etwas zu schwer, Pockettasche in der Höhe zu klein
- ungewohntes Touchscreen - teilweise schwer Einstellungen vorzunehmen
DIE KAMERA KÖNNTE BESSER SEIN
die Software im Download, hindert sich selbst beim installieren.
Texteingabe, Akku
Der iPhone Clone von BlackBerry
ein Testbericht von erwin9992010-02-14 12:57:52vom 14.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: tolles Design, ausgezeichnete Verarbeitung, logische Menüführung...Nachteile/Kritik: etwas zu schwer, Pockettasche in der Höhe zu klein
Ich habe mich bei CIAO als Produkttester für den BlackBerry Storm 2 beworben und bin als einer von 10 Personen ausgewählt worden, dieses Gerät ausführlich zu testen und innerhalb von 14 Tagen einen Testbericht dazu zu veröffentlichen.
Ich habe mich sehr darüber gefreut, als ich am 1.2.2010 aus München angerufen wurde, dass ich einer der 10 Testpersonen bin.
Herzlichen Dank auch dafür, weil man als Tester den BlackBerry Storm 2 nicht zurücksenden muss, sondern als Dankeschön für die Teilnahme als Produkttester das Gerät dann behalten darf.
Ich konnte es gar nicht erwarten, den Black Berry Storm 2 endlich in meinen Händen zu halten, vor allem weil ich seit vielen Jahren aus beruflichen Gründen BlackBerry Nutzer bin und im Vorfeld Wunderdinge über den neuen BlackBerry Storm 2 berichtet wurden.
Besonders interessant war es für mich vor allem auch deshalb, weil es den BlackBerry Storm 2 in Österreich noch gar nicht im Angebot der Netzbetreiber gibt und zum jetzigen Zeitpunkt nur der Black Berry Storm angeboten wird.
Natürlich war ich auch neugierig, was denn dieses Gerät eigentlich kostet und ich habe bei www.geizhals.at 2 Anbieter in Österreich gefunden, welche dieses Gerät frei für alle Netze bereits verkaufen. Einmal wurde es um 499 Euro und einmal um 549 Euro angeboten. Wie hoch der Preis für dieses Smartphone bei gleichzeitigem Abschluss eines Handynetzvertrages sein wird, kann ich derzeit nicht beantworten, da wie gesagt dieses Smartphone derzeit noch bei keinem Handynetzbetreiber in Österreich im Angebot ist.
Ich war also einer der ersten Konsumenten in Österreich, der den BlackBerry Storm 2 in die Hand bekam und ausgiebig testen konnte. Wobei ich sagen muss, dass 14 Tage Zeitraum zum Testen um dann einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu schreiben doch ein wenig kurz sind, aber wenn man sich ein wenig anstrengt und sich ausreichend Zeit zum Testen und Schreiben nimmt, kann sich das schon ausgehen wie man ja jetzt an meinem Erfahrungsbericht sehen kann.
Endlich war es soweit und der BlackBerry Storm 2 mit der Modellbezeichnung 9520 wurde am 5.2.2010 mit DHL geliefert. Ich war noch im Büro, als mich meine Frau anrief und mir mitteilte, dass das von mir sehnlichst erwartete Paket endlich eingetroffen war. Ich hatte also genau noch 10 Tage Zeit, den BlackBerry ausführlich unter die Lupe zu nehmen um dann meinen Testbericht spätestens am 15.2.2010 zu posten. So stand es auf einem foliertem Schreiben von Ciao welches dem Paket beigepackt war.
==Verpackung und Inhalt:==
Ein großes Lob von mir für die Verpackung. In einer kleinen schwarzen Schachtel mit den Abmessungen 15,5cm x 14cm x 7,5cm war alles sauber und ordentlich verpackt. Wenn man den Deckel der Verpackung mit der in Silber gehaltenen Aufschrift BlackBerry hochklappt, kommt eine schwarze feste Kunststoffeinlage zum Vorschein. In der Mitte dieser Kunststoffeinlage wird der BlackBerry Storm 2 transportsicher festgehalten. Unter dieser Einlage befindet sich eine deutsche Kurzanleitung und in Folie eingeschweißt eine CD mit den BlackBerry Benutzer-Tools, zwei weiteren Kurzanleitungen und einer Sicherheitsinformationsbroschüre.
In der Schachtel war dann ein weiterer schwarzer Karton, den man in der Mitte aufklappen konnte. Darunter befand sich
das Ladegerät mit verschiedenen Aufsätzen für EU, Großbritannien und Nordamerika, ein Stereo-Headset, ein USB-Verbindungskabel, ein Reinigungstuch mit BlackBerry-Logo für die Bildschirmoberfläche, ein Lithium Ionen Akku mit 1400mAh und eine schwarze Pockethülle für den BlackBerry. Der BlackBerry selbst ist sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite mit mehreren abziehbaren Kunststofffolien geschützt. Am unteren Rand des BlackBerry befindet sich das Logo und die Aufschrift Vodafone, was auf ein Vodafone Branding hinweist. Seitlich auf der Schachtel gibt es noch einen Aufkleber mit der Modell- und Seriennummer des BlackBerry und der Information, dass der BlackBerry in Ungarn hergestellt wurde.
==Herstellerinformation und Enterprise Server:==
Der BlackBerry wird von der kanadischen Firma RIM = Research in Motion hergestellt. RIM wurde lt. Wikipedia im Jahre 1984 von Mike Lazaridis, einem ehemaligen Studenten der Universität von Waterloo, gegründet, um neue Informationstechnologien zu entwickeln. Der Unternehmenssitz befindet sich in Waterloo in Ontario in Canada.
Der Information halber sei noch angeführt, dass ein Smartphone ein Mobiltelefon mit Organizereigenschaften ist. In der Vergangenheit hatte man meist ein Mobiltelefon und einen sogenannten PDA. Ein Smartphone vereint die Eigenschaften von beiden Geräten.
Weltweit wird der BlackBerry von über 30 Millionen Menschen genutzt und der BlackBerry ist vor allem bei Geschäftsleuten und Firmen sehr beliebt, weil der BlackBerry über einen Enterprise Server Zugriff auf Firmendaten wie E-Mail, Kontakte, Aufgaben und Termine ermöglicht und diese Daten dann höchster Datensicherung unterliegen. Über das Netzwerk können hunderte Gerätefeatures zentral aktiviert oder deaktiviert werden und vor allem bei Verlust oder Diebstahl des BlackBerrys können alle Daten auf dem BlackBerry sofort gelöscht werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, auf SAP zuzugreifen oder mobile Formulare zu nutzen, wenn dieser Prozess mobilisiert ist. Auch eigene Business-Applikationen sind möglich, man kann aber auch auf bestehende Anwendungen zugreifen. Ein zusätzliches Plus ist die Backup Funktionalität, denn es werden die BlackBerry Daten in Echtzeit online auf dem Enterprise Server gespeichert und können bei Datenverlust am BlackBerry in 15 Minuten jederzeit wiederhergestellt werden. Es gibt BlackBerry Enterprise Optionen für jeden gewünschten Bedarf. In Österreich werden verschiedene Pakete zu unterschiedlichen Grundgebühren und inkludiertem Datenvolumen, z.B. vom Mobilfunkbetreiber A1 angeboten.
Display: Hochauflösendes Farbdisplay mit 480 x 360 Pixeln und 65.000 Farben
Displaygröße: 3,25 Zoll diagonal
3,2 Megapixel-Kamera mit Blitz, Autofokus, 2-fach digitaler Zoom und
Bildstabilisierung mit Foto- und Videoaufzeichnung
Wi-Fi WLAN 802.11b/g-fähig
Bluetooth v2.1+EDR
Netz: UMTS/GSM 850/900/1800/1900
Interner Speicher: 256 MB
Integrierte Multimediakarte mit 2GB Speicher
Dateneingabe und Navigation: mit SurePressTM-Touchscreen und
Bildschirmtastatur
Lautsprecher und Mikrophon integriert
Media-Player unterstützt die Videoformate MPEG4 H.263, MPEG4 Part 2 Simple
Profile, H.264, WMV und die Audioformate MP3, AAC, AAC+, eAAC+, WMA, WMA
ProPlusPicture Format
Zusätzlicher Steckplatz für MicroSD Karte
Integriertes GPS mit Assisted-GPS-Funktion
Vibrationsalarm und 32 polyphone Klingeltöne
Kennwortschutz und Bildschirmsperre
Lithium-Ionen Akku mit 1400mAh
Browser
Terminplaner
Telefon
S MS/MMS
Spiele
Kontakte
Anruf über Sprachbefehl
Kennwortschutz
Unterstützt BlackBerry App World
==Installation:==
Das Gerät, welches ich zum Testen erhalten habe, ist frei für alle Netze und ich habe die SIM-Karte von meinem Firmen BlackBerry 8310 Curve entnommen und in den BlackBerry Storm 2 eingelegt. Das geht relativ einfach. Man muss zuerst den Metalldeckel abnehmen, indem man den Fingernagel in eine Einkerbung steckt und hochzieht. Dann braucht man die SIM-Karte nur in eine Vorrichtung so wie abgebildet einstecken. Einfacher geht es wirklich nicht. Dann den mitgelieferten Akku einlegen und den Deckel wieder aufsetzen. Neben dem Einschub für die SIM-Karte befindet sich der Einschub für eine zusätzliche MicroSD Karte, für all jene, denen der integrierten 2GB Speicher zu wenig ist und daher zusätzlich aufrüsten möchten.
Ich habe dann meine große Neugier auf das Gerät zurück gehalten und den Akku des BlackBerry einmal voll aufgeladen. In der Zwischenzeit habe ich mich aber einmal mit dem Inhalt der Verpackung ausführlich beschäftigt und mir in Ruhe die beigelegten Kurzanleitungen angesehen. Die Kurzanleitungen dienen wirklich dazu, einen großen Überblick über die Möglichkeiten des Gerätes zu bekommen und sind in der Anfangsphase sehr hilfreich, weil man über die wichtigsten Funktionen und Tasten informiert wird. Mit diesen insgesamt 3 beiliegenden Kurzanleitungen hat man den BlackBerry Storm 2 rasch im Griff und den Rest lernt man in der Anwendung und durch üben und nochmals üben. Aber das tut man bei einem neuen Gerät ja gerne und die Neugier, wirklich alles kennen zu lernen, macht einem das Smartphone immer vertrauter. Für noch genauere Informationen und für die, die über ein Gerät wirklich alles wissen wollen, ist es notwendig, das auf der CD enthaltene Benutzerhandbuch anzusehen, welches mit 335 Seiten aber doch sehr umfangreich ist. Ich persönlich bin ohne dieses umfangreiche Benutzerhandbuch ausgekommen und habe in den Kurzanleitungen alles gefunden, wo ich mir in der Anwendung nicht ganz sicher war. Nachdem ich wie erwähnt bereits einen BlackBerry, aber ohne TouchScreen benutze, war ich in der Anwendung vielleicht etwas bevorzugt, weil ja jeder Hersteller seine Eigenschaften hat, welche sich auch auf anderen Geräten zum Teil fortsetzen.
Es steht aber noch zusätzlich auf dem BlackBerry ein interaktives Lernprogramm für die Handhabung der Tastatureingaben zur Verfügung. Dazu geht man im Ordner "Einrichten" auf das Symbol "Einrichtungsassistent" und kann dann den Menüpunkt "Lernprogramme zur Navigation und Tastatureingabe" auswählen. Ich selbst habe aber dieses interaktive Lernprogramm nicht benötigt und daher auch nicht aufgerufen.
Nachdem der Akku bereits eine Grundladung hatte, dauerte es nicht lange, bis er vollständig aufgeladen war. Ich war schon sehr gespannt, was mich beim Einschalten des Gerätes erwartet. Der Einschaltvorgang dauerte relativ lange und wurde durch einen weißen Fortschrittsbalken am unteren Bildschirmrand angezeigt. Mit dem Einrichtungsassistenten werden dann die wichtigsten Funktionen wie Sprache, Datum, Uhrzeit usw. eingestellt. Das geht relativ rasch und schnell von der Hand und man kann nichts falsch machen, weil einem ein klares und verständliches Menü am Bildschirm durch die notwendigen Schritte führt.
Ich gehöre der Generation 50+ an und meinte, ein Wechseln der SIM-Karte von meinem derzeitigen BlackBerry in den neuen BlackBerry reicht aus und ich kann alles wie gewohnt nutzen. Fehlgeschlagen, da natürlich der Storm 2 neu eingerichtet werden muss. Ein Telefonat bei meiner Firmenhotline hat ergeben, dass dazu ein Techniker notwendig ist, der die sensiblen Firmendaten, welche über einen Enterprise Server kommunizieren, übertragen werde muss und dazu wird auch ein Kennwort benötigt, welches mir nicht bekannt sein soll. Das war mir dann doch zu heavy, vor allem hätte ich den Technikereinsatz auch selbst bezahlen müssen, weil mein BlackBerry, den mir mein Arbeitgeber als Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt hatte, ja tadellos funktioniert. Ich wechselte dann die SIM-Karte nochmals und verwendete für den CIAO-Test die SIM-Karte meiner Frau und richtete das Testgerät für private Nutzung ein. Wenn man alle Daten seines Providers zur Hand hat, ist die Eingabe der notwendigen Daten für die Einrichtung eines E-Mail-Kontos durch die einfache und selbsterklärende Menüführung rasch erledigt. Man kann diesen BlackBerry mit bis zu 10 bestehenden Mailadressen verknüpfen, wie z.B. ein Hotmailkonto oder eine Google-Mailaddy. Sehr praktisch, wenn man mehrere Mailaccounts hat, da kann man diese auf seinem BlackBerry Storm zusammenführen und hat alle eingehenden Mails zur Verfügung. Ich verfüge nur über eine private Mailadresse meines Providers und die habe ich problemlos einrichten können.
Ein BlackBerry wird aber sehr gerne von Firmen genutzt um seine Mitarbeiter mit Firmenmailadressen sicher mobil zu machen. Dazu wird ein BlackBerry Enterprise Server genutzt. Die Einrichtung eines geschäftlichen E-Mail-Kontos über einen Enterprise Server bedarf aus meiner Sicht umfangreicher technischer Kenntnisse und wird sicher von einem IT-Mitarbeiter eingerichtet. Aber davon verstehe ich nichts, da ich Anwender bin. Bei meinem Firmen-BlackBerry war das seinerzeit zumindest so, dass meine Firmen-Mailadresse über den Enterprise Server von einem IT-Mitarbeiter eingerichtet wurde und mir dann das funktionierende Gerät übergeben wurde.
==Handhabung:==
Wenn man gewohnt ist, mit Tasten und einem Klick/Wheel Scroller zu arbeiten, ist die Umstellung auf einen Touchscreen am Anfang gar nicht so leicht. Aber innerhalb kürzester Zeit hat man sich daran gewöhnt und hat keine Probleme mehr, sich im sehr umfangreichen Menü zurechtzufinden. Am Anfang bin ich immer sehr erschrocken, weil sich das Auswählen eines Menüpunktes mit dem SurePress Touchscreen angefühlt hat, wie wenn der Blackberry schlecht verschraubt ist und das Innere des Gehäuses wackelt. Man gewöhnt sich aber sehr schnell an diesen Touchscreen, der einem immer einen gewissen Druckpunkt bei der Auswahl vermittelt.
Sehr praktisch sind die 4 Tasten an der Unterseite des BlackBerry, mit denen man sehr rasch gewünschte Aktivitäten setzen kann. Diese Tasten kannte ich schon von meinem BlackBerry 8310, daher habe ich mir in der Handhabung hier relativ leicht getan.
'''-Telefon- oder Sendentaste:'''
beim Drücken dieser Taste wird entweder ein Telefongespräch angenommen oder das Telefon geöffnet um z.B. eine Telefonnummer auszuwählen. Der Vorteil dieser Taste liegt auch darin, dass man z.B. wenn man mit dem BlackBerry Storm gerade im Internet surft, ganz einfach auf Anrufannahme umschalten kann, ohne dass vorhandene Daten verloren gehen. Nach dem Telefongespräch macht man dort weiter, wo man vor der Gesprächsannahme aufgehört hat. Besser geht's nicht.
'''- Menütaste:'''
beim Drücken dieser Taste öffnet man das Menü in einer Anwendung oder wählt ein markiertes Menüelement aus - "learning by doing" ist bei dieser Taste angebracht und der sicherste Weg, um ihre Vorteile zu erkennen und für sich in der Anwendung optimal zu nutzen
'''- Esc-Taste:'''
durch Drücken dieser Taste blättert man um eine Seite zurück oder schließt ein Menü
'''- Beenden-Taste:'''
beim Drücken dieser Taste beendet man einen Anruf oder kommt zurück zur Startseite
Zusätzlich hat der BlackBerry auf der linken Oberseite noch eine Ein-/Aus-Taste bzw. Feststelltaste, mit der man das Gerät ausschalten kann, indem man diese Taste gedrückt hält, bis sich das Gerät ausschaltet. Durch kurzen Druck auf diese Taste werden der Bildschirm und die Seitentasten gesperrt. Durch neuerliches kurzes Drücken kann man den BlackBerry wieder ganz normal verwenden. Zusätzlich kann man das Gerät auch über einen Punkt auf der Startseite über den Touchscreen ausschalten.
Links in der Mitte des BlackBerry gibt es eine sogenannte Sprachbefehlstaste, mit der man über vorher programmierte Sprachbefehle Anrufe mittels eines Sprachbefehls tätigen kann. Das ist aus meiner Sicht ein nützliches Feature, weil man damit relativ einfach einen Anruf tätigen kann und ist eine sinnvolle Alternative zu Kurzwahlnummern, welche man ebenfalls programmieren kann. Die Programmierung eines Sprachbefehles ist relativ einfach und funktioniert ohne Probleme. Man muss nur beim Einrichten des Sprachbefehls deutlich sprechen und dann natürlich auch, wenn man einen Anruf per Sprachbefehl tätigt. Bei mir hat das nach anfänglichen Schwierigkeiten aber letztendlich tadellos funktioniert.
Auf der rechten Seite oben sind die Lautstärketasten, mit denen man vor allem beim Telefonieren die gewünschte Lautstärke individuell regeln kann. Die Tasten sind ausreichend groß dimensioniert und das Einstellen der Lautstärke geht sehr einfach von der Hand, ohne den BlackBerry beim Telefonieren absetzen zu müssen. Die obere Taste dient zum Erhöhen der Lautstärke und die untere Taste zum Verringern der Lautstärke. Die obere Taste dient aber auch bei der Wiedergabe von Audio- oder Videodateien dazu, den nächsten Titel anzuwählen.
Auf der rechten Oberseite hat der BlackBerry eine Stummschalttaste, mit der man während eines Telefonates den Ton aus- und auch wieder einschalten kann. Sehr praktisch, wenn man bei einem Telefonat einmal etwas zu sagen hat, was der Anrufer nicht unbedingt hören soll. Diese Taste dient aber auch bei der Wiedergabe einer Audio- oder Videodatei dazu, diese anzuhalten. Bei neuerlichem Drücken wird die Wiedergabe der Audio- oder Videodatei fortgesetzt.
Rechts in der Mitte des BlackBerry gibt es eine Komforttaste, die nach dem Drücken dieser Taste die Kamera aktiviert und man sofort mit dem Fotografieren loslegen kann. Der Zoombereich wird dadurch festgelegt, indem mit dem Finger am Touchscreen nach oben oder nach unten fährt. Durch Drücken der Menütaste kann man verschiedene Kameraoptionen, wie mit oder ohne Blitz, Bildgröße, Bildqualität usw. einstellen und auch in den Modus "Videokamera" wechseln.
Damit habe ich alle vorhandenen Tasten am BlackBerry vorgestellt, alles andere wird über die selbstsprechende Menüführung am Touchscreen ausgeführt.
Der BlackBerry hat auch noch den Vorteil, dass sich die Anzeige des Bildschirms beim Drehen von horizontal auf vertikal ändert, d.h. dass auch der Bildschirminhalt jetzt statt horizontal vertikal angezeigt wird. Das hat unter anderem beim Ansehen von Bildern den Vorteil, dass man bei hoch- bzw. querformatigen Bildern das Gerät nur drehen muss. Wenn man zum nächsten Bild will braucht man nur mit dem Finger am Touchscreen nach links oder rechts fahren und schon wird das vorherige oder nächste Bild angezeigt. Durch Druck auf den Touchscreen kann man das Bild zoomen und durch fahren mit dem Finger am Touchscreen einen bestimmten Bildbereich auswählen.
Beim Menüpunkt Telefon steht die Funktion, dass sich der Bildschirminhalt beim Drehen von horizontal auf vertikal ändert, nicht zur Verfügung, was aus meiner Sicht aber auch keinen Sinn macht.
Bei der Tastatur handelt es sich um eine sogenannte virtuelle QWERTZ-Tastatur, welche sowohl im Hochformat als auch im Querformat zur Verfügung steht und entweder als vollständige Tastatur oder als reduzierte Tastatur = mehrere Buchstaben pro Taste, zur Verfügung steht. Das gewünschte Zeichen wird mit dem Finger bzw. Fingernagel ausgewählt und gedrückt. Durch die SurePress Touchscreen-Technologie spürt man beim Drücken der Eingabe ein Klicken, was einem die Eingabe auch bestätigt, es entsteht sozusagen ein dynamisches Benutzererlebnis. Obwohl ich sehr schlanke Finger habe, passiert es doch an und ab einmal, dass das falsche Zeichen angezeigt wird. Aber auch hier gilt ein altes Sprichwort "Übung macht den Meister". Ich habe festgestellt, wenn man hier bei der Tastatureingabe das Querformat nützt, sind die Buchstaben eine Spur größer und ein Vertippen ist damit fast unmöglich geworden. Ich persönlich bevorzuge bei diesem Gerät in allen Bereichen das Querformat, weil man damit die volle Größe des Bildschirms ausnützt und sich in allen Bereichen der Auswahl leichter tut. Vor allem wenn man so wie ich schon auf eine Lesebrille angewiesen ist tut man sich im Querformat um einiges leichter in der Anwendung.
==Anwendungen:==
Am Hauptbildschirm des BlackBerry Storm 2 stehen insgesamt 24 Anwendungen als Symbol zur Verfügung, welche durch Druck auf das jeweilige Symbol direkt angewählt werden können. Ich werde nachstehend alle vorhandenen Anwendungen vorstellen und auf die eine oder andere Anwendung auch noch intensiver eingehen, vor allem dort, wo es aus meiner Sicht notwendig ist, für eine Kaufentscheidung zusätzliche Informationen zu benötigen.
'''- SMS und MMS:'''
Über diesen Menüpunkt ist es möglich, SMS und MMS zu schreiben und auch zu versenden
'''- Kontakte:'''
Über diesen Punkt kann man seine Kontakte verwalten und neue Kontakte anlegen. Auch über Microsoft Outlook und eingestellter automatischer Synchronisation kann man Kontakte hinzufügen, welche dann - sofern eingestellt - drahtlos auf den BlackBerry übertragen werden
'''- Kalender:'''
Über diesen Menüpunkt kann man seine Termine verwalten und auch eingeben. Auch hier können über Microsoft Outlook mit eingestellter drahtloser Synchronisation Termine eingegeben und automatisch übertragen werden. Der Kalender bietet Auswahlmöglichkeiten für eine Tagesansicht, Wochenansicht, Monatsansicht und Terminübersicht. Auch Erinnerungsalarme können über diesen Punkt eingestellt werden
'''- Browser:'''
Über diesen Menüpunkt kann ich mit meiner SIM-Karte im Internet surfen, sofern ich diese Möglichkeit in meinem Netzbetreiber-Vertrag auch vereinbart habe
'''- Vodafone live:'''
Über diesen Punkt kann direkt mit Vodafone live im Internet gesurft werden
'''- Telefon:'''
Über diesen Menüpunkt kann ebenfalls auf das Telefon und alle seine Funktionen und Einstellmöglichkeiten zugegriffen werden
'''- Medien:'''
Über diesen Menüpunkt kann man durch weitere Menüunterpunkte auf Musik, Videos, Bilder, Klingeltöne, Sprachnotizen und die Videokamera zugreifen und selbst Sprachnotizen aufzeichnen. Im Unterpunkt Musik z.B. kann ich Wiedergabelisten für meine Lieblingslieder erstellen und mit den mitgelieferten Stereokopfhörern den BlackBerry Storm 2 als MP3-Player verwenden. Die Qualität der Musikwiedergabe lässt keine Wünsche offen und ist durchaus mit am Markt befindlichen MP3-Playern zu vergleichen. Im Unterpunkt Bilder kann ich über verschiedene Bilderordner mein eigenes Fotoarchiv erstellen und bei Bedarf auf die Bilder zugreifen. Das Display mit 3,25 Zoll diagonaler Größe ist ausreichend groß, um gespeicherte Bilder ordentlich darzustellen und auch anderen Personen zu präsentieren
'''- Karten:'''
Über diesen Menüpunkt kann ich mit dem eingebauten GPS-Empfänger auf Karten und Routen zugreifen, sofern das mein Netzbetreiber unterstützt. Mein Netzbetreiber unterstützt das nur mit einem zusätzlichen Entgelt, deshalb konnte ich diesen Punkt auch nicht testen
'''- Uhr:'''
Über diesen Menüpunkt kann ich nicht nur die Uhrzeit einstellen, sondern auch einen Timer oder eine Stoppuhr nutzen und mich bei Bedarf wecken lassen
'''- Hilfe:'''
Über diese Funktion kann ich mich direkt am BlackBerry über verschiedene Funktionen informieren, ohne ständig das Handbuch oder die Kurzanleitungen zur Hand haben zu müssen. Die Hilfefunktion ist aus meiner Sicht wirklich toll aufgebaut und man findet sehr rasch die gewünschte Information. Auch die Erklärungen zu den einzelnen Punkten sind klar und verständlich aufgebaut und man kennt sich sofort und sehr gut aus. Zu dieser Hilfefunktion kann man wirklich gratulieren, vor allem weil man immer und überall darauf zugreifen kann
'''- Suchen:'''
Über diese Suchfunktion kann man in den Nachrichten oder im Kalender oder in den Kontakten oder in den Notizen oder in den Aufgaben gezielt etwas suchen. Man gibt über die Tastatur ein Suchwort ein und hakt an, wo gezielt gesucht werden soll. Sehr hilfreich, wenn man z.B. in seinen Nachrichten ein bestimmtes Mail mit wichtigen Informationen sucht
'''- Instant Messaging:'''
Hier kann man auf den BlackBerry Messenger zugreifen. Nachdem ich mit Messenger nichts am Hut habe, habe ich diesen Punkt auch nicht getestet
'''- Nachrichten:'''
Über diesen Punkt kann ich direkt auf meine Nachrichten zugreifen und verschiedene Optionen auswählen, aber auch Nachrichten wie E-Mail oder SMS oder MMS versenden
'''- Anwendungen:'''
Hier stehen verschiedene Unterfunktionen wie Notizen, Aufgaben, Rechner, Word To Go, Sheet To Go, Slideshow To Go, Dateien, Sprachwahl, Kennwortverwaltung und Gespeicherte Nachrichten zur Verfügung. Notizen und Aufgaben kann ich auch über Microsoft Outlook synchronisieren, wenn ich das in der Software eingestellt habe. Mit den Programmen Word To Go, Sheet To Go und Slideshow to Go habe ich die Möglichkeit sowohl Word-Dateien=.doc, als auch Excel-Dateien=.xls und Powerpoint-Dateien=.ppt anzusehen. Ich muss aber zuerst jedes Programm aufrufen und den Lizenzvertrag dazu akzeptieren. Erst dann kann ich auf solche Dokumente zugreifen. Man darf sich aber nicht zu viel erwarten, weil die Lesbarkeit schon sehr eingeschränkt ist und bei größeren Dateien die Online Ladezeit doch länger dauern kann. Aber wenn man z.B. ein Mail mit so einem Anhang bekommt, ist es schon sehr hilfreich, dieses Dokument auch von unterwegs ansehen zu können
'''- Spiele:'''
Es stehen zwei Spiele und zwar Brick Breaker und Word Mole zur Verfügung, die sicherlich ein netter Zeitvertreib sind, wenn man z.B. einmal bei einem Arzt im Wartezimmer oder in der U-Bahn sitzt. Ich persönlich halte nichts von Spielen auf einem Handy, weil mir das zu klein ist und mich zu sehr in der Konzentration anstrengt. Das hängt aber sicher auch mit meinem Alter zusammen - ich bin im 51. Lebensjahr + Lesebrille. Ich habe die Spiele daher nicht getestet und kann auch dazu nicht viel sagen
'''- Herunterladen:'''
Dieser Punkt wird ausgewählt, wenn ich Dateien von meinem Computer oder Laptop auf meinen BlackBerry laden möchte. Dazu ist es notwendig, den PC mit dem BlackBerry über das beigelegte Kabel zu verbinden. Aus zeitlichen Gründen habe ich mich mit diesem Menüpunkt aber nicht auseinandergesetzt
'''- Einrichtung:'''
Über diesen Punkt kann ich auf den Einrichtungsassistenten zugreifen, der beim ersten Einschalten des BlackBerry kommt, um hier nachträglich noch etwas zu verändern. Über diesen Punkt kann ich auch die Schriftgröße in der Ansicht ändern, was sehr hilfreich ist, wenn man älter ist und eine größere Schrift benötigt. Weiters kann ich hier auf das WLAN Wi-Fi zugreifen und Bluetooth einrichten. In unserer Familie gibt es wegen eines 3 Personen Haushaltes - mein Sohn, der vor einigen Wochen sein Studium zum Dipl.Ing. abgeschlossen hat, wohnt noch bei uns - mehrere PC`s und Laptops und wir verfügen auch über einen WLAN Router. Über den Punkt Wi-Fi einrichten war es ein Kinderspiel, den BlackBerry in mein WLAN Netzwerk zu integrieren. Ich musste nur das Kennwort meines WLAN Routers eingeben und schon konnte ich über WLAN mit dem BlackBerry im Internet surfen. Aber mir persönlich ist das alles zu klein und deshalb nutze ich Internet über ein Handy überhaupt nicht. Aber für die Generation meiner Kinder ist so etwas sicher eine tolle Sache und vor allem spart man Kosten, wenn man zu Hause ein vorhandenes WLAN nutzt. Auch das Einrichten von Bluetooth Geräten geht über den Punkt Bluetooth einrichten sehr rasch und problemlos. Ich habe ein Bluetooth Headset testweise eingerichtet und es ging rasch von der Hand und hat problemlos funktioniert.
'''- Profile (nur Telefon):'''
Hier kann ich, wie man das von Handys ja schon gewöhnt ist, verschiedene Profile wie Normal, Draußen, Mittel, Vibrieren und Lautlos einstellen und auch nach meinen Vorstellungen konfigurieren
'''- Verbindungen verwalten:'''
Über diesen Punkt kann man alle Verbindungen wie Mobilfunknetz, Wi-Fi und Bluetooth ein- bzw. ausschalten und auch auf alle Optionen der einzelnen Verbindungen zugreifen und sie auch verwalten bzw. Einstellungen verändern
'''- Einstellungen:'''
Hier kann ich, so wie man das ja auch schon bei anderen Mobiltelefonen oder Smartphone gewohnt ist, die unterschiedlichsten Einstellungen zu meinem BlackBerry vornehmen. Dieser Punkt ist sehr umfangreich, so wie bei jedem Handy oder Smartphone, und verfügt über eine Vielzahl von unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten
'''- Sperren:'''
Über diesen Punkt kann ich so wie mit der Ein/Aus Taste links oben den Bildschirm und die Seitentasten sperren
'''- Kamera:'''
Hier kann ich über einen Menüpunkt so wie mit der Komforttaste rechts in der Mitte direkt auf die Kamera zugreifen
'''- VodafoneMusic:'''
Hier kann ich direkt auf die VodafoneMusic Seite zugreifen. Auch diesen Punkt habe ich aus Zeit- und vor allem Kostengründen nicht getestet, weil ich mit der SIM-Karte meiner Frau kein Internetpaket abgeschlossen hatte
'''- Gerät ausschalten:'''
Hier kann ich über einen Menüpunkt so wie mit der Ein/Aus Taste links oben das Gerät ausschalten
==Zusätzliche Anwendungen:==
Auf der Homepage von Blackberry für Deutschland und Österreich - http://de.blackberry.com/services/appworld - hat man die Möglichkeit die sogenannte BlackBerry App World downzuloaden. Mit der BlackBerry App World kann man den BlackBerry Smartphone mit vielen tollen Anwendungen zusätzlich aufwerten. Die BlackBerry Appworld kann man kostenlos auf einen PC, ein Notebook oder den BlackBerry kostenlos herunterladen. Die sogenannten BlackBerry Apps kann man erwerben und dafür ist ein Paypal Konto für die Bezahlung erforderlich. Die Auswahl an zusätzlichen Anwendungen ist aus meiner Sicht aber derzeit noch nicht sehr umfangreich und umfasst Anwendungen wie zusätzliche Spiele, einen Carfinder oder einen Hotel Organizer oder die Nutzung von Flickr oder Facebook mit diesem Smartphone.
Im Vergleich zu den Apps von Apple für den iPhone hat BlackBerry da von der Auswahl her einen ziemlich großen Aufholbedarf. Das Angebot an zusätzlichen Apps ist im Vergleich zu Apple noch sehr bescheiden.
Der BlackBerry Storm 2 kann ebenfalls von der deutsch/österreichischen Homepage mit einem Theme Studio erweitert werden. Mit diesem Theme Studio kann man seinen BlackBerry mit eigenen Themen individuellen anpassen. Angefangen von der Startseite, über Hintergründe, Symbole und Menüs, wie auch Animationen, Klingeltöne und Klangeffekte kann ich mit diesem Theme Studio, welches ich kostenlos herunterladen kann, meinen BlackBerry ganz nach meinem persönlichen Geschmack gestalten. Der Nachteil ist nur, dass diese kostenlose Software nur in englischer Sprache verfügbar ist.
Ich zeige diese zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten als Information in meinem Erfahrungsbericht nur einmal auf. Ich selbst habe beide angeführten Anwendungen aus Zeitgründen weder heruntergeladen noch auf ihre Tauglichkeit getestet.
==Fazit:==
Obwohl die Testzeit für das BlackBerry Storm 2 von 10 Tagen wegen der längeren Versandzeit von Deutschland nach Österreich nicht sehr lange war, war es für mich doch ausreichend, um das Gerät ordentlich unter die Lupe zu nehmen. Ich habe mich vor allem an 2 Wochenenden intensiv mit dem Gerät beschäftigt und habe es auch als Handyersatz überall hin mitgenommen.
Ich habe in diesem Bericht schon an anderer Stelle angeführt, dass ich einen anderen BlackBerry von meinem Arbeitgeber nutze, was für mich bei diesem Test schon sehr hilfreich war, weil ich mit den Eigenschaften von BlackBerry schon vertraut war. Als sehr negativ empfunden habe ich die beiliegende Pockethülle für den Blackberry. Der BlackBerry Storm 2 passt zwar sehr genau in diese Hülle, aber das Gerät steht 2cm aus dieser Hülle heraus, was ich als mehr als störend empfunden habe. Entweder handelt es sich bei dem Testgerät um ein Vorserienmodell und es wurde eine Pockethülle von einem anderen BlackBerry beigelegt oder es wurde die falsche Hülle beigepackt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so geplant war, weil es das Aufbewahren des BlackBerry mehr als erschwert und diese 2cm auch vor Beschädigungen dann nicht wirklich geschützt sind.
Wenn man einen Touchscreen nicht gewohnt ist, dann ist es am Anfang ein wenig ungewohnt in der Handhabung. Aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt. Begeistert hat mich vor allem die SurePress Technologie, weil man durch das Klicken beim Drücken einer Eingabe sofort die Bestätigung für seine Eingabe hatte. Optimal habe ich auch gefunden, dass sich der Bildschirminhalt beim Drehen von horizontal auf vertikal ändert und man somit die ganze Breite des Bildschirms zur Verfügung hatte. Ich habe mir damit in der Eingabe von z.B. Nachrichten um vieles leichter getan. Auch der hochauflösende Bildschirm mit dynamischer Beleuchtungssteuerung hatte es mir sehr angetan, weil man damit immer eine optimale Ausleuchtung hatte und alles wunderbar gesehen hat. Die Fülle an Funktionen kann einen schon überfordern und es dauert seine Zeit, bis man ohne Hilfe wirklich alles findet, was man auch anwenden möchte. Aber je länger man mit dem Gerät arbeitet, desto vertrauter wird es einem.
Obwohl ich es gewohnt bin mit einem BlackBerry zu arbeiten, kann so ein Gerät nie wirklich ein Laptopersatz sein, sondern nur ein Hilfsmittel, um auch unterwegs auf seine E-Mails zugreifen zu können und jederzeit top informiert zu sein, was vor allem im heutigen Geschäftsleben immer wichtiger geworden ist. Nicht umsonst gibt es den Sager :" Die Schnellen fressen die Langsamen". Der Terminkalender ist top, aber aus meiner Sicht nur dann, wenn man seine Termine über einen PC oder Laptop eingibt und dann drahtlos synchronisiert und den Terminkalender nur zum Nachsehen seiner Termine nutzt. Eine Eingabe von Terminen am Gerät selbst würde mich auf die Dauer zeitlich überfordern und auch meine Augen würden es mir nicht sonderlich danken.
Die Kamera mit 3,2 Megapixel kann eine vollwertige Digitalkamera natürlich nicht ersetzen, aber für den einen oder anderen Schnappschuss ist sie auf jeden Fall geeignet, vor allem durch die zuschaltbare Blitzfunktion, die mich sehr begeistert hat. Auch die Qualität der Bilder kann sich durchaus sehen lassen, aber nur dann, wenn man das digitale Zoom nicht verwendet, denn da leidet dann doch die Qualität der Aufnahmen sehr.
Die Laufzeit des Akkus hat mich subjektiv sehr überzeugt, subjektiv deshalb weil ich nicht mit gestoppt habe, wie lange es gedauert hat, bis ich wieder nachladen musste, je nach Anwendungsdauer aber so ca. jeden 2. Tag. Aber wenn man das in der Nacht macht, ist das auch nicht sehr störend. Auch das Aufladen des Akkus, bis er wieder ganz voll war, hat subjektiv auch nicht so lange gedauert. Eines muss aber klar sein, desto mehr Möglichkeiten so ein Gerät bietet, desto kürzer ist die Akkulaufzeit, vor allem, wenn man die vielen Anwendungen dann auch nutzt.
Für mich persönlich ist der BlackBerry Storm 2 ein wenig zu schwer geraten. Mangels vorhandener Gürtelschlaufe auf der Pockettasche muss man das Gerät in eine Sakkoinnentasche stecken und da merkt man das Gewicht dann schon sehr bzw. schaut es auch nicht schön aus, wenn das Sakko auf der Seite, wo man den BlackBerry eingesteckt hat, ein wenig nach unten gezogen wird.
Aufgefallen ist mir auch, dass der Bildschirminhalt manchmal für Sekundenbruchteile auf vertikale Ansicht umschaltet, obwohl man das Gerät horizontal hält. Aber wahrscheinlich ist das nur ein noch nicht bekanntes Softwareproblem, was mit einem Firmwareupdate behoben werden kann.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Möglichkeit, die 24 Anwendungen auf der Startseite nach seinen Bedürfnissen verschieben zu können. Man kann sich daher je nach Anwendungshäufigkeit seine persönliche Reihenfolge der Anwendungen einrichten, was zur Benutzerfreundlichkeit sehr beiträgt.
Es hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht, diesen BlackBerry Storm 2 auf Herz und Nieren zu testen und einen Testbericht aus meiner Sicht zu verfassen. Mir persönlich wäre der Funktionsumfang etwas zu umfangreich und die Anwendung auf Dauer vielleicht etwas zu kompliziert. Für meine Generation wäre ein etwas abgespecktes Gerät sicher zielführender. Aber für einen jüngeren Menschen mit einem Faible für viel technischen Schnick-Schnack ist dieses Gerät sicherlich optimal. Punkto Aufbewahrung sollten sich die Hersteller auch so ihre Gedanken machen. Frauen mit Handtaschen haben es da leichter als Männer, aber ich frage mich wirklich, wo ich so ein Ding unterbringe, wenn ich einmal kein Sakko anhabe. Auf eine Gürtelschlaufe an der Pockettasche kann es da wirklich nicht ankommen und ich hoffe, dass die zu kleine Pockettasche nur ein Fehler bei mir ist.
Alles in allem kann ich dieses BlackBerry Storm 2 Smartphone guten Gewissens weiterempfehlen, auch wenn ich es mir selbst nicht zulegen würde, weil mir das Gerät ein wenig zu schwer und ein wenig zu umfangreich ist und mir persönlich die eine oder andere Taste mehr lieber ist, als ein Touchscreen. Aber die Generation 50+ hat einen anderen Zugang zu einem technischen Gerät als die Generation meiner Kinder. Mein Sohn Thomas, aus beruflichen Gründen selbst BlackBerry Nutzer hat schon leise angefragt ob ich ihm nach der Testphase das Gerät nicht schenken will. Ich bin mir aber ganz sicher, dass der überwiegende Teil der BlackBerry Storm 2 Benutzer von diesem Gerät begeistert sein werden.
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
BlackBerry Dream? - Chaos³
ein Testbericht von KleenerApfel2010-08-23 19:35:44vom 23.08.2010Empfehlung: nein
Vorteile: robuste Hülle, nettes Design, technisch vielseitig...Nachteile/Kritik: die Funktionen sind nix halbes & nix ganzes, WLAN funktioniert nicht, kostenpflichtige Extrapakete
Ich habe selten Glück im Leben, diesmal hatte ich welches. Als mich eines Morgens ein Mitarbeiter einer anderen Meinungsplattform anrief und mir verkündete, dass ich zu den Testern des BlackBerry Storm 2 gehöre, ist mir bald das Wurstbrot aus der Gusche gefallen. 3 Tage später war es auch schon im Postwagen mit dabei, sodass ich insgesamt 10 Tage bis zur  ;finalen Death-Line der Veröffentlichung meines Berichtes hatte. Für einen Technikbericht natürlich knapp bemessen, aber das ist nicht meine Schuld.
Eines vorweg: Ich bin absolut kein Technikfreak. Mit Fachbegriffen kann ich nichts anfangen. Wahrscheinlich umso besser, da es wohl anderen auch so geht. Im Folgenden präsentiere ich euch damit hoffentlich einen Bericht, der auch von weiteren Vertretern meiner Art verstanden werden wird: Technik-Luschen.
Tag 1 - Die Post ist da
Das Päckchen ist klein & fein und wird erstmal aufgerissen. Schon die Verpackung des BlackBerry kommt edel daher. Zumindest edler, als die meiner letzten Handys. Ein kleines viereckiger Karton in einem schlichten Schwarz. Ich hoffe, ihr vergebt mir, dass ich die Packung nicht abmesse, daran rieche oder die Zusammensetzung der verwendeten Materialien analysiere. Einmal geöffnet, springen einem sofort viele Extras, Broschüren und K abel entgegen.
Praktisch ist das Heftchen Starten Sie hier leider hat es mir überhaupt nicht weiter geholfen. Eine Art Gebrauchsanleitung für den schnellen Überblick ist auch dabei. Allerdings habe ich das Gefühl, dass diese Heftchen im Laufe der Jahre immer dünner und knapper werden. Weiterhin gibt es einen Flyer, der die wichtigsten Tas ten beim Fotografieren, SMS sc hreiben, im Menü etc. erläuter t. Die Sicherheitsinformationsbroschüre sollte wenigstens mal durchgeblättert und überflogen werden. Auch wenn sich vieles dort von selbst erklärt, gibt es doch nützliche Informationen in bestimmten Gefahrenbereichen. Eine CD mit BlackBerry-Tools kullert auch noch im Karton herum.
Eine Etage tiefer im Karton kommen die ganzen Kabel und Zubehör zu Tage. Der Akku muss natürlich erst noch ins Handy gesteckt werden. Kopfhörer, zum unbeschwerten Musikhören bzw. um einer Kommunikation mit Menschen zu entfliehen, ein USB-Datenkabel, zum unproblematischen Übertragen toller selbst geschossener Fotos oder Videos, eine kleine Lederaufbewahrung, damit das Handy auch noch am 2. Tag benutzbar und nicht schon in seine Einzelteile zerfallen ist, ein fesches Poliertuch, um die ganzen Fingerabdrücke und Tatschfinger vom Handy zu wischen, und ein prunkvolles Ladegerät mit sagenhaft en 3 Steckeradaptern. Ich kann die anderen beiden Steckertypen jetzt nicht wirklich einem Land zuordnen, würde aber wohl auf die englischen und amerikanischen Typen tendieren. Soviel zum Inhalt. Da kann man meiner Meinung nach nicht meckern, wenn man eh nicht weiß, wieviel es mit oder ohne Vertrag kosten wird.
Aussehen, Geruchs- und Geschmackstest, Analyse der Inhaltsstoffe
Das moderne Mitglied möchte alles mögliche wissen. Und einigen traue ich sogar zu, dass sie auf eben genau diesen Kram scharf sind, aber nicht mit mir ;)
Das Aussehen kann man ja bereits auf den Bildern erkennen. Die Höhe entspricht mit sagenhaften&nbs p;112,5 mm im Prinzip der typischen Handyhöhe, die Breite von 62,2 mm (wie kommt man bitte auf die 0,2 am Ende?) ist allerdings anfangs mehr als gewöhnungsbedürftig, was sich später auch bei den Gehversuchen bemerkbar macht. Empfand ich mein Sony Ericsson vorher als mächtig schwer, im Vergleich zu meinen Vorgängermodellen, legt das BlackBerry mit 160 g noch einen drauf. Mit 13,95 mm in der Tiefe ist es wenigstens schlank.
Einige mögen jetzt entgeistert den Kopf schütteln, aber ja: Bei Kartons und Büchern muss ich erstmal ordentlich meine Nase rein halten und einmal kräftig inhalieren. Ich habe schließlich auch nie behauptet, normal
zu sein und konnte mich gerade noch bremsen, in das Smartphone zu beißen. Wichtig bei Handys ist mir eigentlich, dass diese beim Auspacken nicht stinken, wie eine halbe Chemiefabrik und ja, ich habe das alles schon gehabt. Hier jedoch grünes Licht.
Die ersten Schritte - Aller Anfang ist schwer
Mein bisheriges und meine letzten 3 Handys waren allesamt von Sony Ericsson. Meine ersten beiden von Nokia. Verständlich, dass man sich erst einmal in die (für mich zumindest) neue Handytechnologie hinein finden muss. Der erste Dämpfer kam schon nach dem Auspacken des Handys, denn der Akku war noch nicht drin. Die Akkuklappe auf der Rückseite ist meiner Meinung nach jedoch sehr ungünstig. Man muss nämlich mit dem Fingernagel in die Vertiefung gehen und die Klappe nach oben drücken und&n bsp;herausheben. Akkuklappen und ich hatten schon immer unser Probleme; ich bin für diese Technik wohl zu dumm. Jedenfalls ist dieses Vorhaben absolut unmöglich, wenn man se hr kurze Nägel oder/und weiche Fingernägel hat, so wie ich. Mit meinen weichen Nägeln war es mir eine halbe Stunde lang absolut nich t möglich die Klappe zu ö ffnen. Einen kurzen Augenblick dachte ich an einen Schraubenzieher, jedoch konnte ich den Gedanken rechtzeitig verwerfen. Ich musste am Ende eine abgerundete und weiche Pinzette nehmen, sonst wäre der Test wohl an dieser Stelle schon gescheitert. Früher war das Öffnen der Akkuklappe doch auch simpel und einfach und sie hat gehalten. Warum geht das heute nicht mehr?
Die SIM-Karte habe ich hier noch nicht rein gemacht, denn ich wollte das Handy erstmal so unter die Lupe nehmen. Ist der Akku halbwegs aufgeladen, startet das BlackBerry beim Einlegen dieses automatisch. Der Ladeprozess beim ersten Start hat ungewöhnlich lange gedauert. Für mich jedoch erschien es ungewöhnlich lange. Beim ersten Starten lädt man den Einrichtungsassistenten, der einen u.a. kurz mit den integrierten Tastaturarten vertraut macht und sämtliche Einstellungen (Datum, Zeitzone, Sprache etc.) mit einem durchgeht. Anfänglich ist die Benutzung des TouchsScreens ein&nbs p;wenig gewöhnungsbedürftig aber man gewöhnt sich schnell daran und nach ein paar Stunden gab es keinerlei Probleme mehr. Auffällig jedoch war, dass der Akku zu gerade mal 25% au fgeladen war. Die Akkus meiner letzten Handys waren beim Kauf und der ersten Benutzung schon komplett aufgeladen. Ich kenne mich da nicht so sehr aus, vielleicht hat bei meinem BlackBerry schon eine gewisse Entladung stattgefunden. Laut BlackBerry Homepage soll der Akku im Standby knapp 13 Tage halten. Schade, dass ich diese Zeit nicht mehr zur Verfügung hatte. Wäre jedoch mal interessant zu sehen, ob dem wirklich so ist, bei meinen früheren Handys hat diese Zeit nämlich nie übereingestimmt.
Eine verlässliche Übersicht über sämtlic he Funktionen und Eigenschaften des Handys gibt die BlackBerry Homepage:
http://de.blackberry.com/devices/blackbe rrystorm/
Ich tippe den Kram bestimmt nicht ab, um die Zeilen zu füllen. Der Bericht wird wuchtig genug und so vertippe ich mich auch nicht bzw. erzähle nichts falsches.
Das Menü - Mein kleiner Terminplaner
Das BlackBerry ist ein Smartphone und ich habe mich auch mal schlau gemacht, was das überhaupt ist. Wikipedia ist da ziemlich aufschlussreich. Einfach und simpel gesagt ist ein Smartphone eine Mischung aus Handy und PDA,&nb sp;oft mit Touchscreen und sch lanker als ein gewöhnliches PD A. Ob es wirklich schlanker als ein PDA ist, kann ich nicht beurteilen, auf jeden Fall ist die Handhabung etwas ungewöhnlich, weil es eben doch breiter als ein normales Handy ist. Eine handyähnliche Nutzung ist zwar möglich, mit kleinen Händen jedoch auch schwieriger, denn irgendwie muss man das BlackBerry ja greifen können.
Der Startbildschirm bzw. das normale Display ähnelt einem kleinen W indows-Desktop: Datum, Uhrzeit und Akkuanzeige befinden sich im oberen Bereich. Im unteren gibt es 6 verschiedene Schnellwahl-Buttons für Nachrichten, SMS, Kontakte, Kalender, Browser, Vodafone Music (naja unnötig), Telefon und Medien. So spart man sich, erst in das umfangreiche Menü wechseln zu müssen. Dieses wiederum ist mittels einer der 4 vorhandenen Displayknöpfe zu erreichen. Ja, mehr Tasten gibt es nicht. Im Menü gibt es sagenhafte 22 Untermenüs und das Tollste ist, dass man mit dem Finger auf dem Touchdisplay hoch und runter scrollen kann. Ist das nicht klasse? Ich habe so etwas bisher nur in der Fernsehwerbung gesehen!
Die Untermenüs wären: Nachrichten, SMS, Kontakte, Kalender, Browser, Vodafone Music, Telefon, Medien, Uhr, Kamera, Hilfe, Suchen, Instant Messaging, Anwendungen, Spiele, Herunterladen, Einrichtung, Profile, Verbindungen verwalten, Einstellungen, Sperren, Gerät ausschalten. Verglichen mit meinem Sony Ericsson um einiges mehr und völlig ungewohnt.
Personalisierung - Profile, Skins, Klingeltöne
Ganz wichtig für Leute wie mich: Mein Handy muss mir gefallen. Standardisierte Hintergrundbilder und Klingeltöne mag ich gar nicht. Auch brauche ich mindestens 2 indiv iduelle Profile: Eines für zu& nbsp;Hause und eines für die&n bsp;Uni! Leider muss ich sagen, finde ich die einzelnen Profilicons unübersichtlich und nichtssagend, weil sie sich nur minimal voneinander unterscheiden und das nicht mal sonderlich kreativ. Ist wahrscheinlich aber Gewöhnungssache. In jedem der vorhanden Profile kann man verschiedene Einstellungen vornehmen. Ich finde die grafische Oberfläche der Einstellun gen sehr langweilig und steril . Weiß, mit schwarzem Text, wobei man fairer Weise dazu sagen muss, dass man die Schriftart, Schriftgröße etc. selbe r wählen kann. Klingeltöne, Lautstärke, Vibration, Kalender, Erinnerungen und dergleichen können für jede Nachrichtenart individuell gewählt werden. Bei 6 einstellbaren Profilen sind das eine ganze Menge Einstellungsmöglichkeiten. Hintergrundbilder kann man zum Einen in den vorgefertigten Skins (so genannte grafische Handythemen, die es eigentlich bei jedem Handy heutzutage gibt) einstellen oder aus dem eigenen oder schon vorinstallierten Bilderordner. Wenn man also möchte, kann man sein schönstes Bild von einer WC-Ro lle direkt als neuen Hintergrund speichern ;)
Bei der Erstbenutzung ist nur ein Skin installiert, weitere müsste man sich wohl aus dem Internet laden. Die Preise dafür variieren dann mit Sicherheit von Anbieter zu Anbieter.
Es gibt eine ganze Menge an Klingel- und&nb sp;Nachrichtentöne, die mir jedoch zu einseitig und nervig sind. Viele Nachrichtensignale klingeln förmlich im Ohr, einige klingen einfach nur seltsam, metallisch und merkwürdig und würde man so einen Ton in Bus und Bahn auf die Menschheit loslassen, erntet man mit Sicherheit mehr als nur dumme Blicke.
Die verschiedenen Einstellungen sind relativ leicht zu handhaben, wenn man erstmal weiß, wie das Handy tickt. Auf den ersten Blick wirkt man zwar ein wenig überfordert, weil die Menge an Einstellungsmöglichkeiten eventuell die des Vorgängerhandys um einiges übertreffen; überwindet man dieses Ohnmachtsgefühl jedoch, macht es eigentlich Spaß, sich seine Lieblingshintergründe, Klingeltöne etc. zusammenzustellen, denn auch die Klingeltöne kann man aus dem eigenen Musikordner entnehmen. Man muss also nicht diese piepsenden und brummenden Midisounds nehmen. Für den Business-Bereich vielleicht ganz nett. Für die jüngere Generation wohl etwas zu eintönig.
Ein Handy ohne Tasten - Die Wurstfingergeneration
Eine Tatsache, die mir völlig ungewohnt war, ist das Nichtvorhandensein der, so nenne ich es mal, Wählscheibe. Das gesamte Display ist ein Touchscreen und man muss einfach nur mit seinen Fingerchen drüber fahren und draufdrücken. Das Display klickt dabei sogar ein wenig nach unten, sodass man ein "Tastengefühl" doch irgendwie verspürt. Auf der Frontseite befinden si ch 4 grafische Symbole:Anruf annehmen & auflegen,  ;die Menü- und die Escapetaste (zurück). Auch diese Tasten bedient man mittels Touchscreen.
Beim Einrichtungsassistenten wird man auch mit den vorhandenen Tastaturen konfrontiert und in deren Handhabung eingeführt. Insgesamt kann man zwischen 3 verschiedenen Eingabemöglichkeiten wählen: Die Handytastatur, wie wir sie alle kennen, Die QWERTZ-Tastatur, sprich die normale Computertastatur. Und eine so genannte SureType-Tastatur, die einen Mix zwischen den beiden Erstgenannten darstellt. Wenn ich ehrlich sein soll, weiß ich nicht wer sich den Quatsch mit der SureType-Tastatur ausgedacht hat. 2 Tastaturen reichen allemal, zumal man die Handhabung eben dieser schon kennt. Diese neue Tastatur ist für mich zu kompliziert. Wenn ich schnell eine Nachricht schreiben möchte, ist diese der absolut falsche Weg, denn eh die Nachricht fertig ist, hat die Deutsche Post den Brief schon lange zugestellt.
Das Schreiben und Nummern tippen ist beim ersten Mal auch sehr ungewöhnlich. Ich habe mich sehr oft verschrieben, weil ich die Tasten nicht eindeutig getroffen hatte. Legt man den Finger auf einen Buchstaben bzw. eine Ziffer, leuchtet diese auf, so dass man sieht, welche Taste nun gedrückt wird. Erst beim Drücken auf das Display werden diese übernommen. Das Ganze ist in der Theorie natürlich ganz schön, wenn man aber im normalen Schreibwahn (und n icht in Zeitlupe) drauf los&nb sp;tippt, verfehlt man die gewünschten Tasten sehr oft und man kann seinen Buchstabensalat begutachten. Ich habe eigentlich schlanke Fingerchen, aber was machen dann Menschen mit Wurstfingern? Wahrscheinlich ist auch das nur eine Übungssache. Wie lange man dafür üben muss, ist mir allerdings auch schleierhaft. Eine Alternative wäre wohl dieser Touchscreen-Stift mit dem man die Tasten in einer bestimmten Geschwindigkeit wohl auch trifft. Auf jeden Fall ist das Verfassen einer SMS, E-Mail, na sagen wir Textnachricht im Allgemeinen ungeheuer schwierig und dauert einfach viel zu lange. Da hätte man lieber auf 2 Tastaturen verzichten und dafür mehr auf den Bedienkomfort achten sollen.
Auch Frauen aufgepasst: Klemmt ihr auch gerne das Handy zwischen Kopf und Schultern, wenn ihr neben dem Telefonieren noch esst, abwascht, euch am Körper kratzt, die Zehnnägel lackiert usw.? Hier wird es nämlich schwierig, weil man sofort auf den Mini-Gespräch-beenden-Button kommt und zack! Weg! Auch mit dem Däumchen muss man da ein wenig aufpassen. Ja ohne diese klobigen und lustigen Tasten ist das Telefonieren gleich noch schwieriger. Auch habe ich das Gefühl, dass die 4 Display-Tasten manchmal etwas hängen bzw. schwieriger zu betätigen sind, wenn ich das Handy nicht gerade halte.
SIM-Karte übertragen
Ist man Handywechsler, möchte man natürlich den größtmöglichen Komfort haben. Der ist hier leider auch nur zur Hälfte vorhanden. Ich hätte beim Einlegen meiner SIM-Karte erwartet, dass man mich fragt, ob ich Kontakte übernehmen&nb sp;bzw. übertragen möchte. Dem war leider nicht so. Man muss erst wieder in den Einrichtungs-Assistenten wechseln und den Befehl dort manuell auswählen. Auch finde ich das System beim Einlegen der Karte etwas selts am. Ich habe ja, wie schon gesagt, das Handy erst ohne Karte getestet und diese im Nachhinein eingefügt. Diese wurde allerdings überhaupt&nb sp;nicht anerkannt, auch wenn das Handy meiner Meinung nach ausgeschaltet war. Erst, als ich den Akku heraus genommen und wieder reingetan habe, wurde meine Karte erkannt. Die Kontakteinträge waren von ihrer&nbs p;Formatierung her aber leider  ;unbrauchbar und wirr. Das ist mit Sicherheit wohl nicht die alleinige Schuld des BlackBerry, sondern vielmehr die Schuld aller Handyhersteller, die ihr eigenes Technik-Süppchen brauen. Ich wäre für die Einführung eines Systems, dass auf allen Handymarken und Typen gleichermaßen dargestellt wird. Leider passt auch meine Speicherkarte, eine Micro M2, nicht in das Smartphone hinein, weil es eine microSD verlangt. Anderes Speicherkartenmedium und damit leider wieder unvorteilhaft für mich. Auch hier wieder meine Frage: Warum gibt es nicht eine Handyspeicherkarte für alle Typen? Das hat zwar einerseits sein Gutes, weil ich damit die Datenübertragung testen konnte, aber einerseits: Boah, ne. Das nervt doch!
Akku
Eine Standby-Zeit von knapp 13 Tage n klingt viel versprechend, aber wer hält das schon ein? Man hat ein Handy nicht, um es auf dem Tisch liegen zu haben, sondern um zu Telefonieren, SMS zu schreiben, Bilder zu machen, zu spielen usw. Jedenfalls ist das mein Benutzerverhalten. Wenn man das Handy jedoch benutzt, rast die Akkuanzeige rapide in den Keller. Von 5 Balken sind nur noch 2 voll und das weil ich eine SMS geschrieben und insgesamt knapp 1h telefoniert habe. Und dann soll man damit 5h telefonieren können? Bezweifle ich irgendwie stark und irgendwie muss ich auch sagen, dass ich enttäuscht von diesem Akku bin. Nach 2h insgesamter Gesprächsdauer war der Akku alle. Nicht einmal die Hälfte hat er geschafft. Ein Telefon, das auf das ständige Benutzen & Verwalten irgendwelcher Dinge bzw. zum Telefonieren spezialisiert ist, sollte auch einen leistungsstarken Akku mitbringen. Leider reicht die vorgegebene Zeit nicht mehr zum Dauertesten, aber wie gut kann ein Akku sein, der praktisch noch in der Blüte seines Lebens&nbs p;steht und schon derart schwächelt? Die meisten Akkus nutzen sich ja nach ca. einem halben Jahr langsam ab, was soll das erst bei diesem Akku werden?
Mit dem BlackBerry on Tour
Ich muss ganz ehrlich sagen: Mir ist überhaupt nicht wohl, ein knapp 400-500 Euro teures Hand y mit auf die Straße zu nehmen. Ich habe mir nie über neue Handys in diesem Sinne Gedanken gemacht, hier packt mich die blanke Angst. Was, wenn ich es verliere? Was, wenn mir herunterfällt? Was, wenn? Was, wenn? Was, wenn? Allein die Tatsache, das Handy in den seeeehr engen&nbs p;mitgelieferten Pocket Bag (Wie übersetzt man das ins Deutsche, damit es nicht blöd klingt?) zu drücken und zu stopfen, war mir schon unangenehm. Und wie herum stopft man das Handy optimal in den kleinen Bag? Stecke ich es normal hinein, löst sich sehr schnell die&nbs p;Bildschirmsperre. Fetzt nicht, denn man will ja nicht aus Versehen jemanden anrufen oder ins Internet gelangen. Und gerade ins Internet gelangt man sehr schnell, da sich der Browser und Vodafone Music direkt auf dem Desktop befinden. Gewollt?
Stecke ich das Handy verkehrt herum rein, sehe ich aber erst recht nicht, ob ich aus Versehen eines der eben erwähnten Punkten aktiviert habe. Ein Dilemma.
In der Sicherheitsinformationsbroschüre steht außerdem, dass man das BlackBerry nur in den von RIM (Hersteller) genehmigten Holstern mitführen darf/sollte. Stopft man das Teil nur i n eine Socke, wie es heute der Trend ist, darf das Handy nicht am Körper geführt werden. Hat wohl irgendetwas mit Strahlung und dergleichen zu tun. Niedlich ist auch die Empfehlung von RIM, dass man das Handy während der Fahrt am&nbs p;Besten nicht bedienen sollte; es wäre praktischer, wenn dies der Beifahrer macht. Die Intelligenzbolzen, die während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung an dem Teil rumfummeln, werden die Sicherheitsinformationen erst recht nicht lesen. Steinigt mich, aber ich halte alle Menschen, die so verantwortungslos mit ihrem und dem Leben anderer umgehen, einfach nur für strohdoof. Und wenn ich ehrlich sein soll, werden dumme Menschen mit dem Handy eh nicht umgehen können.
Nach einem Tag voller Paranoia, wurde mir das Handy weder geklaut, noch habe ich es verloren. Auch die Tastensperre hat prima funktioniert . Ein mulmiges Gefühl bleibt dennoch. Der ständige Griff in die Tasche, ob das Telefon noch da ist, wird alle 2 Minuten routiniert wiederholt. Ich bezweifle, dass das Sinn und Zweck der Sache ist, aber es hätte sich genauso gut um einen wertvollen Diamanten handeln können. Es bleibt einfach im Hinterkopf, dass man etwas sehr teures und wertvolles mit sich führt. Die Schutzhülle hat jedoch bestens funktioniert. Das Smartphone ist nicht heraus geplumpst. In einer der Beschreibung stand auch, dass in den Täschlein (die Sammlung der deutschen Möglichkeiten für Pocket Bag steigt ;)) der BlackBerry Serien Magneten eingebaut sein sollen. Keine Ahnung, ob auch hier einer vorhanden ist, aber irgendetwas ist da eingenäht. Fakt jedoch ist, dass die Tasche wohl mehr als eine Socke bietet: Schutz und absoluten Halt.
Kamera & Video
Für viele Menschen wohl der wichtigste Punkt. Ja, auch für mich. Mein Sony Ericsson hat eine 5 Megapixel-Kamera mit tollem Zoom. Das BlackBerry vergnügt sich mit einer 3.2 Megapixel-Kamera mit 2-fachen&n bsp;Zoom. Nicht gerade das Neuste auf dem Markt, allerdings auch nicht das Schlechteste und da das Handy seine Prioritäten nicht in der Kamera sieht, ist das auch vollkommen in Ordnung. Wie bei vielen anderen Handys auch, gibt es an der Seite einen kleinen Knopf, mit dem man direkt in die Foto-Funktion gelangt. Eine Art Schnellmodus sozusagen. Selbigen Knopf kann man auch zum Fotografieren benutzen, wenn man nicht mit dem Däumchen auf den Touchscreen drücken möchte. Was mir persönlich sehr negativ auffällt, ist die Tatsache, dass man nicht einmal in einen Makromod us (scharfe Nahaufnahmen) wechseln kann. Die Megapixel mögen nicht der Hammer sein, aber das hätte ich zumindest erwartet! Fotoeffekte wie Sepia oder Schwarz-Weiß sind vorhanden; hätten die jedoch auch gefehlt, hätte ich mit dem Kopf geschüttelt.
Die Qualität der Bilder ist OK. Seltsamerweise wirken Außenaufnahmen bzw. Aufnahmen ohne& nbsp;Schrift unscharf. Sobald irgendwo Text vorhanden ist, zeigt sich das Bild in all seiner Schärfe. Vorausgesetzt, es ist hell bzw. die Sonne scheint! Ist es draußen finstere Nacht und hat man den automatischen Blitz an, besticht dieser durch seine In telligenz, in dem er nämlich&n bsp;überhaupt nicht daran denkt,&nb sp;sich kurz mal zeigen zu&nbs p;lassen. Selbst als ich den Blitz eingeschaltet hab, stand mir ein Fragezeichen im Gesicht: Ist die Umgebung nämlich dunkel, besitzen viele Handys heute die Eigenschaft, mit ihrer kleinen Scheinwerferlampe oder wie das Teil heißt, die Umgebung kurz anzuleuchten. Nun das auch auch hier der Fall, aber war das schon der Blitz? Etwas anderes kommt nämlich nicht und die Qualität bei Nacht ist damit&n bsp;unterdurchschnittlich besch......eiden.&n bsp;Das Bild ist krieselig und körnig, die Farben ein G rauen auf 3 Beinen und mi t -13 Dioptrien wirkt mein&nbs p;Bild schärfer, als das, was die Kamera abliefert.
Die Videokamera ist natürlich auch nicht der Hit, für YouTube-Videos wird es abe r alle mal reichen und ich hoffe, dass man nicht mit der Erwartung, das nächste Filmprojekt von Roland Emmerich zu filmen, das Smartphone kauft. Netterweise gibt es bei der Videofunktion sogar Videolicht, falls man beim gemeinsamen Stell-dich-ein unter der Bettdecke die erogenen Zonen des Partners nicht mehr erkennt.
Telefonierchaos
Keine Ahnung woran es liegt, aber nach knapp 6 Tagen gab es die ersten Schwierigkeiten bei ankommen den Anrufen. Ich konnte auf das Display klicken, so oft ich wollte, aber der Anruf wurde nicht entgegen genommen und das Handy klingelte munter weiter. Habe ich statt dessen die Anruf annehmen-Taste gedrückt, war das Klingeln und damit auch das&nb sp;Gespräch weg. Gerade eben glückte mir diese Aktion 4x hintereinander! Passiert das bei Geschäftsterminen oder dergleichen, kann man da ja bald einpacken. Gestern kam gar kein Anruf zu mir durch und das Telefonnetz wurde als komplett tot beschrieben. In 10 Jahren Handynutzung beim gleichen Anbieter ist mir das noch nie passiert. Das BlackBerry muss hier meiner Meinung nach also eine Mitverantwortung tragen, auch wenn ich das Ganze technisch nicht erklären kann.
Auch scheint das BlackBerry jedes Funkloch auf der Welt aufspüren zu können, denn anders kann ich es mir nicht erklären, dass mitten im Gespräch die Leitung plötzlich tot und das Gespräch nach einer weiteren toten Minute plötzlich weg ist. Eine weitere Überraschung, die das SmartPhone bereit hält, ist die Tatsache, dass sich bei eingeschaltetem Vibrationsalarm, die verbliebenen 4 Tasten, u.a. auch die Taste Anruf-annehmen verkeilen und man&nb sp;wie ein Bekloppter auf den& nbsp;Touchscreen drücken muss, um den Anruf entgegenzunehmen oder den Alarm auszuschalten.
Connect the World - oder auch nicht
Ich gehe gerne mal ins Internet und lade mir auch gerne sinnlosen Kram fürs Handy herunter. Das hat in den letzten Jahren auch prima geklappt. Dann kam der BlackBerry-Test. Wenn man nicht möchte, dass Browser & Co verwendet werden sollen, dann kann man ihn auch weglassen. Sonst konnte ich immer ohne WLAN im Internet surfen&n bsp;oder alberne Jamba-Klingeltöne runterladen, hier geht das irg endwie nicht. Da half auch der Reset vom Modem und die Zuweisung eines neuen WLAN-Schlüssels nicht, mal davon abgesehen, dass nur die unsicherere WEP-Verbindung& nbsp;möglich ist. Gut, surfen und runterladen fällt also flach und wirft mich in Sachen Trends um Meilen zurück. Hätte ich nun um die 450-500 Euro für das Smartphone geblecht, wäre ich wohl leicht angesäuert. Selbst wenn mich das Teil mit Vertrag eventuell nur um die 100-150 Euro kosten würde, ist das für mich persönlich ein Faktor, der so nicht hinnehmbar ist. Und sollte aus wunderlichen Gründen doch eine Verbindung möglich sein, dann plädiere ich dafür, dass man die Einstellung auch& nbsp;für Otto-Normal-Handybenutzer leicht verständlich zugänglich und umsetzbar machen sollte.
Gut, dann lade ich mir halt ein paar nette Anwendungen (Apps) herunter, aber Pustekuchen, denn angeblich wird&nb sp;mein Handy noch nicht unter stützt. Hallo? Langsam zieht sich die Schlinge aber enger zu. Mal davon abgesehen, dass man den Download nur mit dem Internet& nbsp;Explorer 5.0 aufwärts starten kann, weil alle anderen Browser NICHT unt erstützt werden. Dadurch, dass ich mittels Wi-Fi keinen Internetzugang bekomme und die manuelle Aufspielung nun auch fehlgeschlagen ist, bleibe ich halt von der Außenwelt abgeschottet.
Nachdem ich dann später den Anbieter meines Vertrauens aufgesucht habe, dieser mich ratlos angesehen und im Nachhinein an die Kundenhotline verwiesen hat, bin ich nun ein wenig schlauer. Ohne Daten- und Internetpaket läuft gar nix, wenn ich möchte, kann ich es für 15 Euro extra im Monat zuschalten. Eine normale Verbindung wie bei meinen alten Handys ist nicht möglich. Weiterhin wurde mir mitgeteilt, dass das BlackBerry sozusagen Daueronline ist, wenn man in den Mobilfunkeinstellungen Datendienste angeschaltet hat. Wer da keine Flatrate besitzt und eventuell obendrein noch eine Abrechnung nach versendetem Volumen besitzt, hat am Ende des Monats die ganz große Überraschung. Ich hatte die Datendienste seit knapp 2 Tagen angeschaltet und dafür schon einen Euro berappen müssen. Zum Glück war der 17-minütige Anruf beim Kundenservice für mich als Vertragskunde kostenlos.
Zielgruppe & Zwischenfazit
Nach all diesen Exkursen ist die Frage der Zielgruppe sicherlich ein interessantes Thema. Ohne Vertrag kann sich die Jugend das Gerät nicht einmal annähernd leisten und ich bezweifle, dass viele Otto-Normal-Benutzer bereit wären, um die 450-500 Euro dafür auszugeben. Selbst mir Vertrag empfinde ich die von mir geschätzten 100 Euro noch viel zu teuer. Kaum ein Student der heutigen Zeit, der seine Miete und Unkosten eben nicht von Mama & Papa gesponsert bekommt, wird hier also zugreifen. Auch dadurch, dass die Kamera ja nun um einiges schlechter ist, als vergleichbare billigere Handys, die momentan auf dem Markt sind, fällt hier auch schon einmal ein wichtiges Kriterium weg. Im Übrigen gibt es auch kein Radio. Die mitgelieferten Kopfhörer beschränken sich also auf den privaten Musikgebrauch und Telefonieren. Auf den ersten Blick scheint das BlackBerry durch s ehr viele Funktionen bestechen  ;zu können. Der zweite und genauere Blick trübt diese Einschätzung allerdings um einiges. Gewünscht hätte ich mir zum einen, dass ich die 8 Symbole bzw. Menüpunkte auf der Startseite mit für mich wichtigeren Menüpunkten austauschen kann, denn den Browser und vor allem Vodafone brauche ich in keinster Weise dort. Das Hauptmenü mit seinen zahlreichen Untermenüs erschlägt ei nen zwar förmlich am Anfang, allerdings gewinnt man schnell den Überblick.
Spiele & Anwendungen
Nachdem die Sache mit den Anwendungen ja kläglich gescheitert ist, möchte ich jedoch noch von den bereits installierten Programmen kurz berichten.
Da wären zum einen Word to Go mit dem man, und jetzt haltet euch fest (!), Worddokumente öffnen kann. Netterweise hat man die Standardedition was im Klartext heißt, dass das Öffnen der Dokumente zwar ganz toll ist, aber wenn man selber ein Schriftstück verfassen möchte, braucht man schon die Premium Edition. Ja, heutzutage gibt es nämlich nix mehr geschenkt. Mit Sheets to Go (wohl eine Art Excel) und Slideshow to Go (Powerpoint) ist es genau das dasselbe.
Auch in den Anwendungen ist der Dateimanager, mit dem man auf sagenhaft umständliche Weise in all seine Dateien kommt. Hier kommt wieder die Wurstfingergeneration ins Spiel, denn es ist schon eine meisterhaft Leistung den 2. Menüpunkt Meine Dateien anzuwählen. Bevor man dann auch noch in dem Unterordnet gelandet ist, denn man sucht, dauert es einfach zu lange.
Kommen wir nun zu den Spielen. Es sind bereits 2 vorinstalliert: Brick Breaker und World Mole (gabs die Namen nicht auch auf Deutsch?). Brick Breaker ist, wie der Name schon sagt, absolut langweilig, da ich diese Brickspiele eh nie leiden konnte. Die Steuerung auf dem Touchscreen ist auch mehr als bescheiden. Spaß hingegen macht das Maulwurfspiel, bei dem man einfach nur Wörter bilden muss, und das bevor die Zeit von knapp 2 Minuten vorbei ist. Mit jedem Wort füllt die die Gießkanne und wenn sie voll ist, wachsen eine oder mehrere Papr ika, die dann mehr Punkte geben. Toll nicht? Das Spiel macht zwar Spaß, kommt allerdings nicht gegen mein geliebtes Bookworm an.
Nur woher bekommt man neue Spiele oder Anwendungen, wenn man die AppWorld von BlackBerry aufgrund der oben genannten Schwierigkeiten nicht laden und starten kann? Da das Teil noch recht neu ist, stößt man hier auf Schwierigkeiten. Mein Anbieter o2 und auch Not-Anlaufstellen wie Jamba bieten das BlackBerry Storm 9500 zwar an, aber gelten die Anforderungen auch für das Storm 2? Das Risiko war mir zu hoch, denn schließlich kann ich nicht mal eben 4,99 für ein Spiel in die Tonne treten, dass dann nicht läuft.
Vorteile im Überblick
Tja, nun wird es bald ein wenig schwierig. Die Optik ist topp, da kann man echt nix sagen. Auch das Display an sich mit der Touchscreenfunktion hat mich am Anfang schon sehr beeindruckt. Aber sind das wirklich Punkte, die bei einem etwa 100 Euro teuren Handy mit Vertrag und 450-500 Euro Handy ohne Vertrag primär im Vordergrund stehen sollten? Bisher war die Optik für mich immer sehr wichtig, aber alle Optik nützt überhaupt nix, wenn die weiteren technischen Aspekte teilweise einfach nur niederschmetternd sind. Wahnsinn sind die vielen verschiedenen Einstellungsmöglich keiten, um das Handy zu p ersonalisieren, auch wenn viele Einstellungsmöglichkeiten einfach zu viel des Guten sind, weil man echt jeden unnützen Kram unterschiedlich voneinander verändern kann. Die Schnellwahl auf dem Startbildschirm ist auch mehr als praktisch. Mit einem Klick auf die entsprechenden Icons kann man die Profile einstellen, in das Uhrzeitmenü wechseln und die Verbindungen kontrollieren.
Auch die Ausstattung ist einfach super. Wechselnde Aufsätze für den Akku, Datenkabel, eine kleine Tasche usw. haben mich mehr als beeindruckt. Die CD mit den Tools habe ich persönlich überhaupt nicht gebraucht. Allerdings scheint sie für Softwareaktualisierungen praktisch zu sein. Nun ja, wenn ich ehrlich sein soll, habe ich mich in all den Jahren noch nie um diverse Updates bemüht.
Ob die Handhabung ein Vorteil ist, muss wohl jeder für sich entscheiden. Anfänglich liegt das BlackBerry zwar gewöhnungsbedürftig in der Hand und nach einer Weile gewöhnt man sich daran, allerdings empfinde ich es immer noch als zu breit.
Nachdem ich es nun aufgrund meiner Tollpatschigkeit dann doch geschafft habe, das Handy aus& nbsp;Versehen gegen die Glastischka nte zu feuern und dieses dann noch einmal genüsslich ge gen das Tischbein geknallt ist kann ich jedoch 2 Dinge sagen: Ich schäme mich und Juchhuuu, kein einziger Kratzer!&nb sp;Ich bin fein aus der S ache raus! Die Verarbeitung scheint also hochwertig zu sein und sind wir mal ehrlich, wäre es doch voll blöd, wenn das Teil schon nach einem Sturz kaputt wäre. Ich bin ja der Meinung, ein Telefon muss so etwas abkönnen. Alle meine Handys sind regelmäßig aus guter Höhe auf Fliesen geknallt und haben das mehr oder weniger unbeschadet überstanden. Diese Geräte sind schließlich irgendwo auch Gebrauchsgegenstände.
Nachteile im Überblick
So, nun wird es lustig, denn eigentlich weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Da wäre zum einen die beschämende Akkuklappe auf der Rückseite des Gerätes, die man mit weichen oder sehr kurzen Fingernägeln kaum bzw. gar nicht öffnen kann. Wer spitze Gegenstände vermeiden möchte, kann nur auf einen netten Menschen warten, der sich erbarmt.
Hat man schon Daten auf der Simkarte und möchte diese übertragen, kann man eine lustige Überraschung erleben. Meine Telefonbucheinträge hatten plötzlich seltsame "/" und 1en  ;und 2en und auch fehlten bei den Einträgen, bei denen ich z.B. Handy- und Festnetznummer gespeichert hatte, mindestens eine der beiden, meisten die Festnetznummer. Optisch machten diese Zeichenzusätze auch nicht sehr viel her, aber eine Überarbeitung von allen Einträgen war mir dann auch zu dumm. Die einzelnen Unterkategorien bei den verschiedenen Einstellungen finde ich persönlich zu kompliziert. Man gelang von einem Menü in das nächste und weiß nach 5 Minuten immer noch nicht, wo man gewisse Einstellungspunkte findet. Das System wirkt mehr als unausgereift und ich bekomme das Gefühl, das man einfach ganz viele Menüpunkte eingebaut hat, damit das Gerät technisch ausgereift wirkt. Ich bin mir zu 100% sicher, dass meine gesamte Familie (bestehend aus Mutter, Onkel und Tanten) an diesem Gerät kläglich scheitern würden. Es ist halt einfach nicht einsteigerfreundlich. Absolut nervig sind die Internetbuttons auf der Startseite, bei denen man aufpassen muss, nicht ständig drauf zukommen. Mit Vodafone Music kann ich zum einen als o2-Benutzer eh wenig anfangen, außerdem glaube ich kaum, dass bei diesem leistungsschwachen Akku das Musikhören lange andauern wird. Was mir auf der BlackBerry Produktseite in Sachen Akkuleistung versprochen wird sind reine Falschaussagen, denn ich kam nicht einmal annähernd an diese Werte. Diese kann man locker durch 2 oder im Extremfall&nbs p;auch durch 4 teilen und man hat den tatsächlichen Wert.
Die Tastaturen sind teilweise nur im Querformat zu ertragen und selbst dort verschreibt man sich des öfteren. Eine normale SMS dauert viel zu&nbs p;lange, damit wäre die Schnell-Tipper-Generation hier vorbei. Die Sure-Type-Tastatur wirkt auf mich&n bsp;unausgereift und produziert kleine Fragezeichen in meinem Kopf. Den absoluten Höhepunkt schießt das BlackBerry&nb sp;mit den Internetfunktionen ab. Um überhaupt dorthin zu gelangen, müsste ich für insgesamt 15 Euro mehr im  ;Monat diverse Internet- und D atenpakete buchen. Ein schnelles Surfen wie bei anderen Handymodellen ist damit nicht mehr möglich. Auch die WLAN-Funktion hat bei mir nich t funktioniert. Irgendetwas mit der IP-Adresse ging nicht. Dafür muss man aufpassen, dass das Handy nicht ständig im Internet ist. Lässt man Datendienste dauerhaft eingeschaltet, kann es ohne Flatrates und dergleichen am Ende des Monats eine nette Überraschung geben. Aber keine Sorge! Peter Zwegat hilft einen aus den Schulden.
Weiterhin kann ich keine Apps und Spiele laden, weil ich ja nicht ins Internet komme bzw. mein Gerät angeblich noch nicht unterstützt wird. Da frag ich mich doch ganz ehrlich, ob ich hier im falschen Film bin. Die Kamera ist auch nicht wirklich der Bringer, obwohl manche&nb sp;Bilder OK sind. OK ja, aber mehr auch nicht, sprich die Freude am Fotografieren und de n Bildern hält sich auch sehr in Grenzen. Selbiges gilt für die Videofunktion.
Fassen wir zusammen: kein Internet (und wenn doch dann für 15 Euro extra), keine Apps, keine neuen Spiele, Kamera solálá, Akku mies und das alles für 100 Euro + Vertrags- und Extrakosten bzw. 450-500 Euro ohne Vertrag. Da komme ich mir doch ein wenig veräppelt vor. Ich bekomme das Gefühl, dass das BlackBerry irgendwie alles können und beinhalten wi ll, um eine breite Masse anzusprechen, allerdings bin ich der Meinung, dass man wenigstens ein paar Dinge gut& nbsp;bis sehr beherrschen und dann lieber auf einige Extras& nbsp;verzichten sollte. Irgendwie scheint das BlackBerry bei keinem Punkt wirklich führen zu können, denn alle Extras sind bestenfalls OK, meistens aber unausgereift und  ;mangelhaft. Das sieht man schon an den 3 verschiedenen Tastaturen, die man geboten bekommt. Warten wir noch 5 Jahren, können wir wohl aus 5 oder 7 verschiedenen wählen.
Mitten im Gespräch sind die Gespräche weg, falls man den Anruf überhaupt entgegen nehmen kann. Mit Vibrationsalarm klemmen die Tasten, selbst ohne reagiert die Touchscreen-Option Anruf annehmen auch nicht immer. Wer da auf ein wichtiges Gespräch wartet bzw. sich gerade in einem befindet, wird diese Fakten wohl nicht gerade witzig finden. Schon gar nicht für diesen Preis. Was mich persönlich noch erheblich stört, ist die Tatsache, dass ich nur einen Alarm einstellen kan n. 5 Alarme waren es bei meinem Sony Ericsson und ja, ich brauche jeden einzelnen! Anders komme ich früh nämlich nicht aus der Koje. Zwar hat man die Option, tägliche Termine im Kalender einzustellen und damit eine unbefriedigende Alternative, aber das hatte mein altes Handy zusätzlich auch. Also keine große Kunst bzw. etwas, wofür man applaudieren müsste.
Fazit
Die Vor- und Nachteile werde ich hier nicht mehr alle extra aufführen, da ich sie ja bereits eben erwähnt habe. Für mich war der Test eine interessante Sache, da ich wohl die nächsten Jahre nicht mehr die Möglichkeit bekomme, ein so teures und vielseitig&n bsp;ausgestattetes Smartphone benutzen zu dürfen.
Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass ich auch in Zukunft nicht an die Alternative BlackBerry denken werde. Die vielen Funktionen, die sich auf den ersten Blick auftun, sind zwar nett, aber allesamt unausgereift. Die Kamera ist mir persönlich einfach zu schlecht, vor allem weil mein geliebter Makromodus fehlt. Weiterhin sehe ich es nicht ein, fü r das Benutzen des Internets&n bsp;erst 2 Pakete monatlich fü r insgesamt 15 Euro zu bu chen. Soviel vertelefoniere oder simse ich nicht mal monatlich, warum soll ich dann für das eventuelle Benutzen des Internets soviel blechen? Wer maximal 1-2x im Monat kurz surfen will, wäre ja schön blöd, extra dafür diese Pakete zu buchen. WLAN wäre wohl die Alternative, aber auch nur, wenn es bei mir funktionieren würde. Tut es aber nicht. Es ist zwar schön und nett, dass man für beinahe jede Einstellung (MMS, SMS, Telefon etc.) wieder neue Einstellungen (Klingelton, Lautstärke, Schriftgröße, Schriftart etc.) unabhängig voneinander einstellen kann, allerdings dauert es wohl Stunden bis man wirklich alle Einstellungen zu seiner Zufriedenheit geändert hat. Und diesen Elan habe ich nicht, zumal das Einstellungsmenü in einem sterilen Weiß gehalten wurde. Meine übernommenen Kontakte bedarfen einer völligen Überarbeitung, da die Darstellung fehlerhaft ist und viele Nummer fehlen.
Am Anfang des Tests habe ich mir von dem BlackBerry viel erwartet. Beinahe nichts hat sich erfüllt, sondern eher ins Gegenteil umgeschlagen. Wer auf Smartphones und PDAs steht, für den ist das BlackBerry sicher eine gewisse Alternative. Wer jedoch mehr Anforderungen, die vor allem ausgereift und kostengünstiger sind, an das Gerät stellt, wird hier wohl enttäuscht. Allein die Tatsache, dass der Touchscreen sehr oft klemm t ist vor allem bei Telefonaten unschön und die häufigen Gesprächsabbrüche einfach nur nervig. Was ich als bettelarmer Student von einem Handy erwarte? Schnell und einfach SMS schreiben (Mega-Mööööp!), eine gute Kamera (akzeptabel aber nicht gut), mal eben schnell ins Internet (Frechheit des Jahres) und vor allem: Ich muss das Gerät zwischen Kopf und Schulter klemmen können, ohne dass ich plötzlich das Gespräch beende, weil ich auf die Taste gekommen bin! Alle meine Anforderungen werden von diesem Gerät nicht gedeckt und für den Preis ist es meiner Meinung nach bald eine Frechheit, was man bekommt: Nämlich viel, aber davon nur die Hälfte.
Im Endeffekt muss jeder für sich entscheiden, welche Funktionen ihm bei einem Gerät dieser Art wichtig sind. In Sachen Optik mag das Gerät bestechen, in Sachen Funktion nicht. Auch die mitgelieferte CD lahmt meinen Rechner bei jedem Start, obwohl das Programm beim Systemstart nicht mitgeladen wird. Fraglich ist für mich die Tatsache, wie lange der Akku und da s Touchdisplay wohl halten wer den. Denn wenn schon nach knapp 2 Tagen der Ak ku bei wenig Benutzen den  ;Geist aufgibt und das Display nach ein paar Tagen&nb sp;beim Anrufen Mucken macht u nd klemmt, was soll dann erst nach einem halben Jahr bzw. in 2 Jahren mit dem Gerät sein?
Tja es tut mir ja Leid, dass ich die Statistik mit meinem Bericht so nach unten drücke, aber mit meinen Erfahrungen kann ich echt keinerlei Jubelsprünge machen. Ich hätte nicht gedacht, dass ein so teures Gerät dieser Art im Endeffekt unbrauchbarer ist, als mein billiges Handy, was ich momentan besitze. Vielleicht habe ich mich ja mit diesem Bericht ins Abseits geschossen, weil ich keine Lobeshymnen präsentieren kann und werde nie wieder für Produkttests dieser Art auserwählt, aber das hier geht echt nicht. Tut mir echt Leid.
Nachtrag
Ich habe eine SMS bekommen, das Display hat sich wieder einmal verklemmt. Nix geht mehr. An die SMS kam ich nicht ran und nun starre ich auf einen schwarzen Bildschirm und nix geht mehr. Bei keiner Taste reagiert das Gerät, gerade eben hat es sich mal plötzlich bequemt, einfach mal neuzustarten. Ohne mein Zutun. Qualität? Achja PS: Die Nachricht ist weg und die Daten und Uhrzeiten der eingetroffenen SMS' stimmen nicht mehr überein. Besser, ich verkneife mir einen Kommentar.
Hier noch einmal die Übersicht mit den technischen Produktdetails:
http://de.blackberry.com/devices/blackberrystorm/
...
Summertime_1981, 23.08.2010
Dein Bericht ist mehr als nur informativ! Für mich wäre das BlackBerry nicht, da es mir persönlich zu globig und zu kompliziert ist..bleibe lieber bei Samsung Von mir ein BW für den tollen Bericht!
juriS91, 23.08.2010
Toller Bericht! Freue mich über Gegenlesung
Lakisha_1, 23.08.2010
toller bericht. leider kein bh mehr. lg
BlackBerry Storm 2 "Only the Best?" ein Smartphone
ein Testbericht von Django0062010-08-12 18:42:55vom 12.08.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Bedienung, Handling, Verarbeitung, Größe, Funktionalität, uvm....Nachteile/Kritik: die Software im Download, hindert sich selbst beim installieren.
Hallo liebe Leser/innen, heute wird mein Vorwort doch etwas länger, denn ich bin Produkttester für xxxx, bzw. deren Sponsoren. Nun auch ich habe mich beworben und wurde ausgewählt. Nun aber genug des Vorwortes und ein Dank an die Sponsoren, die 10 BlackBerry Storm 2 - 9520 xxxx zur Verfügung gestellt haben um sie von xxxx Usern auf Herz und Nieren zu prüfen. Vorab aber nur eines, normal schreibe ich Technik Berichte, wo ich Produkte über ein Jahr getestet habe. Diesmal reicht die Zeit nicht so ganz, aber ich werde es
dennoch soweit es die knappe Zeit zulässt auf Herz und Nieren prüfen. Es wird auch Updates geben, sofern ich es dann um einiges länger habe. So habt ihr die Möglichkeit zu sehen, was sich in der Zeit nach diesem Bericht noch so getan hat und ob sich meine Meinung geändert hat.
Was bedeutet eigentlich BlackBerry??
Das habe ich bei Wikipedia gefunden, die ich auch als Quelle nenne, dort gibt es einiges Wissenswertes was man hätte einfügen können, doch es würde den Rahmen sprengen und so setze ich nur diese Kurz Info ein. Alles andere, bis auf die technischen Daten sind dann reine Erfahrungswerte von mir.
Quelle Wikipedia:
BlackBerry (übersetzt: Brombeere) ist ein tragbares Gerät zum Lesen und Schreiben von E-Mails. Die von dem kanadischen Unternehmen Research In Motion (RIM) entwickelte Lösung für drahtlose Kommunikation und Verwaltung persönlicher Daten (Personal Information Manager) umfasst eine Client-Server-Architektur, ein proprietäres Protokoll zwischen Clients und Servern und eine Serie von Endgeräten (Smartphones) von RIM. Die Netzverbindung wird über eine GPRS/EDGE-, UMTS- HSDPA oder WLAN-Anbindung hergestellt.
Wie ihr seht ist dies schon äußerst kompliziert verfasst, aber zumindest sind hier schon ein paar Fachbegriffe wie (RIM) erklärt.
Die Technischen Daten:
Wie immer sind diese Daten nicht von mir, sondern werden nur als reine Information zur Verfügung gestellt. Da ich es immer so Handhabe, um beide Seiten der Leser/innen zufrieden zu stellen, die die es nicht Interessiert, IHR könnt scrollen, für die anderen ist es eben eine zusätzliche Information. Ich werde aber teilweise in diesem Datenblatt noch einige zusätzliche Infos, in Form meiner Erfahrungswerte einbringen. Also….. verpasst mal lieber nichts.
3.2 Megapixel-Kamera, sie ist nicht schlecht, hat auch einen zweifachen digitalen Zoom und man kann mit ihr auch ein paar gute Bilder schießen, doch sie ersetzt keine hochwertige Kamera. Der Vorteil liegt aber dennoch in dem Bildstabilisator, denn ich weiß nicht welches Handy diese Funktion bietet. Alle Bilder werden sofern mal eine Micro SD Karte eingesetzt hat, auch auf dieser gespeichert- Dazu kommt noch eine weitere sehr nützliche Funktion, man kann die Bilder auch sofort entweder per MMS oder E-Mail versenden. Man muss aber bei der Kamera aufpassen, denn dadurch dass es keinen Schutz für das Objektiv gibt, kann es sein, das es durch die Finger ein wenig verschmiert ist. Also, bevor man seine Bilder macht, sollte man die Linse putzen um so unscharfe Bilder zu vermeiden. Die Kamera besitzt auch einen Autofocus, der macht die Bilder automatisch scharf. Durch den Hochauflösenden Monitor sieht man sehr gut was man Fotografieren will, selbst Schriften oder Dokumente könnte man so ablichten in einer ansprechenden Qualität.
Videokamera-Funktionen, Videos können aufgenommen und natürlich auch abgespielt werden. Dank des großen und Hochauflösenden Displays kann man sich diese Videos auch gut ansehen und man erkennt auch alle Details und Farben.
Unterstützt BlackBerry App World™, das ist ein Programm was man bei BlackBerry direkt auf das Smartphone laden kann, um sein Smartphone noch besser verwalten zu können.
256 MB Flash-Speicher (BlackBerry Storm 9500: 128 MB Flash-Speicher)
Integrierte Multimedia-Karte mit 2 GB Speicher
Wi-Fi®-fähig (nur BlackBerry Storm 9520 Smartphone), man kann es auch einfacher ausdrücken, dieses Smartphone besitzt W-Lan, damit kann man auch die Hot-Spots erkennen und sich in diese einwählen um ins Internet zu können
Bluetooth®-fähig
Multimedia-Player
Drahtl ose E-Mail
Datenzugriff im Unternehmen, hier kann man sozusagen auch die Zugangsdaten der Firma eingeben, um ins Firmeneigene Intranet zu können, siehe auch Zusatz Infos bei Wi-Fi
Terminplaner, der ist absolut einfach und leicht zu bedienen. Man geht auf Kalender, tippt den an und ist sofort beim Aktuellen Datum. Nun kann man hier auch auf Tages- oder Monatsansicht gehen. Dort klickt man dann den tag oder eben das Datum an was man möchte. Sofern man dies hat, öffnet sich ein Fenster und die Tastatur. Nun kann man seinen Termin eingeben, von wann bis wann, ob man eine Erinnerung möchte oder nicht. Sollte man eine Erinnerung wünschen, kann man von 5 Min. bis hin zu 1 Woche gehen. Platz zum Eingeben der wichtigsten Informationen hat man genug.
Browser
Telefon
SMS/MMS
Das Display
Hochauflösendes Farbdisplay mit 480 x 360 Pixeln
3,25 Zoll (diagonal)
Transmissiver TFT/LC-Display
und mehr als 65.000 Farben
Dynamische Beleuchtungssteuerung der Hardware
Die Kamera
3.2 Megapixel-Kamera
Blitz
Autofokus
2-fach digitaler Zoom
Bildstabilisierung
Akku und Lebensdauer:
Standby-Zeit: 15 Tage (356 Stunden)
Sprechdauer: 6 Stunden
Akku:Herausnehmbare/wiederaufladbare kryptografische Lithium-Zelle mit 1400 mAh
GPS and BlackBerry Maps
Beinhaltet BlackBerry® Maps, kann man sich direkt von der BlackBerry Seite runterladen und beinhaltet fast das gleiche wie Google Maps oder andere gleichwertige Seiten, die Routen und andere Dinge anbieten. Leider weiß ich nicht ob dieser Service etwas kostet, aber man sollte davon ausgehen und sich vorab besser informieren.
BlackBerry Storm2 9520: Integriertes GPS mit Assisted-GPS-Funktionen
BlackBerry Storm 9500: Stand-alone und Assisted-GPS
Größe und Gewicht
Höhe:112,5, Breite: 62,2, Tiefe: 13,95 mm und Gewicht: 160 g
Was ist 802.11i?
Die Bezeichnung 802.11i steht für einen W-Lan Standart. Dies ist ein sehr fortschrittlicher Standart, der unter anderem die Weiterentwicklungen der WEP Verschlüsselung enthält bzw. beherrscht. Nämlich TKIP und CCMP.
Die WEP Verschlüsselung ist sicher jedem aus dem heimischen PC Netzwerk bekannt. Damit wird in den meisten Fällen immer noch die W-Lan Verbindung zwischen Internetrouter und dem PC verschlüsselt. Da diese Verschlüsselung längst geknackt und dadurch nicht mehr sicher ist wurde sie im PC Bereich durch die wesentlich sicherere WPA Verschlüsselung abgelöst. Diese wiederum wurde aus den beiden oben genannten Verschlüsselungsmethoden herausgelöst, bevor diese fertig gestellt waren, da man das löchrige WEP so schnell wie möglich mit einem sichereren Protokoll ersetzen wollte. Die fertig gestellte Version der beiden Protokolle finden wir jetzt in der WPA2 Verschlüsselung am PC wieder.
Wozu diese lange Erklärung?
Die BlackBerry Telefone sind, wie weiter oben in meinem Bericht auch erwähnt, entwickelt als Management Lösung und Bindeglied zum PC. Tatsächlich werden die Geräte in vielen großen Firmen an Abteilungsleiter u.a. als Diensthandys ausgegeben. Das BlackBerry kann sich mit dem E-Mail Postfach des Firmen PC synchronisieren, so dass der Nutzer seine E-Mails nicht nur auf dem PC sondern auch auf seinem Blackberry lesen kann. Also befinden sich dort unter Umständen auch betriebsinterne Daten und Kontakte, sowie ähnlich brisante Daten, die nicht unbedingt für fremde Augen gedacht sind. Deshalb wiederum ist die Sicherheit natürlich ein wichtiges Argument für BlackBerry Nutzer. Und diese ist durch den absolut fortschrittlichen 8o2.11i W-Lan Standart absolut gegeben. Der Nutzer kann sich durchaus sicher fühlen dass seine über eine W-Lan Verbindung übertragenen Daten, nach heutigem Stand der Technik, sicher geschützt sind, wenn diese Verschlüsselung natürlich auch verwendet wird.
Dateneingabe und Navigation
Navigation: Navigation mit SurePress™-Touchscreen zur Auswahl durch den Benutzer. Das sagt BlackBerry selbst dazu (Quelle: BlackBerry.com) Erleben Sie eine neue Ära von Touchscreen-Smartphones – mit der SurePress™ Technologie. SurePress ist ein neuer, berührungsempfindlicher Touchscreen (verfügbar auf dem BlackBerry® Storm™), der eine schnelle Navigation, präzise Eingabe und mehr ermöglicht.
Um es mal in meinen Worten zu fassen und was ich eben auch an Erfahrungswerten gesammelt habe, es ist Irre was man mit den Finger so machen kann. Sofern man den Finger, oder eben den Daumen auf dem Display hat, ist das echt wie eine Mouse. Man kann nach oben oder unten, oder zu den Seiten scrollen indem man einfach diese gewünschte Richtung mit dem Finger macht. Sofort reagiert das BlackBerry und man kommt so da hin wo man möchte. Nun könnte man meinen es ist gerade bei sehr knappen Seiten schwer sich dann zurechtzufinden, doch das ist nicht Richtig, es hat mich mehr wie Irritiert, denn präziser kann man selbst nicht mit einer Mouse arbeiten.
Jede Gewünschte Richtung, Zeilen aufrufen, anklicken, Kopieren, Markieren, alles ist möglich, dabei ist es egal ob man Dicke oder eben dünne Finger hat. Die Präzision erinnert an einer sehr hochwertigen Mouse mit einer Menge DPI. Dies alles macht man mit dem Finger, man braucht dazu keinen Stift. Man erkennt durch die blauen Felder gerade bei der Tastatur wo man sich gerade befindet, so kann man einfach nichts falsch machen, denn es ist beleuchtet, genau das was man haben will und schon weiß man "Perfekt" Man sucht wie mit der Mouse, man markiert, oder klickt eben dann den Bereicht der gewünscht ist an und schwups ist man dort wo man hin möchte, oder nimmt in diesem Feld eben Einstellungen vor…. Und das alles mit dem Finger.
Hier hatte ich eigentlich den größten Makel vermutet, denn ich hatte ein LG mit Touchscreen Monitor, doch das hat mir gar nicht zugesagt, und ich werde dieses LG verkaufen, denn ich komme damit nicht zurecht. Bei dem BlackBerry ist das einfach nur Irre, es hat meine Miesen Erwartungen die ich hatte "NEUTRALISIERT" und ich bin begeistert. Ich bin mir sicher, egal wer sich mit diesem BlackBerry beschäftigt, wird begeistert sein, was man mit dem Finger so alles bewegen kann. Da kommt ab und an keine Mouse mit. Die Werbung die man sieht, wie schnell man blättern kann, ob nach oben oder eben zu den Seiten, ist nicht übertrieben.
Tastatur: Bildschirmtastatur – SureType im Hochformat, QWERTZ, Handytastaturmodus, QWERTZ im Querformat, QWERTZ im Hochformat. Hier kann man es nur kurz und knapp sagen, es ist Top, man dreht das Blackberry und aus dem Hochformat wird dann ein Querformat und man hat seine gewohnte Qwertz-Tastatur. Sehr präzise, sehr genau, da der Finger über dem Buchstaben ist und sofern der Kontakt vorhanden ist leuchtet er blau auf, so kann man keine falschen Buchstaben drücken, man muss nur aufpassen das der Buchstabe den man haben will "blau" leuchtet.
Spezielle Tasten: Senden, Beenden, Menü, Esc-Taste, VAD (benutzerdefinierbar), spezielle 2-stufige Kamerataste, 2 x Lautstärke/Zoom, Ein-/Aus-/Sperrtaste, Stumm (Wiedergabe/Pause)
Spracheingabe/-ausgabe
Lautspre cher und Mikrofon integriert
Integrierter Lautsprecher für Freisprechkommunikation
Freisprech-Headset-kompati bel, hier muss ich das beigefügte Headset einfach mal lobenswert erwähnen, denn es ist richtig gut, kein Rauschen, klare Stimme, beim Hören und Sprechen. Man kann auch über die Freisprecheinrichtung sehr gut kommunizieren, der Empfang und die Verbindung ist auch sehr gut. Hier gibt es nicht zu bemängeln.
Bluetooth-Headset-kompatibel, ich habe ein Bluetooth-Headset und es war kein Problem es zu installieren, das BlackBerry hat es erkannt und man konnte es in gewohnter Qualität verwenden.
Media Player
Unterstützte Videoformate: MPEG4 H.263, MPEG4 Part 2 Simple Profile, H.264, WMV
Unterstützte Audioformate: MP3, AAC, AAC+, eAAC+, WMA, WMA ProPlusPicture Format
3,5 mm-Stereo-Headset kompatibel
Klingeltöne und Benachrichtigungen
Signalton, Vibrationsalarm, Bildschirm- oder LED-Anzeige
Benutzerdefinierbare Benachrichtigungsoptionen
32 polyphone Klingeltöne – MIDI, MP3
Bluetooth
Bluetooth v2.1+EDR
Mono-/Stereo-Headset, Freisprechfunktion, Adressbuch
Zugriffsprofil- (PBAP) und Serial Port Profile-Unterstützung
Bluetooth-Stereoaudio (A2DP/AVCRP), DUN
Sicherheit
Kennwortschutz
Bildschirmsperre
D rahtlose Netzwerke
Quadband: 850/900/1800/1900 MHz GSM®/GPRS/EDGE-Netzwerke
Singleband: 2100 MHz UMTS/HSPA-Netzwerke
Dualband: 800/1900/ MHz CDMA/Ev-DO Rev A-Netzwerke Zu den Netzwerken möchte ich einfach betonen, je nach Gebiet kann es sich ändern, denn allein das HSPA ist nicht überall verfügbar. Das BlackBerry zeigt aber im Display an welches Netz gerade vorhanden ist.
Preis:
Es kostet ohne Vertrag je nach Anbieter zwischen 455 € bis über 549 €
Wie habe ich das BlackBerry getestet:
Da ich Nachtschicht habe, konnte ich täglich über 16 Stunden mit dem BlackBerry aktiv arbeiten, daher mal nur ein paar Grundinformationen. Dauergespräch bis das Akku leer war, über 8 Stunden. Telefonieren, und mit dem BlackBerry alle Funktionen austesten, bis der Akku aller war, über 24 Stunden, da waren aber 6 Stunden zwischen, wo das BlackBerry zwar an war, aber nicht benutzt wurde, da ich auch mal schlafen musste. Internet, Seiten aufrufen, Daten abfragen usw. insgesamt knapp 30 Stunden. Internet, Telefonieren, Spiele spielen, Daten eingeben, Einstellungen vornehmen, Videos aufnehmen, Fotos schießen, auch im Dunkeln. Sprachwahl, Headsets ausprobieren, täglich mindestens 8 Stunden in der Nachtschicht, selbst ein Kollege hat damit gespielt und gesurft, denn ich muss ja auch mal arbeiten *lach* 6 Tage hatte ich Zeit, in den 6 Tagen sprich 144 Stunden habe ich abzüglich 30 Stunden Schlaf also 114 Std. das BlackBerry in fast jeder freien Minute gequält, oder eben mein Kollege, das ist auch so ein Spielkind. Insgesamt würde ich sagen sind so fast 90 Stunden Dauertest zusammengekommen. An, war das Handy Nonstopp, auch beim Nachladen des Akkus, wurde das Handy sofort wieder eingeschaltet und auch während des Ladens voll benutzt. Insgesamt habe ich das BlackBerry in den 6 Tagen dreimal am Ladegerät gehabt. Jede Funktion, außer die wo ich Lizenzen akzeptieren musste wurde getestet und ausprobiert und das nicht einmalig. Normal sagt man, in dieser Zeit kann man nichts testen, aber dem muss ich wirklich widersprechen, denn so Intensiv, von beginn an, hab ich noch kein Gerät getestet.
Zum Aussehen:
Nun wer sich jetzt o ein kleines zierliches Handy vorstellt, der liegt beim BlackBerry total falsch denn es ist schon ein wenig größer und dadurch auch übersichtlicher von Display her. Mit einer Höhe von 112,5 mm ist es nicht viel größer als ein Nokia N 70, aber die Breite von 62,2 mm ist nicht ohne, denkt man, doch es passt dank seiner Tiefe von nur 13,95 mm einfach perfekt zum gesamt Bild des BlackBerrys. Das Gewicht von gerade mal nur 160 g ist schon verwunderlich, denn es ist ja aus Metall und da ist das Gewicht sehr gering. Insgesamt muss ich gestehen, habe ich es mir wuchtiger und größer, ja wenn nicht sogar viel klobiger Vorgestellt, doch dem ist nicht so. Es ist ein sehr schickes und edles "Handy" na ja, es ist ja eigentlich eher ein so genanntes "Smartphone" mit einigen Funktionen, die eben ein Handy nicht hat, oder zumindest einige Handys nicht haben.
Das BlackBerry ist fast komplett schwarz nur die Seiten sind in "Rauchchrom" anders kann man dieses edle Umrandung oder Einfassung nicht beschreiben. Auf der Vorderseite, ist das große Display, im oberen Bereich ist der Lautsprecher dezent eingelassen, und au der Kopfseite, der Ein- und Ausschalter. Unter dem Display sind die Hauptmenütasten, wie Anrufen, Auflegen, Menü und zurückblättern. Im unteren Bereich ist dann das Mikrofon wo man rein spricht. Auf der rechten Seite von vorne gesehen, sind Tasten angebracht, auf der linken Seite auch, die Funktionen kurz, Laut und Leise, Kamera und eben den Sprachwahlmodus auf der linken Seite. Auf der linken Seite ist auch der Anschluss um das Daten- oder Ladekabel anzuschließen.
Auf der Rückseite ist die Kameralinse, der Blitz und die Abdeckklappe. Hinter der Abdeckplatte befindet sich das Akku, das Fach für die SIM-Karte und für die Micro-SD-Karte.
Erstinstallation:
Sofern man das Blackberry aufgeladen, die SIM Karte eingelegt hat, führt das BlackBerry einen durch seine Funktionen, man muss also nicht unbedingt die Software nutzen, die man auf der mitgelieferten CD findet. Dennoch mal kurz etwas zu der CD und der Software. Nachdem man die CD in den PC gelegt hat, lädt sich das Programm runter und installiert sich. Man findet dort dann das Benutzerhandbuch, wo das BlackBerry viel besser erklärt ist, als auf die kurzen und knappen Anleitungen die man geliefert bekommen hat. Kurz gesagt, hier kann man sein BlackBerry besser kennen lernen, es konfigurieren und es über den PC verwalten, wie z.B. Kontakte usw. Sofern man eine Sprache gewählt hat, z.B. Deutsch, werden alle anderen Sprachen automatisch gelöscht, dies spart Speicherplatz. Leider kann man dies nicht verhindern, aber ich denke wenn man so Speicher spart ist es eine nützliche Sache.
Einschalten des Blackberrys:
Oben links schaltet man das Blackberry ein und aus, aber auch die Tastatursperre wird darüber gelöst. Sofern man es einschaltet beginnt erst mal ein Hochfahren, wie beim PC, es dauert eine weile, denke mal gefühlte 30 Sekunden. Danach muss man die PIN eingeben und dann kann man sich übers BlackBerry selbst durch das Menü führen lassen, doch vorab muss man die AGBs der Software von BlackBerry akzeptieren.
Zu den Ersteinstellungen:
Da ich ja nur Nokia und ein paar andere Handymarken kenne, zum Teil auch deren Funktionsweise, war es für mich am Anfang doch schon recht schwer mich damit anzufreunden (dazu später mehr) Die Uhrzeit, kann man einstellen wenn man entweder über das Menü geht, oder eben einfach auf die Uhr die im Display zu sehen ist Tippt. Doch hier tauchte schon das erste Problem auf, ich stellte die Zeit auf Deutschland, auf Automatik bei Zeit Änderungen usw. doch ich konnte das Datum nicht ändern *grübel* nach einer ganzen Weile hab ich mir dann die zusätzlichen Einstellungen mal ein wenig besser angesehen, und so kam ich dann auch auf die Lösung und dich konnte Datum und Uhrzeit perfekt einstellen.
Das Menü:
Insgesamt gibt es 22 Menüpunkte, die ich aber hier nun nicht alle ausführlich beschreiben werde, denn das würde den Bericht mehr wie nur sprengen.
Punkt 1: SMS und MMS, sofern man diese Menüpunkt auf dem Display drück, kann man entweder nur eine SMS oder MMS verfassen, oder aber man klickt noch zusätzlich erneut auf den Menüpunkt und kann dann alles Mögliche verfassen, also auch E-Mails. Die Funktion ist sehr leicht, man sucht sich z.B. SMS aus und dann öffnet sich das Fenster mit den Eingabefeldern. Man verfasst die SMS dann einfach über die Tastatur, da hat man dann drei Möglichkeiten. Normale Handytastatur, Über Einzelbuchstaben oder eben über die Qwertz Tastatur, wie man sie auch von den Normalen PC Tastaturen her kennt. "Qwertz" bedeutet einfach nur die ersten 6 Buchstaben auf der Tastatur, wie sie jeder kennt. (Guckt einfach mal auf eure normale Tastatur und lest die ersten 6 Buchstaben zusammengefasst.
Punkt 2: Kontakte, hier findet man alle Kontakte die man eingegeben hat, oder eben wie ich es gemacht habe, sie von der SIM Karte in Kontakte kopiert. Auch kann man neue Kontakte eingeben, hier kann man nicht nur die Telefonnummern eingeben, sondern auch alles andere wie Adresse, E-Mail usw.
Punkt 3: Nachrichten, hier laufen alle Nachrichten auf.
Punkt 4: Kalender, den hab ich in den Technischen Daten schon ausführlich beschrieben.
Punkt 5: der Browser, ist klar dass es ein netzabhängiger ist. Hier sollte man aber aufpassen ist es kostenpflichtig, hat man eine Flat oder geht man über einen Hot-Spot. Einfach den Browser anklicken und schon sucht der ein Netzt, oder nutzt das eben installierte, wie bei mir mein BASE Netz. Ich habe meine Base Flat und bin so über diesen Browser ins I-Net und habe schon sehr ausgiebig in meiner Nachtschicht so einige Seiten aufgerufen. Durch das drehen des BlackBerrys hat man den Vorteil das man mehr auf dem Display erkennen kann, aber zum reinen Surfen ist das Display auf Dauer gesehen zu klein. E-Mails kann man sehr gut abrufen, man erkennt sie und kann sie auch relativ gut lesen, dank einer Lupe. So kann man die Texte ein wenig vergrößern. Datenanhänge hab ich nicht versendet, aber ich denke mir das dass Laden dieser Daten sofern sie kompatibel mit der BlackBerry Software sind kein Problem machen dürften. Leider hatte ich doch nicht soviel Zeit um alles was dieses BlackBerry kann extrem zu testen. Aber keine Bange, es werden wie gesagt noch einige Updates kommen in denen ich dann noch so einige andere Funktionen mehr wie ausgiebig teste.
Punkt 6: es ist die Vodafone Musik Funktion, hier muss man sich auch ins Netzt einwählen um dann den Service von Vodafone zu nutzen. Vodafone hat das BlackBerry mit zur Verfügung gestellt, denn sonst würde im unteren Bereich des BlackBerrys nicht Vodafone stehen.
Punkt 7: Telefon, hier kann man über einen großen Ziffernblock die Telefon Nummer eingeben, oder den oberen rechten Bereich anklicken, dann kommt man zu den Kontakten. Das Zahlenfeld ist sehr groß, so können auch Menschen mit großen Fingern die entsprechende Nummer eingeben. Finde ich sehr gut, denn ab und an hat man so kleine Zahlenfelder (bei Handys) wo das eingeben der Nummer zur Tortur wird.
Punkt 8: Medien, hier hat man mal eben noch 7 Unterfunktionen, wie Musik, Videos, Bilder, Klingeltöne, Sprachnotizen, Videokamera und das aufzeichnen von Notizen. Um es nur kurz zu beschreiben, es ist klar dass man bei Musik seine Musik hören kann, die man zuvor dort abgespeichert hat. Das gleiche gilt auch für Bilder und Videos. Bei den Klingeltönen kann man entweder seine eigenen Klingeltöne aufrufen oder alle Klingeltöne die auf dem BlackBerry vorhanden sind. Bei den Sprachnotizen, kann man seine vorab aufgenommenen Notizen abhören oder eben verwalten. Was hier auch ganz klar ein Vorteil ist, man kann diese Notizen sofern man hat auch der Sekretärin zur weiteren Bearbeitung hinterlegen. Die Sprachqualität ist sehr gut. Mit der Videokamera kann man natürlich Videos aufnehmen. Die Qualität kann sich sehen lassen, auch wenn es nur mit einer 3,2 Megapixel Kamera aufgenommen wurde.
Punkt 9: das ist die Uhr, hier kann man die Uhr als Hintergrundbild aufrufen und eben auch alle weitern Einstellungen vornehmen. Einfach auf die Uhr tippen, dann erscheint ein Menüfenster, dort geht man auf Uhr einstellen und dann muss man aufpassen. Zuerst kommt die Zeitzone, dort sollte man Amsterdam/Berlin eingeben. Nun kann man die automatische Zeitaktualisierung aktivieren, oder deaktivieren, aber allein schon wegen der Sommerzeit sollte man auf automatisch gehen. Datum Uhrzeit, hier sollte man bei der (Datum/Uhrzeitquelle) "Nein" eingeben, denn nur so kann man auch das Datum und die Uhr einstellen. Mir ist das passiert, ich hatte "ja" eingegeben und so erschienen erst gar nicht die Punkte Datum und Uhrzeit. Zeitformat habe ich auf 24 Stunden eingestellt. Wenn man dann alles eingestellt hat, einfach auf zurückgehen und dann erscheint erneut ein Menüfenster mit Speichern, Verwerfen oder abbrechen, man sollte natürlich seine Eingabe abspeichern. Unter der Uhr im Display ist noch eine kleine Uhr, dort stellt man den Alarm oder eben die Weckzeit ein. Diese kann man Wochentagsbezogen oder Tag bezogen einstellen und aktivieren.
Punkt 10: Hier ist die Kamera, sofern man das Symbol drück wird die Kamera aktiviert nun kann man Fotos machen. Die Bilder die man macht haben dank der 3,2 Megapixel eine recht gute Qualität, aber sie sind nicht zu vergleichen mit einer richtigen Kamera.
Punkt 11: Hilfe, das ist eine Funktion die mehr wie nur nützlich ist, hier kann man so gut wie alles aufrufen, was dort abgespeichert ist, die wichtigsten Fragen die bei der Einstellung aufkommen können. Das Navigieren ist sehr leicht und sofern man etwas gefunden hat, drückt man auf das Display und schon kommen die Antworten. Die sind so klar definiert das man meist mit dieser Hilfeleistung auch das Problem in den Griff bekommt.
Punkt 12: Suchen, hier gibt man einen Oberbegriff ein oder scrollt in der Liste was man eben sucht. Funktioniert auch einwandfrei und man findet so auch relativ schnell das was man gesucht hat.
Punkt 13: Instand Messing, dort ist der BlackBerry Messenger untergebracht, sollte man den Aktivieren, muss man erst den Lizenzvertrag akzeptieren, diese Funktion habe ich nicht aktiviert. Daher kann ich auch recht wenig dazu sagen.
Punkt 14: Anwendungen, dort sind dann noch 10 weitere Unterpunkte, wie Notizen, Aufgaben, Rechner, World to go, Sreet to go, Slideshow to go, Dateien, Sprachwahl, Kennwortverwaltung und gespeicherte Nachrichten. Bei den Unterpunkten World to go, Sreet to go, Slideshow to go muss man auch erst einen Lizenzvertrag akzeptieren, erst dann kann man diese Funktionen aktivieren. Dies habe ich nicht gemacht, denn sie interessieren mich nicht. Der Taschenrechner ist richtig gut und beinhaltet die wichtigsten Funktionen eines guten Taschenrechners. Endlich mal ein Top Rechner, denn mit dem kann man etwas anfangen. Notizen und Dateien, hier speichert man seine eigenen Notizen oder eben seine eigenen Dateien, um sie zu verwalten oder eben nach bedarf abzurufen.
Bei der Sprachwahl kann man dann eben per Sprache seine Sprachbefehle eingeben. Aber man kennt es ja, nicht alles versteht diese Funktion, daher benutze ich sie auch so gut wie nie, es sei denn ich weiß das der Sprachbefehl verstanden wird. Hier könnte man noch einiges verbessern, denn warum habe ich eine Funktion die nur zu 50% funktioniert. Bei der Kennwortverwaltung kann man sein Kennwort beliebig abändern und eben auch abspeichern. Sofern man Nachrichten abspeichern möchte landen sie in den Ordner "gespeicherte Nachrichten"
Punkt 15: Spiele, es gibt zwei Spiele "Brick Breaker" und "Word Mole" im ersten Spiel muss man mit einem Schläger und einer Kugel eine Mauer zerstören, oder eben abtragen. Im Zweiten Spiel muss man Wörter Bilden aus einer Auswahl aus Buchstaben. Beide Spiele sind etwas für kurze Pausen, aber nichts für richtige Zocker. Die Grafik ist sogar ansprechend.
Punkt 16: Herunterladen, hier kann man eben Daten abspeichern die man als Download abgespeichert hat.
Punkt 17: Einrichtung, hier richtet man in drei Unterpunkten sein Wi-Fi oder sein Bluetooth ein. Dort ist aber auch der Einrichtungsassistent, der einen Hilft bei den Einrichtungen. Er erklärt z.B. wie man Horizontal oder Vertikal scrollt, aber auch wie man die Tastatur ein- oder ausblendet usw. eine sehr hilfreiche Funktion da alles sehr gut erklärt ist
Punkt 18: Profile, man kennt diese Funktion auch von Handys, dort kann man eben seine Profile erstellen und auch abrufen, wie z.B. im Modus "Draußen oder lautlos"
Punkt 19: Verbindung verwalten, hier kann man wie bei einem PC seine Verbindungen sehen, sie aktivieren oder deaktivieren und eben auch einrichten, alles in allem sehr gut und einfach in der Handhabung.
Punkt 20: Einstellungen, hier kann man seine Einstellungen abrufen und sie abändern.
Punkt 21: Sperren, drück man diese Funktion ist der Bildschirm gesperrt, den kann man dann nur entsperren indem man kurz den Ein- und Ausschalter drückt, wird dann aber auch im Display angezeigt das der Bildschirm gesperrt ist.
Punkt 22: Gerät ausschalten, erklärt sich ja von selbst, drücken und das BlackBerry schaltet sich aus.
Das Handling:
Am Anfang wenn man das BlackBerry eingeschaltet hat und eben noch nie ein BlackBerry besessen hat, ist es richtig schwer, denn die mitgelieferte Bedienungsanleitung ist nicht gerade hilfreich, dazu später noch einiges mehr. Sofern man sich aber ein wenig an die Menüführung gewöhnt hat und eben etwas geduldig ist, kommt man sehr gut zurecht. Hilfreich ist auf jeden Fall die anfängliche Einführung des BlackBerrys selbst, denn so bekommt man schon ein Einblick, was es kann, und wo man dies Einstellen kann. Alles was das BlackBerry kann, kann über die Menüpunkte abrufen, z.B. SMS/MMS man klickt auf den Menüpunkt, dann öffnet sich der Ordner mit den SMS, dann klickt man unten auf das zweite Symbol, dann öffnet sich wieder ein Fenster. Dort steht dann Hilfe und eine menge anderer Dinge wie SMS /MMS/E-Mail verfassen usw. sofern man dann einen diese Menüunterpunkte aufruft, sieht man was man zusätzlich noch alles machen kann. Wir nehmen mal "Optionen" dann öffnet sich erneut ein Fenster mit "Algemeinen Optionen" und "Rechtschreibprüfung" wir gehen aber auf "Allgemeine Optionen" es öffnet sich wieder ein Fenster und man kann hier dann alle Einstellungen sehen die man aktiviert hat, oder eben die automatisch aktiviert wurden. Auf der rechten Seiten sein dann immer dunkel graue Felder, die muss man nur antippen und schon sieht man was man ändern kann.
Wie man sieht hört es sich jetzt doch relativ einfach an, und ich muss sagen, sofern man den Durchblick bei einer einzigen Funktion hat, kann man alle anderen Funktionen in den anderen Menüpunkten auch aufrufen und bearbeiten und auf sich persönlich abstimmen. Das BlackBerry hat sehr wenige Funktionsschalter an den Seiten, sie alle sind aber optimal belegt und man findet auch ohne eine Bedienungsanleitung raus, wofür sie sind. Als Beispiel die rechte Doppelwippe an der Seite des BlackBerrys, hier kann man Laut und Leise stellen, der Schalter darunter ist für die Kamera.
Dadurch das dass BlackBerry auch nicht so klobig ist und mit gerade mal 160g auch nicht das schwerste ist, liegt es auch sehr gut in der Hand. Man bekommt sehr schnell ein Gefühl für dieses Multitalent, man hat etwas in der hand, was vom Material sehr hochwertig ist und Robust ist und man lernt viel, wenn man mit dem BlackBerry arbeitet. Insgesamt ist das gesamte Handling mehr als nur Top, es hat mich als Nokia Fan sogar mehr wie nur überrascht und ich muss gestehen, es ist Top. Ich bin mir sicher, dass auch nicht so 100% technisch Versierte damit nach einer Weile umgehen können. Alle Funktionsmöglichkeiten sind sehr gut durchdacht und logisch angebracht. Nichts kann man versehentlich beim Transport drücken, sodass man sich ins I-Net einwählt oder mal eben jemanden anruft, und so Kosten hat, die durch falsche Tasten oder Tasten Belegungen hätten ausgelöst werden können.
Display/Touchscreen/Duckpunkte
Auch wenn ich in den Technischen Daten schon so einiges darüber geschrieben habe, möchte ich hier noch mal kurz darauf eingehen, denn es ist schon ein besonderes Display. Jeder kennt Touchscreen, alles Mögliche wird damit versehen und es soll durch antippen einfach alles abgerufen werden. Man kennt es von Banken, von den ganzen neuen Handys die auf dem Markt sind usw. Bei vielen ist diese Funktion zwar relativ gut, doch nicht immer funktioniert es zu 100 %. Bei dem BlackBerry ist das ganz anders, sofern man auf dem Display navigiert, und eine Funktion tätigt, denkt man "hm, ist da etwas locker" durch den Druckpunkt entsteht ein klicken, wie auf einer Tastatur, im Groben gesehen, doch es ist sehr viel sensibler, es reagiert sofort, nachdem man diesen "Mini-Druckpunkt" betätigt hat. Die Farben sind absolut Top, Detailgetreu und Scharf. Ich möchte jetzt nicht sagen dass es HDMI Qualität hat, doch es ist nahe dran, meiner Ansicht nach. Selbst wenn man etwas länger im I-Net am Surfen ist, oder seine E-Mails liest, ist es nicht so extrem ermüdend wie ich es erwartet hätte. Man kann schon eine Weile auf das Display gucken, damit arbeiten ohne das einem die Augen weh tun, oder das sie Tränen. Klar ist aber auch, es ersetzt keinen Monitor, denn dafür ist das BlackBerry auch nicht geeignet.
Akku/Leistung:
Nun hier muss man schon Abzüge machen, denn wenn man Wi-Fi an hat, und auch noch andere Funktionen, dann wird das Akku leer gesaugt, weil es ja ständig am arbeiten ist. Wenn man bedenkt angegeben sind 6 Stunden Telefonieren, da habe ich schon 8 geschafft. Im Internet surfen, Seiten aufrufen, mit den Menüpunkten spielen usw. und dazu das Hochauflösende Display, das kostet Saft und so hält der Akku auch nicht sehr lange. Im durchschnitt würde ich sagen 36 Stunden, wenn man Surft, viel telefoniert, Termine eingibt, spielt, E-Mails abruft, Fotos macht, sendet und ständig sein Wi-Fi an hat. Dadurch dass man sein Akku aber auch per USB Anschluss laden kann, kann man natürlich ständig aufladen, sofern man es am Notebook oder am PC angeschlossen hat. Viele Autohersteller haben schon USB Anschlüsse als Standart in ihren Neuwagen eingebaut. So sehe ich kein Problem das BlackBerry auch intensiv zu nutzen. Für mich sind die Akkuleistungen mehr wie ausreichend und ich denke so wie ich das BlackBerry nutze, kommt es an mein Handy ran, was ich auch alle 3 bis 5 Tage je nach Nutzung aufladen muss. Die Ladezeit beim leerem Akku beträgt gerade mal 90 min. über USB dauert es länger.
Speicher:
Das BlackBerry hat einen internen 2 GB Speicher und dank einer Micro SD Karte kann man zusätzlich eine 16 GB Karte einsetzen. Bei den 2 GB ist es aber so, das man dort nur gewisse Daten, Programme oder sonstiges abspeichern kann, leider ist eine Kombination aus beiden nicht Möglich. Das bedeutet, ist der Interne Speicher voll, kann man nicht auf den bis zu 16 GB großen externen Speicher zugreifen. Also für Fans von Apps oder sonstigen Dingen, man muss aufpassen was man an internen Speicher zur Verfügung hat, um ihn nicht zu überlasten. Ich persönlich lade nicht so viele Dinge auf meinen Speicher, daher reicht es mir völlig aus. Aber ich weiß nicht wie es aussieht wenn man das BlackBerry richtig intensiv als Firmen Smartphone nutzt, was dann an Daten oder Programmen aufgespielt wird um mit dem Firmeneigenen Intranet zu kommunizieren. Hier hatte ich auch nicht die Möglichkeiten es zu testen, denn das sind eben Dinge die ich nicht benötige. Daher sollte man sich als Anwender oder Interessierter eines BlackBerrys vielleicht direkt an den Hersteller wenden, der müsste wissen was Möglich ist.
Sprachsteuerung:
Na ja, das ist nicht wirklich Top, die Stimme ist zwar weiblich, aber nicht unbedingt schön *lach* und so wirklich Funktioniert es auch nicht. Sofern man bei dem BlackBerry die Taste auf der linken Seite drück, startet man die Sprachsteuerung. Es wird ein Fenster geöffnet und die weibliche Stimme sagt "sagen sie einen Befehl" dann sagt man z.B. "Kathi" doch da beginnt das Problem, denn ein "K" bedeutet "KA" und daher wird man nie Kathe bekommen. Klare Befehle wie z.B. "Arbeit" versteht das BlackBerry. Zwar eine Nützliche Funktion, aber sie Funktioniert eben nicht zu 100%, daher nutze ich sie auch nicht oder eben nur selten.
Sprachqualität:
Jeder kennt es bei seinem eigenen Handy, wenn man auf Freisprechen geht, sofern das Handy im Auto ist, oder eben auf dem Schreibtisch liegt, lässt die Qualität massiv nach, die Lautstärke stimmt nicht, es ist ein Rauschen, man wird selbst so gut wie gar nicht verstanden usw. Bei dem BlackBerry ist alles anders und ich hab es sehr ausführlich getestet. Fast drei Stunden hab ich per Freisprechen mit meiner Nicki telefoniert, hab dazu noch an diesem Bericht geschrieben und es war kein Manko festzustellen. Ich habe sie mehr wie deutlich verstanden, sie hat mich sehr gut verstanden und das sogar auf dieser langen Zeit. Absolut Lobenswert, ich würde sogar sagen nahezu Perfekt, da brauch man keine separate Freisprecheinrichtung, denn selbst im Auto beim fahren, wenn man das BlackBerry in der Ablage hat, versteht man alles nahezu perfekt ohne rauschen, kein verzerren, kein hakeln oder sonstiges.
Bluetooth:
Hier gibt es ein Problem, es kommuniziert nicht mit allen Geräten, oder besser gesagt Fremdgeräte können sich nicht durchsetzen, selbst wenn man eine Kopplung installiert hat. Das BlackBerry erkennt die meisten Geräte und es listet sie auf, doch sofern man senden oder empfangen will, kommt "senden Fehlgeschlagen" beim meinem Nokia N 70 konnte ich zumindest senden, aber empfangen "fehlgeschlagen" Selbst bei meinem Acer Notebook, oder ein Sony Erikson, ein Netbook und noch ein paar andere Handymarken habe ich getestet, Finden ja, Kommunikation NEIN. Nur bei meinen Headset und meinem TomTom gab es keine Probleme. Mit dem TomTom konnte ich sogar Daten austauschen, indem es sich vom BlackBerry die Daten abgefragt hat (Telefonbuch) ES ist ein Makel, denn zumindest Bluetooth sollte 100% mit jedem Gerät funktionieren.
Senden und Empfangen von E-Mails.
Da ich selbst keinen E-Mail Account direkt über den Browser von BlackBerry (Vodafone Zusatzoption kostenpflichtig) angelegt habe, kann ich nur sagen, wenn ich meine Yahoo aufrufe, kann ich alle E-Mails sehr gut abrufen und auch über Yahoo versenden. Ich nutze den Browser nicht um E-Mails zu empfangen, denn meine Firma sendet mit keine wichtigen sofort abrufbare E-Mails und Spam-Mails die man täglich bekommt wollte ich nicht auf meinem BlackBerry haben. Ich denke aber sofern man sich diesen Account eingerichtet hat, funktioniert das zu 100%.
Mit dem BlackBerry am PC arbeiten:
Dies ist absolut notwendig, wenn man eben alle Funktionen auch über sein BlackBerry verwalten will. Man muss also nun doch die Software CD in den PC oder in das Notebook legen und installieren. Normal ist es ja ein Einfaches, doch hier tauchen doch ein paar Probleme auf. Sofern man ohne Software sein BlackBerry anschließt, wird es nur als "Wechseldatenträger" erkannt, auch wenn sich darüber BlackBerry Tools und das Zeichen des BlackBerrys im Arbeitsplatz zu erkennen ist…. Aber man kann damit nichts anfangen. Ohne Software geht es also gar nicht. CD rein, sie startet automatisch und dann den BlackBerry über USB Anschluss anschließen und schon kommt wie immer "Datenträgereinlegen" wie bei allen Programmen, doch die Software wird nicht erkannt, das BlackBerry nicht zu 100% installiert. Also erst mal alles andere auf den PC laden, als Desktop einrichten und dann kann man so langsam aber sicher mit dem BlackBerry arbeiten.
Zuerst müssen dann nach der Installation im Hauptmenü einige Programme geladen werden, danach kann man das BlackBerry auch über den PC nutzen, verwalten und Sichern. Ein Problem gibt es aber immer noch, wenn man sich den Punkt Medien vornimmt, wo man alle seine Bilder, Videos und Musik mit verwalten kann, muss man erneut ein Programm aufspielen und eine Lizenz akzeptieren. Wenn man das hat, wird das Programm geladen und installiert. Beim Set Up kommt folgendes Problem, man darf nichts offen haben, keine Anwendung, denn da wird man aufgefordert diese zu schließen. Da aber das Hauptmenü offen ist und dieses anzeigt das ein Set up gemacht wird, kann man es nicht schließen, also muss man auf Ignorieren gehen und dann warten was passiert. Nach dem dritten Versuch hat es geklappt und ich konnte das Programm nutzen. Ab jetzt kann ich mit dem PC sein BlackBerry zumindest in den Punkten Medienverwaltung arbeiten.
Jetzt sind noch 5 weitere Optionen offen, wie "Anwendungsladeprogramm, Sichern und Wiederherstellen, Gerätewechselassistent, Synchronisieren und IP Modem. Darauf gehe ich nun aber nicht ausführlich ein, denn es sprengt jetzt schon den Rahmen meines Testes. Daten Sichern und Wiederherstellen, ist wie ein Backup, damit kann man seine BlackBerry wieder herstellen, sollte es mal mit einem Virus oder sonstiges versehen sein. IP- Modem, erklärt sich fast von selbst, damit richte ich mein BlackBerry fürs I-Net, Intranet usw. ein. Anwendungsprogramme, hier werden alle Programme gespeichert und verwaltet die man auf seinem BlackBerry hat. Synchronisieren, hier richtet man sein BlackBerry individuell ein.
Man sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen um die Software zu installieren, man sollte am PC/Notebook sein und man sollte keine Anwendung offen haben, aber online sein. Das BlackBerry sucht dann automatisch nach der neusten Software und sofern es aktuelles gibt, wird man gefragt ob man diese installieren möchte. Insgesamt nachdem alle Probleme im Vorfeld erledigt wurden, macht diese Software einiges leichter um sein BlackBerry zu aktualisieren, zu sicher und zu verwalten. Die Software solle ein wenig verbessert werden, damit sie schneller lädt und keine eigenen Fehler hat z.B. "schließen sie" was nicht zu schließen geht.
Zur Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist erste Sahne, da gibt es nicht zu bemängeln, sogar Vorbildlich.
Zubehör:
Stromversorgungskabel mit Adaptern für alle Steckdosen Weltweit, was jedem der Dienstreisen unternimmt freuen wird. USB- Verbindungskabel zum PC, denn nicht alle haben W-Lan (wie ich) oder nutzen es nicht. Ledermappe, Headset und ein Reinigungstuch. Dazu vier Info Broschüren die bedingt hilfreich sind und die Software CD.
Djangos Schlussfazit:
Als ich mich auf dieses BlackBerry als Tester beworben habe, habe ich dies nur getan, weil mich die Werbung genervt hat und ich nie geglaubt habe als Produkttester genommen zu werden, doch was ein Glück, ich wurde genommen. Nun da ich normaler Weise wirklich nur über Technische Dinge schreibe die ich sehr lange getestet habe, kommt nun die Extrem Variante eines 6 Tages Testes. Ich habe dieses BlackBerry in jeder Minute meiner Zeit die ich nicht geschlafen habe auf Herz und Nieren geprüft und getestet. Es mag sein das jetzt einige sagen es sei nicht Möglich, doch die kennen mich nicht. Das BlackBerry habe ich in dieser Zeit besser kennen gelernt als mein Nokia N 70 oder N 73 und ich kenne es viel besser als meine beiden Nokias. Also, dieser Produkttest hat mich Nerven gekostet, sehr viel Zeit und vor allen Freizeit. Jede Minute wurde investiert um Euch einen guten und Informativen Bericht zu schreiben, der mich auch über 24 Stunden gekosten hat (auf die gesamte Zeit des Testes zusammengefasst)
Normal bin ich ein absoluter Nokia Fan und alles was ich bis jetzt in den Fingern hatte was mit einem Tochscreen Display versehen war, hatte ich abgelehnt, weil für mich persönlich das Handling einfach mehr wie nur Mies war. Voreingenommen war ich auch was das BlackBerry betraf, denn ich hatte es schon in die Schublade "Schrott" einsortiert. Doch ich muss wirklich gestehen, wenn es Liebe auf den ersten Blick gibt, dann gibt es auch Liebe bei der ersten Anwendung. Kaum hatte ich das BlackBerry ausgepackt hatte ich schon ein erstauntes Gesicht, denn so klobig war es gar nicht. Die Optik war schon mal passend, die Größe und das Gewicht Top, die Verarbeitung genial und ich hatte es noch nicht einmal angeschlossen, bzw. Startklar gemacht. Dann sah ich das ganze Zubehör, was auch einfach ideal ist, gerade für Geschäftsleute die Weltweit unterwegs sind, ein Ladekabel mit allen Steckadapter für alle Steckdosen, zwecks Stromversorgung. Dazu die Robuste Ledermappe, das Headset, das Reinigungstuch und das USB-Kabel um eine Verbindung zum PC herzustellen.
Nun habe ich das Blackberry Startklar gemach, SIM Karte eingelegt, Micro SD Karte eingesetzt, Akku eingesetzt, Stromkabel mit dem Deutschen Adapter versehen und ab in die Steckdose. Das BlackBerry gestartet und mit grauen an den Touchscreen gedacht, denn ich dachte, erster Eindruck Verliebt, dann macht der Touchscreen alles kaputt. Doch schon wieder ein Irrtum, "ich war verwirrt" sollte ein Nokia Fan "Fremdgehen" ?????
Als das BlackBerry hochgefahren war, ich den PIN eingeben hab, gab es eine Einführung, die habe ich dann auch genutzt und so wurde ich ein wenig schlauer was das Menü angeht und wie man es Händeln muss. Nach der Einführung machte ich mich dran, das BlackBerry extrem zu testen. Zuerst die Grundeinstellungen, wie Uhrzeit usw. doch da haperte es schon ein wenig, denn so einfach war es gar nicht. Also probierte ich alles aus und fand den Fehler (hab ich im Bericht beschrieben) Das hatte den Vorteil, das ich nun so langsam aber sicher das System verstanden hab, mit Menüpunkten = Einstellung, Untermenüpunkten mit Einstellungen und auch die haben Untermenüpunkte mit Einstellungen. Wenn man das alles Verstanden hat, ist das Navigieren mit dem BlackBerry super einfach, doch man sollte bedenken, nicht alles zu verändern und abzuspeichern wenn man sich nicht sicher ist. Insgesamt habe ich mich in den 6 Tagen des Testes so intensiv damit beschäftigt, dass ich nun das BlackBerry besser beherrsche als meine Nokia Handys die ich schon länger als 2 Jahre habe. Allein der Menüführung, den ganzen Feineinstellungsmöglichkeiten vergebe ich jetzt schon 5 Sterne, denn wenn man einen Menüpunkt beherrscht, kann man dies auf alle anderen in der Grundfunktion anwenden. Das Navigieren ist dank der vielen Piktogramme sehr einfach und ich glaube das auch nicht so ganz technisch versierte damit nach einer kurzen aber intensiven Eingewöhnungszeit das BlackBerry beherrschen.
Punkte wie die Qwertz Tastatur, das drehen und wenden des BlackBerrys, wo sich dann das Display anpasst, eben vom Hochformat zum Querformat, die Farben, die Auflösung alles 1a. Klar auch wenn das Display Top ist, man surfen kann, sich im I-Net aufhalten usw. es ersetzt kein Notebook oder eben die kleinere Variante das Netbook, denn auf Dauer kann man auf dem Display sich bestimmt die Augen verderben. Kurz oder eben auch mal um nur seine E-Mails abzurufen ist es absolut tauglich, wenn nicht sogar Perfekt. Was absolut und einfach nur mehr wie genial ist, ist das Touchscreen, ich habe noch nie auf ein so perfektes Touchscreen gearbeitet, es ist das Highlight des BlackBerrys.
Alles was ich testen konnte habe ich getestet, selbst der Langzeittest, wo ich das BlackBerry 18 Stunden Nonstop in den Händen hatte. ES gibt einige Punkte die ich nicht testen konnte, wie z.B. einen E-Mail Account einrichten, den Browser nutzen und einrichten, oder die ganzen Funktionen die das geschäftliche betreffen, wie Intranet, Firmensoftware usw. Auch das Wi_Fi oder W-Lan habe ich nicht getestet, denn ich habe kein W-Lan und nutze es nicht. Ins I-Net komme ich auch so und meine Mails frage ich über Yahoo ab und versende sie auch und dort gab es keine Probleme. Aber man kann eben nie alles Testen und ich berichte nichts über Dinge die ich nicht selbst ausprobiert habe.
Nachteile konnte ich nur beim Bluetooth feststellen, aber ich denke das Problem wird sich noch finden, indem der Hersteller Updates und Verbesserungen macht.
Die 6 Tage die ich das BlackBerry auf Herz und Nieren geprüft habe, waren Zeitintensiv, aber ich bereue nicht eine Sekunde, denn es hat Spaß gemacht. Alles passt, es ist nicht nur einfach zu Handhaben, das Tochscreen Display genial, die Verarbeitung und das Aussehen Top, sondern es hat mich Überzeugt. Ja ich als Nokia Fan sage, es ist nicht zu Toppen, es ist einfach ein Multitalent was man auch als normaler Mensch benutzen kann, ein Alltagstaugliches "Smartphone"
Bis dann ein Überzeugter "neuer" BlackBerry Fan" dennoch gibt es einen Stern Abzug durch das Bluetooth und eine 90% Empfehlung.
topfmops, 14.08.2010
Bericht für fans freaks und Betroffene obwohl:
Niemand hat mir bis jetzt schlüssig erklären können, warum der Mensch mit einem Handy herumlaufen soll oder gar muss!!
Pumasun, 17.09.2010
SH,super Bericht. Kein BW mehr übrig, aber beim nächsten mal wen ich über diesen Bericht stolper wird es nachgereicht
giselamaria, 13.08.2010
TOP!!! - sehr ausführlich, da bleiben keine Wünsche offen :- - LG gisela
ein Testbericht von NancyNoack2010-02-23 11:06:26vom 23.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: - tolles Design - gute Menüführung - leistungsstarker Akku...Nachteile/Kritik: - ungewohntes Touchscreen - teilweise schwer Einstellungen vorzunehmen
Kürzlich hat Ciao Produkttester für das Blackberry Storm 2 gesucht. Ich gehörte zu den glücklichen Auserwählten, und durfte das Gerät zehn Tage lang testen. Ich habe die Zeit genutzt, und mich ausgiebig mit dem schicken Smartphone beschäftigt. Heute möchte ich euch meine Erlebnisse und eindrücke mit diesem Handy schildern. …
Die Verpackung:
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Das Blackberry befand sich in einem schwarzen, quadratischen Karton. Oben auf der Verpackung steht in silberner Schrift Blackberry drauf. Vorne sind das Logo und der Schriftzug von Vodafone zu sehen. An den Seiten und auf der Unterseite des Kartons findet
man Informationen zum Gerätetyp, sowie zum Herkunftsort. Öffnet man die Verpackung, blickt einem das schöne Smartphone entgegen, welches in einer Art Plastikschale gebettet ist. Hebt man die Plastikschale an, findet man das ganze nötige Zubehör.
Das Blackberry Storm 2:
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Also die genaue Bezeichnung für dieses Gerät lautet Blackberry Storm 9520 Smartphone. Es handelt sich hierbei um ein Handy, beziehungsweise Smartphone, in edlem Schwarz. Die Vorderfront besteht fast nur aus Touchscreen. Das Handy hat also ein wunderbar großes Display. Über dem Display steht Blackberry geschrieben, und unter dem Display befinden sich vier Bedienelemente, die eigentlich schon fast mit zum Display gehören. An der linken Seite befindet sich der Anschluss für das Ladegerät, und ein Bedienelement, zu dem ich später noch komme. Die Linke Seite ist mit zwei Bedienelementen versehen, und einem Anschluss für das Headset. Es handelt sich hierbei um ein sehr flaches, aber relativ breites Touchscreen Handy. Eine Tastatur sucht man hier vergebens. Das Handy ist weder ausklappbar, noch ausziehbar. Die Tastatur kann nur auf dem Touchscreen aufgerufen werden.
Technische Daten:
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Gewicht: ca. 155 g inkl. Akku
Maße: 112,5 mm x 62,2 mm x 13,5 mm (L x B x H)
Speicher: 2 GB integrierter Gerätespeicher / 256 MB Flash – Speicher
(Speicher mit Micro SD Karte erweiterbar)
Stromversorgung: Austauschbarer, wideraufladbarer Lithium-Ionen-Akku
SIM-Karten: Unterstützt 3,0 V-/1,8 V-SIM Karten
Anschlüsse: Micro-USB Anschluss zur Datensynchronisierung und zum Laden
Blackberry Storm 2 DSCF1397 - Blackberry Storm 2
Die Verpackung vom Blackberry
GPRS, SpracherkennungLieferumfang:
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In dem Karton, worin sich das Blackberry befand, gab es noch einiges an Zubehör zu entdecken. Folgende Dinge waren im Lieferumfang enthalten:
- 1 Blackberry Storm 2 Smartphone
- 1 Lithium-Ionen-Akku
- 1 Handytasche
- 1 Stereo Headset
- 1 USB Kabel (Mikro USB)
- 1 Putztuch
- 1 Ladegerät
- 1 chinesischer Stecker
- 1 europäischer Stecker
- 1 amerikanischer Stecker
- 1 CD mit Blackberry Software
- 4 Beschreibungen
(1 Beschr. Für Bedienelemente / 1 Infobroschüre / 1 Startanleitung / 1 Sicherheitsinfobroschüre)
Funktionen:
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So ein Smartphone muss schon einiges können, damit es tatsächlich gekauft und gern genutzt wird. Das Blackberry Storm 2 hat eine Menge Funktionen, die für den einen sehr wichtig sind, und für andere wieder vollkommen unbrauchbar erscheinen.
Das Blackberry Storm 2 gibt einen zwei verschiedene Möglichkeiten, ins Internet zu gelangen. Einmal per Wi Fi und einmal per GPRS. Man kann mit dem Gerät im Internet surfen und E-Mails abfragen, was wohl der Hauptgrund ist, weshalb sich so viele das Handy kaufen.
Das Blackberry ist SMS und MMS fähig, und selbstverständlich kann man damit auch Telefonieren. Es gibt zahlreiche Funktionen zum personalisieren des Handys, sprich man kann eigene Klingeltöne raufspielen, Bilder Raufladen und als Hintergrund nutzen, und zwischen verschiedene Tastaturen auswählen.
Sehr überraschend fand ich den Spracherkennungsmodus. Darauf bin ich eher versehentlich gestoßen. Auf der linken Seite des Handys befindet sich ein Bedienelement. Drückt man dieses, hört man eine nette Frauenstimme sagen „Bitte sprechen Sie Ihren Befehl“. Sehr nette Funktion!
Normalerweise interessieren mich Kameras in Handys nicht so sonderlich. Doch was wäre ich für ein Tester, wenn ich die Kamera nicht ausprobiert hätte? Ich bin echt überrascht, in welch guter Qualität die Fotos sind, die man mit diesem Smartphone macht. Bisher ist mir noch kein Handy untergekommen, das Bilder in toller Qualität gemacht hat. Das Blackberry hat mich nun vom Gegenteil überzeugt. Videos und Sprachaufnahmen sind mit dem Gerät ebenfalls möglich.
Auf dem Handy sind zwei Spiele installiert. Unter anderem ist dort ein Wortspiel bei, was mich sofort fasziniert hat. Einen Mediaplayer gibt es ebenfalls. Für genug Unterhaltung sorgt das Smartphone somit auf jeden Fall.
Es gibt noch weitere Funktionen, aber ich wollte euch nur mal eben die schönsten Funktionen vorstellen. Zumindest die Funktionen, die ich für interessant halte. Das Telefoneinstellungen und so weiter möglich sind, dürfte wohl jedem klar sein.
Leider hat das Handy keine TV-Funktion. Ich bin da durch mein anderes Handy ganz schön verwöhnt, aber vielleicht kommt Blackberry ja bei einem Nachfolgegerät doch noch auf den Geschmack und fügt DVB-T hinzu.
Das Touchscreen:
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Normalerwei se würde ich nicht extra einen Abschnitt über das Touchscreen eines Handys machen, doch in diesem Fall kann ich nicht drum rum kommen. Das Touchscreen hat mich zunächst ordentlich erschreckt! Zu Anfang habe ich einen Stift gesucht, da ich es gewohnt bin ein Touchscreen mit Stift zu bedienen. Es war keiner zu finden. Es gibt keinen Stift, und das aus gutem Grund. Also drückte ich zaghaft auf das Touchscreen, um nix kaputt zu machen. Nichts passierte, nichts reagierte! Also drückte ich etwas fester drauf, und plötzlich ist ein knackendes Geräusch zu hören. Telefon kaputt!??? Nein quatsch, die Geräusche gehören dazu. Es ist im Prinzip so, als wenn man eine ganz normale Taste drückt. Man muss also schon ein wenig fester drücken, damit das Touchscreen reagiert.
Leider komme ich jetzt zu einem negativen Punkt, denn da das Touchscreen nicht bei geringen Berührungen funktioniert, haben Frauen mit langen Fingernägeln es verdammt schwer. Mit dem Fingernagel lässt sich das Telefon nicht bedienen. Man muss schon direkt mit dem Finger drauf. Ein weiteres Hindernis sind dicke Wurstfinger. Mit solchen Fingern hat man es schwer das gewünschte Feld zu erwischen.
Funktionalität / Benutzerfreundlichkeit:
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Also von der Funktionalität her kann man nicht meckern. Alle Funktionen laufen zuverlässig und so wie man es sich wünscht. Die Benutzerfreundlichkeit wurde versucht gut umzusetzen, ist jedoch nicht ganz gelungen. Kaum schließt man das Handy vor der ersten in Betriebnahme ans Ladegerät, geht das Ding plötzlich an, und nervt einen mit so einem komischen Installationsassistenten. Ich war überfordert, wollte das Handy doch nur aufladen!!!! Okay, der Assistent erklärt das Smartphone in wenigen Schritten, damit nichts schief geht, wenn man es das erste Mal benutzen möchte. An sich schon eine gute Funktion. Sehr benutzerfreundlich sind auch die zahlreichen Anleitungen, die man auch tatsächlich benötigt. Schon allein die Wi Fi – Einstellung ist sehr umständlich gewesen. Ich wollte nicht per GPRS ins Internet, dennoch ließ das Smartphone keine Wi Fi – Verbindung zu. Das suchen und abspeichern des Netzwerkes war kein problem, ging fast wie von selbst. Der Grund, warum ich damit nicht ins Internet kam, war mir jedoch ein Rätsel. In den Anleitungen konnte ich leider nichts Brauchbares dazu finden.
Nach relativ ungekonntem Rumgedrücke im Menü, kam dann irgendwann der Hinweis, dass ich keine IP-Adresse habe. Diese musste mir also erst zugewiesen werden. Problem gelöst, aber sehr umständlich und Nervenraubend. Benutzerfreundlich fand ich das nicht! Dafür ist das E-Mail Postfach schnell eingerichtet, und auch alle anderen Funktionen auf dem Gerät sind sehr einfach und benutzerfreundlich. Die Menüführung ist bezaubernd. Hier findet man sich gut zurecht. Es sollte eigentlich niemanden geben, der mit einer solch einfachen Menüführung nicht zurrecht kommt. Das Positive überwiegt hier, würde ich sagen.
Zuverlässigkeit:
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Di e Zuverlässigkeit eines Handys ist sehr wichtig. Für mich jedenfalls. Wenn ich es brauche, sollte es funktionieren. Das Blackberry Strom 2 ist immer Einsatzbereit, auch wenn es eine Weile der Kälte ausgesetzt war. Von meinem anderen Handy kenne ich es, das Smartphones sehr kälteempfindlich sein können. Dieses hier nicht. Das Netz geht nicht verloren, das Telefon hat vollen Empfang, und das Touchscreen funktioniert wie immer. Nur ist das Smartphone ausgeschaltet, muss man sich ein wenig gedulden, bis es einsatzbereit ist. Das Handy braucht ewig bis es endlich hochgefahren ist. Wer den Notruf oder sowas schnell benötigt, sollte das Handy auf jeden Fall eingeschaltet lassen.
Ist das Blackberry eingeschaltet, bleibt es auch an. Es schaltet sich nicht einfach aus, und der Akku macht auch nicht so schnell schlapp. Ich habe das Gerät sehr viel in Benutzung gehabt, und musste zwischendurch nur einmal den Akku laden. Ich bin echt erstaunt über die gute Akkuleistung. Im eingeschalteten Zustand ist das Smartphone schnell und zuverlässig.
Ton / Klang:
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Also vom Ton her ist das Gerät nur mäßig gut. Zumindest was den Klang bei Videos und Mp3 angeht. Das Blackberry könnte glatt noch ein ticken lauter einstellbar sein. Macht man es aufs Lautesteste, leidet die Tonqualität ein bisschen, und das obwohl es dann nicht mal wirklich laut ist.
Der Klang beim Telefonieren ist wieder eine ganz andere Angelegenheit. Hier ist alles super. Man versteht den Gesprächspartner ausgezeichnet. Das gilt für geschlossene Räume, sowie auch für draußen. Der Anrufer versteht einen genauso gut. Sogar wenn man die Lautsprecherfunktion benutzt, leidet die Gesprächsqualität nicht.
Was es kostet und wo ihr es bekommt:
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Wie schon erwähnt, habe ich das Gerät nicht gekauft. Ich wurde von Ciao als Produkttester ausgewählt, und durfte das Smartphone kostenlos testen. Es ist leider sehr teuer, wenn man es sich kaufen möchte. Im Internet habe ich es für 545,00 Euro gesehen. Mit Handyvertrag ist es jedoch günstiger zu bekommen. Man kann es direkt bei Blackberry bestellen oder in Handyläden kaufen.
Fazit:
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Das Blackberry Storm 2 ist ein sehr ansprechendes Smartphone. Es hat ein wunderschönes Design, und ein sehr benutzerfreundliches Menü. Es verfügt über zahlreiche Funktionen, die sowohl nützlich, als auch unterhaltend sind. Kleine negative Punkte gibt es leider schon, wie eben manche Schwierigkeiten bei den Einstellungen, oder das langsame Hochfahren. Das Touchscreen ist gewöhnungsbedürftig, aber Bedienbar, wenn man den Trick erstmal raus hat. Mädels, es geht auch mit langen Fingernägeln, alles nur eine Frage der Fingerhaltung. ;)
Alles in Allem überwiegen die positiven Eigenschaften des Gerätes. Ich denke es gibt nichts was wirklich perfekt ist. Das Blackberry ist tatsächlich sehr interessant und irgendwie schon etwas Besonderes. Wer es sich leisten kann, und ein Smartphone haben möchte, sollte sich das Blackberry Storm 2 kaufen!
Eckdaten:
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Produkt: Blackberry Strom 2
Hersteller: Blackberry
Typ: Smartphone
Preis: ohne Vertrag ca. 545,00 Euro (habe aber unterschiedliche Preise im I-Net gefunden)
Wo erhältlich: Bei Blackberry / Vodafone / Handyläden / Internet
Empfehlung: Ja
...
ein Testbericht von cat_in_a_cradle2010-02-14 23:00:13vom 14.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: INTUITIVE EINFACH BEDIENUNG - TOLLE OPTIK - UND EIN SUPER SPIELZEUG...Nachteile/Kritik: DIE KAMERA KÖNNTE BESSER SEIN
Bei mir im Büro kam auf der direkten Linie ein Anruf aus München. Ein ganz netter Mann hat mich gefragt, ob ich denn über den 6. und 7. Februar Zeit hätte nach München zu reisen und das neue Blackberry Storm 2 abzuholen und gleich noch einen Film zu drehen. Sehr verlockend war dieses Angebot doch leider ist an just diesem Termin mein großer Auftritt bei der Nürnberger Spielwarenmesse 2010 vorgesehen und daher war der Wochenendtermin zu meinem großen Bedauern für mich gestrichen.
Groß war allerdings die Freude, als ich ein
paar Tage später wieder einen Anruf von eben jenem charmanten Herrn bekam. Denn ich bekam das Blackberry Storm 2 zum Testen zugesandt. Das traf sich ganz hervorragend, denn ich war auf der Suche nach einem neuen Mobiltelefon. Mein Razr V3i arbeitet zwar noch einwandfrei - aber email Verkehr und SMS lassen schwer zu wünschen übrig.
Und dann kam ein kleines Päckchen von München bei mir an. Aufgeregt wie Sir Lego an Weihnachten und Ostern zusammen habe ich das braune Packpapier entfernt um darunter einen feinen schwarzen Karton zu finden. Und in dem wiederum befand sich das Blackberry Storm 2 mit jeder Menge Zubehör.
- Einen Li-ion Akku mit 1400 mAh
- dazu natürlich das passende Ladegerät
- ein USB Datenkabel
- Eine CD Rom mit der Datensoftware für den PC
- Eine Lederschutzhülle für das Blackberry
- Ear plugs in edler Optik
- Ein Displayreinigungstuch
- Große Bedienungsanleitung
- Und eine Schnellstartanleitung
Doch das Sahnestückchen ist das Blackberry Storm 2. Auf den Bildern kann man den Vergleich zwischen dem Motorola V3i und dem Blackberry Storm 2 ziehen ... und wird mit Erstaunen feststellen, dass der Größenunterschied ausgesprochen gering ist. Überhaupt gefällt mir das Blackberry Storm 2 mit seinem klassisch schönen und schlichten Design.
Um etwas mehr sehen zu können muss man allerdings das Blackberry in Betrieb nehmen und dazu wiederum die Batterie einsetzen. Dazu nimmt man das das gebürstete Metallfach hinten ab und setzt zuerst die Sim-Karte und dann die Batterie ein. Hier findet sich auch ein zusätzlicher Steckplatz für eine Mini-SD-Karte. Das alles geht sehr einfach und schnell.
Mit dem Einsetzen der Batterie und der SIM Karte beginnt der Einrichtungsprozess des Blackberry Storm 2. Ein Einrichtungsassistent führt einen schrittweise und absolut "idiotensicher" durch alle notwendigen Schritte und bei Schwierigkeiten wird jeder noch so kleine Schritt genauestens erläutert.
Und jetzt geht es los und zwar mit einer der wichtigsten Funktion des Blackberry: dem Telefonieren. Das kleine Blackberry-Symbol im unteren Bereich des Telefons bringt
Bilder von Blackberry Storm 2
Der Größenvergleich zwischen dem Motorola Razr V3i und dem Blackberry Storm 2..die ganze Vielfalt des Blackberrys in Form von Grafiksymbolen mit Text auf den Bildschirm. Eine kleine Berührung mit dem Daumen und schon findet man alles, was man zum erfolgreichen Telefonieren mit dem Blackberry benötigt. Die bequeme Touchscreen Tastatur ermöglicht ein schnelles Eingeben der Nummer und schon telefoniert man. Übrigens mit dem Gefühl die Taste tatsächlich zu drücken - obwohl sich der Bildschirm überhaupt nicht bewegt. Ähnlich einer Softtastatur ist das Gefühl für die flinken Finger beim Berühren des Touch Screens. Ob man mit Lautsprecher telefoniert - der übrigens durch einen hervorragenden Klang von sich zu sprechen macht - oder mit Stummschaltung, einen 2. Anruf entgegennimmt - hier funktioniert alles bestens. Besonders hervorzuheben die hervorragende Klangqualität, die sich auch mit dem von mir verwendeten über Bluetooth verbundenem Ohrstöpsel bewährt. Das Telefonbuch ergänzt die Kontakte und natürlich gibt es eine große Liste mit verpassten Anrufen, die man alle mittels eines Tastendruckes auf den Touchscreen zurückrufen kann. Ob Gespräche halten oder Konferenzschaltungen mit drittem Teilnehmer, das Telefon bietet alle Möglichkeiten, die man sich wünschen kann.
SMS und MMS lassen sich problemlos und bequem abfragen und noch viel bequemer erstellen. Begeistert bin ich besonders von der Touchscreen Tastatur, die sich je nachdem ob man das Smartphone horizontal oder vertikal hält in eine volle qwertz Tastatur verwandelt. So schnell habe ich in meinem ganzen Leben noch keine Nachricht an einem Mobiltelefon versendet.
Dazu kommt, daß die Kontakte einfach zu speichern sind und genauso einfach abrufbar sind. Der Kalender bietet alles, was eine gute Sekretärin auch kann - von der Terminplanung über Wochen- und Monate ist hier alles problemlos zu bewerkstelligen und brilliert mit der einfachen Synchronisationsmöglichkeit, die Blackberry mittels beigefügtem Softwarepaket sowohl für Macs also auch für Windows anbietet.
Mit einer Micro SD Karte habe ich mich dann von einem weiteren Highlight des Blackberry Storm 2 überzeugen können: dem Musicplayer. Der schon beim Telefonieren auffallende klare Ton macht das Musikhören hier zum reinen Vergnügen! Die mitgelieferten Ohrstecker stehen für besten Qualität und stehen den Apple Steckerchen in nichts nach! Und die Bedienung macht einfach nur Freude.
Eine wahre Entdeckungsreise durch das Können des Blackberry eröffnet sich durch das Tab "Anwendungen". Hier kann man Notizen und Aufgaben erstellen, speichern und verwalten. Und damit noch lange nicht genug. Bei der kniffeligen Preisgestaltung bei der Spielwarenmesse in Nürnberg hat mir der integrierte Rechner große Hilfe geleistet. Trotz verstärktem Einsatz und wirklich viel Auspbrobieren hat der Akku ohne Probleme immer über 18 Stunden gereicht und hätte wohl auch länger gereicht... wäre da nicht die Messe gewesen. Im "normalen" Gebrauch jedenfalls reicht mir der Akku für etwa 1,5 Arbeitstage. BlackBerry gibt die Akkulaufzeit im Standby mit etwa 11 Stunden an und etwa 5 Stunden bei Dauergesprächen.
Word, Excel und Slideshow to go ergänzen dieses hervorragende Angebot. Und dank der flotten Touchscreentastatur ist alles auch extrem schnell zu finden. Mit Vergnügen habe ich so mittels PC die wichtigsten Preislisten und Spreadsheets aus Excel mit auf die Messe nach Nürnberg genommen und zum ersten Mal den Laptop zu Hause gelassen! Alles fein und sauber und gut organisiert untergebraucht in dem kleinen Blackberry!
Ja und dann habe ich noch meine emails auf den Blackberry Storm 2 geleitet. Auch das funktioniert seit über einer Woche ohne Probleme und es ist einfach praktisch die emails auch von unterwegs überall öffnen zu können und vor allem fix zu beantworten. Eingerichtet hat das der EDV Experte bei uns in der Firma - denn viele andere haben bei uns schon jahrelang mit Blackberry Smartphones gearbeitet, während ich bis dato immer Laptop und Mobiltelefon vorgezogen habe.
Angenehmes gibt es auch von der Videofunktion zu berichten, die problemlos und mit gutem Ton kleine Filmsequenzen erstellt. Die Fotofunktion ist auch mit eingebautem Blitz eben keine perfekte Digitalkamera - aber für den Notfall tut es die Kamera mit ihren 3,2 MP allemal.
Wichtig war für mich auch die Verbindung mit dem Internet. Und da besonders die Wlan Funktion. Und da funktionierte zwar das Einrichten aber ich hatte immer wieder Probleme online zu kommen - bis mein Mann (technisch begabt und überhaupt) das ganze noch einmal für mich eingerichtet hat und seither funktioniert auch das problemlos!
Ja und dann ist da noch etwas... die Spiele. Seit ich das Blackberry habe, liebe ich es mit Word Mole und Brick Breaker zu spielen. Sir Lego hat das Blackberry sogar schon beschlagnahmt um seine Erfolge zu testen. Und selbstverständlich wurde das Blackberry auf Herz und Nieren von dem 7-jährigen Piratenkapitän getestet!
Alles in allem bin ich hochzufrieden mit dem Blackberry Storm 2. Sicher ist nicht alles perfekt - aber so perfekt wie es auf dem geringen Platz, den das Smartphone in Anspruch nimmt, nur sein kann. Begeistert bin ich von dem Touchscreen, der es wirklich erlaubt - sofern man mit dem 10 Fingersystem blind schreiben kann - extrem schnell per SMS, MMS und e-mail zu antworten. Das ist ein riesiger Pluspunkt. Im Businessbereich wurde das Telefon letztes Wochenende auf der Nürnberger Spielwarenmesse getestet und hat sich blendend bewährt. Ob es die kleine Aufnahme von Neuerungen war, die wir am Stand ausgestellt haben, und die unbedingt zur endgültigen Entscheidung noch zum Chef des Einkäufers in die USA geschickt werden sollten oder ob es abends die Kids waren, die wissen wollten, was sich denn über den Tag so ereignet hat - das Blackberry hat sich prima bewährt. Immerhin habe ich über das Wochenende für meinen Onkel einen Großauftrag für Spielzeug in die USA mit einem Wert von 240.000 Euro geholt - dank der kleinen Bilder mit Blackberry und dank der schnellen Übermittlung der Preise in die Konzernzentrale in Los Angeles. Ab Montag war das Blackberry für mich im Hauptberuf im Einsatz und hat sich auch hier ohne Murren bewährt. Natürlich besonders im Telefonbereich - aber auch zum Koordinieren meiner Daten vom PC zum Telefon. Meine Sekretärin jedenfalls ist begeistert und möchte das Blackberry Storm 2 gar nicht mehr missen!
Ich kann das Blackberry jedem empfehlen, der ein vernünftiges und klangvolles Telefon sucht, das außer sms auch noch mails empfangen kann und dazu noch über viele Zusatzfunktionen verfügt. Ob man die nun alle nutzt ist eine Sache - aber eine tolle Spielerei ist es eben schon. Besonders das absolut glasklare, nicht spiegelende Display mit seinen brillanten Farben hat es mir angetan! Es macht Spaß hier einfach ein paar Videos von "youtube" drüber laufen zu lassen.
An Zubehör habe ich mir für diese Woche übrigens noch ein Autoladegerät gekauft. Obwohl mein BMW über eine USB Ladestation verfügt, bin ich trotzdem immer ganz froh, wenn ich das Kabel beim PC lassen kann und dafür das Autoladegerät im BMW. Auch empfiehlt sich die Anschaffung insbesondere, wenn man zum Beispiel mit Leihwagen unterwegs ist. Bei ebay gab es das Kabel inklusive Versand für 2,98 Euro. Ansonsten finde ich den Lieferumfang ausgesprochen großzügig, denn sogar die Ledertasche war mit dabei.
Sicherlich ist das Blackberry Storm 2 kein voller Ersatz für einen Laptop - aber für die Größe und die Funktionen kommt es eben sehr nahe dran. Mir jedenfalls gefällt das Brombeerstückchen ausgesprochen gut. Zum einen weil alle wichtigen Funktionen problemlos arbeiten und die Bedienung supereinfach und intuitiv erfolgen kann. Die Funktionen bauen aufeinander auf und Blackberry macht es mit der Software für jeden einfach, das Gerät korrekt einzurichten und zu bedienen. Vieles ist vielleicht eine Spielerei - doch gerade das macht für mich den Reiz des Gerätes aus. Auf Flügen kann ich mich sicherlich einige Stunden mit all den Feinheiten beschäftigen, die ich noch nicht kenne und meinen Spieltrieb und meine Neugier befriedigen.
Beim Spielen mit dem Blackberry ist uns übrigens auch aufgefallen, daß das Blackberry Storm 2 über ein integriertes GPS System verfügt. Mein Mann hat sich jedenfalls erst mal mit dem Blackberry aus dem Staub gemacht und ist mit dem 160 g leichten kleinen Wunder wohl auf der Suche nach einem großen Brombeerstrauch.... um sich selbst so ein feines Früchtchen zu pflücken!
Das feine Früchtchen stammt übrigens aus dem Hause RIM Canada und wurde 1984 von Mike Lazaridis in Ontario in Kanada gegründet. Durch die sehr offene Zusammenarbeit mit Soft- und Hardwareentwicklern ist das Blackberry fast universell einsetzbar.
Die technischen Details finden sich unter dem folgenden Link:
http://de.blackberry.com/devices/blackberrystorm / storm_specifications.jsp
Meine Empfehlung hat das Blackberry Storm 2 auf jeden Fall. Es ist eine sehr gute Alternative zu einem Laptop auf Reisen und macht unheimlich viel Spaß wenn man damit spielen will. UND es erregt die Aufmerksamkeit von fast jedem Betrachter.... und ist durch die erweiterte Kompatibilität bei weitem flexibler als das iphone, das mein Mann bis dato benutzt hat...
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Deutliche Fortschritte zum Vorgänger, aber noch lange nicht perfekt
ein Testbericht von Loximus2010-01-30 04:03:43vom 30.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Display, Nachrichtenfunktion,Design,Verarbeitung...Nachteile/Kritik: Texteingabe, Akku
Design/Verarbeitung
Viele finden, dass das Blackberry klobig und zu groß geraten ist. Natürlich ist es nicht gerade klein, aber ich finde verglichen mit anderen Blackberrys, ist es weder zu groß, noch zu klobig. Ich persönlich finde, dass es sehr gut in der Hand liegt, dies ist allerdings meistens von Mensch zu Mensch unterschieden, deswegen solltet ihr es bevor ihr es kauft auf jeden Fall mit in der Hand gehabt haben.
Die Meinungen sind gespalten über das Design, die Verarbeitung ist, zumindest bei meinem Gerät, ohne Diskussion hervorragend. Das Display lässt
sich sehr gleichmäßig drücken, und ich kann nur minimalste Spaltmaße ausmachen, die aber alle gleichmäßig verlaufen. Hier gibt es von mir keine Beanstandung.
Menü/Bedienung
Das Menü unterscheidet sich vom Aussehen her nicht wirklich von seinen Brüder, alles ist aufgeräumt, sehr nüchtern und praktisch gehalten. Aufregend ist es nicht, dafür aber funktionell. Auch wenn ich sagen muss, dass ich das Einstellungsmenü wie bei allen Blackberrys sehr unübersichtlich finde. Die Bedienung ist am Anfang extrem ungewöhnlich. Es reicht nicht ein Symbol nur auf dem Display anzutippen, man muss das Display rein drücken, bzw. klicken (das ist ja das Besondere im Vergleich zu anderen Touchscreen Handys), was mir am Anfang doch ein wenig schwer gefallen ist, jetzt nach einiger Zeit der Gewöhnung finde ich macht es aber riesigen Spaß. Es ist (meistens) sehr präzise zu bedienen.
Nachrichten Funktion
Abgesehen von der Eingabe hat sich beim Thema Nachrichten Funktion eigentlich nichts verändert, und das ist auch gut so, denn hier ist Blackberry absoluter Spitzenreiter, und ich habe nichts zu bemängeln. Die Eingabe Methode ist natürlich komplett anders, da alle anderen Blackberrys mit einer physischen Tastatur geliefert werden. Nach kurzer Eingewöhnung kann man sehr sicher und schnell tippen, auch wenn es deutlich langsamer als auf herkömmlichen Blackberrys zu statte geht. Hier müsst ihr wirklich abwiegen, wie viel ihr lange Texte verfasst. Für das tägliche Sms schreiben (und ich schreibe viele SMS, ca. 100 am Tag), reicht es absolut aus, für lange Texte bzw. eMails würde ich euch dann doch ein Gerät mit echter Tastatur empfehlen.
Akku
Vom Akku bin ich enttäuscht. Blackberrys zeichnen sich normalerweise dadurch aus, dass sie besonders lange Betriebszeiten haben, da sie immer Einsatzbereit sein sollen in der Business Welt (denn dafür sind sie ja eigentlich gedacht). Natürlich muss man beim Storm (2) berücksichtigen, dass das große Display deutlich mehr Strom verbraucht, aber trotzdem finde ich eine durchschnittliche Standby Zeit von ca. 2 Tagen zu wenig. Es ist schon ok, aber ich hatte mir mehr erhofft (Meine Nutzung: 30 Minuten telefonieren, 45 Minuten Musik, Emails auf Push, 100 SMS).
Telefonfunktion
Hier gibt es von meiner Seite aus nichts besonderes zu berichten. Die Empfangsqualität kann sich sehen lassen, ist allerdings nicht überragend und gleiches gilt für die Gesprächsqualität. Ich hatte nie Probleme meinen Gesprächspartner zu verstehen, nur teilweise hört sich es ein klein wenig blechern an.
Multimedia
Das Storm 2 sieht nicht nur nach Business aus, und somit erwartet man natürlich auch ein wenig Unterhaltung. Hier hat Blackberry (bzw. eigentlich RIM) gute, aber nicht sehr gute Arbeit geleistet. Es sind 2 witzige Spiele vorinstalliert, mit denen man einige Minuten tot schlagen kann, und der Musikplayer ist ok. Teilweise ist er etwas sehr leise, und kann definitiv nicht mit einem iPod konkurrieren bzw. mit vielen anderen Handys/Smartphones, aber für die Zugfahrt ist es ok.
Da nun Wifi geliefert wird, kann man falls ein Hotspot in der Nähe ist auch surfen (bzw. über das Mobile Datennetz ebenso), der Browser ist allerdings ein wenig schwerfällig und da hab ich schon deutlich besseres gesehen. Das finde ich sehr schade.
Fazit
Das Storm 2 ist ganz anders als seine Brüder, es macht vieles besser als sein Vorgänger, aber trotzdem finde ich muss RIM noch bei dem Akku und der Gesprächsqualität nachbessern. Auch wenn es danach aussieht, es ist kein reines Multimedia Smartphone, sondern es ist für den Business Alltag ausgelegt. Das Tippen funktioniert für kürzere Texte wunderbar, bei längeren eMails wird es allerdings ein wenig mühsam. Dafür empfehle ich dann doch eher ein Gerät mit einer echten Tastatur.
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