Ich habe gerade in 120 Minuten einer der besten Filme aller Zeiten gesehen. Einen Film der mich mit gerissen hat, während des Filmes, abseits von normal sterblichen Mainstream, einige Logikfehler ja meine Güte, aber das macht nichts, es geht um die Aussage des Filmes. Das Ende was viele meiner Vorredner als kitschig abgetan haben fand ich höchst innovativ, höchst einfühlsam. Ich denke nach dem Film werden viele an GOTT Gläubige Menschen noch mehr Ihren Inneren Kompass auf seine Stimme und sein Wort richten. Wie kleingläubig sind wir Menschen noch heute die an einem Ferrari 599 GT Gefallen finden und sich darum im Bett wälzen oder darauf sparen weil sie ihn haben wollen, oder eine schöne Luxusvilla mit Indoor Swimmingpool. Wie sehr aber wollen Menschen Leben in Ländern die wir nicht mal betreten würden.
2 Milliarden Menschen ohne Wasser fast, 1 Milliarde hungert, die Hälfte der Menschheit krank, eine Wirtschaftskrise wie sie noch nie da war, eine die erst anfängt, und Leute die sich gegenseitig täglich töten und beschimpfen und mitten drinnen ein Film von einem sehr guten Regisseur, 120 Minuten mit dem Engelmann- Nicola Cage – weil er ja in „Stadt der Engel“ damals so ne süße Rolle spielte. Mitten drinnen die Botschaft, He Erdenbürger, du wirst die neue Erde erleben und sie sehen wenn du willst, wenn du dich nach seinem Wort, dem Wort Gottes richtest.
Und das ist es was der Film mir und meiner Holden beigebracht hat. Denn der Film hat eine ganz wunderbare Message. Abgesehen davon dass ich sehr schöne CGI Effekte sah. Sicher kann man an dem Film rütteln und schütteln bis die Patina der Logik abfällt, aber das tu ich nicht so sehr. Ja Vielleicht Fragen wie z.B. wieso wirkt Nicolas Cage der ja Astrophysik Lehrer ist am M.I.T. dem berühmtesten College oder Uni der Welt, wieso wirkt der wie ein Dildo Verkäufer, einer der gerade mal die Grundschule absolviert hat?
Wieso wirkt die Mutter von Abbey so als wäre sie gerade aus Afrika gekommen, so ohne Wissen ohne Sehnsucht, ohne Kraft, so einfach nur einfach, nicht so richtig mütterlich, wieso dudst sie Nicolas Cage gleich, wieso entscheidet sie sich so schnell mit ihm zu reden wieso gehen beide nach dem Museumsbesuch so schnell fort, wenn ich dass in die heutige Zeit setze dann sehe ich dass es unmöglich ist, heut zu Tage mit einer halbwegs gut aussehenden Frau fort zu gehen muss ja für einen Junggesellen der bald 50 wird wie Cage ja nicht einfach sein, dass da noch jemand ja sagt, so einfach? In einer Zeit von Freitag der 13., und Kettensägenschwingenden Aidsmonstern wundert mich das sehr.
Aber egal. Wieso liegen im Film Steine rum, wieso werden die von Aliens verteilt, wieso wundert sich keiner über die Steine, wieso sieht man Cage fast nie arbeiten wieso sieht man die Leute nie Kacken, Kiffen, pennen, rülpsen essen, trinken, schimpfen oder Sex haben? Hat da Vielleicht die Moral Rettungs- Abteilung Walt Disney die Hände im Spiel? Wieso wirkt der Film so rein, so steril so einfach wie
ein Film der schon 100 x da war? Nein er ist es nicht ja sicher gibt es Filme die besser sind aber im Ganzen ist es der Film hier der am besten ist. Dort wo „The Reaping“ spannend ist, setzt der Film Akzente und gibt Antworten, dort wo „Dark City“ dunkel und düster war, da ist der Film erhellend, da wo „Unheimliche Begegnung der 3. Art“ dich berührt, dort reißt dich der Film mit, dort wo ROLAND Emmerich nicht weiter kann, da setzt ALEX Proyas super neue Akzente.
Ein paar Infos und was weiß ich:
Der Australische Regisseur hat sich lange nicht mehr blicken lassen aber das macht nichts, 5 Jahre ist seit dem letzten Film her, ist mir egal, und ob er nicht was Besseres auf Lager hätte ist mir auch egal. Für mich ist der Film ein kleines Denkmal. Sicher werden jetzt wieder Leute schreien Moral, igitt, Kirche, igitt, Leben nach dem Tod und GOTT, das ist Schrott, aber ich sage, Euer Leben, euer verkorkstes Leben ist Schrott, ja es geht weiter das ist 100 % ig sicher und die Evolutionstheorie ist eine unbewiesene Tatsache die sich Arme Leute ausdenken die einfach gegen GOTT sind. Schluß aus Basta.
Was mich z.B. am Film auch fasziniert hat, wenig Gewalt, wenig Unfälle, ja ich hätte schon gerne mehr CGI Effekte gesehen, man sieht so richtig arge Dinge, einen Flugzeugabsturz, einen U Bahn Unfall, das ganze wirkt so echt ja da muss ich sagen echt schlimm nein das möchte ich gar nicht mit erleben da kann man gar nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn mit der Kamera Fotograf spielen wer mal sieht wie Menschen in Brand kommen nein so was vergisst man nicht Nicolas Cage schon, und das in kurzer Zeit, keine Schocktherapie, kein gar nichts, nur Aussagen dass der Sohn die Hausaufgaben machen soll, als wäre das so wichtig.
Kurzhandlung, zum länger schreiben bin ich zu faul:
CALEB KOESTLER, der Sohn von Astrophysiker JOHN KOESTLER (Nicolas Cage), bekommt ein mysteriöses Blatt Papier, dass nach 50 Jahren auftaucht wo Lucinda Irgendwas eine scheinbar willkürliche Aneinanderreihung von Zahlenkolonnen aufgeschrieben hat. Damals wollte 1959 die Lehrerin der hiesigen Schule ne Zeitkapsel basteln wo jeder Schüler ein Bild malt von der Zukunft und die Kapsel wurde 2009 geborgen und eben CALEB bekommt den Zetteln mit den vielen Zahlen. JOHN beginnt schnell an deren Zufälligkeit zu zweifeln. Er entdeckt einen Code, der Schreckliches offenbart: Die Zahlen bezeichnen mit unglaublicher Präzision die Zahl der Opfer und das Datum der schlimmsten globalen Katastrophen und Unfälle der letzten 50 Jahre. Doch die nächste Erkenntnis ist noch furchtbarer: Das Dokument sagt drei weitere Ereignisse voraus, an deren Ende eine Katastrophe unermesslicher Größenordnung steht.
Weiter mit meinem Senf:
Was mir an dem Film fehlte, Politik, mehr Wissenschaft, dort wo „Contact“ ausführlich war, da war der Film leider nur Ansatzweise, dort wo „Deep Impact“ ausführlich war, da war der Film kurz und bündig und dafür echt hammerhart, ja da hat mir was gefehlt, einfach Auseinandersetzungen wissenschaftliche Prognosen Zukunftsdeutungen, eben die Tatsache dass die Welt in einer Katastrophe enden soll wird öffentlich nur kurz erwähnt, ja das war mir zu kurz. Sicher werden einige Leute sagen He Nicolas Cage hat nur 4 Gesichtsausdrücke wie immer, er hat ein Over-Acting dass er dieses Mal zu Hause im Keller lässt einigermaßen und er wirkt nicht so gut ich sage, er wirkt hager, er stellt einen halbversoffenen Vater nett da, ja nett, keine Oscarleistung eh klar, er wirkt etwas deplaziert, aber egal, es geht mir um das Gesamtkonzept.
Was mich störte, wieso ist da alles so schnell erklärt? Da sind mystische Zahlen auf einem Papier zu sehen was kommt raus? Nicolas Cage googelt rum und weiß dass die Zahlen Längen und Breitengrade sind, dass die Zahlen ein Datum voraussagen und die Anzahl der Menschen die and diesem Zeitpunkt Ihr Leben lassen müssen. Der 11. September ist übrigens die 1. Zahl die vorkommt und erklärt wird. Ein bisschen schnell, der Sohn CALEB natürlich sieht sich gerne Bildungs- TV an eh klar was sonst. Ja und das Beste, er ist Vegetarier. So der Verarschungsmodus mal kurz aus, ja das ist alles durchaus realistisch wenn auch etwas alles schnell aber das macht ja nichts.
Was mich störte man erfährt wenig von dem Mädchen dass 1988 gestorben ist, wie erfährt man im Film, Lucinda Embry heißt die, man erfährt wenig von Diana, der Mutter von Abbey im Film die eine gute Partnerin für Cage sein könnte und natürlich sehr hübsch ist, eh klar, wie alle Frauen in Amerika, und ich wünschte mir mal endlich eine Fette Pickelfresse zu sehen aber macht nichts, das ist Hollywood und den Popcornfaktor hat der Film sehr gut gehalten.
Die Endzeitfilme geben sich jetzt die Hand. Ich mochte „The Happening“ ich freue mich auf Emmerichs neues „2012“ und ich mag kein Esoterik und New Age, das wir hier im Film sehen aber leider kann ich vieles davon in meinen Biblischen Glauben unterbringen und das reicht mir um einen Film zu mögen. Ich mag keine Schlitzerfilme und von den 14.000 Filmen die ich in meinem Leben gesehen habe, ist dieser da so was wie ein 10.000 x besserer „Battlefield Earth“ und er hat sich seine 75 Millionen US $ Umsatz verdient.
Wie wichtig Kinder für die Zukunft sind, ist dann auch eine der Kernaussagen, wenn man das so bezeichnen möchte, die "Knowing" bildgewaltig und von Zerstörungsszenen umrahmt vermitteln möchte. Dem bei Dreharbeiten gerade mal 9 Jahre alten Chandler Canterbury (Der seltsame Fall des Benjamin Button) wird die Bürde auferlegt mit merkwürdigen Flüstermenschen zu kommunizieren, die unvermittelt in der Nähe des Jungen auftauchen und kaum eine frohe Botschaft überbringen wollen. Ich hätte gerne gewusst gleich zu Beginn wer das ist, leider wurde hier der Spannungsbogen nicht sehr hoch gesetzt aber die Mystik kam nicht zu kurz. Das ist super.
Wieso eigentlich ist Nicolas immer so gut drauf, hat nie Verletzungen und sieht dauernd aus wie der Hund meines Zuckerbäckers? Ich weiß natürlich dass es schwierig ist Religiöse Ansichten einem breiten Publikum schmackhaft zu machen, das ist klar, denn jeder glaubt an was anderes und jedem gleich machen kann man nicht, vor allem dann, wenn es sich um Grundfesten des Glaubens handelt. Aber das macht ja nichts. Jeder ist von einer anderen Wahrheit überzeugt und fasziniert, ich habe meine und 2 Milliarden Menschen auch, nur an Ufos und Aliens glaube ich nicht. Der Komponist war schon für den überragenden Soundtrack von "Todeszug nach Yuma" verantwortlich. Seine Musik setzt gut ein obwohl ich mich nicht an viel erinnern konnte.
Das Ende war mir zu plötzlich und leider war keine Aussage so richtig ganz, überall waren Anfänge, aber bei dem Film vergisst man das eh, wenn man nicht aufpasst, der Film ist eben einer wo man sich richtig reinlehnen sollte.
Übrigens die Musik im Film ist Beethovens 7. Symphony, 2. Satz, das Stück heißt - Allegretto in A Minor. Ach ja, die Flugzeugabsturzszene wurde in einer Dreh gemacht, also ein ganzer Dreh ohne Schnitte. Ach ja wer am Ende vom Film aufpasst, wie die Pflanzen Aussehen, das war absichtlich, sie sehen ähnlich einem Sonnenphänomen. Auf den bisher schärfsten Aufnahmen der Sonne haben schwedische Forscher zuvor unbekannte Strukturen am Rand von Sonnenflecken entdeckt. Sie sind umrahmt von zahlreichen fadenförmigen Gasströmen. Die nun entdeckten dunklen Regionen im Zentrum dieser so genannten Filamente sind nur je etwa 90 Kilometer breit, wie die Astrophysiker um Göran Scharmer von der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm im britischen Fachjournal "Nature" berichten. Eine Erklärung für die Entstehung und die Funktion der dunklen Seelen in den Gas- Filamenten haben die Forscher noch nicht.
Einige kleine Abstriche die mir aber egal sind, 95 von 100 kriegt er.
...
templerthomas, 26.04.2009
na ja ich bin ganz anderer Meinung und was hat der Film mit dem Leid in der Welt zu tun - die Lösung hier ist wie Selbstmord - alles wird vernichtet nur ein paar Kinder überleben und die AliensEngel scherts nen Dreck, Logikfehler gibts en masse und schauspielerisch ist der Film grottenschlecht, na ja
salseranatter, 26.04.2009
zu wenig kritisch, der Film ist einfach nur schlecht - klar der 11.9. ist vorhergesagt, alles ist schlecht etc.
Fehler gibts en masse... Cage fast schon im Feuer - keine Verbrennungen etc.
Bunny84, 26.04.2009
Sehr Hilfreich. Wünsche dir einen schönen Sonntag. Lg Anja
PS: Freue mich über Gegenlesungen
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Genialer Sci-Fi Film
ein Testbericht von Jari2010-07-20 23:06:51vom 20.07.2010Empfehlung: ja
Vorteile: - Film
- Making Of
- Nicolas Cage...Nachteile/Kritik: - nichts
Ich verstehe nicht, warum dieser Film bei vielen Leuten so schlecht weg kommt.
Die Idee des Filmes ist stark und auch die Handlung vermag zu überzeugen.
Inhalt:
1959 beschreibt eine Klasse in Lexington, Massachusetts, in einem Experiment ihre Vision der Zukunft auf Blättern. Diese werden 50 Jahre lang in einer Zeitkapsel aufbewahrt. Nach Ablauf der Zeit werden den jetzigen Schülern die Prophezeiungen ausgehändigt.
Caleb, der Sohn des Astrophysikers John Koestler (gespielt von Nicolas Cage), erhält ein Blatt Papier aus der Kapsel, dass mit scheinbar willkürlichen Zahlen beschrieben ist. Der Physiker entdeckt dann, dass die Zahlen ein Code sind. Die Ziffern auf dem Papier sagen exakt die globalen Katastrophen der letzten 50 Jahre voraus. Doch 3 dieser Ereignisse sind noch nicht eingetroffen. So macht sich John Koestler auf die Suche das Rätsel zu lösen.
Meinung:
Der Film greift ein extrem spannendes Thema auf. Der Astrophysiker Koestler glaubt nicht an den Determinismus und stellt diese Liste sein Denken auf den Kopf.
Auch eine interessante Komponente des Filmes stellen die Flüstermänner dar. Bis ganz am Schluss wird ihre Identität nicht aufgelöst, sodass sich diese Frage während des ganzen Filmes stellt.
Die Schauspieler leisten hier gute Arbeit. Nicolas Cage ist stark wie gewohnt, aber auch der junge Chandler Canterbury spielt seine Rolle als von den Flüstermenschen heimgesuchter sehr stark.
Der Film entspricht sicher nicht dem Mainstream und ist auch nicht wirklich so aufgebaut, wie man es von Hollywood kennt. Daher vielleicht kommen auch die vielen negativen Kritiken. Der Film wartet nicht mit kitschigen Liebesgeschichten auf, sondern konzentriert sich hier voll und ganz auf den Handlungsstrang. Für mich definitiv einer der stärksten Science Fiction Filme überhaupt.
Bonus:
Als Bonus gibt es den Trailer sowie auch ein 30 minütiges Making Of des Filmes.
Fazit:
Trotz der schlechten Kritiken lohnt es sich, sich diesen Film anzuschauen, da er zumindest mich absolut überzeugt hat und wirklich äusserst interessant war.
Wie ein klischeebelandenes Ende einen guten Film kaputt macht
ein Testbericht von Riesenkeks2010-03-09 09:07:22vom 09.03.2010Empfehlung: ja
Vorteile: teilweise spannend, gute Story an sich, hin und wieder sogar humorvoll...Nachteile/Kritik: das Ende macht den an sich guten Film total kaputt
Es gibt gute Filme, es gibt weniger gute Filme - und es gibt Filme, die bis zu einem gewissen Punkt gut sind und zum Ende hin dann leider so wirken, als ob man fieberhaft nach einer Lösung gesucht hätte und einem nur abstruses oder einfallsloses Zeug in den Sinn gekommen ist.
Zu der letzten Kategorie gehört der 2009 erschienene Film _Knowing_, der vor allem wegen des an sich ansprechenden Beschreibungstextes und wegen Nicolas Cage, der oft ein Indiz für einen guten Film darstellt, im DVD-Regal meiner gewissen Person gelandet ist.
Die _Handlung_
lässt sich eigentlich in recht kurzer Form wiedergeben:
Im Jahr 2009 wird eine 50 Jahre zuvor von Grundschülern vergrabene Zeitkapsel bei den Feierlichkeiten einer Schule wieder ans Tageslicht gebracht. Neben mehr oder weniger sinnvollen Zeichnungen der Schüler, wie diese sich die Zukunft vorgestellt haben, findet sich auch ein Blatt, das nur mit einer Reihe von Zahlenkombinationen vollgeschrieben ist. Dieses Blatt erhält Caleb Koestler, dessen Vater John (gespielt von Nicolas Cage) zufälligerweise Astrophysiker ist und nicht allzu lange braucht, um die Zahlencodes zu entschlüsseln. Was er dabei herausfindet, ist jedoch alles andere als "positiv" zu bezeichnen, denn es finden sich die größten Katastrophen der letzten 50 Jahre auf diesem Papier - aufgezeichnet von einem kleinen Mädchen (Lucinda), das sowohl das Datum als auch die Anzahl der Todesopfer und die Koordinaten des Unglücks vorausgesehen hat. Blöderweise liegen aber drei der Angaben noch in der Zukunft und hinter der letzten findet sich keine Zahlenangabe, die beschreibt, wie viele Opfer es geben wird, sondern die beiden Buchstaben "EE". Es gilt also herauszufinden, was geschieht und ob man es nicht verhindern kann. Blöd nur, dass sich John nicht nur um diese Zahlenfolgen zu kümmern hat, sondern auch noch überlegen muss, ob sein Sohn in Gefahr ist, da er von seltsamen Leuten verfolgt wird....
_Meinung_
Aus diesem Film hätte so viel werden können, wenn man denn auf Thriller mit mystischem Touch steht. Viele gute Elemente, wie beispielsweise das Rätsel, wieso Lucinda die Katastrophen voraussehen konnte und ihr Haus ausgerechnet an eine ganz bestimmte Stelle gebaut hat, sind vorhanden.
Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, da es die Auflösung der meisten Dinge erst gegen Ende zu sehen gibt. Allerdings kann ich hier schon einen ersten Kritikpunkt anbringen: Es dauert ein wenig, bis der Film an Fahrt gewinnt. Das finde ich persönlich nicht so schlimm, da man nicht immer abstürzende Flugzeuge als Garant für Aufmerksamkeit benötigt und ruhig mal langsam an das Geschehen herangeführt werden kann. Wer sich allerdings einen Film voller Action gewünscht hat, der wird erst ab etwa der Hälfte aus dem Schlaf erwachen.
Denn natürlich muss der alleinstehende Vater ja noch Kontakt zu einer Frau aufbauen. Gut, diese Frau hilft tatsächlich bei der Lösung des Rätsels, da es sich bei ihr um Lucindas Tochter handelt, aber die entstehende Beziehung zwischen ihr und John ist sowas von offensichtlich, überflüssig und die Erfüllung eines Klischees, dass man sich einen Teil davon hätte sparen können.
Die _Flüstermenschen_, die Caleb verfolgen und deren Stimmen nur er hören kann (naja, stimmt nicht so ganz, aber sie werden von auffallend wenig Menschen wahrgenommen), wirken ab etwa der Mitte des Filmes nicht mehr mysteriös, sondern einfach nur noch wie ein Störfaktor, zu dem man endlich die Lösung haben möchte, damit man sich diesen Teil sparen kann. Doch leider wird man erst zum Ende des Filmes hin erlöst und denkt sich dann "Ach, das hätten die sich auch ganz sparen können.... Das ist die Lösung? Ich hatte mehr Einfälle erwartet.". Naja, sei's drum.
Dafür liefert der Film immer wieder interessante und sogar spannende Stellen, die Schauspieler überzeugen größtenteils (auch, wenn einige Leute wahrscheinlich wieder der Meinung sind, dass Herr Cage irgendwie immer gleich spielt) und an sich ist das Rätsel um Lucinda ja auch ganz nett (wenn man die Lösung ausblendet).
!!!Spoilerwarnung!!!
Was ich so enttäuschend finde, sind nicht der Weltuntergang oder der Grund, weswegen alle Menschen sterben werden. Nein, was ich überhaupt nicht mag, ist dass die _Flüstermenschen_ Aliens sind, die ein paar Leute auserwählt haben, auf einem anderen Planeten einen Neuanfang zu machen... Ähm..... ja...
Bonusmaterial
Als Bonusmaterial gibt es etwa 30 Minuten zu sehen. Hierbei handelt es sich um einen Kinotrailer, der natürlich nicht schlecht ist, ein Making Of, da ebenfalls ganz nett anzusehen ist (ein Mal reicht allerdings) und eine Option, die sich _Visionen der Apokalypse_ nennt. Hier wird quasi die Geschichte der Apokalypse erzählt und wie sich verschiedene Kulturen das Ende der Welt vorstellen (und wann es sein soll/gewesen sein soll) und welche Gründe es hierfür geben könnte. Zum Film passt diese "Dokumentation" auf jeden Fall und auch sonst ist sie sicherlich nicht schlecht.
Bild und Ton
Bild und Ton sind durchweg gut bis sehr gut. Allerdings gibt es natürlich wieder die Stellen, die einfach zu leise und die Stellen, die einfach zu laut sind. An sich bin ich aber sehr zufrieden.
Fazit
Auch, wenn sich der Text vielleicht so hat lesen lassen, als fände ich den Film absolut einfallslos und klischeebelanden, so hat er doch seine guten Seiten und ich kann ihn an sich weiterempfehlen. Klar, das Ende ist ein wenig mau und auch sonst gibt es hier und da Dinge, die einfach überflüssig sind, aber die Story an sich ist nicht schlecht und unterhalten wird man allemal und stellenweise ist der Film sogar spannend. Daher gute drei Sterne von mir.
...
ein Testbericht von salseranatter2009-12-12 21:47:26vom 12.12.2009Empfehlung: nein
Vorteile: nix...Nachteile/Kritik: alles
Zuerst die Daten:
Darsteller: Nicolas Cage, Chandler Canterbury, Rose Byrne
Regisseur(e): Alex Proyas
Komponist: Marco Beltrami
Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Concorde Video
Erscheinungstermin: 28. August 2009
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 117 Minuten
Preis: 6,97 was ja günstig wäre... der Film ist nur leider keinen Cent wert.
Inhalt
Knowing ist nur am Anfang interessant. Noch weiß man ja nicht was für ein Schwachsinn auf
einen wartet.
Der Film beginnt mit einer zeitlichen Rückblende in der eine Grundschullehrerin ihrer Klasse die Aufgabe gibt Zukunftsvorstellungen aufzuschreiben und in einer Zeitkapsel zu vergraben. 50 Jahre später wird diese ausgegraben und an die Botschaften werden an die aktuellen Schüler verteilt. Der Sohn von Astrophysiker John Coestler erhält dabei eine Anordnung von Zahlenreihen. Als sich Coestler mit diesen Zahlenreihen auseinandersetzt erkennt er dass sie dutzende Unglücke der Vergangenheit voraussahen. Die Schülerin aus der Vergangenheit war wohl sehr übersinnlich begabt. Die Liste zeigt aber auch Ereignisse in der Zukunft. Coestler erzählt dies seinem Kollegen der ihn aber nicht ernst nimmt. Coestler macht auf eigene Faust weiter und schafft es die zukünftigen Ereignisse zu enträtseln. Die Unglücke kann er aber nicht verhindern, weder ein Flugzeugunglück noch ein besonders schrecklicher U-Bahn Unfall. Coestler erfährt das die Schülerin mittlerweile verstorben ist. Zeitgleich wird sein Sohn von mysteriösen Gestalten belästigt.
Die Logik ist da mal wieder schnell erledigt. Der 11. September ist also vorherbestimmt, aha.
Alles ist vorherbestimmt wie schön. Von Terrorattacken über Vulkanausbrüchen bis zu Autounfällen. Eine Logik die in sich überhaupt nicht stimmt, abgesehen mal davon das Coestler nichts etwas anhaben kann- ein Griff in die Flammen bringt nicht mal ne Verbrennung. Seis drum. Was vor allem nervt ist das Knowing alles sein will und nichts ist. Als Familiendrama klappt der Film nicht da er zu wenig Emotionen über den Verlust von Coestlers Frau rüberbringt. Als Horrorfilm klappt er nicht da die Schockeffekte zu harmlos sind und die mysteriösen Gestalten im Grunde den Menschen helfen wollen. Ohne die nervigen Geräusche wäre keine einzige Szene auch nur im Ansatz gruselig.
Als Mystery Thriller geht er sowieso nicht durch.
Bleibt die Kategorie abstruse religiöse Filme. In der Kategorie kann der Film am Schluß überzeugen. Mit der Erde passiert etwas schlimmes aber die lieben Kinder ... tja da gibts die Gestalten die sich als Aliens entpuppen die die Kinder retten....
Das Ende ist dabei noch unerträglicher als der eh schon schlechte Film. Inhaltlich werden Handlungsstränge aufgebaut und wieder vergessen. Schauspielerisch bietet der Film gar nichts. Cage brauchte wohl Geld.
Das Zahlenblatt wurde gefunden! Ein Vater ermittelt!
ein Testbericht von hardway2009-04-26 13:05:28vom 26.04.2009Empfehlung: nein
Vorteile: Idee, Effekte, evtl. Nicolas Cage...Nachteile/Kritik: der Rest
Das waren noch Zeiten
Die Karriere eines Nicolas Cage´s ist momentan ziemlich angeschlagen und immer öfter sieht man ihn in eher billigen Filmen die nicht wirklich viel drauf haben. Entweder Cage versucht es mit einem typischen 08/15 Muster wie man es in "Bangkok Dangerous" sieht, das hierzulande gar nicht im Kino lief, sondern gleich auf DVD erschien. Nicolas Cage kann auch anders und so versucht er sich im Genre Drama und zwar im Film "World Trade Center" wo er einen Polizisten spielt, der während des 11. Septembers 2001 verschüttet wird.
Dann kommen dann noch richtig miese Filme wie "Next" wo gar nichts stimmt. Cage spielt hier glaube einen Magier der in die Zukunft blicken kann (ich kann mich nicht mehr genau erinnern). Dann gibt´s da noch die Remake von dem damals mit Christopher Lee Top-Film "The Wicker Man" die auch wirklich richtig scheiße war.
Vergessen sind also die großen Cage Zeiten, wo er in Filmen wie "Con Air", "The Rock" oder in "Spiel auf Zeit" das Action-Genre mit regierte. Aber auch Komödien wie "Tricks" waren gelungen und "Lord of War" war auch ziemlich gut, aber nach diesen Film, hörte es irgendwie auf. Diese komischen 2 "Vermächtniss" Filme waren auch nur meist billige Kopien anderer Filme.
Obwohl ich immer ein großer Fan von Nicolas Cage war, waren seine letzten Filme ganz großer Mist. Sicherlich werden auch diese Filme Fans gefunden haben, aber wirklich innovative Filme gab´s von Cage in letzter Zeit nicht.
Sein neuester Film "Knowing" hört sich auf den Papier gar nicht mal schlecht an. Man wählt hier einen interessanten aber nichtssagenden Titel (Knowing = [das] Wissen ). Noch dazu lässt der gelungene Trailer, in dem man nur sieht, dass ein Flugzeug auf eine Autobahn kracht auf einen spannenden Film hoffen.
Doch bevor ich meine Meinung zum Film sage, werde ich euch erstmal die Story etwas näher bringen.
Story
Wir schreiben das Jahr 1959 im US-Bundestaat Massachusetts und sind im Ort Lexington. Die Schule des Ortes steht vor einem großen Ereignis... und zwar will diese eine Zeitkapsel in die Erde vergraben.
Doch bevor dies passiert, müssen alle Schüler Bilder malen, wie sie sich die Zukunft in 50 Jahren vorstellen. Denn genau nach 50 Jahren (was für ein Zufall da ist 2009) wird diese Kapsel wieder ausgegraben.
Alle Kinder malen auch wie vorgesagt Bilder der Zukunft mit Raumschiffen oder Robotern. Nur die kleine Lucinda tanzt aus der Reihe und malt scheinbar hunderte von nichtssagenden Zahlen auf ihr Papier.
Die Lehrerin findet das gar nicht witzig und nimmt ihr das Papier weg, bevor sie ihr Zahlenbild fertigstellen konnte.
50 Jahre später. Der Moment der Wahrheit ist gekommen. Die Zeitkapsel wird aus der Erde geholt und jeder Schüler bekommt einen Briefumschlag. Caleb, das Kind des Astrophysikers John ist auch dabei. So weit so gut. Doch Caleb bekommt das Bild von Lucinda...
Wo er nur Zahlen auf seinen Blatt stehen sieht ist er enttäuscht. Zuhause entdeckt dann Vater John das Zahlenblatt. Zuerst scheint es nur ein Blatt zu sein. Doch nachdem John sich einen angesoffen hat, sieht er, dass auf dem Blatt alle Anschläge und alle Katastrophen der letzten 50 Jahre stehen. Noch dazu gibt´s ne Extrawurst und zwar hat Lucinda noch die genauen Todesopfer und die *** dieser Anschläge/Katastrophen auf das Blatt geschrieben. Doch dann kommt´s 3 Daten liegen noch in der Zukunft. Nach diesem Schock denkt sich John erstmal ... "Einer geht noch, einer geht noch rein."
Natürlich erzählt John es gleich seinen Kollegen. Doch dann erlebt er eine Überraschung... Niemand scheint ihm zu glauben (na was ein Wunder). Doch als dann eine Katastrophe wirklich passiert, schlägt die Stimmung um.
Doch die Katastrophen sind nicht John´s einziges Problem. Dunkle gekleidete Männer mit blonden Haaren tauchen immer wieder in "Caleb´s" Nähe auf und als dann auch noch schwarze Steine auftauchen wird´s zu viel für den Familienvater und er dreht durch... Und nun stellt er Nachforschungen an und er entdeckt auch zuletzt noch "Aliens". Ach du lieber Schreck, was geht hier nur ab.
Nun mögen manche vielleicht sagen, dass ich vieles verraten hätte, aber ich glaube das ist besser so. Denn wirklich viele Infos wurden im Vorfeld nicht genannt und von Aliens war nie die Rede. Ich will also nur helfen. Hätte ich persönlich gewusst, dass da auch noch Aliens auftreten... ich wäre nicht ins Kino gegangen.
Mal ganz ehrlich. Wer wäre noch ins Kino gegangen, hätte man gewusst, dass putzige "blonde Männer" + Aliens auftauchen.
Doch man muss es auch mal positiv sehen. Nicht oft bekommt man das alles in einem Paket.
Schauspieler
DIE WICHTIGSTEN
Nicolas Cage = John Koestler
Chandler Canterburry = Caleb Koestler
Rose Byrne = Diana Wayland
Lara Robinson = Lucinda Embry / Abby Wayland
Ben Mendelsohn = Phil Bergmann
Nadia Townsend = Grace Koestler
Danielle Carter = Mrs. Taylor
Adrienne Pickering = Alison
Schauspielerisch darf man hier keine "Wunder" erwarten. Nicolas Cage bleibt ganz klar hinter seinen Möglichkeiten und kann nur in der ersten Hälfte überzeugen. Später verliert er sich in einem Katz und Maus Spiel und spielt meist lächerlich lahm.
Chandler Canterburry, spielt den Sohn von John und spielt meist recht gut. Manchmal vielleicht noch etwas unmotiviert, aber er macht seine Sache echt nicht schlecht.
Rose Byrne spielte Diana. Diese lernt John im Laufe des Filmes kennen und schauspielerisch ist sie ne Niete. Besonders in der zweiten Hälfte ist sie nur noch am brüllen und heulen, was meinen Ohren und Kopf aua getan hat. Das sind so die Momente, wo man sich wünscht, man hätte eine Fernbedienung und könnte umschalten. Ich hätte sogar freiwillig kurz auf eine "Florian Silbereisen" Show umgeschalten.
Die restlichen Schauspieler sind dann nur noch böse gesagt "Abfall". Wer mich noch bisschen überzeugen konnte war Danielle Carter als Mrs. Taylor aber sonst... Einfach nur schlecht.
Effekte und Sounds
Der Film bietet leider nur wenig. Oft verlieren sich die Darsteller in Dialogen. Wirkliche Action besitzt der Film nur in den eintretenden Ereignissen. Aber wenn es mal Effekte gibt, dann sind diese richtig gut. Es sieht wirklich genial aus, wenn ein Flugzeug auf die Autobahn kracht und das mit einem unglaublichen "Wumms" in Szene gesetzt wird. Die Katastrophen sehen wirklich alle klasse aus und schwächeln nie.
Was Sound betrifft, so bekommt man hier bei Explosionen ganz großes Kino. Bei der eigentlichen Musik aber eher ganz kleines Kino. Ich finde es einfach nicht passend, das man kurz vor dem *** mit irgendwelcher Oper ähnlichen Musik begleitet wird, die noch dazu nervig ist. Sowas zerstört die Atmosphäre.
Was mir auch etwas negativ aufgefallen ist, ist die deutsche Synchronisation. Und zwar die von Rose Byrne und die von Nadia Townsend. Da kann aber eigentlich der Film nicht viel dafür. Das liegt einfach an meinen persönlichen Geschmack.
Fazit
Was bekommt man hier? Man bekommt hier ein Drehbuch in dem gar nichts stimmt. Es kann einfach nicht gut gehen, wenn man so vieles in einen Film packen will. Ein Flop jagd den nächsten und auch Logikfehler gibt es nicht selten. Es werden Fragen in den Film aufgeworfen, die nicht alle beantwortet werden. Im Drehbuch stimmt so gut wie nichts. Doch da frage ich mich ernsthaft, wie man eine eigentlich coole Idee so schlecht Umsetzen kann. Vielleicht... Nein... Bestimmt wäre der Film um einiges besser geworden, hätte man einige Elemente/Ideen entfernt.
Was mich gut unterhalten hat, sind die Effekte und die meist wirklich tollen Bilder. Auch wenn Cage schwächelt, ist er doch einer der Gründe warum man sich diesen Film überhaupt ansehen sollte. Doch wenn ein Drehbuch nicht stimmt, dann nutzt einen auch nicht ein etwas "vergessener" Hollywoodstar. Aber auch mit einem Will Smith oder Bruce Willis wäre hier nichts besseres rausgekommen. Ganz sicher.
Was übrig bleibt ist ein schlechter Mysterie-Sciene-Fiction-Horror-Film, der sich nicht so recht entscheiden kann, was er eigentlich sein will. Das lächerlichste ist aber das Ende... schon lange nicht mehr so ein Quatsch gesehen. Kein Wunder, dass die halben Kinobesucher nach Filmschluss gelacht haben.
Jetzt folgt ein Abschlusssatz, der möglicherweise ein Spoiler sein kann. Also für Leute die sich den Film ansehen wollen, die hören einfach auf zu lesen.
Ich kann nur hoffen, dass ich auch von den Aliens mitgenommen werde und zum Baum des Lebens gebracht werde. ;-)
...
ein Testbericht von templerthomas2009-04-26 01:21:52vom 26.04.2009Empfehlung: nein
Vorteile: nix...Nachteile/Kritik: alles
Knowing
wird zu Recht von sämtlichen Kritikern in der Luft zerrissen (und auch von Amateur Kritikern etwa auf ciao wo es nur negative Berichte gibt - ein Erfolg wird er dank Nicolas Cage und gutem Marketing dennoch werden...
Mein Bericht zu Knowing ist eigentlich mehr eine Warnung: Schaut euch diesen Film nicht an! Tut euch den Gehirnschmerz nicht an ! Ich spürte am Schluß förmlich wie mein Gehirn schrumpft je unlogischer und wirrer dieser Schmarrn von einem ungenießbaren Filmmix wurde...
Knowing ist für mich der Favorit auf die Goldene Himbeere für
den schlechtesten Film des Jahres.
Dabei fing der Film sehr interessant an.
(siehe auch Trailer: http://www.trailerseite.de/
archiv/trailer-2009/9540-knowing-film-trailer.ht m l )
Eine Lehrerin erklärt ihrer Klasse dass die Idee einer Schülerin realisiert wird. Die Schülerin hatte die Idee eine Zeitkapsel zu vergraben und 50 Jahre später durch die Grundschüler der Zukunft ausgraben zu lassen. Als die Zeitkapsel 50 Jahre später ausgegraben wird (in Anwesenheit der ergrauten Lehrerin) gibt es für die Grundschüler eine Menge Zeichnungen, nur der Sohn von Astrophysiker John Coestler erhält eine Anordnung von Zahlenreihen. Als sich dieser mit den Zahlenreihen auseinandersetzt erkennt er dass sie dutzende Unglücke der Vergangenheit vorausnahmen. Dabei ist die Liste jedoch noch nicht zu Ende. Coestler erzählt dies seinem Kollegen der ihn nicht ernst nimmt, daraufhin versucht er die zukünftigen Ereignisse zu enträtseln. Er kommt dabei zu einem Flugzeugunglück und einem U-Bahn Unfall.
Soweit so gut, dazu gibts Nicolas Cage und der Regisseur von I, Robot.
Da habe ich mir wirklich nicht solch einen Schwachsinn erwartet der mir da präsentiert wurde.
Hier brauchts keinen Spoiler - den Film sollte niemand ansehen oder wenn dann nur mit einer Spulfunktion.
In erster Linie ist der Film nämlich langatmig. Cage spielt den gebrochenen Witwer mit wenig Elan vor allem aber ziehen sich die Szenen unendlich langsam dahin. Es passiert 2/3 des Films eigentlich gar nichts außer dass auf Pseudo Horror gemacht wird und einem ein Möchtegern-Familiendramafilm vorgesetzt wird. Pseudo Horror da der Sohn von Coestler Stimmen hört und von merkwürdigen Gestalten (die ihm einen schwarzen Stein geben etc.) besucht wird. Coestler ruft natürlich nicht die Polizei sondern geht mit dem Baseballschläger auf eine Gestalt los...
Das der 11. September vorherbestimmt sein soll wie ein Vulkanausbruch ist natürlich auch kompletter Blödsinn. Als ob man die Handlungen von Al-Quaida als Naturereignis ansehen könnte. Wie dem auch sei der Film ist in allen Punkten misslungen.
Er will Familiendrama sein und versucht krampfhaft zu zeigen wie der schwere Schicksalsschlag des Verlustes der Frau und Mutter sich auf die Coestlers auswirkt. Er will Horrorfilm sein (mit der entsprechenden Musik etc.) wobei schnell klar ist dass die merkwürdigen Gestalten den Menschen helfen wollen - wie auch immer. Er will religiöser Mystery Thriller bzw. Science Fiction sein und scheitert hier komplett. Nicht mal die eigene Logik hält der Film ein, von richtiger Logik ganz zu schweigen. Coestler fasst etwa in Flammen und hat keinerlei Blessur.
Am Schluß kommt raus dass die Erde durch eine Sonneneruption zerstört wird (was man im Zahlencode findet aber was man natürlich nicht verhindern kann) und Aliens oder Engel (oder auch beides in einem) Kinder von der Erde auf andere Planeten evakuieren. Ein absurderes Finale als bei Knowing habe ich noch nie gesehen - und möchte ich auch nie mehr sehen.
Die vorletzte Szene zeigt Coestler wie er zu seinem Vater fährt um dort zu sterben (da die Engel bzw. Aliens ihn nicht mitnahmen aber seinen Sohn retteten). Fast alle Menschen rundherum plündern natürlich oder rennen panisch umher, ja die Welt ist schlecht und gehört zerstört. Das passiert dann auch und dann die letzte Szene Alien Schiffe mit den Kindern an Bord,
Kinder die zu einem Baum der Erkenntnis auf einem anderen Planeten zurennen, uff.
Nicolas Cage scheint ja wirklich gewaltige Finanzprobleme zu haben wenn er sich in einen solchen Film verirrt (er hätte lieber noch eine Immobilie verkaufen sollen). Ich habe mich nur geärgert 2 Stunden meiner Lebenszeit für einen solchen Stumpfsinn verschwendet zu haben. Wenn es den Zahlencode geben würde wäre der Erscheinungstag von Knowing sicher drin!
ein Testbericht von DieEine2009-04-25 08:30:51vom 25.04.2009Empfehlung: nein
Vorteile: hätte Potential gehabt, gute Effekte...Nachteile/Kritik: Klischeeüberladen, unadäquate Auflösung der Geschehnisse
An meinem Geburtstag fiel uns Abends nichts besseres ein als mal wieder ins Kino zu gehen. Da ich das Geburtstagskind war, durfte ich den Film aussuchen und ich erinnerte mich an einen tollen Trailer, den ich bei meinem letzten Kinobesuch gesehen hatte: "Knowing".
Rein zufällig lief der Film auch im Kino meiner Wahl und so haben wir uns den neuen Film mit Nicolas Cage am Mittwoch angesehen.
_Die Story
Zur Einweihung eines neuen Schulkomplexes vergraben die Schüler einer Grundschule im Jahr 1959 eine Zeitkapsel, die erst 50 Jahre später wieder geöffnet werden soll.
Während alle
Kinder Bilder von Raketen, Robotern und Tieren malen, schreibt die kleine Lucinda (Lara Robinson) wie wild Zahlen auf ihr Blatt Papier.
Zu 50-Jahr-Feier der Schule wird die Kapsel wie angekündigt wieder an die Luft geholt und geöffnet. Jedes Grundschulkind der Klasse von 2009 erhält ein Bild daraus.
Der aufgeweckte Caleb (Chandler Canterbury) bekommt das Blatt von Lucinda in die Hand gedrückt und ist etwas verwirrt, aber auch fasziniert. Als er das Papier in der Hand hält, sieht er im Wald einen unbekannten Fremden stehen und plötzlich hört er auch flüsternde Stimmen.
Unerlaubterweise nimmt er das Papier mit nach Hause, wo es abends von seinem Vater John (Nicolas Cage) genauer unter die Lupe genommen wird.
Der entdeckt in dem Zahlen-Wirrwarr ein System, das auch die verheerendsten Katastrophen hinweist und zwar mit genauem Datum, Opferzahl und den Koordinaten des Ortes.
Der letzte Code auf dem Papier deutet darauf hin, dass in wenigen Tagen sämtliches Leben auf der Erde ausgelöscht wird.
Ob John die Katastrophe verhindern kann?
_Meine Meinung
Die erste Hälfte des Films hat mich durchaus gefesselt und begeistert. Die Mischung aus Spannung und Mystery stimmte und durch musikalische Untermalung der gruseligen Szenen wurde mein Puls immer kräftig erhöht.
Es ist zwar das einfachste filmische Mittel, um Emotionen zu erzeugen, aber die Musik hat ihre Wirkung nicht verfehlt.
Auch die Effekte sind bei "Knowing" nicht so verachten. Flugzeugabstürze und U-Bahn-Entgleisungen sind zwar heute vermutlich keine große Herausforderung für die Special Effects Artists, packen mich aber immer wieder emotional.
In den letzten 45 Minuten des Films dachte ich allerdings einfach nur "was für ein Dreck", denn da sind den Drehbuchautoren irgendwie die Ideen ausgegangen oder sie haben schlechte Drogen genommen oder sich einfach überlegt, mal verspätet in den Autoren-Streik zu treten.
Bei neueren Actionfilmen kommt es vermehrt zu dem Phänomen, dass wenn einem am Ende die Story ausgeht, man einfach ein paar Außerirdische erscheinen lässt.
Da braucht man dann nicht viel zu erklären, denn das sind halt Außerirdische: über ihre Beweggründe weiß man nichts.
Durchaus hätte man die gelbblond gefärbten Männer auch als Engel erklären können, denn biblische Motive kommen im Film ansatzweise vor, aber fehlt hier absolut jeder Tiefgang und jeder explizite Verweis auf Bibelstellen.
Dieses Unvermögen eine eigentlich interessante und spannende Geschichte nicht adäquat zu Ende zu führen, regt mich tierisch auf.
Der Untergang des Film beginnt für mich auch mit der wehenden amerikanischen Flagge, nachdem gerade ein U-Bahn-Unglück stattgefunden hat und Manhattan in Schutt und Asche liegt. Den 11. September haben die Amerikaner immer noch nicht überwunden, aber muss man ständig Verweise darauf im Film unterbringen?
Das war der erste Moment des Films, wo ich richtig genervt war und danach ging es auch nur noch bergab und es wurde nichts ausgelassen, was in einem schlechten Film fehlen darf: die hysterische Frau, die große Versöhnung mit der Familie und insbesondere mit dem gläubigen Vater, der letzte Blick auf den loyalen Freund (den John in New York, welches sich im Ausnahmezustand befindet, natürlich nochmal an der Straßenecke stehen sieht) und der dramatische Abschied vom geliebten Sohn.
Von dutzenden von Logikfehlern und dämlichen Vorkommnissen (z.B. um einen Blick auf seine Arbeit zu werfen, muss John zum Computer im Institut - sowas hat man ja schließlich nicht auf dem eigenen Rechner - und dort fällt ihm dann auch auf, dass das Ergebnis der Arbeit von vor drei Monaten war, dass die Sonne explodiert - huch!) mal abgesehen, hat "Knowing" einfach nur genervt und man hat am Ende auch gar keine Lust weiter über den Film zu diskutieren, obwohl Potential dazu vorhanden gewesen wäre.
_Allgemeines
"Know1ing - Die Zukunft endet jetzt (Knowing)". USA 2009
Regie: Alex Proyas
Drehbuch: Ryne Douglas, Pearson, Stiles White, Juliet, Snowden
Darsteller: Nicolas Cage, Chadler Canterbury, Rose Byrne, Lara Robinson, D.G. Malony
Verleih: Concorde
Länge: 122 Minuten
FSK: ab 12
_Mein Fazit
Ich habe gelernt, mich nicht mehr nur auf Trailer zu verlassen, sondern vorher auf jeden Fall ein paar Kritiken hier zu lesen, denn da hätte ich gemerkt, dass ich mir "Knowing" besser nicht ansehen sollte.
Ich fand den Film einfach nur fürchterlich nervig, weil er vor Patriotismus und Logikfehlern strotzt und eine sehr billige Auflösung der Geschichte liefert.
Meinen Eltern hingegen hat der Film gefallen - vielleicht ist "Knowing" also eher etwas für die ältere Generation - ich weiß es nicht.
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