Mercedes-Benz A-Klasse Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von gleitschirm
Der kleine Elch ist erwachsen geworden ...
Pro:
s.b.
Kontra:
s.b.
Empfehlung:
Ja
Die Firmenpolitik meines derzeitigen Arbeitgebers zwingt uns bei Dienstreisen über 200km Entfernung einen Mietwagen zu benutzen.
Die meisten Mietwagenunternehmen bieten in der sogenannten „Golf“-klasse mittlerweile fast ausschliesslich die A-Klasse von Mercedes Benz an.
Daher habe ich die letzten Monate einige Erfahrung mit den A Modellen (A140 und A160) von Daimler Chrysler sammeln können.
Um Euch die Kleinste unter den Mercedes-Limousinen, die A-Klasse vorzustellen schreibe ich diesen Beitrag.
Die Modellpalette:
°°°°°°°°°°°°°°°°°
In der A-Klasse stehen zur Zeit 5 verschiedene Motoren zur Auswahl bereit:
Die Benziner A140, A160 und A190 und die Diesel A160 cdi und A170 cdi.
Das Einstiegsmodell A140 hat 60kw, einen Hubraum von 1,4l. Der Wagen verbraucht durchschnittlich ca. 7l Super auf 100km. Für die stattlichen 1095kg Leergewicht ist die Motorleistung allerdings nur noch eben ausreichend.
Der Benziner A160 hat 75kw, einen Hubraum von 1,6l und verbraucht im Durchschnitt 7,2l Super auf 100km. Seine 15kw, die er dem A140 vorraus ist, merkt man ihm deutlich an und auch der Spaßfaktor des Wagens nimmt somit deutlich zu.
Das Spitzenmodell ist der A190 mit 96 kw. Sein Gesamthubraum beträgt 1897cm³ und sein Verbrauch steigt auf durchschnittlich 7,5l auf 100km. Diesen Wagen kann ich genauso wenig wie beiden Dieselmodelle nicht beurteilen, weil ich ihn bisher noch nicht gefahren habe.
Die beiden Diesel haben 44 bzw. 66kw, einen Hubraum von jeweils 1,7l. Der Verbrauch liegt laut Hersteller im Schnitt bei 4,5 bzw. 5 l Diesel auf 100km.
Die Ausstattung:
°°°°°°°°°°°°°°°°
Die drei Ausstattungsfamilien der A-Klasse sind:
CLASSIC als Standart- oder Basisausführung mit ABS, ESP, 5-Gang-Schaltgetriebe, Fahrer-, Beifahrer und Seiten-Airbags, Wegfahrsperre und elektrischen Fensterhebern vorn.
ELEGANCE hat zusätzlich zur Classic-ausstattung Alu-Felgen, Einstiegsschienen aus Edelstahl, 4fach elektrische Fensterheber, Funkfernbedienung, Lederlenkrad und eine höhenverstellbare Lenksäule.
AVANTGARDE-Ausführung ist Classic plus Alu-felgen, Lederlenkrad und –interior, sowie Funkfernbedienung; aber auch eine Stoff-Leder Kombination für die Sitze und ein extra-wärmedämmendes Glas.
Mit einem Einstiegspreis von etwas über 30.000 DM ist die A-Klasse um einiges günstiger als die übrigen Daimler Modelle.
Der A140:
°°°°°°°°°°
Der Wagen macht nicht nur von aussen einen kompakten Eindruck, er ist auch kompakt zumindest was die Aussenmasse angeht. Dies erleichtert innerstädtische Einparkmanöver erheblich, dennoch wird man als Fahrer oder Beifahrer mit üppig viel Innenraum beeindruckt.
Froh bin ich schon öfters gewesen nicht auf der Rückbank mitfahren zu müssen, auf längeren Strecken klagten meine Mitfahrer über zu wenig Beinfreiheit und der Federungskomfort direkt über der Hinterachse scheint auch nicht der besste zu sein!
Die Fahreigenschaften:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Das Fahrwerk ist straff und meines Erachtens gerade noch komfortabel abgestimmt – aber hier scheiden sich die Geister. Ich kenn auch Einige die sagen der A140 wäre viel zu hart abgestimmt – aber jeder nach seiner gusto!
Ich persönlich habe den 140er noch nie an seine Grenzen gebracht – soviel zur Elchtest-panik!
Der 60kW Motor hat mit dem über eine Tonne schweren A140 ganz schön zu schleppen – spritzige Überholmanöver sind nur unter 100km/h möglich, darüber wird’s ganz schön zäh!!! Das wird bei entsprechender Zulandung noch deutlicher.
Die 7l Verbrauch erreicht man auch nur mit grossem Streckenanteil – ich hab den Babydaimler auch schon mal auf knapp 10l gebracht (Stadt).
Qualität:
°°°°°°°°°
Soweit man das bei Mietwägen beurteilen kann, war die Verarbeitungsqualität der A´s, die ich bisher gefahren habe gut bis sehr gut. Der gesamte Innenraum wirkt durchdacht, unspektakulär und zweckgerecht. Alle ist da wo man es haben möchte.
Bei älteren Modellen hört man schon das eine oder andere Klappern und Scheppern – der Fairnishalber sein noch mal erwähnt: meine Erfahrungen beziehen sich auf Mietautos!
Fazit:
°°°°°°
Als einen „echter“ Daimler würde ich den A140/160 nicht bezeichnen, dazu fehlt es ihm an Soiveränität und Klasse, aber in der Kategorie der „Golfklasse“fahrzeuge zählt die A-Klasse sicherlich zu den Besseren.
cu
Qmac © Oct 2003
Die meisten Mietwagenunternehmen bieten in der sogenannten „Golf“-klasse mittlerweile fast ausschliesslich die A-Klasse von Mercedes Benz an.
Daher habe ich die letzten Monate einige Erfahrung mit den A Modellen (A140 und A160) von Daimler Chrysler sammeln können.
Um Euch die Kleinste unter den Mercedes-Limousinen, die A-Klasse vorzustellen schreibe ich diesen Beitrag.
Die Modellpalette:
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In der A-Klasse stehen zur Zeit 5 verschiedene Motoren zur Auswahl bereit:
Die Benziner A140, A160 und A190 und die Diesel A160 cdi und A170 cdi.
Das Einstiegsmodell A140 hat 60kw, einen Hubraum von 1,4l. Der Wagen verbraucht durchschnittlich ca. 7l Super auf 100km. Für die stattlichen 1095kg Leergewicht ist die Motorleistung allerdings nur noch eben ausreichend.
Der Benziner A160 hat 75kw, einen Hubraum von 1,6l und verbraucht im Durchschnitt 7,2l Super auf 100km. Seine 15kw, die er dem A140 vorraus ist, merkt man ihm deutlich an und auch der Spaßfaktor des Wagens nimmt somit deutlich zu.
Das Spitzenmodell ist der A190 mit 96 kw. Sein Gesamthubraum beträgt 1897cm³ und sein Verbrauch steigt auf durchschnittlich 7,5l auf 100km. Diesen Wagen kann ich genauso wenig wie beiden Dieselmodelle nicht beurteilen, weil ich ihn bisher noch nicht gefahren habe.
Die beiden Diesel haben 44 bzw. 66kw, einen Hubraum von jeweils 1,7l. Der Verbrauch liegt laut Hersteller im Schnitt bei 4,5 bzw. 5 l Diesel auf 100km.
Die Ausstattung:
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Die drei Ausstattungsfamilien der A-Klasse sind:
CLASSIC als Standart- oder Basisausführung mit ABS, ESP, 5-Gang-Schaltgetriebe, Fahrer-, Beifahrer und Seiten-Airbags, Wegfahrsperre und elektrischen Fensterhebern vorn.
ELEGANCE hat zusätzlich zur Classic-ausstattung Alu-Felgen, Einstiegsschienen aus Edelstahl, 4fach elektrische Fensterheber, Funkfernbedienung, Lederlenkrad und eine höhenverstellbare Lenksäule.
AVANTGARDE-Ausführung ist Classic plus Alu-felgen, Lederlenkrad und –interior, sowie Funkfernbedienung; aber auch eine Stoff-Leder Kombination für die Sitze und ein extra-wärmedämmendes Glas.
Mit einem Einstiegspreis von etwas über 30.000 DM ist die A-Klasse um einiges günstiger als die übrigen Daimler Modelle.
Der A140:
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Der Wagen macht nicht nur von aussen einen kompakten Eindruck, er ist auch kompakt zumindest was die Aussenmasse angeht. Dies erleichtert innerstädtische Einparkmanöver erheblich, dennoch wird man als Fahrer oder Beifahrer mit üppig viel Innenraum beeindruckt.
Froh bin ich schon öfters gewesen nicht auf der Rückbank mitfahren zu müssen, auf längeren Strecken klagten meine Mitfahrer über zu wenig Beinfreiheit und der Federungskomfort direkt über der Hinterachse scheint auch nicht der besste zu sein!
Die Fahreigenschaften:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Das Fahrwerk ist straff und meines Erachtens gerade noch komfortabel abgestimmt – aber hier scheiden sich die Geister. Ich kenn auch Einige die sagen der A140 wäre viel zu hart abgestimmt – aber jeder nach seiner gusto!
Ich persönlich habe den 140er noch nie an seine Grenzen gebracht – soviel zur Elchtest-panik!
Der 60kW Motor hat mit dem über eine Tonne schweren A140 ganz schön zu schleppen – spritzige Überholmanöver sind nur unter 100km/h möglich, darüber wird’s ganz schön zäh!!! Das wird bei entsprechender Zulandung noch deutlicher.
Die 7l Verbrauch erreicht man auch nur mit grossem Streckenanteil – ich hab den Babydaimler auch schon mal auf knapp 10l gebracht (Stadt).
Qualität:
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Soweit man das bei Mietwägen beurteilen kann, war die Verarbeitungsqualität der A´s, die ich bisher gefahren habe gut bis sehr gut. Der gesamte Innenraum wirkt durchdacht, unspektakulär und zweckgerecht. Alle ist da wo man es haben möchte.
Bei älteren Modellen hört man schon das eine oder andere Klappern und Scheppern – der Fairnishalber sein noch mal erwähnt: meine Erfahrungen beziehen sich auf Mietautos!
Fazit:
°°°°°°
Als einen „echter“ Daimler würde ich den A140/160 nicht bezeichnen, dazu fehlt es ihm an Soiveränität und Klasse, aber in der Kategorie der „Golfklasse“fahrzeuge zählt die A-Klasse sicherlich zu den Besseren.
cu
Qmac © Oct 2003
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