Google Chrome Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (3.6 von 5)
von 60% aller Autoren empfohlen (3/5).
Bewertungsverteilung:
Benutzerfreundlichkeit:
gut
Installation:
einfach
Stabilität:
gut
Übersichtlichkeit:
gut
Funktionsvielfalt:
Schnelligkeit:
sehr schnell
Vorteile
superschnell und stabil
Schnell, Schlank, Zuverlässig, Benutzerfreundlich
Seine Stabilität
- in Relation zu Firefox deutlich schneller - vielerlei innovative Features, etwa der Web Store -
Nachteile/Kritik
sein Ruf als Spion
Umgang mit den Daten
Noch in den Kinderschuhen
- stellenweise Probleme beim Laden von Flash - diverse, kleinere Komplikationen -
Bill Gates Schreckgespenst !
ein Testbericht von l.x.klar@gmx.net2012-03-01 09:32:50vom 01.03.2012Empfehlung: ja
Vorteile: superschnell und stabil...Nachteile/Kritik: sein Ruf als Spion
Hallo, werte Communitymitglieder,
gerade eben habe ich in einem Beitrag der Tagesschau erfahren, daß es von Google den hauseigenen Internetbrowser Chrome ab sofort als Beta-Version zum Download gibt. Unter einer Beta-Version versteht man eine Vorab-Version, die noch erhebliche Fehler, in der Informatiksprache bug (Käfer) genannt, enthalten kann. Davon unbeirrt und getrieben von Neugier, lud ich mir den Browser herunter und installierte ihn. Die Downloadadresse ist folgende:
Zuerst muss ich erwähnen, daß man den Browser online installieren muss, d. h. man muss die oben angegebene Internetadresse aufrufen und wird durch einen Installationsassistenten geführt. Schon während des Setups bekommt man die Möglichkeit, die bereits im Internet-Explorer oder Mozilla Firefox erstellten Bookmarks (Lesezeichen / Favoriten) in Chrome zu importieren. Diese Option ist aber auch später über das Menu "Einstellungen" verfügbar. Ferner bekommt man die Möglichkeit, auszuwählen, ob Verknüpfungen zum Programm in der Schnellstartleiste, im Startmenu, auf dem Desktop oder auch gar nicht angelegt werden sollen. Danach läuft der Installationsprozess vollautomatisch ab, wobei man den Installationspfad nicht frei wählen kann, was mir eigentlich bei keinem Programm gefällt, aber ich war neugierig genug, mich in diesem Fall darauf einzulassen. Schliesslich soll der Browser schneller als die Konkurrenz sein und auch das sogenannte Tabbed Browsing (mehrere Tabs in einem Fenster) beherrschen. Nach 2 Jahren Entwicklungszeit darf man auf das Ergebnis mehr als gespannt sein !
Aufbau:
Beim Öffnen des Browsers startet logischerweise die als Startadresse angegebene Website, deren Name auf einem Reiter erscheint, der sich links oberhalb der Standardschaltflächenleiste befindet. Rechts neben diesem Reiter ist ein Pluszeichen zu erkennen, das einen neuen Tab öffnet, wenn man darauf klickt. Ganz oben rechts befinden sich, wie bei jedem anderen Programm die üblichen Schaltflächen für das Minimieren, Maximieren oder Schliessen des Fensters.
Auf der Standardschaltflächenmenuleiste befinden sich standardmäßig von links nach rehcts die Schaltflächen Zurück, Vor, Aktualisieren, Favoriten, Adresseneingabefeld, Go, aktuelle Seite bearbeiten, Google Chrome anpassen. Ein Button für den sofortigen Aufruf der Startseite ist über das Menu für die Einstellungen des Browsers schnell hinzugefügt und wird direkt vor dem Eingabefeld für Internetadressen in der Menuleiste eingebunden.
Unterhalb dieser Leiste kann man den Lesezeichen eine eigene Leiste zur Verfügung stellen, wozu man bei der obersten Option des Einstellungsmenus einen Haken setzt. Darunter befinden sich die Optionen, den Verlauf oder die Downloads anzuzeigen. Beide Funktionen sind auch über Shortcuts (Tastenkombinationen) aufrufbar. Die entsprechenden Tastenkombinationen sind auf den Schaltflächen angegeben. Eine Option, private Dateien wie Passwörter und Coockies zu löschen befindet sich direkt unter der Downloads-Schaltfläche, darunter wiederum ist die bereits oben erwähnte Option zum Import von Lesezeichen untergebracht. An unterster Stelle sind von oben nach unten noch folgende Schaltflächen zu finden: Optionen, Info, Hilfe, Beenden. Auf die Schaltfläche Optionen werde ich im Folgenden näher eingehen, da durch einen Klick darauf ein neues Fenster geöffnet wird. Die anderen Schaltflächen stufe ich als selbsterklärend ein.
Das Fenster "Google Chrome Optionen" bietet oben 3 Reiter (Grundeinstellungen, Zusatzeinstellungen, Details), wobei der Reiter Grundeinstellungen beim Öffnen standardmäßig bereits geöffnet ist. Dieser Reiter besteht im Wesentlichen aus 4 Elementen: Beim Start, Homepage, Standardsuche und Standardbrowser. Über die Optin
"Beim Start" kann man bestimmen, wie sich der Browser beim Start verhalten soll. So kann man zum Beispiel vordefinieren, welche Website beim Start geladen werden soll. Der Clou ist hier, daß man die Möglichkeit hat, sogar mehrere Startseiten anzugeben, wobei dann jeder Startseite beim Öffnen des Browsers ein eigener Tab zur Verfügung steht. In der Rubrik "Homepage" kann ausgewählt werden, ob in der Menuleiste die Schaltfläche zum sofortigen Aufruf einer bestimmten Seite angezeigt werden soll oder nicht. Ob es sich dabei um die standardmäßige Seite "Neuer Tab" oder eine vom User bestimmte Seite handeln soll, ist hier auszuwählen. Über die Option "Standardsuche" wird angegeben, welche Suchmaschine beim Suchen nach Dateien standardmäßig aufgerufen werden soll, in der letzten der 4 Rubriken kann angegeben werden, ob Google Chrome als Standardbrowser definiert sein soll oder nicht.
Der zweite Reiter (Zusatzeinstellungen) offenbart folgende Unterrubriken: Downloadpfad, Passwörter, Schritarten und Sprachen. Hier kann man nicht nur den Ort angeben, an dem standardmäßig downgeloadete Dateien wiederzufinden sind, sondern man kann auch wählen, ob bei jedem Download nach dem Pfad gefragt werden soll oder nicht. Auch wird hier gewählt, ob das Speichern von Passwörtern angeboten oder strikt unterbunden werden soll. Der Punkt "Spracheinstellungen und Schriftarten" sollte wieder selbsterklärend sein, so daß ich hier nicht näher darauf eingehen werde.
Über den Reiter "Details" gelangt man an folgende Unterpunkte: Helfen Sie, Google Chrome zu verbessern, indem Sie automatisch Nutzungsstatistiken und Absturzberichte an Google senden / Netzwerk / Web Content /Sicherheit.
Die erste Option habe ich sofort deaktiviert, da sie für mich eine Sicherheitslücke darstellt. Über die Option "Netzwerk" findet man die Proxyeinstellungen und kann aktivieren, ob Navigationsfehlervorschläge angezeigt werden sollen. Außerdem kan hier ein Feature aktiviert werden, das meiner Meinung nach hauptverantwortlich für die Geschwindigkeitsvorteile des Browsers sein könnte: zur Verbesserung der Seitenladeleistung kannein DNS-Vorabruf aktiviert werden. DNS steht für Dynamic Name Server und ist für die Umsetzung von Internetadressen in IP-Adressen zuständig, ein Prozess von dem der gemeine User beim Surfen überhaupt nichts mitbekommt, der aber unabdingbar für die technische Umsetzung ist.
Unter dem Punkt "Web Content" kann man über die sogenannten Gears-Einstellungen Webseiten angeben, von denen Pop-Ups geblockt werden sollen. Ob der Browser über geblockte Pop-Ups informieren soll oder nicht, wird mittels Setzen oder Nichtsetzen eines Hakens bestimmt.
Das Untermenu "Sichherheit" bietet folgende Einstellmöglichkeiten: In erster Linie wird hier die Verwaltung von Zertifikaten konfiguriert. Aber auch, wie die Coockies behandelt werden sollen und ob der Phishing- und Malwareschutz aktiviert werden soll, ist hier einzustellen. Ob dieser Phishing- und Malwareschutz allerdings in der Praxis auch wirklich greift, konnte ich leider bislang nicht feststellen. Dazu wäre es wohl nötig, auf einem Testsystem zu versuchen, Malware absichtlich zu installieren. Ein solches Testsystem steht mir aber derzeit leider nicht zur Verfügung.
Ganz unten auf diesem Reiter findet man noch eine Schaltfläche, mit der man mit nur einem Klick die Standardkonfiguration des Browsers wiederherstellen kann, falls man durch falsch vorgenommene Einstellungen beim Surfen auf Probleme stößt.
Besonderheiten:
Ich habe das Programm unter Windows XP SP2 installiert. Es soll auch unter Windows Vista lauffähig sein. Ob es auch andere Betriebssysteme wie Windows 98, 2000 oder Me oder gar Linux und Mac OS unterstützt, konnte ich nicht ermitteln. Aber ich denke, daß nach Abschluss der Beta-Phase zumindestens die wichtigsten Bettriebssysteme unterstützt werden dürften.
Zum Thema Sicherheit möchte ich hier noch erwähnen, daß Chrome nach dem Sandbox-Prinzip arbeitet. Das heißt, daß jeder einzelne Tab isoliert von den anderen und auch vom Betriebssystem läuft und so eine böswillige Seite nicht den kompletten Browser oder PC instabil macht. In der Praxis hat sich dann auch bestätigt, daß der Browser sehr stabil läuft. Weder er selbst noch das Betriebssystem ist seit der Installation abgestürzt.
Dazu Darin Fisher vom Entwicklerteam:
"For a bad guy to get malware onto your computer, ordinarily he'd have to find a bug in your rendering engine. Not in Google Chrome. In Chrome he also has to find a way out of the sandbox."
Jemand, der Malware auf ihrem Computer installieren möchte, hat gewöhnlicherweise einen Fehler bzw. eine Lücke in der Renderingmaschine zu finden. Nicht in Google Chrome. Hier muss auch noch ein Weg aus der Sandbox gefunden werden.
Was mir gefällt:
Seit es das sogenannte Tabbed Browsing, das ich zu allererst beim Mozilla Firefox 2.0 entdeckte, kenne, möchte ich diese Funktion nicht mehr missen, da sie für Ordnung in der Taskleiste sorgt, weil nicht für jede neu aufgerufene Seite ein neues Fenster nötig ist, sondern innerhalb eines Browserfensters mehrere Seiten parallel geöffnet werden können, die man über ihre verschiedenen Reiter in den Vordergrund holen oder schliessen kann. Die Geschwindigkeit ist im Vergleich zum Internet-Explorer 7 und zum Mozilla Firefox 2.0, die ich parallel installiert habe, schon beeindruckend. Selbst aufwändige Websites wie www.sport1.de, bei denen ich bislang recht lange Wartezeiten beim Aufbau gewohnt war, öffnen nun recht zügig. Hier haben die Entwickler nicht zuviel versprochen und ganze Arbeit geleistet. Zu gefallen weiss auch der Umstand, daß der Browser über sogenannte Plug-Ins, von denen es aber bislang noch sehr wenige gibt, den eigenen Anforderungen je nach Bedarf angepasst werden kann. Ein Feature, das ich bislang von keinem anderen Browser kenne, ist der sogenannte Inkognito-Modus, der verspricht, keine beim Surfen gecachte Dateien auf dem PC lokal zu speichern, so daß das Surfverhalten des Users nicht nachvollziehbar sein soll. Zum Verhalten des Browsers, standardmäßig Daten an google zu senden, was viele beklagen, gibt es aber Abhilfe: den "Kill-ID für Chrome". Kill-ID für Chrome löscht Ihre persönliche Identifikationsnummer, deaktiviert die entsprechenden Einstellungen und blockiert die Datenwege an Google. Kill-ID für Chrome ist Freeware, d.h. es kann kostenlos heruntergeladen und eingesetzt werden. Hier die url zum Download:
Wenn es eines gibt, das ich gar nicht mag, dann ist das Bevormundung. Bevormundet komme ich mir allerdings immer bei Programmen vor, deren Installationspfad ich nicht selbst auswählen darf. So etwas macht zudem je nach Rechnerkonfiguration auch einigermassen Unordnung in der Datenstruktur. Hier ist höchste Priorität bei der Überarbeitung dieser Beta-Version angesagt.
Fazit:
Sollte das Manko mit dem fehlenden Auswählen des Installationspfads noch behoben werden, denke ich, daß man diesen Browser uneingeschränkt empfehlen könnte.
...
campino, 10.09.2008
In der Datenschutzerklärung schreibt Google, dass beim Besuch der Google-Seiten Cookies gesetzt werden. Die Tatsache, dass sich Chrome auch Cookies von Google holt, wenn man dort keine Seiten abruft, ist für mich nicht OK.
doelau, 23.09.2008
Ein schöner Bericht, Gruß doelau
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Google Chrome: Innovativer, solider Browser
ein Testbericht von Kaisan2012-04-06 20:47:26vom 06.04.2012Empfehlung: ja
Vorteile: - in Relation zu Firefox deutlich schneller - vielerlei innovative Features, etwa der Web Store -...Nachteile/Kritik: - stellenweise Probleme beim Laden von Flash - diverse, kleinere Komplikationen -
Google sinnt auf Dominierung – dies verdeutlichte sich bereits bei dem hauseigenen Betriebssystem Android für Smartphones und Tablet-PCs. Nicht lange ließ der erste Browser auf sich warten; dieser wirbt unter anderem mit zuvor unerreichter Schnelligkeit. Doch weißt der Browser auf, was er verspricht? Sind angepriesene, diverse Features enthalten, ergeben diese Sinn? Fragen, welche ich klären möchte.
Erster Kontakt mit dem Browser
Zunächst gestaltet sich die bloße Oberfläche von Google Chrome ebenso konventionell wie auch solide; Tabs (die momentan geöffneten Seiten) befinden sich im oberen Bereich des Bildschirmes, lassen sich einzeln anwählen oder schließen, zudem ist die obligatorische Spalte zum Eingeben von diversen Internet-Adressen präsent und dominiert das Bild. Doch bereits hier offenbaren sich erste Besonderheiten: Da Chrome einen Browser von Google darstellt, besteht die Option, simpel Suchbegriffe in die bereits erwähnte Leiste einzugeben, ein Druck auf Enter löst darauf die Suche aus. Ein recht praktisches Feature, bedenkt man, mit welch einer Intensität Google zur heutigen Zeit genutzt wird; zudem besitzt man deutlich mehr Platz zum Schreiben seines Suchbegriffes, es besteht kein Vergleich zu konventionell aufgebauten Browsern wie etwa Firefox, in welchem eine kleine, externe Leiste zur Suche über Google dient; hier erntet Chrome bereits den ersten Pluspunkt.
Doch kommen wir auf das Design von Chrome zurück: Die jeweiligen Tabs besitzen ein recht exotisches Design, welches die Schnelligkeit des Browsers unterstreichen soll, dies mit Erfolg. Bereits beim ersten Start von Chrome entsteht der visuelle Eindruck von Schnelligkeit; Browser wie der Internet Explorer können ein solches Gefühl keineswegs vermitteln.
Doch was steckt hinter der Haube? Besitzt Chrome weitaus mehr Reize als visuelles Design? Durchaus: Beim Aufrufen erster Websiten wird recht schnell klar, welch Schnelligkeit in Chrome enthalten ist. Der Aufbau einer Website, beispielsweise www.gmx.de, benötigt in der Regel rund eine Sekunde (!), während konventionelle Browser, etwa Firefox, für den Aufruf rund 4-5 Sekunden benötigen. Ein krasser Kontrast, welcher Chrome ins gute Licht rückt; Schnelligkeit ist ein recht primäres Element eines jeden Browsers. Das Aushängeschild von Chrome stellt also durchgängig die Schnelligkeit dar; doch sind weitere Faktoren existent, welche über einen gelungenen Browser entscheiden, beispielsweise die Sicherheit.
Die Sicherheit von Chrome
Kann Schnelligkeit mit Sicherheit einhergehen? Ja, beide primäre Aspekte eines Browsers können erfolgreich kombiniert werden, wie Chrome eindrucksvoll zeigt: Chrome besitzt spezielle Technologien, welche sicheres Surfen erlauben. Diese technischen Finessen könnte ich nun sicherlich detailliert schildern, dies erspare ich mir jedoch, es sei soviel gesagt: Dank ähnlicher Technologien wie etwa in Apples Safari-Browser (Stichwort: Webkit) und einem speziellen Trennungsverfahren stellt Chrome einen der sichersten Browser auf dem Markt dar – ein wahrer Anreiz zum kostenlosen Download.
Weitere Funktionen und Modifizierung-Optionen
Chrome unterstützt – wie ein Großteil der momentan erhältlichen Browser – Flash-Dateien, diese werden zwar keineswegs mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit in Relation zu konventionellen Browsern wie Firefox geladen, doch gestaltet sich dessen Lade-Prozess keineswegs langsamer. Ein Makel in Bezug auf Flash ist mir jedoch untergekommen: So lädt Chrome gesonderte Flash-Dateien nicht, womöglich hängt dies mit meinem PC oder meiner Internet-Verbindung zusammen, doch rechne ich dies als Kritikpunkt an.
Doch besteht die Möglichkeit, Google Chrome nach eigenen Belieben zu modifizieren? Durchaus, dieses
Feature wurde in Bezug auf andere Browser sogar stark ausgeweitet, neben der üblichen Erweiterungen wie Objekte in der Toolbar oder variierende Skins sind auch kleinere Applikationen erhältlich; wo finden sich solche? Im Google Chrome Web Store. Dieser stellt ein relativ umfangreiches Element von Google Chrome dar; der Web Store ist an den App Store von Apple angelehnt; hier lassen sich kostenlose Apps in Chrome einfügen, welche dann bei dem Öffnen eines neuen Tabs anwählbar sind, ebenso wie beim großen Vorbild Apple oder aber auch Android lassen sich hier die Seiten, welche mit Apps gefüllt sind, per Klick umblättern.
Im Web Store finden sich zahlreiche Applikationen, mal kostenlose, mal kostenpflichtige. Hier finden sich unter anderem bekannte Apps wie beispielsweise Angry Birds, zudem zahlreiche neue, kuriose Applikationen, welche den Alltag im Internet deutlich erleichtern können.
Die Struktur des Web Browsers ist recht ordentlich aufgebaut, ist sie doch ebenfalls an den Android Market und dem App Store angelehnt. Die Preise für kostenpflichtige Apps halten sich größtenteils in Grenzen, selten stößt man über wahre Wucher.
Insgesamt ist der Web Store einen innovative Neuerung, welche hoffentlich in abgewandelter oder direkter Übernahme auch in anderen Browsern bald Einzug erhält. Ein grandioses Feature, welches weiterhin zum Download von Chrome anreizt.
Neben solch innovativen Features bietet Chrome natürlich altgediente Funktionen, beispielsweise das Setzen von Lesezeichen oder die Chronologie, welche zuletzt besuchte Websites speichert. Auf Wunsch lassen sich sämtliche Inhalte der Chronologie löschen, ebenfalls ist eine Funktion vorhanden, mit welcher die Chronologie beim Beenden des Browsers sofortig vollkommen geleert wird.
Die Geschwindigkeit von Chrome macht sich auch bei Downloads bemerkbar: So können diese durchaus zehn Sekunden an Zeit einsparen, zumindest im direkten Vergleich zu Firefox oder dem Internet Explorer. Kleinere Downloads sind schnell erledigt und auch ein Größerer von mehreren Gigabytes bedarf nicht sonderlich viel Zeit.
Nicht für alle Leser, doch für kleinere Massen interessant sind die Entwickler-Tools, welche Google Chrome mit sich bring: Hierbei finden sich konventionelle Tools, beispielsweise das Anzeigen des Codes der jeweiligen Website. Zudem lässt sich eine Java-Script-Konsole zuschalten, welche recht strukturiert und nützlich daher kommt.
Negativ stößt auf, dass eine Vielzahl an Daten, welche Sie innerhalb einer Kauf-Abwicklung im Internet angeben, von Chrome gespeichert werden, sodass eine Auto-Fill-Funktion beim erneuten Eingeben der Daten zur Verfügung steht: Diese füllt alle Spalten entsprechend aus. Zunächst scheint diese Speicherfunktion recht unseriös, auch wenn man dessen Nutzen bedenkt, vollführt man eine Vielzahl an Käufen im Internet. Doch lässt sich diese Speicherung im Menü abstellen, wozu ich rate.
Insgesamt gestalten sich auch die kleineren Funktionen von Chrome recht nützlich, funktionieren sie doch so souverän und vermitteln sie doch einen besseren Eindruck von dem Internet. Google Chrome weiß in vielen Belangen zu gefallen, zahlreiche Zielgruppen werden bedient; so muss ein guter Browser aussehen.
Stabilität des Browsers
Stellenweise sind Abstürze zu vermelden, keine Frage, doch selbst wenn Chrome einmal den Geist aufgeben sollte, so besitzen Sie die Option, die zuvor herrschende Browser-Sitzung wiederherzustellen.
Zudem werden Sie nicht allzu oft das Grauen eines Absturzes durchleben müssen: Chrome stellt insgesamt einen in Sachen Stabilität recht soliden Browser dar, welcher zwar keineswegs stabiler läuft als Konkurrent Firefox, doch zumindest selbige Stabilität besitzt.
Fazit
Chrome weiß zu überzeugen – zahlreiche Features lassen das Erlebnis Google Chrome von konventionellen Browsern abheben, bietet Chrome doch solch praktische Features wie die direkte Suche oder das innovative Zubehör Web Store. Chrome setzt in vielerlei Hinsichten neue Akzente im Online-Markt und ist meiner Meinung nach empfehlenswert; testen Sie Chrome!
Test-Kompakt (Browser)
Name: Google Chrome
Hersteller: Google
Download-Möglichkeit: http://www.chip.de/downloads/Google-Chro​me_3270 9574.html
Umfang an Features: Gut. Zahlreiche, stellenweise innovative, stellenweise dem Standard angehörige Features sind enthalten, beispielsweise das Setzen von Lesezeichen oder der Web Store.
Stabilität des Browsers: Gut. Stellenweise erleiden Sie zwar Abstürze, dies geschieht jedoch äußerst selten.
Schnelligkeit: Sehr gut
Sicherheit: Sehr gut
Design: Gut
Gesamtwertung: Sehr gut
Dieser Test erscheint auf mehreren Plattformen. Bei Fragen: Melden Sie sich bei mir.
ein Testbericht von ManfredJG2009-05-20 12:55:48vom 20.05.2009Empfehlung: nein
Vorteile: Seine Stabilität...Nachteile/Kritik: Noch in den Kinderschuhen
Google ist den meisten von uns als Suchmaschine bekannt oder aber in der Form von Google Earth. Damit speichert die Firma schon eine Menge an Informationen, die jederzeit abgerufen werden können. Zudem können so genannte Google Adds in Webseiten eingefügt werden. Hauptsächlich liefern diese netten Dinger Zusatzinformationen für den Seitenbetreiber, die die Welt nicht braucht. Aber egal.
'''Einleitung'''
Jetzt wagen sich die Herrschaften auch an die Darstellung von Webseiten heran. Als gäbe es nicht schon genug Wirrwarr in diesem Bereich. Kämpften bislang der Internet Explorer, Modzilla Firefox, Opera und wie sie alle
heißen um die Gunst, der Beste zu sein - so blitzt nun ein neuer Stern am Browserhimmel auf. Grund genug, sich das Ding einmal anzuschauen.
'''Was erwarte ich heute von einem Browser'''
An dieser Stelle eine kurze Exkursion in meine Erwartungen als Seitenbetreiber. Sie sind, zugegebenermaßen, nicht sehr hoch. Kennt man doch eine Vielzahl von Anzeigefehlern bei den bislang vorhandenen Browsern und hat sich mit einem Minimum an Html Tags, die von allen ähnlich dargestellt werden, abgefunden. Wichtig für mich sind folgende Eigenschaften:
* Tabellendarstellung (Auch verschachtelte)
* Inframes
* Bilddarstellungen
* Soundwiedergabe
* Schriftarten
* Integration von Add ins
* Ausführung von Javascript
Damit meine ich, dass ein von mir dargestellter Text oder ein eingebundenes Bild so dargestellt wird, wie ich es vorgesehen habe. Dass Sound im Hintergrund abgespielt wird, erwarte ich ja schon lange nicht mehr. Aber ein Flash Objekt sollte per Installation eines Add Ins doch funktionieren. Auch Directx muss einfach funktionieren. Und das ist auch der Fall beim Google Chrome. Im großen und Ganzen steht er den anderen Herrschaften in nichts nach, was die Seitendarstellung betrifft.
Kommen wir also zu den Kriterien aus der Sicht des Anwenders. In den Einstellungen suche ich nach folgenden Möglichkeiten, wenn ich einen Browser konfiguriere:
* Cache und Cookie Einstellungen und Verwaltung
* Add Ins Verwaltung
* Sicherheitseinstellungen
* Standard Mailer und Standardseiten Einstellung
Alles andere ist für mich zunächst einmal unwichtig.
'''Was bietet Google Chrome?'''
Wie bereits erwähnt, steht Google Chrome bei der Darstellung einer Seite seinen Konkurrenten in nichts nach. Eine kleine Ausnahme werde ich später erwähnen. Aus Sicht des Anwenders allerdings sieht alles etwas anders aus.
* Cache und Cookie Einstellungen und Verwaltung
Cache Einstellungen habe ich in den Optionen vergeblich gesucht. Löschen kann man die privaten Dateien, die sich im Verlauf der Zeit angesammelt haben, schon. Aber damit ist dann auch genug. Bei den Cookies kann man zumindest wählen, ob sie denn zugelassen sind oder nicht. Immerhin ein Anfang.
* Add Ins Verwaltung
eine Verwaltung findet man hier nicht. Zwar funktioniert das Zeugs, kann aber nicht abgeschaltet oder gar deinstalliert werden. Keine so glückliche Geschichte.
* Sicherheitseinstellungen
Außer einem Phishing und Malware Schutz lässt sich auch hier nicht viel finden. Lediglich ein Haken schaltet beides ein oder aus. Na ja, an dieser Stelle ist man doch vom Internet Explorer etwas verwöhnt.
* Standard Mailer und Standardseiten Einstellungen
Die Standardseite und der Standardbrowser lassen sich festlegen. den Standard Mailer überlässt Google allerdings dem System.
Interessant sind ein paar Features, die es bei den Konkurrenten so nicht gibt. Man kann nämlich eine Standardsuchmaschine einstellen. Klar - Google. Zudem gibt es einen Lesezeichenmanager, der mir persönlich gut gefällt. Die Passwortspeicherung lässt sich ein oder ausschalten. Dafür hat man keinen Einfluss auf die Standardeinstellungen für Popups. Diese können zwar beim Auftreten zugelassen werden, sind aber grundsätzlich nicht konfigurierbar.
'''Ein Wort zur Nutzung des Arbeitsspeichers unter MS Systemen'''
Startet man eine Seite mit Google Chrome, so belegt der Browser 15 MB des Arbeitsspeichers. Im Vergleich dazu nimmt Modzilla Firefox gleich 48 MB in Anspruch. Dieser Unterschied wird sicherlich einen Grund haben. Aber dies zu erforschen, halte ich für müßig. Wer allerdings wenig Arbeitsspeicher hat, muss unter Modzilla Firefox des Öfteren mit der Meldung leben: Firefox wurde beendet. Nicht so unter Google Chrome.
'''Was mich am meisten nervt'''
Schlussendlich entfaltet Google Chrome seine eigentlichen Schwächen in der Seitendarstellung. Als Beispiel führe ich die Seite www.lebenspanoramen.de an. Sie besteht aus einer Haupt- und einem Inframe. Das Hintergrundbild ist beiden Frames angepasst. Während der Internet Explorer und Modzilla Firefox mit dieser Geschichte umgehen können, fällt Google aus dem Rahmen. Siehe Dokumentation der Browser in den Bildern. Man achte dabei auf das Geländer.
'''Abschließend'''
Insgesamt ist der Browser von Google recht brauchbar. Er lässt sich aus dem Netz herunterladen und leicht installieren. Seine Konfigurationsmöglichkeiten stecken noch in den Kinderschuhen und bei der Darstellung bestimmter Tags schwächelt er etwas. Javascript allerdings beherrscht er genauso gut oder schlecht wie die Konkurrenten. Lassen wir die Entwickler noch etwas Programmieren. Sie müssen viele Jahre aufholen, in denen die anderen Herren schon die Szene beherrschten.
...
ein Testbericht von LiFo2008-12-07 22:46:35vom 07.12.2008Empfehlung: nein
Vorteile: Schnell, Schlank, Zuverlässig, Benutzerfreundlich...Nachteile/Kritik: Umgang mit den Daten
Inhalt
1. Was ist Chrome?
2. Die Installation
3. Vorzüge
4. Nachteile & Datenschutz
5. Die Firma
5a.Was macht Google mit den Daten?
6. Zusammenfassung
7. Fazit
8. Links
1. Was ist Chrome?
Chrome ist ein von der besonders für ihre Suchmaschine bekannten Firma Google, der 2008 erstmals auf den Markt gekommen ist. Google hat hier nicht auf Funktionsvielfalt, sondern vor allem auf Geschwindigkeit und Stabilität gesetzt.
Die Lizens ist etwas verwirrend: Google Chrome ist nicht Opensource, wie von vielen fälschlich angenommen wird.
Chrome ist die "kompilierte" (Also die für Windows ausführbare) Version des Browsers und somit ist der Quellcode nicht einsehbar und sie unterliegt auch nicht derselben Lizens. Die
Opensource-Version nennt sich Chromium und muss entweder selbst kompiliert werden oder man läd sich die Portable-Version herunter, die direkt ausführbar ist und nicht erst installiert werden muss. Aber auch der Quellcode von einigen Modulen ist nicht einsehbar, etwa von der Updatefunktion.
2. Die Installation
Zur Installation läd man sich von der Webseite zunächst die Installationsdatei herunter. Dies ist eine ca. 500KB große exe-Datei, bei dessen Aufruf die Installation startet.
Hierzu ist zwingend eine Internetverbindung nötig, da der Browser erst die zur Installation benötigten Dateien aus dem Internet herunterladen muss. So hat man auch gleich die aktuellste Version installiert. Lobenswert ist, dass man gleich während der Installation gefragt wird, ob man unter Umständen Lesezeichen von Firefox oder dem Internet Explorer importieren möchte.
Bei der Installation bekommt der Browser einmalig eine eigene ID zugewiesen, durch die er sich eindeutig identifizieren lässt. Diese ID wird u.a. bei Problemmeldungen an Google übertragen(s. "4. Nachteile & Datenschutz")
Eine Chromeversion für Mac und Linux soll in den nächsten Wochen zum Download bereitstehen.
3. Vorzüge
Chrome setzt insbesondere - wie schon erwähnt - auf sehr gute Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit.
Auch an der Stabilität des Browsers kann nur wenig gemeckert werden, er kann zwar zum Absturz gebracht werden, dies passiert jedoch äußerst selten.
Um Benutzerfreundlich zu bleiben, wurden auch die Einstellungen auf das Nötigste beschränkt, sodass man sich schnell durchfindet. Man kann zum Beispiel seine Verbindungsdaten einstellen, das Verhalten beim Merken von Passwörtern, den Standarddownloadpfad, die Standardsuchmaschine etc.
Eine besondere Neuerung ist hier, dass jeder Tab als einzelner Prozess aufgeführt ist. Wenn also eine Seite hängt, friert lediglich der Tab ein, nicht der ganze Browser.
Plugins wie Java oder Flash läd er automatisch aus dem Internet nach.
Andere Plugins von Drittentwicklern, wie sie etwa bei Firefox häufig benutzt werden, unterstützt Chrome nicht. Der Quellcode von Chromium&nb sp;gibt auch keine Anzeichen d arauf, dass das Installieren s olcher Plugins irgendwann implement iert werden soll. Laut Google werden in einer der nächsten Versionen Plugins integriert werden können. Allerdings müssen diese wesentlich höhere Kriterien erfüllen, als die Plugins von Firefox - insbesondere in Puncto Stabilität und Sicherheit.
4. Nachteile & Datenschutz
Wie bei fast allen Googleprodukten, so ist auch Google Chrome ein eifriger Datensammler und -Sender.
So wird alles, was man in die Adressleiste eingibt noch während des Tippvorganges an Google gesendet, damit der Browser Alternativen zur aktuellen Eingabe anbieten kann. Das ist ja prinzipiell auch eine nette Idee, aber der Browser sendet neben den eingegebenen Buchstaben auch noch IP und oben genannte Browser-ID mit, sodass die Suchanfrage personalisiert auf diesen einen Browser zurückgeführt werden kann. Wenn Google hier die Daten genausolange personalisiert (Also mit IP und ID) speichert, wie bei den Suchanfragen, dann befindet sich die Anfrage für die nächsten 18 Monate auf den Googleservern wieder. Selbstverständlich gut verwahrt und von außen nicht einsehbar.
Für besonders negative Schlagzeilen hat insbesondere die Sektion 11 der Nutzungsbedingungen gesorgt: Durch diesen Absatz übertrug der Nutzer - ähnlich wie bei AOLs ICQ - sämtliche Nutzungsrechte der durch den Browser aufgerufenen bzw. verarbeiteten Daten (Sowohl Webseiten als auch zum Beispiel selbst verfasste Forenposts oder Emails) an Google. Ferner verpflichtete sich der Nutzer, Chrome nur dann zu benutzen, wenn er auch überhaupt selbst über die Nutzungsrechte der durch den Browser fließenden Daten verfügte. Theoretisch hätte man also nur seine eigenen Webseiten aufrufen können.
Dieser Absatz wurde aufgrund der hagelnden Kritik jedoch schnell ad acta gelegt.
Der entsprechende Paragraph war: 11. Content licence from you
11.1 You retain copyright and any other rights that you already hold in Content that you submit, post or display on or through the Services. By submitting, posting or displaying the content, you give Google a perpetual, irrevocable, worldwide, royalty-free and non-exclusive licence to reproduce, adapt, modify, translate, publish, publicly perform, publicly display and distribute any Content that you submit, post or display on or through the Services. This licence is for the sole purpose of enabling Google to display, distribute and promote the Services and may be revoked for certain Services as defined in the Additional Terms of those Services.
Bei einem Programmabsturz bietet der Browser an, einen Problembericht an Google zu senden. Hierbei werden Informationen aus Dateien, Anwendungen und Diensten, die zum Zeitpunkt des Problems ausgeführt wurden an den Browserhersteller gesendet.
Nach einer von mir ungeprüften Aussage eines Forenusers, der wohl ein Sniffing-Programm (Also ein Programm, welches den gesamten Datenverkehr ins Internet überwacht und protokolliert) im Hintergrund laufen ließ, hat der Browser auch sämtliche Benutzereingaben in Textfeldern sowie Emailadressen an Google gesendet, nicht nur die Nutzereingaben in der Adressleiste.
5. Die Firma
Google wurde vor knapp 10 Jahren von Sergey Brin und Larry Page als eine reine Suchmaschine gegründet. Heute bietet sie aber viele Dienste an, einige davon sind Googlemail, Google Earth, Google Maps, Google Calendar, Google Analytics und Google AdSense.
Die meisten dieser Dienste sind kostenlos.
Google finanziert sich zu 98% durch angepasste Werbeeinnahmen, sprich Google AdSense, sowie Sponsorenlinks, die bei der Googlesuche über den eigentlichen Suchergebnissen anzufinden sind.
Was macht Google mit den Daten?
Wie schon erwähnt speichert Google gerne die Daten seiner Nutzer - meist personalisiert für 18 Monate, anschließend anonym, also ohne IP-Adresse.
Anhand dieser Daten kann festgestellt werden, für welche Themen man sich am Meisten interessiert. Dies wird beim Einblenden von GoogleAdSense-Werbung berücksichtigt und die Werbung wird entsprechend angepasst.
Ein sehr lustiger Fall von solcher Datenauswertung ist neulich einem Bekannten von mir passiert, der Googlemail-Nutzer ist: Von einem Freund empfing er eine Email, in der nichts geschrieben stand. Es war lediglich das Foto einer Blume beigefügt. Die GoogleAdSense-Werbung auf der Seite sagte ihm daraufhin prompt, wo er denn am Besten einen Blumentopf herbekommt.
Dies mag zwar sehr lustig klingen, allerdings bereitet es mir persönlich etwas unbehagen, wenn meine Suchanfragen für eine derart lange Zeit gespeichert werden, denn dadurch lassen sich durchaus Persönlichkeitsprofile erstellen. Wenn man nicht nur die Suche, sondern auch noch Maildienst zum Mailen, Online-Office-Dienst zum Arbeiten, GoogleEarth bzw. GoogleMaps zum Routenplanen und GoogleDesktopSearch zum Suchen von Dateien auf dem eigenen PC verwendet, kann dieses Persönlichkeitsprofil ziemlich ins Detail gehen - oder wollten Sie sämtliche Dokumente, die sich gerade auf ihrem Computer befinden in die Hand eines Dritten geben?
Anfragen vom FBI über die Herausgabe solcher Persönlichkeitsprofile hat Google bislang offiziell abgelehnt, da die meisten Server des Suchmaschinenbetreibers jedoch in Amerika sind, ist es fraglich, wielange diese Daten im Rahmen vom Krieg gegen den Terror rechtlich noch zurückgehalten werden können.
6. Zusammenfassung Pro
- Schnell
- Schlank
- Zuverlässig
- Benutzerfreundlich Contra
- Schickt sehr viele Nutzerdaten an Google
- Installationsverzeichnis nicht auswählbar
7. Fazit
Chrome ist ein schneller, schlanker und schlichter Browser, der besonders benutzerfreundlich und erfreulich schnell ist. Plugins wie Java oder Flash werden automatisch nachgeladen. Leider ist er auf der anderen Seite auch sehr "heimatverbunden" und schickt sämtliche Eingaben im Adressfeld an Google.
Daher würde ich von einer Benutzung dieses Browsers abraten, denn die Googleserver genügen zwar sehr hohen Sicherheitsstandards, allerdings ist noch nicht klar, was Google mit den Daten macht und - das Wichtigste - kein System ist unknackbar, wie man neulich an dem Telekomskandal und der Offenlegung von 10 Millionen Suchanfragen inklusive IP bei AOL feststellen konnte.
Eine gute Alternative bietet hier der Browser Iron von SRWare, der auf dem Chromium-Quellcode aufbaut und dem laut SRWare das "Heimtelefonieren" abgewöhnt wurde. Im Gegensatz zu Googles Browser ist Iron bereits für Linux und Mac verfügbar.
Allerdings will auch Firefox in der Version 3.1 eine neue Engine für Javascript einsetzen, was die Surfgeschwindigkeit auf das Niveau von Chrome anheben soll. 8. Links
Google Chrome Download: http://www.google.com/chrome/?hl=de
Google Chrome Nutzungsbedingungen: http://www.google.com/chrome/eula.html
Google Chrome Datenschutz: http://www.google.com/chrome/intl/de/privacy.html? hl=de
Besonderheiten von Chrome (Videos): http://www.google.com/chrome/intl/de/features.html
Download Portable Chrome: http://stadt-bremerhaven.de/2008/09/03/portable-ch rome-021510/
SRWare Iron Browser (Chrome-Klon): http://www.srware.net/software_srware_iron.php Der Vollständigkeit halber:
Download Firefox: http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/
...
ein Testbericht von Denerio332008-10-11 22:20:14vom 11.10.2008Empfehlung: ja
Da ich auf den Internetexplorer und Mozilla Firefox keine Lust
mehr hatte und ich endlich mal einen schnellen Browser ohne
ständige nervige Abstürze wollte, beschloss ich, mir die BETA-
Version von Google Chrome herunterzuladen. Schnelles und
komfortables Surfen versprach ich mir von Google Chrome.
Den Download zu Google Chrome findet man direkt auf der
Seite Google.de selbst. Der Download dauert ca. 5 Sekunden
mit DSL 2000 und ist innerhalb von ca. 10 Sekunden installiert.
Nachdem man den Download und die Installation hinter sich
gebracht hat, kann man dann auch schon loslegen.
Das Programm selbst ist im klassischen Vista-Style gestaltet.
Vermutlich,
weil das Programm auch für Vista-User Interesse
erwecken soll. Ich selbst bin jedoch Windows XP User. Auf der
Startseite findet man am Anfang einige leere große weiße
Boxen, in denen in Zukunft die Startseiten der Webseiten
stehen, die man zuletzt oder oft besucht hat. Ein Klick auf
einer der Boxen genügt und schon wird man auf die jeweilige
Seite weitergeleitet. Ganz unten auf der Seite ist jedoch noch
ein Button Namens "Gesamtverlauf". Unter diesem Browser
sieht man alle Vorgänge ALLER Browser, die auf diesem
genutzt wurden. Sogar die Vorgänge, die bevor der Installation
des Programms durchgeführt worden sind, werden dort ganz
genau angezeigt. Dabei sind die Vorgänge nach Tagen, Zeit
und Datum geordnet. Unter der Eingabe Leiste kann man, wie
auch aus den anderen Browsern bekannt, einige Lesezeichen
einbauen.
Was mir an Google Chrome auch besonders gefällt, ist, das
man so viele Anwendungen wie gewollt auf einem Programm
ausführen kann. Das heißt, wenn ich gerade meine Emails
checke, kann ich gleichzeitig Videos gucken oder auf einer
anderen beliebigen Seite surfen, ohne das es zu irgendeiner
Verminderung der Qualität kommt. So hatte ich gestern zehn
verschiedene Internetseiten gleichzeitig in nur einem Fenster
geöffnet. Jedoch können endlich viele geöffnet werden!
Wovon man bei diesem Browser jedoch leider ausgehen muss,
ist, das Google mit diesem Programm die Daten eines Users
ausspionieren kann und auch sieht, auf welchen Seiten sich
der User aufhält, wovon man beim Internet Explorer oder dem
Mozilla Firefox Explorer nicht ausgehen muss.
----- FAZIT -----
Wenn man davon absieht, das Google alles mit den Daten, die
sie von den Google Chrome Usern bekommen, machen können,
ist dieser Browser ein echt schneller und vor allen Dingen
komfortabler Browser. So findet man garantiert jede Homepage,
die man schon einmal besucht hat, wieder.
...
Music-King, 23.09.2008
Ich hätte gerne mehr über die Funktionen von Chrome erfahren, über die Übersichtlichkeit der Menüstruktur, etc. Die Form Deines Berichtes ist schrecklich und trägt ebenfalls zur Benotung bei. Schönen Gruß, Roland
Tuffi2106, 23.09.2008
SH, lieben Gruß und einen schönen Tag! Tuffi
Bunny84, 23.09.2008
Einen schönen Abend und liebe Grüße send ich dir aus dem Münsterland.