Mortal Kombat: Deadly Alliance
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Mortal Kombat: Deadly Alliance
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Testberichte Mortal Kombat: Deadly Alliance

 Xbox Spiel
4.8 von 5
Platz 36 in der Kategorie "Xbox Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
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Mortal Kombat: Deadly Alliance Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 75% aller Autoren empfohlen (3/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • - viele Spielfiguren
  • Sensationell hohe Langzeitmotivation, revolutionär vielseitige Kampfmanöver, Missions-Modus und Mehrspielerspaß, schicke Spezialeffekte, extrem lange Spieldauer, hoher Wiederspielwert, Tiefgang, Suchtfaktor
Nachteile/Kritik
  • - schlechte Graphik - kein Spassfaktor
  • Präsentation „nur“ gut und damit der mächtigen Genre-Konkurrenz etwas unterlegen, etwas fade Hintergrundtexturen, kein Time-Attack- und Teammodus
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The_Wishmaster

Das tödliche Spiel geht in seine nächste Runde!

ein Testbericht von 2004-01-23 11:03:23 vom 23.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: ......
Nachteile/Kritik: ...
Hallo liebe Leserinnen und Leser!



Normalerweise habe ich als Gamecube-Besitzer ja mit Spielen der X-Box wenig am Hut. Aber als sich mit bei unserem letzten Studio-Aufenthalt nach dem finalen Mix unserer neuen CD die Möglichkeit bot, bei Jaro mal in den neuesten spielerischen Erguss aus dem Hause "Midway" hineinzuschnuppern, konnte ich einfach nicht widerstehen. Wie denn auch, immerhin gehörte "Mortal Kombat" neben den "Street Fighter"-Teilen schon in der 16-Bit-Ära zu den beliebtesten Prügel-Serien und auch für den Saturn musste ich mir "Ultimate Mortal Kombat" natürlich holen. Nur der Ausflug in die 3D-Gefilde von "Mortal Kombat Gold" schien den Recken rund um Sub-Zero, Scorpion und Shang-Tsung nicht allzu gut bekommen zu sein. Und nachdem Ableger der Serie wie "Mortal Kombat: Special Forces" eher im Veröffentlichungswut der PSX-Games untergingen, stand es schlecht um die Serie. Doch immer wieder machten Gerüchte um ein "Mortal Kombat" auf den neuen Konsolen die Runde und so langsam bestätigte sich der Verdacht, "Midway" könnte tatsächlich an einem weiteren Teil der Kämpfer-Saga arbeiten. Aus den Gerüchten wurde schließlich Gewissheit und am 22. November diesen Jahres war es endlich soweit: "Mortal Friday". Und Jaro, der alte Sack (*grins*), hatte natürlich nichts Besseres zu tun, als sich das Game als US-Import für seine X-Box zu holen. Aber wenigstens konnte ich so auch einmal meine Finger an das Game legen, bis es irgendwann im Februar auch in unseren Gefilden erscheinen soll. Was Euch in neuesten Teil der Prügel-Orgie, "Mortal Kombat: Deadly Alliance" (im weiteren Verlauf "MK: DA" genannt), erwartet, lest Ihr am besten selbst...




~~~Story~~~

Nach dem letzten Turnier in der Outworld war die Macht von Shao Khan geschwächt, die Erdenkrieger konnten einen weiteren Sieg erringen und die endgültige Übernahme ihres Reiches durch den finsteren Kahn verhindern. Doch dessen Schwäche machte sich jemand zunutze - kein geringener als dessen ehemaliger Haus- und Hofmagier Shangs Tsung, der schon mehrere Mal versuchte, alle Macht im Universum an sich zu reißen. Doch er ist nicht allein, sondern hat in Quan Chi einen Partner gefunden, der dasselbe Ziel verfolgt. Die beiden bilden eine tödliche Allianz, daher auch der Untertitel "Deadly Alliance".

Und als ob das nicht schon genug wäre, wird der langjährige Fan der Reihe im Intro auch noch von einem schockierenden Ereignis überrascht. Der "Anführer" der Erdenkrieger, Liu Kang, wird getötet. Damit ist mit MK-Reihe wohl die erste Prügel-Serie, die ihren einstigen Titelhelden sterben lässt. Was man als Fan nun davon hält, kann ich nicht beurteilen. Ich persönlich konnte ehrlich gesagt Kang nie sonderlich leiden, weder als Charakter noch von den Moves her, so dass mich sein Verlust nicht sonderlich getroffen hat. Im Gegenteil, endlich wagt jemand mal in diesem Bereich einen mutigen Schritt, denn Capcom würde es sicher nie in den Sinn kommen, Ryu abdanken zu lassen. Jedenfalls tritt Sub-Zero nun an Kang's Stelle und führt die Erdenkrieger in eine weitere Schlacht gegen das Böse, in ein weiteres Mortal Kombat-Turnier...



~~~Spielprinzip~~~

Eigentlich geht es auch in diesem Mortal Kombat-Teil wieder nur darum, die Arena gegen seinen Opponenten siegreich zu verlassen, aber das ist bei Beat'em'Ups ja generell der Fall. Interessant wird es, wenn man sich "MK: DA" betrachtet und mal mit seinen Vorgängern vergleicht. Bisher hatte für den Angriff jeder Kämpfer ein Standard-Repertoire von zwei Schlägen und zwei Tritten, die bei jedem Recken absolut gleich waren. Folglich unterschieden sich die Charaktere einzig durch ihre Optik und ihre Special Moves.

Das Kampfsystem wurde komplett überarbeitet und wer sich noch an die ersten Mortal Kombat-Teil erinnert und ein ähnliches Gameplay erwartet, der wird hier erst mal sein blaues Wunder erleben. Generell wurde das System der vier verschiedenen Tasten für Angriffe beibehalten, jedoch wird nicht mehr in z.B. hohen und tiefen Schlag unterschieden, sondern man führt nun die Attacken 1 bis 4 aus. Warum diese Bezeichnung? Ganz einfach: Jedem der Attack-Buttons wurde nämlich ein eigener, spezifischer Move zugeordnet, ähnlich wie damals schon bei der Street Fighter-Serie. Das verleiht jedem Charakter eine gehörige Portion Individualität, da sich nun jeder der Recken in seinen Attacken von den anderen unterscheidet. Und da vier verschiedene Angriffsmöglichkeiten etwas wenig wären, hat man sich noch etwas einfallen lassen. Jeder Kämpfer kann je nach Bedarf zwischen drei unterschiedlichen Kampfstilen wechseln.

In der Regel gibt es zwei normale Nahkampfstile, wie beispielsweise Karate, Tae Kwon Do, Kirehashi, Jeet Kude Do, etc. und einen waffenbasierten Stil. Man kann jederzeit im Match auf Knopfdruck den Stil wechseln und dabei ändern sich auch die vier Attacken, die dem Kämpfer zur Verfügung stehen. Hieraus entstehen dann logischerweise eine unglaubliche Anzahl an möglichen Combos, die man - das nötigen Wissen über die Attacken eines Charakters vorausgetzt - zu längeren Kettencombos verknüpfen kann, in dem man zwischendurch munter die Kampfstile wechselt. Tüftler und Combo-Freaks kommen also endlich auch bei einem Midway-Klopper auf ihre Kosten. Zu diesen zahlreichen individuellen Angriffen gesellen sich dann noch ein Special- und ein Block-Button. Den Block kennen die Mortal Kombat-Veteranen bereits und nachdem man zu 2D-Zeiten noch viele kritische Stimmen bezüglich dieses Buttons hörte - viele fanden es besser, wie bei der "Street Fighter"-Konkurrenz einfach das Steuerkreuz nach hinten zu drücken - dürfte sich dieser spätestens seit der sinnvollen Verwendung in den Genre-Kollegen "Virtua Fighter" oder "Soul Calibur" etabliert haben. Bei 3D-Fahrten der Kamera und Perspektivenwechseln ist es auch einfacher, eine Taste zum Block zu drücken, denn wo nun genau "hinten" auf dem Steuerkreuz ist, lässt sich in einer 3D-Arena eben nicht immer genau sagen.

Der Special-Button hat auch je nach momentanen Kampfstil drei verschiedene Funktionen: Entweder man führt einen Wurf, einen Konter oder eine Meuchel-Attacke aus. Letztere ist ein neues Feature und ziemlich hinterhältig. Gelingt dieser Angriff, hat man seinem Opponenten ein Messer in den Torso gerammt und kann mit ansehen, wie dessen Energie konstant schwindet. Hier hätte man im Zuge der Gerechtigkeit für eine Möglichkeit sorgen können, wie sich der Getroffene dieser Attacke erwehren und den stetigen Energieverlust stoppen kann. So gibt es hier erstmals ein wenig Kritik, wenngleich das Feature an sich eine geniale Idee ist. Zum Glück trifft diese Attacke aber nicht allzu häufig, so dass er das Gameplay nicht großartig negativ beeinflusst. Es kann übrigens auch sein, dass ein Charakter z.B. einen Konter nicht durch einen Druck auf den Special-Button ausführen kann. Dann muss er ein wenig umständlicher über eine Tastenkombination ausgelöst werden, die Fähigkeiten zum Werfen, Kontern und Meucheln haben aber alle Kämpfer.


Im Spiel an sich gibt es natürlich den herkömmlichen Arkade-Modus, der bei keinem Game dieser Art fehlen darf. Selbiges gilt auch für den VS- sowie den Trainigs-Modus. Interessant ist der "Konquest"-Modus, bei dem man grafisch hübsch unterlegt die Story der einzelnen Kämpfer bei ihrer Reise um die Welt und Suche nach neuen Gegner erleben darf. Eine weitere Neuigkeit der Serie ist die "Krypt": Im Prinzip ist das eine riesige Schatzkammer voller Särge, die alle ein kleines Goodie enthalten können. Um diese aber zu öffnen, braucht man "Koins". Münzen also, die es in sechs verschiedenen Wertigkeiten gibt und die sich im "Arkade"- und "Konquest"-Modus (inkl. "Test your Might!"-Aufgaben) erspielen lassen. Zudem kann man gegen menschliche Mitstreiter seine "Koins" verwetten und so das eigene Guthaben ein wenig aufpolstern. Geschlagene 676 Särge sorgen für die nötige Langzeitmotivation und es dürfte wohl eine Weile dauern, bis man alle Geheimnisse ergründet hat.



~~~Grafik & Sound~~~

Wenn man das Game das erste Mal sieht, ist man erst mal beeindruckt von den phänomenalen Grafiken beeindruckt. Die einzelnen Charaktere wurden detailliert und liebevoll gestaltet und die Animationen sind flüssig und realistisch. In diesem Bereich konnte man ja bereits schon zu SNES-Zeiten glänzen und natürlich hat man die Motion-Capture-Techniken weiterhin verbessert, so dass die Kämpfe von den Bewegungsabläufen her ziemlich lebensnah wirken. Die Charaktere an sich haben einen ganz leichten Comic-Touch, der fast ein wenig übertrieben wurde und die Kämpfer nicht ganz so realistisch wie in den vorigen Teilen erscheinen lässt. Generell ist die Stimmung aber düster und atmosphärisch wie eh und je. Sehr lobenswert ist auf jeden Fall die Verwendung eines "Real Damage"-Systems für die Charaktere. Das bedeutet, dass man an den Texturen der Kämpfer (vor allem natürlich im Gesicht) genau sieht, dass sie Schaden erlitten haben. Blaue Flecken, Schrammen und Striemen im Gesicht sind zwar nur winzige Details, verstärken aber enorm den guten Gesamteindruck, den das Spiel inm grafischer Hinsicht hinterlässt.

Dazu tragen natürlich auch die Hintergrundgrafiken bei, die bereits bei Ultimate Mortal Kombat 3 - damals noch vorgerendert in 2D - eine erstaunliche Perfektion erreichten. Und auch diesmal strotzen die Arenen vor Atmosphäre und können sich auf jeden Fall sehen lassen: Monumentale Bauten, düstere Kammern, ein riesiger Plasma-Strudel, der ständig Seelen in sich einsaugt - eben all das, was man von einem Spiel der Serie auch erwarten würde. Und auch beim Konkurrenten Soul Calibur hat man ein wenig abgekupfert, wenn man sich die Stage auf dem schippernden Floß betrachtet. Verfeinert werden die Stages mit allerlei optischen Effekten: Der erwähnte Plasma-Strudel ist nur einer davon, hinzu gesellen sich grelle BLitze, Rauch und Nebel, Feuer, Wassereffekte sowie Schnee oder Regen.


Soundtechnisch konnte die Mortal Kombat-Reihe ja schon immer mit intensiven und spannungsgeladenen Musiken überzeugen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auch in diesem Bereich "MK: DA" voll überzeugt. Ob es nun sphärische Keyboardsounds, bedrohliche Orgelklänge oder ein dramatisch singender Chor ist - stets werden die Fights ansprechend und bombastisch untermalt, was erheblich zur einmaligen Atmosphäre des Games beiträgt. Nicht ganz so perfekt gelungen sind dagegen die Soundeffekte, die sich auf normalen Beat'em'Up-Niveau bewegen. Soll heißen wir finden auch hier die üblichen Schreie, Grunzer, Gestöhne und sonstiges Äußerungen die ein Mensch macht, wenn ihm Schmerzen zugefügt werden. Auch die restlichen Effekte wie Donnergrollen und saftige Punch- und Kick-Geräusche fehlen natürlich nicht.



~~~Sonstiges~~~

Was gehört zu einem Mortal Kombat-Spiel genauso wie das Amen in die Kirche oder der Baseball-Schläger in Britneys Visage? Richtig, die Fatalities. Eine kurze Erklärung derer: Hat einer der beiden Mitsteiter keine Energie mehr, obliegt es dem Gewinner des Matches, seinen Kontrahenten endgültig zu besiegen, denn nicht umsonst heißt es ja auch "Mortal Kombat". Das Licht in der Stage geht bis auf einen Spot auf die zwei Kontrahenten aus und die finstere Stimme des Kommentators fordert den Spieler auf: "Finish him!" - eine Tastenkombination löst daraufhin den Fatality-Move aus, mit dem der geschlagene Opponent enthauptet, zerstückelt, verspeist, verbrannt oder anderweitig verstümmelt wird. Zartbesaitete sollten also in jedem Fall die Finger von dem Spiel lassen, zumal auch schon im normalen Kampf je nach Figur jede Menge rotes, grünes oder schwarzes Blut fließt.

Hatte man es mit den Finishing-Moves gerade bei Ultimate Mortal Kombat 3 mit zwei Fatalities pro Charakter sowie den Babalities (der Gegner wird zum Baby), Animalities (Euer Kämpfer wird zum wilden Tier) und Friendschip-Moves (für alle diejenigen, die ihrem Gegner nichts Böses wollten) besonders gut gemeint, verfügt bei "MK: DA" jeder Recke über lediglich einen Fatality. Das ist ein wenig enttäuschend, zumal hier eher die gewohnte Standardkost geboten wird. Und auch wenn die Fans des Titels bereits eifrig danach gesucht haben, es sieht ganz so aus, als gäbe es auch keinen einzigen Stage-Fatality mehr. Schade, denn die Möglichkeit, den Gegner in bestimmten Stufen in Säure, Feuer oder alles zerschreddernde Sägeblätter zu werfen hat immer für viel Spaß gesorgt. Hier muss man sich seitens der Entwickler Kritk gefallen lassen.

Ansonsten wurde zwar das Gameplay generell überarbeitet und die Charaktere sind auch wesentlich ausgewogener als zuvor, einige Mängel konnten aber auch diesmal wieder nicht behoben werden. So ist es nach wie vor der Fall, dass Ihr die ersten Gegner im Arkade-Modus in der Regel relativ einfach besiegen könnt, dann aber mit einem Mal tierisch schwere Kontrahenten auf Euch warten, die Euch nach allen Regeln der Kunst vorführen und chancenlos in Grund und Boden kloppern. Fans der Serie werden sich zudem noch an die Endgegner "Goro" oder "Kintaro" erinnern, übermächtige Fabelwesen, die auf normalem Wege nicht besiegt werden konnten. Bei "MK: DA" wurde an dieser Vorgehensweise leider nichts geändert und so helfen auch gegen "Moloch" einzig und allein Kicks aus der Luft. Das Nostalgie-Flair ist dadurch natürlich vorhanden, für gutes und ausgewogenes Gameplay steht diese Methode aber dennoch nicht.



~~~Fazit~~~

Ich kann es ehrlich gesagt kaum mehr erwarten, bis "MK: DA" endlich auch den Weg in unsere heimischen Gefilde findet. Und wenn das der Fall ist, werde ich mir den Titel auf jeden Fall holen. Dank des ausgeklügelten und völlig überarbeiteten Kampfsystems ist das Kämpferfeld so ausgewogen wie nie zuvor, die Stages sind stimmungsvoll designt und die Hintergrundmusiken untermalen das Geschenen passend. Mit der "Krypt" wurde zudem eine Element integriert, das auch bei Einzelspielern für die nötige Langzeitmotivation sorgt. Ein wenig getrübt wird der hervorragende Eindruck lediglich von den beiden erwähnten Patzern im Gameplay, die aber nur geringfügig ins Gewicht fallen. Prügelfanatiker müssen hier also zuschlagen und auch wer bisher den Mortal Kombat-Titeln nichts abgewinnen konnte, sollte sich den Kauf überlegen. Den Prügel-Thron kann "MK: DA" zwar nicht ganz erobern, Spaß macht's aber allemal!



In diesem Sinne...

Stay Dark!

The-Kombat-Master


PS: Alle Schnell-Klicker dürfen mal Bekanntschaft mit Scorpion's Speer machen - "Get over here"!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
LittleSparko
LittleSparko, 11.01.2007
lg, daniela
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sinfortuna

Tödlich gut

ein Testbericht von 2006-11-21 09:38:21 vom 21.11.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Sensationell hohe Langzeitmotivation, revolutionär vielseitige Kampfmanöver, Missions-Modus und Mehrspielerspaß, schicke Spezialeffekte, extrem lange Spieldauer, hoher Wiederspielwert, Tiefgang, Suchtfaktor...
Nachteile/Kritik: Präsentation „nur“ gut und damit der mächtigen Genre-Konkurrenz etwas unterlegen, etwas fade Hintergrundtexturen, kein Time-Attack- und Teammodus
Eines der bekanntesten Videospiele, welche seit mittlerweile weit über einem Jahrzehnt einen ausgesprochenen „schlechten Ruf“ haben und für die Sittenwächter dieses unseres Landes ein Dorn im Auge darstellt, ist „Mortal Kombat“. Ohne mich jetzt ausführlich über Sinn und Unsinn mancher Maßnahmen (Indizierungen) auszulassen, war es demzufolge überhaupt keine Überraschung, dass auch für den Gamecube-Teil „Mortal Kombat Deadly Alliance“ eine Altersfreigabe erst ab 18 Jahren angeordnet wurde. Wie dem auch sei, ganz abgesehen von Spekulationen über ein unmoralisches und gewaltverherrlichendes Gameplay, kann ganz objektiv gesagt werden, dass es sich um einen echten Hit handelt. Es erschienen drei Versionen für Sony Playstation 2, den Gamecube von Nintendo und die X-Box von Microsoft, wobei sich bis auf marginale Winzigkeiten die einzelnen Fassungen nicht voneinander unterscheiden. Warum dieses Beat em Up – welches in der Vergangenheit oft lediglich durch seinen hohen Grad an Brutalität und weniger durch einen flüssigen Spielverlauf, Variantenreichtum oder beeindruckende Präsentation auf sich aufmerksam machen konnte – dieses Mal sehr positiv überraschen kann, erfahrt Ihr jetzt.


Die Story an sich ist traditionsgemäß auch bei diesem Prügelspiel absolut nebensächlich: die „tödliche Allianz“ (siehe Titel) besteht aus einem Zauberer-Duo namens Quan Chi und Shang Tsung. Diese haben nichts Besseres im Sinn, als die furchterregende Armee an Untoten eines Drachenkönigs heraufzubeschwören. Und warum der ganze Aufwand? Natürlich, um – wieder einmal – die Weltherrschaft an sich zu reißen. Wie originell, hach ja. Egal, selbstverständlich muss dem unbedingt Einhalt geboten werden, so dass sich (im Laufe der Zeit) über zwanzig Helden anwählen lassen, um dem Grauen ein Ende zu bereiten, unter anderem dem ein der anderem von Euch sicherlich bekannte Protagonisten wie Edelsöldnerin Sonya Blade, Ninja Scorpion, Sub-Zero, Mayado, Johnny Cage, Kung Lao, Li Mei und wie sie alle heißen. Sämtliche Figuren bevorzugen dabei individuelle Mordinstrumente und haben massig Spezialmanöver mit und ohne diese auf Lager, versteht sich. Die unzähligen unterschiedlichen Angriffs-, Verteidigungs- und Kontermöglichkeiten sorgen für ein sehr abwechslungsreiches Gameplay, die Anzahl der verfügbaren Kämpfer ist ohnehin angenehm groß.


Die vielfältigen Möglichkeiten bringen aber gleichzeitig mit sich, dass die komplexe Steuerung eine längere Eingewöhnungsphase quasi voraussetzt. Selbst für hartgesottene Prügelprofis, die sich wahrscheinlich zunächst verwundert die Augen reiben, stellt dieses eine echte Herausforderung dar. Diese zeigt sich nämlich als äußerst ungewöhnlich, denn eine bestimmte Aktion wird nicht einer speziellen Taste fest zugewiesen, denn jede Figur verfügt über drei völlig unterschiedliche (fernöstliche Martial-Arts-)Kampfstile, die bequem per Schultertaste angewählt bzw. gewechselt werden können. Dies ist großartig, da zum Beispiel der Nahkampf mit bloßen Händen über vier unterschiedliche Varianten verfügt, ebenso der Umgang mit einem mächtigen Schwert oder der mit Wurfmessern. Einem wilden Hin- und Herwechseln von Kampfstilen und deren Spezialmanövern steht also nichts im Wege. Und das alles mit nur einer Person. Das ist klasse, großartig, einfallsreich, überaus spaßig oder wie auch immer: jedenfalls ein ganz dickes Plus von „Mortal Kombat Deadly Alliance“. Ich war anfangs hiervon richtig geplättet, im positiven Sinne natürlich. Der Langzeitmotivation sind diese extrem zahlreichen Möglichkeiten dementsprechend ungemein förderlich, versteht sich. Zu erwähnen ist schließlich an dieser Stelle noch, dass das – oft nervige! – Auswendiglernen ewig langer Tastenkombinationen zur Ausführung von Spezialmanövern (hier zumindest) passé ist, die prächtigsten Moves lassen sich hier bei „Deadly Alliance“ vergleichsweise bequem per Schultertaste und anschließendem Button-Klick bewerkstelligen. Absolute Prügelsimulations-Freaks (die zum Beispiel speziell beim komplizierten Virtua-Fighter auf ihre Kosten kommen) werden darüber womöglich die Nase rümpfen, doch eine Vielzahl von grundsätzlich an Prügelgames Interessierten wird dies sicherlich begrüßen, schätze ich.


Typisch für die Mortal-Kombat-Reihe sind die berühmten „Fatality-Moves“, durch die diese Prügelserie erst zu legendärem Ruhm gelangte. Im Optionsmenü lässt sich übrigens der Stärkeschwall des Blutvergießens (kein Scherz!) extra einstellen, dies gleich einmal vorweg. Naturgemäß verfügt jede Figur über einen individuellen Todesschlag, welcher dem wankenden Gegner auf spektakuläre Art und Weise ins Jenseits befördert. Aber – jetzt kommt’s – der Drang zum heftigen In-Szene-Setzen jener brutalen Moves wurde erstaunlich stark zurückgeschraubt. Das wird die Mehrheit unter uns schätzungsweise nicht erfreuen und für kurzzeitige Ernüchterung sorgen, aber – glaubt es mir ruhig – wir werden in diesem mitreißenden Klöpperspiel dafür mehr als entschädigt.


Nicht nur von dem sehr kreativen Steuerungssystem wurde ich ungemein positiv überrascht, sondern auch die Spielmodi an sich heben sich angenehm von der breiten Beat-em-Up-Masse ab: Neben dem Arcade-Modus, bei dem wir uns mit einer ausgewählten Figur Runde für Runde weiter nach vorne metzeln, dürfen wir alle paar Runden eine Prüfung absolvieren, in der es verschiedenfarbige Münzen zu erspielen gilt. Mit diesen begeben wir uns in die Gruft und kaufen dort unzählige (hunderte!) zur Verfügung stehende Boni, die nicht nur aus Artworks, Fotos, einem Making Of und geheimen Charakteren besteht, sondern darüber hinaus auch unseren Charakter kompletter macht. Das motiviert ungemein, erfordert dafür aber eine (für ein Prügelspiel) rekordverdächtig lange Spielzeit. Weit über dreißig Spielstunden halte ich auch für einen geübten Beat-em-Up-Veteranen als nicht unwahrscheinlich. Abhilfe schafft da die Möglichkeit, zu zweit Gas zu geben, da ein Tausch der heißbegehrten Münzen per Memory Card durchaus möglich ist. Dies in der Form, dass Ihr Eure Münzen praktisch als Siegprämie aussetzen könnt und dann gegeneinander antretet. Trennt Ihr Euch, könnt Ich dann natürlich erneut auf Münzjagd gehen und an einem anderen Tag erneut gegeneinander antreten und Euch die erkämpfen Münzen gegenseitig wieder abjagen. Die Langlebigkeit dieses Prügelspiels ist somit ungewöhnlich hoch, sowohl im Solo- als auch Zweispielermodus. Nicht unter den Teppich gekehrt werden darf allerdings, dass weder Time-Attack- noch Teammodus – wie bei anderen Prügelspielen eigentlich Standard - hier berücksichtigt wurden.


Doch damit noch nicht genug, neben dem hochinteressanten und sehr motivierenden Zweispielermodus lockt ein Missions-Modus, welcher den „Soul-Calibur-2-Freaks“ (so wie mir) sehr bekannt vorkommen dürfte und schon bei jenem Game eine tolle Sache darstellte. So auch hier bei „Mortal Kombat Deadly Alliance“ für die X-Box. In diesem hat jede Spielfigur an die zwanzig Tests zu bestehen, wobei der Clou an der Sache ist, dass lediglich knapp die erste Hälfte jener Stages bei allen Charakteren gleich ist, die weiteren Prüfungen sind speziell auf die Spielfigur zugeschnitten, die Ihr gerade kontrolliert. Das ist einfach top und stellt ein weiteres Highlight dieses formidablen Klöpperspiels dar. Wer hier ein Prügelspektakel ohne Tiefgang und Anspruch und ohne Langzeitmotivation erwartete, bei dem lediglich die Effekthascherei durch einen hohen Brutalitätsgrad das Maß aller Dinge darstellen würde, der liegt (zu meinem eigenen Erstaunen!) komplett falsch. Der praktische Nebeneffekt ist zudem, dass Ihr den jeweiligen Protagonisten extrem gut „kennen lernt“ und für spätere Aufgaben – nicht zuletzt im Multiplayermodus – bestens gewappnet seid. Eine bei einem Beat em Up ungewöhnliche Identifikation auch auf lange Sicht hin ist somit gewährleistet, bravo.


Selbstverständlich spielt insbesondere die Präsentation eine wesentliche, wenn nicht sogar die bedeutendste Rolle in einem Prügelspiel. Trotz eines etwaig brillanten Gameplays mit viel Tiefgang muss es primär in Sachen Optik und Soundkulisse einfach krachen, um der Bezeichnung als „Hit“ oder gar „Meilenstein“ wirklich würdig zu sein. Im Fall von „Mortal Kombat Deadly Alliance“ kann ich das uns sowohl in visueller als auch akustischer Hinsicht Gebotene problemlos als „gut“ bezeichnen. Da wir es aber speziell im „Prügelspiel-Sektor“ mit teils überragenden Vorstellungen insbesondere bei Grafik und Sound zu tun haben - ganz vorne weg „Soul Calibur“, dann sicher auch noch die neuesten Folgen von „Virtua Fighter“, „Tekken“ und vielleicht auch noch „Dead or Alive“ – ist ein „Gut“ tatsächlich einen Tick schlechter als die erfolgten Bewertungen bei manch einem Genre-Konkurrenten.


Damit wir uns nicht vertun: „Mortal Kombat Deadly Alliance“ für die Microsoft X-Box bietet uns große und detailreich modellierte Figuren, schön designte Waffen, größtenteils (wenn auch nicht immer!) geschmeidige Animationen und tonnenweise Spezialeffekte (Regen, Schneeflocken, Eisspiegelungen, Felsbrocken, lodernde Flammen) doch speziell im Hinblick auf die – wenn auch abwechslungsreiche – Gestaltung der unterschiedlichen Schauplätze bieten uns zumindest die Texturen am Boden und im Hintergrund eher nur X-Box-Mittelmaß. Das alles schafft zwar eine sehr angenehme und auch mitreißende Kampfatmosphäre, doch ist diese eben nicht überragend oder bombastisch, was eben zumindest in diesem Punkt den kleinen aber feinen Unterschied zu einem in Sachen Grafik Vorzeige-Prügler wie „Soul Calibur 2“ macht. Ein 60-Hertz-Modus fand im Übrigen Berücksichtigung, das 16:9-Format und deutsche Bildschirmtexte jedoch nicht. Schließlich trifft Ähnliches wie bei der Optik auch auf den Soundtrack zu, wobei „Mortal Kombat Deadly Alliance“ hier noch deutlicher nicht mit den Top-Titeln der Beat-em-Up-Szene mithalten kann. Keineswegs ist der Soundtrack langweilig oder die Soundeffekte auf Dauer monoton, doch mehr als ein „Gut“ ist auch hier nicht drin. Eine Surround-Anlage wird zwar unterstützt, doch etwas zu sehr – zumindest für ein „Sehr Gut“- dümpeln mir die Melodien im Hintergrund so vor sich hin, auch den Soundeffekten mangelt es auf lange Sicht hin an Abwechslung. Ohne allerdings richtig zu langweilen, versteht sich, bitte nicht falsch verstehen, speziell von (wieder einmal) „Soul Calibur 2“ bin ich aber Bombastischeres gewohnt. Schließlich lauschen wir einer englischen Sprachausgabe, die sich keine Blöße gibt und die dichte Spielatmosphäre gut verstärkt.


Trotz der „nur“ guten Präsentation kann ich ohne zu zögern ganz eindeutig sagen, dass ich von „Mortal Kombat Deadly Alliance“ für die X-Box sehr positiv überrascht wurde. Meine Überraschung wurde mit zunehmender Spieldauer sogar immer größer und größer, was primär auf die Tonnen an Extras, der großen Anzahl an Protagonisten und nicht zuletzt den hochmotivierenden Spielmodi mit sensationellem Tiefgang (Missionsmodus und 2-Spieler-Modus) liegt, welche eine revolutionär hohe Langlebigkeit versprechen, sollte man sich wirklich in diese Prügelorgie hineinknien wollen. Das innovative Steuerungssystem stellt zudem alles bis dato Gewesene mächtig in den Schatten, allein davon war ich gleich zu Beginn dieses X-Box-Games hin und weg, konnte meine Begeisterung kaum in Worte fassen. Angesichts der zahllosen Fortsetzungen bekannter Prügelserien kommt dieses hohe Maß an Innovation, Originalität und Tiefgang einer absoluten Sensation gleich: vergesst die Vorurteile, welche der Mortal-Kombat-Serie gegenüber bestehen, „Deadly Alliance“ ist ein Mega-Prügel-Hit. Meine Spielspaßwertung trägt dieser erfreulichen Tatsache mit satten 85% entsprechend Rechnung.
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
sandraberg
sandraberg, 29.11.2006
endlich komm ich wieder mal zum CIS abarbeiten. na, da hab ich jetzt einiges vor mir - liebe grüße, sandra
Torombolina
Torombolina, 21.11.2006
Na super wie immer. Ich habe nichts anderes erwartet..... Lg Tiziana
hundeliebe02
hundeliebe02, 22.11.2006
Liebe Grüße Edith und Claus
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NancyNoack

Blödes Spiel, dass keinen Spass macht!

ein Testbericht von 2005-09-25 11:54:54 vom 25.09.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: - viele Spielfiguren...
Nachteile/Kritik: - schlechte Graphik - kein Spassfaktor
Ja, schon wieder einen Bericht über ein Kampfspiel! Heute möchte ich euch über das Spiel "Mortal Kombat - Deadly Aliance" berichten.
Dieses Spiel habe ich mir auf Empfehlung eines Bekannten gekauft. Na ja, dass hätte ich lieber nicht tun sollen...
Trotz der vielen verschiedenen Figuren, die mehrere Kampfarten beherrschen, finde ich das Spiel langweilig. Es macht einfach keinen Spass mit den Figuren zu kämpfen, da mich die Graphik nicht gerade umhaut und das Bild auch recht klein gehalten ist. Ansonsten kann ich auch nichts besonderes an dem Spiel feststellen, außer das es ziemlich blutig ist. Denn die Wunden die man seinem Gegner zufügt werden sichtbar und das Blut verteilt sich in der ganzen Kampfarena. Das ist nichts, was mich unbedingt zu dem Spiel hinzieht.
Und auch sonst hat das Spiel nichts anziehendes, oder süchtigmachendes für mich. Einfach nur langweilig!!!

Die Verpackung:
--------------------

Das Spiel befindet sich in einer grünen Plastikhülle, aus dessen Cover eine Waffe mit einem Drachen drauf abgebildet ist. In silber steht der Spieltitel drauf und darunter in rot, welcher Teil des Spiels das ist.
Auf der Rückseite der Hülle sind vier Kampfszenen zu sehen und die einzelnen Spielfiguren. Stichpunktartig stehen wenige Informationen zum Spiel drauf.
Die Cd selbst hat ein rötliches Cover mit einem weißen Drachen drauf.

Das Spiel:
------------------

Obwohl es viele Jahre friedlich war, ist eine neue Bedrohung für das Erdenreich aufgetaucht. Doch in diesem Spiel, hat das Böse zwei Gesichter. Denn in der Absicht die Herrschaft der Reiche zu übernehmen, haben sich die Zauberer Shang Tsung und Quan Chi zusammengeschlossen und versuchen gemeinsam die verlorene Armee des mystischen Drachenkönigs wieder zu beleben.
Die Helden müssen sich also wiedereinmal ins Außenreich wagen,um die Mächte des Bösen zu bekämpfen und zu besiegen...
In diesem Spiel erfahrt ihr hautnah die fatale intensität des brandneuen Mortal Kombats. Ihr trefft über 20 verwegene und altbekannte Krieger. Jeder Spielfigur beherrscht drei Kampfarten, von Material Arts bis hin zum Schwertkampf.
macht euch auf den Weg, und besiegt das Böse...

Spielmodi:
~~~~~~~~~~~~~~~~

Arcade:
.............
Wähle einen Kämpfer aus und reise an viele Orte, während du versuchst, den Dämon der Unterwelt zu finden...

Versus:
............
In diesem Modie spielst du gegen einen Freund und es stellt sich raus, wer der Bessere ist...

Training:
..............
Hier könnt ihr rumprobieren und herrausfinden, was die Spielfiguren, unter eurer Steuerung so drauf haben...

Konquest:
.................
Hier lernst du wie das Spiel wirklich funktioniert. Bei hunderten von Kämpfen bekommst du Anweisungen zur Steuerung deines Kämpfers und lernst ihn dadurch zu beherrschen...

Ton / Graphik:
--------------------

Der Ton ist in ordnung. Man hört deutlich die Kampfgeräusche und die Schmerzenslaute der Kämpfer. Der Hintergrundsound ist jedoch sehr nervend.
Die Graphik konnte mich nicht unbedingt begeistern, da das Spielbild recht klein ist. dadurch sieht man kaum die Details der Hintergründe und der Arenen. Die Figuren sehen teilweise etwas lieblos erstellt aus.

Das Booklet:
--------------------

Das Booklet hat das selbe Cover, wie die Hülle. Auf der Rückseite ist es einfach nur schwarz. Im Booklet steht alles drin, was ihr wissen müsst, um euch durch das Spiel zu schlagen...

Inhalt:
~~~~~~~~~~

1. Vor Spielbeginn (anschließen der Konsole)
2. Spielbeginn (Wie das Spiel gestartet wird)
3. Standartsteuerung (Wie bewegt man seinen Kämpfer)
4. Speichern (Wann und wie gespeichert wird)
5. Tödliche Allianz (Story des Spiels)
6. Hauptmenü (Menüerklärung)
7. Optionen (Einstellungen zum Spiel)
8. Kämpferauswahl ( Wie und warum man einen Kämpfer auswählt)
9. In der Arena (Kämpfe austragen)
10.Bewegungen (Steuerung eures Kämpfers)
11.Die Kämpfer (Welche es gibt und was sie können)
12.Die Krypta (Was und wozu die Krypta ist)
13.Kampfstatistiken (Listen mit Bestzeiten)
14.Kredits
15.Garantie
16.Kundendie nst

Was ihr zum Spielen benötigt:
----------------------------------

- Konsole
- 1-2 Kontroller (Multiplayer möglich)
- Das Spiel

Konsole / Altersfreigabe:
-------------------------------

Dieses Spiel ist ein Kampfspiel für die Xbox. Freigegeben ist es ab 18 Jahren, da doch sehr viel Blut im Spiel fließt...

Was es kostet und wo ihr es bekommt:
---------------------------------------- --

Ich habe dieses Spiel in einem An- und Verkaufsageschäft gekauft und habe dafür 24,90 € bezahlt.
...
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Kommentare
mami_online
mami_online, 26.09.2005
etwas mit dem damaligen Film zu tun? Den fand ich auch irgendwie trotz Action-Einlagen recht langeweilig.....
swissflyer
swissflyer, 30.03.2006
Hmmmm... Das wäre eh nicht so mein Fall was Games angeht.. Aber ein klasse Bericht ist es halt doch... :
Lotosblüte
Lotosblüte, 25.09.2005
nicht spiele....
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Superbiene20000

Prügeln bis das Blut spritzt.....

ein Testbericht von 2003-04-06 15:10:02 vom 06.04.2003
Empfehlung: ja
Hi Allerseits.... Mortal Kombat ist mir bereits schon seit alten Sega Mega Drive - Zeiten ein Begriff wobei ich doch tatsächlich vor bereits knapp 10 Jahren mit meinem Lieblingskämpfer "Sub Zero" des öfteren gegen Männlein die Oberhand behielt. Überraschend sah ich in unserer Stammvideothek die neue X-Box Version von "Mortal Kombat Deadly Alliance" die natürlich sofort von mir ausgeliehen wurde.

Hat man die DVD in die X-Box geschoben erwartet den Gamer ein Story-Intro welches ihn über die Umstände des neuen "Mortal Kombat" aufklärt. Denn Quan Chi und Shang Tsung.....zwei Magier der übelsten Sorte...schaffen es das Portal zur Erde zu öffnen um die Herrschaft zu übernehmen und die Oberwelt ins Chaos zu stürzen. Nachdem Liu Kang bereits Opfer der beiden wurde nimmt Lord Raiden mit den besten Kämpfern der Welt den Kampf gegen die Eindringlinge auf..

Die Spielmodi
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Wie meistens bei solchen Klopperspielen könnt ihr im Hauptmenue unter etlichen Spielemodis wählen wobei im Arcademodus etliche verschieden farbige Münzen (Coins) gesammelt werden können die man später im Menuepunkt "Krypta" gegen neue Kämpfer, Areale oder neue Klamotten "eintauschen kann" so das diese freigeschaltet werden.

Im Versus-Modus können zwei menschliche Gamer gegeneinander antreten während man im Practice-Modus etliche Übungseinheiten absolviert werden. Dieser Modus ist aus meiner Sicht sehr sinnvoll da man hier besondere Schläge, Tritte sowie Combos üben kann die was auch im Arcademodus bitter nötig ist um nicht vollends unter zu gehen.

Im Konquest-Modus darf man sich mit einem speziellen ausgewählten Kämpfer anfreunden und etliche Missionen erfüllen. Hier lernt man zudem seine speziellen Fähigkeiten und Bewegungsabläufe wobei nach Beendigung der Missionen wieder etliche Coins auf den Gamer warten.

Zur Steuerung
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Als erstes sei erwähnt das jeder Kämpfer (in) über drei verschiedene Kampfstile verfügt die mittels des linken Triggers ausgeführt werden. Der rechte Trigger dient dabei zum Blocken der Attacken der gegnerischen Kämpfer.

Die A,B,X sowie Y-Tasten sind mit den altbekannten Schlägen und Tritten (High Punch, Low Punch, Low Kick sowie High Kick) belegt. Spezielle Schlagkombinationen müssen dementsprechend durch schnelles Drücken der erwähnten Tasten ausgeführt werden. Die schwarze Knopfleiste des X-Box Pads dient dabei zum Ausführen eines speziellen moves so das man an dieser Stelle bereits erwähnen kann das die Steuerung der Kämpfer nach kurzen Übungseinheiten sehr schnell in "Blut" übergeht.

Zur Grafik
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Zumindest die von mir benutzten Kämpfer "Sub Zero", "Johnny Cage" sowie "Kano" sind sehr gut animiert was man auch von den einzelnen Arealen behaupten kann. Auch die Bewegungsabläufe sowie etliche Features wie das Wippen von weiblichen Brüsten bzw. anderen Körperteilen wird das Auge eines jeden Gamers erfreuen. Besonders harte Treffer von Schlägen bzw. Tritten hinterlassen im Gesicht des Opfers ihre Spuren wobei auch der Abteil des Blutgehaltes beeindrucken kann.

Zum Sound
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Nichts besonderes bietet der Sound, denn neben den üblichen Schmerzensschreien/Gestöhne und sonstigen Kampfgeräuschen gibts nur treibende Techno-Rockmusik zu hören die mich aber im Kampfgetummel nicht weiter störte.

Zum Fazit
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Nun, die drei Tage die wir das Game ausgeliehen hatten machten "Hunger" auf mehr so das ich das Game auf jeden Fall noch in dieser Woche noch zulegen werde. Ob ein eventueller Indizierungsantrag das Game bald aus den Regalen der bekannten Händler verschwinden interessiert mich herzlich wenig... notfalls wird das Game im Ausland bestellt wobei der Preis nach meinen Infos um die 60 Euro liegt.

Ansonsten macht das Spiel richtig Spass wobei besonders der Wechsel der Kampftechniken (drei inclusive dem Kampf mit einer Waffe) den Spielspass deutlich erhöht. Wer zudem versucht mit blinden Knopfgedrücke den Gegner zu erledigen wird kaum eine Chance auf den Sieg haben..... hier sind taktische Elemente sowie rechtzeitiges Blocken und Ausweichen genauso wichtig wie das Beherrschen der einzelnen Moves und Combos. Die berühmt berüchtigten "Finish Hirns" sind immer noch sehr blutlastig, allerdings besitzt jeder Kämpfer nur einen dieser Schläge was allerdings kein Manko ist.

Somit kann ich das Game jedem erwachsenen Gamer dem solche "Prügelorgien" gefallen das Spiel wärmstens empfehlen wobei die Altersfrage "Frei ab 18 Jahren" zu beachten sein sollte. Auch ist zudem eine gewisse Dauermotivation gegeben da hier jede Menge Extras freigespielt werden können die mittels erbeuteter Coins eingelöst werden.

Eure Superbiene
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-4 von 4 Testberichten über Mortal Kombat: Deadly Alliance
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