Giro Skyla

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Produktbeschreibung

Giro Skyla

EAN 0361857280312, 0361857239129, 4250243135144, 0361857262035, 4250323234125, 4250323234149, 0361857262028, 4049375131809, 4049375131847, 0361857303752, 0361857303745, 0361857303738, 0361857320841, 0361857320827, 0361857320810, 0361857280305, 0361857355706
gelistet seit 07/2009
Hersteller Giro, http://www.giro.com/de-eu/
giro-europe
weitere Giro Fahrradhelme

Allgemeine Informationen

Art Tourenhelm
Gewicht 284 Gramm

Tests und Erfahrungsberichte

  • Kopfsache

    • Qualität & Verarbeitung:  gut
    • Belüftung:  gut

    Pro:

    Sitzt perfekt, einfache Justierungen, attraktives Design

    Kontra:

    Empfindliches Snap- fit- System beim Visier

    Empfehlung:

    Ja

    An einem sehr warmen Maimorgen des Jahres 2007 versagten meine Bremsen, als ich mit dem Rad bergab auf eine stark befahrene Kreuzung zuraste. Zwei oder drei Sekunden Todesangst, bevor ich in meiner Verzweiflung absprang und aufgrund der hohen Geschwindigkeit, mit der ich unterwegs war, sofort stürzte. Die Hände noch an den Lenker gekrallt, wurde ich im Halbbogen über die Straße geschleift, bis das Vorderrad meines Drahtesels an den gegenüberliegenden Bordstein stieß, er daraufhin zum Stehen kam und auf mich drauf fiel. Dieses kurze Gefühl reiner Todesangst werde ich nie vergessen. Ich habe den Vorfall mit ein paar Schürfwunden am Bein überstanden, auch mein kleines Fahrrad blieb unversehrt. Mein Kopf war zwar nicht wirklich in Gefahr, er war ja die ganze Zeit oben, weil ich die Hände noch am Lenker hatte. Dennoch schwöre ich mir seitdem: Nicht mehr ohne Helm!!
    Mittlerweile habe ich schon das zweite Exemplar des Modells GIRO SKYLA in Benutzung, um das nun gehen soll.

    Hier kann ja leider keine Fotos hochladen. Daher findet man ganz unten Links, die zu den im Text erwähten Fotos führen.

    **Der Hersteller**

    Giro ist ein US- amerikanischer Hersteller, interessant für deutsche Kunden dürfte also vor allem die (englischsprachige) offizielle HP sein, welche unter http://www.giro.com zu erreichen ist.
    Auf der HP des Großhändlers GROFA findet man eine Auswahl von Giro-Produkten, zudem kann man dort den Katalog als PDF- Datei runterladen: http://www.grofa.com/doc_data/marken_giro.shtml

    **Preis, Erhältlichkeit und Garantie**

    Ich habe meine Modelle bei Sportcheck erworben, dass zweite Exemplar für 39,95 statt 59.95 Euro. Im Online-Shop sind der schwarze mit goldenem Blumenmuster und der einfarbig weiße gegenwärtig für den Originalpreis erhältlich.

    Ob ein GIRO SKYLA innerhalb des ersten Jahres seit Erwerb kostenlos repariert oder umgetauscht werden kann, liegt ausschließlich im Ermessen des Einzelhändlers, bei dem er gekauft wurde. Der beschädigte Helm soll diesem zusammen mit einem Schreiben, das die Hintergründe des Defekts erläutert, sowie dem Kassenbeleg übergeben werden.


    **Produktbeschaffenheit**

    ***Größe und Gewicht***

    Den GIRO SKYLA gibt es sowohl für Männlein als auch Weiblein, da ich zu Letzeren zähle, habe ich natürlich den Damenhelm. Dank eines verstellbaren Passsystems in Form einer Art Plastikring am unteren Kopfende ist er für die Größen 50-57 cm (=Kopfumfang) geeignet.

    Er wiegt 254 g.

    ***Material***

    Das Modell ist ein typischer Mikroschalenhelm. Er besteht aus verschiedenfarbigem Schaumstoff, der vom vorderen Ende, leicht schräg nach oben bis zu einer Spitze am hinteren Ende verlaufend, mit einem dünnen Kunststoffbelag überzogen ist. Zwischen dieser Spitze und dem verstellbaren Plastikring befindet sich ein Schaumstoffbereich, der nicht von Kunststoffüberzogen ist. Der Kunststoff sorgt am vorderen und oberen Teil des Helm für eine glatte Oberfläche, was im Fall eines Sturzes ein "Abgleiten vom Untergrund" (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradhelm) ermöglichen soll. Der Schaumstoff selbst fungiert als Knautschzone, welche Energie aufnimmt und damit das Gehirn vor einer gefährdenden Beschleunigungswirkung schützt. (Quelle: Ebd.)

    ***Farbe***

    Den Kunststoffüberzug gibt es ebenso wie den Schaumstoff in verschiedenen Farben, und zwar dergestalt, dass beides zusammenpasst. Zudem kann zwischen Helmen mit verschiedenen Mustern auf dem Kunststoffbereich und einfarbigen gewählt werden. Ich habe gegenwärtig das Modell mit anthrazitfarbenem Schaumstoff und schwarzem Überzug, der zudem mit einem goldenen Blumenmuster versehen ist. Vor meinem jetzigen GRIO SKYLA hatte ich das Modell mit weißem Schaumstoff und Überzug und pinkfarbenen Blümchen. Auf der HP von GIRO wird noch ein weiteres Exemplar mit Blumenmuster aufgeführt, welches ebenfalls sowohl aus weißem Schaum- als auch Kunststoff besteht und von einem zitronenfarbenen Blumenmuster geziert wird. Weiterhin gibt es zwei Modelle mit stilisierten Vögeln als Muster, bei einem ist der Schaumstoff anthrazitfarben wie bei meinem Helm, der Untergrund des Überzugs schwarz und die Vögel in blau und rot gehalten. Der andere wartet mit hellgrauem Schaumstoff, himmelblauem Überzug und einem Vogelmuster in hellblau und weiß auf. Die einfarbigen Helme schließlich sind in weiß und schwarz erhältlich. Beim schwarzen Modell ist der Schaumstoff wieder anthrazitfarben, beim weißen ebenfalls weiß.

    ***Zusätzliche Merkmale***

    Der Helm ist der gesamten Länge nach mit Lüftungsöffnungen versehen, auch der nicht von Kunststoff überzogene hintere Schaumstoffteil wird von welchen durchbrochen. Insgesamt sind es 20 an der Zahl. Ihr Zweck besteht darin, einen Wärmestau unter dem Helm und somit übermäßiges Schwitzen zu verhindern.

    Unter drei vorderen dieser Öffnungen spannt sich ein ebenmäßiges Netz mit kreisrunden Maschen, welches dem Schutz vor eindringenden Insekten dient.

    Der bereits erwähnte Plastikring, welcher nach korrekter Justierung das untere Kopfende einfasst, lässt sich mithilfe eines sogenannten ErgoDial-Passsystems verstellen. Gemeint ist die Justierung mithilfe eines drehbaren Einstellrings, den man mittig am unteren Ende des Plastikeinfassung findet. Der Einstellring ("dial") besitzt regelmäßig angeordnete flache Einkerbungen und erinnert damit ein wenig an ein Zahnrad. Man muss ihn zunächst leicht nach oben drücken, bevor man ihn drehen kann. Dann bewegt sich die Plastikeinfassung entlang eines Riemens, an dem auch der Verschluss befestigt ist, von dem nicht mit Kunststoff überzogenen Schaumstoffteil weg oder zu diesem heran. Ist Ersteres der Fall, wird der Helm weiter und passt auf größere Köpfe, ansonsten wird er enger.

    Am Kinnriemen befinden sich unten der stufenlos verstellbare Verschluss sowie die beiden Tri-Loc-Riemenführungen (Bild 7). Diese beiden an jeder Seite vorhandenen Plastikteile lassen sich mittels eines Schnappmechanismus öffnen und schließen. Öffnet man sie, kann man die Länge des Riemens an jeder Seite verändern, schließt man sie, fixiert man den Riemen. Der Verschluss wird justiert, in dem man den Riemen durch eine Lasche zieht.

    Der GIRO SKYLA verfügt über ein nicht abnehmbares Snap-fit-Visier. Snap-Fit-Konstruktionen zeichnen sich dadurch aus, dass die Befestigung eines Elements nicht mittels Schrauben, Nägeln oder vergleichbaren Verbindungsstücken erfolgt, die zwischen die zu verbindenden Teile getrieben werden müssen. Statt dessen sind in diese Mulden eingearbeitet, so dass man sie zusammenstecken kann. Im Fall des GIRO SKYLA ist ein kurzer dünner Plastikstift in das Visier eingearbeitet, welches in eine im Kernhelm befindliche Mulde versenkt ist. Das Visier entspricht farblich dem Kunststoffüberzug des restlichen Helmes.


    **Im Gebrauch**

    ***Eignung***

    Der GIRO SKYLA schützt nicht nur Radfahrer, sondern auch Skateborader und Rollerskater.
    Beim Motorsport hingegen hat er nichts verloren.

    ***Allgemeine Handhabung***

    Um seine volle Schutzwirkung überhaupt entfalten zu können, muss ein Fahrradhelm korrekt getragen werden. Das bedeutet, dass er eine gerade Linie auf dem Kopf bilden muss und nicht nach hinten verlagert werden darf, so dass der Stirnbereich nicht mehr hinreichend geschützt wäre. In der mitgelieferten Gebrauchsanweisung findet man Schaubilder, die dies sehr treffend illustrieren.
    Den GIRO SKYLA so auf dem Schädel zu platzieren, stellt kein Problem dar. Zunächst muss der Plastikring mit dem Stellrädchen entsprechend justiert werden. Am Ende muss der Ring den Hinterkopf fest umschließen. Beim ersten Mal fiel mir die Bedienung des Stellrädchens etwas schwer, aber mittlerweile gibt es damit keine Probleme mehr.
    Hat man den Helm in der richtigen Position aufgesetzt, hält er sich auch in dieser, während man sich der Einstellung des Riemens und des Verschlusses widmet.

    Der Riemen sollte auf jeder Seite etwa die gleiche Länge ausweisen. Ist das der Fall, schiebt man die Riemenführungen unter die Ohren und schließt sie. Auf diese Weise wird der Riemen fixiert. Weiterhin muss man darauf achten, dass der Riemen selbst die Ohren nicht bedeckt. Diese Einstellung bereitet keine Probleme.
    Der Verschluss muss so eingestellt werden, dass er fest unterm Kinn sitzt. Seine Justierung erwies sich bereits bei der ersten Benutzung als absolut einfach. Die stufenlose Verstellbarkeit macht eine ganz genaue Passform möglich.

    Bild 9 zeigt mich mit dem Helm. :-)

    ***Tragekomfort***

    Diesbezüglich gibt es absolut nichts zu bemängeln. Der Helm ist mit seinen rund 250 g so extrem leicht, dass man ihn nicht als Last empfinden kann, ja kaum spürt. Tatsächlich suchte ich ihn schon einmal, obwohl ich ihn bereits aufgesetzt hatte *Hand an Stirn schlag* :-D.
    Auch sonst zwickt und reibt es nirgendwo. Selbst der fest unter dem Kinn sitzende Riemen und die beiden Riemenführungen unter den Ohren scheuern in keiner Weise.

    Die Verstellbarkeit des hinteren Plastikrings macht es möglich, dass der GIRO SKYLA auf eigentlich jeden vorstellbaren Frauenkopf passt, so dass auch am Hinterkopf nichts drückt und ziept, auch an den Haaren nicht.

    Auch mit der Belüftung bin ich ganz zufrieden. Klar, bei sehr hohen Temperaturen kann einem durchaus etwas warm unterm Helm werden, aber das alles bewegt sich absolut im Rahmen des Ertragbaren. Somit gibt es auch hier nichts zu meckern. Um übrigens Haare und Frisur etwas zu schonen, empfehle ich, unter dem Helm so ein Bandanatuch oder Ähnliches. :-)

    Den Nutzen des Insektenschutzes kann ich nicht so recht beurteilen; ich bin noch nie während des Radfahrens über die Maßen von Insekten belästigt worden. Schaden tut er jedenfalls nicht.

    **Optik**

    Für uns Frauen ist natürlich auch dieser Punkt nicht uninteressant. :-) Das Blumendesign sagt mir persönlich sehr zu, denn es ist einfach ausgesprochen feminin. Betrachtet man das Gesamtangebot auf der Homepage des Herstellers, dürfte eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein (auch wenn ich keineswegs sicher bin, dass in Deutschland auch alle Versionen erhältlich sind): Die kombistarken einfarbig weißen und schwarzen Helme für Puritanerinnen, der schwarze mit goldenem Blumenmuster für elegante Romantikerinnen, der weiße mit rosa Blumendruck für mädchenhafte Träumerinnen, der zitronenfarben geblümte für quietschfidele Energiebündel, der schwarze mit dem blau-roten Vogelmuster für ausdrucksstarke Trendsetterinnen und der himmelblaue für schwärmerische Überflieger. :-)

    **Haltbarkeit und Reinigung**

    In der mitgelieferten Bedienungsanleitung wird zunächst explizit darauf hingewiesen, dass der Helm nach einem Unfall definitiv zu ersetzen ist, da seine Schutzwirkung dann nicht mehr garantiert werden kann. Auch dann, wenn er keine nennenswerten Schäden aufzuweisen scheint. Daran sollte man sich halten.
    Ferner wird empfohlen, den Helm nicht in der prallen Sonne liegen zu lassen, da der Kunststoffüberzug dann zu schmelzen droht.

    Mein erstes Exemplar hat übrigens nicht lange gelebt; es war das Snap-fit-Visier, welches verhältnismäßig schnell den Geist aufgab. Der schmale Plastiksteg, welcher das Visier und den Helm verbindet, lockerte sich, so dass mir das Visier ins Gesicht rutschte. Ich kann leider nicht mehr genau nachvollziehen, was der Auslöser war. Es geschah während einer Regenfahrt. Ich hatte das Gefühl, als würde ein fetter Regentropfen auf das Visier klatschen, vielleicht war es aber auch ein Regentropfen zusammen mit irgendeinem Bestandteil eines Baumes, den der Regen mit sich gerissen hatte. Jedenfalls scheint die Snap-Fit-Technik doch recht empfindlich zu sein. Dass ich mir dennoch wieder so ein Modell, nur in einer anderen Farbe holte, lag daran, dass ich in allen anderen Belangen mit dem GIRO SKYLA absolut zufrieden war, mir Farbe und Muster so gut gefielen (Jaja, die weiblichen Eitelkeiten^^) und das zweite Exemplar zudem preisgesenkt war.

    Falls der Helm einmal so zuschmutzen sollte, dass man ihn reinigen muss, sehe ich darin kein nennenswertes Problem. Zumindest der Kunststoffüberzug sollte sich hervorragend abwischen lassen und auch für Schaumstoff gibt es passende Reiniger. Solange man mit dem Helm auf den Kopf aber nicht stürzt (dann sollte man ihn ja ohnehin ersetzen), sollte es eigentlich nicht so bald nötig werden, ihn einer gründlichen Reinigung zu unterziehen.


    Zusammenfassung

    Der Helm sitzt hervorragend, lässt sich angenehm tragen und die verstellbaren Elemente leicht justieren. Er lässt sich mithilfe des Einstellrädchens am hinteren Passsystem und dem stufenlosen Kinnverschluss hervorragend an verschiedene Kopfformen anpassen und durch die Riemenführungen gut fixieren.
    Die Belüftung ist ebenfalls angemessen und stylisch sind die Modelle außerdem.
    Das einzige Problem könnte in dem Snap-fit-System liegen, mit dem das Visier befestigt ist. Der dünne Plastiksteg, der in die jeweiligen Mulden eingefügt ist, macht in der Tat einen nicht sonderlich stabilen Eindruck. Auch wenn ich nicht mehr genau weiß, was mich damals getroffen hat, sonderlich viel Kraft hat es nicht ausgeübt, und dennoch löste sich das Visier.
    Möglicherweise war das System aber schon zuvor leicht beschädigt worden; ich kann es leider nicht mehr genau sagen.
    Ich vergebe, weil der GIRO SKYLA mich ansonsten in jeder Hinsicht zufriedenstellt, dennoch eine Kaufempfehlung und insgesamt 4 Sterne.

Giro Skyla im Vergleich

Hersteller Giro giro-europe
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