Der seltsame Fall des Benjamin Button Video

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Testberichte Der seltsame Fall des Benjamin Button

 (DVD) Drama
4.0 von 5
Platz 54 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
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Der seltsame Fall des Benjamin Button Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
von 89% aller Autoren empfohlen (8/9).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • die Idee
  • Inszenierung, DarstellerInnen
  • Story, technische Umsetzung
  • Wenn alle so „altern“ würden, wäre es super..!!!
  • Darsteller
Nachteile/Kritik
  • die längen
  • nichts
  • zu kurz.
  • Keine
  • Etwas langatmig, wenig Neues, insgesamt eher oberflächlich
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Tuvok

Filmkritik: Der seltsame Fall des Benjamin Button

ein Testbericht von 2009-03-01 00:18:47 vom 01.03.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: die Idee...
Nachteile/Kritik: die längen
Prolog:

Ungewöhnlicher Film, ungewöhnliche Kritik, keine Ahnung wie ich den Film in Worte fassen soll. Ich war ja schon lange gespannt einen Film zu sehen der fast so viele Nominierungen bekommen hat wie „Titanic“ und „Alles über Eva“ der hat 14 x ne Nominierung damals bekommen und ist Rekordhalter. Und ich muss sagen für viele Oscarnominierungen stehe ich dazu, aber nicht alle, aber egal. Ich freue mich auf einen 166 Minuten langen Film.

Gleich zu Beginn die Preise die der Film bekommen hat:

Den Oscar hat er gewonnen für:

Bestes Szenenbild
Bestes Make-up
Beste visuelle Effekte

Nominiert ist der Film worden für 13 Oscars:

Bester Film
Beste Regie (David Fincher)
Bester Hauptdarsteller (Brad Pitt)
Beste Nebendarstellerin (Taraji P. Henson)
Beste Drehbuchadaption (Eric Roth)
Beste Kamera
Beste Filmmusik
Bester Schnitt
Bestes Kostüm-Design
Beste Tonmischung

Golden Globe Nominierungen:

Bestes Filmdrama
Bester Hauptdarsteller (Brad Pitt)
Beste Regie (David Fincher)
Bestes Drehbuch (Eric Roth)
Beste Filmmusik (Alexandre Desplat)

Jedenfalls ist der Film für 62 Preise nominiert worden und hat außer den 3 Oscars noch 14 weiter Preise gewonnen.

So jetzt kommen wir mal zu Beginn zur Musik, die verschlafe ich oder überhöre sie ständig:

43 Lieder sind auf der Sound Track CD demnächst drauf, so viele waren im Film zu hören, eine Menge Kompositionen und Lieder die man kennt, ist ja fast wie ein Musical, und ja eigenartig, ich habe gar nichts mitbekommen von der Musik. Hier anbei übrigens die Lieder ohne Interpreten das wäre mir zu viel Arbeit, die was in dem Film vor gekommen sind. Es waren eine Menge Lieder. Vielleicht noch wichtig zur Musik zu wissen. Die Musik zum Film wurde vom französischen Komponisten Alexandre Desplat komponiert und mit einem
87-köpfigen Ensemble der Hollywood Studio Symphony aufgenommen. Einige Songs wie beispielsweise Didn’t Leave Nobody But the Baby wurden ebenfalls in dem Film O Brother, Where Art Thou? verwendet. Das Klavierstück, das Benjamin lernt und das am Ende des Films wiederholt wird, ist Bethena: A Concert Waltz von Scott Joplin.

So hier mal die Titel:

1. Postcards
2. Mr. Gateau
3. Meeting Daisy
4. A New Life
5. Love in Murmansk
6. Meeting Again
7. Mr. Button
8. "Little Man" Oti
9. Alone at Night
10. It Was Nice to Have Met You
11. Children's Games
12. Submarine Attack
13. The Hummingbird
14. Sunrise on Lake Pontchartrain
15. Daisy's Ballet Career
16. The Accident
17. Stay Out of My Life
18. Nothing Lasts
19. Some Things You Never Forget
20. Growing Younger
21. Dying Away
22. Love Returns
23. Benjamin and Daisy
24. "My name is Benjamin"
25. We Shall Walk Through the Streets of the City
26. "Some days I feel different"
27. Ostrich Walk
28. "How old are you?"
29. That's How Rhythm Was Born
30. "When was the last time you had a woman?"
31. Freight Train Blues
32. Basin Street Blues
33. "Thanksgiving, 1930" 34. If I Could Be With You (One Hour Tonight)
35. "What's your secret?"
36. Chanson Sur Staline
37. "A date which will live in infamy..."
38. Arabeske for Piano in C Major, Op. 18
39. "Coming home"
40. Out Of Nowhere
41. Dear Old Southland
42. "Defined by opportunities"
43. Skokiaan
44. "Things were becoming different for me..."
45. My Prayer
46. Bethena (A Concert Waltz)


Kommen wir zu den Dingen die über den Film vielleicht interessant sind zu wissen:

Wie man in dem Film bemerkt kommen immer wieder Ereignisse vor die durchaus ganz real sind. Natürlich werden sie dann ein bisschen in die Handlung eingebunden. Im Film gibt es einen Pygmäen der sehr gut rüber kommt, der den Leuten im Altersheim davon erzählt wie er lebte, wie er im Käfig lebte, wie er gegen Affen kämpfen musste, wie seine 1. Frau von Kannibalen gefressen wurde, seine 2. Frau auch gestorben ist und so weiter. Dann gab es den 1. Raketenstart zu sehen, den Hurrikan Katrina der die Haupthandlung mitführt, denn im Film ist alles eine Erzählung, im Hintergrund die Off Stimme meistens von Benjamin, und beginnen tut der Film ja dass er von einer alten Frau erzählt wird, welche sage ich nicht.

Der Film hat eine sehr gute Wirkung, er hat eine gute Message, dieser Film vertritt das Christentum, und Männern die gewalttätig gegenüber anderen Menschen vor allem Frauen sind sollten sich den Film ansehen und auswendig lernen denn Benjamin ist ein Christ ohne das er es weiß, er wird nie laut, er ist nie ein dreckiger besoffener Kretin und er ist einfach ein wunderbarer Mensch. Das ist wie gesagt meine Meinung. Aber zurück zu den Infos.

Wie jeder Film oder fast jeder Film basiert dieser hier auf einer literarischen Vorlage, die der Film natürlich umgeht und ein bisschen anders zeigt, was aber durchaus seine Berechtigung hat und den Film sehr interessant macht. Die Novelle heißt „The Curious Case of Benjamin Button“, und ist von F. Scott Fitzgerald 1922 veröffentlicht worden. Im Roman ist Benjamin groß und im Film ist er klein. Der Roman beginnt in einer anderen Stadt und im Jahr 1860 in Neuengland, die des Films 1918 in New Orleans, und der Hauptteil, der Film ist Liebesgeschichte, der Roman ist eine Lebensgeschichte.

In den 90 er Jahren des vorigen Jahrhunderts sollte bereits Steven Spielberg die Rolle mit Tom Cruise spielen sie wurde aber beiseite gelegt. Es wurden viele Firmen und Geschäfte abgegrast und Bilder durchwütet, damit man ja jedes Stück Gewand und sonstiges Zeugs so richtig wie möglich darstellt und ja kein geschichtlicher Fehler aufkommt. Nach dem Film „Deja Vu“ ist es der 2. Film der rund um den Wirbelsturm Katrina spielt, und das ist eigentlich schade, denn mit der Story können gute Filme gemacht werden.

Dazwischen sollte Ron Howard mit John Travolta den Film machen, Spike Jonze war im Gespräch, und seit 2004 liegt David Fincher das Skript vor. Ach ja, in dem Film kommen statt den 7 Blitzgeschichten nur 6 vor, den 7. sieht man nicht, ein Filmfehler, wer den Film sieht weiß was ich meine. Ach ja und das Segelboot von Benjamin heißt Button up, witzig was. Ach ja das tolle Motorrad, ich bin auch begeisterter Harley Fahrer, habe aber noch keine weil meine Alte mir keine schenkt, ist eine 650cc Triumph T110 und die stammt aus 1956. Alleine die Autos was in dem Film verwendet wurden ja irre. Kein Wunder dass der Film 150 Mille gekostet hat, aber in Amerika nur 125 eingespielt hat. Übrigens im Königreich Bhutan ist der Film verboten.

So jetzt meine Meinung und das ganze drum herum:

Ich sage, dass der Film ein cineastischer Leckerbissen ist, für anspruchsvolle Filmkritiker die meinen schon alles gesehen haben zu müssen. Sicher genau beobachtet ist der Film gar nicht so gut, er zieht sich, meine Arschbacke tut weh, ich habe mich teilweise auf den Schoss meiner Freundin gesetzt, die mich halb erwürgt hat, da ich zu schwer für sie bin, und sie nichts sehen konnte dann tat Ihr der Hintern weh und ich ließ es zu dass sie sich auf meine Schenkel setzt, und der Rest ist nicht jugendfrei. Aber ne Ohrfeige bekam ich. Und das Skript, ja das wäre ein Film für knapp ne Stunde.

Was an dem Film absolut super ist und mir hervorragend gefallen hat, das Make-up, ich verstehe echt nicht wie man aus einer Cate Blanchett die an sich sehr gut aussieht eine so sinnliche junge Frau machen kann die im Alter so um die 35 – 50 einfach nur erotisch ist, und verdammt gut in die Rolle noch dazu passt, eine tolle Frau. Und auch kein Zufall, Julia Ormond, Cate Blanchett, und Tilda Swinton waren schon in Filmen mit Brad Pitt zu sehen.

Streng wiederum betrachtet, ja Brad Pitt ist ein guter Schauspieler aber er hat hier nicht viel zu tun, er ist immer sehr ruhig, er ist immer sehr nett, er hat keine Schauspielerischen Leistungen zu tun, darum verstehe ich den Oscar für die beste männliche Hauptrolle nicht, aber macht nichts. Er sieht nur wenig links und rechts und ja er ist einfach fast immer der selbe, aber er passt hervorragend in die Rolle, dafür eine Cate Blanchett, ja was soll ich über meine Lieblingsdarstellerin noch verlieren, die Frau kann einfach alles und sieht noch verdammt rattenscharf aus.

Teilweise ist der Film etwas anstrengend, denn nach dem Ersten Drittel und der hervorragenden Vorgeschichte, dem sich einfühlen in den Film, den oft auftretenden Puzzlestücken, den Rückblenden dachte ich, der Film ist ungefähr so traurig und anmutend wie mein Lieblings Anmutigkeits Klassiker und Traurigkeitsfilm – „Der Glöckner von Notre Dame“ mit Charles Laughton damals und dann „Der Elefantenmensch“ aber leider vergeht das Leid von Benjamin im Film weil der einfach zu lange ist. Man merkt auch nicht dass die kleine Daisy 6 Jahre jünger ist als Benjamin, man sieht oft keine Unterschiede so richtig, und leider sieht man und hört man nicht zu welcher Zeit sich der Film gerade befindet. Zeiten und Abläufe muss man raten. Entweder man hat eine Freundin neben sich sitzen die aufpasst und sich mit Mathematik gut auskennt oder man zählt die Jahre zusammen oder man sieht sich andere Ereignisse an und kombiniert wie Nick Knatterton. Was man an dem Film gut merkt, der Autor Eric Roth der für den Film „Forrest Gump“ mein absoluter Liebling das Drehbuch geschrieben hat, hat es hier auch geschrieben.

Was mir an dem Film gut gefallen hat, was gut reingepaßt hat, und eine gute Szene war und eine gute Nebengeschichte war als Benjamin in Russland war und auf ELIZABETH ABBOT (Tilda Swinton) trifft, die eine Frau eines Spions war und die beiden hatten ein Techtelmechtel. Es war eine schöne Szene und die möchte ich nicht erzählen weil man sich diese knisternde Spannung selber geben muss im Kino, und ich glaube wenn man vorher nichts getrunken hat, und sich auf den Film einlässt, wenn man weiß dass er lange ist, kann man die ganze Szene genießen, denn Tilda Swinton ist eine verdammt gute Schauspielerin und weiß wie man eine Rolle zum leben bringen kann.

Was der Film wieder gut darstellt, dass wir alle auseinanderdriften und zueinander rasen wie ein Komet zum anderen. Wir sehen uns auf einem Teil des Wegen und gehen unseren eigenen Weg und wenn wir Glück haben dürfen wir uns heiraten lassen, können wir lachen, müssen nicht ums nackte Überleben kämpfen oder darum dass wir das nächste Stück Brot kriegen, wir können uns lieben, Kinder kriegen und einen Job nachgehen. Wenn alles gut geht dürfen wir unseren Glauben ausleben ohne Angst zu haben dafür zu sterben wie Christ sein in Nordkorea, im Iran, oder in China, und wenn wir noch mehr Glück haben dann treffen wir vielleicht so ne super tolle Negerin wie Queenie im Film. Denn immer wenn ich so eine nette Frau sehe, leicht dicklich, nicht so super intelligent, ein super Herz, sich für andere einsetzend denke ich an meinen absoluten Lieblingsfilm „Vom Winde verweht“ und da an Hattie McDaniel, die spielte damals die MAMMY - O'Hara, die Hausdienerin.

Eines fand ich unlogisch. Benjamin wird als Baby geboren und sieht aus wie ein Opa. Und als er stirbt sieht er aus wie ein Baby und hat den Intellekt eines Opas. Müsste er da nicht gleich groß bleiben und Aussehen wie ein Baby? Wieso schrumpft er da? Ist aber egal. Natürlich hat der Film Längen, mir fallen jetzt keine ein, außer das mein Arsch weh tut noch, aber das macht ja nichts, für Brad Pitt mache ich das gerne. Was ich an dem Film schätze, als Benjamin 18 ist und bis er 50 ist, sieht man ihn wie er seine Umwelt realisiert, wie er alles einfach nur wahrnimmt und sich auf alle einlässt, erst dann wird er intelligenter und weiß wie man zu handeln hat und dann nicht einfach alles macht was einem einfällt sondern auch entscheiden muss was man zu tun und zu lassen hat, und das aufs normale Leben übertragen He Leute denkt nach bevor Ihr handelt.

Was ich nicht verstehe, kein Arzt, keiner der Einwohner vom Altersheim keiner der Leute die vorübergehen keiner am Schiff, keiner so richtig im Leben von Benjamin wundert sich, außer Queenie die das ja weiß, dass er mit zunehmender Zeit jünger und agiler wird, und keiner wundert sich so richtig und auch der Arzt der Anfangs das Findelkind untersucht ist nicht stark verwundert, sondern stellt nur Diagnosen also da hätte ich David Fincher schon mehr zugetraut. Fincher der „Fight Club“ gemacht hat, einen Film der mir gar nicht gefallen hat, hat hier meiner Meinung nach was Besseres abgelegt, aber leider passt nicht alles zusammen, dafür ist es ja nur ein Film. Für Popcornbesuche ist der Film nichts, eher ist er anspruchsvoll.

Was ich sehr gut fand, dass die CGI Effekte nicht überhand genommen haben sondern einfach nur ein Zubrot sind für die Handlung des Filmes, und dass die ganze Effekte, es sind nicht so viele, einfach nicht die Handlung überlagern das hätte nicht gepasst. Sie fügen sich gut in die Handlung vom Film ein. Was an dem Film noch so erwähnenswert ist und sehenswert, er ist durchgehende Magie. Z.B. als am Anfang so ne Art Neben Vor Handlung einsetzt und die von einem blinden Uhrmacher erzählt dessen Sohn nach dem 1. Weltkrieg, also am Ende, tot zurück kommt, er baut eine Uhr für den Bahnhof, und er dann die Uhr eröffnet, lauft die rückwärts, und das zum Gedenken der Gefallenen Kriegsopfer. Kann natürlich nicht sein aber egal, und zu dem Zeitpunkt erblickt Benjamin das Licht der Welt, der ein Zeichen setzen soll für alles vergängliche glaube ich, für alles was dahin geht und scheidet und keinen mehr einholt.

Was mir auch gut gefiel: Die Bilder von Claudio Miranda (der war früher Beleuchter) wirken wie aus einem Guss und verleihen dem Film eine durchgehende Wärme, die einem das Gefühl gibt, dass der Film sich selber wirklich ernst nimmt und auch authentisch wirkt. Ich finde dass der Film auch eine gewisse Eindringliche Art von Subtilität hat, die aber nie so rüberkommt dass sie dich ärgert. Der Film will einfach dass sein was er ist, eine pure Magie strömende Liebesbeziehung zwischen 2 Menschen zwischen Mann und Frau, zwischen Mensch und GOTT, zwischen Sein und Nicht sein, zwischen Shakespeare und Tomatensaft, zwischen Vergänglichkeit und Beständigkeit, zwischen den ganzen beschissenen Gegensätzen die das Leben so schwierig machen und leicht machen auch wiederum. Tja unglaublich dass die Original Kurzgeschichte nur 25 Seiten lange ist. Vielleicht noch das zu Ende - Natürlich gibt es die Krankheit, an der Benjamin Button leidet, nicht wirklich. Altern ist ein irreversibler Prozess, auch wenn uns die Kosmetikindustrie gerne das Gegenteil erzählt. Eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren spielt dabei eine Rolle: Die Struktur der Telomere, also der Enden der Chromosomen, die DNA-Reparaturmechanismen, die Ernährung, fehlerhafter Proteinabbau und Proteinaggregation, um nur die gängigsten zu nennen. Es gibt jedoch eine Krankheit, die der von Benjamin Button in so weit ähnelt, dass Kinder bereit wie Greise aussehen, sich geistig jedoch völlig normal entwickeln. Es handelt sich um Progerie, auch Hutchinson-Gilford-Syndrom (HGPS) genannt. Die Krankheit ist äußerst selten, zurzeit leben weltweit rund 50 Kinder mit Progerie.

Dieses Mal nur kurz die Handlung da ich schon genügend erzählt habe oben:

Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger - ein Mann wie du und ich: Auch er kann die Zeit nicht anhalten. In New Orleans werden wir Zeugen seiner Lebensgeschichte, vom Ende des Ersten Weltkriegs 1918 bis ins 21. Jahrhundert … einer Lebensgeschichte, wie sie ungewöhnlicher gar nicht sein könnte: das grandiose Schicksalspanorama eines wahrlich bemerkenswerten Mannes und der Menschen, denen er auf seinem Lebensweg begegnet: Er findet die Liebe und verliert sie wieder, er freut sich des Lebens und trauert um die Toten - vor allem aber lernt er, was wirklich von zeitloser Bedeutung ist.

So und jetzt zum ausnahmsweise Fazit:

Ich sah eine bezaubernde Cate Blanchett, eine herrliche Maske, viel Zauber und Romantik, viel Energie, gute Worte und schöne Geschichten, ich sah eine herrliche Queenie, eine ungewöhnliche Geschichte und finde dass ist der richtig gute Film sich zu versöhnen.

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Kommentare
biker09
biker09, 01.03.2009
hab leider kein bh mehr! interessanter bericht! liebe bikergrüße
rainbow90
rainbow90, 01.03.2009
Interessant berichtet. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag.
templerthomas
templerthomas, 01.03.2009
nicht ganz deiner Meinung aber ein guter Bericht, lg
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Langwierige Überraschung

ein Testbericht von 2010-06-09 07:10:10 vom 09.06.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Cate Blanchett, Hommage an Zeit und das Altern, Lebensbejahung, Bildersprache, langatmig...
Nachteile/Kritik: langatmig, Kennenlernen von Elizabeth Abbott
Zur Liste meiner Lieblingsregisseure schreibe ich ganz klar den Namen David Fincher hinzu.

Warum?
Nun, weil dieser ehemalige Regisseur von Musikvideos mit einer geringen Anzahl von Filmen bereits jetzt schon Filmgeschichte geschrieben hat mit seinem geschickten Gespür für gute Stories, die man in eindrucksvolle und kontrastreiche Bilder verpackt, vermischt mit den bestplatzierten Kamerafahrten und –positionen ever.
Zwei Beispiele für seinen Bilderperfektionismus sind die beiden Filmklassiker Se7en (Sieben) und Fight Club. Letztere wurde leider von der Bevölkerung falsch verstanden, sah man ihn leider lediglich als Verherrlichung von Gewalt und nackten Männerkörpern an, dabei hat dieser Film einer sehr sozialkritische Botschaft.

Mit dem Film Se7en (Sieben), sein damals erst zweites Machwerk, erlangte er sogar das Recht auf seinen eigenen sogenannten „Final Cut“. Damit sei gemeint, dass er seinen eigenen Filmen mit dem Ende versehen darf, dass er haben möchte, und nicht das jeweilige Studio. Das ist auch gut so, denn das genommene Ende von Se7en (Sieben) ist zwar traurig, aber passt besser rein als das gewünschte Happy End der Studiobosse.
Dass Fincher ein eigener Regisseur mit eigenständigen und fast nicht kopierbaren Visionen ist, beweist schon sein Erstling Alien Teil 3 (spielt auf einer Gefängnisinsel), der sich heute immer noch sehr deutlich von der beliebten Reihe abhebt.

Dass er ein Virtuose dafür ist, Geschichten, welche an sich schon Verwirrung stiften, mit verwirrenden Bildern zu präsentieren, bewies er mit dem Thriller The Game. Bis zum Schluss glaubt man, dass dies alles nur ein krankes Spiel von irgendwelchen Typen sei, und erst als sich die Schlusspointe offenbart, steht man in der Mitte genauso ahnungslos und überraschend da, wie der Hauptcharakter Michael Douglas.
Mit den nur oben erwähnten wenigen Filmen schaffte es Filmemacher David Fincher, zu dem Geschichtenerzähler Nummer eins zu werden, und da er zudem auch ein Spezialist ist für etwas schwer verfilmbare Stoffe und dafür, unglaubwürdige Geschichten glaubhaft darzustellen, war es eigentlich von Beginn an klar, dass nur er eine Story, wie die von Benjamin Button verfilmen kann.

In dem Film „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ geht es um den titelgebenden Mann, der ungewöhnlich geboren wird und rückwärts altert. Das heißt, dass er zwar wie ein ganz normaler Mensch die Jahre von, Hausnummer, 1 bis 100 durchgeht, allerdings seine äußere, menschliche Hülle die eines alten Mannes gleicht. Und mit rückwärts altern ist gemeint, dass Benjamin Button, von außen betrachtet, bereits als neugeborener Säugling so aussieht, als wäre er so um die 90 Jahre alt, und mit der Zeit immer jünger wird.
Er durchlebt bei einer Pflegemutter die ganz normalen Wege der Erfahrungssammlung wie ein normaler heranwachsender Mensch, nur ist sein Leben faszinierend zu beobachten, da er eben Dinge wie Sex, Alkoholräusche, erster Job usw. als aussehender Greis kennen lernt, obwohl er in Wirklichkeit erst, keine Ahnung, 15 bis 18 Jahre alt ist.

Meiner Meinung nach ist dieser Film mit seinen aufgerundeten 160 Minuten zu lang, doch dies muss sein, denn dieses ruhige Meisterwerk würdigt den Themen „Alter(n)“ und „Zeit“. Also ich bin selber etwas verwundert und gleichzeitig beeindruckt darüber, dass mein Manko Langatmigkeit eigentlich wieder als positiv anzusehen ist, denn wäre er wesentlich kürzer in seiner Lauflänge, wäre auch Benjamins Leben schneller vorbei, und das geht aber nicht. Da Benjamins Lebenserfahrungen wunderschön bebildert wurden, kann man sich seiner Faszination nicht entziehen, es ist daher auf einmal logisch, dass der Film genau richtig gewählt wurde mit 160 Filmminuten, da er das komplette Leben eines einzelnen Menschen in Szene setzt und ein Menschenleben darf nicht so schnell enden.
Als ich den Film startete mir anzusehen, war ich zu Beginn schon gelangweilt, da er mir persönlich zu langwierig erschien, erst nach einer Stunde Laufzeit präsentierte dieses auf Leinwand, und später auf DVD, gebannte Meisterwerk seine Begründung für das Auseinanderdehnen von Geschichte und gezeigten Ereignissen.

Es gibt hier eine Szene, die zeigt, wie wichtig die Zeit mit ihren Minuten und sogar Sekunden doch ist. In dieser erwähnten Szenerie wurde Daisy, perfekt und wundervoll verträumt dargestellt von Cate Blanchett, leider von einem Auto angefahren. Interessant ist bei diesem Verkehrsunfall aber der Faktor Zeit, und zwar, die vielen Verspätungen von gut fünf oder sechs Menschen, bevor das Taxi mit ihr kollidierte und das dies alles hätte verhindert werden können, wenn eine Frau nicht ihrem Mantel vergessen hat, ein Mann nicht fünf Minuten zu spät aufgestanden wäre usw. Einfach genial!
Der seltsame Fall des Benjamin Button huldigt aber auch der Liebe, ganz besonders der lang vergangenen Zeit, bis sie zu einer wahren und unzerstörbaren wird. Herrlich.

Einen Lebensabschnitt von Benjamin hätte man meiner Meinung nach weglassen können, und zwar den, in dem er Elizabeth Abbott, in prachtvoller Ruhe verkörpert von Schauspielerin Tilda Swinton, kennen und auch kurz lieben lernt. Hätte meiner Meinung nach auch der Schere zum Opfer fallen können.
Dem Regisseur David Fincher ist mit diesem Film hier ein echtes Meisterwerk gelungen und ging mit 3 Oscars einfach leer aus. Die Bildersprache ist wie immer prunkvoll und sehr kontrastreich und der Erzählstil ist, im Vergleich zu seinen früheren Filmen, sehr ruhig und lässt sich sehr viel Zeit, um den Figuren enorm viel Freiraum zu geben und ihren Charakter komplett zu entfalten. Mit dem Einsatz von den besten Künstlern im Bereich der visuellen Effekte wurde aus Benjamin Button auch eine Art Kunstwerk geschaffen, denn der alt geborene Säugling sieht doch so aus, wie in seinen späteren Alterungs- bzw. Verjüngerungsstadien, als ob er aus dem echten Leben entsprungen wäre. Der Einsatz von Computern ist, dank der grenzenlosen Hingabe für Bilder und fürs Detail, schnell in Vergessenheit geraten und man badet während des Ansehens in dieser träumerischen Kulisse.

Brad Pitt, der hier den titelgebenden Lebens-Ja-Sager verkörpert, hat zwar, meiner Meinung nach, keine Glanzleistung in seiner Mimik, aber dadurch, dass Benjamin verkehrt und ahnungslos und die ganze Zeit über nachdenklich in unsere Welt hineingeboren wurde, passt sein desinteressiertes Schau dieses Mal perfekt zu seiner Figur.
Ein großes Lob bei den Schauspielern gebührt aber der wunderbaren Cate Blanchett.
Sie spielt Daisy mit einer wahren Hingabe und Verständnis, schafft mit Bravour den Balanceakt zwischen glücklich, nachdenklich und traurig. Eine echte Schauspielerin eben.

Fazit:
Der Film „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ ist ein Beweis dafür, dass ein jeder Mensch sein eigenes Leben ernst nehmen und JA hierzu sagen soll. Eine wundervolle Hommage an das Leben selbst, die Liebe, das Älterwerden und vor allem die Zeit, die, auch wenn es fast alle so glauben, sehr langsam vergeht und immer weiter läuft, auch nach dem Tod.

Must-See-Moment:
Am Ende des Films sieht man eine bereits angestaubte Uhr, die rückwärts läuft. Und trotz des Todes des Hauptcharakters tickt sie immer noch weiter, denn das Leben hört mit dem Tod niemals auf, sondern geht einfach weiter, und bleibt nie stehen.
...
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Kommentare
xSunnyx
xSunnyx, 09.06.2010
SH... Ich wünsche dir einen wunderschönen und traumhaft sonnigen Tag ... viele liebe Grüße von xSunnyx
warismoney
warismoney, 09.06.2010
Hy, toller Bericht. Würde mich über eine Gegenlesung freuen. lG, Domi
austin77
austin77, 09.06.2010
du liest bei mir und ich bei dir, so macht yopi Spaß. Liebe Grüße
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LilithIbi

Gegangen, wie gekommen: mit nichts und allein.

ein Testbericht von 2010-05-28 09:43:31 vom 28.05.2010
Empfehlung: nein
Absolut unvorbereitet darauf, dass mein auserwähltes Abendprogramm über eine Laufzeit von nahezu 3 Stunden (159 Minuten) verfügen würde, zog sich für mich

==Benjamin Button==

noch ein wenig länger dahin, als es für darüber informierte der Fall gewesen sein könnte. Nun, somit war die Überraschung, die der Film an sich bereit hielt, immerhin auf diese Art und Weise gegeben ~ wenn schon die _Handlung wenig davon parat halten sollte.
Obschon es für Leute, die sich hin und wieder nichtmal mit dem DVD-Rückentext aufhalten, durchaus ein ganz besonderes Erlebnis ist, sich auf die Geschehnisse einzulassen, und der Funke auch rasch übersprang... nunja, dazu später mehr.

In den ersten Filmminuten wird der Zuschauer mit einer typischen Sterbeszene im Krankenhaus konfrontiert. Eine ältere Frau, Daisy (Kate Blanchett), bittet ihre Tochter, ihr noch einmal das Tagebuch vorzulesen, welches sie in ihrem Köfferchen aufbewahrte. Es handelt sich hierbei um das Tagebuch des Benjamin Button; und somit lässt sich bereits an dieser Stelle erahnen, in welcher Verbindung die alte Frau mit jenem Mann stand.
Die Person des Benjamin (Brad Pitt) ist von Anfang an eine Besondere ~ der ein oder andere wird wissen, dass es tatsächlich eine Krankheit gibt, in der Kinder bereits „vergreist“ auf die Welt kommen. Jener Film hier treibt diese Idee auf die Spitze: Benjamin wurde geboren, als gerade eine rückwärtslaufende Uhr installiert wurde und wird somit Jahr für Jahr jünger.

Beim Anblick seines Sohnes erschrickt der Vater, Mr. Button, zutiefst und legt den Säugling auf den Stufen des örtlichen Altenheims ab. Die junge Queenie, die selbst keine Kinder bekommen kann, nimmt sich ihm an und zieht ihn groß. Oder eben klein, je nachdem, wie man das jetzt benennen kann.
Im Grunde handelt der Film von nichts anderem als Benjamins Lebensgeschichte, seine damit verbundenen Erfahrungen, die hier auffällig unauffällig vonstatten gehen. Liebe, Tod, Arbeit, Trennung, Krieg, Freundschaften... alles ist für Benjamin irgendwie anders, doch da er es eben nur auf diese Weise kennt, stört es ihn auch nicht... Wohnungskatzensyndrom, sozusagen.

==Die Umsetzung==

fasziniert aufgrund der Thematik und der liebevollen Atmosphäre anfänglich durch und durch. Dadurch, dass die spätere Tochter Daisys jene Ereignisse vorliest, bekommt der Film nochmal einen persönlicheren Charakter, wobei es bemerkenswerterweise nichtmal stört, dass die weibliche Erzählstimme in eine männliche überfließt.
Darüber hinaus ist „Benjamin Button“ gespickt mit allerlei Lebensweisheiten, wie sie nur eben solcherlei farbigen Menschen, die der Film darstellt, in sich vereint haben können. Vieles, was dortig gesagt wird, hüpfte mir direkt ins Herz; Sinnsprüche sind ohnehin meines, und unabstreitbar sind es oft die Farbigen, die wie bei den filmisch gezeigten Umständen, in denen der Kindsvater sein Baby im Fluss ertränken möchte, schlussfolgern, dass die Vergreisung des Säuglings ein Wunder sei ~ „Nur nicht die Art Wunder, die man gerne sieht.“

Allem positiven zum Trotz muss ich jedoch sagen, dass sich der Film regelrecht dahinzieht.
Es ist recht schnell klar, in welche Richtung sich das Ganze entwickeln würde, Überraschungen gibt es so gut wie keine; dank des Filmtitels ist es keine große Offenbarung, dass Mr. Button sich schließlich als Benjamins Vater zu erkennen gibt. Anderes wurde dafür meiner Ansicht nach viel zu sehr unter den Teppich gekehrt. Wer will, findet zig Fragen, die er bezgl. Benjamins Leben stellen könnte. Ging er je zur Schule? Hat ihn mal ein Arzt untersucht? Wie hat er was gelernt? Warum wundern sich eigentlich keinerlei Personen über seine Rückwärtsentwicklung? Und wieso wirkt seine Ziehmutter Queenie eigentlich nicht so, als ob sie altert?

Fakt ist, dass man sich solche Fragen hier, ähnlich wie bei „Das Mädchen aus dem Wasser“, einfach nicht stellen darf, eben weil diese dem Film das mystische nehmen würden, um das es irgendwo geht. Besonderen Tiefsinn bzgl. jener Krankheit selbst darf man also nicht erwarten, sondern sich eher auf eine etwas andere Liebesgeschichte einstellen, der es vereinzelt an Dramatik nicht fehlt.

Wirklich dramatisch jedoch der bereits angesprorchene Umstand, wie wahnsinnig lang sich der Film in die Länge
zieht. Puh, was war der lang. Mag sein, dass ich es ein wenig anders empfunden hätte, wenn ich nicht von der a-typischen 1 ½ Std. Unterhaltung ausgegangen wäre... doch es gibt nichts daran zu rütteln, dass es fast schon nervig war, wie oft eine „oh du meine Güte, die alte Frau ist tot!!!“ Szene suggeriert wurde, die stetig damit umgerissen wurde, das jene dann doch noch mal vor sich hinstöhnte.
Das hab ich dann irgendwann auch gemacht, wenngleich in einem etwas anderen Zusammenhang.
Es nervte einfach.

Vielleicht bin ich generell zu mäkelig, vielleicht war meine gestrige Stimmung einfach „falsch“, doch ich hätte mir eindeutig mehr Spannung erwünscht. Wie gesagt, es ist schnell klar, auf welches Finale die Darbietung hinauslaufen würde; warum ich dann unbedingt mehrfach Ballerina-Szenen ansehen musste, die obendrein mit für mich grauenhafter Jazz-Musik untermalt wurde... uffa. Gut, es mir ist bewusst, dass Daisy ihr Ballett geliebt hat, wie schlimm somit die weitere Entwicklung für sie war... aber trotzdem. Das Thema ein, zweimal anzureißen, hätte gereicht. Das Segelbott war mir auch schnuppe.
Und irgendwann bin ich zwischendurch eingeschlafen.

==Summa summarum==
kann ich vielleicht somit nicht wirklich sagen, ob „Benjamin Button“ dann doch '''den Knaller parat hält''', den ich schlicht und ergreifend verpasst habe. Rund eine halbe Stunde war ich „weg“, und hatte nicht den Eindruck, irgendwas tiefschürfendes oder auch nur ansatzweise wichtiges nicht gesehen zu haben. Der Film endet, wie es zu erwarten war, ein wenig melodramatisch im guten Sinne, anrührend und tatsächlich bezaubernd ~ aber wenn ich Cutter (im beruflichen Sinne, wohlgemerkt) wäre, ich hätte mehr als eine Stunde gekürzt.
Meiner Unterstellung nach wäre der Film ohne die großartige Leistung der beiden – darüber hinaus sehr bekannten und beliebten - Hauptdarsteller ohnehin nur ansatzweise so hochgelobt worden.

Die Darstellungsweise der Thematik soll zauberhaft, rätselhaft und irgendwie wundersam-anrührend sein, wohl ähnlich, wie es bei „Edward mit den Scherenhänden“ der Fall war. Obschon man auch bei diesem Vergleichswerk gewisse Fragen ganz einfach nicht stellen darf oder gar will, geht diese Rechnung hier nicht ganz auf ~ einiges wird für meinen Geschmack zu locker-leicht präsentiert, während das Darstellungs-Gewicht zu intensiv auf Benjamins Zeit auf der See gelegt wurde. Völlig uninteressant ist dieses zwar nicht, doch auch nicht so ausschlaggebend, dass mir auch nur ansatzweise klar ist, was der Macher und damit eigentlich so großartiges auf den Weg geben wollte.
Ergo des Ergos: mein Fall war es nicht wirklich; einmal ansehen reicht absolut. Darüber hinaus habe ich keinerlei Interesse daran, die verpennten Szenen irgendwann einmal nachzuholen ~ und ich denke, das spricht dann tatsächlich mal für sich.
...
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Kommentare
Bunny84
Bunny84, 28.05.2010
SH von mir. Wünsche dir einen schönen Freitag. Freue mich über Gegenlesungen meines neuen Berichtes. LG BUNNY84
Shirty1980
Shirty1980, 28.05.2010
Ein sehr schöner Bericht. Über eine Gegenlesung würde ich mich sehr freuen. Lg Shirty
boby
boby, 28.05.2010
Sehr guter Testbericht, und sehr hilfreich.
Viele Grüße Robert
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Medea78

Wenn alle so „altern“ würden, wäre es super..!!!

ein Testbericht von 2010-05-21 10:28:52 vom 21.05.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Wenn alle so „altern“ würden, wäre es super..!!!...
Nachteile/Kritik: Keine
Hallo liebe Leser und Leserinnen,

die Berichte über Filme und Bücher haben es mir wohl angetan. Ich habe wirklich Spass am Verfassen. Deswegen kommt nun einen weiteren Bericht über einen Film.
Diesen Film habe ich vor einiger Zeit gesehen, ich glaube es war um Weihnachten.
Ich kaufe grundsätzlich weder DVDs noch Blue Rays. Die Gründe sind 2: es nimmt unheimlich viel Platz weg in meiner Wohnung (ich schaue viele Filme) und es ist einfach zu teuer!
Ich bin dafür Stammkundin bei einem Filmverleih in meiner Nähe. Mittlerweile fehlt wenig dass der Besitzer mir seinen Sohn taufen lässt und mich zur Patentante erkort :-)



Die Vorgeschichte
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Der Titel „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ stammt aus dem englischen „The Curious Case of Benjamin Button“. Geschrieben wurde die Geschichte als Novelle, von F. Scott Fitzgerald. Im 2008 wurde das Ganze mit viel Liebe zum Detail, Bravur und Fantasie verfilmt. Man hat einiges geändert an der Geschichte denn es ist eine neue und moderne Version verfilmt worden. Die Geschichte endet in der heutigen Zeit, von der Novelle kann man dies nicht behaupten.

In der Hauptrolle kann man Brad Pitt bewundern der nicht nur einfach zum anbeissen aussieht sondern wirklich einen guten Schauspieler ist. Seine Gesichtsausdrücke sind nicht immer sehr betont, sieht manchmal etwas eingefroren aus (liegt das wohl am Botox?) aber seine Augen können ganze Romane beschreiben und verleihen seiner Interpretation genau das was in jedem richtigen Schauspieler stecken sollte: die Gabe zu vermitteln. Egal ob Wut, Trauer, Liebe, Frust… irgendetwas muss vermittelt werden. Dieser Schauspieler kriegt das hin. Am besten gelingt ihm die Rolle des verprügelten Dackels deswegen ist die Rolle von Benjamin wie für ihn geschaffen.

Die weibliche Darstellerin ist Cate Blanchett. Eine hübsche und doch sehr gute Schauspielerin. Klar, an gewisse Giganten von Hollywood kommt diese Lady nicht ran (ich spreche von den nicht mehr jüngsten aber doch grossartigen Schauspielerinnen aus Hollywood und nicht nur). Sie kann doch Emotionen vermitteln mit ihrer Besatzung auch wenn ihr die Szene von Brad und der Geschichte / Handlung des Filmes selbst, gestohlen wird.


Die Geschichte
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Die ersten Szenen vom Film zeigen eine ältere Dame, die in einem Bett zu Hause liegt, während ihr eine Jüngere zur Seite steht / sitzt. Die Ältere bittet die Jüngere ein Tagebuch zu holen und ihr davon vorzulesen. Da beginnt die eigentliche Geschichte nun richtig.
Die folgenden Szenen zeigen eine Frau welche am gebären und die daran stirbt. Das Bebe sieht wie ein Greis in Miniatur aus.
Der Vater des Kindes, ein gehobener Herr das sieht man von Weitem, nimmt das Kind und schaut es halb angeekelt halb wütig an. Er nimmt das Kind und rennt damit auf die Strasse. Ein paar minutenlang sieht man wie der Herr das Kind quer durch die feiernde Stadt trägt (es war glaube ich Silvesterabend oder ein ähnliches Fest). Vor einem Haus angekommen schaut er sich nochmals um, schaut das Kind um und man merkt dass ihm vieles durch den Kopf geht. Danach legt er das Kind auf die Treppe des Hauses und geht davon. Das Haus, war ein Altersheim.
Kurz darauf wird das Findelkind gefunden und im inneren des Hauses gebracht. Von diesem Zeitpunkt an wohnt es auch dort und ist der Schützling des gesamten Altersheimes.
Das Phänomen um das Kind ist relativ komplex. Denn es ist als Greis zur Welt gekommen und anstatt wie alle Menschen zu altern, desto mehr Jahre er lebt, wird er jedes Jahr vom Aussehen her jünger. Eine umgekehrte Alterung also.
Das hört sich als nichts an aber es ist rein von der psychischen Seite her eine enorme Sache denn alle Mitmenschen sehen das Kind und sehen eine alte Person. Ergo geht man davon aus dass diese Person Lebenserfahrung hat und nicht dass es naiv ist wie ein 3 jähriges Kind.

Benjamin schreibt im Tagebuch, welches nun die junge Frau in den ersten Szenen des Filmes, der älteren Dame im Bett vorliest. Die Geschichte wird komplett aus seiner Sicht beschrieben und erklärt. Ein Kind hat grundsätzlich viel Lebensenergie und ist Wissensbegierig. Benjamin werden die Flügel gestutzt schon von Anfang an. Denn er hat den Kopf, die Seele und das naive Wesen einen Kindes, sein Körper ist aber eine Greisen mit all seinen Gebrechen und den ästhetischen Unschönheiten. Benjamin weiss von Anfang an dass er anders ist als die meisten (oder allen) Menschen. Aber das belastet ihn, glaube ich, gar nicht so fest.

Die anderen Altersheimbewohner verwöhnen Benjamin nach Strich und Faden und sein Leben nimmt einen angenehmen und für schönen Trott an. Die Schwierigkeiten oder besser, Komplikationen, beginnen als Daisy, das Enkelkind einer der Altersheimbewohner, dessen Grossmutter besuchen geht.
Natürlich fühlt sich der nun 5 jährige Benjamin zu einer Gleichaltrigen hingezogen. Nicht im böswilligen Sinn sondern eben zum spielen. Denn er merkt dass er mit den älteren Menschen zwar das Aussehen gemein hat, aber nichts mehr.
Nun wird es eben witzig denn die 2 Kinder treffen sich in der Nacht im Aufenthaltsraum des Altersheims. Nicht alle Altersheimbewohner, vor allem diejenigen die später darin eingezogen sind, wissen um Benjamin komischen Alterungsprozess.
Jetzt stellt euch vor, ein alter Mann, ein Greis trifft sich mit einem kleinen Mädchen in der Nacht und verbringen ein paar Minuten zusammen.. wehe werden diese erwischt denn da schreit alle Welt nach einem Pädophilen und will diesen einfach nur lynchen. Verstehe ich, und ganz ehrlich, ich würde auch nach einem Baseballschläger greifen denn solche kranke Menschen gehören für mich nur in eine Einsame Zelle mit 20 Schwule und niemand der eingreift (Tortur wird auch akzeptiert). Genug, zurück zum Film.

Das ist nur einer der mehr oder weniger witzigen Anekdoten zu Benjamins Leben. Denn auch die ersten Begebenheiten wie die soeben beschrieben, werden vom Regisseur immer mit einer witzigen und selbstironischen Note dargestellt, so dass ein Lächeln auf den Lippen der Zuschauer, sichtbar wird. Finde ich gut denn diese Szenen bringen einem zum Nachdenken aber nicht sofort erst später, wenn der Film vorbei ist. Dann lässt man die einten Pointen nochmals vor dem geistigen Auge passieren und naja ich persönlich werde da nachdenklich.

Im Verlauf der Zeit wird Benjamin immer jünger und eben doch älter. Daisy wird die Oma immer wieder besuchen und das Mädchen beginnt als Ballerina zu studieren. Mittlerweile nimmt Benjamins Vater wieder Kontakt zum Sohn auf. Er traut sich nicht seinem Sohn zu beichten dass er dessen Vater ist, schämt sich wohl ein ganz grosses Stück davor dass er seinen Sohn einfach so im Stich gelassen hat. Gleichzeitig hat er auch Angst die Freundschafts-Beziehung zu seinem Sohn durch die Wahrheit zu verlieren.
Ist etwas feige aber auch verständlich. Der Mann verliert seine geliebte Frau, damals gab es keine (brauchbare) Psychologen welche gute Ratschläge und Unterstützung gaben bei einem solchen Verlust. Man musste es selber bearbeiten ohne Heimpsychologie und grosses Verständnis. Wir sprechen immerhin vom Jahre 1918 in New Orleans. Das war nun mal eine andere Welt.
Also der Mann, verletzt und schockiert über den Verlust der eigenen geliebten Frau, sieht den Sohn und merkt dass irgendetwas nicht stimmt. Angst mit neuen Problemen und ja auch mit einem erneuten Verlust, sich konfrontieren zu müssen bevorzugt er es, das Problem aus der Welt zu schaffen und davon zu rennen. Nicht gerade schön aber irgendwie verständlich. Was hingegen nicht verständlich ist, ist dass er Wochen, Monate später nicht seinen Sohn gesucht hat. Sondern erst JAHRE später, aber immerhin.

Als Benjamin 17 wird und nachdem ihn sein Vater auf indirekte und unbekannte Weise dazu angestiftet hat, beschliesst das Altersheim zu verlassen. Das sichere Zuhause gegen das Unbekannte einzutauschen. Nun sieht er aus wie ein 60 jähriger Mann aber er ist immer noch grün hinter den Ohren wie ein 17 jähriger nur sein kann. Das ist nicht gerade ungefährlich denn wie gesagt, die Welt ausserhalb des Altersheims geht davon aus einen Mann vor sich zu haben und keinen Teenager.
Als ob es dies nicht schon schwer genug wäre, entschliesst sich Benjamin nicht einfach ausserhalb des Altersheims aber in der Nähe seinen Weg zu gehen, nein, er beschliesst gleich zur See zu gehen. Rauer, grober und gefährlicher hätte er es wohl nicht haben können.
Während seiner Zeit als Matrose erlebt er auch hier alles Mögliche und Unvorstellbare. Zudem kommt er dem anderen Geschlecht etwas näher. Es handelt sich dabei um eine vom Jahrgang ältere aber vom Aussehen her jüngere Dame welche verheiratet ist. Nun ist der junge Mann zum ersten Mal verliebt. Benjamin schreibt davon in einer der Briefe die er Daisy schickt und diese entfernt sich von ihm und meldet sich daraufhin nicht mehr. Denn sie empfindet Gefühle für ihn. Ihr seht die ganze Geschichte ist voll von Gefühlen, Verwirrungen und Missverständnisse, wie in einer guten Soap, nur dass es nicht kitschig ist.

Nach langem Reisen, kehrt Benjamin wieder zum Altersheim zurück und trifft einige der alten Genossen wieder. Diese immer älter, er immer jünger. Dabei sieht er eine junge und hübsche Frau und erkennt diese sofort wieder: Daisy. Auch Sie erkennt ihn wieder, und zwischen den beiden entspringt ein Funken.
Sie möchte mit ihm Schlafen und eine Beziehung mit ihm starten, er hingegen ist von ihr sehr angetan und dass er von ihr angezogen ist lässt sich auch nicht abstreiten. Aber nun erkennt Benjamin seine aussergewöhnliche Art zu altern und merkt welche Probleme dieses verursachen kann. Er liebt tief in seinem Inneren Daisy und sieht im vornherein auf welche Probleme die Beziehung zusteuern könnte. Ihm ist bewusst dass beide verletzt werden könnten / werden und möchte dies vermeiden. Deswegen weist er Daisy zurück. Sie beleidigt wie nur eine zurückgewiesene und verletzte Frau sein kann, kehrt wieder nach New York zurück um weiter als Balletttänzerin zu arbeiten. Sie hat sich nun einen Namen gemacht und ist bekannt. Einen bitteren Geschmack im Munde haben dabei beide als diese Entscheidung gefällt wird.

Mittlerweile ist Benjamins Vater einen alten und kranken Mann der weiss dass seine Tage auf Erden gezählt sind. Da er nicht mehr weiter mit dem schlechten Gewissen leben kann, seinen Sohn in der Wiege im Stich gelassen zu haben, gibt er Benjamin alles zu und sagt ihm dass er nicht nur sein Freund ist, sondern eben auch sein Vater. Benjamin reagiert anfangs wütend und dann enttäuscht, wie nicht anders zu erwarten.
Wie bereits am Anfang erwähnt ist der Vater ein relativ reicher Mann, einen Fabrikbesitzer. Nun wird der einzige und alleinige Erbe Benjamin sein. Er kann nach dem Tod von seinem Vater ein unbeschwertes finanzielles Dasein geniessen, was sicher nicht schlecht ist, auch wenn es ihm wichtiger gewesen wäre, einen Vater zu haben als nun viel Geld, wie das so eben ist.
Diese finanzielle Unabhängigkeit gibt ihm die Möglichkeit Daisy zu suchen und Sie in New York zu besuchen. Er hat sich einen Neustart mit ihr gewünscht. Leider wird er enttäuscht nach Hause zurückkehren denn Sie ist nun mit einem Mann zusammen und ist ihn ihm verliebt. Benjamin merkt auf die eigene Haut wie es ist wenn man einen Fehler macht und diesen nicht einfach mit einem Radiergummi wegwischen kann. Es gibt Folgen und Konsequenzen und diese muss er nun tragen.
Er kehrt also nach New Orleans zurück zu seinem Altersheim der schon immer sein Zuhause ist. Die Enttäuschung ist gross und ihm wird bewusst dass es nichts bringt von Situation davon zu rennen um zu vermeiden dass man Verletzt wird. Denn der Schmerz kommt trotzdem. Indirekt hat er den genau gleichen Fehler gemacht, denn sein Vater begangen ist. Und er wird es gleich ein zweites Mal tun, mehr dazu später.

Das Schicksal meint es nicht gut mit unseren beiden Helden. Daisy wird von einem Auto angefahren als Sie in Paris für eine Aufführung ist. Die Verletzungen sind nicht lebensgefährlich aber seine Tanzkarriere ist somit beendet, was Sie in eine tiefe Depression sinken lässt. Benjamin erfährt davon und besucht Sie in Paris. Er ist immer noch reich und kann es sich leisten zu reisen.
Sobald sie ihn sieht, weisst er ihn zurück. Nicht dass Sie sauer oder so auf ihn wäre, Sie ist einfach deprimiert und schämt sich ihrer Situation. Sie will niemandem eine Last sein und schon gar nicht sich auf ihn stützten. Starkes Mädchen, kann ich dazu nur sagen.

Benjamin reist also wieder nach New Orleans zurück und geht seinem Leben weiter. Dies für ein paar Jahre. Eines Tages kommt eine Frau wieder ins Altersheim, eine hübsche Frau um die 40ig. Ihr dürft 3 Mal raten um wen es sich dabei handelt! Genau, die Daisy. Nun hat Sie gelernt mit ihrem Schicksal zu leben und hat sich wieder aufgeraffelt.
Nun sind beide um die 40ig und beide sehen auch so aus. Ich denke das war wohl einer der grössten Barrieren zwischen den Beiden. Diese wurde auf natürliche Weise abgeschafft, auch wenn nur provisorisch. Die 2 Turteltäubchen verlieben sich neu, oder besser Sie lassen die eigene Gefühle zu und leben diese aus. Nun geniessen Sie die verdiente und schöne Zweisamkeit und das Paar-Leben in vollen Zügen. Sie ergänzen sich und da Sie sich schon eine Ewigkeit kenne, ist vieles viel einfacher. Sie kaufen sich ein Haus und leben glücklich für eine relativ lange Zeit. So wie in jedem Liebesfilm oder bei einem Märchen….
Die Probleme beginnen wieder nach einiger Zeit, als Daisy schwanger wird. An und für sich ist das ja kein Problem denn Sie wünscht sich ein Kind und er sich ins geheim ja auch. Nur, was ihm durch den Kopf geht ist wohl klar. Das Kind wächst, er wächst emotional auch und wird älter, aber seinen Körper tut das Gegenteil. Wie kann er ein (guter) Vater sein wenn innert ein paar Jahre sein Kind älter als er selbst aussehen wird? Kann er da eine Bezugs- und Respektperson für sein eigenes Kind noch sein? Die Zweifel sind wohl berechtigt und ich fordere jeden heraus, nicht das gleiche zu denken in einer solchen Situation. Zudem hat Benjamin von Anfang an angst dass das Kind einen ähnlichen oder gar den gleichen Gen-Fehler mit sich tragen wird. Auch diese eine sehr berechtigte Angst. Denn er weiss mit was für Schwierigkeiten er gekämpft hat und noch kämpfen wird. Logisch will er dies seinem Kind nicht antun.
Das Kind wird geboren und das Mädchen entpuppt sich zum Beruhigung der Eltern, als normal und gesund. Benjamin geniesst die Vaterrolle trotz seinen Zweifeln bis das Kind ein paar Jahre alt ist. Dann merkt er dass diese Situation nicht lange anhalten kann.
Was tun? Weitermachen und das Beste dem Kind geben was er hat? Oder dem Kind eine schöne Erinnerung geben und der Mutter die Möglichkeit geben dem Mädchen vieles über seinen Vater zu erzählen? Er liebt die beiden Frauen in seinem Leben: seine Daisy und seine Tochter, aber er weiss dass es so nicht gehen kann, darf. Also tut er das was ihm wohl am Meisten weh tun wird, er geht. Es ist ihm bewusst dass er genau das tut was sein Vater damals getan hat, er lässt sein Kind im Stich. Er weiss aber auch dass es keinen anderen Ausweg gibt. Er gibt seinen Lieben das ganze Geld, kauft sich ein Motorrad und geht auf Weltreise. Hört sich nicht nach Trauer an, aber innerlich zerfrisst ihn das.
Daisy ist untröstlich und lebt nur aus einem Grund weiter: die Tochter. Untröstlich kann man nicht ein Leben lang sein, meine Meinung und anscheinend auch Daisy sieht das nicht anders denn Sie heiratet wieder und lässt das Mädchen von seinem neuen Mann adoptieren.

Als das Mädchen nun ein Teenager ist, kehrt Benjamin nach New Orleans zurück um diese zu sehen und auch um Daisy natürlich zu sehen. Er ist etwas enttäuscht dass der Neue als Vater des Kindes angesehen wird aber er versteht es auch. Nun ist Benjamin zwar ein reifer Mann, sieht aber wie ein knapper 20ig Jähriger aus, ein paar Jahre älter also, als seine eigene Tochter. Da wird ihm bewusst dass seine Entscheidung vor etlichen Jahren nicht falsch war, auch wenn Sie schmerzhaft war.

Benjamin und Daisy leben sich immer noch und die Flamme beginnt wieder zu brennen sobald Sie sich wieder gesehen haben. Sie nun ende 50ig Jahre alt er knappe 20ig. Die beiden verbringen noch eine letzte leidenschaftliche gemeinsame Nacht. Aber nichts ist mehr wie es war. Man verändert sich, eventuell macht man sich auch Vorwürfe und dass der erlittene Schmerz in Wut und Frust ausharten kann, das ist ein menschlicher Zug. Sie trennen sich wieder, aber diesmal sind Sie beide die das wollen.

Einige Jahre vergehen wieder und eines Tages kehrt Benjamin wieder zum Altersheim zurück. Er ist nun vom Äusseren ein Kind aber sein wahres Alter ist es natürlich nicht. Er weiss dass es nicht mehr lange dauern wird bis er zum sabbernden Baby wird und sucht Zuflucht im Altersheim der sein ganzes Leben gekennzeichnet und beeinflusst hat.

Als Benjamin wirklich zum Kleinkind wird, nicht mehr sprechen kann und auch nicht mehr erkennt, zieht Daisy zu ihm ins Altersheim und kümmert sich um ihn, wie Sie es nicht besser hätte tun können. Sie liebt ihn, trotz allem und macht ihm keinen Vorwurf. Denn Sie weiss, er hatte nichts dafür und hätte er eine kleine Möglichkeit gesehen das Leben, sein Leben, ihr Leben anders zu leben, hätte er es getan. Aber es ging nicht. Er stirbt, auf einer ungewöhnlichen Art, als alter Mann gefangen im Körper eines Säuglings. In den Armen von Daisy geschieht es.

Einige Jahre nach Benjamins Tod, ist nun auch Daisy eine alte Dame welche im Sterbensbett liegt. Nun kommen wir wieder am Anfang des Filmes, als eine ältere und gebrechliche Frau in einem Bett liegt, und eine jüngere Frau bittet ein altes Tagebuch aus dem Regal zu nehmen und ihr daraus vorzulesen.
Genau, die ältere Dame ist Daisy und die Jüngere die Tochter von Benjamin. Nun erkennt die junge Frau vieles und ihr kommen Tränen, Tränen der Freude weil ihr richtiger Vater Sie geliebt hat, der Trauer weil Sie ihn nie richtig kennenlernen konnte, obwohl Sie sich daran erinnert einen jungen Mann kennengelernt zu haben als Sie ein Mädchen war, Tränen der Wut weil er das Schicksal im nicht erlaubte ihr einen Vater zu sein, Tränen der Trauer weil nun die geliebte Mutter im Sterben liegt.

Ich bin keine Heulsuse, aber am Schluss habe ich geweint wie ein kleines Kind dass soeben das Geschenk dass es vor 2 Stunden erhalten hat, kaputt gemacht hat.
Es ist eine Fantastische Geschichte, viel Fantasie steckt dahinter. Aber auch mehr, denn man überlegt immer wieder was es bedeuten würde wenn……
Ich bin ein Mensch der sich immer wieder in gewisse Situationen hinein denkt und versucht herauszufinden WIE ich reagieren würde. Das kann einem viele über sich selber zeigen.

Benjamin hatte aller Grund traurig, depressiv, wütig aufs Leben zu sein. Er hätte allen Grund gehabt das Leben zu hassen. Aber wenn man den Film anschaut, wenn man den Gesichtsausdruck des grandiosen Brad sieht, dann sieht man einen traurigen Blick das schon, aber immer ein Lächeln auf den Lippen von Benjamin gezeichnet. Wenn es kein Lächeln ist, dann Neugierde, Spannung. Diese Person will lernen, will sehen, will verstehen er ist durstig nach dem Leben selbst auch wenn ihm das Leben einen grausamen Streich gespielt hat. Er hat sich während dem GANZEN Streifen nicht ein einziges Mal beschwert dass er auf verkehrte Art altert. Hat nicht einmal ein Wort gesagt, wie schwer seine Situation sein. Benjamin hat sein Schicksal so genommen wie es kam. Er hat sich von Anfang an damit abgefunden. Jeder andere Teenager hätte Depressionen gehabt, hätte allen möglichen Blödsinn angestellt an seiner Stelle. Er nicht. Er war vernünftig, ruhig, friedlich, freundlich und locker.
Stellt euch vor, ein Teenager mit dem Aussehen eines jungen Mannes. Wow da kann man schön Mist anstellen denn man wird von den Mitmenschen ernst genommen. Nicht Benjamin. Ich denke dass seine älteren Genossen im Altersheim einen grossen Einfluss auf seinen Charakter ausgeübt haben.

Trotzdem will der Film etwas vermitteln was nicht wirklich versteckt aber auch nicht so offensichtlich deklariert wird. Jeder Mensch erlebt Schicksalsschläge. Die Einten früher die Anderen später. Die Einten schlimmere die Anderen weniger schlimme. Aber wir alle erleben diese.
Mann kann auf verschiedene Arten auf ein Schicksalsschlag reagieren: so wie Daisy es getan hat: in sich selber kehren, die ganze Welt ausschliessen, depressiv sein und sich damit weitere verbauen (ja Sie hat das getan damals!)
Oder so wie Benjamin: gelassen, locker, nachdenklich ja aber immer versuchen das Beste daraus zu machen. Nicht das erlittene Schicksal als Entschuldigung oder Grund benutzen um neues zu vermasseln, als Ausrede benutzen.
Dies hat mich an der Geschichte wirklich beeindruckt. Er hat sich nicht EINMAL beschwert! Ich hab mit ihm gefühlt. Ich war mit ihm traurig und ich sagte immer wieder während der Streifen lief „was für ein Scheissleben, mein Gott das muss ja schlimm sein, als Kind, als Erwachsener, was hat man da für Aussichten auf die Zukunft?!“ Ich als Zuschauerin dieses Filmes habe mich für IHN beschwert! Krank.. ernüchternd…!

Dieser Film kann als Ansporn für eine monatelange Philosophierunde geben.

Respekt dem Schriftsteller der Novelle, dem Regisseur und auch Big Pitt, denn er hat seine Arbeit verdammt gut getan. Er hat alles vermittelt was ein Schauspieler vermitteln kann.

Dieser Film ist als Kinofilm an die grosse Masse gebracht worden. Für mich ist das ein Film der Zuhause, alleine, gesehen werden muss. Denn nur so kann man darüber sprechen, philosophieren, nachdenken, wirken lassen. Das ist nicht ein Film den man sieht beim Popcorn essen, nach dem Wort ENDE auf dem Bildschirm aufsteht und darüber spricht wie wohl das Wetter am nächsten Tag sein wird.

Diese Geschichte ist einzigartig auf seine Art. Habe noch nie etwas auch nur annähernd ähnlich gesehen in meinem Leben. Das Buch habe ich nicht gelesen deswegen kann ich darüber nicht berichten aber der Film, ist einfach Hammer. Ich kann es nur empfehlen.


Das steht im Internet
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Benjamin Buttons geistige Entwicklung und Körpergröße bei seiner Geburt im Jahre 1918 in New Orleans, entsprechen der eines Babys, ansonsten weist er jedoch alle körperlichen Merkmale eines Greises auf (körperliche Gebrechen, Alterssichtigkeit usw.). Im Laufe seines Lebens wird Benjamin Buttons Körper immer jünger.
Nachdem Benjamins Mutter bei der Geburt gestorben ist, legt der vom Anblick seines Sohnes entsetzte Vater, ein reicher Fabrikant, das Kind an der Schwelle eines Altenpflegeheims ab. Die Betreiberin nimmt das Findelkind auf, und es wächst als ihr Pflegekind im Heim auf. Dort lernt Benjamin als Kind die fünf Jahre junge Daisy – die Enkelin einer Heimbewohnerin – kennen, die später eine erfolgreiche Ballerina wird. Als Benjamin älter wird, nimmt sein leiblicher Vater Kontakt zu ihm auf, ohne ihm jedoch zu offenbaren, wer er ist. Im Alter von 17 Jahren verlässt Benjamin das Altenpflegeheim und fährt zur See. Anfänglich hält er den Kontakt zu Daisy; doch als er ihr schreibt, dass er sich verliebt habe, bricht der Kontakt langsam ab.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kehrt Benjamin nach New Orleans zurück und trifft Daisy wieder, die inzwischen ein Engagement in einem New Yorker Ballett hat. Obgleich die beiden einander emotional zugetan sind, widersetzt sich Benjamin Daisys Wunsch, mit ihm zu schlafen. Daisy reist enttäuscht wieder nach New York ab.
Als Benjamins Vater spürt, dass er kurz vor dem Tode steht, offenbart er sich gegenüber Benjamin. Er bereut, dass er seinen Sohn weggegeben hat, obwohl er Benjamins Mutter auf dem Sterbebett versprochen hatte, für das Kind zu sorgen. Benjamin wird durch das Erbe finanziell unabhängig. Er reist nach New York, um Daisy zu treffen, muss dort aber feststellen, dass sie inzwischen mit einem anderen Mann liiert ist, und kehrt nach Hause zurück.
Einige Zeit später wird Daisy während eines Gastspielaufenthaltes in Paris von einem Auto angefahren und muss ihre Tanzkarriere beenden. Benjamin reist nach Paris, um Daisy zu sehen, doch diese fordert ihn auf, aus ihrem Leben zu verschwinden, da sie nicht erträgt, dass Benjamin sie in ihrem Zustand sieht. Einige Jahre später kehrt sie zurück nach New Orleans. Daisy und Benjamin, beide um die 40, beginnen eine Beziehung. Benjamin ist in der Phase seines Lebens, in der sein Aussehen zu seinem wirklichen Alter passt. Sie verleben einige glückliche Jahre, und schließlich wird Daisy schwanger und bringt ein gesundes Mädchen zur Welt. Benjamin wird klar, dass er nun selbst bald zum Jugendlichen und Kind werden wird und seiner Tochter daher kein richtiger Vater sein kann. Bevor die Tochter alt genug ist, um eine nachhaltige Erinnerung an ihn aufzubauen, hinterlässt er Daisy und dem Kind sein Vermögen und reist in der Welt umher.
Als seine Tochter ein Teenager geworden ist, kommt Benjamin – nun selbst ein junger Mann – nochmals nach New Orleans zurück, um Daisy zu treffen. Diese hat zwischenzeitlich geheiratet. Der Stiefvater gilt als der Vater des Kindes. Daisy, in ihren späten 50ern, und Benjamin, nun optisch in den 20ern, verbringen eine letzte Liebesnacht miteinander, gehen aber getrennte Wege. Nachdem Benjamin sich schließlich äußerlich zum Kind gewandelt hat, findet er Aufnahme in dem Altenheim, in dem er aufgewachsen ist und das die Tochter seiner Pflegemutter von dieser übernommen hat. Zum Schluss zieht Daisy ihrerseits in das Altersheim und pflegt dort den inzwischen zum Kleinkind und Baby gewordenen Benjamin, der schrittweise sein Gedächtnis verliert, bis zu seinem Ende.
Der Film beginnt im August 2005, einige Jahre nach Benjamins Tod, zur Zeit des Hurrikans Katrina, als die alte Daisy im Sterben liegt. Ihre Tochter, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, wer in Wirklichkeit ihr Vater ist, möchte sie auf ihrem letzten Weg begleiten und wird von ihrer Mutter gebeten, aus dem Tagebuch eines Freundes – Benjamin Button – vorzulesen. Die eigentliche Handlung stellt sich als Rückblick auf die Aufzeichnungen von Benjamin dar. Die Tochter erinnert sich auch an die Begegnung als Teenager mit dem jungen Mann, der in Wahrheit ihr Vater war. Benjamins Aufzeichnungen enden in seiner Kindheit, und Daisy erzählt von ihrem „Zusammenleben“ im Altersheim aus ihrer eigenen Erinnerung.


Besetzung
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Brad Pitt: Benjamin Button
Cate Blanchett: Daisy
Taraji P. Henson: Queenie
Julia Ormond: Caroline
Elias Koteas: Monsieur Gateau
Mahershalalhashbaz Ali: Tizzy
Jason Flemyng: Thomas Button
David Jensen: Arzt
Elle Fanning: Daisy im Alter von 7
Jared Harris: Captain Mike
Don Creech: Prentiss Mayes
Rampai Mohadi: Ngunda Oti
Tilda Swinton: Elizabeth Abbott



Der Preis
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Wie bereits schon erwähnt in der Einleitung, bin ich eine leidenschaftliche Filmseherin aber ich kaufe sehr selten Filme. Die Gründe sind 2: ich habe einfach nicht genug Platz für meinen Film-Verschleiss und möchte auch keinen Platz mit solchen Sachen vergeuden in meinem Haus und ich finde die Preise für DVD und Blue Ray einfach überrissen.
Deswegen miete ich die Filme beim Verleih meines Vertrauens, das in meiner Nähe ist. Der Besitzer kennt mich schon lange, und ich habe Sonderkonditionen mittlerweile.

Wenn man aber den Film trotzdem kaufen möchte, hier noch die Preise (ich will ja einen vollständigen und kompletten Bericht liefern):

DVD CHF 19.90 (EUR 13.72 gemäss Wechselkurs von oanda.com)
Blue Ray CHF 47.90 (EUR 33.02 gemäss Wechselkurs von oanda.com)

Die wenige DVSs und Blue Rays die ich habe, habe ich bei books.ch gekauft. Ich bin schon seit mehreren Jahren Mitglied und habe auch hier besondere Konditionen: Portofreie Lieferung und Sammelrechnung ende Monat.
Noch günstiger als hier habe ich noch nie einen DVD oder Blue Ray gesehen, ausser wenn es Mal Aktionen gibt und da werden alle DVDs in einer grossen Schachtel geschmissen usw. Dann schon.


Fazit
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Ein Bebe kommt zur Welt und sieht dabei wie ein Greis aus. Hat dessen Gebrechen aber nicht dessen Intellekt sondern ist ein Kleinkind. Die Zeit vergeht ist das Kind altert nicht sondern sieht jeden Tag jünger aus. Einen umgekehrten Alterungsprozess. Dies hat Folgen, zwischenmenschlich wie auf Physisch. Die Probleme sind viele und die Schwierigkeiten auch. Das Leben von Benjamin Button ist aussergewöhnlich aber nicht einfach.
Aber er beschwert sich nie. Er geht weiter seinen Weg, verliebt sich und macht die Erfahrungen eines normalen Menschen, nur auf umgekehrte Weise.
Diese Geschichte ist nicht voller Spannung wie einen Thriller, aber voller Emotionen. Es ist nicht kitschig und schon gar nicht ein Schmusefilm. Als Frauenfilm ist es nicht möglich es zu bezeichnen, dieser Film ist einzigartig auf seine Weise.
Brad Pitt hat ganze Arbeit geleistet bei der Interpretation. Er ist einfach grandios.
Ich komme nicht aus dem Schwärmen und deswegen ist auch klar was nun kommt:

JA.. einfach nur JA.. kauft den Film, den Blue Ray, die VHS, die DVD.. ihr werdet es nicht bereuen. Es ist eine unglaubliche und schöne Geschichte die einfach gesehen werden muss.

Wenn jemand NUR Baller- und Mörderfilme mag, dann lasst die Finger davon, denn dieser Streifen ist für Menschen die auch mal stehen bleiben und überlegen.. einwirken lassen, die Augen schliessen und versuchen sich zu vorstellen was wäre wenn…?
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Anton
Anton, 21.05.2010
schöner Bericht dafür ein SH
mfg Anton der Gegenleser feut sich über Gegenlesungen
Chigiz
Chigiz, 22.05.2010
Schöner Bericht. Freue mich über Gegenlesungen. Ein Kommentar wäre schön. Gruß
Shirty1980
Shirty1980, 21.05.2010
Super Bericht. Über eine Gegenlesung würde ich mich sehr freuen. lg shirty
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JustOliver

Forrest Gump lässt grüßen...

ein Testbericht von 2009-11-15 10:19:06 vom 15.11.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Darsteller...
Nachteile/Kritik: Etwas langatmig, wenig Neues, insgesamt eher oberflächlich
Da ich über eine Flatrate bei einer hiesigen Videothek verfüge, habe ich die trüben Tage der letzten Woche einmal genutzt, mir den hier zu besprechenden Film anzuschauen.

ALLGEMEINE DATEN
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- Format: Dolby, PAL
- Sprache: Spanisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
- Untertitel: Deutsch, Spanisch, Portugiesisch
- Bildseitenformat: 16:9
- Freigegeben ab 12 Jahren
- Studio: Warner Home Video - DVD
- Dauer: 159 Minuten
Das Bonusmaterial der DVD habe ich entsprechenden Beschreibungen aus dem Internet entnommen, da ich mich üblicherweise nicht für dieses interessiere. Bei der Auflistung verzichte ich zudem darauf, darzustellen, dass das Menü animiert ist und das es eine Szenen-/ Kapitelwahl gibt, da ich dies eigentlich als Standard bei DVDs erachte:
- Audiokommentar des Regisseurs
- Making Of
- 4-seitiges Booklet

HANDLUNG
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Der Film startet mit Tochter und Mutter in einem Krankenhaus. Die Mutter liegt im Sterben und lässt ihre Tochter ein Buch mit ihren Erinnerungen vorlesen.
Die eigentliche Geschichte beginnt mit einer Geburt im Hause des Fabrikanten Button am Abend des Endes des 1. Weltkriegs. Da seine Frau die Geburt nicht überlebt und der Junge alt und faltig und eigentlich nur wenig menschlich aussieht, will Mr. Button das Kind im Fluss ertränken. Ein Polizist verhindert dies jedoch, so dass der Neugeborene auf der folgenden Flucht vor dem Polizisten lediglich ausgesetzt wird. Ausgerechnet an einem Altenheim. Hier findet ihn Queenie, die trotz Warnungen ihres Freundes das Kind behalten will. Sie nennt ihn Benjamin und zieht ihn fortan groß. Da Benjamin in seinen jungen Jahren ähnlich alt und gebrechlich ist, wie die Bewohner des Hauses, fühlt er sich hier ganz wohl. Ungewöhnlich an ihm ist, dass er mit zunehmendem Alter jugendlicher wird und die Gebrechen, die er mit auf die Welt gebracht hat, ablegt. In dem Altenheim lernt er auch das Mädchen Daisy kennen, in das er sich gleich verliebt. Doch es soll noch einige Jahre dauern, bis sie zueinander finden. Denn Benjamin zieht mit 18 erst einmal hinaus in die weite Welt und heuert auf einem Schlepper an. Diese Arbeit verschlägt ihn zunächst nach Sibirien und später auch in den 2. Weltkrieg. Während all der Zeit wird er weiterhin immer jugendlicher und zusehends attraktiver. Nach dem Krieg kehrt er heim in das Altenheim und trifft hier auch Daisy wieder. Auch Daisy hat sich verändert. Sie ist inzwischen eine erfolgreiche Tänzerin, lebt in New York und steht kurz vor einer internationalen Karriere. Dies verschlägt sie nach Europa, wo sie Opfer eines Autounfalls wird, der ihre Karriere jäh beendet. Weist sie hier am Krankenbett Benjamin mit seinem Werben noch ab, so finden die beiden wenig später endlich zusammen und werden glücklich. Doch mit den Jahren wird Benjamins Andersartigkeit problematischer, insbesondere als die beiden Eltern werden....

DARSTELLER
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Brad Pitt spielt Benjamin Button. Ich bin nicht ganz sicher, wie ich seine Leistung hier einschätzen soll. Beim alten (also eigentliche jungen) Benjamin wird vieles von ihm per moderner Technik auf die Figur projiziert. Mit zunehmender Reife wird er dann der Brad Pitt, den wir alle kennen. Aber was ist eigentlich die schauspielerische Leistung. Ich glaube, insgesamt macht er seine Aufgabe nicht schlecht. Man nimmt ihm das Gebrechliche ebenso ab, wie den gesunden Benjamin. Wenngleich gerade bei dem gesunden Benjamin das auf und ab nicht sonderlich gut rüber kommt. Insbesondere in den traurigen Momenten glänzt er vor allem mit seinem altbekannten Dackelblick, den er auch in anderen Filmen schon gezeigt hat.
Das große Problem von Brad Pitt ist aber mE seine Partnerin. Denn Cate Blanchett, die Daisy spielt, ist einfach eine wirklich große Schauspielerin und ich bin auch der Ansicht, dass sie in einer anderen Klasse als Brad Pitt spielt. Denn sie versteht es wirklich das gesamte Spektrum der Gefühle perfekt abzubilden. Und dieses gesamte Spektrum ist in ihrer Rolle auch gefragt. Als junge Tänzerin genießt sie das Leben und ihre Ungebundenheit, verführt die Männer und amüsiert sich einfach. Nach ihrem Autounfall ist sie ganz am Boden und nach einer Weile liebt sie Benjamin mit Haut und Haar und genießt das Leben mit ihm, ohne sich der kommenden Problem nicht bewusst zu sein. All das wird so selbstverständlich durch Cate Blanchett gespielt, dass man nicht merkt, dass sie es spielt. Eine wahrhaft große ihres Fachs und eine absolut großartige Darbietung.
Die Rollen der anderen möchte ich nicht näher beschreiben, da es im Wesentlichen um diese beiden Personen geht.

MEINE MEINUNG
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Der Film ist schön. Gar keine Frage. Er hat mich schon berührt und ich hab ihn auch gerne zu Ende geschaut. Der Film ist aber auch nichts spektakulär Neues. Denn allzu oft fühlte ich mich an Forrest Gump erinnert. Forrest ist wie Benjamin in gewisser Hinsicht behindert und beide finden sich erst nach einer gewissen Zeit im Leben zurecht. Beide Verlieben sich in eine wunderschöne Frau, beide kommen irgendwann zu Geld und können ihr Leben genießen. Diese Parallelen zeigen, dass grundlegende Inhalte schon einmal da waren. Und dies hat mich eigentlich die ganze Zeit während des Films auch gestört. Dies wurde unterstützt durch das Gefühl, dass einige Dinge etwas überzeichnet waren, oder einfach nicht wirklich realistisch rüber gekommen sind. Hinzu kommt, dass man meiner Ansicht nach nur recht oberflächlich mit dem Thema umgegangen ist. Sicher, an der einen oder anderen Stelle schildert der Erzähler Dinge, die einen ein wenig nachdenklich machen. Jedoch fand ich auch, dass insgesamt ein bisschen Tiefgang fehlte. Die Behandlung des Themas "Anders Sein" ist schon ein wenig kurz gekommen. So wird Benjamins Zustand nahezu über den gesamten Film hinweg als selbstverständlich angenommen. Nur ganz selten wundern sich einzelne Figuren über seine Krankheit und dieses Wundern gleicht eher Späße machen, als vielleicht Befremden zu zeigen o.ä.
Das sind alles Punkte die schon ein wenig stören. Aber man muss insgesamt sagen, dass man sich den Film gut anschauen kann. Auch wenn er manchmal ein wenig langatmig ist, ist die Story an sich ganz annehmbar und weiß auf subtile Art und Weise den Zuschauer zu fesseln. Dies allein, weil alle Begegnungen immer ein wenig ungewöhnlich und hierdurch auch faszinierend sind. Und natürlich bietet er auch was fürs Herz. Und hier würde ich einmal sagen, gleichermaßen für Mann und Frau. Welche Frau kann schon einem schmachtenden Brad Pitt widerstehen und Cate Blanchett hat mich einfach begeistert. Und diese beiden Schauspieler sind es auch, die den Film ihren Stempel aufdrücken und ihn letzten Endes sehenswert machen.

FAZIT
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Zusammenfassend kann man sagen, dass der Film sicherlich nicht der große Wurf jedoch dennoch ungewöhnlich und faszinierend ist. Auf DVD ist er genau richtig, im Kino hätte ich wahrscheinlich das Geld ein wenig bereut.
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Kommentare
exvedientgeld
exvedientgeld, 15.11.2009
sehr schöner Bericht, wünsch dir noch einen schönen Sonntag und einen angenehmen Start in die neue Woche. Liebe Grüße ! Würde mich über eine ggl freuen.
Bunny84
Bunny84, 03.01.2010
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. Liebe Grüße BUNNY84
PS: Freue mich über Gegenlesungen
Miraculix1967
Miraculix1967, 15.11.2009
Schönen Sonntag und LG aus dem gallischen Dorf vom ollen Druiden Miraculix1967
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Thomekk

Der traurige Fall des Benjamin Button

ein Testbericht von 2009-06-20 16:56:28 vom 20.06.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Der seltsame Fall des Benjamin Button

Ich gebe zu ich war etwas abgeneigt dem Film gegenüber und wollte ihn weder sehen noch kaufen. Aber als Mann muss man ja auch ein paar Kompromisse eingehen damit die Liebste auch weiterhin die Filme die man mag mit einem guckt.
Somit haben wir dann Der seltsame Fall des Benjamin Button bei Amazon bestellt und ihn seit dem 2 mal gesehen,
Allerdings hält die Dvd sich selten bei uns auf alle aus dem Verwandten und Bekannten Kreis wollen sich denn mal leihen und dann wird er immer weiter gereicht, weil sie ja soviel gutes von ihm gehört haben und weil auch wir davon gutes erzählt haben.

· Darsteller: Brad Pitt (Sieben, Fight Club, Burn after Reading), Cate Blanchett (The Missing, Banditen! )
· Regisseur(e): David Fincher
· Sprache: Spanisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Portugiesisch (Dolby Digital 5.1), Thai (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby TrueHD 5.1)
· Bildseitenformat: 2.40:1
· FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
· Studio: Warner Home Video - DVD
· Laufzeit: 166 Minuten

Oh ha bei der Laufzeit hab ich erstein mal mit den Ohren geschlackert das ja mal wirklich sehr lange und das alles ohne Action, ja ich gebe zu ich hatte große Vorurteile dem Film gegen über, eben wegen Brad Pitt und eben weil es eine etwas andere Art von Liebesfilm sein soll und weil er eben auch für einen Oskar nominiert war.

Die Geschichte ist eigentlich sehr schnell erzählt.
Im Jahre 1918 kommt ein Kind auf die Welt.... seine Mutter stirbt wenige Minuten nach der Geburt, der Vater kommt grade noch Rechtzeitig um ihr das Versprächen geben zu können immer gut auf ihren Sohn zu achten.
Aber dann sieht er ihn zum ersten mal.... er ist kein normales Baby er ist in dem kleinen zerbrechlichem Körper eines über 80 Jahre alten Greises geboren.
Nein dieses Kind kann und will er nicht aufziehen.
Verzweifelt packt er sich das neu Geborene und läuft mit ihm davon... seine erste Idee den kleinen in den Fluss zu werfen geht nicht auf weil er von einem Polizisten gesehen wird.
Während er zu fuß von dem Polizisten flieht kommt er an ein Haus dort hört er zwei Leute miteinander reden und so legt er den Kleinen auf die Treppe und verschwindet in der dunklen Nacht.
Taraji P. Henson spielt Queenie in diesem Film, Queenie nimmt sich dem kleinen Jungen an und nennt ihn Benjamin. Wie der Zufall es will ist Queenie die Leiterin eines Altersheim, in genau diesem wird Benjamin nun aufwachsen und das wo ihm die Ärzte eigentlich nur kurze Zeit zu leben geben weil er alle nur erdenklichen Alterskrankheiten hat.
Aber es kommt anderes Benjamin wächst geistig prächtig heran und auch sein Körper wird nach und nach jünger.
Allerdings kann man nicht von einer normalen Kindheit sprechen denn er kann nicht mit anderen Kindern spielen weil er körperlich einfach zu schwach und zu zerbrechlich ist.
In dem Altersheim lernt Benjamin Daisy kennen sie ist 5 Jahre alt und die Enkelin einer der Heimbewohnerinen.
Daisy erkennt mit ihre einmal 5 Jahren das Benjamin ein ganz besonderer Mensch ist und so werden sie sich im verlaufe des Filmes immer wieder begegnen.
Auch werden sie sich für den kurzen Abschnitt in denen beide ungefähr gleich alt sind Lieben (wobei sie sich eigentlich beide immer lieben)
In dieser kurzen Zeit bekommen sie eine Tochter.
Benjamin erkennt das Daisy nicht ein Kind erziehen kann und ihn auch noch wenn er dann zu einem Kind wird. Also verlässt er die beiden eines Nachts, allerdings hinterläst er ihnen genug Geld damit sie es immer gut haben werden.

In den Jahren bevor die beiden sich endlich haben passiert auch so einiges, so nimmt Benjamins Vater Kontakt mit ihm auf... wie der Zufall so will das erste mal haben sie sich in einem Bordell getroffen.
Nach einiger Zeit und guten Unterhaltungen offenbart Thomas Button Benjamin das er sein Vater ist. Kaum hatte er seinen Leiblichenvater war er auch schon wieder fort, das alter und eine Krankheit haben ihn das Leben gekostet.

Benjamin hat eigentlich ein sehr erfülltes Leben er war im Zweiten Weltkrieg bei der Marine.
Das Schiff auf dem er war hat ein U-Boot versenkt allerdings starb dabei ein guter Freund von Benjamin, Kapitän Mike einer der ersten die Benjamin eine richtige Chance gegeben haben um sich in der Welt zurecht zu finden.

Der Film hat immer wieder eine Pause, weil man nicht Benjamins Leben sieht sonder Daisy im Krankenhaus ist und im sterben liegt, sie bittet ihrer Tochter darum das sie das Tagebuch von Benjamin Button vorliest.
Auf dieser Art erfährt sie auch das erstemal von ihrem Vater....
Benjamins Tagebuch hört zu einem unguten Zeitpunkt auf und so muss Daisy sein Leben zu Ende erzählen.
Denn als Daisy älter wurde und ihr zweiter Mann verstorben war bekommt sie einen Anruf.
Die Führsorge hat einen jungen aufgegriffen der Ein Buch bei sich hat in dem Daisys Name steht.
Bei diesem Jungen handelt es sich um Benjamin... der mittlerweile Körperlich ein ca. 10 Jahrealter Junge ist.
Leider ist es nicht gut um ihn bestellt zwar hat er jetzt einen jungen und gesunden Körper aber sein Geist ist schwach. Er leidet an Altersdemenz.
So muss sich Daisy um ihn kümmern und weil sie Benjamin immer noch liebt macht sie das auch gerne.

Aber sie muss sich täglich damit Abfinden das Benjamin sogar vergisst wenn er vor 5 Minuten gefrühstückt hat.
Aber es geht noch weiter nach und nach verlernt Benjamin das sprechen und dann das laufen.
Als er nur noch ein kleiner Säugling ist stirbt er in Daisys Armen, friedlich und leise schläft er ein.

Und dann stirbt auch noch Daisys im Krankenhaus.... alleine weil ihre Tochter welche die ganze Zeit bei ihr war genau in dem Moment bei einer Schwester ist um mit ihr zu reden.


Ich muss ganz ehrlich sagen Der seltsame Fall des Benjamin Button hat mich sehr überrascht und das im positiven.
Es ist ein wirklich sehr unterhaltsamer Film auch wenn er so lange geht wird er nie langweilig. Selbst Action ist geboten als Benjamin auf einem Schiff ist während des zweiten Weltkriegs. Das hätte ich ja gar nicht gedacht.

Beim Ende kamen sogar mir als großem Action Fan die Tränen in den Augen.
Es ist einfach sehr traurig zu sehen wie ein Mensch niemals eine Kindheit hat, als sein Geist jung war konnte er mit seinem Körper kaum etwas machen weil er so zerbrechlich und schwach war und als er dann diesen jungen und gesunden Körper hat ist sein Geist so schwach und gebrochen das er nichts damit anfangen kann. Das fand ich mehr als nur traurig.

Der seltsame Fall des Benjamin Button

Ist ein so guter Film das hätte ich nie gedacht.
Auch Brad Pitt spielt seine Rolle sehr überzeugend, egal ob er grad 5 oder 50 ist (Geistig).
Dazu muss man sagen das die Macher des Films wirklich eine super Arbeit geleistet haben, man erkennt zu keiner Zeit das immer mit dem Computer nachgeholfen wurde um Brad so alt oder auch so jung aussehen zu lassen.

Nicht umsonst gab es 13 Oscar Nominierungen okay es sind nur 4 Oscars dabei raus gekommen aber 4 sind auch eine ganze Menge.
Bestes Szenenbild
Bestes Make-Up
Beste visuelle Effekte
Beste Nebendarstellerin Taraji P. Henson als Queenie


Von mir gibt es 5 Sterne für einen Film der mich sehr überrascht hat.
Er ist Unterhaltend, spannend, traurig, romantisch und hat sogar eine Action Szene.
Dazu die grandiose Leistung grade von Brad Pitt alles andere als 5 Sterne wäre nicht richtig.

Gute Nacht Benjamin
...
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Kommentare
rob1980
rob1980, 20.06.2009
toller bericht, freue mich auf gegenlesungen...lg rob1980
sigrid9979
sigrid9979, 20.06.2009
Sehr schöner Bericht. Freue mich über einen Gegenbesuch.
Brittili70
Brittili70, 20.06.2009
Sehr schön geschrieben ... lg Britta
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rob1980

DRAMA- nett verpackt.. Der seltsame Fall des Benjamin Button

ein Testbericht von 2009-06-16 17:56:00 vom 16.06.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Story, technische Umsetzung...
Nachteile/Kritik: zu kurz.
Heute befasse ich mich mit einem sehr schönen Film, meiner Meinung nach.. Er trägt den Titel : Der seltsame Fall des Benjamin Button. Das ist ein Meisterwerk aus dem Jahre 2008, welcher einer Novelle von F. Scott Fitzgerald , mit dem Titel The Curious Case of Benjamin Button, nachempfunden ist.
Hauptdarsteller: Brad Pitt als Benjamin Button und Cate Blanchett als Daisy.
Regie: David Fincher.
Länge: 166 min.
Originaltitel in Englischer Sprache : The Curious Case of Benjamin Button
Preis: ab 9 Euro
Extras: Die seltsame Geburt des Benjamin Buttons: 14 "Hinter den Kulissen"-Dokus, Fotogalerien: Produktion, Storyboard, Ausstattung, Kostüme, Audiokomentar David Fincher (Regie)



Handlung:

Am Anfang des Films ist eine Geburt nachgestellt, in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Wie es so üblich in Dramen, stirbt die Mutter des Kindes sofort nach der Geburt. Der Vater des Kindes ist geschockt als er seinen Sohn in den Armen hält. Entsetzt und voller Panik stürzt er aus dem Haus und will das Kind in den Fluss werfen. Jedoch kommt ihm ein Wachmann, der zufällig am Hafen war, in die Quere, und er läuft im Shock davon. Er setzt den kleinen Säugling auf eine Treppe vor einem Haus.
In der nächsten Szene beobachtet man ein schwarzes Paar das an der frischen Luft flirtet, plötzlich nach einigen Minuten bemerken sie das Kind. Es ist ein zu früh gealtertes Kind. Es sieht aus wie ein alter Mensch jedoch im Körper eines Säuglings. Die Frau entschließt sich, es zu behalten und stellt es gleich am Abend im Altenheim, wo sie wohnt und arbeitet, als neues Mitglied, vor.
Das Kind mit Namen Benjamin wächst heran, zu einem alten Menschen. Trotz seiner Krankheit scheint es dennoch weiterzuleben. Er bewegt sich im Rollstuhl fort, bis man ihn zu einem Prediger bringt, der ihn anscheinend heilen kann. Der Junge beginnt selbstständige zu gehen.
Durch die Umgebung in der er aufwächst lernt er schnell mit dem Tod umzugehen.
Eines Tages trifft er auf die Enkelin einer Bewohnerin und die beiden pflegen eine freundschaftliche Beziehung zueinander. Mit den Jahren wird Benjamin immer jünger. Und entschließt sich als Matrose auf einem Schiff zu gehen. So bereist er die ganze Welt.
Seine Jugendfreundin Daisy wird von einem Auto angefahren, was ihrer Karriere als Tänzerin, sehr schadet, und bittet ihn aus ihrem Leben zu treten. Doch einige Jahre kehrt sie ins Altenheim zurück und die beiden beginnen eine richtige Liebesbeziehung. Benjamin passt nun altersgemäß und ästhetisch auch zu ihr. Die Beiden heiraten und bekommen eine gesunde Tochter. Doch mit dem Wissen, dass Benjamin immer jünger wird und daher kein richtiger Vater sein kann, verlässt er seine Familie.
Daisy heiratet von neuem und ist Lehrerin in einer Tanzschule als Benjamin zurückkehrt um sie zu sehen. Er trifft auf seine Tochter, der er nur als Bekannter vorgestellt wird. Sie verbringen eine Nacht zusammen, es sollte die letze sein.
Einige Jahre später als Daisy schon in pensionsreifem Alter ist, ist Benjamin im Altenheim als Kind in Pflege. Daisy zieht dann auch ins Heim um ihn pflegen zu können. Optisch ist Benjamin ein kleiner Junge aber mental verhält er sich wie ein alter Mann. Bis zum Schluss bleibt Daisy bei ihm und der Film endet als sie Benjamin als Säugling in den armen hält und er stirbt.

Die schauspielerische Leistung würde ich als durchweg als gut bezeichnen. Beide Charaktere sind auch mit zunehmenden Alter schön anzusehen. Jedoch fällt es mir auf der anderen Seite auch schwer, aufgrund der ständig fallenden „Masken“ eine detaillierte objektive Meinung über die schauspielerische Leistung von Brad Pitt anzugeben. Cate Blanchett finde ich dagegen sehr gut für diesen Film besetzt da sie sehr verwandlungsfähig ist und dies auch gut und überzeugend rüberbringt.

Der Film bietet meiner Meinung nach tolle Bilder und die CGI-Effekte sind sehr schön anzusehen. Auch die teilweise recht romantische Musikuntermalung passt sich dem Geschehen gut an.
David Fincher hat bereits mit seinen anderen Meisterwerken wie The Game, Fight Club, Panic Room und Seven gezeigt, dass er ein grossartiger Regisseur ist und auch dieser Film stellt keine Ausnahme dar.


Fazit:

Der Film hat mich sehr berührt. er ist wirklich ein Meisterwerk einer dramatischen Biografie wenn man dies so nennen kann. Auch die Verjüngung Brad Pitts ist dank der Computertechnik äußerst gut und realistisch gelungen, daher empfehle ich den Film auf jedenfall weiter!!!
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Kommentare
Dr_Ed
Dr_Ed, 29.06.2009
Ehrlich gesagt finde ich Deine persönliche Meinung etwas zu knapp geraten. Wenn ich den Film nicht schon kennen würde, wüsste ich nach Deinem Bericht nicht so genau, warum ich ihn mir ansehen oder kaufen sollte.
Cuchulainn1981
Cuchulainn1981, 17.06.2009
Hast du in deinem Kontra wirklich geschrieben "zu kurz"? Darauf könntest du in deinem Bericht noch eingehen, denn ich empfand den Film als viel zu lang. Zwei Stunden hätten locker ausgereicht.
novia
novia, 27.06.2009
ich habe den auch gesehen und bin immer noch geteilter meinung und weiß nicht wirklich ob er mir gefallen hat oder nicht. vielleicht sehe ich ihn noch mal an und bin dann entschlossener...lg
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templerthomas

Der Oscar Favorit

ein Testbericht von 2009-02-18 01:08:12 vom 18.02.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: s.Bericht...
Nachteile/Kritik: s.Bericht
Titel: Der seltsame Fall des Benjamin Button (The Curious Case of Benjamin Button)
USA 2008
Laufzeit: 165 Minuten
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Darsteller: Brad Pitt, Cate Blanchett, Taraji Henson, Julia Ormond, Jason Flemyng, Elias Koteas, Tilda Swinton
Regie: David Fincher
Drehbuch: Eric Roth

Inhalt und eigene Meinung:
Der seltsame Fall des Benjamin Button (Orginaltitel: The Curious Case of Benjamin Button) ist die Literaturverfilmung von F. Scott Fitzgeralds 1921 erschienene Kurzgeschichte mit selbem Namen. Allerdings hat der Film eine wie ich finde unnötige Rahmenhandlung in der eine alte Frau (Daisy (Cate Blanchett)) in einem Krankenhaus in New Orleans kurz vor dem Hurrikan ihrer Tochter von Benjamin Button erzählt und diese dessen Tagebuch liest.

Das Leben von Benjamin Button (Brad Pitt) beginnt anders als jedes andere Menschenleben. Er sieht als Säugling wie ein alter Greis aus. Er kommt als Sohn eines Industriellen auf die Welt, seine Mutter stirbt im Kinderbett und sein Vater will ihn zuerst ertränken. Dabei wird er aber von einem Wachmann überrascht und flieht. Benjamins Vater legt den Säugling daraufhin vor einem Altersheim ab.
Keine schlechte Wahl für das Baby wie sich bald herausstellt. Eine farbige Altenpflegerin nimmt ihn bei sich auf und zieht in liebevoll auf.
Er sieht als Kind wie ein alter Mann aus und wird dann immer jünger im Körper - und älter im Geist.
Als Kind/Greis begegnet ihm seine große Liebe Daisy und hier ist auch der Schwerpunkt des Films - bei der Liebesgeschichte zwischen Daisy und Benjamin die über mehrere Jahrzehnte geht, überetliche Schicksalswendungen und die Geburt einer Tochter bis zu Benjamins Tod (als Baby) endet. Im Vergleich zu Fitzgerals Geschichte gefällt mir die Filmversion nicht, als Film an sich betrachtet ist der Film jedoch sehr gelungen. Vor allem die Maske von Brad Pitt ist sensationell aber auch wie der Film die jeweiligen Epochen in den USA einfängt. Dafür hätte der Film 6 Sterne verdient. Allerdings enttäuscht der Spannungsaufbau. Über lange Strecken passiert gar nichts oder wird die unfreiwillige Komik (junger Mann als Geis, alter Mann als Jüngling) die dem Film inneliegt verschenkt.
Der Film hat kaum Tempo und Dynamik. Jedoch hat er dann wieder sehr berührende Szenen - vor allem das sehr gelungene Ende - und interessante Nebenfiguren. Gerade beim Ende zeigt sich aber auch wieder was man aus dem Stoff machen hätte können. Immer wenn der Film besonders interessant ist und an Tiefe gewinnt schaltet Fincher auf langatmige, zu ruhige Einstellungen. Es wäre weitaus mehr möglich gewesen mit einem anderen Regisseur als Fincher aber auch so ist der Film sehr sehenswert. Er hat hervorragende Schauspieler in jeder Rolle, eine sensationell historisch genaue Ausstattung, eine geniale Maske, einen tollen Anfang und ein erstklassiges Ende. Ein Meisterwerk ist er zweifelsohne nicht, das Ende mit dem wundervollen Monolog über die Menschen berührt aber doch sehr. 4 Sterne.

Fazit: empfehlenswert
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Kommentare
Dr_Ed
Dr_Ed, 20.02.2009
Der Film ist in der Tat ganz großes Kino, aber ob er seiner Oscar-Favoritenrolle gerecht wird, wage ich zu bezweifeln, da die Konkurrenz dieses Jahr sehr groß ist!
nikita86
nikita86, 20.02.2009
toller bericht. würd mich über gegenlesung freun. lg, nikita
carmaxx
carmaxx, 18.02.2009
Sehr schöner Bericht! Freue mich über Gegenlesung!
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Dr_Ed

Youth is wasted on the young

ein Testbericht von 2009-01-23 00:59:54 vom 23.01.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Inszenierung, DarstellerInnen...
Nachteile/Kritik: nichts
Hallo Zielgruppe!
Filme, bei denen eine Geschichte rückwärts erzählt wird, gibt es ja schon einige. Bestes Beispiel dafür, wie reizvoll so etwas sein kann, ist der Film „Memento“. Nun kommt ein Film in die Kinos, wo nicht die Geschichte rückwärts erzählt wird, sondern die Geschichte von einem Mann handelt, dessen Alterungsprozess rückwärts verläuft. Das Ganze basiert auf einer Kurzgeschichte des Schriftstellers F. Scott Fitzgerald, von dem auch „Der große Gatsby“ stammt. Ob das ebenso reizvoll ist, dazu mehr an dieser Stelle!

### DER INHALT ###

~~~ zuerst wieder die „MissVega bedient die Fast-Forward-Taste“ - Kurzversion ~~~

Anfang des 20. Jahrhunderts zu Ende des 1. Weltkriegs wird Benjamin Button als alter Greis mit dem Körper eines 85-jährigen geboren. Seine Mutter stirbt bei der Geburt und sein Vater ist über Benjamins äußeres Erscheinungsbild so entsetzt, dass er ihn auf der Treppe eines Altersheims aussetzt. Dort wird er von der schwarzen Wirtschafterin Queenie gefunden. Sie nimmt ihn zu sich. Anfangs werden Benjamin nur geringe Überlebenschancen eingeräumt, aber entgegen aller Prognosen überlebt Benjamin und sein Zustand bessert sich langsam aber stetig. Aber der einzige Mensch, der begreift, dass in dem Körper des alten Mannes eigentlich ein Kind steckt, ist die Enkelin einer Heimbewohnerin, die kleine Daisy. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe und innige Freundschaft. Obwohl beide bereits ahnen, dass sie füreinander bestimmt sind, müssen beide erst in die weite Welt hinausziehen und allerhand abenteuerliche und aufregende Dinge erleben, bevor ein Zusammenkommen überhaupt möglich erscheint.

~~~ und nun die „Dr.Ed spielt wieder die Zeitlupe“ - Langversion ~~~

Anfang des 20. Jahrhunderts, die Menschen in New Orleans feiern gerade ausgelassen das Ende des ersten Weltkriegs auf den Straßen als das wohlhabende Knopffabrikanten-Ehepaar Button einen Sohn auf die Welt bringt. Allerdings stirbt die Mutter bei der Geburt und als Vater Thomas Button (Jason Flemyng) einen Blick auf das Neugeborene wirft, bekommt er einen Riesenschreck: Das Baby sieht aus wie ein 85-jähriger Greis. Panisch schnappt er sich das Baby und rennt damit ziellos durch die Straßen. Schließlich bleibt er vor einem Altersheim stehen wo er das Baby auf den Treppenstufen aussetzt. Dort wird es dann von der schwarzen Wirtschafterin Queenie (Taraji P. Henson) und ihrem Freund Tizzy (Mahershalalhashbaz Ali) gefunden. Sie bittet den zufällig anwesenden Arzt, einen Blick auf den Säugling zu werfen. Der diagnostiziert diverse Alterskrankheiten im Endstadium und gibt dem Säugling nur wenige Tage zum Überleben.

Queenie entschließt sich trotzdem dazu, das Baby zu behalten und tauft es auf den Namen Benjamin. Entgegen aller Prognosen stirbt Benjamin nicht, sondern entwickelt sich von einem kraftlosen und taubblinden Tattergreis zu einem etwas wackelig auf den Beinen stehenden Senior (Brad Pitt). Zunächst fallen diese Verbesserungen nicht auf, da von langfristig heranrückender Jugend nicht mal ansatzweise etwas zu ahnen ist. Doch die Enkelin einer Heimbewohnerin, die kleine Daisy (Elle Fanning) merkt schnell, dass in der Hülle des alten Greises jemand steckt, der zu den gleichen Späßen und Spielereien aufgelegt ist wie andere Kinder, da Benjamin sich geistig nach vorne entwickelt, während sein Körper den umgekehrten Weg geht. So entwickelt sich zwischen den beiden eine innige Freundschaft. Im Laufe der Zeit wird aus Daisy eine wunderhübsche junge Frau, während Benjamin allmählich zum rüstigen Senior wird.

Da im Altersheim kein Platz mehr für Benjamin ist, zumal Queenie und Tizzy nun eine eigene Tochter in die Welt gesetzt haben, sucht sich Benjamin einen Job und heuert auf dem Schlepper von Captain Mike (Jared Harris) an. Dieser Job führt ihn während des mittlerweile ausgebrochenen 2. Weltkriegs nach Russland, denn schließlich müssen die beschädigten Schiffe der Alliierten geborgen werden. Dort lernt der äußerlich inzwischen 60-jährige Benjamin die Diplomatengattin Elizabeth Abbott (Tilda Swinton) kennen und zwischen entsteht eine Liebesaffäre. In ihrem früheren Leben war sie eine begeisterte Schwimmerin und wäre beinah die erste Frau gewesen, die den Ärmelkanal durchschwommen hat. Ihr Vorhaben scheiterte dann aber kurz vor Erreichen des Ziels an widrigen Wetterbedingungen und hat danach das Schwimmen ganz aufgegeben. Doch Benjamins und Elizabeths Wege trennen sich alsbald wieder.

Mit Ende des 2. Weltkriegs kehrt Benjamin wieder zurück nach New Orleans, wo er dann durch Zufall seinen leiblichen Vater kennenlernt. Aus Daisy (inzwischen gespielt von Cate Blanchett) ist mittlerweile eine gefeierte Ballettänzerin geworden, mit Auftritten am Broadway, als erste amerikanische Ballerina am Bolschoi-Theater und in Paris. Immer wieder kreuzen sich Benjamins und Daisys Wege, aber noch ist die Zeit nicht reif für ein Zusammenkommen. Erst als Daisy bei einem Unfall in Paris so schwer verletzt wird, dass sie ihre Karriere als Tänzerin aufgeben muss, erkennen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind...

### MEINE MEINUNG ###

Als ich aus dem Kino rauskam dachte ich spontan „Großes Kino, große Gefühle!“. Jedenfalls ist das kein Film, der so schnell in Vergessenheit geraten wird, denn er ist definitiv etwas besonderes. Zwar hat Drehbuchautor Eric Roth die gleichnamige Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald, die 1921 erschien gehörig umgeschrieben, aber diese Änderungen tuen dem Reiz der Geschichte keinen Abbruch. So spielt die Original-Kurzgeschichte schon zur Mitte des 19. Jahrhunderts und im Original entwickelt sich Benjamin nicht nur äußerlich vom Greis zum Jugendlichen, sondern auch geistig. Darüberhinaus wächst Benjamin im Buch bei seinen leiblichen Eltern auf. Dagegen konzentriert sich die Geschichte im Film auf die Alltagsprobleme, die ein Mensch zu bewältigen hat, wenn sich seine körperliche Entwicklung gegenläufig zu seiner geistigen Entwicklung verhält.

Dadurch häuft sich natürlich einiges an emotionalem Potential an, um den Film stärker auf das Publikum wirken lassen zu können. So entsteht dann auch unter der Regie von David Fincher ein bildgewaltiges und dramaturgisch nahezu perfekt inszeniertes Epos über einen Menschen, der Zeit seines Lebens dazu gezwungen ist, gegen den Strom zu schwimmen und der den Zeitpunkt seines Todes mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhersehen kann. Das Ganze berührt dann auch zum Teil schon philosophische und metaphysische Aspekte, ist aber trotzdem jederzeit ergreifend, spannend, lustig, skurril, absurd und abwechslungsreich, so dass man trotz der Länge des Films niemals das Gefühl hat, dass einem langweilig wird.

Darstellerisch wissen Brad Pitt und Cate Blanchett sehr zu überzeugen. Brad Pitt bestand ja darauf, Benjamin Button in allen Lebensphasen – von den Säuglingen am Anfang und zum Ende einmal abgesehen – selbst zu spielen, was ihm unter gnädiger Mithilfe diverser Computereffekte (die den Film wahrscheinlich so in der Form überhaupt erst möglich gemacht haben dürften) herausragend gelingt. Während er im Rentneralter wie ein ergrauter und buckeliger Robert Redford aussieht, erinnert er in seinen mittleren Jahren ein wenig an Tim Robbins und sieht erst in der „körperlichen“ Jugend auch wirklich so aus wie wir ihn als Brad Pitt kennen. Dagegen erinnert Cate Blanchett als Daisy in ihren Jugendjahren sehr an die ebenmäßige und ätherische Galadriel aus „Herr der Ringe“, wobei hier sicher auch digital nachgeholfen sein dürfte und im Alter über 50 wird dann zu so einfachen Mittelchen wie Halbmondbrille, Pferdeschwanz und ein paar grauen Haaren gegriffen.

### FAZIT ###

Auch wenn „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ gewisse Parallelitäten zu Filmen wie „Forrest Gump“ oder „Big Fish“ aufweist, lässt er sich nur schwer in eine Kategorie wie Biographie, Komödie, Liebesgeschichte oder Drama einordnen, sondern ist eher so etwas wie eine philosophische Abhandlung zum Thema „Was wäre wenn“ unter der Berücksichtigung der Erkenntnis George Bernard Shaws „Youth is wasted on the young“. Der Film ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert und wird auch zurecht als heißer Oscar-Kandidat gehandelt. Ende Februar wissen wir dann, ob's auch tatsächlich dafür gereicht hat!

### ABSPANN ###

Spielfilm USA 2008, 166 Min., FSK 12
Regie: David Fincher
Drehbuch: Eric Roth nach einer Geschichte von F. Scott Fitzgerald
Kamera: Claudio Miranda
Musik: Alexandre Desplat
~ Benjamin Button – Brad Pitt
~ Daisy als 6-jährige – Elle Fanning
~ Daisy als Erwachsene – Cate Blanchett
~ Caroline (Daisy's und Benjamin's Tochter) – Julia Ormond
~ Queenie – Taraji P. Henson
~ Tizzie – Mahershalalhashbaz Ali (wer bitteschön kann sich so einen Vornamen merken?)
~ Elizabeth Abbott – Tilda Swinton
~ Thomas Button – Jason Flemyng
~ Monsieur Gateau – Elias Koteas
~ Captain Mike – Jared Harris
~ Ricky Brody – Joshua Des Roches
~ Pleasant Curtis – Josh Stewart
u.v.a.
...
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Gemeinwesen
Gemeinwesen, 22.01.2009
George flüstert mir zu, das at müsste ein on sein. Sonst hat er aber nix auszusetzen. Beste Grüße vom Gemeinwesen.
Bunny84
Bunny84, 22.01.2009
Ich wünsche dir einen schönen restlichen Abend und einen lieben Gruß sende ich dir.
4money
4money, 22.01.2009
::LG und einen schönen Abend, würde mich auf eine gegenlesung freuen.. chris::
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