Ein spannendes Buch :)
Das Grab im Wald
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Das Grab im Wald
Das Grab im Wald
Das Grab im Wald

Testberichte Das Grab im Wald

 (Taschenbuch)
4.8 von 5
Platz 17 in der Kategorie "Bücher Krimis - A, B, C".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
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Das Grab im Wald Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Humor:  wenig humorvoll
Spannung:  sehr hoch
Niveau:  mittelmäßig
Unterhaltungswert:  sehr hoch
Aufmachung:  schön
Zielgruppe: Erwachsene
Wie ergreifend ist die Story?: berührt ein wenig
Seitenzahl: über 400
Stil: ausschmückend
Vorteile
  • Geschichte, Spannung, Erzählperspektive
  • 2 Bücher in einem: Gerichtskrimi & Thriller, Perspektivwechsel, spannend, authentische Figuren
  • Spannung, Dialoge, Kopfkino, wenig Gewalt und doch voller Spannung, Schreibstil
Nachteile/Kritik
  • nichts!!
  • nichts
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nise88

Die Vergangenheit holt dich ein...

ein Testbericht von 2008-09-27 20:59:32 vom 27.09.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Geschichte, Spannung, Erzählperspektive...
Nachteile/Kritik: nichts!!
Hallo @ all!

Ich schrieb ja schon in meinem letzten Buchbericht, dass ich im Sommerurlaub mehrere Bücher gelesen habe. "Das Grab im Wald" von Harlan Coben gehört auch mit dazu. In dem folgenden Bericht, möchte ich euch dieses Buch mit seiner Geschichte näher bringen.

**Der Autor**

Harlan Coben wurde am 04. Januar 1962 in Newark, New Jersey. geboren. Dort verbrachte er auch seine Kindheit und Jugend. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche - diese Tätigkeit erfüllte ihn nicht -, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat bislang sechzehn Thriller geschrieben, die in über dreißig Sprachen übersetzt wurden. Harlan Coben wurde als erster Autor mit den drei wichtigsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet, dem "Edgar Award", dem "Shamus Award" und dem "Anthony Award". Dazu erhielt er 2006 den "Quill Book Award" für sein Werk "Ein verhängnisvolles Versprechen". Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in New Jersey.

**Der Klappentext des Buches**

Zwanzig Jahre ist es her, dass vier Jugendliche während eines Aufenthalts im Ferienlager nachts in einen Wald liefen. Zwei wurden brutal ermordet aufgefunden. Von den anderen beiden fehlt seither jede Spur: Gil Perez und Camille Copeland. Camille war die Schwester von Paul Copeland, mittlerweile Staatsanwalt und gerade mit einem spektakulären Prozess betraut. Als eine Leiche gefunden wird, die Paul identifizieren soll, holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Er versucht herauszufinden, was in jener Nacht im Wald wirklich geschehen ist, und gerät immer tiefer in einen wahren Alptraum ...

**Weitere Werke des Autors**

Da es zahlreiche Werke von diesem Autor gibt, gebe ich euch eine kleine Auswahl davon:

* Ein verhängnisvolles Versprechen
* Kein Sterbenswort
* Kein Lebenszeichen
* Keine zweite Chance
* Kein Friede den Toten
* Kein böser Traum

**Wichtige Personen im Buch**

Hauptpersonen:

Paul Copeland - berühmter Bezirksstaatsanwalt, der als Kongressabgeordneter kandidieren will, er hat eine kleine Tochter namens Cara, seine Frau Jane ist vor ein paar Jahren an Krebs gestorben - deshalb hat er nach ihrem Tod eine Stiftung gegründet

Nebenpersonen:

Lucy - seine Ferienlagerliebe von früher, arbeitet als Professorin für Englisch und Psychologie an einer Universität, hat Probleme mit dem Alkohol (trinkt Wodka), ihr Vater ist in einem Altersheim

Loren Muse - seine Assistentin im Büro

Sein Schwager Bob - der mit in der Stiftung arbeitet und mit Greta (Schwester seiner verstorbenen Frau) verheiratet ist

Und noch viele andere Personen, die aber nicht so häufig wie die aufgeführten vorkommen.

**Inhalt des Buches**

Oberflächlich betrachtet hat der Bezirksstaatsanwalt Copeland sein Leben im Griff. Er ist ein sehr erfolgreicher und daher auch berühmter Anwalt, der seine politische Karriere vorbereitet und als Kongressabgeordneter kandidieren will. Sein aktueller Fall verschafft ihm dafür die nötige Publicity. Zu seinem Leben gehört noch seine kleine Tochter Cara. Seine Frau ist schon vor ein paar Jahren gestorben, ihr zu Ehren hat er eine Stiftung gegründet, die ganz gut läuft.

Auch wenn er noch so selbstbewusst ist, nagen an ihm noch immer die erschütternden Ereignisse von vor zwanzig Jahren im Ferienlager. In dieser Nacht wurden vier Jugendliche brutal ermordet. Darunter waren auch seine Schwester Camille und sein bester Freund Gil Perez. Jedoch fand man von den beiden nie eine Leiche, sondern nur von den anderen beiden. Sie hatten sich heimlich aus dem Lager geschlichen, in der Nacht, in der aufpassen sollte und stattdessen mit einem Mädchen zusammen war - Lucy. Dies war ein schwerer Schicksalsschlag...doch als seine Frau im Sterben lag, ist er aufgrund einer Schwäche nicht bei ihr gewesen. Dieses Leid hielt er nicht aus, was schwer auf seinen Schultern lastet. Sie hätte ihn gebraucht.

Als Anwalt jedoch kämpft er. Er kämpft für ein Mädchen, das aus Armut und Geldmangel prostituiert und doch eines Nachts von zwei wohlhabenden Studenten vergewaltigt wird. Keiner will ihm glauben und die Beweislage sieht auch sehr dürftig aus. Zudem kommt auch noch, dass die Strafverteidiger ihn durch Drohungen (indem sie in seiner Vergangenheit nach irgendwelchen "Leichen" suchen) zu einem Vergleich bewegen wollen.

Plötzlich stehen zwei Polizisten vor ihm. Es wurde eine Leiche gefunden, die zu ihm in Verbindung steht "Manolo Santiago". Diesen Mann kennt er nicht. Doch er soll sich seine Leiche ansehen. Ihm blieb dabei fast die Luft weg, er identifiziert ihn als Gil Perez. Der schon vor zwanzig Jahren für tot erklärt gewesen war und dessen Leich man nie gefunden hatte. Möglicherweise war Gil dem Mörder entkommen. Da flammte ein kleiner Hoffnungsschimmer in ihm auf: War seine Schwester ebenfalls dem Mörder entkommen? Dazu kommt dann, dass seine Jugendliebe Lucy auftaucht. Zusammen wollen sie herausfinden, was damals wirklich passiert ist.
Ein großer Druck lastet auf ihm, doch er versucht stark zu bleiben, auch wenn er dabei in Lebensgefahr gerät...

Schafft er es, den Fall seines Lebens noch mit Beweisen zu bestücken und zu gewinnen, oder verliert er, weil der Druck der Strafverteidiger auf ihm lastet?
Ob er wohl mit Lucy die damalige Nacht rekonstruieren kann und herausfindet, wer wirklich dahinter steckte?

**Meine Meinung**

Harlan Cobens Erfolgsrezept bei diesem Thriller sieht wie folgt aus: Ein Protagonist erzählt aus seiner Sicht von seinen schweren Schicksalsschlägen aus der Vergangenheit, die er noch nicht ganz verarbeitet hat und obwohl er mitten im Leben steht, wird er von den Ereignissen schneller eingeholt als er denken kann. Schon allein deswegen gefällt mir dieses Buch sehr gut. Seine Ausführungen sind geschickt in Szene gesetzt und mit den Charakteren setzt er wieder einmal neue Schwerpunkte. Das Beste daran ist wieder einmal die erzählende Ich-Form mit einem Perspektivwechsel, die man heutzutage des Öfteren bei Autoren liest. In diesem Buch konzentriert sich die Geschichte um die inneren Konflikte der Personen, so dass hier eine Spannung auf psychologischer Basis aufgebaut wird. Diese spitzt sich zum Ende des Buches hin immer mehr zu. Interessant gestaltet hat er auch die Szenen im Gericht, so real, als würde man selbst dabei sein.
Das Buch liest sich schnell und mit einem Gefühl wie "Nur noch eine Seite, dann geh ich schlafen", was dann aber doch ganz anders ausfällt - den man kann dieses Buch kaum aus den Händen legen. Was mir auch noch aufgefallen ist, dass Harlan Coben kleine Passagen in der dritten Person einfügt. Somit erfährt der Leser die Geschichte manchmal aus einer anderen Perspektive.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne fesselnde Bücher zur Hand nimmt ;).

**Eine ausgewählte Textpassage**

In dieser Passage geht es darum, dass Paul einen alten Freund identifiziert hat, Gil Perez, der eigentlich vor Jahren gestorben war. Doch die genaue Bestätigung muss von einem Verwandten kommen, Mrs. Perez, sie verneinte ...

Gil Perez war auch auf dem Foto. Und deshalb war ich hier. Ich hielt das Foto ins Licht und sah es mir genauer an. Oben war mir etwas eingefallen. Ich bin Rechtshänder, aber wenn ich Gil aus Spaß auf den Arm geschlagen hatte, hatte ich das mit links getan. Ich hatte es getan, um die eklige Narbe nicht zu berühren. Natürlich war sie verheilt, trotzdem hatte ich gefürchtet, sie könnte reißen und das Blut würde heraussprudeln. Also habe ich Gil immer mit der linken Hand auf den rechten Arm geschlagen. Ich kniff die Augen zusammen und hielt das Foto näher davor. Unter dem T-Shirt sah man die Narbe hervorschauen. Der Raum find an, sich zu drehen. Mrs Perez hatte behauptet, die Narbe ihres Sohnes wäre auf dem rechten Arm gewesen. Aber dann hätte ich ihn mit rechts geschlagen und folgerichtig seine linke Schulter getroffen. Aber das hatte ich nicht. Ich hatte ihn mit links geschlagen ... und zwar auf die rechte Schulter.
Da hatte ich den Beweis.
Gil Perez`Narbe war auf dem linken Arm.
Mrs perez hatte gelogen.
Und jetzt musste ich herausfinden warum.

**Allgemeine Angaben zum Buch**

Das Buch liegt im Taschenbuchformat vor und hat über 471 Seiten. Der Roman ist im Februar 2008 bei dem Wilhelm Goldmann Verlag erschienen. Der Preis liegt bei ca. 8.95 Euro. Ich selbst habe es bei Hugendubel erworben.

Vielen Dank für das Lesen, Bewerten und eventuelle Kommentieren meines Berichtes.

Liebe Grüße, nise
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
ingoa09
ingoa09, 28.09.2008
Ein sehr guter Bericht!
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende,
Ingo
testwriter
testwriter, 05.09.2009
Toller Bericht, super geschrieben.. lg und ich freu mich über Gegenlesungen
sana232
sana232, 27.09.2008
Sehr hilfreich! Würde mich über Gegenlesungen freuen! LG, Sandra
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heliopolis

"Beug sie nach vorn, Jim!"

ein Testbericht von 2011-07-05 09:03:44 vom 05.07.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Dialoge, Kopfkino, wenig Gewalt und doch voller Spannung, Schreibstil ...
Nachteile/Kritik: nichts
Obwohl ich es mag, wenn die Sonne meine Haut streichelt, meinen Körper wärmt oder mich gar ins Schwitzen bringt, schleiche ich dennoch gerne in dunkle, kühle Wälder, um dort Leichen aus ihren Gräbern zu locken. Harlan Coben hat mir quasi eine Schaufel in die Hand gedrückt, um im Wald nach einer weiblichen Leiche zu graben. Hoffnungslos. Das Gebiet ist zu groß, doch bin ich auf etwas gestoßen, das hätte verborgen bleiben sollen!


Er hebt den Spaten und stößt zu ...
Paul Copeland, verwitweter Staatsanwalt, erkennt in einer Leiche einen längst Totgeglaubten. Unmöglich. Eigentlich sollte Gil Perez vor mehr als 20 Jahren im Ferienlager ermordet worden sein und nun taucht seine Leiche auf. Copeland wird mit der Vergangenheit konfrontiert, schließlich wurde damals auch seine Schwester im Ferienlager ermordet. Doch niemals ist ihre Leiche gefunden worden. Gibt es Hoffnung? Wohl kaum, doch Paul Copeland stochert weiter in der längst vergangenen Zeit und möchte herausfinden, was damals wirklich im Wald geschah.

Paul Copeland kann sich noch erinnert, wie sein Vater immer wieder in den Wald gefahren ist, und dort mit einem Spaten nach der Leiche seiner Schwester gesucht hatte. Vergebens .. Als Cope dann auch noch von seiner damaligen Freundin aus dem Ferienlager angerufen wird, spannt sich der Bogen immer weiter. Obwohl er in einem spektakulären Vergewaltigungs - Prozess als Anwalt agiert, kann er nicht damit aufhören, in der Vergangenheit des düsteren Waldes zu wühlen. Und er stößt auf Dinge, die lieber begraben hätten bleiben sollen ...

"Wir begraben sie und leben weiter!"
Harlan Coben war wieder einmal ein Ciao - Kauf. Bewertungen gelesen, begeistert gewesen und ab in den virtuellen Einkaufswagen damit. Harlan Coben hat mich schon mit den ersten Seiten an das Buch gefesselt. Die Suche nach Copelands Schwester im Wald war der Einstieg in eine Geschichte, die zunächst aus vielen kleinen Splittern besteht. Alles hängt zusammen, doch bleibt dem Leser jede Verknüpfung, jedes Puzzleteil, jede Vorahnung noch verborgen. Man muss einfach weiter lesen, um mehr über den Fall der vier Jugendlichen, die damals in den Wald liefen, zu erfahren.

Im Grunde stürzen wir uns in eine Ermittlung, die unglaublich viele Wendungen nimmt. Vor allem ist der Schreibstil an Genialität kaum zu übertreffen. Locker, leicht, passend, menschlich, logisch und immer treffend. Vor allem sind alle Charaktere brillant dargestellt worden. Die Story verliert auf keiner Seite an Spannung und dazu fällt man auch nicht mit Harlan Coben in tiefe Logiklöcher. Nein, die Geschichte wirkt sehr durchdacht und bis zum Ende hin absolut spannend.

Coban schafft es, nach jedem Abschnitt eine "Oh mein Gott - und wie ist das möglich - Atmosphäre" zu entwickeln, die mich fast dazu gebracht hätte, die 471 Seiten an einem Stück zu lesen. Natürlich hat es mich auch gefreut, dass das Buch fast ganz ohne blutige Grausamkeiten auskommt und mich dennoch in seinen Bann gezogen hat. Ich dachte schon, mich könnten nur noch Bücher begeistern, in denen Brustwarzen abgetrennt und Augenlider ans Hirn getackert wurden. Aber nein ... Harlan Coben bestätigt mir, dass ich doch noch nicht ganz abgestumpft bin und mich einfach nur gute Literatur anspricht. So!


Mein Fazit

Das Grab im Wald (GOLDMANN - VERLAG) war für mich eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. An Spannung kaum zu übertreffen und bis zum Ende wird das Tempo beibehalten. Und am Schluss des Buches bleibt auch keine tränenüberströmte Badsonja mit vielen Fragen und keine Antworten zurück. Ich werde den Autoren Harlan Coben auf die Liste meiner Lieblingsautoren setzen. :)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Humor:Humor von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 2,0 wenig humorvoll
Zielgruppe:Erwachsene
Niveau:Niveau von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 4,0 anspruchsvoll
Unterhaltungswert:Unterhaltungswert von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 5,0 sehr hoch
Spannung:Spannung von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 5,0 sehr hoch
Wie ergreifend ist die Story?:ergreifend
Aufmachung:Aufmachung von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 4,0 schön
Seitenzahl:über 400
Stil:ausschmückend
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Kommentare
austin77
austin77, 05.07.2011
sehr hilfreich, würde mich sehr über Gegenlesung von dir freuen. lg
atrachte
atrachte, 05.07.2011
sh. lg
Luna2010
Luna2010, 05.07.2011
Einen schönen Start in die Woche
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Tonga1

Das Grab im Wald

ein Testbericht von 2010-10-24 15:32:12 vom 24.10.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: ***...
Nachteile/Kritik: ***
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Das Grab im Wald

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Das Taschenbuch erschien 2008. Der Preis beträgt 8,95 Euro. Hierbei handelt es sich um einen krimi.
Der Autor des Buches ist Harlan Cobon. Das Buch umfasst 480 Seiten.



Inhalt :


Paul Copeland erfolgreicher Staatsanwalt und alleinerziehender Vater wird eines Tages von der Polizei abgeholt. Er soll sich eine Leiche anschauen. Der Name sagt ihm gar nichts aber dieser Mann wurde ermordet und trug einige Artikel bei sich über Copeland..
Dort angekommen entdeckt er eine Narbe am Arm des Mannes. Und genau so eine Narbe hatte der Junge gehabt die damals im Ferienlager mit Copelands Schwester vor 20 Jahren verschwunden ist. 2 weitere Teenager wurden damals bestialisch ermordet.
Das wirft Fragen auf und Copeland beginnt den alten Fall wieder aufzurollen. dabei trifft er auf seine alte Jugendliebe duie vor kurzen einen mysteriösen Artikel in die Hände gespielt wurde. Dieser Artikel beschreibt genau das was die beiden damals erlebt haben aber niemand ausser die beiden wußte jemals davon...



meine Meinung :


Um nichtall zu langweilige Bücher zu lesen schaue ich gerne was andere Leute empfehlen. Dies kann aber auch ein Fehler sein. Anhand guter Bewertungen hatte ich doch grosse Erwartungen an das Buch. Diese wurden aber nicht erfüllt. Das Ende des Buches war schon nicht schlecht allerdings wirft es doch mehr Fragen auf als das es Antworten gibt und so ist man nicht wirklich zufrieden gestellt wenn man das Buch ausgelesen hat...

Ich finde dieser Krimi ist von der Story nicht schlecht. Man liest das Buch wirklich an ein bis 2 Tagen durch aber die darin vorkommenden Personen finde ich doch zu oberflächlich dargestellt . Auch wenn es nur ein Krimi ist finde ich Bücher mit mehr Tiefe besser. So kann man sich mehr mit den Protagonisten auseinandersetzen und man ist einfach mehr drin in der Gescvhichte.
Ansonsten ist der krimi wirklich gut. wobei ich das Ende eher schwach finde und wie oben schon erwähnt wirft das Ende einige Fragen auf.


Aber für einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch kann ich es empfehlen. Spannung ist vorhanden von der ersten Seite und deshalb gibt es von mir auch 4 Sterne.

Vielen Dank fürs lesen und bewerten.


Dieser bericht erscheint auch auf Dooyoo.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Humor:Humor von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 1,0 kein Humor
Zielgruppe:Erwachsene
Niveau:Niveau von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 2,0 leichte Kost
Unterhaltungswert:Unterhaltungswert von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 4,0 hoch
Spannung:Spannung von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 4,0 hoch
Wie ergreifend ist die Story?:berührt kaum
Aufmachung:Aufmachung von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 3,0 in Ordnung
Seitenzahl:300-400
Stil:neutral
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Kommentare
Lanch999
Lanch999, 24.10.2010
Schöner Bericht! LG von Lanch999
Freu mich auf deine Gegenlesung bei
mir. :D
Lakisha_1
Lakisha_1, 24.10.2010
liebe Grüße, freue mich über deine Gegenlesung
hexi5
hexi5, 09.03.2011
Wünsch dir einen schönen Abend, Grüßle Lisa
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LaberLili

Ausgegraben

ein Testbericht von 2009-07-09 12:55:44 vom 09.07.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: 2 Bücher in einem: Gerichtskrimi & Thriller, Perspektivwechsel, spannend, authentische Figuren ...
Nachteile/Kritik: -
„Zwanzig Jahre ist es her, dass vier Jugendliche während eines Aufenthalts im Ferienlager nachts in einen Wald liefen. Zwei wurden brutal ermordet aufgefunden, von den anderen beiden fehlt seither jede Spur: Gil Perez und Camille Copeland. Camille war die Schwester von Paul Copeland, mittlerweile Staatsanwalt und gerade mit einem spektakulären Prozess betraut. Als eine Leiche gefunden wird, die Paul identifizieren soll, holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Er versucht herauszufinden, was in jener Nacht im Wald wirklich geschehen ist, und gerät immer tiefer in einen wahren Albtraum...“

Eigentlich habe ich noch genug Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden; erst recht seit ich zuletzt das versandkostenfreie Wochenende und einen Gutschein für eine Großbestellung bei Jokers genutzt habe. Aber ich habe auch den besten Mann der Welt: als wir Anfang der letzten Woche in der Stadt waren und einen Bücherladen aufsuchten, stöberte ich ein wenig in der Belletristik-Abteilung und beschloss nach dem Lesen dieses Klappentextes diesen Roman später zu kaufen, nachdem die Bestellung „abgearbeitet“ wäre. Aber mein Schatz machte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung und trug den Roman „Das Grab im Wald“ von Harlan Coben direkt zur Kasse.
Später am Abend verletzte ich mich dann an der Schulter und verbrachte den nächsten Tag weitesgehend aufgrund akuter Schmerzen und enormer Bewegungsunfähigkeit im Bett und weil mir der Klappentext immer noch im Kopf umherschwirrte, habe ich diesen Thriller einfach vorgezogen und flugs ausgelesen.

Die Handlung?

Die Geschichte dieses Romans erzählt vom Staatsanwalt Paul Copeland, der nach dem Krebstod seiner Frau alleinerziehend ist, und derzeit mit einem spektakulären Vergewaltigungsprozess betraut ist (armes schwarzes Mädchen, das als Stripperin und auch als Prostituierte arbeitet, gegen reiche weisse Studenten).
Zwanzig Jahre zuvor war Paul in einem Ferienlager gewesen, ebenso wie seine Schwester, welche damals zusammen mit drei anderen Jugendlichen spurlos verschwunden ist – in einer Nacht, in der Paul im Übrigen mit dem Wachdienst betraut war.
Nun wird Paul plötzlich zur Identifizierung eines Mordopfers hinzugezogen, in dem er Gil Perez erkennt.
Gils Eltern streiten allerdings ab, dass der Tote ihr Sohn sei, obwohl es offensichtlich ist, dass sie lügen: wollen sie den Tod des Sohnes nur nicht wahrhaben, nicht akzeptieren, dass ihr Sohn doch noch lebte oder wussten sie eventuell mehr?
Für Paul steht sich zudem die dringende Frage: wenn Gil Perez die fragliche Nacht überlebt hat, was ist mit seiner Schwester? Lebt Camille auch noch und wenn ja, was steckt hinter ihrem spurlosen Verschwinden?
Der mutmaßliche Mörder der beiden Jugendlichen sitzt, verurteilt wegen anderer Morde, längst ein; bestreitet aber, die damaligen Morde im Feriencamp begangen zu haben. Allerdings ist er als chronischer Lügner bekannt…
Währenddessen erhält die Universitätsprofessorin Lucy Gold immer wieder Hinweise per email bezüglich der Nacht, nach welcher im Ferienlager nichts mehr war wie vorher. Lucy Gold ist eine ehemalige Jugendfreundin von Paul; beide hatten sich im besagten Ferienlager kennengelernt.
Die zugespielten Hinweise arten in eine Art Psychoterror aus und so nimmt sie Kontakt zu Paul auf, zu dem sie seit damals überhaupt keine Verbindung mehr hatte.
Gemeinsam versuchen die Beiden die Geschehnisse jener Nacht zu entschlüsseln und das Verschwinden der Jugendlichen aufzuklären.

Ausgelesen!

Der 1962 geborene Autor Harlan Coben ist als erster Autor überhaupt mit sämtlichen drei großen amerikanischen Krimipreisen (Egdar Award, Shamus Award, Anthony Award) ausgezeichnet worden und gilt scheinbar als ein Genie im Verfassen von Thrillern: nach dem Lesen vom „Grab im Wald“ (vorher war mir dieser Autor gänzlich unbekannt) erschien mir das alles auch absolut logisch.

Weitesgehend ist der Roman direkt aus der Sicht von Paul erzählt worden. Lediglich die eingearbeitete Geschichte um Lucy wird von einem unbekannten, neutralen Beobachter erzählt.
Zunächst hatte es mich ein wenig irritiert, als die Perspektive plötzlich wechselte und vom „Ich“-Erzähler Paul keine Spur mehr war, aber die Verwunderung hielt nicht an, sondern wandelte es sich eher in Spannung: zunächst war unklar, wer Lucy überhaupt war und in welcher Beziehung sie zu Paul stand, aber es war doch sehr deutlich, dass beide in irgendeiner Beziehung zueinander stehen mussten und beide Geschichten quasi aufeinander zuliefen.
Alles in Allem hat mir der Perspektivwechsel aber sehr gut gefallen: so wurde die Geschichte eben nicht nur subjektiv von Paul erzählt, sondern man hatte auch Einblick in das Geschehen rund um Lucy, was Paul ja so nicht miterlebt hatte und darum verständlicherweise auch nicht so wiedergeben konnte.

Paul Copeland stand aber immer klar im Mittelpunkt der Handlung: ein sympathischer, aber nicht überzeichneter Protagonist. In einigen Romanen hat man ja immer das Gefühl, die Figuren klar in gut und böse aufteilen zu können, doch Paul war auch nicht immer nur positiv – das hat sich besonders in den Schilderungen rund um den Vergewaltigungsprozess, den er momentan führte, herauskristallisiert: Paul war sehr ambitioniert in Sachen politischer Aufstieg und auch, wenn er eigentlich immer sehr um Gerechtigkeit bemüht war, hat man hier doch teils sein Hadern gespürt.
Beide Angeklagte kommen aus begütertem Haus und insbesondere ein Vater scheut sich nicht, Paul zu bestechen oder auch zu drohen, seiner weiteren Karriere mit Grabungen in Pauls Vergangenheit im Wege zu stehen: Pauls dunkelstes „Geheimnis“ ist eigentlich, dass er in jener Nacht damals seinen Wachposten verlassen hat, aber im Verlaufe der Geschehnisse erfährt Paul selbst erst, dass sein familiärer Hintergrund nicht ganz sauber ist.
Das Vergewaltigungsopfer ist nun nicht die Glaubwürdigkeit in Person, aber Paul ist von ihrer Geschichte überzeugt. Im Verlauf des Prozesses merkt man aber sehr gut, wie Paul selbst ins Straucheln kommt, ob er die Klage, die noch ziemlich aussichtslos erscheint, nicht doch zurückziehen sollte; nicht nur um seiner Karriere willen, sondern weil das Opfer selbst nur allzu bereit ist, alle Vorwürfe gegen eine nicht unerhebliche Zahlung fallen zu lassen.

Ebenso sind alle anderen Figuren, die hier eine größere Rolle spielen, weder gut noch schlecht dargestellt: Lucy ist beispielsweise erst eine absolut sympathische Frau; verständnisvoll, intelligent, bei ihren Studenten überaus beliebt; zeigt im Verlaufe aber auch schlechte Seiten, z.B. als sie das Vertrauen ihrer Studenten missbraucht oder einige Alkoholfahrten erwähnt werden, wegen denen sie selbst auch schon vor Gericht stand.
Mir kam das alles sehr authentisch vor; weder gekünstelt noch übertrieben; „Das Grab im Wald“ erzählt einfach eine Geschichte von ganz normalen Menschen.

Ich fand den Roman ungemein spannend und habe ihn kaum mal aus der Hand legen können: dass der Prozess hier mit eingebaut war und auch nicht in den Hintergrund getreten ist, fand ich ungemein gut und sehr realistisch. Denn das hat gezeigt, dass Paul nun nicht nur mit Lucy den Gespenstern der Vergangenheit hinterherjagte, sondern immer noch zwischen Beruf und Privatem unterscheidete – auch wenn sein Beruf ihm bei seinen Nachforschungen sicherlich nicht im Wege stand.
Er ist aber sehr professionell damit umgegangen, während Lucy, die mit Verbrechen naturgemäß nicht so betraut war, sich doch schon sehr davon beeinflussen ließ, dass die Vergangenheit die Beiden scheinbar immer mehr einholte: sie verlor hier ein bisschen ein Rationalität, während der leidenschaftliche Staatsanwalt zur absoluten Höchstform auflief.

Zudem fand ich die Geschichte rund um den Prozess auch total spannend: dieser war ganz raffiniert in die Handlung eingebaut und riss einen einfach mit. Man musste auch hier einfach miträtseln, was in der Nacht der vorgeblichen Vergewaltigung geschehen ist: das Opfer war wie gesagt keine allzu große Sympathieträgerin bzw. absolut nicht vertrauenswürdig. Aber sie zeichnete sich durch eine Grundehrlichkeit aus: wo Andere versucht hätten, vor der Jury als absolute Gutmenschen zu erscheinen, erklärte sie ganz unverblümt, dass ihr eine Finanzspritze gehörig helfen würde und dass es ihr natürlich ums Geld gehen würde, weil das das Einzige wäre, was sie aus ihrem Ghetto befreien könnte.
Als Leser schwankt man dazwischen, ob man nun die Version des Opfers glaubt oder ob auch Paul nur auf eine ganz gerissene Lügnerin hereinfällt, der es nur ums Geld geht.
Ich hoffte im Übrigen, dass sie auch bezüglich der angezeigten Vergewaltigung ehrlich war. Denn das war etwas, was absolut nicht unverschämt wirkte, sondern sie wiederum ungemein sympathisch machte: diese Aussagen, dass es doch Blödsinn wäre, wenn sie sagen würde, dass ihr Geld total egal sei.

Zwischen Paul und Lucy kam es auch wieder zu Annäherungen, aber Harlan Coben hat zum Glück auf eine „Friede, Freude, Eierkuchen“-Liebesgeschichte verzichtet: hier war alles sehr vorsichtig und als Leser merkte man, dass sowohl Paul als auch Lucy sich zwar auch nicht sicher waren, aber hofften, dass die erneut aufkeimenden Gefühle echt waren und sich nicht nur aus dem Versuch, ein gemeinsames Trauma aufzuarbeiten, ergaben.
Da es kein Gut oder Böse gibt (oder nur bedingt; der einsitzende Mörder ist sicherlich kein ausgesprochner Gutmensch, hat aber auch nur wenige Szenen im Buch), verdächtigt man irgendwann auch alles und jeden – zumindest, was die damals tatsächlich stattgefundenen Morde anbelangt. Denn plötzlich ist man ebenfalls an einem Punkt angelangt, an dem man glaubt, dass der Häftling die Ferienlager-Morde tatsächlich nicht begangen hat.
Logisch wäre es natürlich, wenn Gil Perez die Morde begangen hätte und Camilles Leiche nur zufällig nicht gefunden worden wäre, aber „Das Grab im Wald“ lässt irgendwann sämtliche Logik nicht mehr tatsächlich logisch erscheinen und dann bleibt ja immer noch die Frage, wer Gil dann ermordet hat und warum seine Eltern sich geweigert haben, in seiner Leiche ihren Sohn zu erkennen.

Der Roman nimmt einige überraschende Wendungen, was insbesondere an der raffinierten Spannungskurve liegt: meint man als Leser grad, hinter das Geheimnis der verschwundenen Jugendlichen gekommen zu sein, passiert sicherlich irgendetwas, was die eben zurechtgelegte These komplett zerstört.
Wie gesagt: irgendwann sind alle verdächtig – ich habe schließlich auch überlegt, ob sich nun hinter Lucy oder Paul ein psychopathischer Mörder verbirgt, den seine Psychose gradewegs zurück in eine verdrängte Vergangenheit katapultiert.

Am Ende war dann doch alles anders: logisch erschien das auch, aber ich hätte niemals das vermutet, was damals tatsächlich geschehen ist. Die Auflösung war also absolut überraschend.

Für mich ist „Das Grab im Wald“ ein absolut großartiger Thriller, den ich nur absolut weiterempfehlen kann: wie schon erwähnt, das Lesen gestaltete sich als absolut kurzweilig und ich musste einfach aus einem inneren Zwang heraus weiterlesen, bis der Roman ausgelesen war.
Ich kann dieses spannende Werk also nur absolut weiterempfehlen!


„Das Grab im Wald“, Harlan Coben
Originaltitel: „The Woods“
472 Seiten
broschiert
Goldmann-Verlag
ISBN-10: 3442465990
ISBN-13: 978-3442465996
8,95€
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Humor:Humor von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 2,0 wenig humorvoll
Zielgruppe:Erwachsene
Niveau:Niveau von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 3,0 mittelmäßig
Unterhaltungswert:Unterhaltungswert von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 5,0 sehr hoch
Spannung:Spannung von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 5,0 sehr hoch
Wie ergreifend ist die Story?:berührt ein wenig
Aufmachung:Aufmachung von Das Grab im Wald  (Taschenbuch): 4,0 schön
Seitenzahl:über 400
Stil:ausschmückend
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Kommentare
Gozo-Bernie
Gozo-Bernie, 09.07.2009
Gruss aus Catania -
der Heimat von telestrada.it
Nina1805
Nina1805, 09.07.2009
SH und noch einen schönen Tag wünsche ich Dir! LG!
MasterSirTobi
MasterSirTobi, 14.07.2009
Klasse Bericht, gefällt mir gut LG und Sh
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Ein spannendes Buch :)
Ein spannendes Buch :)
Das Grab im Wald: Ein spannendes Buch :)
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