Intel Core 2 Duo E6600 Box Conroe Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 5.0 von 5
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Rechenleistung:
sehr hoch
Verarbeitung:
ausgezeichnet
Installation:
sehr einfach
Vorteile
Preis, Leistung, Energieverbauch, Übertaktbarkeit
sehr schnell (leistungsstark), verhältnismäßig günstig, energieeffizient
Schnell, nicht zu heiss, billig
Nachteile/Kritik
Noch nichts
Nicht der schnellste Intel aber geniales P/L verhältnis
*** EIN HERZ FÜR GAMER ***
ein Testbericht von Masterflow20042007-06-26 14:07:19vom 26.06.2007Empfehlung:Vorteile: Preis, Leistung, Energieverbauch, Übertaktbarkeit...Nachteile/Kritik: Noch nichts
Wie jedes Jahr war es mal wieder soweit und ich brauchte einen neuen PC, da ich immer die aktuellsten PC Games spiele. Wie vor jedem großen Kauf informierte ich mich im Internet wochenlang über eine günstige und dennoch leistungsstarke Hardware für meinen neuen PC.
Nachdem ich jahrelang treuer AMD Kunde war musste ich diesmal auf Intel umsteigen, da die Intel Prozessoren wesentlich schneller und zudem viel stromsparender seien sollten.
Ich entschied mich also für den Intel Core 2 Duo E6600 für ca. 209 €
Ich habe mir die so genannte "boxed" Version gekauft. In dem Pappkarton war neben dem Prozessor auch ein Kühler mit Wärmeleitpaste, eine Gebrauchsanweisung und ein Gehäuse Sticker enthalten.
Service & Support: 3 Jahre Garantie
Details zu Service & Support: Begrenzte Garantie - 3 Jahre
Die vielgelobte Core Architektur des Conroe knüpft tatsächlich an den P3 bzw. den Pentium M an.Der L1 und L2 Cache (= der Pufferspeicher, in den die CPU oft benötigte Daten ablegt) wurden kräftig erhöht:
L1 mit 32 + 32 KB pro Kern und L2 mit 4 MB pro Kern bei Taktraten von 2.4 GHz (= E 6600) , 2.67 GHz (= E6700 ) und die "Extreme Edition" mit 2.98 GHz (= X6800)
Durch der Erhöhung des Cache erzielte Intel schon eine deutliche Leistungssteigerung.
Der eigentliche Clou beim Conroe ist aber die Einheit, die die CPU-Befehle ausführt. Bisher benötigte diese zur Ausführung eines Befehls 2 Taktzyklen. Der Conroe schafft das mit einem Takt und das auch bei 128 Bit breiten Befehlen.
Da ich mir meinen Rechner immer selbst zusammenbaue möchte ich hier kurz den Einbau des Prozessors beschreiben:
Zuerst musste ich die Plastikschutzkappe vom Mainboard entfernen und den Hebl nach oben stellen. Der Prozessor wird dann auf den Sockel des Mainboard gelegt und mit dem seitlichen Hebel fixiert. Bei dem mitgelieferten Intel CPU Kühler ist die Wärmeleitpaste bereits aufgetragen, man muss also nur noch den Kühler auf der Prozessor setzen und an den 4 Ecken die Pins ins Mainboard drücken, bis es knackt. Im Vergleich zu meinem alten Sockel 939 Kühler ist die Installation kinderleicht. Der 3-Pin Anschluss des Lüfters muss dann nur noch mit dem Anschluss CPU auf dem Mainboard verbunden werden.
Selbstverständlich ist in der beiliegenden Anleitung alles genau erklärt und in dem Handbuch des Mainboards meistens auch noch einmal.
Bereits im Herbst 2006 habe ich mir den ersten Zweikern Prozessor gekauft, ein AMD Athlon64 X2 4200+ ( 2 x 2200 Mhz ). Schon damals war der
unterscheid zu einem Einkern Prozessor ziemlich groß.
Um den Leistungsunterschied herauszufinden habe ich beide Prozessoren getestet mit verschiedenen Anwendungen. Beim AMD hatte ich oft Schwierigkeiten wenn ich aktuelle Spiele wie C&C3 oder Testdrive gespielt habe, da der PC beim minimieren oft längere Zeit fest hing. ( bei mir laufen folgende Programme immer: ICQ, Skype, Kaspersky Internet Security und diverse Treiber ). Mit dem E6600 dagegen wurde das Spiel sofort nach dem Tastendruck minimiert und ich war wieder in Windows. Auch unter extremster Belastung
Läuft der CPU super. Ich habe zum Testen mal Testdrive Unlimited gespielt, etwas mit Winrar entpackt, mit dem MediaPlayer Musik gehört, mit ein Skype Gespräch geführt und etwas von einer Festplatte auf die andere kopiert. Alles ohne Probleme.
Das hätte der X2 4200+ bei Weitem nicht geschafft.
Ich habe einen Film mit Nero umgewandelt. Der Intel hat dafür nur knapp 30 Minten benötigt, der AMD dageben knapp 45 Minuten.
Die Wärmeentwicklung ist auch sehr gering. Die Temperatur stieg bisher nicht über 50°C, obwohl der PC manchmal bis zu 14 Stunden läuft und ich zudem einen kleinen Mini PC habe, indem sowieso alles etwas eng ist.
Bei meinem alten X2 4200+ war die Wärmeentwicklung deutlich höher. Wenn der Prozessor von morgens bis abends lief, war die Luft im meinem Zimmer direkt 3-4 grad wärmer.
Diverse Vergleichstest im Internet zeigen dass der E6600 schon schneller ist als ein AMD Athlon 64 FX-62, der wesentlich teurer ist.
Ich habe meinen Prozessor nicht übertakten, da die Geschwindigkeit für meine Bedürfnisse völlig ausreichend ist. Der Prozessor ist jedoch laut diversen berichten im Internet einer der Besten zum Übertakten. Man kann ihn problemlos auf 3,2 GHz übertakten, aber dadurch verfällt auch die Herstellergarantie.
Intel hat durch das "Shrinking" der Prozessoren einen niedrigeren Stromverbauch erzielt. Bei der Fertigung werden 65nm dünne Leiterbahnen statt 90nm verwendet. Da AMD den X2 6000+ noch mit 90nm fertigt, verbraucht der Proezessor unter Vollast teilweise doppelt soviel Strom wie der E6600.
Der Intel Core 2 Duo ist der perfekte Prozessor für jeden Gaming PC. Er meistert zahlreiche Aufgaben zur selben Zeit und entwickelt dabei wenig Wärme und wirkt sich zudem positiv auf den Stromverbrauch aus.
Auch der Preis von ca. 190 € ist sehr fair, man bekommt zurzeit nichts Besseres in diese Preisklasse.
Übrigens sollen die Preise für die aktuellen Intel Prozessoren am 22. Juli um bis zu 50 % fallen. Den Intel Core 2 Quad Q6600 mit 4 x 2,4 Ghz soll es dann schon für knapp 250 € geben.
Bis AMD die ersten Quad Core Prozessoren auf dem Markt bringt, wird es wohl noch bis Ende des Jahres dauern. Und so
lange hat Intel die Nase deutlich vorne.
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Intel E6600
ein Testbericht von MUHKUHisalive2007-10-29 18:44:29vom 29.10.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Schnell, nicht zu heiss, billig...Nachteile/Kritik: Nicht der schnellste Intel aber geniales P/L verhältnis
das hier ist nun der extrem geänderte bzw gleich neu geschriebene Bericht zum Intel E6600.
Ich habe den Prozessor nun schon seit über einem Jahr und bin bisher auch sehr zufrieden damit.
=== Technische Daten: ===
* Er verfügt über 2 Kerne mit jeweils 2,4GHz.
* Die Cache Größe beträgt 2048Kb pro Kern, also 4096Kb.
* Der Prozessor ist 64 Bit fähig.
* Sie Leistungsaufnahme beträgt 65Watt.
* Der Front-Side-Bus liegt bei 1066MHz.
* Er benötigt ein Sockel 775 Board.
* Die maximale Betriebstemperatur beträgt 60°C.
* Bei Alternate für 200€ zu haben.
=== Nun zu meinen Erfahrungen: ===
Ich habe mir in einem Online Shop meine PC Komponenten einzeln bestellt und dann selbst zusammengebaut. Ich entschied mich für den E6600 hauptsächlich wegen dem guten P/L Verhältnis. Ich betreibe ihn auf einem Asus P5B Mainboard mit 2GB DDR2 RAM. Ich habe zwar einen Intel Lüfter, aber dieser war mir deutlich zu laut und auch viel zu schlecht, deshalb benutze ich nun einen Zalman 9500AT.
Installation:
Der Zusammenbau ist eigentlich nicht schwer, einfach die Haltevorrichtung auf dem Mainboard öffnen, CPU richtig herum einlegen (An einer Ecke fehlt ein goldener Pin, dadurch ist das Einsetzen nur auf eine Weise möglich) und dann die Haltevorrichtung schließen. Meistens ist das in der Anleitung des Mainboards und des Prozessors gut beschrieben. Dann kommt die Wärmeleitpaste drauf und der Kühler natürlich.
An Software wird nichts benötigt.
Betrieb:
Je nachdem was für einen Prozessor man vorher hatte, fällt natürlich die Leistungssteigerung unterschiedlich aus. Ich hatte vorher einen AMD Athlon 2400+ mit 2GHz, welcher angeblich einem 2,4GHz Intel CPU gleichen soll. Jedoch merke ich selbst bei Anwendungen, die nur einen Kern nutzen eine deutliche Leistungssteigerung. Das packen und entpacken von WinRAR Archiven geht auch deutlich schneller.
Seine volle Kraft zeigt der Prozessor aber erst bei neueren Spielen, man braucht natürlich auch eine gute Grafikkarte, in meinem Fall eine Ati (jetzt AMD) Radeon x1900XT. Durch die 2 Kerne kann man auch sehr schnell vom Spiel auf den Desktop springen um zB schnell etwas im Internet nach zuschauen oder eine ICQ Nachricht zu schreiben.
Auch mit "extrem Office Benutzung"(sehr viele Programme gleichzeitig öffnen) kommt der CPU sehr gut klar.
Es gibt zwar mittlerweile neue Modelle mit 1333Mhz Front-Side-Bus aber die können von vielen Mainboards noch nicht genutzt werden. A propos Mainboard: Es wird ein Dual Core fähiges Mainboard benötigt um den Prozessor richtig nutzen zu können.
Für Einsteiger empfehle ich ein Asus P5B, Profis und Übertakter sollten eher zu einem Board mit Nvidia Chipsatz greifen.
Übertaktet habe ich meinen Prozessor nicht, da mir die Leistung langt und ich lieber Garantie habe. Ein Freund von mir hat den CPU mit einem Zalman 9500LED aber locker auf 3,2GHz pro Kern gebracht.
Ein weiterer Grund ihn nicht zu Übertakten ist, die Tatsache dass mein PC sehr oft läuft und ich ihn deshalb nicht noch lauter machen will als er eh schon ist.
Ich habe die Lüfterdrehzahl mit Speedfan auf 40% gestellt und die Temperatur bleibt selbst nach Stundenlanger Dauerbelastung bei unter 50°C, also 10° unter dem Maximum.
Ich hoffe ihnen hat mein Bericht gefallen
Mit freundlichen Grüßen
Christopher
...
ein Testbericht von MatzeITB2007-05-22 09:21:44vom 22.05.2007Empfehlung: ja
Vorteile: sehr schnell (leistungsstark), verhältnismäßig günstig, energieeffizient...Nachteile/Kritik: -
Einleitung:
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Ich habe mich vor kurzem von meinem alten Rechner getrennt, dieser war mit einem Athlon 64 3000+ mit 2GHz zwar noch gut, aber ich hätte nie wieder einen solch hohen Verkaufspreis erzielt.
Also stand ich vor der Wahl was das Herz meines neuen Rechners sein sollte. Ein AMD Athlon X2 oder ein Intel Core 2 Duo. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich zunächst für den Athlon war. Nach einigen Berichten im Internet jedoch änderte ich meine Meinung sofort, da der Intel doch schneller ist (zu berücksichtigen sind natürlich Art
und Umfang der Anwendungen).
Die Rechner-Grundkonfiguration:
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Ich möchte hier kurz meine Grundkonfiguration niederschreiben, da die CPU allein auch keinen Rechner ausmacht.
Das ganze läuft stabil unter Windows Vista Ultimate 32 Bit Version.
Der Einbau:
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Meinen Rechner stellte ich zwar selbst zusammen, aber da ich eine Rechnung für einen Komplett-PC benötigte wurde der Rechner schon im Computerladen zusammengebaut.
Vor Ort ließ ich aber noch den CPU-Kühler, der durchaus ausreichend war (Intel Original), durch einen leistungsstärkeren Coolermaster Hyper TX ersetzen.
Zunächst muss ich erst einmal erwähnen, dass bei dem Sockel 775 des Intels die Pins nicht mehr auf der CPU montiert sind. Die Pins sind nun auf dem Mainboard vorhanden. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass wenn die CPU mal herunterfallen sollte (kann durchaus bei einem Einbau mal passieren), ist die Wahrscheinlichkeit das die CPU nicht kaputt geht höher als wenn die Pins an der CPU wären und vielleicht einer davon abbricht oder verbiegt.
Die CPU wird also auf den dafür vorgesehenen Sockel des Mainboards gelegt und der Hebel des Sockels betätigt. Dadurch wird die CPU fest auf dem Sockel fixiert.
Dann wird etwas Wärmeleitpaste gleichmäßig auf der CPU-Oberseite verteilt und der CPU-Kühler aufgesetzt.
Bei älteren CPUs wie zum Beispiel bei dem Athlon64 musste man den Prozessorkühler über eine Metallleiste auf dem Board befestigen. Wenn man hierbei nicht vorsichtig war wurde durch den erhöhten Druck die CPU beschädigt. Beim Core 2 Duo werden nun so genannte Push Pins verwendet. Bei den Push Pins gehen die Meinungen zu Pro und Contra weit auseinander. Ich persönlich finde das System gut und hatte mit dem Coolermaster Hyper TX bei eingebautem Mainboard keine Probleme.
- Die Push Pins haben zwei verschiedene Stellungen. Bei der einen werden die Pins nach unten gedrückt und rasten dann hörbar ein. Wenn man sie wieder lösen möchte muss man die Pins um 90° drehen. Wenn man die Push Pins nicht wieder zurückdreht (um 90°), rasten sie beim erneuten herunterdrücken nicht ein, die Pins gehen dann immer wieder in Ihre Ausgangsposition zurück.
Der Testlauf:
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Ziel der 2-Kern-CPUs ist es alles schneller zu bearbeiten und einfach mehr Leistung zu bringen, doch stimmt das?
Vergleichsweise habe ich die selben Anwendungen auf meinem "alten" Athlon 64 3000+ mit 1,5GB Ram und WindowsXP Professional und dem neuen Rechner (Konfiguration am Anfang des Berichts) laufen lassen.
Da meine Schwester vor kurzem ihr Profidebüt im Boxen hatte und die Aufzeichnung mit dem Digitalcamcorder zu groß war um das Video ins Netz zu stellen, habe ich das DVD-Format mit dem Total Video Converter ins DivX-Format encoded. Während mein altes AMD-System rund 38 Minuten für den Vorgang benötigte, war mein Intelsystem nach rund 18 Minuten fertig. Sicherlich mag es nun Ansichtssache sein ob mir die 20 Minuten wichtig sind oder nicht, aber es war nun mal ein deutlicher Unterschied vorhanden.
Es ist klar das Multicore besser ist als Singlecore, aber gerade beim Bearbeiten größerer Dateien wird deutlich was in der neuen Prozessorgeneration steckt. In Lavalys EVEREST CPUID lässt sich während dem Konvertieren der Datein die Beanspruchung beider CPU-Kerne gut beobachten.
Ein Beispiel für den E6600 und das Multitasking ist das Minimieren eines Spiels in den Hintergrund (in meinem Test C&C 3) und der weile habe ich im Internet gesurft, mirc zum chatten offen gehabt, Skype lief und ICQ. Trotz der ganzen Anwendungen lief das System makellos weiter und ich konnte jederzeit wieder in das Spiel wechseln.
Hierbei stieg die Temperatur der CPU nicht über 48°C.
Service & Support: 3 Jahre Garantie
Details zu Service & Support: Begrenzte Garantie - 3 Jahre
Sonstiges:
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Ein Freund von mir hat seinen E6600 stabil auf 3,15 GHZ getaktet. Ich finde es ist nicht zwingend erforderlich, aber es ist möglich. Einen Screenshot gibts im Anhang.
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