Snow Surfers
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Testbericht Snow Surfers

 Dreamcast Spiele
(5,0 von 5)
Platz 76 in der Kategorie "Dreamcast Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5,0 von 5)
Meinungen:
Preisvergleich: nicht verfügbar

Testbericht über Snow Surfers

Timo rauscht über die Pisten !

erstellt am: 07.05.2003, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Empfehlung:ja
Pro:Eine menge Spieloptionen (Match, Freeride, Superpipe) garantieren neben diversen Highscorelisten lange anhaltenden Spielspaß; präzise Steuerung; rasantes ruckelfreies Scrolling der Landschaften; nettes und gut verständliches Handbuch.
Kontra:Nur durchschnittliche Grafik, Sound und SoundFX; nervige Moderatorenstimme (siehe Text); leider wohl nicht mehr überall erhältlich;
Da ich neben meiner PSX und der X-Box auch eine Dreamcast mein eigen nenne und denke, daß die DC eine zu unrecht stiefmütterlich behandelte Konsole hier auf den Meinungsplattformen und auch im realen Leben ist, habe ich mich heute entschlossen einmal über einem meiner Lieblingsspiele zu berichten.

Klar ist, die Dreamcast ist durch ihre Hardwarepower (die zumindest zum Teil an die der PS2 heranreicht) prädestiniert dafür, schnelle und rasante Rennspiele flüssig auf den heimischen Fernseher zu bringen.

Deshalb ist meine Spielesammlung, zumindest was die DC betrifft ziemlich einseitig mit solchen Spielen bestückt, eins davon möchte ich heute einmal näher beleuchten, es handelt sich um das SnowSurferspektakel mit dem Titel „Snow Surfers“, welches bereits im Jahre 1999 von Sega herausgebracht wird, also schon eher zum alten Eisen gehört, da aber der Spielemarkt für die DC, damals und wohl in Zukunft noch mehr, dünn gesät ist, gehört es auch heute noch zu meinen Lieblingsspielen.


(1) Allgemeines / Das Handbuch / Der Preis
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Das Cover des Spiels ist eher schlicht, man sieht neben einem Snowsurfer der seinem Hobby nachgeht und dem Logo des Spiels samt Namen kaum etwas spektakuläres, wichtig ist ja auch das Spiel an sich, weshalb ich mich über solche Nebensächlichkeiten nicht länger auslassen möchte.

Das Handbuch ist typische für Konsolenspiele neuerer Generation sehr klein gehalten, was denn recht ausführlichen Inhalt aber nicht schmälert. Als ich mich durch das Handbuch zur deutschen Spielanleitung gekämpft hatte, war ich doch recht angenehm überrascht, auf knappen 17 Seiten wird in die Features, die Steuerung und die diversen Tricks (die man während des Spiels für Extrapunkte ausführen kann bzw. sollte) eingeführt. Alles ist derart leicht verständlich, daß ich mich manchmal frage, warum viele PC Spiele mit einer weitaus schwerer verständlichen Bedienungsanleitung daher kommen.

Im Handbuch werden auch die einzelnen Spielfiguren und deren besondere Eigenschaften und Fähigkeiten in einer kleinen Story samt kleinem Schaubild präsentiert, alles sehr nett zu lesen...


Ich hatte mir das Spiel gut drei Monaten vor dem Dreamcast Kollaps zugelegt, als sich der Spielmarkt schon langsam (aufgrund des Segaausstiegs aus der Konsolenproduktion) lichtete, damals habe ich gerade einmal 59 DM berappen müssen, was für dieses Spiel wirklich nicht zu viel ist, denn tagelanger Spielspaß sind mit diesem Spiel garantiert.


(2) Das Spiel, worum geht’s ?
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Hat man das recht nette (aber nicht besonders grafisch spektakuläre) Intro übersprungen gelangt man auf den Hauptbildschirm, nun lag es an mir, was ich gerne Spielen möchte, eine Geschwindigkeitsjagd, die man von Autorennen her kennt, oder erst einmal ein paar Tricks einüben auf den Superpipes.

-Freeride-

Das sind die eigentlichen Rennen des Spiels, man sollte so schnell wie möglich (vor Ablauf) der Zeit über die Piste rauschen, dabei allerlei Hindernissen ausweichen und Abgründe überqueren, schafft man einen besonderen Sprungtrick bei der Überquerung eines Hindernisses bzw. Abgrundes bekommt man beim Erreichen des Checkpoints Extrazeit angerechnet.

Erst wenn man eine Strecke geschafft hat, kann man die nächste Strecke absolvieren, was bei mir Zuhause schon für Frustgeschrei gesorgt hat, denn die erste Strecke ist recht schnell geschafft, dann wird’s aber in einem rasanten Tempo schwerer.

Insgesamt fünf Stecken gibt es zu erkunden, die alle ihre eigenen Tücken und besonderen Fähigkeiten abverlangen, nach zwei Tagen hatte ich es dann auch endlich geschafft und mich für alle fünf Strecken qualifiziert.


-Superpipe-

Hier ist zwar auch eine Zeit einzuhalten, die ist aber recht „nett“ gewählt worden, so daß man kaum unter Zeitdruck gerät, denn auf diesen „Superpipes“ geht es darum möglichst viele Tricks zu schaffen und dabei natürlich immer wieder auf dem Snowboard zu landen.

Schafft man eine bestimmte Punktzahl kann man sich auch, wie übrigens oben bei Freeride auch, in einer der recht zahlreichen Highscorelisten eintragen, manchmal bekommt man als Bonbon ein neues Snowboard zur Auswahl, mit ganz neuen Fähigkeiten, manchmal schaltet man durch besonders gute Leistungen einen neuen Snowsurf Charakter frei (vor allem der Schneemann ist ganz witzig anzusehen *g*).


-Match-

Unter dem Menüpunkt „Match“ auf dem Hauptbildschirm kann man gegen einen menschlichen Gegner, auf einer der freigeschalteten Strecken, gegeneinander antreten.
Gerade diese Option garantiert, auch nachdem man alle Stecken, Fahrer Charaktere, Snowboards, geholt bzw. freigeschaltet hat, daß keine Langeweile aufkommt.

Der einzige Knackpunkt bei mir Zuhause ist, daß ich die DC an einem recht kleinen Fernseher angeschlossen habe, was dazu führt das man durch den Splitscreen ein wenig verwirrt wird und sich erst einmal auf diese kleine „Spielhälfte“ einstellen muß.

Trotzdem ist und bleibt eine solche Mehrspieleroption, für jegliche Rennspiele, ein Muß , denn wenn man erst einmal das Spiel durchgespielt hat, würde so (auch trotz Highscorejagden) schnell Langeweile einkehren.


(3) Steuerung / Grafik / Sound
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Anfänglich ist die Steurung der einzelnen Charaktere schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, da jeder Charakter, aber auch das gewählte Snowboard auf die Steuerbarkeit des „Helden“ Einfluß nimmt.

Trotzdem ist die Steuerung präzise und nach einer gewissen Eingewöhnungszeit und mehrmaligen „an die Wand werfen“ des Joypads, schnell gelernt.


Die Grafik ist zwar keine Erleuchtung aber trotzdem Stimmungsvoll, Grafikfehler gibt es kaum, die Geschwindigkeit der ruckelfrei vorbeirauschenden Landschaften ist sehenswert und läßt den Blutdruck schnell in ungeahnte Hohen steigen.

Auch der Sound ist, meiner Meinung nach, gelungen, wenn er auch nach einiger Zeit ein wenig nervig wird, so haben die Macher des Spiels doch eine, je nach Fahrer Charakter variierende, Begleitmusik geschaffen.

Die Sound FX sind auch nett, wenn auch nicht übermäßig realistisch, die „Moderatorenstimme“, die besonders gute Tricks kommentiert, auf die Ablaufende Spielzeit aufmerksam macht, ist da schon nerviger !


(4) Fazit / Resümee
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Wer noch eine DC sein eigen nennt, sich für Rennspiele der besonderen Art interessiert, der kommt an diesem Spiel wohl kaum vorbei.

Die Grafik, der Sound sind zwar eher DC durchschnitt, aber in Anbetracht des gelungen Gameplays, der guten Steuerung, des sehr langen Spielspaßes, kann man über solche „Kleinigkeiten“ gerne hinwegsehen.

Wer das Spiel noch irgendwo erblickt kann bedenkenlos zuschlagen...

Mit besten Grüßen,

Euer Timo.
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TimoNowak
Yopi Autor - TimoNowak
Ich bin auch auf Ciao und Doyoo unter den Namen Timo_Nowak unterwegs und schreibe und lese alles was mich interessiert, vor allem alles rund um die Aquarisitk und genrell über Tiere, WWW, Citylife, PC und Konsolen u.v.m.. Mein Heimatort ist Wetz...
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