Nikkor 18-200

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Nikon AF-S DX 18-200
Abbildung vergrößern: Nikon AF-S DX 18-200
Nikon AF-S DX 18-200
Nikon AF-S DX 18-200
Nikon AF-S DX 18-200

Testberichte Nikon AF-S DX 18-200

 Kameraobjektiv
4.2 von 5
Platz 1000 in der Kategorie "Kameraobjektive".
Bewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00 4.2 von 5
Meinungen:
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Preisvergleich: nicht verfügbar

Nikon AF-S DX 18-200 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,20 / 5,00 4.2 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Verarbeitung:  ausgezeichnet
Ausstattung:  ausgezeichnet
Vorteile
  • Allroundobjektiv
  • Scharfe, klare Bildqualität, Preis
Nachteile/Kritik
  • etwas lichtschwach
  • nichts gefunden
sandieheinrich

Toll

ein Testbericht von 2009-06-21 01:57:07 vom 21.06.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Allroundobjektiv...
Nachteile/Kritik: etwas lichtschwach
Vorgeschichte :

Fast alle Fotografen träumen von einem einzigen Objektiv, das nie mehr gewechselt werden muß und das alle Brennweiten abdeckt, die man jemals benötigt. Das Ganze muß natürlich optisch einwandfreie Ergebnisse und einen blitzschnellen Autofokus bieten. Kosten soll so ein Wunderding möglichst gar nichts.

Diesem Traum ist Nikon mit seinem

AF-S DX VR ZOOM-NIKKOR 18 - 200 mm / 1:3,5-5,6 G IF-ED

einen Schritt näher gekommen. "Richtige" Fotografen rümpfen pflichtgemäß die Nase, wenn Zoom-Objektive einen gar zu großen Brennweitenbereich aufweisen. Ein 11,1-fach Zoom kann doch eiogentlich nichts taugen, oder? Bis vor nicht allzu langer Zeit war das zweifellos richtig, aber die Technik ist heute sehr viel weiter als noch vor wenigen Jahren, so daß die Qualität solcher Objektive deutlich verbessert worden ist. Dieses Objektiv gibt es seit dem Herbst 2005. Nikon kündigte seine Markteinführung gemeinsam mit der neuen Spiegelreflexkamera D200 an. Ich habe das Objektiv mit Restgarantie bis Juni 2009 für ca. 400 € bei ebay ersteigert. Der Neupreis betrug lkaut beiliegender Rechnung ca. 650 €.


Objektivnamen :

Objektive von Nikon haben Namen, die aus einer Aneinanderreihung mehr oder weniger vielen Abkürzungen bestehen. Die Reihenfolge der Kürzel scheint dabei beliebig. Man erfährt durch diese Kürzel aber schon eine ganze Menge über das Objektiv.

"AF-S" :
steht für ein Autofokus-Objektiv mit einem "Silent Wave"-Motor, auch "SWM" genannt. Genug Licht vorausgesetzt, können Autofokus-Objektive im Zusammenspiel mit dem Kameragehäuse den Fokus selber einstellen. Was bei Nikon "Silent Wave" heißt, nennt Canon "Ultrasonic Motor" oder "USM" und Sigma "Hypersonic Motor" bzw. "HSM". Das Objektiv wird also durch einen Ultraschallmotor angetrieben, der seine Arbeit sehr schnell und sehr leise verrichtet. Man kann aber auch jederzeit manuell in den Fokussiervorgang eingreifen.

"IF" :
steht für "Innenfokussierung". Beim Verstellen der Brennweite und beim Scharfstellen rotiert die Frontlinse nicht. Beim Fokussieren verändert sich die Länge des Objektivs überhaupt nicht. Dies ist von Vorteil, wenn man an diesem Objektiv Zubehör verwendet, das auf bestimmte Positionen angewiesen ist. Dazu gehören vor allem Filter und Gegenlichtblenden.

"ED" :
ist der Hinweis auf eine Glassorte mit speziellen Brechungseigenschaften.

"DX" :
weist darauf hin, daß das Objektiv nur für Kameras mit einem Sensor in APS-C-Größe geeignet ist, weil der Bildkreis, den es nach hinten projeziert, nicht für größere Formate wie etwa das Kleinbildfilmformat ausreicht.

"G" :
bedeutet, daß dieses Objektiv keinen Blendenring besitzt, sondern die Blende vielmehr genau so wie die Verschlusszeit an der Kamera einzustellen ist. Das schränkt die Benutzung solcher Objektive zwar für modernere Nikon-Kameras ein, allerdings ist dieses Objektiv ohnehin nur für digitale Nikon-SLRs geeignet, und die können allesamt mit "G"-Objektiven umgehen.

"18-200 mm" :
ist der Brennweitenbereich. Das Objektiv läßt sich von einer Weitwinkelbrennweite (18 mm am APS-C-Sensor entspricht rund 27 mm in Kleinbild-Dimensionen) bis hin zum schon relativ großen Teleobjektiv (200 mm entspricht einem Kleinbildäquivalent von 300 mm) verstellen. Dazwischen läßt sich das Objektiv übrigens wie alle vergleichbaren Zoom-Objektive stufenlos verstellen..

"1:3,5-5,6" :
gibt die maximale Blendenöffnung des Objektivs an. Der erste Wert gilt für die kürzeste Brennweite von 18 mm, der zweite für die Endbrennweite 200 mm. Dazwischen werden Zwischenwerte erreicht, bei 50 mm etwa läßt sich das Objektiv bis zur Blende 4 verwenden. Man bezeichnet diese Angabe auch als Lichtstärke. Diese Werte sind typisch für ein eher preiswertes Amateur-Zoomobjektiv. Größere Lichtstärken bedeuten einen höheren Konstruktionsaufwand, mehr Glas und dadurch auch mehr Gewicht, vor allem aber auch einen höheren Preis.

"VR" :
ist eines der Schlüsselmerkmale dieses Objektivs. Dieses Kürzel steht für "Vibration Reduction", also für eine Technik zum Reduzieren von Verwacklungsunschärfen. Ein bewegliches Linsenelement wird entgegen der Bewegung des Objektivs bewegt, um feine Bewegungen und dadurch entstehende Unschärfen zu vermeiden. Denn kein Fotograf kann seine Kamera auch bei längeren Verschlusszeiten ohne Stativ wirklich still halten. Gute Fotografen wissen das und verwenden Stative, aber es nervt sie höllisch, stets eins mit sich herumzutragen. Also versuchen die meisten sich in der Übung, auch in Grenzbereichen die Kamera ruhig zu halten. Wer bei der Bundeswehr gedient hat oder Biathlon betreibt, kennt vielleicht ein paar Tricks, wie man beim Schießen mit Hilfe von Atemtechnik und ähnlichem ein Gewehr ruhig hält. Als Faustregel gilt bei der Fotografie, daß man als längste Verschlußzeit die Zeit verwenden kann, die dem Kehrwert der Brennweite entspricht. Wer also mit einem 250-mm-Objektiv fotografiert, kann bestenfalls 1/250 Sekunde als längste mögliche Zeit wählen, um Verwacklungsunschärfen zu vermeiden. Diese Grenze ist so schon relativ großzügig definiert. Tatsächlich hängt aber vieles von der Tagesform und den Umständen ab. Nikon verspricht durch "VR" einen Gewinn von vier Zeitstufen. Um beim Beispiel von eben zu bleiben, ließe sich statt 1/250 Sekunde das selbe Foto bei 1/15 Sekunde machen.


Praxis :

Direkt aus dem Karton genommen, wirkt das Nikkor 18 - 200 überraschend kompakt. Es ist im zusammengefahrenen Zustand gerade mal gut 120 mm lang. Das sind nur 20 mm mehr als das Nikkor 18 - 70, das übliche Komplettset-Objektiv für die meisten Nikon-SLRs. Verstellt man die Brennweite auf 200 mm, verlängert sich das Objektiv um nur knapp 70 mm. Mit 560 g ist es nur ungefähr 150 g schwerer als das 18 - 70. Der Filterdurchmesser beträgt hier 72 mm. Neben einer Streulichtblende befindet sich noch ein Objektivbeutel im Lieferumfang und ein Objektivdeckel zum Schutz der Frontlinse. Der Beutel sieht aus wie Wildleder, riecht aber nicht danach, ist also wohl irgendein Kunststoff. Ganz weit vorne ist der Zoomring angebracht. Er ist gummiert und damit sehr schön griffig, außerdem breit genug, um ihn auch ohne hinzusehen leicht zu finden. Es folgt ein Ring mit Brennweitenmarkierungen für 18, 24, 35, 50, 70, 135 und 200 mm, danach eine Entfernungsskala in Fuß und Metern hinter einem Sichtfenster. Zum Schluß folgt der Fokussierring; der ebenfalls schön griffig ist, aber deutlich schmaler als der Zoomring. Ihn muß ich immer suchen, wenn ich ihn mal brauche, aber das ging mir bis jetzt bei jedem Zoomobjektiv so und so oft braucht man ihn in der Praxis ohnehin nicht. Nahe dem Bajonettanschluss gibt es einen Umschalter für die Betriebsarten „M" und „M/A". In der Betriebsart „M/A“ fokussiert das Objektiv automatisch, man kann aber jederzeit ohne umzuschalten durch drehen am Entfernungsring auch manuell fokussieren. Will man doch wieder mit Autofokus arbeiten, lässt man den Auslöser los und drückt ihn wieder bis zum ersten Druckpunkt, um das Objektiv fokussieren zu lassen. Zwei weitere Schalter sind für die "Vibration Reduction". Mit dem einen Schalter kann man die Funktion ein- und ausschalten, mit dem anderen Schalter wechselt man die Betriebsart zwischen „Active" und „Normal". Die Betriebsart „Active" soll in den Lagen verwendet werden, in denen man die Kamera während der Aufnahme bewegt, z. B. bei Aufnahmen aus dem fahrenden Zug oder bei sehr schnellen Bewegungen wie z. B. bei Sportaufnahmen. Ausschalten sollte man die VR eigentlich nur, wenn die Kamera auf ein Stativ montiert wird. Allerdings verbraucht er natürlich Strom, so daß der Kamera-Akku etwas schneller entladen wird als ohne Nutzung von VR. Die Verarbeitung wirkt insgesamt sehr ordentlich. Mit den sehr viel teureren Profiobjektiven kann sie nicht mithalten, dafür ist eben doch zu viel Kunststoff im Spiel, aber es gibt keinen Grund zu meckern. Die mitgelieferte Streulichtblende rastet sauber ein und macht ebenfalls einen soliden Eindruck. Ich habe ja noch meine alte Nikon D100, die mit dem neuen Objektiv genau so gut funktioniert wie meine neuere D200. Wer VR-Objektive nicht gewohnt ist, stutzt wahrscheinlich anfangs beim Blick durch den Sucher bei eingeschaltetem VR. Dadurch, daß der VR in das Objektiv eingebaut ist und nicht, wie bei Kameras von Sony oder Pentax, in das Kameragehäuse, ist der Effekt deutlich im Sucher zu erkennen. Beim ersten Mal drängt sich der Gedanke auf, man hätte gestern das letzte Bier stehen lassen sollen, aber das gibt sich dann doch relativ schnell. Wer schon einmal fotografiert hat, muß nichts neues lernen. Den VR-Schalter auf „On" stellen, seine Betriebsart auf „Normal" einstellen und schon kann es los gehen. Der Brennweitenbereich ist natürlich beachtlich. Mit 18 mm kann man einen ganzen Fußballplatz fotografieren, mit 200 mm vom selben Standort aus das gegenüber liegende Tor. Ist genug Licht da, kann man natürlich kürzere Belichtungszeiten nehmen, um wie gewohnt ein Verwackeln zu verhindern. Spannend wird es aber, wenn es dunkler wird oder trübes Wetter ist. Dann leistet der VR ganze Arbeit. Nach meinen Erfahrungen stimmen Nikons Angaben über einen Gewinn von vier Zeitstufen. Mit 200 mm Brennweite kann man 1/15 Sekunde recht bequem aus der Hand belichten. Wenn man sich besondere Mühe gibt, sich z. B. anlehnt oder durch eine spezielle Atemtechnik versucht, besonders ruhig zu halten, ist noch etwas mehr drin. Bis zu 1/4 Sekunde habe ich schon geschafft. Natürlich ist es eine Frage des Anspruchs und des genauen schauens, welcher Grad an Verwacklungsunschärfe noch akzeptabel ist. Ich kannte die Technik der Bildstabilisierung bis dahin noch nicht. Vereinzelt habe ich die Kritik gelesen, dass der VR die Akkus der Kamera schneller leersaugt. Ich kann das aber nicht bestätigen, weil ich keinen Unterschied zwischen der Benutzung mit oder ohne VR bemerken konnte. Allerdings wird das zum Teil daran liegen, daß ich sowieso meistens schon nach relativ kurzer Zeit die Akkus wieder lade, weil ich irgendwo einmal gelesen habe, daß dies ihre Lebensdauer verlängern soll. Beim Verstellen der Brennweite fiel mir auf, daß der Zoomring etwa im mittleren Bereich ungefähr zwischen 70 und 100 mm etwas schwergängiger ist als bei den anderen Brennweitenbereichen. Das liegt daran, daß die Brennweite durch ein Verschieben der Linsen im Inneren des Objektivs verstellt wird. Im Bereich um 100 mm wechselt die Bewegungsrichtung der Innenlinsen, so daß es dort etwas schwergängiger zu sein scheint. Das Objektiv stellt zuverlässig und blitzschnell scharf und liefert eine sehr gute Bildqualität. Ich kann keinen Unterschied zu meinem Vorgänger-Objektiv, dem Nikkor 18 - 70 mm trotz des deutlich höheren Brennweitenbereichs feststellen. Am Anfang habe ich die Vorurteile erwähnt, mit denen Superzooms wie dieses zu kämpfen haben. Auch die Nikon-Ingenieure kommen nicht an der Physik vorbei, und so ist es kaum verwunderlich, daß auch dieses Objektiv vor allem bei den Extrembrennweiten mit Schwächen zu kämpfen hat. Besonders bei 18 mm zeigt es sehr starke tonnenförmige Verzeichnungen, bei 200 mm werden die Verzeichnungen stark kissenförmig. Die Vignettierung (Abschattung der Bildecken) ist besonders bei 18 mm deutlich ausgeprägt. Die Kombination aus meiner Kamera und diesem Objektiv wird aber von der Software "RAW-Shooter" unterstützt, mit der man Raw-Dateien (bei Nikon NEF-Dateien) einlesen und Objektivfehler ausgleichen kann. Aus den EXIF-Daten entnimmt die Software nämlich wichtige Informationen über Brennweite, Entfernung, verwendete Blende usw., so daß die Software weiß, welche Verzerrungen usw. das Objektiv in dieser Einstellung an dieser Kamera verursacht und zum Ausgleich derer gegenrechnen kann . Das Ergebnis sind verzerrungsfreie Bilder mit gleichmäßiger Ausleuchtung bis in die Ecken. Meine ersten Fotos mit diesem Objektiv haben meine Erwartungen deutlich übertroffen.


Fazit :

Nikons 18-200er Zoom mit VR erfüllt die Erwartungen, die man an ein solches Objektiv stellen kann, mit Leichtigkeit. Die Bildqualität ist sehr in Ordnung. Die Verzerrungen, über die ich berichtet habe, und die Vignettierung spielen in der Praxis kaum eine Rolle. Und im Zweifel lassen sie sich mit Software beheben. Es macht richtig Spaß, mit dieser Linse auf Tour zu gehen. Man muß nicht viel mit sich herumschleppen, verpaßt keine Motive, weil man gerade mit einem Objektivwechsel beschäftigt war und fängt sich durch die selteneren Objektivwechsel auch nicht so leicht Staub ein, der sich dann auf dem Sensor absetzen könnte. Die meisten Fotografen werden zu ihrer Nikon-DSLR nur dieses eine Objektiv brauchen. Dieses Objektiv kriegt von mir eine klare Kaufempfehlung.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verarbeitung:Verarbeitung von Nikon AF-S DX 18-200  Kameraobjektiv: 5,0 ausgezeichnet
Ausstattung:Ausstattung von Nikon AF-S DX 18-200  Kameraobjektiv: 5,0 ausgezeichnet
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Kommentare
wir_2
wir_2, 23.12.2008
hab das objektiv auch und das was mich am meisten stört ist dass ich es nicht feststellen kann, wenn es eingezogen ist.
nebelkraehe
nebelkraehe, 09.01.2009
Super Testbericht, nur das Kapitel "Praxis" ist nach meiner Meinung etwas schwer zu lesen weil Absätze fehlen
fantagirlie
fantagirlie, 08.04.2010
Hey. Liebe Grüße einen schönen Donnerstag wünsche ich Dir!
Danke für deine ständigen Gegenlesungen.
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sandraberg

Extrem gute Bildqualität für tolle Fotos

ein Testbericht von 2008-12-22 09:59:54 vom 22.12.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Scharfe, klare Bildqualität, Preis...
Nachteile/Kritik: nichts gefunden
Liebe Leserinnen, liebe Leser!!

Eigentlich wollte ich vor Weihnachten noch über meine eigenen Produkte berichten, aber da Yopi ja zur Zeit diese tolle Aktion mit dem Adventskalender hat - was ich leider erst letzte Woche mitbekommen habe - ziehe ich diesen Artikel jetzt natürlich vor - eigentlich wäre er für mich die letztere Wahl für einen Produktbericht gewesen - da bin ich ganz ehrlich, weil ich das Produkt selbst nicht besitze, aber dafür mein Nachbar und sehr guter Arbeitskollege. Dazu muss ich sagen, mein Nachbar ist über 50 Jahre (jung) und seit Jahrzehnten ein begeisterter Hobby-Fotograf. Aus diesem Grund besitzt er auch mehrere Kameras mit den verschiedensten Objektiven und sogar Gerätschaften, damit er zumindest Schwarz-Weiß-Bilder selbst entwickeln kann. Also wirklich ein wahrer Hobby-Fotograf.

Jedenfalls habe ich heute früh dann gesehen, dass genau diese Artikel heute besonders "erwünscht" sind - wenn ich das mal so ausdrücken darf - darum habe ich ihn schon um 7.00 Uhr früh aus dem Bett geholt und ihn gebeten mir eines seiner neueren Objektive für einen Produktbericht auszuleihen.

Gegeben hat er mir nun eben folgendes Objektiv :

'''Nikon AF-S DX 18-200'''
=================

'''Hersteller:'''

***********

NIKON wird den meisten von Euch wahrscheinlich ein Begriff sein. Sogar ich, wo ich mich während meiner Schulzeit sehr für die Fotografie interessiert habe und damals in der Schule sogar einen Extra-Kurs dafür belegt habe; aber seitdem mich eigentlich nicht mehr mit diesem Thema beschäftigt habe, kenne diesen Hersteller zumindest vom Namen her.

Selbstverständlich habe ich mich auch wieder ein wenig im Internet für Euch über diesen Hersteller erkundigt und mich auf folgender Homepage umgesehen :

www.nikon.at
~~~~~~~~~

Ich habe mich sehr schnell darin zurecht gefunden und alles wichtige über den Hersteller, seine Produkte und natürlich auch über die jeweiligen Firmensitze erfahren, aber am besten seht Ihr Euch bei Interesse einfach selbst auf der Homepage um.

Hier könnt Ihr jedenfalls den Hersteller erreichen:

Nikon GmbH
Zweigniederlassung Wien
Wagenseilgasse 5
1120 Wien

Tel.: 0043 (0)1 972 6110
Fax: 0043 (0)1 972 6110 - 20
E-Mail: office@nikon.at

Die Service-Hotline lautet:

Telefon: 0900 – 150066 -- (0,45 Euro/Minute aus dem österreichischen Festnetz)

Ich habe allerdings auch die Adressen von Dresden, Berlin, Hamburg-Norderstedt, Köln, München und Düsseldorf gefunden - würde der Bericht aber ewig lang werden, wenn ich diese hier auch noch alle separat anführen würde -- also, bei Interesse findet Ihr die jeweiligen Adressen auf o.g. Homepage!

'''Preis:'''
*******

Bezahlt hat mein Nachbar, lt. seiner Rechnung damals € 649,90 -- was ich persönlich wahnsinnig teuer finde, aber als ich mich gerade ein wenig im Internet über die Preise von solchen Produkten erkundigt habe, musste ich feststellen, dass das eigentlich der übliche Preis für solch neuere Objektive ist. Klar, mittlerweile gibt's das Objektiv bestimmt auch schon günstiger, aber er hat es damals in seinem persönlichen "Stamm-Fachgeschäft" gekauft - die haben sich auf Fotografie und Computer spezialisiert - mittlerweile bekommt er auch schon Prozente dort, weil er seit Jahren regelmäßig dort seine Foto-Ausrüstung erweitert *zwinker*

Aber auch hier kann ich mich nur, wie immer, wiederholen und sage : Leute bevor ich solche Produkte kauft, vergleicht die Preise - gerade in so einer Kategorie kann man oft wahnsinnig draufzahlen!

'''Wichtige Details zum Produkt:'''
****************************

Kamer atyp : Digital-Spiegelrefelex
Objektivtyp : Zoomobjektiv
Brennweite : 18 mm - 200 mm
Blende maximal : f/3,5 - f/5,6
Blende minimal : f/36

Autofokus

Naheinstellgrenze: ca. 48,8 cm
7 Lamellen
Betrachtungswinkel : 7 - 8 Grad
Aufsatz-/Filtergröße (Filterdurchmesser): 72 mm
Optischer Aufbau: Linsen / Glieder 16 / 12 (2 ED glass elements; sprich : 16 Elemente in 12 Gruppen

Objektivdurchmesser : 7,6 cm
Länge : 2,7 cm
Gewicht : 561,3 g

"AF-S"
steht übrigens für ein Autofokus-Objektiv mit einem "Silent Wave"-Motor (auch "SWM" genannt). Diese Objektive können mit genügend Licht und im Zusammenspiel mit dem Kameragehäuse den Fokus selbst einstellen.

"DX"
bedeutet, dass dieses Objektiv nur für Kameras mit einem Sensor in APS-C-Größe geeignet ist, weil der Bildkreis, den es sozusagen nach hinten projeziert, nicht für größere Formate wie z.B. einen Kleinbildfilm ausreicht.

"VR"
ist eins der Schlüsselmerkmale des Objektivs. Das Kürzel steht für "Vibration Reduction", also für eine Technik zum Reduzieren von Verwacklungsunschärfen. Ein bewegliches Linsenelement wird entgegen der Bewegung des Objektivs bewegt, um feine Bewegungen und dadurch entstehende Unschärfen auszuschliessen!

'''Das Produkt:'''
*************

Nun komme ich aber endlich zum Produkt selbst. Wie oben schon erwähnt, bin ich persönlich in diesem Fachgebiet ja nicht wirklich so der Spezialist dafür, trotzdem denke ich, dass ich Euch zumindest das nahe bringen kann, was mir mein Nachbar dazu erzählt hat *zwinker*
Er besitzt dieses Zoomobjektiv mittlerweile seit fast 4 Monaten und verwendet es für seine Digitalkameras (Kameraanschluss für Nikon / Fujifilm); jedenfalls ist er total begeistert davon und verwendet dieses Kameraobjektiv sehr gerne; u.a. weil es auch über einen Bildstabilisator und Autofocus verfügt - die Kenner bzw. Hobby-Fotografen unter Euch können damit bestimmt etwas anfangen *rotwerd*! Von der Verarbeitung des Produktes ist er begeistert; allerdings besitzt er schon verschiedene andere Objektive und auch Kameras von diesem Hersteller und wusste von vornherein, dass es sich auch dabei um eine sehr gute Qualität handelt.
Des weiteren hat mir mein Nachbar gesagt, die Brennweite (Höchste Brennweite ist 200 mm - Niedrigste Brennweite ist 18 mm) sind für die Aussenaufnahmen die er für gewöhnlich macht, einfach perfekt. Er muss mit diesem Zoomobjektiv nicht ewig lange alles einstellen, sondern stellt sich das Objektiv automatisch richtig ein (das funktioniert sogar ohne lautes surren - ganz still und leise stellt sich das Objektiv von selbst richtig ein - man kann allderdings auch manuell einstellen) - die kürzeste Aufnahmeentfernung sollte aber 1 m nicht unterschreiten -- der Hersteller (wie oben geschrieben) meint sogar, dass 48,8 cm ausreichen würden, aber mein Nachbar hat gesagt, dass ein etwas größerer Abstand doch noch viel bessere Bilder bringt - und die Qualität seiner Bilder ist wahrlich ausgezeichnet.
Er fotografiert sehr viel in der Natur draussen - auch viele Tiere und da muss es für Momentaufnahmen oft sehr schnell gehen, denn so ein Vogel zB der ist oft in ein paar Sekunden schon wieder verschwunden! Trotzdem zeigte mir mein Nachbar Bilder (die er mit diesem Objektiv fotografiert hat) - wo ich nur sagen kann, dass die Motive wirklich klar und scharf getroffen wurden - die Qualität der Bilder ist eben einfach ausgezeichnet - da kann ich mich nur immer wieder wiederholen.
Gerade wenn er draussen unterwegs ist, meinte mein Nachbar, ist er begeistert, weil er nicht, wie früher, 1000 Sachen mit sich mitschleppen muss, sondern nur seine Kameratasche in der der alles nötige drinnen Platz findet; u.a. natürlich auch sein Objektiv :)

Heute früh hatten wir natürlich nicht sehr viel Zeit, aber da wir uns ja nun schon eine ganze Weile kennen, hat er mir auch früher schon einige seiner Fotoalben und -sammlungen gezeigt mit den verschiedensten Motiven, ob es nun Aussenaufnahmen waren, Porträtfotos oder sonstiges - ich kann nur sagen : er versteht wirklich was davon!

Von der Reinigung her, meinte mein Nachbar, er besitzt dafür eigene Tücher, da das Glas in solchen Objektiven doch sehr, sagen wir mal 'anfällig' für Staub ist - damit ist es aber kinderleicht.

Und darum zählt für mich auch sein Wort sehr viel, wenn er sagt, das Objektiv ist wirklich toll verarbeitet, bringt Qualitätsbilder und ist das Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet - aus diesem Grunde empfehle ich dieses Produkt, auch mit bestem Wissen und Gewissen gerne weiter!

Ich hoffe natürlich, obwohl ich das Produkt nicht selbst besitze, sondern es mir heute nur ausgeborgt habe, dass ich es Euch trotzdem etwas näher bringen konnte und freue mich schon über Eure Lesungen!

Vielen Dank, Eure Sandra

PS: Und wie immer am Schluß: Da ich selbst noch immer (aus Kostengründen) keine Kamera besitze, folgen die Produktbilder später - obwohl mir gerade bei diesem Bericht eingefallen ist, dass ich da doch eigentlich mal mit meinem Nachbarn darüber sprechen kann *lach*
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verarbeitung:Verarbeitung von Nikon AF-S DX 18-200  Kameraobjektiv: 5,0 ausgezeichnet
Ausstattung:Ausstattung von Nikon AF-S DX 18-200  Kameraobjektiv: 5,0 ausgezeichnet
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Kommentare
erdi13
erdi13, 22.12.2008
auch wenn du das produkt "nur" ausgeliehen hast, verdient der bericht ein BW - immerhin hast du dir echt mühe gegeben, uns das produkt gut zu beschreiben. liebe grüsse, erdogan
margy
margy, 12.05.2010
hab ein eigenes buch geschrieben. hatte deshalb lange keine zeit mehr, hier zu arbeiten. lg margy
Miraculix1967
Miraculix1967, 22.12.2008
Einen schönen Start in die Weihnachtswoche und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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