Opel Calibra Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von scenic24
Ausführlicher Bericht über den Calibra V6
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
A) Allgemeines:
***************
Der Opel Calibra gilt für viele als eines der schönsten Autos von Opel. Nach dem raketenhaften Verkaufsanstieg bei Modelleinführung 1991 wurde es nach einiger Zeit, wie bei jedem Coupé, ruhiger um den Calibra. Im letzten Jahr 1997wurden noch einige Sondermodelle wie die Cliff - Edition oder die Last Edition (1000 Stück) herausgebracht bis dasModell endgültig eingestellt wurde. 1998 wurden die letzten Exemplare verkauft. Den Calibra gibt es in folgenden Motorversionen (Verkaufsbezeichnugen): 2,0i 8V mit 115 PS, 2.0i 16V mit 136 PS, 16V mit 150 PS, V6 mit 170 PS undden Turbo. Begehrenswert sind der V6 wegen seines laufruhigen Sechszylinder und der 245 km/h schnelle Allrad -betrieben Turbo mit serienmäßigen 6- Gang Getriebe. Aber besonders auch die 2,0 Liter Motoren, insbesondere der 16V (welcher schon 225 km/h schnell war), fanden viele Liebhaber - da kostengünstiger und ebenso fast schnell. Die Ausstattung hatte,zumindest gegen Ende, fast allesserienmäßig was das Herz begehrte.
Nach Meinung einiger Autozeitschriften gäbe es Parallelen zum BMW 8er (gegen starken Protest eingefleischter BMW Fahrer), nur was die Proportionen betrifft stimmt dies ein bißchen. Zudem war der Calibra selbst das Konkurrenzfahrzeug zum BMW 8er (auch wieder laut Autozeitungen) und verkaufte sich auf Grund seines besseren Preis-Leistungsverhältnisses besser als der 8er. Aber auch Konkurrenten aus der gleichen Reihe (Ford Probe, Audi Coupe, Alfa Romeo) schlug der Calibra in Test oftmals als Sieger. So basiert die Technik des Calibras auf die bewährte Technik
des Vectra A und durch die Übernahme vieler Teile aus dem Vectra A konnte das Coupe günstig angeboten werden.
Ich hatte einen Calibra 2.0i und fahre nun seit schon 3 Jahren (bis Mai dieses Jahres) einen V6. Daher bezieht sich mein Test nun nur auf den V6.
B) Wichtige Fahrzeugdaten (komplett Daten siehe unten):
**********************************************
1. Wagen selbst:
- 6 Zylinder V- Motor mit 2498 Hubraum (2,5 Liter) und 24 Ventile
- Leistung 170 PS/ 125 kw
- 3 türer mit 4 Sitzen
- Frontanrieb, Kraftstoff Super bleifrei
- Verbrauch:
Stadt/bei 90/bei 120 km/h: 11,4/ 6,6/ 8,2 Liter auf 100 km, Durchschnitt: 10-11 Liter
- Beschleunigung von 0 auf 100 in 7,8s, V-max: 237 km/h (eingetragen)
2. Serienausstattung:
Ausgestattet ist zumindest der V6 mit fast allem, was das Herz begehrt:
- 2 Fullsizeairbag, ABS, Traction Controll
- Servolenkung, 5-Gang Sportschaltgetriebe
- Elektrische Fensterheber, elektrische und beheizbare Aussenspiegel
- Klimaanlage mit Colorverglasung
- Bordcomputer und Checkcontrol
- Zentralverriegelung incl Fensterschliessfunktion über Schlüssel
- Nebelscheinwerfer
- Opel Alufelgen
- Geteilte Rückbank
- neuere Fahrzeuge: Wegfahrsperre
Mit einem Griff in die Sonderausstattung (und dem dazu nötigen Geldbeutel) gibts noch ein paar schöne Zusatzsachen:
- Lederausstattung mit Sitzheizung
- Spoilerartig öffnendes Schiebedach
- Frontscheinwerfer Reinigungsanlage
- später nachrüstbar: Funkzentralverriegelung
- Alarmanlage
Die Zentralveriegelung kann von Opel auf Funk umgestellt werden. Achten sie dabei darauf, ob sie eine Alarmanlage haben und geben sie diese an, sonst klappts nicht ganz (ist nur ein anderes Teil dann)
C) Das Fahrzeug von Aussen incl Motorraum.
************************************
Auffällig am Calibra die grossen Coupe haften Türen mit den rahmenlosen Fenster. Das Auto wirkt immer noch heute modern und schnittig. Der cw- Wert 0,26 war damals und ist auch noch heute sehr gut und macht sich im niedrigen Verbrauch bemerkbar. Interessant alleine die Frontscheinwerfer. Hier wurde fast eine Reduzierung auf das niedrig Möglichste betrieben. Die Ellipsoid Scheinwerfer sollen eine bessere Lichtausbeute bieten. Für Kenner: Die Nebelscheinwerfer sind in den Hauptscheinwerfer unauffällig eingearbeitet. Unter der grossen Motorhaube sitzt der V6 Motor, auffällig gekennzeichnet mit V6. Mitte 1994 überarbeitete Opel den Motor leicht und gab einen laufruhigeren, sparsameren V6 Motor raus, auf dem nun ECOTEC
steht. Von der Fahrerseite aus rechts unten die Klimaanlage in Nähe des Frontspoilers. Ein kräftiger Unfall von vorne rechts könnte teurer werden als gedacht. Die Batterie sitzt in einem extra "Mäntelchen", die Motorhaube selbst ist noch einmal extra abgedämmt. Der Wagen besitzt rundum eine Zierleiste um die Karosserie vor kleinen Anstössen zu schützen. Leider bleicht diese schnell mal aus und sollte daher öfters mal etwas aufgefrischt werden. Der Tankdeckel wird mit über die Zentralverriegelung versperrt. Von der Fahrerseite aus hat der Fahrer 2 Schliessmöglichkeiten: Stellung a) circa 45 Grad Drehung: Fahrzeug verschlossen. Stellung b)circa 90 Grad Drehung Fahrzeug verschlossen und Alarmanlage aktiv. Wurde der Wagen in
Stellung b) verschlossen, kann er nicht mehr über die Beifahrerseite geöffnet werden. Zusätzliche Bolzen scheinen die Türen nochmals zu verschliessen. Auch von Innen ist dann kein öffnen mehr möglich. Hält man den Schlüssel auf 90 Grad nieder, kann man dadurch bequem noch eventuell offene Fenster schliessen. Der Kofferraum wird ebenfalls mit der Zentralverriegelung entsperrt und versperrt. Der Calibra besitzt auffällig viel Glas, schon alleine die grosse Heckscheibe. In warmen Gebieten ist daher eine Klimaanlage wirklich sehr empfehlenswert. Das Schiebedach öffnet sich auffällig spoilerartig. Sowohl in der Kippstellung als auch ganz offen. Auch unüblich die
Scheibenwischer. Sie sitzen zum Teil unter der oben geöffneten Motorhaube. Das verhindert gleichzeitg, dass Scherzkekse die Scheibenwischer nachts zb hochstellen. Durch die Öffnung der Motorhaube, muss man aber ab und zu Laub und so Zeug daraus entfernen.
D) Das Fahrzeug von Innen incl Kofferraum
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Nun sind wir endlich im Fahrzeug drin :-) Auf dem grossen Frontsitzen findet man wahrlich genug Platz. Alles ist übersichtlich angeordnet und eingeteilt. An der Tür die elektrischen Tasten für die Spiegel. Oben sitzt 1 Hochtöner in derTür, weiter unten der Tieftöner. Das Cockpit beginnt mit der Lichtschaltereinheit. Dann der Tacho mit der Checkcontroll und allen Anzeigen. Die Mittelkonsole beinhaltet oben erst einmal das Gebläse mit Klimaanlage und Umluftschalter und Heckscheibenheizung, daneben der Bordcomputer. Darunter das Radio und dann nur für den V6 der Schalter für die Tractions Controll. Was fehlt? Der Fensterheber - der sitzt hier zwischen den
beiden Vordersitzen neben der Handbremse. Somit spart man sich einen zusätzlichen Schalter für den Beifahrer. Wer sich bisher fragte, wofür der zusätzliche Knopf dahinter ist: Dies setzt bei Aktivierung der Komfortschliessung der Fensterheber (Ein Tastendruck genügt und Fenster schliesst oder öffnet automatisch) die Sicherheitssperre ausser Kraft. Fährt das Fenster nach oben und im oberen Bereich ist etwas zwischen Fenster und Rahmen (zb Kinderhand) fährt der Heber automatisch zurück. Sollte nun Eis zb die Fahrt blockieren und daher das Fenster leicht
blockiern fährt der Heber nach Tastendruck trotzdem hoch - wenn möglich :-). Vor den
Fensterhebertasten sitzt der Wipptaster für den Bordcomputer Auffällig auch, wer zum ersten mal im Calibra Platz nimmt die Türöffner. Eine Kombination aus
Öffner und "Sperrholm". Sitzt in anderen Autos der Türstifft immer auf der Türrahmen, ist er hier nun an der Seitetür mit dem Öffner integriert. Durch die Rahmenlosen Fenster könnte man ja sonst einen Draht irgendwie durch den Gummi vielleicht quetschen und den Stift hochziehen um ins Fahrzeug zu gelangen. So müsste man nun schon einen ganze Stock bis zu Beifahrerseite reinbekommen um den Taster zu drücken, was wohl unmöglich ist und zudem der Alarmanlage bestimmt auffallen würde. Wurde das Fahrzeug in Stellung b) verschlossen kommt man auch von
Innen nicht mehr raus, da kann man darauf drücken soviel man will. Ausserdem spart man sich somit einen zusätzlichen Taster für die Fahrzeugverriegelung von Innen, da der Taster sehr gut griffbereit liegt. Fahrer und Beifahrer werden von einem Airbag jeweils geschützt, das Airbaglenkrad schaut dabei fast etwas wuchtig aus. Ablagemöglichkeiten gibt es einige. Beide Türen haben eine grosse und lange Ablage, unter dem Radio ist zusätzlich noch ein Fach und hinter der Handbremse ebenfalss. Das Handschuhfach ist recht geräumig und kann durch die Klimaanlage mitgekühlt werden. Super für den Sommer, gekühlte Getränke :-) Sehr schön auch, dass das Cockpit oben nicht mit Plastik versehen ist sondern mit schwarzen Kunstleder. Das schaut wirklich gut und vornehm aus. Klappt man nun die vorderern Sitze um muss man sich fast etwas nach hinten reinzwingen. 2 Plätze bieten hier auch etwas grösseren Personen Platz. Laut STVO hat der Calibra keine Personenhöhenbegrenzung wie der Tigra oder Audi TT. Nur ich finde ab 1,85 m wird es hinten schon etwas knapp. Ist halt ein Coupe. Meine Mitfahrer bemängelten, dass es hinten kaum
Haltemöglichkeiten gibt und man daher in Kurven etwas mehr hin und her geschaukelt wird. Die Heckablage ist eine Aufhängung. Anders bei Limosinen kann man daher diese Heckablage anbohren und zusätzliche Lautsprecher einbauen (keine Beschädigung tragender Teile im Fachdeutsch). Zur Not bekäme man auch 3 Leute hinten rein, aber wegen fehlendem dritten Gurt nicht erlaubt!
Die Alarmanlage sitzt oben neben dem Beifahrersitz. Ultraschallüberwachung und eine
Überwachung der elektronischen Verbraucher schützt das Fahrzeug gegen unbefugte
Benutzung. Ein Test meinerseits war nun nicht so super. Ich hab mit mit Stellung a) der Türschliessanlage einsperren lassen (Schlüssel auf b drehen und Anlage anmachen, wieder auf a zurückdrehen). Da konnte ich bequem im Wagen
hin und her rutschen ohne, dass das Ding ansprach. Erst als ich fast in circa 3 cm Abstand vor den Sensoren umherhüpfte ging sie los. Opels Kommentar dazu: Die früheren Alarmalange waren zu anfällig und lösten bei bereits vorbei rollenden LKWs und deren Erschütterungen aus. Aha, jetzt kann anscheinend gleich eine ganze Kolone vorbeifahren. Aber dafür funktioniert ansonsten die Alarmanlage tadellos. Macht man die Zündung an---> Alarm, öffnet man eine Tür---> Alarm, Licht an---> Alarm.... usw. Auf der Fahrerseite gibt es einen zusätzlichen Knopf mit dem man die Innenüberwachung auch separat ausschalten kann, sollten Kinder oder Tiere im Fahrzeug bleiben. Der Kofferraum bietet erstmal auf dem ersten Blick viel Platz für ein Coupe: 300 Liter. Würde ich das mit Nudelpackungen ausfüllen, bekäme ich sicherlich viel rein, bei 2 Getränkekasten schauts schon anders aus. Hier stört das vollwertige Ersatzrad (meine Wissens nur im V6 ausgebeult), das unschön nun Platz durch eine Erhebung im Kofferraum wegnimmt. Ein Kasten bekommt man ja noch rein an der Seite, mit dem 2ten gibts dann schon Probleme. Hat man mehr Bedarf kann
man die Rückbank umklappen im Verhältnis 1/3 zu 2/3 oder insgesamt. Dann passen gleich 980 Liter rein. Das Schiebedach hat 2 Stellungen. Stellung a) Bei Knopfdruck fährt das Schiebedach etwas nach oben und bleibt gekippt erst mal stehen. Bei nochmaligen drücken fährt nun das Schiebedach komplett nach hinten. Es öffnet sich also komplett spoilerartig wie sich es für ein Coue gehört. Von Innen nach Aussen hat man schon einen guten Überblick. Einzig die Motorhaube die vorne
tiefgezogen ist, kann man nicht ganz sehen. Durch die Tiefe Motorhaube hat man vorne auch mal schnell ein paar Steinschläge.
E) Fahreigenschaften
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Hat man nun Platz genommen hält einem der "Gurtsklave" von hinten her den Gurt hin, etwas gewöhnungsbedürftiges Fischen nach dem Gurt kann da schon passieren. Schlüssel ins Schloss und erst mal auf Zündung stellen. Jetzt gehen erst mal zig Glühlampen an, die Check Controld und sorgen beim Beifahrer für Eindruck :-) . Neben der gewöhnlichen Tests wie Airbag, Motor usw überprüft die Anlage den Stand des Wischwassers, des Kühlwassers und sämtliche Aussenbeleuchtungen (Strafzettel Ade :-)). Dann drückt man kurz die Bremse um die Bremsanlage aus zu testen. Eine Lampe zeigt an, wenn die vorderen Bremsbeläge gewechselt werden müssen. Nun endlich Schlüssel ganz rum: Kraftvoll geht der 6 Zylinder an. Er ist ziemlich ruhig und gut Lärm gedämmt (siehe oben Motorhaube). Das Schaltgetriebe liegt gut in der Hand und verblüfft erstmal durch die ziemlich kurzen Schaltwege. Nach der Anfahrt merkt man auch schon die Kraft in 7,8s ist wer will schon über die 100km/h Grenze, wobei das beim einfahreren Motor noch schneller von sich geht. Rackzack ist man aus 200 km/h oben, zügig und schnell. Gut die Elasitizität des Gänge. Durch den ruhigen Motor vergisst man schnell mal zu schalten. Im Test geht der 1 Gang bei mir bis 65 km/h
fast, der 4 Gang bis knapp 200 km/h. Aber auch im 5. Gang kann ich mit 50 km7h wunderbar durch die Stadt rollen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei bereits eingetragenen 237 km/h, ein enormer Wert. Der neue Ford Cougar V6 schafft nur 225 zB. Die 240 km/h Grenze ist trotzdem schnell druchbrochen. Mit etwas Glück schafft man auch knapp 250 km/h oder etwas drüber und verblüfft dadruch BMW und Co. :-) Der Drehzahlmesser zeigt bei 250 km/h 6500 Touren an und ist erst knapp vor dem roten Bereich. Eine kleine 6zylinder Schwäche zeigt sich unter 2000 Umdrehungen.
Auch bei hoher Geschwindigkeit liegt der Wagen gut in der Hand. Nichts klappert, kein
Lenkradvibrieren (wenn doch - neue Reifen fällig!). Selbst mit 160 km/h in der Kurve bemerkt man keine Schwächen. Die Tractions Controll überwacht dabei ständig die Reifen. Dreht ein Rad durch, wird das Rad sofort blockiert und der Wagen bricht nicht aus. Praktisch bei Aquaplaning. So gibts auch kaum einen Start mit durchdrehenden Reifen. ABS funktionierte bei mir bisher tadellos. Auch bei eingeschalteter Klimaanlage merkte ich kaum Leistungsschwäche. Die Windgeräusche sind niedrig, einzig das Schiebedach kann lärmen, wenn sich der Wind in den Abdichtfugen verfängt.
Der Verbrauch ist gut. Im Schnitt düs ich mit 10 Liter durchs Land, wobei ich oftmals 200 fahre. Darüber wird man auch schnell bestraft. Trotzdem ist der Verbrauch gegenüber anderen Wagen dieser Klasse sehr gering. Mein Test 323i BMW brauchte da schon einiges mehr. Hervorragend hier der Bordcomputer. Neben dem gewöhnlichen Anzeigen wie Uhr und Aussentemperatur kann ich hier auch den Momentanverbrauch (interessant beim Beschleunigen), die Durchschnittgeschwindigkeit und die momentan Reichweite abrufen. Die Reichweitenangabe ist dabei wirklich sehr zuverlässig. Der Computer passt die Anzeige immer der momentan Fahrweise sofort an! Im Sommer rollt der Wagen serienmässig auf 205er Reifen, im Winter sind nur 195 Winterreifen erlaubt (natürlich 205er Sommer auch, aber gefährlich). Die Fahreigenschaften im Winter sind ebenfalls gut. Die Tractions Controlle hilft auf Schnee und sollte sie mal auf Eis nerven, schaltet
man sie einfach aus (bei mir noch nie). Rostmässig konnte ich bisher noch nichts am Wagen finden. Die Verarbeitung ist sehr gut. Nichts klappert oder fällt einem entgegen. Fast schon etwas ungewöhnlich für einen Opel.
F) Schwächen
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- Die Check Controll entwickelt ab und zu ein Eigenleben. Da wird mal schnell auf der Autobahn der Kühlwasserstand moniert ---> Fehlalarm. Auch kleine Wackelkontakte von Glühbirnen lösen mal schnell Alarm aus. Manchmal will es auch einfach nur ne neue Birne, obwohl die alte Birne ging.
- Der Fensterheber will manchmal nicht schliessen und fährt nervig laufend wieder runter (Sicherheitssperre)
- Die Bremsen verschleissen schnell. Wer mit Topspeed fährt und runter bremst auf 180 km/h zb wird viel Bremsbelag brauchen. Obwohl Opel seine Bremsen als Hochleistungsbremsen einstuft, finde ich gibts da wirklich besseres.
- Technische Probleme liebte mein V6, hier mal die Check Controll, dann mal die Alarmanlage, dann mal die Tractions Controlle. Kann schnell mal nervig werden
- Teure Verschleissteile. Eine Zündspule alleine fast 500 DM
- Im unteren Drehzahlbereich hat der 6zylinder die typische Schwäche für solche Motoren, ab cicra 2500 Umdrehungen merkt man dann aber schon gewaltig die Kraft.
- Dem Kofferraum fehlt ein Schließgriff. Ist er offen und der Wagen dreckig, gibts dreckige Hände
- AB 160 km/h fangen bei mir die Wischen an zu flattern. Sehr ärgerlich, denn bei leichten Nieselregen wischen die Wischer nicht mehr richtig und fangen das Schmieren an. Noch ärgerlicher das alle Versuche von Opel nichts brachten.
G) Auf was man achten sollte:
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Der Beifahrer Airbag war mal von einer Rückrufaction betroffen.
Wer mit einem V6 liebäugelt sollte darauf achten mindestens Baujahr Mitte 1994 zu ergatten. Da kamen neuere V6 Motoren zum Einsatz (ECOTEC) mit grösserer Laufruhe und niedrigeren Verbrauch. Ausserdem können diese Motoren nachträglich von der Abgasnorm E2 auf D3 geändert werden.
Wer Exklusivität will kann versuchen ein Sondermodell zu ergattern: Cliff Edition zum Beispiel. Oder die Last Edition die auf 1000 Stück limitiert (aber nicht nur V6) ist und jeder Wagen seine eigene Nummer hat.
Das 1994 durchgeführte Facelift erkannt man daran, dass die alte Baureihe das Opel Zeichen auf der Motorhaube trägt und die Typenbezeichnung hinten in dunkelgrauen Buchstaben steht. Die neueren Calibras tragen nun den Opelblitz im Kühlergrill und am Heck steht nun die Typenbezeichnung in silbernen Buchstaben.
Beispiel für Austausch Bremsen incl. Einbau und Nebenkosten
(an Beispiel Bamberg/Bayern/Oberfranken)
Bremsbeläge, Scheiben, Sensoren,, Schmierfette/öl, Einbau:
400 Euro nur für neue Bremsen vorne! Ab und zu kann bei Mehraufwand oder grösseren Städten die 500 Euro Grenze leicht durchbrochen werden.
H) Finanzielles
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Im Grundgenommen ist der V6 ein günstiger Wagen wer schnell sein will. Die Steuer lag beim nicht Ecotec Motor bei 165 Euro. Aufgrund der Steuerveränderung dieses Jahres kostet der Wagen nun 265 Euro trotz Schadstoffklasse E2. Die Ecotec Motoren können dagegen auf D3 Norm umgeschlüsselt werden, dann kostet es nur 125 Euro. Leider habe ich keinen Ecotec Motor um die Höhe ohne Umschlüsselung zu nennen.
Versicherungsmässig glänzt der V6 ebenfalls. Bei einer Einstufung von 55% zahle ich knap 80 Euro im 1/4 Jahr beim Dt. Herold. In der Teilkasko ist er dafür ziemlich hoch eingestuft. hier sind im 1/4 Jahr locker 30 Euro drin.
Wer einen Calibra kauft, fährt am Besten, wenn er der Wagen mit Gebrauchtwagengarantie kauft, um sich so vor technischen Problemen etwas zu schützen. Ich weiß aus Erfahrung andere Calibra Fahrer, dass es öfters mal zu Spinnereien kommen kann.
Die normalen Service Intervalle liegen im humanen Bereich. Einzig die Ersatzteile wie Bremsen, Kupplung oder ähnliches lassen schnell mal den Geldbeutel schmäler werden.
Fazit:
*****
Schnelles, sauber verarbeitetes Fahrzeug das leider einige elektronische Probleme haben kann.Ersatzteilepreise von durchschnittlich bis teuer. Wer flott unterwegs sein will, muss mit hohen Nebenkosten rechnen, die es teilweise auch so gibt (Reifen!). Trotzdem sind Konkurrenzwagen wie BMW 323i ehrheblich teurer, so dass der Calibra V6 insgesamt ein Schnäppchen ist. Wer schnell sein will, aber kostengünstiger ist mit dem 2.0i 16V mit 225 km/h auch gut beraten. Wer gar nicht genug bekommt, sollte zum Turbo greifen mit 245 km/h. Doch eins bieten diese beiden Wagen niemals, die Laufruhe einesSechszylinders. Wer einmal einen fuhr, weiß wovon ich rede :-) Trotz der kleinenTechnikärgereien bin ich mit dem V6 bisher zufrieden. Probleme können manche Opelwerkstätten haben, wie ich leider feststellen mußte, wenns mal bei der Technik ins Detail geht. So mußte mein Wagen schon mal in ein extra technisches Zentrum von Opel, weil mein Händler nicht mehr weiter wußte.
I) DATEN DES V6 (für Datenfetischisten)
**************
Aufbau, Motor, Antrieb:
Aufbau: Coupe
Anzahl der Türen: 2 (3)
Anzahl der Sitze: 4
Anzahl der Zylinder/ Ventile: 6/4
Hubraum: 2498 ccm
Maximale Leistung: 125 kW/ 170 PS bei 6000 U/min
Maximales Drehmoment: 227 Nm bei 4200 U/min
Antriebsart: Front
Motorart: Benzin
Motorbauart: V-Motor
Gemischaufbereitung: Einspritzer
Meßwerte:
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,8 sek ohne tuning!
Höchstgeschwindigkeit: 237 km/h (laut Eintragung)
Kraftstoffart: Super
Verbrauch Stadt/bei 90/bei 120 km/h: 11,4/ 6,6/ 8,2 Liter auf 100 km, Durchschnitt: 10-11 Liter
Fahrwerk und Reifen:
Radaufhängung v. und h: Schraubenfeder
Bremsen v. und h.: Scheiben
Reifengröße Sommer: 205/55R15 87W
Reifengröße Winter: 195/60R15 87W
Maße und Gewichte:
Länge/ Breite/ Höhe: 4492/ 1676/ 1289 mm (Werksangaben!)
Radstand: 2600 mm
Dachlast: 100 kg
Leergewicht: 1325 kg
Maximale Zuladung: 420 kg
zul. Gesamtgewicht: 1745 kg
Kofferraumvolumen/ umgeklappt: 300/ 980 Liter
Anhängelast gebremst/ ungebremst: 1350/ 660 kg
C. by OPGF/scenic24 2001/2002
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Der Opel Calibra gilt für viele als eines der schönsten Autos von Opel. Nach dem raketenhaften Verkaufsanstieg bei Modelleinführung 1991 wurde es nach einiger Zeit, wie bei jedem Coupé, ruhiger um den Calibra. Im letzten Jahr 1997wurden noch einige Sondermodelle wie die Cliff - Edition oder die Last Edition (1000 Stück) herausgebracht bis dasModell endgültig eingestellt wurde. 1998 wurden die letzten Exemplare verkauft. Den Calibra gibt es in folgenden Motorversionen (Verkaufsbezeichnugen): 2,0i 8V mit 115 PS, 2.0i 16V mit 136 PS, 16V mit 150 PS, V6 mit 170 PS undden Turbo. Begehrenswert sind der V6 wegen seines laufruhigen Sechszylinder und der 245 km/h schnelle Allrad -betrieben Turbo mit serienmäßigen 6- Gang Getriebe. Aber besonders auch die 2,0 Liter Motoren, insbesondere der 16V (welcher schon 225 km/h schnell war), fanden viele Liebhaber - da kostengünstiger und ebenso fast schnell. Die Ausstattung hatte,zumindest gegen Ende, fast allesserienmäßig was das Herz begehrte.
Nach Meinung einiger Autozeitschriften gäbe es Parallelen zum BMW 8er (gegen starken Protest eingefleischter BMW Fahrer), nur was die Proportionen betrifft stimmt dies ein bißchen. Zudem war der Calibra selbst das Konkurrenzfahrzeug zum BMW 8er (auch wieder laut Autozeitungen) und verkaufte sich auf Grund seines besseren Preis-Leistungsverhältnisses besser als der 8er. Aber auch Konkurrenten aus der gleichen Reihe (Ford Probe, Audi Coupe, Alfa Romeo) schlug der Calibra in Test oftmals als Sieger. So basiert die Technik des Calibras auf die bewährte Technik
des Vectra A und durch die Übernahme vieler Teile aus dem Vectra A konnte das Coupe günstig angeboten werden.
Ich hatte einen Calibra 2.0i und fahre nun seit schon 3 Jahren (bis Mai dieses Jahres) einen V6. Daher bezieht sich mein Test nun nur auf den V6.
B) Wichtige Fahrzeugdaten (komplett Daten siehe unten):
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1. Wagen selbst:
- 6 Zylinder V- Motor mit 2498 Hubraum (2,5 Liter) und 24 Ventile
- Leistung 170 PS/ 125 kw
- 3 türer mit 4 Sitzen
- Frontanrieb, Kraftstoff Super bleifrei
- Verbrauch:
Stadt/bei 90/bei 120 km/h: 11,4/ 6,6/ 8,2 Liter auf 100 km, Durchschnitt: 10-11 Liter
- Beschleunigung von 0 auf 100 in 7,8s, V-max: 237 km/h (eingetragen)
2. Serienausstattung:
Ausgestattet ist zumindest der V6 mit fast allem, was das Herz begehrt:
- 2 Fullsizeairbag, ABS, Traction Controll
- Servolenkung, 5-Gang Sportschaltgetriebe
- Elektrische Fensterheber, elektrische und beheizbare Aussenspiegel
- Klimaanlage mit Colorverglasung
- Bordcomputer und Checkcontrol
- Zentralverriegelung incl Fensterschliessfunktion über Schlüssel
- Nebelscheinwerfer
- Opel Alufelgen
- Geteilte Rückbank
- neuere Fahrzeuge: Wegfahrsperre
Mit einem Griff in die Sonderausstattung (und dem dazu nötigen Geldbeutel) gibts noch ein paar schöne Zusatzsachen:
- Lederausstattung mit Sitzheizung
- Spoilerartig öffnendes Schiebedach
- Frontscheinwerfer Reinigungsanlage
- später nachrüstbar: Funkzentralverriegelung
- Alarmanlage
Die Zentralveriegelung kann von Opel auf Funk umgestellt werden. Achten sie dabei darauf, ob sie eine Alarmanlage haben und geben sie diese an, sonst klappts nicht ganz (ist nur ein anderes Teil dann)
C) Das Fahrzeug von Aussen incl Motorraum.
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Auffällig am Calibra die grossen Coupe haften Türen mit den rahmenlosen Fenster. Das Auto wirkt immer noch heute modern und schnittig. Der cw- Wert 0,26 war damals und ist auch noch heute sehr gut und macht sich im niedrigen Verbrauch bemerkbar. Interessant alleine die Frontscheinwerfer. Hier wurde fast eine Reduzierung auf das niedrig Möglichste betrieben. Die Ellipsoid Scheinwerfer sollen eine bessere Lichtausbeute bieten. Für Kenner: Die Nebelscheinwerfer sind in den Hauptscheinwerfer unauffällig eingearbeitet. Unter der grossen Motorhaube sitzt der V6 Motor, auffällig gekennzeichnet mit V6. Mitte 1994 überarbeitete Opel den Motor leicht und gab einen laufruhigeren, sparsameren V6 Motor raus, auf dem nun ECOTEC
steht. Von der Fahrerseite aus rechts unten die Klimaanlage in Nähe des Frontspoilers. Ein kräftiger Unfall von vorne rechts könnte teurer werden als gedacht. Die Batterie sitzt in einem extra "Mäntelchen", die Motorhaube selbst ist noch einmal extra abgedämmt. Der Wagen besitzt rundum eine Zierleiste um die Karosserie vor kleinen Anstössen zu schützen. Leider bleicht diese schnell mal aus und sollte daher öfters mal etwas aufgefrischt werden. Der Tankdeckel wird mit über die Zentralverriegelung versperrt. Von der Fahrerseite aus hat der Fahrer 2 Schliessmöglichkeiten: Stellung a) circa 45 Grad Drehung: Fahrzeug verschlossen. Stellung b)circa 90 Grad Drehung Fahrzeug verschlossen und Alarmanlage aktiv. Wurde der Wagen in
Stellung b) verschlossen, kann er nicht mehr über die Beifahrerseite geöffnet werden. Zusätzliche Bolzen scheinen die Türen nochmals zu verschliessen. Auch von Innen ist dann kein öffnen mehr möglich. Hält man den Schlüssel auf 90 Grad nieder, kann man dadurch bequem noch eventuell offene Fenster schliessen. Der Kofferraum wird ebenfalls mit der Zentralverriegelung entsperrt und versperrt. Der Calibra besitzt auffällig viel Glas, schon alleine die grosse Heckscheibe. In warmen Gebieten ist daher eine Klimaanlage wirklich sehr empfehlenswert. Das Schiebedach öffnet sich auffällig spoilerartig. Sowohl in der Kippstellung als auch ganz offen. Auch unüblich die
Scheibenwischer. Sie sitzen zum Teil unter der oben geöffneten Motorhaube. Das verhindert gleichzeitg, dass Scherzkekse die Scheibenwischer nachts zb hochstellen. Durch die Öffnung der Motorhaube, muss man aber ab und zu Laub und so Zeug daraus entfernen.
D) Das Fahrzeug von Innen incl Kofferraum
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Nun sind wir endlich im Fahrzeug drin :-) Auf dem grossen Frontsitzen findet man wahrlich genug Platz. Alles ist übersichtlich angeordnet und eingeteilt. An der Tür die elektrischen Tasten für die Spiegel. Oben sitzt 1 Hochtöner in derTür, weiter unten der Tieftöner. Das Cockpit beginnt mit der Lichtschaltereinheit. Dann der Tacho mit der Checkcontroll und allen Anzeigen. Die Mittelkonsole beinhaltet oben erst einmal das Gebläse mit Klimaanlage und Umluftschalter und Heckscheibenheizung, daneben der Bordcomputer. Darunter das Radio und dann nur für den V6 der Schalter für die Tractions Controll. Was fehlt? Der Fensterheber - der sitzt hier zwischen den
beiden Vordersitzen neben der Handbremse. Somit spart man sich einen zusätzlichen Schalter für den Beifahrer. Wer sich bisher fragte, wofür der zusätzliche Knopf dahinter ist: Dies setzt bei Aktivierung der Komfortschliessung der Fensterheber (Ein Tastendruck genügt und Fenster schliesst oder öffnet automatisch) die Sicherheitssperre ausser Kraft. Fährt das Fenster nach oben und im oberen Bereich ist etwas zwischen Fenster und Rahmen (zb Kinderhand) fährt der Heber automatisch zurück. Sollte nun Eis zb die Fahrt blockieren und daher das Fenster leicht
blockiern fährt der Heber nach Tastendruck trotzdem hoch - wenn möglich :-). Vor den
Fensterhebertasten sitzt der Wipptaster für den Bordcomputer Auffällig auch, wer zum ersten mal im Calibra Platz nimmt die Türöffner. Eine Kombination aus
Öffner und "Sperrholm". Sitzt in anderen Autos der Türstifft immer auf der Türrahmen, ist er hier nun an der Seitetür mit dem Öffner integriert. Durch die Rahmenlosen Fenster könnte man ja sonst einen Draht irgendwie durch den Gummi vielleicht quetschen und den Stift hochziehen um ins Fahrzeug zu gelangen. So müsste man nun schon einen ganze Stock bis zu Beifahrerseite reinbekommen um den Taster zu drücken, was wohl unmöglich ist und zudem der Alarmanlage bestimmt auffallen würde. Wurde das Fahrzeug in Stellung b) verschlossen kommt man auch von
Innen nicht mehr raus, da kann man darauf drücken soviel man will. Ausserdem spart man sich somit einen zusätzlichen Taster für die Fahrzeugverriegelung von Innen, da der Taster sehr gut griffbereit liegt. Fahrer und Beifahrer werden von einem Airbag jeweils geschützt, das Airbaglenkrad schaut dabei fast etwas wuchtig aus. Ablagemöglichkeiten gibt es einige. Beide Türen haben eine grosse und lange Ablage, unter dem Radio ist zusätzlich noch ein Fach und hinter der Handbremse ebenfalss. Das Handschuhfach ist recht geräumig und kann durch die Klimaanlage mitgekühlt werden. Super für den Sommer, gekühlte Getränke :-) Sehr schön auch, dass das Cockpit oben nicht mit Plastik versehen ist sondern mit schwarzen Kunstleder. Das schaut wirklich gut und vornehm aus. Klappt man nun die vorderern Sitze um muss man sich fast etwas nach hinten reinzwingen. 2 Plätze bieten hier auch etwas grösseren Personen Platz. Laut STVO hat der Calibra keine Personenhöhenbegrenzung wie der Tigra oder Audi TT. Nur ich finde ab 1,85 m wird es hinten schon etwas knapp. Ist halt ein Coupe. Meine Mitfahrer bemängelten, dass es hinten kaum
Haltemöglichkeiten gibt und man daher in Kurven etwas mehr hin und her geschaukelt wird. Die Heckablage ist eine Aufhängung. Anders bei Limosinen kann man daher diese Heckablage anbohren und zusätzliche Lautsprecher einbauen (keine Beschädigung tragender Teile im Fachdeutsch). Zur Not bekäme man auch 3 Leute hinten rein, aber wegen fehlendem dritten Gurt nicht erlaubt!
Die Alarmanlage sitzt oben neben dem Beifahrersitz. Ultraschallüberwachung und eine
Überwachung der elektronischen Verbraucher schützt das Fahrzeug gegen unbefugte
Benutzung. Ein Test meinerseits war nun nicht so super. Ich hab mit mit Stellung a) der Türschliessanlage einsperren lassen (Schlüssel auf b drehen und Anlage anmachen, wieder auf a zurückdrehen). Da konnte ich bequem im Wagen
hin und her rutschen ohne, dass das Ding ansprach. Erst als ich fast in circa 3 cm Abstand vor den Sensoren umherhüpfte ging sie los. Opels Kommentar dazu: Die früheren Alarmalange waren zu anfällig und lösten bei bereits vorbei rollenden LKWs und deren Erschütterungen aus. Aha, jetzt kann anscheinend gleich eine ganze Kolone vorbeifahren. Aber dafür funktioniert ansonsten die Alarmanlage tadellos. Macht man die Zündung an---> Alarm, öffnet man eine Tür---> Alarm, Licht an---> Alarm.... usw. Auf der Fahrerseite gibt es einen zusätzlichen Knopf mit dem man die Innenüberwachung auch separat ausschalten kann, sollten Kinder oder Tiere im Fahrzeug bleiben. Der Kofferraum bietet erstmal auf dem ersten Blick viel Platz für ein Coupe: 300 Liter. Würde ich das mit Nudelpackungen ausfüllen, bekäme ich sicherlich viel rein, bei 2 Getränkekasten schauts schon anders aus. Hier stört das vollwertige Ersatzrad (meine Wissens nur im V6 ausgebeult), das unschön nun Platz durch eine Erhebung im Kofferraum wegnimmt. Ein Kasten bekommt man ja noch rein an der Seite, mit dem 2ten gibts dann schon Probleme. Hat man mehr Bedarf kann
man die Rückbank umklappen im Verhältnis 1/3 zu 2/3 oder insgesamt. Dann passen gleich 980 Liter rein. Das Schiebedach hat 2 Stellungen. Stellung a) Bei Knopfdruck fährt das Schiebedach etwas nach oben und bleibt gekippt erst mal stehen. Bei nochmaligen drücken fährt nun das Schiebedach komplett nach hinten. Es öffnet sich also komplett spoilerartig wie sich es für ein Coue gehört. Von Innen nach Aussen hat man schon einen guten Überblick. Einzig die Motorhaube die vorne
tiefgezogen ist, kann man nicht ganz sehen. Durch die Tiefe Motorhaube hat man vorne auch mal schnell ein paar Steinschläge.
E) Fahreigenschaften
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Hat man nun Platz genommen hält einem der "Gurtsklave" von hinten her den Gurt hin, etwas gewöhnungsbedürftiges Fischen nach dem Gurt kann da schon passieren. Schlüssel ins Schloss und erst mal auf Zündung stellen. Jetzt gehen erst mal zig Glühlampen an, die Check Controld und sorgen beim Beifahrer für Eindruck :-) . Neben der gewöhnlichen Tests wie Airbag, Motor usw überprüft die Anlage den Stand des Wischwassers, des Kühlwassers und sämtliche Aussenbeleuchtungen (Strafzettel Ade :-)). Dann drückt man kurz die Bremse um die Bremsanlage aus zu testen. Eine Lampe zeigt an, wenn die vorderen Bremsbeläge gewechselt werden müssen. Nun endlich Schlüssel ganz rum: Kraftvoll geht der 6 Zylinder an. Er ist ziemlich ruhig und gut Lärm gedämmt (siehe oben Motorhaube). Das Schaltgetriebe liegt gut in der Hand und verblüfft erstmal durch die ziemlich kurzen Schaltwege. Nach der Anfahrt merkt man auch schon die Kraft in 7,8s ist wer will schon über die 100km/h Grenze, wobei das beim einfahreren Motor noch schneller von sich geht. Rackzack ist man aus 200 km/h oben, zügig und schnell. Gut die Elasitizität des Gänge. Durch den ruhigen Motor vergisst man schnell mal zu schalten. Im Test geht der 1 Gang bei mir bis 65 km/h
fast, der 4 Gang bis knapp 200 km/h. Aber auch im 5. Gang kann ich mit 50 km7h wunderbar durch die Stadt rollen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei bereits eingetragenen 237 km/h, ein enormer Wert. Der neue Ford Cougar V6 schafft nur 225 zB. Die 240 km/h Grenze ist trotzdem schnell druchbrochen. Mit etwas Glück schafft man auch knapp 250 km/h oder etwas drüber und verblüfft dadruch BMW und Co. :-) Der Drehzahlmesser zeigt bei 250 km/h 6500 Touren an und ist erst knapp vor dem roten Bereich. Eine kleine 6zylinder Schwäche zeigt sich unter 2000 Umdrehungen.
Auch bei hoher Geschwindigkeit liegt der Wagen gut in der Hand. Nichts klappert, kein
Lenkradvibrieren (wenn doch - neue Reifen fällig!). Selbst mit 160 km/h in der Kurve bemerkt man keine Schwächen. Die Tractions Controll überwacht dabei ständig die Reifen. Dreht ein Rad durch, wird das Rad sofort blockiert und der Wagen bricht nicht aus. Praktisch bei Aquaplaning. So gibts auch kaum einen Start mit durchdrehenden Reifen. ABS funktionierte bei mir bisher tadellos. Auch bei eingeschalteter Klimaanlage merkte ich kaum Leistungsschwäche. Die Windgeräusche sind niedrig, einzig das Schiebedach kann lärmen, wenn sich der Wind in den Abdichtfugen verfängt.
Der Verbrauch ist gut. Im Schnitt düs ich mit 10 Liter durchs Land, wobei ich oftmals 200 fahre. Darüber wird man auch schnell bestraft. Trotzdem ist der Verbrauch gegenüber anderen Wagen dieser Klasse sehr gering. Mein Test 323i BMW brauchte da schon einiges mehr. Hervorragend hier der Bordcomputer. Neben dem gewöhnlichen Anzeigen wie Uhr und Aussentemperatur kann ich hier auch den Momentanverbrauch (interessant beim Beschleunigen), die Durchschnittgeschwindigkeit und die momentan Reichweite abrufen. Die Reichweitenangabe ist dabei wirklich sehr zuverlässig. Der Computer passt die Anzeige immer der momentan Fahrweise sofort an! Im Sommer rollt der Wagen serienmässig auf 205er Reifen, im Winter sind nur 195 Winterreifen erlaubt (natürlich 205er Sommer auch, aber gefährlich). Die Fahreigenschaften im Winter sind ebenfalls gut. Die Tractions Controlle hilft auf Schnee und sollte sie mal auf Eis nerven, schaltet
man sie einfach aus (bei mir noch nie). Rostmässig konnte ich bisher noch nichts am Wagen finden. Die Verarbeitung ist sehr gut. Nichts klappert oder fällt einem entgegen. Fast schon etwas ungewöhnlich für einen Opel.
F) Schwächen
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- Die Check Controll entwickelt ab und zu ein Eigenleben. Da wird mal schnell auf der Autobahn der Kühlwasserstand moniert ---> Fehlalarm. Auch kleine Wackelkontakte von Glühbirnen lösen mal schnell Alarm aus. Manchmal will es auch einfach nur ne neue Birne, obwohl die alte Birne ging.
- Der Fensterheber will manchmal nicht schliessen und fährt nervig laufend wieder runter (Sicherheitssperre)
- Die Bremsen verschleissen schnell. Wer mit Topspeed fährt und runter bremst auf 180 km/h zb wird viel Bremsbelag brauchen. Obwohl Opel seine Bremsen als Hochleistungsbremsen einstuft, finde ich gibts da wirklich besseres.
- Technische Probleme liebte mein V6, hier mal die Check Controll, dann mal die Alarmanlage, dann mal die Tractions Controlle. Kann schnell mal nervig werden
- Teure Verschleissteile. Eine Zündspule alleine fast 500 DM
- Im unteren Drehzahlbereich hat der 6zylinder die typische Schwäche für solche Motoren, ab cicra 2500 Umdrehungen merkt man dann aber schon gewaltig die Kraft.
- Dem Kofferraum fehlt ein Schließgriff. Ist er offen und der Wagen dreckig, gibts dreckige Hände
- AB 160 km/h fangen bei mir die Wischen an zu flattern. Sehr ärgerlich, denn bei leichten Nieselregen wischen die Wischer nicht mehr richtig und fangen das Schmieren an. Noch ärgerlicher das alle Versuche von Opel nichts brachten.
G) Auf was man achten sollte:
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Der Beifahrer Airbag war mal von einer Rückrufaction betroffen.
Wer mit einem V6 liebäugelt sollte darauf achten mindestens Baujahr Mitte 1994 zu ergatten. Da kamen neuere V6 Motoren zum Einsatz (ECOTEC) mit grösserer Laufruhe und niedrigeren Verbrauch. Ausserdem können diese Motoren nachträglich von der Abgasnorm E2 auf D3 geändert werden.
Wer Exklusivität will kann versuchen ein Sondermodell zu ergattern: Cliff Edition zum Beispiel. Oder die Last Edition die auf 1000 Stück limitiert (aber nicht nur V6) ist und jeder Wagen seine eigene Nummer hat.
Das 1994 durchgeführte Facelift erkannt man daran, dass die alte Baureihe das Opel Zeichen auf der Motorhaube trägt und die Typenbezeichnung hinten in dunkelgrauen Buchstaben steht. Die neueren Calibras tragen nun den Opelblitz im Kühlergrill und am Heck steht nun die Typenbezeichnung in silbernen Buchstaben.
Beispiel für Austausch Bremsen incl. Einbau und Nebenkosten
(an Beispiel Bamberg/Bayern/Oberfranken)
Bremsbeläge, Scheiben, Sensoren,, Schmierfette/öl, Einbau:
400 Euro nur für neue Bremsen vorne! Ab und zu kann bei Mehraufwand oder grösseren Städten die 500 Euro Grenze leicht durchbrochen werden.
H) Finanzielles
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Im Grundgenommen ist der V6 ein günstiger Wagen wer schnell sein will. Die Steuer lag beim nicht Ecotec Motor bei 165 Euro. Aufgrund der Steuerveränderung dieses Jahres kostet der Wagen nun 265 Euro trotz Schadstoffklasse E2. Die Ecotec Motoren können dagegen auf D3 Norm umgeschlüsselt werden, dann kostet es nur 125 Euro. Leider habe ich keinen Ecotec Motor um die Höhe ohne Umschlüsselung zu nennen.
Versicherungsmässig glänzt der V6 ebenfalls. Bei einer Einstufung von 55% zahle ich knap 80 Euro im 1/4 Jahr beim Dt. Herold. In der Teilkasko ist er dafür ziemlich hoch eingestuft. hier sind im 1/4 Jahr locker 30 Euro drin.
Wer einen Calibra kauft, fährt am Besten, wenn er der Wagen mit Gebrauchtwagengarantie kauft, um sich so vor technischen Problemen etwas zu schützen. Ich weiß aus Erfahrung andere Calibra Fahrer, dass es öfters mal zu Spinnereien kommen kann.
Die normalen Service Intervalle liegen im humanen Bereich. Einzig die Ersatzteile wie Bremsen, Kupplung oder ähnliches lassen schnell mal den Geldbeutel schmäler werden.
Fazit:
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Schnelles, sauber verarbeitetes Fahrzeug das leider einige elektronische Probleme haben kann.Ersatzteilepreise von durchschnittlich bis teuer. Wer flott unterwegs sein will, muss mit hohen Nebenkosten rechnen, die es teilweise auch so gibt (Reifen!). Trotzdem sind Konkurrenzwagen wie BMW 323i ehrheblich teurer, so dass der Calibra V6 insgesamt ein Schnäppchen ist. Wer schnell sein will, aber kostengünstiger ist mit dem 2.0i 16V mit 225 km/h auch gut beraten. Wer gar nicht genug bekommt, sollte zum Turbo greifen mit 245 km/h. Doch eins bieten diese beiden Wagen niemals, die Laufruhe einesSechszylinders. Wer einmal einen fuhr, weiß wovon ich rede :-) Trotz der kleinenTechnikärgereien bin ich mit dem V6 bisher zufrieden. Probleme können manche Opelwerkstätten haben, wie ich leider feststellen mußte, wenns mal bei der Technik ins Detail geht. So mußte mein Wagen schon mal in ein extra technisches Zentrum von Opel, weil mein Händler nicht mehr weiter wußte.
I) DATEN DES V6 (für Datenfetischisten)
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Aufbau, Motor, Antrieb:
Aufbau: Coupe
Anzahl der Türen: 2 (3)
Anzahl der Sitze: 4
Anzahl der Zylinder/ Ventile: 6/4
Hubraum: 2498 ccm
Maximale Leistung: 125 kW/ 170 PS bei 6000 U/min
Maximales Drehmoment: 227 Nm bei 4200 U/min
Antriebsart: Front
Motorart: Benzin
Motorbauart: V-Motor
Gemischaufbereitung: Einspritzer
Meßwerte:
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,8 sek ohne tuning!
Höchstgeschwindigkeit: 237 km/h (laut Eintragung)
Kraftstoffart: Super
Verbrauch Stadt/bei 90/bei 120 km/h: 11,4/ 6,6/ 8,2 Liter auf 100 km, Durchschnitt: 10-11 Liter
Fahrwerk und Reifen:
Radaufhängung v. und h: Schraubenfeder
Bremsen v. und h.: Scheiben
Reifengröße Sommer: 205/55R15 87W
Reifengröße Winter: 195/60R15 87W
Maße und Gewichte:
Länge/ Breite/ Höhe: 4492/ 1676/ 1289 mm (Werksangaben!)
Radstand: 2600 mm
Dachlast: 100 kg
Leergewicht: 1325 kg
Maximale Zuladung: 420 kg
zul. Gesamtgewicht: 1745 kg
Kofferraumvolumen/ umgeklappt: 300/ 980 Liter
Anhängelast gebremst/ ungebremst: 1350/ 660 kg
C. by OPGF/scenic24 2001/2002
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