Ocean's Eleven Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.1 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (17/17).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Story, Schauspieler, Kameraführung, visueller Stil
Besetzung => verschiedenste Charaktere; durchdacht; spannend; romantisch; unberechenbar; Bezug zur Realität, wenn alles auch sehr unwahrscheinlich ist; gut eingesetzte Effekte; passende Musik; Extras;
Staraufgebot vom feinsten, starke Handlung, lustig und actionreich umgesetzt.
spannend, gute Schauspieler, teilweise witzig
spannend, humorvoll, tolle spielende Topstars, coole Musik, Zuschauertäuschung; gutes Bonusmaterial
Nachteile/Kritik
spärliche Extras, Andy Garcia spielt übertrieben
nichts
es fehlt die letzte Würze (s. text)
kein Making-of; kein Untertitel zu den Kommentaren
ein Testbericht von DukeNukem2005-01-05 05:48:58vom 05.01.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Story, Schauspieler, Kameraführung, visueller Stil...Nachteile/Kritik: spärliche Extras, Andy Garcia spielt übertrieben
Gestatten! Ocean, Daniel Ocean! Nein, nein, dies ist keine blöde Bond-Kopie, in dem es um einen trinkenden, ständig mit Frauen schlafenden Agenten geht, der außer Schießen und Kämpfen eh nix kann.
Bei Daniel Ocean handelt es sich um einen eleganten Gauner, der nach jahrelanger Haft aus dem Gefängnis entlassen wird. Die meisten, die wieder freikommen, würden ja sofort ihr komplettes Leben ändern, damit sie ja nie wieder da drin landen. So aber nicht bei Mr. Ocean. Er hat seine Zeit im Gefängnis sinnvoll genutzt und plante währenddessen einen der wohl genialsten Coups aller Zeiten. Er möchte, gemeinsam mit einigen anderen Edelgaunern drei Kasinos ausräumen. Also, eigentlich sind es nicht wirklich drei Kasinos, sondern ein Safe, in einem der Kasinos, in dem sich dass Geld für alle drei befindet. Es handelt sich hierbei um die stolze Summe von ca. 150 Millionen Dollar. Ja, bei der Summe möchte man am liebsten zum Gauner werden.
Ich habe anfangs ja schon erwähnt, dass Daniel Ocean diesen Coup nicht alleine starten kann. Er macht sich auf die Suche nach seinem besten Freund, dem Falschspieler Rusty. Dieser verschafft ihm noch zehn weitere Männer, die Mr. Ocean bei der Realisierung seines Planes helfen sollen.
Nach sorgfältiger Planung stoßen unsere insgesamt elf Gauner auf einige kleine Probleme, die sie jedoch sehr schnell meistern können. Doch da gibt es trotzdem noch ein riesengroßes Problem und zwar ist dies eine Frau namens Tess. Tess ist die Ex-Frau von Daniel Ocean und ihr Neuer ist der Besitzer der drei Casinos. Sein Name: Terry Benedict. Schnell wird da Rusty klar, dass es sich bei diesem Raubzug nicht um Geldnot, sondern um Rache handelt, damit er Tess wieder zurückbekommt.
DIE SCHAUSPIELER (aber nicht alle)
Zuerst einmal hätten wir da das Genie Daniel Ocean. Dieser wird gespielt von Hollywood-Schönling George Clooney. Dieser Schauspieler ist für mich so ein Kerl, dem man einfach jede Rolle geben kann. Es gibt keine Rolle, die er nicht perfekt beherrscht.
Der Zweite im Bund ist Brad Pitt. Brad Pitt spielt den Falschspieler Rusty. Auch er zeigt hier eine wahrhaft tolle Performance, die ihm, wie man es beim Ansehen des Films merkt, sehr viel Spaß gemacht hat.
Genauso ist es auch bei Matt Damon, der den Taschendieb und den Sohn von Rusty Linus spielt. Es scheint so, als wollte er unbedingt die Rolle des schussligen Neulings spielen.
Die weibliche Hauptrolle, eigentlich auch die Einzige, wird gespielt von Julia Roberts. Normalerweise mag ich diese Schauspielerin nicht besonders, da sie immer nur als liebes Dummchen Karriere gemacht hat. Hier aber gefällt sie mir das erste Mal. Sie ist eine starke Frau, die sich zur Wehr setzen kann und nicht einfach mit einem blöden Grinser und Lacher das macht, was man ihr anschafft. Anders als bei Ocean’s Twelve, wo ich sie einfach nur mehr enttäuschend und peinlich fand. Zur Beruhigung aller Julia-Roberts-Fans: Siehat schon einmal eine stärkere Frauenrolle verkörpert und zwar Erin Brockovich, ebenfalls ein Steven Soderbergh Film.
Ich werde in meinem Bericht nicht alle Elf erwähnen. Einen möchte ich aber noch hervorheben und zwar ist dies die Rolle von Sawl
(Ich weiß nicht genau, ob er so geschrieben wird). Ich glaube aber, ihr wisst, wen ich meine. Es handelt sich um den Älteren der ganzen Bande. Ihn möchte ich deshalb noch erwähnen, weil der Schauspieler für diese Rolle eigentlich ein Regisseur ist. Sein Name ist Carl Reiner und er ist ein großartiger Regisseur. Er dreht eigentlich nur Komödien, aber die sind sehr witzig und besonders intelligent gemacht. Es gab da mal eine Folge von den Simpsons, bei der Mel Brooks eine Gastrolle bekam. Es ist die Simpsons-Folge, bei der Homer ein Limousinen-Chauffeur war. Als Homer von Chief Wiggum verhaftet wird, entdeckt er Mel Brooks in der Limousine und möchte, dass er eine Szene von einem seiner Filme spielt. Chief Wiggum möchte, dass er sich selbst spielt und Mel Brooks soll Carl Reiner spielen. Daraufhin erwiderte Mel Brooks, dass er selbst Chief Wiggum spielen soll, da er Carl Reiner hasst. Ob dass jetzt auch in Wirklichkeit mit dem Hass zwischen den beiden stimmt, kann ich nicht sagen, aber ich glaube es eher nicht. Obwohl man schon bedenken muss, dass Carl Reiner intelligentere Komödien abliefert, da Mel Brooks Filme eher mehr Schwachsinn bieten, aber trotzdem noch gut sind.
So, kommen wir jetzt zu einer Rolle, die mir im Film nicht so gut gefallen hat. Und zwar handelt es sich hierbei um Andy Garcia, der die Rolle des Terry Benedict spielt. Er spielt zwar wirklich elegant und cool, aber dennoch wirkt mir sein Spiel irgendwie zu aufgesetzt, zu übertrieben. Er hat hier zwar schon die Klasse eines Robert DeNiro, der ja auch in dem Film „Casino“ einen Kasinobesitzer spielt, aber etwas weniger wäre da schon mehr gewesen, deshalb bekommt meine Wertung nicht vollen Sterne, sondern einen weniger.
DER REGISSEUR
Kommen wir jetzt zu dem Mann, ohne den ein Film wie „Ocean’s Eleven“ nicht möglich gewesen wäre. Es handelt sich um den Regisseur und dieser ist Steven Soderbergh. Er gehört zwar nicht zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren, aber ich werde ihn trotzdem im Gedächtnis behalten als einen coolen Regisseur. Mir haben seine Filme immer sehr gut gefallen, ganz besonders sein visueller Stil hat es mir angetan, obwohl es da für mich immer noch den Meisterregisseur David Fincher gibt, da ich doch mehr angetan bin von düsteren Szenen. Soderberghs Filme spielen immer am helllichten Tag, was das Visuelle eigentlich noch viel schwerer macht, da man mit der Kamera immer Probleme mit dem Licht von der Sonne hat. Er konnte dies aber immer perfekt ausnutzen. Einer meiner Lieblingsfilme von ihm, ebenfalls mit George Clooney in der Hauptrolle, ist „Out of Sight“. Steven Soderbergh wird noch ein ganz Großer im Filmgeschäft werden, obwohl er ja bereits einen Flop abgeliefert hat, ich habe aber „Voll Frontal“ noch nicht gesehen.
DIE MEINUNG ZUM FILM
Die perfekten Schauspieler und die geniale Kameraführung verbunden mit dem visuellen Stil Soderberghs habe ich ja bereits erwähnt.
Was ich noch nicht erwähnte, sind die Lässigkeiten und die Coolness in seinen Filmen. Ich werde ihn besser mit Quentin Tarantino vergleichen. Er und Soderbergh haben ja jede Menge Filme über Gangster gedreht. Beide haben in ihren Filmen immer eine ruhige Kameraführung und natürlich die Coolness der Gangster selber. Auch Soderbergh benutzt sehr viel Steadycam, wenn zum Beispiel die Schauspieler von einem Ort zum anderen gehen.
Obwohl Steven Soderbergh die Lässigkeit und Ruhe eines Tarantino beherrscht, kann er ihm doch nicht so ganz das Wasser reichen, da Tarantino noch immer der Bessere ist. Sollte aber eines Tages Quentin keine Filme mehr machen wollen, dann wäre Soderbergh die perfekte Ablöse.
Weiters möchte ich bei Ocean’s Eleven die genial ausgewählte Musik erwähnen, die zu den einzelnen Szenen sehr gut hineinpasst. Dass sich Steven Soderbergh mit musikunterstützten Szenen bestens auskennt, hat er auch schon in der Fortsetzung „Ocean’s Twelve“ bewiesen. Bei der Fortsetzung ist die Musikauswahl sogar noch genialer als schon beim Erstling.
Man darf auch nicht die gut ausgedachte Story vergessen. Der Film arbeitet sehr viel mit Rückblenden, welche für den Film absolut wichtig sind, da sie die Story vervollständigen. Die Story selbst ist nicht kompliziert, auch wenn es beim ersten Mal Ansehen den Anschein hat. Nein, man kommt perfekt mit und versteht auch das Schwierigste Detail. Eines Vorweg: Die Story ist beim ersten Teil noch immer besser gelungen, als beim Zweiten.
Das Wichtigste bei so einem Film ist aber immer noch der Spaß, den alle Schauspieler allem Anschein nach hatten.
DIE DVD
Der Film hat ja neben den tollen Schauspielern auch noch eine ganz Menge Geld an den Kinokassen eingespielt. Bei so vielen Millionen Einspielergebnis sollte man denken, dass sich die Macher des Films bei der DVD jede Menge Mühe geben würden. Aber denkste. Die DVD hat zwar eine wunderschöne und farbenprächtige Bildqualität verbunden mit einem herrlichen Ton, den man in Dolby Digital 5.1 oder Dolby Surround genießen kann, aber dennoch, dass Wichtigste bei einer DVD, nämlich die Extras, auf die hat man nicht geachtet.
Es gibt zwar schon 2 Kommentare den ganzen Film über, die auch eine ganze Menge Interessantes ans Licht bringt, dass ist aber auch schon das Einzige. Der erste Kommentar ist übrigens von Steven Soderbergh und Ted Griffin. Der Zweite ist von den Schauspielern Matt Damon, Andy Garcia und Brad Pitt.
Desweiteren gibt es noch eine Dokumentation, die sich „Hinter den Kulissen“ schimpft. Ich schreibe hier bewusst „schimpft“ rein, denn es handelt sich jediglich um ein typisches Werbe-Making-of mit der typischen Lobhudelei.
Ein weitere Dokumentation handelt von der Mode der Stars. Eigentlich nur für Modefreaks interessant, für den Rest allerdings ziemlich langweilig.
Natürlich darf dann auch nicht dass Standard-Exra einer DVD fehlen und zwar der Trailer.
Nebenbei hat die DVD auch noch eine ziemlich miese Hülle, die sehr leicht kaputtgehen kann. Wer einige Warner-DVDs zuhause hat, der weiß, wovon ich rede. Dies hat mich bei Warner-DVDs schon immer gestört. Die schlechte Hülle und die spärlichen Extras, die leider nicht besser werden. Warner hat sich bis jetzt nur Mühe bei seiner Matrix-Trilogie gegeben. Es gibt aber noch andere Filme, die eine würdigere Umsetzung auf DVD verdient hätte. Für mich ist Warner der schlechteste DVD-Hersteller, den es gibt.
DAS FAZIT
Eigentlich reicht hier die VHS vollkommen. Die DVD ist nur für diejenigen, die eine perfekte Ton- und Bildqualität haben wollen.
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Danny Ocean und seine „Spieß“gesellen
ein Testbericht von hochsauerlaender2007-11-05 14:13:20vom 05.11.2007Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Warum auch immer; ich hatte über Ocean’s 12 berichtet.
(Wenn Yopi Ocean’s 13 auf DVD freigeben sollte erfolgt auch hierüber noch ein Bericht von mir.)
Um nun die Reihe aufzufüllen, um nun auch über den ersten Teil einige Worte verloren zu haben, gibt es nun einen Bericht über das Original, den Film, mit dem alles anfing, oder einfach …
… hier nun Ocean’s 11 ...
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Nach bewährtem „Strickmuster“, die
Gliederung:
1. Allgemeines
2. Spielfilm DVD / allgemeine Infos zur DVD / Hauptdarsteller
3. Titel der vorhandenen Episoden und Extras auf der DVD
4. „kurze“ Inhaltsangabe
5. mein abschließendes Fazit
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1. Allgemeines
Wie im Vorwort ja bereits erwähnt, hatte ich mir seinerzeit Ocean’s 11 auf DVD gekauft. Als dann der Nachfolger, Ocean’s 12 herauskam, wurde auch dieser geordert. Gleichermaßen habe ich bei Ocean’s 13 verfahren.
Ich muss gestehen, ich versuche - Kritik hin oder her - bei mehreren Folgen mir auch den jeweiligen Nachfolger zu besorgen. Einzige Ausnahme: der erste Teil war dann bereits so grottenschlecht, dass man von Hause aus die Finger davon lässt.
Da ich ja über Ocean’s 12 (und Ocean’s 13 noch berichten will, Infos liegen bei Yopi vor) berichtet hatte, habe ich mir jetzt auch natürlich auch den ersten Teil nochmals „zur Brust“ genommen.
Der erste Teil ist in meinen Augen eigentlich der Beste der drei Filme. Bei den beiden Nachfolgern musste man schon Einiges vertragen / verdauen bis dann zum guten Schluss der Aha-Effekt auftrat. Bei dieser ersten Folge hatte ich sofort wieder das Gefühl eine durchgängig durchdachte Handlung miterleben zu dürfen.
Natürlich sind / waren auch hier wieder einige Überraschungen dabei, einige Sprünge, so will ich es einmal formulieren, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hat. Aber, das macht ja den Reiz aus.
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2. Spielfilm DVD / allgemeine Infos zur DVD / Hauptdarsteller
George Clooney = Danny Ocean,
natürlich bekannt aus Ocean’s 12 und Ocean’s 13 als Danny Ocean, oder z.B. auch aus Batman & Robin als Batman, Project: Peacemaker, usw.
Brad Pitt = Rusty Ryan,
natürlich bekannt aus Ocean’s 12 und Ocean’s 13 als Rusty, oder z.B. auch aus Troja, Mr. & Mrs. Smith, Sieben Jahre in Tibet, Twelve Monkeys, usw.
Matt Damon = Linus Caldwell,
natürlich bekannt aus Ocean’s 12 und Ocean’s 13, oder z.B. auch aus Der talentierte Mr. Ripley, Die Bourne Trilogie (Identität, Verschwörung, Ultimatum), Good Will Hunting, usw.
Andy Garcia = Terry Benedict
natürlich bekannt aus Ocean’s 13, oder z. b. auch aus The Untouchables - Die Unbestechlichen -, When a Man Loves a Woman, usw.
Julia Roberts = Tess Ocean
natürlich bekannt aus Ocean’s 13, Pretty Woman, Notting Hill, Die Braut, die sich nicht traut, usw.
Elliott Gould = Reuben Thiskoff,
natürlich bekannt aus Ocean’s 12 und Ocean’s 13, oder z.B. auch aus Die Brücke von Arnheim, Unternehmen Capricorn, M*A*S*H, usw.
DVD
Bildformat: 2.350 : 1, 16 : 9
Ton: Dolby digital
Sprache: Deutsch / Englisch
Untertitel: Deutsch / Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
Ländercode 2
DVD: 9, zweischichtig, 7,59 GB
Laufzeit: ca. 112 Minuten (Film)
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Menü: animiertes Hauptmenü mit Ton
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3. Titel der vorhandenen Episoden und Extras auf der DVD
Die
DVD Ocean’s 11 besitzt 35 nicht weiter benannte Kapitel bzw. Szenen. Jeweils 4 Auswahlen sind auf einer Seite untergebracht. Auswählen lässt sich jeweils nur immer die erste Szene, die weiteren müssen manuell angesprungen werden. Beispiel: Seite 1, Szenenauswahlen: 1-3, 4-6, 7-9, 10-12. Es lässt sich jeweils nur 1, 4, 7 oder 10 direkt auswählen, die anderen Folgeszenen müssen mit der FB bzw. am PC mit der Bedienung angewählt werden.
Das Bonusmaterial / die Specials auf der DVD sind folgende:
Specials:
- Original Dokumentation „Hinter den Kulissen“
- Stab & Besetzung
- Original Kommentar der Filmemacher
- Original Kommentar der Schauspieler
- USA Kinotrailer
- Features für DVD-Rom-Laufwerke (PC) „Knacken sie noch mehr Specials, indem Sie diese Disc in ihr DVD-Rom-Laufwerk legen.
- Original Dokumentation „Die Mode und die Ausstattung der Gauner“
Da ich lediglich einen besonderen Augenmerk auf den reinen Film lege, kann ich zu den Specials keine näheren Angaben machen (sie sind mir eigentlich völlig egal).
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4. „kurze“ Inhaltsangabe
Wenn Sie über den Inhalt nichts wissen - sich die Spannung also erhalten - wollen dann überspringen Sie diesen Bereich !!
Danny Ocean wird auf Bewährung aus dem Knast entlassen, da er seine Strafe wegen Betrügereien bzw. Diebstahl abgesessen hat. Im Verhörraum / Entlassraum wird er nach den Gründen seines damaligen Betrugs gefragt. Er wird gefragt, ob er erneut solche Gaunereien durchführen würde. Natürlich ist seine Antwort nichts sagend und ausweichend (er hat ein m. E. süffisantes Grinsen im Gesicht).
Spätestens hier, wird jedem klar, er hat bereits ein verdammt großes Ding im Kopf bzw. in Planung.
Um jedoch einen solchen Coup, der noch niemals durchgeführt worden ist, durchziehen zu können, benötigt er gute Männer. Aus diesem Grunde sucht er Rusty Ryan auf. Er erzählt ihm von seinem Plan, nämlich in Las Vegas nicht eines sondern gleich drei Casinos um viel Geld zu erleichtern.
Unter dem Casino „Bellagio“ befindet sich ein Hochsicherheitstresor der als unknackbar gilt, ja sogar eigentlich Atombombensicher ist. Diesen hat sich Danny Ocean als Ziel auserkoren.
Da die Regierung von Nevada entsprechende Gesetze erlassen hat, die jedes Casino verpflichten, den gleichen Geldbetrag in Barem vorzuhalten, wie Chips / Jetons im Umlauf sind, lagern dort zu bestimmten Zeiten, insbesondere zu bestimmten Highlights in Vegas, mehr als 160 Millionen Dollar. Der Tresor dient auch dem Casino „The Mirage“ und dem Casino „MGM Grand“ als Aufbewahrungsort, da er zentral liegt.
Nun stellt sich die Frage der Finanzierung. Da hat Danny Reuben Tishkoff im Sinne, der den beiden die Sache ausreden will. Als Danny ihm sagt, dass so etwas noch nie versucht worden ist, zählt ihnen Reuben die drei erfolgreichsten Überfälle von Vegas vor:
Platz 3:
Ein Schlipsträger greift sich im Casino Horseshoe die Geldkassette und flüchtet Richtung Ausgang. Er ist zwei Schritte näher an den Ausgang herangekommen als jeder andere.
Platz 2:
Das Flamingo 1973. Der Mann hat tatsächlich noch frischen Sauerstoff geschnuppert, bevor sieh ihn schnappten. Anschließend hat er aber auch 3 Wochen durch einen Schlauch geatmet.
Platz 1:
Ein Junge, der am dichtesten dran war, einen Raub zu Ende zu bringen, scheiterte schließlich vor dem Ceasars. Er kam, griff zu, kam noch auf dem Vorplatz, Ende.
Reuben lehnt erst einmal ab. Als er jedoch auf seine Nachfrage hört, wer da erleichtert werden soll, macht er dann doch mit. Benedict hat ihm sein eigenes Casino abgejagt, will es abreißen lassen und ein Neues bauen.
Nun geht’s an die Einzelheiten, nämlich auf die Suche der geeigneten Männer, die dann auch gefunden werden: ein begnadeter Croupier, ein Sprengstoffexperte, ein Elektronikexperte, Autobastler bzw. Künstler am Steuer, ein Akrobat und fast zum Schluss Linus, der Taschendieb.
Es werden nun im Film die einzelnen Mitglieder mit ihren Spezialgebieten kurz vorgestellt. Nachdem die Truppe verfügbar ist, geht es an die Vorbereitung des Planes.
Danny Ocean stellt die einzelnen Aufgaben vor:
1. Aufgabe:
Aufklärung, er will alles wissen, was in den drei Casinos vorgeht – bis ins Detail
2. Aufgabe:
Energie, am Kampfabend (es findet ein besonderer Boxkampf statt, mit einem der Klitschkos-) soll der Schalter umgelegt werden, die Casinos oder ganz auch Vegas ohne Strom sein.
3. Aufgabe:
Überwachung. Alle Casinos verfügen über ein hervorragendes Überwachungssystem. Niemand ist unbeobachtet. Danny will seinerseits beobachten und überwachen.
4. Aufgabe:
Bau. Es muss eine exakte Kopie des Tresorraumes, die voll funktionstüchtig ist, erstellt werden, damit der Akrobat der Truppe entsprechend trainieren kann.
5. Aufgabe:
Spionage. Es werden die Codes benötigt, und zwar alle drei Codes. Doch die hat nur einer, Terry Benedict. Die Beschaffung ist Linus Aufgabe.
6. Aufgabe
Transport. Die Millionen müssen ja schließlich aus dem Casino und auch aus Vegas herausgeschafft werden.
Bei den Besprechungen bekommt Rusty heraus, dass eine Kuratorin im Museum bzw. der Galerie des Bellagio tätig ist. Dannys Ex-Frau, die mittlerweile mit Terry Benedict liiert ist.
Rusty ahnt, dass es Ocean eigentlich weniger um die Millionen als in Wirklichkeit um Tess geht.
Er stellt seinen Freund diesbezüglich zur Rede.
Der Plan wird durchgespielt.
Es stellen sich die ersten Probleme ein …
- es fehlt ein Generator, der einen elektromagnetische Impuls abgibt und dadurch die Stromversorgung lahm legt
- beim Diebstahl des Generators wird ein Mitglied fast geschnappt
- Der Akrobat, der in den Tresorraum geschmuggelt werden soll, wird an der Hand verletzt, sowie einige mehr.
Wegen seines Treffens mit Tess soll Danny „ausgebootet“ werden, am Coup nicht teilnehmen, da er beim Betreten des Casinos auf Schritt und Tritt bewacht wird. Was jedoch keiner weiß, auch dies gehört zum Plan.
Auch beim Durchziehen des Raubes selbst, treten einige kleine Pannen auf. Einige Beispiele:
- die Batterien für das Auslösen des Funkimpulses zum Sprengen des Tresors sind leer
- der Akrobat verheddert sich mit der verbundenen Hand an der Tresortür, und das, nachdem er die Sprengladungen angebracht hat und einige mehr.
Aber die Gauner wären keine Profis, wenn sie auch diese Probleme nicht lösen könnten.
Am Abend des Raubes wird Terry Benedict von Rusty telefonisch darüber unterrichtet, dass Benedicts Tresor gerade ausgeräumt wird. Benedict hält dies natürlich für Schwachsinn, bis er es selbst auf den Überwachungsmonitoren feststellen kann.
Da Danny auch im Casino auftaucht, sich an Tess heranmacht, sich dann mit Terry Benedict anlegt, wird er in Gewahrsam genommen und wird von einem „Türsteher“ in einem gesicherten Raum in die Mangel genommen.
Natürlich ist auch dies Alles nur Tarnung und gehört zum Plan, aber das weiß ja niemand.
Rusty schlägt Benedict vor, er soll 80 Millionen in den Wind schreiben, also den Räubern überlassen, dafür verbleiben die restlichen 80 Millionen im Tresorraum. Andernfalls wird das gesamte Geld in die Luft gesprengt. Zum Schein geht Terry Benedict auf die Forderung ein. Er beauftragt jedoch seine Leute, den Lieferwagen nicht mehr aus den Augen zu lassen; ihn am Flughafen zu stürmen.
Was er nicht weiß; der Lieferwagen ist ferngesteuert und dient lediglich als Ablenkungsmanöver.
Auch die Videoaufzeichnungen des Raubes sind Fake, also nachgestellt. Es handelt sich lediglich um Aufzeichnungen aus dem Nachbau des Tresorraums.
Benedict alarmiert den Notruf, die SWAT, das Sonderkommando der Polizei. Die rücken an, und, erst jetzt wird der Tresorraum erst wirklich ausgeräumt. Es wird ein echter Einsatz nur gespielt, aber täuschend echt. Bei dem SWAT-Team handelt es sich natürlich um Oceans Mannen.
Die Truppe verlässt zum Abschluss des Einsatzes das Casino mit dem Geld in den Ausrüstungstaschen. Keiner bemerkt etwas. Erst Benedict entdeckt im Tresorraum, wie er auf gut Deutsch „verarscht“ worden ist. Er vermutet, dass Ocean mit drin hängt und befragt ihn.
Als dann Tess noch einen Anruf von Rusty bekommt, sie solle sich am Fernseher ein Gespräch zwischen Ocean und Benedict ansehen, wird die ganze Sache noch eindeutiger. Tess weiß jetzt wohin sie gehört. Sie sagt es Benedict auch ganz deutlich: „Du solltest es doch am besten wissen, Terry. In Deinem Hotel ist man nie unbeobachtet.
Schluss des Filmes: Danny muss zwar noch einmal ein paar Monate ins Gefängnis, weil er durch sein Verhalten im Casino gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat, aber den Raub kann ihm niemand nachweisen.
Ende gut, Alles gut. Danny hat seinen Anteil an den Millionen und auch Tess zurück. Aber, sie werden beobachtet und verfolgt …
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4. mein abschließendes Fazit
Ein wirklich gut gemachter Film. Bild und Ton sind sehr gut, sowohl am TV als auch auf meinem PC-Monitor mit 16 Bit und einer Auflösung von 1.24 * 768 Bildpunkten.
Die Handlung ist in sich schlüssig gemacht. Die Highlight und die verschiedenen Szenen, die schlussendlich zur absoluten Aufklärung führen sind durchweg logisch aufgebaut.
Man sollte sich jedoch den Film mehrfach ansehen, erst dann entdeckt man einige Kleinigkeiten, die den sog. AHA-Effekt noch besser auslösen.
Von mir gibt es 4 gut verdiente Filmdosen.
Der Preis dieser DVD z.B. bei buecher.de liegt aktuell bei 9,49 Euro.
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So, zum Schluss, wie immer ...
Wenn Sie nun hier angelangt sind (nach dem vielem Lesen, oder nur Scrollen ??), wünsche ich Ihnen ein angenehmes Lesen meines Berichts gehabt zu haben.
Ich hoffe, es war nicht allzu langweilig, was ich Ihnen über Ocean’s 12 geschrieben habe. Ich hoffe natürlich, ich konnte Ihnen - wenigstens andeutungsweise - näher bringen, wie ich diese Folge empfunden habe.
Und natürlich hoffe ich, Ihnen eine mögliche Kaufentscheidung vereinfacht zu haben.
Mir wünsche ich viele Kommentare und natürlich möglichst viele positive Bewertungen.
(Aber nur dann, wenn Ihnen der Bericht wirklich gefallen hat. Frei nach dem Motto: der Bericht hat Ihnen gefallen, dann sagen Sie es weiter. Der Bericht hat Ihnen nicht gefallen, dann sagen Sie es mir!).
In diesem Sinne, wie Paulchen Panther es immer zu sagen pflegt: „… ich komm wieder, keine Frage“
ein Testbericht von Parapet2006-05-29 09:17:51vom 29.05.2006Empfehlung: ja
Vorteile: viel Extras, guter Preis, super Schauspieler...Nachteile/Kritik: nichts
( 1 ) E I N L E I T U N G
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Schon allein bei dem Blick auf die Starbesetzung wurde einem klar: Dieser Film wird ein ganz großer Knaller. Und das ist er auch! Und das liegt bestimmt nicht an den vielen Hollywoodschönheiten, die da mitspielen - es ist auch einfach die Story usw. Aber seht selbst!
( 2 ) S T O R Y
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Danny Ocean lässt nichts anbrennen. Vor nicht einmal 24 Stunden ist der charismatische Gauner auf Bewährung aus dem Gefängnis in New Jersey entlassen worden, und schon
plant er seinen nächsten Coup. Dabei befolgt er drei Regeln: Es fließt kein Blut; niemand wird beklaut, der es nicht auch verdient hat; spiel deinen Einsatz, als ob du nichts zu verlieren hast. Nach diesem Motto inszeniert Danny den raffiniertesten Casino-Raub der Geschichte.
Danny hat sein elfköpfiges Spezialistenteam handverlesen – dazu gehören das Kartenspieler-Ass Rusty Ryan, der meisterhafte Taschendieb Linus Caldwell und der geniale Pyrotechniker Basher Tarr. Gemeinsam wollen sie drei Las-Vegas-Casinos in nur einer Nacht um 150 Millionen Dollar erleichtern. Alle drei Casinos gehören dem ebenso eleganten wie ruchlosen Unternehmer Terry Benedict, der kürzlich ein Auge auf Dannys Ex-Frau Tess geworfen hat.
Zufall oder Motiv? Danny lässt sich nicht in die Karten schauen. Um die Millionen einzusacken, riskiert er sein Leben – und seine letzte Chance auf eine Versöhnung mit Tess. Doch falls Dannys ausgefeilter, fast unmöglicher Plan tatsächlich funktionieren sollte, dann wird er sich gar nicht zwischen seinem Beuteanteil und Tess entscheiden müssen. Oder doch?
( 5 ) A U F B A U D E R D V D
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Selbstverständlich gibt ees eine Kapitelübersicht.
Dazu eine Menge Bonusmaterial:
- Original-Kommentar der Filmemacher mit Steven Soderbergh und Ted Griffin
- Original-Kommentar der Darsteller mit Matt Damon, Andy Garcia und Brad Pitt
- Original-Dokumentation "Hinter den Kulissen"
- Original-Dokumentation "The Look of the Con" - Die Mode und die Ausstattung der Gauner
- Trailer
Sprachen:
Englisch/Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Surround 2.0)
Untertitel:
Deutsch / Englisch
Deutsch für Hörgeschädigte
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( 6 ) P R E I S - / L E I S T U N G S V E R H Ä L T N I S
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Preis: 9,99
Preis-/Leistungsverhältnis: sehr gut! Lohnt sich auf alle Fälle für 112 Minuten Dauerspannung
( 8 ) F A Z I T
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Super spannender Film, der Lust auf mehr macht. Das Geld sit er allemal wert und Langzeitspaß hat man damit auch. Wer diesen Film gesehen hat, freut sich auf die Fortsetzung "Ocean's Twelve".
Danke für alle guten und schlechten Bewertungen,
Kritik, Lob und Verbesserungsvorschläge
Von Casinoüberfällen und anderen alltäglichen Dingen
ein Testbericht von Mathi152005-08-06 00:57:20vom 06.08.2005Empfehlung: ja
Ocean´s Eleven ist wirklich ein guter Film würde ich sagen. Zwar nicht der beste aller zeiten, aber es gibt schon sehr viele krasse Szenen oder Dinge in diesem Film.
Da wäre als erstes zu sagen, dass es aber auch einige Mängel zu erwähnen gibt. Doch zunächst werde ich kurz die Vorgeschichte zum Film oder die kurze Einleitung euch näher bringen.
Da wäre zum einen zu sagen, dass der Meisterdieb Daniel Ocean, daher auch der Name Ocean im Titel des Films, aus dem Gefängnis entlassen wird. Doch er verlor druch den Aufenthalt seine
Freundin an einen Casinobesitzer und Multimillionär zugleich.
An diesem will er sich durch ausrauben des am besten bewachten Casinos in Las Vegas rächen. Dazu treibt er alle möglichen Leute auf, die er kennt und die ihm dabei behilflich sein könnten.
Schließlich kommen so an die 10 Leute zusammen. Ich weiß nicht genau ob es 11 Leute sind, wie es im Titel des Films heißt oder ob die 11 für etwas anderes steht. Jedenfalls bestechen alle am Überfall beteiligten Leute durch eine bestimmte Eigenschaft.
So ist ein Mann besonders gelenkig, ein anderer ein Meister der Verstellung oder ein anderer Wiederum ein Meisterdieb.
Ob der Überfall gelingt und ob es Daniel Ocean schafft seine Ex-Freundin, die von Julia Roberts gespielt wird für sich zu gewinnen, müsst ihr schon selbst herausfinden.
Jedoch ist der Film teilweise etwas langwierig und zieht sich in die Länge. Der Überfall an sich ist aber hingegen wirklich einmalig genial gelöst.
Da musste ich auch schmunzeln. Und das nicht ohne Grund.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-08-06 00:57:20 mit dem Titel Mal eine andere Art zu unterhalten
Dieser Film war vor etwas mehr als einem Jahr im Kino zu sehen, und damals als er lief habe ich ihn mir auch mal angesehen, und habe es bis heute nicht bereut.
Denn diese Gangsterkömodie ist sehr unterhaltsam und mit Top-Schauspielern besetzt worden.
Ocean´s Eleven ist wirklich ein guter Film würde ich sagen. Zwar nicht der beste aller zeiten, aber es gibt schon sehr viele krasse Szenen oder Dinge in diesem Film.
Da wäre als erstes zu sagen, dass es aber auch einige Mängel zu erwähnen gibt. Doch zunächst werde ich kurz die Vorgeschichte zum Film oder die kurze Einleitung euch näher bringen.
Da wäre zum einen zu sagen, dass der Meisterdieb Daniel Ocean, daher auch der Name Ocean im Titel des Films, aus dem Gefängnis entlassen wird. Doch er verlor druch den Aufenthalt seine Freundin an einen Casinobesitzer und Multimillionär zugleich.
An diesem will er sich durch ausrauben des am besten bewachten Casinos in Las Vegas rächen. Dazu treibt er alle möglichen Leute auf, die er kennt und die ihm dabei behilflich sein könnten.
Schließlich kommen so an die 10 Leute zusammen. Ich weiß nicht genau ob es 11 Leute sind, wie es im Titel des Films heißt oder ob die 11 für etwas anderes steht. Jedenfalls bestechen alle am Überfall beteiligten Leute durch eine bestimmte Eigenschaft.
So ist ein Mann besonders gelenkig, ein anderer ein Meister der Verstellung oder ein anderer Wiederum ein Meisterdieb.
Ob der Überfall gelingt und ob es Daniel Ocean schafft seine Ex-Freundin, die von Julia Roberts gespielt wird für sich zu gewinnen, müsst ihr schon selbst herausfinden.
Jedoch ist der Film teilweise etwas langwierig und zieht sich in die Länge. Der Überfall an sich ist aber hingegen wirklich einmalig genial gelöst.
Da musste ich auch schmunzeln. Und das nicht ohne Grund.
Mitspielen tun zum Beispiel Superdieb Danny Ocean (George Clooney) , Unternehmers Terry Benedict (Andy Garcia), Glücksspieler Rusty Ryan (Brad Pitt).
Weitere Informationen zum Film findet ihr zudem auch im Internet unter
http://www.oceanseleven-derfilm.de
Ich kann ihn aufgrund dieses Beitrages auf jeden Fall weiterempfehlen. Er ist auch schon auf DVD erhältlich. Für diese legt man so in etwa 15 Euro hin.
Das ist für diesen Film aber okay finde ich zumindestens. Oder man wartet ab, bis er im Kino zu sehen ist.
...
ein Testbericht von childofdestiny2005-06-22 18:21:12vom 22.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Super Story, Starbesetzung...Nachteile/Kritik: -
FILM INFOS
Regie: Steven Soderbergh
Spieldauer: ca. 112 Minuten
Sprachen: Englisch & Deutsch
Untertitel: Englisch & Deutsch
Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch
Sound: Dolby Digital
Bildformat: 16:9
Freigegeben ab 12 Jahren
SCHAUSPIELER
George Clooney – Danny Ocean
Brad Pitt – Rusty Ryan
Matt Damon – Linus Caldwell
Andy Garcia – Terry Benedict
Julia Roberts – Tess Ocean
Don Cheadle – Basher Tarr
Eddie Jemison – Livigston Dell
Bernie Mac – Frank Catton
Elliot Gould – Reuben Tishkoff
Carl Reiner – Saul Bloom
Scott Caan – Turk Malloy
Casey Affleck – Virgil Malloy
Shaobo Qin – Yen
STORY
Danny Ocean ist gerade frisch aus dem Gefängnis entlassen. Doch er will sein „Gauner-Dasein“ nicht aufgeben und plant
schon wieder seinen nächsten Coup.
Und dieser wird nicht einfach ein harmloser Überfall auf eine Bank. Nein, er will gleich die drei größten Casinos in Las Vegas ausrauben.
Natürlich kann er dieses Ding nicht alleine durchziehen, also holt er sich Unterstützung von 10 weiteren Helfern. Diese sind sein alter Freund Rusty, der Taschendieb Linus Caldwell, Basher Tarr, Livigston Dell, Frank Catton, Reuben Tishkoff, Saul Bloom, die Brüder Turk und Virgil Malloy und Yen.
„Zufälligerweise“ ist der Besitzer der drei Casinos die ausgeraubt werden sollen im Moment der Lebensgefährte von Dannys Ex-Frau.
Ob sie es schaffen werden (und vor allem wie) alle drei Casinos auszurauben ohne erwischt zu werden und ob Danny seine Ex-Frau Tess wieder zurückerobern kann will ich hier nicht verraten, da ich ja sonst die Spannung im Film wegnehmen würde!
EXTRAS
- Original-Kommentar der Filmmacher mit Steven Soderbergh und Ted Griffin
- Original-Kommentar der Darsteller mit Matt Damon, Andy Garcia und Brad Pitt
- Original-Dokumentation „Hinter den Kulissen“
- Original-Dokumentation „The Look of the Con“ – Die Mode und die Ausstattung der Gauner
- Interaktive Menüs
- Szenenanwahl
- Trailer
PREIS
Inzwischen ist diese DVD schon um einiger verbilligt worden, da sie schon etwas älter ist. Ich hab sie für 7,99 € im Müller gekauft. Natürlich muss nicht jedes Geschäft, welches diese DVD verkauft, den Preis so sehr gesenkt haben.
FAZIT
Anfangs war ich ja noch ziemlich skeptisch gegenüber diesem Film. Normalerweise stehe ich nicht auf solche „Gangster-Filme“. Aber das Staraufgebot des Filmes hat mich schon ziemlich angesprochen.
Meine ganzen Vorurteile gegen diesen Film waren sofort weg, als ich ihn das erste Mal gesehen habe. Mich hat einfach alles begeistert. Die Story, die Schauspieler und auch die Dialoge. Besonders gut gefällt mir ja die Idee wie sie die Casinos ausrauben wollen. Ich glaube nicht, dass ein normaler Gauner auf so eine Idee kommt.
Gegen die Ton – und Bildqualität habe ich auch nichts auszusetzen. Es sind auch genügend Extras auf der DVD und die Menüs sind gut aufgebaut.
Also kurz: Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte ihn unbedingt einmal anschauen!
...
ein Testbericht von dani___2005-04-16 14:48:29vom 16.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Besetzung => verschiedenste Charaktere; durchdacht; spannend; romantisch; unberechenbar; Bezug zur Realität, wenn alles auch sehr unwahrscheinlich ist; gut eingesetzte Effekte; passende Musik; Extras;...Nachteile/Kritik: nichts
Danny ist frisch aus dem Gefängnis gekommen und plant schon wieder seinen nächsten Coup.
Alles soll größer aufgezogen werden, viel pompöser wirken und vor allem sollen sich anschließend denken „wow, wie haben die das nur wieder geschafft.“
Zwar hat er, bevor er ins Gefängnis kam, seine Frau Tess an einen anderen verloren, aber sein gaunerischer Geist ging damit nicht flöten.
Er macht sich auf und stellt die gigantischste Truppe zusammen, welche die Gaunerwelt vorher noch nicht gesehen hat. Zehn Leute heuert Danny Ocean an, die alle nacheinander einwilligen, obwohl sie genauestens wissen, dass,
falls es schief geht, einiges für sie am Spiel steht.
Es scheint eine große Chance für alle zu sein, jeder soll sich einbringen lassen und keiner von ihnen kann die Finger davon lassen – dabei sind Leute, die sich längst zur Ruhe gesetzt haben wollten.
Denn Danny plant nicht irgendeine „normale“ Tour, bei der mal eben einige Hunderttausend Dollar rausspringen könnten, nein, er will etwas anders, etwas viel größeres, besseres und grandioseres: drei Casinos von Las Vegas, noch dazu dessen größten, sollen dieses Mal dran glauben.
Wäre eines nicht genug, will er gleich drei davon plündern, dabei 160 Millionen Dollar ergattern.
Und wie sich Danny das auch schon schön ausgedacht hat, kann keiner nein sagen, alle sind auf das Geld scharf, wollen den Coup ihres Lebens machen und stecken voller Tatendrang, als sie zum Planen beginnen.
Dabei hat Danny zu allererst auf Rusty gesetzt, welcher zwar anfangs dagegen ist, den aber dann doch der Nervenkitzel packt. Zusätzlich brauchen sie auch Livingston Dell, zuständig für Computerfragen, die Brüder Malloy, Basher Tarr in Sachen Sprengstoff, Taschendieb Linus Caldwell, Frank Catton, Yen, Reuben Tishkoff und Saul Bloom.
Jeder ist auf seine Art unersätzlich, weswegen Danny und Rusty auch genau diese neun Leute haben wollen. Jeder ist Experte auf seinem Gebiet, wodurch das Projekt gelingen soll.
Sie beginnen einen ausgefeilten Plan auszuhecken, bei dem sie keine Kleinigkeit vergessen, bauen sogar die Sicherheitsräume des Casinos nach, um genügend für den Ernstfall üben zu können und scheinen alles im Griff zu haben. Doch eingespielt sind sie keinesfalls und es geht auch nicht alles immer so reibungslos, wie Danny sich das im Gefängnis ausgedacht hat.
Denn jeder versucht in wenigen Momenten, den Chef zu spielen und Vorteile aus der Sache zu ziehen, was nicht unbedingt Gruppen fördernd ist.
Und wie wäre es einmal für uns, daran zu denken, dass diese drei Casinos die drei bestüberwachten Casinos von ganz Las Vegas sind?
Jeder Schritt und Tritt wird überwacht, jeder Auffälligkeit wird nachgegangen und jede Unannehmlichkeit entfernt.
Ob sie diese Sicherheitsvorkehrungen überwinden? Sie sind zu elft, ja... aber sie wären nicht die ersten, die daran scheitern würden.
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Meinung ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Völlig abgedreht und total realitätsfern.
Diese Gedanken schossen mir durch den Kopf, als ich vor einiger Zeit das erste Mal den Inhalt des Filmes erfahren habe. Wie will man das denn machen? Drei Kasinos leerräumen, dabei auch kein schlechtes Gewissen haben und alles ganz locker nehmen? Nichts da, wird bestimmt ein schlechter Film sein.
Obwohl.
Die Besetzung ist ja alles andere als schlecht.
Ok, vielleicht sollte ich ihn mir doch mal ansehen, kann ja nicht schaden.
Und jetzt? Jetzt kann ich euch nur davor warnen, diesen Film in der Ecke stehen zu lassen, denn ich habe selten etwas so Durchdachtes, Spannendes aber gleichzeitig auch Romantisches und Stilvolles wie diesen Film gesehen.
Er eint all diese Eigenschaften in sich, versteht es, sie genau dann auszuspielen, wenn sie am richtigen Platz sind, was den Film dann auch ausmacht.
Vielleicht liegt das daran, dass in „Ocean's Eleven“ eine Anhäufung von Stars stattfindet, alleine wenn man sich mal vor Augen führt, dass Brad Pitt, George Clooney und Julia Roberts in einem Film mitwirken.
Dazu noch viele andere Schauspieler, die ihre Rolle nicht minder gut spielen und die zum perfekten Clou führen.
Die Vielfältigkeit der Personen wirkt auf den Zuschauer atemberaubend, so viele verschiedene Charaktere, die alle etwas anderes im Sinn haben, doch eines im Mittelpunkt bleibt: der Plan, die 160 Millionen Dollar abzustauben.
Sie sind alle so anders, was das Zusammenarbeiten erst möglich macht, jeder kann sein Gebiet bearbeiten, ist darin spitze und erfüllt damit sozusagen seinen Part der Arbeit.
Was mich auch besonders fasziniert hat an diesem Film, war seine perfekt durchdachte Handlung.
Es gab keine einzige Szene, bei der ich mir denken konnte, dass irgendetwas widersprüchlich wäre, war es doch der Fall, wurde man wenig später darüber aufgeklärt.
Nichts wurde vergessen, jeder kleinste Piep wurde feinsäuberlich vom Regisseur verarbeitet und präzise in die Struktur mit eingefädelt. Vor allem grandios wegen der langen Laufzeit von 112 Minuten, denn diesen roten Faden so lange gestreckt zu halten, gelingt nicht vielen. Auch wegen der vielen technischen Dinge ist es bemerkenswert, dass auch ein Laie durch ganz beiläufige Kommentare der Schauspieler immer informiert werden, was jetzt passiert, warum was so ist und wie das alles funktioniert.
Ich bin kein Experte in Überwachungsdingen, aber ich habe den Film und seine Logik gut verstanden, was mein Vergnügen während dem Anschauen erheblich gesteigert hat.
Was „Ocean's Eleven“ zusätzlich auszeichnet ist seine Unberechenbarkeit.
An keiner Stelle konnte man sich sicher sein, was folgt und jedes Mal war ich wieder baff, wie die das jetzt wieder gemacht wurden. Nicht nur der Casinobesitzer, nein, auch der Zuschauer wird an der Nase herumgeführt, betütelt und schließlich aus der Reserve gelockt. Alles ein auf und ab, was ich sehr genossen habe. Man kommt nicht zur Ruhe, empfindet die knapp zwei Stunden nicht als Zumutung.
Man sitzt eher total gespannt und angespannt vor dem Fernseher und wartet auf eine erneute Wendung, welche den Film charakterisieren. Man kann sich nie einer Vermutung sicher sein, denn die elf Gauner haben es mit Sicherheit anders eingefädelt.
Trotz seiner vielen Wendungen verliert der Film nicht seinen Bezug zur Realität.
Ok, es mag schon sehr gut möglich sein, dass sich so gut wie niemand trauen würde, so ein Stück durchzuziehen. Desweiteren wäre es von geringer Wahrscheinlichkeit, dass das auch noch so präzise geplant werden und in die Tat umgesetzt werden könnte (mal abgesehen davon, ob es nun gut ausgeht oder nicht!), aber dennoch bekommt man immer Erklärungen, wie sie dies oder jenes gemeistert haben und warum das so passiert ist.
Es entsteht kein Verdacht, dass das alles an den Haaren herbeigezogen ist, wenn man sich in der Story fallen lässt und auf die Handlung eingeht.
Nichts leichter als das – mir hat dieser hinreißend chaotische und zugleich spannende Film gefallen.
Positiv anzumerken ist auch, dass „Ocean's Eleven“ zwar auf Effekte setzt, diese aber nicht zu sehr ausbaut, dass es total abgehoben oder fernab von allem Möglichen wirkt.
So kommt eine perfekte Mischung heraus, bei der Action, Spannung, Humor und auch die Romantik nicht zu kurz kommt.
Danny und Rusty und ihre Kollegen sind immer für einen Spaß zu haben, selbst in der heikelsten Situation, als sie dabei sind, im Casino einzusteigen. Sie sind für alles zu haben und durch diese Stimmung wird der Zuschauer in den Bann gezogen.
Die kurzen Einspieler mit Danny und Tess, die zwar eigentlich auf Abneigung schließen lassen könnten, veranlassen den Zuschauer anzunehmen, dass es hier eventuell noch ein Nachspiel geben könnte.
Nicht zuletzt wollte Danny unbedingt diese drei Casinos...
Atemberaubend auch die Musik, welche perfekt zum Film passt. Aufreizend, spannungssteigernd, aber dennoch nicht zu aufdringlich. Eine Mischung aus allem. Dennoch einzigartig für den Film.
Die Bild - und Klangqualität ist auch nicht zu unterschätzen, gestochen scharfe aber auch warme Bilder kombiniert mit einem super Klang.
Das Einzige, was mich zum Schmunzeln bringt ist die Tatsache, warum es gerade „Ocean's“ Eleven heißt, denn Danny hatte den Plan zwar als erstes, aber Anführer der Bande stellt er keinesfalls da, eher so einen Teilposten neben Rusty. Aber gut, irgendwie mussten sie den Film ja schließlich nennen.
Ein spektakulärer Film mit grandioser Besetzung, der mich durch sein facettenreiches Auftreten wirklich überzeugt hat, sodass ich nicht nur den Film sehen, sondern auch die DVD haben musste.
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Schauspieler ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
a)Danny Ocean – Goerge Clooney
b)Rusty Ryan – Brad Pitt
c)Linus Coldwell – Matt Damon
d)Basher Tarr – Don Cheadle
e)Reuben Tishkoff – Elliott Gould heimzahlen, Bonzen
f)die Malloy-Brüder Virgil – Casey Affleck und
g)Turk – Scott Caan
h)Frank Catton – Bernie Mac
i)Saul Bloom – Carl Reiner
j)Livingston Dell – Eddie Jemison
k)Yen – Shaobo Qin
Das waren sie – Ocean's Eleven! Weitere Hauptdarsteller sind noch:
-Terry Benedict – Andy Garcia
-Tess Ocean – Julia Roberts
Ausnahmslos hat jeder dieser Schauspieler super gespielt. Wie schon kurz erwähnt, war ich baff von der Staranhäufung, wie man sie schon fast nennen muss und deren Können.
Fangen wir mal von unten an, ist es nicht verwunderlich, das Julia Roberts die Glamourfrau mit Manieren gut rüberbringen kann, sehr auf ihr Äußeres sieht und Unannehmlichkeiten aus dem Weg geht. Wie in vielen ihrer Rollen.
Auch Andy Garcia, den ich bisher noch nicht wirklich kannte, macht einen guten Eindruck. Er spielt den verbitterten, gierigen und über alles herrschend wollenden Terry Benedict sehr überzeugend. Seine Augen lassen nur noch die Dollarzeichen aufblitzen und sind kalt, weil er dafür alles geben würde.
Die Gaunertruppe zu spielen, war sicherlich auch nicht leicht. Nichtsdestotrotz ist es den Hauptdarstellern gut gelungen, einen Mix aus guter Zusammengehörigkeit und Humor zu basteln, der sich gewaschen hat.
George Clooney hat es den Meisten wahrscheinlich mit seinem hinreißenden Grinsen angetan, welches er gekonnt einsetzt, Brad Pitt eher mit seinem allgemein charmanten Aussehen und den flotten Sprüchen. Dass er in diesem Film die Rolle des Aufreißers hat, muss man nicht extra erwähnen.
Auch alle anderen treten als einzigartiges Gewürz für ein grandios schmeckendes Gericht auf, mir persönlich hat besonders Saul Bloom gefallen, der zwar alt und etwas angespannt wirkt, aber eigentlich noch völlig dem Gaunerleben hinterhertrauert. Offiziel hat er zwar dasselbige aufgegeben, dennoch ein kleines gewitztes Schlitzohr.
Besser hätte man den Film einfach nicht besetzen können. Die Leute sind fabelhaft und passen in die Rolle, die sie spielen!
b)Scene Selection
Einfach und übersichtlich ist dieser Menüpunkt aufgebaut. So kommt man schnell und problemlos von A nach B.
c)Special Features
-Behind the scenes
Ein kleiner Einblick in die Welt von „Ocean's Eleven“. Zwar ist der nur auf Englisch, aber gut verständlich.
Die Schauspieler geben ihr Statement zum Film ab und erzählen genauer, wie sie welche Charaktere usw. finden und was an ihnen so besonders ist. Auch die Besetzung wird beleuchtet, denn, wie schon erwähnt, ist deren Zusammensetzung einzigartig.
Sie lassen alle noch einmal revue passieren, was sie erlebt haben und wie die Szenen produziert wurden.
Im Hintergrund ist gelassene und spielerische Musik zu hören, passend zum Film. 15 Minuten interessante Infos, direkt von den Stars.
-Cast Commentary
Hier ist noch einmal der komplette Film zu sehen mit Kommentaren dazu. Hat mich persönlich weniger interessiert, denn den ganzen Film noch einmal anschauen wegen einer paar Eindrücken wollte ich auch nicht. Für ganz Interessierte bestimmt eine gute Möglichkeit, mehr über die Intention an gewissen Stellen zu erfahren.
-Cast & Crew
An dieser Stelle wird nur kurz eingeblendet, welche Hauptdarsteller in dem Film mitwirken und welche Crew zur Produktion nötig war. Nicht gerade spektakulär, aber interessant zu wissen.
-Filmmakers Commentary
Auch hier noch einmal die Möglichkeit, Kommentare zum Film zu sehen. Aber auch dieser Teil weniger interessant für mich, nicht zuletzt, weil er wie „Cast Commentary“ auf Englisch ist und das Geplapper teilweise etwas unverständlich ist.
-Theatrical Trailers
Hier gibt es drei verschiedene Trailer von „Ocean's Eleven“ zu sehen, alle auf Englisch.
-The look of the con
Hier geht es rund um das Styling der Darsteller. Was sie sich dabei gedacht haben und wie etwas ausgesehen hat. Nett anzusehen, wenn einem die Kleidung im Film selbst auch gefallen hat.
d)Languages
Hier kann man sich zwischen Englisch und Deutsch entscheiden, wobei Englisch immer von Anfang an eingestellt ist, worauf ich erst mal hereingefallen bin. Untertitel gibt es auf Englisch, Deutsch und Deutsch für Hörgeschädigte.
Die Menüführung an sich ist einfach, aber dauert mir etwas zu lange, weil immer erst ein kurzer Casino“clip“ eingespielt wird, das heißt Musik ertönt und kurze Stücke aus dem Film ausgestrahlt werden. So kommt man von einem Punkt zum anderen relativ langsam.
Dafür ist aber immerzu nette Musik im Hintergrund zu hören, die entspannen lässt. Wer den Film nicht kennt, wird spätestens hier etwas gespannt.
Insgesamt sind die Extras sehenswert, aber auch sehr lang. Alle auf einmal würde ich nicht anschauen, eher nach und nach.
freigegeben ab 12 Jahren
Bildformat: 2.35:1; 16:9
Sprachen: Englisch, Deutsch
Untertitel: Englisch, Deutsch, Deutsch für Hörgerschädigte
Dolby Digital 5.1
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Fazit ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Knapp zwei Stunden eine spitzen Unterhaltung, wer sich in der Welt der Gauner fallen lassen möchte und sich nicht darum kümmert, dass so etwas kaum zu realisieren ist.
Durchweg logisch geschildert, spannend an den Zuschauer herangebracht und romantisch und spannend zugleich, wirkt der Film „Ocean's Eleven“ wie ein kleines Meisterwerk.
Ich war vom Film begeistert, ebenso von der DVD, auch wenn die Menüführung etwas nervig war. Darüber kann ich hinwegsehen.
fusselliene, 14.01.2005
War gestern im Kino und ich finde ihn auch sehr gut. Vorallem die kleinen versteckten, humorvollen Aussagen. z.B. jetzt haben wir einen Taschendieb- der Japaner in der Reisetasche. Wirklich zu empfehlen.
Tschau
Madrianda, 24.04.2005
Welch eine uumlberzeugende Filmrezension zu einer fantastischen Produktion! Viele Gruumlszlige Beate :-
plötzlichpapa, 25.04.2005
der Film. Spannung bis zur letzten Minute. Dein Bericht ist sehr gelungen und klar strukturiert.
Klasse DVD und klasse Film. "So schön kann Starkino sein"
ein Testbericht von Onkel182004-09-15 18:45:29vom 15.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Staraufgebot vom feinsten, starke Handlung, lustig und actionreich umgesetzt....Nachteile/Kritik: -
Ocean's eleven, Steven Soderberghs Starauflauf der Extraklasse. Dieser Film hat echt einiges zu bieten, es fehlt weder an Humor, noch an Spannung.
Aber erst einmal ein paar Infos zu dem Film:
Erschienen: 2001 (DVD 2002)
Darsteller: George Clooney, Matt Damon, Andy Garcia, Brad Pitt, Julia Roberts
Regie: Steven Soderbergh
Drehbuch: Ted Griffin
Länge: ca. 112 Minuten
FSK: 12
Nun zur Handlung:
Also der Film beginnt mit der Szene, wie der Danny Ocean (George Clooney) aus dem Gefängnis entlassen wird. Er verspricht nichts böses mehr zu tun und natürlich die Finger von seiner Ex-Frau Tess (Julia Roberts) lässt... Tja,
wers glaubt ;-)
Denn Danny hat schon einen Plan wo er seinen Coup starten wird. In Las Vegas ! Und das Ziel soll natürlich ein Casino sein, aber nicht nur eins, sonder gleich drei.
Dafür braucht er natürlich Hilfe und die holt er sich von alten Freunden und Bekannten. Mit dabei sind unter anderem Rusty (Brad Pitt) der im Moment als Falschspieler unterwegs ist und der Taschendieb Linus (Matt Damon). Hinzu kommen natürlich noch einige andere Helfer um unter anderem den Tresor zu knacken oder um sich um die Elektronik zu kümmern. Um das alles durchführen zu können braucht man dann natürlich noch einen, der das alles finanziert. Und wer passt da besser als ein Feind des Casino Besitzers ? Richtig, keiner, also steigt Reuben (Elliot Gould)mit ein. Der Besitzer der Casinos ist übrigens Terry Benedict (Andy Garcia) und der ist auch noch "zufälliger" weise mit Dannys Ex Frau Tess zusammen...
Und so kann die Party steigen.
Es macht einfach Spass diesen Film anzuschauen. Es wird wirklich nicht langweilig, es warten viele Überaschungen und Wendungen auf den Zuschauer. Die Handlung ist spitze und intelligent aufgebaut. Außerdem merkt man den Schauspielern den Spass bei jeder Szene an. Da kann man nur sagen: Anschauen ! ;-)
Nun aber auch zu der DVD:
Also Bild ist top (16:9, 2,35:1) und der Dolby Digital 5.1 Sound lässt ebenfalls keine Wünsche offen, diesen kann man in Deutsch und Englisch genießen. Im Englischen kann man auch noch Dolby Surround 2.0 auswählen. Die Untertitel kann man auch in Deutsch oder Englisch zuschalten.
So viel zu dem technischen.
Die Extras:
Original Kommentar der Filmemacher mit Steven Soderbergh und Ted Griffin
Original Kommentar der Darsteller mit Matt Damon, Andy Garcia und Brad Pitt
Original Dokumentation: "Hinter den Kulissen"
Original Dokumentation: "The look of the con" - Die Mode und Ausstattung der Gauner
Szenenauswahl
Trailer
Für das PC-DVD Laufwerk: Link zur originalen Kino-Website (Englisch)
Kurz gesagt: Diese DVD lohnt sich !
Mittlerweile gibt es sie auch richtig billig zu kaufen. Ich habe bei Karstadt 7,99 bezahlt und bei Amazon.de kostet sie im Moment 8,97.
Bei diesem Kauf kann man nichts falsch machen.
...
ein Testbericht von Scorpionking28562004-03-09 13:28:32vom 09.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Super Starbesetzung
Lustig und Actionreich gemacht...Nachteile/Kritik: -
------->Filminfos<-------
Spieldauer: ca 112 Minuten
In 16:9 Bildformat
Sprachen: Englisch, Deutsch;
Untertitel: Deutsch, Englisch;
Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch;
Sound: Dolby Digital;
------->Zu den DVD Inhalten<-------
- Der Orginal Hauptfilm in zwei verschiedenen Sprachen.
Inklusive:
Orginal Kommentar der Filmemacher
Orginal Kommetnar der Darsteller
Orginal Dokumentation "Hinter den Kulissen"
Interaktives Menü
Szenenanwahl
Trailer
Links zu den Websiten
------->Schauspieler<--------
George Clooney
Matt Damon
Andy Garcia
Brad Pitt
Julia Roberts
------->Filminhalt<---------
In dem Film Ocean's Eleven geht es um einen Gangster der kaum aus dem Gefägniss entlassen wurde und sofort einen Plan aufstellte wie er den Coup seines Lebens in Las Vegas macht. Er will die drei größten Casinos der Stadt gleichzeitig ausnehmen. Dazu engagiert er die
elf besten und coolsten Spezialisten der Branche, wie den Falschirmspringer Rusty (Brad Pitt), und den Taschendieb Linus (Matt Damon),. Ihr raffinierter Plan scheint Perfekt. Doch Danny hat mit dem skrupellosen Besitzer der Casinos Terry Benedict (Andy Garcia) noch eine ganz private Rechnung offen. Denn Terry ist der neue Freund von Dannys EX-Frau Tess (Julia Roberts). Und um sie zurücklzuerobern, riskiert Danny alles.
------>Eigene Meinung<-----------
Ich finde das der Film Ocean's Eleven einer der besten Filme der letzten Jahre ist. In dem Film spielen nur Starschauspieler mit. Er ist einfach nur gut und lustig gemacht und macht einen warnsinnigen Spaß in aunzuschauen. Man kann den Film einfach immer wieder ansehen denn er wird nie langweilig. Er ist einfach fantastisch geworden. Also kaufen!!!
------>Altersfreigabe<----------
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
------->Preise<--------
Bei Ebay schon ab einem Euro
Im Laden ab 12,00 Euro
...
ein Testbericht von mima0072004-02-28 20:53:18vom 28.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, humorvoll, tolle spielende Topstars, coole Musik, Zuschauertäuschung; gutes Bonusmaterial ...Nachteile/Kritik: kein Making-of; kein Untertitel zu den Kommentaren
Was könnte befriedigender für einen gerade Freigelassenen sein, als gegen die Bewährungsauflagen zu verstoßen, um 160 Millionen zu rauben?
Filminfos
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O-Titel: Ocean's Eleven (USA 2001), DVD: 2002
FSK: ab 12
Länge: 112 Min.
Regisseur: Steven Soderbergh
Drehbuch: Ted Griffin
Score-Musik: David Holmes
Andere Musik: u.a. Elvis Presley
Darsteller: George Clooney, Julia Roberts, Brad Pitt, Matt Damon, Elliott Gould, Casey Affleck, Scott Caan, Andy Garcia u.a.
Handlung
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Bevor man ihn aus vier Jahren Haft entlässt, verspricht Danny Ocean (Clooney), dass er nix Böses tun werde und schon gar nix von seiner Frau Tess (Roberts) wolle. Natürlich sind das nur Worte, denn
Danny braucht dringend Kohle. Und er hat auch schon eine geniale Idee, wo sie zu holen ist: in den Casinos von Las Vegas.
Er braucht Hilfe: Als ersten heuert er seinen alten Kumpel, den Falschspieler Rusty (Pitt) an, der im Augenblick Teenie-Schauspielern Poker-Unterricht gibt und dabei vor Langeweile schier umkommt. Außerdem braucht man noch einen Panzerknacker, einen Elektronikfreak, einen alten Herrn, einen Schlangenmenschen. Ein Taschendieb namens Linus (Damon) macht das Schlusslicht.
Um all diese Experten und ihre Ausrüstung bezahlen zu können, braucht Danny einen Sponsor: Reuben (Gould), einen alten Feind des jetzigen ungekrönten Königs von Vegas Terry Benedict (Garcia). Ist es Zufall oder Notwendigkeit, dass die drei auszuraubenden Casinos alle Benedict gehören und dieser der momentane Lebensgefährte von Dannys Ex-Frau Tess ist? Reuben ist es einerlei, und so steigt die Sache.
Wie sich schließlich herausstellt, bildet Dannys Riesenfischzug den Versuch, seine Ex-Frau zurückzuerobern. Ist das nicht romantisch? Die Sache hat nur einen Haken: Sie will nichts mehr mit Danny zu tun haben.
Die DVD
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Technische Infos
Bildformate: 2,35:1, 16:9
Tonformate: DD 5.1, Englisch auch in DD 2.0
Sprachen: D, GB
Untertitel: D, GB, D für Hörgeschädigte
Extras:
- Regiekommentar von Soderbergh und Autor Ted Griffin
- O-Kommentar der Darsteller Damon, Garcia und Pitt
- Doku "Hinter den Kulissen" (15 Min.)
- Doku "The Look of the Con" - Die Mode und die Ausstattung der Gauner (9:30)
- 3 Trailer zum Film
- DVD-Rom-Part: Links zur US-Website; Spiel
Info: www.oceanseleven-der-film.de (ohne Gewähr)
Mein Eindruck
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Das Remake eines alten Sinatra-Klassikers vermeidet durchgehend jeden Hinweis auf dieses Vorbild: keinerlei Reminiszenzen an Sinatra, Samy Davis jr. oder Dean Martin. Das einzige Vegas-Spezifische ist allenfalls der Elvis-Song "Let's have some action" (oder so ähnlich), der später durch einen englischen Sender und einen TV-Werbespot zum Nummer-1-Hit wurde. Alles andere spielt im Hier und Jetzt.
**Time and Timing
Der Kampf gegen die Zeit ist das geheime Thema des Films. Vordergründig äußert sich dies an dem superexakten Timing aller Abläufe beim Überfall. Und wenn der Bombenexperte mal eine Minute mehr Zeit verlangt, reißen schier die Nerven. Dass die Zeit auch zur Überlistung eingesetzt werden kann, zeigt uns Danny Ocean mit seinem wunderbaren Video, das Mr. Benedict fast aus den Pantinen haut.
Danny ist ein Mann, der Zeit bezahlt hat, Lebenszeit: vier Jahre. Die müssen sich nun lohnen. Selbst um den Preis einer weiteren Zeitstrafe für die Verletzung seiner Bewährungsauflagen (drei bis sechs Monate). Man kommt sich vor beim Eishockey, wo es Zeitstrafen setzt. Vier Jahre hat er seine Frau Tess vermisst. Die will er nun zurück haben. Zum Glück enden die Dinge im Herzen niemals, wie eine alte tibetanische Reisbauernweisheit besagt. Und so kann sich Tess möglicherweise doch für Danny entscheiden.
Was der Europäer nicht so ohne weiteres bemerkt, ist die Tatsache, dass die Zeit an Las Vegas, wo schon fast jeder Ami mal war, unglaubliche Veränderungen in kürzester Zeit vornimmt. Deshalb ist Reuben ja auch so stinksauer auf Terry Benedict, der einen grässlichen Hotelpalast nach dem anderen hochzieht, während Reubens Spielhöllen gesprengt werden. Reuben, als Vertreter des alten Vegas, will sich an diesem Emporkömmling, dieser "Maschine" (Linus), rächen und ihn bloßstellen.
Denn der Inbegriff dieser "Maschine" ist jene Maschine, die das Allerheiligste enthält: der unknackbare Geldtresor für Benedicts Casinos. Hinsichtlich dieser Reliquie täuscht der Zauberer Danny nicht nur "den Feind" Benedict, sondern auch den Zuschauer.
**Illusionen
Eine weitere Täuschung gelingt Danny und Rusty (Pitt), indem sie so tun, als würde Danny ausgebootet, weil er nicht hinter dem "Schatz", sondern hinter dem "Mädchen" (Tess) her sei. Dieses Manöver zwingt Linus dazu, als Inspekteur der Glücksspielkommission aufzutreten - Danny würde man sofort erkennen - und Benedicts Tresorcodes zu klauen.
Der Zuschauer braucht eine ganze Weile, um beide Täuschungen zu durchschauen. Das steigert einerseits die Spannung, verhindert aber gleichzeitig, dass er zuviel über die Beziehungskiste Danny - Tess nachdenkt. Denn obwohl Danny natürlich auch Tess benutzt, hilft diese ihm am Schluss aus der Patsche. Sie ist wohl doch eines von beidem: Lügner oder Dieb.
**Der Joker
Die große Stärke des Films liegt nicht zuletzt darin, dass der Drehbuchautor jeden einzelnen von Ocean's Team sowie die Gegenspieler genaustens charakterisiert. Daher können wir oft schon von vornherein sagen, wie bestimmte Begegnungen ausgehen werden. Es gibt aber einen Joker im Spiel: Tess, die einzige Frau. Was sonst zu einer Riesengaudi für Jungs geworden wäre, wird angesichts von Tess' möglichem Eingreifen zu einer ernsten Auseinandersetzung, bei der es um den höchsten Preis geht: nicht (nur) um 160 Mios, sondern um Liebe und Loyalität. Mir hingegen hat besonders Don Cheadle als britischer Bombenspezialist mit Cockney-Akzent gefallen.
***Die DVD***
Bild- und Soundqualität sind Spitze; in fast jeder Einstellung kommen die Darsteller optimal zur Geltung. Es gibt nur sehr wenige Aufnahmen - und Soderbergh nennt sie -, in denen mit Handkamera gefilmt wurde und die Beleuchtung nicht hundertprozentig hinhaute. Obwohl diese Gaunerfilm in der zweiten Hälfte eine Menge Actiontempo entwickelt, hört man nicht den dafür typischen Sound: Rumgeballere, Gebrüll, Getrampel - es geht sehr zivilisiert zu. Daher sind dreidimensionale Surround-Effekte weder notwendig noch zu hören.
Dafür sind Kostüme hingegen enorm wichtig, wie in jeder Komödie. Dafür gibt es eine separate Dokumentation "Die Mode und die Ausstattung der Gauner", in der der Kostümbildner fast zehn Minuten lang erklärt, warum jede der fünf Hauptfiguren so aussieht und was ihre Kostüme über sie aussagen. Diese Doku ist zehnmal besser als alle Kommentare zusammen.
Zumal sie direkt an die Doku "Hinter den Kulissen" anschließt. In einer Viertelstunde entfaltet sich im Grunde ein Making-of, das nur leider viel zu viele Filmszenen enthält. Immerhin werden auch hier die Hauptfiguren charakterisiert: Danny (Clooney) ist der Ideenlieferant, Rusty Ryan (Pitt) ist als Organisator seine rechte Hand, Benedict (Garcia) hingegen ist "der Feind", wie Clooney sagt. Und Tess (Roberts) ist die zweite Beute, um die es Danny zu tun ist. Dreiviertel des Films bestehen aus dem Überfall, der eine ähnliche Funktion hat wie im Klassiker "Der Clou" (The Sting): ein Joyride, also eine Achterbahnfahrt, die dem Zuschauer sämtliche Kicks & Thrills liefert, um ihn zu unterhalten. Dabei darf der Zuschauer nicht merken, dass er übers Ohr gehauen wird - genau wie Benedict.
Dem *Audiokommentar* des Regisseurs und des Drehbuchautor ist schwer zu folgen. Nicht nur, weil er nicht untertitelt ist, sondern auch weil Griffin zu schnell redet und Soderbergh sich dauernd verhaspelt und seine Sätze immer wieder neu anfängt oder umstellt. Das Zuhören ist selbst für einen fortgeschrittenen Englischsprecher wie mich sehr mühsam. Nach 50 Minuten gab ich auf. Die Infos, die sie lieferten, sind v.a. für Cineasten von Interesse. Immerhin sind die Kommentare mitunter recht selbstironisch. Aber Soderbergh ist bei "Solaris" besser.
Fast das gleiche Bild beim *Audiokommentar* der drei Hauptdarsteller Pitt, Garcia und Damon. Keine Untertitel und drei verschiedene Stimmen, die man auseinanderhalten muss. Hier erweisen sich v.a. Pitt und Garcia als alte Hasen vom Fach, die genau wissen, was Sache ist. Unartige Jungs, die sie nun mal sind, ziehen sie ständig über den abwesenden Mr. Clooney her. Wer sich die Mühe macht, ihrer Flachserei zu folgen, hat eine gute Zeit.
Im *DVD-Rom-Part* stößt man auf ein kleines Spiel, in dem man sich testen kann, ob man als Taschendieb für "Ocean's Eleven" qualifiziert ist. Das Spiel hat nur zwei Fehler. Die abgefragten Fachbegriffe für einen Fischzug decken sich nicht mit dem im Film verwendeten Begriff ("pull"). Und die Station, in der in einem Insert ein Bild angezeigt werden sollte, funktionierte nicht: Das Bild wurde nicht geladen. Ansonsten bietet dieser Part lediglich Links zur Website.
Immer wieder ein Grund zur Freude sind die animierten und mit Casinogeräuschen & Musik unterlegten Menüs sowie das auf bunten Kreisen (= Jetons) basierende Oberflächen-Design. Und natürlich die Musik.
Unterm Strich
°°°°°°°°°°
Das Remake des Sixties-Klassikers "Frankie und seine Spießgesellen" ist eine sehr intelligent und hinterlistige aufgebaute Gaunerkomödie in Las Vegas. Nicht nur das enorme Staraufgebot imponiert, sondern auch die Ausstattung - fast alles spielt in einem echten Casino, dem "Caesar's Palace" -, die flotte Musik von David Holmes und der ausgefuchste Schnitt (viele Splitscreens und Wischeffekte).
Am besten sind jedoch die geschliffenen Dialoge, besonders zwischen Clooney, Pitt und Roberts, sowie die mehrmalige Irreführung des Zuschauers. Am Schluss stehen die Helden vor der Burg, die sie erstürmt haben, dem "Bellagio". Die Musik und die hochspringenden Fontänen deutet die Träume an, die sie sich nun erfüllen können.
Dieser Film macht nicht nur enormen Spaß, sondern ist auch spannend und schlussendlich menschlich befriedigend. Der Zuschauer bekommt eine Menge für sein Geld. Auch auf der DVD.
Übrigens:
Die Fortsetzung mit dem Titel "Ocean's Twelve" befindet sich bereits in Vorbereitung (Drehbeginn: 4/2004). Clooney-Fans können sich also schon mal auf nächstes Jahr freuen. Die Raubüberfälle werden in Europa stattfinden.
ein Testbericht von Hahn12003-12-23 14:49:23vom 23.12.2003Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, gute Schauspieler, teilweise witzig...Nachteile/Kritik: es fehlt die letzte Würze (s. text)
Schon als ich damals den Fernsehspot zu Oceans Eleven sah wusste ich das ich diesen Film unbedingt sehen musste. Die Idee für die Story schien sehr gut und der Spot brachte das auch sehr schön rüber. Da ich aber irgendwie nicht dazu kam mir den Film im Kino anzusehen habe ich mir jetzt schließlich die DVD gekauft und will einmal über den Film Bericht erstatten.
+Story+
Danny Ocean wird aus dem Gefängnis entlassen, und das nicht ohne Folgen. Der sympathische Verbrecher, gespielt von George Clooney, plant bereit weniger als 24 Stunden nach
seiner Freilassung ein ganz dickes Ding. Er will ein Casino in Las Vegas überfallen. Das so was kein Kinderspiel ist, ist ihm allerdings selbst klar und auf der Suche nach Gehilfen stößt er erst mal auf irritiert guckende Gaunerkollegen. Schließlich findet er aber nach und nach dann doch elf andere die den Coup mit ihm durchziehen wollen. Die Planung beginnt und nach und nach wird alles erledigt und ausspioniert. Eines Abends geht es dann los. Der Zuschauer sieht jetzt nach und nach mehrere Einzelaktionen die sich hinterher zu einer wirklichen genialen Idee zusammenfügen. Aber auch während des perfekten Einbruchs gibt es immer wieder Überraschungen und auch scheinbar aussichtslose Situationen wurden genau geplant und sind gewollt. Am Ende des Films wird einem dann erst mal der geniale Plan bewusst.
Wie der Plan und der Einbruch jetzt genau funktioniert will ich nicht verraten, weil das eigentlich den Film erst sehenswert macht. Nebenbei, sozusagen, geht es auch noch um Ocenas Ex-Freundin, jetzige Freundin des Casinobesitzers, der bald ein blaues Wunder erleben wird. Gespielt wird diese Freundin von Julia Roberts.
+Schauspieler+
Casey Affleck, George Clooney, Matt Damon, Andy Garcia, Brad Pitt, Julia Roberts.....
....soweit die bedeutenden Namen, die an Oceans Eleven mitgewirkt haben. Eigentlich ist jeder Schauspieler an sich schon ein Grund sich den Film anzugucken. Die schauspielerische Leistung dieser Personen ist gewohnt gut und eigentlich nicht mehr zu verbessern. Von den Schauspielern her war eigentlich somit die Möglichkeit zu einem wirklichen Topfilm gegeben.
+DVD-Ausstattung+
*Audio-Kommentar mit Steven Soderbergh und Drehbuchautor Ted Griffin
*Audio-Kommentar mit Brad Pitt, Matt Damon und Andy Garcia
*Dokumentation "Hinter den Kulissen"
*Dokumentation "Die Mode und die Ausstattung der Gangster"
*Kinotrailer
Meiner Meinung nach ist das Bonusmaterial zu diesem Film insgesamt nicht gerade berauschend. Am Besten finde ich die Kommentare von Brad Pitt, Matt Damon und Andy Garcia. Allein schon die Tatsache das sie den Kommentar zu dritt sprechen verleiht dem Kommentar die richtige Würze und macht in richtig interessant. Dagegen finde ich die Kommentare Steven Soderbergh und Ted Griffin eher langweilig und auch nicht so interessant. Die anderen zwei Extras, die Dokumentationen sind, teils sehr gut, interessant und witzig, aber zum teil auch sehr langweilig. Ich halte somit das Bonusmaterial für eher durchwachsen, aber okay.
+Auf einen Blick+
Studio: Warner Bros. und Village Roadshow
Freigegeben: ab 12 Jahren
Laufzeit: ca. 112 Minuten
Bildformat: 2.35:1
Tonformat: Deutsch und Englisch
Untertitel: Deutsch und Englisch
+Meine Meinung+
Die Idee zu diesem Film war wahrscheinlich fast das genialste, weil diese Story einfach spannend und witzig ist. Bei der Umsetzung in einen Film hat man zusätzlich noch viele gute und bekannte Schauspieler engagiert. Eigentlich stand zu diesem Zeitpunkt einem super fünf Sterne-Film nicht mehr im Wege, aber irgendwie fehlt der Verfilmung dann doch die letzte Würze. Der Film ist zwar sehr gut und stellenweise zeigt er auch sein riesiges Potenzial, aber nach dem Fernsehspot hatte ich mir doch etwas mehr erwartet. Negativ anzumerken habe ich außerdem noch das der erste Teil des Films ein wenig dunkel geraten ist und man nicht unbedingt viel erkennt. Was letztlich bleibt ist ein guter, aber kein sehr guter Film, der mir beim Anschauen schon einige Freude bereitet hat. Ich denke vier Sterne und ein doch klare Empfehlung sind ein gutes Urteil für diesen Film.
+Fazit+
Angucken und einen guten Film sehen, aber bitte keinen Überflieger erwarten.
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Wem etwas fehlt, bitte bei mir melden und nicht schweigen.
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