Eine Heißklebepistole benötigt man zur Verarbeitung von flüssigem Klebestoff. Dieser kann fast überall verwendet werden und ist sehr vielseitig. Da ich öfter mal kleinere Sachen bastle oder auch verschiedene Sachen reparieren muss, ist eine Heißklebepistole inzwischen unverzichtbar für mich geworden. Die PARKSIDE PHKP 500 / 3119 habe ich im Baumarkt für 9,99 Euro gekauft - generell liegt die Preisspanne für Klebepistolen zwischen 10 und 20 Euro, abhängig von der Marke und Qualität.
DIE PARKSIDE PHKP 500 / 3119:
_________________________________
Im Lieferumfang sind die Heißklebepistole, Station mit Abtropfschale, Netzkabel, eine kurze und eine lange Ersatzdüse, zwei Klebestifte und die Bedienungsanleitung enthalten. Die Pistole hat eine automatische Temperaturregelung und Regelelektronik. Durch die Ladestation kann man mit dem Gerät auch kabellos arbeiten und sollten die zwei mitgelieferten Klebestifte verbraucht sein, passen alle herkömmlichen Klebestifte für Heißklebepistolen.
Technische Daten:
* Nennspannung: 230 V
* Nennfrequenz: 50 Hz
* Nennleistung: 35 W (500 W)
* Klebesticks: ca. 11 mm
DIE ANWENDUNG:
_________________________________
H inten in die Klebepistole wird ein Klebestift in den Heizkanal eingeschoben und die erforderliche Düse wird aufgeschraubt. Das Netzkabel wird mit der Station verbunden und die Pistole mittels herausklappbaren Aufstellbügel reingestellt. Nun dauert es vier Minuten bis das Gerät aufgeheizt und einsatzbereit ist. Entweder arbeitet man jetzt mit Kabel, das allerdings nur 150 cm lang ist oder man benutzt die Pistole kurzzeitig kabellos. Dies ist ungefähr drei bis fünf Minuten möglich, abhängig von der Härte des Klebers. Um den Austritt des Klebers zu regulieren betätigt man einen Vorschubschalter, dadurch kann man den Klebstoffaustritt regulieren. Da man drei verschieden lange Düsen zu Verfügung hat, kommt man auch an schwer zugängliche Stellen oder kann den Klebstoff großflächiger aufbringen. Man sollte den Kleber punktförmig aufbringen, bei flexiblen Materialien wie zum Beispiel Textilien zickzackförmig. Die beiden zu verklebenden Materialien werden nun circa 30 Sekunden zusammengedrückt und nach bereits fünf Minuten ist die Klebestelle belastbar. Nach Gebrauch wird die Pistole wieder in die Station gestellt und aus dem Strom gezogen, nun dauert es eine Weile bis sie vollends von 200°C Betriebstemperatur heruntergekühlt ist und wieder verpackt werden kann.
Die Parkside Klebepistole hat bisher gute Dienste geleistet. Bei Bastelarbeiten ist sie nicht mehr wegzudenken und selbst die Zierleisten der Deckenverkleidung im Bad hat sie fest und ordentlich festgeklebt. Das schöne ist, dass nun in der Umrandung der Paneele keine Nägelköpfe zu sehen sind und trotz Wasserdampf beim Duschen oder Baden halten die Leisten ohne erkennbare Mängel. Auch wurde mit dieser Heißklebepistole die Abschlussleisten der Küchenplatte befestigt und auch hier wieder praktisch, denn man kann nichts erkennen und trotzdem sitzen sie fest. Mit einer Klebepistole hat man vielfältige Einsatzmöglichkeiten, solange das zu klebende Material sauber, trocken und fettfrei ist. Viele Sachen, bei denen man sich vorher umständlich mit doppelseitigem Klebeband oder einfachen Alleskleber abgemüht hat, sind nun in Sekunden absolut fest und sicher miteinander verbunden.
Die Heißklebepistole ist von Parkside ist günstig und leistet gute Dienste, allerdings erkennt man nach nun mehr zwei Jahren mehr oder weniger intensivem Gebrauch deutliche Verschleißerscheinungen. Zwei von drei Düsen sind bereits abgebrochen und das Plastikgehäuse zeigt an dem Aufstellbügel deutliche kleine
Risse. Man kann mit der Pistole trotzdem noch sehr gut arbeiten, allerdings bewahrheitet sich hier wieder, dass billiger Preis auch meist billige Qualität bedeutet. Natürlich muss ich sagen, dass das Gerät nach unserem Umzug in Dauerbetrieb war und wir alles mögliche damit befestigt haben - deshalb kann man sagen, dass die Heißklebepistole von Parker ihr Geld wirklich wert war und wer nur ab und an mal kleinere Bastelarbeiten damit erledigen will, hat für knapp zehn Euro ein zuverlässiges Gerät.
FAZIT:
_________________________________
D ie PARKSIDE PHKP 500 / 3119 ist ein einfaches aber ordentliches Gerät, welches vielseitig eingesetzt werden kann. Durch das kabellose Arbeiten ist man unabhängig von einer Steckdose und in den Heizkanal passen alle normalen Klebestifte mit einem Durchmesser von 11 cm, wobei einer zwischen 0,50 und 1 Euro kostet, auch hier wieder abhängig von der Marke. Trotz leichten Materialschwächen, die ich aber auf die Dauernutzung während der Renovierung schiebe, leistet die Heißklebepistole von Parkside treue Dienste und auch der mitgelieferte Schmelzkleber ist stabil und fest, wenn er einmal aufgebracht ist. Alles in Allem eine gute und einfach zu bedienende Heißklebepistole, die für viele kleinere Reparaturarbeiten im Haushalt aber auch für Bastelarbeiten unersetzbar geworden ist. Ich gebe allerdings nur vier von fünf Sternen, da ich es ärgerlich finde, dass von drei Düsen bereits zwei abgebrochen sind. Es ist schwierig einzelne passende nachzukaufen und wahrscheinlich werde ich mir, wenn sich auch die letzte Düse verabschiedet hat ein neue Heißklebepistole leisten müssen. Und trotzdem sie "nur" zehn Euro gekostet hat, erwarte ich doch etwas mehr Qualität bei der Verarbeitung.
...
ein Testbericht von Lara20112011-09-19 09:40:37vom 19.09.2011Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gutes Gerät, preiswert, leicht zu bedienen...Nachteile/Kritik: /
* Universell einsetzbar zum Kleben, Abdichten und Verfugen
* geeignet für viele Materialien wie Holz, Leder, Keramik oder Kunststoff
* kabelloses Arbeiten durch praktische Ladestation - mit Abtropfschale
* Direktanschluss des Netzkabels an die Heißklebepistole, ermöglicht auch längere Klebearbeiten
* Heizelement mit Regelelektronik für schnelle Einsatzbereitschaft, temperaturkonstantes Arbeiten und
hohe Schmelzleistung
* Dosiertes Kleben durch manuelle Vorschubmechanik
* Klappbügel zum sicheren Abstellen auch außerhalb der Ladestation
* inkl. praktischem Aufbewahrungskoffer, 1,5 m langem Netzkabel, 3 aufsetzbaren Düsen und 6
Klebestiften a 15 cm Länge
* Für handelsübliche Klebestifte mit Ø 11 mm
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kaufort und Preis ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Gekauft habe ich das Gerät in Wittlich in einem kleinen Laden (den Namen habe ich vergessen). Die Pistole war im Angebot und kostete nur 10Euro. Da musste ich bastelwütiges Etwas gleich zuschlagen.
Die Klebepistole ist sehr handlich und hat für mich die genau richtige Größe, sie ist nicht zu klein, aber auch nicht zu groß. Das Gestell ist ebenfalls genau passend.
Vom Aussehen gibt es nichts Besonderes zu sagen. Die Heißklebepistole ist schwarz und das Gestell ebenfalls. An dem Gestell befindet sich noch eine kleine rote Abtropfschale und der Markenname steht an der Seite.
Zu bedienen ist das Gerät ganz einfach - man steckt den Stecker ein - legt die Heißklebepistole auf die Station und schiebt eine Klebestange in die dafür vorgesehene Öffnung. Dann dauert es etwa 2-3 Minuten und der Kleber wird weich. Danach kann man los legen.
Kurz vor Weihnachten im letzen Jahr sah ich dieses Wundergerät im Angebot und habe gleich zugeschlagen. Dabei waren auch noch einige Klebestäbe und ich konnte zuhause sofort loslegen.
Ich habe angefangen einen Adventskalender für meinen Mann zu basteln. Da ich hochschwanger und Zuhause war hatte ich jede Menge Langweile und viel Zeit... Und so begann mein Bastelwerk.
Der Adventskalender bestand aus 3 Styroporplatten - drauf klebte ich allerlei Dinge.
Hier gibt es aber zu sagen, dass man die Heißklebepistole nicht sehr warm werden lassen darf - denn sonst ist das Styropor verbrannt. Ich lies die Pistole immer nur so lange drauf, bis man noch feste drücken musste, aber schon etwas Kleber kam. So hat es auch gut funktioniert und man konnte sogar das Styropor verkleben obwohl dieses wohl einen sehr niedrigen Schmelzpunkt hat.
Auf das Styropor klebte ich zum Beispiel Steine als Abgrenzung eines Teiches, Styroporplatten wurden aneinander geklebt und viele Kleinigkeiten ebenfalls.
Dann schnitt ich viele verschiedene Pinguine aus und klebte dahinter kleine Pappkästchen, die mit der Heißklebepistole viel besser hielten als mit einem normalen Klebestift.
Die kleinen Tierchen wurden dann in allen möglichen Situation auf dem Styropor angebracht.
Schwimmende - Tanzende - Fressende - Kinder in einer Schneeballschlacht und viele mehr.
Mit der Heißklebepistole musste man nur aufpassen, dass man nicht zuviel Kleber raus drückte, denn sonst kam das Zeug an der Seite raus oder man sah Kleberänder. Ebenfalls konnte es passieren, dass - wenn man zu viel Kleber benutzte - das Papier durchweichte. Aber nach einigen Versuchen hatte man raus wie viel man benötigt, dass es
gut aussieht und trotzdem klebt.
Der Kalender wurde ganz toll und lebt immer noch ;) Dieses Jahr wird dieser auch noch einmal verwendet, da es so viel Arbeit gekostet hat. Aber nächstes Jahr wird ein neuer gebastelt und dafür wird sicher die Heißklebepistole wieder ausgepackt.
********************************* ******
Was machte ich noch mit der Heißklebepistole?
******************************** *******
Unsere Gardinen in der Küche sind nur mit diesen Klebevorrichtungen befestigt und fallen ständig ab. Dieses klebten wir mit unserem Wundergerät wieder an und sie hielten mindestens doppelt so lange am Fenster. Leider sind sie aber nach ca. 6 Monaten trotzdem abgefallen und wir mussten neu kleben. Denke, dass liegt aber einfach an der hohen Luftfeuchtigkeit beim Kochen, denn das Fenster ist direkt neben dem Ofen und ständig nass. Hat wohl wenig mit dem Kleber zu tun!
Wenn bei uns etwas zu Bruch geht - was noch reparierbar ist kommt sofort unsere Heißklebepistole zum Einsatz und obwohl mein Mann erst sehr skeptisch war und meinte, dass wir das Gerät eh nie brauchen ist er jetzt froh, dass wir die Maschine haben.
*****************************
Ich bin sehr froh mit dem Gerät und es funktioniert super. Eine kleine Macke hat es, denn man muss es sehr genau auf die Station stellen, sonst bekommt es kein Strom und die Klebemasse schmilzt nicht. Nicht weiter schlimm, wenn man es weiß, aber am Anfang dachte ich das Gerät sei kaputt. Kann auch sein, dass unsere Maschine einen leichten "Wackler" hat, weil man wirklich ganz genau treffen muss, dass die Maschine an bleibt. Aber das ist nicht weiter schlimm.
Für den Preis ist das Gerät wunderbar und sehr zuverlässig. Durch den Tropfschutz in der Station macht man auch nichts dreckig und diesen Tropfschutz kann man sehr leicht reinigen.
Durch eine kleine Einkerbung an der Pistole liegt das Gerät gut in der Hand und durch den Druckknopf lässt sich die Klebemasse gut dosieren.