Trainspotting - Neue Helden
Der Alltag von Junkie Mark Renton (Ewan McGregor) dreht sich einzig und allein um die Beschaffung der Droge. Er und seine Freunde Sick Boy, Spud und Begbie fristen ein anarch-isches Dasein am Rande der Gesellschaft.
Renton ist ganz unten angekommen. Doch sein Zug ist noch nicht ab-gefahren.
Als ein Freund an Aids stirbt, zieht der obsessive Heroinabhängige die Notbremse. Er will ohne die Droge auskommen. Doch seinem Freundeskreis kann Renton nicht so leicht entkommen.
„Trainspotting ist ein absoluter Kultfilm mit surrealen Effekten und bunt gemischtem Soundtrack.
Sehr realistische Darstellung aller Geschehnisse und dies sehr gut gespielt von
Ewan McGregor.
In diesem Film wird das wirkliche Ausmaß der gefährlichen Droge Heroin
gezeigt. Ich hoffe, dass dieser Film viele Jugendliche über die harten Drogen aufklärt, denn mit denen ist nicht zu spaßen.
Erscheinungsjahr: 1996
Regie: Danny Boyle
Darsteller: Ewan McGregor, Ewen Bremner, Jonny Lee Miller, Kevin McKidd, Robert Carly
Spieldauer: 94 min
Bonus: Vorfilm „The Lounge Bar von Harry Sinclair,
englischer Kommentar des Regisseurs,
interactive Menüs, Biografien, Trailer, Interviews.
Meiner Meinung nach ein perfekter Film! Als ich diesen Film zum ersten Mal gesehen habe
wurde es mir ganz komisch im Magen und ich wusste, dass ich nie harte Drogen ausprobieren
werde. Aber die Freigabe des Filmes würde ich erst so ab 13 Jahren geben.
Ich habe die DVD zum Film Trainspotting vor etwa 2 Wochen bei ebay für 9 € inklusive Versand erhalten. Das ist meines Erachtens auch ein fairer Preis für solch einen krassen Film.
Normalerweise kostet er im Laden so um die 15 € trotz seines mittlerweile verangeschrittenen "Alters"
Dieser Film kam 1996 auf den Markt und er wurde in Großbritannien produziert. Die Regie führte Danny Boyle und Darsteller sind unter anderem Ewan McGregor, Ewen Bremner, Jonny Lee Miller.
Soll heißen, dass es sich hierbei eher um unbekannte Schauspieler handelt, doch das ist mir eigentlich völlig egal, da diese genau in diesen Film hineinpassen-
Die Story spielt in Schottland. Eine Gruppe von Jugendlichen macht Erfahrungen mit harten Drogen wie Heroin, was auch Age genannt wird.
In diesem Film werden die einzelnen Realitätsflüchte durch die Drogen ungeschönigt dargestellt und man ekelt sich teilweise als Betrachter schon sehr.
Und das ist das gute an diesem Film: Da nichts beschönigt wird, wirkt er sehr realistisch und wirkt deshalb erst recht.
In dieser Personengruppe spielt auch eine aggressiver Alkoholiker mit, der ständig auf Streit aus ist.
Der Film ist ab 16 geeignet und das völlig zurecht. Denn teilweise sind die Szenen und Einstellungen schon etwas krass, aber es gibt auch wirklich gute gemachte Effekte in diesem Film zu erkennen. Dazu zählen auch unzählige optische Täuschungen, in die die Darsteller verfallen, da sie Drogen konsumiert haben.
Die DVD ist ausgestattet mit vielen Features und besitzt das Tonformat 4:3.
Ton: Dolby Digital und Dolby Surround
Sprachen: deutsch
Ländercode: 2 (Europa)
Lauflänge: 90 Minuten
Den Film würde ich das Genre eines Dramas zuordnen, mit aber auch Einflüssen aus einer Komödie.
Auf der Hülle stehte auch völlig zurecht, dass dies der beste Film ist, den es je gab.
Als Beispiel wird folgendes angeführt: "Nimm den besten Orgasmus, den du je hattest nimm ihn mal 1000 und du bist noch nicht einmal nah dran."
Das sagt doch schon alles aus. denn im Film wird diese Äußerung auch einmal getroffen.
Somit gilt zu sagen: Hollywood, du kannst kommen. deine Zeit ist abgelaufen.
Der Film feierte ja auch europaweit einmailgen Erfolg, traf aver auch auf viel Kritik.
ein Testbericht von MOFFt2004-02-07 11:50:33vom 07.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: ein Film, den man gesehen haben muss, Ton und Bild ok, günstige DVD...Nachteile/Kritik: schwache Bonusausstattung der DVD
Von einem Film (DVD), den die schottische Regierung mit Sicherheit gerne aus dem Verkehr gezogen hätte, möchte ich dir in diesem Bericht erzählen ... die Rede ist von Trainspotting, einem Film den man einfach gesehen haben muss, nach einem Roman von Irwine Welsh.
=ALLGEMEINES===
Darf man den Aussagen auf der DVD Glauben schenken, so hat bereits das Buch von Irvine Welsh massig Aufsehen und Empörungen unter der schottischen Bevölkerung und vor allem Regierung hervorgerufen, wobei ich diese Tatsache auch gerne glaube.
Nachdem Trainspotting dann aber auch noch verfilmt wurde, zogen die vier schottischen
Hauptdarsteller und ihr Alltag die Runden und ich denke vielen wird der Film bekannt sein.
Schon mehrmals habe ich Trainspotting gesehen und kürzlich habe ich auch in ebay die DVD sehr günstig ersteigert ... für knapp 4 Euro erwischte ich die DVD, ein toller Preis für einen solchen Film wie ich meine, wenngleich auch die DVD Ausstattung eher schwach ist ...
Die DVD bzw. das Cover ist in schwarz/orange/weiß gehalten und zeigt an der Vorderseite die vier Hauptdarsteller (Sick Boy, Begbie, Renton, Spud), auf der Rückseite ein paar gewohnte DVD- und Inhalt-Infos, sowie Angaben zur DVD selbst ... freigegeben ist Trainspotting gemäß FSK ab 16 Jahren.
=STORY===
In Trainspotting geht es um ein paar Kumpels in einem triesten Vorort von Edinburgh, der Hauptstadt von Schottland. Ihr Leben ist bestimmt von Arbeitslosigkeit, Alkohol, Aussichtslosigkeit und jede Menge Drogen - auch harter Drogen. Gerade in einer Zeit als Aids erst bekannt wurde. So stehlen sich die vier Jungs durchs Leben um ihre Sucht finanzieren zu können, hängen in Pubs herum und überstehen den Tag nur im Drogenrausch.
Auf der einen Seite gibt es die unter ihnen, die sich harte Drogen spritzen, die für sie besser als jeder Orgasmus sind, auf der anderen Seite gibt es einige unter ihnen die Drogen (Heroin, ...) ablehnen, dafür aber andere extreme Schwankungen ausleben.
Es kommt wie es kommen musste, zwei von ihnen werden bei einem Diebstahl erwischt, wobei Spud ins Gefängnis wandelt und Renton noch mal Glück hatte. Doch muss er einen Entzug durchmachen.
Nach einigem Auf und Ab schafft er wirklich den Absprung, wird clean und findet sogar eine Arbeit in London als Makler.
Doch es dauert nicht lange und seine Vergangenheit holt ihn in Form seiner Kumpels wieder ein ...
=EINDRUCK===
Zum Film gibt es nicht viel zu sagen, außer dass ich ihn ziemlich genial finde. Er zeigt knallhart die Realität vieler Personen. Der Film zeigt immer wieder zwei Fronten ... auf der einen Seite die sgn. braven Bürger, die ja sagen zu Lebensversicherung, zum Mittelklasseauto, zum kleinen Haus, ja sagen zum Leben ... auf der anderen Seite die Leute wie Spud, Sick boy, Renton oder Begbie, die sich gegen das Leben entschieden haben --- ihre Gründe? Es gibt keine Gründe, wenn man Heroin hat!
Arbeit ist ihnen ein Fremdwort, so tricksen sie sich mit Diebstahl und Gaunereien durchs Leben um sich Alkohol und Drogen leisten zu können.
Sick Boy, der Filmkritiker, meist gut gekleidet und an der Nadel hängend wird gespielt von Johnny Lee Miller. Er versucht sich als kleiner Gauner, Dealer und hätte auch als Zuhälter Frauen gesucht.
Begbie, der zwar keine Drogen spritzt, dafür aber trinkt und äusserst brutal ist. Sein Kick ist es Schlägereien anzufangen, was auf Grund seiner Grösse etwas verwunderlich ist.
Renton, die Hauptperson, gespielt von Ewan McGregor begleitet einen in Form von Kommentaren durch den Film. Er macht wohl die grössten Veränderungen mit im Film.
Spud ist eher ein Mitläufer, der gekonnt jede Arbeit abwimmelt ohne dass sie ihm die Arbeitslose streichen.
Alle vier spielen meiner Meinung nach sehr gut und bringen deren Drogendillemma gut rüber. Die anderen Personen (Tommy, deren Freundinen und Eltern, ...) spielen eher Nebenrollen, ganz ok, aber nichts was besonders bemerkenswert wäre.
In 113 Minuten bekommt man meiner Meinung nach einen guten Einblick in den Alltag von Personen, die nicht im Sog des braven-Standard-Lebens sind.
Kurz gesagt ein Film, den man auf jeden Fall gesehen haben sollte!
Die DVD hingegen hat mich etwas enttäuscht. Zwar kann man nichts nachteiliges über Bild und Ton sagen, ausser dass dieser nur in Deutsch verfügbar ist. Ebenso mager ist die Sonderausstattung auf der Scheibe.
Da findet man zb. ein paar Junk Dillemmas, einen Monolog zu diversen Screenshots aus dem Film. Ein paar Infos zu den Schauspielern und Machern, aber ebenfalls nur als einfache Textseiten. Abgeschlossen werden die Specials durch ein paar Trailer zu anderen Filmen.
In Summe also eine doch sehr dürftige Ausstattung, von der ich mir um einiges mehr erwartet hätte.
So muss ich an dieser Stelle auch einen Abzug geben.
Zusammenfassend bewerte ich Trainspotting (DVD) als einen Film, den man einfach gesehen haben sollte - ich denke er wird auch in vielen Schulen vorgeführt - ob man Gefallen am Film findet oder nicht ist wohl Geschmacksache ... geliefert auf einer DVD, die zwar von Bild und Ton nichts auszusetzen lässt, das Bonusmaterial jedoch äusserst schwach ist.
Ich hoffe ich konnte Euch wieder einen nützlichen Bericht liefern und bedanke mich fürs Lesen ...
ein Testbericht von heartshh2002-11-16 23:45:16vom 16.11.2002Empfehlung: ja
"Trainspotting - Neue Helden" heißt der Film in Deutschland. Gemeint sind wohl eher die Anti-Helden Renton, Begbie, Sick Boy und Spud.
Trainspotting sollte jeder einmal gesehen haben. Der Film spiegelt das Leben (falls man dies so nennen kann) einer Gruppe drogenabgängiger Jugendlicher in Schottland Metropole Edinburgh wider und zeigt auf, wie sie langsam in den Abgrund schlittern.
Doch was macht diese Jungs genau zu Anti-Helden?
Die Hauptfigur ist Mark Renton (Ewan McGregor - beeindruckende Vorstellung). Er lebt nur noch in einer Welt aus Drogen.
Der Wendepunkt dieser Drogenkarriere in Schottlands Metropole Edinburgh ist
der Tod eines kleinen Kindes.
Die Clique startet ihre Reise in die Welt des Rausches meist in einer heruntergekommenen Wohnung in Leith (Stadtteil von Edinburgh, keine gute Gegend) und eines Abends erstickt das Baby einer jungen Frau, die gerade wie alle anderen in einer anderen Welt war.
Wie sich dann herausstellt ist Sick Boy der Vater.
Jetzt sehen auch die anderen ihr Leben kritischer.
Während des gesamten Films versucht Renton mehrere Male von seiner Sucht wegzukommen.
Er nimmt sich vor, es auf eigene Faust zu schaffen, schließt sich mit allen Dingen die man zum Entzug braucht ein (u.a. Tomatensuppe, Tabletten, Fernseher, Porno-Magazine), aber er schafft es nicht.
Alles was er auf die Schnelle Bekommen kann sind ein paar Zäpfchen.
Da er allerdings von den letzten Tagen Durchfall bekommen hat, muß er dringend auf Klo, wo er seinen "Schatz" verliert und hinterher tauchen muß.
Als er noch einem Ladendiebstahl vor Gericht kommt, darf er nur auf freiem Fuß bleiben, weil er sich bereit erklärt, an einem Methadon-Programm teilzunehmen.
Doch die Sucht gewinnt den teilweise sichtbar harten Kampf. Er steht wieder bei Mother Superior (dem Dealer) auf der Matte und besorgt sich Stoff.
Prompt stürzt er ab und kommt ins Krankenhaus.
Seine Eltern schließen ihn ein und wollen mit dem Sohn einen kalten Entzug.
Selbst nach dem Umzug nach London holt ihn die Vergangenheit in Form seiner beiden Freunde Begbie und Sick Boy ein. Renton hatte sich gerade ein akzeptables neues Leben aufgebaut, als die beiden bei ihm eingezogen sind und dabei waren seine neue Existenz zu zerstören. Durch dieses Erlebnis merkt er, wie weit unten er eigentlich war.
Sie planen einen letzten großen Deal, sie wollen reich durch Drogenhandel werden.
Hierbei wird Renton klar, was für Freunde er hat. Vertrauen, gegenseitige Hilfe - alles nicht vorhanden.
Am Ende flieht Renton mit dem ganzen Geld.
Trotz des äußerst brisanten Themas hat der Film viele komische Seiten. Eine davon ist Spud. Er ist eigentlich immer der dumme Junge, mit dem jeder machen kann, was er will.
Letzlich hat aber auch er Glück, weil Renton ihm einen Teil des Geldes hinterläßt.
Auch eine Liebesgeschichtwe fehlt dem Film nicht.
Auf der Suche nach einer Frau sieht Renton in der Disko Diane und die beiden landen äußerts unkonventionell im Bett.
Am nächsten Morgen geht er zum Frühstück im Glauben, sich in einer WG aufzuhalten. So fragt er Dianes Eltern, wie lange sie denn alle schon zusammen leben.
Diane geht noch zur Schule und Renton fürchtet, dadurch mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Dennoch entwickelt sich zwischen den beiden eine enge zwischenmenschliche Beziehung.
Wenn man mich fragt, an welche Szenen ich zuerst bei dem Film denke, so ist dies der "Tauchgang" Rentons in der "worst toilette of Scotland" und der Absturz vor seinem Krankenhaus-Aufenthalt. Als er zu der Musik von "Just a perfect day" im Teppich versinkt.
Der Film zeigt den harten Aufprall eines Jugendlichen, der versucht, seine verpfuschte Vergangenheit vergessen zu machen.
Er zeichnet ferner das Bild einer Jugendgeneration, die sämtliche Werte der Eltern ignoriert und damit ihrem eigenen Verderben Tür und Tor öffnet.
Zusammen mit der Musik ist der Film, nach einer Romanvorlage von Irvine Welsh, äußerst sehenswert.
...
ein Testbericht von CokeMan212002-11-05 16:00:32vom 05.11.2002Empfehlung: ja
...mulitiplizier in mal 1000 und du bist noch nichtmal nah dran...
So beschreibt Mark Renton den Heroinrausch, den Tag für Tag durchlebt...Doch mehr dazu gibt es in meinem folgenden Bericht.
Inhalt:
*******
1. kurze Inhaltsangabe
2. Die Schauspieler
3. Die DVD
4. Fazit / Eigene Meinung
1. kurze Inhaltsangabe:
***********************
Edinbur gh irgendwann in den 90er Jahren. Die "Freunde" Mark, Spud, Sick-Boy und Begbie leben zu dieser Zeit in der untersten Gesellschaftsschicht der schottischen Stadt. Alle sind arbeitslos und drogensüchtig, bis auf Begbie, der "seinen Körper nie im Leben mit diesem Scheiss vergiften würde". Dafür ist er der gewalttätigste von den
Vieren. Das Leben der restlichen Drei besteht darin, sich irgendwie Drogen zu besorgen, meist ist es hier Heroin, und diese dann natürlich auch zu nehmen. Zwischenmenschliche Beziehungen, Sex und Schlägereien vervollständigen diese Handlungen.
Auch hier muss ich wieder sagen, dass dies schon der gesamte Inhalt des Filmes ist, nämlich die Darstellung mehrerer Drogensüchtiger, die um jeden Preis ihre Drogen haben müssen.
Besonders ist hier, auf welche surreale Weise dies zeitweise dargestellt wird. Natürlich sind dies hier keine "Industrial, Light & Magic" Effekte, wie man sie aus den Star Wars Filmen kennt, dennoch sind sie hier sehr emotional und glaubwürdig beschrieben.
Gerade wenn man die Jungs reden hört, wie es sich anfühlt, wenn man auf einem "soclen Trip" ist, untermalen diese Effekte das schon ganz gut.
Ob und wie die Jungs es schaffen, und welche Abenteuer und Gefahren die Jungs bestehen müssen, werdet ihr sehen, wenn ihr den Film anguckt.
2. Die Schauspieler:
********************
Hervorheben möchte ich hier ganz besonders Ewan McGregor, der mit Trainspotting und der Rolle des Mark Renton seinen großen Durchbruch hatte. Die Rolle spielt er wirklich sehr gut. Um sie mal kurz zu charakterisieren: Mark Renton ist so mitte 20 und drogensüchtig. Er führt ein scheinbar anarchistisches Leben, er "scheisst" auf das System und schreckt natürlich auch nicht vor Straftaten zurück. Er ist, neben Begbie, der erste, der erkennt, dass Drogen niht gut sind und er fasst den für sich schweren Entschluss, den Drogen und somit seinen Freunden den Rücken zuzukehren und damit aufzuhören. Sprich, er befindet sich zu diesem Zeipunkt in einer Zwickmühle.
Dieses Dilemma bringt McGregor hervorragend rüber und er zeigt, dass er ein wirklich sehr guter Schauspieler ist. Ganz besonders gut spielt er diese Gleichgültigkeit und Abstinenz, die er im Rausch der Droge hat. Für mich einer der besten Schauspieler der späten 90er und frühen 2000er. Nicht zuletzt seine Auftritte als Obi Wan Kenobi in den ersten beiden Star Wars Filmen belegen meine Meinung.
Eine weitere gute Darstellung leistet Johnny Lee Miller, der die Rolle des Sick Boy spielt. Vielleicht kennt der ein oder andere Johnny Lee Miller aus dem Film "Hackers". Auch wenn er in Trainspotting nicht den Hauptcharakter ausmacht, gefällt mir seine doch lustige Art des Umgangs mit der Droge sehr gut. Er hat zwar nach Trainspotting noch in einer Reihe von Filmen mitgewirkt, aber leider nicht in so bekannten, dass man ihn ständig auf der Leinwand sieht. Schade eigentlich.
Wenn ich es mir recht überlege, bieten eigentlich alle Schauspieler, sofern sie länger als 5 Minuten zu sehen sind, eine wirklich gute Leistung.
3. Die DVD:
***********
Prinzipiell sehr enttäuschend, weil wirklich kaum Extras vorhanden sind. Weder der englische Originalton noch Untertitel sind hier zu finden. Da die DVD mit 11,99 € wirklich günstig war, kann man das glaube ich auch nicht wirklich verlangen, dennoch ist es schade.
Die Features, sofern vorhanden, im Überblick:
Bildformat: 4:3 Vollbild, also leider auch kein 16:9.
Ton: Dolby Digital, DTS
Sprachen: deutsch
Untertitel: keine
Ländercode: PAL, 2
Genre: Drama
Also vom Umfang her nicht gerade das Non Plus Ultra, aber das Wichtigste ist doch eh der Film und der ist weltklasse.
Die Bild und Tonqualität der DVD ist ganz in Ordnung, meiner meinung nach eher gute VHS-Qualität...
4. Fazit / Eigene Meinung:
**************************
Ich muss gestehen, als ich Trainspotting zum ersten Mal gesehen habe, ich muss so 16 gewesen sein, habe ich erst gar nicht so richtig verstanden, worum es eigentlich in dem Film geht. Natürlich habe ich verstanden, dass es um Drogen und den Kampf dagegen geht, aber war mir doch nicht klar, was diese ganzen surrealen Sequenzen sollten. Doch auch das weiss ich heute natürlich. Trainspotting veranschaulicht auf höchst eindrucksvolle Weise, wie das Leben eines Junkies aussieht. Von der Gesellschaft verachtet, kriminell und Gleichgültig. Was mir besonders gefällt ist, dass hier, im Gegensatz zu Fear and Loathing in Las Vegas, das alles höchst ernsthaft dargestellt wird und durchaus autenthisch. Man kann sich wirklich vorstellen, dass es so wirklich abläuft, nur leider ignoriert die Gesellschaft das gerne und das ist es, was der Film aussagen will.
Die Schuspielerleistung ist rundum gut gelungen, was meine gute Meinung über diesen Film durchaus bestätigt.
Wirklich phänomenal ist der Soundtrack dieses Films. Besonders der Misch aus Rock, Techno und Electronic Beats gefällt mir äußerst gut. Alleine deswegen lohnt sich der Film schon zu gucken.
Der Film hat in Europa eine Altersfreigabe von 16, in den USA soweit ich weiss, ab 18. Meiner Meinung nach hätte ich den Film auch im eher freizügigen Europa ab 18 freigegeben, denn die Szenen, die im "Rausch" spielen und schon alleine das Thema für das jüngere Publikum nicht geeignet ist, aber das ist lediglich meine Meinung.
Alles in Allem kann ich den Film uneingeschränkt empfehlen, auch wenn der Film eher so aussieht, wie ein B-Movie, sprich, eine Billigproduktion. Gut, sehr teuer war er nicht, aber hier geht es mir auch eher um die Handlung, denn um die Produktionskosten.
...
ein Testbericht von M@tze2002-02-15 16:02:51vom 15.02.2002Empfehlung: ja
Trainspotting - Ein Film zwischen Ironie und grausamen Ernst
Der nach dem gleichnamigen Roman verfilmte Kinostreifen "Trainspotting", ist ein absolut abgefahrener Film, der das chaotische Leben von Mark Renton, des
Protagonisten, und dessen "Kumpels", Begbie, Sick Boy, Spud und Tommy skizziert.
Mark und seine Kumpels sind alle mehr oder weniger Suchtknaben, deren Leben sich
einzig und allein um Drogen und Sex dreht. Der Antagonist des Films ist das immerwiederkehrende Verlangen nach Drogen um die Sucht zu befriedigen. Mark und seine "Freunde" geraten immer mehr in den Sumpf der Abhängigkeit. Sie
leben nur noch von dem einen Rausch auf den anderen. Der Film begleitet Mark und seine Kumpels in der andauernden Suche nach dem ultimativen Kick, genauso wie er die Höllen des Drogenentzuges aufzeigt und die Probleme die Mark im "normalen" Leben begleiten.
Trainspotting strotz nur so vor Situations-komik. Man kann ausgiebig lachen und im selben Moment den Ernst den die Situation in sich trägt spühren. Trainspotting ist alles andere als Drogenverherrlichend, dazu gibt es viel zu viele Szenen in denen man sich bis auf die Knochen ekeln muß, aber trotzdem macht es einen heiden Spaß die verpeilten Hauptdarsteller von einem Fettnäpfchen ins andere treten zu sehen. Der ganze Film ist herrlich oberflächlich und spiegelt so meiner Meinung nach die ganze Misere in der die Hauptdarsteller stecken wieder.
Der Soundtrack des Films ist übrigens auch nicht schlecht und beeinhaltet die Bands:
Damon Albarn, Bedrock, Blur, Elastica, Brian Eno, Leftfield, New Order, Iggy Pop, Primal Scream,Pulp, Lou Reed, Sleeper, und nicht zu vergessen Underworld!
FAZIT: Wer auf abgefahrenen und derben Humor, gute Musik, verspuhlte Dialoge und andere seltsame Sachen steht, und zugleich trotzdem etwas mit Anspruch sehen will,der ist mit Trainspotting auf jeden Fall richtig bedient.
P.S.: "Nimm den besten Orgasmus den du je hattest, nimm ihn mal 1000 und du bist noch nicht einmal nah dran." (Mark Renton in Trainspotting"
...
Hexchen69, 20.03.2002
HI .. ich weiszlig nicht, was Du zum lachen fandest, ich fand ihn ziemlich hart. Aber vielleicht bin ich nicht der richtige so einen Film zu sehen, weil mein bester Freund Junkie ist.
Schade, daszlig Du nicht mehr uumlber die Geschichte geschrieben
TrAgIc, 22.02.2002
Ein sehr genialer und Gesellschaftkritischer Film. Sollte man gesehen haben!