ein Testbericht von Rolfo2009-10-21 18:38:26vom 21.10.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Kleinheit f. unterwegs, Speicherkapazität...Nachteile/Kritik: nichts
Nach längerer Recherche entschied ich mich für den Sandisk Sansa Clip 8GB MP3-Player von Amazon.de für 45€. Die entscheidenden Gründe waren:
* positive Erfahrungsberichte, Sound, intuitive Bedienung, Preis/Leistungsverhältnis
* Einsatz für Unterwegs und beim Sport: kleine Ausmaße, geringes Gewicht (bedingt allerdings Video-Verzicht)
* 8 GB Speicherkapazität, um meine gesamte Musiksammlung verfügbar zu machen
* ID3-Tag Verwaltung im Einklang mit meiner Roku Soundbridge (s. Bericht).
== Produktbeschreibung ==
=== Leistungsmerkmale ===
* digitaler MP3-Player für MP3, WMA und Secure WMA; kleines, kompaktes Design, kaum größer als eine Streichholzschachtel
* Sortierung der Titel nach verschiedenen Kriterien, wie z.B. Künstler, Album, Genre
* FM-Radio mit 40 Stationsspeicherplätzen
* bis zu 15h-Wiedergabe mittels internem Lithium-Ionen Akku
* Diktiergerät mit integriertem Mikrofon und Aufnahmemöglichkeit vom FM-Radio
* für Win2000 / XP / Vista und USB 2.0
* Gewicht: 41 g
=== Lieferumfang ===
* schwarzes Gerät mit 4-zeiligem OLED-Display und Navigations-Tasten
* abnehmbarer Trageclip, Ohrhörer mit 3,5mm Klinke, kurzes USB-Kabel
* trendiger Befestigungsclip für maximale Flexibilität
* Kurzanleitung und Mini-CD mit Bedienungsanleitung.
== Bewertung ==
=== Musik laden ===
Der Sansa wird per USB-Kabel mit dem PC verbunden. Dieser erkennt sodann einen Wechseldatenspeicher (als Ordner, also ohne Laufwerksbuchstabe). Danach können MP3-Dateien in den Ordner Musik bzw. Hörbücher mit dem Windows Explorer kopiert werden. Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit Musik zu laden und zwar über den Windows Media Player. Hierzu muss man wissen das es einen Menüpunkt USB-Modus gibt, wo der Modus der Kopplung (automatisch, MTP, MSC) eingestellt werden kann. Fabrikmäßig ist 'autom.' ausgewählt und das ist gut so.
Die Übertragungsgeschwindigkeit entspricht der eines mittelschnellen USB-Memory Sticks. Beim Ersetzen von vorhandenen Musik-Dateien reagiert er zickig. Ein direktes Editieren von Tags verweigert er mit dem Hinweis auf schreibgeschützte Datei.
=== Klang ===
Glasklarer Sound, satte Bässe und ein angenehm warmes Klangbild zeichnen den Clip aus und lassen ihn zu einem echten Geheimtipp für Audiophile werden.
Der Klang ist sogar mit dem mitgelieferten Ohrhörer akzeptabel. Mit einem besseren Kopfhörer (z.B. HD433 v. Sennheiser) ergibt sich ein Klangbild, das vergleichbar ist mit dem Kopfhöreranschluss einer Hifi-Anlage. Allerdings ergibt sich bei einem direkten Vergleich CD-Wiedergabe mit MP3 systembedingt (besonders bei klassischer Musik) ein hörbarer Unterschied, da MP3 keine verlustfreie (lossless) Kodierung beinhaltet.
Die max. Lautstärke kann durch zwei Menü-Einstellungen (normal und laut) unterschiedlich eingestellt werden und reicht auch bei 'normal' voll aus. Beim Anschluss an einen Verstärker ist dagegen 'laut' besser.
Der Equalizer bietet die Einstellungen Normal, Rock, Pop, Jazz, Klassik und Benutzerdefiniert. Letztere ist gut geeignet, um z.B. einen bassarmen Kopfhörer aufzupeppen.
=== Bedienung ===
Die Wippe und Home-Taste sowie der seitliche Lautstärkesteller rechts machen einen soliden Eindruck. Die Menüführung ist logisch aufgebaut und damit gut intuitiv bedienbar. Auf der linken Seite existiert ein Schieber zum Ein/Ausschalten und eine einrastende Tastensperre (Holdfunktion).
Das selbstleuchtende '''Display''' hat 4 verschiedenfarbige Zeilen, gestochen scharfe (wenn auch kleine) Zeichen und ist selbst im Freien gut lesbar. Die Leuchtdauer kann im Menüpunkt Display eingestellt werden. Ich vermisse aber eine On-Indikation, wenn das Display zeitbedingt spätestens nach 90sek abschaltet. Es ist mir wiederholt vorgekommen, das nach Ziehen des Kopfhörers das Gerät unbemerkt weiter spielte, bis der Akku leer war.
Mit der Ok-Taste kann bei Wiedergabe zwischen der Titelanzeige und einer '''Echtzeit-Spektraldarstellung''' hin-
und hergeschaltet werden, eine nette Spielerei. Der g-flash hatte da nur bewegte Fantasiebalken.
Die '''Navigation''' durch das Menü ist mit der Wippe und Ok-Taste sehr einfach möglich. Mit der Home-Taste kommt man meist wieder zurück in die Grundstellung. Bei der Sprachaufnahme hatte ich anfänglich Schwierigkeiten nach dem Aufnahmeende (Pausentaste) wieder zurück zu kommen, da die Home-Taste in diesem Fall unwirksam ist. Die Ok-Taste führt dann wieder zurück. Bei der Wiedergabe einer Aufnahme ist aber die Home-Taste angezeigt!
Einige User vermissen eine '''Ordnernavigation'''. Es ist richtig, dass auf diese zu Gunsten der ID3-Tag Navigation verzichtet wurde. Ich finde, dies ist kein Nachteil, denn die Suche eines Liedes über Künstler, Album, Genre ist vielseitiger als die frühere Ordnernavigation. Allerdings müssen MP3-Tags vorhanden sein, bzw. nachträglich eingepflegt werden, ansonsten ist die Suche bei 8GB Musik hoffnungslos. Ich habe einige Stunden gebraucht, um mit Hilfe von Winamp das gewünschte System in meine Sammlung einzubringen. Empfehlung: Albumname = Ordnername, und schon hat man zusätzlich auch eine Ordnernavigation!
Ein weiteres Leistungsmerkmal ist die Eigenschaft des Players nach aus- und einschalten an der vorherigen Stelle weiter zu spielen. Besonders bei Hörbüchern ist das sehr sehr nützlich.
Das '''USB-Kabel''' ist mit 20cm etwas kurz geraten. Das reicht für einen Laptop zwar aus, aber beim Anschluss an einen Tower hat man dauernd 'nen krummen Rücken. Zum Glück verwendet SanDisk genormte mini-USB-Stecker und so etwas hat der PC-Freak sicher in Reserve von der Kamera etc.
Die gedruckte '''Kurzanleitung''' ist okay.
Dagegen ist die '''Bedienungsanleitung''' auf der Mini-CD eher enttäuschend. Neben den üblichen Warnungen, das Gerät nicht ins Feuer zu werfen und vor kleinen Kindern wegen Verschluckungsgefahr zu schützen enthält sie fast nur eine Aufzählung der Menüpunkte. Nicht einmal ein Datenblatt ist vorhanden. Das ist schade, denn die CD hat Platz für eine ordentliche Dokumentation mit mehr Abbildungen und grafischen Darstellungen. Auch weichen die deutschen Begriffe im Menü von denen der Beschreibung ab, z.B. heißt es im Menü Wiedergabeliste und in der Anleitung Go-Liste. Es fehlen auch einige wichtige Angaben, z.B. kein Wort zur Einstellung des FM-Frequenzrasters!
=== Radio ===
Hier ist die Wiedergabe von UKW-Sendern im Frequenzbereich 87,5 - 108 MHz in Stereo möglich. Die Sender können automatisch eingescannt werden und sind dann in einer Liste verfügbar, RDS hat der Sansa aber nicht. Eine manuelle Einstellung einschließlich Suchlauf ist ebenfalls möglich.
Achtung, die Voreinstellung für das Frequenzraster ist amerikanisch (UKW-Region USA)! In Europa ist die Einstellung UKW-Region Welt zu wählen. Man erreicht diese Menü-Funktion über Einstellungen/FM-Einstellungen. Mit der richtigen Einstellung findete er im Süden von Berlins 20 Sender; bei der USA-Einstellung dagegen nur 8. Im stationären Radio sind 22 Sender empfangswürdig.
Wie bei allen portablen UKW-Empfängern ist die Position, Lage und Länge der Antenne für einen guten Empfang wichtig. Hier ist das Kopfhörerkabel die Antenne. Man sollte nicht zuviel erwarten, ich finde die Qualität des Empfängers befriedigend.
=== Audio-Recording ===
Die Empfindlichkeit des eingebauten Mikrofons auch für eine Beschallung aus größerer Entfernung ausreichend. Der Sansa dient also nicht nur zum Aufsprechen eines Einkaufszettels, sondern kann auch einen Vortrag in einem Saal sehr gut aufnehmen. Die '''Sprachaufnahme''' ergibt eine wav-Datei mit der Abtastrate 24kHz (natürlich mono) in recht guter Qualität.
Aufnahmen vom eingestellten '''FM-Sender''' sind ebenfalls als Wav-Dateien mit 24kHz aber in Stereo möglich. Diese Abtastrate ist leider für eine Hifi-Verwendung ungeeignet. Eine Menüeinstellung für Aufnahmeparameter gibt es nicht. Ein weiterer Nachteil ist, dass kein Wiedergabe-Menüpunkt unter FM-Radio existiert, sondern die Dateien unter Musik/Aufnahmen/Radio zu suchen sind. Das muss man wissen!
Line-in hat der Sansa nicht.
=== Weitere Funktionen ===
* Sprachumschaltung für das Display
* Helligkeit für das Display
* Dauer der Hintergrungsbeleuchtung
* Strom (Zeit für autom. ein und Schlafmodus)
* Zufallswiedergabe
* Wiederholungsmodus
* Wiedergabelisten
* Hörbücher und Podcasts
* Lied bewerten und Favoritenwiedergabe
* Löschen eines Liedes oder Aufnahme
* Akku-Füllstandsanzeige
* Stromversorgung (Zeit bis off wenn idle)
* Systeminfo
* Reset und Lieferzustand herstellen
* Firmware update
* Formatieren des Speichers.
=== Akku ===
Angegeben ist eine Standzeit des eingebauten Lithium-Ionen Akkus von stattlichen 11h bis er für ein paar Stunden wieder geladen werden muss. Das erfolgt über den USB-Anschluss, entweder am PC oder einem USB-Netzgerät. Ein solches, plus einer kleinen Tasche, gibt es bei Kauf des Players und ca. 1€ mehr bei _Amazone.de_. Der Akku ist nicht austauschbar. So bleibt die Hoffnung, dass er nicht übermäßig schnell altert und damit dem Player ein abruptes Ende bereitet.
== Fazit ==
Für eine Speicherkapazität von 8GB, der guten Musikqualität und Bedienung ist der Sansa MP3-Player ausgesprochen preiswert. Wer auf die Wiedergabe von Videos verzichtet und Wert auf einen kleinen Player legt, ist mit dem Sandisk Sansa mit dem praktischen Clip sehr gut bedient.
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ein Testbericht von nabo19792011-01-11 21:59:20vom 11.01.2011Empfehlung: ja
Vorteile: klein, einfach zu bedienen, guter Klang, schickes Design...Nachteile/Kritik: einige davon sind leicht anfällig und müssen evt . getauscht werden
Der Sandisk Sansa Clip (Tragbarer MP3-Player mit integriertem FM-Tuner in der Farbe silber mit 8 GB) war der Vorgänger vom Sandisk Sansa Clip+ .
Ich habe nun getauscht, aber wer nicht unbedingt einen Kartenslot benötigt und auch kein Ordnerstruktur, der ist mit dem Sansa Clip bestens bedient.
Ich habe ihn Sansa Clip im Februar 2009 für noch 41 Euro bei Amazon gekauft, mittlerweile kostet er bereits 48,40 Euro.
Leider mußte ihn 2 mal umtauschen (was bei Amazon ja sehr schnell und unkompliziert funktioniert).
Beim 1. Player war auf einmal ein Streifen mitten auf dem Display, der Player hat sonst problemlos funktioniert, sah jedoch nicht so schön aus.
Beim 2. Player war es so, dass er nach 2 Wochen einfach nicht mehr anging und auch vom PC nicht mehr erkannt wurde.
Mir wurde auch von einem Mitarbeiter von Amazon bestätigt, dass es bei dem Player des Öfteren zu einem Austausch kommt.
Ich hatte bisher 4 andere MP3 Player, aber keiner war so einfach in der Handhabe, auch der Klang ist beim Sansa einfach spitze!
Die Playlist kann man direkt auf dem Player erstellen, in dem man ihn an den PC anschließt und einfach die entsprechenden Ordner auf den Player, oder die SD Karte zieht, rechte Maustaste und Playlist erstellen, fertig. Wirklich einfach!
Der Player selbst ist, meiner Meinung nach, wirklich sehr preisgünstig. Der Klang ist gut, die Einstellungsmöglichkeiten vollkommen ausreichend, er spielt MP3, WMA, Secure WMA, Hörbücher und FM-Radio.
Hörbücher sind bei mir besonders wichtig! Der Sansa merkt sich die letzte Stelle, auch wenn man zwischendurch mal Radio, oder Musik hört. Bei anderen Playern hatte ich da so meine Probleme mit der richtigen Reinfolge bei den Hörbüchern, beim Sansa kein Problem.
Weitere Highlights:
- Kleines, kompaktes Design, kaum größer als eine Streichholzschachtel
- er hat ein FM-Radio mit 40 Stationsspeicherplätzen (was auch gut funktioniert).
- Diktiergerät-Funktion über integriertes Mikrofon
- 4-zeiliges OLED-Display (zeigt den jeweiligen Titel und Album an)
- Sortierung der Titel nach verschiedenen Kriterien möglich, wie z.B. Künstler, Album, Genre, u.a.
- bis zu 15-h-Wiedergabe mittels internem, wiederaufladbaren Akku (die Zeit kann ich bestätigen, der Akku hält wirklich extrem lange!)
- inkl. abnehmbarem Trageclip (sehr praktisch, da er so leicht ist, stört er auch nicht beim Sport und ich hab ihm sogar beim Duschen auf dem Kopf, da ich nicht ohne ihn kann (-:)
- Ohrhörer (diese sollte man sicher austauschen, reichen aber auch für den Normalverbraucher)
- USB 2.0 Kabel
- Installations-CD mit Bedienungsanleitung
- unterstützt Win 2000, Vista, XP
- Speicherkapazität intern: 8 GB
- Größe und/oder Gewicht: 3,5 x 5,4 x 1,5 cm
- Produktgewicht inkl. Verpackung: 159 g (ohne Verpackung: 28 Gramm)
Also wie gesagt, wenn man nicht gerade ein "Montagsmodell" erwischt, dann ist es der beste Player - zumindest den ich kenne...
Es gibt ihn alsfolgende Ausführungen:
2 GB in rot, blau, schwarz, pink
4 GB in schwarz und silber
8 GB in schwarz und silber
Ich muß ehrlich sagen, dass bei mir der Hauptgrund die Farbe war, warum ich vom Sansa Clip zum Sansa Clip+ gewechselt habe.
Denn ich wollte minstestens 8 GB haben und mein Sansa Clip war silber.
Nun habe
ich den Sansa Clip+ in blau mit 4 GB internem und 4 GB externem Speicher!
Bei Fragen könnt ihr euch gerne an mich wenden, auch wenn ihr euch noch nicht entscheiden könnt, ob ihr nun den Sansa Clip oder den Sansa Clip+ nehmen solltet!
...
ein Testbericht von BulmaZ2010-06-18 14:53:21vom 18.06.2010Empfehlung: ja
Aus aktuellem Anlass gibt es heuer mal einen Bericht aus einer Kategorie, um die ich sonst eher einen Bogen mache – Elektronik. Genau genommen soll es nachfolgend um meinen mp3 – Player gehen, der mit 1 ½ Jahre lang täglich begleitet und mir tagtäglich das nervige Kindergeschrei und das Handygedudel anderer Leute in Bus und Bahn vom Leib gehalten hat.
Sandisk Sansa Clip 8 GB
+++ Bezugsquelle & Preis +++
Gekauft habe ich das gute Stück seinerzeit bei amazon.
Bezahlt habe ich dort ca. 40 €, was ein unschlagbarer Preis ist,
wie ich finde. Inzwischen kostet er laut Recherche knappe 60 €.
+++ Eckdaten +++
…digitaler SanDisk Player für MP3, WMA, Secure WMA und FM Radio
…kleines, kompaktes Design, kaum größer als eine Streichholzschachtel
…FM-Radio mit 40 Stationsspeicherplätzen
…wie z.B. Künstler, Album, Genre, u.a. bis zu 15-h-Wiedergabe mittels internem, wiederaufladbarem Akku
…inkl. abnehmbarem Trageclip, Ohrhörer, USB 2.0 Kabel, Installations-CD mit Bedienungsanleitung unterstützt Win 2000 / XP / Vista
+++ Lieferumfang +++
Der Lieferumfang des Players ist nicht unbedingt umfangreich. Die Blistervepackung enthält das Nötigste: Kopfhörer, das USB Kabel, ein Manual, eine Software CD und –das Wichtigste- den Player an sich. Hinzu kommt ein Haufen Plastik- und Pappmüll, aber der bleibt ja nun mal nicht aus. Außerdem möchte die BSR ja auch weiterhin etwas zutun haben. (:
+++ Den Player mit dem Rechner bekannt machen +++
Jeder, der nur einen winzigen Funken Ahnung vom der Materie USB hat, weiß, was jetzt kommt. Genau – das in diesem Fall extrem kurze Kabel (mit Steckern ca. 20 cm) landet mit dem breiten Teil im USB – Anschluss des Rechners, das schmale Ende im entsprechenden Anschluss im Player. Arbeitet man mit einem Betriebssystem, das neuer ist als Windows 98, muss man nun nichts mehr weiter tun. Im besten Fall taucht der Player als Wechsellaufwerk unter dem Arbeitsplatz auf, wo man ihn anwählen kann. Arbeitet man allerdings noch mit Windows 98 benötigt man die beigelegte Software. Wie genau es mit der vonstatten geht, kann ich allerdings nicht sagen, da mein Betriebssystem schon in der Neuzeit angekommen ist.
Soweit klingt das in der Theorie ja ganz gut und simpel – im Prinzip ist es nichts weiter als wenn man einen normalen USB Stick benutzt. Bei mir ergab sich hier allerdings das erste Problem. Denn der Player tauchte nicht, wie er sollte, im Explorer bzw. unter dem Arbeitsplatz auf. Erst nach einem aus- und wieder einstecken, haben sich beide Geräte kennengelernt. Das Ganze ist mir danach nie wieder passiert, somit kann ich nicht sagen, woran es lag. Ärgerlich war es angesichts meiner Euphorie über die Neuerrungenschaft im ersten Moment aber doch.
+++ Den Player mit ganz legal heruntergeladener Musik befeuern +++
Auch das Laden von Musikdateien gestaltete sich im ersten Moment als etwas nervig. Denn im Manual steht kein Wort darüber, dass man die Daten einfach per Drag & Drop bzw. per Copy & Paste auf den Player in einen entsprechend zuvor angelegten Ordner ziehen kann. Dort wollte man unbedingt, dass der Benutzer den Player mit der Medienbibliothek des Mediaplayers von Windows synchronisierte. Wer sich damit schon mal rumgeschlagen hat, weiß, was ich meine. Die ganze Prozedur ist super langwierig und vor allem vollkommen unnötig verkompliziert. Diesen ganzen Salm kann man sich also tatsächlich sparen. Es geht nach dieser Erkenntnis dann ganz einfach: Musikordner öffnen, aus dem man eine Datei kopieren möchte, Zielordner auf dem Player in einem weiteren Fenster öffnen und ab dafür. Mehr als Copy & Paste ist hier nicht nötig.
Wie weiter oben in den Eckdaten aufgeführt, unterstützt der Sansa Sandisk Player die zwei gängigsten Formate: mp3 [natürlich] und wma. Letzteres Format verwende ich nur selten. Wenn ich Alben konvertiere, dann gleich ins mp3 Format. Dennoch macht es letztlich keinen Unterschied, welches Format man auf den Player zieht. Beide werden problemlos abgespielt – so, wie es sein sollte.
+++ Das Handling +++
Sonderlich viel Patz für überflüssige Knöpfe und Tasten ist auf dem winzigen Ding ja nicht. Trotzdem wurde alles Wichtige gut untergebracht, was eine durchaus intuitive Bedienung gewährleistet. Wer also über ein wenig logisches Denkvermögen verfügt, kann sich das Studieren der Bedienungsanleitung getrost sparen.
Einzuschalten geht der Player auf der linken Seite mittels Schieberegler. Schiebt man ihn nach oben und hält ein paar Sekunden, geht der Player an. Das Ausschalten funktioniert genauso. Derselbe Schieberegler ist dann auch dafür zuständig, die Tastensperre einzuschalten. Dafür zieht man ihn einfach nur in die entgegengesetzte Richtung, nämlich nach unten. Der Player ist nun gesichert und kann nicht versehentlich verstellt, ein- oder ausgeschaltet werden. Die Lautstärkeregler befinden sich auf der rechten Seite des Player. Hier gibt es nun einen länglichen Schalter – oben wird’s laut, unten wieder leise.
Das Auswählen der Lieder und Menüpunkte geschieht dann über den runden flachen Knopf in der Mitte der Oberseite. Angenehm ist hier, dass nicht viel Druck nötig ist, um den recht tief eingelassenen Knopf zu betätigen. Rundherum befinden sich die Scrolltasten, die Play-/ Pausetaste sowie eine Taste, die ich nie benutzt habe und daher auch gerade nicht weiß, wozu sie gut ist.
Ansonsten gibt es noch die Home – Taste [gut zu erkennen am kleinen Häuschen – Piktogramm], mit der von aus jedem Untermenü sofort wieder heraus kommt.
Alles in allem ist die Bedienung also wirklich sehr simpel, leicht zu verstehen und schnell erlernbar. Einzig Leute mit Wurstfingern haben vielleicht so ihre Problemchen, da besonders die runde Taste in der Mitte gleich vier Tasten in sich vereint. Gut gefällt mir übrigens das Ansprechverhalten der Tasten. Auch nach langer und intensiver Nutzungsdauer juckelt hier nichts aus, sodass man nicht fünfmal auf Play drücken muss, ehe der Befehl mal im Innern des Gerätes ankommt. Genauso verhält es sich übrigens mit den Schiebereglern. Auch nach 1 ½ Jahren in Hand- und Hosentasche hat sich hier noch nichts ausgeleiert und auch der eine oder andere Tabakkrümel, der ganz sicher am und im Player gelandet ist, konnte dem guten Stück nichts anhaben.
Wie weiter oben erwähnt, besitzt dieser Player eine Diktierfunktion. Nun, die habe ich bis zum heutigen Tage nie genutzt und kann daher kein Feedback darüber geben. Für mich war dieser Punkt beim Kauf nebensächlich – dann hat der Player es eben. Mein aktueller Player hat so etwas auch und auch da werde ich die Funktion wohl nie an Anspruch nehmen. Genauso wenig habe ich das integrierte Radio benutzt. Radio hören kann ich ja auch zu Hause. (: Das Einspeichern der Sender geht aber [soviel habe ich dann doch ausprobiert] sehr gut und einfach. Die Frequenzen werden von 87,5 - 108 MHz abgedeckt, sodass man eigentlich alle regionalen Sender problemlos hereinbekommt. Erstaunt war ich während meines kurzen Tests auch über die erstaunlich gute Empfangsqualität. Ich hatte mehr mit einem badezimmerradiomäßigen Geschnarre gerechnet – aber nichts da. Der Empfang ist klasse und absolut störfrei. Die vermutlich winzige Antenne im Innern des Gerätes leistet also offenbar Großes.
Etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem in Anbetracht der Speicherkapazität, ist es vielleicht, dass man keine Unterordner auf dem Gerät direkt anwählen kann. Heißt, man kann seine Lieder zwar auf dem Rechner feinsäuberlich nach Interpret, Album usw. in Ordner kategorisieren, aber auf dem Player selbst findet man ausschließlich die Songtitel in alphabetischer Reihenfolge. Das Durchscrollen geht zwar sehr schnell, aber wenn man wirklich die kompletten 8 GB ausgereizt hat, steht man schnell mit blutigem Daumen da, wenn man ein bestimmtes Lied hören möchte. Mich allerdings hat das nie gestört, da ich sowieso immer den Shufflemode benutzt habe. Der ist übrigens nicht ganz ausgereift, wie ich im Laufe der Zeit festgestellt habe. Denn so manches Lied habe ich innerhalb einer Stunde zweimal gehört und ein anderes Lied irgendwie nie. Offenbar mischt der Player die Lieder also nicht so richtig durch. Aber dasselbe Problem hatte ich mit dem Vorgänger des Sansa (Pooths Pleiteplayer von Maxfield) auch. Dazu sagen muss ich aber auch, dass ich selten die kompletten 8 GB ausgereizt habe. Dennoch finde ich, dass, wenn schon der Shufflemode eingestellt ist, das Gerät auch dementsprechend die Lieder abspielen sollte.
+++ Der Klang +++
Wie wir sicher alle wissen, hängt bei einem mp3 – Player vieles, wenn auch nicht alles, in Sachen Klang von den Kopfhörern ab. Dementsprechend habe ich die mitgelieferten Ranzteile auch nur mal kurz eingestöpselt und danach sofort meine separat Gekauften benutzt. Es ist auch hier so, dass die mitgelieferten Kopfhörer Mist sind. Zum einen sind es keine In – Ear – Kopfhörer, was schon mal einiges an Klangqualität verlieren lässt. Zum anderen sind sie in der Regel eben Billigbeiwerk. Diese Erfahrung habe ich bisher mit allen meinen inzwischen vier Playern gemacht. Daher kaufe ich alle Jubeljahre auch immer selbst Kopfhörer, die mindestens in der Preisklasse ab 30 € mitspielen.
Benutzt man solche Kopfhörer, stellt sich auch die gesamte Klangqualität ein, die der Player hergibt. Denn die ist nicht eben gering. Der Klang ist glasklar in den Höhen und ordentlich tief in den Bässen. Dennoch ist beides ordentlich ausbalanciert, sodass keine der beiden Varianten dominiert und einem nicht das Blech wegfliegt angesichts zu extremer Bässe. Natürlich kann man bis zu einem gewissen Punkt noch selbst Einfluss auf den Klang nehmen, indem man einen entsprechenden Modus am Gerät selbst einstellt. Dazu hat man die üblichen Verdächtigen zur Auswahl wie z.B. Jazz, Rock, Pop usw.
Das Meiste davon ist überflüssig. Ich glaube, ich hatte mich meistens für Rock entschieden, weil die Balance zwischen Höhen und Tiefen am besten war. So konnte ich an Musik eigentlich alles ohne Ohrenbluten hören, was mein Musikordner so hergab.
+++ Sinnlose & -volle Features +++
Natürlich kann man mit diesem Player nicht nur Musik hören und auch noch unanständige Sachen drauf diktieren. Nein, Sansa hat noch so unwichtige Gimmicks eingebaut, wie die Möglichkeit, Lieder zu bewerten. Braucht kein Mensch, macht aber vielleicht dann Sinn, wenn man wirklich 8 GB Musik auf dem Player hat und zwischendurch etwas Ausschuss dabei ist. So werden die Lieder, die man gut bewertet hat, auch öfter gespielt. Ich selbst habe das nur wenige Male aus Jux ausprobiert, fand die Umsetzung aber wirklich gut.
Das winzig kleine Display verfügt über einige Anzeigen – so natürlich über die typische Akkuanzeige, die mehr oder weniger genau zeigt, wie viel Saft das gute Stück noch hat. So richtig aussagekräftig ist das meiner Meinung nach nicht. Denn die Anzeige besteht nicht aus einzelnen Balken, sondern aus einem großen Balken, der eben mit Laufdauer immer schmaler wird. Einzelne Balken hätte ich besser gefunden, aber sei es drum.
+++ Fazit +++
Alles in allem hat mir der Player 1 ½ Jahre lang gut Dienste geleistet und mir nervige Bus- und Bahnfahrten versüßt. So richtig genervt hat mich an dem Player nichts – mal abgesehen davon, dass er sich von einem Tag auf den anderen nicht mehr laden ließ und auch einfach nicht mehr eingeschaltet werden wollte. Aber so hatte ich immerhin die Gelegenheit, mir einen neuen Player zuzulegen, dem sicher auch irgendwann mal ein Bericht gewidmet wird. (:
Mit Klang und Bedienbarkeit war ich stets zufrieden. Auch die Akkulaufzeit hat gehalten, was der Hersteller versprochen hat. Summa summarum kam ich auf gute 10 – 12 Stunden, ehe ich das Teil wieder aufladen musste. Das Aufladen des Akkus funktioniert übrigens nur über den USB – Anschluss des PCs. Allerdings gibt es in jedem Elektronikfachmarkt entsprechende Netzteile, die es möglich machen, den Player auch über die Steckdose zu laden. Das hat auf jeden Fall seine Vorteile, weswegen ich es nicht schlimm finde, dass so etwas nicht von Hause aus mitgeliefert wird. Teuer sind solche Netzteile ja nicht unbedingt.
Langer Rede kurzer Sinn ist an dieser Stelle also – ich vergebe vier Sterne, aber allerdings eine eingeschränkte Empfehlung. Denn laut amazon kostet der Player derzeit knappe 60 €, was ich einfach zu teuer finde. Mein neuer Player hat 55 € gekostet, ist aber etwas größer, hat ein TFT – Farbdisplay und kann deutlich mehr. Von daher lohnt es sich, Preise zu vergleichen. Nichtsdestotrotz ist dieser Player ein gutes Gerät, das vor allem auch durch seine winzige Größe überzeugt, da er dadurch auch in die kleinste Hosentasche passt. Das kleine Display ist übrigens trotz seiner Winzigkeit absolut gut zu erkennen. Die Schrift ist klar und deutlich und auch ist das Display nicht mit Informationen überladen. Es gibt lediglich Titel, Interpret, Fortschrittsbalken und Akkuanzeige. Aber mehr braucht man wohl auch nicht.
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Praktisch, Klein mit guter Musik - Mein Mp3 - Player
ein Testbericht von Amaror2010-02-08 20:39:23vom 08.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Praktisch, leicht, großer Speicher, guter Sound...Nachteile/Kritik: Keine Ordnerfunktion
Nachdem mein alter Mp3 - Player nun nach 3 Jahren seinem Geist aufgegeben hat, stand ich vor der Entscheidung:
Welchen Mp3 - Player kauf ich mir jetzt. Da Musik bei mir einfach immer dazugehört, musste die Entscheidung natürlich schnell getroffen werden.
Sollte es ein qualitativ sehr guter, dafür aber überteuerter Ipod sein? Mit Video - Funktion? 4 oder 8 Gb?
Nach einigen Überlegungen entschied ich mich für den Sansa Clip mit 8 GB für rund 45 Euro.
Es folgen einige Stichpunkte, die ihnen hoffentlich bei der Kaufentscheidung helfen.
>>Wie Praktisch?<<
Wenn man joggen geht, im Fitnesscenter
oder einfach während man durch die Stadt geht. Musik macht alles ein bischen schöner.
In dieser Hinsicht hat dieser Hinsicht eine praktische, wie simple Eigenschaft.
An der Hinterseite des Mp3-Players ist eine Klammer befestigt mit der man den Player ohne Probleme an der Hosentasche befestigen kann.
Dadurch ist die Gefahr, dass der Stoff der Hose ein paar Tasten drückt, um einiges geringer, zudem kann man jederzeit ganz schnell das Lied, die Lautstärke oder andere Einstellungen vornehmen.
Die Lautstärkeregelung hat dabei eigene Tasten, so dass man bei keinem Sichtkontakt zum Display nicht, wie bei vielen anderen Playern, aus versehen war ganz anderes als die Lautstärke verändert.
Während der Player an die Hosentasche geklemmt ist, behindert einen der Player in keinster Weise und läuft auch kaum Gefahr abzufallen.
>>Wie Qualitativ?<<
Bei einerm so kleinem Player wird man leicht schon mal misstrauisch.
Man erwartet geringen Speicher und schlechten Sound.
Das das erste nicht der Wahrheit entspricht steht bereits in der Produktbeschreibung, und der Sound?
Für diesen Bericht habe ich den Player einem Test, mit mehreren anderen Mp3- Playern und einem Ipod Nano von Freunden verglichen.
Der Player konnte dabei problemlos mit dem Ipod Nano mithalten und war sogar besser als viele andere Mp3 - Player. Mit dem Sound eines Ipod Touch kann der Player zwar nicht mithalten, dafür kostet er aber auch keine 300 Euro.
Insgesamt habe ich den Kauf des Mp3 - Players nicht bereut. Er ist praktischer als fast alle anderen Mp3 - Player und kann es vom Sound und Speicher mit des meisten aufnehmen, welche unter einem Preisniveau von 200 Euro liegen.
Einziger Negativpunkt ist, dass der Player leider keine Ordner Funktion hat.
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