K-Pax - Alles ist möglich
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Testberichte K-Pax - Alles ist möglich

 (VHS) Drama
4.8 von 5
Platz 1185 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
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K-Pax - Alles ist möglich Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (14/14).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Eindeutig die Besetzung, vor allem mit Kevin Spacey!Besondere Charaktere, besonderer Film!Handlung ist sehr schön ausgearbeitet und interessant inszeniert!Offenes Ende, wo man viel diskutieren kann bzw. sieht jeder das Ende aus einer anderen Sicht!
  • großartig gemachter Film, mit hervorragenden Schauspielern
  • spannendes Drama mit überzeugendem Schluss
Nachteile/Kritik
  • Keine Action-Szenen, sondern ein Film der zum Nachdenken anregt!
  • schon etwas älter
  • keine Action-SF-Film, wie wohl manche erwartet haben
K-Pax - Alles ist möglich (VHS) Drama am günstigsten bei:
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Skywalkeratwork

Ich will auch nach K-Pax!

ein Testbericht von 2003-10-24 14:37:23 vom 24.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Eindeutig die Besetzung, vor allem mit Kevin Spacey!Besondere Charaktere, besonderer Film!Handlung ist sehr schön ausgearbeitet und interessant inszeniert!Offenes Ende, wo man viel diskutieren kann bzw. sieht jeder das Ende aus einer anderen Sicht!...
Nachteile/Kritik: Keine Action-Szenen, sondern ein Film der zum Nachdenken anregt!
Vorwort
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In meinem heutigen Filmbericht dreht es sich um einen Film, den man sehr schwer einordnen kann und auch sehr schwer erklären aus meiner Sicht. Hauptdarsteller ist wie auch in „American Beauty“ Kevin Spacey und es dreht sich diesmal um das Mysterydrama „K-Pax“. Ohne jegliche Vorkenntnisse schaute ich mir den Film heute zusammen mit meiner Frau an und wie wir ihn am Ende gefunden haben, erfahrt Ihr wie gewohnt in meinem Bericht!

Kurze Infos zum Film
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Wie schon gesagt ist er schwer einzuordnen und es soll sich um ein Mysterydrama handeln, was die Sache doch schon annähernd gut trifft. Der Film stammt wie so oft aus den USA und wurde 2001 produziert. Er dauert genau 2 Stunden und ist ab 12 Jahren freigegeben und kommt im Grunde ohne jegliche Gewaltszenen aus. Regie führte Iain Softley und ich muss ehrlich zugeben, das ich noch nie etwas von ihm gehört habe!

Die Schauspieler
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Kevin Spacey spielt Prot
Jeff Bridges spielt Dr. Mark Powell
Mary McCormack spielt Rachel Powell
Alfre Woodard spielt Dr. Claudia Villars
Saul Williams spielt Ernie

Also im Grunde würde nur zwei Hauptakteure hervorheben und das sind ganz eindeutig Kevin Spacey und Jeff Bridges. Kevin Spacey sollte man eigentlich noch von dem Film „American Beauty“ kennen, der glaube ich auch einige Oskars eingeholt hatte. Er ist aus meiner Sicht wirklich die ideale Besetzung für Prot, denn alleine durch seine Mimik macht er diesen doch sehr ruhigen Film sehenswert. Als Gegenpol ist dann noch der sehr bekannte Jeff Bridges, der schon in sehr vielen tollen Filmen mitgespielt hat und auch deshalb schon ein „relativ“ hohes Alter erreicht hat. Beide sind im Grunde gute „Freunde“ je mehr der Film dauert und trotzdem sind es beide sehr stark verschiedene Charaktere. Alles in allem liegt alles an den beiden, aber auch an den vielen Nebencharakteren, die leider den Rahmen sprengen würden, wenn ich alle aufzählen würde. Aber auch diese Nebencharaktere sind absolut notwendig für diesen Film, alleine was die Handlung betrifft, aber auch was den Humor des Films angeht. Alles in allem einfach eine grandiose Starbesetzung, die durch die tolle Handlung und vor allem die tollen Dialoge und Mimik nur hervorgehoben werden!

Die Handlung
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Diese ist im Grunde sehr leicht zu erklären und wieder rum doch recht schwer. Prot steht plötzlich in der Nähe eines Lichtstrahls und findet sich gleich in einer Ausweiskontrolle der Polizei wieder. Da er nun keine Papiere oder ähnliches bei sich hat, wird er etwas später dem Psychiater Dr. Mark Powell vorgestellt. Dieser rechnet eigentlich nur mit einem weiteren Patienten, doch diese Vorahnung wiederlegt er sehr schnell, als er mit ihm ins Gespräch kommt. Bleibt am Ende nur die Frage offen, ob es sich nun um einen Irren oder um einen Alien handelt?

Prot behauptet, er stamme von einem Planeten namens K-Pax und das nimmt man ihm auch sicher ab, denn immerhin kennt er sich besser aus in Astrophysik als manche Doktoren. Powell weiß jedoch nicht so recht was er davon halten soll und macht sich nun auf die Suche nach der Wahrheit. Er glaubt eher daran, das die Realität anders aussieht und das er früher mal ein schlimmes Ereignis hatte. Andererseits versucht er zumindest am Anfang ihm auch die Sache mit dem fremden Planeten abzunehmen, aber immer mehr denkt er eher an die erste Möglichkeit. Was ist also Realität und vor allem was ist denn jetzt die Wahrheit?

Also mehr möchte ich zur Handlung eigentlich nicht schreiben, denn spätestens am Ende des Films hat jeder seine eigene Meinung, die sich wahrscheinlich stark unterscheiden werden!

Meine Meinung
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Meine Frau und ich haben am Ende des Films noch lange überlegt, wie man diesen Film jetzt werten sollte. Er ist sehr schwer zu deuten vor allem was das Ende betrifft und man erhält hier wirklich verschiedene Meinungen und kann danach noch richtig stark diskutieren, wie man den Film persönlich jetzt gesehen hat. Die Besetzung ist auf jeden Fall absolut positiv und man hätte hier keine besseren Akteure für diesen Film finden können. Ob der Film jedem gefällt kann ich leider auch nicht sagen, denn er ist wirklich etwas Einzigartiges. Der Zuschauer bleibt ständig im Ungewissen und selbst nach dem Film sind immer noch eine Menge Fragen offen. Das ist einerseits gut, denn man kann viel darüber diskutieren, doch manche können mit offenen Enden eigentlich nichts anfangen oder mögen sie einfach nicht. Hier passt es eigentlich ganz gut und da der Film etwas wirklich Besonderes ist, urteile ich am Ende doch noch mit einem „Sehr gut“. Empfehlenswert ist er allemal, jedoch kommt er ohne jegliche Action aus und das gefällt ja auch nicht jedem. Der Regisseur setzt auf starke Dialoge mit toller Musik und es wird viel Wert auf die Unwissenheit des Zuschauers gelegt. Er bleibt also durchgehend interessant, wenn auch nicht sonderlich spannend. Eher zum Ende hin etwas dramatisch, aber keinesfalls sonderlich traurig. Einfach ein Meisterwerk für welche, die etwas ruhigere Filme mögen und bei Filmen etwas zum Nachdenken haben möchten!

Somit bleibt mir nur noch zu hoffen, das ich euch ein wenig weiterhelfen konnte und ich würde mich über Kommentare freuen, wie Ihr den Film gesehen habt. Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten und ich sage bis zu meinem nächsten Bericht, euer Sky!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
IQIQIQ

Illusion oder Wirklichkeit?

ein Testbericht von 2006-04-24 00:31:32 vom 24.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: spannendes Drama mit überzeugendem Schluss...
Nachteile/Kritik: keine Action-SF-Film, wie wohl manche erwartet haben
Die Story:
Ein Mann, der sich Prot nennt, wird in die Psychiatrie eingeliefert. Er erklärt seinem Psychiater Dr. Mark Powell, er stamme vom Planeten K-Pax nahe dem Sternzeichen Lyra und sei nur zu Besuch auf der Erde. Wider Willen ist Powell fasziniert von ihm. Sein erster Ansatz in der Behandlung ist ein Versuch, Prots Behauptungen zu widerlegen. Doch wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Prot Wellen außerhalb des für Menschen sichtbaren Bereichs sieht. Außerdem sind Astronomen beeindruckt von dem Wissen, das Prot über das Universum hat und dass er sich ihrer Meinung nach nirgends angelesen haben kann.
Während Powell noch versucht, Prots Geschichte wissenschaftlich zu widerlegen, übt Prot positiven Einfluss auf andere Patienten der Psychiatrie aus. Bess, eine Patientin, die seit vielen Jahren nicht mehr geredet hat, spricht plötzlich wieder, andere öffnen sich der Gemeinschaft oder fassen neuen Mut.
Powell ist zunächst wütend, er erklärt Prot, es sei nicht seine (Prots) Aufgabe, Patienten zu heilen, doch Prots Gegenfrage – warum er, Powell, sie denn dann noch nicht geheilt habe – lässt ihn sprachlos zurück.
Mehr noch: Auch auf Powell selbst hat Prot einen positiven Einfluss, denn Powell wird sich bewusst, wie unglücklich sein Privatleben ist: Er hat keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn aus erster Ehe, und seine zweite Ehe ist auch nicht mehr glücklich.
Als Powell Prot zu seiner Familie mitnimmt, ist auch diese von dem charismatischen Patienten beeindruckt. Außerdem ergibt sich für Powell ein erster Ansatz, Prots Identität herauszufinden, denn Prot reagiert panisch, als ein Rasensprenger angestellt wird. In der Folgezeit entdeckt er durch Befragungen unter Hypnose immer mehr von Prots Geschichte.
Doch die Zeit läuft ihm davon: Prot hat erklärt, zu einem bestimmten Termin nach K-Pax zurückkehren zu wollen. Noch dazu sorgt er für einigen Wirbel in der Psychiatrie, denn er hat den anderen Patienten versprochen, dass er einen von ihnen mitnehmen wird, und jeder will der Auserwählte sein.
Schließlich, unmittelbar vor Prots geplanter „Heimreise“ findet Powell heraus, dass einige Jahre zuvor ein Mann namens Robert Porter angeblich Selbstmord in einem Fluss begangen hat, nachdem seine Frau und seine Tochter ermordet worden waren, doch seine Leiche hat man nie gefunden. Powell ist sicher, dass Prot dieser Robert Porter ist ...

Das Ende der Geschichte kann ich selbstverständlich nicht verraten, denn sie lebt davon, dass der Zuschauer bis zum Schluss im Ungewissen darüber gelassen wird, ob Prot wirklich von K-Pax stammt oder ob er verrückt ist. Dieses Spiel mit der Fantasie des Zuschauers beherrscht der Film übrigens absolut perfekt!
Ein kritischer Punkt bei Filmen dieser Art ist natürlich immer der Schluss. Ich bin dabei meist sehr kritisch, doch ich muss sagen, dass ich den Schluss dieses Films akzeptieren kann, er überzeugt mich auf sehr spezielle Weise, und den meisten Leuten, mit denen ich über diesen Film gesprochen haben, geht es ebenso – unabhängig davon, ob sie eher Rationalisten oder Fantasten sind.

Wer einen actionreichen Science Fiction-Film erwartet, ist bei „K-Pax“ natürlich fehl am Platz. Auch wenn es um einen Außerirdischen – oder Nicht-Außerirdischen – geht, so bleibt der Film doch der Realität verhaftet. Selbst da, wo es quasi übernatürliche Phänomene angedeutet werden, bleiben sie bildlich auf einer Ebene, wo sie mit natürlichen Phänomenen wie etwa Lichtbrechung erklärt werden können – wenn man das denn will.
Die Bildsprache des Films, zu der natürlich auch diese Erzählebene gehört, ist übrigens fantastisch umgesetzt. Ich würde sagen, einzelne Sequenzen des Films wirken geradezu hypnotisch auf mich, sie ziehen mich in den Film hinein und damit in die Frage, ob Prot nun verrückt oder ein Außerirdischer ist, und das, obwohl ich von Natur aus ein ziemlich skeptischer Mensch bin.

Wenn man „K-Pax“ ansieht, drängen sich Parallelen zu zwei anderen Filmen auf, nämlich zu „Don Juan de Marco“ mit Johnny Depp und Marlon Brando und zu dem Klassiker „Einer flog übers Kuckucksnest“ in der Verfilmung mit Jack Nicholson und Louise Fletcher. Doch zwischen diesen beiden Filmen, die stellenweise womöglich Vorbilder für „K-Pax“ gewesen sein könnten, gewinnt „K-Pax“ ein eigenes, sehr überzeugendes Profil.

Natürlich tragen auch die Schauspieler ganz wesentlich zur Wirkung des Films bei. Vor allem natürlich Kevin Spacey als Prot, der ja schon in „Die üblichen Verdächtigen“ bewiesen hat, dass er ganz hervorragend mit Illusionen spielen kann. Er schafft es, Prot ein Profil als ernstzunehmendem Menschen zu geben, so dass man gleich von Anfang an nie in Versuchung gerät, ihn allzu leichtfertig als verrückt abzutun. Ohne ihn und sein großartiges schauspielerisches Talent, denke ich, könnte die ganze Geschichte nicht funktionieren.
Auch Jeff Bridges, der den Psychiater Dr. Powell spielt, gefällt mir in diesem Film hervorragend, was bei ihm bei weitem nicht für alle Rollen gilt, die er gespielt hat. In einigen fand ich ihn sogar absolut furchtbar, so dass ich eine ganze Weile nur unter Protest Filme mit ihm gesehen habe. Aber in „K-Pax“ hat er mich nun doch davon überzeugt, dass er ein hervorragender Schauspieler ist, der Figuren verkörpern kann, die mir, damit der jeweilige Film funktioniert, sympathisch sein müssen.

Der Film ist in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben. Das scheint mir eine zutreffende Einstufung zu sein, denn es gibt insbesondere eine Sequenz (in der Powell die Geschichte von Robert Porter herausfindet), in der einiges an Gewalt gezeigt wird. Außerdem spielt sich viel von der Aussage des Films in den Figuren und unter der Oberfläche der Dialoge ab, so dass es für Kinder nicht unbedingt verständlich ist und schnell langweilig wird. Hauptzielgruppe sind ganz sicherlich Erwachsene.


Fazit:
Wer sich gerne mit Fragestellungen über Realität auseinander setzt und sich gerne in der Grenzbereich zwischen Wirklichkeit und Illusion entführen lässt, der wird den Film mit Sicherheit genießen. Selbst mich Skeptikerin hat er überzeugt!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
topfmops
topfmops, 24.04.2006
er Bericht. und wie sagten die alten Latriner schon so gaaanz richtig: 039de gustibus NON est disputandum!039 und so lange sich über Geschmack nicht streiten lässt, habe ich da auch nicht dran cognaczukritiseren, weder 039rum039 noch 039cogn
bodspy
bodspy, 24.04.2006
der soll ganz gut sein, kam aber noch net dazu, ihn zu schauen, danke aber für die Story.. jetzt bin ich noch geiler auf den Film lg rene - SH!
Sowan
Sowan, 24.04.2006
Von dem Film habe ich bisher noch nie gehört, aber die Story bzw. Dein Bericht macht mich absolut neugierig! Lieber Gruß Sowan
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einfach klasse - dieser Kevin Spacey

ein Testbericht von 2005-04-02 18:42:23 vom 02.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: großartig gemachter Film, mit hervorragenden Schauspielern...
Nachteile/Kritik: schon etwas älter
Heute habe ich beim Einkaufen auf einem Wühltisch eine VHS Videocassette gefunden, die ich mir früher einmal aus der Videothek ausgeliehen hatte. Es handelt sich hierbei um den Film K-Pax alles ist möglich.

Die Hauptdarsteller sind Kevin Spacey als mysteriöser "Außerirdischer" und Jeff Bridges als Psychiater Dr. Mark Powell.

Die Handlung ist wie folgt: wie aus dem Nichts taucht plötzlich ein Mann in New York auf dem Bahnhof auf. Er behauptet er käme von einem anderen Planeten namens K-Pax. Da man ihn für verwirrt hält, wird er erst einmal in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Dort kümmert sich der Psychiater Dr. Mark Powell um ihn. Je länger er mit diesem mysteriösen Fremden zu tun hat, desto mehr fängt er an, ihm zu glauben.

Als der Fremde erklärt, daß er in 3 Wochen zurück zu seinem Heimatplaneten reisen möchte, setzt Dr. Powell alles daran, dessen wahre Herkunft zu entschlüsseln.

Das Ende ist offen. Das heißt der Film nimmt erst noch eine überraschende Wende. Für den Zuschauer ist der Film sehr spannend. Aber er ist auch lustig gemacht.

Kevin Spacey ist großartig, aber auch Jeff Bridges als Psychiater große Klasse. Wer den Film bis jetzt noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt tun. -Vorausgesetzt wenn ihn solche Geschichten interessieren-.

Ich habe heute nur 3 Euro für diese VHS Kassette gezahlt. Der Film ist aus dem Jahr 2003. Also noch gar nicht so alt.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Random_User

Gestatten, Robert 'Prot' Porter

ein Testbericht von 2003-02-20 04:20:43 vom 20.02.2003
Empfehlung: ja
Wenn einen Menschen ein tragisches Schicksal ereilt, so kann er das was geschehen ist aus seinem Bewusstsein verdrängen, jedoch vermag er nicht es ungeschehen zu machen.


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- In aller Kürze -
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Produktion: Universal Studios - USA, Großbritannien, Deutschland 2001
Regie: Iain Softley
Darsteller: Kevin Spacey (Robert 'Prot' Porter, Jeff Bridges (Dr. Powell), Mary McCormack, Alfre Woodard, David Patrick Kelly, Saul Williams, Peter Gerety, Celia Weston
Länge: ca. 115 Min.
FSK: ab 12
Anspruchsvolles, spannendes aber actionfreies Drama
Mehr Infos: http://www.k-pax-film.de


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- Die Story -
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Folgendes Szenario spielt sich auf einem Bahnhof hab: Eine Frau wird überfallen und ihre Handtasche wird geraubt. Ein Mann von eher durchschnittlicher Natur reicht ihr seine Hand und hilft ihr auf. Im selben Augenblick taucht die Polizei auf und findet in ihm einen Verdächtigen. Auf die Frage, ob er vielleicht seine Sonnenbrille abnehmen könnte, antwortet er: "Das würde ich nur ungern. Ich hatte es vergessen aber ... wow, euer Planet ist echt verdammt hell." - Ganz klar, ein Fall für die Klinik.

So geschah es, dass Prot sich in einer Nervenklinik wiederfand. Zur Verwunderung seines Arztes, Dr. Mark Powell, behauptete er zwar ständig vom Planeten K-Pax zu sein, jedoch verhielt er sich nicht wie ein durchschnittlicher Patient seiner Klinik. Schnell war klar, dass der "Ausserirdische" mit der Vorliebe für Obst (notfalls auch mit Schale) sich zum Lieblingspatienten von Dr. Powell entwickelte. Eine Beziehung entstand, die weitaus mehr darstellte, als eine gewöhnliche Arzt-, Patient-Beziehung. Schon sehr bald entwickelt sich Prot zu einer Leitfigur innerhalb der Klinik. Sowohl Pfleger als auch Patienten sind von ihm gleichermaßen fasziniert, denn alles was er sagt, ergibt einen Sinn. Als Zuschauer ist man schon fast selbst von Prots *Herkunft* überzeugt, bevor man in einem Wechselbad der Gefühle über Beweis und Gegenbeweis stolpert und rätselnd vor dem Bildschirm sitzt und sich fragt: Wer ist Prot denn nun wirklich?


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- Was? Keine Action? -
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K-Pax ist in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswerter Film. Erstklassige Schauspieler (was leider immer seltener wird), eine durchdachte (und ungewohnt) tiefgründige Story und ein einfühlsames Gesamtkonzept machen K-Pax zu einem der besten Filme unserer Zeit. Die passende Hintergrundmusik - meist kaum bzw. nur als Vibration wahrnehmbar, weil von der Faszination der Story überdeckt - verleiht dem Film eine zwiespältige, sogar leicht unbehagliche Atmosphäre, von der Regie natürlich so gewollt.

Kurz: Ein wahres Meisterwerk für Hobby-Philosophen wie mich, das blanke Grauen für Action-Fanatiker.


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- Apropos: Pilosophie -
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Wer ist Prot denn nun wirklich? Heisst er Prot und stammt vom Planeten K-Pax oder heisst er Robert Porter und spielt ein oben erwähntes emotionales Versteckspiel vor sich selbst? Bis zum Schluss des Filmes darf man darüber philosophieren, dann kommt das erschütternde Ende und wir sind uns immer noch nicht ganz schlüssig. (Dazu würde ich übrigens sehr gern eure Meinungen wissen.)

Prot ist Prot: Seine angegebenen Ausführungen stimmen weil sie sich so zugetragen haben, wie er es auf K-Pax erlebte. Seine Berechnungen stimmen überein, weil er eben seine Heimat sehr gut kennt. Prot kann ultraviolettes Licht sehen - welches menschliche Wesen kann das schon?

Prot ist Robert Porter: Durch den gewaltigen Schock, den er aufgrund seiner Vergangenheit erlitt versteckte sich Robert hinter der Fassade eines ausserirdischen Besuchers. So sagen es die Aufzeichnungen der Behörden.

Wer hat jetzt recht?

Fakt ist: Wir haben zwei Varianten über eine mögliche Herkunft von Prot bzw. Robert. Beide Versionen überschneiden sich teilweise und bilden doch unvereinbare Gegensätze. Lässt das einen dritten Schluss zu?

Prot war Robert Porter: Prot ist ein Wesen aus purer Energie. Was sich jetzt so verdammt nach Star Trek anhört ist gar nicht mal so weit hergeholt. Der menschliche Geist ist auch bei vollem Bewusstsein nicht viel mehr als das, was die elektromagnetischen Schwingungen des menschlichen Gehirns erzeugen. (Ich hoffe ich habe mit dieser These jetzt kein Weltbild zerstört.) So gesehen, kann Prot von Robert Porters Körper, nach dessen seelischem Tod, Besitz ergriffen haben. Das würde erklären, wieso Prot plötzlich da war und pünktlich um 05:51 Uhr wieder verschwand, wie er es angekündigt hatte. Auch das Fachwissen welches uns Prot äusserst glaubhaft präsentierte, sind richtige Informationen aus seiner Heimat. - Wie aber erklären wir uns dann den physiologischen Umstand, des für Prot sichtbaren, ultravioletten Lichts und seiner generellen lichtempfindlichen Eigenart? Gar nicht? - Für Antworten und neue Vorschläge habe ich stets ein offenes Ohr.


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- Guter Rat ... -
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Egal ob nun Prot oder Robert Porter - in jeder Hinsicht haben wir es hier mit einem Charakter zu tun, der unsere volle Aufmerksamkeit verdient. Seine ruhige, charismatische, friedliebende und vor allem vorurteilsfreie Art macht ihn nicht nur zum Traum einer jeden Schwiegermutter sondern auch zu einem Vorbild, von dem wir uns alle noch eine dicke Scheibe abschneiden können. K-Pax sagt uns etwas über uns selbst, über unsere Natur und gibt uns am Ende sogar noch einen Ratschlag:

"Das Universum dehnt sich aus und schrumpft dann wieder in sich zusammen. Dann dehnt es sich wieder aus. Ein Vorgang der sich ewig wiederholt. - Was Ihr nicht wisst ist, wenn sich das Universum wieder ausdehnt, wird alles so sein wie es war. Welchen Fehler Ihr auch gemacht habt, Ihr werdet ihn beim nächsten mal wieder machen. Jeden Eurer Fehler durchlebt Ihr aufs Neue, und wieder und wieder. Bis in alle Ewigkeit.
Darum lautet mein Rat, es diesmal richtig zu machen, ... denn diesmal ist das einzige mal."
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Tuvok

Filmkritik und Meinung von K - pax - Alles ist möglich

ein Testbericht von 2002-11-26 19:09:08 vom 26.11.2002
Empfehlung: ja
K – Pax – Alles ist möglich



Wie ein Unbekannter, wie ein Wassertropfen den keiner erwartet hat, er ist einfach da. Ein Unbekannter,
der sich als PROT ( Kevin Spacey ) viel später entpuppt. Es ist gerade New York, im Nachmittag, und die Leute sind sonnig geladen. Alle sind glücklich, und die Polizisten suchen wen den sie wieder verhaften können. Da haben sie zufällig wen der keinen Ausweis hat, und der behauptet noch dazu das dieser Flecken hier ein schöner Planet ist. Ein Irrer denken sich die, und bringen ihn in Sicherheit, damit er keinen anderen was antun kann. Die Polizei liefert ihn in eine psychiatrische Klinik ein. Blöd ist das er sich eben nicht ausweisen kann, und er landet bei MARK POWELL ( Jeff Bridges ) der nach und nach immer mehr fasziniert ist. Er ist gut aufgehoben in seinem Lager für Irre, wo lauter gefühlvolle Menschen, mit eigenartigen Vergangenheiten und deren Bewältigungen zu kämpfen haben. Es ist ein alltäglicher Kampf, den meistens immer die Ärzte und die Tabletten gewinnen. Was lustig ist, er hat ja schon viele Patienten gesehen, MARK, aber so einen wie diesen, der ist ihm mehr als völlig neu, der ist einfach irre. Er spricht auf kein einziges Medikament an. Die Patienten in der Irrenklinik haben sich bald an den neuen, und sehr ruhigen Patienten gewöhnt. Sie mögen ihn immer mehr, zumal er der einzige ist, der sich mit Ihnen beschäftigt. MARK hat ein entscheidendes Problem mit dem Kunden, oder Patienten. Er ist etwas rätselhaft. Er erzählt ihm, ohne die Miene zu verziehen, und ganz ehrlich und überzeugend, das er vom Planeten K – Pax komme, und auf der Erde einige Zeit verweile um die Länder alle zu sehen, um die Menschen zu studieren. Er sei auf einem Planeten geboren wo Dämmerung herrscht, darum hat er auch eine Sonnenbrille auf. Er hat auf dem Planeten wo er herkommt alle 200 Jahre einen Sonnenaufgang mit den 2 Sonnen die sie haben, und der Planet liegt im Sternensystem Lyra, bei 2 Planeten, die bis dato unbekannt waren, die ganz wenige Eingeweihte Astronomen nur wissen. Weltweit vielleicht eine Handvoll. Das erfährt MARK wiederum von seinem Freund der ein Observatorium leitet, und ihm einigen Fragen mitgegeben hat, die MARK dem außergewöhnlichen Patienten stellen soll. PROT hat die Tests wunderbar bestanden. MARK ist sich irgendwie nicht sicher ob er ein geistesgestörter Psychopath ist, oder ein durchgeknallter Außerirdischer.
Die Klinik verändert sich oder besser gesagt die Menschen. Sie finden immer mehr Gefallen an PROT, der den Menschen eine gewisse Hoffnung gibt. Sei es bei HOWIE der einen Vogel sieht, einen blauen Eichelhäher auf den er seit Jahren gewartet hat, oder sei es MARGARET die seit Monaten nicht mehr aus dem Zimmer ging, sei es in BESS die keine Hoffnung mehr hat, so die anderen, weil sie noch nie geredet hat, oder seien es die ganzen Menschen die alleine sind, die einsam Ihr Leben in der Klinik fristen, jeder mit einem anderen Problem.
Und dann verändert sich die Geschichte. MARK nimmt immer mehr Anteil an den Erzählungen von PROT und es fehlt nicht mehr viel bis er ihm vollen Glauben schenkt. Eines passt nur nicht an der Geschichte, der 27. Juli 2002, da muss oder will PROT wieder zu seinem Planeten reisen, ohne das er den Grund sagt wieso, denn Heimweh ist sicher eine Ausrede so MARK.
Ist die Story wirklich so unglaubwürdig ? Sie erinnert mich an einen Obstsalat, und da sind Zutaten wie
„ König der Fischer „ oder „ Zeit des Erwachens „ drinnen, alles gut abgerundet mit „ Einer flog über das Kuckucksnest „ und einer intergalaktischen Paarungszeremonie von „ Starman „ und „ American Beauty „.
Wie wenig Hoffnung haben die Leute heute, wie wenig denken sie an die Zukunft die noch kommen wird, wie oft sind wir traurig, wenn sich unsere Wünsche nicht erfüllen, und kommen dann drauf das sie doch besser unerfüllt blieben. Dieses Psychodrama hier geht genau auf die Leute ein, die feige sind, die traurig vom Leben sind, die mutlos von der heutigen Gesellschaft geworden sind. Leute die keinen Mut mehr fassen können, weil sie krank sind, ausgelacht und ausgestoßen von der Gesellschaft, auch wenns geistesgestörte Vollidioten sind.
Kann ein Außerirdischer in der Gestalt eines Menschen auf die Erde kommen oder ist das unmöglich ?
Wenn er ein Alien ist, dann ein glaubwürdiger. Aber dann auch ein ganz netter. So gefühlvoll wie er ist, eine Art Blauwal meets Flipper, und dann noch in Menschlicher Gestalt, denn die kann er annehmen, weil er ja nicht auffallen will auf dem Planeten. MARK spielt hervorragend den wahrheitssuchenden und wissenschaftlich orientierten und auf Tatsachen oder Thesen orientierten Jeff Bridges, der von Kevin Spacey aus seiner Lethargie gezogen und gesaugt wird. Wie sehr kann das Unmögliche und Unwahrscheinliche Kraft besitzen ? Soviel das es sogar Leute ändert die als verloren galten ? Von der Wissenschaft her ? Der Film hat noch eines, er hat eine wunderbare Mischung zwischen Triangulatischer Mystik, verbunden mit einem Ultrahohen Level von Romantischer Psychosomatik und der Präsenz von einer Art Klaustrophobischen Liebäugigkeit. Einfach ein Film den man nicht verlassen kann. Anfangs dachte ich mir so ein Käse, aber schon nach ungefähr 2 Minuten wusste ich, das es einer meiner Lieblingsfilme wurde, und auch meine weibliche Freundin hat sich gefreut. Im Kino saßen wir dann mit den anderen Kinozusehern, und weinten den Halben Film lange, weil er einfach so viel Hoffnung gibt. Endlich wieder was mystisches, endlich ein Film der auch Sachen anredet die man in dem ganzen Gewirr von Hoffnungslosigkeit und Multimediawahn nicht mehr hat. Eine Art Fundamt von Dingen die man lange gesucht hat, und nun hat man sie gefunden, endlich hat man den Weg heimgefunden. Der Film gibt sehr viel an Hoffnung und Liebe weiter, und ermutigt einem die Wahrhaftigkeit des Unglaubwürdigen zu akzeptieren. Der Film ist noch mehr, er ist einfach eine Romantische Suche die sich keiner erklären kann und bis an die letzten Minuten ist nicht klar, wer hat recht, wer hat nicht recht, und was ist an PROT wirklich dran. Man weiß es nicht oder doch ? Am besten ist es sich den Film anzusehen. Die 117 Minuten sind nicht eine Minuten zu lange, sie sind sehr gut gewählt, und vermitteln auch das Gefühl von großer Freude wieder den im ganzen sieht man einfach Leute die durch die Anwesenheit von PROT glücklich sind. Kevin spielt seine Rolle hervorragend gut, alle passen sehr gut rein in das ganze Konzept. Er hat einfach den richtigen Blick, und die richtige Kommunikation, er wirkt auch mehr als vertrauenswürdig und doch ein bisschen seltsam und rätselhaft. Bridges spielt den Psychiater einfach gut, und alleine schon seine Mimik erzeugt eine Art wohliges Gefühl die wirklich was weiterbringen. Also einer der besten Filme die ich seit langem sah, seit Jahren, und sicherlich auch einer der nächsten Zeit, ein Film den man sich einfach öfters ansehen kann.

91 von 100

Vielleicht kann mir wer per Mail das Ende erklären
...
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Kommentare
AngelikaR
AngelikaR, 01.02.2009
SH. Deine Berichte wären mit ein paar Absätzen einfacher zu lesen.
LG
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R.D.L.A.

Verrückt oder oder doch von K-Pax?

ein Testbericht von 2002-11-18 18:15:51 vom 18.11.2002
Empfehlung: ja
Ich weiß nicht, wer schon einmal Erfahrung mit geistig verwirrten oder Menschen mit Wahnvorstellungen gemacht hat. Ein Umgang mit solchen Menschen ist weitaus schwieriger als man es sich vielleicht vorstellen mag. Denn Menschen die von solchen Krankheiten betroffen sind, erleben die welt oft ganz anders als dies bei "normalen" Menschen der Fall ist. Und was passiert erst wenn man sich auf solche Leute einläßt und von ihrer Welt in den Bann gezogen wird? Das sind unter anderem Fragen, die in K-Pax aufgeworfen werden, dem neusten Film mit Kevin Spacey.

Wie aus dem Nichts taucht in New York ein Mann auf der sich Prot nennt. Prot behauptet vom Planeten K-Pax zu kommen. Dieser Umstand führt in geradewegs in eine New Yorker Psychiatrie. Doch auch dort scheint niemand wirklich an ihn heranzukommen. Auf Medikamente scheint er überhaupt nicht zu ragieren und er bleibt fest auf seinem Standpunkt stehen ein Ausserirdischer zu sein. Sein Arzt, Dr. Mark Powell ist fasziniert von ihm und es scheint den Anschein zu haben, dass Powel Prots Geschichte langsam abkauft. Dafür hat der Psychiater auch gute Gründe, denn Prot kann aus dem Ärmel Strenenkonstellationen aufzeichnen, die nur den wenigsten Astronomen bekannt sind. Um näher an Prot heranzukommen nimmt Powell ihn sogar mit zu sich nach Hause. Dort wird ihm jedoch bewußt, dass es sich bei Prot wirklich um einen Patienten handelt, dem er helfen muß. Dazu kommt Prots Aussage, dass er in drei Wochen die erde verlassen will, um wieder nach K-Pax zurückzureisen. Powell befürchtet schlimmes für den tag und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Die Story klingt soweit plausibel, denn es kann jedem Psychiater passieren, dass er sich zu sehr in einen Fall hineinversetzt und so seine Objektivität verliert. Die Frage ist nur, warum seine Kollegen, denen dies auch auffällt nicht konsequenter einschreiten? Zweiter kleiner Minuspunkt der Story ist die Szene, in der Powell Prot mit zu sich nach hause nimmt, denn das ist der Punkt, an dem Arbeit und Privatleben sich überschneiden und keine Distanz mehr vorhanden ist. Spätestens hier hätten Kollegen von Powel einschreiten müsse. Dies sind jedoch nur zwei kleinere fehler, die der Geschichte mehr Schwung geben.
Gravierender fällt jedoch das Ende ins Gewicht. Dabei möchte ich dieses noch nicht einmal negativ ankreiden. es ist nur recht ungewöhnlich und läßt einige mögliche Interpretationen zu. Jeder sollte dabei für sich das Ende wählen, dass ihm am besten gefällt. Mir persönlich gefällt dieses Ende ganz gut, nur werden viele andere damit ihre Probleme haben, da sie keine wirkliche Lösung präsenteirt bekommen.

Hauptdarsteller sind Kevin Spacey und Jeff Bridges, beide bekannt aus unzähligen Produktionen. Dabei ist es vor allem Spacey, der zu überzeugen weiß und eigentlich wie immer brilliert. Dabei braucht er wie üblich nicht viel an Mimik, man nimmt ihm seine Rolle jedoch wie immer ab. Vor allem die Szenen, in denen Spacey die Mimik verändern muß, kann man die Panik und Angst seines Charakters förmlich greifen. Aber auch den überlegenen Ausserirdischen oder vielleicht doch wahnhaften Erdenbürger ist äusserst realistisch dargestellt. Dabei sollte Spacey, der schon in "American Beauty", L.A. Confidential" oder "Sieben" glänzte, ursprünglich die Rolle des Psychiaters Powell spielen. Doch dies fand Spacey wohl zu langweilig, so dass er etwas später die Rolle des Prot sicher hatte.
Für die Rolle von Mark Powell wurde ein weiterer Hollywood Veteran verpflichtet. Und auch Jeff Bridges weiß zu überzeugen, zieht jedoch im Vergleich zu Spacey eindeutig den kürzeren. In dieser Beurteilung kann man mir gerne Befangenheit unterstellen, denn Spacey ist für mich DER Schauspieler. Doch auch Bridges haucht seinem Charakter Leben ein und es wirkt sehr glaubhaft wie er Powell sowohl in seinem Beruf, als auch bei seiner Familie darstellt. Er bringt gekonnt Powells Motiationen und Entschlüße herüber und zeigt seine Nachdenklichkeit auf.
Andere Darsteller müssen ncht extra namentlich genannte werden, da sich der Großteil des Films um Spacey und Bridges dreht.
Anmerken möchte ich nur noch, dass die Schauspieler, die die weiteren Patienten der Psychiatrie durchaus realistische Züge aufzuweisen hatten und dies ziemlich gut herüberkam. Das einzieg Problem war in diesem Fall das Drehbuch, dass die psychiatrische Einrichtung eher als Feriencamp zeigte und nicht als den Ort um den es wirklich handelt. Gerade solche Abschiedspartys oder Massenaufläufe sind in psychiatrischen Kliniken eher unwahrscheinlich.

Insgesamt gesehen wird die Handlung wunderbar von Spacey und Bridges getragen. Ohne zwei derartige Schauspieler wäre der Film wohl nicht das geworden, was ihn letztendlich ausmacht. Dank ihnen kommt keine Langeweile auf und man freut sich auf jede nur folgende Unterhaltung der beiden, die ihre Höhepunkte in den Hypnotisierungen Prots finden.

Dazu kommen noch ein paar immer wiederkehrende inszenatorische Mittel. Regisseur Iain Softley ist dabei bemüht einen sehr ruhigen Film zu inszenieren, der sich ausschließlich auf seine Hauptdarsteller konzentriert. Dabei setzt er die gesamte Länge über auf äusserst ruhige Musik, die die Stimmung sehr gut unterstreicht.
Gerade zu Beginn setzt er ausserdem auf extreme Großaufnahmen, was jedoch im Laufe des Films etwas abnimmt. Zu Beginn ein recht gutes Stilmittel, das jedoch zurecht gekürzt wird, da es sonst zu viel von den Darstellern nehmen würde.
Dazu setzt der Regisseur auf etliche Lichteffekte und dabei vor allem auf Lichtreflektion. damit spielt er immer wieder auf die von Prot genannte Fähigkeit an, sich in Lichtgeschwindigkeit bewegen zu können. Duch diesen Einsatz von Licht entstehen einige sehr schöne Aufnhahmen, die bei weiterem nachdenken auch durchaus einen Sinn ergeben.

Insgesamt regt K-Pax durchaus zum Nachdenken an Dabei berührte er mich aber bei weitem nicht so wie dies bei anderen Filmen der Fall war. Natürlich ist es vor allem das Ende das diskusionswürdig wäre. Dies ist aber wirklich nicht für jeden Kinogänger nachzuvollziehen, da es nicht klar und deutlich herausgestellt wird, was wirklich passierte. das offene Ende kann man also positiv, wie auch negativ bewerten. Mir gefällt es so ganz gut, da ich mir gerne mein persönliches Ende zusammenreime. Alle denen dies nicht gefällt dürfen an dieser Stelle einen halben Punkt abziehen.
Getragen wird der Film durch zwei sehr gute Hauptdarsteller, die den Film besonders sehenswert machen. Für mich als Spacey Fan war der Film alleine deswegen schon Pflicht und ich wurde nicht enttäuscht. Aber auch Bridges weiß zu gefallen.
Auch die Story an sich weiß zu überzeugen, bis eben auf die genannten Schwächen.

So empfehle ich den Film mit mit 7 von 10 Punkten.


Der Bericht wurde zuerst bei ciao.com unter dem Nick RDLA gepostet.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Kanada

etwas Anspruch

ein Testbericht von 2002-11-13 12:43:15 vom 13.11.2002
Empfehlung: ja
Kpax ist kein Action film mit vielen Effecten u.s. . Es ist sondern ein sehr ruhiger Film ,der jeden zum nachdenken bringt.
Der Film ist auf seine Art trotzdem sehr spannend und unheimlich.

Die Story fängt im Flughafen an . Durch einen zwischenfall wird dort ein unschuldiger Man,der sich Prot nemmt , festgenommen . Prot behauptet , später im Revier ,das er aus einem fernen Planeten namens K-pax kommt . Naürlich wird ihm nicht geglaubt und deswegen landet er darauf im Irrenhaus . Er versucht dort sein wahres ich zu erzählen ,dass er aus einem fernen Planeten kommt und so, aber ausserden anderen Patienten glaubt ihm kein Mensch. Er ist sehr ruhig und fühlt sich ganz wohl und liebt es Obst zu essen .Er hilft den anderen Patienten sogar Gesund zu werden und verspricht einen mit nach K-pax zu nehmen . Psychiater Dr. Mark Powell ist zwar fasziniert von dem neuen Patienten glaubt ihm aber natürlich nicht und er versucht alles über seine Vergagenheit aus ihm heraus zu finden .


Am Ende bleibt ein grosses Fragezeichen .



Regie: Iain Softley
Einige Darsteller: Kevin Spacey, Jeff Bridges, Mary McCormack, Alfre Woodard, David Patrick Kelly, Saul Williams, Peter Gerety, Celia Weston
Länge:115min

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Ich fand den Film K-Pax sehr gut und kann ihn nur empfehlen!!
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Bewertung Testbericht:hilfreich
Morpheus81RaF

E.T. in der Irrenanstalt.........

ein Testbericht von 2002-10-28 19:45:31 vom 28.10.2002
Empfehlung: ja
"K-Pax - Alles ist möglich"

Regie: Iain Softley
Sci-Fi-Drama, USA 2001
120 Minuten


Schauspieler : Jeff Bridges, Kevin Spacey, Juliette Lewis und viele andere


Zur Story:

Der Psychiater Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) ist ein sehr bodenständiger Mensch. Doch dann bekommt er einen Patienten der seine ganzen Fähigkeiten in Anspruch nimmt.
Prot (Kevin Spacey) stammt von K-Pax einem Planeten weit von uns entfernt, der in jeglicher Hinsicht, ob medizinisch, kulturell oder militärisch uns weit überlegen ist. Denn Bann von Brot können sich seine Mitpatienten kaum entziehen, sogar Dr. Powell bekommt Zweifel an seiner irdischen Herkunft.
Doch dann entdeckt Dr. Powell bei dem Versuch das Geheimnis von Prot und seinem Planeten K-Pax zu ergründen, daß ein ungeklärter Mord in New Mexiko der Schlüssel zu allem sein könnte!



Das gefiel mir:

Oscar – Preisträger Kevin Spacey zieht mal wieder alle Register seines Könnens. Einfach toll wie er spielt, nicht nur als Prot zieht er seine Mitpatienten in seinen Bann sondern auch als Darsteller den Zuschauer. Zumindest ging es mir so. Und eigentlich auch den anderen.
Auch Jeff Bridges macht seine Sache ordentlich und vielleicht damit dem Film auch eine eigene Note. Besonders gefiel mir auch, daß trotz Spacey´s Schauspielleistung nicht unter geht!
Hervorheben will ich auch die Umsetzung der Story, die sehr gelungen ist!


Das fand ich schlecht :

Und das ist ganz klar das Ende. Da wurde ich so richtig aus meiner Träumerei herausgerissen ob es sich bei Prot vielleicht wirklich um einen Außerirdischen handelt.
Das Ende ist deprimierend und total unpassend zum eigentlich Film. Ich bin zwar kein Freund von Filmen mit offenen Ende á la „Akte X“, aber bei diesem Film wäre mir das wirklich lieber gewesen als alles andere!



Fazit :
„K-Pax“ ist ein wundervoller Film, den man unbedingt sich mal anschauen sollte. Kleiner Tipp: auf alle Fälle bis zum Abspann sitzen bleiben!
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
wildheart

Ein Mann nährt und lehrt Zweifel(n)

ein Testbericht von 2002-10-27 10:01:09 vom 27.10.2002
Empfehlung: ja
Taucht da etwa eine Art Befreier ein in das normale Leben einer Weltstadt? Jesus Christ – nicht aus dem Himmel, sondern von einem Lichtjahre entfernten Planeten mit dem Namen K-Pax? Das wäre zu einfach, denn „K-Pax“ ist trotz der außergewöhnlichen Geschichte, die Iain Softley erzählt, ein zutiefst realistischer Film. Denn alles, was er erzählt, ist plausibel, liegt im Bereich der Wahrscheinlichkeit, wenn es uns auch unwahrscheinlich erscheint. Prot, der Mann, der so aussieht wie jeder andere männliche Erdenbewohner, räumt auf – und das auch noch in der Psychiatrie.

Inhalt
Plötzlich steht er da, unrasiert, mit Sonnenbrille, ein bisschen unbeholfen, ruhig, gelassen, erzählt den Polizisten, die auf den Bahnhof gerufen wurden, weil eine Frau überfallen wurde, er komme von K-Pax und heiße Prot (Kevin Spacey). Ein klarer Fall für die Cops, einer für die Psychiatrie. Prot lässt sich widerstandslos abführen in das Reich, über dessen Regeln u.a. Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) wacht. Natürlich glaubt ihm keiner. Die Diagnose allerdings ist auch äußerst schwierig, denn Prot ist nicht nur intelligent, selbstbewusst und verhält sich so normal wie man sich nur normal verhalten kann. Er reagiert zudem auf eine starke Dosis eines Medikaments, das man ihm verabreicht hat, überhaupt nicht. Die Ärzte sind ratlos, diskutieren Theorien und verwerfen sie wieder.

Inzwischen nimmt Prot Kontakt zu den anderen Patienten auf und gibt ihnen Ratschläge, wie sie wieder gesund werden könnten. Prot ist sympathisch, strahlt eine überlegene Ruhe aus. Die Patienten glauben seine Geschichte und konkurrieren darum, wer von ihnen in einigen Wochen mit ihm zusammen nach K-Pax „reisen“ darf. Denn eine Person kann Prot auf seine Licht-Reise gen Heimat mitnehmen.

Powell hört sich an, was Prot von seinem Planeten zu erzählen hat. Das klingt für den Arzt zwar unglaubwürdig, weil Powell die Möglichkeit ausschließt, dass ein Alien sich tatsächlich auf die Erde verirrt hat, aber nichtsdestotrotz in sich plausibel. Auf K-Pax gebe es keine Familien. Wenn jemand – per x-facher Lichtgeschwindigkeit – den Planeten verlasse, würde niemand ihn vermissen. Es gebe keine Kriege, keine Gewalt, und zum Alltagswissen der Einwohner auf K-Pax gehörten Selbstverständlichkeiten, die auf der Erde völlig unbekannt seien. Auch die anderen intelligenten Lebewesen im All wüssten, dass sich die Menschen gnadenlos in ihrer Zivilisation verrannt hätten.

Powell hört sich die Geschichten von Prot mit steigendem Interesse an. Als Prot schließlich Wissenschaftlern die genaue Lage seines Planeten und der Galaxie aufzeichnen kann, kommen die aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Powell ist jedoch weiterhin überzeugt, dass Prot ein Mensch ist. Er beschließt, ihn auf eine Familienfeier mitzunehmen und genauestens zu beobachten. Prot überrascht Powell, seine Frau Rachel (Mary McCormack) und deren Kinder mit der Feststellung, der Hund der Familie würde auf einem Ohr sehr schlecht hören, sie sollten sich deshalb nicht an ihn heranschleichen. Dann allerdings passiert das, worauf Powell gewartet hat. Als eines der Kinder die Rasensprinkleranlage betätigt, gerät Prot in Panik. Hat er es doch gewusst! Powell ist entschlossen, dem vermuteten traumatischen Ereignis, das dieser Reaktion zugrunde liegen müsse, auf den Grund zu gehen. Hypnose soll helfen. Dabei stößt Powell auf einen Mann namens Robert Porter ...


Inszenierung
„K-Pax ist ein Planet. Aber haben Sie keine Angst, ich werde nicht aus ihrer Brust herausspringen“, beruhigt Prot den etwas konsternierten Erdenbewohner, der ihn unbedingt heilen will. Je mehr sich die Geschichte um diesen merkwürdigen Mann dem Ende nähert, desto unwichtiger wird die Frage, ob er nun Alien oder kranker Mensch ist. Prot steht in gewisser Weise für ein Wunder. Die Normalität, in der er auftaucht, wird in Frage gestellt – und das ausgerechnet in der Psychiatrie. Dafür genügt es, dass Prot eine in sich plausible Geschichte erzählt und Kenntnisse verbreitet, die über das hinausgehen, was seine Umgebung für möglich gehalten hat.

Prot verhält sich nicht außergewöhnlich, sieht normal aus, ist sympathisch, zuvorkommend, über ein gewohntes Maß hinaus hilfsbereit, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Als Powell ihn auffordert, es zu unterlassen, seine Patienten therapieren zu wollen, das sei seine Aufgabe, entgegnet ihm Prot nüchtern: „Warum tun sie es dann nicht?“ Powell ist sprachlos, zumal es einigen Patienten aufgrund des Kontakts mit Prot besser zu gehen scheint: Eine Frau verlässt das Zimmer, das sie bisher nie verlassen hat. Ein andere Frau fängt wieder an zu reden. Und ein Mann, der mit Mundschutz herumläuft, weil er überall Vergiftetes vermutet, wagt sich aus dem Gebäude. Mehr noch: Die Patienten sehen in Prot eine Art Erlöser ihrer Leiden, zumindest eröffnet er ihnen anscheinend einen Weg, zu sich selbst zu finden, mit ihren Psychosen und Neurosen besser umzugehen. Sie sehen keinen Heiland in ihm, glauben ihm einfach das, was er sagt, wo er herkommt, hoffen, dass er sie mitnimmt auf K-Pax. Als er schließlich zurückgekehrt zu sein scheint, sind die Dagebliebenen nicht enttäuscht, dass sie nicht mit ihm durften. Sie glauben an ihn und das, was er erzählt hat.

„K-Pax“ zeigt auf eine nüchterne, intelligente und in jeder Hinsicht ruhige Art, wie brüchig unsere Normalität ist. Es bedarf lediglich der richtigen Kratzer an den richtigen Stellen und alles gerät in Unordnung, ins Wanken. Powell scheint dies einerseits zu spüren, andererseits verfängt er sich in seinen gewohnten Vorstellungen, vor allem darüber, dass es sich bei Prot um einen Menschen handeln muss. Powell zweifelt, aber er bekämpft seine Zweifel mit dem Erlernten, dem Gewohnten, dem scheinbar sicheren Wissen. Die Patienten verhalten sich anders. Sie sind aus dieser Normalität „herausgefallen“, leiden unter Erlebnissen, die sich ihres Lebens bemächtigt haben, greifen nach etwas, was mehr ist als nur ein Strohhalm: Sie hoffen und beginnen, wieder an sich selbst zu glauben. Nein, am Schluss werden nicht alle als geheilt entlassen. Aber so einige von ihnen sind aus einer Art Lethargie der Normalität erwacht.

Diese drei Komponenten stehen sich gegenüber: die feste Überzeugung von der Sicherheit, die das menschliche Leben beherrschen soll, verkörpert durch Powell, die Fähigkeit, an einen Weg zu glauben und daran zu arbeiten, der die Möglichkeit impliziert, keine absolute Sicherheit bekommen zu können, und Prot, einer der viel mehr über die Menschen zu wissen scheint, als sie selber.

„K-Pax“ lebt vom Spiel zwischen Jeff Bridges als selbstbewussten, souveränen Psychiater, der keine grundlegenden Zweifel wirklich akzeptieren kann, obwohl er selbst zweifelt, und Kevin Spacey, der als Alien-Mensch grandios auftrumpft. Die Dialoge zwischen beiden gehören zum Besten dieses Streifens.

Fazit
Abseits von Action und Klamauk, die das Kinojahr überwucherten, gelang Softley ein in jeder Hinsicht sehenswerter, spannender Film, der mit bravourösen Leistungen seiner beiden Hauptdarsteller aufwarten kann, nicht in sentimentalen Kitsch verfällt und dessen Ende den Zweifel nährt, nicht so sehr daran, ob Spacey einen Alien oder Menschen verkörpert (oder vielleicht beides?), sondern an Vertrautem.

K-Pax – Alles ist möglich
(K-Pax)
USA 2001, 120 Minuten
Regie: Iain Softley

Drehbuch: Charles Leavitt, nach einem Roman von Gene Brewer
Musik: Ed Shearmur, Sheryl Crow, Elton John
Kamera: John Mathieson
Schnitt: Craig McKay
Spezialeffekte: –
Hauptdarsteller: Kevin Spacey (Prot / Robert Porter), Jeff Bridges (Dr. Mark Powell), Mary McCormack (Rachel Powell), Alfre Woodard (Claudia Villars), David Patrick Kelly (Howie, Patient), Saul Williams (Ernie, Patient), Peter Gerety (Sal, Patient), Celia Weston (Doris Archer, Patientin), Ajay Naidu (Dr. Chakraborty), Tracy Vilar (Maria, Krankenschwester), Melanee (Bess, Patientin), Murray John Toles-Bey (Russell), Kimberley Scott (Joyce Trexler), Conchata Ferrell (Betty McAllister), Vincent Laresca (Navarro)

Offizielle Homepage: http://www.rtl.de/film/specials/k-pax/
Internet Movie Database: http://us.imdb.com/Title?0272152

Weitere Filmkritik(en):
„Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert):
http://www.suntimes.com/ebert/ebert_revie ws/2001/10/102605.html

„Movie Reviews“ (James Berardinelli):
http://movie-reviews.colossus.net/movies/k/k-pax.html


© Ulrich Behrens 2002 für
www.ciao.com
www.yopi.de
www.dooyoo.de
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Azrael*

Wunderbar sonderbar!

ein Testbericht von 2002-10-23 13:53:48 vom 23.10.2002
Empfehlung: ja
Kevin Spacey hat in letzter Zeit ja oft durch Schauspielerische Leistung überzeugt (A Beautiful Mind, American Beauty, Die üblichen Verdächtigen u.v.a.) und daher entschloss ich mich auch seinen neuen Film zu sehen, der mich vom Thema her eigentlich weniger ansprach und auch jetzt muss ich sagen, dass der Film zwar ohne Frage gelungen ist, ihm aber doch noch das gewisse Etwas fehlt. Erst mal etwas zur Story:
Am Flughafen wird ein Mann aufgegriffen, weil er für geistig verwirrt gehalten wird (weigert sich seine Sonnenbrille abzusetzen, behauptet von K-Pax, seinem Heimatplaneten, zu kommen). Er wird in die Psychatrie eingewiesen, wo er nachdem man ohne Erfolg versucht hatte ihn medikamentös zu heilen von einem Dr. Mark Powell behandelt wird. Dieser zeigt sich nach einigen Sitzungen recht beeindruckt von Prot´s (so nennt sich der vermeintlich Geisteskranke) Fachwissen bezüglich des Weltraums und der Sternbilder etc. Und so verrückt sich die Geschichte auch anhört, scheint sie doch in sich schlüssig. Dr. Powell beschließt dem ganzen auf den Grund zu gehen und versucht mir Hypnose Prot´s Identität herauszufinden. Währenddessen geschehen sonderbaren, aber zugleich wunderbare Dinge auf der Station in die Prot eingewiesen wurde. Patienten, die als hoffnungslose Fällen galten Blühen plötzlich auf. Einige scheinen auf dem Weg zur Besserung. die ganze Station wird lebendiger und die Insassen sind längst von Prot´s Geschichte überzeugt. Prot selbst verschwindet unter ominösen Umständen. Keiner kann sagen wann genau und wie er der Anstalt entfolhen ist, taucht aber genauso überraschend wie aus dem nichts wieder auf.
Dr. Powell, welcher von dem geheimnisvollen Insassen fasziniert ist gerät jedoch plötzlich von zwei Seiten unter Druck. Sowohl die Anstaltsleitung, die Prot so schnell wie möglich verlegen will macht ihm sorgen, wie auch Prot´s Behauptung schon bald wieder auf seinen Planeten zurückzukehren...

Und jetzt noch für alle, die es wissen wollen:
Der Schluss
Dr. Powell findet während einer Hypnosesitzung den Namen eines Mannes heraus, wegen dem Prot angeblich die Erde ab und zu besucht, um ihm zu helfen. Als er den Wohnort des M;annes aufsucht stellt er fest, dass der Mann der ihn sucht als tot gilt. Im Fluss ertrunken, seine Leiche wurde jedoch nie gefunden. Er soll Selbstmord begangen haben, nachdem seine Frau und seine Tochter von einem einbrecher vergewaltigt und ermordet wurden.
Nun scheint das Rätsel um den geheimnisvollen Prot gelöst zu sein, dennoch herrscht große Anspannung, denn schon bald soll der Abreisetag sein, an dem Prot mit einem Insassen der Anstalt auf seinen Heimatplaneten zurückkehrt. ein Wettbewerb wird unter den Insassen durchgefürht für den jeder ein Essay schreiben soll, warum Prot ausgerechnet ihn mit sich nehmen soll, denn jeder ist davon überzeugt, dass er der Auserwählte sein wird. Und dann kommt der Morgen der Abreise.
Durch eine Überwachungskamera beobachten die Wächter das geschehen. Ein helles Licht trifft Prot´s Zimmer. Für kurze Zeit ist es unmöglich etwas zu erkennen und als sich die Sicht wieder einstellt scheint Prot tatsächlich verschwunden zu sein. Als Dr. Powell jedoch das Zimmer betritt findet er den total verängstigten Mann unter dem Bett liegend vor. "Prot" spricht seit diesem Zeitpunkt kein Wort mehr ist apatisch und hat sogar seine Sonnenbrille (die nach eigener aussage seine augen schützt) abgenommen. Kurzum er ist ein volkommen anderer Mann. Zudem kommt, dass eine Insassin spurlos verschwunden ist. Sie scheint vom Erdboden verschwunden zu sein udn keiner kann sagen wie.
Was der Zuschauer aus diesem Ergebnis macht bleibt jedem selbst überlassen: War Prot nun wirklich ein Ausserirdischerm, der sich nur des Körpers eines guten Freundes bedient hat, solange er auf der Erde war und, der sein Versprechen einen Insassen mitzunehmen gehalten hat, oder ist er ein normaler Mensch, der nun an seinem und dem Todestag seiner Familie einen denkwürdigen Tag gefunden hat um den Schmerz und alles andere hinter sich zuu lassen und das verschwinden der Patientin ist in keiner Weise mit ihm in Verbindung zu bringen.

Leider hat der Film zwischendurch echte "Durchhänger", dennoch durchaus empfehlenswert!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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