Platz 12 in der Kategorie "Fluggesellschaften". Die Schweizer Airline hat ihren Sitz in Basel. Die Swiss ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa AG und hat ihren Heimatflughafen in Zürich. ...mehr
Heute möchte ich Euch über einen meiner schönsten Langstreckenflüge berichten, den ich je hatte! Und zwar in allen Punkten die man sich vorstellen kann! Dieser Bericht wird aus Gründen der Übersichtlichkeit ein wenig anders gegliedert als meine sonstigen Airline Berichte, aber ich hoffe, er ist genau so spannend zu lesen wie diese.
Nun bitte ich Euch, das rauchen einzustellen und Euren Sitz in eine aufrechte Position zu bringen. Bitte schnallt Euch auch an, wir starten in wenigen Augenblicken :o)
Auf Langstrecke mit Swiss International Airlines
Doch bevor ich Euch mit meinem Flug und dem dabei erlebten unterhalte, möchte ich diese Airline doch noch ein wenig genauer vorstellen. Es soll ja wirklich einige Leute geben, die noch nie etwas von der "neuen Swissair" gehört haben! Und daher beginnen wir mit dem….
Airline Profil
Swiss wurde in Folge der Insolvenz der damaligen nationalen Fluggesellschaft Swissair im Oktober 2001 im März 2002 gegründet.
In der Zeit zwischen dem Grounding der Swissair am 2. Oktober 2001 um ca. 12:00 und dem Start der Swiss am 1. März 2002 wurde die Swissair vom Schweizer Staat mit den notwendigen liquiden Mitteln unterstützt, um den Flugbetrieb aufrechterhalten zu können und die Gründung der Swiss zu ermöglichen.
Gesellschaftsrechtliche Ausgangsgrundlage der Swiss bildete die Basler Regionalfluggesellschaft Crossair, deren Strukturen mit massgeblicher finanzieller Unterstützung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, einiger Kantone und der Schweizer Wirtschaft (namentlich der beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse) für den Aufbau einer neuen, international tätigen Schweizer Linienfluggesellschaft genutzt wurde. Die Crossair änderte ihren Namen in Swiss und übernahm je 26 Lang- und Kurzstreckenflugzeuge der ehemaligen Swissair sowie zu einem grossen Teil deren Flugverbindungen. Das Projekt trug den Namen "Phönix +".
Swiss führte neben den erwähnten Linienflügen auch Charterflüge zu Ferienzielen in Europa und Nordafrika durch. Bis einschliesslich Sommerflugplan 2004 wurden die Charterflüge unter der Marke Swiss Sun durchgeführt. Ihre Airbusflotte lässt Swiss durch SR Technics Switzerland warten.
Im Oktober 2005 teilte die Führung der Swiss mit, dass man die Regionalflotte in eine neue Gesellschaft Swiss European Airlines AG auslagern werde. Diese Tochtergesellschaft der Swiss erhielt ihre Betriebsgenehmigung zum Winterflugplan 2005 und konnte am 1. November 2005 mit zwei gleichzeitig startenden Flügen auf der Strecke Zürich-Kloten - Genf-Cointrin an den Start gehen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Swiss)
die Flotte
Swiss International Airlines betreibt im Moment eine Flotte aus 51 Maschinen, alle aus dem Hause Airbus. Die Aufteilung auf die einzelnen Muster sieht wie folgt aus:
Airbus A340-313X --> 10 Maschinen
Airbus A330-223 --> 11 Maschinen
Airbus A321-111 --> 6 Maschinen
Airbus A320-214 --> 17 Maschinen
Airbus A319-112 --> 7 Maschinen
Weitere 5 Airbus A340-313X sind bestellt. Als Ersatz für die A330-223 ist in den nächsten 7 Jahren der Erwerb von Maschinen des Typs Boeing B787 geplant.
Zusätzlich zu der Swiss Flotte gibt es noch die Regionalflotte, die aber in die eigenständige Swiss European Airlines ausgegliedert wurde. Doch zur vollständigen Wiedergabe nenne ich Euch auch diese Flotte:
Avro RJ100 20 Maschinen
Avro RJ85 2 Maschinen
Die Avro RJ85 werden die Flotte aber bis Ende November 2007 verlassen und durch weitere zwei Avro RJ85 ersetzt. Ebenfalls soll die Avro RJ100 Flotte bis 2010 durch Maschinen der Embraer 190 E-Jets Reihe ersetzt werden. Damit hat die Swiss European dann
weltweit die jüngste Flotte mit einem Durchschnittsalter von 0,4 Jahren!
Daten zur Gesellschaft
Gründung: 2002
IATA-Code: LX
ICAO-Code: SWR
Rufzeichen: Swiss
Sitz: Basel
Drehkreuz: Flughafen Zürich
Heimatflughafen: Flughafen Zürich
Allianz: Star Alliance
Flottenstärke: 73 (51 + 22)
Ziele: national und international
Mein Flug von Zürich nach Hong Kong
Herbst 2005, mein erster Langstreckenflug seid langem steht mir bevor! Gebucht wurde ich auf Swiss. Eigentlich wollte ich ja mit Cathay Pacific fliegen, die waren aber ausgebucht. Nun gut, damals noch widerwillig, nahm ich das halt an. Somit war klar, ich flog mit einer A340-313X und nicht mit meiner geliebten Boeing 747-400 in das Land der untergehenden Sonne. Und ich habe es nicht bereut!
--> Am Flughafen Zürich
Auch wenn dieser Flug schon etwas her ist, so kann ich mich noch gut an das Erlebte am Flughafen ZRH erinnern! Da der Flug nach Hong Kong ja nicht gerade kurz ist, so habe ich natürlich einen Sitz in der Business-Class gebucht. Nach einem extrem schnellen Check in und einer ebenso schnellen Passkontrolle und dem Sicherheits-Check ging es in die Lounge der Swiss. Ein kühler Drink, gemütlich eine Zigarette rauchen und die Musik geniessen, zusammen mit einer Hand voll auserwählten Business-Class Passagieren. Alles natürlich kostenlos!
Um 21:30 Uhr ging es dann mit der Metro zum neuen Dock Middfield, von wo der grösste Teil der Langstreckenflüge von Swiss abgehen. Abflug war damals wie auch Heute 22:45 Uhr, mit dem Bording wurde um 21:45 Uhr begonnen. Auch das ging extrem schnell, da erst First Class einsteigen konnte, dann waren wir dran und zum Schluss die Economy Class.
--> In der A340-313X
Beim Einsteigen wurden wir von einer netten asiatischen Flugbegleiterin begrüsst. Genau wie bei Swissair, so ist auch bei Swiss auf Flügen nach Fern Ost ein Teil der Crew vom angeflogenen Kontinent.
Das Flugzeug war überaus sauber. Etwas das mir auf Langstrecke auch überaus wichtig ist! Zur Begrüssung gab es dann auch gleich ein Glas Sekt oder wahlweise ein Glas frischen Orangensaft. Kurze Zeit später wurden aktuelle Tageszeitungen ausgeteilt, und zwar aus der Schweiz, aus Grossbritannien, aus Deutschland und auch aus Hong Kong!
Dann, nachdem die Türen geschlossen waren, die obligatorische Sicherheitsvorführung, die wir am Bildschirm, der in unserem Sitz war, geniessen konnten. Dann einige Worte zum Flugzeug und die Flugroute aus dem Cockpit, und schon wurden wir vom Gate zurück gepusht. Bereit zum rollen. Wenn ich mich richtig entsinne, so ging es auf die Runway 16.
--> Der Flug
Nach einem gelungenen Start in die Nacht stiegen wir auf 39'000 Fuss oder knapp 12'000 Meter. Die Route führte über Russland, den Ural in Richtung Hong Kong. Leider kann ich mich an den genauen Flugverlauf nicht entsinnen, aber das ist ja für einen Bericht wie diesen nicht nötig.
Da es ja ein Nachtflug war, machte ich es mir nach erreichen der Reiseflughöhe auch bequem um zu schlafen. Da wären wir auch beim so genannten "Night Kit", einem kleinen Packet, dass den Passagieren die Nacht etwas versüssen soll. Die Flugbegleiter teilen also ein blau-silbernes Kit mit Augenmaske, Rasierzeug, Kamm, Gehörschutz, Zahnbürste/-creme, Feuchtigkeitslotion und Lippenbalsam aus. Für weibliche Passagiere gibt es natürlich ein Kit mit anderem Inhalt.
--> Schlafen im Flieger
Zugegeben, es ist nicht jedem gegeben, in einem Flugzeug auch wirklich schlafen zu können. Besonders in der Economy Class stelle ich mir das recht schwer vor.
Jedenfall konnte man die Sitze zu der Zeit in der Business Class um 90° verstellen, was einem einigermassen gesunden Schlaf schon sehr zuträglich war. Mit dem Night Kit war es dann auch kein Problem, ein paar Stunden zu schlafen! Dazu wurden von den Flugbegleitern auch noch Kissen und Decken verteilt. Somit war ich dann für einige Stunden im Land der Träume.
--> Verpflegung an Bord
Man hatte zum Mittagessen die Auswahl zwischen zwei Vorspeisen, drei Hauptgängen und drei Nachtischen. Eine Kombination richtete sich dabei immer nach dem Land aus, in dem der Flug endet. Eine Kombination besteht aus Schweizer Spezialitäten und eines ist an die französische Küche angelehnt. Gut hierbei ist, dass man alles so kombinieren kann wie man will! Die gleichen Optionen bestehen auch für das Nachtessen, natürlich mit geänderten Menükarten!
Das Essen sah appetitlich aus und wurde auch qualitativ hochwertig hergestellt. Meine Putenbrust an Pflaumensauce mit gebratenem Reis und Chinagemüse schmeckte jedenfalls genau so gut wie in einem Restaurant.
--> Entertainment
Bei den A340-313 der Swiss International ist man mit einem so genannten In-Seat-Video-Systemen gesegnet. Das heisst, man verfügt über einen Bildschirm im Sitz des Vordermannes, wo man Filme sehen oder ein wenig Videospiele gamen kann.
Zusätzlich befindet sich in der Armlehne jedes Sitzes ein Radio. Kopfhörer gibt es in der Business Class kostenlos nach dem Bording. Zwar nichts besonderes, aber für einen Flug reicht es aus.
--> Die Crew
Hier gibt es nichts Negatives zu sagen! Die Flugbegleiter waren nett und zuvorkommend, und ganz im Gegensatz zu den Europaflügen, waren vorwiegend junge Flugbegleiter im Einsatz. Bei Fragen oder Problemen hatte man immer ein offenes Ohr, und man war wirklich bemüht, den Flug allen Passagieren so angenehm wie nur möglich zu gestallten.
Auch aus dem Cockpit gab es hin und wieder Informationen wie Wetter am Zielort, Informationen zum gerade überflogenen Gebiet. Man konnte sich also ohne weiteres zurück lehnen und den Flug geniessen.
Der A340-313X
Für alle Flugzeugbegeisterten Leser möchte ich doch hier noch die einzelnen Daten zum A340 in Swiss International Konfiguration nennen:
Triebwerke: 4-mal CFM56-5C4/P
Schub pro Triebwerk: 15'400 kg
Spannweite: 60.3 m
Länge: 63.7 m
Höhe: 16.8 m
Besatzung: 2 Piloten / 11 Flugbegleiter
Sitzplätze: 228 (3 Klassen) (Y: 172 / C: 48 / F: 8)
max. Startgewicht: 275'000 kg
max. Landegewicht: 192'000 kg
Höchstgeschwindigkeit: 900 km/h
Reichweite mit voller Nutzlast: 10'500 km
Meine Meinung
Mit Swiss International Airlines würde ich immer wieder Langstrecke fliegen! Nette Crews, saubere Maschine, leckeres Essen, gutes Unterhaltungs-System und viel Platz was die Business Class angeht.
Auch wenn Swiss nicht mit Airlines wie zum Beispiel Emirates mithalten kann, so bin ich doch mehr als begeistert von der Qualität die mir geboten wurde. Und wenn wir ehrlich sind, wer hat schon das Geld einer Emirates, um einen gleichwertigen Service bieten zu können? Ich jedenfalls kann mich nur positiv über das erlebte äussern. Und ich war wirklich im Vergleich zur alten Swissair sehr erstaunt, wie gut der Service geworden ist. Nicht das die Swissair einen schlechten Service hatte, jedoch war ich bei meinem letzten Flug mit Swissair doch ein wenig enttäuscht! Und dank diesem Flug wurde meine Meinung in das richtige Licht gerückt.
Die Auslastung auf diesem Flug betrug übrigens sagenhafte 96%! Sicher ein Punkt, der für den Service und das Preis-/Leistungs-Verhältnis spricht!
Flugdaten im Überblick
Abflug: Zürich (ZRH)
Landung: Hong Kong (HKG)
Airline: Swiss International Airline (LX)
Flugzeug: Airbus A340-313X
Auslastung: 96% (219 Passagiere)
Flugdauer nach Flugplan: 11:55
Effektive Flugzeit: 11:05
Preis: 5'945.- SFr / € 3'599.- (Buchung 5 Wochen vor Abflug)
Buchungsort: Reisebüro
Fazit
Wer die Business Class von einer Air Emirates kennt und schon oft damit geflogen ist, der wird sich bei Swiss sicher nicht gleich geborgen fühlen wie halt bei Emirates. Das muss ich ehrlich sagen. Jedoch hat für mich auch die Swiss einiges zu bieten. Auch der Preis war echt gut, wenn man bedenkt dass ich erst 5 Wochen vor Abflug gebucht habe.
Volle Punktezahl und einen Daumen hoch für den Service und die Leistungen von Swiss auf Langstrecke.
In diesem Sinne wünsche ich Euch bei allen Flügen genug Beinfreiheit.
Sollte jemand von der SWISS hier sein. Wir sind im Flieger fast erfroren. Viele Leute sahen aus, wie eingefleischte Inuit, Winterhaube und Decke über den Kopf...Muss so ein saukaltes Gebläse sein ????
Wir waren heuer wieder mal in Australien. Zuerst mussten wir wegen dem Schneechaos in Frankfurt gratis umbuchen, um noch einen guten Polster für einen Flug nach Singapur zu haben. Bei der LH waren wir echt geschockt. Wie kann man bitte in der Economy für einen 12 Stundenflug eine derart enge Sitzanordnung OHNE Unterhaltungsprogramm im Vordersitz anbieten. Da glaubt man, man hat wenigstens etwas Ablenkung, dabei ist da echt nur eine Qual. Da sollte man die Flüge für einen Schleuderpreis bekommen...SIN sollte man besser auf einer anderen Airline buchen oder teuer für die Premiumklasse bleche
Nach dem Flop mit LH FRAU-SIN waren wir von der SWISS von HKG nach ZRH doch super überrascht. Wir kamen zuerst von Sydney via Brisbane und Bandar Seri Begawan nach Hongkong.
IN HKG konnten wir 5 !!!! Stunden vorher am "Early Check in" Schalter ganz bequem das Gepäck loswerden. Das war echt klasse. Am Airport express Schalter in Central war noch niemand da.
Dann hatten wir uns schon auf eine Loungelosigkeit eingestellt, da der LH-Lounge-Finder keine Lounge ausspuckte und dann diese Freude.
Als Frequent Traveller bekamen wir dann einen Voucher für die Traveller Lounge. Da kann die AUA noch was lernen, denn was die bietet ist ein Scherz !! Für 40 Euro (wenn man keinen Voucher hat) gibt es
- China food non stop
- Super leckers Toasts und Torten
- 10 Internetplätze (bei der AUA und LH gehen meist 60% nicht, in FRA manchmal 100% nicht)
- Chips und Kekse
- Marmeladen und Kuchen
- Endlos Getränke
- Alk Vouchers
Super klasse, die Loungeleute waren auch echt freundlich und zuvorkommend. Ich habe mir viermal Toast geholt, so lecker war der.
in der SWISS gab es ENDLICH !!!! mal normale Musikauswahl, nicht eine Sammlung, wo 95% der Interpreten wohl Millionen an die Airlines zahlen, um ihren ***** in die Sammlung aufzunehmen.
Die Sitze waren breiter, als in der LH. Das Essen kam aber von HKG Catering und das habe ich nicht angefasst. Nur den Orangensaft habe ich getrunken. Das Frühstück war auch nicht meines. 13 Stunden Flug konnte ich dank HURTS und LADY GAGA CD gut totschlagen.
Die Filmauswahl war auch OK. Es gab z.B. The American, eher langweilig und den toll gemachten Aavatr.
2.x SWISS geflogen einmal Business BKK-SINN, erste Sahne und jetzt gute economy, da kann LH auch mal upgraden, statt nur zu übernehmen.
Ich finde die SWISS jedenfalls besser als LH oder AUA
ein Testbericht von trullalala2007-07-13 12:35:05vom 13.07.2007Empfehlung:Vorteile: Schweizer Qualität und Freundlichkeit zu niedrigen Preisen...Nachteile/Kritik: Drehkreuz nur in Zürich, Basel und Genf
Liebe Yopi Community
Eigentlich sollte mein dritter Bericht erst kommen, wenn ich den blauen Level erreicht habe. Jedoch habe ich gerade eben in einem Userprofil etwas gelesen, was mich veranlasst hat, dies doch eher zu machen.
Dieser Bericht ist Patrik (swissflyer) gewidmet.
Ich habe mir lange überlegt, über was ich schreiben könnte, dass zu ihm passt. Mit Flugzeugen habe ich selber nicht viel am Hut. Doch da er ja erst kürzlich über eine Airline geschrieben hat, mit der auch ich schon das Vergnügen hatte, möchte ich Euch auch gerne daran teilhaben lassen. Mögen
alle beim lesen dieses Berichtes an ihn denken.
\///// Swiss International Airlines \/////
Die Swiss International Airlines, oder einfach kurz Swiss, kennen sicher schon einige unter Euch. Hervor gegangen im Jahr 2002 aus der ehemaligen Swissair zum einen, und der Crossair zum anderen. Ziel war es damals, eine Airline mit dem Service der Swissair zu Preisen der Crossair anzubieten.
Nach enormen Startschwierigkeiten gelang der Schweizer Airline im Jahr 2005 mit der Aufnahme in die Star Alliance um Lufthansa der Sprung in die Zukunft. Die Flotte wurde vereinheitlicht und auf Flugzeuge aus dem Hause Airbus. Ende 2006 wurde die ehemalige Regionalflotte der damaligen Crossair in die 100%ige Tochter Swiss European Airlines ausgegliedert. Diese operiert mit Flugzeugen aus dem Hause Avro und bedient europäische Destinationen mit schwachem Passagieraufkommen. Unter anderem Hamburg, London City und an Wochenenden auch Berlin.
Swiss International Airlines und Swiss European Airlines sind in der Zwischenzeit in den Lufthansakonzern eingegliedert worden. Seit diesem Zeitpunkt kommt die Airline auch dem Ziel näher, in der Gewinnzone zu fliegen. Die jährlichen Verluste werden immer kleiner und der Service verbessert sich laufend.
\///// Meine Erfahrungen \/////
Meine Erfahrung mit der Swiss beschränkt sich auf einige Flüge von Berlin Tegel aus nach Zürich, von wo aus es jeweils mit anderen Airlines weiter ging.
Da ich eigentlich bis jetzt immer unter der Woche geflogen bin, kam ich in den Genus mit einem Flugzeug des Typs Airbus A319 und das Airbus A320 zu fliegen. Bei beiden Maschinen handelt es sich um Flugzeuge, die für die Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt werden. Die A319 hat weniger Sitze als die A320, dafür eine höhere Reichweite. Was das innere angeht, unterscheiden sich die beiden Typen nur in der Länge. Die Kabine ist aber bei beiden Flugzeugen identisch. Ich habe mir von einem Bekannten, der am Flughafen Tegel arbeitet sagen lassen, dass auch das Cockpit, also dort wo die Piloten sich aufhalten, in beiden Maschinen identisch sei. Das bedeutet, das eine Crew die A319 und auch die A320 fliegen kann ohne lange Umschulungen über sich ergehen lassen zu müssen.
Auf allen Flügen waren die Maschinen sehr sauber und machten einen wirklich gepflegten Eindruck. Man hatte das Gefühl als würde man das frische Leder der Sitze riechen. Das Platzangebot in den Flugzeugen war wirklich super. Ich will mich jetzt mit 1.79 nicht als überaus Groß bezeichnen, jedoch gab es schon Fluglinien wo ich wirklich meine Probleme hatte, den Flug einigermaßen bequem genießen zu können. Bei Swiss war dies ohne Probleme möglich. Auch fand ich, dass die Sitze nicht ganz so eng sind wie bei einer German Wings oder bei Ryan Air.
Das Team in der Kabine war auch stets nett und sehr hilfsbereit. Auf einem der Flüge war es sehr unruhig, und zwar so sehr das mir doch ein wenig übel wurde. Es ging nicht lange, und eine der Flugbegleiterinnen stand neben mir und fragte, ob sie mir etwas bringen könne. Ich muss dazu sagen, es braucht bei mir nicht sehr viel bis ich ein komisches Gefühl in der Magengegend bekomme. Ohne Probleme habe ich ein Aspirin aus der Bordapotheke erhalten, plus eines Kaugummis, der den Magen auch beruhigen sollte. Auf allen Flügen, die ich mit Swiss bereits genießen durfte, wurde einmal ein Durchgang mit Getränken und einem leichten Snack gemacht. Die Getränkeauswahl ist sehr vielfältig für einen Flug, der gerade mal etwas über eine Stunde dauert. Wein, Bier, Mineralwasser, Cola, Limonade, Orangensaft, Kaffee, Tee und einiges mehr konnte man kostenlos erhalten. Auch der Snack war sehr hoher Standart. Einmal gab es ein warmes Sandwiche mit Putenbrust, einmal konnte man zwischen einem Sandwiche mit Schweizer Käse, Schinken, Tomate und Salami auswählen. Als kleine Süßspeise wurde Mövenpick Eiscreme gereicht. Und kurz vor der Landung gibt es immer ein Stück echte Schweizer Schokolade.
Von den Piloten selber bekommt man nicht sehr viel zu sehen. Dafür kommen laufend Informationen aus dem Cockpit. Ob es sich um die Außentemperatur handelt, die aktuelle Flughöhe oder das Wetter am Zielflughafen. Bei Swiss werden alle Meldungen in vier Sprachen durchgegeben. Deutsch, Englisch, Italienisch und Französisch. Und das immer in einem sehr beruhigenden Tonfall der zumindest mir großes Vertrauen in die gesichtslosen Menschen ganz vorne gibt.
Der Grund, weshalb ich mit Swiss geflogen bin, ist ganz klar der finanzielle Aspekt. Ich buche mindestens sechs Wochen bevor ich abfliegen will, und immer war Swiss der günstigste Anbieter auf der Strecke Berlin – Zürich. Die Unterschiede zu Air Berlin oder Lufthansa betrug dabei zwischen 50 und 180 Euro! One way kostete mich das Ticket im Schnitt 129 Euro! Ein wahres Schnäppchen, betrachtet man den freundlichen und reichhaltigen Service an Bord der Flugzeuge.
\///// Zusammenfassung \/////
Nach den guten Erfahrungen, die ich mit Swiss International Airline sammeln konnte, würde ich auch diese Airline buchen, wenn sie einmal nicht der billigste Anbieter sein sollte. Sogar der Flug in den Urlaub diesen Winter plane ich mit Swiss. Und das sagt doch schon sehr viel aus, wenn ich dafür den Weg über Zürich in Kauf nehme.
Eine wirklich gute Auswahl an Getränken mit netten und sehr gepflegten Flugbegleitern, dazu saubere Maschinen mit einem guten Platzangebot. Was will man den mehr um einen Flug genießen zu können? Bei Swiss bedeutet Service am Kunden noch wirklich Service am Kunden, ohne Abstriche!
Auch in Punkten wie Pünktlichkeit und Bodenpersonal schneidet Swiss sehr gut ab bei mir. Wer die Zuverlässigkeit eines Schweizer Uhrwerks wünscht, der fliegt mit Swiss international Airlines. Da wo alles typisch Schweiz ist, mit Ausnahme der Flugpreis!
Ich hoffe dass ich Euch mit diesem Bericht ein wenig helfen konnte. Mir ist klar das ich nicht die Qualität von swissflyer erreichen kann, aber für Laien ist es nicht einfach, einen Bericht über etwas zu schreiben, das man so selten in Anspruch nimmt.
Damit möchte ich mich verabschieden bis zu meinem nächsten Bericht, und ich hoffe, Ihr habt beim lesen Eure Gedanken zu swissflyer geschickt.
Einen schönen Tag und liebe Grüsse aus dem schönen Berlin.
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Produktbeschreibung LX Swiss International Airlines
Technische Daten und ProdukteigenschaftenDie Schweizer Airline hat ihren Sitz in Basel. Die Swiss ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa AG und hat ihren Heimatflughafen in Zürich.