The Last Seven (Blu-ray)

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Produktbeschreibung

The Last Seven (Blu-ray)

EAN 7640111270973
gelistet seit 04/2012

Film / Kino-Daten

Altersfreigabe (FSK) 16 Jahre
Genre Science Fiction

Video / DVD-Daten

System Blu-ray

Tests und Erfahrungsberichte

  • Eine recht öde Ödnis...

    • Action:  wenig
    • Anspruch:  anspruchsvoll
    • Romantik:  niedrig
    • Humor:  durchschnittlich
    • Spannung:  durchschnittlich
    • Altersgruppe:  ab 16 Jahren
    • Meinung bezieht sich auf:  DVD-Version

    Pro:

    + ganz origineller Plot + anfangs gute und bedrückende Atmosphäre

    Kontra:

    - (finanziell bedingtes ?) Ausbleiben von die Handlung echt vorantreibender Action

    Empfehlung:

    Ja

    Eine (nahezu) menschenleere Welt, in der man aufwacht, ohne zu wissen, was passiert ist - nicht für Jeden mag dies eine Horrorvorstellung sein.
    Jedoch: just diese Situation ist die Grundlage für den 2010 entstandenen "Mystery-Thriller" von Regisseur Imran Naqvi, wobei als Warnung mitgegeben sei, dass Einsamkeit auch schnell Gefahr läuft, in Langeweile umzuschlagen...

    === So kam ich zu dieser Bluray ===

    Der Mediamarkt war mal wieder meine Bezugsquelle für diese Bluray. 5 € sind für eine solche immer noch ein günstiges Angebot - da mich der Film ohnehin aus einem Preview, welches ich auf einer anderen Bluray schon gesehen hatte, ansprach, griff ich also zu.

    == Zum Film ==

    === Darum geht es ... ===

    William Blake ( _Simon Phillips_ ) erwacht und ist mehr als erschrocken: warum liegt er mitten auf einer Hauptverkehrsstrasse in London ? Und warum ist er noch nicht von einem Auto überrollt worden. Überhaupt: es ist merkwürdig ruhig - kein Verkehrslärm und - wie er später feststellt, keine Menschenseele weit und breit und das mitten in der 7 Millionen Einwohner umfassenden Metropole London. Doch wo sind alle hin und warum ? Fand ein biologischer Angriff statt oder wurde die Londoner City wegen eines bevorstehenden Terrorangriffs evakuiert ?

    Außerdem: er weiß gar nicht, wer er ist und wie er heisst - zunächst jedenfalls nicht. Auf seinem Streifzug quer durch die menschenverlassene City Londons entdeckt er schließlich doch einen ganz kleinen Trupp von Menschen, die aber ebenso wie er scheinbar einfach vergessen haben, wer sie sind und was sie hier tun.
    Zunächst trifft er nur auf 3 weitere Mitmenschen, einen mit einer Flasche Cognac umherlaufenden Mann, eine junge Frau ( _Daisy Head_ ) kennen lernen sowie einen Sergeant ( _Tamer Hassan_ ) von der Armee, der mit einem Maschinengewehr bewaffnet ihn eher misstrauisch empfängt.

    Wie es aussieht, sind sie die wenigen Überlebenden einer großen Katastrophe. Schließlich trifft die nun aus insgesamt 4 Personen bestehende Gruppe auf einen weiteren Trupp von 3 Menschen, mit denen sie nun zusammen durch die einsamen Straßen Londons nach Hinweisen suchen, was wohl passiert sein mag...

    === Darsteller und Charaktere ===

    Zunächst einmal geben alle Darstellerinnen und Darsteller dieses Films sich in ihren Rollen recht ahnungslos - sie wissen (und somit auch wir, als Zuschauer) allesamt weder, wer sie sind noch was sie in diese menschenverlassene Stadt geführt hat. Erst nach und nach lerne ich so als Zuschauer (meistens, indem ich über die Schulter von Simon Phillips Charakter, eben die des William Blake schaue) ihn und die weiteren Personen kennen, die er bald auf seinem zunächst einsamen Streifzug durch das menschenleere, aber vollkommen unzerstörte London treffen wird. Da ist zunächst der Mann, der beim ersten Treffen mit William ziemlich angetrunken und entsprechend desillusioniert-defaitistisch herüber kommt. Der Mann, von dem wir bald erfahren, dass er Henry Chambers heisst, hat . wie bald alle anderen Charaktere auch - regelrechte Flashbacks, in denen er Teile aus seinem vorherigen Leben sieht, womit wir als Zuschauer auch bald zumindest ihre Namen kennen lernen. Zunächst jedenfalls wirkt der recht "unbeleckte" Henry irgendwie recht unbeteiligt und scheint irgendwie innerlich mit allem abgeschlossen zu haben. Jedoch wird er bald - auch durch die Flashbacks bedingt - immer abweisender den anderen Personen gegenüber. Tatsächlich wirkt die Zusammenführung der verschiedenen Personen zu einer Gruppe - zunächst zumindest - recht unwillkürlich, einfach so, als ob diese Zusammenkunft der Personen absolut zufällig passieren würde. Jedoch haben alle Charaktere trotz ihrer unerklärlichen Amnesie doch einige Grundzüge in ihren Figuren aufzuweisen. Sergeant Jack z.B. ist ein überaus misstrauischer Bursche, der seinen Mitmenschen keinen Millimeter über den Weg traut. Eine Erklärung für die derzeitige Lage wird es wohl geben, da ist er sich sicher, und solange traut er einfach niemanden. Dagegen ist William Blake ein recht neugieriger Bursche, der seine Mitmenschen schon recht intensiv befragt - auch wenn die nichts wissen. Isabella wiederum ist fast genauso misstrauisch wie Sergeant Jack - mit einem Messer bewaffnet und augenscheinlich der "englischen", sprich "deutschen" Sprache nicht mächtig, traut auch sie niemandem. Isaac wiederum scheint ein ganz und gar religiöser Typ zu sein, der sich offenbar gar die Wundmale Jesu in seinen Handflächen zugefügt hat und nahezu pausenlos aus der Bibel zitiert. Dagegen ist Captain Robert Kendrick eher wie ein Zivilist als ein Militär - jedenfalls scheint er - obwohl ranghöher als der Sergeant - diesem zunächst gar nicht gewachsen zu sein. Chloe dagegen ist eine schon fast freche Teenagerin, die - warum, dass kann sie zunächst gar nicht sagen - Henry gegenüber ziemlich aufsässig ist. Wie, was und warum die Charaktere in ihren Grundzügen so agieren, dass wird allerdings erst zum Ende des Filmes deutlich, wenn eben die Zusammenhänge klarer werden.

    === Das macht diesen Film aus ===

    Vom Konzept des "nichtwissenden Darstellers", mit dem ich als Zuschauer zu Beginn und bis weit in den Film - eben bis zur finalen "Aufklärung" rätsele, was sich wohl zugetragen haben mag, her gesehen finde ich diesen Stoff grundsätzlich ja schon spannend. Unglücklicherweise geschieht in diesem Film leider nicht sehr viel. Man könnte am Anfang ja noch lustig herumraten, ob denn auch in diesem Film wieder einmal - ähnlich wie in mittlerweile vielen Werken, die irgendwie eine Art von "Armageddon" darstellen .- eine Krankheit, Aliens oder sonst irgendwelche Ursachen für das doch recht total menschenverlassene London verantwortlich zeichnet - doch es passiert eigentlich - bis auf ein zunächst so absolut unerklärliches "Verschwinden" einzelner Charaktere während des Films - actionmässig nicht wirklich viel. Einzig die Flashbacks, die ich als Zuschauer - in der Art von Puzzleteilchen in kleineren, zunächst recht zusammenhanglosen Szenen , die aber später sich doch irgendwie zu einer recht stimmigen Vorgeschichte zusammenfügen lassen - halten hier die "Spannung", wenn man so will, ein wenig aufrecht. In der Welt des "menschenverlasenen London" passiert dagegen (leider) eher wenig. Die sieben zusammengefundenen Personen laufen recht ungerichtet durch die leblose City, die aber sonst - rein funktionstechnisch .- voll intakt zu sein scheint, wobei die Macher diese Atmosphäre der "Einsamkeit" für meinen Geschmack wirklich sehr gut hinbekommen haben. Die Elektrizität läuft 1A, die Ampeln und die Gehwegsbeleuchtung läuft genauso - wie das Handynetz, obwohl nach anfänglichen Versuchen der Kommunikation durch William doch schnell klar ist, dass wohl tatsächlich kaum ein Gesprächsteilnehmer in dieser Stadt aufzutreiben ist. So stellte sich - einfach mangels echtem "Geschehens" zumindest phasenweise doch ein wenig "Ödnis" bei mir ein - aber als "neugieriger" Mensch, der ich nunmal bin, wollte ich dann doch wissen, warum eben die Menschheit quasi "wie vom Erdboden verschluckt" zu sein scheint. Und wenigstens die Erklärung, was und warum eben GENAU die sieben Personen in diesem Film "übrig" geblieben sind, die ist doch wirklich nachvollziehbar und letztlich stimmig, was ebenso -. wie schon erwähnt - für die einzelnen Flashbacks, die die sieben Personen nacheinander so bekommen .- gilt, die sich in der Nachbetrachtung doch recht logisch zusammen fügen. Was man der Handlung vorwerfen könnte, ist einzig doch das ziemlich gewollt scheinende Konstrukt, welches dafür herhalten muss, dass es eben sieben Personen sind, die irgendwie irgendetwas miteinander zu tun hatten, wodurch sie letztlich da landeten, wo sie landeten. Vielleicht hätte es zur "Stimmigkeit" ein wenig mehr beigetragen, wenn nur 3 oder vier der "Hauptpersonen" hier involviert gewesen wären.

    == Zur Bluray ==

    === Bonusmaterial ===

    Hinsichtlich des Bonusmaterials gibt es eigentlich nur das enthaltene "Making Of" als erwähnenswertes Feature meinerseits anzusprechen, welches - für meinen Geschmack leider - wegen der doch allzu euphorisch über das Filmprojekt berichtenden Darstellerinnen und Darstellern irgendwie doch einen Tick zu sehr "Werbung" darstellt als eine sachliche Dokumentation der Dreharbeiten. Die bekomme ich so quasi "nebenbei" mit. Nahezu alle sieben Darsteller melden sich in diesem Feature zu Wort, dazu der Regisseur Imran Naqvi. Interessant bei diesem Feature fand ich die Tatsache , dass es sich bei diesem Film um einen "Low Budget" Movie handelt, sprich: die finanziellen Mittel waren begrenzt. Dazu tritt Simon Phillips (der Darsteller des "William Blake") als Producer auf, kein Wunder also, dass der Charakter dieses Features im ureigensten Interesse von Mr. Phillips eher als Werbung daher kommt. Tatsächlich lässt auch kein Agierender in diesem Feature den Tipp aus, sich als Zuschauer gefälligst die Kinokarte zu kaufen, um eben diesen Film zu schauen, natürlich ist sonst alles top, das Drehbuch / Skript genauso wie alle Darsteller etc.pp. und die Zusammenarbeit mit dem Regisseur war natürlich auch "mega" - jeweils wechselseitig, versteht sich...
    Das Feature ist in englischem Originalton mit zuschaltbaren, deutschen Untertiteln zu schauen. Neben diesem "Making Of" ist sonst leider gar nichts im Bonus-Teil enthalten - auch eine Audiokommentarspur fehlt...

    === Bild und Ton ===

    Der Film entstand im 21:9 Format , womit schwarze Ränder auch auf 16:9 TVs sichtbar bleiben. Kontraste und Farbwerte sind echt top und auch die Detailauflösung der 1080i-fassenden Bildauflösung ist echt gut sichtbar. Wenn man schon feinste Strukturen wie einzelne Härchen oder die Schrift auf den Lebensmitteln des Shops, in denen die Sieben Rast machen, erkennen kann, ist hier schon beste HD-Auflösung dafür verantwortlich zu machen.
    Der Ton der deutschen Audiospur ist ebenso recht gut und harmonisch gemixt. Dank DTS HD 5.1 kommen die Raumklangeffekte in der Szene, wo William erstmals auf den kleinen Trupp von zunächst 3 weiteren Personen in Gestalt von Sergeant Mason, Henry und Chloe zu Geschicht bekommt, solide über die Boxen herüber. Die Sprachverständlichkeit ist dabei jederzeit gut gegeben.


    === Auf einen Blick ===

    * Titel: The Last Seven
    * Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
    * Genre: Thriller & Krimi; Mystery
    * Erstveröffentlichung: 22.2.2011 / Produktionsjahr: 2010
    * FSK: ab 16 Jahren / Laufzeit: 84 Min.
    * Bildformat: Widescreen; 2,35:1; HD; 1080i / Tonformat: DTS HD 5.1: Deutsch, Englisch
    * Darsteller: Tamer Hassan, Simon Phillips, Daisy Head, Danny Dyer
    * Regie: Imran Naqvi
    * Bonus: Deutsche Untertitel;Kapitelwahl;Kinotrailer;Making Of;

    _ Darsteller und ihre Rollen : _

    Tamer Hassan - Sgt. Jack Mason / Simon Phillips - William Blake / Daisy Head - Chloe Chambers / Ronan Vibert - Isaac Grainger
    Sebastian Street - Capt. Robert Kendrick / Rita Ramnani - Isabelle´/ John Mawson - Henry Chambers / Danny Dyer - Angel of Death

    === FAZIT ===

    "The Last Seven" finde ich insgesamt nicht sooo schlecht, die Idee des Plots finde ich zunächst einmal recht gut und in der ausgeführten Art und Weise auch recht originell.
    Tatsächlich fühlte ich mich zu Beginn des Films ein wenig an das (meiner Meinung nach) echt starke 1985´er Werk mit dem Titel "The Quiet Earth" erinnert, leider wurde bei diesem Film (The Last Seven also) vergleichsweise vergessen, etwas aus dieser Idee zu machen. Allein durch die Schluchten der verlassenen City laufen (was eh nicht lange im Film dauert) und ein paar "Recall"-ähnliche Szenen einzubasteln, die sich dazu teilweise sogar wiederholen, das spricht eher weniger für diesen Film. Dabei soll den Worten des Regisseurs und die von Simon Phillips - jeweils übereinstimmend- zufolge doch gerade das Script und Storywriting bei diesem Werk so endgenial,gewesen sein. Sehe ich nicht so - hier blieb doch teilweise Luft nach oben. Da jedoch der grundlegende Aspekt, nämlich, den Zuschauer durch die Frage zu fesseln, warum denn nun ausgerechnet oder nur noch die sieben Menschen, die wir kennen lernen, offenbar noch durch London wandeln, nicht sonderlich durch das merkliche Ausbleiben "handfesterer" Action unterminiert wurde, ist der Streifen doch letztlich nicht uninteressant. Er spielt sich eben doch eher auf psychologischer Ebene ab - vielleicht eben doch auch mangels finanzieller Mittel (ich erwähnte die Tatsache des "Low Budget" Films bereits).
    Der Klappentext dieser Bluray erweckt dazu beim Zuschauer Erwartungshaltungen, die der Film so letztlich nicht erfüllt.
    Daher gebe ich, obwohl die grundlegende Idee meiner Meinung nach doch origineller hätte umgesetzt werden können, noch 3 Sternchen. Ein "Muss" ist der Film aber definitiv nicht.

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