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Testberichte Der Vorleser

 (DVD) Drama
4.0 von 5
Platz 21 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
Meinungen:
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Der Vorleser Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
von 71% aller Autoren empfohlen (5/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Die Idee
  • Film nah am Buch spannend, sehr gute Darstellerleistung die 120min vergehen schnell
  • brilliante Darsteller, gefühlvolle Umsetzung eines immer währenden Themas, wundervolle Bilder
  • Kate Winslet packende Geschichte
  • Umsetzung, Darsteller
Nachteile/Kritik
  • Zu viel Sex
  • eigentlich nichts, außer man erwartet leichte Kost
  • nichts
  • der junge Michael die vielen Nacktszenen
  • Keine
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Tuvok

Filmkritik: Der Vorleser

ein Testbericht von 2009-03-10 21:45:25 vom 10.03.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Die Idee...
Nachteile/Kritik: Zu viel Sex
Uff was für ein Film, bin noch ganz gebannt von der Geschichte. So schön ist die, 120 Minuten die wie im Flug vergehen mit Abspann, produziert von den Weinstein Brüdern, Sydney Pollack und Anthony Minghella vom Englischen Patienten hat auch produziert, Ralph Fiennes in einer guten Rolle, eine hervorragende sehr authentisch wirkende wirklich gut aussehende Kate Winslet. Nun gut aussehende mit Anführungsstrichen weil Frauen in den 50 er Jahren sofern sie kein Pin Up Girl waren nicht unbedingt gut aussahen. Ein hervorragender David Kross, der echt super spielt, sehr authentisch und echt gut in die Rolle passt. Ein Film der einen Gewissen Anspruch vertritt, und zwar einen von denen die dann während des Filmes erst aufkommen.

Anfangs ist der Film sexy, dann wirkt er traurig, dann wirkt er interessant, dazwischen etwas kleine Längen, dann wiederum mit den Gerichtsszenen interessant. Die Zeitspanne geht von 1958 über 1966, zu 1976, 1978, 1980 glaube ich, 1992, und 1995 oder so, ja eine Menge Zeiträume die ich jetzt grad vergessen habe. Sicher ist es nicht jedermanns Sache eine nackte Kate Winslet zu sehen, die Ihre nicht Schönheitsoperierten Titten in Großaufnahme zeigt, einen David Kross der einen 12 cm Bimmel hat, im ausgerastetem Zustand, kurz nackt zu sehen, alles wirkt aber nie schmutzig sondern oh Wunder ästhetisch natürlich, obwohl diese Szenen wirklich schon hart an der Grenze zu Hardcore waren. Na Ja ist man im Kino eben nicht gewohnt, schließlich will man ja Mainstreamähnliche Filme sehen. Dann David wie er auf Kate liegt, Ihr linkes Bein auf seiner rechten Schulter, oh Schmatz, also da kriegt man Hunger und ja eine Ohrfeige wenn man sich am BH der Freundin vergreift, jedenfalls kann man sich an der behaarten Schulter gut auseinen, blöd nur wenn man vergisst vorher im dunklen Saal zu schauen ob dass deine Freundin ist oder ein ungewaschener Penner der 2 Meter groß ist und sich als Gorilla verkleidet hat, weil seine Freundin ihn ausgesperrt hat.

Nein der Film ist definitiv zu empfehlen, auch wenn ich ehrlich gesagt die Sexszenen weggelassen hätte und das ganze ein bisschen ästhetischer gezeigt hätte, mit Andeutungen, so wie eben früher, für mich hat das, ich bin nicht prüde, doch etwas zu heftig gewirkt, denn es hat dem Film einen Gewissen Reiz genommen. Den Reiz sich mehr vorzustellen als zu sehen. Der Film ist auch bei den Gerichtsszenen und bei dem was dann Ihr Geheimnis so aufgebaut gewesen dass man sich eher vorstellt als was sieht. Man hat nie Rückblenden gesehen, ich verstehe nicht wieso Ralph Fiennes, der die Rolle von Michael Berg sehr gut gespielt hat, so reagiert hat wie er reagiert hat in dem Film. Ja mehr erkläre ich jetzt nicht, sonst wäre es ein Spoiler Wert und das mache ich sonst nie in meinen Beschreibungen.

Was mir auch gut gefallen hat ist die kühle einfache Art des Make Up das nie aufgesetzt gewirkt hat, der Film kommt eigentlich meiner Meinung nach ohne Effekte aus, er lebt von der Schauspielerischen Leistung der Beteiligten auch wenn das Drehbuch jetzt auf eine Münze passt. Geheimnisvolle Frau hat nen Sommerflirt mit einem Jungen der 21 Jahre jünger ist als sie. Was mir sehr gut gefallen hat ist dass sie immer Jungchen zu ihm gesagt hat, was mir nicht so gut gefiel ist dass es in Deutschland spielte und die Bücher in Englisch waren die er ausgesucht hat Ihr vorzulesen. Dann die Aufdeckung der Geheimnisse um Ihre Person wieso sie verschwunden ist, wieso sie so reagierte immer, was sie eigentlich verbarg, ja leider war das ein bisschen zu wenig, mir hat das CSI ähnliche gefehlt was man im TV sieht, die Aufdeckungen a la Bild Zeitung, der Sensations- Journalismus, dafür war sehr viel an Ehrlichkeit zu sehen, viel an Problemen der damaligen Zeit.

Obwohl ich ehrlich gesagt gerne David Kross und seine Familie bei der Bewältigung der Alltagsprobleme gesehen hätte. Was mir leider gefehlt hat denn so konnte man sich zwar auf den Jungen einspielen der den halben Film getragen hat, dafür sein ganzes Umfeld ging wegen der Handlung drauf, und das finde ich wiederum schade. Bei so alten Filmen sehe ich gerne die ganze Umgebung, höre gerne und sehe gerne Erzählungen vom Krieg, habe mich gefreut auch wie Bruno Ganz im Film kurz auftrat der ja damals den Hitler verkörpert hat. Ein auch guter Schauspieler der aber leider zu wenig Drehbuch zugeschrieben bekommen hat, was ich schon ein bisschen bedauert habe. Dann im Gericht, da waren noch einige andere wichtige Beteiligte zu sehen von denen ich auch gerne mehr erfahren hätte, und das wiederum ist meiner Meinung nach ein Manko.

Hut ab aber vor der guten Regier die so fein das ganze geführt hat, die nie aufdringlich war, nie einen Moralischen Fingerzeig entwickelt hat der dann den ganzen Film trägt, Hochachtung davor wie man die Sexszenen drehte, zu viel der Geschlechtsteile waren zu sehen. Was ich gerne gewusst hätte, hat David Kate wirklich gevögelt oder hat er einen Lendenschurz gehabt. Also ich könnte mir vorstellen als Junger Mann vor dir ne nackte Frau, ab in die gute Stube, andererseits wiederum mit den ganzen Beleuchtern, den heißen Lampen, rundherum die Leute die dir zusehen, ja da kriegst du keinen hoch.

Zu wenig Handlung am Anfang, weil mir das La Boum mäßige gefehlt hat, die richtige Liebe, der Funke ist nicht so ganz übergesprungen. Ich glaube dass der Film einfach so eintönig wirkt weil es beabsichtigt ist. Die Handlung des Buches ist deutlich auf die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten Michael Berg und Hanna Schmitz zugeschnitten. Sowohl die Haltung beider Personen zueinander als auch ihre Charaktere werden dabei als ambivalent und unentschieden gekennzeichnet. Über Hanna und die restlichen Charaktere erfährt man allerdings nur über den Erzähler, also recht gefiltert.

Was mir an dem Film gefallen hat, er ist mystisch irgendwie, er ist geheimnisvoll wirkt aber nicht wie ein Akte x Roman, er ist nicht so übertrieben. Nie ist er nicht vorstellbar oder von der Realität weit entfernt. In dem Film geht es viel im Schuld, um Zuweisung, und der Film vermeidet es aber zu verurteilen, viel mehr stellt er die Tat nicht beschönigend dar, sondern versucht sie mit Hilfe einer Vorgeschichte die durchaus plausibel ist zu erklären, so dass man als Zuseher Mitleid und Verständnis für das Opfer bekommt. Da sind dann die Worte von Bruno Ganz, die Erklärungen durchaus verständlich die er zu David Kross im Film sagt. Der spielt ja den Professor ROHL.

Was kann man wichtiges über den Film wissen?:

Obwohl der Roman den Namen der Heimatstadt des Beteiligten nicht nennt, gibt es einige wenige Details (Heiligenberg, Philosophenweg, Neuenheimer Feld usw.) und man hat bald draußen dass es sich um Heidelberg und den Rhein-Neckar-Raum als Schauplatz handelt und zwar im ersten Teil des Romanes, wo sich die 2 näher kommen und lieben. Die Beschreibungen am Anfang des Romans lassen ebenfalls eindeutig auf Heidelberg schließen. Die dort beschriebenen Straßen und Häuser existieren genau so im Stadtteil Heidelberg-Weststadt, in dem der Autor Bernhard Schlink tatsächlich aufwuchs. So kommen wir zum Gericht, im 2. Filmteil er spielt sich in einer anderen Stadt ab, laut Roman ca. 1 Std. vom Anfang entfernt, also von der Stadt am Anfang des Romanes. Und die Prozesse im Roman, ja die hat es damals wirklich gegeben. Welche, ja selber lesen.

Nun wie gesagt ich bin kein Berliner, aber ich denke man kann als Berliner oder als Deutscher schon einige Stadtteile wieder erkennen und da macht dann ein Film schon Freude wenn man sich da wiederfindet, vielleicht in der Nähe eines Schau und Drehortes gewesen ist.

Der ROMAN hat einige Preise gewonnen
• Hans-Fallada-Preis (1997)
• Prix Laure Bataillon (bestdotierter Preis für übersetzte Literatur) (1997)
• WELT-Literaturpreis der Zeitschrift Die Welt (1999)
• Evangelischer Buchpreis 2000
• Eeva-Joenpelto-Preis, Finnland 2001
• Platz 14 auf der Liste der ZDF-Lieblingsbücher 2004
Und die hat er verdient.

Und ich bin froh dass der Theater Regisseur Stephen Daldry den Film machte, während sein Landsmann David Hare die Romanvorlage für die Kinoleinwand adaptierte. Die 2 hatten den Film „Tue Hours“ gemacht der mir aber 0 gefallen hat. Daldry war auch in Berlin und nahm an einem Mordprozess am dortigen Kriminalgericht teil. Gedreht wurde in Görlitz und man wollt damals Nicole Kidman. Doch die Schöne war Schwanger. Und so kam man auf Kate Winslet. Die war eh anfangs die richtige Wahl aber hatte Stress wegen dem Film „Zeiten des Aufruhrs“ hatte dann aber eh Zeit. Anfang Für ihre Rolle in dieser Verfilmung erhielt die Schauspielerin Kate Winslet am 11. Januar 2009 einen Golden Globe und am 22. Februar 2009 den Oscar in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“. Und den hat sie sich verdient meiner Meinung wie keine andere, obwohl ja dieses Mal wenig Filme waren wo Frauen so stark spielten außer Meryl Streep. Übrigens Anthony Minghella starb am 18.3.2008 in London. Und der hat sich dann entschieden im Herbst 2006, das Projekt an David Hare und Stephen Daldry abzugeben. Die Deutsche Filmförderung schoss 4 Millionen € bei. Ach, ja und weil mir die Musik so imponiert hat bei dem Film der die ganze Geschichte mit getragen hat, muss ich sagen, dass sie aus der Feder des slowenischen Komponisten Ozren K. Glaser, doch die weitere Kompositionsarbeit wurde von Alberto Iglesias und Nico Muhly übernommen.

Ach ja, was sagt der jüdische Journalist Ron Rosenbaum über den Film? Den ich nicht kenne aber den viele andere kennen? Es ist der schlechteste Film über das Hauptthema im 2. Teil des Filmes der je gedreht wurde. Aber ich sage nicht was. Übrigens am 4.7.2008 wurde Kross 18 Jahre alt, vorher würde der Film nicht gemacht, weil er eben nicht 18 ist. 32 Mille hat der Film gekostet, 27 Mille in den USA eingespielt, gedreht in Berlin, Charlottenburg, Köln, Lublin, Luckau und Brandenburg. 1,69 Meter ist Kate klein, und hat für „Titanic“ 2 Mille verdient, aber hier bei dem Film sicher nicht so viel weniger.

Und welche Auszeichnungen bekam jetzt der Film?:

• Golden Globe: Beste Nebendarstellerin (Kate Winslet)
• Oscar – Beste Hauptdarstellerin: Kate Winslet
Des Weiteren erhielt der Film Golden Globe Nominierungen in den Kategorien Bester Film/Drama, Beste Regie, Bestes Drehbuch.
Vier weitere Oscar Nominierungen folgten in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Kamera.
Die Handlung vom Film:

Der Film beginnt mit einem Anwalt im Jahr 1995. Und was geschieht als wichtige Rahmenhandlung?. MICHAEL BERG (Ralph Fiennes) trifft sich mit seiner Tochter JULIA (Hannah Herzsprung), fährt mit ihr zum Grab seiner ersten Liebe Hanna Schmitz und erzählt ihr, zum ersten Mal überhaupt, von sich und Hanna.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1958 in Neustadt. Der fünfzehnjährige MICHAEL BERG (David Kross) muss kotzen als er nach Hause geht. Die 36-jährige Straßenbahnschaffnerin HANNA SCHMITZ (Kate Winslet), eine Fremde, hilft MICHAE, und kümmert sich um ihn, sie badet ihn sogar einmal. Drei Monate später, nachdem MICHAEL sich vom Scharlach erholt hat, beschließt er, die fremde Frau aufzusuchen und sich mit einem Strauß Blumen bei ihr zu bedanken. Was kommen muss, die beiden verlieben sich ineinander. Sie Baujahr 1922, er Baujahr 1943. Es entwickelt sich das Ritual, dass MICHAEL HANNA vor dem Sex aus Büchern vorliest. Doch eines Tages verschwindet HANNA plötzlich ohne ein Wort der Erklärung. MICHAEL beginnt ein Jura Studium und ist 1966 fast schon fertig als er HANNAH in einem Gerichtssaal wieder trifft.

Die Besetzung:
• Kate Winslet: Hanna Schmitz
• David Kross: junger Michael Berg
• Ralph Fiennes: Michael Berg
• Bruno Ganz: Professor Rohl
• Hannah Herzsprung: Julia
• Karoline Herfurth: Marthe
• Volker Bruch: Dieter Spenz
• Susanne Lothar: Carla Berg
• Matthias Habich: Peter Berg
• Alissa Wilms: Emily Berg
• Florian Bartholomäi: Thomas Berg
• Lena Olin: Ilana Mather / Rose Mather
• Alexandra Maria Lara: junge Ilana Mather

Definitiv einer der wirklichen Lichtblicke die 90 von 100 verdient haben.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
try_or_die87
try_or_die87, 10.03.2009
Ich hatte in der Schule schon das Buch gelesen und mir persönlich kamen auch zuviele Sex-Szenen vor ...
stars
stars, 11.03.2009
Freu mich über Gegenlesungen und Leserunden. Gruß Stars
morla
morla, 10.03.2009
einen schönen dienstagabend wünsch ich dir lg. petra
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Blackfire

~ Der Vorleser ~

ein Testbericht von 2011-07-23 15:23:02 vom 23.07.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Umsetzung, Darsteller...
Nachteile/Kritik: Keine
Von seinem Weihnachtsgutschein wollte sich mein Freund bei Thalia eine DVD kaufen. Letztendlich ist seine Entscheidung dann auf folgenden Film gefallen…


*** Das Produkt ***

Es handelt sich hierbei um die DVD "Der Vorleser".


*** Fundort und Preis ***

Gekauft hat mein Freund die DVD bei Thalias und der Preis dafür lag bei 9,99 Euro.


*** Aussehen ***

Bilder davon gibt’s unter folgendem Link:

http://img33.imageshack.us/img33/2263/dervo rleser.jpg


*** Sonstige Informationen ***

Sprachen: Deutsch, Englisch, Hörfilmfassung für Blinde
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Bild: 16:9, in Farbe
Ton: Dolby Digital
Laufzeit: ca. 119 Minuten
Altersbeschränkung: Ab 12 Jahren freigegeben.
Code: 2

*** Text auf der DVD-Rückseite ***

„Sie ist rätselhaft und viel älter als er… und sie wird seine erste Leidenschaft. Aber eines Tages ist Hanna (Kate Winslet) spurlos verschwunden. Erst Jahre später trifft Michael (David Kross / Ralph Fiennes) sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal. Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit. Am Ende wird er sie durch seine nie verloren gegangene Zuneigung erlösen…“


*** Inhalt ***

Im Jahre 1958 übergibt sich der 15jährige Michael Berg in einem Hauseingang auf dem Nachhauseweg. Die für ihn völlig fremde Frau Hanna Schmitz nimmt sich seiner an und Michael besucht sie später noch mal, um sich bei ihr zu bedanken. Dort kommt es zum ersten Geschlechtsverkehr zwischen den beiden und Michael besucht sie nun sehr oft. Mit der Zeit wird es zum Ritual, dass Michael ihr vorher aus einem Buch vorliest, was sie sehr gerne mag. Dass sie Analphabetin ist, kann sie vor ihm erfolgreich verbergen. Eines Tages jedoch ist Hanna plötzlich verschwunden und Michael weiß nicht wohin und wieso.
Erst Jahre später- Michael studiert Jura- sieht er sie wieder. Sie wird in einem Prozess angeklagt, als ehemalige KZ-Aufseherin für den Tod von 300 Juden verantwortlich zu sein...


*** Fazit ***

Vor einigen Jahren schon hatte ich das Buch in der Schule lesen müssen und fand es ganz gut, wenn man von dem in die Länge gezogenen Prozess absieht. Daher war ich natürlich gespannt auf die Umsetzung des Buches. Der Prozess wird im Film zum Glück sehr kurz gehalten, die wesentlichen Dinge wurden aber alle gut umgesetzt. Es wäre vielleicht von Vorteil gewesen, den Prozess noch ein paar Minuten länger zu machen, um mehr von Hannas Denken aufzuzeigen. Doch das ist Geschmackssache.
Ansonsten wurde bei der Umsetzung das eine oder andere gekürzt und abgewandelt, der Film hält sich in allen wichtigen Punkten jedoch an die Vorlage.
Bild und Ton sind sehr gut und besonders Kate Winslet, die Hanna Schmitz spielt, ist besonders überzeugend in ihrer Rolle, für die sie sogar mit einem Oscar ausgezeichnet worden ist. Als Zuschauer kann man erkennen, welchen Einfluss Hanna auf Michael Bergs späteres Leben hatte, auch wenn dies im Buch noch besser zur Kenntnis kam. Extras gibt es leider keine auf dieser DVD, aber wer Wert auf diese legt, sollte sich die Special Edition kaufen. Bei der Special Ausgabe gibt es neben dem Hauptfilm noch eine DVD mit vielen Extras.
Alles in Allem eine wirklich gute Verfilmung, der ich gerne 5 Sterne und eine Empfehlung vergeben kann.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
oskermit
oskermit, 24.07.2011
SEHR HILFREICH.
PS.: Über einen Gegenbesuch würd ich mich natürlich freuen.
Schönen Sonntag noch!
Miraculix1967
Miraculix1967, 23.07.2011
Schönes Wochenende und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
Lucky130
Lucky130, 24.07.2011
Vielen Dank für Deine zahlreichen Gegenlesungen!!!

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LilithIbi

„Hannah Schmitz hat anders ausgewählt.“

ein Testbericht von 2010-11-08 13:34:43 vom 08.11.2010
Empfehlung: nein
Völlig überzeugt davon, dass in der Verfilmung des Romans von Bernhard Schlink Leonardo DiCaprio mitspielen würde, wunderte ich mich am gestrigen Tage nicht wenig. Damit jedoch nicht genug ~ eben weil ich überdies davon ausging, dass es sich bei

===Der Vorleser=== um ein gelungenes Drama; sprich: einen sehenswerten Film, handeln würde. So kann frau sich also gleich zweimal irren.

Die beinahe völlig überflüssige _Rahmenhandlung spielt im Jahre 1995 und ist die des erwachsenen Michael Berg (Ralph Fiennes), der eine weibliche Bekannte aus seiner Wohnung komplementiert um sich am späteren Tage mit seiner Tochter treffen zu können. Ihr will er wohl seine Geschichte erzählen; und so. respektive völlig hanebüchen, springt der zweistündige Film vor und zurück, ohne das man jenes im allerersten Momenten erkennen müsste. Tut man vielleicht doch, wenn man nicht gerade die Augen vor lauter Gähnerei geschlossen hält.
Im Rückblenden-Usus lernt der willige Zuschauer den 15jährigen Michael Berg (David Kross) kennen, der sich 1958 auf seinem Heimweg mehrfach übergeben muss. Hanna Schmitz (Kate Winslet), knapp 20 Jahre älter, kümmert sich um ihn ~ drei Monate später kehrt Michael mitsamt einem Blumenstrauß in ihre Wohnung zurück, um sich zu bedanken.

Jaha, und wie er sich bedankt!

Die durchaus vorhandene Romantik des Vorlesens verpufft durch den eher missratenen Versuch, Pornokram pietätvoll zu kredenzen. Jene Szenerien wirken oftmals eher unbeholfen-grotesk; vor allem durch Hannah's stete Titulierung „Jungchen“ nebst ihrem Regieanweisungen wird dem Zuschauer das Fremdschämen leicht gemacht.
Schnell ist erkennbar, dass Hannah äußerlich so kalt agiert, wie sie innerlich zu sein scheint ~ ihre Aussage

„Du bedeutest mir nicht genug, um mich kränken zu können“

haut gewissermaßen rein, zerbombt sich allerdings durch die vorangegangene Dialog-Patzigkeit doch wieder selbst. Klar ist, dass Hannah die Spielregeln bestimmt und Michael erst langsam versucht, auch seinen Kopf durchzusetzen. Blöd nur, dass er eines schönen Tages in die Liebeshütte zurückkehrt und die gute Hannah spurlos verschwunden ist.
Erst Jahre später soll er sie wieder sehen ~ als Jurastudent trifft er sie zufällig im Rahmen ihrer Verhandlung wieder: Hannah wird wegen ihrer Tätigkeit als KZ-Wärterin angeklagt, die sie unmittelbar nach ihrem Verschwinden angetreten hat.

===Näheres zur Umsetzung===
Wie schon gesagt, der Film konnte mich nur schwerlich begeistern. Platt gesagt, hätte man das Gesehene um rund eine Stunde kürzen können ~ oftmals macht sich eine Langamtigkeit breit, die umso fataler ist, desto klarer die damit verbundenen Aussagen versucht worden. Es scheint stellenweise so, als wäre der Zuschauer an sich völlig unterschätzt worden ~ man erkennt recht früh, mit welchem „Problem“ Hannah zu kämpfen hat, zu vertuschen versucht, so dass der vermeintliche „wuha“ Effekt so gut wie nicht gegeben ist.

Interessant zwar, Michaels Reaktion auf Hannah zu betrachten, doch so richtig auskäsen wollten sich die Macher hier scheinbar auch nicht. „Der Vorleser“ plätschert somit völlig ohne Sinn und Ziel vor sich hin, um schlussendlich lediglich einen Kreislauf des Schweigens zu repräsentieren.

Hätte man an dieser Stelle den Abspann eingeläutet, so wäre es durchaus schön und gut gewesen... aber nix ist. Obschon man das filmische Ende erwartet, findet eine erneute Wendung innerhalb der Geschichte statt, die zwar einerseits irgendwo als romantisch anzusiedeln ist, gleichzeitig jedoch eher die Skepsis in mir nährte.
Darüber hinaus ärgerte ich mich ein wenig (bis ganz viel) über jenen Michael, der im Grunde den gleichen Fehler machte wie Hannah im Bezug auf die Anklageschrift gegen sie: nicht einzugreifen. Hannah wird u.a. für den Tod von mindestens 300 Juden verantwortlich gemacht, weil sie jene in einer abgeschlossenen Kirche verbrennen ließ ~ sie tat nichts, als zuzusehen. Genauso nun Michael vor Gericht... beide hätten die Chance gehabt, in den Verlauf der Geschichte einzugreifen, beide jedoch schwiegen und hielten sich somit an irgendwelche Vorschriften, die vermutlich nur vor ihnen selbst gerechtfertigt waren.

~ Wie gesagt, als Kurzgeschichte und bis lediglich zu dieser Stelle wäre der Film durchaus ein nachdenkenswertes Stück gewesen ~ dank der eher überlangen Einleitung jedoch und den immer wiederkehrenden Längen nebst dem nicht minder schnöden Fortgang stellte sich bei mir der Usus ein, zigfach auf die Uhr zu schielen.

Wirklich beeindruckend ist hier fast ausschließlich Kate Winslet, die die Figur der Hannah Schmitz in all ihren Altersstufen spielt, während in Bezug auf Michael zwei Darsteller verpflichtet wurden. Überzeugend wirkt Kate allemale, ihre Gesichtsausdrücke beherrscht sie perfekt, um damit die unterschiedlichsten Stimmlagen zu repräsentieren. Das Mitgefühl, welches der Zuschauer an diversen Stellen empfinden könnte, wird dank Hannahs Kühle und Sturheit regelrecht ausgebremst ~ in eben jener Rolle hätte man sich keine überzeugendere Darstellerin wünschen können. Fakt ist, dass Kate Winslet alle anderen Darsteller förmlich an die Wand spielt.

Weniger beeindruckend hingegen der Usus, dass „Der Vorleser“ sich viel zu oft selbst in seinem Erzählfluss unterbricht, mehr Fragen aufwirft als er je wird beantworten können. Es mag nur bedingt interessant sein, was das einstige Kopulationspaar eigentlich sonst noch so getrieben hat ~ doch stetig lediglich mit den Momenten konfrontiert zu werden, wie zumindest einer der beiden nackisch vor die Kamera tanzt, reizt mich dann doch noch eine ganze Ecke weniger. Das gesamte Mit- und Zueinander der beiden bleibt fast völlig im Dunkeln, während man stattdessen bis zum Brechreiz wieder und wieder darauf gestoßen wird, wie toll Michael vorlesen kann.

Ein wenig skurril die Szene, in der Hannah ihren BH bügelt, ein mattes Lächeln für den Moment, in dem sie Michael in die Wanne schickt und hinter dem ohnehin fast durchsichtigen Vorhang zu seinem nackten Körper hinüberlinst... mehr Spaß macht der Film dann allerdings nicht.

===Summa summarum=== Obschon die Gefängnis-Momente sowie das „danach“ ansatzweise unter die Haut gehen, läuft bei „Der Vorleser“ einfach viel zu viel schief, um mich zu einem positiven Urteil verleiten zu lassen.
Grottenschlecht ist das Ganze nu nicht, einmal ansehen reicht allerdings absolut. Fans der Romanvorlage können aufgrund der Tatsache, dass der Autor einmal durchs Bild hüpft, vielleicht noch entzückt sein ~ meine Entzückung hingegen reicht lediglich bis zu dem Punkt der Tatsache, dass mich der Film nix gekostet hat.
Zwei Sternchen für die immerhin-irgendwie-Aussage, dass der Mensch die ewig gleichen Fehler wiederholt und man trotzdem zumindest versuchen kann, Abbitte zu leisten, unabstreitbar jedoch keine wirkliche Empfehlung.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Lanch999
Lanch999, 08.11.2010
Schöner Bericht! LG von Lanch999
Würd mich freuen wenn du bei meinen
Berichten vorbeischaust! :D
KaTaRaGiRl
KaTaRaGiRl, 08.11.2010
Ich würde mich sehr über Gegenlesungen freuen. glg Laura
Jennytammy
Jennytammy, 08.11.2010
Klasse Bericht! Liebe Grüße, Jenny
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Tonga1

Der Vorleser

ein Testbericht von 2010-05-13 12:50:38 vom 13.05.2010
Empfehlung: nein
Vorteile: ***...
Nachteile/Kritik: ***
************************************************** **

Der Vorleser

********************************************** *** ***

Die DVD kostet 15 Euro. Sie erschien anfang September im Handel und der Film hat eine Spieldauer von 119 Minuten. Der film hat ein FSK ab 12 Jahren. Die Hauptdarsteller sind : Kate Winslet, David Kross, Ralph Fiennes


Inhalt :


50er Jahre. Michael wächst in einer Stadt auf. Durch Zufall lernt er Hanna kennen und ahnt noch nicht wie sehr die Begegnung sein Leben beeinflussen wird.
Hanna wird seine erste Geliebte. Statt mit gleichaltrigen Jungs den Sommer zu genießen verbringt er diese lieber in Hannas Wohnung. Er liest ihr vor , da sie nicht lesen kann und die beiden verbringen viele gemeinsame Stunden.
Eines Tages aber ist Hanna spurlos verschwunden.

Erst einige Jahre später trifft er Hanna durch Zufall vor Gericht. Sie war im zweiten Weltkrieg eine Wärterin und ihr wird der Mord an 300 Menschen vorgeworfen. Die anderen Angeklagten werfen Hanna vor die den Befehl gegeben zu haben. Der Richter verlangt eine Schriftprobe. Hanna aber schämt sich Analphabetin zu sein und nimmt die Ganze Schuld auf sich.

Viele Jahre später. Michael war verheiratet, ist geschieden . Kann er Hanna trotzdem nicht vergessen . Er fängt an für Hanna Cassetten mit Geschichten auf zunehmen. Es ist das erste mal seit Jahren das er wieder Kontakt mit ihr aufnimmt. Bis zu dem Zeitpunkt wo sie entlassen wird......


Meine Meinung :

Der erste Teil des Filmes , der, der in den fünfziger Jahren spielt ist noch recht intressant. Nicht wirklich wegen der Story sondernd einfach wegen der Kulisse des Filmes. Es gibt viele schöne Bilder zu dieser Zeit die die ersten Minuten des Films recht spannend machen.

Aber Hanna verschwindet und somit wird der Film immer langweiliger und langwiedriger. Michael trifft sie durch Zufall wieder. Vor Gericht. Das grenzt schon an ein Wunder. Aber das sie auch noch die Schukld auf sich nimmt weil sie sich schämt ist mir doch recht unverständlich und wird auch hier nicht überzeugend rübergeracht.

Kate Winsley spielt wie immer sehr gut. Und deshalb wollte ich auch den Film sehen. Und das ist auch der Grund wieso es hier 3 Sterne noch gibt. Ansonsten muss ich leider sagen ist der Film mehr langweilig als unterhalten . Mich jedenfalls konnte er nicht wirklich überzeugend.


Vielen Dank fürs lesen und bewerten.


Dieser Bericht erschien auch auf Dooyoo.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
trullilu
trullilu, 23.05.2010
Tut mir Leid, aber ich glaube du hast den Film nicht richtig verstanden und dementsprechend ist auch dein Bericht. Ich habe ihn auch gesehen und auch das Buch dazu gelesen. Das reicht bei diesem Film meiner Meinung nach nicht, ich finde deinen Bericht etwas zu oberflächlich. Deswegen nur hilfreich.
Bunny84
Bunny84, 13.05.2010
Wünsche dir einen ruhigen Feiertag. LG BUNNY84
PS: Freue mich über Gegenlesungen meines neusten Berichtes
Dewin92
Dewin92, 13.05.2010
sehr schöner Bericht!! Ich würde mich über eine Gegenlesung sehr freuen
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bigmama

Eine rätselhafte Liebe

ein Testbericht von 2010-03-29 17:08:36 vom 29.03.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: brilliante Darsteller, gefühlvolle Umsetzung eines immer währenden Themas, wundervolle Bilder...
Nachteile/Kritik: nichts
Einleitung
======

Ich habe mir vor kurzem diesen Film gekauft, weil Kate Winslet darin eine Hauptrolle spielt.
Außerdem handelt es sich bei diesem Film um die Verfilmung des Bestsellers von Bernhard Schlink.
Ich möchte euch diese DVD einmal näher vorstellen.

Aussehen
======

Auf dem Cover kann man die zwei Hauptpersonen des Films sehen: Kate Winslet und der deutsche Shootingstar David Kross.
Hinten auf der DVD ist eine kurze Inhaltszusammenfassung.
Außerdem kann man sich über alle anderen wichtigen Details der DVD informieren.

Inhalt
====

Sie ist rätselhaft und viel älter als er...und sie wird seine erste Leidenschaft.
Aber eines Tages ist Hanna (Kate Winslet) spurlos verschwunden.
Erst Jahre später trifft Michael (David Kross) sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal.
Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit.
Am Ende wird er sie durch seine nie verloren gegangene Zuneigung erlösen.
Der Oscar-nominierte und mehrfach preisgekrönte Regisseur Steven Daldry hat mit "Der Vorleser" einen Film über eine unmögliche, sonderbare und zugleich intensive Liebe geschaffen.
In den Hauptrollen brillieren Kate Winslet und Ralph Fiennes, die Titelrolle spielt der deutsche David Kross.
Ergänzt wird das Ensemble durch so herausragende Darsteller wie Bruno Ganz, Lena Olin, Burghart Klaußner, Hannah Herzsprung, Karoline Herfurth, Matthias Habich und viele andere.

Produktinfos
========

Darsteller: Kate Winslet, David Kross, Ralph Fiennes
Regisseur(e): Stephen Daldry
Komponist: Nico Muhly
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Universum Film
Erscheinungstermin: 4. September 2009
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 119 Minuten

Preis
===

Ich habe diese DVD im Kaufhof für 7,99 Euro gekauft.
Das ist ein sehr günstiger Film, zumal es ihn noch nicht lange gibt.

Meine Erfahrungen
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Ich war begeistert von der genialen Umsetzung des Buches.
Die Inszenierung ist äußerst sensibel und die Darsteller sind einfach fantastisch.
Ich finde das Thema auch sehr zeitbezogen, denn der Film befasst sich mit der immer wiederkehrenden Frage nach Schuld und Vergebung. Diese Frage ist immer aktuell, auch, wenn der Film in einer anderen Zeit spielt - und jeder wird irgendwann schon einmal Schuld auf sich geladen und um Vergebung gebeten.
Der Film ging mir zu Herzen und ich habe, ehrlich gesagt, am Ende des Films geweint - so rührend und gefühlvoll wirde das Thema durch die brillianten Schauspieler umgesetzt.
Mich hat dieser erschütternde, leise und intensive Film sehr berührt und nachdenklich werden lassen.
Ich bin begeistert von diesem Film.

Fazit
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Ich kann euch diesen Film uneingeschränkt empfehlen. Diese zauberhafte Liebesgeschichte mit überraschenden sexuellen Szenen durch das sexuelle Erwachen des 16-jährigen Hauptdarstellers ist faszinierend und erschütternd zugleich.
Es ist kein Actionfilm - eher ein Drama über die Vergangenheit und die Liebe zweier Menschen.
Ich vergebe die volle Punktzahl und eine Kaufempfehlung.

Vielen Dank für eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare. LG Anett
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Cuchulainn1981
Cuchulainn1981, 13.04.2010
Ich habe den Roman gelesen und habe ihn ser gut gefunden. An den Film habe ich mich noch nicht herangetraut, weil ich Romanverfilmungen meistens als sehr schlecht empfinde. Andererseits habe ich über diesen Film schon sehr viel gutes gehört, so dass ich mir langsam eine eigene Meinung bilden sollte.
topfmops
topfmops, 29.03.2010
Kenne ich nur als Buch, siehe auch:
http:www.yopi.deindex.php?nameindexSchlinkBernhardDerVorleserRomaneErzaehlungen-reviewcommentid249193
Anton
Anton, 06.05.2010
wow sehr schöner Bericht dafür ein SH
mfg Anton der Gegenleser freut sich über Gegenlesungen
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rappelkiste

Traurigschön- ich empfehle Ansehen!

ein Testbericht von 2009-05-11 22:47:41 vom 11.05.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Film nah am Buch spannend, sehr gute Darstellerleistung die 120min vergehen schnell...
Nachteile/Kritik: eigentlich nichts, außer man erwartet leichte Kost
Ich habe das Buch "Der Vorleser" bereits vor über einem Jahr von meinen Arbeitskollegen geschenkt bekommen.
Das Buch hat mich gefesselt und sehr betroffen und traurig gemacht, den Kinofilm wollte ich unbedingt sehen, schon allein wegen der Umsetzung, die mich sehr interessierte. Zudem wurde der Film noch in Görlitz gedreht (ich wohne in Sachsen) und Kate Winslet ist ja auch keine schlechte Adresse.
Die Handlung
Der Film spielt im Zeitraum 1958-1995. Man weiß schon zu Beginn, dass es ein Rückblick ist, da Michael Berg- der Hauptdarsteller neben Hannah Schmitz (Kate Winslet) da bereits im fortgeschrittenen Alter als Anwalt zu sehen ist.
1958 ist Michael 15 Jahre alt und seine erste große Liebe, und diese wird ihn sein Leben lang verfolgen wie der Verlauf der Geschichte zeigt, ist die 36jährige Hannah. Eine Straßenbahnschaffnerin.
Er besucht sie nach der Schule, er soll ihr immerzu vorlesen. Erst liest er vor, dann lieben sie sich, ein alltägliches Ritual.
Eines Tages, als Hannah auf eine Bürostelle vbefördert werden soll, verschwindet sie ohne Abschied.
Michael sieht sie 8 Jahre später während seines Jurastudiums als Zuschauer im Gerichtssaal wieder.
Hannah wird als einzige der 6 Angeklagten lebenslänglich wegen Mord verurteilt, sie war Aufseherin in Auschwitz- war dorthin gewechselt als sie bei Siemens auf eine Schreibstelle befördert werden sollte...
Die Mitangeklagten haben gleiche Schuld, bekommen aber nur 4 Jahre Haft- da sie alles auf Hannah abwälzen.
Hannah nimmt die Schuld auf sich, da Sie sich ihres Analphabetismus schämt, sie gesteht lieber den verherrenden Bericht (Gegenstand des Prozesses) selber und allein geschrieben zu haben, als zuzugeben, dass sie gar nicht lesen kann.
Michael erkennt das(zuvor wusste er nicht, dass sie nicht lesen kann), sagt aber nichts, akzeptiert ihre Entscheidung.
Er schickt ihr dann ins Gefängnis Kassetten mit von ihm gelesenen Büchern, anhand dieser Kassetten und der Bücher die sie selber leiht bringt sie sich lesen und schreiben bei.
Michael besucht sie erst kurz vor der Entlassung erstmals - warum er das dann erst tut und wie alles endet...das verrate ich nicht.
Qualität
Ich finde den Film sehr gut umgesetzt- er ist nahe am Buch (was ja nicht immer so ist!)- sowohl Hannahs als auch Michaels Darsteller brillieren in meinen Augen.
Die Drehorte und damit der Film an sich vermittelten mir vieles wirklich hautnah.
Es ist einer der Filme wo ich zu tun hatte nicht loszuheulen, wo die Augen mehrfach feucht wurden. Wo ich am liebsten ins Geschehen stürzen möchte um etwas daran zu ändern, weil es kaum auszuhalten ist. Traurigschön eben.
Ein ernster Film mit Anspruch, keinesfalls langweilig (Passagen die im Buch langatmig beschrieben sind werden dank Bildeindruck stark abgekürzt). Ich empfand ihn auch nicht als zusehr mit Sex behaftet- er ist nah am Buch und ich fand es im Buch durch die wörtliche Beschreibung als "mehr" als im Film. Das wurde gut umgesetzt und letztendlich spielte die körperliche Hingezogenheit eine große Rolle bei den beiden, trotz Altersunterschied und genau darum ist es ja auch so spektakulär. Aber keine Szene wird überdehnt, es folgen schnelle Szenenwechsel.
Ich kann den Film nur empfehlen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
giselamaria
giselamaria, 21.05.2009
prima, werde ihn ansehen, sobald er im TV kommt. - LG gisela
timecode001
timecode001, 12.05.2009
Klasse Testbericht!

Liebe Grüsse.
timecode001
tk7722
tk7722, 12.05.2009
Ein sehr interessanter Bericht, liebe Grüße
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gamzef

eine Affäre, die das ganze Leben prägt...

ein Testbericht von 2009-04-12 14:12:16 vom 12.04.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Kate Winslet packende Geschichte ...
Nachteile/Kritik: der junge Michael die vielen Nacktszenen
Liebe Yopianer!


Erst einmal wünsche ich euch allen frohe Ostertage. Mein erster Ostertag war
jedoch ziemlich traurig, weil ich mir im Kino einen sehr ernsten und traurigen
Film angeschaut habe. Die Verfilmung von Bernhard Schlinks "Vorleser" ist
was die Tragik und Ernsthaftigkeit angeht,nicht minder erfolgreich als die
Buchvorlage. Das die Hauptrolle von Kate Winslet besetzt war, war natürlich
auch ein Grund, wieso ich den Film nicht verpassen durfte.




.....Filminfo.....


Film: Der Vorleser / The Reader

Genre: Drama

Drehort: Deutschland

Erscheinung: 26.2.2009

Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Dauer: 124 Minuten

Verleih: Senator

Darsteller: Kate Winslet, David Kross, Ralph Fiennes,

Romanvorlage: "Der Vorleser" von Bernhard Schlink


zurzeit in allen dt. Kinos! ;-)




.....Handlung.....


Der 15jährige Michael Berg macht, als ihm auf Grund einer Gelbsucht übel wird,
die Bekanntschaft mit der 36jährigen Schaffnerin Hanna Schmitz. Es entsteht
eine leidenschaftliche Affäre zwischen den beiden und Michael liest ihr bei jedem
Treffen was vor. Er kann sich kein Leben mehr ohne Hanna vorstellen, doch
diese verschwindet sehr bald. Jahre später sieht Michael, der inzwischen
Jurastudent ist, sie vor Gericht auf der Anklagebank.
Hanna soll für den Tod von 300 jüdischen Frauen verantwortlich sein.
Michael ist der Einzige, der weiß, dass Hanna unschuldig ist, doch wird er
ihr Geheimnis, das ihr zur Freiheit verhelfen würde, preisgeben?




.....Umsetzung.....


Der Film hat keine Spezialeffekte und ist in eher dunklen Farben gehalten.
Auch am Anfang, als Hanna und der junge Michael glücklich zu sein scheinen,
sieht man nicht viel Farbe. Auch kräftige Töne wie gelb und orange sind hier
eher blass.In der ersten Hälfte des Filmes sieht man sehr viel Haut und Sexszenen.
Dennoch ist der Film kein Erotikfilm. Es geht mehr um die Innigkeit und die
Zärtlichkeit zwischen dem Paar mit dem hohen Altersunterschied und darum, wie
der pubertierende Junge sich mit dem anderen Geschlecht vertraut macht.
Statt Erotik sind diese Szenen errötend, beschämend, aber das ist auch die
Intention des Buchautoren Schlink gewesen. Warum sollte das im Film anders
sein? Der Film wurde der Zeit, in dem er spielt, sehr gut angepasst. Sei es die
Garderobe von Hanna, oder die Straßen. Alles erinnert an die Mitte des 20.
Jahrhunderts. Da der Film einen Zeitraum von etwa 35 Jahren widerspiegelt,
mussten sich natürlich auch die Charaktere optisch verändern.
Kate Winslet wurde z.B. im Laufe des Filmes zu einer ziemlich glaubwürdigen
66jährigen gemacht. David Kross wurde durch Ralph Fiennes ersetzt, was
ebenfalls nicht unglaubwürdig ist.



.....Meine Meinung.....


Ich muss zugeben, dass die ersten 30 Minuten mich ziemlich enttäuscht haben.
Es gibt viel zu viele Nacktszenen und es wird auch alles gezeigt, auch Sachen,
die man nicht sehen will, wie zum Beispiel unübersehbare Behaarung im
Intimbereich. Es war auch enttäuschend, dass Kate Winslet so viel von sich
gezeigt hat. So eine erfolgreiche Schauspielerin wie sie braucht das doch nicht.
Doch das sind auch nicht wirklich wichtige Szenen für den Film.
Der Stein gerät erst ins Rollen, als Michael schon Jurastudent ist und Hanna vor
dem Richter sprechen sieht. Das sind wirklich oscarreife Szenen. In den Szenen
habe ich Kate Winslet noch viel mehr schätzen gelernt, als ich es ohnehin schon tat.
Die Dame spielt wirklich perfekt und spricht Bände mit ihren Gesichtsausdrücken.
Was mich wunderte war, dass sie trotz ihres Hausfrauenlooks und erschöpftem,
ungeschminkten Gesicht eine Schönheit und so viel Ausstrahlung hat.
Der Charakter der souveränen und starken Hanna Schmitz, die so viel Stolz hat,
dass sie auf Grund ihres Geheimnis' die Schuld von dreihundert verstorbenen
Seelen aufsich nimmt, überzeigt sehr.

David Kross ist als Charakter meiner Meinung nach nicht besonders am Glänzen.
Ständig raucht er und tut nichts besonderes. Erst als er durch Ralph Fiennes
ersetzt wird, erscheint mir der Charakter konturenreicher, stärker und auch
emotionaler.

Alles in einem ist der Film durch die Geschichte und Topbesetzung mit Kate Winslet
und Ralph Fiennes sehr sehenswert. Wer Kate Winslet liebt und auch am 2. Weltkrieg
interessiert ist und nicht vor Filmen mit tränenreichem Ende abschreckt, sollte
so schnell wie möglcih ins Kino.


4 von 5 Sternen vergebe ich für den "Vorleser" !


eure gamze(f)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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rappelkiste
rappelkiste, 10.05.2009
Ich korrigiere mein gestriges Urteil nachdem ich den Film sah
Der Bericht ist hilfreich- aber ich empfand die ersten 30min nicht als enttäuschend- sie sind nah am Buch und das ist wohl so gewollt.
Hannah ist auch nicht unschuldig- aber sie hat kein härteres Urteil als die anderen Angeklagten verdient. Analphabetismus macht aber nicht gleich schuldfrei.
Und zu dem kontra- Michael hat auch im Buch eigentlich nichts gemacht, er ist keine Stimmunskanone- fand ich daher gut umgesetzt.
giselamaria
giselamaria, 18.05.2009
habe den Film noch nicht gesehen, aber wird irgendwann im TV kommen.
Doch, ich denke er ist ganz gut. Dein Bericht es ist es mal auf jeden fall :-

schönen Abend noch und LG Gisela
Music-King
Music-King, 15.04.2009
Ich finde es allgemein schade, wieviel Intimszenen ein normaler Mainstram-Film heutzutage beinhaltet : Lieben Gruß, Roland
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