ein Testbericht von kleenerknuffi2004-11-28 14:13:54vom 28.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Spannend, Story, Hauptdarsteller...Nachteile/Kritik: Fast kein Bonusmaterial auf der DVD, Cross Beziehungen zu seiner Familie und der weiblichen Hauptfigur stark verändert gegenüber Buch
James Patterson ist einer der erfolgreichsten Thrillerautoren der USA.
Seine wohl bisher bekannteste Romanfigur, die schon viele Fälle Pattersons gelöst hat, ist die des Polizeipsychologen Dr. Alex Cross.
Schon zwei Mal ist Morgan Freeman in die Rolle des Detectives geschlüpft.
Seinen ersten Einsatz hatte er 1997 in „… denn zum Küssen sind sie da“, bevor 2001 sein zweiter Einsatz in „Das Netz der Spinne“ kam.
>>Inhalt<<
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Detective Dr. Alex Cross (Morgan Freeman) ist Polizeipsychologe, dem es auch bei schwierigen Fällen gelingt Erfolg zu haben.
Dann geschieht das Unfassbare. Seine Nichte Naomi (Gina Ravera) wird von einem Psychopaten, der sich selbst Casanova nennt, entführt. Dieser „sammelt“ der in einem geheimen Versteck junge, intelligente und hübsche Frauen. Deshalb fährt Cross nach North Carolina um bei den Ermittlungen zu helfen.
Zusammen mit dem Polizisten Nick Ruskin (Cary Elwes) und Davey Sikes (Alex Mc Arthur) untersucht Cross die Leiche einer jungen Frau. Es ist das dritte Todesopfer des Casanovas.
Da nun Casanovas achte Zelle in seinem Versteck leer ist, sucht er sich nun ein neues Opfer.
Seine Wahl fällt auf die Ärztin Kate Mc Tiernen (Ashley Judd), die er zuerst in ihrem Haus überfällt und sie dann in sein Versteck im Wald verschleppt.
Er erklärt ihr auch gleich die Regeln, an die sie sich halten muss, da er sie sonst, wie schon die drei Regelbrecherinnen vorher, töten wird.
Doch Kate lässt sich von ihm nicht unterkriegen. Sie wagt die Flucht obwohl er sie unter Drogen gesetzt hat. Nach einer Verfolgungsjagd gelingt ihr ganz knapp im letzten Moment die Flucht.
Kate wird in ein Krankenhaus gebracht, wo sie gesund gepflegt und von Cross vernommen wird. Sie will nicht einfach nur tatenlos dasitzen und warten, bis die Polizei den Täter irgendwann einmal vielleicht erwischt. Sie will bei der Rettung der zurück gebliebenen Frauen helfen und arbeitet deshalb mit Cross und der Polizei zusammen.
Cross hat den Verdacht, dass es sich bei Casanova um einen Schönheitschirurgen Namens William Rudolph (Tony Goldwyn) handelt.
Und dieser steht unter Verdacht nicht nur in North Carolina sein Unwesen zu treiben, sonder auch noch in Los Angeles als „Gentelman“ Frauen zu entführen und zu töten.
Alex und Karen fliegen nach L.A. um Rudolph zu fassen und seine Opfer zu befreien.
Können sie Rudolph verhaften?
Ist er Casanova und/oder der Gentelman?
Können sie die Frauen retten?
>>Schauspieler<<
Morgan Freeman (Im Netz der Spinne, Deep Impact, Dreamcatcher, Sieben) spielt den Polizeipsychologen Dr. Alex Cross. Dieser hilft bei den Ermittlungen im „Casanova“ Fall, wie sein Nichte Naomi eines seiner Entführungsopfer ist.
Als ich zum ersten Mal hörte, dass James Pattersons Roman verfilmt werden sollte, dachte ich zuerst an Schauspieler, die im Alter das Romanhelden sind, also so Mitte Vierzig. Hauptfavorit war für mich (da Cross laut den Romanen sehr attraktiv ist) Denzel Washington. Doch obwohl Morgan Freeman sehr viel älter ist, kann er die Rolle völlig glaubhaft spielen. Er zeigt eine gewohnt gute schauspielerische Leistung und lässt seinen Filmcharakter intelligent und überlegend wirken.
Ashley Judd (Männerzirkus, Doppelmord, Twisted, High Crimes) spielt die Ärztin Kate Mc Tiernan. Diese wird von Casanova entführt. Ihr gelingt als einzige seiner Opfer die Flucht. Dann hilft sie Cross bei der Suche nach
ihm.
Ashley Judd kann in ihrer Rolle als intelligente und willensstarke Karen vollkommen überzeugen und spielt alle Facetten ihres Filmcharakters (verzweifelt oder auch wütend) glaubhaft.
>>Infos zur DVD<<
Originaltitel: Kiss the girls
USA: 1997
FSK: 16
Spieldauer: 111 min.
Studio: Paramount
Preis: ca. 9,99 €
Darsteller:
Alex Cross (Morgan Freeman)
Kate Mc Tiernan (Ashley Judd)
Casanova/Nick Riskin (Cary Elwes)
Gentekman/Will Rudolph (Tony Goldwyn)
Kyle Craig (Jay O. Sanders)
Sikes (Alex Mc Arthur
Naomi Cross (Gina Ravera)
Regie: Gary Fleder (Das Urteil, Sag kein Wort)
Drehbuch: David Klass (Walking tall, Desperate Measures)
Buch: James Patterson (Der 1. Mord, Der Tag an dem der Wind Dich trägt)
Produzenten: David Brown (Im Netz der Spinne, Chocolat)
Joe Wizan (Im Netz der Spinne, Ein schräges Paar)
Musik: Mark Isham (Twisted, Der Cooler)
Schnitt: Wiliam Steinkamp (Das Urteil Sag kein Wort)
Kamera: Aaron Schneider (Simon Birch, Dead Gilrs)
+ Original US Kino Trailer (ca. 2:10 min.) englisch ohne Untertitel
>>Bild- und Tonqualität<<
Die Bildqualität der DVD ist sehr gut und scharf. Das Bild ist sehr kontrastreich (was bei den vielen dunkleren Szenen wichtig ist) und auch die Farben wirken gesättigt.
Die Tonqualität der DVD ist gut und klar. Die Lautstärke der Dialoge und der Musik ist ungefähr gleichlaut, so dass man nicht während des Films ständig die Lautstärke regeln muss.
>>Meine Meinung und Fazit<<
„… denn zum küssen sind sie da“ ist ein spannender Thriller ohne Längen, der den Zuschauer fast zwei Stunden fesseln kann.
Der Film zeigt mit den Psychopaten „Casanova“ und „Gentleman“ die seelischen Abgründe von Serienmördern.
Und dabei zeigt er auch noch, wie unterschiedlich bei beiden ihr böses/krankes Ich ist.
Der eine hält seine Opfer „nur“ gefangen und empfindet Glück dabei sie besitzen zu können. Er tötet seine Gefangenen „nur“ wenn sie versuchen zu fliehen oder gegen eine andere seiner Regeln verstößt.
Der andere ist ein Sadist und findet Gefallen am Töten und Verstümmeln seiner Opfer (er sägt ihnen die Füße ab).
Doch so unterschiedlich sie auch sind, so haben sie doch beide das grundlegende Bedürfnis Macht über Frauen auszuüben, sie zu unterwerfen und zu demütigen. Also das typische Motiv von Sexualstraftätern.
Dabei stimmen sie ihre Entführungen zeitlich aufeinander ab. Sie schicken sich Fotos mit ihren „Eroberungen“. Es scheint, als wäre dies alles nur ein Spiel für sie. Ein Wettstreit in dem sich beide mit der Schönheit und Besonderheiten der entführten Frauen gegenseitig zu überbieten versuchen.
Ihnen entgehen steht der Polizeipsychologe Dr. Alex Cross, der in einem Wettlauf gegen die zeit versucht seine Nichte Naomi und die anderen Frauen zu retten.
Er erkennt schnell, dass alle entführen Frauen etwas Besonderes sind. Denn jede von ihnen ist entweder intelligent, schön oder in etwas besonders begabt (so wie Naomi eine begnadete Geigerin ist).
Der Zuschauer erlebt während des Films, wie es Cross mit seiner Kombinationsgabe und seinem Wissen über die menschliche Psyche gelingt nach und nach die einzelnen Puzzelteile zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen und somit die Frauen findet.
Und doch ist auch für ihn am Ende (wie für den Zuschauer) die Identität von „Casanova“ überraschend.
Ihm zur Seite steht die intelligente, starke und schöne Ärztin Karen Mc Tiernen, die für das moderne Frauenbild (unabhängig und stark) steht . Eine Frau, die trotz ihres Martyriums (entführt, eingesperrt, unter Drogen gestellt und schwer verletzt nach ihrer Flucht) die Kraft hat weiterzumachen, sich ihren Ängsten zu stellen und niemals aufzugeben.
Den Schauspielern der Films gelingt es ihren jeweiligen Filmcharakter überzeugend darzustellen.
Ob Morgan Freemann, der Polizeipsychologen Alex Cross besonnen und doch gleichzeitig besorgt wegen des Verbleibs seiner Nichte spielt.
Ashley Judd als Karen Mc Tiernen, die zwischen Verzweiflung und Kampfgeist hin und her schwankt. Das gelingt ihr so gut, dass der Zuschauer mit ihr mitleidet wenn sie entführt, eingesperrt und unter Drogen gesetzt am Ende zu sein scheint.
Aber auch Carey Elwes und Tony Goldwyn als psychopatische Mörder machen ihre Sache mehr als gut und können in ihren Rollen den Zuschauer überzeugen.
Die Filmmusik passt immer zur jeweiligen Szene. Sie trägt zur Atmosphäre des Films und der Spannung bei.
Die Drehorte wirken so, wie man sich dies bei einem Thriller vorstellt. Ob nun der dichte Wald bei „Casanovas“ Versteck. Oder dieses selbst, das aus einem dunklen Kellerverlies besteht. Alles wirkt und kann zur düsteren Stimmung des Films beisteuern.
Der Film selbst setzt weniger auf blutige Schockeffekte, so wie brutale Szenen, sondern mehr auf die psychische Spannung.
Schon die Anfangsszene mit der Geschichte der ersten Liebe von einem der beiden Killer ist grausam, verstörend und berührt den Zuschauer.
Da ich das Buch, welches die Vorlage zu diesem Film ist, schon vorm Ansehen des Films gelesen hatte, fielen mir schon einige auffällige Änderungen des Films im Bezug auf seine Vorlage auf.
So arbeiten „Casanova“ und der „Gentelman“ im Buch viel enger zusammen als man es im Film zu sehen bekommt. Im Buch könnte man sie als eingespieltes und erfahrenes Team bezeichnen, während man beim Film eher den Eindruck einer oberflächlichen Zusammenarbeit hat.
Der Film kommt mit viel weniger physischer und psychischer Gewalt aus, als es Patterson in seinen Büchern beschreibt.
So erleidet Karen im Film während ihrer Entführung und Gefangenschaft fast keine Verletzungen (außer die bei ihrer Flucht), doch im Buch wird sie von „Casanova“ brutal vergewaltigt.
Und während sie nach ihrer Flucht im Film in Sicherheit ist, wird sie im Buch von den beiden Killern in ihrem Haus überfallen und von beiden fast totgeschlagen.
Das Finale des Films ist auch anders als das Ende des Buchs. Wobei aber hier das Filmende trotzdem gut und spannend inszeniert wurde.
Auch was die zwischenmenschlichen Beziehungen von Alex Cross betrifft, ein Punkt, der James Patterson in seinen Büchern immer unheimlich wichtig ist um zu zeigen, welch emotionaler Mensch Cross ist (und das wohl auch seine menschlichen Emotionen mit zu seinem Erfolg beitragen) unterscheidet sich hier der Film doch gewaltig.
Da ist zum einen die Familie von Cross.
In Pattersons Büchern erfährt der Leser immer wieder wir stark die Bindung zwischen dem Psychologen, seinen beiden (später drei) Kindern und seiner Großmutter ist Dabei spürt man, dass sie ihm immer wieder die Kraft zum weitermachen geben.
Doch im Gegensatz dazu spielt diese wichtige Bindung im Film praktisch keine Rolle.
Zum anderen ist da Cross Beziehung zur Ärztin Karen Mc Tiernen.
Denn während sich im Buch zwischen den beiden während der Ermittlungen eine Freundschaft entwickelt, die sich in Vertrautheit wandelt und am Ende in einer tiefen Liebe gipfelt (die auch in späteren Alex Cross Roman immer wieder Erwähnung findet, und von daher wohl auch nicht so unwichtig gewesen sein kann) ist im Film nur ein Mal eine Situation in der man eine engere Bindung erahnen kann.
Diese Änderung erinnert mich stark an die unterschiedliche Darstellung der Beziehung zwischen Lincoln Ryme und Amilia Sachs in „Der Knochenjäger“. Auch dort wurde die Liebe der beiden im Buch deutlich beschrieben (schließlich sind beide ja auch in den Folgeromanen noch ein Paar und wollen Kinder), doch im Film wurde sie nur ganz leicht angedeutet.
Da fragt man sich schon wieso, wo doch Hollywood sonst auch immer in jeden Film passend oder unpassend Liebesszenen einbaut.
Die DVD verfügt über eine sehr gute Bild- und eine gute Tonqualität, hat aber außer dem Kinotrailer kein Bonusmaterial. Dafür erhält man die DVD fast überall für unter 10,- Euro.
„…denn zum küssen sind sie da“ ist allen zu empfehlen, die spannende Thriller mögen.
>>Bewertung<<
Der Film selbst erhält von mir wegen der Spannung, der Schauspieler, den aber teilweise großen Änderungen zum Buch 4 von 5 Punkten.
Die DVD selbst erhält von mir wegen der sehr guten Bild- und guten Tonqualität, dem günstigen Preis, dem aber fehlenden Bonusmaterials 3,5 von 5 Punkten.
Dies ergibt in der Gesamtwertung 4 von 5 Sternen.
Den Kauf der DVD kann ich für unter 10,- Euro empfehlen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Euch allen noch einen schönen Tag
...
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PSYCHO-SAMMLER ... !!!
ein Testbericht von BelgiumKing2006-05-02 08:09:43vom 02.05.2006Empfehlung: ja
James Patterson ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller, insbesondere dann, wenn es um Krimi‘s geht. In seinen Büchern schuf er eine Kultfigur namens Dr. Alex Cross, einem farbigen Kriminalpsychologen. Mittlerweile werden seine Romane auch verfilmt, so wie...
...DENN ZUM KÜSSEN SIND SIE DA
Sie läuft weg und wird von ihm eingeholt. Er ist böse mit ihr und verlangt ihr ein Liebesgeständnis ab. Weinend gesteht sie ihr vermeintliche Liebe. Tage später wird sie nackt und an einem Baum gefesselt gefunden, geschändet, die Haare abgeschnitten und von den Tieren des Waldes angefressen. Trotz der Vergewaltigung sind keine Spermaspuren zu finden.
Eine hübsche Studentin verschwindet, eine von vielen jungen und hübschen Frauen, die alle eine Gemeinsamkeit haben: Schönheit und Intellekt. Auch die Nichte von Dr. Alex Cross (Morgan Freeman) wird entführt. Kriminalpsychologe Cross schaltet sich in die Ermittlungen ein.
Insgesamt wurden acht junge Frauen entführt. Als die schöne Ärztin Kate McTiernan (gespielt von Ashley Judd) entführt wird, ist die Polizei erneut ratlos. Kate aber kann sich in einem absolut verzweifelten Versuch befreien, denn als Kickboxerin gelingt ihr ein einziges Schlag gegen den irren Entführer. Sie stürzt sich einen Wasserfall hinab und wird weggetrieben. Angler retten sie, doch ist sie durch eine unbekannte Droge so manipuliert, dass sie psychisch und organisch abbaut. Dr. Cross findet den Stoff heraus und ein Gegenmittel kann nun eingesetzt werden.
Langsam erholt sich die Patientin, um dann mit Dr. Cross auf die Jagd nach dem Irren zu gehen. Denn eine gute Nachricht gibt es: der Irre, der sich selbst Casanova nennt, sammelt die Frauen offenbar. Er tötet sie nicht, er sammelt sie. Und sie zu finden ist nun das höchste aller Ziele.
Bals stellt sich aber heraus, dass nicht einer, sonder gleich zwei Irre am Werk sind...
ZUM FILM
Originaltitel: Kiss the Girls
Deutsch: ...denn zum Küssen sind sie da
Land: USA
Jahr: 1997
FSK: 16
Regie: Gary Fleder
Darsteller: Morgan Freeman; Ashley Judd; Cary Elwes; Tony Goldwyn; Jay O. Sanders; Brian Cox; Jeremy Piven u.a.
Laufzeit: ca. 111 min.
DIE DVD
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: DD 5.1
Untertitel: Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Holländisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
Bildformat: 2.35:1 anamorph 16:9
Regionalcode: 2 PAL
Anbieter (DVD): Paramount Home Entertainment
Preis Stand 04/2004: 8,99 Euro
Bild und Ton sind einwandfrei. Extras gibt es keine.
EINDRUCK
Satte Krimistory... James Patterson hat eine Vorlage mit einem Roman bereitgestellt, die nicht spektakulär, aber mitreißend verfilmt wurde. Ein guter Krimi muss nicht literweise Blut verspritzen und Fleisch und Knorpel rumfliegen lassen. Das ist die Qualität des Films. Ein Kriminalpsychologe, der auch mit der Waffe umgehen kann, sucht bedächtig und analytisch nach dem Täter. Später nach zwei Tätern...
Morgan Freeman ist genial. Seine Ausstrahlung ist nicht erreichbar und die übrigen Schauspielern verblassen zu Statisten. Ausstrahlung hat bestens noch Ashley Judd als Kate McTiernan. Der Rest der Mimen ist Füllwerk. Gutes Füllwerk, aber wirklich nur zweitklassig.
Die Story hat keine Lücken und ist nie unlogisch. Die Bilder sind sauber und ohne Effekthascherei gedreht.
Die DVD-Ausstattung ist mager, aber hinreichend. Der Film hat zwei Sprachen und erstaunlich viele Untertitel. Klar, das ist ein Renner auf dem cineastischen Markt. Also wird
wenig synchronisiert und eben viel mit Untertitel gearbeitet. Bild und Ton sind indes einwandfrei.
Der Film auf DVD ist gute Hausmannskost und sehenswert. Gut eben...
modschegibbchen, 02.05.2006
ich finde ja meist die buchverfilmungen nicht ganz so gelungen, aber hier war die berühmte ausnahme von der regel. nicht zuletzt eben wegen morgan freeman, den ich allgemein sehr gerne sehe. schöne beschreibung. lg heike
ein Testbericht von Kater2004-08-31 17:27:14vom 31.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Action....Nachteile/Kritik: -
Hallo ihr Lieben! Heute präsentiere ich euch den Thriller ,,Denn zum Küssen sind sie da“, mit Ashley Judd und Morgan Freeman in den Hauptrollen.
Der Plott:
Durham, North Carolina: Eine junge Frau in einem durchnässten Kleid rennt heulend und wimmernd durch den Wald. Sie geht barfuss und spürt das feuchte Moos unter ihren Füßen. Hinter ihr schleicht der Irre und sagt ihr, in welche Richtung sie gehen soll. Er trägt einen schwarzen Umhang mit einer Kapuze. Sein Gesicht ist verdeckt und an den Händen trägt er schwarze Handschuhe. Beinahe heiser flüstert
er ihr ins Ohr, wie sehr er sie liebt und das er weiß, dass sie es eigentlich besser kann. Sie bringt währenddessen keinen einzigen Ton aus sich heraus, da es ihr die Kehle zuschnürt.
Währenddessen ist Polizeipsychologe und Bestsellerautor Alex Cross schon auf dem Weg nach Durham, weil die Kollegen vor Ort mit dem Fall überfordert sind. Mehrere Mädchen wurden entführt und einige später tot aufgefunden. Der Killer band sie unter anderem an einen Baum und säbelte ihnen dann die Haare ab. Alex ist jedoch nicht nur aus rein beruflichen Gründen nach Durham gekommen. Seine Nichte wurde auch entführt, bloß von ihr fehlt bis jetzt jede Spur.
Die junge Ärztin Kate ist des Killers nächstes Opfer. Sie ist hübsch, intelligent und geht sehr mitfühlend mit ihren Patienten um. Als Ausgleich zum täglichen Stress treibt sie sehr viel Sport (Boxen), damit sie nach der Arbeit auf andere Gedanken kommt. Eines nachts, kurz nachdem sie sich schlafen legt, hört sie unten im Haus ein Geräusch. Vorsichtig schleicht sie zum Treppenansatz, um zu sehen, was unten vor sich geht. Aus lauter Angst geht sie zurück ins Schlafzimmer und schließt die Tür ab. Plötzlich ist das Geräusch in ihrem Zimmer. Sie dreht sich um und sieht wie ein Kleiderbügel, der am Schrank hängt, hin und her schwingt. In dem Moment packt sie eine schwarze maskierte Gestalt von hinten und hält ihr den Mund zu. Gleichzeitig umklammert die Gestalt ihre Hüften. Wie von einer Wespe gestochen tritt und schlägt Kate um sich und kann sich losreißen. Sie rennt die Treppen runter und stürzt ins Aquarium, dass der Irre wohl vorher dort platziert hatte. Mit Glas übersät liegt sie am Boden und wartet auf das, was kommen mag...
Meine Meinung:
Zuerst denkt man, was verleitet einen Polizeipsychologen aus Washington dazu, sich einem Fall in Durham, North Carolina zu widmen, wo es doch auch genügend Kollegen vor Ort geben würde, die den Fall ebenso bearbeiten könnten. Erst später wird deutlich, dass Alex Cross’ Nichte auch ein Opfer des perversen Entführers geworden ist. Dennoch habe ich zuerst nicht gemerkt, dass bei Alex irgendeine Art von Mitgefühl oder Beziehung zu seiner Nichte besteht, da er darüber kaum redet und der Wille, sie zu befreien wird in meinen Augen erst deutlich, nachdem er Kate kennenlernt. Ich wage sogar zu behaupten, dass ihm mehr daran liegt Kate zu helfen als seiner Nichte. In dieser Beziehung hat Morgan Freeman etwas in seiner Schauspielkunst versagt.
Der Killer ist wie immer in solchen Filmen kein gewöhnlicher Killer, denn er spielt Psychospiele mit seinen Opfern im Wald und quält sie in seinem unterirdischen Labyrinth. Dennoch weckt der Entführer aktuell bei mir zumindest vergleichbare Charakterzüge mit Dutrout und dem Entführer von der kleinen Lefke, falls ihr davon gehört habt. Ich finde es schrecklich, dass Menschen so etwas Unwürdiges tun und dennoch behaupten unschuldig zu sein, als wären sie Gefangene ihrer dunklen Sucht. Dabei geht es allen bloß um eines, nämlich Macht über andere zu haben und diese auszunutzen für böse Zwecke. So auch im Film.
Ich finde den Film einfach dramatisch spannend, bis auf die kleine Schwachstelle am Anfang und vor allem bei Kate’s Flucht aus der Gruft des Irren hat es mir den Atem verschlagen. Ashley Judd, die Kate spielt, zeigt hierbei richtig, was sie drauf hat. Sie ist eine Kämpfernatur, weiß sich zu wehren und gibt nicht auf. Sie kämpft sich durch den Untertagebau, sieht Licht, steigt nach oben und rennt dann wie eine Furie durch den Wald und hat dabei immer den Atem des Feindes im Nacken. So muss ein Thriller sein, er muss packend und spannend sein und man muss mit dem Opfer mitfühlen können. Insgesamt gesehen gebe ich dem Film 4 Sterne.
Darsteller: Ashley Judd alias Kate,
Morgan Freeman alias Alex Cross.
ein Testbericht von Stormwatch2k32004-06-20 17:36:50vom 20.06.2004Empfehlung: ja
Vorteile: gute Story...Nachteile/Kritik: der Schluss; wenig überraschend
Die Story:
In einem kleinen Städtchen in North Carolina/USA geht die Angst um. Denn an einem Uni-Campus entführt ein Psychopath hübsche Mädchen. Einige Entführungsopfer wurden zwar mittlerweile tot aufgefunden, jedoch tappt die örtliche Polizei weitgehend im Dunkeln. Als jedoch Naomi (Gina Ravera), die Nichte des Polizeipsychologen Alex Cross (Morgan Freeman) entführt wird, reist dieser von Washington nach North Carolina um die hiesigen Ermittler zu unterstützen. Unterdessen hat der Killer schon sein nächstes Opfer ausgewählt, die attraktive Ärztin Dr. Kate McTiernan (Ashley Judd). Doch Kate ist keins seiner gewöhnlichen Opfer, denn sie hat
einen ausgeprägten starken Überlebenswillen.
Nachdem ihr die Flucht aus dem Kerker des Täters gelingt, ist sie Dr. Cross's einzige Spur. Cross hat mittlerweile auch bemerkt, das in Kalifornien im selben Stil Mädchen des gleichen Typs verschwinden, jedoch mit einer zeitlichen Verzögerung von ca. 2 Wochen. Um die restlichen Mädchen noch lebend wiederzufinden ist höchste Eile geboten, doch bei ihrer Flucht stand Kate unter Medikamenteneinfluss, was ihre Wahrnehmung stark beeinträchtigte und das erneute Auffinden des Verlieses sehr erschwert.
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Daten/Fakten zum Film:
- Originaltitel:
• Kiss the Girls
• Denn zum Küssen sind sie da
- Land: USA - Jahr: 1997 - FSK: 16 - Regie: Gary Fleder - Darsteller: Morgan Freeman; Ashley Judd; Cary Elwes; Tony Goldwyn; Jay O. Sanders; Brian Cox; Jeremy Piven u.a. - Laufzeit: ca. 111 min. (Uncut) - Anbieter (DVD): Paramount Home Entertainment
- sonstiges:
Alex McArthur (spielt Det. Davey Skes) war vor seiner Laufbahn als Schauspieler Barkeeper im legendären Studio 54.
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Fazit zum Film:
"... denn zum Küssen sind sie da" ist ein recht solider und spannender Thriller. Zwar reicht er nicht ganz an die Klasse von "Sieben" heran, dennoch sollte man auch diesen Titel einmal gesehen haben. Die Story ist recht gut ausgearbeitet und wurde auch ansprechend umgesetzt. Die Schauspieler bringen ihre Rollen glaubhaft herüber. Die Figuren wirken jedoch im Gegensatz zu "Sieben" um einiges blasser und schemenhafter dargestellt. Zwar wartet die Geschichte mit einigen Wendungen auf, wirkliche Überraschungen gibt's jedoch nur selten.
Alles in allem ein guter Thriller, der zwar mit den Meisterwerken des Genres nicht ganz mithalten kann, aber auf jeden Fall sehenswert ist. Mir persönlich hat eigentlich nur der Schluss ein wenig missfallen, da dieser meiner Meinung nach ein wenig unrealistisch und übertrieben wirkt.
Für Freunde der folgenden Titel empfehlenswert:
• Sieben
• Copykill
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Kurze Anmerkung zur Altersfreigabe:
Die 16er Freigabe wurde als guter Mittelweg gewählt. Für eine 18er Freigabe zu lasch, für eine 12er jedoch zuviel detaillierte Bilder.
ein Testbericht von emmtie2002-04-15 16:16:39vom 15.04.2002Empfehlung: ja
Nachdem ich den Roman, der als Vorlage zu diesem Film diente, gelesen (und ja auch besprochen) hatte, bin ich jetzt dazu gekommen, mir den Film auf Video anzuschauen und mir ein eigenes Bild von der Umsetzung zu machen.
Aber erst einmal wieder ein paar Worte zu Handlung; ohne allzu viel von der Spannung zu nehmen:
Handlungszusammenfassung:
Alex Cross, Polizeipsychologe in Washington und gespielt von Morgan Freeman, wird darüber benachrichtigt, dass seine Nichte an ihrem Studienort im North Carolina seit einigen Tagen vermisst wird. Als er dort eintrifft, um zu helfen,
muss er erfahren, dass seine Nichte nicht die einzige Frau ist, die vermisst wird. Scheinbar handelt es sich um einen Serientäter und drei seiner Opfer wurden schon tot aufgefunden. Dann wir eine weitere Frau, eine junge Ärztin (Ashley Judd),ebenfalls entführt, unter Drogen gesetzt und an einem geheimen Ort gefangen gehalten, an dem auch die anderen Frauen sind. Ihr gelingt die Flucht, aber aufgrund der Drogen kann sie sich nicht erinnern, wo der Ort ist. Einige Spuren des Falles weisen auf einen weiteren Serienverbrecher in Los Angeles. Zusammen versuchen der Polizeipsychologe und die Ärztin den Verbrechern auf die Spur zu kommen und die festgehaltenen Frauen zu finden.
Meine Meinung:
Wie setzt man bei einer Filmkritik an, bei der man den zugrundeliegenden Roman gut fand. Beurteilt man den Film danach, wie gut die Vorstellung, die man sich beim Lesen gemacht hat, umgesetzt wurde? Oder löst man sich vom Buch und versucht den Film als ganz eingeständige Interpretation der gleichen Grundidee zu sehen?
Ich persönlich würde mich selbst eher als „Buchmenschen“ bezeichnen, da für mich die Freiheit, sich die eigenen Vorstellungen der Personen, des Umfeldes und der Handlung im Kopf umzusetzen, wichtig ist. Daher habe ich auch bewusst erst den Roman gelesen und dann erst den Film angeschaut. Und wenn ich den strengen Maßstab des Buches als Grundlage nehmen würde, wäre der Film nicht gelungen.
Denn vieles in diesem Film stimmt überhaupt nicht mehr mit dem Buch überein. Ich kann ja verstehen, dass man nicht alle Nebenhandlungen und Anmerkungen eines Buches in die etwas mehr als 100 Minuten eines Filmes unterbringen kann. Doch warum dann so extrem vereinfacht wird, ist nicht ganz verständlich. Ich will nicht zuviel verraten; daher nur ein paar Andeutungen. Der Handlungsfaden mit dem 2 Serientäter in L.A. kommt im Vergleich zum Buch viel zu kurz. Auch die Motivation der Täter wird im Buch deutlicher. Einiges im Beziehungsgeflecht der Personen wird stark vereinfacht, teilweise so gar verändert(FBI – Alex Cross – lokale Polizei). Ebenso wird das Ende zwar nicht sinnverfälscht, aber sehr verkürzt.
Was mir weiterhin aufgefallen ist, ist eine Veränderung des Grundtempos. Der Autor Patterson hat die Eigenart, in vielen sehr kurzen Kapiteln zu schreiben. Dies macht seine Romane von Anfang an schnell mit vielen kurzen Handlungsstücken. Der Film beginnt eher gemächlich und auf von der Optik langsam.
Und zu guter letzt habe ich, wenn ich den Roman als Grundlage nehme, etwas Probleme mit dem Hauptdarsteller. Dies mag an meinen persönlichen Vorstellungen beim Lesen liegen, aber ich hätte niemals Morgan Freeman als Alex Cross gesehen. Die Romanfigur wirkt etwas jünger und rauer.
Doch betrachte ich den Film auch einmal so, als würde ich das Buch nicht kennen. Und schon erkennt man, dass hier ein hervorragender Thriller vorliegt. Eine spannende, in sich schlüssige Geschichte, die man nicht schon nach 5 Minuten durchschaut. Unerwartete Wendungen in der Handlung und Spannung bis zum Schluss. Was will man eigentlich von einem Film mehr? Wenn man nicht „vorbeinflußt“ ist wie ich, muss man ehrlich zugeben, dass sowohl Morgan Freeman als Hauptdarsteller als auch Ashley Judd als Ärztin sehr überzeugend sind. Und die filmische Umsetzung, insbesondere die Szenen der Flucht unter Drogen durch den Wald oder einige Schnitttechniken (Alex Cross beim Nachdenken und dabei Schnitte auf die gefangenen Frauen), sind sowohl innovativ als auch gut. Der ganze Film in sich ist stimmig.
Wie soll ich nun zusammenfassend einen solchen Film bewerten? Ich glaube, ich würde diesen Film in gewisser Hinsicht in eine Reihe mit „Shining“ von Stephen King setzten (wenn er auch nicht ganz so gut wie dieser ist). „Shining“ ist für mich eines der wenigen Beispiele, bei dem ein hervorragendes Buch filmisch ungesetzt wurde und dadurch ganz andere Aspekte dargestellt wurde. Eigentlich ist es keine Romanverfilmung, sondern ein Film „nach Motiven aus dem Roman“. Und ähnlich würde ich auch „..denn zum Küssen sind sie da“ beurteilen.
Wer den Roman kennt und mag und eine Verfilmung genau dieses Stoffes erwartet, wird diesen Film nicht mögen. Wer aber ohne Vorkenntnis des Buches oder bewusst unvoreingenommen an den Film geht, wird einen hervorragenden Thriller „nach Motiven“ des Buches sehen, der zu fesseln weiß.
...
ein Testbericht von XFireballX2002-03-10 18:57:40vom 10.03.2002Empfehlung: ja
Und wieder eine Meinung zu einem gutem Film!!!!!
*** Story ***
Polizeipsychologe Alex Cross macht sich Sorgen um seine Nichte. Die Collegestudentin ist spurlos verschwunden. Cross fährt nach Durham, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dort erfährt er, dass fünf weitere Frauen vermisst werden und bereits zwei Tote gefunden wurden. Der örtliche Polizeichef hält nichts von Cross' Einmischung. Doch der lässt sich nicht aufhalten. Er trifft die junge Ärztin Kate, die aus dem Waldverlies des Killers entkommen konnte und ihn als Einzige gesehen haben könnte...
*** Austattung der DVD ***
Als Sprachen
sind hier mal wieder die beiden Standards Deutsch und Englisch vorhanden. Die Untertitel-Auswahl ist mit Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Holländisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch mal wieder sehr vielfältig.
Leider fehlen aber hier, wie bei sehr vielen anderen DVDs, die Extras. Das Einzige, was hier zu sehen ist, ist der Original-Kinotrailer. Also absolut nichts Besonderes.
*** Meinung/Fazit ***
Warum ich den Film gut finde???
Ganz einfach: Der Film baut die Spannung einfach gekonnt auf. Auch wenn man weiß wer der Täter ist, kann man ohne Weiteres mit den Figuren mitfiebern. Das liegt natürlich zum großen Teil auch an den hervorragenden Schauspielern, vor allen anderen an den beiden Hauptdarstellern.
Morgan Freeman spielt die Rolle des Polizei-Psychologen so, als habe er sein ganzes Leben nichts anderes getan. Das hat er aber. Unter anderen in Miss Daisy und ihr Chauffeur, Outbreak – Lautlose Killer und Robin Hood – König der Diebe.
Die weibliche Hauptrolle spielt hier Ashley Judd. Vor ihrem Auftritt als mutige Ärztin, spielte sie eher kleinere Rollen in Smoke, Heat und Die Jury. Hier konnte sie nun endlich zeigen was in ihr steckt.
So komm ich zum dem Schluss das man diesen Film einfach sehen muß!!!
*** Fakten ***
Originaltitel: Kiss the Girls
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1997
Länge: ca. 111 min
Regie: Gary Fleder
Darsteller: Morgan Freeman
Ashley Judd
Cary Elwes
Alex McArthur
Tony Goldwyn
Jay O. Sanders
Bill Nunn
Brian Cox
Richard T. Jones
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