Man On Wire (DVD)

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Produktbeschreibung

Man On Wire (DVD)

EAN 4047179306782
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Tests und Erfahrungsberichte

  • Mission Impossible zwischen Himmel und Erde

    • Action:  wenig
    • Anspruch:  durchschnittlich
    • Romantik:  niedrig
    • Humor:  durchschnittlich
    • Spannung:  spannend
    • Altersgruppe:  ab 16 Jahren
    • Meinung bezieht sich auf:  DVD-Version

    Pro:

    - siehe Text

    Kontra:

    - nichts

    Empfehlung:

    Ja

    In deutschen Kinos ist der Film ab dem 22. Januar 2009 zu sehen, in England ist die vielfach ausgezeichnete Dokumentation bereits auf einer DVD zu haben, die gewissermaßen die Sneak Preview im Heimkino möglich macht. Man on Wire ist die sehenswerte filmische Aufbereitung eines atemberaubenden Husarenstücks, das durchaus auch ein guter Stoff für einen spannenden Spielfilm gewesen wäre.


    "The dreamers of today are dangerous men; for they may act upon their dreams with open eyes to make it possible" (Thomas Edward Lawrence)

    Philippe Petit hat einen Traum. Keinen von den 0815-Träumen, wie Sie und ich sie träumen. In Petits Traum gibt es keine Sechser im Lotto. In Petits Traum ist, um im Bild zu bleiben, die Lotterie noch gar nicht erfunden. Petit träumt in den späten 60ern von einem Bauwerk, das es noch gar nicht gibt, und er träumt von einem Balanceakt, wie es ihn noch nie gegeben hat und wahrscheinlich auch nie wieder geben wird: Philippe Petit träumt davon, ein Seil zwischen den beiden Türmen des im Bau befindlichen World Trade Centers zu spannen und darauf in fast einem halben Kilometer Höhe einen Seiltanz zu vollführen.

    Am 7. August 1974, nach rund sechsjährigen Vorbereitungen, erfüllt sich Petit seinen Traum: Rund eine Dreiviertelstunde lang balanciert Petit auf einem dünnen Seil in 400 Meter Höhe über den Straßenschluchten von Manhattan. Insgesamt achtmal legt er die Strecke zwischen den Türmen des World Trade Centers zurück, bevor er endlich wieder festen Boden betritt, um umgehend von der längst alarmierten Polizei ins Gewahrsam genommen zu werden.

    Dem mit der Akribie und Heimlichkeit eines Bankraubs geplanten Balanceakt unmittelbar vorausgegangen ist eine schlaflose Nacht, deren filmische Nacherzählung den Kern von James Marshs mehrfach ausgzeichneter Dokumentation bildet. Hierzu setzt „Man on Wire“ Interviews, Original-Filmmaterial, Fotos und Spielszenen zu einer fesselnden Collage zusammen, die Filmkenner unwillkürlich an die sogenannten Heist-Filme oder Caper Movies denken lässt: Solch ungeheuerlichen Plänen wie dem des Philippe Petit begegnet man sonst nur in Filmen wie Rififi, der als Meilen-, wenn nicht sogar als Grundstein des Genres gilt.

    Ist es Zufall, dass Regisseur Jules Dassin ein Landsmann von Petit ist? Hat der damals sechsjährige Petit „Rififi“ vielleicht sogar gesehen, als der Film 1955 in die Kinos kam ... ? „Man on Wire“ ist kein Caper Film sein, aber er bietet einen Protagonisten, der etwas Entscheidendes gemeinsam hat mit den Figuren aus „Topkapi“, „Die Thomas Crown Affäre“ & Co.: Petit ist jemand, der offensichtlich große Lust am Verbotenen hat, dem man aber nicht ernsthaft böse sein kann. Das muss wohl auch das Gericht erkannt haben, das seinerzeit alle Anklagepunkte gegen Petit fallenließ und ihn freisprach. Die weltweite Berichterstattung wird sicher das Ihre dazu beigetragen haben, Petits Richter milde zu stimmen; und zu Schaden gekommen ist bei dem Bubenstück ja auch niemand.

    Im Film entpuppt sich der charismatische Petit als Dampfplauderer, der neben artistischem Geschick auch die Gabe zu fesselndem Erzählen in die Waagschale zu werfen weiß – einen besseren Erzähler als Petit selbst hätte Regisseur Marsh sich nicht aussuchen, ja nicht einmal wünschen können. Neben Petit selbst und der Ex-Freundin des Artisten kommen außerdem Petits Helfer zu Wort, von denen einige mindestens so ungewöhnlich wirken wie Petit selbst: Was Agent Mulder aus der Mystery-Serie „Akte X“ die „Lone Gunmen“ sind, sind Petit seine amerikanischen Helfer, von denen einer von Petits französischen Freunde ziemlich unverblümt sagt, sie hätten auf ihn wie Loser gewirkt.

    Nicht minder unverblümt bekennt sich denn auch einer der Herren im Interview zu einer bereits Jahrzehnte andauernden Kifferkarriere und gibt zu, er sei wahrscheinlich auch in der Vorbereitungsphase des Rekord-Seiltanzes „Tag und Nacht breit“ gewesen.

    Trotz aller Fährnisse und dank gefälschter Ausweise und Identitäten gelingt es Petit, die erforderliche Ausrüstung ins noch im Bau befindliche World Trade Center einzuschmuggeln, und auch der abenteuerliche Plan, einen Pfeil von einem Gebäude zum anderen zu schießen, um so zunächst eine schmale Schnur und danach eine Stahltrosse zwischen den Türmen zu spannen, geht auf.

    R e s ü m e e

    „Man on Wire“ erzählt die Geschichte, wie aus einem abenteuerlichen Traum abenteuerliche Wirklichkeit wird. James Marshs Film ist spannend wie ein Krimi, beleuchtet aber tatsächlich nur einen zeitlich eng begrenzten Ausschnitt und wirft einige Fragen auf, die unbeantwortet bleiben: Dass sich die Lebenswege von Petit, seiner damaligen Freundin und mindestens einem anderen am Unternehmen „WTC“ beteiligten Freund trennten, wird im Film zwar klar; die Gründe dafür werden, wie so vieles andere, nur angedeutet. Was für die Biographien der im Film interviewten Zeitzeugen gilt, bemerkenswerterweise auch für den Ort des Geschehens: „Man on Wire“ geht auf den Bau der Türme des World Trade Centers ein, spart das bekannte Ende des Bauwerks aber aus. Damit gelingt dem Film über weite Strecken seiner 90 Minuten Laufzeit so etwas wie eine Rehabilitation: In „Man on Wire“ sind die Türme des World Trade Centers kein Ort des Schreckens und der Zerstörung, sondern ein Ort, an dem Träume wahr werden.

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