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Testberichte Slumdog Millionär

 (DVD) Drama
4.9 von 5
Platz 7 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.9 von 5
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Slumdog Millionär Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (8/8).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Charaktere Geschichte Ende
  • Super Film
  • Geschichte, Darsteller, Atmosphäre, Musik
  • gut umgesetzter Film - tolle Darstelle - gute Musikunterlegung
  • Kameraführung, Landschaftsaufnahmen, Story, Musik, Cast
Nachteile/Kritik
  • manche Szenen sind übertrieben
  • wenig
  • Keine
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gamzef

Indian Dream: Love & Money in Mumbai

ein Testbericht von 2009-04-10 14:25:51 vom 10.04.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Charaktere Geschichte Ende...
Nachteile/Kritik: manche Szenen sind übertrieben
Liebe Yopianer!



Vor Wochen gewann in den deutschen und türkischen Nachrichten eine indische Filmproduktion meine Aufmerksamkeit. Mit acht Oscars wurde der Film ausgezeichnet und behandelt Themen wie Liebe, Armut und Geld. Obwohl ich nur den Trailer und eine kurze Erzählung über den Film gesehen und gehört habe, sah ich ziemlich schnell Parallelen zum Amerikanischen Traum. Ist das wohl die indische Antwort auf den American Dream? "Slumdog Millionaire" durfte ich natürlich nicht verpassen. So saß ich natürlich wieder mal im Kino um den Kassenknüller aus Mumbai in kompletter Länge zu genießen und mein Urteil darüber zu bilden.




allgemeine Filminfo


dt. Titel: Slumdog Millionär
Originaltitel: Slumdog Millionaire
Drehort: Mumbai (Indien)
Regie: Danny Boyle
Drehbuch: Simon Beaufoy
Produktion: Christian Colson
Musik: A. R. Rahman
Kamera: Anthony Dod Mantle
Schnitt: Chris Dickens
Darsteller: Dev Patel (Jamal), Freida Pinto (Latika), Madhur Mittal (Salim)
Erscheinung: 2008
Länge: 120 Minuten
Originalsprache: Englisch, Hindi
Altersfreigabe: ab 12 Jahren



Handlung


Jamal und Salim sind Brüder und sind in den Slums von Indien aufgewachsen, wo sie mit vielen Gaunern und harten Lebensbedingungen konfrontiert worden sind. Ihre Kindheit haben sie zusammen mit Latika verbracht, in die Jamal auch unsterblich verliebt ist. Eines Tages verliert Jamal Latika jedoch aus den Augen und reist überall hin, bis er die Chance seines Lebens bekommt: nämlich auf dem Teilnehmerstuhl vom indischen "Wer wird Millionär" zu sitzen und bis zu 20Millionen indische Rupien zu gewinnen. Jamal schafft es, mithilfe seiner Erfahrungen im Slumleben alle Fragen zu beantworten. Doch wird er auch wieder zu seiner Latika finden und mit ihr glücklich werden?



Meine Meinung


Der Film beginnt mit Jamals ersten Frage im "Wer wird Millionär"-Studio, die er mithilfe seiner harten Kindheit beantwortet. Hier bekommt man herzergreifende Szenen zu sehen. Zum Beispiel wird den Zuschauern vor Augen geführt, wie die beiden Kinder als "Klojungen" ein paar Groschen Geld verdienen und wie heiß begehrt indische Filmsstars und auch indische Lieder damals waren. Von der Schönheit Indiens sieht man aber kaum was. Überall sind Müllberge und kleine Hütten, Slums eben. Was mir nicht gefallen hat, war, dass weiße Touristen in die Slums kamen, um Kinder mit schönen Stimmen zu erblinden und um über ihren "Bettelgesang" Geld zu verdienen. Das fand ich viel zu übertrieben und ich kann mir nicht vorstellen, dass das die tatsächlichen Ereignisse in den Slums wiederspiegelt. Erst als Latika von den weißen Fremden entführt wird, kommt Spannung auf und der Film wird wieder realitätsnah. Man bekommt Eindrücke vom Rotlichtmilieu in Mumbai und die Kinder wachsen zu Jugendlichen heran. Der Druck auf Jamal wird mit jeder Frage größer und man erfährt nebenbei die aktuellen Lebensumstände Jamals und mehr über die herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen Latika und ihm. Die Kluft zwischen Jamal und seinem Bruder Salim und die Liebe werden immer bedeutender im Verlaufe des Filmes. Die Charaktere gewinnen immer mehr an Kontur, so dass man wirklich sehr mit dem Hauptdarsteller Jamal sympatisiert, auch wenn er äußerst starr guckt und selten lächelt. Latika ist mit ihrer Schönheit eine richtige Augenweide und das Ende einfach sehenswert. Mehr möchte ich aber nicht verraten, weil sonst keine Neugier mehr vorhanden wäre. Ob ich dem Film wirklich 8 Oscars verliehen hätte weiß ich nicht. Ich denke mal, eher nicht. Aber unterhaltend und gut ist er trotzdem.
4 von 5 Sternen von mir für den Indian Dream ;-) !!! Auch in Indien kann man über
Nacht reich werden. :-)


Danke für eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare!


Eure gamze(f)
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
cat_in_a_cradle
cat_in_a_cradle, 10.04.2009
Ganz liebe Grüsse und ich wünsche Dir ein entspanntes langes Wochenende LG Cat
ingoa09
ingoa09, 12.04.2009
Ein sehr guter Bericht!
Liebe Grüße und schöne Ostertage,
Ingo
templerthomas
templerthomas, 12.04.2009
hm, hm okay schau ich mir zu 99 Prozent auch noch an :
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steffchen3010

~*°Jamal alias Slumdog°*~

ein Testbericht von 2011-07-27 07:13:21 vom 27.07.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Kameraführung, Landschaftsaufnahmen, Story, Musik, Cast...
Nachteile/Kritik: -
~*°Story°*~


Jamal Malik (Dev Patel - "Die Legende von Aang") ist wohl alles andere als der "typische" Wer wird Millionär - Kandidat. Als junger mittelloser indischer Junge aus den Slums von Mumbai, vom Moderator der Sendung auch "Slumdog" genannt, fällt er wohl irgendwie aus dem Rahmen. Ein Aspekt, der jedoch nichts an der Tatsache ändert, dass sich eben genannter "Slumdog" auf dem Kandidatenstuhl der beliebten Tv-Show wiederfindet und ganz Mumbai mit ihm fiebert. Anfangs als Loser gehandelt, meistert er schon bald eine Frage nach der anderen. Schnell wird klar, dass er seit langem der wohl heißeste Anwärter auf den 20-Millionen-Rubien-Hauptgewinn ist. Ehe er sich jedoch der letzten und entscheidenden "20-Millionen-Rubien-Frage" stellen kann, ertönt der Schlußgong der Sendung. Ein geeigneter Zeitpunkt für den zuständigen Polizeiinspektor, dem vermutlichen Betrüger der Show auf die Schliche zu kommen. Denn wie sollte sonst einem scheinbar so ungebildeten jungen Mann ein derartiges Vorhaben so erfolgreich gelingen?
Doch was bei Jamals Vernehmung ans Licht kommt, ist alles andere als kriminell. Denn Jamals Ansporn scheint nicht der 20-Millionen-Rubien-Hauptgewinn, sondern vielmehr die letzte Chance, durch die Sendung seine verlorene große Liebe Latika (Freida Pinto - "Miral") in der riesigen Metropole Mumbais wiederzufinden, zu sein. Das Schicksal des "Slumdogs" nimmt seinen Lauf...



~*°Eckdaten°*~


* Preis: 5,55 €
* Darsteller: Dev Patel, Freida Pinto, Anil Kapoor
* Regisseur(e): Danny Boyle, Loveleen Tandan
* Komponist: A. R. Rahman
* Format: Dolby, PAL
* Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Hindi (Dolby Digital 5.1)
* Untertitel: Deutsch
* Region: Region 2
* Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
* Anzahl Disks: 1
* FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
* Studio: Euro Video
* Erscheinungstermin: 26. Oktober 2009
* Produktionsjahr: 2008
* Spieldauer: 115 Minuten



~*°Besonderheiten°*~


* Amaray-Verpackung mit Wendecover ohne FSK-Logo
* Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte
* Animiertes Hauptmenü
* Interaktive Kapitelstruktur



~*°Extras°*~


1. Interviews:

* Dev Patel (Jamal) und Freida Pinto (Latika)
* Danny Boyle (Regie)


2. Featurette:

* Von der Idee zum Film: Die Toilettenszene


3. Trailer

* Originaltrailer
* Deutscher Trailer
* Trailershow



~*°Meine Meinung°*~


Die Warscheinlichkeit, dass mich ein so hochkarätiger Film wie "Slumdog Millionär" enttäuschen wird, war wohl eher gering. Auch wenn ich keine Person bin, die sich einfach solidarisch der Mehrheit anpasst: irgendwas musste ja doch dran sein, an dem Rummel um diesen Film. Hat der Film schließlich nicht nur den Preis für die "beste Kamera" oder "beste Regie", sondern auch beachtliche 6 weitere der begehrten Auszeichnungen für sich gewinnen können. Ein Aspekt, den ich nicht in Frage stellen will und auch gar nicht kann.
Selten habe ich einen Film gesehen, der sich mir derartig kraftvoll präsentierte. Jede Sekunde erschien mir wie das Pochen eines Herzes. Der Film überflutete mich wie ein Feuerwerk voller Emotionen mit farbenfrohen und fesselnden, ja nahezu mitreissenden Momenten. Es schien, als zerrte der Sog Mumbais an mir. Dem Regisseur Danny Boyle, der schon durch Filme wie "Trainspotting" (1996) und "The Beach" (2000) von seinem Geschick überzeugte, gelang es gemeinsam mit seinem Team mit einem Wechsel aus Rückblicken und der Gegenwart mir nicht nur das Leben Jamals sondern auch ein atemberaubendes Mumbai aufzuzeigen. Durch den Wechsel der unterschiedlichsten Perspektiven in der Kameraführung konnte ich die faszinierende und einzigartige Landschaft Mumbais, die gefährlichen Facetten seiner Slums und die Geschichte seiner Landesbewohner in mich aufnehmen. Besonders eindrucksvoll fand ich die Aufnahmen, die von oben auf einen fahrenden Zug gemacht wurden und den kleinen Jamal gemeinsam mit seinem Bruder Salim zwischen den Wagons auf deren Verbindungsstück zeigte. Dieser ganze Wechsel und die Fülle an unterschiedlichen Perspektiven war wirklich gigantisch! Mir wurde dabei bewusst, dass die Armut, die in vielen Teilen der Metropole herrscht; die Angst, die die "Slumdogs" bereits im Kindesalter verspüren; die Brutalität, ohne die es scheinbar nicht zu leben geht; all das - mich zutiefst erschreckte und bewegte.

Die Besetzung des Films war sehr gut gewählt. Während Jamal (Dev Patel) in den Rückblicken von jüngeren Schauspielern als heranwachsender Jamal gespielt wurde, glänzt er in der Gegenwart an der Seite von seinem Bruder Salim (Madhur Mittal). Seine Sanftmüdigkeit und der Glaube an seine große Liebe, die er bereits in Kindeshalter gefunden zu haben schien, ließ ihn neben seinem Bruder fast schon wie einen Heiligen wirken. Sein Bruder Salim, der sich als leicht beeinflussbar und zu Gewalt und Ungerechtigkeit neigender Mensch entpuppte, konnte nur in den letzten Minuten des Films meine Sympathie für sich gewinnen. Dass ihm das Wohl seines Bruders in vielen Lebensabschnitten nicht interessierte, erschien mir unendlich hart und ungerecht. Aber so ist es wohl, das Leben in den Slums.
Latikas Wesen verzauberte mich während des gesamten Films. Ob es sich um Latika in jungen Jahren oder als heranwachsende Frau handelte, spielte dabei keine Rolle. Die Auswahl der Schauspieler gelang perfekt, ihr zauberhaftes und geheimnisvolles Wesen verkörperten alle Schauspielerinnen. Freida Pinto hat ein wunderschönes Gesicht, so zart und engelsgleich, dass ihr Anblick einem förmlich den Atem raubt.
Die Musik, die die Geschichte während des ganzen Films begleitet ist eine Mischung aus indischem Hip Hop und Bollywood Klängen. Sie ist impulsiv und lebendig, immer passend zur jeweiligen Szene gewählt. Auch wenn mich dieses ganze Bollywood-Gejammere noch nie interessiert hat, hätte es für mich bei diesem Film keine denkbar bessere und treffendere Musik geben können. Die Lieder haben "Ohrwurm-Charakter" und ich ertappte mich dabei, wie ich ganz unbewusst und ungewollt beim Abspann mitsummte.
Dass der Film auf Vikan Swarups Roman "Rupien! Rupien!" (2005, Kiepenheuer & Witsch;internationaler Titel: "Q & A") basiert, hat mich mehr als neugierig gemacht. Ich bin nicht abgeneigt, mich mit diesem Buch noch eingehender zu befassen und die Gemeinsamkeiten von Buch und Film zu ergründen.
Insgesamt ist "Slumdog Millionär" zu Recht ein mit 8 Oscars ausgezeichnetes Meisterwerk, dass ich voller Stolz in meiner Dvd-Sammlung präsentiere. Daher bekommt der Film von mir 5 von 5 möglichen Millionen Rubien!
...
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Kommentare
Nina1805
Nina1805, 27.07.2011
SH und einen lieben Gruß, Nina.
emmi29
emmi29, 27.07.2011
schönen Tag noch von emmi29
katjafranke
katjafranke, 27.07.2011
Liebe Grüße von der KATJA
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Blackfire

~ Slumdog Millionär ~

ein Testbericht von 2011-01-04 17:26:26 vom 04.01.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Geschichte, Darsteller, Atmosphäre, Musik...
Nachteile/Kritik: Keine
Nachdem ich „Slumdog Millionär“ bereits im Kino gesehen hatte und von diesem Film beeindruckt war, habe ich ihn mir vor ein par Wochen auch auf DVD gekauft…


*** Das Produkt ***

Es handelt sich hierbei um die DVD "Slumdog Millionär".


*** Fundort und Preis ***

Gekauft habe ich die DVD bei Amazon und der Preis dafür lag bei ca. 10 Euro.


*** Aussehen ***

Bilder davon gibt’s unter folgendem Link:

http://img822.imageshack.us/img822/6670/slu mdogmillionr.jpg


*** Sonstige Informationen ***

Sprachen: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch/Hindi
Untertitel: Deutsch
Bild: 16:9, in Farbe
Ton: Dolby Digital
Laufzeit: ca. 115 Minuten + ca. 28 Minuten Extras
Altersbeschränkung: Ab 12 Jahren freigegeben.
Code: 2


*** Text auf der DVD-Rückseite ***

„Glauben Sie an das Schicksal? Für Jamal Malik (Dev Patel) ist es der größte Tag seines bisherigen Lebens. Nur noch eine Frage trennt ihn vom 20-Millionen-Rupien-Hauptgewinn in Indiens TV-Show „Wer wird Millionär?“. Doch was in aller Welt hat ein mittelloser Youngster aus den Slums von Mumbai in dieser Sendung verloren? Und wie kommt es, dass er auf alle Fragen eine Antwort weiß?

Dabei geht es Jamal nicht um das Geld, sondern einzig und allein um die Liebe. Für ihn ist die Sendung nur ein Mittel zum Zweck, eine letzte Chance, seine verlorene, große Liebe Latika in der flirrenden Millionenmetropole Mumbai wiederzufinden.“


*** Inhalt ***

Der Inder Jamal Malik steht vor der letzten Frage bei „Wer wird Millionär?“, doch man glaubt ihm nicht, dass er die Antworten auf die vielen Fragen wirklich wusste. Schließlich ist er ein ungebildeter, armer Junge aus den Slums und muss irgendwie betrogen haben. Jamal wird gefoltert und verhört. Doch nach und nach erzählt Jamal dem Kommissar seine Lebensgeschichte und die Ereignisse, denen er es zu verdanken hat, die Antwort auf jede gestellte Frage zu kennen. Doch manchmal wünscht er sich, er würde sie nicht kennen und auch der Grund, warum er überhaupt in der TV-Sendung ist, ist nicht der, reich zu werden...


*** Fazit ***

Im Grundkurs Englisch in der Schule hatten wir das Buch „Q & A“ gelesen, dass praktisch die Vorlage für „Slumdog Millionär“ darstellt, auch wenn der Film dann mit dem Buch nicht mehr allzu viel gemeinsam hat. Aus diesem Grund habe ich damals auch den Film im Kino gesehen und weil er mir so gut gefallen hat, steht er nun bei mir im Wohnzimmerregal.
Die Geschichte der Hauptperson Jamal ist sehr bewegend und von vielem Leid aber auch lustigen Erlebnissen gekennzeichnet. Jamal wirkt sehr aufrichtig und liebenswert, sodass man ihn als Zuschauer schnell ins Herz schließt.
Von der Handlung mal abgesehen finde ich die Darstellung Mumbais gut, man sieht hierbei deutlich, wie nah die richtig reichen und die bettelarmen Inder zusammenleben. Die Darsteller wirken dabei alle sehr überzeugend und auch die Musik ist sehr toll und passend ausgesucht worden. Der Film schafft eine tolle Atmosphäre und wenn er zu Ende ist, fühlt man sich einfach nur gut und davon berührt.
Die Extras kann man auch ruhig mal gesehen haben, wenn man den Film gut findet, darin geben der Regisseur sowie die Darsteller von Jamal und Latika Interviews bezüglich des Films.
Mich hat der Film vollends begeistert, sodass ich 5 Sterne und eine Kaufempfehlung vergeben kann.
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Kommentare
uhlig_simone@t-online.de
uhlig_simone@t-online.de, 04.01.2011
viele neujahrsgrüße von simone,würde mich über deine gegenlesungen sehr freuen
Summertime_1981
Summertime_1981, 04.01.2011
Prima vorgestellt! GLG und eine schöne Restwoche. :
Miraculix1967
Miraculix1967, 04.01.2011
Schöner Bericht, schönen Abend und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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LilithIbi

Was kann SO EINER denn schon wissen?

ein Testbericht von 2010-05-29 17:28:54 vom 29.05.2010
Empfehlung: ja
~ Die Antworten.

==Slumdog Millionär==
ist ein typischer Film, um den ich aus einem inneren Gefühl heraus einen Bogen machte stetig. Als ich mir gestrig dann eben doch die DVD in den Player warf, wirkte er womöglich aus diesem Umstand heraus noch überzeugender, bewegender und mehrfach gänsehautverursachend.

Die _Handlung_ ist so schlicht, wie die Umsetzung tiefgründig: Jamal Malik nimmt 2006 in Mumbai an der dortigen Ausgabe von „Wer wird Millionär“ teil. Dem Umstand zum trotz, dass er in den Slums aufgewachsen ist, kann er jede Frage bishin zur vorletzten beantworten. Geheuer ist den Show-Machern das nicht ~ und so schleppen sie Jamal in eine Art „Verhörraum“, wo er anschließend erzählt, wieso er die meisten der Antworten ohne Publikums- bzw. 50:50 Jocker beantworten konnte.

==Die Umsetzung==
schweift nicht nur sehr von der Romanvorlage ab ("Rupien! Rupien!" von Vikas Swarup), sondern beginnt darüber hinaus ein wenig sprunghaft, wechselt stetig zwischen Vergangenheit und Gegenwart, pendelt sich jedoch rasch in sortiertere Rückblenden ein.

Schnell wird man als Zuschauer mit der Lebenssituation von Jamal (u.a. Dev Patel), seinem Bruder Salim (u.a. Madhur Mittal) und weiteren Kindern vertraut gemacht, was nicht bedeuten muss, dass man sich als verwöhnter und behütet aufgewachsener Ausländer unumwunden in die Mentalität, Geschehnisse sowie die täglichen buchstäblichen Überlebenskämpfe hineindenken kann.

Jenes nimmt dem vermittelten Gefühl jedoch keinen Abbruch; man kann vereinzelt sogar erahnen, dass diverse Geschehnisse für unsereins „heftiger“ wirken als für jene, die es im Grunde nicht anders kennen.

Tatsächlich beinhaltet „Slumdog Millionär“ etliche Szenen, die unter die Haut gehen, die gewissermaßen schockieren und eben auch verstören ~ und trotzdem punktet der gewisse Witz, der die Darbietung noch ein Stück mehr zu etwas besonderem macht, an mehreren Stellen. Ob es nun die Gameshow-Mitarbeiter sind, die flappsig äußern „Na toll, er ist bewusstlos, was bringt das denn?“, Jamal und Salim sich gegenseitig aufziehen oder gar ein Spruch wie „...und Amnessty International macht sich die Hosen voll“ seinen Platz findet ~ insgesamt betrachtet vermittelt der Film keine solche Schwermut, wie man es aufgrund der diversen Ereignisse vermuten müsste.

Knackpunkt an der Geschichte ist zweifellos nicht nur die Tatsache, dass Jamal, der keine wirkliche Allgemeinbildung besitzt, dank seiner persönlichen Geschichte beweist, wie es im möglich war, solcherlei Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen zu wissen. '''Es scheint, als lieferte „Slumdog Millionär“ die ultimative Beweisführung dafür, dass jede noch so schmerzliche Kleinigkeit im Leben seinen Sinn machen kann.'''

Weiterer Dreh- und Angelpunkt stellt die schon früh beginnende Freundschaft (Tendenz Liebe) zu der vermutlich etwas jüngeren Latika (u.a. Freida Pinto) dar. Obschon Jamal jene des öfteren aus den Augen verliert, kann er sie weder vergessen, noch hört er auf, sie zu suchen.

Was somit absolut kitschig und voraussehbar klingt, ist jenes rein gar nicht ~ „Slumdog Millionär“ überzeugt und fesselt von der ersten Minute an, hält etliche Überraschungen, Wendungen und Denkanstöße parat; schließt mit einem fetzigen India-Song, der den Zuschauer aus der gefühlten Melancholie wieder herausreißt und jenem eine absolut positiv-hoffnungsvolle Stimmung einimpft.

==Summa summarum==
will ich zu den einzelnen „ich wusste das, weil...“ Ausführungen gar nichts sagen; generell mag ich mich hier und heute recht kurz halten, um dem Film nicht die einzigartige Wirkung vorneweg zu nehmen, welcher dieser bereit hält.

„Slumdog Millionär“ bietet einen umfangreichen Einblick in das Leben, welches in den Slums von Indien geführt wird. Kinder, die zum Betteln und Singen gezwungen werden, just dafür blind gemacht werden; Kinder, die auf sich allein gestellt ihre eigenen Methoden finden, um sich durchzuschlagen; naive Touristen, die das „wahre Indien“ nur so sehen wollen, wie es im Reiseführer steht... Prostitution, Diebstahl, Landstreicherei, Freundschaft, die erste Liebe, Hoffnung, Selbstaufgabe, Hass, Rache und Mord... all dies findet in dem knapp 120 Minuten langen Film seinen Platz, ohne das dieser überladen oder gar unglaubwürdig wirkt.

Die Altersfreigabe wurde auf FSK12 angesetzt, dagegen gibt es meiner Ansicht nach nichts zu beanstanden. Einige brutalere Szenerien werden angedeutet, doch wie es für Bollywood-Filme typisch ist, ist schlicht und ergreifend nichts anstößiges zu sehen (de facto sind dortig bereits Kuss-Szenen verpönt).

Zu den einzelnen Darstellern äußere ich mich lediglich dahingehend, dass allesamt überzeugend waren, keine hierlandige Berühmtheit; was ich ebenfalls als positiv empfinde ~ ein potentielles Star-Aufgebot hätte die vorherrschende Atmosphäre verfälscht und zerbröselt.

In eine definitive Kategorie lässt sich „Slumdog Millionär“ nicht einordnen, vielmehr stellt dieses wahre Meisterwerk eine bunte Mischung von vielerlei dar ~ interessiert aber keinen, viel wichtiger ist die Wirkung, die das Filmerlebnis vermittelt. Und gegen jene gibt es rein gar nichts zu moppern; vielmehr wirkt sich das Gesamtwerk wie gesagt positiv auf des Zuschauers Seelenheil aus.

Ergo des Ergos: dicke Empfehlung vor allem für jene, die den Glauben und die Hoffnung zu verlieren drohen.
...
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Kommentare
Bunny84
Bunny84, 29.05.2010
SH von mir. Wünsche dir einen schönes Wochenende. Freue mich über Gegenlesungen . LG BUNNY84
Lakisha_1
Lakisha_1, 29.05.2010
schöner Bericht, würd mich über deine Lesungen sehr freuen. lg
senora
senora, 29.05.2010
Ich wünsche ein sonniges Wochenende. LG
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Prisca

Es ist Schicksal!

ein Testbericht von 2010-04-14 11:19:45 vom 14.04.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: gut umgesetzter Film - tolle Darstelle - gute Musikunterlegung...
Nachteile/Kritik: +++
Ich habe Urlaub und viel Zeit zum Filme gucken - wird auch Zeit, das ich mal seine sammelte Werke durch gucke. Dieses mal war es ein etwas aktuellerer Film als gewöhnlich, nämlich

*** SLUMDOG MILLIONÄR ***

Auf den Film war schon von Anfang an neugierig, denn ich mag die Quizsendung mit Günther Jauch und auch die Nebengeschichte hörte sich recht interessant an. Trotzdem bin ich irgendwie nie so recht dazu gekommen, mir den Film anzuschaffen - bis ich neulich bei Tauschticket sehr günstig die Doppel-DVD-Version ergattern konnte.

*** INHALT ***

Der Inhalt des Films lässt sich nicht so schnell erzählen, aber ich will es mal versuchen, ohne zu viel vorweg zu nehmen.

Jamal Malik lebt in den Slums von Indien. Ein Leben, das von Armut und Gewalt geprägt ist. Trotzdem ist Jamal als Kind mit seinem Leben zufrieden - bewahrt sich einen Humor, der erstaunlich ist. Bis sich alles ändert: seine Mutter wird getötet, von nun an muss er sich allein mit seinem Bruder und einigen Freunden durchschlagen.

Sie geraten an eine Bande, die Straßenkinder zu Bettlern "abrichtet" - zunächst erscheint es den jungen gar nicht so schlimm, immerhin finden sie einen Platz zum Schlafen und etwas zu Essen und sie können zusammen bleiben. Aber schon bald begreifen sie die harte Realität und fliehen. Zurück bleibt Latika, ein kleines Mädchen, mit dem Jamal schon als Kind auf besondere Weise verbunden ist ...

das Leben meint es nicht gut mit Jamal, aber er kämpft sich durch. Zunächst gemeinsam mit seinem Bruder, als der sich aber als Handlanger an einen Bandenchef verkauft - und auch noch Latika mit hineinzieht, die sie inzwischen wiedergefunden haben - kommt es zum Bruch zwischen den Brüdern.

Jamal schlägt sich durchs Leben und endet schließlich als Teeservierer in einem Callcenter. Durch Zufall gelingt es ihm, hier den Aufenthaltsort von Latika herauszufinden und er hat nur noch ein Ziel: sie wiederzusehen ...

Wer sich jetzt fragt, was das Ganze nun mit "Wer wird Millionär" zu tun hat: nun, der Film hat eigentlich drei Erzählebenen. Die erste findet statt in einem Polizeipräsidium, in dem Jamal grausam verhört und sogar gefoltert wird. Er soll gestehen, das er in der Sendung "Wer wird Millionär" geschummelt hat, denn niemand kann sich vorstellen, wie es ein kleiner, ungebildeter Junge aus den Slums bis zur Millionenfrage gebracht hat.

Während des Verhörs gibt es Rückblenden. Erstens in die Sendung "Wer wird Millionär" - hier wird gezeigt, wie Jamal - zunächst dem Spott des Moderators ausgesetzt, später mehr und mehr im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses - sich den Fragen stellt. Zweitens Rückblenden in die oben geschilderte Vergangenheit Jamal, die eigentlich den Hauptbestandteil des Films bildet.

*** MEIN EINDRUCK ZUM FILM ***

Damit sind wir dann auch schon mitten in den Eindrücken, die dieser Film bei mir hinterlassen hat. Anfangs ist man durch die Erzählweise ein bisschen verwirrt. Ich habe recht wenig über den Film gewusst, nur das es um einen jungen Mann aus Indien geht, der es als erster geschafft hat, in der Quizsendung "Wer wird Millionär" bis zur Millionenfrage vorzudringen.

Umso erstaunter ist man, das der Film mit einem scharfen Verhör in einem Polizeipräsidium startet, in dem geschlagen, gefoltert, gedemütigt wird. Ich muss zugeben, diese Anfangsszenen haben mit ein wenig geschockt, denn darauf war ich nicht vorbereitet

Allerdings kommen gleich darauf die ersten Rückblenden in Jamals Vergangenheit und man sitzt nur noch gefesselt vor dem Bildschirm. Die Geschichte des kleinen Jamal ist eine traurige, aber geprägt von seinem unbeirrbaren Humor. Es gibt trotz allem Elends immer wieder kleine Szenen am Rande, die mich als Zuschauer zum Schmunzeln bringen.

Nach und nach beginnt man sich auf die etwas sprunghafte Erzählweise mit den drei Ebenen des Films einzulassen. Von dem Zeitpunkt an ist man nur noch gefesselt. Einerseits von Jamal Geschichte, die fast ein bisschen was von einem Märchen hat. Andererseits ist es die Tatsache, das er auf alle gestellten Fragen des Quizsendung die passende Antwort weiß - obwohl ungebildet, kaum des Lebens fähig. Aber es wird sehr schnell klar, das er seine "Weisheit" nicht aus Büchern hat, sondern aus dem Leben selbst.

Die Geschichte von Jamal wird immer recht locker erzählt, gleitet niemals in Dramatik ab, obwohl Jamal genug Schlimmes in seinem Leben durchmachen muss. Diese Erzählweise empfinde ich als sehr angenehm. Man fühlt mit ihm, aber gleichzeitig bewundert man die Stärke und Hartnäckigkeit, die den kleinen Jungen alles überleben lässt, der immer treu zu sich selbst steht, egal was passiert oder was andere ihm antun.

Das Ende ist ... ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, aber es ist eindeutig kitschig. Zu schön um wahr zu sein. Und trotzdem kommt es nicht so rüber. Es scheint ein "logisches Ende" zu sein, ein Ende wie dieser Film es verdient. Man akzeptiert es, ohne genervt die Augen zu verdrehen und zu sagen: DAS ist nun aber wirklich ein bisschen zu viel des Guten.

Erwähnen möchte ich in diesem Fall noch die sehr gelungene Musikunterlegung - natürlich typisch indische Musik. Eine Musikrichtung, die mir eigentlich eher fremd ist (obwohl sie in letzter zeit doch recht populär geworden ist durch all die Bollywood Filme). Trotzdem habe ich sie als sehr angenehm und als Bereicherung dieses Films empfunden. Sie ist niemals aufdringlich - aber auch nicht so unscheinbar, das sie total im Film untergeht.

*** DIE SCHAUSPIELER UND IHRE ROLLEN ***

Jamal (der 18-jährige Jamal) wird gespielt von Dev Patel - er macht seine Sache sehr, sehr gut. Ein ernster junger Mann, der sehr unbewegt und steif wirkt. Aber das ist Jamal, das ist das, was das Leben aus ihn gemacht hat. Es ist eine wirklich überzeugende Darstellung die mit mehr als einer Auszeichnung bedacht wurde.

Madhur Mittal spielt seinen Bruder Salim, eine kleinere Rolle, aber auch sehr gut gespielt. Gleiches gibt für Freida Pinto als Latika.

Was ich ein wenig bedauere ist das man eigentlich nichts über die Kinder weiß, die die Rollen von Jamal, Salim, Latika und all ihre Freunden als Kinder übernommen haben. Kinder aus den Slums. Dort "entdeckt" für diesen Film - und hinterher dort "vergessen".

Wirklich beinahe vergessen. Ich finde es mehr als traurig, das die Produktionsfirma dieses Films erst reagiert hat, nachdem die Öffentlichkeit darauf aufmerksam wurde. Es ist fast so, als würde dieser Film die Ausbeutung und Lebensumstände dieser Kinder anprangern - und trotzdem hat sich in der Realität nichts für diese Kinder geändert Erst nachdem die Öffentlichkeit anfing Fragen zu stellen, reagierte die Produktionsfirma mit der Einrichtung eines Fonds für diese Kinder, die diesen Film nicht unerheblich mitgetragen haben durch ihre bewundernswert natürliche Leistung, der ihnen endlich Wohnung, Ausbildung und ein halbwegs gesichertes Leben ermöglichte.

*** AUSZEICHNUNGEN UND CO ***

Dieser Film hat Aufmerksamkeit erreicht wie kaum in anderer. Im November 2008 startete er in nur 10 amerikanischen Kinos - und erreichte an einem Wochenende einen Umsatz von 360.000 US-Dollar. Im Laufe der nächsten Wochen lief er dann in bis zu 2244 US-Kinos gleichzeitig. Innerhalb des nächsten Jahres eroberte er die Welt. Bis zum Juni 2009 hatte er insgesamt über 380 Millionen Dollar eingespielt.

Er gewann zahllose Auszeichnung, darunter acht Oscars (Film, Regie, Drehbuch, Kamera, Filmmusik, Ton, Schnitt, bester Song) , vier Golden Globes (Film, Regie, Drehbuch, Filmmusik) , sieben BAFTA Awards (Film, Regie, Drehbuch, Kamera, Filmmusik, Ton, Schnitt) ... insgesamt über 100 Auszeichnung und über 50 weitere Nominierungen.

*** DER FILM UND DIE DVD ***

Slumdog millionär
Gedreht: 2008 USA
Regie: Danny Boyle, Loveleen Tandan (indischer Co-Director)

Deutschlandpremiere: 2009
DVD-Veröffentlichung: 2009

Es gibt zwei DVD Veröffentlichung, die normale mit einer DVD und die Millionärs-Edition mit zwei DVDs Dieser Bericht und die folgenden Daten beziehen sich auf die 2-er DVD Version (die weitestgehend mit der Einzel DVD identisch ist, bis auf eine entscheidende "Kleinigkeit" - das dazu später mehr).

Bild: 16:9 - 1.77:1
Ton: deutsch, englisch, hindi (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: deutsch
Bild und Ton sind, wie man es für eine neue DVD erwartet, gut bis sehr gut. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle das Vorhandensein einer Hörfilmfassung für Sehbehinderte.

Lauflänge: 115 Minuten

FSK: 12 Jahre

Preis:
Normal DVD: 11,99 Euro
Millionärs-Edition: 18,99 Euro

Extras:
Von der Idee zum Film: die Toilettenszene
Slumdog Dreams: Danny Boyle und die Entstehung von Slumdog Millionär
Interviews
12 neue, unveröffentlichte Szenen
Musikvideo
Audiokommentar von Danny Boyle (Regie) und Dev Patel (Jamal)
Audiokommentar von Christian Colson (Produzent) und Simon Beaufoy (Drehbuch)
Originaltrailer, deutscher Trailer
Die Extras haben eine Lauflänge von ca. 28 Minuten. Nichts Besonderes für eine 2-er DVD Version.

Das Entscheidende an der Millionärs-Edition ist in diesem Fall auch keine DVD mit besonders vielen, ausführlichen Extras, sondern es sind ZWEI Filmfassungen, die sich auf den DVDs befinden.

Die erste Filmfassung ist die deutsche - hierbei wurden die Fragetafeln in der Quizsendung der deutschen "Wer wird Millionär" Ausgabe angepasst. Der Film ist komplett deutsch synchronisiert.

Die zweite Filmfassung dürfte für Leute mit guten Englischkenntnissen die interessantere sein. Hierbei handelt es sich um die englische Originalversion, bestimmte Passagen des Films wurden aber in hindi belassen und mit besonders ausgefallenen Untertitel-Tafeln (in englisch) versehen. In dieser Version sind die Fragetafeln des Quiz der englischen "Who Wants to Be a Millionaire?" Fassung angepasst.

*** MEIN FAZIT ***

Ein wirklich sehenswerter Film, der viel mehr hergibt als die Inhaltsangabe auf dem ersten Blick verspricht.

Dazu beitragen tun viele Dinge: die Art, wie die Geschichte von Jamal auf drei Erzählebenen gleichzeitig erzählt wird - die Umsetzung des ganzen in einen bunten, lebensbejahenden Film - die dazu passende Musik - die wirklich sehr überzeugenden Darsteller.

Ich kann eine Anschaffung des Films nur empfehlen - wer des Englischen mächtig ist, sollte ruhig ein paar Euro mehr investieren und zur Millionärsedition greifen. Die Atmosphäre wird einfach noch besser eingefangen als in der komplett eingedeutschten Version

@ Prisca - April 2010
...
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Kommentare
Shirty1980
Shirty1980, 14.04.2010
Gut geschrieben. Ich freue mich über Gegenlesungen. LG Markus
kaltermorgen
kaltermorgen, 14.04.2010
Eine wirklich hervorragende Kritik, gerne gelesen!
KnolliNicole
KnolliNicole, 14.04.2010
KLasse Bericht...Liebe Grüße Nicole
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Love and money... You have mixed them both.

ein Testbericht von 2009-06-25 09:29:13 vom 25.06.2009
Empfehlung: ja
Slumdog millionaire


Love and money... You have mixed them both.



Einführung:

Der Abräumer des Jahres bei der Oscar Verleihung – ein Überraschungserfolg. 8 Oscars, weitere 84 Gewinne und 33 Nominierungen... - also ein Spitzenfilm? Davon musste ich mich selbst überzeugen...



Worum geht’s?

Es ist der größte Tag im Leben des jungen Jamal (gespielt von Dev Patel): er ist kandidat bei der indischen Ausgabe der TV-Show „Wer wird Millionär“ und kurz davor, die Millionenfrage zu knacken... 14 Mal zuvor hat er richtig geantwortet... 20 Millionen Rupien winken ihm nun ...
Allerdings glaubt niemand, auch der Moderator nicht, dass Jamal mit fairen Mittel gespielt hat, oder gar mit seinem eigenen Wissen... ist er doch ein Slumdog aus den Slums von Mumbai, ungebildet und arm. Wie also kann er also die Antworten auf alle Fragen wissen sollen?
Doch Jamal gibt nicht auf. Während ihn die Polizei brutal verhört, denkt er zurück an seine große Liebe Latika (Freida Pinto), die er durch die Sendung wiederzufinden hofft...



Cast:

Dev Patel – Jamal K. Malik
Anil Kapoor – Prem Kumar
Saurabh Shukla – Sergeant Srinivas
Freida Pinto - Latika
Irrfan Khan – Polizei Inspektor

Regie führte Danny Boyle, der bereits mit The Beach, Trainspotting und 28 Days later in der Filmwelt punkten konnte.



Soundtrack:

Vibrierend, pulsierend und lebendig ist er – wie der gesamte Film. Man könnte sie als Weltmusik bezeichnen, da in ihr vielfältigste Einflüsse vorhanden sind. Indische Beats vermisch mit Electrosounds, Hip Hop, R&B und einige Songs an denen die amerikanische Sängerin M.I.A. beteiligt ist. O...Saya ist einer der Songs der mir am besten gefällt...
Doch auch Jai Ho, der Titelsong des Films, komponiert von A.R. Rahman, ist ein absoluter Knaller...



Meine Meinung, meine Ansicht?

Ich sage: es lohnt sich den Film anzusehen!
die frage, ob es einen korrekten weg gäbe, armut abzubilden, kann ich nicht beantworten.
was ich allerdings sagen kann ist, dass der film realistisch erscheint, trotz all der zufälle, trotz des süßen Endes.
es wird viel elend gezeigt, gewalt, und ja - auch armut. trotz der geschichte, die nur aus zufällen zu bestehen scheint, sieht man in ihr auch die realität des lebens:
glück und unglück
armut und reichtum
es wird nichts beschönigt und alles scheint stimmig.

dadurch stört auch das kitschige ende nicht.
und was wäre denn das leben ohne glück und liebe?

vielleicht sollte man in diesem film eine Parabel auf das moderne leben im 21. jahrhundert verstehen...

Auf jeden Fall handelt es sich um ein herausragendes, grandios gespieltes Schicksalsdrama mit Bollywood Einflüssen, natürlich... es spielt auch in Indien. Der Film vibriert, er ist voller Leben und die 8 Oscars sind allesamt berechtigt – der Oscar für den besten Film?
Zurecht vergeben. Und ein echter Sieger, der mit Können besticht –wie z.B. bei Departed.

...Übringes habe ich mich entschlossen, den Film nochmals zu sehen. Er läuft zwar nicht mehr im Kino (jedenfalls bei uns in Mannheim), allerdings läuft der Film am 21.8.09 in der Freilichtbühne in Seeheim-Jugenheim – Open-air Kino. Wer die Möglichkeit hat, in die Nähe zu kommen: Chance nutzen!



Fazit:

Unbedingt empfehlenswert – wenn noch nicht gesehen, dann bitte nachholen!!



Quellenangaben:

http://www.kino.de /kinofilm/slumdog-millionaer/111531.html
http://de .wikipedia.org/wiki/Slumdog_Million%C3%A4r
http:// www.amazon.de/Slumdog-Millionaire-Ost/dp/B001NH4KP A/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=124591406 2&sr=8-1
...
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Kommentare
minasteini
minasteini, 25.06.2009
Sehr schöner Bericht. Freue mich über Gegenbesuch. LG Marina
templerthomas
templerthomas, 08.08.2009
werde ich mir noch ansehen, danke für deine Lesung bei mir
kleiner_engel
kleiner_engel, 25.06.2009
Freue mich auf deine Gegenlesung.
Liebe Grüße, Christin
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Tuvok

Filmkritik: Slumdog Millionär

ein Testbericht von 2009-04-05 23:40:50 vom 05.04.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Super Film...
Nachteile/Kritik: wenig
Uff das wird ne lange Filmkritik, zu Beginn möchte ich mal die ganzen Auszeichnungen bekannt geben die der Film dieses Jahr bekommen hat, und zwar die wichtigsten

Hier die Auszeichnungen:

Slumdog Millionär konnte 2009 acht der zehn Oscar-Nominierungen in Siege umsetzen (wobei nur neun Siege wegen der Doppelnominierung in der Kategorie „Bester Song“ möglich waren). In allen vier Nominierungssparten für den Golden Globe Award wurde er ausgezeichnet, gewann den britischen BAFTA Award und hat u. a. die British Independent Film Awards für die beste Regie, den besten Newcomer und den besten britischen Independentfilm erhalten.

Oscars 2009
• Bester Film
• Beste Regie
• Bestes adaptiertes Drehbuch
• Beste Kamera
• Beste Filmmusik
• Bester Ton
• Bester Schnitt
• Bester Song („Jai Ho“)
Außerdem war er nominiert in den Kategorien:
• Bester Tonschnitt
• Bester Song („O Saya“)
Golden Globe Award 2009
• Bester Film – Drama
• Beste Regie für Danny Boyle
• Bestes Drehbuch für Simon Beaufoy
• Beste Filmmusik für A. R. Rahman
Screen Actors Guild Awards 2009
• Bestes Ensemble
BAFTA 2009
• Bester Film
• Beste Regie
• Bestes adaptiertes Drehbuch
• Beste Filmmusik
• Beste Kamera
• Bester Ton
• Bester Schnitt
• Nominierung: Bester britischer Film
• Nominierung: Bester Hauptdarsteller – Dev Patel
• Nominierung: Beste Nebendarstellerin – Freida Pinto
• Nominierung: Bestes Szenenbild
British Independent Film Awards 2008
• British Independent Film Award in der Kategorie Bester Britischer Independentfilm
• British Independent Film Award in der Kategorie Regie für Danny Boyle
• British Independent Film Award in der Kategorie Vielversprechendster Newcomer für Dev Patel
• Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Simon Beaufoy
• Nominierung in der Kategorie Beste technische Leistung (Kamera) für Anthony Dod Mantle
• Nominierung in der Kategorie Vielversprechendster Newcomer für Ayush Mahesh Khedekar


Wer jetzt noch immer nicht der Meinung ist dass es einer der besten Filme aller Zeit ist, dass so was heute noch möglich ist, also den kann wenig überzeugen, denn das was hier ausgezeichnet wurde ist ein Filmkunstwerk aller Erster Sahne, und höchster Güte, von einem Regisseur der gar nicht so besonders ist, der aber stets sehr gute Filme macht und ich bin froh dass dieser Film existiert, ich bin froh dass es dieser Regisseur geschafft hat mir einen Abend und meinen mir beisitzenden Leuten zu schenken, ich muss dem Typen noch unbedingt schreiben.

Wieso eigentlich kam es zu diesem Film?:

Also da war mal der SIMON Beaufoy, kennt keine Sau, der hat das Drehbuch zu dem Film geschrieben das eigentlich vorher ein ROMAN war, der hieß – Rupien / Rupien – und war von Vikas Swarup. Und der hat das wiederum geschrieben weil er bei einem Bildungsprojekt in Indien teilgenommen hat und so seine Idee entwickelt hat, aber das Buch interessiert mich nicht unbedingt, das Lesen überlasse ich meiner Besseren Hälfte die hat kleinre Hände als ich, und kann besser putzen und Seiten umblättern.

Warum der Name der Hauptperson von Ram Mohammad Thomas auf Jamal K. Malik umgeändert wurde weiß ich nicht. Im Buch hat in seine MAMA auf der Straße ausgesetzt, er wuchs im Waisenhaus auf und bei einem katholischen Priester hat er englisch gelernt. Im Film ist Latika seine Freundin, im Buch die Hure Nita. Ja sein Bester Freund im Buch ist Salim. Im Film ist wenig von Kinderprostitution zu sehen und zu hören, macht aber nichts man kann sich das vorstellen, das reicht. Leider ist in Indien Kinderprostitution und Kinderbettelei ein Riesen Problem. Ich habe schon oft genügend Filme gesehen wo man Leuten absichtlich die Gelenke verbiegt oder bricht sie blendet oder taub macht damit sie betteln gehen. Aus Salim wurde im Film ein Krimineller. Im Buch war er einfach ein nettes Würstchen. Wieso aber aus der Nita einer Hure im Buch die wundeschöne Latika wurde weiß ich nicht. Ach ja, im Buch gibt es die Fiktive Millionenshow, um der es nicht um 20 Millionen Rupien geht, sondern um 1 Milliarde Rupien, also 14,7 Millionen Euro.

Ja was war da so interessant beim Dreh vom Film?:

Der Schreiberling ist 3 x nach Indien gefahren und hat Straßenkids befragt. Die Produktionsfirma hat dann später Danny Boyle eingeladen, der las das Drehbuch und hat dann doch den Film gemacht. Anfangs wollte er nicht, aber der Beaufoy hat das Drehbuch zu einem seiner Lieblingsfilme „Ganz oder gar nicht“ geschrieben. 15 Millionen US $ Produktionskosten eigentlich sehr wenig. Gedreht dann in Bombay. Die Kinder haben momentan da unten einen ziemlichen Kultstatus wie Sharukh Khan. Den Indischen Super Schauspieler. 140 Millionen US $ Einspielergebnis, 310 Millionen weltweit bis jetzt, aber da kommt nicht mehr viel nach, der Film ist überall ein Hit.

Feroz Abbas Khan wird gespielt von Amitabh Bachchan. Dessen Namen geht im Film vor. Der ist so was wie Armin Assinger vom Millionenrad in Indien wo die Sendung heißt - Who Wants To Be A Millionaire und der Typ ist ein sehr gefragter Schauspieler, ich mag ihn, habe einige Filme gesehen und er ist der Schwiegervater von Aishwarya Rai, der schönsten Frau in Indien und der ganzen Welt eigentlich. Sie hat seinen Sohn geheiratet, leider, denn meinen Hochzeitsantrag hat die Kuh nicht beantwortet und er hat 176 Filme gemacht. Ach ja, wer auf Kricket steht, damals hat Südafrika gegen Indien gewonnen.

Übrigens wer sich den Film genau ansieht muss feststellen dass die Kameraführung sehr gut ist, sie fängt sehr viele Details ein die sonst übergangen werden endlich sieht man Leute Ihre Bedürfnisse machen Schießen, Pissen, Schimpfen, ja richtig realistisch, die Kamera ist oft dort wo man sie nicht vermutet, sie überrascht und überfordert nicht und eigentlich dachte ich mir, he das wäre eigentlich ein Film für eine Wackelkamera, die ich überhaupt nicht mag, ich würde sie sogar hier verzeihen, aber hier ist es eine teilweise sehr stabile ruhige Kameraführung Juhu, und was mich freut, es ist eine besondere Digitalkamera, und die ist wirklich gut, da sie ein schönes Bild einfängt und von der technischen Seite her auch gute Stücke liefert.

So und jetzt gleich zum Soundtrack. Die Lieder sind mir unbekannt normal höre ich nie zu wenn es Musik gibt, aber dieses Mal habe ich fast jedes Lied mit bekommen, denn der Soundtrack drängt sich nicht auf sondern er ermuntert, er misshandelt nicht, sondern er streichelt, er ist stets präsent wenn es wichtige Dialog und Handlungspassage gibt, und er ist meiner Meinung nach sehr gut. Eine Mischung oft zwischen verschiedenen Sprachen.

Die 20 Millionen Rupien im Film sind 295.000 € heut zu Tage. Übrigens wem genauso übel wurde wie mir, als der junge Jamal in das Becken voller Scheiße gefallen ist nur um seinen Filmstar zu erreichen und ein Autogramm zu holen der in den Slums gelandet ist mit einem Hubschrauber, das ist alles Erdnußbutter und Schokolade.

Ach ja, im Film geht es um das Lied „Darshan Do Ghanshyam“ das in Wirklichkeit ein berühmter Mittelalterlicher Sänger namens Surdas gesungen hat. Die restlichen Fragen habe ich bis auf das mit dem Kricket übrigens gewusst. Übrigens ist es der 1. Film seit der Oscarverleihung 1928 der gewonnen hat und in Digital gedreht wurde.

So jetzt kommen wir zu der Handlung in Kurzformat:

Der mittellose Straßenjunge JAMAL, der sich die Chance auf einen Millionengewinn erspielt, ist natürlich eine Geschichte zu schön, um wahr zu sein - das denkt sich jedenfalls die Polizei, und nimmt den 20-jährigen JAMAL deswegen nach der Sendung erstmal hart ins Verhör: Wie hat er das geschafft? Hat er geschummelt, und wenn ja, wie? JAMAL, die unbescholtene Ehrlichkeit in Person, muss erzählen, woher er die Antworten auf die immer schwierigeren Quizfragen gelernt hat, und nimmt den Kinozuschauer damit mit durch die in ausgiebigen Flashbacks erzählte Geschichte seines Lebens - und seiner großen Liebe. JAMAL ist vielleicht fünf Jahre alt, als er seine Mutter verliert und sich von nun an mit seinem älteren Bruder SALIM alleine durchschlagen muss. In diesem zarten Kindesalter trifft er auch zum ersten Mal LATIKA, und es ist der Traum eines gemeinsamen Lebens mit ihr, der in den folgenden Jahren nicht nur Jamals Überlebensinstinkt wach hält, sondern ihn auch immer wieder über sich hinaus wachsen lässt - während er mehr so nebenbei banale Informationen einsammelt, die ihm eines Tages noch von großem Nutzen sein werden, um die scheinbar verlorene LATIKA doch noch wiederzufinden. Im Folgenden jedenfalls wird aus SALIM ein Krimineller der sich JAVED anschließt, einem Gangster der früher die Slums beherrscht hat bevor aus denen dann eine Großstadt wurde.

Mein Senf:

Wer übrigens den Film „City of God“ kennt und ihn liebt, der ist genauso ähnlich wie er, ein herrliches Drama, sehr gut gespielt, mit einer Frau, Latika heißt sie, die so was von schön ist, Mann dass kann man sich gar nicht vorstellen. Also wenn ich mir da die blöden Deutschen Zicken Tussi Weiber von Germany´s next Top Trottel Model angucke auf Pro 7, und ich sehe die mir an, alle aufgetakelt als wäre der Weltuntergang nahe, gleich bereit zu vögeln wenn es dich weiterbringt, die Glauben sie sind die schönsten ja was sie teilweise auch sind, und ich vergleiche sie mit der Schönheit von indischen oder Indianischen Frauen oder, eben anderen Ländern uff ich lach mich tot, keine egal welche kann da mit halten. Sicher hat HEIDI Klum mal gut ausgesehen und bei jedem Jungen hang sie am Scheißhaus als Wichsvorlage den ich kenne, nur gibt es fast keiner zu, und die Pornofotos einer Angelina Jolie sind hervorragend anregend, aber gegen die Charaktervolle Schönheit, den lebendigen Zügen dem unglaublichen Charme und Esprit von indischen Augen wie von Latika, ich packs nicht, die Frau ist nicht die schönste, nein sie ist nicht aufgetakelt aber ich weiß nicht, sie hat nicht perfekte Züge, perfekte Schenkeln, aber mit den kleine Fehlern wirkt sie 10 x schöner als jede Deutsche die ich kenne, bis auf wenige Ausnahmen aber wie gesagt das ist Geschmackssache.

Im Original sprechen alle Englisch mit indischem Akzent, na und? Ist ja nicht übel, und trotzdem gewann der Film 8 Oscars wo er sich jeden einzeln verdient hat, nein wirklich, so wirkt das ganze lebendiger und authentischer. Ich bin noch ganz weg und denke mir noch immer wie hat Danny Boyle der Regisseur eines Zombie Schockes den Film fertig gebracht, wo er doch so weit weg ist von dem ganzen Hollywood Kitsch wo er doch so weit weg ist von allem ich weiß nicht. Ich hätte übrigens Mickey Rourke im Wrestler Film den Oscar für die beste Hauptrolle gegeben aber sonst hat der Film alle Oscars verdient. Kamera und Film, Regie und Drehbuch auf alle Fälle.

Mir gefallen so Geschichten wo ein Tellerwäscher zum Millionär wirkt, was mich am Film für die Höchstwertung gestört hat, es ist ein Film der ab der Hälften ach dem abenteuerlichen mitleidsvollen Anfang einfach zu konstruiert wirkt, etwas zu sehr nach Großstadt, irgendwie ist das Flair weg, die Armut ist weg, das ist nicht so ganz gut, Längen waren in dem Film keine, aber oft sind Fragen offen, wieso eigentlich Salim so ein Schwein wurde, wieso niemand was gegen die ganzen Verbrecher tut, wieso sich Salim nicht mehr für seinen Bruder eingesetzt hat, wie es Latika inzwischen ergangen ist, was mit den anderen Jungen passiert ist, aber das wäre wohl Hollywood Kitsch geworden.

Amitabh der Schauspieler meint dass das ein Pornografischer Film ist weil er die Armut an den Westen weitergibt, so nach der Art – Hallo Ihr Reichen, hier seht ihr was neues, seht euch satt und genüsslich hier gibt es noch das wahre Leid an dem Ihr Geld verdienen könnt. Dass sagt er in der größten Indischen Tageszeitung. Und da Frage ich mich wirklich, wieso er selber in solchen Filmen mitspielt in Indien natürlich, die sind doch auch irgendwann für den Westen zu sehen.

Wer sich zum Thema Schicksal in Indien interessiert, die Leute Glauben wirklich an das Schicksal sind sehr gläubig und ja sie sind super Leute. Es sind Menschen die wirklich nett sind. Viele Glauben dass einfach Schicksal da ist auch in Bollywoodfilmen, und die sieht man in den ganzen langen LiebesDramen. Auch das reale Bollywood ist als notorisch abergläubisch bekannt. Die talentierte Schauspielerin Kareena Kapoor konnte zeitweilig kaum gute Rollen bekommen, da sie als »verhext« galt. Dabei verfällt die indische Filmindustrie jedoch nie in Fatalismus, sondern versucht im Gegenteil, dem Schicksal gekonnt ein Schnippchen zu schlagen. Dank numerologischer Kniffe werden beherzt Buchstaben ganz entgegen den geltenden Gesetzen der Rechtschreibung variiert. Aus »Singh is King« wurde so »Singh is Kinng« und einer der größten indischen Hits des vergangenen Jahres.

Und wer sich da einliest in die Bollywoodgeschichten. Indien vermixt eigentlich viele Themen und Genres. Drama, Komödie, Action, soziale Botschaft und Liebesgeschichte miteinander, was wir eigentlich gar nicht so richtigen packen aber das macht nichts. Oft sind es sehr schöne Filme. Das Ergebnis nennt sich angelehnt an die Gewürzmischung »Masala« und soll alle Geschmäcker des Publikums ansprechen. Manche der Mafiosi beschränkten sich angeblich nicht nur auf die Rolle des Geldgebers, sondern nahmen auch Einfluss auf die Drehbücher. Düstere Gangsterdramen, vor allem aus der Feder von Ram Gopal Varma, feierten in Indien Erfolge, und das obwohl der Regisseur häufig auf die beliebten Songeinlagen verzichtet. Und da bin ich froh, denn ich mag es nicht unbedingt wenn dauernd aus heiterem Himmel in Indien gesungen wird, das ist wie bei einem Hollywood Musical das ist arg und irgendwie für mich schwul, aber es passt trotzdem in diese Filme.

Was mich am Film störte, die Reichen sind natürlich alle Böse, dämlich, oder gutgläubig, die Kinder egal wie sie Leben, wie arm sie sind, sei bleiben alle ehrlich in dem Film sie sind alle normal bis auf Salim eben, sie sind alle intelligent oder einfach, und bleiben christlich so richtig märchenhaft und das ist eben ein Klischee, mehr als in Hollywood, aber das braucht Indien, denn in einem Land wo über 1 Milliarde Menschen Leben ohne Perspektive, wo 170 Millionen Unberührbare Menschen Leben die keiner Kaste gehören heute noch immer, die auch sogar getötet werden weil sie einfach anders sind, in einem Land wo es Krieg mit Pakistan seit langem gibt wo man glaubt dass Tausende Götter existieren ja da sind die Menschen von einem anderen Schlag, sie brauchen einfach die Welt des Traumes und des Filmes um sich mit den alltäglichen Problemen nicht auseinanderzusetzen. Sie sind zufriedener als wir Westlichen Menschen sie sind einfacher und sie sind Familienverbände gewohnt heute zu Tage wirst du blöd angesehen wenn du 4 Kinder hast, oder als Hure und Sozialschmarotzer beschimpft wenn du 10 Kinder hast, in Indien ist das normal. Wie es auch leider noch Voodoo gibt was im Buch auch zu lese ist im Film aber nicht zu sehen ist.

Der Film ist bildgewaltig, exotisch, ehrlich und einfach schön und wenn mir noch mal einer von den Leuten blöd begegnet weil er sich die Zehennägel bricht, sich neue Schuhe kaufen muss und sonstige Sautrottel Probleme hat, herumzickt und jammert weil sein Plasma TV oder sein Auto zu klein ist, den schicke ich gefesselt nach Indien.

95 von 100 Punkten
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Kommentare
sandraberg
sandraberg, 06.04.2009
super bericht - auch von mir ein ganz klares BW - würd mich freuen, wenn du dich mal in meinem gb meldest : ganz liebe grüsse aus salzburg, sandra
timecode001
timecode001, 06.04.2009
Extrem super geschrieben!

Liebe Grüsse.
timecode001
sigrid9979
sigrid9979, 06.04.2009
Puhh das war ja ein Spitzen Bericht Lg Sigi
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Dr_Ed

Jenseits von Jauch

ein Testbericht von 2009-03-20 00:10:56 vom 20.03.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Hallo Zielgruppe!
Ihr kennt ja alle die Quizsendung „Wer wird Millionär?“. Hier in Europa hat der Medienrummel um diese Sendung zwar ihren Zenit überschnitten, sie hat aber immer noch mehr als passable Einschaltquoten. In Indien dagegen löst das dortige Pendant immer noch einen Hype aus, der seinesgleichen sucht. Das hat sicher auch damit zu tun, dass dort die sozialen Gegensätze noch um einiges krasser sind als bei uns. Und wenn dort einer aus einer sozial eher benachteiligten Schicht weit kommt, dann ist das natürlich eine Sensation. Genauso sensationell hat der Film, der die Geschichte eines solchen Emporkömmlings erzählt, dieses Jahr bei der Verleihung der Oscars mal eben schlappe 8 Oscars abgeräumt. Wie es dazu kommen konnte, dazu mehr in diesem Bericht:

### DER INHALT ###

~~~ wie gewohnt zuerst die „Publikumsjoker“ - Kurzversion ~~~

Der 18-jährige Jamal Malik verdingt sich als Teekocher in einem Callcenter und hat es zur indischen Ausgaben von „Wer wird Millionär“ geschafft und ist dort bis zur vorletzten Frage gekommen, obwohl ihm das niemand zugetraut hätte. Deswegen keimt von einigen Seiten Misstrauen auf und so wird Jamal nach der Sendung festgenommen. Im Verhör bei der Polizei stellt sich aber nach und nach heraus, dass es zu jeder der Fragen, die ihm gestellt wurden, eine persönliche Geschichte gibt, was es gar nicht so unwahrscheinlich bzw unglaubwürdig erscheinen lässt, dass er soweit kommen konnte.

~~~ und nun die „Telefonjoker“ - Langversion ~~~

Noch eine Antwort und dann hat es der 18-jährige Teekocher Jamal Malik (Dev Patel) geschafft: Dann hat er die 20 Millionen Rupien (umgerechnet rund 300.000 €) bei der indischen Ausgabe der beliebten Quizsendung „Wer wird Millionär?“ gewonnen. Doch bevor er diese Frage gestellt bekommt, ist die Sendezeit vorbei. Allerdings geht es für ihn nach der Sendung erstmal an ganz anderer Stelle weiter, denn vor dem Studio nimmt ihn gleich die Polizei in Empfang, um ihn zu verhören. Kann ja auch nicht mit rechten Dingen zugehen, dass ein dahergelaufener Teekocher eines Callcenters, der aus dem Slums der großen Stadt stammt, alle Fragen zu beantworten weiß. So kommt es, dass Jamal ein Verhör über sich ergehen lassen muss, wo er ziemlich übel vom Inspektor (Irfan Khan) durch Mangel gedreht und sogar gefoltert wird.

Im Laufe des Verhörs geht der Inspektor mit Jamal jede einzelne Frage durch und zu jeder dieser Frage kann Jamal eine plausible Geschichte erzählen, weshalb er sie beantworten kann. Jede dieser Fragen ist eng verflochten mit seinem eigenen Schicksal und seinen Erlebnissen: Jamal wächst zusammen mit seinem älteren Bruder Salim (Madhur Mittal) in den Slums von Mumbai auf, wo ihre Mutter bei einem religiös motivierten Aufstand vor ihren Augen getötet wird. So schlagen sich die beiden in der Folgezeit als Straßenkinder durch. Dabei lernen sie auch das Waisenmädchen Latika (Freida Pinto) kennen, in die sich Jamal unsterblich verliebt. Gemeinsam landen die 3 bei einer Bettlerorganisation von Amitabh Bachchan (Feroz Abbas Khan), wo sie aber schnell wieder fliehen, als sie mitbekommen, wie anderen Kindern das Augenlicht genommen wird, um sie zu effektiveren bzw einträglicheren Bettlern zu machen.

Bei ihrer Flucht verlieren sich Jamal und Latika aus den Augen. Während Jamal sein gutherziges Wesen bewahrt, strebt Salim nach Reichtum und Macht. Salim wendet sich der Gangsterorganisation von Javed (Mahesh Manjrekar) zu und erschießt Amitabh, weil der für Javed ein Hindernis darstellt. Dabei wird auch Latika aus dessen Fängen befreit. So kommt es, dass Salim zu einem Gehilfen von Javed wird und Latika zu dessen Ehefrau. Trotz alledem gibt Jamal nicht auf. Um Latikas Aufmerksamkeit und Zuneigung zu gewinnen, bewirbt er sich bei „Wer wird Millionär?“ und schafft es auch tatsächlich, auf den heißen Stuhl. Moderator Kumar Prem (Anil Kapoor) ist ihm aber alles andere als wohlgesonnen, da er sich selber mühsam aus den Straßen emporgekämpft hat und wenig Neigung verspürt, seinen Platz im Medien-Rampenlicht mit einem dahergelaufenen Teekocher zu teilen.

Mittlerweile hat auch Salim die ganze Geschichte mitbekommen und da Blut bekanntlich dicker als Wasser ist, beschließt er, Latika die Flucht aus ihrem Ehegefängnis zu ermöglichen, auch wenn er damit sein eigenes Schicksal besiegelt...

### MEINE MEINUNG ###

Der Film ist mit Sicherheit so ungewöhnlich, wie die Geschichte, die er erzählt. Jamal und sein Bruder werden früh zu Waisen durch religiöse Unruhen, bei denen ihre Mutter umkommt. Sie versuchen sich so gut es geht mit kleinen Gaunereien durchzuschlagen. Sie machen alle möglichen Höhen und vor allem Tiefen durch, aber die Brüder halten immer zusammen wie Pech und Schwefel. Nur wenn es um Frauen geht, gönnt einer dem anderen nicht das Schwarze unter den Fingernägeln. Besonders faszinierend ist dabei die Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit mit der Jamal sein Ziel verfolgt und sein Ziel heißt Latika. Seine Liebe zu ihr lässt ihn all seine Rückschläge wegstecken. Er steht immer wieder auf und obwohl er eigentlich keine Chance hat, er nutzt sie. Alleine dadurch zieht diese Figur schon alle Sympathien auf ihre Seite. Als er dann hinterher von der Schattenseite des Lebens auf die Sonnenseite wechseln will, werden ihm zwar wieder neue Steine in den Weg gelegt, aber auch diese Hindernisse räumt er beiseite.

Interessant ist auch die Darstellung des Medienrummels in Indien. Während „Wer wird Millionär?“ bei uns in Europa zwar auch sehr beliebt ist, hier aber eher als nette Abendunterhaltung mehr so nebenbei läuft, ist die Show in Indien der absolute Straßenfeger. Und wenn in unseren europäischen Gefilden bei dieser Show mal jemand einen hohen Betrag oder die volle Million gewinnt, dann ist das vielleicht für ein paar Tage Medienrummel und ein paar Schlagzeilen in der Boulevardpresse gut, aber in Indien erreicht das Ganze schon eine andere Dimension: Wenn man da als Minderprivilegierter oder Angehöriger einer niederen Kaste abräumt, dann ist man seinem bisherigen Schicksal bzw. Leben mit einem Schlag entronnen.

Was macht aber diesen Film zu etwas Besonderem? Was macht ihn aus? - Einerseits wird eine Geschichte erzählt, die im indischen Alltag nicht völlig abwegig erscheint, andererseits kommt sie einem vor wie ein Märchen. In gewisser Weise ist es auch ein Märchen, aber keins, was einen kalt lässt. Das liegt vor allem an der kraftvollen Erzählweise. Die Erzählweise des Films hat was von Bollywood-Kino: Es ist groß, bunt, melodramatisch, kitschig, anrührend. Zu jeder Frage des Quizmasters gibt es eine Rückblende in einen Teil von Jamals Leben, wo erklärt wird, wie er zu dem Wissen gelangt ist. Es wird nichts ausgelassen, was das Leben in indischen Slums ausmacht. Dabei wird kaum eine Facette des Lebens, kaum eine Emotion ausgelassen: Hass, Trauer, Liebe, Mitgefühl und vieles mehr. Der Film ist Milieustudie, Liebesschnulze, Roadmovie, Krimi, Coming-of-age-Drama und Märchen in einem.

Am erstaunlichsten ist aber, dass dieses vermeintliche Durcheinander am Ende ein fast stimmiges Gesamtbild ergibt. Da wird in prallen, bunten und teilweise sogar recht drastischen bzw ungeschminkten Bildern ein Lebensweg nachgezeichnet, der sich weit vom Mittelmaß üblicher Sozialdramen abhebt. Dadurch bekommt das Ganze eine atmosphärische Dichte, die ihresgleichen sucht. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum es Regisseur Danny Boyle gelingt, all diese unterschiedlichen Filmgenres unter einem Hut zu vereinen, ohne dass man als Zuschauer das Gefühl hat, hier einen lieblos angerührten Kessel Buntes vorgesetzt zu bekommen. Zwar gibt es da schon die ein oder andere Unstimmigkeit, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt und worüber man schnell hinweggeht, weil die Geschichte einen in den Bann zieht.

Das ist sicher auch ein Verdienst der DarstellerInnen, die in Europa nahezu völlig unbekannt sind, aber in Indien zum Teil schon recht namhaft sind: Sie alle wirken für ihre Rollen passend besetzt und ich denke Dev Patel und Freida Pinto werden mit Sicherheit in Zukunft auch in internationalen Produktionen zu sehen sein. Den Abspann solltet Ihr Euch auch nicht entgehen lassen, denn da wird nochmal ganz tief in die Bollywood-Klischee-Kiste gegriffen und es gibt eine herrlich kitschige Tanzeinlage mit Gesang. Nebenbei sei bemerkt, dass der Soundtrack auch sehr interessant ist, denn er bietet eine stimmige Mischung aus traditioneller indischer Musik und orientalisch angehauchter Pop-Musik, die auch in hiesigen Breiten durchaus tanztauglich sind.

### FAZIT ###

Ich kann nur sagen: Großes Kino, große Gefühle! Der Film hat seine Oscars in jedem Fall verdient und ist in jedem Fall sehenswert, da er mehr als nur familientaugliche Unterhaltung bietet. Also unbedingt ansehen, es lohnt sich in jedem Fall!

### ABSPANN ###

Spielfilm GB/USA 2008, 120 Min., FSK 6

Regie: Danny Boyle
Buch: Simon Beaufoy als Drehbuch; Vikas Swarup als Geschichte
Kamera: Anthony Dod Mantle
Musik: A.H. Rahman

Jamal Malik als Erwachsener – Dev Patel
Jamal Malik als Heranwachsender – Tanay Chheda
Jamal Malik als Kind – Ayush Mahesh Khedekar
Salim Malik als Erwachsener – Madhur Mittal
Salim Malik als Heranwachsender – Ashutosh Lobo Gajiwala
Salim Malik als Kind – Azharuddin Mohammed Ismail
Latika als Erwachsene – Freida Pinto
Latika als Heranwachsende – Tanvie Ganesh Lonkar
Latika als Kind – Rubiana Ali
Moderator Kumar Prem – Anil Kapoor
Inspektor – Irfan Khan
Sergeant Srinivas – Saurabh Shukla
Javed – Mahesh Manjrekar
Mr. Nanda – Himanshu Tyagi
Jamal's und Malik's Mutter – Sanchita Choudhary
Prakash – Sharib Hashmi
Amitabh Bachchan – Ferroz Abbas Khan
u.v.a.
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Kommentare
Baby1
Baby1, 13.04.2009
Wünsche Dir ein schönes Osterfest mit viel Sonnenschein .: :. Liebe Grüße Anita .: :.
AnjaS911
AnjaS911, 02.04.2009
Den will ich unbedingt sehen - und jetzt erst Recht. Habe leider kein BH mehr -
ingoa09
ingoa09, 14.04.2009
Nun fühle ich mich umfassend informiert!
Liebe Grüße,
Ingo
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