Wer wollte nicht schon mal das ein oder andere Kilo verlieren? Ich sitze arbeitstechnisch viel herum, da fehlt mir logischerweise die Bewegung. Ohne Bewegung wird’s mit dem Abnehmen aber schwer. Ich musste mir also etwas überlegen. Beim Stöbern fand ich ein nettes Spielzeug, ein Minibike, mit dem man quasi am Schreibtisch während der Arbeit auch noch strampeln kann, dem Dittmann Minibike mit Computer.
***Der Preis***
Ich hab das Teil bei einem örtlichen Sportartikel-Händler für knapp 30 Euro gekauft. Es war das einzig vorhandene Gerät, die Auswahl war also alles andere als üppig. Die Verkäuferin konnte mir auch nicht gerade viele Informationen geben, also musste ich alles allein testen.
***Das Aussehen***
Nachdem ich das Minibike zusammengebaut hatte, sah es durchaus wie ein kleines Fahrrad aus. Zum Zusammenbau musste man nur die zwei Pedale an ihren richtigen Platz anbringen und festschrauben. Das Gerät ist etwa 40 Zentimeter lang, 30 Zentimeter breit und 25 Zentimeter hoch. Es wiegt etwa 5 Kilo. An der Front der Mittelkonsole zwischen den Pedalen befindet sich ein kleiner Computer, darunter ein Einstellrad für den Widerstand.
***Die Verarbeitung***
Das Gerät ist hauptsächlich aus Kunststoff und wirkt trotz der Größe und dem Gewicht nicht wirklich sehr stabil. Es hat bisher zwar alles gehalten, aber irgendwie hat man immer das Gefühl, dass es irgendwann mal auseinander fällt. Insgesamt ist es wohl von keiner wirklich guten Qualität.
***Die Funktionsweise***
OK, zu erklären, wie man das Teil benutzt, sollte nicht ganz so schwer sein. Man stellt es vor sich auf den Boden, setzt sich auf einen Stuhl und steckt die Füße in die Schlaufen der Pedale. Danach kann das Workout auch schon losgehen. Nun muss man nur noch strampeln und Kalorien verbrauchen. Mit Hilfe des Stellrades kann man den Widerstand erhöhen oder verringern. Damit wird die Übung natürlich entweder leichter oder schwerer. Man kann es also auf seine eigenen Bedürfnisse recht gut zuschneiden.
***Der Computer***
Der Computer ist natürlich ein wichtiger Bestandteil des Geräts, schließlich möchte man seine Übungen ja auch Überwachen können, um herauszufinden, ob man sich auch verbessert. Der Computer zeigt die virtuelle zurückgelegte Strecke an, die dazu benötigte Zeit, die Gesamtzeit aller Übungen und den Kalorienverbrauch. Wie genau gerade die Anzahl der verbrannten Kalorien ist, kann ich nicht sagen. Verlassen würde ich mich jedenfalls nicht darauf, da der Computer nicht sofort nach Beendigung der Übung aufhört zu zählen. Selbst wenn das nicht wär, würde ich nicht wirklich etwas auf die Zahl geben. Allerdings sind die Werte für Vergleiche von einzelnen Übungen dann durchaus geeignet.
***Erfahrungen***
Also rein vom Prinzip klang das ganze natürlich sehr interessant, Fahrrad fahren ohne vom Arbeitsplatz aufstehen zu müssen, trotz Arbeitsstress in Bewegung bleiben. Nun ja, es hört sich gut an, die Praxis sieht dann aber doch etwas anders aus. Wie schon erwähnt ist die Verarbeitung nicht gerade toll. Das Gerät wackelt, quietscht beim Trainieren und rutscht gern mal von einem Fleck zum nächsten. Gerade, wenn man den Widerstand erhöht, was man tun sollte, denn die unteren Stufen sind doch eindeutig zu leicht, dann wird es schwer, das Gerät an seinem Platz zu halten, denn das Gerät schafft
es nicht, die angewandte Kraft auf das eigentliche Geschehen zu übertragen und so landet ein großer Teil meiner Beinkraft auf dem den Füßen des Geräts und dieses begibt sich dann auf Wanderschaft. Außerdem wackelt das Minibike beim Strampeln doch sehr. Es ist wirklich keine Freude, damit zu Trainieren. Man schleift auch schon gern mal beim Treten mit den Fersen auf dem Boden, weil das Minibike offenbar für Menschen mit ganz kleinen Füßen konstruiert wurde. Auch das macht natürlich so keinen Spaß, da man ständig die Füße unnatürlich halten muss, um ordentlich Strampeln zu können. Davon bekam ich ziemliche Schmerzen und musste die Übungen immer wieder abbrechen. Meines Erachtens ist das Minibike nicht wirklich für mich geeignet. Das Training war unmöglich und ob es wirklich erfolgreich war, weiß ich nicht.
***Mein Fazit***
Das Üben mit dem Minibike während der Arbeit wär ne tolle Sache gewesen. Allerdings ist dieses Gerät dafür definitiv nicht geeignet. Die Übungen, die ich versucht habe, waren alles andere als effektiv, brachten mir mehr Probleme und Schmerzen als einen Erfolg auf der Waage. Die Qualität ist alles andere als gut, helfen tut’s mir nicht. Es sieht nett aus, das ist aber auch schon alles. Für mehr als einen Stern reicht es einfach nicht und natürlich gibt’s von mir dafür keine Empfehlung.
...
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Mein Podilado
ein Testbericht von frankensteins2008-12-21 20:42:33vom 21.12.2008Empfehlung: ja
Vorteile: für Kranke auf kleinster Stufe ja, Gesunde????????...Nachteile/Kritik: es ist zu schwer
Seit meinem Beinbruch im März dieses Jahres, kann ich durch das von den Ärzten verkürzte Bein nicht mehr gehen. Nun war guter Rat teuer, wollte ich ja nicht als muskelloser Krüppel enden, da man jeden Tag merkt wie diese nachlassen.
Also begab sich die Beste aller Besten auf die Suche und schleppte mir für meine Beine 2 Plastikwippen an die mit ihren obig angebrachten Rollen, die Fußsohle massieren sollen und diesen kleinen, aber schweren Tretesel.
Den Preis bezifferte sie mit 39.99 Euro
Das Gerät ist sicher und gut in einem Karton verpackt und muss erst einmal zusammengesetzt werden.
Da ich die meiste Zeit meines Lebens vor dem Computer sitze, sollte das Gerät darunter, damit ich damit strampeln kann. Dabei ist allerdings das Gewicht ein großes Problem, alleine kann ich diesen Radler nicht verschieben, er klebt sicher auf meinem Boden fest. Radle fahren kann ich also nur, wenn mir jemand das Gerät hinstellt, dann auch nicht länger als eine Viertel Stunde da es für meine Beine noch viel zu anstrengend ist. Aber ein Anfang wurde jedenfalls schon mal gemacht um mich wieder gehfähig zu bekommen.
Die Bedienungsanleitung ist sehr ausführlich und nützlich. Natürlich mehrsprachig.
Hat man alle Teile ausgepackt und vor sich liegen, kann es mit der Montage losgehen, die ist in der Betriebsanleitung super beschrieben bzw. auf der Teilezeichnung gut einsehbar.
Erst wurde der Standfuß montiert, dann werden die Pedale angeschraubt, wobei man auf das Rechts- und Linksgewinde achten sollte. Dann wird der Sensordraht mit dem elektrischen Motor verbunden und zuletzt der Monitor aufgesetzt.
Nun wird der Computer programmiert damit man die Funktionen
Scan, Time, Speed, Strecke und Kalorien sieht und ja—dann kann es losgehen mit dem Traning.
Pflege
*****
Einfach mit einem feuchten Tuch abwischen
Technische Daten
***************
Höhe 480 mm
Breite 380 mm
Tiefe 250 mm
Gewicht 6.5 kg
Belastbar bin 100 kg
Hersteller und Vertrieb
*******************
Dittmann GmbH
Kissinger Strasse 68
97727 Fuchsstadt
eMail hotline@servicecenter.tv
****
Der ersten Versuche
*****************
Beschwerlich, sehr beschwerlich wenn man behindert ist, aber es geht.
Täglich wird nun 2 mal das Gerät so gestellt, dass ich meine Füße in die Schlaufen stellen kann und dann wird losgetrampelt, was ich geben kann. Leider ist die Kraft in meinen Füßen immer noch wünschenswert, aber von Woche zu Woche merke ich das Resultat dass die Muskeln nicht mehr schwinden, sondern da bleiben wo sie hingehörten.
Meine Meinung
*************
Ich nutze das Pedilado mit Socken und finde damit auch einen sicheren Halt. Jedenfalls ist mir der Fuß bisher noch nicht abgerutscht. Allerdings halte ich es gerade mal ¼ Stunde durch, habe ich dann niemanden der mir beim Entfernen des Gerätes hilft schleicht sich ein unangenehmes Gefühl an den Beinen hoch, was ich aber auf die Kälte des Materiales und auf die Kraftlosigkeit meiner Beine zurückführe. Auch mit der Krücke, habe ich es noch nie geschafft das Gerät zu verschieben, damit meine Beine wieder eine normale, für mich bequeme Stellung einnehmen können.
Ich bin jedenfalls froh, wenn ich wieder laufen kann und in meinen Folterkeller komme. Ob ich das Gerät später noch nehmen werde, kann ich nicht sagen, da es jetzt momentan noch zu verhasst ist. Es ist ein
Muss…das kann allerdings, wenn ich darf, dann ganz anders aussehen, warum nicht beim fernsehen auf der Couch sitzend. Denke mir, da es nicht sehr laut ist, wäre dies wohl mal ein Versuch wert. Allerdings in meiner jetzigen Situation noch nicht machbar.
Jedenfalls ist das Gerät besser, als gar nichts tun.
Wenn ich allerdings den Preis für den Ergometer oder den Stepper mit diesem Gerät vergleiche, ist es viel zu teuer in der Anschaffung, sicherlich fände sich da eine bessere Lösung.
Für gesunde Menschen, denke ich ist das Gerät nicht geeignet und eher als Spielzeug anzusehen.
ein Testbericht von LittleSparko2008-12-21 10:09:25vom 21.12.2008Empfehlung: nein
Vorteile: die Grundidee...Nachteile/Kritik: Handling, Standfestigkeit, Qualität
Jeder kennt die berühmten guten Vorsätze, man will mehr für die Figur tun. Blöderweise kommen mir die immer im kalten Winterhalbjahr. Draussen Radfahren is da nun wirklich nich prickelnd.
Als ich bei einem Restpostenhändler eine Ladung dieser Minibikes entdeckte, schlug ich für 14,99 (reduziert von 49,95) zu. Schliesslich hab ich zwar n Hometrainer im Keller stehen, aber da geht man freiwillig kaum hin und in der Wohnung ist dafür partout kein Platz. Da ich immer am Pc sitze, fand ich die Idee prima, man könnte das Teil ja unter den Tisch
stellen. Oder sich aufs Bett setzen, was am Hinterteil weit angenehmer ist, als so ein unbequemer Hometrainersattel.
===Zusammenbau===
Ich schleppte den Karton also heim und baute das Teil zusammen. Das war relativ einfach. Man muss nur die Pedale anbringen, der Rest war einsatzbereit. Dazu gab es also die Pedale, die Schlaufen und die Gelenkarme. Ein passender Imbuss lag nicht bei, den musste ich bei Papa holen. Nach etwas mehr oder weniger Krafteinsatz, sah das Gerät schlussendlich wie ein Bike aus.
===Ausprobieren===
Die Funktionsweise ist recht simpel. Man steckt die Füße in die Schlaufen, schaltet den Minicomputer ein (von alleine geht der nicht los wie etwa bei meinem Bauchwegroller) und radelt los. Mit dem schwarzen Rad unter dem Computer stellt man den Widerstand ein - rechtsrum schwerer zu treten, linksrum leichter. Soweit so gut. Ich wollte natürlich etwas mehr Widerstand und drehte ihn fester und da zeigte sich das erste Problem: man braucht nun auch mehr Kraft, logisch, aber damit fängt das Teil an zu wandern und zu kippen. Die gummierte Fläche unter den Standbeinen mag auf glatterem Boden etwas helfen, aber auf Teppich zieht er die 7Meilenstiefel an. Mama hatte eine Idee: Sie klebte Klettstreifen an die Unterseiten. Das half ein wenig, aber nicht viel. Bei genug Kraftaufwand, kippt das Teil fröhlich hin und her.
===Standortsuche===
Für unter den PC Tisch ist er zu gross, da ich so ein Druckerbrett unten habe, wo ich permanent dagegen treten würde. Ausserdem hebelt man mit den Knien ständig die Tastaturplatte aus. Probieren wir also das Bett aus. Hier komtm das näxte Problem: man sitzt zu tief. Man braucht schon einen richtigen Stuhl oder etwas erhöhtes, wo man es packt, möglichst den Abstand herbeizuführen, den man auf einem normalen Fahrrad hat, sonst tut einem schon nach wenigen Augenblicken alles weh von einer völlig schiefen und krummen Haltung.
Schafft man es, halb liegend eine brauchbare Position zu finden, tritt das näxte Problem auf: Mit Schuhgröße 41 hab ich nun nicht grad niedlich kleine Füßchen und bleiben daher permanent mit den Fersen am Boden hängen. Für Leute mit Schuhgröße 36 mag das besser aussehen, ich habe einfach zu lange Füße. Ohne Schuhe ist es etwas besser, da man weiter in die Schlaufen rutschen kann, was aber natürlich alsbald wehtut, wenn die Pedale in die Fußsohle drückt. Daher gehts ohne Schuhe einfach nicht.
Manche werben damit, dass man das Teil zum Muskelaufbau nutzen kann, zB. nach langer Liegezeit doch einfach gleich liegend im Bett. Das geht gleich mal gar nicht, es sei denn man hat keine Matratze sondern einen Granitfelsen, in dem das Bike nicht versinken kann.
===Letzter Versuch: die Arme===
Na wenn das mit den Beinen nciht geht, versuchen wir doch mal die Arme. Anbetracht der geriffelten Gummipedaloberfläche zog ich Fahrradhandschuh an und stellt das Teil auf den Couchtisch. Das ging schon mal wesentlich besser und machte sogar Spass. Leider war der Tisch glatt und das Ding fing wieder zu rutschen an, aber mit den Armen hat man ja etwas mehr Kontrolle und kann es ein wenig festhalten. Ich legte dann so eine Yogamatte drunter, damit ging es dann ganz prima. Allerdings ist das stemmen von kleinen Hanteln in meinen Augen wesentlich effektiver.
===Qualität===
Nun, etwa ein halbes Jahr später und eigentlich recht wenig Gebrauch, machte es plötzlich Knacks und das rechte Pedal fiel ab. Warum? Nun, da sich die Pedale am Gelenkarm dreht (logisch), schraubt man sie damit früher oder später locker. Da sie wohl schon eine Weile locker war, war das Ganze nun auch verzogen und liess sich nur mit Mühe wieder dranbasteln, zumal man die Pedale schrauben muss und dabei aber den mittleren Stift, der die Drehung ermöglicht, irgendwie festhalten muss - das ist eine ziemliche Fummelei.
Das Ganze ist aus Plastik und weckt nicht gerade das große Vertrauen, aber bisher ist die fallende Pedale das einzige Manko diesbezüglich.
===Der Computer===
Der Computer zeigt "gefahrene" Kilometer an, verstrichene Zeit, Gesamtzeit aller Radeleien und den Kalorienverbrauch. Da der mit Sicherheit bei Armen und Beinen gänzlich unterschiedlich ist, kann der vorn und hinten nicht stimmen. Aber darauf muss man ja nichts geben. Bringt man das Schwungrad richtig in Schwung mit ein paar kräftigen Tritten, kann man Pause machen und der Computer zählt fröhlich weiter.
===FAZIT===
Die Grundidee für das Teil war wirklich prima, aber in der Praxis ist es leider mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Da ich einen sehr neidrigen Preis gezahlt habe, kann ich damit leben, aber es liegt seit Ewigkeiten halt auch nur in der Ecke rum, weil es einfach total unpraktisch ist. Es kippt und wackelt, ausser man stellt einen ganz leichten Widerstand ein, der im Prinzip dann auch keinen Trainingseffekt bringt, oder man verrenkt sich beim Position suchen derart, dass einem ruckzuck die Knien oder das Kreuz oder auch die Fußgelenke schmerzen. Einzig brauchbar ist es für die Arme, aber hier gibt es effektivere Trainingsvarianten.
Es bekommt mit Ach und Krach zwei Sterne. Für 50 oder mehr würd ich das Teil absolut nicht kaufen, darum bekommt es auch keine Empfehlung. Entweder man kauft sich ein vernünftiges Fahrrad oder gleich einen richtig guten Hometrainer - wenn man den Platz dafür hat.
frankensteins, 21.12.2008
wouh hast du den preiswert bekommen, den hab ich auch, unter meinem Schreibtisch, hab aber 39.90 Euro beim Lidl bezahlt. Bei mir klappt es, mit den Füßen, hab aber auch keine Schuhe an, da ich ja eh sitzen muss und ncht mehr auf die anderen Geräte komme.
Django006, 21.12.2008
diese Teile finde ich einfach nur schlecht, denn da ist ein vernünftiges Training nicht möglich. lg Alan
Bunny84, 21.12.2008
Ich wünsche dir einen schönen 4. Advent. Liebe Grüße Anja
Freue mich über Gegenlesungen