Jimmy Carter: Die Rebellen
Abbildung vergrößern: Jimmy Carter: Die Rebellen
Jimmy Carter: Die Rebellen
Jimmy Carter: Die Rebellen
Jimmy Carter: Die Rebellen

Jimmy Carter: Die Rebellen

Platz 952 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - Die". - historischer Roman vom 39. US Präsidenten - über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - mitreißend - authentische Geschichte seiner eigenen Vorfahren ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00 (2.0 von 5)

Jimmy Carter: Die Rebellen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

CyberQueeny

Guter Präsident, Schlechter Autor

ein Testbericht von 2010-02-11 16:42:38 vom 11.02.2010
Empfehlung: nein
==Guter Präsident, schlechter Autor==

Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

==ALLGEMEINES==

===Kaufgrund===
Da ich eine absolute Leseratte bin und gerne mal etwas Neues lese, habe ich mir wieder ein Buchpaket bei Ebay ersteigert, um auch mal etwas zu lesen, was ich sonst nie in die Finger bekommen hätte. Darunter war auch dieses Exemplar.


===Buchdaten===
Autor: Jimmy Carter
Titel: Die Rebellen
Originaltitel:
Verlag: Fisher
Erschienen:2005
ISBN-10: 3596162203
ISBN-13: 978-3596162208
Seiten:605
Einband: TB
Serie:

===Autor===
Jimmy Carter, der 39. Präsident der USA, wurde 1924 in Plains (Georgia) geboren. Nach seiner Präsidentschaft gründete er mit seiner Frau das Carter Center in Atlanta, das sich der friedlichen Lösung internationaler Konflikte widmet. Er ist Autor mehrerer Sachbücher und einer Autobiographie. 2002 erhielt er den Friedensnobelpreis.(Buchangabe)

==NACH DEM LESEN==

===Inhaltsangabe===
Als 39. Präsident der USA schrieb er Weltgeschichte. Jetzt hat Jimmy Carter ein großes historisches Epos über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg geschrieben. Mitreißend schildert er den steinigen Weg in die Freiheit von der Rebellion der Kolonien bis zur Staatsgründung. Die authentische Geschichte seiner eigenen Vorfahren diente ihm als Vorlage für diesen großen Abenteuerroman. Ethan Pratt ist ein einfacher Farmer. Mit seiner jungen Frau Epsey will er ein neues Leben aufbauen. 1773 ziehen sie nach Georgia, machen die Wildnis urbar und wollen nur in Frieden leben. Doch der Konflikt mit der britischen Krone dringt bis in die entferntesten Siedlungen vor. Gleichzeitig flammen Kämpfe mit den Indianern auf, die brutal aus ihrem Gebiet verdrängt werden. Ethan gerät zwischen die Fronten - und mitten hinein in die Rebellion, aus der die USA entstehen werden.
In der großen Tradition von "Der letzte Mohikaner" erzählt Carter von ganz normalen Menschen, die nicht ahnen, das ihre Entscheidungen und Taten Weltgeschichte machen werden. Er schildert die Zufälle, aus denen die Rebellion zur Staatsgründung wurde und er verwebt die authentische Geschichte seiner eigenen Vorfahren zu einem großen Abenteuerroman.

===Leseprobe===
Auf ihrer langen Reise kümmerten sich Ethan und Epsey um ihre Pferde und Ochsen und wechselten sich mit den anderen Familien bei der Beaufsichtigung der Schafe und Rinder ab, die am Ohr das Zeichen ihres jeweiligen Eigentümers trugen. Sie hatten zwei Hunde dabei, einen Bluetick, einen auf die Jagd nach Waschbären spezialisierten Rasse, und einen Mischling, der von einem Schäfer- und einem Jagdhund abstammte.

===Meine Meinung===
Als ich das Buch aus dem Karton genommen habe, war mir der Name des Autoren natürlich ein Begriff, aber es dauerte einige Zeit, bis ich mich an dieses dicke Werk getraut habe.
Eine große Familiensaga und nachdem ich gerade einen schönen historisch-anteiligen Roman gelesen habe, wollte ich einfach weiter in der alten Zeit schwelgen.

Der Einstieg in die Geschichte, wir befinden uns im Jahre 1763, ist echt schön, da ein Mädchen, sich ihren Jungen aussucht und es auch schafft, dass dieser sie später heiratet. Das erste Kapitel machte wirklich Lust auf mehr. Im nächsten Kapitel geht es aber nicht mehr um die Beiden, wie man eigentlich denkt, sondern um den Bruder, der in einen anderen Staat zieht. Schnell wird klar, dass man leider die Geschichte der Familie nicht kontinuierlich verfolgen kann. Immer wieder werden Nebenhandlungen eingestreut, die zwar irgendwann in die Familiengeschichte münden, aber das dauert manchmal sehr, sehr lange. Dazu kommt, das der Autor versuchen will, so viel historische Fakten einzubauen, dass man das Gefühl hat mehr ein Geschichtsbuch, als einen Roman zu lesen. Man merkt, dass er sich historische Fakten aussucht und dann die Personen einbindet und passt dies nicht zu dieser Person, dann wird eine andere genommen und diese später einfach nach und nach in die Geschichte eingebaut. Dabei legt er mehr wert auf die Vermittlung der Fakten, als darauf, dass die Geschichte spannend und fesselnd erzählt wird. Es wirkt alles sehr nüchtern und man wird schlecht an die Personen gefesselt. Manches an Fakten war für mich zumindest schwer zu verstehen, was aber daran liegt, das mir die amerikanische Geschichte nicht so vertraut ist, außer in den groben Zügen. Mich hat es stellenweise verwirrt und man musste sich sogar zwingen weiterzulesen. Ich war ehrlich gesagt froh, als ich die 600 Seiten beendet habe. An vielen Stellen war man sogar geneigt einfach einiges zu „überlesen“, da man einfach keinen Draht zu den vielen wechselnden Personen finden konnte. Manche kommen wichtig rüber, sind aber schon nach einigen Seiten nicht mehr wichtig. Mir wäre eine Hauptfamilie und diese kontinuierlich Hauptteil der Geschichte lieber gewesen.
Bis zur etwa der Hälte des Buches wird mehr als distanziert das Leben einer 3-köpfigen Familie erzählt ehe der Autor das Thema nahezu abschließt.
Denn das eigentliche Thema ist ja der Unabhängigkeitskrieg der Rebellen gegen die Koloniemächte. Und da hat Carter ordentlich recherchiert, da kann ihm nichts vorwerfen.
Heraus gekommen ist allerdings eine Abhandlung von Gefechten, politischen Ereignissen und anderer kriegerischer Dinge die seinesgleichen Sucht. Weder spannend noch fesselnd, auch wenn es interessant ist.

Gelesen habe ich das Buch an zwei Tagen, da ich einfach viel Zeit hatte und ich dieses Werk endlich wieder aus den Händen legen wollte.

Empfehlen kann man das Buch daher nur Personen, die sich schon mit der amerikanischen Geschichte auskennen und ihre Kenntnisse ausbauen wollen und dies gerne in Romanform möchten. Hierbei sollte man sich mehr für die Fakten, als für Romanfiguren interessieren. Ansonsten sollte man lieber die Finger von dem Buch lassen.

===Bewertung===
Von mir erhält das Buch lediglich zwei Sterne. Ich fand es verwirrend, zu faktenreich und dann nur was für Personen mit Vorkenntnissen verständlich.

Pro: gut recherchiert
Contra: zu viele Fakten, ohne Spannung

Danke fürs Lesen und Bewerten.


Eure Sarah
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
morla
morla, 11.02.2010
lg. petra
Zzaldo
Zzaldo, 11.02.2010
Liebe Grüße sendet dir Stephan
sigrid9979
sigrid9979, 11.02.2010
Schön geschrieben...Lg Sigi
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-1 von 1  Belletristik Romane & Erzählungen - Die
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung Jimmy Carter: Die Rebellen

Technische Daten und Produkteigenschaften
- historischer Roman vom 39. US Präsidenten
- über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg
- mitreißend
- authentische Geschichte seiner eigenen Vorfahren
Allgemeine Informationen Jimmy Carter: Die Rebellen
EAN: 3596162203
gelistet seit: 04.02.2010
Hersteller: Jimmy Carter
weitere Jimmy Carter Belletristik Romane & Erzählungen - Die
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00
Jimmy Carter: Die Rebellen im Vergleich
Home > Bücher > Bücher Belletristik > Belletristik Romane & Erzählungen > Belletristik Romane & Erzählungen - Die > Jimmy Carter: Die Rebellen > Überblick