ein Testbericht von sonnendrachen562009-02-22 20:45:42vom 22.02.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Fantsy pur !...Nachteile/Kritik: vielleicht zu wenig Magie ?!
Krabat, der Film, der mich voll in seinen Bann zog !
Letzte Woche sind mein Freund und ich ins Kino gegangen, um uns den Fantasy Film Krabat anzuschauen und ich muss sagen, alle Achtung, der Film ist absolut sehenswert !
Ich werde heute auch erstmalig über einen Kinofilm berichten, weil ich diesen Film unbedingt weiter empfehlen möchte.
David Kross (Krabat), Daniel Brühl (Tonda), Christian Redl (der Meister), Robert Stadlober (Lyschko), Paula Kalenberg (Kantorka), Anna Thalbach (Worschula), Hanno Koffler (Juro), Charlie Hübner (Michal), Moritz Grove (Merten), Tom Wlaschiha (Hanzo), Sven Hönig (Andrusch), Stefan Haschke (Staschko), Tom Lass (Kubo), Daniel Fripan (Kito) und Daniel Steiner (Petar) sind die fantastischen Darsteller.
Und Otto Sander ist der Erzähler dieser geheimnisvollen Geschichte.
Die Regie führte Marco Kreuzpaintner, der mit Michael Guttmann zusammen das Buch geschrieben hat, nach dem Roman von Ottfried Preussler !!!
Der Film entstand in Rumänien und in Deutschland und kam 2008 in die Kinos.
Das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck in Tuttlingen diente auch als Drehort.
Dort sind 25 historische Gebäude aus verschiedenen Gegenden versetzt und wieder original aufgebaut worden, so dass sich dieses Freilichtmuseum bestens für diesen Film geeignet hat.
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Zum Filminhalt :
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Die ganze Story ereignet sich in der Zeit des 30jährigen Krieges, also von 1618 bis 1648.
Wer sein Leben nicht auf dem Schlachtfeld verloren hat, der konnte das jetzt nachholen, denn die Pest tobte ganz fürchterlich in Europa.
1646
~~~~~
KRABAT, gerade mal 14 Jahre jung, verlor seine Mutter durch die Pest und so machte er sich elternlos mit zwei anderen Heimatlosen auf, bettelnd durch die Lande zu ziehen.
In einer Nacht, zwischen Neujahr und den heiligen drei Königen, hatte Krabat eine Vision, wie schon so oft vorher. Er hört die Stimme seines Meisters (böses Mensch !!!), die ihm eindringlich sagt, er solle nach Koselbruch kommen. Krabat verlässt heimlich die beiden anderen und folgt den Raben, die in der Nacht erschienen sind und ihm den Weg wiesen.
Krabat, halb erfroren, fast verhungert, kommt in der Mühle an, wo er seinen Meister findet. Mit ihm 11 andere Gesellen, die in der Mühle im Koselbruch hausen. Er bekommt neue Kleidung und essen und er muss furchtbar hart dafür arbeiten.
Er hat es nicht gerade leicht, denn er wird von den anderen Gesellen arg gehänselt, weil er der Jüngste ist. Bis auf Tonda, mit dem freundet er sich schnell an. Tonda, gespielt von Daniel Brühl, erweist sich als starke Charaktere, denn er ist der Älteste. Schnell sind die beiden Freunde geworden. Die Mühle ist sein Zuhause geworden.
Aber auch Michal, Merten und der stotternde Juro sind ihm bald ans Herz gewachsen, nur vor den Burschen Andrusch und Lyschko macht er einen weiten Bogen, denn bei denen hat er das Gefühl, dass sie alles an den Meister Weitertragen. Und mit dem Meister ist nicht zu Spaßen, denn er bestraft sehr schwer, wer nicht pariert.
Krabat lernt nun nach und nach die Macht der schwarzen Magie kennen und kann auch bald, wie die anderen Gesellen, als schwarzer Rabe verwandelt, durch die Lüfte fliegen. Durch diese Macht fällt
allen auch das schwere Arbeiten leichter.
Doch zum Ende jeden Jahres hin, wird die Arbeit immer schwerer und der Meister altert in einem rasanten Tempo. Jedes Jahr muß einer der Jungs unweigerlich sterben, damit dieser Fiesling von Meister wieder zu Kräften kommt und dementsprechend jünger wird.
Das Osterritual !
~~~~~~~~~~~
Der Ostersamstag nähert sich und an diesem "einen" Tag dürfen die Gesellen zu zweit die Mühle verlassen. Sie müssen sich an einen Ort hinbegeben, wo ein Mensch gewaltsam zu Tode gekommen ist. Zu zweit wachen sie dann an einem Lagerfeuer, bis der Morgen anbricht. Vor Sonnenaufgang müssen sie zurück sein.
Krabat und Tonda wachen am Ostersamstag in der Nähe vom Ort Schwarzkolm.
In dieser Nacht nimmt Tonda Krabat an die Hand und sie verlassen ihre Körper - nun können sie in den Ort gehen, ohne gesehen zu werden. Sie hören die Ostergesänge der Mädchen und der Vorsängerin (Kantorka), die rasend schnell den Weg in Krabat`s Herz findet.
Tonda, der das bemerkt und der selbst ein Mädchen zur Freundin hat, warnt Krabat, da der Meister keinen anderen neben sich duldet und es verdammt gefährlich für dieses Mädchen werden könnte. Aber Krabat kommt nicht mehr los von Kantorka.
Denn, was bis dahin noch keiner weiß, ich wusste es auf jeden Fall nicht, die Liebe kann den Meister vernichten.
Später, als der Meister mitbekommt, das Tonda eine Freundin hat, wird sie tags darauf in einem Bach ertrunken vorgefunden.
Lange Rede, kurzer Schmutz - die Geschichte nimmt hier unweigerlich seinen Lauf, die Liebe wird siegen und mehr werde ich auch nicht preisgeben. Es wäre schade, wenn ich hier das Ende beschreiben würde, obwohl es mich ja in den Fingern juckt *schmunzel*.
Dieser Film hat mich auf`s äußerste fasziniert und ich war vollauf begeistert von allen Darstellern, die hervorragend spielten, von den düsteren Aufnahmen, den wunderschönen Landschaften, die man sah, von der Mystik und der Magie und von der Geschichte insgesamt, denn ich kannte sie bisher nicht.
Auch wenn ich als Kind sehr viel von Ottfried Preussler gelesen hab, so kannte ich dieses Buch, das 1971 erschien, überhaupt nicht.
Ich muss dazu auch sagen, hätte ich dieses Buch als Kind gelesen, ich hätte mich zu Tode gegruselt !
Dieser Film ist ab 12 Jahre freigegeben, was ich gelinde gesagt, so ziemlich daneben finde.
Begründung meinerseits sind z.B. die schreckliche aussehende Wasserleiche (die Freundin Tonda`s), die wirklich nicht gerade lecker aussah und der Tod, der sich einmal im Jahr an der Mühle sehen lässt, damit die Gesellen die Menschenknochen zu Mehl mahlen dürfen - pfui Spinne.
Doch ich glaube, in dieser Beziehung bin ich vielleicht ein wenig zu konservativ. Die Gören schauen sich ja auch diesen Dingsbums an - na wie heißt er jetzt ?! Ach ja, Harry Potter, da geht`s ja mehr als gruselig zu, scheinbar kommen die jungen Dinger ganz gut klar damit.
Na wie auch immer, mich hat der gesamte Film jedenfalls in seinen Bann gezogen.
Die angenehm dunkle Stimme Otto Sander`s als Sprecher war auch perfekt, es hätte keinen besseren geben können.
Mein Freund erwähnte auch die Filmmusik, die ihn selbst so begeistert hat.
Dazu kann ich mir allerdings kein Urteil erlauben, weil, wenn ich gespannt einen Film ansehe, dann läuft rundum nichts anderes bei mir, da geht bei mir dann meist einiges flöten *grins*.
Was mir persönlich jedoch ein wenig dabei fehlte, war die Magie, vieles haben die Knaben in den zwei Jahren nun doch nicht gelernt *schmoll*. Hätte ruhig ein Pfund mehr sein können, denn ich liebe Mystik und Magie.
So, Ihr Hübschen, ich hoffe, ich konnte Euch diesen irren Film einigermaßen gut rüberbringen. Wenn nicht, dann lasst es mich einfach wissen, ja ?!
Solltet Ihr Fantasy Filme mögen und diesen Film noch nicht kennen, dann kann ich nur dazu raten, sich den Reinzuziehen, er ist sein ganzes Geld wert !
Und nun allen Yopi`s ein herzliches Dankeschön, wenn Ihr zum Lesen bei mir vorbei geschaut habt und noch ein größeres Dankeschön, wenn Ihr mir einen liebenswerten, furchtbar netten Kommentar da lasst *lach*
daddyslittlegirl, 18.02.2009
Diesen Film fand ich total spitze! Nachdem wir in der Schule dazu genötigt wurden, das Buch zu lesen und es mir überhaupt nicht gefallen hat, wollte ich mich gegen den Kinobesuch weigern, aber mein Mann wollte den Film soo gerne sehen - glücklicherweise...
Yvettte, 06.03.2009
Deine Beschreibung zuu diesem Film ist erstklassig und endlich kann ich das zeigen:
frische "Noten" sind heut verfügbar !! LG
giselamaria, 17.02.2009
ein sehr guter Bericht :-
und noch einen schönen Tag gell :-
herzliche Grüße Gisela
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Krabat- wat?
ein Testbericht von verbatim2010-09-29 19:25:44vom 29.09.2010Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser und Leserinnen,
in meinem heutigen bericht möchte ich euch heute einen Film vorstellen, den es erst seit einiger Zeit auf DVD gibt. Mein Freund und ich wollten mal wieder einen Film gucken und wenn wir uns schon mal eine DVD holen, was nicht oft vorkommt, greifen wir meist blind zu, damit die Überraschung umso größer ist. Auch dieser Film ist eine solche Überraschung. Dann lesen wir immer noch den so genannten Klappentext durch und wenn dieser auch interessant klingt, dann wird der Film mitgenommen. Meistens kaufen wir unsere DVDs auf diese Weise im Drogeriemarkt Müller, der auch eine kleine Technikabteilung mit DVDs und allen Möglichen Spielen hat. Wenn man dort zu einer späteren Tageszeit ankommt, dann hat man auch genügend Platz und vor allem Privatsphäre, um sich die Storys des Films laut vorzulesen. Was uns immer sehr viel Spaß macht.
Wir haben dann diesen Film(Krabat) auf einer normalen DVD ausgesucht, weil uns der so genannte Klappentext einfach am meisten angesprochen hat. Auch ein anderer Film, über den ich in nächster Zeit vielleicht noch berichten werde, wanderte mit in unser Einkaufskörbchen.
=== Aussehen ===
Natürlich sieht die Hülle aus wie jede andere DVD- Hülle auch. Wenn man nicht gerade eine Sammel Collection einer Serie kauft, sondern nur eine einzelne DVD, bekommt man diese meistens in einer Hülle, die aussieht wie jede andere. Vielleicht mal in einer anderen Farbe(die von diesem Film ist silbergrau). Auf der Vorderseite sieht man die 3 Hauptdarsteller abgebildet, welche alle 3 finster drein schauen und irgendwie abgeschafft aussehen. Ganz groß ist auch die Altersfreigabe(12) zu erkennen, so dass keiner sagen kann, dass man es nicht gesehen hat.
Auf der Rückseite findet man alle wichtigen und weniger wichtigen Informationen vor, die man als Verbraucher so braucht. Und natürlich findet sich hier auch der so genannte Klappentext. Innen drinnen in der Hülle findet sich nur eine einzelne DVD mit den gleichen 3 finster drein blickenden Gesichtern von der Vorderseite.
=== Allgemeines ===
Laufzeit des Films: 115 Minuten
Preis: 9,99 €uro
Sprache: Deutsch
Ton: 5.1 Dolby Digital, Audiodiskreption für Sehnbehinderte 2.0 Dolby Digital
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
EAN- Code: 4-010232-046031
Produktionsjahr: 2008
Regisseur: Marco Kreuzpaintner
FSK: ab 12 Jahren
=== Die Story des Films ===
Die Story des Films basiert auf dem gleichnamigen Roman des Autors Otfried Preußler.
Ein 14- jähriger Junge, namens Krabat(David Kross), wanderte durch das durch den 30-jährigen Krieg verwüstete Deutschland. Seine Eltern wurden im Krieg getötet und er folgt nun einer unheimlichen Stimme, die ihn zu einer dunklen Mühle führt.
Dort wird er von dem strengen Meister)Christian Redl) als Lehrling aufgenommen, doch schon bald bemerkt Krabat, dass er nicht nur angestellt wurde, um das Mühlenhandwerk zu lernen.
=== Altersfreigabe ===
Hier ist die Altersfreigabe bei 12 Jahren, was ich gerecht finde. Kinder unter diesem Alter sollten diesen Film aufgrund der Gewalt wirklich noch nicht schauen. Auch weil in dem Film viel schwarze Magie vorkommt und kleine Kinder davon schlechte Träume kriegen können.
Von meinetwegen könnte dieser Film auch ab 14 Jahren sein, denn dann ist der Film meiner Meinung nach gut eingeordnet. Zwecks Gewalt, Action und schwarzer Magie
sowie dem Schrecken ist es so wohl besser.
=== Die Schauspieler ===
David Kross(Krabat): Er ist der Protagonist des Films und macht diese Rolle auch gar nicht schlecht, dafür dass er kein so großer Schauspieler ist. Er spielte seine Rolle sehr ernst, was natürlich in der Story auch nicht schlecht ist. Doch in der Liebesrolle hätte er etwas mehr Elan reinlegen können. Konnte mich in den wenigen nicht ernsten Situationen nicht so überzeugen.
Daniel Brühl(Tonda): Von Daniel Brühl war ich schon öfters überzeugt gewesen, in vielen Komödien hatte er mir schon gefallen. Doch in einer ernsten Rolle, wie in dem Film Krabat, macht er auch eine gute Figur. Die Rolle des Tondas ist wie auf ihn zugeschnitten, das merkt man deutlich. Mimik& Gestik klappt in allen Situationen.
Christian Redl(Meister): Den Meister fand ich ein wenig langweilig in seiner Rolle, obwohl er das Geheimnisvolle sehr gut spielen kann. Irgendwie bin ich beim Meister ein wenig hin- und her gerissen, denn er ist auf der einen Art sehr charismatisch und auf der anderen Seite finde ich ihn einfach nur langweilig. In seiner Rolle konnte er mich nur bedingt überzeugen. Die vielen Verwirrungen, die durch sein Nuscheln auch manchmal erzeugt werden, helfen mir bei der Entscheidung nicht gerade weiter.
Paula Kalenberg(Kantorka): Sie hat eine etwas kleinere Rolle in dem Film, die aber in der Katastrophe des Films trotzdem mehr als entscheidend ist. Sie gefiel mir in ihrer Rolle sehr gut und diese Schauspielerin möchte ich noch in vielen weiteren Filmen sehen dürfen. Vielleicht sogar in einigen Hauptrollen, das würde ich ihr durchaus zusprechen.
Weitere Darsteller: Anna Thalbach, Hanno Koffler, Charly Hübner, Moritz Grove, Wlaschiha, Sven Hönig, Stefan Haschke, Tom Lass, Daniel Steiner, David Fischbach, Daniel Fripan
Natürlich gilt auch deren Schauspielern ein großer Dank.
=== Spiel, Spaß und Spannung? ===
Gespielt wurde hier viel mit der Magie und immer wieder werden Symbole der schwarzen Magie als Selbstverständlichkeit eingebracht.
Der Spaß kommt bei diesem Film ziemlich kurz, denn Humor ist hier wirklich fehl am Platz. Aber in der Zeit des 30- jährigen Krieges kann man auch nicht viel Humor erwarten.
Die Spannung in diesem Film weicht eher der Verwirrung, denn der Zuschauer wird in viele kleine Geschichtchen um die Kerngeschichte herum eingefügt und irgendwie weiß man gar nicht mit wem man sich eigentlich identifizieren sollte.
Auch zum Ende ist viel Verwirrung da, da viele kleine Geschichtchen nicht aufgeklärt werden. Trotzdem würde ich nicht an einen 2. teil des Films glauben. Erstens ist der 1. teil schon ein Weilchen her und 2. war das ja auch kein richtiges offenes Ende gewesen.
=== Ton- und Bildqualität der DVD ===
Die Tonqualität der DVD ist ganz gut und 5.1. Sound ist erfüllt. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen, weil ich nur ein 5.1. Dolby Surround System an meinem Fernseher habe und schließlich keine High- End Anlage mit der man Kinosound erzeugen kann, obwohl man im heimischen 15qm großen Wohnzimmer sitzt. Kino sollte für mich etwas Besonderes sein und nicht bei mir im Wohnzimmer.
Die Bildqualität der DVD ist super, denn das Bild kann mich als Zuschauer einfach überzeugen. Es gibt keine graphischen Fehler oder sonstige Störungen. Auch Bild und Ton ist super aufeinander abgestimmt.
=== Sonderausstattung der DVD ===
Auf der DVD sind folgende Sonderausstattungen zu finden:
- Audiokommentar von Regisseur Marco Kreuzpaintner und Kameramann Daniel Gottschalk
- Original Kinotrailer
Der Kinotrailer hat mich überhaupt nicht interessiert, weil ich noch nicht einmal wusste, dass dieser Film vorher im Kino gelaufen war. Doch der Kinotrailer war schon beeindruckend und hätte ich diesen Trailer im Jahr 2008 oder so mitbekommen, dann hätte ich diesen Film wahrscheinlich auch im Kino angeschaut. Beeindruckend…
Der Audiokommentar war mir nun wirklich völlig egal, denn ich will nicht wissen, was ein Regisseur zu seinem eigenen Film sagt. Das wäre genauso, als wenn ich einen Roman fertig geschrieben habe und jeder mich fragt- „Wie findest du den denn?“, mag ich nicht so etwas.
== **FAZIT** ==
Der Film hat mir schon im Großen und Ganzen gefallen, aber mir sind die Verwirrungen zu viel und zu wenig Spannung. Die Schauspieler waren ganz gut, aber auch nicht berauschend(außer Paula Kalenberg). Die DVD an sich ist aber gut.
Deswegen: 3*Sterne und eine Empfehlung
ein Testbericht von Sommergirl2009-09-07 17:04:56vom 07.09.2009Empfehlung: nein
Vorteile: nix...Nachteile/Kritik: alles
WWWWWWW
K R A B A T
WWWWWWW
Durch einen gut gemachten Trailer wurde ich auf den Film „Krabat“ aufmerksam. Mit meinem letzten Gutschein von Amazon.de habe ich mir dann die DVD besorgt. Der Preis war was um die 14 / 15 Euro (so genau weiss ich es aber nicht mehr).
Hier nun mehr dazu:
Allgemeine Infos
~~~~~~~~~~~~~
- Darsteller: David Kross, Daniel Brühl, Christian Redl, Robert Stadlober, Paula Kalenberg etc.
- Regisseur: Marco Kreuzpaintner
- Komponist: Niki Reiser
- Format: Dolby, PAL, Widescreen
- Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
- Region: Region 2
- Bildseitenformat:
16:9
- FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
- Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
- Spieldauer: 115 Minuten
Story
~~~~
Mittelalter: Der 30-jährige Krieg und die Pest haben in Europa gewütet, zig tausend Menschen haben durch die Kämpfe und die Krankheit ihr Leben verloren. Die Hinterbliebenen vegetieren in Elend und Hunger vor sich hin. In diesen schlimmen Zeiten zieht der 14-jährige Waisenjunge Krabat (David Kross), welcher seine Mutter während der Pest verloren hat, in Begleitung von 2 Freunden die ebenfalls alles verloren haben als Bettler durch die Lande. Eines Nachts sassen die drei frierend in einer zugigen Hütte und versuchten zu schlafen. Krabat wird in dieser Nacht von unheimlichen Krähen in einem Traum in die Mühle von Schwarzkollm im Oderbruch gelockt. Dort wurde er überraschenderweise und zu seiner grossen Freude als Lehrling der Mühle aufgenommen. Krabat hofft nun seinem Elend entkommen zu sein. Mit seinen weiteren 11 Mitburschen muss er extrem schwer schuften und nicht alle Burschen sind ihm wohl gesonnen, aber im erfahrenen Gesellen Tonda (Daniel Brühl) findet er einen guten Freund, der ihm stets hilfreich zur Seite steht und ihn zur Not auch gegen die Fiesheiten der anderen verteidigt. Zu Krabats Erstaunen darf er die erste Zeit die Mühle gar nicht betreten und nur eingeschränkte Aufgaben übernehmen. Wieso das so ist wird ihm nicht gesagt.
Eines Nachts wird Krabat Zeuge, wie der Angst einflössende Gevatter Tod eine seltsame Lieferung für die Mühle bringt. Neugierig wie Krabat ist schleicht er sich in die Mühle und beobachtet, wie säckeweise Gebeine in die Mühle gegeben werden und das Knochenmehl unten wieder heraus kommt. Tonda erwischt Krabat und schärft ihm ein, das nicht mehr zu tun und allen Anweisungen zu gehorchen, da es sonst gefährlich wird.
Dann in der nächsten Osternacht wird Krabat schließlich in die dunklen Geheimnisse der Mühle eingeführt und merkt, dass es sich hier um eine Bruderschaft für schwarze Magie handelt. Mit Tonda zusammen macht er einen ersten Ausflug seit langem und besucht als Astralkörper das nächste Dorf wo er sich in ein Mädchen verguckt. Dass daraus sein Schicksal werden wird, war ihm da noch nicht bewusst.
Krabat wurde in den nächsten Tagen und Wochen ein sehr gelehriger Schüler des Meisters und wurde dann bald gänzlich in den Bund aufgenommen. Nun lernte er auch die Macht der Verwandlung in eine Krähe und andere „Kunststücke“.
Als eines Tages plündernde Soldaten das Dorf in dem Tonda und Krabat waren plündern wollen, eilen die Burschen als Verteidigung los und verjagen die Angreifer. Krabat bekommt mit, dass sein bester Freund hier ein Mädchen hat und die Mühle eigentlich deswegen verlassen will. Tonda weiss aber, dass das seinen Tod bedeuten würde, da der Meister eine Trennung der Gilde nicht zulassen würde. Als der Meister Tondas Mädchen umbringt ist das Mass voll. Tonda verlässt der Lebensmut und andererseits will er sich auflehnen. In der Nacht vor Silvester stirbt Tonda eines unnatürlichen Todes, der Meister hat ihn auf magische Weise geholt. Nun kommt das dunkelste aller Geheimnisse zum Vorschein. Immer an Silvester fährt der Meister ergraut und vergreist weg und kommt kurz darauf verjüngt wieder zurück. Krabat wird eingeweiht, der Meister bestimmt jedes Jahr ein Opfer das er Gevatter Tod geben muss um wieder jünger zu werden. Da die Gesellen auf magische Art an die Mühle gebunden sind, gibt es kein entrinnen. Krabat fürchtet das gleiche Schicksal zu erleiden wie Tonda und verbietet seiner Liebsten ihre wahren Namen zu sagen, er nennt sie einfach Kantorka. Doch der Meister kommt irgendwie dahinter.
Kann der Plan der mittels unerwarteter Hilfe eines Gesellen ausgetüftelt worden ist in die Tat umgesetzt werden? Was passiert mit Kantorka? Mehr gebe ich hier nicht Preis, etwas Spannung sollte doch bleiben.
Allgemeines
~~~~~~~~~~
Otto Sander gibt den Erzähler, man kennt seine Stimme bereits aus „Das Parfum“. Sie passt sehr gut zur etwas düsteren Stimmung.
In diesem Film wurde der Kultromans von Otfried Preußler aus dem Jahr 1971 verfilmt. Ich kannte das Buch jedoch nicht und konnte somit keine Vergleiche ziehen.
Darsteller
~~~~~~~~
Krabat wird gespielt von David Kross den man aus Filmen wie „Knallhart" oder "Der Vorleser" kennt. Eigentlich habe ich mehr Tiefgang und anderes von seiner Darstellung erwartet. Ein Waisenjunge hat doch sicher viel inneren Schmerz, doch davon merkt man nicht so viel. Krabat bleibt etwas langweilig und farblos, teilweise fast leblos, erst zum Schluss kommt etwas mehr Leidenschaft durch, doch das ist fast zu spät.
Tonda wird gespielt von Daniel Brühl den man aus Filmen wie "Good Bye Lenin!", "Die fetten Jahre sind vorbei" oder "Was nützt die Liebe in Gedanken" her kennt. Mittlerweile hat er ja auch schon in Hollywood-Produktionen Fuss gefasst. Das einzige was mir hier gefiel war sein Äusseres, Brühl sieht mit langen Haaren und Dreitagebart richtig männlich aus. Leider spielt auch er hier sehr apathisch, mir fehlt einfach mehr Tiefgang und Leidenschaft.
Der Meister wird von Christian Redl verkörpert dem man aus Filmen wie "Der Hammermörder", "Solo für Klarinette" und "Yella" her kennt. Mir war er jedoch nicht so ein Begriff und aufgrund der gut gemachten Maske konnte ich ihn auch nicht so schnell erkennen. Da ich Redl noch nicht bewusst in einem Film erlebt habe, kann ich keine Vergleiche zu seinen früheren Leistungen ziehen, jedoch fand auch ich die Darstellung des Meisters langweilig und farblos. Es kam nie was teuflisches hervor, keine furchteinflössenden Gesten, nix, er wirkte eher einschläfernd und langweilig. Auch sprach er ab und zu zu leise oder nuschelte fast schon. So stelle ich mir keinen Hexenmeister vor.
Die Freundin von Krabat namens Kantorka wird gespielt von Paula Kalenberg. Sie ist mir gänzlich unbekannt. Auch ihre Leistung ist mittelmässig. Ihr Spiel ist eher farb- und leblos, sehr schade!
Eindruck
~~~~~~~
Die Bilder sind meist in düsteren Farben gehalten, waren in grau oder blau gehalten, nur ab und zu drückte mal ein warmes goldbraun durch.
Musik und Ton waren allesamt in Ordnung. Der Soundtrack wurde gut um- und eingesetzt.
Die – leider eher wenigen – Effekte waren tadellos und interessant.
Die Kulissen waren der Zeit entsprechend angepasst und sahen eher verlottert und dreckig aus.
Mein Fazit
~~~~~~~~
Leider vermittelt der Trailer einem ein ganz anderes Bild vom Film. Ich habe mehr Magie und weniger Kumpel-Gedöns erwartet. Irgend etwas wie Harry Potter meets Herr der Ringe, aber das war leider nix. Der Film zeigt zuwenig das Erlernen der Magie sondern mehr die Zwiespälte und Ränkeleien der Gesellen, wie langweilig! Bei Krabat erwarte ich schlichtweg ein spannendes Fantasy-Abenteuer und kein einschläferndes Mittelalter-Drama.
Auch werden viele Fragen bis zum Schluss nicht beantwortet, weshalb bringt Gevatter Tod die Knochen dahin, wieso werden die gemahlen? Wieso hat der Meister etwas gegen eine Liebelei, wieso altert er so schnell und muss jemanden opfern? Fragen über Fragen die nicht richtig oder gar nicht beantwortet werden. Schwach!
Die Leistung von Kross war nur mittelmässig und Brühl war eher in Trance als anwesend. Auch Redl als Meister kam mir eher wie ein autistischer Brummbär vor als ein Hexenmeister der schwarzen Magie. Alles in allem waren die Darsteller durchs Band weg nur mittelmässig. Bei so einer Besetzung erwarte ich einfach mehr!
Die Effekte waren bei den spärlich gesäten Fantasy-Sequenzen gut umgesetzt. Die Verwandlung in Krähen war zum Beispiel sehr interessant, davon hätte ich gerne mehr gesehen, doch die ganze Magie hielt sich extrem zurück, so dass auch die Effekte-Macher wenig Arbeit hatten. So was von schade!!!
Schlussendlich muss ich sagen, dass Krabat auf der ganzen Linie enttäuscht! Fade Darstellung, zuwenig Magie und Spannung, zuviel Drumherum-Geplänkel und vieles mehr liessen den Film recht schwach ausfallen. Für einen Filme-Nachmittag reichte es gerade aus. Ich kann jedoch Krabat schlussendlich nicht empfehlen, schade ums Geld!
...
XXLALF, 19.02.2010
den film kenn ich nicht, aber das buch ist toll und spannend geschrieben. gut, es ist ein jugendbuch, was man natürlich zu berücksichtigen hat. lg
Bunny84, 07.09.2009
Sehr hilfreich. Wünsche dir einen schönen Abend. Lg Anja
PS: Freue mich über Gegenlesungen
werder, 07.09.2009
Seht informativer Bericht!
LG aus Hannover!
P.S. Gegenlesungen find ich klasse!
ein Testbericht von Tuvok2008-12-15 16:50:29vom 15.12.2008Empfehlung: ja
Vorteile: einfach das ganze drum herum,...Nachteile/Kritik: ein bißchen zu einfach
Was wäre wenn Harry Potter ins Altertum reiste, wenn Aschenbrödel mit seinen 3 Nüssen aus der Tschechoslowakei mit Graf Dracula zusammen sitzt, was wäre wenn Die Vampire von Lifeforce in den 30 Jährigen Krieg per Zeitmaschine versetzt werden da käme dann der Film raus. 115 Minuten, ja eine herrliche Musik, muss ich gleich zu Beginn sagen. Ich hätte nie gedacht dass es mal einen Film gibt wo ich auf die Musik achte.
Was kann man besonderes über das Buch sagen?:
Übersetzung in 31 Sprachen, zahlreiche Auszeichnungen sowohl für Roman als auch
Autor (unter anderem Jugendbuchpreise, Bundesverdienstkreuz), etablierte Schul-Lektüre - so liest sich die Erfolgs-Story von Otfried Preußlers "Krabat" (1971), der Adaption einer sorbischen Sage, die in der Lausitz spielt und von einem 14-jährigen Waisenjungen erzählt, der in die Fänge der Schwarzen Magie gerät. Bereits 1977 ist ein auf dem Roman basierender tschechischer Trickfilm entstanden, gut 30 Jahre später erscheint nun die erste Real-Verfilmung. Während Sage und Roman um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert spielen, wurde die Handlung für den Film um mehr als ein halbes Jahrhundert vorgezogen. Regie führt Marco Kreuzpaintner, der durch "Sommersturm" einem größeren (deutschen) Publikum bekannt wurde.
Ist dass nicht ein Grund einen Film zu drehen? Doch ich finde schon und deshalb gleich mal die Handlung:
1618 – 1648, der 30 Jährige Krieg. KRABAT (David Kross) verliert seine Mutter an der Pest. Dauernd denke ich daran dass es eigentlich der Robert Stadlober ist, nein ist er nicht, ich hätte dass nicht gedacht. O.K. weiter in der Handlung. Sie ziehen als Bettelmönche durch das Land, 3 Jungen, KRBAT, LOBOSCH und noch einer. Sie frieren es ist Winter, sie betteln, geben die heiligen 3 Könige ab. Es ist kurz nach Weihnachten. Da erreicht den Jungen KRABAT eine Vision, es ist dieselbe die er schon oft hatte. Eine Stimme eines Mannes, ein MEISTER, ein Mann ohne Namen so hässlich und grässlich wie die Stimme, so hoffnungsvoll wie der Tod, so stark wie die Furcht. KRABAT verlässt seine Hütte wo er übernachtet und sucht die Stimme. Er findet sie mit 11 anderen in der Mühle Konselbach.
Die einzige Aufgabe, er dient als Lehrjunge dem Meister bei der Mühle, die 11 anderen verspotten ihn oft man sieht auf ihn herab, er ist der Neuling. Der einzige der sich um KRABAT kümmert ist TONDA (Daniel Brühl) und ich kann nur noch sagen dass Daniel die Rolle herrlich spielt. Nach der Rolle kann ich nur bestärken dass Daniel der deutsche Brad Pitt ist. Der Mann hat eine sehr starke und gute Ausstrahlung, er könnte Dartagnan von den 4 Musketieren spielen er ist einfach ein sehr starker Charakter und wenn ich meiner Alten Glauben kann auch ein sehr hübscher Mann.
KRABAT und TONDA freunden sich an, was er noch nicht weiß, TONDA ist der Führer der Schar, der Älteste, dass KRABAT hier seinem Meister ein lebenslanges Ja Wort gab. Jedes Jahr zu Silvester wird alles wilder und gefährlicher, die Arbeit schneller und härter und einer muss sterben damit der Meister leben kann.
Ein bisschen rund um den Film, von den Schauspielern und alles Mögliche und meine Meinung:
Hier mal die Besetzungscouch der Typen die da spielen. Die Namen dauernd aufzuzählen ist mühsam, in der Handlungsbeschreibung ist sie nicht drinnen aber ich packe sie hier mal in einen Haufen. Was ich wirklich witzig fand, ich kenne ja den Robert Stadlober und ich mag seine Filme wo er spielt, er ist ein verdammt, verdammt guter Charakterdarsteller, er hat in vielen Filmen gespielt, leider ist sein Talent bis jetzt untergegangen, in Amerika wäre er und Daniel Brühl ein Method Acting Superstar wie Edward Norton oder Kevin Spacey, nur hier in Europa leider nicht. Und ich habe die ganze Zeit den Robert Stadlober mit dem Krabat verwechselt, wieso auch immer ich dachte, der Typ spielt die Hauptrolle. Nicht dass ich was gegen David Kross hätte, aber Robert Stadlober wäre mir lieber gewesen.
David Kross ... Krabat
Daniel Brühl ... Tonda
Christian Redl ... Meister
Robert Stadlober ... Lyschko
Paula Kalenberg ... Kantorka
Anna Thalbach ... Worschula
Hanno Koffler ... Juro
Charly Hübner ... Michal
Moritz Grove ... Merten
Tom Wlaschiha ... Hanzo
Sven Hönig ... Andrusch
Stefan Haschke ... Staschko
Tom Lass ... Kubo
Daniel Fripan ... Kito
Daniel Steiner ... Petar
Zum Soundtrack möchte ich folgendes beisteuern. Die Newcomern Annette Focks (Krabat ist ihr dritter Kinofilm) scheint sowohl die Thematik als auch den historischen Kontext der Geschichte meiner Meinung nach gut getroffen zu haben. Sicher wird geklaut na und? Auch unverblümte Anleihen bei Howard Shores "Herr der Ringe" – Titellied und Hans Zimmer-typische Musiksequenzen sind zu genießen aber dass stört mich gar nicht, Geschichte hin oder her, der Soundtrack hat 27 Lieder oben und ich finde sie allesamt gut auch wenn ich mich nur an ein Lied oder 2,3 erinnere.
Wer den Film gesehen hat wird auch dazu stehen, als die Brut der 12 in das Dorf ausrücken, um die Bewohner mit ihren Fähigkeiten vor übel gesonnenen Eindringlingen zu schützen, die Soldaten greifen dass Dorf Schwarzkollm an, driftet das Geschehen leicht ins Lächerliche ab. Es ist zwar lobenswert, dass die Jungs nicht plötzlich überdimensionierte Superkräfte aus dem Hut zaubern, aber das, was sich als ihre Taktik herausstellt, verdient eher die Bezeichnung "hat sich halt so ergeben". Ich hätte mehr Kampf gerne gesehen und sowieso mehr Horror, und Suspense, das hat er leider verpasst, und außerdem mich hat es geärgert, ich habe den halben Film nicht verstanden also ich meine es waren sehr viele Rätsel da und die wüsste ich gerne gelöst.
Was nicht so gut rüberkam ist die Liebe von Krabat zu Kantorka, die sieht meiner Meinung nach aus wie Schneewittchen. Also wenn die überirdisch schöne und echt gut aussehende, nur wenn sie geschminkt ist, Cosma Shiva Hagen mal vom Schneewittchen Podest abtritt, dann muss die Olle Hübsche unbedingt Schneewittchen spielen. 1977 gab es übrigens von Karel Zeman schon eine Verfilmung zu der Story, und wer die alten Märchenfilme kennt aus den Tschechischen Landen der weiß dass sie gut sind und so ungefähr ist der Film zu sehen mit ein bisschen zu wenig Zauberei für meinen Geschmack.
Trotzdem ging ich wie benebelt vor Freude aus dem Kino, meine Holde erst. Was mir nicht gefiel ist dass Finale, da hätte man mehr machen können Otto Sanders als Erzähler den fand ich super, alleine schon von der Stimme her, und leider hat der Film zu wenig Action gehabt, leider, aber dass macht nichts, in den wenigen Szenen war auch was zu sehen, dafür hat sich der Film mehr auf die Mystik konzentriert, und was auch gut war, der Film war so dass man nicht weiß, wie geht es nun weiter, und wie wird der Film ausgehen, echt ganz toll, denn er war so richtig dass man nicht wusste, was kommt jetzt für eine Szene.
Man kann auch sage - Marco Kreuzpaintners aktueller Film ist souverän inszenierte, überraschend düstere und sehr stimmungsvolle Fantasy-Unterhaltung, die zwar nicht mit großen Schlachten à la "Herr der Ringe" aufwartet oder sich überhaupt an einer epischen Geschichte versucht. Das ist aber auch gar nicht von Nöten, denn dieses kleine, klar abgesteckte Szenario gibt genügend Stoff für zwei volle Stunden her und hält so einige (böse) Überraschungen bereit. Ein Fantasy-Film, der zu den wirklich nennenswerten Vertretern seines Genres zählt, ist es aber eben nicht geworden. Dazu hätte "Krabat" zu einem vernünftigen Ende finden müssen, was leider nicht mal im Ansatz der Fall ist. Otfried Preußler hat sich übrigens vollends zufrieden über die Umsetzung seines Romans geäußert. Wäre ja auch sehr merkwürdig gewesen, wenn ihm der Schluss ebenfalls so gar nicht gefallen hätte. Schließlich ist es seiner.
Was auch nicht ganz durchsichtig war, nie hat man verstanden wieso ist Krabat dort geblieben, die Faszination zur schwarzen Magie und dem hässlichen Alten Meister kann es nicht gewesen sein, die schaurigen Düsteren Erlebnisse waren zu wenig, die Faszination was zu lernen wurde im Film gar nicht gezeigt, und die Düsternis vom Anfang des Filmes, war auch am Ende etwas zu spüren. Es fehlte aber so richtig das Know How.
Ein bisschen zum Roman für Enthusiasten:
Krabat ist ein 1971 erschienenes Jugendbuch von Otfried Preußler. Es basiert auf einer sorbischen Volkssage und erzählt die Geschichte des gleichnamigen Jungen, der Lehrling eines Zaubermeisters wird und sich gegen diesen behaupten muss. Am Ende siegt die Liebe über die dunklen Mächte.
Der Roman spielt in der Lausitz (sorbisch heißt er Åužica) während des Großen Nordischen Kriegs. Er handelt von dem 14-jährigen Waisenjungen Krabat, der Lehrling in einer Mühle im Koselbruch bei Schwarzkollm wird. Die Mühle stellt sich jedoch schon nach kurzer Zeit als eine „Schwarze Schule“ heraus, in der der Müllermeister Krabat und elf weitere Mühlknappen in der Schwarzen Kunst unterrichtet.
Krabat gefällt die Lehrzeit in der Mühle und der Schwarzen Schule. Die Macht, die man mittels Magie über andere Menschen ausüben kann, fasziniert ihn. Er freundet sich auch mit den Gesellen an. Eine besondere Freundschaft entsteht zu Tonda, dem Altgesellen, der ihm zum Vorbild wird. Doch nicht einmal ein Jahr währt diese Freundschaft, denn Tonda stirbt am Ende des ersten der drei Jahre, die Krabat in der Mühle verbringt – angeblich durch einen Unfall – , und ein neuer Lehrjunge nimmt zu Jahresbeginn seinen Platz ein. Auch nach Ablauf des zweiten Jahres stirbt ein weiterer Geselle auf mysteriöse Art und Weise – und wird wiederum durch einen Neuling ersetzt. Krabat durchschaut erst nach und nach dieses furchtbare Spiel, dessen Teil er geworden ist: Der Meister, der sich dem Bösen verschrieben hat, muss am Ende eines jeden Jahres einen seiner Schüler dem Herrn Gevatter zum Opfer bringen. Andernfalls würde er selbst sterben müssen.
Um seinen Freund Tonda und die anderen getöteten Gesellen zu rächen, übt Krabat sich in der Schwarzen Kunst und wird schließlich zum besten Schüler. Kraft gibt ihm die Liebe zu einem Mädchen, der „Kantorka“ (so die sorbische Bezeichnung für die Vorsängerin der Ostergesänge), mit der er sich heimlich trifft, deren Namen er aber nicht kennt.
Einer der Gesellen, Juro, vertraut Krabat schließlich an, dass es einen Weg gibt, den Meister zu besiegen: Das Mädchen, das ihn liebt, muss ihn beim Meister frei bitten. Die anschließende Probe entscheidet darüber, wer sterben muss: Der Meister oder die Liebenden. Gewinnen die Liebenden, sind auch alle anderen Gesellen vom Fluch der Schwarzen Mühle befreit. Mit dem Ende des Fluchs verlieren sie jedoch ihre magischen Fähigkeiten und sind nur noch gewöhnliche Müllerburschen.
Der Meister eröffnet Krabat schließlich eine weitere Alternative: Krabat kann die Nachfolge des Meisters antreten, jedoch muss er dann den Kontrakt mit dem „Herrn Gevatter“ übernehmen und einen der anderen Gesellen an seiner Statt opfern, in diesem und in den folgenden Jahren. Krabat lehnt dieses Angebot jedoch mit Entschiedenheit ab: Er will sich nicht schuldig oder mitschuldig machen am Tode eines Mitgesellen. So wählt er zusammen mit seinem Mädchen den Weg der Liebe. Das Mädchen bittet beim Meister um Krabats Freiheit und der Meister stellt sie auf die Probe: Die Kantorka muss mit verbundenen Augen Krabat unter seinen elf Mitgesellen herausfinden. In dieser scheinbar hoffungslosen Situation bekommt er Angst um seine Geliebte: Er fühlt sich schuldig, dass sie sterben muss. Doch die Kantorka spürt, dass Krabat Angst um ihr Leben – und nicht um sein eigenes – hat, erkennt ihn daran und besteht die Probe. Krabat und die anderen Mitgesellen sind frei. Der Meister stirbt in der Silvesternacht und die Mühle geht in Flammen auf – die Liebe hat das Böse überwunden.
Otfried Preußler schrieb – mit Unterbrechungen – zehn Jahre an Krabat. Als Vorlage diente ihm die sorbische Volkssage von Krabat, die Ende des 17. Jahrhunderts nahe dem Ort Schwarzkollm in der Oberlausitz zwischen Hoyerswerda (Wojerecy) und Kamenz (Kamjenc) spielt. Die Geschichte des Lehrlings, der sich gegen seinen Meister behaupten muss und ihn zum Kampf herausfordert, findet sich auch in vielen anderen Sagen, ebenso wie das Motiv der Erlösung durch die Liebe.
Nein ich vermache dem Film meine 90 von 100 Punkten.
...
sonnendrachen56, 15.02.2009
Toller Bericht. Ich habe den Film erst vorgestern gesehen und war eigentlich vollauf bgeistert !
Du hast es einfach fantastisch berichtet und dafür gibt es auch ein "bw" !!! LG Renate
Bunny84, 15.12.2008
Ich wünsche dir einen angenehmen Abend und einen lieben Gruß sendet dir Anja
jacki0987, 15.12.2008
Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche! Liebe Grüße von Jacqueline