DELL Inspiron 560

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Produktbeschreibung

DELL Inspiron 560

EAN 4016138655377, 5397063027125
gelistet seit 07/2010
Hersteller DELL, http://www.dell.de
dell-gmbh
weitere DELL PC Systeme

Allgemeine Informationen

Betriebssystem Windows 7 Professional
Chipsatz G43
Geräte-Typ Tower
Media Center Edition nicht vorhanden

Ausstattung

Anzahl Prozessorkerne 2
Arbeitspeicher (RAM) 2048 Megabytes
Brenner-Laufwerk vorhanden
Chipset-Marke Intel
Fernbedienung nicht vorhanden
Festplatten-Typ Festplatte
Festplattenkapazität 320 Gigabytes
Grafikchipsatz GMA X4500
Grafikchipsatz-Hersteller Intel
Hyper Threading Technologie nicht vorhanden
Integrierte TV-Karte nicht vorhanden
Integrierte Videobearbeitungs-Karte nicht vorhanden
Integrierte Webcam nicht vorhanden
OnBoard Grafik vorhanden
Prozessor-Marke Intel
Prozessor-Modell Pentium
Prozessor-Nummer E5400
Taktfrequenz 2700 Megahertz

Anschlüsse

Bluetooth-Schnittstelle nicht vorhanden
TV-Ausgang vorhanden
WLAN Schnittstelle nicht vorhanden

Tests und Erfahrungsberichte

  • Kleiner Rechner mit großer Leistung

    • Software-Ausstattung:  schlecht
    • Festplatten-Kapazität:  sehr klein
    • Benutzerfreundlichkeit:  sehr gut
    • Verarbeitung:  gut
    • Zuverlässigkeit:  sehr gut
    • Installation:  sehr einfach

    Pro:

    s.o.

    Kontra:

    s.o.

    Empfehlung:

    Ja

    Alle Jahre wieder ersetze ich meine beiden Hauptrechner durch jeweils ähnliche Geräte. So arbeitete bis Nov. 2009 ein Dell Dimension 8300 (Raid) bei mir zu Hause, seit November 2009 ist das ein Quad Prozessor- Dell Rechner.


    == Warum immer wieder Dell? ==

    Bei vielen Dingen bin ich nicht besonders markentreu. Dass ich aber immer wieder konfigurierte Systeme von Dell kaufe, liegt schlicht daran, dass in den acht Jahren, in denen ich ausschließlich mit Dell-Rechnern arbeite, kein einziges Problem und auch kein einziger Hardware-Defekt aufgetreten ist. Man zahlt mehr für Dell-Rechner als für in der Papierform ähnliche Produkte der Konkurrenz, man kann sich aber auch sicher sein, dass hochwertige Hardware verbaut worden ist.



    == Was spricht gegen einen Dell-PC ==

    Gamer und Hochleistungsrechner - Bedürftige werden um Dell einen weiten Bogen machen, es sei denn, dass die Extrem-Modelle aus dem Hause Dell nicht den finanziellen Rahmen sprengen.
    Was Dell grundsätzlich kaum bis gar nicht bietet (siehe //Grafikkarte// unten) ist die angeleitete eigene Konfiguration eines PC. Bei den billigeren Baureihen sind alle wesentlichen Bauteile vorgegeben (Ram, Prozessor, Grafikkarte, die Festplattenkapazität etc.) und nur durch das Auswählen höherwertiger Baureihen, die dann auch deutlich teurer sind, erhält man die Möglichkeit, zumindest in Teilen nach dem Bedürfnis im Bereich der Hardwarekomponenten ansatzweise gefragt zu werden. So steht für diesen Rechner keine Wahlmöglichkeit im Bereich des Prozessors, des Arbeitsspeichers, der Festplatte oder der Grafikkarte zur Verfügung.
    Was auf den ersten Blick als problematisch erscheint, erweist sich aber für die Dell-Produkte selbst als großer Vorteil:
    Zum einen kann mit der großen Zahl an eben nicht wild konfigurierter Rechner der Preis in Grenzen gehalten werden: Die Masse der günstigeren Baureihen gehen alle baugleich vom Band.
    Zum anderen hat Dell über die Konfiguration, die verbauten Hardwarekomponenten, Software- und Treiberkompatibilität dann im wahrsten Sinne des Wortes massenhaft Erfahrung.
    Zudem ist Dell eben ein Anbieter für Rechner, die im Büro-Routine-Betrieb bestehen müssen und nicht auf der nächsten LAN-Party die neidvollen Blicke der Nachbarschaft erregen sollen.



    == Der Inspiron 560 - dicke Backen für die Büroroutine ==

    Ein Bürorechner muss bei mir vor allem langlebig sein. Deswegen kaufe ich Geräte, die für den Bereich der Büroanwendungen zum Zeitpunkt des Kaufes überproportioniert ausgestattet sind. Damit erreiche ich aber auch, dass die Geräte wirklich über Jahre entsprechend zufriedenstellend jeden Tag das leisten können, was ich von ihnen erwarte.



    == Technische Ausstattung ==

    Inspiron 560 MT : Intel Pentium Dual Core E5500 (2,80GHz,800MHz,2MB)
    Verkleidung : Orange
    Arbeitsspeicher : 4096MB (4x1024) DDR3 Dual Channel
    Kartenlesegerät : 19-in-1 1 S
    Festplatte : 1TB Serial ATA (7200 1/min)
    Optical Drive : 16X DVD+/-RW Drive including
    Grafikkarte: 512 MB NVIDIA Geforce G310
    Integrated 7.1 channel audio
    Dell MS111 USB Optical Mouse (Indigo)
    Tastatur : Deutsch Dell Einsteiger USB Schwarz
    (Zwar eine Kabeltastatur aber eine, die ein unglaublich angenehmes Tippen ermöglicht. Insgesamt habe ich deren vier Tastaturen derzeit regelmäßig unter den Händen (2x Logitech Wireless (56 Euro und 180 Euro) sowie eine Dell-Wireless Tatstatur und eben diese. Die billigste ist da die beste)

    German Genuine Windows 7 Home Premium (64 BIT)

    Ressourcen-DVD : Inspiron 560 MT Diagnoseprogramme und Treiber
    Datasafe Local 2.3 Basic
    Preis: 499,00 Euro
    zzgl. Versand: 29,00 Euro



    == installierte Software ==

    MS Office 2010 Starter (Word Starter, Excel Starter-Edition (beschränkte Nutzungszeit)
    Roxio Burn software
    McAfee Security Center (15 Monate Abonnement)
    DataSafe Online Backup 2GB 1
    DataSafe Online size - 2GB Trial


    == Die Grafikkarte 512 MB NVIDIA GeForce G310 1 S ==

    Die im Inspiron verbaute Grafikkarte GeForce G310 hat Ende des letzten Jahres NVIDIA zurecht die erzürnte Aufmerksamkeit der Fachöffentlichkeit gesichert: Zwar veröffentlichte NVIDIA stolz die neue Grafikkarte auf der Webseite, schnell aber war klar, dass die GeForce 310 einzig die Umbenennung einer recht alten Karte mit recht betagter Technik ist. Zuallererst wurde die Karte in Systemen von HP eingebaut, die anderen Massenanbieter folgten zügig nach. Zu haben war und ist diese Karte nur über die großen Direkthersteller.
    Das sog. Rebranding wurde zurecht als Irreführung dargestellt. Auf der Webseite von NIVIDIA ist diese Karte so auch nicht mehr im Vergleich der hauseigenen Karten direkt zu finden, der Marketing-Coup war eher ein Marketing - Desaster.
    Link zur Karte:
    http://www.nvidia.de/object/product_geforce_310_de.html
    Link zu den Leistungen der aktuellen Karten
    http://www.nvidia.de/object/graphics_cards_buy_now_de.html (Referenz ist die 210er, gaaanz unten!)
    Im Inspiron 560 ist diese Grafikkarte das technische Nadelöhr, das aber nicht zu umgehen ist, außer man tauscht die Karte aus, weil man mit dem System anderes machen möchte, als vorgesehen. Dell bietet für die aktuellen Inspiron-Modell nur diese Grafikkarte an und macht damit mehr als deutlich, dass vor allem der Büromarkt anvisiert wird.
    Die Grafikkarte ist nicht für Spiele-PCs geeignet, das macht die Technik der Karte schon deutlich: Zwar spricht NIVIDIA selbst von " geballte(r) Grafikleistung", es ist aber davon auszugehen, dass da eher ein Scherzkeks die Texte des Webauftritts kreiert hat, denn wesentlich schlechtere Grafikleistungen sind derzeit auf dem Markt kaum noch als Neuware zu haben.
    Deutlich bessere Grafikleistung sind in der Reihe Inspiron 560 und Inspiron 580 verbaut, hier erhält man den doppelten Speicher und auch eine neuere Technik der Grafikkarte.
    Es zeigt sich auch beim Inspiron 560, dass das Hardwaresystem grundsätzlich sehr hochwertig und leistungsfähig zusammengestellt worden ist, wie immer aber bei Dell-System gerade die Grafikkarten den Einsatzmöglichkeiten des gesamten Systems drastisch beschränken. Andererseits lässt sich dieses Nadelöhr leicht beheben: Entweder, wie oben gesagt, 50 Euro mehr ausgeben für die höherwertigere 580er Reihe und dann mit kleinem i3 Prozessor, oder 100 Euro für die 250 GTS Karte von Nividia ausgeben und die Grafikleistung verzigfachen.
    Wichtig sicherlich für ambitionierte Nutzer ist zu wissen, dass DirectX 11 nicht unterstützt wird.



    == Der Leistungsindex ==

    In allen Bereichen erreicht der Computer in der Standardausstauung der Wert 6,5 im Microsoft Leistungsindex, also ist recht passabel, was die allgemeine Performance angeht.
    Die Grafikkarte entgegen erreicht im mittlerweile auch schon recht alten Leistungsindex einen Wert von 4,5 - und ist damit die Systembremse schlichtweg, die sich aber weder für Geld noch gute Worte beim Bestellen des Rechners gegen eine bessere Karte austauschen lässt.
    Der Leistungsindex insgesamt endet bei 7,9 und ist durchaus ein Hilfsparameter bei der Auswahl von fertigkonfigurierten Rechnern mit der Einschränkung, dass der Index kaum in der Lage ist, die Extrem-Modelle der Hersteller darstellen zu können. Für Otto-Normal-Verbraucher mit dem normalen Geldbeutel bzw. mit einem gesunden Ausgabeverhalten kann der Index eine Kaufhilfe darstellen.
    Der Leistungsindex differenziert die Einzelbereiche
    Prozessor
    Arbeitsspeicher
    Grafik
    Grafik (Spiele)
    Primäre Festplatte
    Diese werden mit einem Referenzwert vergleichen und auf der Skala von 1 bis 7,9 einsortiert. Das gesamte PC-System erhält den niedrigsten Wert als Gesamtwert, da eben die schwächste Komponente eben die Engstelle des Systems beschreibt.
    Für das Aufrüsten von PC-Systemen kann damit zumindest auch sehr schnell festgestellt werden, wo eine Nachrüstung lohnt.



    == Performance des Rechners ==


    Insgesamt ist der Inspiron 560 trotz des günstigen Preises und der recht fragwürdigen Grafikkarte ein überdurchschnittlich flotter Bürorechner, der aufgrund des üppigen Arbeitsspeichers von 4 GB voll Multitasking - fähig ist.
    Surfen, parallel brennen und Filme laufenlassen macht keinen großen Geschwindigkeitsunterschied aus. Das PC-System ist auch durch extremes Multitasking nicht in die Knie zu zwingen. Da zeigt sich, dass eben hochwertige und leistungsfähige Bauteile Dell-typisch sind und sich der Preis jeden Tag bezahlt macht.



    == Gehäuse und Erweiterbarkeit: Für Schrauber und Enge-Liebhaber ==

    Die Inspiron-Reihe ist leider von Haus aus mit einem eher unhandlichen Gehäuse ausgestattet. Sind die höheren Serien mit Gehäusen versehen, die sich mit einem Griff öffnen lassen, muss beim Inspiron der altbekannte Schraubenzieher ran, die Gehäuseabdeckung heruntergezogen werden, um dann immerhin in das Dell-typisch aufgeräumte Innenleben des PCs sehen zu können.
    Glücklicherweise war für mich bisher nur einmal das Öffnen eines Dell-Rechners von Nöten, und zwar um den Arbeitsspeicher zu erweitern.
    Dennoch ist man in der PC-Branche bei Rechner ab 500 Euro in der Regel schon weit über das Schraub-mich-auf- Zeitalter hinaus, zumal das in der Schraubanlage dann doch eher kostengünstige Gehäuse bei den verbauten Markenteilen doch auch aus der Rolle fällt.
    Ein Vorteil hat das Gehäuse aber, es ist nämlich auffällig leicht.
    Wie gehabt ist auch das Nadelöhr der USB-Anschlüsse bei der kleinen Inspiron-Reihe gegeben: Vier USB Anschlüsse hinten, zwei vorne - in Zeiten, in denen der USB-Anschluss von allen Geräten auf dem Markt unterstützt wird und bei der i.d.R. im Laufe eines Nutzerlebens anwachsenden Zahl von Peripheriegeräten insgesamt eine eher magere Ausstattung.
    Fehlen tut auch ein Firewire-Anschluss, was die Verwendung z.B. von externen Festplatten auf die langsameren USB-Modelle beschränkt.
    Mittlerweile Standard bei Dell ist aber der in der Front des Mini-Towers integrierte universelle Kartenleser, der mich als Nutzer von diversen Kameras von der Canon - Spiegelreflex bis hin zur kleinen und handlichen Voigtländer mit SD-Karte das Sichern von Fotos ohne großes Kabelgedöns ermöglicht.
    Mehr als schade: In der kleinen Serie der Inspiron-Reihe ist auch ein zweites optisches Laufwerk nicht orderbar. Gerade beim (natürlich) legalen Kopieren von CDs und DVDs ist damit auch das recht häufige Öffnen des Schubfaches notwendig. Ergonomisch durchaus verbesserungswürdig würde ich meinen.
    Damit ist auch ein zentraler Nachteil dieser PC-Reihe von Dell schon augenfällig: Wer das System erweitern möchte (Festplatte, Ram, Schnittstellen), der muss entsprechende Hardware kaufen, einbauen und auch mit eventuellen Treiberproblemen (die es erstaunlicherweise, weil natürlich ganz anders versprochen auch mit Windows 7 weiterhin gibt) selbst zurechtkommen.
    Freilich: Will man den Arbeitsspeicher deutlich erhöhen, wird man feststellen, dass alle Steckplätze durch die eingebauten Ram-Bausteine belegt sind. Dadurch wird das Aufrüsten aber unnötig teuer, denn es reicht nicht, nur zusätzlichen Arbeitsspeicher zu kaufen, sondern man muss den alten auch gleich ersetzen, da der Platz schon ausgereizt ist. Zudem unterstützt installierte Windows 7-Version zumindest laut Dell-Dokumentation nur 8GB-RAM (Microsoft gibt für W7 Home Premium allerdings 16 GB Ram als Obergrenze an).
    Beispiel: 4GB-RAM kosten derzeit von Markenherstellern knapp 100 Euro. Will man den Inspiron auf die laut Dell maximalen 8GB Ram bringen, sind demnach knapp 200 Euro fällig, was durch die Verwendung von anderen Ram-Bausteinen auch seitens Dell hätte verhindert werden können - ärgerlich.

    Damit ist klar: Der Inspiron 560 ist ein sehr hochwertiger Bürorechner, der vieles noch besser könnte, wenn nicht mal wieder bei der Grafik auf Billigware zurückgegriffen worden wäre und Dell seine Kunden hier zwingt, Ausverkaufware eines Grafikkartenherstellers bestellen zu müssen.

    Der Erweiterbarkeit des Systems und die Ausbaumöglichkeiten sind beschränkt und vor allem aufgrund der verwendeten Bauteile, des Gehäuses und des Windows-Systems unverhältnismäßig kostspielig.



    == Nervig ==

    Bei den letzten zwei Rechnern hat Dell auf ein passendes Mousepad verzichtet. War die hervorragende Logitech - Maus aus 2005, die bis heute mehr als zufriedenstellend ihren Zeiger - Dienst verrichtet, schon oberflächenverwöhnt, habe ich aktuell das Problem, dass die beiden optischen Mäuse (Kauf 11/09 und 10/10) ohne Mousepad nicht zufriedenstellend auf den Oberflächen arbeiten können. Ein Mousepad wird benötigt, muss aber selbst gestellt werden. Und: Eines von den drei verfügbaren hat sich als geeignet herausgestellt, die beiden anderen hatten scheinbar eine nicht passende Oberfläche. Ärgerlich.



    == Fazit ==

    Mit dem aktuellen Inspiron 560 von Dell erhält man einen hochwertig verarbeiteten und in der Leistung zukunftsfähigen Bürorechner für den Desktop- und Office-Programme-Alltag, der nun wenige Wünsche übrig lässt.
    Die Installation von Windows 7 Home Premium, vor allem aber der Einbau einer technisch schon recht betagten Grafikkarte machen das Aufrüsten des Rechners zwar nicht unmöglich, es sollte aber beim Kauf des Rechners schon sehr gut überlegt werden, ob es denn dann nicht gleich beim Kauf eine Klasse besser sein sollte.
    Ein Beispiel: Um die Grafikkarte durch eine durchschnittliche!!!! Grafikkarte für modernere Spiele zu ersetzen, sollte man 100 bis 150 Euro rechnen. Investiert man diese gleich beim Kauf in ein höherwertiges Gerät, dann man einen besseren Prozessor, eine bessere Grafikkarte und eine deutlich höhere Spiele Performance.
    Umgekehrt gilt aber natürlich: Alle anderen Anwendungen laufen auf dem Rechner flott, ruckelfrei und zur Freude des Nutzers.
    Mit 4 GB Ram ist der Rechner für den Arbeitsalltag mehr als ausreichend ausgestattet, erlaubt zügiges Arbeiten, Multitasking bis zum Abwinken.
    Aber auch hier gilt: Will ich zu Beginn ohnehin eine Spiele-PC, dann sollten die Finger von diesem PC gelassen werden.


    Mic hael