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 Kartenspiel
Platz 390 in der Kategorie "Kartenspiele". Spiel-Typ: Kartenspiel / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.2 von 5)

66 gebraucht & neu

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66 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.2 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Spielanleitung:  mittelmäßig
Wird langweilig:  nie
Spieldauer:
durchschnittlich, bis zu 1 Stunde
Präsentation:  mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:  leicht
Spaßfaktor:  hoch
Das Spiel für: Hobby- Spieler
Spielerzahl: ab 2
Vorteile
  • leicht zu lernen, dennoch zum Denken, weit verbreitetes Kartenspiel, nur ein paar Karten notwendig, zu zweit spielbar
  • einfach zu erlernen
Nachteile/Kritik
  • nur zu zweit spielbar, verliert nach 2h an Spannung (längerfristig aber immer wieder spannend)
  • kaum einer kennt es, nur für zwei Personen
MOFFt

EINFACHES SPIEL UND DOCH ZUM DENKEN

ein Testbericht von 2005-01-30 10:43:27 vom 30.01.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: leicht zu lernen, dennoch zum Denken, weit verbreitetes Kartenspiel, nur ein paar Karten notwendig, zu zweit spielbar...
Nachteile/Kritik: nur zu zweit spielbar, verliert nach 2h an Spannung (längerfristig aber immer wieder spannend)
Kartenspiele gibt es in Hülle und Fülle. Je nach Belieben und Anzahl der Leute kann man sich mit ein paar Karten die Zeit gut vertreiben. Von einem Kartenspiel, dass ich gerne spiele möchte ich in diesem Bericht erzählen. Es handelt von 66 (sechsundsechzig), oder auch Schnapsen, wie es bei uns in Österreich gerne genannt wird.



=ALLGEMEINES===

Eins vorweg, ich habe schon des öfteren bemerkt, dass das Spiel immer wieder leicht abgewandelt gespielt wird. Sei es an kleinen Unterschieden in den Regeln oder mit anderen Karten (deutsche, französische, Skat, ...), aber Ziel und Ablauf sind eigentlich immer das selbe. So möchte ich hier einfach auch auf die Art etwas näher eingehen, wie sie wir in Österreich gelernt und überliefert bekommen haben (wenngleich auch hier sicherlich Unterschiede herrschen können).



=VORBEREITUNG===

Wir spielen den standard 2-er Schnapser (dementsprechend für genau 2 Spieler) mit den, sagen wir österreichischen Karten, die da wären, in absteigender Wertigkeit: (in Klammer immer die österreichischen Ausdrücke):
- As (Sau) ... 11 Punkte
- 10 (Zehna) ... 10 Punkte
- König (Kini) ... 4 Punkte
- Ober (Oba) ... 3 Punkte
- Unter (Unta) ... 2 Punkte

Das ganze Paket gibts dann jeweils in 4 Farben:
- Pik, Grün oder Blattl
- Eichel (Oachi)
- Schelle (Schön)
- Herz

Was wir sonst Noch brauchen ist ein Blatt Papier (alternativ kann auch mit den restlichen der 32 Spielkarten, den 7-enern gezählt werden - dazu einfach die 7 Symbole zb. Herz abdecken mit einer weiteren Karte und nach Beenden freilegen). Und ein Stift.



=SPIELABLAUF===

Gespielt wird bei uns um sgn. Bummerl. Ein Bummerl erhält immer der Verlierer, wenn der Gegner 1 Spiel gewonnen hat. Gewonnen hat man 1 Spiel mit 7 Punkten. Je nach Ausgang einer Runde bekommt der Gewinner 1, 2 oder 3 Punkte gutgeschrieben.
Bummerl, oder Bumsti, ist also schlecht, sollte ein Spiel 7:0 ausgehen so erhält der Verlierer einen Schneider und somit gleich 2 Bummerl.

Um nun eine Runde zu gewinnen, muss man entweder 66 Punkte (oder mehr) erreichen, daher auch der Name, oder aber den letzten Stich machen.
Hat der Gegner das Wasser (33 Punkte oder mehr), zählt der Gewinner 1 Punkt.
Blieb der Gegner unterm Wasser (bis 32 Punkte), so zählt der Gewinner 2 Punkte.
Konnte der Gegner gar keinen Stich machen, so zählt der Gewinner sogar 3 Punkte.

Und los gehts!
Der Geber wird bestimmt oder gelost, je nach Belieben (nach dem ersten Bummerl darf im allgemeinen der Verlierer geben), ansonsten wird immer abwechselnd gegeben.
Mischen natürlich nicht vergessen und den gesamten Stapel auf den Tisch legen. Der Gegner darf einen Teil abheben und legt ihn unter den restlichen bzw. kann darauf einfach nur mit dem Finger klopfen.

Wurde abgehoben, so gibt der Geber zuerst dem Gegner 3 Karten verdeckt auf den Tisch, danach sich selbst 3 Karten verdeckt. Danach wird eine Karte aufgedeckt in die Mitte gelegt (ist der Trumpf für diese Runde), und gibt weitere 2 Karten dem Gegner und wieder sich selbst.
Sonderregel: erhält der Gegner mit den ersten 3 Karten gleich 3 Unter, darf er das Spiel stoppen und der Geber muss erneut mischen/geben.
Wurde auf den Stapel geklopft gibts gleich 5 Karten für den Gegner, dann 5 für sich selbst und zuletzt den Trumpf auf den Tisch.
Die restlichen Karten werden wieder verdeckt zur Hälfte über die Trumpfkarte gelegt und stellen den Talon dar.

Der Gegner darf zuerst ausspielen, bzw. darf auch als Ausspieler eine (höhere) Trumpfkarte gegen den Trumpf Unter austauschen. Die Karten stechen der Aufzählung nach wie oben, entsprechend höhergestellt sind natürlich die Trumpfkarten (Trumpf Unter sticht also zb. ein beliebiges As).
Solange noch Karten am Talon sind, bzw. dieser nicht zugedreht ist (siehe später), kann man beliebige Karten zugeben.
Andernfalls herrscht zuerst Zugabezwang und dann Stichzwang. (dh. gleiche Farben müssen zugegeben werden, hat man keine davon so muss man stechen, sofern man natürlich einen Trumpf hat)
Die höhere Karte sticht, man nimmt sich den Stich und hebt eine Karte vom Talon ab, danach der Gegner eine Karte. Der, der den letzten Stich gemacht hat, darf als nächstes ausspielen.

Gespielt wird nach Punkten der Karten und Sieger in einer Runde ist der, der als erstes 66 Punkte in seinen Stichen hat. Sofern er die 66 Punkte zusammen hat, kann und sollte er das Spiel beenden, sofern er am Zug ist - er hat genug!
Schafft keiner die 66 Punkte, so gewinnt der, der den letzten Stich bekommt.
Eine Sonderheit stellt noch eine Kartenkombination dar. Ist man am Zug und hat man König, sowie Ober von der selben Farbe, darf man 20 Punkte ansagen. Wenn man das Paar in Trumpf-Farbe hat, sogar 40 Punkte. Hat man mit diesen 20 bzw. 40 Punkten genug (66) so kann man das Spiel sofort beenden, ohne auszuspielen. Hat man noch keine 66 Punkte, so muss man einen dieser beiden Karten ausspielen.
Eine weitere Sonderheit ist das Zudrehen des Talons, wie schon oben erwähnt. Ist man selbst am Zug (am Ausspielen) und liegen noch mindestens 3 Karten am Trumpf, so darf man diesen Trumpf umdrehen und somit Zugabe- bzw. Stichzwang erzwingen. Doch dann muss man die 66 Punkte erreichen - scheitert man, erhält der Gegner soviel Punkte, wie man vor dem Zudrehen gehabt hat. Schafft man die 66 zählt ebenfalls die Punkteanzahl, die der Gegner vor dem Zudrehen gezählt hat (Stiche nach dem Zudrehen zählen also für die Wertung nicht mehr)

Die Punkte werden je nach Stich-Punkte dem Sieger gutgeschrieben wie oben erwähnt und Geber/Ausspieler wechseln ihre Aufgaben. Bis eben einer 7 Punkte geschafft hat und dem Gegner ein Bummerl anhängt.

Man kann sich vorher eine Bummerlanzahl ausmachen und gewonnen hat der, der dem Gegner zuerst so viele angehängt hat. Oder aber man spielt eine gewisse Zeit und Sieger ist der mit den wenigsten Bummerl.
Einige spielen dann auch um (geringes) Geld, je nach Bummerlunterschied muss man etwas Geld in einen Topf einzahlen oder dem Sieger zahlen (muss nicht sein, und macht so auch Spass)



=EINDRUCK===

Auch wenn sich obige Beschreibung jetzt ein wenige kompliziert anhört bzw. liest (ein Kartenspiel zu beschreiben ist gar nicht so einfach), das Spiel selbst ist schnell kapiert und auch leicht zu merken.
Die Feinheiten gehen jedoch an, wenn man versucht sich die Karten bzw. Punkteanzahl des Gegners zu merken. Ist man am Zug (am Ausgeben), so darf man den ersten Stich (die untersten 2 Karten) des Gegners verlangen, doch was er sonst noch gestochen hat, bzw. wie viel Punkte er schon gestochen hat wird man sonst erst erfahren wenn es mitunter schon zu spät ist!

Wenn man den 2-er Schnapser so nebenbei spielt, wird man gegen einen konzentrierten Gegner wohl keine Chance haben, wobei natürlich Kartenglück auch eine große Portion zum Sieg beisteuert.
So kann man sich beim Schnapser herrlich reingrübeln und das Hirn gleichzeitig trainieren. Je besser man sich die Karten des Gegners merkt, desto besser stehen natürlich die Gewinnchancen und desto zielsicherer kann man ausspielen.
Die Nase hat auch meistens der vorne, der zum richtigen Zeitpunkt etwas riskiert. Das Zudrehen des Talons kann einen guten Punkteschub bewirken, wenn der Gegner noch keinen Stich hat, andererseits ist es vor allem am Anfang auch nicht immer leicht nach dem Zudrehen die 66 nötigen Punkte zu erreichen. Eine Variante, die die Spannung meiner Meinung nach gut fördert.
Die lockeren Sprüche während des Spieles entstehen sicher von ganz alleine. Danke für die Mitarbeit, oder zwoa dirre sand a viere (zwei dürre/Ober sind auch vier Punkte) lockern das ganze Spiel etwas auf bzw. können den Gegner ohne Kartenglück zusätzlich etwas ärgern ;-)

So zockt man halt einige Bummerl hin und her, ein sinnvoller Endstand sollte irgendwo bei 5-10 Bummerl liegen, sonst wird das Spiel doch zu lange bzw. fade. Aber 1 - 2 Stunden kann man locker mit nem vernünftigen Schnapser verbringen!

Ich kann das Spiel schon wirklich lange, ich glaube ich habe es von meinem Vater oder Opa gelernt bekommen. Waren zwischendurch auch immer wieder längere Zeiten in denen ich nicht gespielt habe, so verlernt man den Schnapser nicht wirklich und ist nach kurzem Nachdenken gleich wieder voll dabei.
Kurzfristig wird das Spiel mitunter also schon mal langweilig, längerfristig aber wieder nicht - etwas schwierig zu bewerten!

Da wie gesagt immer wieder feine Unterschiede vorkommen, sollte man sich vor allem bei einem Gegenspieler mit dem man sonst nicht spielt, auf alle Fälle vorab die Regeln kurz durchsprechen, damit es dann im Spiel nicht zu Unstimmigkeiten bzw. Streitereien kommt.

Ansonsten steht einem tollen Kartenspiel, relativ einfach aber doch zum Nachdenken, nichts mehr im Wege. Natürlich ist es auch für ein Beisammensitzen bei einem gemütlichen Bier geeignet. Ob man den Schnapser sehr ernst nimmt oder die gemeinsame Hopfenfreude im Vordergrund steht, muss man je nach Lage selbst entscheiden.

Ich selbst werde den 2-er Schnappser oder 66 genannt sicherlich noch oft spielen und kann eigentlich nur eine Empfehlung aussprechen. Erwähnen möchte ich aber dennoch die abgeänderten Varianten 3-er und 4-er Schnapser (mit 3 bzw. 4 Personen zu spielen), wobei letzterer auch Bauernschnapser genannt wird. Vor allem den 3-er Schnapser finde ich sehr reizvoll.


Vielleicht konnte ich dem ein oder anderen hier ein neues Spiel erklären und evtl. gibt es jetzt wieder weitere Schnaps-Fans (Kartenspiel ;). U.a. gibt es viele regionale Bewerbe oder auch Meisterschaften!


Dank fürs Lesen dieses längeren Berichtes,

heute schon geMOFFt?
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Spielanleitung:Spielanleitung von 66  Kartenspiel: 3,0 mittelmäßig
Wird langweilig:Wird langweilig von 66  Kartenspiel: 5,0 nie
Präsentation:Präsentation von 66  Kartenspiel: 3,0 mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:Schwierigkeitsgrad von 66  Kartenspiel: 4,0 leicht
Spaßfaktor:Spaßfaktor von 66  Kartenspiel: 4,0 hoch
Das Spiel für:Hobby- Spieler
Spielerzahl:ab 2
Spieldauer:Spieldauer von 66  Kartenspiel: 3,0
durchschnittlich, bis zu 1 Stunde
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Kommentare
NinaDivine
NinaDivine, 30.01.2005
habe ich von diesen Spiel schon ma gehoumlrt,ich glaub dazu gabs mal ein spiel welches man nicht mit karten,sondern mit schweinen spielt ,kann das sein?
lg Nina
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cornfue

Leider fast "ausgestorben" - 66

ein Testbericht von 2003-09-01 08:25:38 vom 01.09.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: einfach zu erlernen...
Nachteile/Kritik: kaum einer kennt es, nur für zwei Personen
Liebe Leserinnen und Leser,
ich möchte euch heute das Kartenspiel Sechsundsechzig vorstellen.

Dieses Kartenspiel ist mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Ich habe es von meinen Opa erlernt und kenne nur eine Hand voll Leute die es noch spielen können. Wie (mein Opa und ich) haben es gespielt als ich noch klein war und wir Langeweile hatten. Meistens spielt man es nur wenn man zu zweit ist.

Gliederung:
1. Allgemeines
2. Die Karten
3. Das Geben
4. Spielverlauf
5. Das Melden
6. Das Decken
7. Anschreiben und Abrechnen


1. Allgemeines:

Sechsundsechzig ist das leichteste aller (genormten) Kartenspiele. Es wird unter 2 Personen gespielt. Zum spielen benutzt man eine Skatkarte (Deutsches o. Französ. Blatt), aus der in der Regel die 7 und die 8 jeder Farbe herausgenommen werden.

2. Die Karten:

In jeder Farbe folgen von oben nach unten aufeinander Daus, Zehn, König, Ober, Unter, Neun, (Acht, Sieben).
Der Zählwert ist beim Daus/As 11 Punkte, bei der Zehn 10 Punkte, beim König 4 Punkte, beim Ober 3 Punkte und beim Unter 2 Punkte. Die Neun (,Acht und Sieben) besitzen keinen Wert.

3. Das Geben:

Karten muss der geben, der beim Ziehen die höchste Loskarte hat. Jeder Spieler erhält 6 Karten vom gemischten Kartenspiel. Die übrigen Karten werden verdeckt auf den Tisch gelegt. Nach dem Geben der je drei ersten Karten wird die nächste offen auf den Tisch gelegt. Diese Karte bestimmt die Trumpffarbe.

4. Spielverlauf:

Zum ersten Stich spielt Vorhand aus( derjenige der nicht gegeben hat). Zu den weiteren spielt der aus, der den letzten Stich gemacht hat. Nach jeden Stich nimmt jeder Spieler von den verdeckt liegenden, nicht verteilten Karten ein Blatt auf, und zwar immer der zuerst, der den letzten Stich gemacht hat. Wer dabei die Trumpf Neun (Sieben) zieht, kann sie gegen die aufgedeckte höhere Trumpfkarte eintauschen. Nach dem Aufnehmen der letzten beiden verdeckte karten muss die ausgespielte Farbe bedient werden. Solange noch Karten aufgenommen werden, braucht man nicht zu bedienen.

5. Das Melden:

Wer ein Paar /König und Ober in einer Farbe) hat, darf beim Ausspielen 20 melden. Ist die Farbe Trumpf, so meldet er 40. Jedes gemeldete Paar muss auf verlangen des Gegners gezeigt werden. Mit einem Mal darf man immer nur ein Paar melden. Wer in seinen Stichen mit Einrechnung der gemeldeten 20 oder 40 Punkte die nötigen 66 Punkte zu haben meint und am Ausspielen ist, kann jederzeit das Spiel beenden, indem er die Karten verdeckt weglegt. Will man nach den Melden weiterspielen, so muss eine der gemeldeten Karten aufgespielt werden.
Wer sich irrt, und beim nachzählen weniger als 66 Punkte hat, muss zwei Stiche abgeben.

6. Das Decken:

Wer gerade einen Stich gemacht hat, darf decken, d.h. ,die aufgeworfene Trumpffarbe umkehren und dadurch ankündigen, dass er ohne die noch nicht verteilten Karten 66 Punkte erreichen will. Nach dem Decken muss bedient werden.
Kommt der Spieler, der gedeckt hat, nicht auf 66 Punkte, verliert er min. 2 Stiche.

7. Anschreiben und Abrechnen:

Zum Gewinn eines Spiels gehören 66 Punkte, die durch Stiche und Meldungen zu erreichen sind. Der einfache Gewinn wird mit einen Strich, Schneider (weniger als 33 Punkte gespielt wird mit zwei und Schwarz gespielt mit drei Strichen belohnt. Bei gleich vielen Punkten sichert der letzte Stich den Gewinn.
Zu einer Spielpartie gehören in der Regel sieben Stiche.


Dieses Kartenspiel ist sehr einfach zu erlernen und zu spielen. Wenn heutzutage jedoch Karten gespielt werden, dann meistens nur noch Skat, Doppelkopf oder modernere Kartenspiele. Dieses Spiel macht viel Spaß, ist jedoch nicht abwechslungsreich genug. Trotzdem empfehle ich es vor allen denen, die zu zweit nicht wissen was sie machen sollen. Denn auch Fernsehen und PC werden mal langweilig und hindern den direkten Kontakt zw. Menschen.

Vielen Dank fürs Lesen dieses Berichte und viel Spaß beim bewerten.
Man liest sich euer CORNFUE
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Mr.Cook

***MIT 66 JAHREN, DA FÄNGT DAS ZOCKEN AN ;-)***

ein Testbericht von 2003-06-09 13:19:37 vom 09.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Mit diesem Bericht möchte ich meinen kleinen Exkurs in die Welt der Kartenspiele fortsetzen und heute über ein weiteres meiner Spiele, die ich in der Schule in den Pausen oft spiele, schreiben. Es handelt sich um: 66/Sechsundsechzig


Allgemein
°°°°°°°°°°°°°°°°

Von diesem Spiel habe ich vor zirka drei Jahren auf der Klassenfahrt zum ersten Mal Notiz genommen und prompt hat es mir gefallen. Man benötigt auch hier ein handelsübliches Skatblatt, welches aus 32 Karten besteht. Zudem benötigt man genau 2 Spieler, man kann zwar auch 3 oder mehrere Spieler mit einbeziehen, aber aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass es mit 2 Leuten doch am meisten Spaß macht, da so auch die Farben rum gehen und nicht andauernd gestochen wird. Des Weiteren braucht etwas zum Schreiben, damit man die Punkte notieren kann.


Spielablauf
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Nach dem gründlichen Mischen der Karten bekommt jeder Spieler 6 Karten, was auch den Namen des Spiels erklärt, dabei spielt die Art und Weise des Ausgebens nicht unbedingt die große Rolle, man kann also jedem Spieler immer eine Karte geben, aber auch drei oder direkt sechs Karten. Wenn jeder Spieler seine Karten bekommen hat, wird noch eine Karte aufgedeckt und die restlichen Karten verdeckt über die aufgedeckte Karte gelegt. Dabei muss die aufgedeckte Karte aber noch zu erkennen sein, denn diese spielt eine wichtige Rolle. Denn die aufgedeckt Karte legt den Trumpf fest. Dabei gelten dieselben Regeln wie beim Skat, bei einem Unter wird zum Beispiel ein Grand gespielt und bei den restlichen Karten wie 7, 10 oder König, spielt die Farbe der Karte die entscheidende Rolle, denn die Farbe, die auf der aufgedeckten Karte zu sehen ist, ist der Trumpf dieses Spiels. So, nun kann das Spiel beginnen und die Stiche laufen genauso ab wie beim Skat, nur dass hier nur zwei Leute am Spiel beteiligt sind. Bei einem Farbspiel gilt, dass die Unter und die jeweilige Farbe der Trumpf ist und nur damit gestochen werden kann. Bei einem Grand sind nur die Unter Trumpf und die Farben sind alle gleichwertig. Beim Farbe Zugeben gilt die Reihenfolge, dass das ASS das höchste ist, danach kommt die 10, dann der König, anschließend der Ober und dann 9,8,7. Nach jedem Stich muss man eine Karte von dem verdeckten Stapel ziehen, dabei gilt, dass derjenige, der den Stich gemacht hat, zuerst zieht und danach der Verlierer des Stiches. Man muss also immer 6 Karten auf der Hand haben, zumindest so lange, bis die verdeckten Karten aufgebraucht sind. Eine Besonderheit dieses Spiel ist es, dass man die aufgedeckte Karte umtauschen kann. Dabei muss beachtet werden, dass man dies nur mit dem niedrigsten Trumpf machen kann. Hat man also die Grün 7 auf der Hand und es wird Grün gespielt, so kann man die 7 gegen die aufgedeckte Karte (zum Beispiel eine Grün 10) eintauschen. Wenn Grand gespielt wird, so kann man dies nur mit dem Schell Unter tun, da ja hier nur die Unter Trumpf sind. Sind am Ende alle Karten ausgespielt worden, so wird gezählt.


Kartenwerte + Aufschreiben
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Die Kartenwerte sind genau wie beim Skat und lauten:

7 = 0 Punkte
8 = 0 Punkte
9 = 0 Punkte
Unter = 2 Punkte
Ober = 3 Punkte
König = 4 Punkte
10 = 10 Punkte
Ass = 11 Punkte

Diese Kartenwerte werden beim Zählen benötigt, denn nach jedem Spiel muss natürlich herausgefunden werden, wer der Sieger ist, oder ob das Spiel vielleicht Remis endete. Derjenige Spieler, der über 60 Punkte hat, hat das Duell für sich entschieden und der andere hat verloren. Bei einem Entstand von 60:60 endet das Spiel Unentschieden. Beim Aufschreiben kann man entweder die Punkte des Spiels aufschreiben, also die Anzahl an Punkten, die jeder eingenommen hat, oder nur einen Punkt für den Gewinnen und bei einem Unentschieden einen Punkt für jeden. Das muss man sich vorher halt genau ausmachen, wobei ich das mit den genauen Punkten besser finde, da so ein Sieg mit 120 Punkten nicht genauso viel Wert ist wie ein Sieg mit 61 Punkten.


Varianten
°°°°°°°°°°°°°°°°

Bei diesem Spiel kann man sich immer neue Varianten und Spiele einfallen lassen, so kann man es zum Beispiel mit einem aufgedeckten Haufen spielen, sodass man schon erkennen kann, welche Karte man als nächstes erhält. Das regt das Taktieren an, da man so durch clevere Spielweise an die richtigen Karten kommen kann. Wenn zum Beispiel eine 7 aufgedeckt wird, kann man auch spielen, dass die Unter in umgekehrter Form Trumpf sind und die 7 die beste Karte der Farben ist und das Ass die niedrigste. Aber wie gesagt sind das nur kleine Spielereien, die dazu dienen das Spiel abwechslungsreicher zu gestalten. Man kann da sicherlich noch mehr erfinden, aber das bleibt dem Erfindungsreichtum der Spieler überlassen.


Fazit
°°°°°°°°°°°°°

Bei Sechsundsechzig handelt es sich meiner Meinung nach um ein recht einfaches Spiel, was man zwischendurch und zu jedem Zeitpunkt spielen kann, da man nur 2 Spieler braucht und es keinen großen Platz benötigt. Jedoch bietet das Spiel meiner Meinung nach etwas Spielraum für unfaire Spieler, da man dem anderen ja nicht in die Karten schauen kann und dieser so zum Beispiel stechen kann, auch wenn er die Farbe noch hat. Man kann ja immer behaupten, dass man diese Karte eben erst gezogen hat. Wenn man es jedoch fair spielt, so macht es viel mehr Spiel und ich denke, dass man ruhig fair spielen kann, denn es ist ja nur ein Spiel und da gehört das Verlieren nun mal auch dazu. Alles in Allem bekommt auch das Spiel von mir die höchste Anzahl an Sternen, auch wenn der Langzeitspaß nicht ganz so hoch ist wie bei Spielen wie Skat oder Doppelkopf, aber man kann es immer wieder spielen, da es immer wieder Spaß macht.


Greetz Mr.Cook

PS: Danke fürs Lesen, Kommentieren, Bewerten, Scrollen, Klicken….

© D.T. am 26.05.2003 für Ciao unter Egschberde und für Yopi unter Mr.Cook
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Se(x)chsundsechzig - macht immer Spaß :)

ein Testbericht von 2003-06-01 18:44:56 vom 01.06.2003
Empfehlung: ja
Hallo alle. Beim Durchstöbern der Spiele Kategorien bin ich wieder einmal auf ein Spiel gestoßen, was ich auch ab und zu spiele. Kennen gelernt hatte ich es durch meine Schwiegermutter, sie brachte es mir einmal bei und mittlerweile will sie nicht mehr mit mir spielen, aber es gibt ja genügend andere „Gegner“ [fg].

Was ist 66?

Es hat nichts mit Erotik zutun, wie vielleicht der ein oder andere jetzt denkt, 66 ist ein Kartenspiel, was man mit Skat vergleichen kann. Beim Skat hat man eine Kartenfarbe, die Trumpf ist, sprich welche das Höchste im Spiel ist und über alle anderen Farben drüber geht.

Was benötigt man / Spielvorbereitung:

1 Blatt Papier
1 Stift
1 Spielleiter / Aufschreiber
1 Skatblatt mit 32 Blatt

Bei den Karten st es eigentlich egal, ob es ein Deutsches Blatt ( Schell / Grün / Rot / Eichel ) ist oder ein Französisches Blatt ( Karo/Pik/Rot/Kreuz) man muss es vorher mit seinen Spielern ausmachen, denn der ein oder andere hat beim Französischen Blatt seine kleinen Probleme. Ein Aufschreiber wird bestimmt, denn hier geht es um Punkte und wir spielen es immer mit Aufschreiben, wer die meisten Punkte hat gewinnt Logischer weise.

Das Spiel macht am meisten Spaß wenn man mindestens 3 Mitspieler hat. Die Vorbereitungen sind einfach, denn ein Spieler mischt den Kartenstapel zuerst einmal richtig durch und gibt dann die Karten aus. Jeder Mitspieler bekommt 6 Karten und eine Karte wird sichtlich in die Mitte gelegt, wie beim Mau – Mau und auf diese Karte wird der Stapel gelegt.

Die Karte, welche in der Mitte liegt, ist die Farbe die in dieser Runde Trumpf ist. Als Beispiel sage ich einmal, es liegt eine Rot 10. Nun beginnt der erste Spieler eine Karte von seinen auf den Tisch zu legen und man muss versuchen, einen „Stich“ zu machen. Beispiel: Spieler A legt eine Grün8, Spieler B legt eine Grün10 und Spieler C legt eine Eichel 7, so bekommt Spieler B die Karten, denn er hatte die Höhere. Nun müssen die 6 Karten wieder aufgestockt werden, also nimmt jeder Spieler eine Karte vom Stapel in der Mitte.

Hat jetzt ein Spieler Trumpf, was hier Rot gewesen ist, kann er die Karte ausspielen und die anderen Spieler können auch Trumpf legen, müssen aber nicht, da es erst Pflicht ist, wenn der Kartenstapel in der Mitte alle ist. Rot geht also über jede Farbe drüber, jedoch zählen die Augen auf der karte, sprich jede Karte hat Ihren Wert. Alle Buben/Unter ist der Höchste Trumpf, den es im Spiel gibt, wie beim Skat spielen. Sind alle Karten ausgespielt, werden die Punkte gezählt. 7-8-9 sind „Luschen“ das heißt sie haben keinen Wert, die 10 zählt als 10 Punkte, der Bube als 2 Punkte, der Ober als 3 Punkte, der König 4 Punkte und das As zählt 11 Punkte.

Meine Meinung:

Wir spielen es mit Aufschreiben der Punkte, wie ich schon erwähnte, man kann es jedoch auch ganz normal spielen. Die Punkte werden zusammengerechnet, wer am meisten hat gewinnt. Es ist ein Kartenspiel, was viel Spaß machen kann und wo die Zeit wie im Fluge vergeht, wie es so schön heißt.

Spielvarianten gibt es auch hier genügend, wenn meine Schwiegermutter, meine Frau und ich spielen, spielen wir so, das derjenige, der in einer Runde die Wenigsten Punkte hat, entweder 5 oder 10 Cent zahlt, dafür haben wir unsere „Gemeinschaftskasse“ und es ist eine gute Sparbüchse [fg]. Ein auf jeden Fall sehr gutes Spiel für Zwischendurch was auch eigentlich nicht langweilig wird.

Danke fürs Lesen.
Tschau Ron ( Senior)

©2003-06-01 by Flying_angel
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-4 von 4  Kartenspiele
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Produktbeschreibung 66

 
Allgemeine Informationen 66
gelistet seit: 03.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00
Allgemeine Informationen
Spiel-Typ: Kartenspiel 
66 Kartenspiel im Vergleich
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