ein Testbericht von Nikkita012004-05-07 03:38:45vom 07.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: wichtig für die Gesundheit, weiche Halme...Nachteile/Kritik: Schimmelbildung
Katzen brauchen Ihr GrAS. Dieses ist von großer Bedeutung für die Verdauung um Haarballen (Bezoar) im Magen vorzubeugen und beinhaltet zudem auch Vitamin D. Gerade in den Wintermonaten ist es für Katzen wichtig ihnen Gras bereit zu stellen, vor allem für Wohnungskatzen. Allerdings ist darauf zu achten, dass es dünnes, weiches Gras ist, da die dicken Halme sehr scharf sind und beim schlucken, oder ggf. beim erbrechen (Das Gras löst einen Würgereiz aus um die beim Putzen verschluckten Haare wieder loszuwerden) die Speiseröhre aufrauhen und verletzen kann. Um dieses Risiko zu verringern, gibt es im Handel (Zoofachgeschäfte, Dehner, Garten- und Blumenabteilungen...) spezielles Katzengras, entweder schon fertig gewachsen, oder als Samen. Zudem lenkt Gras vor anderen Pflanzen und Blumen ab, wobei man sich nicht hundertprozentig darauf verlassen sollte und giftige Pflanzen bei einer Tierhaltung in der Wohnung lieber nichts zu suchen haben.
Das Katzengras von Pitti (1,39 Euro) ist, wie man es oben auf dem Bild erkennen kann, in einem flachen Schälchen. Innen befindet sich noch ein Zettel mit einer Gebrauchsanweisung. Ansonsten sieht der Inhalt aus wie eine Mischung aus Katzenstreu und Samenkörner (Schnellkeimer). Ein weiterer Vorteil von dieser Pitti "Katzenwiese" ist, dass das Gras keine chemischen Zusätze enthält.
Hersteller
~~~~~~~~~~
Pitti Heimtierprodukte GmbH & Co. KG
D-47877 Willich-Schiefbahn oder
D-45659 Recklinghausen
02154 / 9599-0
Die Granulatmischung sollte zuerst gut verteilt werden und dann die Saatschale mit Wasser füllen, bis der Boden schön feucht ist. Es ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht über den Samen zu sehen ist, da diese sonst im Wasser ersticken würden. Laut Gebrauchsanweisung sollte täglich Wasser nachgegossen werden, oder besprüht werden, damit der Nährboden immer gut durchfeuchtet bleibt.
Bis zur Keimung wird die Schale mit dem losen Deckel an einen sonnigen Fensterplatz gestellt.
Nach ca. vier Tagen beginnt das Gras zu wachsen und nach ca. einer Woche ist die Höhe von 4 bis 5 cm erreicht, so dass man es der Katze vorsetzen kann.
Katzentest
~~~~~~~~~
Fine ist nicht sehr begeistert von Gras, daher kann ich nur von Benny berichten. Ich benutze diese Granulatmischung schon ein paar Jahren immer über die Wintermonate. Ansonsten konnte Benny sich im Garten bedienen. Ich stellte das Gras an einem etwas dunkleren, kühleren Ort, damit es länger frisch blieb. Benny stürzte sich regelrecht darauf und fand das sehr lecker. Das Gras ist nicht dick und scharfkantig, sondern schön weich und saftig. Benny hatte in den 16 Jahren keine Probleme damit.
Die Schale hält ungefähr 2 / 3 Wochen, das Gras wächst eine Zeitlang nach. Ist die Schale zu feucht, siedeln sich gerne winzige Fruchtfliegen an, die bald die ganze Wohnung bevölkern, oder der Inhalt beginnt zu schimmeln. Letzteres stellte ich allerdings immer fest. Egal wie ich das Gras pflegte, der Nährboden fing grundsätzlich immer an zu schimmeln, meistens nach der 2. Woche. Selbst wenn ich die Körner in einen Blumentopf pflanzte, hatte ich das gleiche Resultat.
Meistens kurz nach dem Verzehr, erbrach Benny seine Haare mit dem Gras. In den Jahren hatte er es gelernt, nur noch auf gefließten Boden zu spucken und ich war ihm sehr dankbar dafür ;-)
Fazit
~~~~~
Für eine einzelne Katze
ist die abgepackte Portion meist etwas zu viel, bis das Gras vollständig verbraucht wäre, sind die Halme längst verwelkt. So kann man das Granulat in mehrere kleine Portionen aufteilen, die erst nach und nach in einem Schälchen oder in einen normalen Blumentopf mit Erde eingesät werden.
Ich verwende dieses Gras auch für alle meine Nagetierchen (Zwergkaninchen, Meerschweinchen und auch die Ratten) und es wird gerne angenommen. Ich muss nur regelmässig kontrollieren, ob schon Schimmel entstanden ist. Wenn Ihr Schimmel entdeckt, dann werft das Gras bitte sofort weg! Das Problem hatte ich nicht nur mit dem Pitti-Katzengras und daher kaufe ich es wirklich nur in den Wintermonaten, wenn draussen keine Grashalme mehr zu finden sind.
Fine war bisher für Gras nicht zu begeistern, daher gebe ich Ihr einige Grashalme unter das Futter. Das hatte bisher die gleiche Wirkung und das ist die Hauptsache ;-)
Die leichte Schimmelbildung ist für mich ein Grund um einen Stern abzuziehen.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Eine gute Alternative!!!
ein Testbericht von luna10112006-04-08 13:50:50vom 08.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: - Pflegeleicht
- wächst sehr schnell
- mein Kater mochte es...Nachteile/Kritik: - nichts
Hallo,
als nächstes möchte ich euch etwas über das Pitti Katzengras schreiben.
--------- Wie bin ich dazu gekommen? ------
Normaler Weise laufen unsere 3 Kater immer draußen herum und fressen richtiges Gras. Als unser kleinster allerdings eine Lungenentzündung bekam, war es für ihn erst einmal vorbei mit dem Freigang. Insgesamt musste er 5 Wochen drinnen bleiben. Anschließend durfte er nur kurz raus. Die Zeit wurde immer etwas länger, so dass er nun so lange draußen sein kann wie er mag. Haltet mal einen Kater 5 Wochen drinnen, der den Freigang braucht und auch geniest! Das ist gar nicht so einfach. Wir mussten uns einiges einfallen lassen um ihn zu beschäftigen und ihn abzulenken! Da er etwas Probleme mit dem verdauen seines Futters bekam, entschloss ich mich etwas Katzengras für ihn zu kaufen, in der Hoffnung, das es ihm dann wieder etwas besser gehen würde.
-------- Das Katzengras -------------
Das Pitti Katzengras kaufte ich für 1,39 € im Laden (Inhalt war 100 g).
Es befand sich bereits in einer Schale und eine kurze Anleitung befand sich auch in der Verpackung.
Zuerst nahm ich den Deckel der Verpackung ab, stellte dann die Schale auf eine Fensterbank, nahm mir die Anleitung zur Hand und begann zu lesen. Die Anleitung war sehr leicht zu verstehen!!
Ich musste lediglich etwas Wasser hinzugeben und das war es auch schon!!
Allerdings darf man auch nicht zu viel Wasser hinzugeben, damit die Graskörner nicht ertrinken (laut Anleitung)! Daran hielt ich mich auch und gab jeden Tag ein kleines bisschen Wasser hinzu. nach wenigen Tagen waren bereits ein paar kleine Grashalme zu sehen. Es wuchs wirklich sehr, sehr schnell! Nach ungefähr zwei Wochen schon um die 13 cm hoch!!
Nach ca. zwei Wochen war das Gras gut im Boden verankert, so das es mein kleiner nicht so schnell ausrupfen konnte.
-------- Meine Erfahrung--------
Zuerst wollte unser kleiner Kater das Gras nicht fressen, doch nach und nach probierte er es dann doch und es schien ihm zu schmecken. Regelmäßig knabberte er an dem Gras herum. Da es schnell alle war und es ein paar Tage dauerte, bis es wieder richtig gewachsen war, kaufte ich noch eine zweite Schale, so konnte er immer zwischen den zwei Schalen entscheiden und das Gras ging nie aus! Seine Verdauungsstörungen wurden durch den verzehr des Katzengrases deutlich besser!
Wenn man ihn vor die Wahl stellen würde Katzengras oder richtiges Gras, würde er sich wohl immer für das richtige Gras entscheiden, aber es ist meiner Meinung nach eine gute Alternative!
------ Fazit-----
Ich kann das Pitti Katzengras nur weiterempfehlen. Mein Kater möchte es sehr gerne und das beste es war absolut pflegeleicht. Ab und zu mal etwas Wasser dazu und das war es auch schon. Ruck zuck wuchs das Gras!! Ich muss sagen, es hat mich voll und ganz überzeugt!
ein Testbericht von Irias2005-06-06 08:47:15vom 06.06.2005Empfehlung: ja
Paulchen bekommt neben seinem Futter und kleinen Leckereien auch immer eine Schale mit Katzengras. Katzengras bekommt man in den meisten Zoofachgeschäften, entweder schon fertig vorgezogen, oder als Saat. In den meisten Fällen bekommt man nicht nur eine Tüte mit den Samen, oder eine Schale dazu, in der sich Material befindet in das man die Saat einstreut.
Natürlich müsste man nicht unbedingt spezielles Katzengras kaufen, sondern könnte auch Getreidesaat verwenden und diese in üblicher Blumenerde aufziehen. Allerdings muss man dann darauf achten, dass man keine Getreidesorte mit scharfkantigen Blättern benutzt, da
diese zu Verletzungen bei der Katze führen können.
Im Moment bekommt Paulchen das Pitti Katzengras. Gekauft habe ich es bei Zooplus.
Verpackt …
… ist das Katzengras in einer flachen weißen Plastikschale. Unter dem grünen Deckel ist noch ein Blatt mit einer Beschreibung über die Handhabung des Grases. Hat man den Deckel abgenommen, sieht man in einer Art heller Streu die kleinen Grassamen. Woraus diese Streu besteht ist der Beschreibung nicht zu entnehmen. Auch auf der Internetseite von Pitti sind dazu keine näheren Informationen zu finden. Rein optisch erinnert es an ganz kleine helle Korkstückchen.
Die Plastikschale hat genau die richtige Höhe. Sie ist so flach, dass eine bequem ihr Gras abknabbern kann. Besonders stabil ist sie zwar nicht, aber sie muss ja auch nicht wirklich viel aushalten.
Der komplette Inhalt der Schale beträgt 100 g. Bezahlt habe ich bei Zooplus 1,39 €uro dafür.
Das Wachstum …
… beginnt damit, dass man Wasser auf den Inhalt der Schale gibt. Alles soll gut durchfeuchtet werden, aber es darf kein Wasser auf dem Gemisch stehen. Hat man es gut befeuchtet stellt man die Schale an einen hellen Platz. Der durchsichtige Plastikdeckel soll lose auf die Schale gelegt werden.
Nach einem Tag kann man noch nichts erkennen und damit genug Feuchtigkeit vorhanden ist, besprühe ich die Saat immer mit Wasser auf einer Sprühflasche. So verhindere ich, dass mir vielleicht zuviel Wasser in die Schale gerät und die Saat anfangen könnte zu faulen.
Nach spätestens 2 Tagen kann man erkennen, dass die kleinen Saatkörnchen „Leben entwickeln“ und schon am 3 Tag kann man ein zartes grün entdecken. Nun ist es an der Zeit den Deckel ganz von der Schale zu entfernen und wenn man das Gras weiter mäßig wässert, ist es nach spätestens 5 Tage mindestens 1 cm hoch.
Das Gras …
… wächst schön dicht und gleichmäßig. Es bekommt einen frischen satten grünen Farbton und fühlt sich auch schön weich an. Wenn man es weiter nicht allzu kräftig wässert und es auch etwas zurückschneidet, hat die Katze gute 2 bis Wochen Freude daran. Ich lasse das Gras nie höher als maximal 5 – 8 cm wachsen. Wenn man es dann mit einer Schere wieder etwas kürzt, bleiben auch die Spitzen saftig grün und vertrocknen nicht.
Wenn es recht warm ist und man es zu kräftig gießt, kann es vorkommen, dass sich Schimmel auf dem Gemisch bildet. Da ich Paulchen keinen Schimmel anbieten möchte, habe ich es dann immer sofort entsorgt. Das passierte bei mir aber nur, wenn ich das Gras mit einer Gießkanne gegossen habe. Besprüht man es nur mit Wasser ist die Gefahr von Schimmelbildung wesentlich geringer.
Nach spätestens 3 Wochen ist es dann aber endgültig mit dem frischen grün vorbei. Die Grashalme werden trocken, vergilben und das Katzengras muss entsorgt werden.
Paulchen …
… ist natürlich die Hauptperson wenn es um Katzengras geht und seine Meinung ist entscheidend für die Bewertung. Er bekommt die Schale mit dem Katzengras immer gereicht, wenn es ca. 3 – 4 cm hoch ist. Ob Katzengras einen intensiven Geruch für Katzen habe mag ich nicht beurteilen, aber Paulchen nimmt umgehend Witterung auf, wenn ich die Schale an seinen Essplatz gestellt habe. Bevor er an dem Katzengras rumknabbert, reibt er immer erst eine Weile sein Köpfchen daran, als ob er mit den weichen Grashalmen schmusen will. Dabei schnurrt er innig vor sich hin, solange bis in seinem Köpfchen der Schalter auf: „Und jetzt fress ich dich“ umgelegt wird.
Paulchen knabbert sehr gern und auch sehr ausgiebig an seinen Grashalmen herum. Ich denke wirklich viel frisst er nicht davon, denn ich sehe meistens wie er nur darauf herum beißt oder sich die Halme durch die Zähne zieht. Er macht sich jeden Tag mindestens einmal daran zu schaffen, solange bis die ersten Halme welk werden. Wenn das Gras nicht mehr so knackig frisch ist, dann schnuppert er noch ein wenig daran herum, lässt es aber dann ungeachtet stehen und ich weiss das es an der Zeit ist mit der Nachzucht zu beginnen.
Unverträglichkeiten …
… habe ich bei Paulchen nie festgestellt. Auf dem Katzenklo „flutscht“ es wie geschmiert und mehr kotzen *Entschuldigung* als es bei Katzen üblich ist muss er auch nicht.
Paulchen findet seine Spielwiese klasse und auch wenn mein kleiner Feinschmecker nur die frischen grünen Halme mag, würde er natürlich sofort die volle Punktzahl vergeben. Da ich es aber nicht so schön finde dass das der Boden sehr schnell zur Schimmelbildung neigt, gibt’s 3 Punkte von uns.
TorstenEnders, 06.06.2005
...also ich lasse meine Katze immer im Garten quotgrasenquot....aber wer keinen Garten hat oder eine Wiese in der Naumlhe, der muss wohl seine eigene Wiese im Wohnzimmer zuumlchten.....