Pro:
+ dramatische und spannende Handlung + gute bis sehr gute Darsteller
Kontra:
- Ein wenig wenig Boni ...
Empfehlung:
Ja
... so könnte man die "Stellenbeschreibung" einer Päpstin wohl umschreiben, denn bekanntlich erlaubt es die katholische Kirche auch in heutigen Zeiten dem weiblichen Geschlecht nicht einmal, das Amt eines Priesters zu bekleiden - eine Frau als Papst - auch heute undenkbar.
Was aber, wenn es im Mittelalter tatsächlich eine Frau auf den Papstthron geschafft hätte oder zumindest dieses Amt angestrebt hätte ? Nun, genau um diesen Plot rankt sich, kurz gesagt, das Thema des von mir anschließend vorgestellten Filmes "DIe Päpstin", der unter der Regie von Sönke Wortmann 2009 in die Kinos kam und seit diesem Jahr auf DVD vorliegt...
So kam ich zu "Die Päpstin"
In der letzten Woche nutzte ich die von Saturn werbemässig doch stark beworbene Aktion mit 20 % Rabatt auf alle CDs,DVDs,Blurays und Computergames, die bis einschließlich dem 9.10.2010 lief und suchte mir aus dem reichhaltigen Angebot die DVD "Die Päpstin" aus. Der Normalpreis lag schon bei recht günstigen 9,99 €, durch die 20% zusätzlichen Rabatt kam mich die DVD also nur 7,99€ - sehr günstig, wie ich finde...
Zum Film
Darum geht es in "Die Päpstin"
814 n. Chr., genau am Todestag von dem berühmten fränkischen Kaiser Karl, dem Großen, wird Johanna als Tochter eines angelsächsischen Missionars im Dorf Ingelheim in der Nähe von Mainz geboren. Das intelligente und wissbegierige Mädchen lehnt sich bald gegen den ihr vorbestimmten und eingeschränkten Weg als Frau auf. Besonders ihr Vater hindert ihr Streben nach Wissen, wo er nur kann. Dagegen lehrt er seine beiden Söhne in Latein und gibt ihnen Bibelunterricht, den Johanna, lernbegierig, wie sie ist, heimlich mit verfolgt. So beherrscht sie bald durch bloßes Zuhören schon recht gut die lateinische Sprache. Ihrem ältesten Bruder Mathias kann sie bald überreden, das ihm vom Vater übermittelte Wissen an sie weiter zu geben. So kann sie bald nicht nur perfekt die Bibel lesen , sondern auch auf Latein schreiben. Leider stirbt Mathias bald an einer Lungenentzündung und die Hoffnung ihres Vaters, dass einer seiner Söhne die Domschule zu Dorstadt besuchen möge, liegt nun ganz auf seinem zweiten Sohn Johannes, der allerdings einfach nicht die an ihn gestellten Anforderungen erfüllen kann. Als eines Tages der Gelehrte Aesculapius von der Domschule zu Dorstadt im Dorf vorbei kommt, um neue Schüler für die Schule auszuwählen,fällt Johannes auch gnadenlos durch. Spontan springt Johanna in die Bresche und überzeugt den alten Schulmeister bald von ihren Begabungen. Aesculapius ist sich zwar bewusst, dass Johanna als Mädchen niemals in die Schule aufgenommen werden wird, sieht aber ihr Talent als "verschleudert" an, wenn man sie nicht weiter fördert. So gibt er ihr bald selber Unterricht in Griechisch, Latein und Philosophie. Ihr Vater ist davon gar nicht begeistert. Frauen gehören für ihn "an den Herd" und haben dem Mann dienlich zu sein. Wissen zu erlangen sei für eine Frau einfach "gottlos" und sündhaft. Als Aesculapius nach Dorstadt zurück berufen wird, ist somit Johannas Weg des Lernens jäh unterbrochen. Bald jedoch erscheint ein Bote in Ingelheim. Sein Auftrag: er soll Johanna zur Domschule nach Dorstadt bringen - Aesculapius gute Wörter für Johanna haben beim Bischof wohl Eindruck gemacht. Doch ihr Vater treibt ein böses Spiel. Er redet dem Boten ein, dass es sich da nur um einen Schreibfehler auf dem Dokument des Bischofes handeln kann. Er meine bestimmt Johannes - wie kann ein Mädchen auf die Schule gehen ? So kommt Johannes statt Johanna mit dem Boten mit. Johanna sieht dagegen ihren Weg von Gott vorgezeichnet. In der folgenden Nacht reisst sie daher von zuhause aus und macht sich auf eigene Faust auf nach Dorstadt. Auf dem Weg dorthin trifft sie ihren Bruder Johannes. Er und der Bote wurden unterwegs von einem Räuber überfallen. Der Bote ist tot - so gehen er und Johanna zusammen weiter nach Dorstadt, wo sie auf den Einwand des zufällig als Gast am Hofe des Bischofs anwesenden Graf Gerold hin beide in der Domschule als Schüler aufgenommen werden. So kann Johannas Weg vorerst weiter gehen. Die Jahre gehen ins Land und bald verliebt sich Johanna als junge Frau in Gerold, ihrem Förderer. Als dieser in den Krieg zieht, ist sie wieder ganz auf sich allein gestellt. Bei einem Überfall der Normannen auf Dorstadt kommt ihr Bruder Johannes ums Leben. Johanna beschließt nun, einen folgenschweren Schritt zu tun: als Mann tritt sie als ihr Bruder Johannes verkleidet in das Benediktinerkloster Fulda ein. Hier wird sie von einem gutherzigen Bruder in die Künste der Medizin unterwiesen und wird Arzt. Doch bald ist sie auch im Kloster Fulda nicht mehr sicher - so beschließt sie, nach Rom zu pilgern. Hier steigt die intelligente Frau bald in der Hierarchie der Kirche immer weiter auf....
Spannung und Dramatik
Das Leben von Johanna ist schon in ihrer Kindheit geprägt von doch permanent ausgeübter körperlicher und seelischer Gewalt, die besonders von ihrem doch recht strenggläubigen und "fundamentalistisch" zu nennenden Vater auf seine den alten Germanengöttern huldigende Frau Gudrun und gerade auch Johanna ausgeübt wird. Für ihn ist der Wert einer Frau klar in der Bibel festgeschrieben, sie hat dem Mann dienlich zu sein und ihm zu gefallen - Wissen zu erlangen ist für eine Frau daher in seinen Augen sündhaft. Dagegen tut er für seine Söhne alles, was sich besonders in seinem Betrug gegenüber dem Boten aus Dorstadt zeigt. Seine anfängliche Verachtung gegenüber Johanna steigert sich mit der Zeit immer mehr in blanken Hass seiner Tochter gegenüber. Besonders diese Szenen sind doch sehr dramatisch - und dennoch: Johanna gibt nicht auf und geht, allen fast unüberbrückbaren Widerständen zum Trotz eisern ihren Weg. Der Film bringt dies teilweise auch in besonders drastischer Weise herüber. Alle Verachtung, die ihr in der Domschule seitens ihres Lehrmeisters Odo, der , im Gegensatz zu Johanna , kein griechisch kann und ihr auch intellektuell unterlegen ist , herübergebracht wird, die Intrigen, die Richilde, die Frau ihres Förderers Gerold gegen sie spinnt, nichts kann Johanna aufhalten. Besonders die Frage, wie Johanna wohl alle diese Widerstände und Felsbrocken, die ihr seitens ihrer Mitmenschen in verschiedenen Phasen ihres Lebens in den Weg geworfen werden, überwinden kann, verleihen diesem Film aus meiner Sicht gerade seine Spannung und Dramatik, denn manche Wendung zu Gunsten von Johanna findet buchstäblich dann und wann "in letzter Sekunde" statt und meistens dann, wenn ich als Zuschauer schon gar nicht mehr damit gerechnet habe.
Physische und psychische Gewalt
Dabei schreckt der Film auch nicht vor drastischen Bildern zurück. So werden Köpfe abgeschlagen und auch die ein oder andere Brutalität kommt schonmal im Film vor - allerdings dominiert die Gewaltdarstellung nicht den Film. Meistens ist es eher die psychische Gewalt, das kalte Klima der Ablehnung, welches Johanna nahezu überall, wo sie als Frau auftritt, entgegen schlägt, welches besonders in der ersten Hälfte des Filmes nahezu greifbar zu sein scheint.Als Mann verkleidet begegnet Johanna in der zweiten Hälfte des Filmes dagegen kaum ein derartiger Gegenwind. Hier erfährt sie im Gegenteil Hochachtung und Bewunderung ob ihres Wissens - der Kontrast "Johanna als Frau" gegenüber "Johanna als Mann" kann daher kaum größer sein.
Darstellerinnen und Darsteller
The International Cast
Wie man es an den Namen der Darstellerinnen und Darsteller , zumindest teilweise, erkennen kann, handelt es sich bei der Zusammensetzung der "Cast" zu diesem Film um eine internationale Produktion. Britische und deutsche Schauspielerinnen und Schauspieler tauchen in den Rollen auf - die "Originalsprache" dieses Films ist daher Englisch. Die deutschen Schauspieler, die an diesem Film mitgewirkt haben, haben sich also in der Nachproduktion nochmals selber syncronisieren müssen. Für die englischsprachigen Kollegen dagegen wurde für die Vertonung der deutschsprachigen Tonspur auf professionelle Syncronsprecher zurückgegriffen - sich selber zu syncronisieren stelle ich mir ja schwierig vor, aber das Ergebnis ist durchaus gelungen, wie ich finde...
Einzelne Charaktere in "Die Päpstin"
Ablehnung erfährt Johanna vor allem deshalb, weil sie als Frau zu Bildung und Wissen gelangen will, denn das ist ihr eigentlicher Motor, der sie antreibt. Dafür nimmt sie alle Unbillen und Widerstände, die sich gegen sie richten, auf sich. Auf eine kirchliche Laufbahn ist Johanna dagegen gar nicht fixiert oder aus gewesen, diese ergibt sich scheinbar beiläufig, nachdem sie in Rom angekommen ist. Vor allem deshalb erscheint Johanna für mich weniger als karrierebewusste Powerfrau, sie geht einfach einem menschlichen Grundbedürfnis nach: seinen Eignungen und Neigungen im Leben ganz einfach nachzugehen, komme was da wolle. Besonders dieser Umstand macht den Charakter der Johanna, die brilliant von Johanna Wokalek dargestellt wird, doch sehr menschlich und sympathisch. Dagegen wirken manche ihrer Gegner geradezu dämonisch, besonders ihr Vater, der Dorfpriester zu Ingelheim, der von Iain Glen dargestellt wird, ist ein absolut unerbittlicher, nahezu verblendeter Charakter, der sich wirklich durch keinen Umstand auch nur irgendwie menschlich milde stimmen lässt. Was nicht nach seiner Auslegung der Bibel passiert, ist für ihn einfach nur sündhaft. Andere , wie der Bischof von Dorstadt, nehmen Johanna dagegen gar nicht ernst, auch, wenn sie ihn durch ihre Bildung dann und wann schon beeindrucken kann. Graf Gerolds Frau Richilde ( Claudia Michelsen) wiederum ist die typische "frömmelnde" und später auch eifersüchtige Gattin, die ihre Intrigen gegen Johanna geschickt zu spinnen weiß.
Kontraste
Dabei weiss der Film doch recht exakt, die Charakter in ein Kontrastmuster einzuspannen, welches nur aus den Farben schwarz oder weiß besteht. Entweder, ein Charakter ist in diesem Film abgrundtief böse und demzufolge fies zu Johanna (wie z.B. ihr Vater, der Domschulmeister Odo, Richilde, die Gattin Gerolds) oder sie sind gut und demzufolge "lieb" zu Johanna (ihre Mutter Gudrun, ihr Bruder Mathias, Graf Gerold). Dieses Schablonendenken ist natürlich schon ein wenig eindimensional, bringt aber den Film dafür in seiner Handlung auch schneller voran, der ja dank seiner Lauflänge von knapp 3 Stunden auch nicht der kürzeste Streifen seiner Art ist. So weiß man bei den in den verschiedenen Lebenslagen Johannas auftretenden Charakteren doch recht schnell, an welcher Adresse man bei jenen ist. Die einzige kleine Ausnahme bildet vielleicht am ehesten der Charakter von Johannas Bruder Johannes, der sich nach anfänglichem Zögern doch entschließt, recht heldenhaft für seine Schwester einzustehen - anfangs war das Verhältnis der beiden Geschwister auch nicht gerade als gut zu bezeichnen...
Der historische Background des Filmes
Der Film basiert übrigens auf dem gleichnamigen Roman aus dem Jahre 1996 von Donna Woolfolk Cross, der sich wiederum auf eine Legende aus dem Hochmittelalter bezieht, der zu Folge eine Päpstin namens Johanna im 9. Jahrhundert nach Christus aufgetreten sein soll. Historisch verbürgt dagegen ist aus Quellen, die genau aus dieser Zeit stammen, dagegen nichts in dieser Richtung. Das Dilemma der modernen Archäologie ist, dass es gerade aus dem Zeitraum der späten Völkerwanderung, d.h. dem 6. bis 9. Jahrhundert nach Christus, so gut wie kaum Berichte von zeitgenössischen Geschichtsschreibern und/oder Dichtern und Denkern gibt. So sind die Thesen, dass es tatsächlich mal einen weiblichen Papst gab, weder belegbar noch gänzlich abzustreiten, sie bleiben halt in dem unsicheren Terrain der Legende... Jedenfalls bemüht sich der Film schon, an historische Tatsachen anzuknüpfen. Angefangen am Geburtstag von Johanna im Jahr 814 n.Chr. , in dem Kaiser Karl der Große starb, über die Kämpfe der Söhne Kaiser Ludwigs, in der Lothar II. sein berühmtes "Kegelbahnreich" erhielt, der Überfälle der Normannen, die verstärkt im 9. Jahrhundert die Flüsse des heutigen Frankreichs und Deutschlands mit ihren Schiffen aufwärts fuhren, um Städte des Frankenreiches zu plündern, bis hin zu Papst Sergius - alles historisch belegbare Tatsachen. Auch die Ausstattung des Films berücksichtigt die Umstände und Gegebenheiten des 8. Jahrhunderts und versucht, ein realistisches Bild dieser Zeit zu zeichnen.Gerade bei den Massenszenen der marschierenden Armee von Lothar II. zeigt sich die große Akribie, mit der dieser Film teilweise Wert auf historische, fast schon Monumentalaufnahmen legt. Die historischen Kostüme bewegen sich optisch demzufolge auch irgendwo in einer Epoche, die zwischen Antike und Mittelalter irgendwo gefangen ist. Die Leute in Rom sehen fast aus wie "echte" Römer mit togenähnlichen Kostümen, während im kalten Frankenland schon eher "mittelaltergemässe" Gewänder dominieren. Auch das Denken dieser Zeit wird mehr als nur angedeutet: das Wissen der alten Griechen und Römer gelangte immer mehr in Vergessenheit, wurde teilweise als "sündhaft" zurückgewiesen und der alte Glaube der germanischen Stämme trat langsam hinter die neue Religion, dem Christentum , zurück.
Zur DVD
Bild - & Tonqualität
Der Film wurde im Breitbildformat 2,35:1 (21:9) gedreht. Dies bedeutet, dass am oberen und unteren Bildschirmrand dünnere (16:9 TVs) bis sehr breite (4:3 TVs) Randstreifen zu sehen sind. Die Farben und Kontraste im Film sind dagegen "State Of The Art" moderner DVD-Produktionen und demzufolge mit "mehr geht nicht bei PAL" zu umschreiben. Der Ton der deutschen Dolby Digital 5.1 Spur erwies sich auf meiner 5.1 Surroundanlage besonders bei atmosphärisch dichten Handlungsabschnitten doch als recht tiefenstark. Als z.B. die Armee von Lothar II. auf Rom zumarschiert, wird hier doch einiges an Potential der Dolby Digital-Technologie deutlich. Näher, immer näher kommen die Reiter und Infantriesoldaten auf mich zu. Auch einige Szenen im Wald haben doch eine ziemliche Tiefenschärfe zu verzeichnen. Der Pfeil, der den Boten im Wald trifft, saust doch recht deutlich ortbar von rechts kommend ins Bild hinein. Dabei bleibt die Sprachverständlichkeit in jeder Szene doch recht gut.
Bonusmaterial
Eigentlich gibt es hier nur ein "Making Of" an nennenswerten Bonusfeatures aufzuführen. Dabei wurden einige, wenige Tricks vorgestellt, die bei verschiedenen Szenen im Film eingesetzt wurden. Diese Doku ist allerdings nur in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln zu erleben. Darüber hinaus gibt es unter dem Menu "Extra" einen Menupunkt aufzurufen, der in Textform aufrufbare Hintergrundinformationen zu einzelnen Darstellerinnen und Darstellern in diesem Film beinhaltet. Weiterhin gibt es noch die im Hauptfilm zuschaltbare Kommentarspur von Regisseur Sönke Wortman als "Bonus" dazu, obwohl ich ja meine, dass dies mittlerweile zum "normalen Umfang" einer Kauf-DVD gehören sollte. Man sieht also: allzu viel ist also hier nicht los in Sachen "Bonus", dafür ist der Film ja auch knapp 3 Stunden lang, obwohl diese Tatsache eigentlich nichts entschuldigt, wie ich finde...
Fakten & Details in aller Kürze
Allgemeines
* Genre: Monumental / Historienfilm; Drama; Unterhaltung
* Produktionsjahr: 2009
* Darsteller: Johanna Wokalek - Johanna, John Goodman - Papst Sergius , Iain Glen - Johannas Vater, David Wenham - Graf Gerold
* Regie: Sönke Wortmann / Drehbuch: Sönke Wortmann,Heinrich Hadding
Technisches
* Bildformat: Widescreen; 2,35:1 (16:9) / Bildauflösung: 720x576 Pixel (PAL)
* Tonformat: DD 5.1: Deutsch, Englisch, Hörfilmfassung in deutscher Sprache
* Untertitel für Gehörlose: Deutsch
* Laufzeit: 142 Min.(Spielfilm) / ca. 30 min (Bonus)
* FSK: ab 12 Jahren
Bonusmaterial
* Making of / Darstellerinfos / zuschaltbare Tonspur mit Audiokommentar
FAZIT
Ich finde, Sönke Wortmann hat mit "Die Päpstin" unter Beweis gestellt, dass er durchaus auch monumental angelegte Historiendramen in sehr guter Qualität umsetzen kann. Die internationale Darstellerschaft dieses Films lieferte durchweg eine gute bis sehr gute Leistung ab. Man kann in diesem Film wirklich mit Johanna mitleiden, bei all den Widerständen, der Ablehnung und der Schwierigkeiten, die sich ihr in den Weg stellen, um dann frohgemut ihre weitere Entwicklung bis zur Päpstin mit zu erleben. "Die Päpstin", das ist eine schöne, teilweise tragische und erschütternde Geschichte, die durchaus nicht den Anspruch einer historischen Wahrheit in sich trägt, sondern gleichsam einen beeindruckenden wie abschreckenden Blick auf die Gesellschaft des frühen Mittelalters wirft. Das Bild und der Ton der DVD wiederum sind in dem knapp 3 Stunden langen Hauptfilm wirklich absolut "State Of The Art". Insgesamt gebe ich daher vier Sternchen für die DVD, der Film allein hätte fünf Sternchen verdient. Natürlich gibt es eine Empfehlung obendrein... weiterlesen schließen
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