Vor über 3 Jahren habe ich mir nach langer Suche eine QV-R4 zugelegt.
Ich habe sie bei Media Markt für 540,- Euro gekauft.
Äußeres:
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Auf den ersten Blick macht die QV-R4 einen guten Eindruck, sowohl was das Design als auch was die Verarbeitung angeht. Sie liegt gut in der Hand, wirkt aber rein subjektiv etwas schwerer als man erwarten könnte. Außerdem springt einem die Aufschrift Pentax Lens auf dem Objektiv ins Auge.
Die geringe Größe ist ein absolutes Plus. So groß wie eine Zigarettenschachtel, nur etwa 5 mm dicker, damit paßt die Kamera in jede Tasche. Für mich persönlich war die Größe sehr wichtig, auch wenn das im Vergleich zu größeren
Kameras gewisse Einbußen in der Bildqualität bedeutet.
Denn:
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Was hilft die schönste
Kamera, wenn sie wegen Ihrer Unhandlichkeit zuhause bleibt? Im Verhältnis zur Bildqualität der QV-R4 ist die Größe absolut top.
Ausstattung:
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Die QV-R4 wird im Paket mit einer 128 MB SD-Karte, einem 1000 mAh-Lithium- Ionen-Akku und einem Ladegerät verkauft. Diese Austattung macht die Kamera im Vergleich zu Konkurrenzprodukten sehr günstig 100,-Euro für die Speicherkarte und sicher weitere 50,- Euro für einen hochwertigen Akku und ein Ladegerät fallen sonst leicht zusätzlich zum Preis der Kamera an.
Der Akku ist ein spezielles, rechteckiges Kamera-Akku,
Standardbatterien lassen sich nicht nutzen.
Das Akku reicht für ca. 85 Fotos, größtenteils mit Blitz, sowie 5 Videos. Danach zeigt die Kamera immer noch halbe Akkuladung an.
Das Ladegerät ist sehr kompakt und wird direkt (ohne Kabel) mitsamt dem Akku in die Steckdose gesteckt.
Die SD-Karte bietet mit 128 MB mehr als genug Platz:
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Max. Auflösung, Qualität "Fine": 57 Bilder
Max. Auflösung, Qualität "Normal": 75 Bilder (kaum ein Unterschied zu "Fine" erkennbar)
Max. Auflösung, Qualität "Economy": 102 Bilder
1600 x 1200, Qualität "Normal": 148 Bilder
1280 x 960, Qualität "Normal": 235 Bilder
640 x 480, Qualität "Economy": 1155 Bilder
Die Anzahl der Bilder kann durchaus noch höher sein, wenn die einzelnen Bilder weniger detailreich sind und dadurch die JPEG-Kompression effektiver wird.
Falls die SD-Karte einmal voll sein sollte, bietet der eingebaute Speicher von 11 MB einen zusätzlichen Puffer für die letzten paar Bilder.
Auf den zweiten Blick:
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Die Kamera weist einige Features auf, die in dieser Preisklasse nicht unbedingt Standard sind, wie z.B. Die Dioptrien-Korrektur am Sucher für Brillenträger oder die
Autofokus-Unterstüzungslampe für dunkle Situationen.
Beim ersten Schuß erscheint einem die Kombination aus Auslöser und Zoom-Einstellung etwas wackelig, was aber in der Praxis in keinster Weise stört. Die Anordnung der beiden Schalter ist im Gegenteil sehr handlich, da man zwischen dem Heranzoomen des Objektes und dem Auslösen nicht mit dem Finger dem Zoom suchen muß.
Beim ersten Auslösen zeigt sich auch gleich die Auslöseverzögerung von
Digitalkameras. Die Kamera braucht etwa eine knappe Sekunde vom Durchdrücken des Auslösers bis zur eigentlichen Aufnahme. Mit dieser Verzögerung kann ich recht gut leben, wer allerdings vorbeirasende Formel-Eins-Autos ablichten möchte, könnte gewisse Probleme bekommen.
Wer wie ich die ständigen Pieptöne beim Betätigen der Tasten abstellt, kann vereinzelt in die Situation kommen, daß er sich nicht 100% sicher ist, ob die Kamera nun ausgelöst hat oder nicht. Gerade wenn man jemanden mit seiner Kamera ein Foto machen läßt.
Bedienung:
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Die QV-R4 ist für Laien ohne weiteres zu bedienen. Durch die Fülle der Funktionen, die man z.T. kaum oder nie nutzt, wird natürlich auch die Bedienung komplexer. Die Kamera bietet vielfältige Einstellmöglichkeiten, die durchaus ihren Charme haben. Beispielsweise kann man wie bei einer Großen Entfernung, Weißabgleich, Belichtungszeit, Blitz (und -intensität) und Blende (hier immer nur zwei Werte zur Auswahl) manuell einstellen.
Zusatz Programme:
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BestShot: Nützliche Programme für zahlreiche Motivsituationen, z.B. Portrait, Landschaft, Nacht.
CouplingShot: witziges Programm, um zwei Personen nacheinander vor einem Hintergrund aufzunehmen und dann zusammenzuführen.
Video: Kurze Filmchen (ohne Ton!) in mäßiger Qualität. Die Videos sind besonders bei schlechten Lichtverhältnissen gerade einmal auf Webcam-Niveau
Nachtprogramm
Manuelle Einstellung
Timer-Programm: Selbstauslöser und Periodische Aufnahmen.
Einstellungen: Anzahl der Bilder und Aufnahmeintervall (1-60 min)
Bildqualität:
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Bei Tageslicht schießt die QV-R4 recht farbechte und scharfe Bilder. Bei 1:1 Betrachtung auf dem PC zeigt sich ein gewisses Bildrauschen, das allerdings auf dem gedruckten Bild praktisch nicht mehr sichtbar ist.
In dunklen Räumen oder nachts läßt die Bildqualität etwas nach. Trotz Autofokus-Leuchte gibt es gelegentlich Probleme mit dem Scharfstellen. Das Rauschen nimmt im Vergleich zum Tageslicht etwas zu, liegt aber noch im Rahmen des Erträglichen. Etwas unangenehm fiel mir das Handling mit dem Blitz auf. Auch auf der schwächsten Stufe ist der Blitz so stark, daß er die Szene in ein unnatürliches Weiß taucht ohne Blitz ist es schnell zu dunkel bzw. verwackelt. An die Qualität einer kompakten Kleinbildkamera kommen die Bilder wohl aber immer noch gut heran.
Zoom:
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Der Zoom arbeitet ordentlich und läßt sich einigermaßen präzise Einstellen, zeigt aber (bedingt durch die Objektivgröße) leichte Verzeichnungen/Verzerrungen in den
Maximalstellungen. Natürlich kann die Mini-Optik einer so kompakten Kamera nicht mit großen Objektiven mithalten und ich persönlich habe das auch nicht erwartet.
Fazit: Meinung:
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Für mich reicht die Qualität aus. Nach Testberichten, die ich in Fachzeitschriften gelesen habe, schneiden viele gleichgroße Kameras deutlich schlechter ab als die QV-R4. In kritischen Situationen einfach zwei- oder dreimal abdrücken und hinterher das beste Bild auswählen, schließlich kostet es ja nichts. Dann kann man ziemlich sicher sein, später am PC ordentliche Bilder zu haben, die sich auch lohnen auszudrucken.
Ich bin daher sehr zufrieden mit meiner
Digicam und kann diese auch sehr weiter empfehlen.
Also für mich und meine Familie reicht diese Kamera vollkommen aus, sie super leicht zu Bedienen, passt in jede Tasche und macht gute Bilder was will man da noch mehr.