Letters from Iwo Jima (DVD)

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Produktbeschreibung

Letters from Iwo Jima (DVD)

EAN 7321925004229, 7321982000714
gelistet seit 07/2008

Film / Kino-Daten

Altersfreigabe (FSK) 16 Jahre
Darsteller Ken Watanabe , Kazunari Ninomiya , Tsuyoshi Ihara
Genre Drama; Kriegsfilm
Kategorie Spielfilm
Land / Jahr USA; 2006
Originaltitel Letters From Iwo Jima
Regie Clint Eastwood

Video / DVD-Daten

Anbieter (Label) Warner Home Video
Auslieferung 22.06.2007
Bildverhältnis 16:9
EAN-Code 7321925004229
Mehrkanalton Dolby Digital 5.1
Sprache Deutsch DD 5.1 / Japanisch DD 5.1
System DVD
Ton-System Dolby Surround
Untertitel Deutsch / Englisch / Spanisch / Dt. f. Hörg. / Portugiesisch
Vertrieb Warner Home Video

Tests und Erfahrungsberichte

  • Die andere Seite

    Pro:

    atemberaubende Inszenierung, fantastischer Cast, menschlich,

    Kontra:

    nichts,

    Empfehlung:

    Ja

    ach dem der Auftakt von Clint Eastwood´s ambitionierten „Iwo Jima“ Projekt, „Flags of our Fathers“, eine ziemliche Enttäuschung darstellte, wurde die Vorfreude auf den zweiten Part „Letters from Iwo Jima“, der nun die Geschehnisse aus Sicht der Japaner schildern sollte, automatisch gesenkt. Zur großen Überraschung wiederholt Eastwood mit „Letters from Iwo Jima“ die Versäumnisse des Vorgängers jedoch kein zweites Mal sondern sondern erzählt eine emotionale Geschichte mit zutiefst menschlichen Charakteren in einer ausweglosen Situation.

    1945. Das japanische Militär ist sich darüber im klaren das es nur noch eine Frage der Zeit ist bis die Amerikaner ihre Invasion beginnen. Ein unausweichlicher Weg stellt für die amerikanischen Truppen die gerade einmal 21 km² große Insel Iwo Jima da, die gerade einmal 1000 Kilometer von Tokio entfernt liegt und sowohl aus taktischen als auch psychologischen Gründen eine entschiedene Rolle spielt. Deshalb verstärkt man die Truppen auf der Kleininsel auf 22.000 Mann und beginnt mit den Bau von Schützengräben, Bunkern und unterirdischen Höhlensystemen. Das Kommando auf der Insel übernimmt der hoch angesehene Generalleutnant Tadamichi Kurubayashi (Ken Wantabe), der sich sehr gut mit der amerikanischen Kriegsführung auskennt da er selbst einige Jahre in dem jetzigen Land der Feinde verbracht hat. Am 19 Februar beginnt schließlich, nach Tagelangen Bombardements, die Invasion der Insel. Für die Männer der japanischen Armee, darunter auch der junge Bäcker Saigo (Kazunari Ninomiya) und der Reit-Olympia Medaillen-Gewinner Baron Nishi (Tsuyoshi Ihara), beginnt ein auswegsloser Kampf...

    In Anbetracht seines mittelmäßigen Vorgängers ist Eastwood mit „Letters from Iwo Jima“ eine kleine Überraschung gelungen, mit der man so kaum noch gerechnet hatte. Basierend auf Briefdokumenten, die man Jahre nach der Schlacht auf Iwo Jima gefunden hat, konstruierten die Drehbuchautoren Iris Yamashita und Paul Haggis ein spannendes, und zutiefst menschliches Skript das es von der ersten Minuten an gelingt den Zuschauer zu bannen und ihn erst nach dem Schluss wieder voll los lässt. Dies gelingt dem Film da er sich, anders als „Flags of our Fathers“, mehr Zeit nimmt seine Charaktere zu beleuchten und dem Zuschauer näher zu bringen. Schnell gelingt es den Darstellern, seien es der großartige Ken Watanabe („Die Geisha“, „The Last Samurai“) als kluger Generalleutnant Tadamichi Kurubayashi, Kazunari Ninomiya („Yellow Tears“) als liebenswürdiger Saigo, Tsuyoshi Ihara („Retribution“, „Ninja“) als überzeugter Krieger Nishi oder die zahlreichen Nebendarsteller, beim Zuschauer Sympathien zu wecken sodass er später regelrecht mit ihnen leidet. Dies ist vor allem der Tatsache zu verdanken das Eastwood komplett darauf verzichtet die Japaner als Feinde Amerikas zu simplifizieren oder gar Hass gegen sie zu schüren, nein, vielmehr war es das Anliegen des Regisseurs ehrlich die Geschichte der japanischen Soldaten auf Iwo Jima wiederzugeben und sie dabei so Menschlich wie nur möglich darzustellen. Ein Vorhaben das den Altmeister exzellent gelungenen ist.

    So zeigt er das es im Prinzip, obwohl der verschiedenen Kulturren und Überzeugungen, gar nicht mal so viele Unterschiede zwischen den beiden, ehemaligen Feinden gibt. So ist Tadamichi Kurubayashi gar jemand der Amerika zu schätzen weiß und aus seiner Zeit dort viele Freunde mitgenommen hat und auch wenn er eigentlich gegen den Krieg ist, so tritt er doch für sein Vaterland ein. Genauso wie seine amerikanischen Freunde für ihr Land kämpfen. Die ganzen Einzelschicksale, die Eastwood schildert, lassen sich im Prinzip komplett auf beide Seiten übernehmen, umso drastischer ist die Wirkung wenn er dann zeigt wie Extrem die Überzeugungen der beiden Kulturren auseinander gehen. So ist man als Zuschauer regelrecht geschockt wenn ein General seinen Soldaten den Befehl gibt Selbstmord zu begehen da es keinen Ausblick mehr auf einen Sieg gibt und seine ihm unterstellten Männer den Befehl geradezu Blind Folge leisten und sich selbst mit Granaten in die Luft sprengen. Diese wenigen, harten Szenen bewirken eine enorme Reaktion, die den Film in gewisser Weise ausmacht. Dabei kommt „Letters from Iwo Jima“ gar mit noch weniger Schlachtszenen aus als „Flags of our Fathers“, wo man das Gefühl nicht los wurde das die wenigen Metzelszenen lediglich zur niedrigen Unterhaltung eingesetzt wurden. Nicht so hier, wo die wenigen, brutalen Sequenzen absolut passend platziert wurden um die schrecklichen Ausmaße des Krieges vor Augen zu führen.

    Inszenatorisch spielt „Letters from Iwo Jima“ ebenfalls in einer ganz anderen Liga als sein Vorgänger. Anders wie „Flags of our Fathers“ verzichtet Eastwood hier auf wirre Zeitsprünge, nur gelegentlich schaut er einmal in die Vergangenheit seiner Figuren um ihre Geschichte deutlicher zu machen. Dies tut den Film, der somit fast komplett in chronologischer Abfolge erzählt wird, nur gut. Auch die im Vorgänger immer wieder zu künstlich wirkende CGI-Schraube wurde etwas zurückgenommen, ebenso wie bei den etwas härteren Szenen wird die Tricktechnik nun nur in den nötigsten Fällen eingesetzt. Dies wirkt sich ebenfalls nur Positiv aus, vor allem auf die gewohnt imposanten Bilder, die zwar immer noch durch ihren starken weiß-schwarz Filter auffallen, nun aber vollkommen zurecht am Platz wirken.

    \\\\ Daten zum Film ////

    Original Filmtitel:
    Letters from Iwo Jima (2006)

    Länge des Filmes:
    Ca. 142 Minuten

    Darsteller:
    Ken Watanabe...General Kuribayashi
    Kazunari Ninomiya...Saigo
    Tsuyoshi Ihara...Baron Nishi
    Ryo Kase...Shimizu
    Shido Nakamura...Lieutenant Ito
    Hiroshi Watanabe...Lieutenant Fujita
    Takumi Bando...Captain Tanida
    Yuki Matsuzaki...Nozaki
    Takashi Yamaguchi...Kashiwara
    Eijiro Ozaki...Lieutenant Okubo
    ...

    Regisseur:
    Clint Eastwood

    FSK:
    Ab 16 Jahren

    \\\\ Fazit ////
    Mit „Letters from Iwo Jima“ hat Eastwood seine Schuld eingelöst und ein Antikriegs-Epos par excellence abgeliefert, das sich zweifelsohne zu den Besten seines Genres zählen darf. Es gelingt den amerikanischen Regisseur perfekt eine zutiefst menschliche Geschichte zu erzählen und gleichzeitig aufzuzeigen wie viele Gemeinsamen es doch zwischen den einzelnen, sich bekämpfenden Kulturren gibt. Hinzu besticht der Film mit einer grandiosen Inszenierung und großartig spielenden Darstellern die den Film allesamt gebührend tragen. Kurzum: besser geht es kaum.

    9/10 Punkten für den Film „Letters from Iwo Jima“ und somit fünf Sterne als Wertung.

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