ein Testbericht von DeeJayXS2008-07-23 22:52:31vom 23.07.2008Empfehlung: ja
Vorteile: super Klang, stabile Treiber, akzeptabler Preis
...Nachteile/Kritik: Retail - Version ist ein Witz, langsame Update - Server
Vor kurzem habe ich meinen Rechner generalüberholt. In meinem alten Rechner hatte ich immer den Onboard-Sound verwendet und war hiermit auch bislang recht zufrieden.
Mit dem Onboard-Sound meines neuen Mainboards allerdings hatte ich Schwierigkeiten, Einstellungen zu finden, die allen Belangen gerecht werden (Spielen, Musik, Teamspeak) was mich nach einigem Überlegen dazu bewogen hat, mir eine Soundkarte zuzulegen.
Aufgrund des guten Namens der Firma Creative und vieler positiver Äußerungen über den X-Fi - Soundchip war die Wahl bezüglich Hersteller und Chip schnell gefallen - jetzt musste ich mir nur noch die passende Variante aussuchen.
Als Spieler war fiel mein Augenmerk natürlich auf die Karten X-Treme Gamer und die beiden teuereren Fatality-Varianten. Da letztere mir jedoch keinen Mehrwert boten, der in meinen Augen den Aufpreis gerechtfertigt hätte, habe ich mich für die Creative X-Fi Xtreme Gamer entschieden.
***Die Karte***
Die X-Fi Xtreme Gamer ist eine Steckkarte für den PCI-Slot und im Handel in der Regel entweder als Bulk-Variante (ohne Software und Verpackung) oder als Retail-Version (im Karton und mit Software) erhältlich.
Erstere Variante erhält man für ca. 60 - 70 €, für Variante 2 muss man in der Regel 90 - 100 € auf den Tisch legen.
Da ich noch einen Atelco-Gutschein hatte, die Filiale hier um die Ecke ist und es dort nur die Retail-Variante gab, habe ich also die Version mit Verpackung und Software.
Der Aufpreis gegenüber der Bulk-Version ist allerdings alles andere als gerechtfertigt, da außer Treiber-CDs für Windows XP und Vista sowie dem Karton und einer Schnellstartanleitung leider kein Mehrwert geboten wird.
Der Karte liegt außerdem ein verkürztes Slotblech für den Einsatz in kleinen "Wohnzimmer-PCs" bei.
***Technische Daten laut Hersteller***
Technische Daten:
-24 Bit Analog/Digital-Wandlung der analogen Eingangssignale mit 96 kHz Abtastrate
-24 Bit Digital/Analog-Wandlung digitaler Signale mit 96 kHz zum analogen 7.1 Lautsprecher-Ausgang
-24 Bit Digital/Analog-Wandlung digitaler Stereosignale mit 192 kHz an den Stereoausgang
-16-Bit- bis 24-Bit-Aufnahmen mit folgenden Abtastraten: 8/11.025/16/22.05/24/32/44.1/48 und 96 kHz
-Erweiterte SoundFont-Unterstützung bis zu 24 Bit Auflösung
-ASIO 2.0-Unterstützung bei 16 Bit/44.1 kHz, 16 Bit/48 kHz sowie 24 Bit/44.1 kHz, 24 Bit/48 kHz und 24 Bit/96 kHz Auflösung mit Direct Monitoring
Anschlüsse:
- Lautsprecher- und Kopfhöreranschlüsse für Stereo auf 7.1 (Line-Ausgang über drei 3.5-mm-Buchsen)
- Line-Eingang/Mikrofon-Eingang/Digitalausgang* (über einen FlexiJack-Anschluss mit 3.5-mm-Buchse)
-"Intel HD Audio"-kompatibler Frontpanel-Anschluss (2 x 5 Pins)
* Der optische Ausgang unterstützt die Ausgabe von Stereo-SPDIF und die Durchleitung von Mehrkanal-DVD-Klang.
***Einbau***
Die Karte muss eigentlich nur in einen freien PCI-Slot des Mainboards gesteckt werden, um einsatzfähig zu sein. Je nach Gehäuse und eigenen Bedürnisse kann man dann noch ein Frontpanel anschließen, um leichter zugängliche Anschlüße in der Front oder oben auf dem Gehäuse zu erhalten.
Da moderne Mainboards allerdings fast alle mit einem Onboard-Soundchip ausgestattet sind, sollte man unbedingt beim ersten Start des Rechners im Bios den Onboard-Sound deaktivieren, um mögliche Konflikte zwischen der X-Fi-Karte und dem Onboard-Chip zu vermeiden.
Nun müssen nur noch Boxe, Mikro und Co. angeschlossen werden und die mitgelieferten Treiber installiert werden, bevor es losgehen kann.
Mit der Installation der Treiber, die unter Windows XP reibungslos funktioniert, ist die Soundkarte einsatzbereit. Auf der CD ist zudem
diverse andere Software enthalten, die ich jedoch nicht benötige und auch nie getestet habe.
***Praxis***
Der Sound der X-Fi Xtreme Gamer ist glasklar und in Verbindung mit einem guten Headset und/oder guten Boxen einfach nur umwerfend. Selbst mit einem normalen Stereo-Kopfhörer hat man ein Sounderlebniss mit Raumklang und kann z.B. in Shootern wie Call of Duty 4 die Herkunft von Schußgeräuschen sehr genau bestimmen.
Soundmäßig ist es das bislang Beste, was ich in einem meiner PCs hatte.
Die Treiber vefügen über eine "Auto-Update"-Funktion, die zwar reibungslos klappt, teilweise aber recht lange braucht, da die vom Creative-Server gebotene Downloadgeschwindigkeit bisher bei mir immer grottenschlecht war. Das sollte bei einem namhaften Hersteller eigentlich besser sein. Dafür laufen die Treiber wenigstens absolut problemlos und stabil.
***Fazit***
Der Sound ist gut, die Treiber laufen einwandfrei und der Preis liegt auch noch im Rahmen. Eine Frechheit ist lediglich die Retail-Version, weil das kleine Plus an Inhalt keinen Aufpreis in der Größenordnung rechtfertigt.
Weiteres Manko: Die lahmen Server für das Updaten der Treiber.
Nichts desto trotz: An 5 Sternen und meiner wärmsten Empfehlung komme ich nicht vorbei - wobei ich aber bislang nur für die Nutzung unter Windows XP sprechen kann.
Einzige Einschränkung: Holt Euch ja die Bulk-Version ;-)
Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren!
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Wer den Onboard-Sound satt hat, bekommt hier den Sound satt
ein Testbericht von schorschl2009-06-16 09:32:14vom 16.06.2009Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Text...Nachteile/Kritik: siehe Text
Einmal die Woche setze ich mich abends an meinen Rechner und starte CoD4 zusammen mit Teamspeak. Dann habe ich 2-3 Stunden herrlichen Spaß mit ein paar Kollegen, dabei ist es noch nicht einmal CoD4, welches des Spaßpegel so nach oben schnellen lässt, es ist vor allem Teamspeak, welches uns die gemeinsamen Erlebnisse am Bildschirm verbal austauschen lässt. Schimpftiraden und Lästereien sind da keine Seltenheit.
Leider musste ich dabei zu oft feststellen, dass der Onboard-Sound suboptimal ist, für diese Art der Anwendung. Sicher beeinflusst diese Soundlösung nicht den Spielfluss oder gar die Performance, zumindest nicht wesentlich, aber ist es doch die teilweise mangelhafte räumliche Geräuschdarstellung, welche mich zweifeln ließ, woher kam denn jetzt der Schritt, das Nachladen oder gar der Schuss. Sicher war ich auch mit der Soundqualität des Onboard-Sounds nicht unzufrieden, aber wenn ich mir nun mit dem Sound seitens der in der Zwischenzeit verbauten X-Fi von Creative vergleiche, dann ist das schon ein sehr deutlicher qualitativer Unterschied.
Auf Tipp eines der Mitglieder aus diese Gruppe habe ich mir über ein bekanntes Internetauktionshaus diese Soundkarte zugelegt, preislich lag ich da bei ca. 70-80 Euro, weiß aber nicht mehr genau, ob mit oder ohne Versand. Auf jeden Fall war es die Bulk-Version, also ohne viel Schnick-Schnack. Mit Sicherheit gibt es aber günstigere Soundkarten auf dem Markt, selbst hatte ich in der Vergangenheit schon einige Vertreter aus dem Hause Creative, so z.B. die gute alte SB16, und war mit diesen Produkten auch sehr zufrieden. Experiment zu Gunsten des Preises und zu Lasten der Qualität wollte ich keine machen. So also verbaute ich recht problemlos die X-Fi in einem freien PCI-Slot im Rechner und installierte ebenso problemlos den Treiber und die Software zu Aussteuerung der Funktionen. Alles auf den Grundlage Windows XP. Die recht geringe Baugröße der Steckkarte sollte bei keinem Gehäuse irgendwelche Platzprobleme verursachen.
Belustigt stellte ich fest, dass ich verschieden Soundeffekte wählen konnte, so z.B. die räumliche Darstellung, als wäre man in einem Badezimmer, letztendlich beließ ich es aber dann doch bei den Standardwerten und wollte primär den guten Sound in einer Originalumgebung genießen.
Genutzt wird die Soundkarte bzw. die damit verbunden Ausgabe über ein Headset, also mit Micro, schließlich möchte ich beim Teamspeak auch mitreden. Im Windows musste ich noch in den Soundeinstellungen den Micro-Boost aktivieren, dann konnte man mich auch problemlos hören.
ein Testbericht von Mnic2009-04-26 21:20:49vom 26.04.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Soundqualität
...Nachteile/Kritik: eigentlich nichts zumindest nicht gegen die Bulk version
Als ich noch meine onboard Soundkarte benutzt habe, gab es häufig Probleme die richtige Einstellung zufinden, z.B. bei Teamspeak
Also habe ich mich informiert und die Firma Creative hatte die besten Kritiken.
Dann ich mich noch für einen besonderen Typ entscheiden. Als Gamer war die Bezeichnung Xtreme Gamer sehr interessant. Nach langem überlgen habe ich mich dann für diese hier entschieden, obwohl der Preis ein wenig abschreckend war.
--Das kann sie--
Technische Daten:
-24 Bit Analog/Digital-Wandlung der analogen Eingangssignale mit 96 kHz Abtastrate
-24 Bit Digital/Analog-Wandlung digitaler Signale mit 96 kHz zum analogen 7.1 Lautsprecher-Ausgang
-24
Bit Digital/Analog-Wandlung digitaler Stereosignale mit 192 kHz an den Stereoausgang
-16-Bit- bis 24-Bit-Aufnahmen mit folgenden Abtastraten: 8/11.025/16/22.05/24/32/44.1/48 und 96 kHz
-Erweiterte SoundFont-Unterstützung bis zu 24 Bit Auflösung
-ASIO 2.0-Unterstützung bei 16 Bit/44.1 kHz, 16 Bit/48 kHz sowie 24 Bit/44.1 kHz, 24 Bit/48 kHz und 24 Bit/96 kHz Auflösung mit Direct Monitoring
Anschlüsse:
- Lautsprecher- und Kopfhöreranschlüsse für Stereo auf 7.1 (Line-Ausgang über drei 3.5-mm-Buchsen)
- Line-Eingang/Mikrofon-Eingang/Digitalausgang* (über einen FlexiJack-Anschluss mit 3.5-mm-Buchse)
-AUX Line-Level-Eingang (über 4-poligen Molex-Anschluss)
-"Intel HD Audio"-kompatibler Frontpanel-Anschluss (2 x 5 Pins)
* Der optische Ausgang unterstützt die Ausgabe von Stereo-SPDIF und die Durchleitung von Mehrkanal-DVD-Klang.
Der Einbau war echt total einfach.man musste die Karte lediglich in den PCI steckplatz stecken und schon konnte es losgehn.Am besten noch den Onboard sound abschalten über den die meisten Mainboards verfügen aber das wars auch schon.
Dann muss man eigentlich nur noch die Treiber installieren und eventuell die Zusatzsoftware, die ich allerdings noch nie getestet habe, weil ich eignetlich nicht so viel Zeug auf meinem Computer haben will.
Und schon ist sie am laufen und ich muss sagen ich war überwältigt als ich sie das erste mal getestet habe.Der sound ist kristallklar und Spiele werden nun nicht software 5.1 unterstützt sondern direkt von der Hardware was schöne übergänge bietet und nicoht nur ein an und ausschalten der Boxen wie es zuvor häufig der Fall war.
damit hat man in Spielen wie Css einen imensen Vorteil.
Das Treiberupdate ist so lala. Sie werden zwar Automatisch upgedatet aaaber die Downloadgeschwindigkeit ist einfach nur zum dacon laufen.
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