Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (DVD)

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Produktbeschreibung

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (DVD)

EAN 7321982001070, 7321925008838, 7321925008869, 7321925008845
gelistet seit 11/2010

Film / Kino-Daten

Altersfreigabe (FSK) 12 Jahre
Darsteller Brad Pitt , Casey Affleck , Sam Shepard
Genre Western; Drama
Kategorie Spielfilm
Land / Jahr USA; 2007
Originaltitel The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford
Regie Andrew Dominik

Video / DVD-Daten

Anbieter (Label) Warner Home Video
Auslieferung 29.02.2008
Bildverhältnis 1:2,40/16:9
EAN-Code 7321925008869
Mehrkanalton Dolby Digital 5.1
Sprache Deutsch DD 5.1 / Englisch DD 5.1
System DVD
Ton-System Dolby Surround
Untertitel Deutsch / Englisch / Dt. f. Hörg.
Vertrieb Warner Home Video

Tests und Erfahrungsberichte

  • Kill your idols!

    Pro:

    tolle Bilder, großartige DarstellerInnen

    Kontra:

    langatmige Inszenierung fast ohne Spannung

    Empfehlung:

    Nein

    Hallo Zielgruppe!
    Könnt Ihr Euch noch an die T-Shirts erinnern, auf denen ein stilisierter Jesus mit Dornenkrone zu sehen war und darunter der Slogan "Kill your idols" prangte? Dieser Spruch könnte auch sinnbildlich für die Geschichte stehen, die dieser Film erzählt.

    ### DIE GESCHICHTE ###

    ~~~ Wie immer zuerst Gemeinwesen's "Lucky-Luke-Schnellschuss-Kurzversion" ~~~

    Um mich dieses Mal ganz kurz zu fassen: Der Filmtitel erzählt im Grunde schon die ganze Geschichte. Jesse James wird durch seinen Bewunderer und gleichzeitig auch Mitglied seiner Gang Robert Ford erschossen.

    ~~~ Und nun Dr.Ed's "Karl-May-Langversion" ~~~

    Jesse James
  • Elegisches Epos mit sperrigem Titel

    Pro:

    - siehe Text

    Kontra:

    - siehe Text

    Empfehlung:

    Ja

    Für Andrew Dominiks Film mit dem spröden Titel sollten Sie sich Zeit nehmen: Stolze160 Minuten Zeit nimmt sich der Film Zeit, um seine Geschichte zu erzählen.


    Jesse James was a lad that killed many a man,
    He robbed the Danville train,
    He stole from the rich and he gave to the poor,
    He'd a hand and a heart and a brain.

    CHORUS:
    Poor Jesse had a wife to mourn for his life,
    Three children, they were brave;
    But the dirty little coward that shot Mr. Howard
    Has laid Jesse James in his grave.

    It was Robert Ford, that dirty little coward,
    I wonder how he does feel,
    For he ate of Jesse's bread and he slept



    Nein, für nervöse Naturen ist die in breitwandigen, ruhigen Bildern erzählte Ballade wahrlich nichts. „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ ist ein Western für Genre-Fans, die Jim Jarmuschs „Dead Man“ und Sergio Leones „Spiel mir das Lied vom Tod“ mögen. Mit anderen Worten: Für Zeitgenossen, denen Kino mehr bedeutet als schnelle Schnitte und Action im Minutentakt.

    Im Original ist die Ermordung aus dem deutschen Titel übrigens die assassination. Das ist vielleicht insofern noch etwas treffender, als James’ Mörder tatsächlich so feige vorgeht wie nur irgend denkbar: Jesse James stirbt unbewaffnet und mit dem Rücken zu seinem Mörder Robert Ford.

    Bis zu dieser Szene vergehen freilich mehr als zwei Stunden, in denen der Film sich vor allem in der Deutung der Titelfiguren versucht. Schon im Exposé wird deutlich, wie unterschiedlich Jesse James und sein späterer Attentäter sind: Hier der großspurige Bandit, dort sein rund 14 Jahre jüngerer Bewunderer, der die zu Helden zahlreicher Heftchenromane avancierten James-Brüder von Kindesbeinen an verehrt und der Zeitungssauschnitte über seine Vorbilder gesammelt hat und sich nun nichts mehr wünscht, als in die Bande der berüchtigten Brüder Frank und Jesse James aufgenommen zu werden. In einer Schlüsselszene des Films fragt Jesse James Robert Ford, ob er, Ford, nur so sein wolle wie James oder ob er selbst Jesse James sein wolle. Die Antwort auf die Frage bleibt Ford schuldig.

    Während Jesses älterer Bruder Frank für Robert und dessen Bruder Charley nur Verachtung übrig hat, bleibt das Verhältnis von Jesse zu seinem späteren Mörder uneindeutig. Jesse traut Ford zwar nicht, trotzdem scheint ihm die Ergebenheit, ja Unterwürfigkeit, mit der ihm der junge Mann begegnet, zu schmeicheln. Kurz vor seinem Ende schenkt der notorisch misstrauische Jesse Robert sogar noch einen Colt und bittet Ford, diesen als Geste der Entschuldigung und Abbitte zu verstehen.

    Spätestens an diesem Punkt dürften die Sympathien des Publikums eindeutig zugunsten Jesse James’ (Brad Pitt) verteilt sein – und das, obwohl das Psychogramm, das der Film zeichnet, sicher detaillierter und damit auch weniger glorios ist als das Robin Hood-Image, um das die zeitgenössische Presse und die spätere Folklore sich bemühten. Der Jesse James, den uns der Film vorstellt, ist gefährlich, misstrauisch bis hin zur Paranoia, unberechenbar; aber dann gibt es da noch die zweite Seite des Jesse James. Dieser Jesse James ist des Banditentums erkennbar müde geworden und kokettiert mit einem Leben als Schuhverkäufer. Jesse James – in Wirklichkeit ein Gefangener einer manischen Depression? Genau das deutet der Film an, und erstaunlicherweise funktioniert diese Art der Deutung, die der Figur des Jesse James Tiefe verleiht, sehr gut.

    Robert Ford (Casey Affleck) bleibt in der Geschichte, die der Film erzählt, angemessen blass. Ford ist ein Niemand, der seinem Idol James zwar nacheifert, dessen einzige Chance auf Berühmtheit aber im Verrat an seinem berühmten Vorbild liegt – mit anderen Worten: Ford ist eine tragische Figur. Kurz nach dem Mord an James gibt es eine Szene, in der Ford einem Schalterbeamten in einem Telegraphenbüro einen Zettel mit einem Text („Have killed Jesse James“) zuschiebt, den sein Gegenüber an Fords Mitverschwörer und Auftraggeber, den Gouvernor von Missouri Thomas Crittenden, übermitteln solll. „Den sollten Sie vielleicht behalten“, prahlt Ford, der sich sichtlich auf seine 15 minutes of fame freut.

    In dieser kurzen Szene wird noch einmal deutlich, was der Zuschauer ohnehin weiß: Ford ist und bleibt ein Milchbubi, der es mit Männern vom Kaliber Jesse James nur aufnehmen kann, wenn diese ihm wehrlos ausgeliefert sind. Ironischerweise ist es Ford, den man davor warnt, James den Rücken zuzuwenden.

    Der Mord an James soll Ford, der mit seinem Buder Charley (Sam Rockwell) fortan über die Bühnen tingelt und die eigene Moritat hundertfach vor Publikum nachstellt, jedoch kein Glück bringen. Nicht er ist es, in dem die Öffentlichkeit den wahren Helden sieht, sondern Jesse James, und durch seinen Mord hat Ford James unsterblich gemacht. Schließlich stirbt auch Ford durch die Hand eines Attentäters. Doch während die Nachwelt Jesse James zum Volkshelden verklärt, hat sie für Ford auch im Tode nur Verachtung übrig: „Murdered by a Traitor and Coward Whose Name is not Worthy to Appear Here“ steht auf dem Grabstein von Jesse James zu lesen.

    Die DVD-Version von „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ bietet gute Werte in den Disziplinen Bild und Ton, in der „Sparvariante“ mit nur einer DVD aber leider nicht mehr – wer mehr verlangt, muss zur Special Edition greifen.


    R e s ü m e e

    Der Titel des Films ist lang, der Film selbst ist es auch: Andrew Dominiks teils sehr sprödes Drama versucht sich 160 Minuten lang an Psychogrammen des legendären Jesse James und seines Mörders. Spätwestern-Fans, welche die Zeit und Muße mitbringen, die der Film dem Zuschauer abverlangt, werden mit von Kameramann Roger Deakins sorgsam in Szene gesetzten Bildern belohnt; die schauspielerischen Leistungen des kompletten Ensembles sind ebenfalls überzeugend. Für die musikalische Untermalung, die angemessen sparsam ausgefallen ist, zeichnet übrigens Murder Ballads-Experte Nick Cave verantwortlich.
  • Gute Nacht John Boy

    Pro:

    siehe Bericht

    Kontra:

    siehe Bericht

    Empfehlung:

    Nein

    Infos zur DVD
    ===========================================================================

    Sprache: Französisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)

    Untertitel: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Finnisch, Französisch

    Laufzeit: ca. 159 Minuten

    Extras: Dokumentation: Death of an Outlaw

    Darsteller: Brad Pitt (Sieben, Legenden der Leidenschaft, Fight Club, Mr und Mrs Smith), Casey Affleck (Der letzte Kuss, Gone Baby Gone), Sam Shepard (Die Akte), Sam Rockwell

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