daddyslittlegirl und die vielen Rätsel von Saint Mystère
ein Testbericht von daddyslittlegirl2009-04-20 15:23:49vom 20.04.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Tolle Grafik, kleine Filmchen, viele Rätsel - leicht und schwer...Nachteile/Kritik: Gesprochene Sätze wurden nicht synchronisiert
Ich war schon immer ein kleines Spielkind *lach* . Daher konnte und wollte ich vor einigen Wochen gar nicht erst widerstehen, als ich las, dass es die Nintendo DS nun in verbesserter Form als Nintendo DSi geben würde. Also fleißig geschrieben und geschrieben und mir vom ersparten Geld die DSi gegönnt. Im Vorfeld ging es dann natürlich auch darum, zu recherchieren, welches Spiel ich mir als erstes für diese kleine Spielekonsole kaufen würde und ich entschied mich für "Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf".
INFOS ZUM HERSTELLER
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Nintendo of Europe GmbH, Nintendo Center, 63760 Grossostheim
PROFESSOR LAYTON UND DAS GEHEIMNISVOLLE DORF
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Was erhält man für sein Geld?
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Das Spiel an sich ist gerade mal 3,2 cm x 3,4 cm groß und 0,4 cm hoch. Da staunt man schon nicht schlecht, wenn man die Packung mit den Maßen von ca. 13,3 cm x 12, cm und ca. 1,8 cm Höhe öffnet und gerade mal so ein mini - kleines Kassettchen darin findet...
Zusätzlich zum Spiel erhält man eine gedruckte Spielanleitung, welche man aber eigentlich nicht unbedingt benötigt, da man im Spiel selbst auch noch genug Hilfen dazu bekommt wie was funktioniert. Außerdem ist eine Nintendo Wi - Fi Connection Bedienungsanleitung enthalten, die erklärt, wie man über das Internet zu Hause oder über einen öffentlichen HotSpot spielen kann. Dann ist noch ein kleines Heftchen mit weiteren DS - Spielen enthalten - also Werbung für Nintendo und ein kleines Heftchen mit den Gesundheits- und Sicherheitshinweisen.
Zusätzlich dazu - und jetzt kommt etwas für alle Jäger und Sammler - ist ein Zettel enthalten mit einem Code für den Nintendo Club. Registriert man sein Produkt über diesen Code im Club, kann man dort Punkte sammeln und sich irgendwann eine Prämie heraus suchen.
WIE WIRD GESPIELT?
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Gestern Abend habe ich das Spiel endlich geschafft, so gut wie alle Rätsel habe ich gelöst - manchmal hatten meine kleinen grauen Zellen ganz schön was zu tun *lach* ...
Das Menü
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Nachdem wir nun dieses putzige, kleine Spiel aus der Verpackung entfernt haben, stecken wir es in unsere Nintendo DS bzw. DSi. Wir drücken die Power - Taste kurze Zeit und ... flupp ... schon geht die DSi an. Gleich das zweite Bild auf unserer Laufleiste mit sämtlichen verfügbaren Aktionen zeigt uns den Professor persönlich und wir klicken mit dem Touchpen mitten auf seine Nase. Eigentlich ist es egal, wohin man drückt - Hauptsache ist, dass dieses Bild dann von einem hell blauen Rahmen mit der Inschrift "START" umgeben ist. Hier drücken wir nochmals und der Spaß kann losgehen.
Im Spielmenü angekommen haben wir folgende Möglichkeiten. Zuoberst können wir auf "Neues Spiel" klicken. Wer also noch keine Spielstände gespeichert hat, beginnt bitte hier. Darunter folgt "Fortsetzen" - für diejenigen, die im Spiel schon etwas voran gekommen sind und das Speichern nicht vergessen haben.
Außerdem gibt es noch die Möglichkeit auf "Bonus" zu klicken. Diese Option ist aber nur Spielern vorbehalten, die schon voll im Spiel sind. Wer noch nicht gespielt hat, der bekommt hierzu keinen Zugang. Hat man allerdings bereits einige Rätsel gelöst oder so wie ich bereits das ganze
Spiel durch gespielt, kann man nun als erstes auf "Rätsel der Woche" klicken. Über die Nintendo WFC kann man sich hier brandneue Rätsel herunter laden. Bei "Rätselindex" kann man noch einmal sämtliche bisher gelöste und ungelöste Rätsel einsehen und (nochmals) lösen. Unter "Laytons Aufgaben" findet man einige besonders schwierige Rätsel. "Streng geheim" heißt die Akte, unter der man exklusives Bonusmaterial einsehen kann. Hier findet man einen Überblick über sämtliche "Charaktere" des Spiels, eine "Galerie" mit den besten Bildern, unter "Musik" kann man sich nochmals alle Lieder von bestimmten Stellen des Spiels anhören. Dann gibt es noch den Ordner "Stimmen" - die Sätze des Professors und Luke sind hier auf Englisch gespeichert. Unter "Geheimtür" kann man ein Passwort eingeben, welches man in der Fortsetzung des Spiels erhält...
Das Spiel
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Öffnen wir ein neues Spiel, werden wir zuerst gebeten, unseren Namen einzugeben. Hier kann man aus Groß- und Kleinbuchstaben wählen; auch Buchstaben und alle möglichen Zeichen, die wir von unserer Tastatur kennen (z. B. $, &, @, etc.) sind verfügbar. Ich entscheide mich wieder einmal für meinen Spitznamen und bestätige mit "ok" .
Schon geht es los!
Wir hören den kleinen Luke reden:
"An dich, ... in tiefer Freundschaft...
Was wir damals in jenem Dorf sahen,
wurde zu einem Geheimnis,
das wir vor allen anderen ein Leben lang bewahrten,
denn was damals geschah..."
... und schon kommen Professor Layton und Luke in ihrem kleinen, roten Auto angedüst - mitten durch die Pampa. Luke versteht nicht so ganz, warum die beiden helfen sollen, einen Erbschaftsstreit zu lösen. Der Professor entgegnet ihm, dass es sich hierbei sicherlich nicht um einen gewöhnlichen Erbschaftsstreit handelt, sondern um eine aufregende Aufgabe, die seine Neugier geweckt hat. Baron Augustus Reinhold ist vor zwei Monaten gestorben. Bei der Testamentseröffnung stieß man auf ein Geheimnis. Der Schatz der Familie Reinhold, welchen Herr Baron der "Goldene Apfel" nennt, ist im Dorf versteckt. Wer ihn findet, soll den gesamten Nachlass des Barons erhalten. Kurz darauf begann eine große Suche nach dem Apfel, aber niemand fand ihn. Niemand weiß bis heute, worum es sich bei dem goldenen Apfel handelt - ist es ein Edelstein oder ein Kunstwerk? Oder etwas ganz anderes? Die Baronin Dahlia hat Professor Layton gebeten, sich um diesen Fall zu kümmern.
Noch bevor sie zu dem Dorf kommen, gibt es das erste Rätsel zu lösen. Welches der Dörfer auf der Karte in Lukes Hand ist denn nun eigentlich Saint Mystere? Die erste Frage des Spiels lautet: "Mein Dorf liegt an einer Straße, die zu keinem anderen Dorf führt. Ich freue mich darauf, Sie dort zu empfangen." . Die Aufgabenstellung für den Spieler: "Kreise mit dem Touchpen das richtige Dorf ein und tippe dann auf "Bestätigen"."
Dieses Rätsel ist noch sehr leicht, nur die Frage ordentlich lesen, ein bißchen gucken und schon hat man das richtige Dorf gefunden. Für die sofortige richtige Lösung erhält man 10 Pikarat - Pikarat ist übrigens die Währung in diesem Spiel. Die für diese erste Frage erhaltenen 10 Pikarat kommen gleich auf das Konto.
Hat man Probleme, die Lösung zu einem Rätsel zu finden, gibt es immer die Möglichkeit sich Hinweise zu holen - drei Stück sind es an der Zahl. Die Hinweise muss man sich aber verdienen, indem man im Dorf Hinweismünzen sucht. Je mehr Hinweismünzen man findet und nicht nutzt umso besser, denn die Fragen werden im Laufe des Spiels immer schwerer.
Vor dem Dorf angekommen, der erste Schrecken für Professor Layton und Luke. Das Dorf sieht wirklich ungewöhnlich aus mit diesem riesigen Turm in der Mitte. Nun gilt es ins Dorf hinein zu kommen. Dies geht aber auch nur mit einem Rätsel, denn Frankos Zugbrücke - der einzige Zugang zum Dorf - ist kaputt und er kann sie nur mit einer Handkurbel bewegen. Löst man sein Rätsel, kommt man ins Dorf. Dieses Rätsel gehört zu den optischen Rätseln des Spiels - hier geht es darum, ganz genau zu prüfen, in welchen Schacht die Kurbel passt. Unter Stöhnen und Ächzen kurbelt Franko die Brücke herab und Professor Layton und Luke können das Dorf betreten.
So geht es nun während des ganzen Spiels weiter. Alle Leute, die man auf der Straße trifft, belohnen einen nur mit Informationen, wenn man ihre Rätsel richtig löst. Insgesamt gibt es übrigens über 130 Rätsel in Saint Mystère zu entdecken und zu lösen. Hin und wieder werden auch kleine Filme eingespielt - meistens dann, wenn etwas wirklich wichtiges passiert - und man hört Professor Layton, Luke und die anderen Darsteller sprechen.
HILFEN
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Zwei kleine Hilfen gibt es bei diesem Spiel, um sich im Dorf und der Geschichte auszukennen:
Das Schuh - Symbol
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Drückt man auf das Schuh - Symbol unten rechts, sieht man verschiedene Pfeile. Sie zeigen einem, in welche Richtung man sich im Moment bewegen kann - rechts, links, hoch, runter, in Gebäude, etc. . Möchte man einen Ort verlassen, klickt man also auf den Schuh.
Professor Laytons Koffer
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Oben rechts befindet sich Professor Laytons Koffer. Klickt man auf ihn, kommt man in ein Menü mit den unterschiedlichsten Informationen. Man sieht wie viele Rätsel man bereits gelöst hat, wie viele Pikarat man bisher verdient hat und wie viele Rätsel man bisher entdeckt hat (denn nicht alle Rätsel, die man entdeckt, muss man unbedingt gleich lösen, um im Spiel weiter zu kommen). Außerdem kann man einsehen wie viele Hinweismünzen man bisher gefunden hat, wie lange man bereits spielt und wo man sich gerade befindet. All diese Informationen findet man auf dem oberen der beiden Bildschirme.
Der untere Bildschirm (der, auf dem man sich auch mit dem Touchpen bewegt) kann man ins "Tagebuch" einsehen. Hier werden alle möglichen Informationen gesammelt - der Reihenfolge nach. Unter "Geheimnisse" kann man in diese einsehen. Das erste Geheimnis ist der "Goldene Apfel" - niemand weiß, was er ist und wo er versteckt wurde. Im Laufe des Spiels kommen noch weitere neun Geheimnisse dazu. Außerdem gibt es einen "Rätselindex" - bereits hier kann man in alle bereits entdeckten Rätsel Einblick erhalten. Natürlich kann man sein Spiel auch "Speichern" - drei Speicherplätze stehen dafür zur Verfügung.
Im Laufe des Spiels erhält man immer wieder "Bauteile" für einen Hund. Was es damit auf sich hat, erfahren die Spieler, die sich bis zum Ende der Geschichte vorkämpfen. Auch diese Bauteile kann man im Koffe des Professors einsehen. Am Ende des Spiels erfährt man sogar, wofür man die ganzen Einzelteile gesammelt hat...
Professor Layton und Luke halten sich ja etwas länger in Saint - Mystère auf, daher müssen sie auch irgendwo übernachten. Die "Pension" scheint da genau das Richtige zu sein. Leider müssen die Beiden ihre Zimmer hier selbst einrichten. Für einige gelöste Rätsel erhalten sie wichtiges Zubehör, wie z. B. Betten, Stühle und sonstiges Mobiliar. Hier geht es darum, sich zu entscheiden, ob nun z. B. der Hutständer besser für Professor Layton oder für Luke geeignet ist. Aber macht diese ganze Sammlerei denn auch am Ende des Spiels Sinn? ;-)
Bei vielen Rätseln bekommt man auch die Einzelteile eines Gemäldes geschenkt. Zusammengefügt ergeben sie ein Bild, welches aus 20 Teilen besteht. Leider fehlen mir hier noch drei Teile, so dass ich noch nicht weiß, ob die ganze Sammlerei einen Sinn hatte.
Und sonst?
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Ist man im Dorf unterwegs, zeigt der untere Bildschirm immer den jeweiligen Standort an - der obere Bildschirm zeigt einen Überblick über das Dorf. So sieht man, in welche Richtung man sich bewegen muss, um z. B. zur Villa Reinhold zu kommen.
DIE RÄTSEL
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Bei den Rätseln geht es kunterbunt zu. Es gibt Rätsel, bei denen man einfach nur gaaanz genau hinsehen muss, um zur richtigen Lösung zu kommen. Außerdem gibt es mathematische Rätsel und Wiegerätsel, man muss Nagelbrettfiguren erstellen. Am meisten Spaß gemacht haben mir die Schieberätsel, aber auch die Rätsel mit den Gefäßen waren toll. Eines davon lautet z. B. : "Du hast ein 16 - Liter - Gefäß voll Wasser, ein leeres Neun - Liter - Gefäß und ein ebenfalls leeres Sieben - Liter - Gefäß. Die Gefäße haben keine Messskala. Kannst du das Wasser so auf das große und das mittlere Gefäß verteilen, dass beide genau acht Liter Wasser enthalten?" Und schon geht die Verteilerei los - mal dahin kippen, dann wieder ins größere Glas ... bis man schließlich die Lösung geschafft hat :-) .
Viele der Rätsel hat man schon einmal irgendwo gehört - nur leider habe ich mir deren Lösung nicht gemerkt *lach* , weil sie teils richtig schwer sind und nicht mit einem Schritt lösbar. Ein Teil der Rätsel ist bereits mehrere Jahrhunderte bzw. sogar Jahrtausende alt und man kann nur staunen, wie lange sich solche kniffligen Fragen am Leben erhalten.
TECHNISCHE DETAILS
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Besonders toll finde ich bei diesem Spiel die Bedienung. Hier hat man sich wirklich die größte Mühe gegeben, alles bedienerfreundlich zu gestalten. Man wird nicht überhäuft von Informationen, alles wird einem so zugetragen, dass man gut damit umgehen kann, ohne dass es einem zuviel wird. Die Erklärungen, welche man während des Spielens erhält, sind auch absolut leicht verständlich - da gibt es gar keine Probleme.
Die Grafik ist auf der Nintendo DSi einfach nur optimal. Klar - sitzt man in der direkten Sonne, blendet das Bild und man kann nicht alles wirklich gut erkennen. Aber unter normalen Bedingungen habe ich abends viele Stunden spielen können, ohne schnell Probleme mit den Augen bekommen zu haben.
Der Sound ist soweit ok. Die Musik dudelt so vor sich hin, leise Melodien (die man bei Gefallen natürlich auch laut stellen kann), die einem nicht auf den Senkel gehen - selbst beim Rätsel lösen und der dazugehörigen Konzentration kann man es mit der Musik aushalten. Schade finde ich hier nur, dass man die gesprochenen Sätze von Professor Layton und Luke nicht ins Deutsche übersetzt hat, sondern dass diese auf Englisch reden. Anfangs fand ich diese Tatsache etwas irritierend und war sogar etwas enttäuscht, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran, dann eben alles zu lesen, wenn man mal etwas nicht versteht. Als gelernte Fremdsprachenkorrespondentin kann ich mich aber nicht direkt daran stören, weil ich das Gesprochene ja normalerweise verstehe.
ALTERSANGABE
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Dieses Spiel wurde ohne Altersbeschränkung freigegeben. Sinn macht es meiner Meinung nach aber erst ab ca. 12 Jahren. Ein bestimmtes Grundwissen sollte man schon haben, um die vielen Rätsel lösen zu können. Die optischen Rätsel können sicher auch etwas jüngere Kinder unter 12 Jahren lösen, denn hier geht es ja wirklich nur darum, gut aufzupassen. Aber die meisten anderen Rätsel fordern schon ein gewisses Maß an Wissen.
PREIS
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Bei www.amazon.de habe ich für dieses Spiel 36,97 Euro bezahlt. Ein Haufen Geld, der sich für uns richtig gelohnt hat, gezahlt zu werden.
FAZIT
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"Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf" macht Spaß - da gibt es keine Frage. Das Spiel beinhaltet so viele verschiedene Abläufe - mal läuft man durch das Dorf, redet mit den Einwohnern, sucht nach Gegenständen, mal rätselt man und kommt schnell zur Lösung, mal zerbricht es einem fast den Kopf - es wird einem einfach nicht langweilig in diesem Dorf mit seinen vielen Aktionen. Auch außerhalb der eigentlichen Geschichte kann man viel erleben, wie z. B. das zusammenfügen der einzelnen Gemäldeteile, etc. . Sollte man also mal keine Lust haben weiter zu rätseln oder kommt man einfach nicht weiter - kann man zur Abwechslung einfach mal etwas anderes um das Spiel herum ausprobieren. Das macht Spaß und so muss das sein!
Ich habe hier nichts gefunden, bei dem ich sagen würde: "nee, geht gar nicht!" Das Spiel hat mich durchgehend wach gehalten und interessiert - daher vergebe ich gerne 5 Sterne! Nun lasse ich erst einmal einige Zeit vergehen, dann beginne ich sicherlich noch einmal von vorne, auch wenn ich nun schon die Lösung um den goldenen Apfel kenne - aber den Rätseln möchte ich schon gerne noch einmal widmen :-)
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Harte Nuss zu knacken
ein Testbericht von CyberQueeny2010-07-12 15:09:09vom 12.07.2010Empfehlung: ja
===Einleitung===
Nachdem ich bei meinem Sohn den zweiten Teil von Professor Layton gespielt habe, wollte ich den ersten Teil ebenfalls spielen und habe ihn mir sogleich gekauft.
===Preis===
Das Spiel habe ich für 19,90€ bei unserem Gamestop gebraucht gekauft. Im Internet findet man es sicherlich günstiger, aber ich wollte es eben gleich spielen.
===Hersteller===
Nintendo of Europe GmbH, Nintendo Center, 63760 Grossostheim
Internetseite: www.nintendo.de
Emailadresse: info@nintendo.de
===Alter===
Empfehlung: 0 Jahre. Kann ich definitiv nicht nachvollziehen. Dazu aber später mehr.
===Start===
Startet man das Spiel, kommt man ins Menü. Dort kann man ein neues Spiel starten, später einen alten Spielstand laden oder sich das Bonusmaterial ansehen.
Hier kann man sich Rätsel herunterladen. Unter dem Rätselindex alle Rätsel erneut lösen. Laytons Aufgaben beinhalten extrem schwere Rätsel und sind für uns Erwachsene schon echt schwer. Streng geheim verbirgt Bonusinformationen zu Figuren, Bildergalerie und Soundtracks.
===Geschichte===
Die Spieler schlüpfen in die Rollen des verschrobenen Professors Layton und seines jungen Gehilfen Luke – und geraten so mitten hinein in eine immer mysteriösere Geschichte. Ihre Mission: Sie sollen den verschwundenen Goldenen Apfel finden, den ein reicher Baron seinen Erben hinterlassen hat. Doch dazu müssen sie erst jede Menge mysteriöser Ereignisse aufklären, Spuren verfolgen und knifflige Fragen beantworten.
===Steuerung===
Das Spiel wird mit dem Stift und mit den Tasten gespielt. Wobei ich den Stift bevorzuge. Möchte man den Ort wechseln, drückt man unten auf den Schuh. Nun werden alle Orte angezeigt, die man aktiv Verwenden oder wo man hingehen kann. Oben in der Kiste befindet sich das Menü.
===Rätsel===
In dem Spiel warten mehr als 130 Rätsel auf den Spieler. Jedes Rätsel hat einen anderen Schwierigkeitsgrad. Je nach Grad gibt es mehr Punkte, die man später in Bonusmaterial eintauschen kann. Bei einigen Rätseln bekommt man noch Gegenstände, wenn man sie löst. Gibt man eine falsche Antwort ein, dann werden Punkte abgezogen. Möchte man dies vermeiden, gibt es Hinweismünzen, die im gesamten Spiel versteckt sind. Jedes Rätsel hat drei Hinweise, die man kaufen kann. Sofern genügend Münzen vorhanden sind. Es gibt auch eine Notizseite, wo man sich Notizen zum Rätsel machen kann. Die Rätsel sind in verschiedene Bereiche unterteilt. Logik, Mathe, Physik, Spaß, Konzentration und vieles mehr.
Rätsel müssen gefunden werden, in dem Personen oder Orte angeklickt werden. Verpasst man ein Rätsel, gibt es eine alte Frau, die ein Hexenhaus mit sich führt. Dort werden alle unentdeckten Rätsel nach einer gewissen Zeit aufgeführt und können von da aus erneut gespielt werden.
===Koffer===
Im Koffer befinden sich drei Minispiele, auf die ich nun eingehen möchte.Man kann hier aber auch speichern, findet eine Übersicht aller gelöster Rätsel, kann nachsehen welche der zehn Geheimnisse man schon entdeckt hat oder nachsehen was der Professor in sein Tagebuch geschrieben hat.
GEMÄLDE
Man erhält für Rätsellösungen Puzzleteile, die man zu einem Gemälde zusammen setzen muss. Dabei muss man drehen und probieren, bis man den Anfang findet.
PENSION
In diesem Minispiel gilt es zwei Zimmer zu verschönern. Luke und Layton haben jeweils ein unmöbiliertes Zimmer in einer Pension gemietet. Für gelöste Rätsel bekommt man Möbel, die in einem der beiden Zimmer besser wirken. Das muss
man nun herausfinden, ob Luke oder Layton es lieber hätten.
BAUTEILE
Hier erhält man Bauteile, die später einen Roboterhund ergeben. Um sie zu bekommen, muss man Rätsel im Spielverlauf lösen. Klickt man die Teile an, so setzen sie sich von selbst an den richtigen Platz. Selber suchen, hätte ich besser gefunden.
===Grafik==
Die Grafik empfand ich als wirklich schön. Es ist im Comic-Stil und ist farbenfroh gehalten, sodass es Kindern gefallen dürfte. Jeder Charakter ist auf seine Art und Weise etwas besonderes und teilweise sehr skuril. Die Videos sind liebevoll animiert, leider stellenweise noch etwas pixxelig, aber das ist beim DS normal.
===Sound===
Bei vielen Spielen ist der Sound einfach nervig, so das sich meist auf lautlos stelle. Doch hier wird man von verschiedenen netten Melodien begleitet, sodass man das Spiel sogar ab und an auf laut stellen kann. Die Stimmen der Figuren sind auf die Charaktere abgestimmt und passen sehr gut. Ebenfalls ist die Sprachausgabe ist hier leider auf englisch. Hat man aber die Sprachausgabe an, kann man so seine Sprachkenntnisse verbessern.
===Meine Meinung===
Ich liebe Knobelspiele und habe mich daher sehr auf dieses Spiel gefreut. Klick, Klick, Klick und das kommt sehr häufig vor. Beschreiben tue ich mit diesen Worten die Dialoge, die ich nach dem Lesen wegklicken musste. Wiederholungen, kaum neue Informationen und teilweise sehr langweilig und langatmig. Da hab ich an einigen Stellen schon die Lust verloren. Diese habe ich in Kauf genommen, da es einfach sehr viele Rätsel gibt. Außerdem war mir dies schon vom zweiten Teil bekannt. Im Hauptspiel gibt es 130 Rätsel, danach hatte ich das Spiel gelöst. Es gibt aber auch noch versteckte Rätsel. Ebenfalls gibt es viele Rätsel, die man erhält, wenn man sich online verbindet, was ich aber nicht mache. Gespielt habe ich das Spiel in 16 Stunden. Würde man wirklich alles komplett lesen, ja ich habe ab und an einfach nur geklickt, und jedes Rätsel versuchen zu finden, wäre man sicherlich bei 20 Stunden.
Die Rätsel sind wirklich faszinierend. Wenn man bedenkt, dass das Spiel für Kinder ab 0 Jahren geeignet ist, war ich doch überrascht, wie schwer die Rätsel teilweise sind. Ich bin echt fit, wenn es um solche Knobelaufgaben geht, aber oft genug hab ich meinen Mann gebeten mir zu helfen und selbst zusammen brauchten wir bei manchen Aufgaben 10-20 Minuten. Trotz Hilfe. Manche Aufgaben waren sogar so schwer, dass wir die Lösung googlen mussten oder mit den Schwiegereltern und meinem Schwager fast eine halbe Stunde geknobelt haben. Okay, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber gerade Rätsel ab Stärke 40 Punkte, waren manchmal doch arg schwer. Ich glaube nicht, dass mein Stiefsohn die Hälfte hätte lösen können. Er ist sieben und noch gar nicht so ein Logikverständis. Ich denke mal, dass hier eher Kinder ab 10 Jahren oder sogar eher ab 12 Jahren das Spiel spielen sollten. Sonst könnte es schnell frustrierend werden.
Die Minispiele sind sehr schön gestaltet und bieten eine kleine Abwechslung zu den normalen Aufgaben, die auf den Spieler warten. Wie oben erwähnt, empfand ich es als schade, dass ich den Hund nicht selbst zusammen basteln konnte, wie im zweiten Teil. Dort konnte man die Kamera selbst zusammenbauen. Das Gemäldepuzzle war wirklich schön und sobald man den Anfang gefunden hatte, sehr schnell zu lösen. Bei der Pension fand ich schade, dass man die Zimmer zwar einrichten durfte, aber nur was die Gegenstände angeht. Ich hätte mir gewünscht, nicht nur das Zimmer, sondern auch den Stellplatz selbst wählen zu dürfen.
Die Hinweismünzen sind meist sehr versteckt und ich hab sicherlich nicht alle gefunden. Am Anfang waren die Rätsel noch so einfach, dass ich keine benötigt habe, aber mit der Zeit waren sie oft aufgebraucht. Das lag einfach daran, dass ich nicht an jedem Ort welche gefunden habe. In der Regel gibt es pro Ort 2-3 Münzen, aber ich hab meist nur ein oder zwei gefunden.
Empfehlen kann ich das Spiel jedem Kind und Erwachsenen, welches den ersten Teil mochte und Rätsel liebt. Auch wenn es harte Nüsse gibt, sind die Rätsel sehr gelungen und ich hab mich über jede Herausforderung gefreut. Nachdem ich angefangen hatte, konnte ich kaum aufhören und habe jeden Tag etwas weiter.
===Fazit===
Wegen der teilweise schweren Rätsel, selbst für Erwachsene, der englischen Sprachausgabe und den langen Texten, gibt es für den ersten Teil lediglich vier Sterne. Der zweite Teil hat mir mehr Spaß gemacht, einfach weil zumindest die Minispiele mehr Spaß bereitet haben.
ein Testbericht von BulmaZ2010-02-26 09:15:44vom 26.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Rätselspaß...Nachteile/Kritik: nichts
Lange Zeit habe ich Handheldkonsolen ja als ausschließlich für Kinder belächelt. Außerdem konnte ich mir nie einen sonderlich großen Spielspaß auf derartigen Briefmarkenbildschirmen vorstellen. Irgendwann allerdings hatte ich dann doch die Idee, mir eine solche Konsole zu kaufen. Immerhin sollten ja auch meine Webmiles nicht schlecht werden und so investierte ich einige davon, um mir einen Nintendo DS zu kaufen. Als ich mich dann näher mit dem Spieleangebot beschäftigte, sah ich, dass es einige verheißungsvolle Titel für das kleine aufklappbare Teil gibt. Das Debüt auf meiner Neuerrungenschaft sollte ein Spiel
machen, das mir in der Vergangenheit stets durch ausnehmend positive Rezensionen auffiel:
Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf
… Bezugsquelle & Preis …
Gekauft habe ich das Spiel bei www.buecher.de. Dort habe ich 34,99 € bezahlt. Inzwischen kostet es 43,99 €.
… Eckdaten …
Titel: Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf
Plattform: Nintendo DS
Hersteller: Level 5
Wi – Fi – fähig
Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
USK: ab 0 Jahren freigegeben
… Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf …
Professor Layton und sein kleiner Begleiter Luke werden ins Dorf Saint – Mystére gerufen, um sich dort um die Erbschaft der Familie Reinhold zu kümmern, indem sie den mysteriösen goldenen Apfel finden. Im Anwesen der Familie angekommen, können sich die zwei Rätselgenies allerdings noch nicht um die eigentliche Aufgabe kümmern, denn sie müssen zuerst die entlaufene Katze des Familienoberhauptes finden. Für den Professor und Luke kein Problem. Als sie mit der Katze ins Anwesen zurückkehren erwartet sie jedoch eine Tragödie: Jemand hat ein Mitglied der Familie Reinhold ermordet. Fortan stehen alle unter Mordverdacht. Professor Layton und Luke beschließen, den Fall aufzuklären…
… Graphik …
In Sachen Graphik hatte ich, um ehrlich zu sein, so gut wie nichts Besonderes erwartet. Auch die Screenshots, die man im beigelegten Booklet sehen kann, änderten nichts an dieser Annahme. Dass die Macher des Spieles sich allerdings ordentlich ins Zeug gelegt haben, um das Spiel optisch hochwertig und ansprechend zu präsentieren, wird schon während der ersten Minuten klar.
Das gesamte Spiel in einem niedlichen und liebevoll gestalteten Zeichentrickfilmstil gestaltet. Heißt, auf dem unteren Display des Nintendo DS sieht man die Figuren und das Dorf in gemaltem Stil. Zwar ist aufgrund der Größe des Displays nicht sonderlich viel Platz für ausufernde Details, dennoch dürfte man sich an dem, was man sieht, erfreuen. Die Umsetzung des Stils erinnert schwer an die guten alten japanischen Animés. Heißt, die Figuren und die Hintergründe sind zwar recht einfach gehalten, versprühen aber dennoch auch aufgrund der warmen Farben einen netten Charme, dem man wohl direkt erlegen sein dürfte.
Wie bereits erwähnt, sind die Farben in stets hellen und warmen Nuancen gehalten. Die Figuren sind klar und deutlich gezeichnet, sodass man keinerlei störende Pixel sieht, sondern tatsächlich den Eindruck hat, einen Zeichentrickfilm anzuschauen. So zumindest ist es während der einzelnen Sequenzen des Spiels, während man sich durch das Dorf bewegt oder während verschiedener Gespräche. Auf dem oberen Bildschirm des Nintendo DS sieht man zumeist atmosphärisch passende Bilder, die allerdings eher die Qualität eines mit Computer bearbeiteten Fotos haben.
Die Rätsel, denen man sich im Verlauf des Spiels stellen muss, werden stets auf dem unteren Bildschirm präsentiert; die Beschreibungen dazu auf dem Oberen. Die Rätsel sind nur manchmal im Comicstil gehalten. Zumeist sind es einfach kleine Bilder, die auch genauso gut aus einem Schulbuch stammen könnten. Sie bilden einen optischen Kontrast zum eigentlichen Stil des Spiels, passen aber dennoch sehr gut. Auch sind sie stets so detailliert gemacht, dass man alles genau überblicken kann und so nie in die Verlegenheit kommt, ein Rätsel nicht lösen zu können, weil man irgendetwas nur verschwommen oder gar nicht erkennen kann.
… Musik/ Sprachausgabe …
Die Musik ist ebenso liebevoll gewählt wie die Graphik.
Während des gesamten Spiels wird man stets beschallt, was aber allerdings niemals nervt. Denn die musikalische Untermalung ist sehr stilvoll und passend zur Atmosphäre gewählt. Zumeist hat sie einen leicht mysteriösen Hauch mit einem eleganten Einschlag. Es handelt sich also nicht um wahlloses Gedudel. Man kann deutlich erkennen, dass die Hersteller sich mit der musikalischen Untermalung mindestens genauso viel Mühe gegeben haben wie mit der optischen Präsentation. Dabei wurde sogar auf ein wenig Abwechslung geachtet. So ist die Hintergrundmusik während des Lösens eines Rätsels nicht dieselbe wie die, die man vernimmt, während man sich beispielsweise durch das Dorf bewegt oder mit anderen Leuten spricht.
Erstaunt hat mich außerdem noch die hervorragende Sprachausgabe des Spiels. Einige Gespräche sind also tatsächlich auch in gesprochen zu hören. Gut gefallen hat mir dabei der piekfeine und elegant klingende britische Akzent, der besonders zum Professor hervorragend passt. Die Stimmen sind bei allen Figuren sehr passend gewählt. Kein Sprecher wirkt besonders kindisch, was man ja angesichts der USK vielleicht vermuten dürfte. Qualitativ wäre noch anzumerken, dass die Sprachausgabe sehr klar und deutlich ist, sodass man die deutschen Untertitel nicht braucht, so man denn der englischen Sprache mächtig ist.
… Gameplay …
Auf das Gameplay darf man als Nintendo DS – Jungfrau natürlich besonders gespannt sein. Vermutlich erwartet man im Vorfeld gar nicht, dass es dann tatsächlich so leicht sein würde – denn das ist es. Die Tasten, die der DS hat, kann man zunächst mal getrost vergessen. Es läuft wirklich alles nur mit bzw. über den Touchpen. Die Verwendung des [in meinem Fall] schwarzen Stiftes ist kinderleicht. Man benötigt ihn in „Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf“ hauptsächlich zum Lösen der Rätsel. Dabei setzt man ihn je nach Rätsel immer etwas anders ein. In einem Rätsel muss man Gegenstände hin und her bewegen, in einem anderen Rätsel lediglich eine Lösungszahl ins entsprechende Feld schreiben. All dies wird zwar meist beim ersten Mal noch kurz erklärt, erschließt sich einem aber dennoch auch von allein. Das Handling des Touchpens ist hier also sehr simpel und bereitet keine Probleme.
Genauso gut, wie die Hersteller das Lösen der Rätsel umgesetzt haben, haben sie es aber auch mit der Fortbewegung im Dorf bzw. innerhalb von Häusern getan. Man klickt mit dem Touchpen lediglich unten rechts in der Ecke einen Schuh an und schon wird einem anhand von gelben Pfeilen gezeigt, in welche Richtungen man gehen kann. Folglich werden nun die Pfeile angeklickt. Man bewegt also die zwei Figuren Layton und Luke quasi nicht selbst, sondern nur indirekt mittels der Pfeile. „Laufen“ sieht man sie über ein kleines Icon dann auf dem oberen Bildschirm des DS, sodass man stets weiß, wo genau man sich beispielsweise innerhalb des Dorfes befindet. Klingt vielleicht ohne optisches Beispiel zunächst sehr langweilig und vielleicht sogar leicht rückschrittig, ist es aber gar nicht.
Während man durch das Dorf Saint – Mystére reist, stößt man an jeder Ecke, in jedem Winkel und bei jedem Bewohner auf unzählige Rätsel. Tatsächlich sind es mehr als 100. Es lohnt sich also, mit dem Touchpen wirklich alles und jeden anzuklicken, um auch keine Rätsel zu übersehen. Neben Rätseln findet man auch überall versteckte Hinweismünzen. Die sind für das Lösen der Rätsel unerlässlich. Denn einige der hier gestellten Rätsel haben es wirklich in sich und entpuppen sich als wahre Kopfnüsse, bei denen man einfach nicht weiterkommt. Nun kommen die Hinweismünzen ins Spiel. Von denen kann man sich pro Rätsel maximal drei Hinweise für die Lösung der Rätsel kaufen. Da man allerdings nicht unendlich viele solcher Münzen findet, sollte man sparsam mit ihnen umgehen. Die Idee mit den Hinweisen ist klasse, denn so geben vielleicht auch jüngere Spieler nicht direkt auf. Dass man die Hinweise nicht für umsonst bekommt, erachte ich ebenso als gelungen, denn dann wäre man viel zu schnell verleitet, sich doch helfen zu lassen. Andererseits ist mir aber auch schon aufgefallen, dass es bei manchen Rätseln einfach keinen Sinn macht, Hinweismünzen zu verbraten. Denn die Hinweise bringen einen partout nicht weiter. Bei welchen Rätseln dies so ist, merkt man schon sehr früh. Dann gibt es doch den Fall, dass die Hinweise nicht sonderlich gut gemacht sind. So ist der erste Hinweis manchmal genau das, was sich bis dahin auch schon gedacht hat und letztlich keine Hilfe. Zumeist jedoch erfüllen die Hinweise ihre Aufgabe. Wenn man dann doch mal eine falsche Lösung eingibt, ist dies aber auch kein Beinbruch. Man kann die Rätsel stets wiederholen. Allerdings wird die Menge der Punkte, die man als Belohnung bekommt, mit jedem Versuch geringer.
Neben den unzähligen kleinen Rätseln gibt es im Spiel noch mehrere große Rätsel, die sich erst im weiteren Verlauf der Story knacken lassen. So findet man immer mal wieder mysteriöse Hinweise wie beispielsweise in merkwürdiges Foto, das man im Anwesen der Reinhold entdeckt, das aber komischerweise trotz aller Ähnlichkeit nicht die Baronin zeigt. Dies ist nur ein Beispiel von so einigen. Hinzu kommen noch drei Rätsel, für die man nach und nach verschiedene Teile findet. So z.B. ein Gemälde, das man im Verlauf des Spiels zusammen puzzeln kann, nachdem man immer mehr Teile findet. Auch die Pensionszimmer der beiden Hauptfiguren kann man einrichten. Das Handling hier gestaltet sich genauso leicht und fast schon intuitiv wie bei den üblichen kürzeren Rätseln, die man im Dorf findet.
… Fazit …
Bei Büchern macht es mich ja meistens eher skeptisch, wenn ein Werk von aller Welt über den grünen Klee gelobt wird. Beim vorliegenden Spiel allerdings war es Ansporn genug, mich von ein paar Webmiles zu trennen und mir eben das Spiel sowie die Konsole zu kaufen. Schon nachdem ich die erste halbe Stunde gespielt hatte, war ich vollkommen hin und weg und hatte keine Zweifel mehr.
„Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf“ ist einfach klasse und genau das Richtige für all diejenigen, die schon immer gerne auf alle erdenkliche Weise gerätselt, geknobelt oder sich sonst wie die Zähne an diversen Rätseln ausgebissen haben. Mit diesem Spiel für den Nintendo DS erlebt man ein fast unerschöpfliches Potpourri an verschiedenen Rätseln. Seien es nun reine Logikspielchen, Rätsel, bei denen es eine Falle gibt oder gar mathematisch angehauchte Knobeleien. Es macht einfach irre Spaß, sich all den Rätseln zu stellen.
Gut gefallen hat mir im Verlauf des Spiels, dass man trotz der vielen Knobelei nicht die Haupthandlung aus den Augen verliert. Denn auch, wenn ganz offensichtlich ist, dass dieses Spiel nicht von einem spannenden Plot leben soll, haben sich die Macher große Mühe gegeben, der Story Leben einzuhauchen und sie interessant zu gestalten. So ist man auch stets angehalten, in der Hauptstory weiter zu machen.
Die Umsetzung des von den Machern erdachten Konzepts geht hier sowohl rein optisch als auch spielspaßtechnisch vollkommen auf. Aus diesem Grunde kann ich „Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf“ auch nur wärmstens all denen empfehlen, die beim zocken auch gerne mal ihr Gehirn anstrengen. Fünf Sterne also und eine dicke Empfehlung.
...
ein Testbericht von Paukenfrosch2009-10-14 17:36:21vom 14.10.2009Empfehlung: ja
Vorteile: viele knifflige Rätsel; geheimnisvolle Story; schöne Grafik etc .
...Nachteile/Kritik:
habe leider nicht alle Rätsel gefunden; Preis
Zu meinem jüngst erworbenen Nintendo DS bedurte es natürlich auch eines Spieles. Es war gar nicht so einfach, sich durch das riesige Spieleangebot zu wühlen. Doch ein Spiel weckte mein besonderes Interesse:
„Professor Layton und das Geheimnisvolle Dorf“ ist ein One-Player-Game für den Nintendo DS und seine Nachfolger. Mit einigem Zubehör kann man auch Online-Funktionen nutzen, sich zum Beispiel zusätzliche Rätsel herunterladen.
Zu kaufen gibt es dieses Spiel für ca. 35 bis 40 Euro in verschiedenen Internet-Shops oder Geschäften. Ich habe es gebraucht
bei eBay ersteigert und habe 31 Euro inkl. Porto bezahlen müssen.
Laut USK gibt es keine Alterseinschränkung, allerdings kann man das Spiel nicht spielen, wenn man nicht lesen kann. Mathematisch sollte man auch schon einiges gelernt haben. Ich würde das Spiel für Kinder ab 12 Jahren empfehlen, nach oben hin aber keine Altersgrenze festlegen.
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Rückseitige Cover-Information zum Spiel
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In dem geheimnisvollen Dorf Saint-Mystere gehören Rätsel und Denkaufgaben zum Alltag. Als der letzte Wille eines reichen Barons auf einen verborgenen Schatz hindeutet, liegt es an dem begnadeten Rätselgenie Professor Layton, Licht in das Mysterium zu bringen!
Setze dein ganzes Knobeltalent ein und folge allen Fährten, um das Rätsel um Saint-Mystere zu lösen…
Kunstvolle Zeichentricksequenzen, herrliche Musik und charmante Charaktere erwecken Saint-Mystere zum Leben!
Enthülle die Geheimnisse des Dorfes und löse fesselnde Denkaufgaben. Lade dir zusätzlich jede Woche neue Rätsel über die Nintendo WFC herunter!
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Story (mit meinen Worten)
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Profess or Layton und sein Assistent Luke werden nach Saint-Mystere gerufen. Dort verstarb kürzlich ein reicher Baron, der in seinem Testament einen „Goldenen Apfel“ erwähnt, der der Schlüssel zu seinem Erbe sein soll. Doch niemand weiß, was es mit diesem Apfel auf sich hat.
Layton und Luke streifen nun durch das Dorf, sprechen mit seinen Bewohnern, erkunden Verstecke und lösen ihnen gestellte Rätsel, um an Informationen zu kommen, die bei der Suche nach dem Goldenen Apfel hilfreich sind.
Immer wieder stoßen sie dabei auf weitere Geheimnisse, die es zu lüften gilt und sie erhalten Teilaufträge.Werden die Beiden dem Geheimnis des Goldenen Apfels auf die Spur kommen? Ganz sicher, aber nur mit DEINER Hilfe…
Eine kleine Filmsequenz leitet den Spieler direkt ins Geschehen ein. Gemeinsam mit Layton und Luke begibt man sich in das geheimnisvolle Dorf, begibt sich zur Villa des Barons und erhält die ersten Aufträge. Man steckt also schneller im Spiel, als man denkt. Wer seine Umgebung per Klick genau erkundet, findet auch schnell die ersten Rätsel.
RÄTSEL
Mehr als 130 Rätsel soll es in diesem Spiel geben. Man muß nicht alle gefunden und gelöst zu haben, um das Geheimnis des Goldenen Apfels zu lüften. Ich hatte beim ersten Spiel zum Beispiel nur 110 Rätsel gefunden, von denen ich 106 lösen konnte. Ich durchsuchte das Dorf erneut, sprach mit jedem Bewohner, doch ich fand leider keine Rätsel mehr. Schade eigentlich, hier hätte man doch sicherlich eine Möglichkeit einbauen können, um in den Genuß aller Rätsel zu kommen.
Die Rätsel selbst fand ich durchweg toll. Einige sind relativ einfach, andere hingegen sind echte Kopfnüsse. Es gibt Streichholzknobeleien, aber auch Denkaufgaben, die einen Schachspieler begeistern werden. Unheimlich viele Logikrätsel und mathematische Kniffeleien sorgen ebenfalls für Spaß.
Es gibt zum Beispiel Aufgaben wie diese:
Ein Mädchen und ein Junge sitzen an einem Tisch. Der Junge sagt: Gibst du mir von deinem Alter 2 Jahre ab, dann bin ich doppelt so alt wie du. Das Mädchen sagt: Gibst du mir von deinem Alter drei Jahre ab, dann bin ich dreimal so alt wie du. Wie alt sind die Kinder?
Oder man soll 3 Wölfe und drei Küken per Floß von einem Flußufer an das andere befördern. Es muß immer ein Tier auf dem Floß sein, es dürfen aber höchsten zwei mitfahren. Außerdem ist darauf zu achten, daß der Wolf nie in der Überzahl ist, da sonst das oder die Küken verspeist werden würden.
Es gibt aber auch sehr viele Aufgaben, die sich mit Geometrie befassen, Die fand ich besonders toll, da ich Formenberechnungen in der Schule schon sehr gern gemacht habe. Andere Aufgaben hingegen löste ich manchmal erst nach mehreren Anläufen und wie ich oben schon erkennen ließ, waren vier Rätsel für mich ein unlösbares Hindernis.
Insgesamt sind die Rätsel dennoch alle sehr abwechslungsreich und von den Schwierigkeitsstufen her sehr unterschiedlich. Einige Suchbilder ließ ich mir spaßenshalber von meiner 6jährigen Tochter lösen, die natürlich auch mal mit Mutti miträtseln wollte.
PERSONEN
Es gibt recht viele Dorfbewohner, die alle einen bestimmten Charakter haben. Von nett und freundlich bis wütend und grummelig ist alles dabei. Es lohnt sich dennoch immer, sie anzusprechen, denn sie haben so manches Rätsel oder gar wichtige Informationen parat. Manchmal gibt es als Belohnung ein Gemäldestück oder ein Bauteil, aber auch hin und wieder ein Stück, mit dem sich Layton und Luke ihre Pensionszimmer einrichten können. Manche Personen verschwinden wieder, hat man mit ihnen gesprochen, andere bleiben und haben eventuell neue Rätsel und Informationen zu bieten. Mehrere Streifzüge durchs Dorf sind also nötig.
ORTE
Je nachgelöstem Rätselstand gibt es immer wieder neue Räumlichkeiten und Orte, die man betreten kann. Hilfreich, um diese zu finden, sind hierbei auch Informationen, die man aus Gesprächen mit den Dorfbewohnern erhält. Man sollte also auch die Dialoge stets gut lesen.
Die Darstellung der Orte finde ich sehr gelungen. Ob es nun das Dorf selbst ist oder aber die Innenräume – sie sind alle irgendwie mittelalterlich romantisch gezeichnet. Man kann aber auch in die Kanalisation des Dorfes steigen und auch, den leider verwahrlosten, Vergnügungspark besuchen. Am geheimnisvollsten erscheint einem aber der bizarr gebaute Turm des Dorfes, den es zum Ende der Geschichte hin zu erklimmen gilt.
MÜNZEN & HINWEISE
Immer wieder findet man versteckte Münzen. Diese benötigt man, wenn man Hinweise zu einzelnen Rätseln braucht. Da so manches Rätsel wirklich eines oder mehrere Hinweise bedarf, sind sie sehr nützlich, sollten aber dennoch sparsam eingesetzt werden, da sie nur begrenzt vorhanden sind.
PUNKTE
Für die gelösten Rätsel gibt es Punkte. Sie sind unterschiedlich hoch, je nach Schwierigkeitsgrad des Rätsels. Die Punkte sinken aber auch, wenn man mehrere Anläufe für die Lösung benötigt.
Welchen Nutzen die Punkte letztendlich haben, weiß ich nicht. Vielleicht dienen sie ja nur zur Selbstkontrolle. Man kann sie ja vergleichen, wenn man das Spiel mehrmals spielt. Eine Auswirkung auf das Spiel scheinen sie aber nicht zu haben, glaube ich.
GRAFIK & SOUND
Gut gefallen hat mir die Grafik des Spiels. Klare Bilder, angenehme Farben und ein schöner Zeichenstil, so wie man es von japanischen Zeichentrickfilmen gewohnt ist. Auch die einzelnen Filmsequenzen, die immer mal wieder eingespielt werden, sind sehr schön gemacht. Schade nur, daß hierbei das Gesprochene auf Englisch ist und nur mit deutschem Untertitel versehen ist. Sonstige Dialoge, die man „nur“ lesen kann, sind ja auf Deutsch, bei den Filmchen jedoch muß man leider auch lesen.
Angenehme Musik untermalt die gesamte Story. Mal ein Ping, wenn man eine Münze findet, dann knarrende Türen, aber auch Donner sorgen für die Untermalung der jeweiligen Stimmung. Das ist ganz niedlich gemacht, aber durchaus ausbaufähig.
BEDIENUNG
Das Spiel ist sehr leicht zu bedienen. Man benötigt nur den Touch-Pen, um in eine bestimmte Richtung zu gehen oder mit den Dorfbewohnern zu sprechen. Man kann auch stets in „Professor Laytons Koffer“ blicken. Hier sind die aktuellen Spielstände verzeichnet, man kann also nachsehen, wie viel Rätsel man gefunden und gelöst, wie viel Punkte man bereits gesammelt und auch, wie viel Hinweismünzen man gefunden hat. Ebenso kann man hier das Mobilar in der Pension verwalten, einen Hund aus gefundenen Bauteilen und auch ein Gemälde aus seinen Einzelteilen wieder zusammensetzen.
SPEICHERN
Es gibt besondere Etappen im Spiel, bei denen man direkt zum Speichern des Spielstandes aufgefordert wird. Man kann aber auch selbst nach jedem gelösten Rätsel den Spielstand speichern. Schaltet man das Gerät ab und beginnt später erneut, dann gibt es eine kurze Zusammenfassung des bisher Geschehenen und alsbald steigt man wieder ins Spiel ein. Das geht sehr schnell und einfach.
SONSTIGES
Das Spiel verläuft grob linear, was die einzelnen Kapitel betrifft, aber dennoch sind sie in sich verzeigt. Man kann also mehr oder weniger selbst entscheiden, wohin man geht und mit wem man spricht. Einige Türen jedoch lassen sich nur öffnen, wenn man bestimmte Rätsel löst, bei anderen genügt eine bestimmte Anzahl gelöster Rätsel. Somit ist die Suche nach dem Goldenen Apfel letztendlich immer von Erfolg gekrönt, was einen doch motivieren sollte, sich dieses Spiel einmal zur Hand zu nehmen.
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Fazit
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Mich hat „Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf“ gut 14 Stunden unterhalten. Zwar hatte ich nicht alle Rätsel gelöst, aber ich habe den Goldenen Apfel gefunden und „mußte“ dann das Dorf verlassen.
Mir haben sämtliche Knobeleien viel Spaß gemacht, mich aber auch mal wieder dazu gebracht, meine Mathematikkenntnisse hervorzukramen und aufzufrischen. Interesse an logischen Knobeleien und ein wenig detektivisches Gespür sollte man also für dieses Spiel schon mitbringen, damit es einem Freude bereitet.
Das Spiel ist relativ anspruchsvoll, mal mehr, mal weniger, aber nicht unlösbar. Für Kinder ab 12 Jahren ist es also ebenso geeignet, wie auch für Erwachsene, die mal wieder ihr Köpfchen trainieren möchten. Eine Empfehlung kann ich sehr wohl für dieses Spiel geben. Allerdings ziehe ich einen Stern ab, denn der Preis ist recht hoch und schade finde ich eben auch, daß man nicht in den Genuß kommt, alle Rätsel zu lösen.
( Mein Bericht erschien bereits auf Ciao am 11. Oktober 2009 )
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ein Testbericht von Marlene2009-07-13 13:04:48vom 13.07.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Graphik, Rätsel...Nachteile/Kritik: Steuerung
Liebevolle Umsetzung
Viel habe ich gehört, viel darüber gelesen und nun endlich zugeschlagen: Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf. Nun ist es endlich meins! Und es ist herrlich kurzweilig und spannend. Im einzelnen:
Story
Professor Layton und sein Assistent Luke werden von der Baronin nach Saint-Mystere gerufen und eine Erbschaft zu finden: den „goldenen Apfel“. Saint-Mystere ist ein kleines Dorf mit Bewohnern, die extrem gerne Rätsel stellen und Lösungen belohnen. Für kleine Hinweismünzen bekommt man sogar Tipps bei der Lösung. Mit jeder einzelnen Lösung kommt der Professor näher ans Ziel bis er am
Ende das Mysteriöse rund um das Erbe lüftet.
Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.
Graphik
Herrlich liebevoll. Die gezeichneten Charaktere sowie auch das Dorf sind bis in Details entwickelt und gezeichnet. Vom Typ her, hat es mich ein wenig an „Tim und Struppi“-Comics erinnert. Auch die eingespielten kleinen Filmsequenzen sind von höchster Qualität, so dass es riesigen Spaß macht, zuzuschauen.
Steuerung
Ja, hier hätte man ein wenig anders vorgehen können. Man bewegt sich ausschließlich durch den Einsatz des Touchpens durch das Dorf. Man klickt auf kleine Pfeile, die jedoch erst nach einem vorhergehenden Klick auf einen Schuh, erscheinen. Menschen und Dinge lassen einen Dinge erfahren, ebenfalls durch einen Tip mit dem Touchpen. Soweit geht es noch.
Doch die Gespräche zwischen Menschen und dem Professor oder auch mit Luke muss man satzweise abklicken. Zum einen kann jeder in seinem eigenen Lesetempo vorgehen, doch zum anderen ist es ziemlich nervig die Dialoge voranzutreiben. Mit der Zeit findet man ein geschriebenes „Hmpf“ oder „Ha-hu-hu-hu“ nicht mehr einen Klick wert. Dann zieht es sich ein wenig in die Länge.
Auch das Ende der Geschichte, bzw. das daran folgenden Weiterspielen ist ein wenig nervig. Hat man sich nur einmal gegen Ende des Spiel für einen falschen Klick entschieden, muss man 7 Minuten warten bis es weitergeht. Bis dahin klickt man nur Text ab.
Rätsel
Hier ein ganz klares „phantastisch“. Bei den 135 Rätseln ist für jeden etwas dabei. Leicht, schwer, Scherzfragen, Tüfteleien, Mathe – alles für das einschlägige Rätselherz!
Zu jedem Rätsel gibt es jeweils 3 Hinweise, die einen der Lösung ein bisschen näher bringen. Der erste Hinweis ist meist für die Katz, so dass man mindestens zwei, wenn nicht gar drei Hinweise benötigt. Sofern zumindest das eigene Hirn nicht ausreicht.
Einige der Rätsel kommen nicht von den Einwohnern, sondern sind in Fensterläden, Bäumen oder Wandnischen versteckt, also immer schön überall hin klicken.
Für die Lösung erhält man Pikarats, das ist die Währung in Saint-Mystere. Mitunter bekommt man auch „mysteriöse Bauteile“, „Gemäldestücke“ oder auch „Einrichtungsgegenstände“. Je mehr man letzten Endes gesammelt hat, desto mehr Rätsel bekommt man.
An dieser Stelle sei nur kurz etwas zu den „mysteriösen Bauteilen“ erwähnt: Diese Bauteile –man sieht es auch an der Schablone- ergeben einen Hund. Ist dieser komplett zusammengebaut, „erschnüffelt“ er Hinweismünzen und versteckte Rätsel, so dass man also nicht mehr ganz so ziellos über den Bildschirm klickt. Einfach dahin klicken, wo der Hund erscheint und schnüffelt und schon hat man das Versteckte.
Sprachen
Nein, es gibt keine separaten Spracheinstellungen – leider muss ich sagen. Die oben erwähnten, geschriebenen Dialoge erscheinen in Deutsch. Bei den Filmen jedoch und manchmal auch parallel zum geschriebenen ertönt aus dem DS die englische Stimme. Leider gibt es für das gesprochene Wort keine deutsche Version.
Musik
Bei vielen Spielen ist die Musik einfach nervig, so das sich meist auf lautlos stelle. Doch hier wird man von verschiedenen –realistischen- Melodien begleitet. Es reicht von dem französisch angehauchten Akkordeon bis hin zum dramatischen Posaunenshowdown. Wirklich hörenswert.
Bonusmaterial
Wie oben erwähnt, kann man durch das Lösen von Rätseln, weitere Dinge freischalten. Hier möchte ich nicht zuviel verraten, doch ist noch mal richtige Nüsse dabei zu knacken.
Fazit
Alles in allem ist es ein gutes, liebevoll gemachtes, kurzweiliges Spiel. Netto war ich damit 11 Stunden beschäftigt. Einen Suchtfaktor konnte ich hier jedoch nicht feststellen. Einmal spielen reicht völlig, so dass ich jedem empfehle es gebraucht zu kaufen. Der Neupreis von rund 35 Euro ist dann noch ein wenig happig.
Nun also wegen der fehlenden deutschen Sprachversion und der mitunter mühseligen Steuerung einen Stern Abzug. Die Rätsel sowie die Graphik rechtfertigen die verbliebenen vier Sterne.
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ein Testbericht von sony27042009-05-28 00:39:34vom 28.05.2009Empfehlung: ja
Vorteile: spannung...Nachteile/Kritik: zu viel gerede
"Professor Layton und das geheimnissvolle Dorf" Man spielt Professor Layton, einen Archäologen und Hobbydetektiv sowie seinen Assistenten Luke.
Auf Grund eines Erbschaftsstreites wurden die beiden von Lady Dahlia, der Witwe des verstorbenen Barons Reinhold, in das Dorf St. Mystere gerufen. Der Baron hat vor seinem Tod einen goldenen Apfel im Dorf versteckt. Wer ihn findet erbt alles! Wobei genau es sich bei diesem Apfel handelt ist jedoch bisher nicht bekannt. Dies ist das Haupträstel, welches man lösen muss. Doch dann geschieht auch noch ein Mord....
Sehr einfache Steuerug die Personen und
Gegenstände einfach mit dem Touchpen antippen.
Das Spiel startet direkt mit Rätseln. Überall sind Rätsel versteckt ( in gegenständen ) und man kommt auch nur dann weiter wenn man diese löst. Personen die man trifft helfen einen meistens auch nur wenn man für sie ein Rätsel löst.
Im Spielmenü, das man durch ein Koffersymbol erreicht, kann man neben dem Speichern auch noch ein Tagebuch mit Notizen aufrufen, den Rätselindex öffnen und bereits gelöste Rätsel noch einmal durchspielen und die Räume für Professor Layton und Luke selbst einrichten.
Zudem kann man noch 2 zusätzliche Rätsel lösen. Das erste besteht aus einer mysteriösen Maschine die man nach und nach zusammenbauen kann, wenn man sich die Bauteile erspielt hat.
Für Kinder ist dieses Spiel eher nichts denn die Rätsel sind manchmal doch etwas schwer da hat auch so manch Erwachsener seine Schwierigkeiten. Ich selber habe das Spiel immer noch nicht durchgespielt weil immer wieder neue Rätsel auf einen zu kommen. Für alle die gerne knifflige Sachen lösen ist das Spiel ideal. Das Spiel ist eher dafür geeignet in einer ruhigen Umgebung zu spielen denn es verlangt oftmals viel konzentration.
Ich würde das Spiel auf jedenfall weiterempfehlen, denn es wird einem nicht langweilig und man kann immer weiter spielen. Vorsicht Suchtgefahr! Denn wie in so vielen spielen möchte man immer wissen: wie geht es weiter?
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ein Testbericht von kevin19072009-02-20 11:15:47vom 20.02.2009Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...Nachteile/Kritik: siehe Bericht
In meinem letzten Bericht habe ich über den Nintendo DS geschrieben. Nun komme ich zu einem dafür geeigenten Spiel. Der Name des Spiels lautet "Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf".
* * * * Preis * * * *
Das Spiel habe ich für runde 35 Euro ergattert. Ich denke mal es ist noch einiger Maßen billig für ein Spiel. Es gibt auch welche, die wesentlich teurer sind.
* * * * Der Sinn des Spiels, worin liegt der? * * * *
Es geht einfach nur darum, Rätseln zu lösen. Durch eine
kleine Geschichte wird das ganze einwenig aufgepeppt. Diese Geschichte spielt aber keine große Rolle im Hinsicht auf die Rätseln. Ich finde es einfach klasse. Durch diese Rätseln kann man sein Gehirn trainieren und es macht tierisch viel Spaß.
* * * * Um welche Art Rätseln handelt es sich dabei? * * * * *
Es werden keine mathematischen Formeln oder sonst irgendetwas benötigt. Es ist einfach logisches Denken gefragt. Suchen sie entweder ein Monster in verzwickten Bildern oder finden sie einen Weg durch ein "Zahlenlabyrinth".
Jede Menge Variationen solcher Rätseln gibt es. Man kann sich auf viel Arten solcher Rätsel freuen.
* * * * Schwierigkeitsgrad * * * * *
Natürlich gibt es sehr leichte Rätsel, welche mancher schon vielleicht mit einem bloßen Blick erkennt. Dann gibts noch eine Art, welche auf den ersten Blick sehr schwer erscheinen und die sich dann als ganz leicht entpuppen. Als ich denke man wird eine Spaß an diesen Rätseln haben.
* * * * * Wie sieht es mit dem Langzeitspaßfaktor aus? * * * * *
Ich habe jetzt rund die Hälfte der Rätsel gelöst und ich habe noch keine Langeweile entdeckt. Aber ich denke, wenn man mal alle Rätsel gelöst hat, kann es beim zweiten Mal schon nicht mehr soviel Spaß machen, da man die Lösungen ja schon kennt.
* * * * Fazit * * * *
Es handelt sich hierbei um ein klasse Spiel. Persönlich mag ich ja solche Denkaufgaben. Des Weiteren wird es ihr Gehirn danken, es kann ja nie schaden etwas dafür zu tun. Alles in Allem gebe ich dem Spiel trotz des "Langzeitspaßfaktors" 5 von 5 Sterne. Bei solchen Denkspielen ist das nun halt so, hier sehe ich keinen Sinn darin, dafür einen Stern abzuziehen.
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kolibri850, 20.02.2009
Habe auch schon überlegt mir das Spiel zuzulegen, nach Deinem Bericht wird es wohl in nächster Zeit im Einkaufswagen landen, Gruß Michael
frankensteins, 18.04.2009
das ist was für mich, an so was kann ich mich festkleben, ganz liebe Grüße Werner
exvedientgeld, 22.02.2009
sh : freu mich auf gegenlesung
schönen sonntag
ein Testbericht von Into_Dust2009-01-28 22:23:25vom 28.01.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Intelligent und unterhaltsam...Nachteile/Kritik: Keine Wiederspielmöglichkeit
Ein sehr gutes Spiel, mit dem man sehr viele, knifflige Stunden verbringen kann.
Das Spiel
Das Spiel ist im Prinzip eine Sammlung von richtig vielen Rätseln, verpackt in eine sehr nette, aber doch eigentlich unrelevante Hintergrundgeschichte, die man sehr schnell wieder vergisst. Einige Rätsel sind relativ einfach und man hat sie schon beim ersten hinsehen erraten, andere hingegen brauchen doch einiges an Geschick und Verstand um sie zu knacken. Für die, die einem wirklich zu schwer sind kann man dann aber doch (begrenzt) Hilfe beantragen und man bekommt ein paar Tipps.
Für gelöste
Rätsel bekommt man dann als Belohnung kleine Teile oder Bildstücke, die man zusammenbauen oder puzzeln kann. Ein kleines Minigame, sozusagen.
Hat man die Rätsel erst einmal gelöst, können sie jederzeit im Puzzle Index abgerufen werden, so dass man sie Freunden oder Familienmitglieder vorführen kann, oder gegebenenfalls noch einmal versucht.
Das einzige was hier ein Problem sein könnte ist, dass es wohl nicht so oft wieder gespielt werden kann. Irgendwann weiß man halt die Antworten zu den Rätseln und dann ist der Spielspaß weg. Darum auch 1 Punkt Abzug.
Grafik und Musik
Die Grafik des Spieles ist natürlich nicht überragend, aber zumindest sehr liebevoll und detailreich gestaltet, so dass man sich wirklich nicht daran satt sehen kann.
Die Musik ist sehr angenehm. Bei den meisten Spielen stört mich die Musik, aber hier ist sie wirklichs sehr in Ordnung.
Die Steuerung
Es wird vor allem mit dem Stylus gesteuert, was für mich ein wichtiges Kriterium für ein DS Spiel ist. Die Steuerung wird einem gleich Anfangs erklärt, so das es überhaupt kein Problem ist.
Zugegeben, der Preis ist nicht unbedingt der billigste, aber man hat an dem Spiel sicher eine Weile seine Freude. Macht vor allem auch Spaß, wenn man die schwierigeren Rätsel seinen Freunden zum ausprobieren gibt.
Dieser selbst geschrieben Bericht wurde von mir unter selbem Usernamen schon auf einer anderen Seite veröffentlich ...
ein Testbericht von Read_Me2009-01-02 16:31:49vom 02.01.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Suchtgefahr
leicht verständlich
macht Spaß ;)...Nachteile/Kritik: nix
In diesem Spiel schlüpfst du in die Rolle des Professor Layton und seinem jungen Assistenten Luke.
Du musst den rätselhaften Fall lösen, indem du das geheimnisvolle Dorf Saint- Mystére genauer erforschst und die vielen Denkaufgaben löst die dir im Laufe des Abenteuers begegnen.
Der betuchte Baron des Dorfes verstirbt und seine Familie bittet Professor Layton um Hilfe da das Testament des Barons ein Rätsel aufwirft.
Im Dorf begegnen dir zahlreiche Rätsel, sowohl mathematisch, logisch aber manchmal auch einfach eine kleine Fangfrage!
Sollte man ein Rätsel nicht gleich auf Anhieb lösen können so ist
einem die Möglichkeit gegeben es später noch einmal zu probieren.Mit Hilfe eines Rätselindexes kannst du einsehen welche du gelöst hast und welche noch offen sind.Man kann während des Spieles sogenannte Hinweismünzen sammeln, welche sehr hilfreich sein können wenn mal auf dem Schlauch steht oder keine Ahnung hat was die da von einem wollen. Man kann pro Rätsel 3 Hinweise bekommen, dann sollte man auf die Lösung des Rätsels gekommen sein.
Wenn das Rätsel gelöst ist bekommt man "Pikarat", das ist die Werteinheit im Dorf und die Pikarat zeigen den Schwierigkeitsgrad des Rätsels an. es geht von 10 -50 Pikarat.
Man bekommt nach jedem gelösten Rätsel auch eine kleine Er - bzw Aufklärung warum die Lösung so ist wie sie ist.
Man wird quasi nicht im dunkeln stehen gelassen. Je tiefer man in die Handlung eintaucht, desto mehr ungelösten Rätseln wirst du begegnen.Während des Spieles kann man neben Hinweismünzen auch andere Teile sammeln die einem die Dorfbewohner mitgeben, welche später vielleicht nochmal hilfreich sein können.
Kleine Minispiele sind dabei. Man kann jederzeit speichern, kleine Videosequenzen machen das ganze sehr lebendig.
Die reale Spielzeit ist immer einsehbar, sprich man kann nachvollziehen wie lang man schlussendlich gebraucht hat um durchzuspielen oder wie lang man schon gespielt hat.
Die einzelnen Charaktere sind witzig gemacht, ein paar der Herrschaften heißen zum Beispiel Schnurrbert, Beppo, Bouillon……
Also bleibt mir nix anderes zu sagen als euch viel Spaß beim lösen des geheimnissvollen Rätsels zu wünschen!
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