Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg (Taschenbuch) / Hape Kerkeling

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kerkeling, hape ich bin dann mal weg
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Produktbeschreibung

Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg (Taschenbuch) / Hape Kerkeling

EAN 9783492251754
ISBN 3492251757
gelistet seit 11/2009

Allgemeine Informationen

Ausgabeformate Taschenbuch
Hersteller / Verlag Piper Verlag GmbH
Seitenzahl 368 Seiten

Tests und Erfahrungsberichte

  • Hape Kerkeling auf Pilgerreise !!!

    • Niveau:  anspruchsvoll
    • Unterhaltungswert:  sehr gering
    • Spannung:  hoch
    • Humor:  humorvoll
    • Stil:  ausschmückend
    • Zielgruppe:  jedermann

    Pro:

    Interessante Einblicke in die Persönlichkeit Hape Kerkelings Nachdenkliche Zitate Schöne Fotos

    Kontra:

    Manchmal etwas zu sehr philosophisch angehaucht Keine Spannung

    Empfehlung:

    Ja

    Erfahrungsbericht Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg

    Einleitung:

    Als ich Anfang März 2012 bei meinem Bruder zum Geburtstag eingeladen war, sah ich in seinem Bücherregal ein Buch, von dem ich bis dahin schon viel gehört hatte, aber bis dahin nicht auf die Idee gekommen war, es mir zu kaufen oder auszuleihen. Leider vergaß ich das auch dieses Mal, so dass er mir das Buch dann am 28. Mai mitbrachte. Und so berichte ich heute, wie mein Lese-Erlebnis war mit: Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg.

    1. Das Produkt

    Es handelt sich um ein Reise-Tagebuch, in dem der bekannte Fernsehmoderator und Komiker Hape schildert, wie er als Pilger vom 9. Juni bis 20. Juli 2001 den Jakobsweg zu Fuß nach Santiago de Compostela gegangen ist. In meinem Fall handelt es sich hier um die Taschenbuch-Ausgabe.

    2. Aufmachung und Inhalt des Buches

    Wie man es bei einem Tagebuch erwarten kann, ist dieses Buch nicht in Kapitel gegliedert, sondern jeder Tag steht für sich. Ein paar Schwarzweiß-Fotos, die Hape Kerkeling mit einer Wegwerfkamera gemacht hat, sind in loser Folge an den jeweiligen Reiseabschnitten zur bildlichen Veranschaulichung hinzugefügt. Auf insgesamt 350 Seiten kann der geneigte Leser Hape Kerkelings Pilgerreise mitverfolgen. Eine Karte mit dem Jakobsweg darauf kann man am Schluss des Buches finden.

    Zum Inhalt:

    Am 9. Juni 2001 startet Hape Kerkeling (36) vom französischen Saint-Jean-Pied-de-Port nahe der spanischen Grenze. "Ich bin dann mal weg! Ich wandere halt mal eben durch Spanien!" So hatte er sich von seinen Freunden zu Hause ganz lapidar verabschiedet. Etwa 800 Kilometer in 35 Tagen will er nun - bewaffnet mit einem 11 Kilo schweren Rucksack und Wanderschuhen - zu Fuß laufen, bis er dann das Ziel seiner Pilgerreise, die Kathedrale von Santiago de Compostela mit dem Grab des Apostels Jakob, erreichen wird. Doch schon die erste Etappe nach Roncesvalles in Spanien führt ihn in die Berge über die Pyrenäen, dazu noch von Regen durchnässt, kommt er endlich nach den ersten 26 Kilometern total erschöpft in dem spanischen Ort an. Doch leider merkt Hape auch sehr treffend an, dass er in seinem bisherigen Leben alles andere als eine Sportskanone gewesen ist: Höllische Knie- und Gliederschmerzen machen ihm zu schaffen. Aber aufgeben schon nach der ersten Etappe? Nein!

    Überhaupt rundet jeden Tag ein Zitat von ihm, von ihm selbst als Erkenntnis des Tages bezeichnet, jeden Tagebuch-Eintrag ab. So heißt es am ersten Tag zum Beispiel:

    "Erst mal herausfinden, wer ich selbst bin."

    Auch macht Hape am ersten Abend direkt Bekanntschaft mit einer Pilgerherberge, einem sog. refugio: Eine karge Massenbehausung mit -zig Betten, und die sanitären Einrichtungen lassen auch zu wünschen übrig. Aber wie das so ist: Man muss sich jeden Tag einen Stempel für seinen Pilgerpass in einer refugio abholen, der beweisen soll, dass man die jeweilige Etappe auch tatsächlich gelaufen ist. Doch Hape ist von einer solchen Behausung alles andere als begeistert: Er entscheidet sich, stattdessen in einer kleinen Pension zu übernachten. Überhaupt kennzeichnet das nun seinen weiteren Weg: Wenn es nicht unbedingt sein muss, will er auf gar keinen Fall in einer refugio übernachten!

    Doch schon am dritten Tag stellt er ernüchternd fest: Nichts geht mehr! Sein Körper braucht mindestens einen Ruhetag. So beschließt er, als Tramper ins 30 Kilometer entfernte Pamplona zu fahren, und er wird von einem französischen Ehepaar mitgenommen.

    Doch auch in Pamplona muss Hape zu seinem Leidwesen erfahren, dass sich deutsche Gastronomie und Hygiene doch sehr von der spanischen unterscheiden. Ergebnis: Als er total stinkenden Thunfisch mit ranzigem Öl serviert bekommt, türmt er kurzerhand als Zechpreller aus dem Lokal. Ja, in Deutschland ist man doch sehr verwöhnt!

    Diese Zwangspause lässt ihn auch viel nachdenken: Er erinnert sich an seine beruflichen Anfänge und lässt uns teilhaben an der Zeit zwischen seinem 15. und 20. Lebensjahr, als er sich bei diversen Rundfunkanstalten mit seinen ersten Werken als Komiker bewarb und letztendlich auf einem Comedy-Wettbewerb in Passau mit dem ersten Platz einen ersten Durchbruch erzielte und es von da an stetig aufwärts gegangen war.

    Und hier erklärt Hape dem neugierigen Leser auch, warum er hier schummelt: Denn um erfolgreich seine Pilgerurkunde zu erhalten, muss man lediglich die letzten 100 Kilometer zu Fuß oder die letzten 200 Kilometer mit dem Fahrrad oder zu Pferd gereist sein. Zwischendurch ist es durchaus erlaubt, die eine oder andere Etappe auszusetzen (Seite 63).

    Am 14. Juni sieht er dann in Logrono erstmals in einem Café die etwa gleichaltrige Engländerin Anne, die jedoch für sein charmantes Gegrinse nichts übrig hat und dies für eine dumme Anmache hält. Immerhin: Als er sich entschließt, in Santo Domingo de la Calzada ebenso wie Anne in einer refugio zu übernachten, ist das Eis gebrochen, als er ihr seine Iso-Matte schenkt. Fortan wird sie auf seinem weiteren Weg noch eine wichtige Rolle spielen.

    Doch wie ist es mit den anderen Pilgern, die er auf dem Weg so trifft? Oh, da gibt es einige: Da ist Larissa aus Holland, die den Jakobsweg für ihre verstorbene Tochter geht, die die Reise 1999 wegen ihrer Krebserkrankung abbrechen musste. Da ist Victor aus Madrid, der nicht ganz so keusch ist und offensichtlich ein Abenteuer mit Hape sucht. Da ist Claudia aus Brasilien, eine Dame, die wie die meisten Südamerikanerinnen mit dem festen Willen nach Europa gereist ist, dort den Mann fürs Leben zu finden. Und das soll ausgerechnet der arme Hape sein!

    All diese skurrilen Mitpilgerer veranlassen Hape, stets die Flucht zu ergreifen und stattdessen lieber allein weiter zu wandern. Immerhin: Tina und Evi aus Schweden, die er in einer kleinen Brummifahrer-Pension in Villafranca kennen lernt, sind ihm da schon wesentlich sympathischer. Oder Lara aus Vancouver, die sich zwischenzeitlich auch noch zu Hape und den beiden Schwedinnen gesellt. Mit ihnen verbringt er drei Tage zusammen, ehe er dann wieder alleine weiter zieht.

    Überhaupt sind ihm die wenig sympathischen, oftmals oberflächlichen Zeitgenossen, zuwider, allen voran Schnabbel und Gerd, ein Ehepaar aus Remscheid, das ihm seine Übernachtung im Hotel in Calzadilla del Cueza durch lautes Streiten zu einer fast schlaflosen Nacht werden lässt, und die ihm immer wieder in den folgenden Tagen über den Weg laufen. Oder die Österreicherin Ute mit ihrem Tirolerhut, die immer und immer wieder in jedem noch so kleinen Ort nach einem "G'schäfterl" fragt. Nein, das ist ja kaum zum Aushalten! findet Hape.

    Er beschließt, diesem ganzen zu entgehen und die Etappe von Sahagun bis nach Leon mit dem Zug zu fahren. Doch gerade, als er glaubt, in Leon einem Einsamkeits-Koller zu erliegen, tritt das Wunder ein: Er trifft dort am 1. Juli wieder auf Tina und Evi, die zwischenzeitlich mit enormem Tempo weiter gewandert sein mussten. Und es kommt noch toller: Er trifft auch Anne dort wieder - unverkennbar ist der kleine Rotschopf mit dem FC-Barcelona-T-Shirt! Ja, gibt's denn so etwas?

    Und auch eine zweite Dame, die auf dem Rest des Pilgerweges noch eine wichtige Rolle spielen wird, lernt Hape hier in einem Café kennen, als sie einen freien Platz sucht: Sheelagh, eine rothaarige, zierliche Neuseeländerin Anfang Vierzig. Sie sind sich sofort sympathisch, und so fassen Hape, Anne und Sheelagh einen Entschluss: Von jetzt an pilgern sie bis zum Schluss zusammen!

    Den letzten Teil des Weges gehen die drei nun gemeinsam. Viele Zeitgenossen laufen ihnen noch über den Weg: Americo aus Peru, der - wie sich herausstellt - bei jedem Pilger durch eine andere Identität und kuriose Geschichten auf sich aufmerksam macht. Da ist ein Hund, den Hape angekettet mitten in der Landschaft findet und für ein paar Tage mitnimmt, ehe er ihn in einem seriösen Tierheim abgibt. Oder da ist die Holländerin Rita, die im Tal der Hexen bei Portomarin angeblich Geister gehört haben will.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Trotz eines Sturzes von Anne kurz vor dem Ziel kommen Hape, Anne und Sheelagh am 20. Juli endlich in Santiago de Compostela an, wo ihnen ein rauschender Empfang geboten wird? Ihnen? Nein, denn zufällig kommt der spanische Ministerpräsident Aznar dort bei einem Besuch an, und ihm gilt der große Bahnhof. Sheelagh, Anne und Hape erhalten endlich ihre Pilgerurkunde, erleben die Pilgermesse in der Kathedrale mit und werden dort sogar namentlich als erfolgreiche Pilger begrüßt. Am Schluss, bevor Hape nach Hause fährt, schenkt er seinen neuen Freundinnen je ein Pilgerglöckchen zum Abschied.

    Ein kurzes Schlusswort sowie eine Widmung an seinen damaligen Lebensgefährten Angelo runden das Buch dann ab.

    3. Meine ganz persönlichen Eindrücke

    3.1. Schreibstil und Ausdruck

    Man merkt hier sehr schnell, dass Hape Kerkeling einerseits ein Komiker ist, und dass andererseits kein Ghostwriter dieses Buch geschrieben haben kann. Denn immer wieder tauchen seine flapsigen, aus dem Fernsehen hinlänglich bekannten Sprüche, auf. Hier ein paar Kostproben:

    "Und mich befallen wieder Zweifel, ob ich als pummelige Couch potato wirklich gut daran tue, mal eben in Badelatschen die Pyrenäen zu überqueren. Dreißig Kilometer am Tag zu marschieren ist eben keine Kaffeefahrt." (Seite 35)

    Oder seine zweite Begegnung mit Anne:

    "Als ich sie auf dem Weg überhole, grüße ich nur knapp und diesmal nicht zu freundlich. Diesmal gehe ich systematisch vor und schaue so unlüstern, wie es nur eben geht. Ich möchte auf keinen Fall den falschen Eindruck, den sie von mir hat, noch zusätzlich untermauern, falls sie sich überhaupt noch an mich erinnert. Sie grüßt zunächst nett zurück, erkennt mich dann aber wieder und ihre Gesichtszüge entgleiten. Während ich zügig an ihr vorbeiziehe, starrt sie stoisch, fast ängstlich geradeaus. Welcher Film gerade in ihrem Kopf abläuft, kann ich mir vorstellen. Ein Mann und eine einsame Frau alleine in der Wildnis. Das kann nur eins bedeuten. Ernsthaft überlege ich mir, ob ich die Konversation nicht mit den Worten: "Guten Tag, ich will keinen Sex!" eröffne (Seite 74 und 75)

    So oder so ähnlich zieht sich das alles durch das gesamte Buch, und ich habe doch hin und wieder geschmunzelt. Also: So hätte das kein Ghostwriter ausdrücken können!

    3.2. Einblicke in Hape Kerkelings Persönlichkeit

    Allzu viel Privates verrät er hier nicht. Da, wo das sein könnte, sagt er das auch ganz deutlich, dass das nicht in dieses Tagebuch gehört. Aber er gibt doch einen interessanten Einblick in seine Persönlichkeit: So erfährt man, dass er neben Deutsch perfekt Spanisch (Leistungsfach im Abitur), Englisch, Französisch, Italienisch und Holländisch spricht. Hut ab! Ich bin ja schon froh, einigermaßen Deutsch und ein bisschen Englisch sprechen zu können!

    Oberflächliches ist ihm zuwider, und auch Intoleranz kann er nicht vertragen. Am deutlichsten wird dies, als er den Peruaner Americo trifft. Als dieser Hape seine Lieblings-Bücher aufzählt, findet das der Komiker allerdings überhaupt nicht komisch: "Die Blechtrommel" von Günter Grass, "Momo" von Michael Ende und - "Mein Kampf" von Adolf Hitler:

    "Also sage ich zunächst ganz ruhig, ob die zwei erstgemeinten die besten Bücher der Welt seien, sei Geschmackssache, aber 'Momo' und die 'Blechtrommel' fände ich natürlich auch jedes auf seine Art unverwechselbar gut. Aber 'Mein Kampf'...Ich stehe auf und baue mich vor ihm auf, wie ich es von Schnabbel gelernt habe....sei das Allerletzte! Lächelnd und ruhig schaut der Alte mich an und behauptet frech, Hitler habe aber das Richtige gedacht oder nicht? Jetzt bringt der Peruaner das Fass zum Überlaufen. Ich sage ihm, dass ich mich durch diesen Blödsinn, den er da rede, persönlich angegriffen und beleidigt fühle und jedes weitere Gespräch darüber in einem handfesten Streit enden werde. Ich sei wütend, und er solle jetzt einfach sein Maul halten!" (Seite 230)

    Oder wie Hape einen angeketteten, halb verdursteten Hund rettet:

    "Denn hinter der Hütte gibt es einen armen Schäferhundwelpen, den sie an einer ein Meter kurzen Kette in der prallen Sonne festgeknebelt haben. Der Hund ist kurz vor dem Verdursten und Verhungern. Vor ihm liegt eine rostige Blechdose, in der vermutlich mal etwas zu fressen gewesen sein muss, so verzweifelt, wie er daran leckt. Da der innere Jesus in mir gerade tatsächlich voller Wut nach oben geklettert kommt, bitte ich die Frau streng, aber höflich um eine Plastikschüssel. Mit einem Fragezeichen auf der Stirn händigt sie mir diese aus, und ich fülle sie bis zum Rand mit Wasser, das in einer Viehtränke quasi nur darauf wartet, getrunken zu werden, und gebe dem Hund endlich, was er schon lange schmerzlich vermisst. Das Tier säuft daraufhin literweise Wasser. Auf meine Nachfrage, ob der kleine Kerl heute schon etwas gefressen habe, bekomme ich die lapidare Antwort: 'Nein! Zu fressen haben wir im Moment nix da!' Warum das Tier an der Kette hänge, forsche ich nach: 'Der läuft sonst weg!', ist die verblüffende Begründung. Klar, wenn er schlau ist! Diese Leute sind schlicht Heuchler. Wie kann man ständig das verzweifelte Jaulen eines geschundenen Lebewesens im Ohr haben und derweil Pilgern ernsthaft wünschen, sie mögen den inneren Christus in sich entdecken. Die haben ihn garantiert nicht für sich entdeckt. Überall hängen Kreuze und Bilder von Maria an ihrer scheinheiligen Holzhütte. Diese Leute kotzen mich an!" (Seite 263 bis 264)

    Interessant sind auch seine kleinen Anekdoten, als er zwischendurch gedanklich abschweift, als da wären:

  • Hape erstes Gehversuche beim Radio und beim Fernsehen (Seite 45 bis 59),

  • Silvester 1989 in Prag (Seite 136 bis 140),

  • Hape stellt auf einem Reinkarnations-Seminar fest, dass er schon einmal gelebt hat (Seite 193 bis 197),

  • Hapes Begegnungen mit dem Tod (Seite 203 bis 207)


  • 3.3 Spannung und Humor

    Also, wer hier ein spannendes Buch sucht, der ist bei diesem Reise-Tagebuch fehl am Platze. Hape Kerkeling erzählt hier seine ganz persönlichen Eindrücke, aber Dramatisches und Spannendes ereignet sich hier nicht.

    Dagegen kommt hier der Humor nicht zu kurz: So macht sich Hape einen Spaß daraus, seine beiden Mitpilgerinnen Anne und Sheelagh über seinen Beruf im Unklaren zu lassen. So manches Mal wird er erkannt und um Autogramme gebeten. Daraufhin dann angesprochen, weicht er zunächst aus und sagt: "Die haben mich nach dem Weg gefragt" Natürlich löst er das Rätsel später dann auf.

    Im Schlusswort kommt dann noch eine lustige Anekdote zum Tragen: Ein Jahr nach der Pilgerfahrt zeigt er in einer Fernsehsendung der Moderatorin Sandra Maischberger das Pilgerglöckchen. Was er nicht ahnt: Sheelaghs Tochter, die in Hamburg inzwischen mit einem Deutschen verheiratet ist, sieht das, ruft ihre Mutter in Wellington an, und die informiert prompt Anne in Liverpool. Woraufhin sich beide Frauen kurz darauf bei dem verblüfften Hape am Telefon melden. Soviel zum Thema Humor.

    4. Daten zum Buch:

    Autor: Hape Kerkeling
    Titel: Ich bin dann mal weg
    Ungekürzte Taschenbuchausgabe
    3. Auflage Mai 2009
    Seitenzahl: 350
    Fotos: 35
    Landkarten: 1
    Erscheinungsjahr: 2006
    Verlag: Piper Verlag München, erschienen im Verlagsprogramm Malik
    ISBN: 978-3-492-25175-4
    Preis: 9,95 Euro (Deutschland) und 10,30 Euro (Österreich)

    5. Abschließendes Fazit

    Für jeden Hape-Kerkeling-Fan, wie ich es nun einmal bin, ist dieses Buch geradezu ein Muss: Man erfährt viel über ihn selbst, seine Gefühlswelt und lernt den Fernseh-Komiker einmal von einer ganz anderen Seite kennen.
    Aber auch die Reise-Impressionen, die lustigen Anekdoten und die vielen unterschiedlichen Charaktere, die er auf seiner Pilgerreise trifft, sind einen Lesespaß allemal wert. Nur wer ein spannendes Buch erwartet, sollte es besser nicht kaufen.

    Allen anderen kann ich den Kauf von Ich bin dann mal weg nur wärmstens ans Herz legen, und es gibt eine volle Kaufempfehlung von mir und alle fünf Sterne dafür von mir als Bewertung!

    In diesem Sinne sage ich: Das ganze Leben ist ein Quiz:-)!

    Lieben Gruß an alle Yopi-Mitglieder sowie an alle Gäste von draußen:-)!

    Euer "oller" Druide Miraculix1967 aus dem gallischen Dorf:-)

    Düsseldorf, den 15. Juni 2012

Kommentare & Bewertungen

  • Gute_Fee_2012

    Gute_Fee_2012, 27.06.2012, 18:59 Uhr

    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr ausführlich*** LG, Nicole

  • nadjasturm

    nadjasturm, 25.06.2012, 21:43 Uhr

    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Grüße aus Nürnberg!

  • Langenberger

    Langenberger, 20.06.2012, 11:01 Uhr

    Bewertung: besonders wertvoll

    verdientes BW da lasse.

  • Clarinetta2

    Clarinetta2, 18.06.2012, 20:51 Uhr

    Bewertung: besonders wertvoll

    das buch habe ich einfachg gerne gelesen-bw

  • Ich bin dann mal weg – von Hape Kerkeling

    • Niveau:  durchschnittlich
    • Unterhaltungswert:  hoch
    • Spannung:  hoch
    • Humor:  humorvoll
    • Stil:  ausschmückend
    • Zielgruppe:  jedermann

    Pro:

    *

    Kontra:

    *

    Empfehlung:

    Ja

    Ich bin dann mal weg – von Hape Kerkeling
    °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°


    Eckdaten zum Buch :
    -------------------------
    • Taschenbuch: 352 Seiten
    • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 15 (April 2009)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 9783492251754
    • ISBN-13: 978-3492251754
    • ASIN: 3492251757
    • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2 cm




    Klappentext:
    ----------------
    Hape Kerkeling , Deutschlands vielseitigster TV-Entertainer , lief zu Fuss zum Grab des heiligen Jakob – über 600 Kilometer bis nach Santiago de Compostela – und erlebte die reinigende Kraft der Pilgerreise. Ein
  • ich war nicht dabei schade

    • Niveau:  anspruchsvoll
    • Unterhaltungswert:  sehr gering
    • Spannung:  hoch
    • Humor:  humorvoll
    • Stil:  ausschmückend
    • Zielgruppe:  jedermann

    Pro:

    alles

    Kontra:

    weiss ich nicht

    Empfehlung:

    Ja

    Guten Tag zusammen

    Durch einen Zufall bin ich an das Buch von Hape Kerkeling Ich bin dann mal weg Meine
    Reise auf dem Jackobsweg gekommen,
    eher so im letzten Augenblick bei einer Bekannten beim verabschieden gesehen und sofort
    ausgeliehen .Hape Kerkeling mag ich sehr den es ist für mich ein sehr guter Komiker,Autor,Schauspieler einfach ein Star.Da ich neugierig bin und auch eine kleine Leseratte bin
    ich froh das ich mal was anderes lesen werde.Schon der Buch Umschlag macht Lust auf das Lesen
    das Bild von Herrn Klerkeling ist zwar nicht das beste Bild aber man erkennt ihn auf Anhieb und ich kann mir vorstellen was man auf eine Pilger

    Kommentare & Bewertungen

    • catmum68

      catmum68, 11.04.2010, 19:18 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      sehr hilfreicher Bericht, LG

    • bigmama

      bigmama, 18.01.2010, 19:22 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      LG Anett

    • cleo1

      cleo1, 17.01.2010, 15:27 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Einen schönen Sonntag noch und liebe Grüße cleo1

    • minasteini

      minasteini, 17.01.2010, 14:04 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Ein tolles Buch, ein toller Bericht. LG Marina

  • Produktfotos und Videos

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