Lauwarmer Endzeit-Film mit einem handzahmen Kevin Costner
ein Testbericht von Scoopexx2011-06-15 03:34:53vom 15.06.2011Empfehlung: nein
Vorteile: gut produziert, hat seine spannenden Momente...Nachteile/Kritik: teils mit dem Patriotismus etwas zu dick aufgetragen, Endzeitfilm ohne Endzeitstimmung
Postman spielt nach einem Atom-Krieg, der die gesamte USA erfasst und größtenteils vernichtet hat. Einige Einwohner haben überlebt, allerdings wissen diese nicht, wie lange sie noch durchhalten können, da die Reserven begrenzt sind. Eine Armee unter dem Kommando von General Bethlehem versucht, die Macht über die verbleibenden Siedlungen in seiner Reichweite zu erlangen und verfolgt dieses Ziel teilweise mit gehörigem Nachdruck, so rekrutiert er aus jeder Siedlung in gewissen Abständen Männer, die seinem Idealbild von einer hörigen Armee entsprechen und wer nicht gehorcht oder schwach ist, wird umgebracht. In dieser Zeit zieht ein namenloser Fremder durch die Lande und versucht, sich irgendwie über Wasser zu halten. Er veranstaltet Theaterstücke von Shakespeare mit seinem trainierten Maultier, um sich über Wasser zu halten. Als er eines Tages von Bethlehems Armee aufgegriffen und sein Maultier von ihnen geschlachtet wird, schafft er es nach einigen Tagen mit viel Glück zu fliehen. Er erreicht ein altes Auto, das ehemals einem Postboten gehört hat, und nimmt seine Kleidung sowie seine Ladung an Briefen und macht sich auf den Weg in die nächste Siedlung, um dort etwas an Nahrung und vielleicht die ein oder andere nützliche Sache abzustauben.
Was er von den Einwohnern allerdings erlebt, lässt diesen etwas eigenbrödlerischen Menschen etwas aufleben und weiter an dieser Postboten-Masche festhalten. Als er einen Winter mit einer Frau gefangen in einer Holzhütte wohnt, lernt er, dass Menschen ihm auch Freundlichkeit entgegenbringen können. Da sie allerdings ursprünglich mit einem anderen liiert war, den Bethlehem persönlich umgebracht hat, zündet sie die Hütte, in der sie beide gewohnt hatten, im Sommer an, um wieder in bewohntere Gebiete zurückzukommen. Was der danach nur als "Postman" bekannte Mann vorfindet, schockiert ihn selbst: Der Rest der Region der USA hat Hoffnung geschöpft und selbst die Auslieferung der Post gefördert, obwohl Bethlehem mit allen Mitteln versucht, dies zu verhindern. Es ist sogar so weit gegangen, dass die Hauptregionen ihre eigenen Postoffices haben, ohne dass Bethlehem dies verhindern konnte. Was daraus entsteht, ist ein erbitterter Kampf zwischen den Siedlern, die ihre Unabhängigkeit behalten wollen und den mittlerweile sehr erstarkten Truppen des selbsternannten Generals.
Fazit:
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Postman ist ein eigentlich relativ gut gewordener Endzeit-Film mit Kevin Costner. Er besitzt mehr Tiefe, als beispielsweise sein von der Thematik recht ähnlicher Film Waterworld, und kann einen trotz Überlänge die gesamte Zeit überzeugen. Ich bin eigentlich kein Fan von Costner, aber er passt in die Rolle und trotz etwas minimalistischer Schauspielerei, wirkt die sie nie falsch besetzt. Das Bild, das er der Rolle gibt fügt sich sogar ganz gut in den Film mit ein: Er ist eben der zurückhaltende Einzelgänger (der dann über den Film immer mehr in die Gesellschaft findet).
Nicht so gut gefallen hat mir das Schwarz-Weiß-Gehabe. Es gibt lediglich die Guten oder die Bösen, niemand handelt über die normale Grenze hinaus opportunistisch, um sein Klischee auch einmal zu verlassen - es sei denn es handelt es sich um die Schergen Bethlehems, die allerdings übertrieben fies dargestellt werden. Auf der einen Seite stehen die guten Bewohner der zahlreichen kleinen US-Siedlungen und gegenüber der böse General
mit seiner Armee auf der dunklen Seite der Macht... Gerade in diesen Endzeitfilmen ist eine etwas differenzierte Charakterbildung in meinen Augen jedoch das A und O. Was wäre A Boy And His Dog ohne den opportunistischen Hauptcharakter gewesen, der nicht zwangsweise böse ist, aber auch nicht gerade ein Musterbeispiel an Ethik? Oder The Road ohne die Gefahr, die von jeder Person ausgehen würde, weil einfach alle um ihr eigenes Überleben kämpfen? Es gehört nunmal zu Endzeitfilmen mit dazu, dass man erst an seine Haut denkt und nicht an die von komplett Fremden. Natürlich würde das der Aussage des Films widersprechen, die aus meiner Sicht auch ein bisschen aufzeigen soll, wie sehr die amerikanische Gesellschaft besser ist, wenn sie zusammenhält und sich gemeinsam gegen ihre Feinde wehrt. Eine schöne Aussage, aber bitte beim nächsten Mal in einen Actionfilm oder eine Kommödie. Ein Endzeitfilm mit solchen lauwarmen Charakteren ist einfach, wie ein Stirb Langsam ohne Bruce Willis. Unnötig
Dennoch ist Postman ein unterhaltsamer Film, wenn man den Kopf mal wieder ausschalten möchte und auch über einige ungelungene Aspekte hinwegsehen kann. Nicht mehr und nicht weniger. Ich würde empfehlen, ihn im Fernsehen zu schauen, wenn er dort einmal wieder läuft.
DVD-Fakten:
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Der Film ist ab FSK 12 freigegeben und die Laufzeit beträgt gute 170 Minuten. An Sprachen lassen sich Deutsch, Englisch und Spanisch finden, Untertitel wurden gleich in 19 Sprachen beigefügt:
Deutsch
Englisch
Deutsch für Hörgeschädigte
Englisch für Hörgeschädigte
Dänisch
Finnisch
Französisch
Griech isch
Hebräisch
Isländisch
Italienisch
Kroatisch
Ni ederländisch
Norwegisch
Polnisch
Portugiesisch
Sch wedisch
Spanisch
Türkisch
Tschechisch
Ungarisch
D ie Boni sind dafür mit 14 Minuten leider etwas kurz geraten. Es gibt lediglich einen kurzen Beitrag über die CGI-Effekte im Film und ansonsten nur noch Trailer und Texte, die größtenteils die Schauspieler beleuchten.
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Flache Mystifizierung eines Mythos
ein Testbericht von wildheart2004-10-08 16:21:21vom 08.10.2004Empfehlung: ja
Gründungsmythen kennt jede Gesellschaft. Nicht nur die amerikanische Politik bedient sich ihrer immer wieder, gerade im Wahlkampf – und dass im Fall der USA nach über 200 Jahren Existenz des jeweiligen Staatswesens. Solche Mythen scheinen eine absolute Notwendigkeit für die Legitimation und Reproduktion von Gesellschaften zu sein, auch und gerade von hoch arbeitsteiligen, „modernen“ und „aufgeklärten“ staatlich-nationalen Gebilden. Die Not, aus der diese Mythen entstehen, schuldet sich einem Defizit, das wiederum vor allem aus der gewaltsamen Gründung moderner Staatswesen resultiert, im Fall der USA der Vernichtung der Ureinwohner des Kontinents, der Sklaverei und einigem anderen.
Wahrscheinlich sind auch Filme wie „Postman“ nur vor diesem Hintergrund verständlich. Es wäre geradezu zu trivial, den „geläuterten“ Patriotismus solcher visueller Reproduktionen von Gründungsmythen verbal zu verdammen und ad acta zu legen nach dem Motto: „Das haben wir doch schon lange gewusst.“ Es enthebt einen der Frage, der permanenten Wirkung solcher Filme und ihrer Aussagen nachzugehen.
„Postman“ operiert stark am US-amerikanischen Gründungsmythos entlang, setzt den damit unumgänglich verbundenen „Werten“ jedoch einen Klacks Alternative hinzu und verlagert die Reproduktion des Mythos in die Zukunft. Diese Art Verfremdungseffekt in bezug auf den Mythos – in Costners „Waterworld“ (1995) und „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990) schon angedeutet – hat den ideologiebestimmten Vorzug, einerseits durch eine Art Distanzierung von der Gegenwart, andererseits durch Mystifizierung des Mythos breiter und effektiver zu wirken.
„Postman“ handelt von einem namentlich nicht genannten Einzelgänger, eben dem später so titulierten Postman (Kevin Costner), der in einer Welt nach dem GAU, dem dritten Weltkrieg, in einem Land umherzieht (wir schreiben das Jahr 2013), in dem staatliche Strukturen nicht mehr existieren. Das Land ist sozusagen in der Zukunft auf die Vergangenheit zurückgeworfen. Kommunikation, Industrie, Technologien sind bis auf ein Minimum verschwunden. Schon diese Ausgangssituation gestattet die Inszenierung einer Welt, in der „der Mensch“ fast vollständig auf sich zurückgeworfen ist – bis auf die Erinnerungshorizonte, die vom Vergangenen künden.
Mit Shakespeare und mimischem Talent versucht sich dieser Einzelgänger über Wasser zu halten, gerät jedoch in die Gewalt des Generals Bethlehem (Will Patton) und seiner das Land in einer Mischung aus moderner Diktatur und feudalen Regeln skrupellos beherrschenden Horden. Das Pferd und das Maschinengewehr symbolisieren die Macht des Generals. Die versprengten, in kleineren Dörfern lebenden Menschengruppen, haben ihre Siedlungen wie Forts gesichert, sind jedoch von Bethlehem völlig abhängig.
Unserem Einzelgänger – einem Individualisten – gelingt die Flucht. Als er Schutz vor Kälte und Nässe in einem abgestürzten Auto sucht, findet er dort das Skelett eines Postbeamten samt Uniform und Postsack. Fortan zieht er als Postman durch den mittleren Westen, trifft auf das Örtchen Pineview und erhofft sich durch seine Funktion Eintritt. Er behauptet, es gebe wieder einen Präsidenten, die Vereinigten Staaten seien im Wiederaufbau und er und andere hätten die Aufgabe, das Postwesen und damit die Kommunikationsstrukturen als ersten Schritt zur Vergesellschaftung der versprengten menschlichen Ansiedlungen wiederherzustellen. Tatsächlich hat er ein paar wenige jahrealte Briefe dabei, die für einige Einwohner von Pineview bestimmt sind. Während der Sheriff des Ortes Briscoe (Daniel van Bargen) dem Fremdling misstraut, bittet ihn die junge schöne Abby (Olivia
Williams) darum, mit ihm zu schlafen, weil sie und ihr Mann Michael (Charles Esten) sich schon lange ein Kind wünschen, Michael aber unfruchtbar sei.
Der junge Ford Lincoln Mercury (Larenz Tate) ist derart begeistert von der Idee der Rekonstruktion des Postwesens und der USA, dass er fortan von sich aus – nachdem der Postman Pineview wieder verlassen muss, weil der Sheriff erst einen Beweis für dessen Authentizität haben will – junge und alte Männer und Frauen zu Postbediensteten kürt, die in der Folge in alle Himmelsrichtungen ausschwärmen, um Brief zuzustellen und abzuholen – wobei etliche Opfer des Generals werden.
Es versteht sich von selbst, dass die Geschichte nur dadurch in ihrer Logik weiter erzählt werden kann, dass Michael durch Bethlehem ermordet wird, der Postman Abby aus den Klauen des Bösewichts befreit, der Michael ermordete, weil er Abby besitzen wollte, und der Wiederaufbau des Postwesens mit minimalen Mitteln zu einer Gefahr für die Tyrannei Bethlehems stilisiert wird, der an der Rekonstruktion der Vereinigten Staaten selbstredend kein Interesse haben kann. Dies allein garantiert die Entwicklung des neuen, alten Gründungsmythos und die über eine Liebesgeschichte kolportierte Vermittlung der „wahren Werte“, die zur staatlichen Konstitution der USA unentbehrlich sind.
Der Patriotismus ist der Kitt, der die institutionelle Staatlichkeit (Postboten) mit den versprengten Orten menschlichen Zusammenlebens verkoppelt. Und wer wollte schon behaupten, Kommunikation sei unwesentlich für gemeinschaftliches Zusammenleben? Fahne, Appelle und militärähnliche Grußrituale tun ein übriges neben unverbrüchlichem (Todes-)Mut, um dem Mythos auf den Weg zu helfen.
Costner wäre allerdings nicht Costner, würde er unverändert den Ritualen etwa des klassischen Westerns folgen. Dann wäre „Postman“ nicht mehr als die Wiederauflage eines Genres in der Verkleidung des Sciencefiction. Der im Showdown inszenierte Zweikampf mit Bethlehem offenbart die Variation des Mythos: Er lässt Bethlehem leben, um die Friedfertigkeit des Neuen gegenüber dem Alten zu exerzieren. Da der Bösewicht jedoch keine Einsicht zeigt, meuchelt ihn sein eigener Stellvertreter hin, der samt Truppe zum friedlichen neuen Amerika überläuft. Und die gemeinsame Tochter von Postman und Abby enthüllt Jahre später eine Bronzestatue für ihren Vater als Sinnbild des Mythos.
Diese an die Grenzen der Lächerlichkeit rührende Modifikation des Mythos ist es nicht allein, die „Postman“ zu einem jener Filme werden lässt, die zu der besagten Mystifizierung des Mythos führen, statt eine bitter notwendige Entzauberung solcher Staatsmärchen zu visualisieren. Wie ein dichtes Gewebe aus Spinnenfäden legt sich eine Schicht von Halbwahrheiten und Sagenhaftem, Erfundenem und ideologisch verkleisterten „Wertehierarchien“ über die Geschichte, um den Lebenden ein vermeintlich stolzes Weiterleben zu garantieren. Von dem, was in Filmen wie Scorseses „Gangs of New York“ oder Zinnemanns „High Noon“ (mit dem er den klassischen staatstragenden Western willentlich oder unbewusst entzauberte) enthüllt wird, ist „Postman“ nicht nur weit entfernt.
Costner selbst bietet – neben Olivia Williams – eine durchaus passable schauspielerische Leistung, auch wenn so mancher Dialog sich in der Wirrnis des Banalen und Trivialen verheddert. Will Pattons General Bethlehem hingegen ist – wohl vor allem durch die ihm vom Drehbuch vorgeschriebene Rolle – als Bösewicht doch arg überzeichnet. Der Rest der Crew ist kaum erwähnenswert. Dass Costner mit dieser seiner dritten Regiearbeit (ein Film, der im übrigen sicherlich eine halbe Stunde zu lange ist) zumindest außerhalb der USA keinen durchschlagenden Erfolg hatte, darf kaum verwundern. Apokalyptische Visionen können nur überzeugen, wenn sie wenigstens auch einen Beitrag zur Entmystifizierung leisten.
DVD
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1) Spanisch (Dolby Digital 2.0)
• Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Niederländisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Hebräisch, Italienisch, Türkisch, Ungarisch, Polnisch, Schwedisch, Icelandic, Kroatisch, Griechisch, Tschechisch
• Bildformat: 2.35:1
• Dolby, Surround Sound, Widescreen
• Laufzeit: 170 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 25. September 1998
• Produktion: 1997
Satte Farben und eine gute Bildqualität kennzeichnen die von Warner Home Video herausgegebene DVD. Die durch die Inszenierung avisierte Endzeitstimmung erhält durch das insgesamt gute Bild zumindest zu Anfang der Geschichte einen durchaus respektablen Ausdruck. Sowohl bei den etlichen Landschaftsaufnahmen, als auch im Detail lässt das Bild an Schärfe nichts vermissen. Auch am Ton gibt es nichts zu klagen. Raumfülle insbesondere auch dann, wenn Musik gespielt wird, geben der DVD in dieser Hinsicht fast die Bestnote.
Das Bonusmaterial hingegen lässt zu wünschen übrig. Neben Trailer, Szenenanwahl, einigen wenigen Zusatzinfos zum Film und interaktiven Menüs informiert eine Art Making Of über „Die CGI Route des Postmans“, ganz nett, für das Verständnis des Films aber nicht unbedingt sehr hilfreich. (Es geht in diesen gut zehn Minuten um die Tricks bei der Fahrt mit der Seilbahn und Wettereffekte.)
Wertung Film: 5 von 10 Punkten.
Wertung DVD: 7 von 10 Punkten.
Postman
(The Postman)
USA 1997, 170 Minuten
Regie: Kevin Costner
Drehbuch: Eric Roth, Brian Helgeland, nach dem Roman von David Brin
Musik: James Newton Howard
Director of Photography: Stephen F. Windon
Montage: Peter Boyle
Produktionsdesign: Ida Random
Darsteller: Kevin Costner (Postman), Will Patton (General Bethlehem), Larenz Tate (Ford Lincoln Mercury), Olivia Williams (Abby), James Russo (Idaho), Daniel van Bargen (Briscoe, Sheriff von Pineview),Tom Petty (Bürgermeister von Bridge City), Scott Bairstow (Luke), Giovanni Ribisi (Bandit 20), Roberta Maxwell (Irene March), Joe Santos (Colonel Getty), Ron McLarty (Old George), Peggy Lipton (Ellen March), Brian Anthony Wilson (Woody), Todd Allen (Gibbs), Rex Linn (Mercer), Shawn Hatosy (Billy), Ryan Hurst (Eddie March), Charles Esten (Michael, Abbys Mann)
Internet Movie Database:
http://german.imdb.com/title/tt0119925
ein Testbericht von billyjoel492004-09-12 09:37:12vom 12.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Hoffnungsvolle Story, Wunderschöne Bilder einer unberührten Natur, die Musik...Nachteile/Kritik: Ellenlang, zieht sich mit 170 Minuten teilweise wie Kaugummi
Postman – “Delivered a message of hope, making us a unified nation”
Genau das steht auf dem Denkmalsockel, auf dem ein reitender Postbote einen Brief von einem kleinen Jungen entgegennimmt.
Hoffnung geht manchmal als allererstes verloren. Und dann bedarf es einer Persönlichkeit die sich erst dann herausbildet, wenn die Erfordernisse es dringend machen.
Wenn wir uns heute so umschauen, dann ist, anders als in der Zeit des „kalten Krieges“ die Warscheinlichkeit noch viel höher, dass die Menschheit der Geißel eines (vielleicht sogar nicht richtig gesteuertem) Nuklearen Chaos wird. Ob jetzt durch Al-Kaida
und der vornehmlich vorhandenen schmutzigen Bomben oder anderen Gruppierungen, die so etwas im Schilde führen. So ist es auch in diesem Film von Kevin Costner.
Ich habe es nicht bereut diesen Film am 10.9.2004 um 20:15 in Vox gesehen zu haben.
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Die Geschichte:
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Es ist das Jahr 2013, und die Menschheit hat gerade ein (wie auch immer geartetes) nukleares Ende hinter sich. Es gibt überlebende, die aber aufgrund des totalen Kolapses nicht untereinander Kommunizieren können, da eine jede Versorgung zusammengebrochen ist. Strahlung lauert überall, eine Regierung gibt es nicht mehr. Aus den Großstädten wie New York oder Los Angeles gibt es nebulöse Meldungen über alle Art von Seuchen, die aber keine tatsächlich Grundlage haben können, weil –von wem stammt den die Nachricht, he?? Es herrscht Anarchie. Die leben Menschen eingeschlossen in „Forts“.
Dieses hat einen wichtigen Grund: die „Hornisten“, angeführt durch „General“ Bethlehem, eigentlich nichts anderes als eine Bande die plündernd, raubend und mordend durch die Lande zieht, kommt von Zeit zu Zeit in jedes Dorf und lässt sich, wie ein Fürst, Zoll bezahlen. Zoll dafür, die Leute weiterhin in Ruhe zu lassen.
Gordon Krantz, ein (in der Zeit vor der Katastrophe) ehemaliger Schauspieler zieht als Einzelgänger durch die Lande und verdient sich sein Brot mit dem Rezitieren von Shakespeare. Eines Tages stolpert er ungewollt genau in die Bande „der Klan“ von General Bethlehem. Diese Bande hat einen einfachen Lebenskodex, bestehend aus 8 Gesetzen. Auch ist die „8“ das Zeichen dieser Bande, und somit wird jedes Mitglied mit dieser Zahl am Arm eingebrannt gezeichnet. So auch geschieht es mit Gordon, von Bethlehem wegen seiner Shakespeare-Aufführungen auch „Shakespeare“ genannt. Ihm wird auch die „8“ eingebrannt. Das achte Gesetz heißt: die einzige Strafe ist der Tod!
Aber Gordon will weg, nichts als weg! Er probiert zwei andere Neulinge für ein Flucht zu begeistern, aber sein Vorschlag wird nur abgelehnt. So ist es für ihn eine Fügung des Schicksals, als einer der Hornisten die länger dabei sind, einen Löwen anschießt und selbst verletzt wird. „Shakespeare“ wird abkommandiert ihn zu holen. Er tut das auch. Aber beim Überqueren einer Hängebrücke stürtzt er in einen reißenden Fluß. Das ist seine Chance zu fliehen und trotzdem andern ihn verfolgen sollen, gelingt ihm die Flucht auch.
Toll! Jetzt ist er allein, auf der Flucht, er friert weil es schneit und hat keinen Unterstand. Da kommt es wie gerufen, dass da ein alter Jeep in den Graben gefahren mitten im Wald steht. Er kann hineinkrabbeln und sieht dort eine Leiche. Da ihm kalt ist, zieht er die Klamotten von der Leiche an. Wie er dann an der Mütze sieht, war der Tote ein Postbote. Aber da es keine Regierung mehr gibt, gibt es keine Postboten mehr. Allerdings findet Gordon auch einen Postsack voller alter Briefe, die dieser Postbote wohl verteilen wollte, bevor er starb. Erst wärmt er sich indem er ein Paar davon verbrennt, aber wärend er so dasitzt liest er ein Paar und das stimmt ihn nachdenklich. Er behält die restlichen und tut sie wieder zurück in den Postsack. Und zieht die komplette Uniform an.
Postman ist geboren.
Er läuft in das nächstgelegene Dorf, Pineville -für welches er Briefe fand- und wird, nach anfänglichem Argwohn, doch hineingelassen, da er einen Brief fand für eine alte blinde Frau. Da er auch andere Briefe für noch lebende oder schon tote Bewohner des Dorfes verteilen kann, wird ihm der Schwindel auch abgekauft. Der Sheriff ist ihm aber nicht sonderlich gutgesonnen, er kauft ihm das doch nicht so ab. Eigentlich will Gordon nur etwas zu essen und gehen. Aber erstens: kommt es anders und zweitens: als Du denkst.
Als erstes möchte eine bildhübsche Frau aus dem Dorf, Abbey ein Kind von ihm haben da ihr Ehemann anscheinend unfruchtbar sein soll. Was als reine kalte Sache ablaufen soll (Abbey sagt ihm: Sie sind nur der Ersatzvater) erzeugt aber in ihm Gefühle, die von Abbey –natürlich!, wo denkst Du denn hi?- nicht erwidert werden, da sie ja verheiratet ist.
Es gibt ein altes Postoffice im Dorf und somit zeigt ihm der Sheriff dieses. Postman hisst die Amerikanische Flagge. Und John, der sich nach einem Schild eines ehemaligen Autohändlers selbst den Namen Ford Lincoln Mercury gegeben hat, weil er gerne Auto fahren möchte fragt ihn, ob er denn auch Postman werden kann. Postman lässt ihm den Schwur aufsagen und schon waren es zwei.
Nach ein bisschen mehr als einem Tag geht Postman. Ford bleibt als sein Statthalter in Pineville.
Er geht in andere Dörfer und überall wird er mit offenen Armen empfangen. Die Leute sehnen sich nach irgendetwas organisiertem, ein System das funktioniert. Und die Post repräsentiert dieses vortrefflich.
Als er dann nach Pineville zurückkommt, und sogar einen Brief für den Sheriff von seiner Schwester hat, wird er auch dort mit offenen Armen empfangen. Ford hat in der Zwischenzeit eine komplette Organisation aufgebaut, mit jungen Postmans, die verschiedene Routen reiten, einer kompletten Verteilungsanlage innerhalb des Dorfes.
Bethlehem findet die ganze Chause nicht so sonderlich toll, da eine bestehende Organisation seinem organisierten Chaos entgegen läuft. Somit beginnt er die Postboten abzuschlachten.
Danach zieht sich der Kampf hin und zurück zwar ein wenig wie Kaugummi, aber der ganze Film hat wunderschöne Bilder.
Das Ende kommt wie es kommen muss: Einer gegen Einen. Der Kampf um alles oder nichts. Postman gewinnt! Und die Welt kann wieder auferstehen.
Alles in allem ist die Geschichte ein wenig schmalztriefend, aber trotzdem bekommt sie:
Bewertung:
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4 Sterne von 5 = 80 %
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Die Darsteller:
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Gerade der General Bethlehem wird vortrefflich gespielt. Man hasst diesen Menschen so intensiv, dass man sich am Ende richtig freut, dass er endlich stirbt. Leider hat der Endszene der Schock-Moment wie die Badewanne in „Basic Instinct“ gefehlt.
Postman wird sehr nachdenklich durch Kevin Costner gespielt. Es muss an seiner Person liegen, dass man immer in seinem Kopf sich die Räder drehen sieht. Wie in „der mit dem Wolf tanzt“ entsteht diese Rolle wie aus dem Nichts. Sehr gut gespielt.
Olivia Williams ist eine schöne Frau, aber die Figur der Abbey ist sehr schwach.
Daniel von Bargen spielt den Sheriff sehr gut. Argwönisch, die Leute des Dorfes schützend. Obwohl man nicht so gut versteht, ob er doch vielleicht mit Bethlehem unter einer Decke steckt. Am Ende sagt man: kann ja nicht sein! Weil Bethlehem in erschießen lässt.
Cool habe ich Tom Petty als Bridge City Mayor gefunden. Nett.
Larenz Tate als Ford ist hervorragend. Nicht nur der Schauspieler ist gut, die Rolle ist vortrefflich gelungen. Eigentlich ist nämlich ER derjenige, der die ganze Organisation aufgebaut hat. Postman Gordon hat eigentlich nur die Lorbeeren eingesammelt. Warum? Weil Ford ein Schwarzer ist???? Fragen über Fragen.
Deswegen:
Bewertung:
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5 Sterne von 5 = 100 %
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Das Bild:
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Dies er Film wurde wohl in der total unberührtesten amerikanischen Natur gedreht, die ich je gesehen habe!
Wunderschöne Prärieabschnitte, Tolle Canyons, wunderschöne Wälder!
Etwas was fast an einen Naturpark-Bericht erinnert. Für jemanden, der in Zentral-Europa lebt, ein richtiger Augenschmaus!!!
Auch für mich, der ich in Argentinien aufgewachsen bin, und glücklicherweise sehr viel von diesem Land kenne: WUNDERSCHÖN !
Könnte ich hier 6 Sterne vergeben, würde ich es tun. Aber da ich dann meinen eigenen Regeln zuwider handeln würde,
Bewertung:
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5 Sterne von 5 = 101 % (hehehehe)
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Die Musik/der Sound:
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Als Musiker achtet man natürlich extrem auch darauf.
Auch wenn ich den Film im Fernsehen gesehen habe, mit Zuschaltung von „Circle-Surround“ 6-Kanal-Surround Erzeugung wurden die Effekte tatsächlich richtig von der Sprache getrennt. Spricht für eine sehr gute Kodierung. Die Effekte kommen von allen Seiten und gerade bei den bombastischen Szenen kommt dieses hervorragend zur Geltung.
Die Musik ist den Szenen sehr gut angepasst, und unterstützt die Aussage in allen Fällen.
Bewertung:
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5 Sterne von 5 = 100 %
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Das Drehbuch selbst:
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JA, es ist richtig, es hat schon jede Menge Endzeitstimmungsfilme gegeben. Auch Waterworld von Kevin Costner. Waterworld hat mir nichts gesagt. Postman ja. Es ist näher an einer –hoffentlich nicht so schnell kommenden- Realität. Es ist alles viel warscheinlicher.
Und der Film verbreitet sehr viel Hoffnung. Schon mitten im Film sagte ich mir: siehst Du, die Feder kann doch das Schwert zu besiegen versuchen!
Und die Feder besiegt das Schwert! Weil andere Aussage ist es nicht. Es ist das geschriebene Wort. Und Diejenigen, die versuchen, das geschriebene Wort an deren Empfänger zu bringen.
Am Anfang läuft der Film recht flüssig, nur so ab der 90’en Minute (im Fernsehen) wird’s Kaugummi. Hat mich irgendwie an „Heavens Gate“ mit Kris Kristofferson erinnert. Auch so ein ellenlanger Schinken.
Das Ende ist auf einmal da, obwohl mans doch gar nicht gemerkt hat. Da sind’s dann schon 30 Jahre später.
Mag sein, dass der Film teilweise recht gefühlsduselig dirigiert wurde. Aber der Grundstoff bringt zum Nachdenken.
Ich bin in diesen Film per Zapping hineingestolpert. Ich bereue es auf keinen Fall, von 20:15 bis 23:45 an einem einzigen Film gehangen zu haben.
Ich werde diesen Film mit Sicherheit nocheinmal sehen. Ob im Fernsehen oder durch den Kauf einer günstigen DVD bei Media Markt oder Saturn. Schon alleine die Bilder haben mich total fasziniert.
Ja, der Film ist eindeutig empfehlenswert.
Bewertung:
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5 Sterne von 5 = 100 %
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Date n:
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Hauptdars teller/in:
₪₪₪₪₪₪₪ ;₪₪₪₪₪₪
Brian Anthony Wilson ………. (Woody)
Charles Esten ………………….. (Michael)
Daniel von Bargen …………… (Sheriff Briscoe)
Giovanni Ribisi ………………… (Bandit 20)
James Russo …………………… (Idaho)
Joe Santos ……………………… (Getty)
Kevin Costner …………………. (Postman)
Larenz Tate ……………………. (Ford Lincoln Mercury)
Olivia Williams ………………… (Abbey)
Peggy Lipton ………………….. (Ellen March)
Rex Linn ………………………… (Mercer)
Roberta Maxwell …………….. (Irene March)
Ronald McLarty ………………. (Old George)
Ryan Hurst …………………….. (Eddie)
Scott Bairstow ………………… (Luke)
Shawn Hatosy ………………… (Billy)
Todd Allen ……………………… (Gibbs)
Tom Petty ………………………. (Bridge City Mayor)
Will Patton ……………………… (Bethlehem)
FSK: 12
Regisseur: Kevin Costner Erscheinungsjahr: 1997
Länge: ca 170 Min.
Genre: Sci-Fi & Fantasy
ein Testbericht von tom.1122003-04-28 18:44:16vom 28.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: gute Geschichte, tolle Bilder...Nachteile/Kritik: manchmal etwas zäh, magere Ausstattung der DVD
Wie ich schon in ein paar anderen Beiträgen geschrieben habe, habe ich ein Faible für Endzeitgeschichten. Im Gegensatz zu vielen Kritikern fand ich Kevin Costners Monumentalwerk "Waterworld" aus dem Jahr 1995 eigentlich sogar ganz gut.
Seinen zweiten Endzeitfilm, bei dem Costner 1997 selbst Regie führte und auch noch gleich seine ganze Familie mitspielen lies, ging aber irgendwie an mir vorbei.
Vor kurzem konnte ich die DVD, die 1998 bei Warner erschienen ist, recht günstig bei Ebay ergattern. Man bekommt sie aber auch bereits für rund 15 Euro.
Der Film:
Der Postman (Kevin
Costner, "Der mit dem Wolf tanzt") hat zunächst eigentlich wenig mit der amerikanischen Post am Hut. Vielmehr zieht er im Jahr 2013 alleine mit seinem Maultier Bill durch Amerika, das durch einen Krieg und Revolten in Chaos und Anarchie versunken ist. Seinen Lebensunterhalt verdient er durch die Aufführung von Theaterstücken von Wiliam Shakespeare.
Dummerweise läuft er in einem Dorf den Holnisten über dem Weg. Dieser Klan hat seine eigenen brutalen Gesetze geschaffen und zieht plündernd durch die Gegend und sieht sich selbst als neue Hoffnung für das zerstörte Land. Während diese unter Führung des despotischen General Bethlehem (Will Patton, "Gegen jede Regel") das Dorf plündern, nehmen sie den Postman gefangen und rekrutieren ihn zusammen mit andern Männern zwangsweise für ihre Armee. Jedoch gelingt dem Postman relativ schnell die Flucht.
In der Nacht findet er in einem alten Postauto Unterschlupf und nimmt dem darin liegenden Skelett die Uniform ab. Zunächst benutzt er die Post, um damit ein Lagerfeuer zu entfachen. Doch irgendwann beginnt er die Briefe zu lesen. Er zieht in seiner Postuniform weiter und ist auf der Suche nach St.Rose, einem Ort in dem noch alles in Ordnung sein soll.
Unterwegs kommt zu der kleinen Stadt Pineview. Nachdem ihn der Sheriff Briscoe (Daniel von Bargen, "Basic Instinct") aber nicht in den Ort lassen will, gibt sich der Postman als Briefträger der neuen US-Regierung unter dem Präsidenten Starky aus. Sein Bluff funktioniert und die Bewohner feiern ihn als Helden und schöpfen aus seinen Erzählungen wieder Hoffnung.
Er kommt in Pineview so gut an, dass Abbey (Olivia Williams, "The sixth sense") ein Kind von ihm möchte da ihr eigener Mann unfruchtbar ist. Der Postman gibt sich dieser Bitte nach einem gewissen Zögern aufopferungsvoll hin und schafft es tatsächlich, Abbey zu schwängern. Außerdem möchte der junge Ford Lincoln Mercury (Larenz Tate, "Menace to society"), der sich selbst den Namen eines Autos gegeben hat, auch Briefträger werden und sich an den Postman hängen.
Dem Postman gelingt es, von den Einwohnern ein Pferd zu bekommen und zieht mit seiner Tasche voller Briefe weiter und beginnt diese tatsächlich zuzustellen. Dabei keimt bei den Überlebenden immer mehr Hoffnung auf eine besser Zukunft auf und sie beginnen gegen die Holnisten offen zu revoltieren.
Nachdem er sie vor Bethlem gerettet hat und dabei verletzt wurde, verbringen der Postman und Abbey den Winter in einer Berghütte. Als sie von dort weiterziehen, läuft ihnen plötzlich ein Postbotin (Anne Costner) über den Weg. Ford hat während der Postman verschwunden war, ein kleines, aber gut funktionierendes Netz von Briefträgern und sogar eine Postverteilstation aufgebaut.
Dieses System, das sich zu einem wahren Selbstläufer entwickelt hat, und sich überall ausbreitet und den Glauben an die Wiederauferstehung der USA erweckt, ist den Holnisten, die das alte Amerika ablehnen, ein Dorn im Auge, weshalb sie beginnen, auf die Briefträger Jagd zu machen.
Die DVD:
"Postman" bekommt man in einem nicht besonders robusten Snappercase. Ein Faltblatt oder Booklet sucht man vergeblich. Auf der Innenseite der Klappe findet man lediglich eine Kapitelübersicht.
Das Menü ist recht übersichtlich mit Standbildern gestaltet und man kommt schnell zu den einzelnen Punkten. Allerdings finde ich die Farbauswahl etwas unglücklich, was einem manchmal das Lesen und navigieren doch etwas schwer macht.
Ton und Bild:
"Postman" bekomm man im Format 1:2.35 präsentiert. Teilweise kam mir das Bild etwas unscharf vor, aber im Großen und Ganzen kann man an mit der Bildqualität zufrieden sein.
Den Ton gibt es in Deutsch und Englisch (Dolby Digital 5.1) sowie in Spanisch (Dolby Digital 2.0). Der Klang ist ebenfalls in Ordnung, allerdings hat man von den Möglichkeiten des Surround-Klanges nicht all zu viel Gebrauch gemacht.
Features:
Im Hauptmenü hat man zunächst den Punkt "Szenenwahl". Dort kann man anhand kleiner Ausschnitte zwischen den insgesamt 44 Kapitel wählen. Für einen 170-minütigen Film ist diese Zahl meiner Meinung nach absolut in Ordnung.
Im Menüpunkt "Specials" findet man unter "Stab und Besetzung" einige Texttafeln zu den Schauspielern und den wichtigsten Crewmitgliedern. Leider ist auch hier die Farbwahl etwas unglücklich und die Schrift ziemlich klein. Besonders gut zu lesen ist das Ganze also nicht.
Bei den Anmerkungen von Autor David Brin sollte man ebenfalls nicht all zu viel erwarten. Auch hier kann man nur zwischen drei schlecht lesbaren Texttafeln zappen.
In der Rubrik "Weltuntergang in der Science-Fiction" kann man auf drei Seiten ziemlich belangloses Zeugs über verschiedene Weltuntergangsszenarien lesen.
Das erste und einzige interessante Feature ist "Die Computertricks des Postman". In der englischsprachigen Minidoku (10:38) bekommt man etwas über die Entstehung der Trickeffekte erzählt. Dies beschränkt sich weitgehend auf die Fahrt mit der Seilbahn und die Wettereffekte. Zur englischen Sprache gibt es einige Untertitel, darunter auch Deutsch.
Als letztes Special haben wir dann noch den US-Kinotrailer (3:33), der ebenfalls mit Untertiteln unterlegt ist.
Ansonsten kann man im Hauptmenü auch noch zwischen den drei Sprachen und den sage und schreibe 22 Untertiteln, darunter auch Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte, wählen.
In den Filmtips gibt es sortiert nach Darsteller zwölf Hinweise auf andere Filme wie "JFK" oder "Demolition Man". Wer hier die entsprechenden Trailer erwartet, wird aber enttäuscht werden. Es werden lediglich Miniaturen der Filmplakate gezeigt.
Mein Fazit:
Irgendwie kann man schon verstehen, dass "Postman" einer der größten Kinoflops der letzten Jahre war. Der Film strotzt nur so vor amerikanischem Pathos und zeiht sich teilweise wie Gummi. Aber trotzdem! Mir hat er gefallen.
Ich fand die Geschichte von David Brin richtig gut. Die Idee, dass eine in Trümmer liegende Welt sich an so einer Banalität wie einigen Briefträger wieder in die Höhe zieht, ist gar nicht mal so schlecht.
Dass sich aus den Briefträgern dann eine Art militanter Pony-Express entwickelt, war wichtig, um in den Film Spannung, die auch auf jeden Fall vorhanden ist, hineinzubringen. Daneben hat Costner auch einige gar nicht mal so schlechte Gags und eine richtig schön schmalzige Liebesgeschichte in dieses Endzeitepos verwurstelt. Das Schlachtgetümmel am Ende wirkt dann wiederum wie ein Streifen über den amerikanischen Bürgerkrieg - zumindest sind da doch ganz gewaltige Ähnlichkeiten zwischen dem Bürgerkrieg zwischen Nord und Süd und dem Kampf der antiamerikanischen Holnisten und den Postboten.
Einen Haken hat die Sache aber: der Film ist mal wieder zu langatmig. Es dauert fast eine Stunde, bis der Postman überhaupt zum Postman wird. Man hätte hier doch einiges straffen können, was dann sicherlich nicht so viele Kinobesucher abgeschreckt hätte.
Wie es sich gehört ist natürlich alles schön proamerikanisch und die Briefträger laufen immer schön artig mit ihren kleinen Sternenbannern auf der Uniform durch die Gegend. Als dann die Einwohner von Pineview noch "America the beautiful" trällern, wurde es selbst mir zu viel. Leider hat Costner hier mal wieder vergessen, dass es auch noch etwas anderes als die tugendhaften USA gibt, aber das scheint inzwischen ja normal zu sein.
Das nervt zwar, macht aber der Geschichte an sich keinen Abbruch. Allerdings wird die Handlung auch nicht jedermanns Sache sein. Man sollte sich also im klaren sein, ob man fast drei Stunden eine Kombination aus Liebesfilm, Endzeitstreifen und Western überstehen kann.
Costner und die anderen Schauspieler wirken allesamt ziemlich routiniert und machen ihre Sache ganz gut. Besonders gefallen haben mir Will Patton als größenwahnsinniger Vertreter für Fotokopierer und Olivia Williams. Etwas schwach dagegen wirkte Larenz Tate, dem man die Rolle als Postmeister und Führer nicht so recht abnehmen kann.
"Postman" ist ab 12 Jahren freigegeben. Zwar wird in dem Film auch gemordet und getötet, aber man hat dabei auf detaillierte blutige Szenen oder Gewaltdarstellung verzichtet. Die Freigabe ist also absolut in Ordnung.
Alles in allem ist die DVD für den Preis in Ordnung. Zwar ist das Bonusmaterial ziemlich übersichtlich und der Film hat einige Mankos, aber insgesamt habe ich es nicht bereut, mir den Film zu kaufen. Wem die anderen Costner-Schinken gefallen haben, dem wird "Postman" sicher auch gefallen. Ansonsten sollte man eher vorsichtig sein. Wer sich die DVD gönnt, wird aber auf jeden Fall mit tollen Landschaftsarbeiten und einer tollen Kameraführung belohnt.
ein Testbericht von dreamweb2002-11-03 22:45:26vom 03.11.2002Empfehlung: ja
Der Film Postman mit Kevin Kostner gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Ich habe diesen Film vor Jahren schon im Kino gesehen und nie verstanden, wieso er so von den Kritikern zerrissen wurde. Hier meine Meinung zur DVD Postman.
INHALT
Nach einem verheerenden atomaren Krieg im Jahre 2013 ist die Welt in absolute Gesetzlosigkeit gefallen. Jetzt herrschen die, die Waffen haben. Im Nordwesten der USA wird die Gegend von dem Tyrannnen General Bethlehem (Will Patton) unterdrückt. Er sucht die Dörfer auf und fordert von ihnen Tribut. Das können Lebensmittel, Schmuck aber auch Männer
sein. Denn die nimmt er sich mit, wenn ihm der Tribut der Einwohner nicht ausreicht.
Eines Tages erscheint in einer dieser isolierten Siedungen eine geheimnisvoller Fremder. Er nennt sich nur Postman und behauptet, im Auftrag der neu eingesetzten Regierung unterwegs zu sein. Und er habe den Auftrag, das Postwesen wieder ans Laufen zu bringen. Mit sich bringt er einen Sack mit Briefen, die noch vor dem Krieg geschrieben worden sind. Denn es gilt, die alten Briefe auszuliefern und auch neue Briefe mitzunehmen.
Die Dorfbewohner sind nicht ohne Grund misstrauisch, aber nachdem der Postman Briefe dabei hat, die tatsächlich an Bewohner des Ortes gerichtet werden, kommt Hoffnung und Freude auf. Nur einer bleibt bis zum Ende misstrauisch, das ist der Sheriff der Stadt. Denn er glaubt, dass der Fremde nur irgendwo die Post gefunden hat und sich Essen und Trinken damit ergaunern will. Auf der anderen Seite befürchtet er aber auch, dass jetzt grundlos Hoffnung entsteht. Was der Sheriff nicht ahnt, ist dass er die Wahrheit vermutet.
Der Postman bekommt nicht nur viele Briefe und Päckchen der Dorfbewohner sondern auch eine verheiratete Dorfschönheit erbittet einen ungewöhnlichen Dienst von ihm. Sie möchte ein Kind von ihm, da ihr Ehemann unfruchtbar ist und es mit einem Mann im Dorf Probleme geben könnte. Und so macht der Postman auch die Bekanntschaft der mutigen Abby. Er ist zudem überrascht über das Vertrauen, das die Leute zu ihm haben und die Hoffnung, die sie ihn stecken. Ein junger Mann bittet den Postman zudem, ihn auch zum Postman auszubilden bzw. zu vereidigen. Und so hat auch dieser Ort einen Postman, nachdem der Fremde ihn wieder verlässt. Eine Idee ist entstanden, die Kreise macht.
Kurz nach dem Besuch gerät die schöne Abby in die Fänge des brutalen General Bethlehem. Diesem passt es gar nicht, dass ein Postman den Leuten Hoffnung macht und von einer neuen Regierung spricht. Denn er hält sich für die neue Regierung und Macht. Und somit macht General Bethlehem Jagd auf den Postman, einem Mann, der eigentlich nur zwei Dinge wollte, seine Ruhe und Überleben. Für die einen ist er jetzt Hoffnungsträger, denn der Postman reist tatsächlich mit seiner Post weiter und macht auch anderen Mut. Für die anderen ist er eine Bedrohung, denn nur mit Angst kann General Bethlehem seine Macht behalten.
Während der Postman versucht, seines und Abbys Leben zu retten und sich am liebsten nur einen stillen Ort suchen würde, da finden immer mehr junge Leute den Mut, es ihrem neuen Helden gleichzutun. Und so entsteht schon in kurzer Zeit eine nicht zu unterschätzende Organisation, die den Postman nicht nur verehrt, sondern auch als Postman unterwegs sind und so dafür sorgen, dass die Dörfer nicht mehr so isoliert sind. Ein neues Ärgernis für Bethlehem ist entstanden. Für ihn trägt dafür nur einer die Verantwortung, das ist der Mann, der sich Postman nennt....
MEINUNG ZUM FILM
Postman ist ein sehr spannender Endzeitfilm, also ein Film, der nach dem Holocaust spielt. Vieles wirkt hier sehr realistisch, denn es wird auch immer wieder der Bezug zur Zeit vor dem Atomkrieg gezeigt. Postman ist ein sehr düsterer Film, der aber auch Hoffnung zeigt. Hier geht es eigentlich um einen normalen Mann, der gar kein Held ist oder sein will. Denn der Postman will nur seine Ruhe. Und als er die Idee hat, die alte Post auszutragen, da möchte er nur zu Essen und bestimmt kein Held werden. Und das macht den Film meiner Ansicht nach zu etwas Besonderem, er wirkt glaubhaft.
Mit Postman habe ich hier einen Science Fiction, der auch ein schöner Liebesfilm ein spannender Abenteuerfilm und ein Film, der zeigt, wie sich ein Atomkrieg auswirken könnte. Auch wenn Postman über 170 Minuten läuft, ist er keine Minute langweilig. Man lauert förmlich darauf, wie es hier weitergeht.
Nicht zu vernachlässigen ist hier aber auch der im Film gezeigte Rassismus, der mich an einige Ideen der Nazionalsozialisten im Dritten Reich erinnerte. So fordert General Bethlehem für seine "Armee" bespielsweise immer nur hundert prozent reine Menschen. Menschen negriden oder asiatischen Ursprungs gelten als unrein und zumindestens in Bethlehems Armee als Menschen zweiter Klasse.
Interessant und gut fand ich auch die Person des General Bethlehem, so unsympatisch er auch war. Amüsiert hat mich beispielsweise, dass derjenige, der hier für den Tod vieler Menschen verantwortlich ist und sich in allen Dingen als erbarmungslos herausstellt, vor dem Krieg ein Vertreter für Kopierer war und keinerlei militärische Erfahrung hatte. Und gerade so ein "harmloser" Vertreter entpuppt sich als bösartiger Machtmensch und Tyrann.
Aber besonders faszinierend ist für mich der Postman, also der Mann, der Anfangs nur als Shakespeare bekannt war und später eben der Postman wurde. Kevin Kostner spielt hier diesen Mann, von dem man zwar weiß, dass er nur seine Ruhe will, der aber immer geheimnisvoll bleibt. Und durch den die Dinge eine Wendung nehmen, die niemand vorher glauben oder ahnen würde.
Die Idee mit dem Austragen der Post ist so einfach und doch wieder bedeutend. Ich habe mir nach Sehen des Filmes schon oft Gedanken darüber gemacht. Was beeinflusst wohl ein kleiner Brief, der vom Absender zum Empfänger kommt? Besonders wenn nur über das Wetter oder Geburten geredet wird? Im erstten Moment möchte man sagen, gar nichts. Es sind belanglose Sachen und keine Aufrührereien? Warum also deswegen Panik bekommen oder Hoffnung? Aber wenn man genauer derüber nachdenkt, dann bedeutet es doch viel. Jedenfalls in einer Zeit, in der Menschen nur über andere herrschen, weil sich diese gar nicht ihrer Macht bewusst sind. Ihre Macht durch die Hoffnung einer besseren Zukunft. Und wenn man plötzlich hört, dass regelmässig wieder so etwas wie ein Postdienst stattfindet, dann ist das Hoffnung. Und wohl der erste Schritt in eine geordnete Zivilisation. Und natürlich ist es eine Gefährdung für denjenigen, der nur dadurch existieren kann, weil Chaos herrscht. Und so ist auch verständlich, warum die Idee, Briefe auszutragen, so etwas wie in dem Film Postman bewirken kann.
Besonders gut hat mir aber hier auch die Idee gefallen, dass bestimmte Menschen, eben die jüngere Generation, hier so beeindruckt von dem Postman und dessen Tätigkeit waren, dass sie es ihm nachmachten. Wie ein Schneeballsystem funktioniert das hier in Postman. Ich finde es sehr schön, dass hier nicht eine Einzelperson hier für Rettung sorgt. Sondern dass hier junge Menschen einen Sinn darin sehen, die Hoffnung weiter zu verbreiten und das Kommunikationssystem wieder aufrecht zu stellen. Ich kann mir das so richtig vorstellen. Denn diese jungen Leute, einige würde ich noch als Kinder bezeichnen, wachsen in einer Welt voller Gewalt und Unterdrückung auf. Und so ist es sogar nachvollziehen, warum sie den Postman als Helden verehren und auch ihr Leben riskieren, nur um Briefe auszutragen.
Neben dieser Geschichte beeindruckt mich Postman aber auch durch die Komik, die oft durch das Treffen auf die Vergangeheit in Form von Überbleibseln der Technik, entstanden ist. Einiges wirkt doch sehr ironisch auf mich. Denn oft sind es hier Dinge, die für uns heute sehr wichtig sind, die hier angesprochen werden.
Aber in Postman sind auch herrliche Landschaftsaufnahmen zu sehen. Und so etwas liebe ich persönlich sehr. Schön ist für mich natürlich auch die Liebesgeschichte zwischen Abby und dem Postman. Die junge Frau ist ziemlich intelligent und durchschaut unseren "Held" so sehr schnell. Sie ist auch das, was ich als taff bzw. sehr mutig bezeichnen würde. Der Postman selbst ist eher ein Mensch, der wegrennt. Aber wenn zwei solche Menschen zusammen kommen, dann kann sich vieles entwickeln oder ändern. Und so wird auch der Postman durch Abby beeinflusst.
Schauspieler, Musik und Filminhalt haben mir hier sehr gut gefallen. Postman habe ich jetzt schon mehrmals gesehen und persönlich bin ich sehr froh, mir den Film für 14,90 Euro auch auf DVD gekauft zu haben.
MEINUNG ZUR DVD
Was kann man heute von einer DVD für 14,90 erwarten? Normalerweise bekommt man da ältere Filme, die die wenigsten interessieren. Oder man bekommt Filme aber dabei eben keine Specials. Bei Postman ist das seltsamerweise nicht der Fall. Hier stimmt das Preis- und Leistungsverhältnis.
Ansehen kann man sich Postman auf DVD im 16:9 Bildformat und natürlich auch in PAL. Die Bildqualität ist hervorragend, alles ist hier immer klar und ohne jedwelche Störungen. Auf Wunsch kann man sich Postman in Englisch oder in Deutsch ansehen. Beides natürlich in Dolby-Digital, das hier sehr gut verwirklicht wurde.
Die Specials bieten hier sehr umfangreiche Informationen zum Film, zu den Hintergründen und auch zum Thema Apocalypse-Filme. Das meiste sieht man sich allerdings auf Tafeln an, bei denen man dann mit dem Cursor weiter blättern muss. Sehr gut gefällt mir auch das interaktive Menü, durch das man sich leicht durchschalten kann, um in die Bereiche zu kommen, die einen gerade interessieren.
Die CGI-Route des Postman dagegen zeigt etwas zur Entstehung des Filmes. Hier wird allles in englischer Sprache erklärt, teilweise sieht man einige Filmszenen. Leider gibt es keine Untertitelfunktion in diesem Bereich. Aber wenn man etwas aufpasst, bekommt man hier noch herrliche Informationen zum Film und den Effekten. Dieser Punkt hat mich besonders gefreut, denn solche Informationen wünsche ich mir zu einem Film. Und oft bekommt man selbst bei teuren Filmen diese Dinge heute nicht immer mit auf DVD.
DATEN
Titel: Postman
Originaltitel: The Postman
Land: USA
Jahr: 1997
Genre: Science Fiction, Endzeitfilm
Spielzeit: 170
Regie: Kevin Costner
Darsteller: Kevin Costner, Will Patton, Tom Petty, Giovanni Ribisi, Larenz Tate, Olivia Williams
Drehbuch: Brian Helgeland, Eric Roth
Lit.Vorlage: David Brin
Produzent: Kevin Costner, Steve Tisch, Jim Wilson
Musik: James Newton Howard
Kamera: Stephen F. Windon
Bildformat: Widescreen 2,35:1 (anamorph)
Tonformat: Englisch, Deutsch in Dolby Digital 5.1 / Spanisch Dolby Surround
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Holländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Hebräisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Kroatisch, Deutsch für Hörgeschädigte und Englisch für Hörgeschädigte.
Booklet: nein
Verpackung: Snapper Box
Kapitel: 44 Kapitel
Laufzeit: 170 Min. Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Duale Layer
Anbieter: Warner Home Video
Specials:
Filmtipps
Zusatzinformationen zum Film
USA-Kinotrailer
Special Effects: Die CGI Route des Postmans“
Bildformat: 16:9 (geeignet für alle Bildschirmformate)
FAZIT
Postman ist ein sehr spannender und realistisch wirkender Film mit Kevin Kostner, in dem man eine Welt nach der atomaren Katastrophe kennenlernt. Die DVD Postman bietet über 170 Minuten voll Action, Spannung und Lovestory und zudem noch reichlich Hintergrundinformationen.
ein Testbericht von el-eli2002-03-16 19:20:30vom 16.03.2002Empfehlung: ja
Wir schreiben das Jahr 2013. Nach einem verheerenden Atom-Krieg versinkt die Welt in Anarchie und Chaos. Die Überlebenden weden von dem tyrannischen General Behlehem unerdrückt. Eines Tages erscheint in einer abgelegenen Siedlung ein geheimnisvoller Fremder. Er gibt den Menschen ihre Hoffnung und ihren Willen zum Wiederstand zurück. Doch der Aufstand, der er entfesselt, entgleitet seiner Kontrolle....
Postman ist ein sehr toller Film nur manchmal etwas brutal.
Er handelt über eine Liebesgeschichte und Unterdrückeung des Volks. Es ist ein sehr spannender Film, den man aber nicht kleinen Kindern zeigen sollte.
Kevin Costners Zukunftsszenario erinnert
mit dem einsamen Mann und Kampf an einen alten Western
Ein namenloser Einzelgänger fällt im Jahre 2013 in die Hände von Bethlehem. Nach seiner Flucht erschleicht er sich mit 15 Jahre alten Briefen Unterschlupf in einer Gemeinschaft, der er unbeabsichtigt Trost bietet. Gemeinsam unter seiner Führung wagen sie den Aufstand gegen Bethlehem für eine Erneuerung der Vereinigten Staaten.
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