Audiovox Magnat Bull Power 4600 Testbericht

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ab 21,38
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  • Installation:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von Düsseldorf

NIE MEHR SO EINEN ELENDEN MIST KAUFEN !!!

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  • Ausstattung:  durchschnittlich
  • Klangqualität:  schlecht
  • Bedienkomfort:  schlecht
  • Installation:  sehr schwierig

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Jetzt gibt’s schon wieder einen neuen Bericht von mir, was hauptsächlich daran liegt, dass ich jetzt Ferien habe und keine Klausuren mehr anstehen. Meine Facharbeit letzte Woche habe ich auch beendet und habe nun mehr Zeit für YOPI.


Es geht heute um eine Endstufe von einem Hersteller, vor dem ich schon mal im KFZ Hifi Bereich gewarnt habe. Es handelt sich dabei um den Hersteller Magnat. Magnat stellt diverse Hifi Produkte, wie Lautsprecher, Endstufen etc. her und ist auf dem Markt leider weit verbreitet. Viele Einsteiger im Car Hifi Bereich greifen auf diese Marke zurück, da sie denken, dass es schon gute Qualität sein wird, weil der Name weit verbreitet ist und man das Logo ( Diesen Hundekopf ) auch öfters mal im Internet und in Zeitungen entdeckt.
Der Hersteller Magnat ist nun schon seit ziemlich langer Zeit auf dem deutschen Mark vertreten und hat seinen Sitz in Pulheim, welches in der Nähe von Köln
( nördlich davon ) liegt. Magnat vertreibt seine Produkte inzwischen weltweit und nicht nur auf dem deutschen Markt. Dennoch sagen viele Kenner der Hifi Szene, das Magnat einfach Schrott ist und ich habe auch neulich meine Erfahrungen damit gemacht. Diverse Hersteller, wie Magnat, RTO und Pyle gehören für mich fast alle in die gleiche Kiste und werden natürlich weit gemieden.


Nun der Bericht heute handelt um eine Endstufe bzw. einen Verstärker von Magnat, der die Modellnummer Power Bull 4600 trägt. So weit, so gut. Der Power Bull 4600 ist der große Bruder vom 2200. Er hat mehr Anschlüsse und jeder Kunde denkt natürlich, dass er wohl auch viel besser sein muss.


Bevor ich euch von den Problemen berichte, die wir mit der Endstufe hatte, möchte ich euch kurz etwas über die technischen Daten berichten, damit ihr euch ein wenig vorstellen könnt, was das Teil leisten sollte. Nun die Endstufe hat eine Ausgangsleistung von insgesamt 4 x 80 Watt, also 4 Kanäle, was nicht gerade super viel ist, allerdings für einen ordentlichen Hifi Betrieb im Kofferraum reichen sollte. Der Preis im Geschäft liegt zwischen 150 und 200 €, welcher eigentlich bei der gebotenen Qualität viel zu hoch ist und ich würde auch nie den vollen Preis dafür zahlen. Ich selber habe die Endstufe bei EBAY erstanden für einen Preis von knapp 65 € inklusive Versand. Es gibt diese Endstufe in den Ausführungen silbern und schwarz, wobei ich die schwarze besitze, da sie besser in meinen Kadett Kombi passt, welchen ich zwar noch nicht fahren darf, allerdings doch schon etwas an der Anlage ändern darf, bis ich ihn dann fahren darf. Nun die Endstufe hat auf ihrem Gehäuse zwei kleine LEDs, eine in grün und eine in rot. Die grüne steht natürlich dafür, dass alles in Ordnung ist und die rote dafür, dass die Endstufe überlastet ist und jeden Moment ausfallen kann. Die Anschlüsse sind vergoldet und die Endstufe besitzt eine Kurzschlussfunktion, durch die sie sich schnell ausschalten soll, bevor etwas passiert. Soviel also schon mal zu den technischen Funktionen der Endstufe.



Der Einbau:



Der Einbau war gar nicht so sehr einfach, wenn man so etwas zum ersten Mal macht, aber ich baue eigentlich recht gerne im Auto rum, so habe ich auch schon das Radio in dem Kadett ausgetauscht. Beim Einbau der Endstufe muss man vorher ein Kabel aus dem Kofferraum zur Autobatterie zum Anschluss legen und Kabel vom Radio in den Kofferraum, um dieses mit der Endstufe zu verlegen. Das alles erfordert einiges an Geschick, vor allem, da man die Kabel ja nicht offen rumliegenlassen möchte. Hierbei empfehle ich euch die Hilfe von einem Freund, oder, wie es in meinem Fall geschehen ist, von eurem, nicht meinem, Vater. Um die Kabel so zu verlegen, dass sie keiner sieht, ist es am besten, erst einmal die Sitze vom Auto auszubauen, um dort dann unter dem Fußbodenteppich, oder was ihr dort habt, die Kabel lang zu führen. Das alles dauert schon seine Zeit und man freut sich eigentlich nur noch auf den Sound, den man dann nachher hat. Die Endstufe selber habe ich auf ein Holzbrett geschraubt und dann mit Halterungsgurten erst einmal provisorisch im Kofferraum befestigt. So ein Kadett Kombi hat ja einen recht großen Kofferraum, da hat man dann auch noch Platz, etwas anderes zu verstauen. Nun an die Endstufe wurden nun noch eine Frequenzweiche, welche ich kurzfristig aus meinem Zimmer ausgebaut habe, angeschlossen. Die Frequenzweiche aus meinem Zimmer war nur zum Test da, da ich mir eigentlich später eine bessere kaufen wollte, um die alte wieder in meinem Zimmer einbauen zu können.



Nun die Endstufe war soweit eingebaut und mein Subwoofer, der Stealth ST 9300 mit 30 cm Durchmessern wurde auch erst einmal aus meinem Zimmer entwendet und an die Frequenzweiche, genau wie ein Hoch und Mitteltöner angeschlossen, um zunächst zu testen, ob das ganze auch funktioniert. Der Anschluss war nun vollzogen und ich freute mich auf eine gute Anlage, die hoffentlich ordentlich bum bum machen würde. Nun ich Startete also das Radio und erwartete ein ordentliches Ergebnis.



Wer weiter von Magnat überzeugt sein möchte, sollte nun nicht weiterlesen!!!!



Sound kam auch aus meinen Lautsprechern, wobei ich das Radio zunächst sehr leise einstellte, da ich nicht wusste, wie viel solch eine Endstufe verträgt. Alle Lautsprecher liefen ohne Probleme und ich drehte langsam etwas lauter auf. Ich wunderte mich, dass das alte Blaupunktradio so gut mitspielte und drehte nun den Regler für den Bass noch ein wenig höher, in der Hoffnung endlich ein ordentliches Dröhnen zu erwarten. Noch brannte die grüne LED und ich freute mich, dass bisher alles so reibungslos verlaufen war. Nun, ohne dass eine rote LED aufleuchtete, fiel plötzlich nach ungefähr 5 Minuten die gesamte Anlage aus. Ich schaltete darauf hin sofort das Radio ab und fragte mich woran das wohl gelegen hatte. Nun es konnte so ziemlich alles Mögliche sein, die Batterie, die Endstufe, die Lautsprecher, das Kabel, oder etwa doch das alte Blaupunktradio?
Das erste, was ich nun gemacht habe, war meinen Vater zu fragen, der leider auch nicht genau wusste, woran es lag, aber wir überprüften noch einmal zusammen alle Anschlüsse und waren und keines Fehlers bewusst. Ich startete nun das Radio noch mal und der Motor des Wagens lief dabei natürlich auch, damit die Endstufe genügend Power hatte. Nun plötzlich kamen doch noch ein paar Töne aus meinem Hochtöner, wobei der Mitteltöner gar nichts mehr hervorbrachte und der Tieftöner nur noch ganz leise Töne von sich spuckte. Es lag also entweder an den Ausgängen an meinem Blaupunktradio oder an den Ausgängen der Endstufe. Ich schaltete sofort wieder alles ab und probierte, die Lautsprecher so anzuschließen, dass die Endstufe nicht dazwischen gebaut war und alle Anschlüsse am Radio funktionierten einwandfrei. Es musste also an der Endstufe gelegen haben, ohne, dass diese eine Fehlermeldung durch die rote LED anzeigte. Nun einen letzten Versuch gab ich der Endstufe noch, in dem ich noch einmal alles anschloss und hoffte, doch noch etwas dadurch zu erreichen.

Aber das war eine Fehlanzeige. Wieder kam kaum etwas aus meinem Tieftöner und nur etwas aus meinem Hochtöner. Der Mitteltöner war erst gar nicht zu hören. Ich war mir nun bewusst und wollte die Endstufe eigentlich schon wegschmeißen, da sich eine Reparatur bei solchen Billigprodukten eh nicht lohnt, aber bevor ich das machte, wollte ich sie wirklich ganz zerstören, um mich an ihr zu rächen. Ich drehte also das Radio noch einmal kräftigt auf und wollte die Endstufe noch einmal richtig ans arbeiten bekommen. Das klappte für etwa 20 Sekunden, denn dann war die arme kleine Endstufe schon überlastet und die rote LED flackerte auf, bevor sich das Teil dann ganz verabschiedete. Soviel also zu meiner Endstufe, welche ich garantiert nicht vermisse, sondern eher das Geld, das ich dafür ausgegeben hatte.
Die Endstufe ist jedenfalls nun in den Müll gewandert !!!!!!! und ich will sie nicht mehr sehen...



Mein Fazit:



Ich werde mir nie mehr etwas von Magnat kaufen, denn sogar die Schlüsselanhänger, welche ich von der Marke schon hatte, gehen nach kurzer Gebrauchszeit kaputt und sind dann nicht mehr zu gebrauchen. Also nicht mehr Magnat kaufen, sondern eher auf richtige Marken, wie Panasonic, Sony, Cerwin Vega etc. setzen. Mehr kann ich Magnat nicht beifügen.




Mit freundlichen Grüßen

Euer DÜSSELDORF

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