Das Problem der Brennweitenverlängerung mit Spiegelreflexkameras wie z.B. der Canon EOS 20D oder 30D sollte jedem eigentlich bekannt sein. Aus genau diesem Grund schaffen sich viele Leute sehr Weitwinklige Objektiv wie z.B. das „Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM“ oder das „Sigma 12-24 mm /4,5 - 5,6“ an. Im Grunde sind diese Objektive ja auch nicht schlecht, nur kann man ihr Auflösevermögen und ihre Optische Leistung in keinster Weise mit dem „Canon 16-35mm 2,8 L USM“ oder dem noch besseren „Canon 17-40 4 L USM“ vergleichen. In diesem Test werde ich mich nur auf das „Canon 17-40 4 L USM“ beziehen.
** Technische Daten**
Brennweite: 17-40mm (27-64 mm an der 20D)
Blende 4.0
Kleinste Blende: 22
Gewicht: 475 Gramm
Filtergewinde front: 77 mm
Bildwinkel: 104° diagonal
Naheinstellgrenze: 28 cm
**Mechanik**
Die Hochwertige Metalfassung und Versiegelung des „Canon 17-40 4 L USM“ schützt sehr wirksam gegen Staub und ist zudem auch nicht so anfällig gegen Wasser. Es liegt solide in der Hand und die Einstellringe laufen absolut Spielfrei, dies ermöglicht eine sehr genaue Präzision beim manuellen Scharfstellen und Zoomen.
Dank einer Innenfokussierung dreht sich die Frontlinse nicht mit und somit ist das Objektiv
uneingeschränkt filtertauglich. Der USM (Ultraschallmotor) sorgt zudem für extrem schnelle und annähernd lautlose Scharfstellung.
**Optik**
2 asphärische Linsen und eine Super UD Linse zeichnen verantwortlich für die Bildschärfe und die enorme Kontrastleistung, während die Kreisförmige Blendenöffnung für bessere Hintergrundverzeichnung sorgt. Leider ist die Lichtstärke von 4.0 nicht gerade berauschend und wird nur durch das „Canon 16-35mm 2,8 L USM“ getoppt. Doch warum den doppelten Preis bezahlen, wenn man für die hälfte des Geldes zwar ein etwas Lichtschwächeres dafür in der Abbildungsqualität um einiges besseres Objektiv bekommt. Eigens durchgeführte Tests mit einem Siemensstern belegen diese Aussagen von mir. Denn in diesem Brennweitenbereich gibt es unter den Zoomobjektiven im Moment keines was an das Auflösevermögen und die Kontrastleistung des „Canon 17-40mm 4 L USM“ herankommt.
**Der Preisunterschied**
Man sollte lieber auf die extremen Weitwinkelbereiche verzichten und sich das „Canon 17-40 4 L USM“ kaufen. Preislich gesehen gibt es da kaum einen Unterschied. Alle Objektive bis auf das „Canon 16-35mm 2,8 L USM“ liegen irgendwo zwischen 600 und 800 Euro.
Bei dem hier besprochenen „Canon 17-40 4 L USM“ ist sogar noch eine Gegenlichtblende und ein Lederköcher im Lieferumfang enthalten!
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Canon EF 17-40mm Objektiv
ein Testbericht von diesunddas19772009-01-17 16:00:11vom 17.01.2009Empfehlung: ja
Vorteile: qualität
liegt gut in der hand...Nachteile/Kritik: -
Das Super-Weitwinkel-Zoom Canon EF 17-40 mm F/4 L USM ist eigentlich ein Zoom der vielseitig einsetzbar ist. Für die digitalen SLR's von Canon, die einen Crop-Faktor (relative Brennweiten-Verlängerung zum Kleinbildformat) von 1,6 ist dieses Objektiv ein sehr gutes Standardobjektiv, wenn einem der Brennweitenbereich von ca. 27-64mm ausreicht . Da dies jedoch ein WW-Zoom für das volle Kleinbildformat ist, kann man diese Optik bei den entsprechenden Vollformat-DSLR's ( Canon EOS 1Ds und EOS 5D) sowie natürlich bei allen analogen Canon EOS als Superweitwinkel nutzen.
Absolute Kaufempfehlung. Dieses Objektiv mit einem Gewicht von 500 g ist von einer sehr guten Verarbeitungsqualität,wie von Canon gewohnt, und das bei einem Verkaufspreis von ca. 650,00 €!
Die Oberfläche ist sehr gut gelungen,diese verhindert, da sieht man nicht sofort Flecken und Abdrücke vom hinfassen. Leider spricht das nicht für die mitgelieferte Gegenlichtblende Canon EW-83E.Dieses Objektiv macht einen qualitativ guten Eindruck obwohl der Korpus aus Kunststoff ist. Das Metallbajonett wirkt ebenfalls sehr hochwertig.. Eine Gummilippe sorgt hier für den nötigen Schutz vor Staub.
Dank Innenfokus und Innenzoom hat man beim scharfstellen immer die gleiche Größe. Man sollte auch immer einen Schutzfilter aufschrauben damit kein Staub eindringen kann.
Das Ultraschalllaufwerk ist sehr leise. Die automatische Scharfstellung ist wirklich klasse,so erreicht man immer bestmögliche klare Bilder.Wirklich sehr gut gelungen von Canon,wie ich finde! Man kann aber auch jederzeit auf manuelle Scharfstellung umschalten.Dafür ist ein Schalter am Objektiv vorhanden. Leider ist der Schalter nicht ganz so gut zu drücken,da er etwas versteckt sitzt,aber damit kann man leben.
Die Resultate lassen sich wirklich sehen.
Für Effekt-Aufnahmen gibt es auch einen Folienfilter.
Fazit:
Das Canon EF 17-40 mm F/4 L USM ist ein Objektiv, was große Freude bereitet. Ein recht preiswertes Superweitwinkel der Spitzenklasse. Die optische Leitung ist super. Die Gegenlichtblende ist auch enthalten, wobei man das bei einem Weitwinkelobjektiv eigentlic nicht benötigt.Zum Schutz ist dieses aber gut geeignet.
Leseratee, 05.02.2009
Ich bin ganz ehrlich. Als Laie und eventuelle Erstkäuferin dieses Produktes könnte ich mit Deinen Angaben nicht viel anfangen. Schon alleine die ganzen Fachausdrücke bringen mich um den Verstand. Gruß Leseratee.
whitejunglehb1, 22.12.2008
Sh, für deinen guten Bericht.Ich wünsche dir schöne Weihnachten.LG aus Hessen von Bernd
Miraculix1967, 22.12.2008
Einen schönen Start in die Weihnachtswoche und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
ein Testbericht von chevyfan2008-06-01 23:09:33vom 01.06.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Optik, Verarbeitung und Mechanik einfach super ...Nachteile/Kritik: bei 17mm deutliche tonnenformige Verzerrung
Das Super-Weitwinkel-Zoom Canon EF 17-40 mm F/4 L USM ist eigentlich ein Zoom mit zwei Seelen. Für die digitalen SLR’s von Canon, die einen Crop-Faktor (relative Brennweiten-Verlängerung zum Kleinbildformat) von 1,6 ist dieses Objektiv ein tolles Standardobjektiv, wenn man mit den Brennweitenbereich von ca. 27-64mm als ausreichend findet. Da dies jedoch ein WW-Zoom für das volle Kleinbildformat ist, kann man diese Optik bei den entsprechenden Vollformat-DSLR’s ( Canon EOS 1Ds und EOS 5D) sowie natürlich bei allen analogen Canon EOS als Superweitwinkel nutzen.
Ein Fehlkauf ist es jedenfalls in keiner
Hinsicht. Dieses Objektiv mit einem zwar nicht unerheblichen Gewicht von 500 g ist von einer Verarbeitungsqualität, die eben der Profi L-Objektiven von Canon entspricht, und das bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 650,00 € geradezu ein Schnäppchen. Das liegt zum Teil daran, dass das Objektiv „nur“ eine durchgängige Lichtstärke von 4.0 hat, für Weitwinkelobjektive dieses Brennweiten-Bereiches nach meinen Dafürhalten jedoch ausreichend. Die Oberfläche hat eine angenehme Struktur, die verhindert, dass jeder Fingerabdruck gleich sichtbar ist. Leider ist das bei der mitgelieferten Gegenlichtblende Canon EW-83E überhaupt nicht der Fall. Einmal aus der Fototasche gezogen und schon sieht man die „Schleifspuren“. Diese Erfahrung macht jeder Canon Fotofreund. Dieses Objektiv mit dem roten Ring bringt schon ein sehr wertiges Gefühl mit, obwohl der Korpus aus Kunststoff ist. Aber es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Das Metallbajonett lässt ebenfalls keine Zweifel über seine Haltbarkeit aufkommen. Der Schutz durch eine Gummilippe ist hier vorhanden und schützt den Innenraum der Kamera vor Staub.
Dank Innenfokus und eine Art Innenzoom verändert sich die Baulänge des Canon EF 17-40 mm F/4 L USM von ca. 97mm Länge nicht beim Scharfstellen. Das mit dem Innenzoom ist so gelöst, dass beim Zoomen die vordere Linsengruppe sich in Richtung Kamerabody nach Innen bewegt. Daher auch der kluge Hinweis von Canon, stets einen Schutzfilter aufzuschrauben, um die Staubfreiheit zu gewährleisten.
Der etwa 1cm breite Zoomring hat einen äußerst gleichmäßigen Wiederstand über den gesamten Zoombereich, für meinen Geschmack jedoch ein wenig zu leichtgängig. Aufgrund der Innenkonstruktion der Linsengruppen ist natürlich ein „Durchrutschen“ nicht gegeben. Sehr schnell und äußerst geräuscharm verrichtet der Ultraschall – Antrieb sein Werk. L-Objektiv-üblich ist dies die Ausführung mit Ring-USM, die ein jederzeitiges eingreifen in die Scharfeinstellung ermöglicht. Diese Erfindung von Canon fasziniert immer wieder aufs Neue. Natürlich besteht die Möglichkeit, voll auf manuelle Scharfstellung umzuschalten, der entsprechende Schalter ist links am Body vorhanden. Leider hat da Canon bei den neueren Canon EF 17-40 mm F/4 L USM ein wenig Material gespart und den Schalter versenkt untergebracht und dadurch nicht mehr so griffgünstig wie früher. (Das ist im Übrigen bei allen L-Objektiven geschehen).
Ich benutze das Objektiv an einer Canon EOS 5D sowie EOS 40D und kann nur für diese Kombinationen eine entsprechende optische Bewertung abgeben. Es hat bei 17mm schon eine deutlich Faßverzerrung und auch die Randverdunkelung ist schon sichtbar. Wie bei jedem Zoom sind eben die äußeren Brennweitenbereiche immer mit den größten Kompromissen behaftet, das liegt schon fast in der Natur der Sache. Wenn man das jedoch verinnerlicht, kann man damit auch umgehen und diese Bereiche möglichst meiden, wenn das vollkommene Bildresultat abgerufen werden soll. Bei Architekturaufnahmen denke ich, ist der Grenzbereich bei ca. 19/20mm erreicht, ab da gibt’s absolut nichts zu meckern, da sind die Resultate top.
Ein vorderes Filtergewinde von 77mm ist im L-Objektiv-Bereich fast üblich, für hochwertige Filter auch schon ein nicht unerheblicher Kostenfaktor, da muss man in den sauren Apfel beißen. Für Effekt-Aufnahmen ist jedoch in rückwertiger Folienfilterhalter vorhanden.
Schlussurteil:
Egal, welche Canon Kamera ich habe, dieses Canon EF 17-40 mm F/4 L USM ist ein Objektiv, was einfach Spaß macht. Ein preiswertes Superweitwinkel der L-Klasse (sicher, alles ist relativ), an dessen Verarbeitungsqualität nicht gespart wurde. Die optische Leitung ist einfach klasse und das Anfaßgefühl (Haptik) traumhaft. Die Gegenlichtblende wird auch mitgeliefert, wobei der Nutzen bei Weitwinkelobjektiven immer relativ ist, zumindest als mechanischer Schutz ist sie gut zu gebrauchen.
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