Sigma 10mm f2.8 EX DC Fisheye HSM Canon

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Sigma 10 mm F2,8 EX DC Fisheye HSM-Objektiv (Gelatinefilter) für Canon Objektivbajonett
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Produktbeschreibung

Sigma 10mm f2.8 EX DC Fisheye HSM Canon

EAN 0085126477547
gelistet seit 03/2010
Hersteller Sigma, http://www.sigma-foto.de
sigma-deutschland-gmbh
weitere Sigma Kameraobjektive

Allgemeine Informationen

Anwendung digitale Kamera
Gewicht 475 Gramm
Kameraanschluss Canon
Objektivart Fixfokus-Objektiv

Ausstattung

Autofokus vorhanden
Bildstabilisator nicht vorhanden
Höchste Brennweite 10 Millimeter
Niedrigste Brennweite 10 Millimeter

Tests und Erfahrungsberichte

  • Die Welt ist rund.

    Pro:

    tolle Effekte, Spaßlinse, tolle Bildquali

    Kontra:

    leider nich ganz billig

    Empfehlung:

    Ja

    Schon lange sabbere ich nach einem Fisheye Objektiv und verdrücke viele Tränchen, weil die wirklich guten natürlich schweinemäßig teuer sind. So auch das vorliegende Sigma, es besitzt einen UVP von 869 Euro, im freien Handel ist es ab 650 zu haben.

    Da dies natürlich unbezahlbar ist, beschloss ich, das Objektiv für die USA Reise zu mieten. Sigma bietet auf seiner Website einen Leihservice an. Für die 4 Wochen zahlte ich so knapp 195 Euro an Leihgebühr, das passiert per Nachnahme.

    Einige Tage vor der Abreise stand dann auch der Herr DHL vor der Tür und brachte mir das kleine Paket.

    ==Sigma 10mm F2.8 EX DC HSM==

    In der Schachtel findet sich eine Tasche, das Objektiv, der Rückdeckel und ein Objektivschutz - Deckel kann man schlecht sagen. Da die Linse wie ein Fischauge raussteht und wegen der 10mm die festinstallierte Gegenlichtblende dem Glas keinen ausreichenden Schutz bietet, ist eine Metallhülse, die vorn geschlossen ist, zum Aufsetzen dabei.

    Da sich bei diesem Teil keine herkömmlichen Filter verwenden lassen, besitzt es einen Einschub hinter der letzten Linse, wo man passende Filter einschieben kann.

    Das Objektiv besitzt einen Umschalter von Autofokus auf Manuellen Fokus, den ich aber nicht nutze - aufgrund meiner Kurzsichtigkeit kann ich schlecht manuell scharfstellen und nutze daher nur den Autofokus.

    Nun aber mal zum Bezeichnungswirrwarr.

    F2.8 ist die Blende, die das Objektiv schafft. 2.8 ist sehr lichtstark, was den Spasseinsatz auch im weniger guten Licht fördert. Blitz ist bei einer Brennweite von 10mm nicht einsetzbar, weil das Objektiv selbst dann zuviele Schatten aufs Bild wirft, der abgebildete Bereich ist einfach zu gross - es passt halt unheimlich viel drauf. DC bedeutet, dass das Objektiv für APS-C Sensoren konstruiert ist, also für DSLRs, die einen Crop von mindestens 1,5 besitzen. Bei DSLRs der Profireihe mit 1,3 oder Vollformat gäbe es schwarze Ecken. HSM ist der Ultraschallmotor von Sigma und EX bedeutet nur, dass es die hochwertige Luxuslinie von Sigma ist, so wie das L von Canon.

    Das Objektiv ist mit 7,5cm Durchmesser und nicht ganz 9cm Länge recht kompakt, dafür aber mit fast 500g auch gut im Gewicht. Es ist massiv und hochwertig verarbeitet. Der HSM Motor ist schnell und flüsterleise, der Fokus passiert rasend schnell und präzise. Anschliessen an die Kamera funktioniert ebenfalls ohne hakeln und sitzt bombenfest am Bajonett.

    Technische Daten gibts hier: http://www.sigma-foto.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=53&idart=274

    ==Knips!==

    Ich hatte 4 Wochen Zeit, das Objektiv ausgiebig auszuprobieren, wobei es durch seine tonnenförmige Verzeichnung natürlich nur sehr speziell einsetzbar ist und vorwiegend ein reiner Gestaltungs- und Spassfaktor ist. Sehr viel Spass und schöne Motive hatten wir bei Archtitektur, die selbst bereits verdreht daher kommt, so zb. die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, ein Gebäude von Frank Gehry oder das Bankgebäude, was dem geneigten TV-Seher als CSI:Miami Crime Lab Building oder auch als Newport Group (O.C. California) bekannt ist. Von letzterem habe ich euch Bilder angefügt, sowie ein Vergleichsfoto zwischen Fisheye und normalen 10mm Weitwinkel vom Ferry Building in San Francisco.

    Das Fisheye zeigt uns die Welt, wie ein Fisch sie sieht: rund und krumm. Objekte im Vordergrund werden tonnenförmig verzerrt, was einen plastischen Effekt erzeugt, wenn man das Hauptmotiv mittig platziert. Die Ränder werden entsprechend krumm und rund und daher wird es sehr gern in der Funsport-Fotografie genutzt, zB. bei Skateboardern, BMX-Fahrern etcpp., um Sprünge, Stunts usw. dramatischer, actionreicher darzustellen. Hilfreich ist hierbei auch die kurze Nahgrenze von 13,5cm, die ein sehr nahes Herangehen an das Bildobjekt ermöglicht. Diese 13,5cm sind ausgehend von der Sensorebene berechnet, von der Objektivnase aus gesehen also schlussendlich keine 4cm mehr, da Objektiv plus Abstand zur Ebene bereits um die 10cm sind.

    Das Objektiv ist dabei bis in alle Ecken knackscharf, schon bei offener Blende. Es gibt keine unerwünschten Verzeichnungen oder Flares. Wie man auf dem Ferry Building Vergleich sehen kann, haben die Lampen mehr Strahlen, das heisst, das Objektiv besitzt mehr Blendenlamellen. Dies ist der einzige Nebeneffekt, der bei derartigen Aufnahmen natürlich auch für entsprechende Lichtpunkte sorgt. Das ist normal und tritt bei quasi jedem Objektiv auf, Licht bricht nunmal, da es hier mehr Lamellen sind, sind es dann natürlich halt auch mehr Lichtpunkte.

    Schärfe ist bei einem Fisheye meistens kein Problem, da bei diesen Brennweiten schon frühzeitig das gesamte Bild scharf ist. Dadurch fehlt aber natürlich auch die deutliche Freistellungsmöglichkeit bei offener Blende, da die Schärfentiefe nicht so gering ist, wie bei höheren Brennweiten etwa im Porträtbereich. Die Schärfe ist gleichmäßig und in allen vier Ecken vorhanden, kein einseitiges Abfallen oder kreisförmige Schwächen zu den Rändern hin.

    ==FAZIT==

    Das Sigma 10mm Fisheye spricht qualitativ absolut für sich. Es ist extrem hochwertig verarbeitet und zeigt excellente Bildqualität. Natürlich ist das Objektiv sehr speziell, wodurch es eine sehr teure Investition ist, weil man es nicht großflächig einsetzen kann. Der extreme Preis für eine einzelne Brennweite sorgt dann schlussendlich auch für einen Punkt Abzug, denn über 600 Euro für ein Spassobjektiv ist schon ne ordentliche Hausnummer. Mit einem alten russischen oder japanischen manuellen Objektiv über Adapter spart man zwar viel Geld, erreicht aber in der Regel wesentlich schlechtere Bildqualität, was zumindest für mich persönlich diese Variante ausscheiden läßt.

    Bildqualität und Verarbeitung sind top, der Preis ist leider dafür etwas schmerzhaft. Trotzdem eine Empfehlung, wer es sich leisten kann oder braucht, nach der passenden Ergänzung für die "ich hab doch schon alles"-Asurüstung sucht, dem sei das Objektiv ans Herz gelegt.

    KingSparko / LittleSparko 2010

Sigma 10mm f2.8 EX DC Fisheye HSM Canon im Vergleich