Taking Lives Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 3.7 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (6/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Spannung, gute Darsteller
Interessante Thematik, viele Überaschungen
Pro: Angelina Jolie und auch die restlichen klasse Schauspieler wie Kiefer Sutherland, Ethan Hawke oder Tcheky Karyo ! Anfangs noch richtig gut, actionreich und spannend !
Spannung, Erotik
Nachteile/Kritik
Logikschwächen, wie bei jedem Thriller
Das Ende
Dann wird er aber leider immer schlechter ! Wenig spannend und weniger dramatisch ! Hatte zuviel erwartet, wurde stark enttäuscht !
Der Film beginnt mit einer Szene in den 80er. Eine junger Mann bringt einen anderen auf der Straße um und nimmt dessen Identität an.
Einige Jahre später. Im kanadischen Montreal treten immer mehr merkwürdige Todesfälle auf. Alle nach den selben Motiven und auf die gleiche Art und Weise.
Polizeichef Leclair muss FBI Agentin Illeana Scott zur Hilfe rufen, um bei diesem Fall zu helfen. Das besondere an ihr ist, dass sie sehr merkwürdige Methoden im Umgang mit den Toten hat. Sie legt sich in die Fundstellen der Opfer, hat Fotos von den Leichen in ihrem Hotelzimmer hängen - sie versucht sich in den Mörder hinein zu versetzen.
Es geschieht ein weiterer Mord, doch diesmal gibt es einen Zeugen. Denn jungen Künstler John Costa. Die Kollegen von Scott Paquette und Duval verdächtigen ihn erst als den Sierenmörder, doch Scott´s Instikt sagt, dass er nur Zeuge ist - und sie hat Recht!
Scott`s Methode ist erfolgreich und sie kommen dem Mörder immer weiter auf die Spur, bis sie wissen wer er ist.
Doch es geschiehen immer mehr Dinge, die zeigen, das irgendetwas nicht stimmt.
Der Film "Taking Lives" lebt von Überraschungsmomenten. Sowohl mitten drin geschehen Dinge, die ganz plötzlich kommen, als auch am Ende - Das Ende ist sehr überraschend. Ich wahr ziemlich geschockt als ich den Film gesehen habe und bin immer wieder erstaunt.
Angelina Jolie - Illeana Scott Ethan Hawke - John Costa Kiefer Sutherland - Martin Ashby Olivier Martinez - Joseph Paquette Jean-Hugues Anglade - Emil Duval Tchéky Karyo - Hugo Leclair Gena Rowlands - Rebecca Asher
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das DNA Labor (4 Original-Dokumentationen): Die Kunst der Zusammenarbeit, Die Profilerstellung eines Regisseurs,
Zeugenaussagen, Teile eines Puzzles
Ein sehr guter Film, in dem vorallem Angelina Jolie brilliert! Die Story ist sehr interessant, teilweise vorausschauend, die Schauspieler sind grandios und auch die Drehorte sind anders, wie bei anderen "Hollywood Filmen".
Es gibt einige Schockmomente, die einige aus dem Stuhl fallen lassen können.
mami_online, 10.05.2005
festgestellt, dass die Beschreibung geklaut ist. Siehe z.B. unter http:www.film.demoviecontent.phpid1475. Das kannst du so nicht machen. Wenn du schon einfach kopierst, dann weise uns Leser wenigstens darauf hin, dass dieser Teil des Berichts nicht v
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ich töte... für dein Leben
ein Testbericht von fantagirlie2010-01-22 18:06:44vom 22.01.2010Empfehlung: ja
Angelina Jolie ist nicht irgendjemand in Hollywood. Für meinen Teil gehört sie zu den besonders interessanten Schauspieler, was ihre Art der Gestik ist. In allen Filmen versprüht sie ihren ganz eigenen Esprit und Charme. Ob die Leistung schließlich gut ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Leider muss ich zugeben, dass mich der „DVD Wahn“ erst in den letzten paar Monaten gepackt hat. Die DVD ist erst seit ein paar Wochen in meinen Besitz, da ich eigentlich kaum Thriller anschaue. Doch Mrs. Jolie hat mich in ihren Bann gezogen. Dem entsprechend kaufte ich unter anderem die DVD bei Amazon.de für 5,97 Euro.
Entdeckt habe ich Angelina im Film Tomb Raider und fand sie schon damals ausgesprochen faszinierend. Ihre Artikulation ist einmalig. Mrs Jolie versteht es, aus ruhigen Konstellationen blitzschnell herauszukatapultieren und in actionreiche Situation zu kommen. Diese thrillerhafte Inszenierung mit Ethan Hawke hat viele interessante Eigenschaften, die unbedingt angeschaut werden sollten.
Die DVD
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Darsteller: Angelina Jolie, Ethan Hawke, Kiefer Sutherland
Regisseur(e): D.J. Caruso
Komponist: Philip Glass
Studio: Warner Home Video - DVD
Erscheinungstermin: 3. September 2004
Produktionsjahr: 2004
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Hebräisch
Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
Freigegeben ab 16 Jahren
Spieldauer: 99 Minuten
Qualitativ gab es keine Probleme, was Ton, Klan und Bild angeht
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Die Story kurz zusammengefasst
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Illeana Scott (Angelina Jolie), hat es mit einem ganz besonders psychopathischen Serienmördern zu tun. Sie wird aus Washington eingeflogen, als auf einer Montrealer Baustelle eine übel zugerichtete Leiche ausgebuddelt wird. Ein Serienmörder, der die Identität seiner Opfer annimmt, zieht eine Blutspur quer über die kanadische Landkarte
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Meinung...
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Das Drehbuch stammt von Jon Bokenkamp und basiert auf dem Roman Taking Lives von Michael Pye aus dem Jahr 1999, der sogar 2004 den Golden Trailer Award gewann. Ein attraktiver Film, der von Aufregung und Action geprägt ist. Die Handlung spielt im behütenden, harmlos wirkenden und vielfältigen Montreal. Die Suche erstreckt sich durch den gesamten Film, ohne einen wirklichen Anhaltspunkt auf den Täter zu haben. Junge, selbstsicherer Agent aus Amerika trifft auf einen besonderen Killer. Die Treffen sind gespickt mit raffinierten Verfolgungsstrategien, Rivalen innerhalb der eigenen Reihen und verschiedenen Geschichtsfassetten. Agent Scott ist eine selbstsichere Polizistin, die an ihre Fähigkeiten glaubt. Für sie gibt es nur eines - den Täter schnappen. Der Beruf ist ihr Lebensinhalt, vor allem der aktuelle Fall hat sie in ihren Bann gezogen. Trotz ihrer Selbstsicherheit, strahl Agent Scott eine besondere Ruhe aus, die sie sehr reserviert wirken lässt. Wie der Name des Films schon sagt - Leben nehmen. Ein Serienkiller verunsichert seit ca. 20 Jahren die Gegend um und in Montreal. Er übernimmt die Identität seiner Opfer und lebt ihre Leben weiter. Nach meiner Meinung kann man diese Atmosphäre mit die in Tomb Raider vergleichen. Die Arbeit lässt Miss Scott nicht los, nicht einmal beim Abendbrot. Visuelle Eleganz gibt dem Film eine optische Klasse. Der Prolog ist ausgesprochen geglückt, sehr atmosphärisch und verspricht Unterhaltung pur.
Von Anfang an hatte ich
ein ungutes Gefühl. Irgendetwas stimmt in der gezeigten Story nicht, doch nach und nach präsentierte sich ein Bild. Die Art der Erzählung ist ausgesprochen interessant. Es ist ein Thriller mit moralisch, seelische und physische Wirkung. Die Dialoge wirken zu größten Teils charismatisch und ruhig, das von plötzlichen Wandlungen abgelöst werden können. Das macht den Film auch so spannend. Das plötzliche auftauchen einer Leiche oder den Täter selbst. Unterstrichen werden diese psychotischen Werdegänge von durchdachten klassischen Musiktönen. Hier zeigt sich für mich schon, dass nicht nur die außergewöhnlichen Schauspieler brillieren. Der ganze Film hat Besonderheiten, die nicht in vielen Verarbeitungen zu finden sind. Zum einen die Nahansichten auf Personen oder Dingen, oder auf Körperteilen, wie die Augen. Wie ich schon oben gesagt habe, ich kenne mich mit Thrillern nur wenig aus.
Die Clous kommen auf jeden Fall zum richtigen Augenblick. Insgesamt fällt mein Feedback sehr positiv aus. Die Geschichte stellt sich sehr spannend dar. Vor allem aber hat die Handlungsstränge überzeugten mich. Unterstrichen wird der Inhalt von den einzelnen Zusammenspielen der Charaktere. Diese wirken keineswegs überdreht oder höhnisch. Die Kleinigkeiten setzen dem Ganzen die Krone auf. Oftmals reicht ein einziger Blick aus, um echte Spannung zu verursachen. Es ist eine nachhaltige Story, die viel Empfindung und Handlung mitbringt. Der gesamte Film zeigt sich sehr selbstbewusst, Klischees werden aufgenommen und behandelt. Immer wieder spürt man ein gewisses Gefühlsbild zwischen den unterschiedlichen Charakteren, egal ob es zwischen den Hauptfiguren ist oder „nur“ Nebendarsteller sind. Das Gefühl, das an der Suche was nicht stimmt, bleibt fast bis zum Schluss. Nach meiner Menung agieren die Hauptdarsteller gut miteinander, was im übrigen auch auf den Rest der Crew zutrifft. Besonders Gina Rowlands macht als die kaltherzige Mrs. Asher eine ziemlich gute Figur. Wie man schon aus meinen Lobgesängen hört, sind alle Schauspiel großartig. Alle Darsteller machen den Film zu einen atmosphärischen Hochgenuss.
Fazit
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Der gesamte Film ist scharfsinnig inszeniert, mit brillanten Schauspielern gespickt und überaus spannend dargestellt. Insgesamt muss ich sagen, dass der Film keine wirklichen Schwächen aufweist. Man sollte ihn nur nicht mit anderen - ähnlichen - Filmen vergleichen. Nach meiner Meinung leben große Werke vom Gefühl an sich und lassen dabei Schwächen zu. Genau dieser Punkt erfüllte sich konsequent. Doch trotz der oberflächlichen Vorstellung von den einzelnen Phasen, muss ich sagen, dass das Konzept sehr gut gestaltet wurde. Angelina spielt die Rolle, wie üblich, sehr hingebungsvoll und authentisch.
Wer ein Fan von ihr ist, wird begeistert sein.
Ihre üblichen pointierten Dialoge übertreffen Mimik und Gestikdarstellung. Am Anfang folgt nebenbei auch noch etwas Witz. Vor allem in der ersten Zeit der Suche. Doch die meiste Zeit erstreckt sich eine unheimliche Unruhe, die ich mir aber nicht erklären konnte... Bis zum Schluss. Ethan Hawke brilliert als charismatischen Künstler. Die Chemie zu den Agentin stimmt und entwickelt sich Nach und Nach zu etwas festem. Wirklich gut gefallen haben mir aber die Schockszenen am Schluss, was mich selbst etwas überraschte. Für meinen Teil kann ich nur sagen, einer der besten Filme, den ich je gesehen habe. Doch muss ich gestehen, dass meine Meinung vor allem auf Angelina Jolie zurückzuführen ist. Diese Frau hat etwas mystisches an ihrer Spielweise. Mimik und Gestik unterscheiden sie konsequent von anderen Schauspielern in Hollywood. Insgesamt ist es keine leichte Kost, durch die bestimmte und komplizierte Handlungsstränge. Schwierige Themen, wie Bluttat, Instinkt Sex und Liebe werden durchleuchtet und verarbeitet.
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Revan24, 28.01.2010
Sehr ausführlich gecchrieben, alles drin was man braucht und ich fand den Film ziemlich gut, wobei "Der Knochenjäger" noch besser war ",
Bunny84, 23.01.2010
Sehr Hilfreich. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. Lg Bunny84
ein Testbericht von kleenerknuffi2006-06-01 08:08:57vom 01.06.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, gute Darsteller...Nachteile/Kritik: Logikschwächen, wie bei jedem Thriller
Nichts fasziniert viele Menschen so sehr, wie es Serienmörder tun. Und so verwundert es niemanden, dass sich auch Hollywood immer wieder mit Filmen diesem Thema widmet.
Zwei der wohl erfolgreichsten und auch besten Filme dieses Genres sind wohl "Das Schweigen der Lämmer" mit Jodie Foster und Anthony Hopkins und "Sieben" mit Brad Pitt und Morgan Freeman.
2004 versuchte der Regisseur D. J. Caruss mit seinem Film "Taking Lives", in dem Angelina Jolie und Ethan Hawke die Hauptrollen übernahmen, an den Erfolg dieser beiden Filme anzuknüpfen. Und auch auf der DVD wird "Taking
Lives" mit den beiden Kinohits verglichen. Doch kann dieser Film wirklich mit diesen beiden Kultfilmen seines Genres mithalten?
Gliederung
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§1) Inhalt
§2) Schauspieler und Filmcharaktere
§3) Serienmörder in der Realität
§4) Serienmörder im Film
§5) Meine Meinung und Fazit zum Film
§6) Infos zur DVD
§7) Bild- und Tonqualität
§8) Meine Meinung und Fazit zur DVD
§9) Gesamtbeurteilung
§1 >>>Inhalt<<<
1983 St. Jovite, Kanada:
Der 16 jährige Martin Asher (Paul Dano) lernt auf einer Reise den gleichaltrigen Matt kennen. Bei einer Reifenpanne stößt Martin den ahnungslosen Matt vor einen vorbeifahrenden Wagen. Dessen Fahrer stirbt sofort und Martin erschlägt den schwer verletzten Matt mit einem großen Stein. Anschließend übernimmt Martin die Identität von Matt und alle Welt glaubt die Leiche von Matt wäre die von Martin.
2004 Montreal, Kanada:
Bei der kanadischen Polizei taucht eine ältere Dame auf, die sich als Mrs. Asher (Gena Rowlands) vorstellt und dem Beamten erzählt, sie hätte ihren Sohn Martin gesehen, der angeblich seit 19 Jahren tot ist. Nun hat sie Angst, da Martin sehr gefährlich sei.
Zur gleichen Zeit findet ein Arbeiter auf einer Baustelle die Leiche eines Mannes in den 30ern. Die Polizei von Montreal bittet die, durch ihre intuitiven und unkonventionellen Ermittlungsmethoden bekannte, Top- Profilerin Illeana Scott (Angelina Jolie) vom US- amerikanischen FBI um Hilfe. Wovon der ermittelnde Polizeibeamte Paquett (Oliver Martinez) nicht sonderlich begeistert ist.
Dann wird eine weitere männliche Leiche gefunden. Doch diesmal kann der Täter sein Werk nicht vollenden, da er von dem Maler James Costa (Ethan Hawke) überrascht wird.
Bei der Untersuchung der Wohnung des Opfers finden die Ermittler einen weiteren männlichen Toten im ungefähr gleichen Alter, wie das letzte Opfer. Und wie bei dem vorherigen Opfer wurden auch die Kreditkarten von diesem noch nach seinem Tod benutzt.
Illeana vermutet, dass es sich bei dem Killer um Martin Asher handelt, der nach ihrem Täterprofil ein so genannter "Identitätsräuber" ist. Er tötet seine Opfer, um danach ihre Identität anzunehmen, bis ihm dieses Leben wieder zu eng wird und er ein weiteres Mal für eine neue Identität morden muss.
Und es scheint so, als wäre die Identität von James Costa die nächste, die Martin leben will.
Zugleich merkt Illeana, dass sie sich in James verliebt hat und es ihm ganz offensichtlich nicht anders geht. Doch ihre Bitte, sich von dem Fall zurück zu ziehen, wird ihr von ihrem Vorgesetzten in diesem Fall nicht stattgegeben.
Wird Illeana James vor dem Killer schützen können?
Und wird es ihr gelingen den Serienmörder zu fassen?
§2 >>>Schauspieler und Filmcharaktere<<<
Angelina Jolie (geb. 04.06.1975 in Los Angelas, Kalifornien, USA als Angelina Jolie Voight) spielt in "Taking Lives" die FBI Profilerin Illeana Scott, die nach Montreal kommt, um der kanadischen Polizei bei der Suche nach einem Serienkiller zu helfen.
Angelina Jolie (Leben und Lieben in LA [1998], Der Knochenjäger [1999], Durchgeknallt [1999]- Oscar als beste Nebendarstellerin, Tomb Raider [2001], Mr. + Mrs. Smith [2005]) spielt ihre Figur kühl, unnahbar und intelligent Sie wirkt dabei immer glaubhaft.
Angelina Jolie ist immer wieder in anderen Filmgenres und Filmcharakteren zu sehen und kann dabei immer wieder überzeugen. 2000 erhielt die talentierte Schauspielerin ihren ersten Oscar als beste Nebendarstellerin für "Durchgeknallt", wo sie an der Seite von Winona Ryder brillierte. Der Golden Globe für diese Rolle war bereits ihr dritter in Folge (1999: Gia - Beste Hauptdarstellerin in einer TV Serie; 1998: George Wallace - Beste Nebendarstellerin in einer TV- Serie).
Angelina Jolie engagiert sich sehr für die Länder der dritten Welt. Sie spendet jedes Jahr große Teile ihrer Gagen an Hilfsprojekte und reist selbst vor Ort um dort mitzuhelfen. Seit 2001 ist sie "Botschafterin der guten Hoffnung" des UNHCR (UN- Hochkommisar für Flüchtlinge)
Zu ihrem Vater, dem Hollywoodschauspieler Jon Voight, der die Familie verließ, als sie ein Jahr alt war, hat sie bis heute noch keinen engeren Kontakt mehr. 2005 lernte sie bei den Dreharbeiten zu "Mr. + Mrs. Smith" Schauspielkollege Brad Pitt kennen und lieben. Dieser ließ sich wegen ihr von Schauspielerin Jennifer Aniston nach knapp fünf Jahren Ehe scheiden. Im Dezember 2005 adoptierte er ihre beiden Adoptivkinder Maddox und Zahara und ihm Juni 2006 erwarten sie ihr erstes gemeinsames Kind.
Ethan Hawke (geb. 06.11.1970 in Austin, Texas, USA) spielt in "Taking Lives" den Maler James Costa. Dieser hat den Serienkiller bei seinem letzen Mord überrascht und scheint dessen nächstes Opfer zu sein. Er verliebt sich ganz offensichtlich ziemlich schnell in die FBI Agentin Illeana Scott.
Ethan Hawke (Reality Bites- Voll das Leben [1994], Gattaca [1997], Hamlet [2000] Training Day [2001], Lord of war [2005]) spielt seine Rolle sehr gut und die verschiedenen Facetten seines Filmcharakters völlig glaubwürdig.
Ethan Hawke hat trotz schauspielerischen Talents nie den wirklich großen Durchbruch in Hollywood geschafft. Und das, obwohl er bereits mit Größen, wie Denzel Washington, Angelina Jolie und Nicholas Cage zusammen vor der Kamera stand. Für seine Leistung in "Training Day" wurde er für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert, ging aber leer aus.
Ethan Hawke ist seit 1998 mit seiner Schauspielkollegin Uma Thurman, die er bei den gemeinsamen Dreharbeiten zu "Gattaca" kennen lernte verheiratet und hat zwei Kinder mit dieser. Uma Thurman hat nach einem Seitensprung ihres Mannes und dem vergeblichen Versuch der beiden ihre Ehe zu retten, die Scheidung eingereicht.
Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Angelina Jolie und Ethan Hawke in "Taking Lives" stimmt und der Zuschauer spürt regelrecht die Anziehungskraft, die zwischen Illeana und James herrscht.
§3 >>>Serienmörder in der Realität<<<
Als Serienmörder bezeichnet man Menschen, die in zeitlichen Abständen, an unterschiedlichen Orten mindestens drei Morde begehen. (Als Massenmörder hingegen werden Menschen bezeichnet, die mindestens 4 Menschen zur gleichen Zeit ermorden. Z. B. Amokläufer oder auch Kriegsverbrecher wie Hitler, Stalin, usw.) und in deren Tötungen oft eine sexuelle, lustorientierte Bedeutung hineininterpretiert werden kann. Die Taten von Serienmördern sind oftmals sadistisch und können Folter und Vergewaltigung (vor oder nach dem Tod) beinhalten. Zudem haben die meisten bekannten Serienmörder ein gewisses Schema nach dem sie morden. Die meisten Serienmörder morden in den USA und sind dort meist männlich (es gibt auch weibliche Serienmörder, diese sind aber eher selten), und weiß. Das Geschlecht ihrer Opfer entspricht überwiegend, dem ihrer sexuellen Neigung. Zudem sind sie häufig in ihrer Kindheit Opfer sexueller Gewalt geworden. Vielen Serientäter begehen bereits in ihrer Kindheit sadistische Taten, indem sie Tiere und andere Kinder quälen.
Serienmörder kennen kein Mitleid, keine Hemmungen und auch keine Reue. Es ist ihr fehlendes Mitgefühl, das sie zu solch brutalen und monströsen Taten treibt. Denn erst diese geben ihnen das Gefühl, dass sie wirklich leben.
Meist begehen sie ihren ersten Mord unter 30 Jahren und sobald diese Hemmschwelle gefallen ist, ist eine spätere Rehabilitation in die Gesellschaft unmöglich, da sie ihrer Sucht dem Töten nichts mehr entgegensetzen können und immer wieder dann morden, wenn sich die Phase der emotionalen Abkühlung dem Ende zuneigt und der Zwang zum Töten in ihnen zu groß wird.
Das FBI hat Serienmörder in zwei Kategorien eingeteilt.
Zum einen gibt es den Serienmörder der geplant vorgeht. Dieser ist meist intelligent, hat eine feste Arbeit und eine Familie. Er hatte eine gute Kindheit, ist sozial angepasst und Familie, Freunde und Nachbarn beschreiben ihn als äußerst liebenswerten und höflichen Menschen, denen man eine solche Tat niemals zugetraut hätte. Diese Täter verstecken die Leichen ihrer Opfer und der Fundort der Leichen ist nicht der Tatort. Ihre Opfer haben sie vorher ausgewählt und ausgekundschaftet. Zudem verfolgen sie die Ermittlungen der Behörden in den Medien.
Dann gibt es noch die planlosen Serienmörder. Diese haben eine niedrige Intelligenz, keine feste Arbeit und Probleme mit Beziehungen. Sie hatten eine schwere Kindheit und leben zurückgezogen. Sie lassen ihre Opfer offen liegen und der Fundort der Leiche ist meist der Tatort. Ihre Morde geschehen meist spontan. Sie verfolgen die Ermittlungen der Behörde nicht.
Zu den bekanntesten Serienmördern gehören:
Ted Bund (USA), der zwischen 1974 - 1978 mindestens 28 junge Frauen (diese konnten identifiziert, mit ihm in Verbindung und ihm die Schuld nachgewiesen werden. Die Anzahl seiner Opfer wird auf 35-60 geschätzt, gestanden hatte er kurz vor seiner Hinrichtung über 100) in den US- Bundesstaaten Washington, Utah, Colorado, Oregon, Idaho und Florida tötete. 1989 wurde Bundy auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.
Ed Gein (USA), der in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts mindestens zwei Frauen ermordete und Gräber schändete. Er fertigte sich aus Leichenteile Gesichtsmasken, Kleidungsstücke und Sitzbezüge. Ed Gein wurde 1957 als nicht schuldfähig in eine Psychiatrie eingewiesen, in der er bis zu seinem Krebstod 1984 blieb. Die Taten des Ed Gein waren Vorlage für 15 Hollywoodfilme (wie z. B. "Psycho" und "Das Texas Kettensägen Massaker"). Zudem basiert die Figur des Serienmörders "Buffalo Bill" aus dem Film "Das Schweigen der Lämmer" auf Ed Gein.
Fritz Haarmann (Deutschland), der Anfang des 20. Jahrhunderts mindestens 24 Jungen durch einen Biss in den Hals getötet hat und deshalb auch der Vampir von Hannover genannt wurde. Haarmann wurde 1925 mit dem Fallbeil hingerichtet.1995 wurde der Fall Harrmann als "Der Todmacher" mit Götz George in der Hauptrolle verfilmt.
Jack the ripper (England), der wohl berühmteste Serienmörder tötete von August bis November 1888 fünf Prostituierte. Ob allerdings alle fünf Frauen die Opfer des Rippers waren, ist bis heute umstritten. Zudem wurde bei einem duzend anderer Angriffe auf Frauen Jack the Ripper vermutet. Auch die Identität des Mörders ist bis heute, trotz vieler Untersuchungen und Vermutungen der letzten fast 130 Jahre, ungeklärt.
Charles Manson, der 1968 eine Sekte gründete und den Sieg der Afroamerikaner über die Weißen im Jahre 1969 vorhersagte. Da diese aber auf Grund ihrer Rasse nicht in der Lage wären sich selbst zu führen, würden sie ihn zu ihrem Anführer und den Herrscher der Welt machen. Als die vorhergesagten Rassenunruhen nicht eintraten lässt er seine Sektenmitglieder Morde an den weißen Reichen und Berühmten Hollywood verüben, um diese den Afroamerikanern in die Schuhe zu schieben. Dies sollte von Seiten der Weißen zu Lynchmorden führen, welche wiederum zu Rassenunruhen führen sollte. Der brutalste Mord ist wohl der an der hochschwangeren Sharon Tate (damalige Frau von Regisseur Roman Polanski), der die "Manson Familie" zuerst 37 Mal in den Babybauch stachen und sie dann qualvoll hinrichteten. Bekannt sind auch die mit dem Blut der Opfer an die Wand geschriebenen Worte "Pigs", ""Death to pigs" und "Healter Skelter". Charles Manson, um den in den letzten 30 Jahren ein regelrechter Kult entstanden ist (wie krankhaft sind denn manche Menschen) sitzt seit 1969 im Gefängnis und alle Gnadengesuche wurden bisher abgelehnt.
Aileen Wuornos ist eine der wenigen weiblichen Serienkiller. Die lesbische Prostituierte tötete mindestens sieben ihrer Freier. Als Verteidigung gab sie vor Gericht an, dass sie von diesen vorher vergewaltigt wurde, was ihr aber vor Gericht nicht geglaubt wurde Aileen Wuornos wurde 1992 zum Tode verurteilt und 2002 mit der Giftspritze hingerichtet.
§4) >>>Serienmörder im Film<<<
Sowie viele Menschen von dem Mythos Serienmörder fasziniert sind, so liefert auch Hollywood immer wieder Filme über Serienmörder. Zum Teil Filme über die echten Täter, Figuren die auf diesen basieren oder aber auch komplett erfundene.
Zum einen gibt es die Filme, die man am ehesten noch als "Dokumentationen" ansehen könnte, da sie der Wahrheit wohl noch am nächsten kommen.
So gibt es über das Leben und Morden von Ted Bund u. a. "Alptraum des Grauens" [1986] und "Bundy" [2002].
"John Christie- Der Frauenwürger von London" [1970], "Dahmer" [2002], "Ed Gein" [2001], tragen die Namen der Serienkiller bereits in ihrem Filmtitel.
Der Vampir von Hannover Fritz Haarmann wurde von Götz George 1995 in "Der Totmacher dargestellt.
Und "Helter Skelter- Die Nacht der langen Messer"[1976] handelt von Manson und den Morden seiner Sekte "Manson Family".
Am bekanntesten ist wohl "Monster" über das Leben und Morden der Serienmörderin Aileen Wuornos, aus dem Jahre 2003, mit Charlize Theron in der Hauptrolle. Die Schauspielerin bekam für ihre Leistung den Oscar als beste Hauptdarstellerin.
Dann gibt es Filme, die auf echten Serienmördern basieren und diese entweder selbst benennen oder aber auch diese nur für die Filmfiguren als Vorbild nehmen.
Der Hollywoodfilm "From Hell" mit Johnny Depp als ermittelnder Polizist nimmt sich dem Mythos von Jack the Ripper an. Doch da die Morde nie aufgeklärt und die Identität des Rippers nie gelüftet wurde, ist dieser Film mehr Spekulation, als denn die Wirklichkeit, auch wenn Jack the Ripper wirklich existiert und Morde begangen hat.
In "Das Schweigen de Lämmer" begegnet uns mit "Buffalo Bill" ein Serienmörder, der junge Frauen ermordet, um sie zu häuten und sich damit eine neue Haut zu schneidern, die er über seine alte ziehen kann. Vorbild für ihn war Ed Gein, der sich aus Leichenteilen u. a. Gesichtsmasken machte.
Ed Gein war auch Vorbild für Leatherface in "Das Texas Kettensägenmassaker" und Norman Bates in "Psycho".
Zu guter Letzt gibt es dann noch die Serienmörderfilme, die erfunden sind.
Einer der besten des Thrillergenres ist "Sieben" mit Brad Pitt und Morgan Freeman in den Hauptrollen. Der Serienkiller in dem Meisterwerk von David Fincher ermordet seine Opfer nach den sieben Todsünden.
Ein weiterer Kultfilm dieses Genres ist "Das Schweigen der Lämmer" in dem uns neben "Buffalo Bill" dem Häuter auch noch der Psychiaters Hannibal Lecter begegnet. Dieser tötet seine Opfer und benutzt dann ihre Organe und Fleisch, um ein "leckeres" Essen zu kochen. Dabei ist er von den beiden Serienkillern des Films der intelligente.
Auch in Philipp Noyces Verfilmung des Jeffrey Deaver Romans "Die Assistentin", als "Der Knochenjäger" mit Denzel Washington und Angelina Jolie in den Hauptrollen geht es um einen Serienkiller. Dieser ermordet seine Opfer nach den Morden in einem alten Buch.
Und Ashley Judd muss sich als Profilerin in "Twisted- Der erste Verdacht" mit einen Serienmörder herumschlagen, der einen ihrer ehemaligen Liebhaber nach dem anderen ermordet. Was dazu führt, dass sie Anfangs selbst unter Verdacht gerät.
Zu den Serienmörderfilmen gehören eigentlich auch die Teenieslasher "Scream", "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast" und "Düstere Legenden", sowie die "Freitag der 13."-, "Halloween"- und "Nightmare on Elm Street"- Reihen.
5 >>>Meine Meinung und Fazit zum Film<<<
"Taking Lives"ist ein spannender und solide gemachter Psychothriller, der den Zuschauer eineinhalb Stunden gut unterhalten kann, ohne dabei Längen aufzuweisen.
Laut DVD Hülle ist es ein Serienkillerthriller im Stil von "Das Schweigen der Lämmer" und "Sieben". Im Grunde genommen stimmt dies sogar. In allen drei Filmen geht es um Serienkiller, die auf ihre eigene krankhafte Art, den Zuschauer auf eine morbide Art und Weise faszinieren können. Doch leider kommt "Taking Lives" nicht ganz an seine großen Vorbilder heran. Denn bei "Das Schweigen der Lämmer" und "Sieben" ist die jeweilige Atmosphäre des Films viel dichter, sie wirken düsterer, die Taten und Motive des Killers sind in noch tiefere Abgründe der Menschlichen Seele begründet. Und auch die Schauspieler in den beiden anderen Filmen haben eine viel größere Ausstrahlung und ihr Spiel wirkt intensiver, als in "Taking Lives" (auch wenn die Schauspieler auch hier ihre Arbeit gut machen).
Dass der Serienmörder hier ein so genannter "Identitätsräuber" ist, fand ich sehr interessant, da ich dies bisher noch in keinem Film gesehen habe. Und irgendwie war für mich, als psychologischer Laie, die Erklärung,, warum Martin über zwanzig Jahre lang immer wieder Männer in seinem jeweiligen Alter tötete, um ihre Identität anzunehmen, gar nicht mal so unlogisch. Martin, der noch einen Zwillingsbruder hatte, wurde von seiner Mutter nie geliebt. Stattdessen verwöhnte und bevorzugte sie immer seinen Bruder. Dadurch empfand er sich selbst als wertlos und nicht liebenswert. Und deshalb erträgt er es keinen Augenblick er selbst zu sein. Stattdessen sehnt er sich nach dem normalen Leben, das in seinen Augen seine Opfer führen. Und er tötet sie, um ihr Leben zu leben. Dabei wirkt er wie eine Schlange, die sich immer dann häuten muss, wenn ihr das alte Schuppenkleid zu klein geworden ist. Denn genauso wechselt er seine Identität, wenn er es in der vorher genutzten nicht mehr länger aushält. Und wie ein Ritual wirkt es, wenn er die Gesichter seiner Opfer bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Ob er dies nur tut, damit die Polizei seine Opfer nicht identifizieren kann oder etwa, weil er nur dann die Identität vollends übernehmen kann, wenn er demjenigen, den er getötet hat, mit dieser Tat seine Identität auslöscht, weiß wohl nur er selbst.
Doch tief in seinem Inneren scheint er entweder zu wollen, dass ihn jemand davon abhält weiter zu morden oder aber er glaubt auch, durch seine vielen Identitätswechsel, unbesiegbar zu sein. Vielleicht ist er durch seine auf jeden Fall vorhandene Intelligenz und trotz seines Gefühls der Unzulänglichkeit so überheblich, dass er glaubt, dass nichts und niemand ihn aufhalten oder sogar fangen könnte. Hat er vielleicht am Ende einen "Überheblichkeits- Unterlegenheitskomplex"? Denn wieso sollte er sonst sein vorletztes Opfer auf einer Baustelle vergraben? An einem Platz, an dem man durch die dortigen Bauarbeiten mit der größten Wahrscheinlichkeit in kürzester Zeit das Opfer finden wird.
Der Zuschauer erlebt mit, wie Martin sein erstes Opfer, den 16 jährigen Matt tötet. Dieser wechselt bei einer Autopanne den Reifen, während ein Wagen die Landstraße in Richtung des liegen gebliebenen Wagens fährt. Für einen Augenblick scheint Martin ihn warnen zu wollen. Doch dann sagt Matt einen Satz, der wohl Martin dazu bringt die letzte Hemmung, einen Mord zu begehen, zu verlieren. "Die erste (Schraube) ist immer die schwerste. Danach geht es ganz leicht." Und irgendwie ist dieser Satz von Matt wie eine Metapher für den Kampf, den der junge Martin innerlich mit sich auskämpft. Denn für ihn bedeutet dieser Satz wohl eher: Der erste (Mord) ist der schwerste. Die (Morde) danach gehen ganz leicht. Und so stößt Martin, den völlig ahnungslosen Matt vor das vorbeifahrende Auto und erschlägt den Schwerverletzten dann mit einem großen Stein.
Martin auf der Ferse ist die ebenso intelligente, wie auch attraktive und kühle FBI Profilerin Illeana Scott. Diese wird von ihren kanadischen Kollegen, wegen ihrer unkonventionellen Ermittlungsnethoden (so finden die beiden ermittelnden Beamten sie in der Grube liegen, in der das letzte Opfer des Killers vergraben war. Damit versucht sie den Täter zu verstehen.) belächelt. Doch gerade diese Arbeitsweisen und ihre Intuition sind es, die sie so erfolgreich machen.
Dabei ist sie in jeder Lage professionell. Als sie schließlich merkt, dass sie sich in den Zeugen James Costa verliebt hat, will sie sich deshalb aus dem Fall zurückziehen. Doch dies lehnt Leclaire, der Chef der Polizei von Montreal, ab. Und so versucht sie ihre Arbeit weiterhin gut zu machen, ohne sich von ihren Gefühlen (die Angst, dass James das nächste Opfer des Killers sein könnte und das es wirklich passieren kann, dass sie ihn durch seine Ermordung verliert) beeinflussen zu lassen.
Gut gemacht fand ich in "Taking Lives" auch die Auflösung über die Identität des Serienmörders, sowie das nicht ganz so typische Finale. Leider wirkt beides, so wie auch bei anderen Thrillern, nur beim ersten Sehen so gut, da später der Überraschungseffekt nicht mehr vorhanden ist.
Schauspielerisch wurde mit Angelina Jolie und Ethan Hawke eine gute Wahl getroffen. Sie können zwar keine Glanzleistung wie Jodie Foster und Anthony Hopkins in "Das Schweigen der Lämmer" abliefern, machen ihre Sache aber gut. Angelina Jolie spielt ihre Rolle mit einer Mischung aus Kühle und Verletzlichkeit und kann dabei immer überzeugen. Ethan Hawke spielt James Costa, wie man sich einen Künstler vorstellt. Ein klein wenig schüchtern und sensibel. Dabei kann er in den verschiedenen Facetten seines Filmcharakters überzeugen. Auch stimmt die Chemie zwischen den beiden. Der Zuschauer kann die unterschwellige erotische Anziehungskraft zwischen den beiden Hauptfiguren spüren. Aber auch die prominenten Nebendarsteller Oliver Martinez (Untreu [2002], S.W.A.T. [2003]), als kanadischer Polizist Joseph Parquet, Jean- Hugues Anglade (Nikita [1991], Killing Zoe [1994], Maximum Risk [1996]), als dessen Kollege Duval, Tcheky Karyo (Der Patriot [2000], Blade II [2002], The Core- Das Innere des Kerns [2003]), als dessen Vorgesetzter Hugo Leclaire und Kiefer Sutherland (Young Guns [1988], Flatliners [1990], Die Jury [1996], Nicht auflegen [2003] und Fernsehzuschauern bekannt als Jack Baur in der TV-Serie "24"], als undurchsichtiger Hart können in ihren jeweiligen Rollen überzeugen.
Die Musik von "Taking Lives" besteht aus instrumentalen Stücken von Philip Glass und U2´ s "Bad" Diese wirken immer passend zu den jeweiligen Filmszenen und können so zur Spannung und der Atmosphäre des Films beitragen.
Die Schauplätze des Films sind sehr unterschiedlich, haben aber zum größten Teil eines gemeinsam. Sie wirken trostlos und düster und können so zur Atmosphäre und Spannung von "Taking Lives" beitragen.
"Taking Lives"kann ich jedem empfehlen, der Psychotriller mag. Er ist spannen und gut, auch wenn er es nicht ganz schafft an seine Vorbilder "Das Schweigen der Lämmer"und "Sieben"heran kommt.
§6 >>>Infos zur DVD<<<
Originaltitel: Taking Lives
USA: 2004
FSK: 16
Spieldauer: 99 Minuten
Studio: Warner Bros.
Kapitel: 28
Preis: ca. 9,99 - 12,99 Euro
Darsteller:
Illeana Scott (Angelina Jolie)
James Costa (Ethan Hawke)
Hart (Kiefer Sutherland)
Paquett (Oliver Martinez)
Leclair (Tcheky Karyo)
Duval (Jean- Hugues Anglade)
Mrs. Asher (Gena Rowlands)
Young Asher (Paul Dano)
Regie: D. J. Caruso (Drop Zone [1994], Gegen die Zeit [1995])
Drehbuch: Jon Bokenkamp (Blairwitch Project 2 [2000])
Buch: Michael Pye
Produzenten: Mark Canton (Red Planet [2000], Godsend [2004])
Bernard Goldmann (Der Chaoten- Cop [1990], Corinna, Corinna [1994])
David Heyman (Harry Potter 1-4)
Musik: Philip Glass (Candyman [1992], Das geheime Fenster [2004])
Schnitt: Anne V. Coates (Erin Brockovich [2000], Untreu [2002])
Kamera: Amir Mokri (Auge um Auge [1996], Bad Boys II [2003])
Untertitel für Hörgeschädigte:
Deutsch, Englisch, Italienisch
Extras:
Alle Extras sind in Englisch mit deutschem Untertitel
I. DNA-Labor (4 Original Dokumentationen)
Die Dokumentationen können an einem oder aber auch getrennt abgespielt werden.
1) Die Kunst der Zusammenarbeit (ca. 5:00 Minuten)
Hierbei handelt es sich um Interviews mit Cast und Crew, sowie Aufnahmen von den Dreharbeiten von "Taking Lives".
Der Zuschauer erfährt unter anderem, dass es bei dem Film weniger um die Frage ging wer der Serienmörder ist, sondern, warum er die Morde überhaupt begeht. Zudem haben die Macher von "Taking Lives" eng mit Profilern und Polizeiberatern zusammen gearbeitet, um die Untersuchungen im Film so real wie nur möglich wirken zu lassen.
Dieses Extra fand ich ganz interessant, dass man einige Informationen zu den Dreharbeiten von "Taking Lives" erhält.
Interessant
2) Die Profilerstellung eines Regisseurs (ca. 6:30 Minuten)
Dieses Extra beinhaltet Interviews mit Cast und Crew, sowie Aufnahmen von den Dreharbeiten. Dabei wird versucht dem Zuschauer die Arbeit eines Regisseurs, sowie die Schwierigkeiten, die dieser für die Realisierung eines solchen bewältigen muss, näher zu bringen. Zudem erfährt der Zuschauer, welche Symboliken der Regisseur verwendet hat, um die unterschiedlichen Gefühle der Filmcharaktere zu zeigen.
Dieses Extra war sehr interessant, da der Zuschauer hier einiges über die Regiearbeit, die Metaphern dieses Films und die Bedeutung der Großaufnahme der Augen der Filmcharaktere, erfährt.
Interessant
3) Zeugenaussagen (ca. 6:30 Minuten
Bei diesem Extra handelt es sich um Interviews mit Cast und Crew, sowie Aufnahmen von den Dreharbeiten von "Taking Lives".
Dabei erfährt der Zuschauer einiges über die unterschiedlichen Figuren des Films. So übernimmt hier die Figur der Profilerin Illeana den Part, den in den meisten Filmen von Männern übernommen wird. Und der Stellenwert der Figur des Malers Costa ist zu vergleichen mit dem, die normalerweise von Frauen übernommen wird.
Auch dieses Extra bietet wieder interessante Informationen. Diesmal über die verschiedenen Filmcharaktere.
Interessant
4) Teile eines Puzzles (ca. 3:40 Minuten)
Hierbei handelt es sich um Interviews mit Cast und Crew, Aufnahmen von den Dreharbeiten, sowie Filmausschnitt aus "Taking Lives". Der Zuschauer erfährt, warum Anne V. Coates als Cutterin engagiert wurde und wie diese arbeitet.
Ich empfand es als interessant einmal zu sehen wie ein/e Cutter/in arbeitet (denn es kommt auch viel auf den Schnitt an, ob ein Film nun im Gesamtbild gut ist oder nicht).
Interessant
II. Nicht verwendete Szenen (ca. 11:50 Minuten)
Hierbei handelt es sich um Erweiterungen schon vorhandener Szenen.
Das Fehlen dieser fällt während des Sehens des Films "Taking Lives" nicht weiter auf. Außerdem sind sie auch nichts wirklich Besonderes und ihr Belassen im Film hätte keine positiven Auswirkungen auf dessen Gesamtbild gehabt.
Durchschnitt
III. Original US- Kinotrailer (ca. 2:20 Minuten)
Der obligatorische Kinotrailer, der fast auf jeder DVD zu finden ist. Für mich ist er mehr Werbung für den Film, denn ein wirkliches Extra. Zudem ist dieser hier auch noch in Englisch, ohne deutschen Untertitel.
Durchschnitt
IV. Verpatzte Szenen (ca. 2:50 Minuten)
Hierbei handelt es sich um die Aufnahmen von Versprechern und anderen Patzern der Schauspieler bei den Dreharbeiten von "Taking Lives".
Diese Aufnahmen sind lustig und haben mir gut gefallen. Ich sehe immer wieder gerne solch Aufnahmen, da sie den Zuschauer immer wieder (Ausnahmen gibt es auch hier) zum schmunzeln und lachen bringen können. Hier hätten es auch ruhig ein paar mehr sein können.
Lustig
§7 >>>Bild- und Tonqualität<<<
Die Bildqualität der DVD zum Film "Taking Lives" ist sehr gut und scharf. Der Kontrast ist, auch in dunkleren Szenen, von denen es hier thrillertypisch einige gibt, sehr gut. Auch die Farbintensität ist nicht zu beanstanden. Beim Sehen des Films fielen keine Bildfehler auf.
Die Tonqualität der DVD zum Film "Taking Lives" ist sehr gut und glasklar. Die Dialoge und die Filmmusik sind (bis auf eine Szene in einem Club) ungefähr gleichlaut, so dass eine ständige Lautstärkenregulierung während des Sehens des Films nicht notwenig ist. Die vorderen und hinteren Boxen sind gut aufeinander abgestimmt.
§8 >>>Meine Meinung und Fazit zur DVD<<<
Die DVD zum Film "Taking Lives" verfügt über eine sehr gute Bild- und Tonqualität und einiges interessantes Bonusmaterial. Hierbei gefiel mir das "DNA- Labor" mit den vier Original- Dokumentationen am Besten. Lustig fand ich die "Verpatzen Szenen", von denen es ruhig ein paar mehr hätten sein können. Nur Durchschnitt empfand ich die "Nicht verwendeten Szenen" und den "Original US- Kinotrailer".
Die DVD ist zudem noch fast überall günstig zu erwerben.
§9 >>>Gesamtbewertung<<<
Der Film "Taking Lives" selbst erhält von mir, wegen der Spannung und er guten Darsteller, sowie der guten Atmosphäre des Films 3,5 von 5 Punkten.
Die DVD zum Film "Taking Lives" selbst erhält von mir, wegen der sehr guten Bild- und Tonqualität, dem teilweise interessanten Bonusmaterial, sowie dem günstigen Preis 4 von 5 Punkten.
Dies ergibt in der Gesamtbewertung 4 von 5 Sternen.
Den Kauf der DVD kann ich für unter 10 Euro empfehlen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Euch allen noch einen schönen Tag.
...
PaterBrown, 16.03.2007
...recht interessant war in Deutschland ja auch der -reale- Fall des sogenannten quotHammermördersquot, der nur in Zusammenhang mit Banküberfällen bzw. der Vorbereitung dazu tötete und sich später als Polizist herausstellte :-
Django006, 01.06.2006
ein echter Top Bericht heute, was ja doch sehr selten ist. Sehr gut beschrieben, Inhaltlich absolut Informativ. Ist zwar kein Film den ich mir ansehen würde, aber ist ja auch egal. lg Alan
lara03, 01.06.2006
wenn ich könnte, würde ich Dir hier ein bh geben! Bei ciao waren meine bhs für heute auch schon vergeben, obwohl es Dein Bericht verdient hätte. LG
ein Testbericht von smylyatan2006-03-28 17:57:53vom 28.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Interessante Thematik, viele Überaschungen...Nachteile/Kritik: Das Ende
Heute schreibe ich über die DVD "Taking Lives". Ich bin ein großer Fan von Ethan Hawke und habe mir aus diesen Grund die DVD für 12,99€ bei Saturn gekauft.
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Filmdaten
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Land: USA
Jahr: 2003
Genre: Thriller
Regie: D. J. Caruso
Drehbuch: Hillary Seitz & Jon Bokenkamp
Darsteller: Angelina Jolie (Illeana Scott), Ethan Hawke (Costa), Kiefer Sutherland (Hart), Gena Rowlands (Mrs. Asher), Olivier Martinez (Paquette), Tcheky Karyo (Leclair), Jean-Hugues Anglade (Duval), Paul Dano (Young Asher), Justin Chatwin (Matt Soulsby)
FSK: 16
Länge: 103 Min.
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Story
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Illeana Scott (Angelina Jolie) arbeitet als Profilerin für das FBI. Sie schaut sich Tatorte; Leichen und
Beweise an und kann dann Aussagen über die wahrscheinliche Herkunft, Bildung, Alter oder den Beruf des Täters machen. Sie kann ein genaueres Täterprofil erstellen, mit dessen Hilfe Polizei/FBI... versuchen können, den Täter zu überführen.
Mittlerweile ist sie sehr erfolgreich und weiss die Polizei einmal keinen Rat mehr, ist ihr Können gefragt.
Man beordert sie nach Montreal, wo sie bei der Aufklärung einer Mordserie Aufschluss geben soll. Die hiesigen Polizisten sind nicht gerade begeistert, sie wollen den Fall allein lösen und berauchen dazu nicht die Hilfe einer Frau vom FBI!
Illeana hat nach kurzem auch die Theorie, das der Mörder die Identität seiner Opfer annimmt und sich wie ein Chamäleon durch sein eigenes Leben bewegt. Niemand weiss, wer er eigentlich ist.
Der Museumsangestellte John Costa (Ethan Hawke) behauptet, er habe den Täter gesehen, was ihn zum Lockvogel macht. Kein Mörder hat es gern, wenn es noch lebende Zeugen gibt, die ihn vielleicht überführen könnten.
Die Art und Weise, auf die Agentin Scott ermittelt, macht dem örtlichen kanadischen Polizeiteam eher Angst und sie fühlen sich von ihr bedroht. Sie arbeitet gern allein und unorthodox. Sie legt sich in das Grab des Opfers und versucht zu fühlen, was passiert ist. Etwas zu mystisch, zumindest für die Polizisten.
Zudem hat sie eine Liebesaffäre, die ihren Instinkt und ihre Sinne stark verwirren, so dass sie sich ihres Wissens selber nicht mehr sicher ist.
Wer ist hier nun der Verdächtige und wer ist es nicht? Wieso hat der Fall plötzlich mit ihrem Leben zu tun?
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Eigene Meinung
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Der Film ist sehr spannend, man kriegt zu Anfang Einblicke in den Anfang der Mordserie. Der Killer ist noch sehr jung und handelt unüberlegt. Jahre später ist er ein Profi geworden und hinterlässt so gut wie keine Spuren. Er akzeptiert seine Identität nicht und nimmt deshalb die von den Getöten Personen an. Er bezahlt deren Steuern und legt sogar die Polizei rein, denn es ist Costa, der der Killer ist, doch keiner merkt es. Zusammen mit Agent Scott und den französischen Polizisten jagen sie jemanden, auf den der Killer den Verdacht gelenkt hat! Mit Ethan Hawke hat der Regisseur eine gute Wahl getroffen, er wirkt nicht zu dominant und man würde ihn nie als gefährlich einstufen. Er entwickelt vermeindliche Gefühle zu Agent Scott, die sich von der Arbeit ablenken lässt, und so kann der Killer fliehen. Angelina Jolie spielt eine Karrierefrau, die nichts außer ihre Arbeit kennt. Als John Costa in ihr Leben tritt, hat sie zum ersten Mal das Gefühl, frei zu sein. Sie wird ausgenutzt, und als ihr das bewusst ist, zieht sie sich komplett vom Job zurück.
Nur das Ende ist ein bisschen blöd, natürlich musste es ein Happy End haben. Es ist sogar schon ein bisschen Kilscheehaft! Ich möchte nicht zuviel verraten, nur dass sie nachher den Killer fassen.
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Extras
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Sehr schön sind die Entfallenden Szenen. Es sind ungefähr 5, in englischer Sprache und detschem Untertitel. Die Qualität ist sehr gut und die Szenen sind recht lang. Sie sind wohl nciht sehr wichtig, aber man erfährt noch etwas mehr über den Killer und die Agentin.
Außerdem gibt es noch Outtakes mit Musik unterlegt. Es wird viel gelacht, da man einige Szenen erst nach dem fünften Versuch hinkriegt.
Sonst gibt es noch das Übliche, Trailer, Filmografie und eine interessante Dokumentation mit Interviews von dem Regisseur und den Darstellern.
Ich bin begeistert von dem Film, er hat sehr viele überaschende Wendungen und eiine schöne Atmosphäre. Er lässt den Zuschauer falsche Schlüsse anstellen, wer der Killer ist, man kriegt erst zu Ende des Filmes den wahren Killer raus. Die Thematik ist interessant, und ich frage mich ob es auch in Wirklichkeit solche Leute gibt. Nur das Ende ist nicht gut geworden, es muss nicht immer ein Happy End sein. Deswegen vergebe ich 4 gute Sterne.
...
LucaDickmops, 30.03.2006
ich kenn Buch und Film, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass beide nicht so viel miteinander zu tun haben, sind aber beide klasse
MarkusH18, 28.03.2006
Toller und informativer Bericht, deshalb ein quotsehr hilfreichquot! Weiter so!! Gruß Markus!!
ein Testbericht von Volker1112005-10-29 13:58:17vom 29.10.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Erotik...Nachteile/Kritik: Glaubwürdigkeit
DVD Taking Lives
¤¤¤ Vorwort ¤¤¤
Auch wenn die Urlaubszeit für mich eher die Zeit des Bücherlesens ist, so mag ich dennoch hin und wieder zwischendurch einen spannenden Thriller- oder Horrorstreifen in der Regel per DVD anschauen, vorzugsweise nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr.
Die Auswahl zuvor treffe ich häufig über die Internetseiten diverser DVD-Verleiher (über einige habe ich hier ja auch schon berichtet ( ;-) ), auf denen man eine Kurzbeschreibung aber auch die Meinung der Nutzer lesen kann.
Desweiteren werde ich auch auf CIAO/YOPI oder DOOYOO auf Filme aufmerksam, die in meine Erwartungshaltung passen oder
einfach etwas Besonderes, etwas Anschauenswertes darstellen. Nun, Taking Lives gehört eher in die erste Kategorie, da auf den Meinungsforen nicht sehr bekannt.
Angelina Jolie als FBI Profilerin erweckte meine Neugier und soviel sei vorweggenommen, sie gehörte neben Gena Rowlands aus meiner Sicht zu den Pluspunkten des Films. Na ja, bin wahrscheinlich männlich voreigenommen.
¤¤¤ Inhaltsanriss ¤¤¤
Im Vorspann bzw. der Einführung des Filmes treffen zwei junge Männer an einem Busbahnhof aufeinander. Nach einer Buspanne beschließen sie, sich zusammen ein Auto zu leihen. Während dieser gemeinsamen Fahrt sorgt man sich eher um den Schüchternen, Introvertierten der beiden jungen Männer. Um so überraschender und schockierender wirkt dann der Mord des unscheinbaren jungen Mannes an seinem selbstbewusst auftretenden, teilweise schon überheblichen Reisepartner, vor allem auch die finale Brutalität bei der Umsetzung.
Im Film gibt es einen Schnitt. Jahrzehnte(!) später ist die Polizei in Montreal einem Serientäter auf der Spur, der die Gesichter seiner Opfer bis hin zur Unkenntlichkeit mit einem Stein zermanscht.
Als erneut eine Leiche aufgefunden wird, diesmal scheint es einen Augenzeugen zu geben, wird die Profilerin Spezial Agent Illeana Scott (Angelina Jolie) zur Hilfe angefordert.
Schwierig gestaltet sich die Vernehmung des Augenzeugen ( Ethan Hawke ), der durchaus verdächtig wirkt, andererseits aber nicht ins entworfene Profil passt, wobei er vorrangig durch einen weiteren, dringend Tatverdächtigen auch entlastet zu sein scheint.
Ein weiterer Mord trägt die Merkmale des Serienkillers und die Ermittler vermuten, der Zeuge James Kostan könnte das nächste Opfer werden, da entsprechende (für meinen Geschmack etwas überdeutliche) Hinweise gefunden entdeckt werden.
Zwischen der Profilerin und dem Hauptzeugen bahnt sich eine Beziehung an, derentwegen sie auch vom Fall entbunden werden will. Doch der Leiter der Ermittlungen weist dieses zurück, weil er auf ihre Dienste meint nicht verzichten zu können. Als die Situation um den Hauptverdächtigen (Kiefer Sutherland) eskaliert, alles auf die Unschuld, ja auf die akute Gefährdung des Hauptzeugen hinweist, kann die Profilerin dem drängenden Werben James Kostans nicht mehr widerstehen, auch aus dem Schuldgefühl heraus, ihn ungerechtfertigt verdächtigt zu haben.
So, mehr gibt ´s vom Inhalt nicht, denn mindestens zwei überraschende Wendungen warten noch und sollen für die Spannung erhalten bleiben.
¤¤¤ Wertung ¤¤¤
In meinem Inhaltsanriss bin ich aus verschiedenen Gründen nicht auf die Mutter des Serientäters, hervorragend gespielt von Gena Rowland, eingegangen.
Sie gibt eigentlich der Polizei frühzeitig wertvolle Hinweise, doch wie so oft klappt deren interne Kommunikation nicht. Statt Kooperation herrscht Konkurrenzdenken, gegenseitiges Misstrauen, Suche nach Schuldigen statt nach Problemlösungen, Personenfixierung statt Sachorientierung. Doch so ist es ja leider auch überwiegend meinen Erfahrungen nach in der Realität.
Erschreckend und faszinierend zugleich ist die Motivation des Serienkillers. Er sucht sich nach einigen Jahren (entsprechend seiner körperlichen Weiterentwicklung) jeweils eine neue Identität, häutet sich quasi wie eine Schlange. Er wächst aus dem bisherigen ICH heraus und braucht eine neue Identität. Daher auch die Unkenntlichkeit seiner Opfer, deren Leben er übernimmt, solange bis er wieder eine neue Identität „braucht“.
Von der individualpsychologischen Begründung, nie eine eigene Identität durch die Zurückstellung hinter einen wesentlich beliebteren Zwllingsbruder entwickelt zu haben, halte ich allerdings nichts.
Wie dem auch sei, einiges scheint mir in der polizeilichen Ermittlungsarbeit nicht besonders überzeugend zu sein. Da es sich um einen neueren Film handelt, auch was die zeitliche Dimension des fiktiven Falles betrifft, wäre z.B. ein DNA – Vergleich der Mutter und ALLER in Frage kommenden Verdächtigen mehr als naheliegend gewesen.
Hier sollten wohl eher die Effekte, die doppelten Böden bewahrt werden, als dass man die Story wasserdicht gestaltet hätte.
Den Schluss, ob nun realistisch oder nicht, halte ich von der Idee und Ausführung her wieder für recht gelungen, zumindestens stimmig mit der inneren Logik des Handlungsaufbaus.
Von den Schauspielern her haben mir besonders gut Angelina Jolie, Gena Rowlands, Ethan Hawke und Kiefer Sutherland als unsympathischer, extrem gewalttätiger Hauptverdächtiger gefallen.
Bild- und Tonqualität empfand ich als sehr gut.
Die Einzelmerkmale der DVD sind:
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1) Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Von den Extras konnte mich am ehesten das DNA – Labor überzeugen, doch bin ich kein Freund diverser DVD – Extras, es sei denn, sie bieten wirklich etwas Originelles, Besonderes. der Film bleibt mir mit 90% oder mehr die Hauptsache in der Bewertung. Die DVD ist meiner Meinung nach mit 9,99 Euro bei amazon.de oder ab 7,98 bei anderen Anbietern, gebraucht um 4 Euro, einen Kauf wert und erhält von mir 4 von 5 Punkten.
Also, wer gute Nerven hat, die Mischung aus Erotik und Nervenkitzel mit einigen auch härteren Szenen schätzt, dem kann ich diese DVD nur empfehlen, freigegeben ab 16 Jahren. ;-)
moniseiki, 25.03.2006
Ich lese gerne zurück
Liebe grüße moniseiki
Cicila, 31.10.2005
Der erste Bericht den ich von dir lese und ich bin begeistert, denn nun weiß ich ziemlich viel und weiß zumindest, dass ich den Film sicher auch einmal sehen will. Toll! So was ist doch wünschenswert -
Liebe Grüße, Jungschreiberin Cicila
der_Baer, 29.10.2005
sehr unterschiedliche Berichte, die ich zu diesem Film schon gelesen habe ... deiner ist sehr fundiert, sh
Normal werden sie Spannender, dieser Langweiliger!
ein Testbericht von Skywalkeratwork2005-10-29 12:42:14vom 29.10.2005Empfehlung: ja
Vorteile:
Pro: Angelina Jolie und auch die restlichen klasse Schauspieler wie Kiefer Sutherland, Ethan Hawke oder Tcheky Karyo ! Anfangs noch richtig gut, actionreich und spannend !
...Nachteile/Kritik: Dann wird er aber leider immer schlechter ! Wenig spannend und weniger dramatisch ! Hatte zuviel erwartet, wurde stark enttäuscht !
Vorwort
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Es lief vor Kurzem auf Premiere der Film "Taking Lives" und da ich von dem Film schon viel gehört hatte, wollte ich ihn unbedingt mal sehen. Daher passte mir gerade die Zeit und ich entschied mich mal gegen Babylon 5 und für diesen Thriller. Ob es sich gelohnt hat, das werdet Ihr erfahren, zumindest waren meine Erwartungen schon ziemlich hoch was diesen Film angeht. Und ehrlich gesagt ging ich anfangs davon aus, das es ein Horrorfilm ist und kein Thriller, so kann man sich täuschen :-)
Kurze Infos zum Film
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Also beim
Amazon.de kostet die DVD nur noch 9,99 Euro, allerdings muss ich sagen, ich bin froh diesen Preis nicht gezahlt zu haben, deshalb ist es derzeit ganz praktisch mit Premiere. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren und er hat eine Laufzeit von genau 99 Minuten. Die DVD ist am 3. September 2004 erschienen und die Produktion war ebenfalls in diesem Jahr. Regie führte hier D. J. Caruso, der auch schon für den Film The Salton Sea verantwortlich war. Die Musik stammt von Philip Glass und der Untertitel dieses Films lautet "Für dein Leben würde er töten". Es handelt sich wie so oft um einen Film aus den USA und einzuordnen ist er in das Genre Thriller!
Die Schauspieler
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Kie fer Sutherland
Ethan Hawke
Angelina Jolie spielt Illeana Scott
Tcheky Karyo
Gena Rowlands
Jean-Hugues Anglade
Olivier Martinez
Paul Dano
Richard Jutras
Alex Sol
Kiefer Sutherland spielt schon einmal mit und wer die Serie 24 kennt, der wird wissen wer damit gemeint ist, jedoch habe ich noch nie eine Folge davon komplett gesehen. Zudem war er in Dark City oder auch in Nicht auflegen zu sehen, ist also ein bekanntes Gesicht, das kann man sagen, eigentlich wie viele der Schauspieler in diesem Streifen. Nicht zu verachten ist da die Hauptdarstellerin Angelina Jolie, letztes Mal noch gesehen in Alexander und auch die Hauptrolle in Tomb Raider. Einfach eine super sexy Frau, mehr kann man nicht sagen und Männer mögen sicherlich nicht nur ihre wunderschönen Lippen :-) Weiter geht es mit Ethan Hawke und er ist mir noch in Erinnerung geblieben vor allem aus Training Day an der Seite von Denzel Washington, er hat aber auch schon in Filmen wie Gattaca oder Before Sunrise mitgespielt. Das reicht aber lange noch nicht, denn es folgt gleich noch Tcheky Karyo, den ich noch aus Wing Commander kenne sowie Der Patriot oder Kiss of the Dragon, den ich seit ein paar Tagen zu Hause habe. Gena Rowlands hatte ich zuletzt gesehen in The Mighty und Olivier Martinez aus S.W.A.T. - Die Spezialeinheit. Also jede Menge bekannter Namen, die diesen Thriller schon aus dem Grund sehenswert machen, doch auch empfehlenswert??
Die Handlung
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Seit sehr langer Zeit treibt sich in Montreal ein Serienkiller herum und die örtliche Polizei hat es schon fast aufgegeben, ihn zu fassen. Aus dem Grund holen sie sich nach langer Zeit einmal Hilfe vom FBI, auch wenn einige Mitarbeiter nicht gerade erfreut darüber sind. Illeana Scott wird auf diesen Fall angesetzt und wird anfangs noch belächelt, doch nach einiger Zeit zeigt sich, der Fall macht Fortschritte. Zudem verliebt sie sich ein wenig in den einzigen Zeugen, was anfangs noch zu kleineren Problemen führt. Doch nach und nach konzentriert sie sich wieder auf den Fall und weiß so langsam, wie der Serienkiller denkt...
Denn er tötet Menschen und nimmt anschließend deren Identität an und das hat er nun schon bei vielen Menschen gemacht. Daher kann man schon eine Art Spur bzw. eine Denkweise feststellen, doch leider kann man nicht sagen, wer denn wohl der Nächste sein wird. Und natürlich darf ihr neuer Liebhaber eine wichtige Rolle in dem Ganzen spielen, denn plötzlich ist er nicht mehr nur Zeuge, sondern auch Gejagter. Der Serienkiller hat es nun auf ihn abgesehen und möchte nun seine Identität...
Im Grunde kann ich hier auch nicht mehr viel zur Handlung verraten, sonst ist die Spannung ja komplett weg. Ich finde sowieso, das er in meinen Augen gar nicht so spannend war wie für einen Thriller erwartet, aber das ist sicherlich auch Geschmackssache. Es lag sicherlich auch mal wieder an meinen hohen Erwartungen das ich letztlich enttäuscht worden bin, doch wenn schon kein Horror, dann habe ich Spannung erwartet und hier leider nicht sehr oft gefunden!
Meine Meinung
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Wie schon erwähnt, habe ich sicherlich schon bessere Thriller gesehen, deshalb bekommt dieser hier im Vergleich auch nur ein "Mittel" als Bewertung. Zwar kann ich ihn noch gerade so weiterempfehlen, doch das liegt sicherlich auch viel an den klasse Schauspielern, die in diesem Streifen mitspielen. Ich bin ziemlich enttäuscht muss ich sagen, hatte ich doch so hohe Erwartungen gehabt. Zwar hatte ich gedacht es wäre ein Horrorfilm, doch als ich nach kurzer Zeit gesehen habe es ist doch ein Thriller, habe ich meine Erwartungen doch etwas umgestellt. Und anstatt Spannung und Dramatik, habe ich nicht viel davon hier aufgefunden. Vor allem die Spannung bleibt hier doch sehr stark aus, klar wird es zum Schluss hin immer sehr spannend, doch das ist hier auch relativ. Wie gesagt gefallen mir wenn überhaupt die Schauspieler richtig gut, insbesondere Angelina Jolie. Die Musik ist auch angemessen dramatisch, aber auch sonst ist die Inszenierung nicht sonderlich überraschend, bis vielleicht auf das Intro des Films. Dort geht es gut zur Sache ist aber leider zu kurz um besser bewerten zu können. Daher bin ich auch froh, ihn auf Premiere gesehen zu haben, sonst hätte ich ihn mir irgendwann womöglich noch ausgeliehen oder gekauft. Daher erwartet entweder nicht zuviel oder schaut ihn euch erst gar nicht an :-) Vielen Dank für das Interesse an meinem Bericht, euer Top-Agent Sky!
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Volker111, 29.10.2005
Nichts für ungut, aber DVD und Premierefassung sind zweierlei. Der Film ist eine USA-Kanadische Produktion, was ja auch inhaltlich Montreal deutlich wird. Gekauft wird er überall unter dem Genre Thriller. Ansonsten kann man natürlich immer verschiedener
marina71, 29.10.2005
da hab ich doch eben eine ganz andere Meinung gelesen! Muss ihn wohl selbst mal sehen! lg
feldhase, 30.10.2005
Oh, wie schade... Ein sehr hilfreicher Bericht. LG vom Feldhasen