Eine Projekt das uns ab und an beschäftigt ist der WWF.
Um stets auf dem laufenden zu sein, schauen wir öfters auf
deren Homepage nach.
Der World Wide Fund for Nature (WWF) engagiert sich als
eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der
Welt. In über 100 Länder gibt es Projekte um die biologische Vielfalt
zu erhalten, unterstützt von rund fünf Millionen Förderer. Im globalen
Netzwerk des WWF arbeiten 59 nationale Sektionen, Programmbüros
und Partnerorganisation zusammen.
Es ist eine Stiftung mit Sitz in Frankfurt. Ihr voller Name lautet "Umweltstiftung
WWf-Deutschland- Stiftung für den Schutz der biologischen Vielfalt und der
natürlichen Umwelt."
Es ist dieser übergreifende Gedanke, den wir ebenfalls versuchen in unseren
Engagement umsetzen. Wir wollen nicht nur regionale Projekte unterstützen,
denn alleine schon beim Einkaufen, bekommen wir auf einen Vorgeschmack,
auf länderübergreifenden Naturschutz. Wir meinen z.B, die großen
Gewächshausplantagen in Spanien, die viel zu viel Wasser aufbrauchen, und
dadurch massiv die Umwelt verändern.
Auch der WWF fing klein an. Gegründet wurde er am 11.September 1961 in
der Schweiz. 45 Jahre sind seitdem vergangen, und die Probleme unserer Erde
sind nicht kleiner geworden. Noch immer werden Projekte gefeiert, die in die
Umwelt eingreifen, wie die künstlich aufgeschüttete Insel in Dubai. Weitere sollen
folgen, doch welche Auswirkungen wird es auf den Lebensraum Meer haben?
Deshalb surfen wir regelmäßig auf der Homepage des WWF, denn der Umwelt- und
Naturschutz bleibt ein wichtiges Thema. Die Aufgabe des WWF geht mittlerweile
über den Arten-und Flächenschutz hinaus, heute gehört der Klimaschutz und die
Bekämpfung der Armut dazu. Darum ist es für den WWF eine wichtige Aufgabe
die Schutzgebiete auszuweiten und die nachhaltige Nutzung unserer Naturgüter zu erhalten.
Egal, wieviel Einsatz wir für unseren Lebensraum einbringen, die Zerstörung geht immer
schneller voran. Seit 1970 haben wir rund ein Drittel unseres natürlichen Lebensgrundlage
für immer verloren.
Der WWF meint das wir bis 2050 zwei Planeten benötigen, um unsere Bedürfnisse nach
Nahrung decken zu können.Neben den stets aktuellen Informationen, überzeugt uns der
WWF durch sein professionelles Arbeiten. Nicht nur globale Projekte finden sich auf
der Homepage, sondern auch regionale wie der Auenschutz am Rhein.
Jetzt werdet ihr sicherlich sagen, das ist zwar gut und schön, das ist uns bewusst, doch was
können wir dafür tun.
Auf der Homepage gibt es einen Link ==="Spenden & Helfen"====.
Mit einem monatlichen Spende von EUR 3,00 besteht die Möglichkeit die Vielfalt am
Amazonas zu retten. Pro Minute gehen knapp vier Hektar Regenwald verloren, das sollten wir
nicht vergessen.
Doch was wird mit meinem Geld erreicht? U.a wurde im Frühsommer 2008 von der
brasilianischen Regierung neue Schutzgebiete von 4,6 Millionen Hektar ausgewiesen, einer Fläche
so groß wie Niedersachsen. Der WWF möche bis spätestens 2020 die Entwaldung in Brasilien
stoppen.
Es werden auf der Seite noch andere Spendenmöglichkeiten aufgeführt, um die Arbeit des
WWF zu unterstützen.
Eine weitere Art der Spende, ist die Alternative "Pate zu werden".
Hier könnt ihr Euch eins von sieben ausgewählten WWF- Projekten aussuchen, wie z:B die
Nashörner.
Oder ihr werdet direkt Mitglied. Die Beiträge liegen zwischen EUR 40,00 oder höher, wenn
Ihr wollt.Das wäre doch mal ein anderes Weihnachtsgeschenk.
Und Naturschutz fängt bei den Kleinsten an. Es wurde ein neues Programm entwickelt, das ihr
unter
dem Link "LiLu Panda" findet, für die Kleinen ab drei. Nur hier zeigt der Link keine
Verbindung zur Mitgliedschaft.
Ebenso gibt es "Young Panda", für Kinder von 7-13 Jahren, auch dieser Link funktioniert nicht so.
Die Informationen dazu findet ihr unter "WWF- Mitglied werden".
Die LiLu Panda Mitgliedschaft kostet EUR 30,00 im Jahr, und jedes Mitglied unterstützt das
WWF-Projekt zum Schutz des Großen Panda in China.Dafür bekommt jedes Kind ein
Pandabär -Heft zum Vorlesen und Bastelideen.
Ebenso findet sich der Panda bei den "Young-Panda". Jedoch gibt für die Kinder von 7-13 Jahren
Mitmachaktionen oder Natur- und Abenteuercamps. Für sie wurde eine interaktive Seite geschaffen,
einen Mitgliedsbeitrag konnte ich nicht finden.
Auch Jugendliche ab 14 Jahren kommen nicht zu kurz. Gerade wurde ein neues Programm
entwickelt, aus Panda- Ranger wird "WWF-Jugend" .Für EUR 3,00 im Monat gibt es das
WWF- Mitgliedermagazin, eine Prämie sowie exclusive Naturerlebniscamps in ausgewählten
Naturregionen Deutschland und im Ausland.
Der Panda zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm für Kinder und Jugendliche. Es
ist das Logo das WWF, der Anfang von einer Arbeit die sich im Laufe der Jahre gewandelt hat.
Auch unsere Kinder fangen irgendwann an zu fragen warum, wir unsere Erde so schlecht
behandeln.
Wir können alle einen kleinen Beitrag leisten, um sie zu erhalten. Sicherlich kritisieren einige die
Zusammenarbeit mit Unternehmen, doch wir sollten alle an einem Strang ziehen. So eine große
Öffentlichkeitsarbeit lässt sich nicht nur vielen einzelnen Menschen tragen, sondern auch von
Menschen die bekannt sind.
Unter "Interaktiv" könnt Ihr Euch E-cards gestalten, wäre doch mal eine andere Art von
Weihnachtsgrüßen.Oder Ihr bestellt den Newsletter um auf dem laufenden zu sein.
Wer sich einige Themen vertiefen möchte, findet unter "WWF-Publikationsdatenbank", die
Möglichkeit PDF- Dateien herunterzuladen.
Aktuelle Debatten finden sich unter "Presse", wie die verpfuschte Agrarreform.
Eine weitere Unterstützungsmöglichkeit gibt es in der rechten Spalte, unter dem Link "Panda
Versand". Seit seiner Gründung ist er der offzielle Partner des WWF. In seinem Sortiment findet
ihr über 3500 umweltgerechte Produkte, von trendstarker und kombinerbarer Mode, sowie
ausgesuchte Wellness- und Kosmetik-Produkte, aktuelle Wohntrends. Dazu gibt es direkt einen
Link. Ich weiß, es ist nicht gerade günstig, doch die Qualität ist ausgezeichnet, das kann ich aus
Erfahrung sagen.
===Fazit===
Ihr seht eine umfangreiche Homepage.
Sie bietet dem User einen ersten Einstieg in verschiedene Themengebiete, wer sie vertiefen möchte,
sollte sich dann für ein Projekt entscheiden.Das kann die Homepage nicht unbedingt leisten, alles bis
zum Kleinsten ausführen.
In erster Linie ist es wichtig neue Mitglieder und Förderer zu finden, die die Arbeit weiterhin unterstützen.
Ich denke erst vor Ort, kann ich direkt in ein Projekt eingreifen, ansonsten bleibt mir nur die Information
und das Spenden. Manchmal kam ein Werbebanner mit einem Tiger für Spenden, doch das störte nicht
weiter.
Alles lässt sich leicht und schnell bedienen, die Übersichtlichkeit ist sehr gut. Das Hochladen funktionierte
gut, ebenso das Hin und Zurück von einem Link.Hinter einigen Links gab es Hintergrundmusik, die jedoch
nicht weiter störte.
Einigen wird die Seite zu kommerziell wirken, zu sehr auf das Geld ausgerichtet. Dabei sollte man nicht
vergessen, grosse Projekte verschlingen Unsummen, und mit kleineren Aktionen wird kaum in einigen
Ländern etwas zu erreichen sein. Solange z.B Holz ein Wirtschaftsgut bleibt, werden noch viele Wälder
verschwinden. Darum ist es für mich in Ordnung das die Homepage so aufgebaut wurde.
Eine Homepage,die hilft einen globalen Gedanken zu spannen, und dabei das regionale nicht aus den
Augen lässt. Für mich absolut empfehlenswert.
campino, 29.12.2008
:-::-: liebe Grüße und einen tollen Start ins neue Jahr wünscht Andrea :-::-:
Puppekaa, 21.12.2008
schöner Bericht - LG
sindimindi, 20.12.2008
Wobei Geld allein nix nützt. Politisch muss was erreicht werden, besonders in Brasilien, dem Land mit dem größten Urwald weltweit! LG, Roland