- Vorwort
- Handlung
- Hintergründe
- Infos zum Film
- Infos zur DVD
- Meine Meinung
- Fazit
@@@ Vorwort @@@
Hallo liebe Community! Letztens war mal wieder ein gemeinsamer DVD-Abend mit einigen unserer Freunde angesagt. Dies finde ich immer sehr nützlich, da jeder seine eigenen DVDs mitbringt und wir dann gemeinsam entscheiden, was denn nun angesehen wird. So kommt es auch manchmal vor, dass selbst ich bei der großen Anzahl bereits gesehener Filme, auch mal einen sehe, den ich vorher noch nicht kannte. So war dies auch bei der Romantikkomödie "Nach 7 Tagen ausgeflittert" mit Ben Stiller. Im folgenden Testbericht geht es also um diese DVD.
Viel Spaß beim Lesen!
@@@ Handlung @@@
Eddie Cantrow (Ben Stiller) ist unglücklicher Junggeselle, und das schon seit Jahren. Sein Vater (Jerry Stiller) sowie sein bester Freund Mac (Rob Corddry) drängen ihn, doch endlich den Bund fürs Leben einzugehen. Doch fehlt dem adretten wie gutherzigen Eddie dafür schlichtweg die richtige Frau. Wie es der Zufall so will, lernt er bald darauf die sexy Blondine Lila (Malin Ackerman) kennen und lieben. Nur wenige Wochen später wird auch schon die Vermählung gefeiert, die Flitterwochen verbringt das glückliche Paar in einem Urlaubsresort in Mexiko. Doch schon sehr bald entpuppt sich die frischgebackene Gattin als echter Albtraum aus schlechten Manieren und halsbrecherischen Sexvorlieben. Ganz anders als die liebliche Miranda (Michelle Monaghan), im selben Hotel zu Gast, in die sich Eddie Hals über Kopf verliebt. Da er der Frau seines Lebens aber schlecht anvertrauen kann, dass er sich gerade auf Hochzeitsreise mit einer anderen befindet, sind allerlei Katastrophen vorprogrammiert.
@@@ Hintergründe @@@
Der Film wurde in Los Angeles, in San Francisco und in Mexiko gedreht. Er hatte seine Weltpremiere am 27. September 2007. Die breite Veröffentlichung startete in den USA, in Kanada und in Großbritannien am 5. Oktober 2007. In Deutschland kam er am 1. November 2007 in die Kinos, in den ca. 1,17 Millionen Zuschauer gezählt wurden. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 36,8 Millionen US-Dollar ein.
Jerry Stiller spielt auch im Film den Vater von Ben Stiller. Als Gast taucht Eva Longoria Parker in der letzten Szene als Frau von Eddie Cantrow auf.
WAS VIELE NICHT WISSEN: Der Film ist ein Remake des im Jahr 1972 nach einem Drehbuch von Neil Simon entstandenen Filmes Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht mit Charles Grodin in der Hauptrolle des Lenny Cantrow.
@@@ Infos zum Film @@@
Originaltitel: The Heartbreak Kid
deutscher Titel: Nach 7 Tagen ausgeflittert
Regie: Bobby Farrelly, Peter Farrelly
Drehbuch: Scot Armstrong, Kevin Barnett, Leslie Dixon, Bobby Farrelly, Peter Farrelly
Produktion: Ted Field, Bradley Thomas
Darsteller:
Ben Stiller: Eddie Cantrow
Michelle Monaghan: Miranda
Jerry Stiller: Doc
Malin Akerman: Lila
Carlos Mencia: Onkel Tito
Rob Corddry: Mac
Stephanie Courtney: Gayla
Ali Hillis: Jodi
Kathy Lamkin: Lilas Mutter
Nicol Paone: Hostesse
Joel Bryant: Michael
Genre: Romantikkomödie
Filmlänge: ca. 115 Minuten
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Entstehungsland / -jahr: USA / 2007
Musik: Brendan Ryan, Bill Ryan
Kamera: Matthew F. Leonetti
Schnitt: Alan Baumgarten, Sam Seig
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Preis: ca. 10€
@@@ Infos zur DVD @@@
Veröffentlichungsdatum: 14. März 2008
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1),
Englisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Ton: Dolby Digital
Bild: 16:9
Bonusmaterial:
- Kommentar der Farrelly-Brüder
- Entfernte Szenen
- Gag-Reel
- Ben & Jerry
- Heartbreak-Halloween
- Eierwerfen
- Die Farrelly-Brüder in: eine französische Tradition
@@@ Meine Meinung @@@
a) Zur Story
Den Farrelly-Brüdern gelang es mit ihren letzten Filmen "Unzertrennlich" und "Fever Pitch" nicht wirklich die Massen in die Kinos zu locken, vielleicht war dies ein Grund weshalb sie Ben Stiller für ihren neuen Film arrangierten, denn der hatte es schon oft geschafft manch schnöde Story durch seine unverwechselbar tolle Leistung aufzupeppen. Bei diesem Film half aber auch ein toller Ben Stiller nicht. Wenn man an tolle Filme wie "Verrückt nach Mary" zurückdenkt, die die Farrellys ebenfalls produziert haben bekommt man hier echt das Grauen. Es wurde versucht ein gutes Remake von einem Neil Simon-Film aus den 70ern zu schaffen und es hätte auch klappen können, nur leider hat es das nicht. Das Original kann auf feinsinnigem Humor und einer gewissen Melancholie setzen, das Remake besteht allerdings meist aus total abgeflachten Gags, die fast immer unter die Gürtellinie gehen. Die rassistischen und sexistischen Stammtischniveau-Witze und Peinlichkeiten haben nichts von fröhlicher politischer Unkorrektheit, sondern bleiben einem irgendwie im Halse stecken.
Um nochmal auf Ben Stiller zurückzukommen: Er hat mittlerweile einfach zu oft den Loser in solchen Romantikkomödien gespielt, sodass es mittlerweile einfach nur noch langweilt ihn schon wieder in so einer Rolle zu sehen. Auch die verhoffte Liebesgeschichte sucht man in diesem Streifen umsonst, denn sie existiert einfach nicht.
FAZIT: Schnöde Story, die einfach nur langweilt und mit Witzen unterhalb der Gürtellinie versucht aufzutrumpfen.
b) Zu den Darstellern
Als nächstes also zu den Darstellern. Wie vorher bereits erwähnt spielt Ben Stiller in dieser Komödie mal wieder einen richtigen Loser, den er in einigen anderen Filmen auch schon öfters und vor allem sehr erfolgreich gemimt hat. Dieser Film zählt allerdings nicht zu seinen Topleistungen, denn man hat ihn einfach schon zu oft in solch einer Rolle gesehen, außerdem ist es meiner Meinung nach bei solch einer laschen Story nahezu unmöglich eine gute Leistung zu bringen. Hier wieder zum Vergleich zurück zum Film "Verrückt nach Mary". In diesem Film war Ben Stiller einfach top und damals führten auch die Farrelly-Brüder die Regie. Leider ist dies auch in schauspielerischer Hinsicht nicht miteinander zu vergleichen.
Auch Malin Ackerman, die neben Stiller die zweite Hauptrolle spielt weiß nicht wirklich zu überzeugen. Sie hinterlässt allein deshalb einen bleibenden Eindruck bei mir, da sie in keinster Situation mit ihrem männlichen Gegenüber zu harmonisieren weiß und irgendwie alles nebenher läuft.
Auch die restlichen Darsteller sind nicht gerade DER Brüller. Nebenfiguren wie Mac oder Jerry Stiller dienen auch nicht wirklich als große Gaglieferanten, sodass sich die schauspielerische Leistung der der Story nahtlos anpasst. Beides einfach nur schlecht!
FAZIT: Hauptdarsteller sind schablonenhaft und nichttsagend; Nebendarsteller fungieren als lieblos zusammengeschusterte Nebenfiguren.
c) Zum Bonusmaterial
In Sachen Extras wurde einiges auf die DVD gepackt. Hier nun in Details was alles vorhanden ist. Im Audiokommentar der Farrelly-Brüder geht es meist um die Darsteller und wie toll deren Leistungen denn waren. Meiner Meinung nach kein richtiger Audiokommentar ... Das längste Extra beinhaltet den Werdegang der Farrelly-Brüder und bietet Info-Liebhabern einiges, für andere jedoch einfach nur langweilig. In einem weiteren Extra, das gute fünf Minuten dauert geht es um Ben und Jerry Stiller und deren Meinung zum jeweils anderen.
Bei den Extras "Eierwerfen" und "Heartbreak Halloween" handelt es sich nicht direkt um Extras zum Film, sondern zeigt wie die Regisseure die Moral ihrer Leute, d.h. der Crew, mit lustigen Aktionen, hochhielten. Zum Schluss gibt es noch fast sieben Minuten an entfallenen Szenen, bei denen sich sogar ein paar Charaktermomente eingeschlichen haben.
FAZIT: Bonumaterial ist sehr durchwachsen, für eine Komödie noch ganz in Ordnung.
d) Zu Bild und Ton
Die DVD kann mit einem technisch sehr ansprechendem und schönen Bild glänzen, da die Bildqualität sehr hoch ausgefallen ist. Die Farben sind sehr natürlich und kräftig, egal, ob es lebensechte Hauttöne oder das umwerfende Blau des Himmels ist. Rauschen ist fast gar nicht vorhanden und die Schärfe ist optimal.
In Sachen Ton setzt auch "Nach 7 Tagen ausgeflittert" wie die meisten Komödien auf gut verständliche Dialoge, die über den Center weitergegeben werden. Die Musik die recht effektiv das Geschehen unterstreicht wird hauptsächlich durch die hinteren Kanäle wiedergegeben.
FAZIT: Dem Genre entsprechend gute Bild- und Tonqualität!
@@@ Mein Fazit @@@
Abschließend nun zum meinem Fazit. Ich muss sagen ich habe lange gebraucht bis ich ein endgültiges Fazit über diese DVD abgeben konnte, da mir so einiges nicht gefallen hat. Da wären z.B. eine schnöde Story, die voll von Witzen unterhalb der Gürtellinie gespickt ist, was zwar normal für Filme der Farrelly-Brüder ist, aber hier doch sehr stört. Außerdem nicht überzeugend ist die schauspielerische Leistung, auch, wenn Schauspieler wie Ben Stiller vorhadnen sind. Dies liegt aber wahrscheinlich an der schlechten Story. Die Extras sind teilweise ganz in Ordnung teilweise aber auch nicht. Bild und Ton sind dem genre entsprechend aber sehr gut geworden.
Insgesamt vergebe ich sehr sehr knappe 2 von 5 Sternen und nur eine Empfehlung für Fans von Filmen der Farrelly-Brüder, die das Niveau von Filmen derer bereits gewohnt sind.
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Frühstart
ein Testbericht von berg1002009-08-05 15:23:28vom 05.08.2009Empfehlung: nein
Vorteile: die eigentliche Liebesgeschichte als schönes Intermezzo ...Nachteile/Kritik: zu übertriebene Komik
Ben Stiller spielt Eddie, den 40-jährigen überzeugten Junggesellen, dem gegenüber der hübschen, sexy Lila (Malin Akerman) letztendlich doch die Worte "Ich will" über die Lippen kommen. Aber schon während der Flitterwochen in Mexiko verwandelt sich die Traumfrau in einen echten Albtraum, und der Kerl, der nie wirklich zum Zug kam, stellt plötzlich fest, dass er einen Frühstart hingelegt hat.
Hauptdarsteller Ben Stiller
Ben Stiller scheint spezialisierte zu sein auf die Darstellung von Männern, die in peinliche Situationen geraten und beim Versuch, der offensichtlichen Schande zu entrinnen, noch ein grösseres Chaos anrichten.
Gute Bespiele dafür sind das Einklemmen des Penis in "Verrückt nach Mary" und die Serie von Katastrophen in "Meine Braut, ihr Vater und ich".
Seine Eltern sind auch Schauspieler und sein Vater Jerry Stiller stand auch schon öfters mit dem Sohn vor der Kamera (z.B. in "Zoolander")
Stiller spielte in bekannten Filmen wie "Starsky & Hutch", der Beziehungskomödie "... und dann kam Polly" (mit Jennifer Aniston), der "schwarzen" Komödie "Der Apartement Schreck", (mit Drew Barrymore), der Völkerball-Komödie "Voll auf die Nüsse" (Vince Vaughn) und natürlich in "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich"
Hauptdarstellerin Malin Akerman
Hat in Filmen wie "27 Dresses" und "Watchmen" mitgespielt, die kenne ich allerdings noch nicht. Auch von Malin Akerman habe ich vorher noch nichts gehört.
Hauptdarstellerin Michelle Monaghan
Sie hat nach diesem Film auch noch in " Verliebt in die Braut " mit Patrick Dempsey mitgespielt.
Regisseure Peter und Bobby Farrelly
Man kennt sie von Ihren Drehbucharbeiten für "Dumm und Dümmer", mit dem Komiker Jim Carrey und vom Film "Verrückt nach Mary" 1998 ein grosser Erfolg des Teams damals auch mit Ben Stiller in der Hauptrolle.
Meine Meinung
Ich habe schon einige Filme mit Ben Stiller in der Hauptrolle gesehen, manche finde ich gut andere weniger. Da der Humor oder die Komik in den Filmen, in denen er als Hauptdarsteller mitspielt, meist ihn als Zentrale Figur zeigen, über die man lachen kann. Dies weil er in seinen Rollen am laufenden Band über Missverständnisse, Peinlichkeiten und komische Verwicklungen stolpert.
Das ist eigentlich Stillers Masche, aber ich denke es ist auch eine Gratwanderung, denn nicht alle Fettnäpfchen, in die man treten kann, sind wirklich lustig.
Und so ist es wichtig das richtige Mass zu finden.
In diesem Geschichte heiratet Eddie (Ben Stiller) Hals über Kopf Lila (Malin Akerman), ohne sie richtig zu kennen. Sie reisen nach der Hochzeit in die Filterwochen und schon während der Autofahrt ist Eddie total genervt von der Singerei von Lila. Als er nett versucht sie vom Singen abzuhalten, reagiert Lila so beleidigt, dass Eddie sofort wieder einlenkt und Lila ihren Willen lässt. So geht es dann auch weiter in dieser Beziehung. Lila verhält sich unmöglich und Eddie schluckt es genervt runter. Als Lila dann für ein paar Tage ans Hotelzimmer gefesselt ist, wegen dem schlimmen
Sonnenbrand, den sie sich beim ersten Sonnenbaden geholt hat, nutzt Eddie die Zeit, sich von ihr zu erholen.
So trifft er an der Bar auf Miranda (Michelle Monaghan) und schon nach ein paar Tagen stellt er fest, dass Miranda die Liebe seines Lebens ist und das die Heirat mit Lila ein Fehler war, der er wieder korrigieren möchte. Leider ist Lila etwas schwierig und so ist es nicht einfach ihr das beizubringen. Ausserdem hat Eddie "vergessen" Miranda zu sagen, dass er frisch verheiratet ist und sich in den Flitterwochen befindet. Was sie natürlich dann aber selber herausfindet und wütend abreist. Wird Eddie das wieder gerade biegen können?
Fazit
Lila wird im Film total übertrieben als Zicke dargestellt. Man hat im ganzen Film immer wieder das Gefühl, dass ist zuviel des Guten. Einige Szenen im Film sind fast schon pervers.
Einzig die Liebesgeschichte mit Eddie und Miranda bleibt überwiegend verschont von den Übertreibungen. Dieser Teil des Filmes gefällt mir auch am besten.
Eddie tut einem eigentlich fast leid, den es ist natürlich sehr hart für ihn, während den Flitterwochen festzustellen, dass die Frau die man geheiratet hat, eine Katastrophe ist und gleichzeitig die Liebe seines Lebens zu finden. Aber er hat sich das selber eingebrockt und deshalb selber Schuld. "Drum prüfe sich gut, wer sich ewig bindet".
Im Prinzip ist der Film auf der für Stiller typischen Komik aufgebaut, aber die Grenzen wurden meiner Meinung nach etwas überschritten, so dass es nicht wirklich immer ein "Lacher" ist.
Für alle Fan von Ben Stiller ist der Film sehenswert, aber sonst muss man ihn nicht gesehen haben.
...
ein Testbericht von cskendras2009-01-31 07:54:35vom 31.01.2009Empfehlung: ja
Vorteile: streckenweise amüsant...Nachteile/Kritik: nicht so viele Höhepunkte
Liebe Leserinnen und Leser,
für das Wochenende habe ich von der Videothek die HD-DVD
NACH 7 TAGEN AUSGEFLITTERT
mit BEN STILLER ausgeliehen. Wie ich den Film fand und was die HD-DVD zu bieten hat, erfahrt ihr in meinem Bericht.
HANDLUNG
Frisch verheiratet geht es für Eddie Cantrow in die Flitterwochen. Die Glückliche ist Lila, die nach der Hochzeit mit Eddie wie ausgewechselt zu sein scheint. Sie ist der Horror aller Männer und treibt Eddie mit ihrer Art in den Wahnsinn und somit geradezu in die Arme von Miranda, in die er sich Hals über Kopf
verliebt.
SCHAUSPIELER
Ben Stiller mag ich sehr als Schauspieler und dass ich ihn in dieser Rolle als betrügenden Ehemann in den Flitterwochen nicht ausstehen kann, zeigt, dass er ein sehr guter Schauspieler ist. Überhaupt überzeugt er durch seine Gestiken und seine Mimiken und er ist einfach, wie in vielen seiner anderen Rollen, der Tolpatsch in Person und tritt in jedes erdenkliche Fettnäpfchen. Er ist die Idealbesetzung für diesen Film.
Die typische Handlung eines Hollywood-Streifens, ohne nennenswerte Höhepunkte, aber mit vielen Stellen zum Lachen. Das hat maßgeblich mit Stillers Anwesenheit im Film zu tun. Die anderen Schauspieler, etwa Lila, gespielt von Malin Akerman, nerven ein wenig auf ihre Art und Weise. Malin Akerman spielt ihre Rolle als nervtötende Bestie wirklich gut. Michelle Monaghan überzeugt als Miranda wieder einmal, schließlich kennt man sie aus Filmen wie Mission Impossible 3 und Gone Baby Gone.
Ben Stiller mag ich sehr als Schauspieler und dass ich ihn in dieser Rolle als betrügenden Ehemann in den Flitterwochen nicht ausstehen kann, zeigt, dass er ein sehr guter Schauspieler ist. Überhaupt überzeugt er durch seine Gestiken und seine Mimiken und er ist einfach, wie in vielen seiner anderen Rollen, der Tolpatsch in Person und tritt in jedes erdenkliche Fettnäpfchen. Er ist die Idealbesetzung für diesen Film. Mehr bietet der Film für seine Rolle leider auch nicht.
HD DVD
Die Auflösung dieses Films ist sehr hoch, die Farben sind somit kräftig und strahlen geradezu. Das macht das Betrachten dieses Films zum Erlebnis und ich bin der Meinung, dass es besser nun wirklich nicht geht.
SOUND
Der Ton wird in Dolby Digital wiedergegeben - vorausgesetzt man hat die Technik dafür, um dies zu genießen. Ich habe sie noch nicht und kann deshalb auch nicht genau sagen, wie es sich in Dolby anhört. Aber bereits die Stereo-Variante überzeugt mich.
EXTRAS
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Im Englischen ist der Ton natürlich sehr schön und realistischer. Es ist immer ein tolles Experiment, die Originalvertonung des Films anzuschauen. So hat man mehr Emotionen im Film und vertieft gleichzeitig sein Englisch-Können.
Wirkliche Extras bietet die DVD leider nicht. So hört man ein paar kurze Statements über die Schauspieler - der eine über den anderen, Lobeshymnen-Alarm - und viel mehr zu den beiden Regisseuren, den Farelly-Gebrüdern. Darüber hinaus gibt es ein paar herausgeschnittene Szenen, die man auch nicht gesehen haben muss. Somit sind die Extras zwar im Grunde enthalten, insgesamt aber doch recht mager ausgefallen.
FAZIT
Ein alles in allem amüsanter Film mit ein paar wenigen Höhepunkten. Schauspielerisch überzeugend gespielt, aber die Handlung ist voraussehbar, was für einen Film tödlich ist. Die DVD-Fassung würde ich mir nicht kaufen, auch wenn die höhere Qualität wirklich überzeugend ist. So 100%ig zufrieden bin ich mit der Filmauswahl nun auch nicht gewesen.
Von mir insgesamt wirklich knappe 4 Sterne und eine Empfehlung.