Der Beginn dieses Silberbandes könnte einer NASA-Vision entstammen, nach der die bemannte Raumfahrt zu weit entfernten Planeten – selbst die Reise zum nächsten Stern, Proxima Centauri, dauert derzeit rund 200 Jahre – möglich wäre: mittels eines Schiffes, indem ganze Generationen leben können, gewissermaßen also die fliegende Stadt im Weltraum. Denn seit zehntausend Jahren treibt ein Raumschiff mit 100.000 schlafenden Arkoniden an Bord durch unsere Milchstraße. Die Arkoniden befinden sich dabei in einem Kälteschlaf und sind sich ihrer Umgebung ebensowenig bewußt wie ein Koma-Patient. Gleichzeitig aber leben tausende von Nachkommen an Bord dieses Schiffes und führen ein durch strenge Regeln und robotische Aufsicht beschränktes Leben.
Die Schläfer erwachen, als der Mausbiber Gucky, Perry Rhodans bester Mutant, an Bord kommt und, wie könnte es auch anders sein, ein wirres Chaos auslöst. Insbesondere die Rettung eines Arkoniden vor der vermeintlichen Auslöschung durch die Roboterregenten bringt das empfindliche Gleichgewicht innerhalb des Raumschiffs schwer aus der Balance. Denn als plötzlich 100.000 Altarkoniden, die Ahnen und ihre Nachkommen aus den vergangenen Jahrhunderten, erwachen, bricht das Chaos aus. Rhodan versucht die 100.000 Altarkoniden, die auf einem bewohnbaren Planeten notkolonisiert werden, dafür zu gewinnen, Atlan beim Wiederaufbau des Großen Imperiums von Arkon zu helfen, denn sie sind, anders als die Arkoniden der Gegenwart, nicht von de arttypischen Degeneration befallen und voll Tatendrang.
Doch schon lauern neue Gefahren auf Atlan: Er wird von Perry Rhodans Sohn, Thomas Cardif, der in seinem Vater Perry seinen schlimmsten Feind sieht, an die Antis verraten. Die Antis sind eine mit den Arkoniden verwandte Bevölkerungsgruppe, die sich in einem Sektenwesen zusammen geschlossen haben und eine Besonderheit haben: sie können jede PSI-Quelle in ihrer unmittelbaren Umgebung stören und deren Kräfte nicht nur neutralisieren, sondern gegen den Mutanten selbst lenken. Einem Anti gelingt es, sich in den Besitz von Atlans Zellaktivator zu setzen, durch den Atlan seit zehn Jahrtausenden die relative Unsterblichkeit erlangt hat. Atlan hat nun noch sechzig Stunden zu leben, bevor der unaufhaltsame Zellverfall seinen Körper in Staub zerfallen läßt. Und das Mutantenkorps, Rhodans stärkste Einsatztruppe, ist gegenüber dem Anti hilflos ...
Ein sehr spannender und fesselnder Roman, in dem die Dramatik insbesondere durch das Auftreten von Rhodans Sohn, Thomas Cardif, der bereits aus den früheren Bänden des „Atlan und Arkon“-Zyklus bekannt sein dürfte, erneut in Aktion tritt. Zudem betreten erstmals auch die Antis, eine bedeutende und noch lange bedrohliche Gegenspielergruppe gegenüber der solaren Menschheit das Podest der Romanphantasie. Für Langeweile ist daher nach meiner Ansicht überhaupt keine Zeit mehr, vielmehr muß man sich einmal mehr zwingen, nicht ständig die Nase in das Buch zu stecken – es besteht wieder einmal echte Suchtgefahr!
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uralte Geschichte --- doch immer noch aktuell
ein Testbericht von Erik722011-02-21 20:49:07vom 21.02.2011Empfehlung: ja
Vorteile: leicht zu lesen, gute Unterhaltung...Nachteile/Kritik: der arg hohe Suchtfaktuor der Silberbände
Und sdhon wieder ein Bericht über einen Silberband, diese mal über den Band 12 mit dem Titel:
Der Anti
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Selbstverständlich handelt es sich auch bei dem 12. Band um ein gebundenes Buch mit etwas mehr als 400 Seiten. Die 3D-Zeichnung auf der Vorderseite ist, wie auch die auf den anderen Büchern, von Johny Bruck. Die Rißzeichnung auf den Innenseiten des Covers stammt von Ingolf Thaler und zeit den "Mars-Port".
Wer sich das Buch kaufem möchte wird es wohl nur in wenigen Buchhandlungen vorrätig finden, aber die Online-Buchhandlungen liefern die Silberbände zum Preis von 16,90 €.
Wie bei allen Perry-Rhoden-Romanen und speziell bei den Silberbänden kann man diese einfach nur so zur Unterhaltung lesen oder über die Themen genauer nachdenken. Das bleibt jedem selber überlassen.
Eines der klassischen SF-Themen, das Generationenraumschiff, wird in diesem Band anschnitten. Wie ist es, wenn die Besatzungen so eines Schiffes dieses für ihre Welt halten. Wie sehr müssen diese auf die Verwertung ALLER Rohstoffe achten. Müssen wir hier auf unserer Erde das nicht eigentlich auch?? Was passiert wenn Rohstoffe knapp werden oder ausgehen ....
Aber genug dieser Überlegungen, die wollten wir ja jedem einzelnen überlassen. Es sollte nur aufzeigen das die Gedanken der Autoren in den 60er - Jahren, und da wurden die zugrunde liegenden Romane geschrieben, auch heute nicht ohne Reiz / Brisanz sind.
In diesem Buch geht es darum das seit gut zehntausend Jahren ein Raumschiff durch die Milchstraße treibt - an Bord sind hunderttausend schlafende Arkoniden. Als der Mausbiber Gucky, Perry Rhodans bester Mutant, an Bord kommt, erwachen die Schläfer. Sie finden sich in einer fremden Zeit wieder - und im Raumschiff der Ahnen bricht das Chaos aus.
Perry Rhodan versucht alles, um die 100.000 Arkoniden aus der Vergangenheit dazu zu bewegen, in der Gegenwart beim Wiederaufbau des Großen Imperiums von Arkon zu helfen. Atlan, derzeit Imperator auf Arkons Kristallthron, ist von Feinden umgeben und braucht dringend Verbündete.
Einem Anti gelingt es, Atlans Zellaktivator in seinen Besitz zu bringen, das Gerät, das dem Imperator die relative Unsterblichkeit verleiht. Atlan hat noch sechzig Stunden Zeit, dann muss er unweigerlich sterben. Eine dramatische Jagd nach dem Zellaktivator beginnt - und Perry Rhodan kann seine Mutanten nicht einsetzen: Die Antis blockieren die geheimnisvollen Psi-Fähigkeiten dieser Spezialisten ...
Grundsätzliches
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Über die "Silberbände" sollte man etwas grundsätzliches wissen, es sind nicht einfach irgendwelche SF-Bücher, sie sind etwas besonderes. Doch dazu muss ich ein wenig ausholen.
Am 8. Sep. 1961 erschien der erste Roman der PERRY RHODAN - Serie als Heftroman. Seit dieser Zeit erscheinen die Heftroman regelmäßig, inzwischen in mehreren Auflagen. Ende der 70er Jahre begann man die Silberbände heraus zu bringen. Diese enthalten immer einige Romanhefte in überarbeiteter Form, so das sich ein durchgängiges Buch ergibt.
Die Romanserie, und damit auch die Silberbände, spielen in Zyklen, das heißt immer eine ganze Reihe von Heften / Bücher bilden einen in sich geschlossenen Handlungsstrang.
mein Fazit
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Auch Band 12 der Silberbände enttäuscht den treuen Leser nicht.
Auch wenn der Verlag den jeweils 1. Band eines Zyklus als geeignet für den Einstieg ansieht, so empfehle ich jedoch, dass man wirklich bei Band 1 beginnt.
Wer kein
Sachbuch erwartet, sondern nett zu lesende Unterhaltung aus dem SF-Genre, der liegt mit den Silberbänden sicherlich nicht falsch.
Also ICH werde sie weiterhin lesen und auch die neu erscheinenden Bücher kaufen.
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Ich schreibe bei Dooyoo, Yopi und Ciao.
Zudem findet ihr mich auch bei Apnoti und auf einigen anderen Seiten.
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1-2 von 2 Testberichten über Perry Rhodan 12. Der Anti
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