Liebespaar mit dem noch nicht geschlüftem Nachwuchs

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Die Jungen sind da :-)

Die Reise der Pinguine
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Die Reise der Pinguine
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Die Reise der Pinguine

Testberichte Die Reise der Pinguine

 (DVD)
4.8 von 5
Platz 3 in der Kategorie "Dokumentarfilm allgemein".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
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Die Reise der Pinguine Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (6/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Faszinierende Bilder
  • Eine Glosse
  • beeindruckende Bilder, interessante Art der Wissensvermittlung, interessantes Thema
  • beeindruckende und einmalige Bilder, perfekte musikalische Untermalung, sehr ästhetisches DVD - Design, faszinierendes Bonusmaterial
Nachteile/Kritik
  • nichts gefunden
  • Der Kulturschock der Woche
  • Texte wirken stellenweise kitschig, Altersfreigabe zu niedrig
  • Dialoge teilweise zu kitschig und unglaubwürdig, Darsteller zu vermenschlicht
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Die Reise der Pinguine

ein Testbericht von 2009-04-10 17:50:07 vom 10.04.2009
Empfehlung: ja
Allgemein
=================
"Die Reise der Pinguine" ist ein Film von Luc Jacquet und kam im Oktober 2005 in die deutschen Kinos. Es handelt sich bei diesem Film um eine Mischung aus Dokumentation und Drama. Soweit ich weiss erscheint der Film in 2 Wochen auch als DVD, sofern er bis dahin nicht mehr in den Kinos läuft. Bevor der Film erschienen ist, war das gleichnamige Buch bereits im Handel erhätlich.



Geschichte
=================
Bei dem Film geht es um eine Pinguinfamilie, genau genommen um Königspinguine, die jedes Jahre eine riesige Strecke auf sich nehmen und bei eisigen Temperaturen versuchen zu überleben. Das Leben dieser Pinguine besteht größtenteils daraus, zu versuchen zu überleben bzw. ihren Jungen Schutz zu bieten. Sie verzichten teilweise monatelang auf Nahrung, wenn sie auf ihrer Reise sind. Die Pinguine leben am südlichsten Pol unserer Erde - der Antarktis -, wo es sogar im Sommer bis zu minus 30 Grad hat. Diese Tiere wurden von Luc Jacquet über mehrer Monate mit der Kamera begleitet und aus den eindrucksvollen Bildern wurde schliesslich eine Dokumentation, die eigentlich gar keine ist.



Umsetzung
=================
Unter einer Dokumentation versteht man vor allen Dingen einmal, dass der Gezeigte orginalgetreu wiedergegeben wird. In diesen Film aber haben die Pinguine Stimmen und sprechen. Das war sicherlich eine notwendige Maßnahme, weil sich kein Mensch einen Kinofilm ansehen würde, in dem niemand spricht, gleichzeitig verleiht es dem Film aber das ganz Besondere Etwas und ich hatte den Eindruck, dass der Satz einfach perfekt gepasst hat. Etwas überflüssig hingegeben hab ich die teilweise humorvollen Kommentare empfunden, die manche Pinguine dann von sich gegeben haben. Ich denke, man muss nicht noch gezwungenermaßen versuchen aus diesem Film eine halbe Komödie zu machen und es war einfach sehr unpassend.

Dennoch hatte ich als Zuseher das Gefühl mittendrin zu sein. Man konnte sich dank der Kommentare, Stimmen und Gestiken konnte man sich mit den Pinguinen identifieren und sich vielleicht vorstellen welche Art von Strapazen diese Tiere Jahr für Jahr auf sich nehmen.

Der Film hat nicht wirklich ein Anfang und ein Ende und es gibt keine echte Geschichte mit Happyend oder Hauptdarstellern. Ich empfinde ich es deshalb doch eher noch als Dokumentation als als Drama oder Komödie.


Fazit
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Ich hab mir eine Weile überlegt für welche Altergruppe dieser Film wohl am geeignetsten wäre und ich muss ehrlich sagen, dass ich es bis heute nicht weiss. Auf der einen Seite ist der Film sicherlich für Kinder sehr schön anzusehen, weil die Handlung überschaubar ist und keine verzwickte Geschichte entsteht. Andererseits empfinde ich den Film als sehr traurig und nachdenklich.
Ich denke deshalb, dass der Film für Kinder einfach zu unlustig und "echt" ist.
Ich selbst fand den Film sehr gut umgesetzt. Die Macher haben versucht, alles einzubauen was einen guten Film ausmacht, aber ich finde einfach, dass Comedy hier nicht wirklich hinpasst und es wirkt leider auch in diesen Momenten auch eher unrealistisch, was der Regisseur uns mitteilen möchte.
Aber vielleicht fehlt mir dafür auch einfach nur die nötige Fantasie.
Bewertet wurde hier allerdings nur den Film. Zu dem Bonusmaterial , das auf der DVD enthalten ist, kann ich leider nichts sagen.

Sehr empfehlenswerter Film
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Music-King
Music-King, 10.04.2009
Dokumentarfilme im Kino enstpricht erstmal gar nicht dem Mainstream-Publikum, weswegen sohl auch den Pinguinen die Stimmen gegeben wurden, anstatt einen Sprecher zu haben, wie man es von Dokus her kennt... Schönen Gruß, Roland
Lale
Lale, 10.04.2009
Meine Ma ist auch total begeistert, vielleicht sollte ich ihn ja doch mal schauen... Beste Grüße, die Lale.
sigrid9979
sigrid9979, 10.04.2009
Sehr hilfreich und FROHE OSTERN ..Lg Sigi
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Wenn Du die Natur beherrschen willst, ...

ein Testbericht von 2009-02-23 16:15:31 vom 23.02.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: beeindruckende und einmalige Bilder, perfekte musikalische Untermalung, sehr ästhetisches DVD - Design, faszinierendes Bonusmaterial...
Nachteile/Kritik: Dialoge teilweise zu kitschig und unglaubwürdig, Darsteller zu vermenschlicht
... mußt Du ihr gehorchen, heißt ein Sprichwort, das sich Regisseur Luc Jacquet zu Eigen gemacht hat. Und nach diesem Grundsatz wagte er sich auch an diese Dokumentation aus der kältesten Region unseres Planeten (minus 89 Grad Celsius (!!!) wurden hier beispielsweise 1983 gemessen).


..:: Vorwort ::..

Ich bin damals voller Erwartung ins Kino gegangen, um mir den Dokumentarfilm »Die Reise der Pinguine« anzuschauen, von dem ich schon viel gehört hatte und im Nachhinein absolut begeistert war. Deswegen empfand ich es als Selbstverständlichkeit, mir dieses Werk zu sichern, sobald es auf DVD erhältlich ist. Sowohl auf einer Einzel- als auch auf Doppel- DVD in der Special Edition erschien dieser Film schließlich im Handel. Da ich als leidenschaftlicher Sammler auch über die Hintergründe eines Films bzw. - wie in diesem Fall - einer Dokumentation informiert werden möchte, kam für mich nur die Special Edition in Frage, in einer sehr ästhetischen Klappbox, umgeben von einer transparenten, schneeverzierten Schutzhülle.


..:: Inhalt ::..

Wir schreiben irgendein Jahr in der Geschichte der Tiere. Schauplatz ist die immerwährende Kälte der Antarktis, die Temperatur beträgt gemütliche - 40 °C. Als Protagonisten haben sich für uns zwei Pinguine zur Verfügung gestellt, ein weiblicher und ein männlicher, die uns für die nächsten knapp eineinhalb Stunden mit in ihre Welt nehmen, in die Welt der Kaiserpinguine.

Alle treffen sie sich an einem bestimmten Fleckchen Erde, pardon: Eis, mitten im Landesinneren: in der Oase der Liebe. Dort suchen sie sich einen Partner, mit dem gemeinsam sie das nächste Jahr verbringen und für Nachwuchs sorgen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, tagelange, fast unendlich lang scheinende Märsche stehen unseren beiden und den anderen Pinguinen bevor, bis sie endlich am Ziel eintreffen. Mit einem Hochzeitstanz suchen sie den geeigneten Vater, die liebevolle Mutter aus.

Irgendwann ist es soweit und das Weibchen legt ein Ei, das - um nicht den eisigen Temperaturen zu lange ausgesetzt zu sein - so schnell als möglich vom Männchen übernommen und nun in seiner Bauchfalte ausgebrütet wird. Das Weibchen hat vorerst seine Schuldigkeit getan und kehrt ans Meer zurück, um sich satt zu fressen und wieder Energie zu sammeln, aber auch Futtervorräte für das Junge. Voller Sehnsucht wartet das Männchen auf ihre Rückkehr, ist es doch selbst in dieser Zeit einigen Strapazen ausgesetzt: der schneidende Wind, der nach und nach seinen Tribut fordert (in den kommenden Wochen verliert das Männchen gut die Hälfte seines Körpergewichtes), aber auch das Junge, das - nach einigen Monaten - nun jeden Tag schlüpfen kann und dann unentwegt nach Nahrung verlangt. Wird das Weibchen rechtzeitig zu seiner Familie zurückkehren ... ?


..:: Umsetzung ::..

Luc Jacquet, seines Zeichens studierter Biologe (Schwerpunkt: Tierisches Verhalten) und absolut passionierter Dokumentarfilmer, war bis vor kurzem in Deutschland fast völlig unbekannt. Doch dann, ganz plötzlich - fast über Nacht - wurde sein Schaffen in der ganzen Welt diskutiert und bewundert. Jacquet kam mehr oder weniger durch Zufall zu diesem Projekt (laut seiner eigenen Angaben durch eine Zeitungsanzeige, auf die er antwortete) und reiste zunächst immer wieder in die Antarktis, um Pinguine und beringte Vögel aufzunehmen. Erst später kam ihm die Idee, daraus einen Film zu machen. Und obwohl Dokumentationen ziemlich stiefmütterlich behandelt werden, was den finanziellen Erfolg an den Kinokassen betrifft, gelang den Kaiserpinguinen das Unglaubliche: Millionen von Kinobesuchern strömten weltweit - selbst in den USA - in die Säle, um seine wirklich gewordene Vision auf sich wirken zu lassen und machten die »Reise der Pinguine« damit zum zweiterfolgreichsten Dokumentarfilm hinter Michael Moore's »Fahrenheit 9/11«. Jacquet hatte ein kühnes Projekt in Angriff genommen und konsequent bis zum Ende durchgezogen, das man in dieser Form bis dato nicht kannte: über ein ganzes Jahr hatte er mit seinem Team in der Antarktis verbracht, um dort Tag für Tag, bei Wind und Wetter, eins zu werden mit den so wunderschönen Kaiserpinguinen, an ihrer Seite und später auch zwischen ihnen zu leben und sie dabei ständig zu filmen, sowohl die schönen als auch die traurigen Momente festzuhalten.

Am Ende hatten sie über 120 Stunden Material, die dann in dem Film zusammengefaßt wurden. Bei den Dreharbeiten mußten sie sich natürlich in jedem Moment auch einer enormen Verantwortung bewußt sein: zum Einen hätte jede unachtsame Bewegung für die Pinguinkolonie katastrophale Auswirkungen nach sich ziehen können, zum Anderen durfte man aber auch die Pinguine sich nicht allzu sehr an den Menschen gewöhnen lassen. Herausgekommen ist »Die Reise der Pinguine«, eine gekonnt und dramatisch überaus wirkungsvoll in Szene gesetzte Erzählung über eine Kolonie von Kaiserpinguinen, die sich Anfang März auf den Weg machen, um Nachwuchs zu zeugen und damit ihren Bestand zu sichern. Der Lohn für dieses sowohl auf höchstem technischem als auch mental anspruchsvollem Niveau agierende Werk war Anfang 2006 letztendlich der Oscar für den besten Dokumentarfilm. Und daß dieser mehr als verdient ist, zeigt sich in jeder einzelnen Szene.

»Die Reise der Pinguine« soll der Definition des Dudens nach ein Dokumentarfilm sein; ein Film, der Ereignisse und Zustände tatsachengetreu darzustellen versucht. Auf den ersten Blick trifft das auch zu. Beim genaueren Hinsehen kristallisiert sich jedoch heraus, daß die Definition so nicht ganz paßt, arbeitet Jacquet doch hier ganz bewußt nach Drehbuch und unter reger Zuhilfenahme diverser stilistischer Mittel, um eine den Zuschauer fesselnde, zugleich aber auch bewegende Dramatik aufzubauen, die als Hintergrund für die Erzählung seiner Geschichte dient.

Schon zu Beginn des Films wird in den ersten Einstellungen und den zweifellos als atemberaubend zu deklarierenden Bildern klar gemacht, daß dieser Schauplatz weiß Gott nicht das ist, was wir - als verwöhnte Zweibeiner - als nettes beschauliches Plätzchen bezeichnen würden. Aber so ästhetisch, faszinierend und beeindruckend die Landschaft auch auf uns wirkt - in dieser lebensfeindlichen Wüste aus Eis wächst kein Grashalm, von Büschen oder Bäum(ch)en ganz zu schweigen. Hier herrscht nur das Gesetz des Stärkeren, die Nahrungsquellen beschränken sich auf die Versorgung von Fleischfressern, spielt sich das eigentliche Leben unter Wasser ab.

Und so wird der Zuschauer auch in wundervollen und unikalen Bildern, wie man sie so noch nicht gesehen hat - Froschperspektive und detailreiche Nahaufnahmen lassen uns den Pinguinen mal auf Augenhöhe, mal unterwürfig oder auch nur als ferne Beobachter entgegentreten - in die eigentliche »Handlung« eingeführt; verharrend auf einem zunächst belanglos erscheinenden Eisloch wartet die Kamera so lange, bis sie ihr Ziel erreicht hat: ein Kaiserpinguin schnellt geschmeidig, wie ein Torpedo, aus dem Loch und landet sehr unsanft auf dem Bauch. Immer mehr Tiere folgen seinem Beispiel, langsam aber sicher füllt sich die ziemlich rutschige Landebahn mit gefrackten Pinguinen. Mit nahezu unauslöschlichem, weil in der kargen Einöde lebensnotwendigem Orientierungssinn gesegnet, den Wissenschaftler auf der ganzen Welt noch heute nicht erklären können, machen sich die Pinguine in riesig großen Karawanen, immer in Gänseformation, auf zur Oase der Liebe im Archipel von Pointe Géologie, wo sie eine feste Eisschicht vorfinden und zumindest etwas gegen die eisigen Stürme geschützt sind. Nur manche verirren sich oder sind für die Reise nicht mehr stark genug und werden dafür ohne Erbarmen von der Natur bestraft.

Dort angekommen, beginnt das Liebeswerben und der anschließende Hochzeitstanz, bis dann endlich die Paarung zum erhofften Nachwuchs verhilft, der nun über die kommenden vier Monate ausgebrütet werden muß. Doch diese uns präsentierten Szenen sind emotional sehr gegensätzlich: so witzig einige Szenen sind (ein Stau kann in vielerlei Hinsicht ungeahnte Folgen haben) und so zärtlich das Liebeswerben - bei dem die Farbflecken am Hals eine wesentliche Rolle spielt -, der folgende Hochzeitstanz und der allgemeine Umgang miteinander auch gezeigt wird, die Natur bestraft all diejenigen, die zu wenig Erfahrung haben oder nicht wachsam genug sind. Und so läßt Luc Jacquet uns auch an den vielen traurigen Momenten des Lebens in der Antarktis teilhaben, wohl wissend, daß er damit den ein oder anderen gefühlsmäßig sehr fordert: das zu lange dem Eis ausgesetzte Ei gefriert binnen weniger Minuten und platzt auf, vergebens waren nun alle bisherigen Anstrengungen; das Junge, nicht aufmerksam genug gewärmt und umsorgt, stirbt an Unterkühlung oder ist anderen Gefahren ausgesetzt.

Aber auch die Männchen, selbst die erfahrenen, sind den auf sie wartenden Anstrengungen nicht immer gewachsen. Vier Monate ununterbrochenes Warten und dabei gleichzeitig den schneidenden katabatischen Winden und Blizzards die Stirn zu bieten kostet Kraft, viel Kraft und hier kann das Einschlafen den Tod bedeuten. Teamarbeit ist folglich das A und O, sonst hat die ganze Kolonie auch nicht die geringste Überlebenschance: so bilden die Männchen einen großen Kreis, dicht an dicht zusammengedrängt. Obwohl es im Kern am Wärmsten ist, und die dort Stehenden das große Los gezogen haben, ist hier ein gleichwohl ein strenges Rotationsprinzip an der Tagesordnung: um Kraft zu sparen, darf sich jeder von Zeit zu Zeit wärmen und die, die vorher innen standen, müssen von nun an die Funktion eines Prellbocks gegen die unwirtliche Kälte übernehmen.

Doch schweben wir mit diesem Bild vor Augen hinauf und lassen uns dann an anderer Stelle wieder nieder, bei den beiden uns gewissermaßen einladenden Pinguinen und ihrer Art, uns hier von ihrem Leben zu erzählen. Jacquet hatte wohl befürchtet, daß dem Publikum langweilig werden würde, wenn es eineinhalb Stunden lang ohne Dialoge in einem Kinosaal sitzen und die Pinguine auf ihrem Lebensweg begleiten müßte. Folglich ließ er die Pinguine selbst sprechen und uns ihre Erfahrungen mitteilen, mehr durch laute Gedanken (sprich: aus dem Off, wie man es von Tierdokumentationen gewohnt ist) als durch entsprechende Schnabelbewegungen, was ziemlich lächerlich gewirkt und letztendlich die Dokumentation nicht nur zu sehr vermenschlicht hätte; nein, das Ganze wäre zu einem mißratenen Tierfilm verkommen, Tierfilm im Sinne von »Schweinchen Babe« und anderen Vertretern dieses Genres. Doch auch so hatte ich ein zwiespältiges Verhältnis zu den Sprechern, vor allem der Art und Weise ihrer Ausdrucksform, die mir hier stellenweise zu sehr auf ein kindliches Gemüt zugeschnitten scheinen.

Nichtsdestotrotz sind sie für das Verständnis vor allem in soweit ganz klar notwendig, weil es dadurch leichter wird, nicht nur durch die jeweiligen Kommentare den jeweiligen Intentionen und Absichten zu folgen, sondern auch einen kleinen wissenschaftlichen Einblick zu bekommen, der manchem aber zu oberflächlich vorkommen mag. Wer den Film wirklich ganz besonders genießen möchte, der tut gut daran, den Ton einfach abzustellen und nur die Bilder auf sich wirken zu lassen. Bei fast 90 Minuten Dauer ist dies eine besondere Herausforderung, der Genuß wird dafür aber umso intensiver; vor allem die unglaublichen Nahaufnahmen ziehen mich immer wieder in ihren Bann.

»Die Reise der Pinguine« ist zweifelsohne ein Meilenstein der Filmgeschichte, da mit noch nie dagewesenem Aufwand ein Projekt zu Papier und letztendlich umgesetzt wurde, daß es in seiner Art und vor allem in seinen Ausmaßen so noch nie gegeben hat. Fantastische und einzigartige Bilder kann man dem Film absolut bescheinigen, und das sogar ohne mit der Wimper zu zucken. Erzählt aus der Sicht der Protagonisten, der Pinguine, wird dem Zuschauer die Gelegneheit einer völlig veränderte Sichtweise geboten, wodurch ein intensiveres Erleben möglich gemacht wird. Die Dialoge - auch wenn sie stellenweise durchaus unpassend wirken - transportieren die Handlung auf der akustischen Ebene, während die optischen Reize uns auf der visuellen Ebene unweigerlich in ihren Bann ziehen.

Untermalt wird die Erzählung nicht nur durch die obligatorischen Geräusche in der Natur - der peitschende Wind oder das knackende, weil sich in ständiger Bewegung befindliche Eis geben der Atmosphäre etwas sehr Intensives und Unheimliches - sondern auch musikalisch: für die passende Begleitung hat man die französische Sängerin Emilie Simon engagiert, die vor allem sehr viel mit elektronischer Musik arbeitet und experimentiert, dabei jedoch weit ab von dem eigentlich damit assoziierten House- und Techno- Terror agiert. Ganz im Gegenteil: die Musik (auch durch ihre weiche Stimme bereichert), die sie für »Die Reise der Pinguine« geschaffen, sprich: komponiert, hat, spielt sich nicht in den Vordergrund, sondern wirkt vielmehr unterschwellig stützend, ist sehr gefühl- und phantasievoll, harmonisch treibend, aber dabei keineswegs forcierend - die Klänge passen sich den tierischen Darstellern und der Landschaft an, ohne sie zu dominieren und schaffen es dennoch, die Kraft der Bilder umgemein zu verstärken.


..:: DVD - Ausstattung ::..

Die Special Edition der »Reise der Pinguine« (Foto 5) wartet - wie schon zu Anfang erwähnt - mit einer sehr ästhetischen Klappbox auf, die von einer transparenten, schneeverzierten Schutzhülle umgeben ist. Davon befreit (Foto 6) läßt sich die Box auseinanderklappen (Foto 7) und legt hierbei nicht nur die beiden DVD's offen, sondern auch noch ein sehr Booklet, in dem viele interessante Informationen rund um den Film, aber auch zur Geschichte der Antarktis zu finden sind.

Auf der ersten DVD finden sich neben dem Film noch diverse Extras, die man aber bei genauerer Betrachtung nur teilweise als solche gelten lassen darf: aufgeführt werden hier beispielsweise der »Trailer«, der »Audiokommentar von Luc Jacquet«, die »Isolierte Musik- und Geräuschspur«, die »Deutsche Fassung mit Sky Du Mont«, die »Interaktive Version« sowie »Produktion des Films«. Sowohl der Audiokommentar als auch die Isolierte Musik- und Geräuschspur und die deutsche Fassung mit Sky DuMont finden sich allerdings unverändert auch unter der Rubrik 'Sprachen/Ton'.

Der Trailer zur »Reise der Pinguine« ist für mein Empfinden sehr wohltuend, kommt er doch ohne sprachliche Elemente aus, sondern läßt - mit musikalischer Begleitung - lediglich die schönsten Momente aus dem Film für sich sprechen, eingebettet in einen hier schon ein wenig philosophisch anmutenden Handlungsstrang, beginnend mit »Es war einmal in der Antarktis ...«. Die Produktion zum Film besteht aus 20 Bildtafeln, auf denen zum Teil bildlich, aber auch mit genauen Daten der Verlauf des ganzen Projektes geschildert wird.

Die Interaktive Version ist daraufhin ausgerichtet, daß man verschiedenen Stellen im Film - immer dann, wenn ein Kamerasymbol erscheint - zusätzliche Informationen zum Film, aber auch zu den Pinguinen und der Antarktis aufrufen kann. Meine Erfahrung war allerdings, daß man nicht auf das Kamerasymbol warten muß, da die Informationen sowieso eingeblendet werden, in Form von in gelber Schrift gehaltenen Untertiteln (um sich optisch abzuheben). So kommt der wissenschaftlich interessierte Zuschauer doch noch auf seine Kosten und erfährt unter anderem, daß Pinguine bis zu 30 Jahre alt werden können (an anderer Stelle ist gar von 40 Jahren die Rede), auf dem Packeis keine Feinde haben oder daß sie bis zu 20 Minuten tauchen können und in dieser Zeit in Tiefen von bis zu 600 Meter vorstoßen. Doch dies sind nur wenige Beispiele für die Fülle an Informationen, die hier geboten wird.

Doch kommen wir zu den anderen 'Extras'. »Die Reise der Pinguine« ist auf dieser Special Edition in zwei Sprachen verfügbar, sowohl in Deutsch als auch in Französisch, jeweils in Dolby Digital, letztere Fassung natürlich auch mit deutschen Untertiteln. Der Audiokommentar von Luc Jacquet geht vor allem auf die Risiken und Schwierigkeiten bei den Dreharbeiten ein, aber auch darauf, wie es sich emotional angefühlt hat, dort unten, fern aller Zivilisation einen Film zu drehen.

Schaut man sich den Film nur mit der isolierten Musik- und Geräuschspur an, wird das akustische Erlebnis genau auf diese beiden Elemente reduziert: auf die Musik von Emilie Simon und auf die Klänge der Natur. Weiter oben habe ich vorgeschlagen, daß man den Ton ganz abstellen und den Film nur so schauen soll. Natürlich kann man ihn auch auf diese Art genießen. Oder noch besser: man entscheidet sich für die 'Sky Du Mont- Fassung'. Diese entspricht schon sehr viel eher dem Charakter einer Dokumentation. Sky Du Mont, einer der meiner Meinung nach renommiertesten und seriösesten Schauspieler Deutschlands, versteht es gut, den Film aus dem Off zu kommentieren und dies nicht distanziert, sondern mit einer gehörigen Portion Charme und sprachlichem Humor. Wir erfahren viel über die Geschichte der Antarktis, die früher von subtropischen Wäldern geprägt war und auch über die Pinguine und ihren Lebensstil. Es versteht sich dadurch von selbst, daß diese 'Reise' - eine gelungene Mischung aus Erzählung und Dokumentation - sehr viel informativer und auch wissenschaftlicher ist als wenn man sich nur den 'normalen' Film anschaut. Doch letztendlich muß jeder selbst entscheiden, welcher Ausrichtung er den Vorzug gibt: ob er es metaphorisch-episch aus der Sicht der Pinguine mag oder diesen Naturstreifzug lieber kommentiert - und mit vielen wissenswerten Aspekten gewürzt - erlebt.

Auf der zweiten DVD sind dann die eigentlichen Extras enthalten. »Von Pinguinen und Menschen« handelt von den Erlebnissen, die sich den beiden Kameramännern während ihrer Zeit am Südpol boten, beginnend mit der Landung in der Polarstation Dumont d'Urville über 13 Monate an der Seite der Pinguine bis hin zum schweren Abschied: wochenlanges Warten, zeitweise durch zu schlechtes Wetter dazu verdammt, in der Station auszuharren; ständige Anpassung, den eigenen Rhythmus voll und ganz auf die Pinguine ausrichten, dabei auch schmerzhafte Erfrierungen in Kauf nehmend. Dieser Beitrag ist nicht nur vor dem logistischen und menschlichen Hintergrund sehr interessant; nein, hier kommen vor allem viele Aufnahmen vor, die ihren Weg letzendlich nicht in den Film gefunden haben, seien es nun tragische oder rührende Momente. Im »Making Of« wird dies ebenfalls dargestellt, dabei vor allem geprägt von Privataufnahmen der beiden Kameramänner, die, diesmal allerdings noch detaillierter, auf ihre Erfahrungen während der Dreharbeiten eingehen.

»Frühling in der Antarktis« bezieht sich auf eine weitere Dokumentation Jacquet's, die sich nicht nur zeitlich (in Bezug auf den Drehplan), sondern auch chronologisch (der Sommer nach der »Reise der Pinguine«) an selbige anschließt. Die Pinguine haben ihre Fortpflanzung beendet, die Antarktis erwacht aus dem Winterschlaf und schon tummeln sich lauter kleine und große Lebewesen in dieser Gegend, von Adélie-Pinguinen über Schneesturmvögel bis hin zu Weddell-Robben, die nun ihre noch flauschig-weichen Jungen zur Welt bringen, dabei keineswegs so duldsam wie die Kaiser-Pinguine sind, sondern stattdessen peinlichst genau darauf achten, die Filmemacher auf sicherer Distanz von ihrem Nachwuchs zu halten.

Das »Interview mit Luc Jacquet« ist quasi im szenischen Stile eines Stummfilms aufgebaut: auf schwarzen Tafeln wird das Frage thematisiert, zu der sich der Regisseur anschließend äußert. Auch ein weiteres wurde geführt, ein »Interview mit Sky Du Mont«. Er erzählt dabei über die Anfänge und die weitere Entwicklung seiner Arbeit als Schauspieler, aber auch über sein Verhältnis zum Synchronsprechen bzw. die Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Filmen - Sky Du Mont spielte unter anderem an der Seite von Tom Cruise und Nicole Kidman in dem Thriller »Eyes Wide Shut«. Das dritte schließlich, das »Interview mit den Sprechern der französischen Fassung« läßt Romane Bohringer (weiblicher Pinguin), Charles Berling (männlicher Pinguin) und Jules Sitrup (junger Pinguin) zu Wort kommen und - mit deutschen Untertiteln - darüber erzählen, wie sie zu diesem einmaligen Projekt kamen. Ich finde diese Interviews immer sehr spannend, lassen sie doch auch Sichtweisen und Meinungen anderer Personen und Beteiligter zu.

Die »Vorbereitung in der Schweiz« deutet nicht etwa darauf hin, daß die »Reise der Pinguine« nur in der Schweiz vorbereitet wurde. Vielmehr ist dieser Beitrag eine Zeitreise in die Vergangenheit, genauer gesagt ins Jahr 1991, als Luc Jacquet seine Berufung als Tierfilmregisseur entdeckte. An der Seite des berühmten Pinguinforschers Pierre Jouventin hatte er die Gelegenheit, an »Kongreß der Pinguine« mitzuwirken, einem Film von Hans-Ulrich Schlumpf. Damals ging er in Jouventins Schule und lernte, die Kamera für seine Zwecke zu nutzen.

Wurde bisher viel über die visuelle Komponente des Films gesprochen, darf natürlich an dieser Stelle auch das akustische, sprich: musikalische, Element nicht zu kurz kommen. Wir beobachten Emilie Simon bei ihrer Kompositions- und Experimentiertätigkeit, wie sie sich mit dem Orchester auf den Film einstellt und versucht, möglichst authentische und glaubwürdige, aber zugleich auch moderne Klänge zu kreieren. Dabei greift sie auch auf ganz einfache Tricks wie den Klang von Eiswürfeln zurück.

Die Fotogalerien bilden gewissermaßen den Abschluß des Bonusmaterials. Hier unterteilt in drei verschiedene Bereiche, finden sich in einer Diashow verschiedene Aufnahmen der Dreharbeiten und der Landschaften, aber auch sehr intensive Momente von den Pinguinen, die die von ihnen ausgehende Faszination eigentlich am Besten wiedergeben.


..:: Fazit ::..

Eine Mischung aus friedfertiger Harmonie und knallhartem Überlebenskampf, gepaart mit einer gewissen Portion Humor macht aus der »Reise der Pinguine« eine Reise in das eigene Bewußtsein, er stimmt nachdenklich und schärft das Auge für die wesentlichen Dinge des Lebens, zeigt uns gleichzeitig, wie zerbrechlich, zart und erstaunlich die Natur sein kann. Vor allem die verständigen Zuschauer werden bei diesem Film voll auf ihre Kosten kommen, aber vor allem auch Familien, die ihren Kindern mal etwas anderes zeigen wollen. Und doch ist es letztendlich nur ein kleiner Sieg des Lebens, ein Sieg im unendlichen Kreislauf der Natur ...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
timecode001
timecode001, 23.02.2009
Klasse geschrieben! Dafür von mir die 10.0!!!

Liebe Grüße.
timecode001
leupi123
leupi123, 23.02.2009
Toller Bericht... Freu mich auf Gegenlesungen :D LG aus CB
nikita86
nikita86, 23.02.2009
toll. hab leider kein bw mehr für heute : lg, nikita
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Clarinetta2

Einen Tanz nur

ein Testbericht von 2008-12-21 11:39:13 vom 21.12.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Faszinierende Bilder...
Nachteile/Kritik: nichts gefunden
Hallo yopis,

ich möchte Euch die DVD "Die Reise der Pingiune darstellen"

Meine Box enthält zwei DVD´s, wie abgebildet.Alle Aspekte darzustellen, würde die Möglichkeiten eines Berichts sprengen. Deshalb konzentriere ich mich auf einen Ausschnitt, der reichhaltigen informativen Dvds.


Die erste DVD beginnt mit der Reise der Pinguine.
1. Die Reise beginnt
2. Der Marsch der langen Karawane
3. Partnerwahl
4. Stille
5. Warten
6. Ankunft am Wasser
7. Beschwerlicher Weg zurück
8. Das Hindernis
9. Ein neuer Tag
10. Endlich nach draussen
11. Gefahr von oben
12. Abspann

Eine Reise beginnt, die ich in einem zusammenfassen werde. Sie beginnt in der gnadenlosen Eiswüste der Antarktis, einer der unwirtschaftlichsten Gegenden des Planeten, seit Urzeiten. Tausende von Kaiserpinguinen kommen aus der tiefblauen Sicherheit der Meere- ihrem Lebensraum. Sie klettern auf das Packeis um sich auf eine langen Weg in eine Region zu machen, die so trostlos und so extrem ist, das dort kein anderes Lebewesen existiert. In einer langen Reihe schreiten sie voran, von Schneestürmen geblendet,gebeutelt hurrikanartigen Winden, aber letztendlich unbezwingbar und getrieben von dem überwältigenden Wunsch sich zu paaren und fortzupflanzen, um das Überleben ihrer Gattung zu sichern.
Allmählich werden die Tage kürzer, das Wetter rauher. Die Weibchen bleiben nur so lange bis ein Ei gelegt worden ist. Danach kehren sie zurück erschöpft von Wochen ohne Nahrung, zurück über das Packeis in den fischreichen Ozean. Die Kaiserpinguinmännchen bleiben an Ort und Stelle, um die kostbaren Eier auszubrüten, die sie auf ihren Füßen balancieren. Eine heikle Angelgenheit, die Eier von einem zum anderen zuübergeben, leicht können sie erfrieren. Dabei sind sie Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt, trotzen den schrecklichen Unbilden des arktischen Winters und anderen Gefahren.
Zwei endlose Monate beginnen für die Männchen, in denen sie keine Nahrung aufnehmen, schlüpfen die Küken. In jener unheimlichen weißen neuen Welt, in die sie hineingeboren werden, können die Küken nur begrenzt von den knappen Nahrungsreserven der Väter zehren. Wenn die Mütter zu spät zurückkehren, kann der Nachwuchs verhungern.
Sind die Familien wiedervereint, erfolgt ein Rollentausch Die Mütter bleiben bei ihren Jungen, während sich ihre Partner, erschöpft und nahezu verhungert, auf den Weg ans Meer machen, um Fisch zu fangen.
Unterdessen, im antarktischen Sommer, sind die Küken der allgegenwärtigen Bedrohung durch räuberische Riesensturmvögel ausgesetzt. Aufgrund der wärmeren Temperaturen schmilzt allmählich das Eis, wiederholen die Erwachsenen die anstrengende Reise zwecks Futtersuche unzählige Male; dabei legen sie hunderte von Kilometern zurück, bis die Küken groß genug sind, um erste zögerliche Tauchgänge hinab in das tiefblaue Meer der Antarktis, wo sie herkamen.

Der Film wird aus der Sicht der Akteure erzählt. Ihre "Stimme" prägen die Erzählperspektiven schon in den ersten Einstellungen, und sie verbinden sich mit der Macht dieser Bilder. die Perspektive differenziert sich im Laufe des Films. Wir hören die Männchen, die Weibchen und die Jungtiere die Geschichte aus ihrer Sicht "erzählen."


EXTRAS
Trailer
Kurzzu sammenfassung des Films

Audiokommentar von Regisseur Luc Jacquet
In diesem Abspann erzählt er wie die Idee entstand, und wie die Dreharbeiten begannen. Jeder der am Film beteiligt war, brachte einen Teil von sich selbst hinein. Ebenso schildert er wie die Geschichte mit den Bildern verbunden wurde.

Isolierte Musik- Geräuschspur
Hier kann man eintauchen in die Bilder, ohne Stimmen. Das ist wunderbar, weil es einen noch intensiveren Eindruck auf einen hat.

Deutsche Fassung mit Sky du Mont
Er erzählt die Reise der Pinguine mit Hintergrundwissen. Wirkte ein bisschen steif auf mich, wie ein trockener Bericht

Interaktive Version
Der ganze Hauptfilm noch einmal, mit der Möglichkeit auf zusätzliches zurückzugreifen.

Die Produktion des Films
Originaltitel La Marche de L`empereur

Regie Luc Jacquet
Bearbeitung Michael Fessler
Luc Jacquet
Kamera Lawrent Chalet
Jerome Maison
Schnitt Sabine Emiliani
Musik Emilie Simon
Ausführender Produzent Ilann Girad
Produzenten Bonnie Pioche
Yves Daondeau
Christoph Lioud
Emmanuel Priou
Synchrosation Cinephon
Sprecher Andrea Loewig
Thorsten Michaelis
Adrian Kiliau


Ca. ein Jahr lang wurde ohne Unterbrechung im ewigen Eis zu zweit gedreht. 6 Stunden am Stück bei minus 20 Grad, ohne Aufwärmpause,Erfrierungen und Verbrennungen aushalten.Den "Stempel" der Antarktis spüren. Die beiden Kameraleute Laurent Chalet und Jerone Maison haben diesen Widrigkeiten getrotzt.
Nur so war es möglich, die Pinguine in allen Lebenslagen ausreichend zu beoachten. Doch das war nur ein Teil der Aufgabe.
Der Film wurde im Super-16 gefilmt. Die Unterwasseraufnahmen der Pinguine wurden von erfahrenen Taucher gemacht. Bilder, die nie zuvor gedreht worden.

Sprache/ Ton
Deutsche und französische Fassung
Deutsche Fassung mit Sky Du Mont
Isolierte Musik Geräuschspur
Deutsche Untertitel an/aus
Audiokommentar von Regisseur Luc Jacquet

Laufzeit ca. 82 min + Interaktive Version


Auch die Pinguine ratschen, tratschen
Klatschen, patschen, watscheln, latschen,
Tuscheln, kuscheln, tauchen, fauchen
Herdenweise, gruppenweise,
Mit Gevattern
Pladdern, schnattern,
Laut und Leise,
Schnabel - Babelabel-Schnack
Seriöses, Skandalöses,Hiebe, Stiche,
oben-Chemisette mit Frack,
unten lange, enge hinderreiche
Röcke-Edelleute, Bürgern, Pack,
Alte Weiber, Professuren
Riesenvolk, in Schnee und Eis geboren
(aus Joachim Ringelnatz, Pinguine)


DVD 2
Extras
1. Dokumentation
"Von Pinguinen und Menschen, Überleben im ewigen Eis."
2. Dokumentation
"Frühling in der Antarktis (mit Audiokommentar von Luc Jacquet)
3. Making of
4. Regisseur Luc Jacquet
5. Vorbereitung in der Schweiz
6. Die Musik des Films
7. Interview mit Sky Du Mont
8. Interview mit den Sprechern der französischen Fassung
9. Fotogalerien

Laufzeit ca. 198 min

Ebenso enthält die Box ein umfangreiches Booklet mit Informationen.


Meine Meinung:
Tierfilme habe ich schon immer gerne gesehen. Angefangen hat alles mit Heinz Sielmann.
Die Bilder auf der Dvd sind wunderschön, und eine bleibende Erinnerung, wenn die Antarktis weiter schmilzt.
Der Film ist sehr rührselig. Besonders ergreifend fand ich die Szene mit dem Ei, und war erstaunt über die Leistung der Pinguine es so lange in der Eiswüste auszuhalten.
Ebenso faszinierend war der Paarungstanz der Pinguine. Genial fand ich es auch aus der Sicht der Pinguine zu erzählen. Die Geräusche waren sehr real und natürlich.
Eine einfache Geschichte mit viel Liebe zum Detail gedreht. Deswegen bin ich auch froh, das ich beide Dvds habe. Das macht das Ganze zu einem wunderbaren Sehvergnügen mit viel Informationen.
Denn nicht nur der Film allein zieht einen in den Bann, sondern auch wie gedreht wurde.
Allerdings kann ich die Kritik nicht ganz nachvollziehen, das der Film das katholische Weltbild von Jacquet wiederspiegelt. Allein durch Opfer kann Leben entstehen, scheint er sagen zu wollen. Jeder Pinguin ist ein besserer Mensch im Sinne der heiligen Schrift. Das Leid wird billigend in Kauf genommen, ohne Klagen und ohne Suche nach Auswegen, immer mit Blick auf das große Ziel, die Rückkehr ins Paradies des Ozeans.
Im Ausland wurde kontrovers diskutiert. Christliche Anhänger sehen in der Passion der Tiere einen Beweis gegen die Darwinsche Evolutionstheorie für Monogamie und die Existenz eines Gottes.
Na,gut aus der Sichtwiese habe ich mit den Film nicht angeschaut. Pinguine haben mich schon immer fasziniert, und da war es einfach schön so einen kompakten Film anzuschauen zu können.
Es muss jeder für sich entscheiden, wie er den Film sieht, ich empfehle ihn auf jeden Fall.


Liebe Grüße
Clarinetta

(erschein auch für ciao)
...
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Kommentare
tobbbbi
tobbbbi, 29.04.2007
Sehr schöner Bericht zu einem wunderschönen Film! Nur verstehe ich nicht ganz wieso du nicht die volle Sternenzahl vergibst? Du äußerst nämlich keinerlei Kritik. Also müsstest du doch alle Sterne geben oder? LG Tobias P.S. Den FIlm unbedingt ohne Stimmen s
sendorra
sendorra, 01.04.2007
Schade, ich fände nicht, dass alle Aspekte den Bericht sprengen würden und hätte gerne alles erfahren, was Du meinst, was erfahrenswert ist. Schwieriger Satz. g Trotzdem, sh. Liebe Grüße.
giselamaria
giselamaria, 21.12.2008
einfach wunderschön!! - ich habe diese Pinguine und ihre Aufzucht lange an einer Live-camera verfolgt, ist faszinierend, war am Südpol -
schönen Tag noch und LG Gisela
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Sayenna

Reise der Pinguine

ein Testbericht von 2007-07-25 09:17:45 vom 25.07.2007
Empfehlung: ja
Die Reise der Pinguine


Jeder von uns hat sicher schon mal Tier Dokumentationen angeschaut. Man hört einen Sprecher, der alles dokumentiert, erklärt und erzählt - mit seinem Infotext die Tiere begleitet, und uns an ihrem Alltagsleben teilhaben läßt.

Die "Reise der Pinguine" gilt auch als Tier Dokumentation, ist aber so ganz anders.

Wer sich die "Reise der Pinguine" anschaut, wird davon verzaubert sein - die Antarktis mit ihrem ewigen Eis, den Farben, den Geräuschen und Klängen der Natur. Kein Sprecher der uns Info zuteil werden läßt - es sind lediglich zwei Pinguine selber (und später sein Junges) die den Part des erzählens übernehmen - aber auch nicht so wie wir es von einem Sprecher gewohnt sind. Ihr Erzählart, von ihrem Leben, ihrem Zyklus, paßt sich dem an.....es wird ruhig erzählt, wenig, unterstrichen von minutenlangen Bildern der Stille im ewigen Eis, ruhiger im Hintergrund klingender Musik die man garnicht richtig wahrnimmt.

Wir begleiten im Film ein Königspinguin Päärchen auf ihrem Tage langen Marsch durch die Antarktis hin zu ihrem Brutplatz. Die beiden erzählen abwechselnd von ihrem Leben, wie es began mit dem ewigen Eis, wie sie dem bis heute getrotzt haben, wie es sie jedes Jahr auf´s neue zu dem weit entlegenden Brutplatz treibt, wo sie ihren Liebestanz miteinander vollführen, sich vereinigen und anschließend ihr Junges geboren wird. Immer wieder wird das erzählen unterbrochen von Ruhe und Stille, so wie es sie wohl nur dort gibt. Die Pinguine schaffen es, das sich genau diese Ruhe auf ein selber überträgt. Leicht melodische Musik taucht hier und dort auf, aber am eindruckvollsten sind die Bilder, Landschaften und Farben.



o0o---->>> Die Filmmacher <<<----o0o

( Info von www.diereisederpinguine.de )

Portrait: Bonne Pioche Die Produktionsfirma BONNE PIOCHE wurde 1994 von Yves Darondeau, Christophe Lioud und Emmanuel Priou gegründet. Ihr gemeinsames Ziel ist, maßgeschneiderte Filme zu produzieren, die Neugier, Leidenschaft und Abenteuer in sich vereinen. Seitdem hat BONNE PIOCHE viele Filme, Künstlerportraits, Musikprogramme und zahlreiche Dokumentationen zu wichtigen sozialen Fragen für alle großen französischen und europäischen Anstalten produziert.

Seit 2003 ist BONNE PIOCHE internationale Partnerschaften unter anderen mit Nova/WGBH, National Geographic International, Discovery Canada und Channel 4 eingegangen. Mit “Die Reise der Pinguine” legt BONNE PIOCHE nun den ersten Film in Spielfilmlänge vor.

Zur Zeit produziert BONNE PIOCHE den Film “Au bout de mes Rêves”, den neuen Film von Priscilla Telmon und Thierry Robert, der Ende 2005 in die Kinos kommen soll.

***
Zwei französiche Filmemacher - Jerome Maison und Luc Jacquet - waren 9 Monate in der Antarktis um diesen einzigartigen Doku Film zu drehen. Isolation und wohl sehr schwierige Bedingungen begleiteten sie die 9 Monate über, um diesen Fortpflanzungszyklus der Kaiserpinguine zu drehen. Mal ganz zu schweigen von dem ganz besonderen technischen Equikment was sie dabei haben mußten, um bei Minusgraden um 40° drehen zu können, wie auf dem Eis aber auch darunter im eisigen Meer, eisigen Polarstürmen mit Windgeschwindigkeiten von 150 km/h und ewiger Dunkelheit.

Die Dreharbeiten zu diesem Film dauerten 1 Jahr, so lange waren die Männer in der Antarktis - und sie sagen von sich selber, das es auch fast 1 Jahr dauerte, bis sie wieder in ihren Alltag zurückfanden.



o0o---->>> Der Film <<<----o0o

Mit Emilie Simon und ihrem Lied "The Frozen World" beginnt unsere Reise mit den Königspinguinen. Sie springen aus dem Meer, einer, drei, sechs, mehr und mehr folgen.....stehen dann einfach nur dort, 3 Tage und Nächte lang, und als ob es ein unsichtbares Zeichen gäbe, gehen sie auf einmal los, alle. Eine Wanderung beginnt von tausenden von Pinguinen. Mal laufen sie, mal rutschen sie auf ihrem Bauch, aber sie kennen ihren Weg und setzen ihn unbeirrbar fort, weit weg vom Meer, der ihr eigendlicher Lebensraum ist.

Wir als Zuschauer wandern mit ihnen, durch Sturm und Landschaften die nicht auf dieser Erde zu sein scheinen. Doch dann ist er erreicht, der Paarungs- und Brutplatz, alle finden sich dort ein. Wir erleben wie sich Königspinguin Paare finden, wie sie liebevoll und behutsam miteinander umgehen und einen "Liebestanz" mit einander vollführen. Ruhe, unendliche Ruhe begleitet das ganze. Sie vereinen sich und nach einigen Wochen ist das Ergebnis zu sehen, ein Ei, wohlbehütet und gewärmt auf den Füßen des weiblichen Pinguins.

Doch nach der anstrengenden Wanderung, dem Paarungszermoniel und der Geburt, macht sich der Hunger bemerkbar. Die Weibchen übergeben ihren Männern die Eier. Dies muß sehr schnell aber trotzdem sehr behutsam geschehen. Bleibt das ungeschütze Ei nur wenige Minuten auf dem eiskalten Eis liegen, platzt es vor Kälte auf und es wird keinen Nachwuchs geben. Wir beobachten gespannt "unser Paar" wie es ganz vorsichtig die "Eiübergabe" meistert. Ganz nah stellt sich das Weibchen vor den Mann, damit er das Ei auf seine Füße, direkt unter sein wärmendes Fell platzieren kann.

Die Weibchen begeben sich nun zurück, auf die lange Wanderung zum Meer, ihren Futterplatz. Sie sind am Ende ihrer Kräfte als sie dieses endlich erreichen und tauchen hinab in die Eiseskälte um zu fressen. Robben bedeuten dabei eine permante Gefahr für sie, denn, frißt eine Robbe eines der Weibchen, kommt diese nicht mit Futter zurück für ihr Junges, es wird verhungern und sterben.

Die Kolonie der zurückgebliebenen Männchen mit den Eiern auf den Füßen, ist in der Zeit der ganzen Strenge des Winters ausgesetzt. Sie rotten sich zusammen zu einer großen sich gegenseitig wärmenden und Schutz gebenden Gruppe. Eisige Winde fegen über sie hinweg, Schnee bedeckt sie - doch es gibt für sie nur das beschützen und wärmen der Eier. Sie dürfen es nicht verlieren, denn es alleine wieder an den behüteten Platz zu bekommen, ist nicht möglich. Wochen vergehen und endlich werden die ersten Eier von innen aufgepickt. Kleine flauschige Kügelchen machen sich lautstark bemerkbar. Unter dem wämenden Federkleid schauen sie neugierig in die weiße Welt hinaus. Die Kleinen plagt der Hunger genauso wie die Männchen und alles wartet ungeduldig auf die Rückkehr der Weibchen.

Endlich, endlich kommen sie zurück. Anhand von Lauten versuchen sie sich in der großen Gruppe wiederzufinden. Unser Paar findet sich, begrüßt sich liebevoll, das Junge prägt sich dabei die für ihn lebenswichtigen Laute seiner Eltern ein und wird dann von der Mutter endlich gefüttert. Sie reißt ihren Schnabel auf und das Junge pickt gierig hinein um das dort verstaute Futter zu fressen. Nun weiß das Junge wer seine Mutter ist und wird von dem Vater liebevoll übergeben.

Die Männchen sind völlig am Ende ihrer Kräfte und ausgehungert, und doch beginnt für sie jetzt die lange Wanderung zum Meer. Einige schaffen es nicht und gehen in das ewige Eis über.

Nun bleiben die Weibchen mit ihren Jungen zusammen in der Kolonie. Sie füttern ihre noch zarten Jungen, schützen sie vor Kälte unter ihrem warmen Federkleid und sorgen somit dafür, das sie stärker und kräftiger werden. Doch die Jungen müßen noch eines überstehen und überleben, die "Sturmtaufe". Bevor der Sommer Einzug hält und das Packeis zum schmelzen bringt, bäumt sich der Winter noch ein letztes mal auf - ein eisiger Sturm zieht über die Mütter und ihren Jungen hinweg, und es gibt einige Jungen die das geschütze Fell ihrer Mütter verlassen und nicht wieder dorthin zurückfinden, sie erfrieren. Die Mütter sind oft so verzweifelt darüber das sie versuchen einer anderen Mutter ihr Junges wegzunehmen. Leben - sie müßen unbedingt das Leben spüren.

Doch nach der "Sturmtaufe" beginnen die Jungen selbständig zu werden, sie laufen herum, entfernen sich immer ein klein wenig mehr von ihrer Mutter und erkunden ihr Umfeld. Wenn ihnen kalt ist, kuscheln sie sich wie eine kleine Kindergartengruppe zusammen und wärmen sich gegenseitig. Junge die sich zu weit von der schützenden Gruppe und den Muttertieren entfernen werden leider leichte Beute von Raubvögeln.

Über die Wochen und Monate hinweg hat sich das Fell der kleinen verändert und sie sind nun bereit ihr Leben selbst zu meistern. Der Sommer ist endgültig eingezogen und das Packeis ist geschmolzen - das Meer ist da. Die Mütter zieht es zuerst dorthin, die Jungen folgen. Wie selbstverständlich tauchen sie ins Wasser und schwimmen erst noch Gruppenweise auf dem Wasser um dann in die Tiefe hinabzutauchen.

Der Kreislauf für die Kleinen beginnt, genauso wie es die Großen vorgemacht haben. Lange Zeit nun werden sie sich im Meer aufhalten, bis zu dem Tage wo wieder die ersten Pinguine aus dem Meer springen und ihre Wanderung beginnen, und sie mit ihnen.



o0o---->>> Meine Filmeindrücke <<<----o0o

Wie man wohl unschwer lesen kann, war ich von diesem Fim mehr wie beeindruckt. Diese Art von Tier Dokumentation habe ich noch nie gesehen. Eine Harmonie aus Bildern, Stimmen und Musik. Für einige mag diese Ruhe zwischen den Filmsequenzen ungewohnt sein und vielleicht nervös machen, aber für mich paßte sie einfach dahin. Königspinguine sind sehr ruhige Tiere, nichts an ihnen ist hektisch oder schnell. Die Umgebung in der sie Leben ist fast ewige Stille, unterbrochen vom Geheule der Stürme. Die Landschaftsaufnahmen an die uns die Filmemacher in diesem Film teilhaben lassen, sind atemberaubend. Niemals hätte ich solche Farben in der Antarktis vermutet. Das Farbenspiel der Polarlichter scheint einem Zauber gleich zu kommen.

Und halt, das man eine Menge über die Königspinguine erfährt - aber nicht alles. Denn wie ist es möglich das sie sich Jahr für Jahr zur selben Zeit zusammenfinden und wie auf ein unsichtbares Komando losziehen, ohne das es noch Orientierungspunkte vom letzten Jahr gäbe? Wie erkennen sie sich Jahr für Jahr in diesem Stimmengewirr wieder um ihren Partner vom Vorjahr zu finden? Aber vielleicht muß man auch nicht alles wißen und erklären, vielleicht muß man einfach nur staunen.

Was ich auch sehr beeindruckend fand war dieser Unterschied zwischen diesen friedliebenden Tieren und ihrer harten kalten Umgebung, die mit den Eiswinden so was von gnadenlos sein kann. Sie beschützen, behüten, kämpfen um das neue Leben in ihnen, und um sie rum wütet die arktische Natur. Ein Kontrast der wohl kaum größer sein kann und doch eins in eins in diesem Film überging.



o0o---->>> DVD - Daten <<<----o0o

EAN-Nummer: 4006680036427
Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment
Alter: ohne Altersbeschränkung

Format: Widescreen (1.85:1 - anamorph)
System: PAL
Tonformat: Dolby Digital 5.1 in Deutsch, Dolby Digital 5.1 in Französisch
Untertitel: Deutsch
Laufzeit: 82 Minuten

Extras:

- Isolierte Musik- und Geräuschspur
- Audiokommentar vom Regisseur
- Die Produktion des Films (Texttafeln)
- Trailer

Preis: Ich habe die DVD für 7,99 € bei "2001" in Freiburg gekauft.



o0o---->>> Foto Quelle <<<----o0o

http://www.prosieben.de/spielfilm_serie/spielfil me/filme/21182/




o0o---->>> Kleine Info zu "Königspinguinen <<<----o0o

Nachzulesen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigspinguin

Der Königspinguin kann 90 cm groß und 16 kg schwer werden, und sie können bis zu 20 Jahre alt werden. Ab dem 3. Lebensjahr werden sie geschlechtsreif. Da der vollständige Brutzyklus aber 14 Monate dauert, bekommen sie nur alle 2-3 Jahre Junge. Den Rest der Zeit brauchen sie dafür um wieder zu Kräften zu kommen. Das Weibchen legt ein 310 Gramm schweres, grünlich-weißes Ei. Männchen und Weibchen bebrüten es, das nichtbrütende Elterntier geht in dieser Zeit auf ausgedehnte Futtersuche. Das bebrüten dauert durchschnittlich bis zu 55 Tagen. Nach dem Schlüpfen braucht das Jungtier weitere neun Monate lang elterlichen Schutz, Fürsorge und Ernährung. In den ersten dreißig bis vierzig Tagen bleiben die Jungvögel noch zwischen den Füßen ihrer Eltern, bis ihnen ein erstes Daunenkleid gewachsen ist und sie ihre Körpertemperatur selbst regulieren können. Erst nach 10 bis 13 Monaten erfolgt der Wechsel vom jugendlichen braunen Daunenschutz zum Erwachsenengefieder und schließlich die Loslösung des Jungvogels von seinen Eltern. Der zweite Brutzyklus beginnt nach einer Phase der Regeneration mit der Eiablage im Februar und dem Schlüpfen der Jungen im April.



o0o---->>> Zum Abschluß <<<----o0o

Eine wirklich sehr schöne und Lebensnahe Tierdokumentation, für Kleine und Große Leute :-)




Meine Berichte sind bei:
Ciao, Yopi & dooyoo
veröffentlicht.


Vielen Dank für´s

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Eure Sayenna
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Kommentare
topfmops
topfmops, 25.07.2007
201 i.W. zweihundertundeins Mitglieder haben sich bei mir als 039Freund039 eingetragen. Bei durchschnittlich weniger als 50 Bewertungen in den letzten 10 Berichten, stellt sich die Frage: WO SEID IHR??
giselamaria
giselamaria, 24.01.2009
toller Film, und sehr gut berichtet!!
Ich habe einige Filme über Pinguine gesehen und auch die WebCam im Südpol angesehen, super!!
LG Gisela
samatweb
samatweb, 22.08.2007
Ich fand den Film auch sehr beeindruckend, nur die Vertonung hat mich etwas genervt. Dein Bericht ist wirklich toll zu lesen! Gruß
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Pinguine springen aus dem Meer
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Die Reise der Pinguine: Pinguine springen aus dem Meer
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Die Wanderung beginnt
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Die Kolonie findet sich zusammen
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Liebespaar mit dem noch nicht geschlüftem Nachwuchs
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Die Reise der Pinguine: Liebespaar mit dem noch nicht geschlüftem Nachwuchs
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Die Jungen sind da :-)
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IQIQIQ

Reise an einen der unwirtlichsten Orte der Welt

ein Testbericht von 2006-08-29 19:58:12 vom 29.08.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: beeindruckende Bilder, interessante Art der Wissensvermittlung, interessantes Thema...
Nachteile/Kritik: Texte wirken stellenweise kitschig, Altersfreigabe zu niedrig
Im letzten Jahr hat ein französischer Dokumentarfilm bei uns in den Kinos Furore gemacht, ebenso wie vorher schon in den USA: "Die Reise der Pinguine", ein Film über das Brutverhalten der Kaiserpinguine.
In den USA hat der Film weit über eine Million Zuschauer in die Kinos gelockt (vermutlich sind es nach dieser Meldung sogar noch deutlich mehr geworden), was ausländischen Filmen dort nur selten gelingt, und Dokumentarfilmen erst recht nicht. Auch bei uns lagen die Besucherzahlen für einen Dokumentarfilm außergewöhnlich hoch. Da kenne ich leider keine Zahlen, aber jedenfalls so höher als so manche deutsche Kinospielfilmproduktion.
Dieses ungewöhnliche Phänomen reichte mir als Grund, dass ich den Film auch unbedingt ansehen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht.

"Die Reise der Pinguine" erzählt aus Sicht eines weiblichen und eines männlichen Kaiserpinguins (in Form einer Sprecherin und eines Sprechers) die Geschichte, wie die Kaiserpinguine am Ende des antarktischen Sommers den Eisrand verlassen und weit ins Landesinnere wandern, wo sich die Paare für eine Brutsaison finden, das Weibchen ihr Ei legt, das das Männchen gleich darauf auf seine warmen Füße nimmt, wo er es ausbrütet, während sie zum Eisrand zurückkehrt, um im Meer wieder jagen zu können. Die kleinen Kaiserpinguine schlüpfen schließlich auf den Füßen ihrer Väter, brauchen aber weiterhin deren Wärme. Zu dieser Zeit kehren die Mütter vollgefressen zurück und übernehmen nun die nächste "Schicht" der Jungenaufzucht, während nun die Väter zum Fressen ins Meer zurückkehren dürfen. Das Jungtier (von einer Kinderstimme gesprochen) wird dicker, widerstandsfähiger und unabhängiger, braucht aber über eine längere Zeit die Eltern, die sich weiterhin mit der Aufzucht abwechseln. Auch die Gefahren für den jungen Pinguin und seine Eltern werden dargestellt. Der Film endet schließlich mit der Rückkehr der Eltern und der Jungtiere am Ende des Winters zum Meer.

Die Geschichte wird verdeutlicht durch einmalige Filmaufnahmen von einer Brutkolonie in der Antarktis, die mich absolut beeindruckt haben und die sicherlich niemand ernsthaft kritisieren möchte.
Sehr viel zwiespältiger stehe ich den Sprecherstimmen, ihren Monologen und Dialogen gegenüber. Stellenweise, das muss ich gestehen, haben die teilweise suggestiven Texte mich vollständig "eingefangen". Aber es gibt auch andere Stellen, wo die Texte bei mir nicht wirken, sondern mir arg dick aufgetragen, oft sogar kitschig vorkommen, und mich von den schönen Bildern eher ablenken, manchmal sogar verärgern.
Aber egal, wie die Sprecherstimmen gerade auf mich wirken, finde ich den Film doch ausgesprochen sehenswert. Vielleicht das Beste in diesem Genre, was ich jemals gesehen habe. Ich finde es grundsätzlich auch toll, dass man einen Dokumentarfilm mit dramaturgischen Mitteln des Spielfilms, aber durchweg dokumentarischen Aufnahmen realisiert hat, auch wenn wie gesagt die Texte stellenweise auf mich doch übertrieben vermenschlicht wirkten.


In Deutschland ist der Film ohne Altersbeschränkung freigegeben. Darüber hinaus ist er auch speziell für Kinder oder Familien in Kinos und Kinderkinos gelaufen, allerdings beispielsweise im Kinderkino im Filmhaus Stuttgart, wenn ich mich recht erinnere, mit einer Altersempfehlung ab 8 Jahren. Diese Einschätzung scheint mir realistischer als die völlige Freigabe, denn erstens wird der Film mit seinen beinahe anderthalb Stunden Länge und mehr Poesie als ständiger Handlung bzw. Story für kleinere Kinder irgendwann doch langweilig, und zweitens zeigt der Film auch die vielen Gefahren, denen erwachsene Pinguine, Eier und Jungtiere ausgesetzt sind. Da sind auch mehrfach Babys zu sehen, die gerade getötet werden oder bereits tot sind. Das dürfte doch für die meisten kleineren Kinder noch eine Überforderung sein, so schön der Film ansonsten auch für sie wäre.



Die DVD-Ausstattung:
Die DVD beginnt mit einem Anti-Raubkopierer-Spot. Danach kommen Trailer, nämlich zu "Goal - The Movie" und "Dreamer - Ein Traum wird wahr". Leider kann man die Trailer nicht unterbrechen, nur schnell vorlaufen lassen. Das empfinde ich als ziemlich lästig!

Die DVD hat bei mir eine unangenehme Eigenschaft: Wenn das Menü erscheint, dann dauert es manchmal (nicht immer) etliche Sekunden, bis es auch auf Eingaben mit der Fernbedienung reagiert (wenn es dann einmal reagiert, geht es ganz normal flott, es ist nur der Start, wo es hakt).

Der Film liegt auf der DVD in französischer Originalsprachfassung und in deutscher Synchronfassung vor, wahlweise können deutsche Untertitel eingeblendet werden.
Über das Sprachenmenü sind zudem zwei Features der DVD-Sonderausstattung zu erreichen, nämlich die "Isolierte Musik & Geräuschspur" und der Audiokommentar (Beschreibung siehe "Extras").


"Extras":
&qu ot;Trailer": Der Originaltrailer zum Film. Er zeigt einige der schönsten Bilder aus dem Film und ist nur mit Musik unterlegt sowie mit einigen Texttafeln. Die Texttafeln bereiten ein wenig besser auf den Ton des Films (mit Text) vor. Wer sich dagegen besonders von den Bildern und der Musik einfangen lässt und die Texte für überkandidelt hält, der sollte den Film lieber nur mit Musik- und Geräuschspur anschauen!

"Audiokommentar von Regisseur Luc Jacquet":
Der Audiokommentar ist natürlich auf Französisch, verfügt aber über deutsche Untertitel.
Der Kommentar ist vor allem (film-)fachlicher Natur, was mich in diesem Fall ehrlich gesagt enttäuscht hat. Mich interessierte eigentlich weniger, was der Regisseur sich dabei gedacht hat und wie der Dreh ablief, als vielmehr noch mehr über die Hintergründe der Doku. Das bietet der Audiokommentar aber leider gar nicht.
Zudem dürften einige der Ausführungen sehr verwirrend für diejenigen sein, die keine Vorkenntnisse darüber haben, wie Dokumentarfilme konzipiert und gedreht werden, denn obwohl man Details dazu aus dem Kommentar erfahren kann, wird doch recht viel Wissen schon vorausgesetzt.

"Isolierte Musik & Geräuschspur":
Hier kann man den Film ohne Sprecher ansehen, was vielleicht denen gefällt, die vom Filmkommentar genervt sind, aber gerne die schönen Bilder sehen wollen. Leider fallen dann natürlich auch die inhaltlichen Informationen mit, die die Kommentarspur zumindest am Rande liefert.

"Die Produktion des Films":
Dieses Feature war für mich enttäuschend: Es ist nicht etwa ein Making Of, wie man meinen könnte, sondern nur eine Art Galerie mit Bildern vom Dreh, von denen einige mit kurzen (bis kürzesten) schriftlichen Hintergrundinfos zu den Machern und ihrer Arbeit versehen sind.


"Weitere Highlights":
Hier finden sich Trailer zu jeder Menge anderer Filme, nämlich:
"Deep Blue", "Nomaden der Lüfte", "Whale Rider", "Napoleon - Abenteuer auf vier Pfoten", "Das Sams", "Guess Who", "Rennschwein Rudi Rüssel", "Grüne Tomaten", "Mikrokosmos", "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "French Kiss" und "Evelyn".
Wer Filme sucht, die der "Reise der Pinguine" ähneln, sollte sich die ersten beiden Trailer anschauen, außerdem noch "Mikrokosmos". Der Rest sind Spielfilmtrailer, wobei immerhin "Whale Rider" noch eine ähnliche Zielgruppe wie "Die Reise der Pinguine" ansprechen dürfte.

Insgesamt sind die Extras eher enttäuschend. Bei einer DVD, die derzeit immer noch zwischen 15 und 20 Euro kostet, finde ich diese Ausstattung eigentlich nicht akzeptabel.
Wer mehr Extras möchte, als auf dieser Einzel-DVD enthalten sind, sollte lieber zur Special Edition auf 2 DVDs greifen, die auch nicht wesentlich mehr kostet (wenig über 20 Euro).



Fazit:
Die Dokumentation ist ausgesprochen sehenswert für alle, die Interesse an Tierdokus haben. Die DVD bietet zudem die Möglichkeit, den Kommentar abzustellen, wenn er nervt. Leider ist aber die Ausstattung der Einzel-DVD schlecht bei immer noch recht hohem Preis.
...
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Kommentare
FutziMcFlipp
FutziMcFlipp, 30.08.2006
Hm, steht bei mir noch auf der 039muss ich sehen039-Liste und ich könnte mir vorstellen, dass die DVD sich, bei Gefallen, ganz gut neben meiner 039Deep Blue039 DVD im Regal macht.
hope1
hope1, 14.04.2007
oh gott, den hab ich gestern abend angefangen zu schauen, bin aber noch nicht bei den getoeteten babys angekommen... panik.
philippspecht
philippspecht, 02.09.2006
Ein guter Bericht von Dir in gewohnter Qualität. Ich fand den Film sehr beeindruckend. SH und LG Gunnar
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topfmops

Fehldeutungen

ein Testbericht von 2006-04-23 13:33:32 vom 23.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Eine Glosse...
Nachteile/Kritik: Der Kulturschock der Woche
Irgendwann Mitte Oktober letzten Jahres habe ich den Filmvorschlag 'Die Reise der Pinguine' gemacht und am 17.10.2005 auf anderen Plattformen den folgenden Bericht veröffentlicht.
Nun gibt es eine DVD davon und der Vorschlag ist freigeschaltet. Ja, doch schon!!
Nur über die DVD kann ich Euch nichts berichten. Vor allem nicht, weil in unserem Haushalt ein entsprechendes Abspielgerät fehlt. Es macht also für uns wenig Sinn, eine DVD zu kaufen. Also nichts über irgendwelche Zusatzinformationen, die auf einer solchen vorhanden sein mögen.
Meine Meinung zu diesem Film möchte ich Euch trotzdem nicht vorenthalten.
Und die Kritikaster, Kategorienreiter und Sesselpupser können mir gestohlen bleiben oder mir im Mondschein begegnen.

Es ist hart, ein Pinguin zu sein.
Von den Vögeln wegen Flugunfähigkeit verachtet, von fundamentalistischen Christen für Gottesbeweise missbraucht, von Feministinnen zu vorbildlichen Partnern erklärt – sind es doch die Männchen, die den Nachwuchs ausbrüten, während die Weibchen die Futtersuche erledigen. Einerseits.
Andererseits gehören die menschelnden Tierchen keineswegs zu den Verlierertypen. Ihren Ruf als Familientiere mit stes korrekter Garderobe haben sie sich hart erarbeitet. Jahr für Jahr marschieren die Kaiserpinguine durch das ewige Eis der Antarktis – nicht minder ausgeprägt als ihre Mobilität sei indes ihre Monogamie.

Das behauptet zumindest ein französischer Dokumentarfilm mit dem Titel „Die Reise der Pinguine“, der von nächster Woche an auch auf deutschen Leinwänden zu bestaunen ist. Kaum haben Tierfreunde in der ganzen Welt die kleinen Alltagshelden in ihr Herz geschlossen und dem Regisseur und Biologen Luc Jacquet den größten Erfolg seines Lebens beschert – allein in den USA spielte die Naturdokumentation bereits 75 Millionen Dollar ein - , löste die filmische Ode an die Solidarität eine erbitterte Religionsdebatte aus: Nicht Anpassung an widrige Umweltverhältnisse habe das Überleben der Pinguine gesichert, so interpretieren amerikanische Fundamentalchristen den Film gegen Darwin und die Evolutionstheorie
Konservative Journalisten und Lebensschützer sehen beim Überleben der Pinguin-Eier gar das göttliche „intelligent design“ am Werk und erklären die tierische Passionsgeschichte prompt zum besten Argument gegen Abtreibung.

Für Evolutionsanhänger, Ungläubige und andere kritische Geister ist es mit der Tugend der Vögel hingegen nicht gar so weit her, schließlich gilt deren Partnertreue nur für eine Brutsaison – und homosexuelle Pinguine gäbe es obendrein.
Sind etwa die Kaiser doch nur Prototypen unserer hedonistischen Spaßgesellschaft?
Kein Wunder, dass sich letzte Woche Regisseur Jacquet via „Le Monde“ zu Wort meldete und angesichts der ganzen Debatte mahnte: Es geht doch nur um Pinguine!

Das hat er allerdings selbst zu verantworten, diese Diskussion. Denn wer in anthropomorpher Form den Pinguinen in ihren angeblichen ‚Gesprächen’ männliche, weibliche und kindliche menschliche Stimmen unterlegt, der muss sich gefallen lassen, dass ihm vorgeworfen wird, nicht nur einen Dokumentarfilm gedreht zu haben. Sondern damit eine Absicht zu verfolgen.
Welche Absicht das ist, möge jeder für sich nach dem Besuch des Filmes entscheiden, den ich hiermit empfehle, sowohl den Film als auch den Besuch.
Manches erinnert doch sehr stark an die unsägliche Stimme aus dem ‚off’ in Walt Disney’s „Die Wüste lebt“ von 1953.
Beide Filme mit grandiosen, bisher noch nie gesehenen Bildern. Jedoch macht die Vermenschlichung vieles wieder zunichte.
Schaut euch den Film an und redet dann mit, alles andere ist Hörensagen aus zweiter Hand und das ist bekanntermaßen nicht gerichtsverwertbar.

topfmops, der auch auf anderen Plattformen zu Gange ist, bedankt sich für’s Lesen, Bewerten und freut sich auf lesenswerte Kommentare.
...
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himmelsstuermerin
himmelsstuermerin, 27.04.2006
Hab den Film auch gesehen und war sehr beeindruckt von den Bildern, naja die Vermenschlichung und die ganzen quotDialogequot fand ich einerseits irgendwie niedlich und es ist halt mal was anderes. Ich denke, das größte Problem dabei ist, dass viele das
Loewie
Loewie, 27.04.2006
da ich nicht ins Kino gehe und mir keine DVD039s kaufe, muss ich dann wohl leider warten, bis das im TV kommt und mich der Diskussion hierüber enthalten -
darras76
darras76, 27.04.2006
Die Bilder waren wirklich schön, aber wenn die BBC eine Doku über Pinguine machen würde wärs mir lieber!
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