ein Testbericht von schnulli08152004-11-01 13:46:32vom 01.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: preiswert und ausreichend...Nachteile/Kritik: wer Topqualität haben will, sollte etwas anderes kaufen
Hier möchte ich etwas loswerden über meine neue Soundkarte, die
Quadrosound von Ultron
Warum braucht der eine neue Soundkarte... heutzutage ist doch bereits alles in PC`s drin??? Tja... wenn man einen fertig kauft stimmt das. Ich jedoch konnte mal wieder meinen Basteltrieb nicht unterdrücken und hab mir aus mehreren Teilen selbst einen PC zusammengebaut... und was fehlte mir??? *schnell einen Blick auf das Thema... ja genau... einen Soundkarte*.
*** Kauf der Karte ***
Im naheliegenden PC-Fachandel... ich kaufe gern dort, weil wenn etwas nicht funktioniert kann man sich schnell beschweren und dumme Fragen stellen... fragte ich nach einer günstigen und guten Soundkarte. Etwas besonderes sollte sie nicht können, auch nicht speziell für Musikbearbeitung da sein... eben nur, das auch Geräusche und Töne aus dem PC kommen. Man riet mir in diesem Fall zur o.g. Karte.
*** Preis ***
sagenhafte 14,90 EUR... ich war maßlos überrascht.
*** Funktionsumfang der Karte ***
Die Karte verfügt über einen CMI8738 Chipsatz... was immer das auch bedeuten mag, denn bei soetwas bin ich Laie. Auf der Platine befindet sich der interne Anschluss für das CD-ROM Laufwerk, sonst gibts Probleme, wenn Musik von der CD gelesen wird... ein Kabel fehlt jedoch... ärgerlich, doch meist ist dies beim Laufwerk dabei. Probleme gibts nur, wenns da auch fehlt, dann müssen wir nmälich eins extra kaufen. Zum Einbau benötigen wir einen freien PCI Steckplat auf der Platine unseres PC... doch zum Einbau später mehr. Als Anschlüsse bietet die Karte zudem 2 Ausgänge, sowie je einen Line- und Mikrofoneingang. Wunderbar ist auch der Gameport, an den sich ggf. eun Joystick, Gamepad oder andere Steuervorrichtungen - meist für Spiele - anschließen lassen. Eine DIN A5 Kurzanleitung sowie eine Installations-CD gehören mit zum Umfang der Karte.
*** Einbau der Soundkarte ***
Hier auch ein paar Tips für absolute Laien zum Einbau einer Soundkarte. Nachdem wir den PC vom Stromnetz getrennt haben, schrauben wir das Gehäuse auf. Damit die empfindlichen Teile im Inneren unseres PC keinen Schaden nehmen, dürfen sie keine Stromflüsse bekommen... bedeutet, auch wir als Menschen können elektrisch geladen sein... also muss diese elektrische Ladung weg. Am Besten geht das, wenn wir uns mit einem professionellen Erdungskabel erden. Ich hab sowas nicht, also fasse ich immer wieder zwischendurch an den Heizkörper in der Nähe (der ist immer geerdet) oder ich ziehe ein paar Handschuhe an... aber keine Winterfäustlinge... nein: zum Basteln am PC habe ich mir ein paar weisse, dünne Handschuhe zugelegt. So werden meine Finger nicht dreckig... besser gesagt die Teile im PC nicht fettig und schmuddelig.
Die Soundkarte wird nun in einen freien Steckplatz gesteckt, festgeschraubt und mit dem Datenkabel für Sound werden CD-ROM und Soundkarte verbunden.
Hört sich alles Einfach an, wers aber noch NIE gemacht hat, sollte besser erstmal zuschauen... kaputt kann schnell was gehen und dann wirds teuer.
Noch schnell den Soundausgang mit Lautsprecherboxen verbunden, entsprechend angeschlossen und weiter gehts.
*** Installation der Treiber ***
Sollte jemand eine Sounkarte "onboard" haben, muss er nun beim Einschalten des PC diese im Setup deaktivieren. Bei mir war das nicht so... hät ich mir sonst eine Soundkarte gekauft??? Nein!!! Nach dem
Hochfahren von Windows wird die Soundkarte sofort erkannt und gefunden. CD ins laufwerk, den Anweisungen von Windows folgen... neu starten.. und Musik liegt in der Luft. Ja, ja, ja... ich weis!!! Nicht immer klappts so einfach beim Einbau von neuen Teilen... aber bei mir hats wirklich keine Schwierigkeiten gegeben.
*** Fazit ***
Billiger gehts nun wirklich kaum. Auch der Einbau und die Installation der Karte war ein Kinderspiel. Die Windowsklänge werden ordnungsgemäß wiedergegeben und auch bei allen bisherigen Anwendung stimmte sowohl die Sound (Musik) als auch FM (Töne und Geräusche) Ausgabe. Selbstverständlich bietet die Quardrosound keine Klänge wie eine professionelle Soundkarte... aber das wollten wir ja auch nicht. Verpackung und Software sind einwandfrei... lediglich das fehlende Kabel zum CD-ROM mindert die Sache... sonst würde die Karte von mir volle Sterne bekommen. Selbstverständlich lohnt es sich auch immer, auf den Homepage des herstellers vorbeizuschaun, dort kann man auch überprüfen, ob es z.B. neuere Treiber gibt.
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Man spitzt immer wieder gern das Öhrchen!
ein Testbericht von Herr_Tom2008-09-03 21:45:22vom 03.09.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Klasse Soundkarte, einfache Installation, toller Sound...Nachteile/Kritik: Nichts
Wenn man regelmäßig an einem PC zu tun hat, versteht es sich von selbst, dass man genauestens auf die Funktionaliät dieses Geräts achtet. Obgleich entsprechende Unregelmäßigkeiten sich doch recht schnell bemerkbar machen, stehen diejenigen des visuellen oder akkustischen Bereichs doch an oberster Stelle und damit auch die Tatsache, dass die Grafikkarte oder die Soundkarte nicht mehr ordnungsgemäß zu funktionieren scheint.
Letzteres stellte sich bei mir so ein, als vor einiger Zeit an einem Ersatz-PC der Sound nicht mehr richtig funktionierte und plötzlich ganz weg blieb, was wohl offensichtlich an der darin befindlichen Soundkarte lag.
Da ich glücklicherweise noch eine Soundkarte besaß, die ich mir vor einiger Zeit mal als Reserve besorgt hatte, beschloss ich diese Komponente einzubauen. Im Klartext handelte es sich um die Ultron Octo Sound 7.1, für die ich man im Handel zwischen 22 und 35 Euro bezahlt und die ich selbst bei Misco für 30,82 Euro besorgt hatte.
- Technische Daten -:
Die 7.1 Channel Sound Karte mit Direct Sound 3D HW Beschleunigung, hat eine Größe von 120 x 20 x 110 mm und ein Gewicht von 85 Gramm. Die Karte, die die Eigenschaft besitzt, die meisten 3D Spiele Sound Standards zu unterstützen, kann Sounds von 24 Bit und 96 KHz wiedergeben, im Aufnahmebereich sind es demgegenüber 16 Bit und 48 KHz. Der Rauschabstand bewegt sich bei 100 dB. Insgesamt können bis zu acht Lautsprecher angeschlossen werden. Im externen Bereich befinden sich dabei die Anschlüsse Front out, Rear-out, Center & Subwoofer, Alt Center, Line-In, Mic-In, SPDiF-In, SPDiF-Out. Im internen Bereich sind es die Anschlüsse CD-Audio-In und Aux-In.
- Systemvoraussetzungen -:
Um die Karte problemlos einsetzen zu können benötigt man in erster Linie an Hardware einen Pentium Prozessor von mindestens 266 MHZ, 64 MB Arbeitsspeicher, 100 MB Festplattenspeicher sowie einen freien 32 Bit PCI-Steckplatz. Zur Installation der Software ist zudem ein CD-ROM Laufwerk erforderlich sowie als Betriebssystem Windows 98 SE, ME, 2000, XP oder Vista.
- Lieferumfang -:
Geliefert wurde die schön verpackte Plug & Play Soundkarte mit einem optischen Anschlusskabel, einer CD mit Treiber und Software sowie einer Bedienungsanleitung.
- Hersteller -:
Produziert wird die Karte von der Firma Ultron AG, August-Schmidt-Straße 7, 52477 Alsdorf. Nähere Infos bekommt man telefonisch unter 02404/9181-0 oder unter der URL www. ultron.de.
- Erfahrung -:
Nachdem die defekte Soundkarte ausgebaut worden war, nahm ich die neue Soundkarte und baute diese in den frei gewordenen PCI-Steckplatz auf dem MSI-Mainboard ein.
Obgleich ich an diesem PC jetzt nicht allzu viel zu machen hatte und ich auch demzufolge nicht allzu viel anzuschließen vor hatte, wollte ich zumindest die notwendigsten Verbindungen regeln, so intern das Verbindungskabel von der Soundkarte zum CD-ROM, dann wollte ich noch extern zwei Lautsprecher und ein Mikrofon für eventuelle Aufnahmen anschließen.
Letztendlich wurde das Gehäuse geschlossen und der PC hochgefahren.
Ich konnte recht schnell einen vollen und kräftigen Sound vernehmen, obwohl ich ja eigentlich noch keinen Treiber installiert hatte.
Zur Probe hörte ich mir einige MP3-Dateien von Festplatte an als auch diverse Musik-CDs, die ich mir zum Probehören parat gelegt hatte. In beiden Fällen konnte ich keine Negativfeststellung
machen, dass die Treiber eben noch nicht installiert waren.
Ich wollte die Treiber von CD trotzdem noch einrichten. Nach dem Neustart blieb der volle Sound erhalten. Eine Bestätigung erfuhr ich auch als ich mir einen Musik DVD-Film Grease einlegte, den ich vor Jahren schon im Kino und mir auch schon am Fernsehen angeschaut hatte. Einfach klasse!
Besonders beeindruckt war ich als ich mir mit dieser Soundkarte das eine und andere Racing Game einlegte wie beispielsweise Need for Speed Underground 2, bei welchem schon das Aufheulen der Reifen so richtig Bock machte, den passenden Kurs mit dem ausgesuchten schnittigen Teil der 30 zur Verfügung stehenden Schlitten zu bestreiten.
- Fazit -:
Alles in allem bin ich mit der Karte sehr zufrieden. Die Karte ist einfach in der Handhabung und liefert einen einwandfreien Sound sowohl online als auch offline. Ich kann diese Komponente jedenfalls sehr empfehlen.
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