Canon PowerShot SX200 IS Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.1 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Akkulaufzeit:
sehr lang
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Verarbeitung:
ausgezeichnet
Ausstattung:
ausgezeichnet
Bildqualität:
ausgezeichnet
Bedienkomfort:
gut
Tragekomfort:
gut
Installation:
gut
Service:
gut
Vorteile
-Bildqualität
-Einstellungsmöglichkeiten
langge Akkulaufzeit, großer Zoom, Super - Qualli, Große Auflösung, Manueller Aufnahmemodus, ...
+ viel Technik und Zoom für wenig Geld
+ sehr gute Bildqualität im niedrigen Iso
+ HD Video
+ Manuelle Einstellung
+ Blenden- und Zeitautmatik
+ guter Bildstabilisator
+ geringes Gewicht
+ perfekter Reisebegleiter
Akku,Bilderqualität,Handhabung
Nachteile/Kritik
-BLITZ!!!
-Preis
Kein opt . Zoom bei Videoaufnahmen
- Fotos können bei Gegenlicht etwas dunkel ausfallen, aber mit ein paar manuellen Einstellungen kann man dieses Problem beseitigen
Blitz
Die neue SX
ein Testbericht von sofe@knorkeundflut.de2009-04-06 20:29:53vom 06.04.2009Empfehlung: ja
Vorteile: -Bildqualität
-Einstellungsmöglichkeiten...Nachteile/Kritik: -BLITZ!!!
-Preis
Nachdem ich schon eine Kamera ausprobiert und zurückgegebn hatte, habe ich mir die Canon Powershot sx 200 is gekauft. Für ganze 300 Euro- ein Wucher-Preis! Aber es hat sich gelohnt.
Design:
Das Design ist okay. Es orientiert sich an den Leica Modellen und ist sehr abweichend von der sx-Reihe. Ich habe das schwarze Modell und es gefällt mir von allen seiten- außer von der von vorne aus gesehen rechten. Hochglanz- Silber was super billig aussieht. Das Matte silber dass einmal um die Kamera führt ist viel schöner.
Ausstattung:
Die Kamera ist mit viel zu vielen Modi ausgestattet. Am Wahlrad oben gibt es 13 verschiedene Modi! Neben einem vollständig manuellen (Belichtungszeit, Blende, alles kann hier eingestellt werden) gibt es enige Halbautomatische, einige Voll- oder "Fast-Voll-Automatische" und "Szenen Modi". Meiner Meinung nach übertrieben. Ein Manueller, ein Automatischer und einer zur Auswahl der Szenen hätten (neben dem Video modus) vollkommen gereicht.
Mit 12 MP viel zu viele für den Sensor dazu allerdings ein 12facher Zoom. Ausgefahren sieht das Objektiv an dieser recht kompakten Kamera beeindruckend aus. Bildstabilisator, Makro ab Null cm, und Blenden- und Belichtungszeiteinstellung gehören zu den weiteren Austattungen.
Bedienkomfort:
Zunächst war die Bedienung für mich sehr ungewohnt, obwohl ich vorher schon eine Powershot besessen habe (Allerdings eine sehr alte). Es gibt für jede Funktion eine eigene Taste ´, was zwar praktisch ist, wenn man erstmal elle kennt, aber zunächst etwas überfordert. Der größte M*** an dieser Kamera ist der Blitz. Ist die Kamera aus, ist der Blitz eingefahren, macht man sie an, fährt der Blitz IMMER raus. Wenn man also irgendwann bei bestem Wetter die Landschaft fotografieren will und die Kamera anmacht, wird man sicherlich viele belustigte Blicke ernten, weshalb man denn den Blitz rausfahren lässt.
Bildqualität:
Die Bildqualität ist nicht 1A. Die Bilder sind etwas farbarm (im Gegensatz zu meiner ur-ur-alt Powershot der A reihe kriegt die sx 200 is weniger Kontraste hin) Rauschen ab 400 ist akzeptabel, auch mit 12 fachem zoom kann man wackelfreie Bilder knipsen. Allerdings sind sie für eine Kompakte noch sehr gut.
Die Videoqualität ist dafür erstaunlich genial. Bei guten Lichtverhältnissen sehen die Videos aus wie von einem Camcorder aufgenommen.
Ich habe sie nun behalten und hoffe, dass ich mich an den Blitz gewöhne.
Danke für das Lesen und Bewerten, ich hoffe ich konnte helfen.
Hier die technischen Daten:
Bildauflösung:
Auflösung (max.):
4.000 x 3.000
Auflösung (interpoliert):
---
Auflösung (min.):
640 x 480
Farbtiefe:
24 Bit
CCD-Daten:
CCD-Sensor:
12.100.000
CCD-Größe:
1/2.3"
Lichtempfindlichkeit:
ISO 80/100/200/400/800/1600
Optikdaten:
Brennweite (35mm KB):
28 - 336 mm, 12x Zoom
Digitalzoom:
4x
Autofokus:
ja
Manueller Fokus:
nein
Schärfebereich:
ab 0 cm bis unendlich
Makro:
ab 0 cm
Belichtungszeit:
15 s bis 1/3.200 s
Blende:
F3.4 (W) / F5.3 (T), Anfangslichtstärke
Manuelle Belichtungskorrektur:
+/- 2 in Stufen von 1/3
Memphi, 17.10.2009
Was haben nur alle gegen den Blitz? Ich find das genial gelöst, natürlich fährt der Blitz mit aus, ist doch viel blöder, wenn man auf einmal eine dunkle Ecke anvisiert und erst dann zeigt er sich - und vermutlich würde er sich dann erst aufladen! Was ich cool finde, du kannst prinzipiell entscheiden, ob mit oder ohne Blitz fotografiert werden soll, wenn man z.B. draußen ist und es ist finster, dann drückt man Blitz rein und schon wird die Aufnahmehelligkeit über die Belichtung geregelt. Also ich finde den Blitz optimal durchdacht und umgesetzt - hab den auch noch nie ausversehen bedeckt, so dass er nicht rausschnippste und so Bilder misslangen. Kann ich echt nicht nachvollziehen.
Jugin, 06.04.2009
bisschen zu wenig wenn ich ehrlich bin ........was erfahrung angeht........
x_tobiiiii_x, 12.04.2009
Klasse Bericht ::SH:: Frohe Ostern :
Lg
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gute digicam
ein Testbericht von schleicher2010-09-23 21:53:45vom 23.09.2010Empfehlung: ja
Vorteile: + viel Technik und Zoom für wenig Geld
+ sehr gute Bildqualität im niedrigen Iso
+ HD Video
+ Manuelle Einstellung
+ Blenden- und Zeitautmatik
+ guter Bildstabilisator
+ geringes Gewicht
+ perfekter Reisebegleiter ...Nachteile/Kritik:
- Fotos können bei Gegenlicht etwas dunkel ausfallen, aber mit ein paar manuellen Einstellungen kann man dieses Problem beseitigen
Schaltet man die Kamera ein so fährt das Objektiv aus und der Blitz popt hoch.
Will man jetzt ein Foto machen so drückt man den Auslöser der Kamera bis zum ersten Druckpunkt herunter und die Kamera fokussiert. Dabei werden im rückwärtigen Display ein oder mehrere kleine Rechtecke eingeblendet die jene Bildpartien kennzeichnen, die sich die Kamera zum Scharfstellen ausgesucht hat. Diese automatische Auswahl der Kamera ist fast immer richtig. Will man den Fokuspunkt für außergewöhnliche Motive selbst auswählen, so stellt man vom Modus Automatik" auf Programmautomatik" um; jetzt wird ein mittiges Fokus-Rechteck (Größe einstellbar) im Display angezeigt und man hat die freie Wahl worauf man scharfstellen will. Erkennt die Kamera beim Scharfstellen ein Gesicht, so wird darauf scharfgestellt. Ich habe eine Versuchsaufnahme gemacht, bei der sich im Abstand von einem Meter im Vordergrund die Äste eines Strauches befanden, im Abstand von 5 Metern jedoch eine Person. Die Kamera hat einwandfrei auf die Person scharfgestellt und die Äste beim Fokussieren ignoriert.
Außerdem analysiert die Kamera beim Betätigen des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt das Motiv für die Belichtung selbständig. Bisher war ich es gewohnt, daß man an Kompaktkameras neben dem üblichen Automatikprogramm und ggf. manuellen Einstellmöglichkeiten auch verschiedene Motivprogramme einstellen konnte. Die SX200is sucht sich diese jedoch selbst aus. Anhand von Motiventfernung, Helligkeit, Kontrast, Bildinhalt usw. wählt die Canon selbständig eines von 18 verfügbaren Motivprogrammen. Im rechten oberen Eck des Displays wird ein Symbol des Motivprogramms angezeigt, für das sich die Kamera entschieden hat, z.B. Landschaftsaufnahme, Nachtaufnahme, Personen usw. Der Clou: Wenn man nah an ein Motiv herangeht stellt die Kamera automatisch auf Makro! Und wenn man die Kamera auf ein Stativ schraubt wird das auch erkannt und sie läßt jetzt auch Langzeitaufnahmen im Automatikmodus zu.
Die Fähigkeit der Kamera, sich selbst passende Motivprogramme auszusuchen bezeichnet Canon als Scene-Detection-Technonogy". Um nachzuvollziehen was da genau passiert habe ich eine Reihe von Versuchsaufnahmen gemacht.
Photographiert man einen Garten im Schatten in 28mm Weitwinkeleinstellung und zoomt dann in die Teleposition, so erhöht die Kamera die ISO-Empfindlichkeit und verkürzt dafür die Verschlußzeit. Das ist nicht dumm, denn wie man weiß ist die Verwackelungsgefahr bei Teleaufnahmen größer und wird durch die verkürzte Verschlußzeit minimiert.
Photografiert man Objekte im Gegenlicht so schaltet die Kamera automatisch einen Aufhellblitz zu, sofern sich das Objekt in Blitzreichweite befindet.
Richtet man das Objektiv auf Personen so wird das von der Canon erkannt. Am Kameradisplay werden um die Köpfe der Personen jetzt Rechtecke gebildet und die Kamera stellt die Aufnahmedaten so ein, daß die Gesichter richtig belichtet sind.
Trickreich ist auch die Blitzfunktion wenn zwar noch etwas Hintergrundlicht, z.B. bei Dämmerung oder in Innenräumen vorhanden ist, dies aber nicht ausreicht um das Hauptmotiv gut auszuleuchten. Eine normale Kamera würde jetzt 1/60 Sec. Verschlußzeit einstellen und drauflos Blitzen. Das hat dann zur Folge, daß der Vordergrund hell und der Hintergrund dunkel ist. Die SX200is erhöht in so einem Fall den ISO-Wert, stellt 1/15 Sec. Verschlußzeit ein und synchronisiert den Blitz womöglich auf den zweiten Verschlußvorhang. Dadurch wird sowohl Hintergrund wie auch Vordergrund richtig belichtet - nicht schlecht.
Überhaupt ist der Popup
Blitz eine bemerkenswerte Sache. Schaltet man die Kamera ein so fährt er automatisch aus und lädt sich sofort auf, sodaß er immer betriebsbereit ist (kann man auch abschalten). Richtet man jetzt bei wenig Licht die Kamera auf ein Motiv so kann man hinten am Display sehen, daß jetzt geblitzt werden soll. Wenn man das nicht wünscht, drückt man den Blitz mit dem Zeigefinger der linken Hand einfach herunter, das geht federleicht, jetzt erlischt das Blitzsymbol und die Canon erhöht dafür die Empfindlichkeit, sodaß man trotzdem ein richtig belichtetes Bild bekommt. Will man das Blitzen wieder zulassen so nimmt man den Finger weg und der Blitz kommt wieder hoch. Das ist eine ziemlich clevere Art und Weise den Blitz zu- bzw. abzuschalten, viel bequemer als das Klicken durch Menüs. Wenn man die Kamera ausschaltet fährt der Blitz automatisch wieder ein und weg ist er.
Der Autofokus arbeitet kontinuierlich und stellt auch auf Personen oder Objekte scharf die sich auf die Kamera zubewegen, die Bildstabilisierung der Kamera vermeidet verwackelte Fotos sehr effektiv.
Zu all diesen Funktionen kommt noch nach gemachter Aufnahme der DIGIC Prozessor, der dunkle Partien des Bildes mittels i-Contrast Funktion aufhellt, rote Augen eliminiert und auch sonst je nach Aufnahmeprogramm verschiedene Bildverbesserungen vornimmt die ich nicht alle nachvollziehen kann.
Bemerkenswert ist übrigens das stufenweise Vorgehen der Kamera bei Gegenlichtaufnahmen, z.B. wenn man eine Person im Vordergrund gegen den Stand der Sonne photographiert. Solange der Motivkontrast nicht zu hoch ist, versucht die Canon die Person im Vordergrund mit der i-Contrast-Funktion (Aufhellung dunkler Bildpartien) richtig zu abzubilden. Ist der Helligkeitsunterschied jedoch so groß daß die Softwareaufhellung nicht ausreicht, schaltet sie den Blitz zu, und zwar auch bei strahlendem Sonnenschein. Ich habe eine Person bei Gegenlicht mit den Aufnahmedaten ISO 160 - Blende 3,4 - Verschluß 1/400 Sekunde aufgenommen und die Kamera hat geblitzt. Ergebnis: Sowohl die Person im Vordergrund wie auch der Hintergrund sind einwandfrei belichtet. Deshalb rate ich für alle Standard-Aufnahmesituationen davon ab, den Blitz auszuschalten oder runterzudrücken.
Das Ergebnis all dieser technischen Finessen des Auto-Modus sind knackscharfe und richtig belichtete Bilder. Es sind dies die bisher besten Bilder die ich je mit einer Automatikkamera geschossen habe und das erste Mal bin ich mit der Automatikfunktion einer Kamera wirklich zufrieden. Meine Versuche durch manuelle Einstellung zu besseren Bildern zu kommen waren wenig erfolgreich.
Unter den Kundenbildern habe ich verschiedene Aufnahmen eingestellt, alle Freihand und im grünen Automatikmodus gemacht. Sie sind alle unbearbeitet und so, wie sie die Kamera auf die SD-Karte geschrieben hat. Ausnahme: 3 Aufnahmen, Bilder I2-I4. Die Kamera hellt Dämmerungsaufnahmen stark auf, bei diesen 3 Bildern habe ich die Helligkeit in Photoshop auf Minus 50% gestellt um die originale Lichtstimmung wieder herzustellen. Bei meinen Bildern kam es mir nicht so sehr darauf an besonders schöne" Aufnahmen zu zeigen, sondern die Kamera bei der Arbeit in Extremsituationen, wie ISO 3200, maximale Brennweite mit 48x Digitalzoom usw. Bei den Bildern kann man auch sehen, wie man die Kamera am Besten hält wenn der Blitz ausgefahren ist.
Jedenfalls ist diese neue Generation einer Kameraautomatik in meinen Augen ein Meilenstein der Kameratechnik. Zur SX200is habe ich verschiedene Testberichte gelesen die alle enttäuschend sind, weil dort auf dieses neue Feature überhaupt nicht eingegangen wird, man hat den Eindruck die Tester haben sich mit dem Gerät nicht wirklich beschäftigt. Lediglich einigen Rezensenten hier scheint das aufgefallen zu sein. So ist hier zu lesen, man würde bei unterschiedlichsten Bedingungen immer gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen (Maik Zierold), es kämen immer super scharfe Bilder mit natürlichen Farbtönen zustande (Matthias), es gäbe sogar in schwach beleuchteten Räumen und im Dämmerlicht absolut top Ergebnisse (S. Blumenschein) und der Rezensent hello" schreibt, diese Automatik sei genial und widmet ihr einen ganzen Absatz. Diese Beobachtungen meiner Vorrezensenten kann ich bestätigen.
Der Scharfstellbereich der Kamera ist abhängig von der Zoomstellung des Objektivs und wird hinten am Display der Kamera angezeigt. So liegt z.B. die Naheinstellgrenze bei Brennweite 90mm (KB) bei einem Meter. Versucht man jetzt auf 70cm scharfzustellen, dann funktioniert das nicht. Der Makromodus funktioniert nur in 28mm-Stellung des Objektivs. Zieht man bei Makro am Zoomhebel, was der Rezensent wohl gemacht hat, kann die Kamera nicht mehr scharf stellen.
Insgesamt gibt es die Aufnahmemodi Easy-Automatik, Automatik (grün), Programmautomatik, Zeit- und Blendenautomatik, maueller Betrieb sowie verschiedene Motivprogramme inclusive Makro (2-50cm) und Super-Makro (0-2cm). Während man bei Easy-Automatik praktisch keine Eingriffsmöglichkeiten hat, erweitern sich diese schrittweise je weiter man sich in Richtung manueller Betrieb bewegt. Die manuellen Einstellmöglichkeiten stehen der Canon G10, dem Spitzenmodell der Canon Kompaktklasse, kaum nach, man kann jedoch keine RAW-Aufnahmen machen, es gibt keinen optischen Sucher und auch keinen Blitzschuh zum Aufstecken von Blitzgeräten.
Bemerkenswert ist, daß die Bilder bei hohen ISO Werten kaum (fast hätte ich geschrieben: kein") Rauschen zeigen, und das ohne aggressive Glättung von Bilddetails. Die SX200is ist in dieser Disziplin besser als jede andere Kamera die ich bisher hatte. Unter den Kundenbildern habe ich die Aufnahmen F1 und F2 eingestellt, die mit ISO 3200 aufgenommen wurden. Derart geringes Bildrauschen hätte ich bei einer Spiegelreflexkamera für 2000 Euro erwartet, nicht jedoch bei einer Kompakten.
Die nutzbare Brennweite reicht von 28mm Weitwinkel bis 1344mm Tele. Sie ergibt sich aus dem mechanischen 12-fach Zoom von 28 bis 336mm und dem darauf aufsetzenden Digital-Zoom bis insgesamt 48x. Mir ist natürlich klar, daß allein beim Wort Digitalzoom" einige hier die Stirn runzeln werden. Ich hätte da früher auch gerunzelt, jetzt nicht mehr. Man sehe sich hierzu meine Kundenbilder H1 bis H3 an, die freihand mit 1344 mm Brennweite aufgenommen wurden und es bilde sich jeder selbst ein Urteil. Man mag nun sagen, daß diese Aufnahmen einen gewissen Texturverlust aufweisen, also einen Verlust an Bilddetails. Das ist richtig, aber wir reden hier von einer Kompaktkamera für gut 300 Euro. Will jemand für die Zeitschrift Nature" eine Fotostrecke von afrikanischen Löwen bei der Mittagssiesta produzieren, wird er sich vermutlich für ein anderes Kamerasetup entscheiden das mehr Details liefert. Das wäre dann eine Spiegelreflexkamera für mehrere tausend Euro plus ein Objektiv zum doppelten Preis der Kamera. In einem Punkt wäre die kleine Canon jedoch sogar in dieser Aufnahmesituation überlegen, man kann im Menü nämlich das Auslösegeräusch beim Photographieren im Gegensatz zu einer SLR komplett abschalten, was die Gefahr des Entdeckt- und Gefressenwerdens durch die Löwen minimiert.
Canon gibt an, man könne mit einem vollgeladenen Akku 280 Aufnahmen machen oder die geschossenen Bilder 5 Stunden wiedergeben. Das könnte hinkommen. Die Anschaffung eines zweiten Akkus wird sich jedoch auf jeden Fall lohnen, denn kommt man nach einem Ausflug nach Hause und der Akku ist leerphotographiert, hat man keinen Strom mehr um sich die Bilder anzusehen. Oder man kauft sich das für diese Kamera erhältliche Netzteil ACK-DC30.
Die SX200is macht auch Videoaufnahmen in 3 wählbaren Qualitätsstufen, u.a. in HD Qualität. Maximale Aufnahmelänge 30 Minuten am Stück oder 4 Gigabyte. Beim Aufnehmen steht ein 4-fach Zoom zur Verfügung. Die Videos kann man sich auf dem Kameramonitor und am Computer ansehen, oder man verbindet die Kamera einem Fernseher. Das geht mit einem Component-Kabel (liegt bei) oder mittels HDMI-Kabel mit einem HD-Fernseher. Dazu braucht man nicht unbedingt ein Original Canon Kabel (im Lieferumfang der Kamera nicht enthalten), ein Standard Mini-HDMI zu HDMI Kabel tut es auch. Ich empfehle das 3-Meter Kabel von Purelink, Amazon Produktnummer asin B0011ECKCK. Dieses Kabel ist einigermaßen schlank und flexibel, sehr teure und hochwertige Kabel sind sehr dick und starr und stören beim Handling. Bild und Ton von HD-Videoaufnahmen sind für so eine kleine Kamera sehr gut, wobei das eingebaute Mikrophon empfindlich auf Windgeräusche reagiert. Als Aufnahmemedium verwende ich eine Transcend 16GB SDHC Karte class 6, da passen über 5000 Fotos in höchster Auflösung drauf oder eineinhalb Stunden HD-Film. Filme werden von der Karte ohne Ruckeln oder Aussetzer abgespielt. Auch Fotos werden von der Kamera übrigens via HDMI-Kabel auf den Fernseher ausgegeben, das sieht dann schon sehr schickt aus. Das Bild wackelt und flimmert kein bißchen, steht da wie eine 1. Auch als Aufnahmemonitor (!) kann man einen Fernseher verwenden, wenn die Kamera damit verbunden ist.
Unglücklich ist nach meiner Meinung das schnelle Vor- und Zurückspulen von Videos gelöst. Man muß dazu den Func/Set Knopf gedrückt halten, dabei wird die Spulgeschwindigkeit immer schneller. Wenn man den Knopf losläßt bleibt das Video stehen. Viel besser wäre es man könnte ein Video bei der Suche nach einer bestimmten Passage mit Tempo 2x, 5x, 10x in konstantem Tempo ablaufen lassen. Auch eine Marker-Funktion bei Videos wäre hilfreich. Hier sollte Canon bei einem Softwareupdate nachbessern.
Diese Kamera hat meinen Umgang mit Bildmaterial (für die Profis unter uns: den Workflow) gründlich verändert. Bisher habe ich vollphotographierte SD-Karten immer auf den Computer übertragen um sie dann dort weiterzuverarbeiten. Im größeren Kreis wurden die Bilder nur dann angesehen, wenn ich mir die Arbeit gemacht habe aus den Bildern eine Diashow auf DVD zu produzieren. Jetzt ist das anders. Wir machen einen Ausflug nach Salzburg und alles was nicht niet- und nagelfest ist wird photografiert / gefilmt. Dann kommen wir nach Hause, stöpseln die Kamera an den HD-Fernseher an und machen uns ein Fläschchen Rotwein auf. Die Diashow nebst Filmen spielt dann die SX200is von alleine ab, und das in HD-Qualität..
Die von Canon mitgelieferte Software Camera Solution habe ich nicht installiert, ich habe immer Angst mein System mit zuviel Software zuzumüllen. Mein Computer mit Windows XP SP3 erkennt die Canon als Kamera sobald man die Geräte mit dem USB-Kabel verbunden hat, jetzt kann man mit dem normalen Windows-Explorer Bilder von der Kamera auf den Computer kopieren oder verschieben. In die andere Richtung geht das übrigens nicht, es funktioniert jedoch angeblich mit der Canon Software. Auf Seite 27 der Softwareanleitung steht: Wenn Sie die Kamera anschließen und Camerawindow einblenden.....(können Sie) Bilder auf die Speicherkarte übertragen". Wenn das also geht, kann man beliebige Bilder die man auf seinem Rechner hat auf die SX200is übertragen und damit eine Diashow via HDMI-Kabel auf einem HD-Fernseher abspielen - auch kein schlechtes Feature.
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Fazit: Die Domäne dieser Kamera sind Automatik-Fotos in herausragender Qualität auch unter schwierigen Lichtverhältnissen, gepaart mit der Möglichkeit HD-Videos aufzunehmen. Damit ist sie für mich die perfekte Allround Ausflugs- und Reisekamera. Sie ist meine Kaufempfehlung für all jene, die Spaß an perfekten Bilder haben ohne sich darum kümmern zu wollen, wie diese zustande kommen. Entdeckt man beim Bilderschießen dann die Photographie als Hobby, so ist die Beschäftigung mit den vielfältigen Möglichkeiten der manuellen Aufnahmesteuerung ein Kann, jedoch kein Muß.
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ein Testbericht von Memphi2009-10-17 02:35:14vom 17.10.2009Empfehlung: ja
Vorteile: langge Akkulaufzeit, großer Zoom, Super - Qualli, Große Auflösung, Manueller Aufnahmemodus, ... ...Nachteile/Kritik: Kein opt . Zoom bei Videoaufnahmen
Allgemeines
Ich habe mir diese Kamera vor einigen Monaten gekauft, also sie glaube ich gerade mal ein paar Wochen auf dem Markt war. Schon seit Ewigkeiten wollte ich mir mal wieder eine neue Kamera kaufen, weil meine alte Cananon Powershot A200 (mit satten 2MegaPixeln) nun schon seit Jahren unbrauchbar geworden ist. Bisher griff ich entweder auf mein Handy (P1i mit 3.2MP) oder auf eine Yakomu Digicam von meinen Eltern zurück - was sich schwierig gestaltete, da ich einige hundert Kilometer entfernt wohne! :-P
Lange Rede, gar kein Sinn, ich brauchte endlich
eine neue Digicam - schließlich gibt es immer und überall Anlässe, die man gerne gespeichert haben möchte.
Als kleiner Techniknarr wollte ich natürlich nicht nur eine Digicam, sondern ich habe insb. an Fotografie einige Ansprüche gestellt. Mich nervte an Kameras (nicht nur meinen, sondern auch an denen von Freunden und Bekannten) immer, dass der Zoom eher kläglich ist. 3x Zoom ist so 90er Jahre Technik und egal wo man ist, immer hatte ich den Wunsch, wenn man jetzt mal näher heranzoomen könnte... Ein weiter Punkt war die Qualität, auch wenn es meist Feinheiten sind, da ich einige Fotos auch gerne später mit Photoshop weiter bearbeiten möchte, wäre es schon nützlich, wenn die Qualli konstant sehr gut ist.
Ein weiterer Punkt war die Videoaufnahme, zwar soll sie dafür eher weniger eingesetzt werden, aber das ein oder andere Video sollte schon drin sein - und das natürlich auch mit sehr guter Qualli!
Lieferumfang
Der Umfang ist überschaubar, aber es ist alles dabei. Da wäre die Kamera mitsamt einem Ladegerät für den Akku. Einige Kabeln, zum Anschluss an den PC und ein Adaptergabel von MiniUSB auf Cinch - für die fixen Vorführungen am Fernseher. Warum aber beim HDMI-Kabel gespart wurde, ist mir unerklärlich, einen HDMI-Anschluss hat die Kamera aber. Dazu natürlich noch eine ganze Menge an CDs und Handbüchern (Wer die Bedienungsanleitung neben Deutsch und Englisch auch mal auf Spanisch lesen will, wird sich darüber freuen ^^).Die Packung an sich ist relativ klein, aber so, dass auch der etwas gröberer Postversand nicht gleich Schaden anrichten kann.
Erster Eindruck / Aussehen
Ehrlich gesagt verstehe ich einige meiner Vorschreiber nicht. Die Kamera hat zwar einen etwas eigenwilligen Retrolook, aber ich finde den irgendwie cool. Ich habe überlegt, ob ich die blaue Kamera nehme, entschied mich dann doch eher für die dezente schwarze Ausführung. Wobei schwarz..., naja nehmen wir das mal als schwarz an, schaut aber auch gut aus.
Was beim ersten Betrachten auch auffällt ist der große 3" TFT-Bildschirm. Mit dem lassen sich gemachte Bilder sehr gut betrachten und man stellt da bereits schon frühzeitig mit, dass Bilder evtl. verwackelt sind. Das Display ist auch mit einer widerstandsfähigeren Scheibe abgesichert, so dass ein leichter Druck auf dem Display nicht gleich zum Ausfall führen dürfte - zumindest hat es meine Drückereien mit dem Daumen überlebt und nicht mal das Display zeigte Farbveränderungen.
Ebenso fällt die recht große Linse auf, die am Anfang die Kamera etwas ulkig aussehen lässt. Allerdings ist klar, bei 12x Zoom kann man kein Minilöchlein mehr nutzen. Wenn der Zoom im übrigen ausgefahren ist, sieht es noch etwas ulkiger aus, allein die winzige Kamera an sich und das groß ausgefahrene Objektiv - echt witzig.
Aber so gesamt gesehen macht die Kamera einen echt soliden Eindruck und dazu noch einen stylischen.
Erste Anwendung
Was macht ein verspielter Mensch mit neuer Technik? Richtig, sie einschalten! Kleiner Tipp, zuvor sollte man noch eine Speicherkarte rein stecken - ich hab eine 16GB Class 6 Karte genommen und bin sehr zufrieden - bei ebay werden die auch für ca. 40 EUR verhökert. Am Anfang testet man natürlich das Highlight, den riesen Zoom. Und der ist der absolute Hammer! Einige hundert Meter von einem Wohnzimmerfenster entfernt steht ein Kirchturm, es ist schon krass wie nah der das Ding sauber ran holt! Und der mechanische Bildstabilisator ist unglaublich! Ich kannte bisher nur den den von der Spiegelreflexkamer Sony Alpha 300 - und der ist genial. Nur leicht schwächer ist der, in dieser Minikamara! Man kann echt sehr genau einen bestimmten Teil anvisieren ohne dass das Bild groß verwackelt.
Bein herein fahren des Zooms macht sich allerdings die erste kleinere Schwäche bemerkbar. Während das heranzoomen stufenlos möglich war, macht das wegzoomen eigenartig stufenartig. Ich hatte den Eindruck, die Schärfeeinstellung funktioniert nur in eine Richtung und so kommt halt beim wegzoomen dieser eigenwillige Effekt zu Stande. Es stört mit etwas Übungen zwar nicht mehr so sehr, aber eigenwillig ist es dennoch.
Einige anderer Schreiber kritisierten auch den Blitz der heraus springt. Also ich weiß nicht was diese Leute für dicke Finger haben, aber ich kann nicht behaupten, dass mir der Blitz im Weg ist. Im Gegenteil, ich finde den Blitz echt optimal positioniert, denn wenn man fix ein Bild machen will, wo der Blitz nicht gewünscht ist etwa durch eine Scheibe oder in großen dunklen Räumen, dann drückt man den Blitz rein und der Blitz wird deaktiviert - stattdessen wird dann die Belichtungszeit erhöht. Lässt man den Blitz wieder raus, wird dieser - insofern die Umgebung zu dunkel ist - wieder verwendet. Echt genial, kein Knöpfchen suchen im Dunklen etc.
Was übrigens die Benutzer von Canon-Kameras freuen wird, die Umgewöhnung fällt denkbar einfach, da die Bedienung an sich äquivalent ist. Ich fand mich sofort zu recht und das trotz der Tatsache, dass ich eine gut 9 oder 10 alte Digicam von Canon habe.
Auch die Bedienung der Knöpfchen sehe ich als nicht so kritisch an. Natürlich hätte man sie etwas größer bauen können, aber ich finde sie nun auch nicht wirklich zu klein.
Genaueres Herumspielen
Nun einmal die Erfahrungen im Detail.
Qualität an sich
Egal wie man die Bilder knippst, mit 12 MegaPixel hat wirklich sehr hochauflösende Bilder. Auch wenn man dann bei einer 100% Ansicht (also nicht auf den Bildschirm verkleinert) eine farbliche Verwischung sieht - die sich zwar in Grenzen hält, speziell bei heller Umgebung, sichtbar ist sie dennoch. Ich empfehle daher eher das Runterregeln der Auflösung - das spart auch Speicherplatz. Wer die Bilder aber weiterbearbeiten möchte, der sollte vielleicht dennoch die vollen 12MP auskosten.Was ich genial finde, auch bei Dunkelheit hält sich das Bildrauschen in Grenzen (sowohl im manuellen, als auch im Automatikmodus) und ungeachtet der verwendeten Zoomstufe.
Automatikmodus
Für die normalen Anlässe wird der Automatikmodus wohl der beste sein. Er macht im Prinzip alles alleine. Schade finde ich, dass man bis auf Blitz und Serienaufnahme (inkl. verzögertes Fotografieren wie etwa für ein Gruppenfoto) nichts weiter einstellen kann. Da fand ich meine uralte A200 besser, da konnte man auch im Automatikmodus einige Spielereien mehr machen. Das wurde nun alles ausgelagert auf die manuellen Modis.
Was ich echt genial finde, die Kamera erkennt automatisch den Kontext und passt die Einstellungen darauf an. So werden beispielsweise bei Sonnenuntergänge die Farben deutlich kraftvoller gezeichnet und die Helligkeit abgesenkt, so kommt dieser sehr gut zur Geltung. Auch Portraits werden erkannt und man kann eine Blinzelwarnung aktivieren, die einem hilft nach dem knipsen zu erfahren, ob das Bild tatsächlich in Ordnung ist. Es gibt auch für etliche andere Situationen Voreinstellungen, die allesamt die Ergebnisse echt optimal machen!
Im Regelfall funktionieren die Sachen echt gut, aber es gab mittlerweile schon einige Situationen, wo es schief ging, da merkt man erst, wie gut die Kamera die Bilder gemacht hat. Denn Sonnenuntergänge sehen da etwas sehr langweilig aus. Da hilft meist nur der Griff zu den manuellen Modis.
Was ich eigenwillig fand, für ein Gruppenfoto in der Nacht hatten wir die Kamera auf einem Anhänger abgestellt. Leider war das Bild trotz nicht weiter Entfernung viel zu dunkel, da sich die Kamera auf den Anhänger im unteren 1/5 des Bildes justiert hatte. Sowas ist natürlich ärgerlich. Ich glaube aber, dass das kein Fehler der Kamera war, dennoch wünschte ich mir, dass hier die Kamera genauer arbeiten würde, denn hätte sie die Portraits der Personen erkannt, wäre das sicher nicht passiert.
Für Leute die übrigens gern auch mal hochkant fotografieren gibt es ein nettes integriertes Schmankerl, denn die Kamer vergfügt über Sensoren, wie die Kamera gehalten wird. So merkt sich sich ob Bilder hochkant oder quer aufgenommen wurde. Ein späteres Drehen der Bilder am PC ist übrigens dann nicht mehr notwendig.
Manueller Modus
Wer lieber selbst Hand anlegt, der ist mit dem manuellen Modus echt reichlich und gut bedient. Gottseidank war Canon so schlau hat neben dem komplett manuellen Modus auch einige semi-automatische Modis drin, die nur spezielle manuelle Einstellungen zulassen. Im reinen manuellen Modus hat man nämlich einiges zu tun, um ein ordentliches Bild zu erzeugen. Von Einstellung der Blichtungszeit, hin zur Blitzstärke, über Fokus und Brennweite gibt es auch noch massig Einstellungen zu den Bilder selbst weit Weichabgleich, Kontrast, ...! Für einzelne Aufnahmen ist das echt geil und zum rumspielen ist es eh sinnvoll.Da ich den manuellen Modus bisher nur sehr selten genutzt habe - eigentlich nur zum spielen - will und kann ich hier nicht näher eingehen. Die Funktionspalette ist aber riesig und wird jeden Hobbyfotographen begeistern.
Videofunktion
Zu Beginn sei gesagt, man merkt, dass die Videofunktion eher als Zusatz gedacht ist. Zwar ist die Qualität der Videospur sehr gut, aber hier macht insbesondere die Bedienung zu schaffen. Denn man kann vor dem Aufnehmen zwar das Objekt raus und reinfahren und somit rein- oder rauszoomen, aber sobald man anfängt aufzunehmen verharrt es in dieser Position. Sprich wer etwas vor dem Aufnehmen ganz nah rangezoomt hat, kann nur mit 12x Zoom filmen.
Ein heranzoomen ist in diesem Modus dann nur über den Digitalzoom möglich. Bei betrachten merkte man aber, das beim heranzoomen über den digitalen Zoom das Rauschen leicht zu nahm. Das Filmen ist damit etwas eingeschränkt.
Was aber gut ist, die Kamera kann in HD-Ready (1280x720Pixel) aufnehmen und das macht sie echt gut. Auch das Abspielen ist mittels eines HDMI-Kabels oder über den Chincadapter möglich. Schade ist nur, dass hier die Kamera eine Drehung der Kamera von Quer- zu Hochformat nicht mitmacht. Sprich, man würde in einem solchen Fall den Film um 90° gedreht sehen.
Ein weiteres Minus gibt es für das Mikrofon, die Aufnahmequalität ist zwar ok, aber nicht wirklich gut - speziell im freien Gelände oder bei mehreren Leuten, die um die Kamera stehen, wird der Ton zu einer Belastung.
Kurzum, für schnelle unerwartete Videoaufnahmen ist sie ok, wer mehr will, sollte aber lieber einen Camcorder kaufen. Was mich alt immer noch umhaut ist die Qualität der Videospur - wenn wenigstens der optische Zoom mit funktionieren würde, dann wäre die Kamera für mich auch ein optimaler Camcorder.
Betrachtungsmodus
Viel Liebe zum Detail hat Canon auch in den Betrachtungsmodus gesteckt. Man kann in Bilder ebenfalls hineinzoomen, wie man es auch beim photographieren macht, ebenso kann man sich Eigenschaften zu den Bildern anzeigen lassen. Die Navigation durch die Bilder und die Bedienung der Filmabspielfunktionen ist sehr intuitiv und ist sicher auch von Kleinkindern leicht zu verstehen.Raffiniert, aber noch nicht von mir genutzt, ist die direkte Druckerschnittstelle. Mit dieser könnte man wichtige Erinnerung sofort ausdrucken. Klöingt banal, wenn man aber ein Präsent z.B. zur goldenen Hochzeit machen will, kann man so auch ein aktuelles Bild irgendwo mit draufklatschen. Also von der Seite gesehen ergebsn sich eine Menge Möglichkeiten.
Fazit
Kommen wir nun langsam zum Schluss. Ich könnte noch ewig weiter erzählen. Zusammengefasst ist diese Digitalkamera ein Traum, sie bietet eigentlich alles und ihrer Qualität liegt sie nur dicht hinter aktuellen Spiegelreflexkameras und das trotz der kompakten Maße, mit denen sie in eine Hosentasche passt. Die solide Verarbeitung macht den Einsatz immer und überall realistisch und durch die einfachen Navigierkonzepte kann selbst ein unerfahrener sehr gute Bilder machen und das binnen kurzer Zeit. Die Kamera ist in meinen Augen echt ein gelungenes Meisterwerk. Ich habe zwar in dem Beitrag einige Mängel genannt, aber ich verspreche euch, diese Mängel sind im Grunde gar nicht soo störend und für ca. 250EUR bekommt man echt was geboten! Und 12x Zoom und gute Bildqualität bietet gegenwärtig keine andere Cam.
Kurz und knapp, wer eine Kamera noch sucht, und die 250EUR nicht scheut, der wird einen echt praktischen Begleiter finden, der dank langer Akkulaufzeit auch praktisch dauernd einsatzbereit ist!
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ein Testbericht von lulubergvom 16.08.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Akku,Bilderqualität,Handhabung...Nachteile/Kritik: Blitz
Eine einfach zu bedienende Kamera, über die Bilderqualität bin ich begeisetert
Akkuzeit ist suuper,hält sehr lange, selbst für Anfänger meiner Meinung nach bestens geeignet.
Alles sehr gut beschrieben.Das Preisleistungsverhältnis finde ich ok.