel!!!
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!!!
...
Wenn man jung ist macht man Fehler, doch manche Fehler können einen das ganze Leben versauen. Drogen sind solch eine Sache, die einem das komplette Leben versauen können. "Jim Carroll - In den Strassen von New York" zeigt mit aller Deutlichkeit, das diese Thematik auf keinem Fall auf die leichte Schulter genommen werden darf. Am Anfang ist es scheinbar nur purer Fun am Verboten, doch schnell wird es zur Hölle auf Erden.
Jim Carroll (Leonardo DiCaprio) ist ein ganz normaler Teenager in einem ärmeren Viertel in Big Apple. Er mag Basketball, was er auch recht erfolgreich an seiner Schule spielt und schreibt in seiner Freizeit ist er ab und an literarisch beschäftigt. Als sein bester Kumpel seine Leukämiekrankheit nicht besiegen kann und stirbt, ist Jim zum ersten Mal fast am Ende. Als er dann nach einiger Zeit mit Drogen in Kontakt kommt, beginnt sein Abstieg. Mehr und mehr ergreifen sie Besitz von ihm, auch als er damit seine Basketballkarriere versaut hört er nicht auf sondern komsumiert sie weiter. Als er ganz unten ist, bekommt er Hilfe von einem Schwarzen, der das gleiche schon durchgemacht hatte. Doch der Weg raus ist der reinste Höllentrip und die Versuchung rückfällig zu werden hängt wie das Schwert Damokles über ihm....
Leonardo DiCaprio spielt hier seine wahrscheinlich glaubwürdigste und beste Rolle, er schafft es die Situationen die Jim durchmachen muss erstaunlich echt wirken zu lassen. Vor allem der kalte Entzug den er gezwungenermaßen durchmachen muss, wird von ihm superb dargeboten. Auch die anderen Schauspieler spielen ihre Rollen überzeugend, wenn auch keiner von ihnen an Leo´s Performance herranreichen kann.
Hier wird drastisch gezeigt welche Auswirkungen Drogenkonsum auf jemanden haben kann. Nicht nur ist man alleine hilflos, übehaupt wieder clean zu werden, man versaut sich auch jegliche Perspektiven, die man im Leben noch hat. Jim hat durch den Konsum nicht nur seine Karriere im Basketball vorzeitig versaut, er hat sich auch mit seiner Mutter verkracht und ist nun ohne Dach über Kopf. Somit muss er auf der Strasse, in dreckigen Löchern überleben und mit Diebstahl Geld beschaffen um neuen Stoff zu besorgen. In "Jim Carroll" wird das ganze Ausmaß das Drogen auf einen Jugendlichen haben können sehr realistisch und drastisch dargestellt, lediglich die AIDS-Thematik wird außen vor gelassen, was aber daran liegt das der echte Jim Carroll damit zu seinem Glück kein Kontakt hatte. Auch der kalte Entzug, den Jim ja zu seinem Glück durchmachen musste, ist extrem hart und zehrt vollkommen an einem, da das Heroin ja die körpereigenen Stoffe ersetzt und somit der Süchtige extremes Verlangen verspürt und die Hölle durchmacht wenn er nichts hat.
Was Jim Carroll durchgemacht hat, möchte man niemals erleben. Es wird deutlich die unschöne und sehr harte Realität eines Drogenkranken dargestellt, wie er in das Millieu hineingerät und wie schwer der Weg wieder heraus ist, was den Film besonders sehenswert macht.
...
ein Testbericht von QueenOfDeath2006-03-07 21:36:45vom 07.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: liest man aus dem Bericht, spannend und mitfühlend...Nachteile/Kritik: wie jeder US - Film manchmal etwas theatralisch und klischeehaft
~~~~~~~~~~~~~~Film~~~~~~~~~~~~
"Jim Carroll - In den Strassen von New York"
~~~~~~~~~~~~Format~~~~~~~~~~~~
DV D, Einzel - Disc
~~~~~~~~~~~Preis~~~~~~~~~~~
ca. 5 - 10 € (so einen alten Schinken kriegt man nachgeschmissen)
~~~~~~~~~Wo erschienen~~~~~~~~~~~~~
2001, Mawa Film & Medien
D - 14482 Potsdam
CINE PLUS HOME ENTERTAINMENT GmbH
ca. 90 Minuten, das sind eineinhalb Stunden, ach Menno
~~~~~~~~~DVD - Specials~~~~~~~~~
** Animierte Menüs (yeah !)
**Kapitelauswahl (wow !)
**Hintergrundinfo (Infos und Facts zu den Schauspielern, interessant)
~~~~~~~~~~~Darsteller~~~~~~~
** Leonardo di Caprio (Leo ist ertrunken !! Schluchz Schnief)
** Lorraine Bracco
(die zauberhafte Karen Hill aus GOODFELLAS, dem einzig wahren Gangster-Streifen)
** Juliette Lewis (die durchgeknallte Mörderin aus Natural Born Killers, sehr lustig)
** Mark Wahlberg (war bei Teenie - Band NKOTB, bekam danach plötzlich Waschbrettbauch und Muckis...hmmm)
** Ernie Hudson (sagt mir nichts, bei dem Namen Ernie -wie Ernie & Bert - wollte ich auch nicht mehr wissen
**Bruno Kirby (?)
~~~~~~~~~~~~~Regie~~~~~~~~~~~
Scott Kalvert
~~~~~~~~~~~~~~~~~~HANDLUNG~~~~~~~~~~~ ~~
Dieser Film beginnt mit einer Szene im Schlafzimmer des Jungen Jim Carroll. Seelenruhig versucht er, Notizen in seinem kleinen Tagebuch festzuhalten, während von gegenüber eine bekloppte Irre sich lauthals darüber äussert, dass "Maria von Nazareth eine Hure und eine Friseuse..." Der aufgebrachte Jim schreit "Halten Sie die Klappe, Lady!" und der Startschuss für den Film beginnt.
Im Film soll Jim 13 sein, was wie ich finde, nicht sehr glaubwürdig ist. Kennt ihr irgendwelche 13 jährige Drogenabhängige ? Nun, so weit sind wir auch noch nicht.
Jims Talent ist das Basketball - Spielen, er bezeichnet sich gerne selbst als "Gazelle" auf dem Spielfeld. Mit seinen 3 Kumpels unternimmt er tägliche Streifzüge durch die heruntergekommenen Viertel New Yorks, bauen immer wieder Scheisse - die sie aber ganz lustig finden. Jims besonderes Augenmerk liegt auf ihrem ehemaligen Basketball - Freund Bobby, der mit Krebs seit ewigen Zeiten in der Klinik liegt. Ihm und vielen anderen, täglichen Erfahrungen und Empfindungen widmet er sich in seinen Tagebüchern, die wenige Jahre später als "Basketball Diaries" um die Welt gehen. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit.
Jims alleinerziehende Mutter, ist permanent besorgt um das seelische Wohl ihres einzigen, pubertierenden Sohnes. Sie kümmert sich um Jobs und seine schulischen Leistungen. Doch all die mütterliche Fürsorge kann JIm nicht daran hindern, eines Tages doch in die Drogenszene abzurutschen. Mit seinem Kumpel Neutron besucht er abends attraktive Zwillinge (die ihr aus "Sweet Valley High" kennt). Hier macht er zum ersten Mal Erfahrung mit Kokain und beginnt, an Drogen Gefallen zu finden, schreibt im Rausch seine Gedanken und Gefühle nieder ("Ich stand in einem Meer aus Blumen. Neben mir stand ein Mädchen, das nicht schön war - bis es mich anlächelte")
Bald kommen Jim und seine Freunde auf den Geschmack und schmeissen sogar während Basketballspielen Ecstasy. Abends treiben sie sich in den finsteren Vierteln New Yorks rum, wo auch eine gleichaltrige Hure ihre Geschäfte macht. Gegenüber bietet makabererweise die Mum eines der Freunde ihren Körper an. Im Grunde kann man sagen, das der Film zwar überraschend brutal, jedoch nicht "erschreckend" ist, im Grunde finde ich den Film lockerer als er gedacht ist. Aber ich gucke ja auch gerne solche Streifen, in denen gekokst und geprügelt wird.
Jim ist mittlerweile fast täglich auf Drogen und schmeisst alles ein, was er für ein paar Dollar kriegen kann. Jims steile Basketball - Karriere geht rapide bergab und auch seine liebe Mutter kann nichts unternehmen. Schliesslich schmeisst sie ihn wütend aber auch verzweifelt, aus der kleinen Wohnung, als er sie vollgedröhnt beschimpft ("Ach fick dich Mum" "RAUS aus meiner Wohnung !").
Jims Bande fängt an, nachts Menschen zu berauben, um ein paar Kröten für etwas Stoff rauszuschlagen.
Als er einige Wochen später beim Tiefpunkt angelangt ist, in dem er für Geld auf den Strich geht und Männer aller Altersklassen befriedigt (was man gottseidank nicht genau sehen kann), wird er von einem alten Freund aufgeschnappt. Dieser bringt ihn erstmal bei sich unter, wo Jim seinen ersten, harten Entzug durchlebt, nur um ein paar Tage später wieder voll drauf zu sein. Was Jim nun unternimmt, könnt ihr euch selbst ansehn.....
~~~~~~~~~~~~~~~~~FAZIT~~~~~~~~~~~ ~~~~~
Ein aufrüttelnder, wenn auch nicht extrem verstörender Film über die alte Leier Drogensucht. In US - Filmen wird alles gern ein wenig überspitzt und theatralisch dargestellt, was nichts Negatives bedeutet. Genaugenommen sehe ich mir die Ami - Klischee - Streifen lieber an als die teilweise doch sehr nüchternen, deutschen Filme. Man vergleiche nur mal "Jim Carrol - In den Strassen..." mit dem deutschen Schinken "Christiane F.", wo die einzig passende musikalische Untermalung der bewegten Bilder mit David Bowie ins Schwarze getroffen hat. Ansonsten wird vieles im Film eher "von aussen" gezeigt, man ist und bleibt der Zuschauer. Bei diesem US - Film zeigt der Regisseur in lustig bunten Illusionen und Halluzinationen die verschiedenen Phasen, die Jim im Rausch durchläuft. Ebenso die ernüchternde Einsicht, dass ein Junkie, der nicht mehr drauf ist, auf andere Menschen ausserhalb seiner Freundeskreise, eher abstossend wirkt.Der Regisseur lässt den Zuschauer ganz teilhaben an Jims Leben, seiner Neugier auf verbotene Substanzen und schliesslich seines körperlichen und seelischen Ruins. Am Ende hilft dir keiner.
Jetzt werden wieder die Teenie - Hasser aufkreischen, wenn ich sage, dass Leonardo di Caprio wie immer eine erstklassige schauspielerische Leistung bringt. Das sage ich nicht, weil er so charmant lächelt, sondern weil er es schafft, alle Emotionen, die ihm abverlangt werden, galubwürdig und perfekt rüberbringt. Er spielt das Arschloch ebenso gut wie den hübschen Sunnyboy. Man erinnere sich nur mal an seine Glanzleistung als geistig Behinderter in "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa"
Desweiteren haben wir da Lorraine Braaco. Für mich war es erstmal zugegebenermassen ein "Schock", die schöne Lorraine aus "GoodFellas" als leicht übergewichtige, ungeschminkte Mutter zu sehen. Was aber keinen Abbruch an ihrem Schauspieltalent tut, sie spielt die Rolle der verzweifelten Mutter sehr gut und jeder fühlt mit ihr, wenn sie ihren drogensüchtigen, pöbelnden Sohn aus der Wohnung schmeisst und doch hin- und hergerissen ist zwischen ihren Gefühlen.
Ich finde den Film sehr gut, er lässt dich nicht "Oh mein Gott" schreien, hat aber eine nachhaltige Wirkung, was Dialoge und Szenen angeht. Intensiv und aufrüttelnd, mitfiebernd und spannend....
moniseiki, 25.03.2006
Ich lese gerne zurück
Liebe grüße moniseiki
Gozo-Bernie, 09.03.2006
Sehr 039schoener039 Bericht! quotKennt ihr irgendwelche 13 jährige Drogenabhängige ?quot Oja, die gibt es - mit oder ohne Mafia! Wie alt war eigentlich Christiane F. am Beginn ihrer 039Karriere039? Noch ein Gruss aus Sizilien - bernie
Mogry1987, 07.03.2006
Der Film ist echt klasse! SH von mir Freu mich über Gegenlesung:
ein Testbericht von sunnywoman2005-03-28 18:55:37vom 28.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: echt drama pur...Nachteile/Kritik: nichts
Ich habe mir Jim Carroll in den Strassen von New York gekauft,
da ich Leonardo Dicaprio als Schauspieler sehr gut finde und weil mich Filme ,
in denen es um Drogen geht interessieren , gekauft. Es kam zwar auf VOX hatte
es aber zu dem Zeitpunkt verpasst.
Der Film ist ein Thriller.
Und es spielen mit: Leonardo DiCaprio
(Gilbert Grape,This Boy's Life)
Lorraine Bracco
(Sea of Love)
Juliette Lewis
(Gilbert Grape,Kalifornia)
Bruno Kirby
(City Slickers,Good morning Vietnam)
Ernie Hudson (Ghostbusters , Die Hand an der Wiege)
Mark Wahlberg
(Exitus)
Die Regie führte Scott Kalvert und die
Produzenten waren Liz Heller und
John Bard Manilis.
Der Film dauert ca. 90 min. und ist ab 12 Freigegeben.
COVER
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Auf der Video-Hülle sieht man Leonardo an einer Wand angelehnt. Er
trägt einen ordentlichen Anzug mit Krawatte darunter steht:
"I just want to be pure" und Jim Carroll in den Straßen von New York.
Auf der Rückseite sind einige Szenenausschnitte zu sehen. Immer mit
Leo und seiner Gang.
INHALT
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Wie stellt man sich eine perfekte Welt vor?
Man Wächst in Liebe auf, hat alles was sich wünscht, später einen gut
Verdienenden Job , wird in einer sicheren Umgebung groß , wird nicht kriminell ,
hat nicht mit der Drogenszene zu tun , kein Alk und keine Zigaretten!
Ist es so schwer sich so eine Welt aufzubauen, kann man es als Traumwelt bezeichnen ,
ist es unerreichbar das sind Fragen ,die sich Jim Carroll stellt!
Er wachst mit seinen Freunden in den Straßen von New York auf. Anfangs ist
er ein halbwegs guter Schüler und ist immer lieb zu seiner Mutter.
Er ist ein begehrter Basketball Spieler, diese Kariere verhilft ihm zu einem
Stipendium an einer renommierten katholischen High School. Außerhalb des
Spielfelds entdeckt er eine Leidenschaft zu Drogen. Am Anfang schmeißen
Sie nur Pillen, da dieser ganze Spaß sehr teuer ist und sie auch nicht aus
Reichen Familien Verhältnissen kommen werden sie kriminell und beklauen
ihre Gegner , während der Basketball - Tunier.
Als die Jungen in der Schule nachlassen werden ihre Eltern benachrichtigt aber
Sie bessern sich trotzdem nicht.
Es kommt auch noch dazu, das sie aus ihrem Basketballteam rausgeschmissen
werden und sie von der Schule fliegen. Sie hausen alle unter einer Brücke.
Jims Zeitvertreib ist es zu dichten. So schreibt er sich den Frust von der Seele.
Als dann auch noch sein bester Kumpel an Leukämie stirbt geht es ganz bergab.
Er fängt an sich zu spritzen. Dann geht er in eine Parkhaus Toilette und lässt sich "Misshandeln", für Geld. Dann kommt es auch noch dazu, dass seine Mutter
ihn von zu
Hause rauswirft. Schließlich ist es Winter geworden. Ein alter Bekannter findet
Jim im Schnee liegen völlig eingefroren. Er nimmt ihn mit nach Hause aus dem
Grund,
da er in seiner Jugend auch an Drogen geraten ist und er weis wie schwer es
ist von ihnen jemals los zu kommen!
Er sperrt Jim in seiner Wohnung ein. Während der Entziehung sieht man erst
Einmal wie erbärmlich es sein muss sich nicht mehr unter Kontrolle zu haben.
Er sabbere und schrie dann hatte er viele Platzwunden im Gesicht von seinem
Leben auf der Strasse.
Schließlich war es vollbracht es war zwar mühsam aber mit vielen Höhen und
Tiefen schaffte er es dann doch clean zu werden.
Am Schluss sieht man ihn dann noch in einem Raum mit vielen anderen
Manschen. Jim erzählt ihnen etwas über seine Junkie Zeit!
Aus der Geschichte lernt man sehe viel z.B. das man gemeinsam stark ist, doch
auch in einer großen Gemeinschaft versagen kann!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Fazit
""""""""""""""""""
Ich finde dass diese Geschichte sehr gut wiedergespiegelt wurde. Alle
Schauspieler haben sich bemüht sie gut wiederzugeben das haben auch alle
geschafft.
Ganz besonders aber von dem Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio. Er hat sich
sehr gut in die Rolle des Jims hineinversetzt. Er spielt sie wirklich nahezu perfekt.
Wie man von einem normalen Jungen so schnell abstürzen kann und danach
auch noch den Entzug einfach super wie er das gemeistert hat
...
ein Testbericht von kasmodiah2002-06-27 14:30:37vom 27.06.2002Empfehlung: ja
Jim Carroll (gespielt von Leonardo DiCaprio) ist Schüler an einer katholischen Jungen-Schule in New York. Er spielt in einer Basketballmannschaft. Zusammen mit seinen Freunden zieht er durch die Straßen. Sie führen ein nicht ganz konventionelles Leben. Sex und Drogen mögen ja noch normal sein für Jungs in dem Alter, aber außerdem haben sie es sich zur Aufgabe gemacht die gegnerischen Mannschaften zu bestehlen. Prügeleien sind da natürlich vorprogrammiert, diese werden natürlich nicht mit fairen Mitteln abgehalten.
So hart das auch klingt, Jim Carroll hat trotzdem Gefühle. Sein bester Freund und
gleichzeitig der beste Spieler im Basketball Team -Bobby -ist an Leukämie erkrankt und liegt im Krankenhaus. Jim kümmert sich rührend um ihn. Bobby ist der einzige, dem er seine Gedanken und Gefühle mitteilt, er weiß auch als einziger, dass Jim Gedichte schreibt. Der ganze Film ist untersetzt mit Jims tiefgründigen und teilweise poetischen Gedanken. Selbst während er nachts auf dem Dach seines Wohnhauses sitzt und onaniert ist er philosophisch.
Jim und seine Freunde wollen sich ständig beweisen. Durch Basketball-Matches, Prügeleien und Mutproben. Mit dem Tod von Billy ändert sich Jims Leben. Er gerät noch tiefer in den Drogensumpf und somit auch in die Folgen wie z.B. die Beschaffungskriminalität. Es dauert nicht lange und schon scheißt er auf alles was ihm wichtig war . . .
Jim Carroll - In den Straßen von New York ist verfilmt nach der Autobiographie vom mittlerweile anerkannten New Yorker Autor und Musiker Jim Carroll.
Ich bin zwar die letzte, die sagen würde: DiCaprio ist ein guter Schauspieler. Aber in diesem Film hat er wirklich eine Glanzleistung gebracht. Weit weg vom Sunny-Boy-Image und so authentisch und überzeugend, dass man sich wirklich in seine Lage versetzen und mit ihm fühlen kann. Der Film ist wirklich sehenswert. Er verlangt zwar viel Aufmerksamkeit, zieht einen dann aber in seinen Bann. Man wird zum Nachdenken bzw. Philosophieren angeregt und wem das nicht so geht, den berührt auch sonst nichts.
...
ein Testbericht von Priester2002-02-25 13:15:04vom 25.02.2002Empfehlung: ja
Ich möchte heute über meine neuste DVD berichten. Den Film hab ich schon öfters im Fernsehen gesehen und wollte ihn eigentlich auch immer schon mal haben. Nun hat es endlich mit der DVD-Version geklappt.
Der Film:
Jim Carroll (Leonardo DiCaprio) ist 13, als ihm von einer renomierten katholischen Schule ein Stipendium angeboten wird. An der besagten Schule lernt er seine zukünftigen Freunde Mickey (Mark Wahlberg), Pedro (James Madio) und Neutron (Patrick McGaw) kennen, mit denen er die Straßen von New York unsicher macht. So sieht man die Clique zum Beispiel beim bestreiten
einer Mutprobe (ein Sprung von einer Klippe in einen Fluß), beim Basketballspielen oder einfach nur beim "rumhängen" in den Straßen von New York´s. Doch so soll es nicht bleiben, denn irgendwann fallen die 4 Freunde der verlockenden Welt der Drogen zum Opfer. Falsch, 4 sind es nicht, denn Neutron will sich lieber aufs Basketballspielen konzentrieren. Schnell wird dem Schuldirektor (Roy Cooper) sowie dem Basketballtrainer (Bruno Kirby) klar, daß die anderen drei Drogen nehmen, was einen Rausschmiß aus der Schule und dem Basketballteam zur Folge hat. Von nun an wird alles daran gesetzen, Geld zu bekommen um Drogen zu kaufen, so stehlen sie Autos, beklauen Leute, usw. Ein Coupe sollte jedoch nicht so laufen wie geplant. Bei einem Überfall auf einen Laden wird Pedro von der Polizei geschnappt und die Beute der anderen beiden beläuft sich nur auf ein paar Dollar.
Bald merkt auch Jim´s Mutter (Lorraine Bracco), was mit ihrem Sohn los ist. Nach einem Streit mit ihr, wird Jim von seiner verzweifelten Mutter aus der Wohnung geworfen. Von nun an wohnt Jim in Abbruchhäusern, wo er immer weiter abrutscht. Eines Tages trifft er seinen alten Freund Mickey wieder, mit dem er von einem Drogendealer übers Ohr gehauen wird. Mickey rennt wütent hinter dem flüchtenden Dealer hinterher und schuppst ihn "ausversehen" vom 6. Stock eines Wohnhauses. Das sollte der letzte Tag sein, an dem Jim Mickey gesehen hat, denn Mickey wurde direkt danach von der Polizei gefasst. Schließlich landet Jim wieder bei seiner Mutter, von der er sich ein wenig Geld leihen möchte. Doch diese ist so verzweifelt und ruft die Polizei, welche Jim verhaftet. Ein halbes Jahr im Gefängnis öffnen Jim die Augen und von nun an beginnt er ein neues Leben.
Bewertung:
Dieser Film entführt einen in eine andere Welt - eine gefühlskalte und grausame Welt. Doch was der erschreckende daran ist, daß dies alles wirklich passiert ist. Dies wird ziemlich glaubhaft von Leonardo DiCaprio in der Rolle des Jim Carrolls dargestellt. Meiner Meinung nach ein klasse Film, der auf jeden Fall von jedem einmal gesehen werden sollte.
Die DVD:
Die DVD bietet nicht besonders viele Featurs. So gibt es nur 4 Trailer, einen Film-Trailer, Filminfos und lediglich nur eine Sprache, nämlich deutsch. Sicherlich nicht viel - von daher währe eine stärke Überlegung über den Kauf der DVD sicherlich zu empfehlen. Da ein VHS-Video zwar nur den Film bietet, aber ob man die übrigen Sachen, die man auf der DVD findet wirklich benötigt, muß jeder selbst wissen.
Infos zum Film:
Titel Deutschland: Jim Carroll - In den Straßen von New York
Titel USA: The Basketball Diaries
Genre: Drama
Erscheinungsjahr: USA, 1995
FSK: 12
Laufzeit: ca. 91 Min.
Darsteller: Leonardo DiCaprio (Jim Carroll), James Madio (Pedro), Patrick McGaw (Neutron), Mark Wahlberg (Mickey), Lorraine Bracco (Mrs. Carroll), Ernie Hudson (Reggie Porter), Michael Imperioli (Bobby), Bruno Kirby (Swifty), Juliette Lewis (Diane Moody), Michael Rapaport (Skinhead), Jim Carroll (Frankie Pinewater), Roy Cooper (Father McNulty)
Regie: Scott Kalvert
Produzenten: Liz Heller, John Bard Manulis
Drehbuch: Bryan Goluboff
Buchvorlage: Jim Carroll
Musik: Graeme Revell
Kamera: David Phillips
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